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Roger Reyab
Die verbotenen Bücher
Band 2
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Einleitung
13 Prozent
Wahl 2017
300 Millionen Skandal
Ehe und Maulkorb
Messias
Krieg und Frieden
Tagesthemen
Geschichte
Doppelmord
Schutzlos
Braveheart
Parteiprogramm
Katalonien
November
Jamaika
9/11
GROKO
Rente
Zeitbombe
Pädophil
Wer ist Roger Reyab?
Migrant
Impressum neobooks
Einleitung
Liebe Leserin und lieber Leser,
falls wir uns noch nicht gelesen haben, wünsche ich Ihnen ein frohes neues Jahr.
nein – ich bin das nicht auf dem Cover. Auch wenn meine Kritiker, und davon gibt es viele, sich mein Aussehen sicher genauso vorstellen, bin ich kein Gorilla, sondern ein Schimpanse. Allein schon deshalb kann ich das nicht sein, denn meine körperliche Kraft hält sich in Grenzen. Dafür ist mein Intellekt manchmal sehr kraftprotzend und auch da bin ich nicht sicher, ob ich mich richtig oder falsch einschätze. Sie kennen das doch sicher: Da treffen Sie einen Menschen, der sich für unglaublich klug hält. Solche Menschen sind den anderen Menschen deshalb meilenweit überlegen, weil sie selbst daran glauben. Sie versprühen eine Art intellektuelles Gift, das allen Menschen um sie herum das untrügliche Gefühl der Unterlegenheit suggeriert. Manche Menschen umgeben sich mit diesen geistigen Allroundgenies nur ungern, wobei andere sich umso mehr durch diese intellektuellen Kraftpakete erniedrigen lassen. Viele dieser ach so klugen Menschen sind in sich derart selbst gefangen, dass sie nicht verstehen, dass Klugheit ebenso wie Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Was der Eine für schlau hält, ist für den Anderen nur Bullshit. Und was dem Gelehrten gut und teuer ist, ist dem Kanalarbeiter billig. So sagte Heinrich Heine einmal den merkwürdigen Satz, dass man sich vor den gelehrten Eseln in Acht nehmen sollte, die von der Kanzel die Wahrheit verkünden. Ein gelehrter Esel? Was meinte der Dichter damit? Gibt es wirklich gelehrte Esel?
Ich muss Heine da recht geben. Ja, es gibt sie. Und zwar massenhaft. Denn wenn wir uns das verronnene Jahr 2017 ansehen, (wenn das mal keine gute Anmoderation und Überleitung war), dann haben wir wieder sehr viele gelehrte Esel erleben können. Man konnte sich manchmal sogar des Gefühls nicht erwehren, dass Bildung bei bestimmten Eselarten genau das Gegenteil von Klugheit hervorbringt. Zwar können sie wunderbar Sätze formulieren, die keiner versteht und manchmal können sie auch stundenlang reden, ohne freilich auch nur eine Aussage getroffen zu haben. Dennoch haben der Esel Schlussfolgerungen immer etwas Abnormes, etwas Unnatürliches. Sie konstruieren Dinge herbei, die nur in ihrem Gehirn existieren und verwirren damit alle anderen. Sie können aus einem X ein umrandetes U formen und sind oft nur deshalb in ihrer Stellung, die meist gesellschaftlich geachtet ist, weil sie den größten Unsinn als Wahrheit verkünden. Sie konstruieren den ganzen Tag Unmöglichkeiten und sich ausschließende Axiome, und lachen in sich hinein, wenn mal wieder niemand den gequirlten Blödsinn verstanden hat und alle dennoch denken, dass der Esel vielleicht recht haben könnte.
So sind diese Profis unter den Eseln manchmal sogar so schlau, dass sie selbst nicht an das glauben, was sie verkünden. Sie sind aber leider nicht sehr ehrlich. Sie wissen nämlich, dass man ihre Klugheit sofort an das Jobcenter verweisen würde, wenn sie nicht schön brav weiter unsinnige Dinge sagen und konstruieren. In Deutschland leben von diesen Eseln sehr viele verschiedene Arten und Unterarten. Die einen sind Esel aus Überzeugung, was die weniger begabten sind, und die anderen sind Esel aus Profession.
Nun kann man den Eseln nur sehr schwer bei kommen. Das liegt daran, dass die schlauen Esel eben dahin gehen, wo die Macht ist. Sie suchen die Nähe zur Macht. Je lauter sie nämlich ihren Blödsinn sagen können, desto weniger Menschen werden ihnen widersprechen. Deshalb sind die Esel auch Rudeltiere. Sie schmieden Bündnisse und Seilschaften, heute sagt man Netzwerk dazu, und sie treten meist in Massen auf. Dann suchen sie sich ein Opfer und wenden dann im Duo oder im Trio oder im Quartett und manchmal auch im Orchester ganze Orgien der Verwüstung an. Sie reden solang Blödsinn über Blödsinn, bis das Opfer stumm in sich hineingrummelt und sich wünscht, am liebsten nie geboren zu sein. Wenn sie dann dieses Ziel erreicht haben, lachen die Esel und gehen wieder zur Tagesordnung über. Wenn dann aber mal einer kommt, der den Eseln ganz vehement die Meinung sagt, werden sie noch lauter und aggressiver. Sie kaufen sich dann ganze Fernsehsender, damit niemand es jemals wieder wagen wird, ihre gottgleiche Macht in Frage zu stellen. Sie senden dann den ganzen Tag Blödsinn über Blödsinn. Sie stellen Köche ein, die dann den ganzen Tag auf dem Fernsehschirm kochen und sie stellen Millionäre ein, die ihren Luxus den armen und verlotterten Primaten vor Augen halten. Dann basteln sie an Radiosendungen, die den ganzen Tag Blödsinn erzählen. Die Mehrheit der Primaten, die eigentlich keine Esel sind, denkt zwar negativ über die Esel, aber sie finden sich damit ab.
Der perfideste Trick der Esel besteht darin, dass sie sich einen Gorilla suchen, so einen wie auf dem Cover, der angeblich genauso wie die Primaten gestrickt ist. Er sieht so aus wie einige Primaten und er redet auch wie einer. In Wirklichkeit ist der Primat aber bei den Eseln angestellt. Und die sagen ihm, was er zu sagen hat. Die Esel bleiben im Verborgenen.
Im Jahre 2017 konnten wir wieder viele Eseleien erleben, die Sie in diesem Sammelband noch einmal in komprimierter Form durchleben dürfen.
Viel Freude beim Lesen,
Ihr Roger Reyab im Januar 2018
13 Prozent
Nein, leider nicht. Es hat mich weder Frau Weidel noch Herr Gauland, nicht Herr Meuthen und auch sonst keiner angerufen und sich bedankt. Nein, da muss ich Sie enttäuschen. Keiner der Protagonisten, die mit einer furiosen Wahl in den Bundestag katapultiert wurden, hat sich bei dem kleinen Roger bedankt. Nun hatte ich damit auch nicht gerechnet. Denn ich bin ja nur ein kleiner Schmierfink, der seit Jahren nichts anderes tut, als sich über die Themen der Republik einen eigenen Reim zu bilden. Diesen Reim haben sich nun aber auch ein paar andere gemacht. Es war Wahl, wie wir wissen und die Deutschen sind diesmal zumindest im Ansatz etwas aufmüpfig und schnippisch gewesen. 13 % der Deutschen, was immerhin 87 % nicht sind, also eben diese kleine und verschworene Gemeinschaft von merkwürdigen Freaks haben sich tatsächlich diesmal geäußert.
Nun kann man das in viele Richtungen interpretieren. Die Mainstream-Medien sind da sehr einfallslos. Sie lernen einfach nicht, dass man manchmal auch Argumentationen etwas verändern muss, um noch interessant und vor allem treffend zu bleiben. Das hört sich dann immer gleich an: Einige Menschen haben Angst und sind alt und männlich, und haben vielleicht auch sonst Probleme, und diese Menschen schreien ihren Frust heraus, obwohl sie eigentlich lieber CDU wählen würden. Das klingt nicht nur merkwürdig - es ist es auch. Wenn es solche Wähler tatsächlich geben sollte, dann möchte ich die nicht kennenlernen. Das ist aber die liebste Interpretation der Mainstreampolitexperten. Wie man sich nicht erst seit gestern des Eindrucks nicht erwehren kann, dass die Experten in der politischen Arena eigentlich alle nicht sehr viel von Politik verstehen. Oder anders gesagt: Sie nehmen Dinge einfach stoisch nicht wahr, die ansonsten alle wahrnehmen. Diese merkwürdige Wahrnehmungsstörung vieler Experten, die sich auch jetzt wieder beflissen über die Wahlergebnisse hermachen, hören sich allesamt sehr unwahrscheinlich an. Es sind Konstruktionen, die erhebliche Mängel in der Frage der Kausalität von Ursache und Wirkung aufweisen.
So hörte ich, dass man sich den Wahlerfolg der AfD damit erklärt, dass die meisten Wählerinnen und Wähler eben Protest gewählt haben. Eigentlich lieben sie im tiefsten Innern Frau Merkel oder Herrn Schulz, aber sie haben sich diesmal eben aus reinem Trotz zu einem Seitensprung entschieden. Sie sind morgens aufgestanden, haben gefrühstückt und geduscht und sind dann trotzig in die Wahlbüros der Republik gestolpert, um Frau Merkel jetzt einmal richtig zu betrügen.
Finden Sie diese Sichtweise wahrscheinlich?
Unsere Experten schon.
Ich glaube eher, und da widerspreche ich den Seitensprungtheorien, dass die meisten nicht deshalb AfD gewählt haben, weil sie Frau Merkel auf den richtigen Weg zurück bringen wollen, sondern ich vermute, dass die meisten dieser Wähler mit Frau Merkel abgeschlossen haben. Ich will damit sagen, dass es schon einer zynischen Selbstwahrnehmung bedarf, um als geschiedener Mann zu behaupten, dass die Frau sich nur aus Trotz hat scheiden lassen, weil sie damit ihren Protest ausdrücken wollte. Würden Sie so einen Mann ernstnehmen? Ich nicht.
Nun erwarten unsere Politclowns in den Sendern aber genau das. Sie halten es für wahrscheinlich, dass die AfD-Wähler alle noch Frau Merkel lieben. Es scheint in ihr gesamtes politisches Korsett eben nicht zu passen, dass es einen gesunden und nicht geisteskranken Menschen in der Republik gibt, der Frau Merkel nicht liebt und deshalb im Höchstfall eine negative Kontaktaufnahme durch Trotzhandlungen vollbringen kann. Die hoch bezahlten Politexperten dieser Republik behaupten dann, dass die AfD am rechten Rand Seelen gefischt hat und sich als Lamm im Wolfspelz etabliert. Sie gehen davon aus, dass die Angst, die angeblich alle Menschen umtreibt und sie dann zu Überreaktionen nötigt, dass diese phobische Angst vor allem Neuen, Innovativen und eben Fortschrittlichen, die Triebfeder der Verwirrung der seelisch gestörten Wähler verkörpert.
In endlosen Talkshows analysieren und orakeln sie; sie unterstellen der AfD rechtsradikale Umtriebe und entblöden sich auch nicht, den alten Hitler immer wieder aus der Schublade zu zerren, um die AfD zum tausendsten Mal dazu zu nötigen, eine insgeheime und lang vermutete Nähe zum „Führer“ zuzugeben. Am liebsten würden sie hören, dass Gauland auf die Knie geht und zugibt, dass er daheim einen Schrein mit Steuergeldern errichtet hat, der nur dem Zweck der geheimen Götzenverehrung von Nazi-Devotionalien dient. Wenn Gauland dann sagt, dass er kein Nazi ist, wenn das Weidel und Meuthen sagen, dann wird die Stirn kraus gezogen und man sieht die Menschen an, als ob sie gerade die längste Pinocchio-Nase im Gesicht hätten.
Die Parteien haben ihrer Ansicht nach alle wieder gewonnen. Selbst die SPD tut so, als ob die Wähler etwas an den Ohren haben. „Wir haben da etwas nicht deutlich genug gemacht …“ oder die liebste Variante „Wir müssen das besser kommunizieren.“
Nein danke. Ihr braucht nichts besser kommunizieren. Wir haben schon verstanden. An den Taten sollt ihr sie erkennen, hat schon der alte Jesus gesagt.
Als Frau Merkel den Abschluss ihres Wahlkampfes in München gab, konnte man im Fernsehen kaum ein Wort verstehen. Das lag aber nicht an der einfach strukturierten Rede der Kanzlerin, sondern an den Pfeifchören, die ihren Unmut ausdrückten. Die angeblich von allen Himmelsrichtungen angekarrten Jubel-AfDler und sonstige Chaoten verschafften einem ein Déjà-vu-Erlebnis. Es erinnerte irgendwie an die Jahresfeier der DDR zum vierzigjährigen Bestehen. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass Frau Merkel damals noch nicht Kanzlerin war.
Als am Sonntag die ersten Hochrechnungen über die Bildschirme tickerten, gab es eine große Überraschung. Man hätte niemals damit gerechnet, dass Frau Merkel wieder Kanzlerin wird. Zwar hatte sie in allen Umfragen die Nase vorn, aber man konnte es sich dennoch nicht vorstellen. Man war also absolut überrascht durch diese super spannende Wahl. Wer hätte gedacht, dass es Frau Merkel noch mal schafft? Eigentlich jeder und es erinnerte an einen Krimi, bei dem man den Mörder schon ganz am Anfang entlarvt und danach nur noch über Bodeneruptionen im kaukasischen Meer berichtet.
Nun taten die Journalisten aber so, als gäbe es doch eine Überraschung.
Man war nämlich doch etwas erstaunt, dass es die kleine Splitterpartei AfD mit 13 % in den Bundestag schaffte und damit dritte Kraft wurde. Im Osten der Republik war sie sogar die zweite und manchmal auch erste Kraft.
In der Elefantenrunde bemühte man sich dann auch um Schadensbegrenzung.
Obwohl die AfD eigentlich als einzige Partei, außer der FDP, nichts verloren aber viel gewonnen hatte, redeten wieder nur die anderen. Das kennt man aber schon und ist es gewohnt. Man erinnert sich an die Zeiten der Flüchtlingskrise, in der die AfD nirgendwo eingeladen wurde und dennoch alle über sie in Abwesenheit sprachen. Dieses Vorgehen scheint sich nun auch nicht grundlegend geändert zu haben, nur mit dem Unterschied, dass die AfD jetzt dabei sitzen darf. Sobald die AfD dann aber etwas sagen will, reden alle dazwischen und die Sendeleitung kann sich kaum zurückhalten, den gesamten O-Ton mit einem lauten Piepen zu übertönen. Wenn man dann dennoch einen zusammenhängenden Satz verstehen kann, sitzen alle wie die Aasgeier mit aufgerissenem Mund um das Opfer, das von allen Seiten mit Häme und Abscheu überschüttet wird. Wenn der mit Pech und Schwefel überzogene Redner der AfD sich etwas reinigen möchte, schüttet man ihm gleich zwei weitere Kübel Gülle über den Kopf. Nach Luft schnappend und dem Erfrierungstod nah, hört der Zuschauer dann noch ein unverständliches Krächzen, das aber sofort von irgendeinem Publikum totgebuht wird. Man konnte das sehr eindrucksvoll in einigen Talkshows beobachten, in denen man nicht ein Wort von der AfD hören konnte, ohne dass die Moderatorin oder der Moderator das Thema blitzartig wechselte und den Redner mitten im Satz unterbrach. Applaus gibt es bei der AfD nie oder nur so spärlich, dass man sich an eine fehlgeschlagene Premiere einer Zwölftonoper erinnert fühlt.
Während die Dauerredner der Volksparteien ohne Volk sich dann in epischen Kindheitsbetrachtungen ergehen können und auch die unwesentlichsten rhetorischen Klimmzüge vom Publikum frenetisch und orgiastisch mit Standing Ovations gefeiert werden, wird der Redner oder die Rednerin der AfD mit unsichtbaren Elektroschocks gefoltert, die ihm dann bei seinem Schlusssatz die Konzentration rauben.
Vielleicht liegt es auch daran, dass die Wähler sich gesagt haben: Mensch, den oder den Satz hätte ich gerne einmal zusammenhängend gehört. Vielleicht sind die 13 % Wähler einfach nur der Meinung, dass sie einmal einen Satz der AfD auch ohne Störgeräusche hören möchten.
Wenn es gar nicht mehr geht, dann wird der Herr Hitler wieder bemüht. Man zweifelt wirklich an dem geschichtlichen Sachverstand vieler Politiker und Journalisten, wenn sie ernsthaft erwägen, dass die AfD auch nur im Entferntesten mit der NSDAP zu vergleichen ist. Diese Menschen kennen offensichtlich nicht das Programm der NSDAP, das sich in fast allem grundlegend von dem der AfD unterscheidet. Auf solche Feinheiten kommt es aber auf der politischen Bühne der Selbstdarsteller nicht an. Die Nazikeule wird überall und mit steigendem Enthusiasmus gezückt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Anti-Nazis genau das tun, was sie der AfD vorwerfen. Sie radikalisieren die Menschen und machen sie zu Hassern, indem sie Vorurteil über Vorurteil anhäufen und den Eindruck suggerieren, dass die AfD eine Bedrohung der Republik wäre. Man errichtet ein Bild, das den weniger beschlagenen Menschen in Deutschland sagen soll, dass die AfD insgeheim die Republik abschaffen und alle Flüchtlinge in Zügen nach Hause deportieren möchte. Nun ist die AfD aber bei etwas objektiver Betrachtung weit davon entfernt. Ich habe noch keinen AfD-Politiker gehört, der etwa gesagt hätte, wie das Hitler tat, dass er alle Parteien aus dem Parlament fegen möchte. Und ich glaube auch nicht, dass die AfD ein Ermächtigungsgesetz im Bundestag einbringen will und sich damit absolute Macht sichern und dann eine Diktatur errichten möchte.
So bleibt es Fakt, dass der 24.09.2017 nicht dazu führte, dass vor dem Reichstag, oh sorry, vor dem Bundestag natürlich, dass dieses Datum eben nicht dazu führte, dass die AfD mit Fackeln und Lichterketten durch Berlin gezogen ist und ihre Machtergreifung verkündete. Auch sah man keinen Gauland, der auf einem Balkon den Volksgenossen zuwinkte und sich feiern ließ. Was man aber schon sah, war eine aufgebrachte Menge von Chaoten, die unter dem anheimelnden und doppeldeutigen Motto „Haut ab“ vor der Wahlparty der AfD skandierte und mit Steinen und Feuerwerkskörpern warf.
Ansonsten sah man im Fernsehen wieder vornehmlich die Einheitsparteien. Die Journalisten, und das kann ich sogar nachvollziehen, haben es auch nicht leicht. Man hat sie seit Jahrzehnten darauf getrimmt Dinge für wahr zu halten, die eben offensichtlich nicht wahr sind. Wenn man also einer solchen ständigen Verwirrung ausgesetzt ist und nie genau weiß, was die hohen Damen und Herren der Sender eigentlich erwarten, ist es auch verständlich, dass sie eigentlich gar nichts mehr wissen. Diesen Eindruck vermitteln sie dann auch. Mit dem Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag sind sie nun komplett verwirrt. Sie müssen das vergeben. Was haben die Journalisten in diesem Land nicht alles unternommen, um eine Wahl der AfD in den Bereich der Schizophrenie zu rücken. Die Journalisten haben geackert und geschuftet, sie haben ihr Herzblut eingesetzt und dies alles nur, weil sie dem dummen Stimmvieh klar machen wollten, dass Gauland einen Schnäuzer hat und Weidel ein verkappter Mann ist. Sie haben nicht gerastet und nicht geruht, bis auch der letzte Dorftrottel verstanden hat, dass die AfD die größte Bedrohung der Vielvölkergemeinschaft in Deutschland ist. Sie haben nächtelang Propagandareden verfasst, die manchmal plump und manchmal schlauer waren, und sie haben alles gegeben. Nun ist es aber doch geschehen. Die AfD ist im Bundestag.
13 % der Bundesdeutschen scheinen blind und taub zu sein.
Ich kann mir gut vorstellen, was in den Chefetagen der Mainstream- und Einheitsmedien so vorgegangen ist:
„Holen Sie mir mal den Redaktionsleiter“, wird ein aufgebrachter Senderchef gesagt haben, um fortzufahren:
„Sagen Sie mal Sie Volltrottel. Wofür bezahle ich Sie eigentlich? Habe ich Ihnen nicht tausendmal gesagt, dass man die AfD kaputt schreiben und niedermachen muss? Haben Sie Ihr Abitur im Lotto gewonnen? Warum haben Sie nicht längst eine schmutzige und eklige Geschichte über diese lesbische Domina veröffentlicht? Warum muss ich Sie immer wieder darauf hinweisen, dass der Gauland bestimmt auch Leichen im Keller hat? Schauen Sie sich das an. Was ist das für eine grottenschlechte Sauerei. Haben Sie immer noch nicht verstanden, dass Sie Ihr Geld nicht dafür bekommen, das Sie irgendwelche idiotischen Wahrheiten schreiben? Sie haben versagt und sind gefeuert.“
So oder ähnlich ist es bestimmt in einigen Chefradaktionen der Qualitätsmedien zugegangen.
Bei Frau Merkel im Bundeskanzleramt war es wahrscheinlich etwas anders:
„Äh, … Frau Merkel. Äh – ich weiß nicht, aber ich muss Ihnen sagen, dass die AfD die Wahl gewonnen hat“, sagte vermutlich ein Diener der Kanzlerin.
„Ach ja? Wieviel Prozent?“, wird die Kanzlerin geantwortet haben.
„42 %, liebe Frau Merkel.“
„Huch …das ist ja mal was. Wie viel können wir runter rechnen?“
„Nun, durch den alten Trick mit den Bleistiften in den Kabinen können wir schon so 30 % wegkriegen, aber es muss auch realistisch bleiben“, wird der Diener entgegnet haben.
Ja, der alte Bleistifttrick. Mir ist nicht allein aufgefallen, dass man bei den Wahlzetteln ausschließlich Bleistifte verwendet. Warum das denn? Seit wann ist denn ein Bleistift dokumentenecht? Bei einem Vertrag einer Bank mit einem Kunden wird man nie einen Bleistift verwenden. Warum dann aber bei einer Wahl? Sind Bleistifte günstiger als Kugelschreiber oder sind die dazugehörigen Radiergummis so teuer? Aber lassen wir das. Das führt zu nichts und macht nichts glaubwürdiger.
Wir müssen mit den Tatsachen leben.
Die AfD ist im Bundestag und bald gibt es nur noch Reggae-Musik. Nach der schroffen Absage des Herrn Schulz bleibt der Kanzlerin nur noch die Rasta-Frisur.
Jamaika …. Hulaluja ….. Sunshine Reggae.
Tja, nun muss man sich das vorstellen. Die CSU und die CDU und die FDP und die Grünen. Irgendwie erinnert diese bunte Mixtur nicht nur an Palmen und Strand. Sie erinnert eher an ein totales Farbdesaster. Ich hörte zufällig die Abschlussrede vom Spitzenkandidaten der CSU, dem Herrn Herrmann, der eine flammende Rede hielt. Inhaltlich hörte sich das Ganze fast wie die AfD an, mit dem Unterschied aber, dass die CSU mit Frau Merkel regiert. Und dass seit 2005. Nun fragt man sich, warum es eine solche Partei überhaupt gibt, wenn sie inhaltlich eigentlich die AfD ist, aber äußerlich an der größten Katastrophe der Nachkriegszeit der Deutschen mitgewirkt hat. Es ist doch absolut unglaubwürdig und das hat der Wähler auch durchschaut und im Wahlergebnis goutiert, wenn man selbst regiert und dennoch total gegen sich selbst ist. Das ist doch ein Witz, oder?
Dann nehmen wir die Grünen.
Die Studienabbrecherin Göring-Eckhardt und der nasale Özdemir.
Sie wollen Energiewende und Energiewende und Energiewende, und ganz viele Flüchtlinge. Das will die CSU aber gar nicht. Dann gesellt sich noch der gestylte Superyuppie Lindner in die Runde, der am liebsten alle Arbeitsplätze mit Handys ersetzen würde und dazwischen sitzt Frau Merkel, der sowieso alles egal ist, so lange sie an der Macht bleibt.
Wenn man sich diese Koalition vorstellt, dann wäre es eigentlich sofort Zeit für Neuwahlen. Die wird es aber nicht geben, denn vielleicht hat man nicht genug Bleistifte. Wahrscheinlicher ist, dass Frau Merkel jetzt doch Reggae macht. Eigentlich macht sie den Job sowieso nur noch deshalb, weil sie nicht den ganzen Tag Kartoffeln pflanzen will, was ja ihr Hobby ist.
Die Experten sitzen vor dem Ergebnis und haben wenigstens eines erreicht. Zwar ist jetzt alles etwas schwieriger, aber eigentlich hat sich nichts geändert. Da wird es jetzt eine AfD geben, die einen Untersuchungsausschuss zu den rechtlichen Vergehen der Bundeskanzlerin fordert, den es aber nie geben wird, weil es dafür eh keine Mehrheit gibt. Da wird es harte Wortgefechte zwischen den Linken und der AfD geben, die aber vom Reggae der Regierungscombo übertönt werden.
Am Ende wird Frau Merkel vielleicht irgendwann die Nase voll haben. Sie wird dann einfach nicht mehr zur Arbeit kommen. Sie wird ihre designierte Nachfolgerin Frau Kramp-Karrenbauer anrufen und ihr sagen, dass es Zeit für Neuwahlen ist. Dann wird sich Frau Merkel in ihre Limousine setzen und sich einen Lebenstraum erfüllen. Sie wird eine eigene Kartoffelplantage eröffnen. Vielleicht wird sie aber auch Vorstandschefin bei Pfanni. Niemand weiß das.
Was man aber ahnen kann, ist, dass Frau Merkel nicht die ganzen vier Jahre Lust auf den Punk haben wird, der Bob Marley bald durch die Sex Pistols ersetzt. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Frau Merkel irgendwann zwischen ihren selbst gepflanzten Kartoffeln sitzen und sich selbst loben wird: Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln, wird sie zu sich sagen und vielleicht manchmal eher gelangweilt den Nachrichten folgen.
Wenn Sie dann sieht, dass die mittlerweile auf 32 % der Stimmen angewachsene AfD-Fraktion in einen Bürgerkrieg mit der härtesten Opposition der muslimischen AKP-Ablegerin gerät, wird sie gähnen. Sie wird sich denken und sagen: Ach Kinder, streitet euch doch nicht immer. Dann wird sie eine Kartoffel in den Backofen legen und sich nach der herzhaften Speise zur Nachtruhe begeben. Vielleicht wird sich irgendein Historiker ihrer annehmen und ein dickes Buch schreiben. Vielleicht wird es aber auch keiner tun.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie munter weiter.
Dann kam der Paukenschlag von der Grand Dame der AfD, Frau Petry. Sie verließ die Bundespressekonferenz und kündigte an, dass sie ab jetzt als fraktionslose Kandidatin in den Bundestag einziehen würde. Nun wird man abwarten müssen, welche innerparteilichen Querelen denn nun jetzt schon wieder dazu führen, dass man eine Spaltung der AfD erwarten kann. Wie immer dieser Schlagabtausch auch ausgehen wird. Am Ende wird eins bleiben. Die Bundesrepublik ist etwas aus dem Dämmerschlaf aufgewacht. Ein wenig. Ob das reicht, um eine Wende anzudeuten oder gar umzusetzen, werden die nächsten Monate zeigen.
Wahl 2017
Wer am 03.09.2017 das Kanzlerduell im Fernsehen verfolgen musste, hat sicher schnell bemerkt, dass die Wahl entschieden ist. Schulz konnte sich gar nicht zurückhalten, der Angela Merkel in den Hintern zu kriechen, die immer wieder ihre wohl bekannten Plattitüden zur Weltlage zum Besten gab. Beide Kandidaten haben mich schnell dazu genötigt, den Fernseher ganz vehement und lauter Wut auszuschalten. Das Ganze hatte den Geschmack von inszeniertem Hochverrat. Hochverrat an allem, was jedem halbwegs gebildeten und in dieser Republik sozialisierten Bürger wichtig ist. Die beiden Spitzenkandidaten der Einheitsparteien waren so spannend, wie eine Sitzung von Erich Mielke und Erich Honecker, die nicht nur den gleichen Vornamen, sondern auch die gleichen Ansichten haben.
Es ging in der ersten halben Stunde, die ich noch ertragen konnte, nur um Ausländer. Man merkte schnell, dass die Kandidaten nicht den mindesten Hauch einer Ahnung hatten. Sie sprachen frei unhaltbare Dinge aus, die ich, und das sei mir verziehen, hier nicht im Mindesten kommentieren werde. Dies deshalb, weil auch nicht ein einziger Satz es wert wäre, dass man über einen solchen gedunsenen Blödsinn auch nur eine Sekunde sinniert.
Die beiden Spitzenkandidaten sind nicht nur nicht rhetorisch gewandt, nicht nur politisch nicht gebildet, nicht nur nicht im Mindesten charismatisch, nicht nur nicht sonderlich intelligent und nicht nur eine Zumutung für jeden künstlerischen Impetus; Sie sind einfach absolute Langweiler.
Das wäre auch nicht weiter schlimm, wenn sie wenigstens den Hauch eines Karmas versprühen würden, das es auch nur für eine Sekunde notwendig machen würde, darüber nachzudenken.
Ich habe in der halben Stunde dieses Duells zwischen den absoluten Totalnieten dieser Republik nur Blödsinn gehört. Keiner der Sätze, die Frau Merkel oder Herr Schulz gesprochen haben, fand auch nur den leisesten Anklang bei mir. Ich hatte das Gefühl, dass diese beiden Menschen auf dem Mars geboren sind. Aber ich glaube selbst auf dem Mars, kann man kaum größere Anti-Rhetoriker, oder Opportunisten oder eben Lügner finden.
Wir haben in Deutschland ein Problem mit den Eliten.
Ich will damit sagen, dass eine Elite nicht unbedingt schlecht ist. Sie ist es dann nicht, wenn sie die breite Masse in einem Impetus der erworbenen Intellektualität und in dem Bewusstsein eines höheren Wissens führen kann. Solche Eliten hatten zu manchen Zeiten eine gewisse Berechtigung und haben viel Unheil verursacht, aber auch manches abgewendet.
Wenn man allerdings in den Modus übergeht, dass man die Dümmsten eines Volkes in die Eliten beruft, und dies nur deshalb, weil man damit sich selbst verstecken und zu tarnen beabsichtigt, dann ist es an dem Volk, diesen Attrappen einer Elite die rote Karte zu zeigen.
Es war kaum erträglich, was diese Menschen da an Blödsinn von sich gegeben haben. Merkel redete am Stück Sermon, den jeder Hauptschüler besser gesagt hätte und Schulz dankte der Kanzlerin dafür, dass er überhaupt im Fernsehen auftreten durfte. Schulz hatte absolut kein Gegenargument, sondern gab der Kanzlerin ständig recht. In alter Tradition seiner Vorgänger war er um Schadensbegrenzung bemüht. Ich redete ständig dazwischen und gab die Antworten, die eigentlich Herr Schulz hätte geben müssen, aber ich war es bald leid, diesen sinnlosen Kampf gegen Windmühlen weiter zu kämpfen.
Ich muss sagen, dass ich es nicht fassen kann, dass diese Kanzlerin nun ein viertes Mal, und dies nicht nur wegen der absolut unfähigen Sozialdemokratie, regieren wird. Ich habe schon bei der ersten Legislaturperiode der Hauptschülerin mit Doktortitel gedacht, dass es nun an der Zeit ist, den jährlich hundertsiebzigtausend hoch qualifizierten Bundesbürgern zu folgen, die das gequirlte Einheitsgemüse der Naturwissenschaftlerin auf Abwegen nicht mehr ertragen können.
Schulz sieht nicht nur von hinten aus, als hätte er keine Haare, er wirkt zudem auch noch so, was keiner beurteilen kann, als hätte er keine Eier.
Was glaubt dieser Mann auf verlorenem Posten eigentlich? Glaubt er wirklich, indem er im Grunde alles genauso machen würde wie die Superkanzlerin, dass er damit nur einen Blumentopf gewinnen kann? Glaubt die dümmliche AfD eigentlich, dass man mit ihrem ebenso an Langeweile nicht zu übertrumpfenden Spitzenkandidaten Gauland auch nur einen Nichtwähler zur Wahl ermutigen wird? Ich halte die SPD, die FDP, die CDU, die CSU, die Grünen und auch die Linke für Einheitsparteien. Ich kann Ihnen auch begründen warum.
In allen wesentlichen Fragen eiern sie gleich herum. Sie ändern nichts, sie zementieren.
Zur AfD kommen wir gleich.
Ich habe letztlich aus lauter Schadenfreude den so allseits gepriesenen Wahlomaten bemüht. Sie haben sicher davon gehört, dass das den bildungsfremden Teilen der Bevölkerung Hilfe beim Wählen geben soll. Sie können das gerne ausprobieren.
Bei den etwas unerwartet merkwürdigen Fragen erhielt ich bald ein Ergebnis.
Ich solle CDU wählen. Jedenfalls hätte das mein Ergebnis bei einer Übereinstimmung von 48 % ergeben. Lachen Sie jetzt mit? Sollen wir alle mal laut lachen?
Ich denke, dass das Ergebnis deshalb so fälschlich ausgefallen ist, weil der sündhaft teure und von Steuergeldern subventionierte Schleuderautomat nur Fragen stellt, die völlig irrelevant sind. Man fragt sich, wer eigentlich den hoch bezahlten und subventionierten Politexperten derart das Hirn vernebelt hat, dass man solche irrelevante Fragen überhaupt stellen kann.
Wen interessiert denn eine Maut? Herrn Schulz interessiert das, und dies obwohl er eigentlich nur herumchauffiert wird.
Wen interessiert es, ob im Jahre 2060 überall Windräder die Atomkraft ersetzt haben?
Wen interessiert es, ob die Autoindustrie im Namen der Politik alle Diesel fahrunfähig gemacht hat?
Wissen Sie, was mich interessiert?
Mich interessiert, wann es endlich aufhört, dass ich um mich herum nur noch Kopftücher sehe, die mich mit dem Arsch nicht angucken, die aber aufgrund meiner Steuergelder sieben Kinder haben und mit Hartz-IV glücklich leben. Mich interessiert, wann es endlich endet, dass man an einem Sommertag auf den Straßen der Boulevards nur noch Hartz-IV-finanzierte Porsches sieht, in denen diese Migranten unsere Frauen ausfahren. Mich interessiert, wann man endlich die Einreise von Kriegsverbrechern aus aller Welt stoppt, die unsere Städte wie Nomaden bevölkern und den ganzen Tag Drogen verkaufen. Mich interessiert, wann ein Politiker endlich mal das öffentlich sagen kann, ohne gleich verhaftet zu werden. Mich interessiert, wann es endlich mal eine Partei in Deutschland gibt, die keine Obergrenze will, sondern eine komplette Grenze. Die Frage im Wahlomaten, ob ich für eine Obergrenze bin oder nicht, trifft nicht meine Antwort. Ich will nämlich keine Obergrenze, ich will gar keine Migration.
Es geht auch die Frage an mich daneben, ob ich vielleicht einer Integration positiv gegenüberstehe. Ich erwarte endlich eine Integration der deutschen Minderheit in den Vielvölkerstaat der Willkommenskultur. Ich halte jeden Pfennig an Integrationsleistung für rausgeschmissenes Geld. Ich kann Ihnen das natürlich auch begründen.
Wir haben es nicht mit einer humanitären Aufgabe zu tun, die wir uns deshalb erlauben können, weil wir gute und zufriedene Menschen sind. Wir sind weder gut noch zufrieden. Uns geht es auch nicht gut, wie immer behauptet wird. Diejenigen, die das sagen, sind meist nur Ausnahmeerscheinungen, die zu recht selbst nicht fassen können, dass sie es aus ihrer eigenen Unfähigkeit heraus zu einer soliden Basis geschafft haben. Das System der Bundesrepublik fördert in einem ungeheuren Maßstab den Hang zur Mittelmäßigkeit und zum Durchschnitt. Man sieht allerorten nur noch den Durchschnitt. Dies wird in den Chefetagen mehr, dies wird in den Abteilungsleitungen zunehmend Usus.
Der Durchschnitt wird aber noch von einer Kaste übertrumpft. Und das sind unsere Politiker.
Frau Merkel darf uns noch seit einem Jahrzehnt in ein weiteres begleiten. Sie stolpert mit tapsigen Händen und ohne ein Wort Englisch durch die Weltgeschichte, wie ein schwangerer Storch.
Ihr hörig tapsen die opportunistischen Jasager ihr hinterher, die weder ein fundiertes Allgemeinwissen noch eine charakterliche Grundbildung genossen haben.
Ich frage mich, ob es den wirklichen Eliten, nämlich denen, die hinter Merkel stehen, nicht auffällt, dass diese Frau nicht nur obsolet, sondern einfach langsam auffällig wird. Es dürfte doch keinem halbwegs intelligenten Menschen entgangen sein, dass Frau Merkel mittlerweile die Großmeisterin der allgemeinen Depression der Bevölkerung geworden ist.
Auch dürfte es nicht entgangen sein, dass die mit Dschihadisten vollgestopften Straßen zu einem Sicherheitsrisiko werden, die sogar diese so sorgsam und mit viel Steuergeld geschützten Villen der Reichen bedrohen. Vielleicht werden die Eliten deshalb bald umdenken. Vielleicht rufen sie mich an, weil sie meine Bücher kennen und machen mich zum neuen Glücksstern der Republik. Haben Sie keine Angst, diesen Eliten ist wirklich alles zuzutrauen. Sollten sie einmal sich selbst und ihren fetten Bauch bedroht sehen, wäre sogar ich geeignet, ihrer Angst Abhilfe zu verschaffen. Da wäre es diesen gut getarnten Eliten auch sehr egal, ob ich sie eigentlich abschaffen will. Sie würden nur darüber lachen. Denn sie wissen seit Jahrhunderten: Macht ist deshalb Macht, weil sie leicht zu vergeben aber noch viel leichter zu entziehen ist.
Wer vor gefühlten Jahrhunderten die tapsige und ehemalige Ex-Propagandabeauftragte der Stasi betrachtete, hatte mit Sicherheit ähnliche Emotionen wie der Alt-Kanzler Schröder. Als er etwas angeheitert in der „Elefantenrunde“ nicht glauben konnte, dass die merkwürdige Dame im Hosenanzug ihm die Kanzlerschaft geraubt hatte, war er in der gefühlten Mitte der Gesellschaft. Denn nicht nur er konnte das nicht glauben. Es konnte niemand fassen. Ich habe noch keinen Mann und auch keine Frau getroffen, die sich mit Merkel solidarisch fühlen. Alle distanzieren sich von dieser Dame, die auf den ersten Eindruck wirkt, als hätte Deutschland nicht nur ein modisches, sondern auch ein intellektuelles Problem. Die Sätze aus den Poesie-Alben der Merkel wirken auf mich wie Plattitüden einer Großoma aus des Kaisers Zeiten, die zum ersten Mal wählen darf.
Bitte vergeben Sie mir: Aber langsam ist es gut.
Man kann eine Bevölkerung lang belügen, betrügen, täuschen und hintergehen. Aber man sollte von den dahinter stehenden Eliten doch wenigstens ein Mindestmaß an Unterhaltungswert erwarten dürfen. Man kann doch nicht wirklich glauben, dass diese Dame, die uns im Ausland schon genug allein mit ihrer plumpen Erscheinung lächerlich gemacht hat, die bei den Nachbarn eher Lachsalven als Bewunderung einheimst, die mit ihrer Raute zum Symbol einer Politik des scheinheiligen Humanismus ohne Humanität wurde; man sollte erwarten dürfen, dass man dieser Dame nun einmal endlich die Senderechte kapert.
Immer wenn Frau Merkel den Bildschirm erobert, ist meine Fernbedienung schneller. Es spielt überhaupt keine Rolle, wozu oder worüber sich diese Dame äußern möchte, sie vergrault mir mit ihrer alleinigen Anwesenheit schon den schönsten Sommertag.
Nun bin ich doch kein Merkelhasser. Denn bedenken Sie: Hass ist eine Emotion. Ich habe aber keine Emotion gegenüber Frau Merkel, sie ist mir schnurzpiepegal. Mir ist es aber nicht egal, dass diese Frau sich anmaßt, dieser Republik seit 13 Jahren ein Gesicht zu geben und bald eine ganze Generation dazu genötigt hat, sich nur noch eine Kanzlerin in Hosenanzug denken zu können.
Es wird höchste Zeit, dass man endlich das Grundgesetz dahingehend ändert, dass eine dritte oder gar vierte Legislaturperiode für nicht vom Ast fallende faule Früchte installiert wird. Was in Amerika normal und Usus ist, muss auch endlich in Deutschland umgesetzt werden. Man hat den Deutschen in ihrer langen Geschichte schon manches angetan und verursacht. Frau Merkel stellt aber in diesem Zusammenhang die Krönung dar, da ich keinen Politiker oder Künstler oder Erfinder oder was immer kenne, der derart penetrant sich selbst wichtiger nimmt als er ist.
Nun wissen wir alle, dass Frau Merkel nicht den Zipfel einer Macht hat. Ihre einzige reale Macht besteht darin, dass sie die Menschen mit ihren Plattitüden und ihrem Aussehen nerven kann. Ansonsten hat sie keine Macht. Nun mag das der eine oder andere vielleicht glauben, und vielleicht fallen auch viele darauf herein, dass irgendwelche Magazine Frau Merkel immer wieder zur mächtigsten Frau Europas und sogar der Welt erklären. In Wirklichkeit aber hat Herr Kim Kong aus Nordkorea tausendmal mehr Macht. Auch wenn ich den dicklichen und selbstverliebten Verrückten immer nur breit grinsen sehen, wenn er eine neue Atombombe streicheln darf, ist Kim Kong doch leider ernstzunehmen. Er hat das geschafft, was Frau Merkel nicht erreichen will. Sie will kein starkes und souveränes Deutschland, sie duldet in ihrem Weltbild aus Häkeldeckchen und Pferde- und Katzenbildern und violetten schwimmenden Kerzen keine Opposition gegen irgendwen oder irgendetwas. Sie liebt die ganze Welt. Und das aus dem einzigen Grund, weil sie niemals irgendjemand geliebt hat.
Die Tochter eines kommunistisch angehauchten Pfarrers vermengt in ihrem Weltbild unvereinbare Stränge. Sie ist einerseits eine Sozialdarwinistin, die am liebsten jeden deutschen Staatsbürger zu Zwangsarbeit verpflichten würde, und auf der anderen Seite die Schwester von Jesus Christus, die alle Erdenbürger in ihr vermeintliches Paradies einlädt.
Ihr Menschenbild besteht nur aus zwei Gruppen: Auf der einen Seite sind da die fleißigen aber leider manchmal in der Steuerzahlungspflicht nicht ganz ehrlichen deutschen Staatsbürger. Die Arbeitsameisen. Auf der anderen Seite sind da die herbeigesehnten Facharbeiter aus aller Welt, die mit Sack und Pack und mit Großfamilien abrahimischen Ausmaßes die Republik entern dürfen.
Ich habe gestern mit einer Bekannten gesprochen, die im Paradies mit einem Bus fahren musste. Sie erzählte mir, dass die Facharbeiter aus aller Welt dort auch mit gefahren sind. Nun scheinen die Sitten und Gebräuche der Facharbeiter aber doch sehr anders als die unsrigen zu sein. So musste meine Bekannte leider erleben, dass die Facharbeiter sich erst gegenseitig und dann nach und nach auch alle anderen Fahrgäste anspuckten. Das Sputum der Facharbeiter aus Nahost führte dann dazu, dass die Bekannte den Busfahrer zur Hilfe heranzog, denn sie war nicht uneingeschränkt euphorisch über das Austauschen von Körperflüssigkeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Der Busfahrer bemühte sich dann auch in den hinteren Trakt des Busses und konnte nun erfahren, wie liebevoll der Umgang der neuen Facharbeiter mit den Freunden von Frau Merkel ist und sein kann. Lange Rede – kurzer Sinn. Die Facharbeiter haben ihm eins auf die Nase gegeben und erst die dann herbeizitierte Polizei konnte die mittlerweile mit Flüchen und aggressiven Gesten flüchtenden Facharbeiter an weiteren lebevollen Faustschlägen gegen die gesamten Fahrgäste hindern.
Würde ich das Frau Merkel berichten, könnte ich wahrscheinlich erfahren, dass das Sputum der Facharbeiter eine kulturelle Bereicherung darstellt und die Facharbeiter damit nur den Willen nach Kontakt signalisiert haben. Weitergehend würde Frau Merkel auch sicher den Busfahrer hart angehen, der doch nun wirklich nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen soll.
Genau das spiegelt nämlich die Politik unserer Bundesregierung aus Christen und Sozialen. Während die Spielplätze der Republik in der überwiegenden Mehrheit von kopftuchtragenden Muslimen aus aller Welt bevölkert sind, die Einwohnermeldeämter riesige Schlangen von Neuankömmlingen registrieren und in die Sozialkassen entlassen, während jeder deutsche Staatsbürger mindestens einmal im Jahr von Haft aufgrund eines Knöllchens bedroht ist; während all dies geschieht, spielt Frau Merkel weiter die uneinsichtige Puffmutter. Sie will noch mehr Facharbeiterinnen für das Freudenhaus, das diese Republik mittlerweile geworden ist.
Ich bin mir darüber bewusst, dass ich mich zum Kanzlerkandidaten nicht uneingeschränkt eigne, hätte aber, wäre ich Herr Schulz gewesen, der Superkanzlerin vor einem Millionenpublikum eine provokative Frage gestellt. Ich hätte gefragt:
„Mögen Sie Cuckold, Frau Merkel?“
Aller Wahrscheinlichkeit nach hätte die Superkanzlerin auf diese Frage keine spontane Antwort parat. Denn es ist nicht nur ihr nicht bekannt, dass es in Fetischkreisen durchaus die Perversion gibt, die Merkel durch ihre Masseneinwanderung von Junggesellen forciert. Es handelt sich bei der Perversion nämlich darum, dass ein weißhäutiger Ehemann seine ebenfalls weißhäutige Angetraute vor seinen Augen von einem „Bull“, also vorzugsweise einem farbigen und gut bestückten Mann beglücken lässt. (Auch als Interracial bekannt). Durch das Missverhältnis, das durch die Masseneiwanderung von Junggesellen zu den gerade in den jüngeren Jahrgängen nur sehr rar vorhandenen weiblichen Einheimischen entstanden ist, wird diese Perversion bald immer häufiger werden. Und dies zwangsläufig. Denn Sie glauben doch wohl nicht, dass auch ein kompletter Familiennachzug der gesamten heimischen Großfamilie die vornehmlich muslimischen Freunde daran hindern wird, sich auch weiterhin auf dem Markt der Ungläubigen zu verlustieren. Ganz im Gegenteil steht eher zu erwarten, dass sich die neu hinzu gekommenen Facharbeiter genauso verhalten werden, wie ihre muslimischen Landsleute aus dem osmanischen Reich. Sie werden ihre Frauen verschleiern und zu Hause einsperren und dann ohne jede Eifersucht der sie liebenden und verehrenden Damen auf die Pirsch nach Ungläubigen gehen. Der Bundesbürger hat sich schon lang daran gewöhnt, dass die gläubigen Gotteskrieger ihre weiblichen Ressourcen hermetisch abschirmen und dennoch den Freuden der ungläubigen Weiblichkeit nicht abhold sind. Das gehört längst zum normalen Straßenbild. So hat sich der Bundesbürger auch daran gewöhnt, dass die kulturelle Befruchtung durchaus wörtlich zu nehmen ist. Es ist daher durchaus die Frage gestattet, ob Frau Merkel solche Fantasien heimlich hegt. Ob sie vielleicht auch Cuckold mag. Man weiß das nicht, aber Fakt ist, dass die Politik der letzten Bundesregierungen und besonders die Politik der amtierenden, offensichtlich nichts unterlässt, um die einheimischen Bundesbürger den ganzen Tag öffentlich zu brüskieren. Man muss sich nur in ein x-beliebiges Straßencafé setzen und dann das Straßenbild studieren. Es gibt aber nicht nur ein dem Phänotyp eines Einheimischen nahe stehendes Paar, das einen Ungläubigen und eine Muslimin vereint. Umgekehrt kann man aber tausende Paare sehen, die offensichtlich aus einem Gläubigen und einer Ungläubigen bestehen. So mag das ja für die holde Weiblichkeit ein Vorteil sein, dass sie sich aus 60 Nationen bedienen und der einheimische männliche Ungläubige aus gar keiner mehr, müsste aber doch bei etwas seriöser und fairer Betrachtung als ein massives soziales Ungleichgewicht betrachtet und dementsprechend thematisiert werden.
Das wird es aber nicht.
Für Frau Merkel ist dieses Phänomen gar nicht ersichtlich. Sie scheint das noch gar nicht bemerkt zu haben. Ganz im Gegenteil hat sie mit ihrer wahnwitzigen Flutungswelle der Republik mit Gläubigen aus aller Welt die Fortpflanzung zukünftiger Generationen unter das strikte Hoheitsgebiet der Gläubigen gestellt. Man kann das nicht verstehen und eigentlich kaum glauben. Faktisch, und Politik ist die Kraft des Faktischen, hat sie aber genau das getan. Und sie ist sich keiner Verantwortung oder gar Schuld bewusst. Da steht der Speichellecker Schulz neben ihr und eiert bei der Frage des Familiennachzuges genauso herum wie die Kanzlerin. Ja, vielleicht und möglicherweise … aber das entscheiden wir besser nach der Wahl. Ich habe schon in einem meiner frühen Bücher, dem „Asyl-Wahnsinn“ prognostiziert, dass dieser Familiennachzug natürlich kommen wird und ausgerechnet, dass dies jede Proportion probater Populationsplanung sprengen wird. Es wird zu einer Invasion von muslimischen Großfamilien kommen, die unsere Sozialsysteme mit Milliarden und Abermilliarden belasten werden und dies wird am Ende zu einer Gesellschaft führen, in der das Anspucken in Bussen noch zu den harmlosesten sozialen Umgangsformen gehören wird. Man importiert das Mittelalter in eine hoch technisierte Gesellschaft, die sich damit natürlich die Karten legen wird und die bald den neuen Entwicklungen der globalisierten Welt nicht mehr im Mindesten gewachsen sein wird.
Da wird kritisiert, dass bei dem Kanzlerduell das Thema Digitalisierung zu kurz gekommen wäre. Da befleißigt sich die AfD-Frontfrau Weidel auch geflissentlich, dass man unbedingt ganz schnelle und leistungsfähige Kabel verlegen muss, damit der letzte Bauer in dem letzten verschlafenen Dorf bald auch mit Lichtgeschwindigkeit surfen kann. Das erachtet man als Fortschritt. An diesem Beispiel sieht man aber die Eindimensionalität. Ist es wirklich ein Fortschritt, wenn alle bald nur noch diese absolut sinnlosen Smartphones in ihren Händen tragen und sinnlose Botschaften an anonyme User verschicken? Hat das irgendetwas mit Produktivität zu tun? Glauben die alle im Chor nach mehr Kabeln rufenden Politiker wirklich, dass diese Form der Digitalisierung auch nur den mindesten Gewinn für eine Produktionsgesellschaft darstellt? Ganz im Gegenteil ist doch längst durch viele Bücher, Forschungen und empirische Studien belegt, dass diese unkritische Form der digitalen Begeisterung eine neue Form der Verblödung, Versklavung und Ausspitzelung bedeutet. Man kann doch allerorten sehen, welche tiefen Schneisen die Digitalisierung in die Kommunikation der Menschen gerissen hat. Man kann doch allerorten beobachten, welche riesige Einflussnahme die digitalen Riesen auf die Gesellschaften nehmen und es müsste doch eigentlich daher der gegenteilige Ruf ertönen, der da diesen Machenschaften einen Riegel vorschiebt. Der dümmliche Schrei nach immer mehr Digitalisierung ist genauso dumm wie der Ruf nach Einwanderung. Es ist also auch der AfD nicht aufgegangen, dass Digitalisierung in einer unkritischen Rezeption absolut fehlgeleitet ist.
So muss ich auch sagen, dass die AfD im gesamten Kontext dieser Bundestagswahl eine mehr als zwielichtige Figur abgibt. Da kommt ein Herr Gauland und will Türken entsorgen und wundert sich dann, dass er dafür kritisiert wird. Da verrenken sich die angeblich so gebildeten und vom Bildungsniveau anderen Parteien angeblich überlegenden Parteispitzen, bei der Frage der Diesel-Motoren. Man spürt förmlich den merkwürdigen Lobbyismus, den diese Partei zu pflegen scheint und der nichts Gutes für eine Wahl dieser Partei vermuten lässt. Auch ist die bedingungslose Befürwortung von Integration ein sehr ermüdendes Kapitel der AfD. Integration ist nicht nur gescheitert, sie ist ein Katalysator für den Hass vieler Gotteskrieger in Deutschland. Jeder Cent, der an Sozialgeldern für die Integration ausgegeben wird, ist ein Cent zu viel. Ich sage Ihnen ehrlich, dass man erwarten kann, dass sich Menschen, die in einem anderen Land und Kulturkreis leben wollen, gefälligst selbst zu integrieren haben. Man kann diese Menschen kostenpflichtige Sprachkurse anbieten und sie ansonsten ihre Integrationsleistung selbst vollbringen lassen. Wer dazu nicht bereit oder in der Lage ist, der hat hier nichts verloren. Das will ich hören, da dies das einzig Vernünftige ist. Das Herumgeeiere der AfD und aller anderer Parteien ist einfach pressierend. Wenn das Anspucken in Bussen das Ergebnis der sündhaft teuren Integration ist, dann hat diese Integration versagt. Und nun sollen doch die Willkommenfanatiker nicht glauben, dass es den zu integrierenden Integrationsverweigern nicht längst klar ist, dass dieses Land offensichtlich nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Sie müssen sich das doch einmal umgekehrt vorstellen. Gehen Sie in irgendein Land auf der Welt und lassen Sie ihre Familie, Ihre Ausbildung, Ihre Wohnung und Ihre Integration von den Einheimischen bezahlen. Zeigen Sie mir bitte ein Land der Welt, das so etwas zulässt. Und dies dann noch mit der gegenteiligen Speerspitze gegen die eigene Bevölkerung, die beim kleinsten Vergehen sofort die gesamte Härte des Staatsapparates zu spüren bekommt. Kennen Sie so ein Land? Ich schon. Es heißt Bundesrepublik Deutschland.
Dann wird immer wieder die Mär aufgetischt, dass Deutschland Facharbeiter braucht und die nun aus den muslimischen Hochburgen der Kriegshandlungen kommen werden. Das ist derart dumm und fast schon herbeigelogen, dass man bei diesem Argument nur noch verzweifeln kann. Wenn es ein Problem mit Facharbeitern in Deutschland gibt, dann hat die Ausbildung der Einheimischen versagt und dann kann es keine Antwort sein, die Fachkompetenz aus Ländern zu importieren, die eine industrielle Revolution nicht einmal buchstabieren können, geschweige denn durchlebt haben.
Das Hauptproblem ist aber nicht die Migration an sich. Es wäre doch überhaupt kein Problem, wenn man Engpässe in bestimmten Branchen tatsächlich durch Migration kompensiert. Dies müsste man aber gezielt machen und kann so etwas doch nicht wahllos tun. Zudem hätte niemand etwas dagegen, wenn man Niederländer, Polen, Russen, Franzosen, Belgier, Italiener, Engländer und Griechen und viele andere Nationen zur Migration ermutigt. Es geht vor allem darum, dass man dabei die Kompatibilität der Kulturen berücksichtigt. In allen Studien über Migration kann man deutlich erkennen, dass es immer dann ein Problem mit der Integration gibt, wenn inkompatible Religionen und Kulturen aufeinandertreffen. Es ist in diesem Zusammenhang eine katastrophale Fehleinschätzung, wenn man, wie das die Politiker in der großen Mehrheit tun, wahllos Religionen und Sitten und Bräuche durcheinandermixt und die Einreise nicht an klare Vorgaben koppelt. Der Islam passt einfach nicht in das moderne Europa. Überall, wo man dem Islam in den westlichen Industrienationen begegnet, hat man erhebliche Probleme zu konstatieren. Deshalb ist es eine absolute Verlogenheit, wenn Merkel so tut, als würde es keine Rolle spielen, ob man einen Muslim oder einen Christen oder einen Atheisten integrieren möchte. Es ist dieselbe Fehleinschätzung, die Frau Merkel zum Büttel von Erdogan machte, als sie einen faulen Türkeideal aushandelte und damit Begehrlichkeiten von Erdogan weckte, die bis in die heutigen Tage deutlich belegen, dass Herr Erdogan jeden Respekt vor dieser Kanzlerin verloren hat und sich immer mehr Dinge herausnimmt. Frau Merkel und ihre ihr nachhechelnde Sozialdemokratie können sich nicht von dem Vorwurf reinwaschen, dass das Argument des Facharbeitermangels ein vorgeschobenes ist. Es ist nämlich niemandem verständlich, warum es in Deutschland derart viele türkische, algerische und marokkanische Migranten gibt, die nur in den allerseltensten Fällen zum Facharbeiter taugen. Ganz im Gegenteil kann man in jeder deutschen Großstadt sehen, dass das durchschnittliche Bildungsniveau der muslimischen Mitbürger der zweiten und der dritten und der vierten Generation kaum gestiegen ist, wenn nicht sogar abgenommen hat. Überall auf der Welt gibt es Probleme, wenn der Westen auf den Islam trifft. Wenn man dann in den heutigen Tagen erfährt, dass der große Lebensmittelkonzern Lidl die Kreuze von griechischen Kirchen weg retuschiert, und dies aus einer falsch verstandenen Rücksichtnahme auf die Gefühle der Muslime in Deutschland, kann man ermessen, wie weit die Schere der Empfindung und des Miteinanders auseinderklafft.
Wenn man dann gleichzeitig erfährt, dass in türkischen Schulbüchern gelehrt wird, dass man als Muslima keinen Ungläubigen ehelichen darf, dann weiß man, woher die Intoleranz kommt. Es ist noch niemals in der Geschichte der Menschheit Intoleranz durch Toleranz besiegt worden. Wenn man aber die geschichtlichen Lehren ernst nehmen will, dann wird man sehen, dass intolerante Systeme gegenüber toleranten Systemen immer aggressiv und kriegerisch agieren. Je mehr also die Toleranz Einfallsschleusen anbietet, desto eher werden die genutzt und von innen ausgehöhlt.
Die Mehrheit der muslimischen Einwohner in Deutschland ist nicht bei den Werten des Grundgesetzes angekommen. Wenn uns dann immer wieder gut integrierte Ausnahmemuslime vorgestellt werden, so sind diese Beispiele doch eher ein Argument gegen die Integrationsbemühungen. Denn bei diesen lobenswerten Beispielen handelt es sich zumeist um Menschen, die auch ohne jede Bemühung zur Integration sich selbst integriert hätten. Oder glauben Sie etwa, dass ein Cem Özdemir etwa seine rhetorischen Fähigkeiten in einem Integrationskurs erlernt hat? Nein, das hat er nicht, denn er hat sich selbst bemüht und ist deshalb eigentlich eher ein Argument dafür, dass es natürlich auf den Einzelnen ankommt und jede aufgedrückte Integration absolut überflüssig ist.
Frau Merkel ist es aber absolut egal, ob jemand einen Pass bei der Einreise vorweisen kann oder ob man sein Strafregister kennt. Man vermutet schon fast bösartige Absichten, denn man kann nicht nachvollziehen, wie eine Kanzlerin ernsthaft ein solches Vakuum an Sicherheit auch zum heutigen Tage noch hinnimmt und forciert. Sie ist völlig unbeeindruckt von den Straftaten, die sich in allen Städten der Republik immer mehr verbreitern und von den Anschlägen in Deutschland. Für Frau Merkel gilt immer noch, dass alle Flüchtlinge gute Menschen sind und man das eben erst einmal als Unschuldsvermutung annehmen muss.
Es befinden sich derzeit Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Diskriminierung. In über 38 Ländern auf dem Globus gibt es Krieg. Dennoch weigert sich die Kanzlerin über eine Obergrenze überhaupt nachzudenken. Ganz davon abgesehen, dass so eine Obergrenze für mich im zweistelligen Bereich anzusiedeln wäre und nicht in Hunderttausenden, steht ihr Angebot der offenen Grenzen also immer noch im Raum und ermutigt weiterhin tausende Menschen zu waghalsigen Manövern auf dem Mittelmeer und macht die Schlepper und Menschenfänger reich.
Während die bundesdeutsche Gesellschaft immer mehr vereinsamt und als Single lebt, (50 % der bundesdeutschen Bevölkerung sind Single, also alleinlebende Haushalte), wagt es diese Kanzlerin dann auch noch, einen Familiennachzug zu forcieren, der bald in den Großstädten zu unhaltbaren Zuständen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens führen wird.
Nun weiß man, dass über 70 % der Flüchtlinge in Deutschland selbst nach den durchwässerten Bestimmungen des Aufenthaltsrechts keinen Anspruch auf Asyl haben. Dennoch dauern die Verfahren meist so lange, dass in der Zwischenzeit oftmals schon Kinder auf deutschem Boden geboren werden, die die Sachlage dann wieder ändern. Oder der Flüchtling klagt und kann dann wieder bleiben.
Dann redet man von Rückführungen und niemand sagt, dass solche Rückführungen oft sinnlos sind, da der Betreffende dann eben woanders einen Asylantrag erneut stellen wird, und dass solche Rückführungen auch extrem teuer sind. Niemand redet also über die immensen Kosten, die durch den fehlgeleiteten Asylparagraphen in der jetzigen Form verursacht werden.
Wir brauchen unbedingt eine Novellierung des Asylparagraphen. Er stammt aus einer gänzlich anderen Zeit und unter anderen Voraussetzungen. Niemand will das Recht aushebeln, das Verfolgten Schutz gewährt. Dies kann aber im Umkehrschluss nicht heißen, dass man das eigene Land damit zu einer neuen und anderen Republik mit vornehmlich muslimischen Wurzeln formt. Das kann nicht der Zeck und Sinn des Asylrechtes sein.
Zusammenfassend muss man wohl leider davon ausgehen, dass die nächste Wahl wieder eine Frau Merkel in das Amt hebt. Die vielleicht 10 Prozent für die AfD werden daran weder was ändern, noch werden die anderen Einheitsparteien daran etwas ändern.
DDR reloaded.
Als einzige Hoffnung verbleibt, dass sogar eine DDR einmal endete. Und dies just an ihrem Jahrestag zum 40. Bestehen. Vielleicht müssen wir aber erst 40 Jahre Merkel durchstehen, bis eine solche Hoffnung sich bewahrheitet.
300 Millionen Skandal
Man kann schreiben, was man will. Man kann sagen, was man will. Es dauert dann selbst bei absolut nachvollziehbaren und einsehbaren Fakten fast 2 Jahre, bis irgendein Verantwortlicher so etwas einmal nachprüft. So geschehen, in meinem Buch „Der Asyl-Wahnsinn“. Unter der Kapitelüberschrift „Der Millionendeal“ hatte ich schon im Oktober 2015 alle Fakten geliefert, die man nun bestätigt und völlig erstaunt kommentiert. So, als hätte das niemand gewusst. Ich gehe aber davon aus, dass ich nicht der Einzige bin, der das schon vor fast 2 Jahren wusste. Anstatt aber im Vorfeld zu reagieren, passiert natürlich erst dann etwas, wenn das Kind längst in den Brunnen gefallen ist.
Ich schrieb damals:
„Im Schnellbeschluss wurde von der Bundesregierung das sogenannte Asylbewerberbeschleunigungsgesetz in hastigem Eilverfahren beschlossen. Sie machen sich keinen Begriff davon, welche Geldvermehrung damit angestoßen wurde.
Im Zuge dieser Nivellierung sind auch die Eingliederungskurse für Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive entstanden. Hier wurden Begehrlichkeiten der Asyl-Industrie geweckt, die ohne Namen sind.
Ich erkläre Ihnen gerne, worum es hier geht.
Nehmen wir einmal an, Sie sind ein Träger …, der in der Lage ist, ein paar Studenten zu beschäftigen. Jetzt nehmen wir noch einmal an, Sie wären auch in der Lage etwas Papier und ein paar Lehrbücher vorzufinanzieren. Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, dann können Sie in zwei Monaten Millionär werden. Das glauben Sie nicht? Ich sage Ihnen wie das geht.
Die Bundesagentur hat mit den Eingliederungskursen ein Instrument der Geldvermehrung geschaffen, das jeden Menschen sofort zu einem reichen Mann oder einer reichen Frau machen kann.
Diese Kurse sind nicht nur mit heißer Nadel gestrickt, es sind eigentlich gar keine Kurse. Es gibt keine Anforderungen an sie. Man muss nicht als Träger zertifiziert sein, man muss nicht qualifiziertes Personal einstellen, man muss nicht Lehrmaterialien zwingend benutzen, man kann Räume anmieten - oder – was die Asyl-Industrie meist tut - die Räume in den Flüchtlingsheimen unentgeltlich nutzen.
Dann sucht man sich 25 Namen von Menschen, die entweder registriert sind oder nicht, die aus Syrien, Eritrea, dem Iran oder Irak stammen und schult diese so lang, bis 320 Stunden erfüllt sind.
Das ist bei sechs Stunden Schulung am Tag nach ca. zweieinhalb Monaten der Fall. Und jetzt reden wir über das Geld. Es gibt einen geheimen Stundensatz, den ich zufällig kenne und jetzt mal in die Welt posaune. Es gibt für jede Stunde pro Kopf geschulten Flüchtling für den Träger zwischen 4 € und 5 €. (Fragen Sie mich bitte nicht, woher ich diese Zahl habe - aber sie stimmt)
Jetzt rechnen wir: Nehmen wir die Mitte, also 4,50 € pro Stunde. Dann ergibt sich:
Pro Maßnahme á 25 Teilnehmer: 320 Stunden x 4,50 € x 25 Teilnehmer= 36 000 €.
Wohlgemerkt für eine Maßnahme. Jetzt rechnen wir die Kosten, die dem als Träger entgegenstehen. Zahlen Sie einem unqualifizierten Dozenten, der Englisch und Deutsch spricht, zahlen Sie dieser Honorarkraft großzügig 35 € die Stunde.
Dann ergibt sich: 35 € pro Stunde mal 320 Stunden = 11200 €.
Da sie keine Miete bezahlen, müssen Sie jetzt nur noch ein paar Schreibblöcke finanzieren und zwei Sprachbücher anschaffen. Sind wir bei ca. 500 € pro Maßnahme.
Sie haben bei der Durchführung 11700 € Fixkosten.
Ergibt einen Gewinn vor Steuern von 24300 €. Da muss eine Oma lang für stricken. Und nun bedenken Sie, dass jeder Träger nicht eine, sondern viele Maßnahmen durchführt. Wenn er bundesweit aufgestellt ist, dann vielleicht sogar hunderte. Es gibt keine Begrenzung für die Träger. Es gibt nicht einmal eine Bewilligung der Arbeitsagentur. Sie müssen einfach die Namen der Teilnehmer auf eine Liste schreiben und die Maßnahme kann beginnen. Es sind nicht die rudimentärsten Qualitätsstandards an diese Maßnahmen formuliert. Man spricht hier schwammig von Orientierungshilfen für das Leben in Deutschland. Das kann alles sein.
Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie diese Webseite und vergessen Sie bitte nicht, auch die Faqs, die frequently asked Questions, zu studieren. (Als PDF auf der Seite herunterladbar.)
Leider kann man solche Maßnahmen nur durchführen, wenn man dafür mit der Wohlfahrtsindustrie auf sehr gutem Fuß steht.
Nur die haben die Namen der Teilnehmer, die sie als Normalsterblicher nie erfahren werden. Da man die Teilnehmer den Trägern nicht offiziell benennt, sondern die Träger selbst „akquirieren“ lässt, heißt das im Klartext, dass man kungeln muss, das sich die Balken biegen. Sie können auch ein Büro eröffnen und dann darauf hoffen, dass die Teilnehmer selbst zu Ihnen kommen, weil sie zufällig die Webseite der Arbeitsagentur gelesen haben - was wenig wahrscheinlich ist.
Ich wäre gerne Millionär und bitte deshalb die Träger von Flüchtlingsunterkünften, mir solche Listen zu schicken. Ich werde dann auch Eingliederungskurse durchführen und ich kenne viele Bekannte, die da mitmachen. Wir werden so um die 40 Kurse einrichten. Das wäre dann: 40 x 36 000 € = 1,4 Millionen Euro, vor Steuern.
Wer bei dem Geschäft mitmachen will und sich für Flüchtlinge engagieren möchte, der kann sich gerne bei mir melden. Wir teilen redlich. Ich zahle gerne eine großzügige Vermittlungsprovision für die Leiter der Flüchtlingseinrichtungen. Man kann mit mir auch über eine Pro-Kopf-Pauschale reden. Für jeden Namen eine Provision. Ich werde hochwertige Kurse anbieten, das verspreche ich.
Es gibt keine Zahlen darüber, wie viele Millionen hier verbrannt werden. Wenn Sie den Begriff „Eingliederungskurse für Flüchtlinge“ googeln, werden Sie schnell sehen, welche üblichen Verdächtigen da ganz vorn am Ball sind.
Leider gibt es dieses Schnäppchen nur bis zum 31.12.2015. Sie müssen sich schon beeilen, um die Millionen noch schnell zu ergattern.
Der absolute Oberskandal ist, dass die gleichen Träger, die sich hier millionenschwer am Steuergeld bedienen, tatsächlich noch die Bevölkerung zum Spenden animieren. Das ist wirklich geniale Geldbeschaffung. Eigentlich nicht zu glauben, aber wahr. Die gut meinenden Menschen wissen meist nicht, dass die Organisationen der Wohlfahrtspflege am Asyl-Komplex genesen, wie kaum jemals zuvor. Die ehrenamtlichen Helfer tun dann ihr Übriges dazu, dass man auch die Personalkosten einspart. Deutschland, Deutschland, was ist mit dir geschehen und denke ich an dich in der Nacht, da bin ich um den Schlaf gebracht. Sagte schon der gute Heine.“
Eigentlich ist damit alles gesagt, aber beschäftigen wir uns, fast zwei Jahre danach, mit den neuerlichen Erkenntnissen.
Der Bundesrechnungshof hat im März 2017 einmal nachgeschaut. Man hat sich mit der Effizienz der Kurse und vor allem mit den Kosten beschäftigt.
Sie werden lachen, aber die entsprechende Seite der Arbeitsagentur existiert immer noch. Ich habe sie heute gegoogelt und tatsächlich steht dieses Konzept immer noch als offenes Angebot im Netz. (Stand. 29.03.2017)
https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Institutionen/Traeger/Einstiegskurse/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI782320
Vielleicht besteht aber auch noch Erklärungsbedarf für diejenigen, die sich nun fragen, wo und bei wem die Millionen denn nun versandet sind. Ich hatte damals mit der anschaulichen Rechnung eigentlich klar gemacht, wie viel Geld man mit solchen Kursen in der „Goldgräberzeit“ der Flüchtlingskrise verdienen konnte. Ich glaube, dass aber viele Menschen das nicht ganz geglaubt haben. Einfach deshalb, weil man sich vielleicht nicht vorstellen kann, dass man mit einer Agentur zusammenarbeitet, die quasi anonyme Ausschreibungen startet, die einer Art Tombola gleichkommen. Im Unterschied zu einer Tombola konnte der Besitzer eines Loses aber nur gewinnen. So etwas kann man sich schon gar nicht vorstellen. Es ist aber in diesem Fall wahr. Und nicht nur in diesem.
Die Eingliederungskurse, so erfährt man jetzt stückchen- und häppchenweise, waren für die Träger der Asyl- und Wohlfahrtsindustrie ein gefundenes Fressen. Tatsächlich stürzten sich damals auch fast alle üblichen Verdächtigen auf das neue Futter, das aus dem Geld der Steuerzahler floss.
Die meisten dieser Träger firmieren als gemeinnützig und zahlen weder Umsatz- noch Körperschafts- noch sonst irgendeine Steuer. Für sie handelt es sich bei den Einnahmen um echte Zuschüsse, die sie in ihrer Gutmütigkeit alle wieder in neue erfolgsversprechende Projekte investieren. Meistens sind sogar die Geschäftsführer der gemeinnützigen Wohlfahrtsengel ohne jedes Einkommen. Die weit verstreuten Holdings und gGmbHs, (das ist kein Schreibfehler, gGmbHs sind gemeinnützige GmbHs), leben steuerlich gesehen ausschließlich von Luft und Liebe. Dennoch wachsen ihre Imperien stündlich. Die Flüchtlingskrise hat den Wohlfahrtsengeln bisher Milliarden Euros in die Taschen gewirtschaftet. Man kann sicher verstehen, dass die Marketing- und Presseabteilungen dieser Großkonzerne deshalb auch den Migrationsströmen positiv gegenüber stehen und eine mehr als wohlwollende Agenda an die Politik weitergeben. Auch lassen sie die Ergebnisse ihrer Arbeit immer sehr positiv dastehen. Es liegt im absoluten Interesse dieser Träger, stündlich neue Arbeitsplätze zu verkünden, im Minutentakt Menschen zu qualifizieren und zu bilden und sekündlich neue Chancen für sozial Benachteiligte zu entwickeln.
Als im Herbst 2015 Hunderttausende Flüchtlinge an die Türen der Republik klopften und euphorischen Einlass fanden, wurde schnell der Ruf der Wirtschaft und der Politik laut, dass man diese Menschen auch am gesellschaftlichen Leben teilhaben lassen sollte. Man dachte sich, dass es nicht schadet, wenn die Flüchtlinge, die aus den entferntesten Regionen der Kriegsschauplätze der Welt stammen, als Grundlage dieser Teilhabe die deutsche Sprache lernen sollten.
Dann wurde Herr Weise, der eigentlich überhaupt nicht weise ist, von der Kanzlerin mit Arbeit überfrachtet. Der Beamte wurde nämlich kurzerhand mit einer Mammutaufgabe gleich doppelt belastet. Er sollte nicht nur die Geschäfte der Arbeitsagentur sondern auch die Aufgabe eines Flüchtlingskoordinators gleichzeitig stemmen. Das ging der Mann auch mit viel Elan an. Eines der Ergebnisse dieser Mammutaufgabe war die hastige Bereitstellung von Sprachkursen für Millionen Menschen. So eine Aufgabe hatte Modellcharakter. Es gibt nämlich kaum empirisches Material darüber, ob irgendein Land, irgendeine Regierung, oder irgendjemand sonst, ein solches Wahnsinnsprojekt jemals zuvor in Angriff genommen hat. Zwar haben einige Länder Erfahrungen mit einer Alphabetisierung der Bevölkerung, aber in einer solchen Eile hat man so etwas noch nie durchgeführt. Jedenfalls müssen sich dann hochgeheime Kreise Gedanken gemacht und eine Idee ausgebrütet haben, die alle Insignien einer völligen Desaster-Maßnahme in sich trug.
Die Arbeitsagentur arbeitet normalerweise mit gewissen Standards. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit geprüften Trägern, Anwesenheitslisten, genaue Nachprüfbarkeit von Ergebnissen und manchmal sogar Vermittlungsquoten und ein Qualitätsmanagement.
Für diejenigen, die sich in dieser Branche auskennen, übertreibt das die Agentur sogar manchmal und deshalb versinkt die Belegschaft der Arbeitsagentur oft in einem Berg von Formalitäten.
Bei dieser Maßnahme sollte aber alles anders sein.
Es wurde eilig eine Webseite eingerichtet, die alle Träger zur Aktion rief.
Man sagte sich, dass man diese Mammutaufgabe nur mit einer Bündelung aller verfügbaren Kräfte leisten kann. Deshalb ersann man eine Maßnahme, die eigentlich keine ist. Ohne sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, wie man Hundertausende verschiedensprachige Menschen betreuen, schulen und qualifizieren kann, stellte man viel Geld bereit. Man dachte sich wohl, dass das Geld es schon richten würde. Nach dem Motto: Wenn wir bezahlen, werden die Träger sich schon alle Mühe geben. Da hat die Arbeitsagentur aber die Rechnung ein wenig ohne die gierigen Wirte gemacht. Es war nämlich in der Goldgräberzeit in gewogenen Kreisen sehr schnell bekannt, dass man nun sehr viele neue Sackkarren brauchen würde. Für das viele Geld, was man sich quasi umsonst bei der Agentur abholen konnte. Ich kann Ihnen versichern, dass es sehr viele solche Schildbürgerstreiche bei der Agentur und den Jobcentern gibt. Dennoch sind die Eingliederungskurse schon eine sehr extreme Form der Geldverschwendung.
Für die nicht brancheninternen Laien sei gesagt, dass man in Deutschland die Politik von der Wohlfahrtsindustrie kaum trennen kann. Die Wohlfahrtsindustrie gehört zu den absoluten Aufsteigern der Wirtschaftsgiganten. So beschäftigt die Caritas mehr Angestellte als Opel und Mercedes zusammen. Die Wohlfahrtsindustrie treibt enge Lobbyarbeit bei der Politik und man weiß deshalb manchmal nicht, wer eigentlich für die Auswüchse, die dann manchmal bekannt werden, wirklich verantwortlich ist. Die Wohlfahrtsengel sind derart eng mit der Politik vernetzt und verwoben, dass man deshalb bei beiden Protagonisten durchaus achtsam sein sollte. Die Arbeitsagentur und die Jobcenter sind die Auftraggeber der Wohlfahrtsengel. Sie arbeiten quasi als Mittler zwischen Politik und den Engeln. Sie verwalten die Milliarden Steuergelder und sind deshalb noch mächtiger als die Engel.
Bei dem nun halbherzig bekannt werdenden erneuten Skandal, der von vielen nicht erwähnten Skandalen noch ein geringer ist, wurde mit dem Gießkannenprinzip Geld an alle verteilt, die gerne das Geld haben wollten. Kein Normalverdiener wird mir hier folgen. Wahrscheinlich werden Sie auch heute noch sagen, dass ich übertreibe. Das tue ich aber mitnichten.
Um Ihnen das Procedere transparent zu machen, erkläre ich Ihnen, wie normalerweise Maßnahmen vergeben werden. Ein Träger, der eine Maßnahme durchführen will, bewirbt sich auf eine Ausschreibung der Agentur, auch Los genannt. Der Träger muss in seiner Bewerbung auf das Los Angaben über seine Maßnahmekonzeption, seine Kalkulation, seine Befähigung, seine räumliche und personelle Ausstattung und über vieles mehr Auskunft geben. Die eingereichten Unterlagen der Träger werden daraufhin auf ihre Qualität und ihre Wirtschaftlichkeit hin geprüft. Zuständig sind die regionalen Einkaufszentren der Agenturen.
Bei den Eingliederungskursen hat man aber auf solche Prüfungen verzichtet.
Man hat aber auf noch sehr viel mehr keine Rücksicht genommen. Ganz davon abgesehen, dass die meisten Träger den Agenturen bekannt sind und vor Beginn einer Maßnahme sich mit der Agentur ins Benehmen setzen müssen, hat man bei den Eingliederungskursen eine Art anonyme Ausschreibung betrieben. Die Träger mussten sich nicht auf die Kurse bewerben, sie mussten die Kurse nur anmelden. Von so etwas habe ich bisher noch nicht gehört. Ich will damit nicht sagen, dass alles immer koscher und integer bei den klassischen Ausschreibungen ist, was man leider nicht sagen kann, aber es ist hier schon ein Präzedenzfall.
Die Träger mussten weder ihre personelle Eignung, nicht ihre räumliche Ausstattung, nicht ihre Konzeption und nicht ihre Zertifizierung nachweisen. Es reichte bei dieser Maßnahme, wenn man eine einzige Seite mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an die Agentur sandte. Auf dieser Liste waren die Namen verzeichnet und der Beginn der Maßnahme. Das war alles. Es gab nun keine Prüfung und einen Anruf bei dem Träger, dass er mit der Maßnahme beginnen kann. So ein Procedere ist wirklich einmalig. Da ich mich mit dem Thema intensiv beschäftigt habe, kann ich Ihnen bestätigen, dass die Träger mit der Maßnahme einfach beginnen konnten, und dies just in dem Moment, als sie die Listen an die für sie zuständigen Stellen versandten. Die zuständigen Stellen waren nach dem Arbeitsagenturbezirk geschlüsselt und es gab eine neu eingerichtete Koordinationsstelle in jedem Bezirk. Eigentlich war dies aber eine Abrechnungsstelle. Also die Bank.
Die Bank sah die Listen und vermerkte das. Der Träger konnte nun die Maßnahme beginnen und nach Ablauf der 320 Unterrichtsstunden, was ungefähr 3 Monaten entspricht, eine formlose Rechnung stellen. Sie haben richtig verstanden. Formlos. Dies bedeutet, dass man weder Anwesenheitslisten sehen wollte, noch fragte und hakte man nach, ob ein Teilnehmer seine Stundenzahl wirklich erfüllt hat oder ob ein Teilnehmer vielleicht nur einen Tag anwesend war. Sie werden es nicht glauben, aber Sie können in dem PDF der knappen Durchführungsbestimmung nachlesen, das tatsächlich eine einzige Stunde oder ein einziger Tag den Träger zur Abrechnung von 320 Stunden autorisierte. Sie fühlen sich wie Alice im Wunderland? Da haben Sie recht, denn eine solche Geldumverteilungsmaßnahme ohne erkennbaren Gegenwert hat man in einer Marktwirtschaft noch nicht erlebt.
Das Ergebnis, das jetzt ganz langsam und zäh durchsickert, ist das zu Erwartende. Die Träger haben sich möglicherweise darum bemüht, die 320 Stunden durchzuführen. Es war aber leider bald klar, dass die Motivation zum Besuch der Maßnahme bei den Flüchtlingen nicht sehr hoch war. Das lag vielleicht auch daran, dass die Kurse nach keinem Konzept durchgeführt wurden, da bisher für ein solches Unterfangen kein Konzept existiert. Wenn Sie im Internet nach Konzepten zur Sprachförderung von Flüchtlingen googeln, werden Sie bald sehen, dass es dort ganz wenige Konzepte gibt. Es gibt eine kleine Unterrichtshilfe, die man kostenpflichtig erwerben kann, die aber lange vor der Flüchtlingskrise entstanden ist und sich „Thannhauser Modell“ nennt.
Wahrscheinlich haben 99 % der Träger nach diesem Modell geschult, wenn sie überhaupt nach einem Konzept geschult haben. Dazu verpflichtet waren sie jedenfalls nicht. Da man vonseiten der Arbeitsagentur nicht den mindesten Qualitätsanspruch zur Durchführung der Maßnahme stellte,
Ich werde Ihnen nun einige Fragen(Faqs) und Antworten zitieren, die sich in dem beigefügten PDF auf der oben angeführten Seite befinden: (Kursiv ist das PDF). Das PDF sollte den Trägern Hilfestellung bei der Durchführung der Maßnahmen geben:
Frage: Welche Personen aus welchen Herkunftsländern gehören zum förderfähigen Personenkreis?
Antwort: Nur Personen aus den Herkunftsstaaten: Syrien, Iran, Irak, Eritrea, die eine Aufenthaltsgestattung oder BüMA besitzen.
Frage: W i e stellt der Träger sicher, dass er nur förderbare Teilnehmende in die Maßnahme aufnimmt?
Antwort: Dies muss anhand der Aufenthaltsgestattung bzw. der Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender (BüMA) vom Träger festgestellt werden.
Eine Aufenthaltsgestattung hatten alle Menschen, die 2015 über die Grenze aus den entsprechenden Ländern kamen. Es handelte sich dabei anfangs um einen Zettel, der manchmal ein Bild hatte und manchmal auch nicht. Wie sich heute herausgestellt hat, wurden viele Flüchtlinge nicht registriert oder doppelt registriert. Eine BüMa haben auch heute noch viele Flüchtlinge nicht. Es ging auch eher um die Bleibeperspektive, also das Herkunftsland.
Frage: Müssen die Teilnehmer mindestens 18 Jahre alt sein?
Antwort: E s gibt keine Vorgaben zum Alter der Teilnehmenden.
Mit dieser Vorgabe hat die Agentur dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Es wird jetzt ruchbar, dass sogar Babys angemeldet und abgerechnet wurden.
Frage: W elche Teilnahmevoraussetzungen müssen die Teilnehmenden erfüllen?
Antwort: Die Teilnahme an der Maßnahme muss für die Eingliederung
notwendig sein, d. h. die Person darf über keine oder nicht verwertbare Deutschkenntnisse verfügen. Ein Eingangssprachtest ist nicht erforderlich.
Stellen Sie sich das einmal vor. Der Träger kann nach Gutdünken ohne einen Sprachtest verfügen, ob ein Teilnehmer Deutsch kann oder nicht. Grenzenlose Eingangsvoraussetzung mit absolut schwammigen Kriterien.
„Gibt es ein Risiko für den Träger, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass die Angaben auf der BüMA nicht der Wahrheit entsprechen, da sie ggf. nur aufgrund der Angaben der/des Asylsuchenden eingetragen wurden?
Nein, der Träger kann sich auf die Staatsangehörigkeit, die auf der Aufenthaltsgestattung bzw. BüMA vermerkt ist, berufen.“
Das ist harter Tobak. Die Träger werden also ausdrücklich von einer Verantwortung für die genaue Prüfung der Dokumente ausgenommen. Ein Freifahrtsschein für die Träger und kaum rechtliche Handhabe für Rückforderungen.
„Gibt es bei den Maßnahmen Prioritäten bezüglich bestimmter Zielgruppen?
Nein. Es gibt keine Vorgaben zum Alter der Teilnehmenden. Die Gruppenzusammenstellung obliegt dem Träger.“
Also auch die Zusammenstellung der Gruppen wird dem Träger überlassen.
„Können unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die eigentlich berufsschulpflichtig wären, jedoch keinen Platz mehr in den bestehenden Klassenkontingenten gefunden haben, ebenfalls in die Maßnahmen aufgenommen werden?
Wirkt sich dies ggf. auf die Finanzierung aus?
Grundlage für die Abrechnung ist die Zahl der Teilnehmenden zum jeweiligen Kursbeginn (1. Tag der Maßnahme), die mit der Eintrittsmeldung an den OS AMDL der Agentur für Arbeit gemeldet wurden. Die mit der Eintrittsmeldung gemeldeten Teilnehmenden stellen die maximal förderbare Teilnehmerzahl dar.“
Hier können Sie also noch einmal ausdrücklich und amtlich nachlesen, dass ein Tag Anwesenheit für eine Abrechnung ausreicht. Wenn das keine Einladung für Hasardeure und Geschäftemacher ist. Es ist zumindest extrem fahrlässig. Interessant auch, dass es absolut offen bleibt, wie viele Teilnehmer ein Träger anmeldet. Pro Kurs nur 25, aber wie viele Kurse?
„Wie viele Unterrichtseinheiten am Tag kann man bei Einstiegskursen anbieten?
Antwort: Wie die UE verteilt werden, bleibt dem Träger überlassen. Die Förderdauer von acht Wochen als Volumengröße (320 UE) darf jedoch nicht überschritten werden.“
Auch bei der Ausgestaltung der Stunden hat der Träger volle Gestaltungsfreiheit. Aber es kommt noch viel besser.
„Gibt es eine Höchstgrenze bei der Anzahl der Kurse für ein bestimmtes Einzugsgebiet oder können beliebig viele Kurse angeboten werden?
Hierzu werden keine Vorgaben gemacht.“
„Werden alle mit der Eintrittsmeldung angezeigten Kurse gefördert?
Ja.“
Sie sehen also, dass die Anzahl der Kurse sogar in einer Region keiner Beschränkung unterliegt. Das ist eine Lizenz zum Gelddrucken.
„Kann ein Kurs auch weniger als 320 Stunden haben?
Ja.“
Das ist die Krux. Es war vollkommen egal, wie viele Stunden ein Teilnehmer tatsächlich geschult wurde. Entscheidend ist nur die Anmeldung und das Geld ist im Sack. Das motiviert Lehrkräfte und Träger nur wenig dazu, immer in jedem Punkt das Beste zu geben.
„Soll mit der Maßnahme ein spezifisches Sprachlevel erreicht werden, z. B. A2?
Hierzu werden keine Vorgaben gemacht.“
Damit wurden den Trägern Tür und Tor für unqualifiziertes Personal geöffnet, das natürlich billiger ist. Man kann sich also vorstellen, welchen Fachkräften oder auch Laien die Flüchtlinge gegenüber gesessen haben.
„ Ist eine Abschlussprüfung erforderlich? Muss am Ende ein Zertifikat ausgehändigt werden, wenn ja, wie soll dies aussehen?
Hierzu werden keine Vorgaben gemacht.“
Noch nicht einmal eine Leistungsüberprüfung wird angemahnt und auch kein Abschlusszertifikat. Der Flüchtling wird also nichts in Händen halten, wenn er den Kurs absolviert hat. Eine Unverschämtheit.
„Aus unseren bisherigen Erfahrungen wissen wir, dass Ausländer ihnen unterbreitete Sprachkursangebote nur sehr unregelmäßig wahrnehmen. Eine große Anzahl kommt gar nicht oder selten zum Unterricht. Auf welche Weise wollen Sie erreichen, dass die Asylsuchenden den Deutschunterricht regelmäßig besuchen? Hat die Arbeitsagentur erwogen, ein Anreiz- oder ein Sanktionssystem zu schaffen?
Hierzu werden keine Vorgaben gemacht. Der Besuch des Sprachkurses ist freiwillig.“
So etwas hat die Welt noch nicht gesehen und gehört. Die Träger werden förmlich dazu genötigt, die Spielräume bis ins Extrem auszuweiten und zu ihrem Vorteil zu nutzen. Man könnte in Anbetracht der 300 verpufften Millionen so eine Vorgehensweise der Agentur fast schon Anstiftung zu einer Straftat nennen.
„Sind zusätzliche Genehmigungen für die Durchführung dieser Maßnahmen erforderlich?
Nein.“
Das war auch nicht anders zu erwarten und nun sehen Sie die Krönung:
„Reicht eine Zulassung als Bildungsträger aus?
Ja, ist allerdings nicht Bedingung.“
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Diese Maßnahmen kann jeder durchführen. Absolut jeder. So etwas kann man sich doch nicht vorstellen. Das sprengt wirklich alles, was bisher an Steuergeldverschwendung die Republik ereilt hat. Aber es kann sich noch steigern.
„Wenn ein Kurs starten kann, wo melde ich das entsprechend an? Gibt es konkrete Ansprechpartner bei den Agenturen für Arbeit?
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gibt keine konkreten Ansprechpartner in den Agenturen für Arbeit. Die Akquise der Teilnehmenden, die Organisation und die Durchführung der Einstiegskurse liegen in der alleinigen Verantwortung der Träger.“
Sie haben richtig gelesen. Die Kurse mussten nirgendwo angemeldet werden, es gab keine Stelle für das Anmelden. Es gab nur eine Einreichungsstelle für die Barschecks, also die Teilnehmerlisten. Eine Teilnehmerliste war also Garant für ca. 25 000 Euro. Der Skandal ist derart umfassend und erschreckend, dass einem bei dem Dilettantismus angst und bange wird.
„Müssen in diesen Einstiegskursen die vom Bundesamt für
Migration vorgeschriebenen Lehrbücher verwendet werden?
Antwort: Keine Vorgaben.
Welche verbindliche Vorgabe zu den inhaltlichen Modulen gibt es?
Hierzu werden keine Vorgaben gemacht.
Können die Kurse auch modular aufgebaut werden,
B. Ziel A11 4 Wochen, Ziel A1 weitere 4 Wochen?
Hierzu werden keine Vorgaben gemacht.
Müssen in diesen Einstiegskursen die vom Bundesamt für
Migration vorgeschriebenen Lehrbücher verwendet werden?
Hierzu werden keine Vorgaben gemacht.
Müssen die Lehrkräfte eine BAMF-Zulassung besitzen?
Antwort: Hierzu werden keine Vorgaben gemacht.“
Zu allem werden keine Vorgaben gemacht. Ist das nicht paradiesisch?
„Was ist mit Asylbewerbern, die sich bei zwei Trägern gleich- zeitig bzw. nacheinander für einen Kurs eintragen? Wie sollen das die Träger kontrollieren, ob sich ein Asylbewerber bei zwei verschiedenen Trägern anmeldet und am Kurs teil- nimmt? Erhalten dann beide Träger die Kosten für den Teilnehmer? Welche konkrete Qualifikation müssen Lehrkräfte mitbrin- gen?
Hierzu werden keine Vorgaben gemacht.
Ist es möglich, dass sich mehrere Dozenten die Unterrichts- zeit aufteilen?
Hierzu werden keine Vorgaben gemacht.
Können Sie bitte genauer definieren, welche Angaben für die Eintrittsmeldung nötig sind?
Müssen hier bereits alle Felder/Spalten ausgefüllt werden, auch die Maßnahmekosten?Träger mit Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer und E- Mail-Adresse, Maßnahmeort, Maßnahmebeginn, Name der Teil- nehmenden mit Geschlecht, Geburtsdatum und Herkunftsland
Nein.
Muss ein Fehlzeitenkatalog vorgelegt werden?
Nein.“
Auch für den gewogenen Laien müsste jetzt eigentlich ein Bild entstehen. Die Eingliederungskurse unterlagen keinen Vorgaben, waren für jedermann biegbar bis zum Letzten, unterlagen keiner Kontrolle und haben bisher über 300 Millionen Euro verschlungen. Es gibt keine Evaluierung über die Ergebnisse, es existieren keine Anwesenheitslisten, es gibt keine Teilnehmerbeurteilung und auch keine Nachweise über die Kalkulation der Träger. Man weiß nicht, welches Personal in welchem Umfang mit welcher Qualifikation mit der Schulung beauftragt wurde und man weiß noch weniger, wer eigentlich nun im Besitz dieser 300 Millionen ist. Zwar gibt es eine Liste von Teilnehmern, die oft doppelt abgerechnet wurden, die oft eine zweifelhafte Herkunftsklärung besitzen und es gibt auch Kinder, Kranke und Greise, die in diesen Kursen geschult wurden. Das einzige Kriterium für diese Geldvernichtungsmaschine war das Herkunftsland, das auch nicht immer zweifelsfrei ermittelt wurde.
Mit diesem Instrument der Agentur für Arbeit ist der nackte Wahnsinn umgesetzt worden.
Wenn sich die Millionen Arbeitslosen in Deutschland vergegenwärtigen würden, mit welchem System der Sanktion sie oft konfrontiert werden, dann ist es ein Hohn, dass an anderer Stelle die Millionen einfach verschenkt werden.
Der Bundesrechnungshof beschrieb in seinem Bericht an die Agentur für Arbeit folgende Mängel:
„Der Prüfdienst Arbeitsmarktdienstleistungen verzeichnete bei seinen Vor-Ort Prüfungen teilweise erhebliche Qualitätsmängel. Weil die Bundesagentur die Einstiegskurse nur mit wenigen Vorgaben umgesetzt hat, ist es kaum möglich, den Trägern diese finanzwirksam anzulasten.“
Sie können auf der nachfolgenden Web-Adresse den kompletten Bericht downloaden.
https://www.bundesrechnungshof.de/de/veroeffentlichungen/pruefungsmitteilungen/2017/2017-pm-sprachkurse-nach-421-sgb-iii-einstiegskurse
Wesentliche Eckpfeiler der Kritik des Bundesrechnungshofes sind: (in eigenen Worten.)
1 Die Maßnahmen sind rein rechtlich Maßnahmen der Arbeitsförderung und müssen daher auch so gehandhabt werden. Kinder können an solchen Maßnahmen üblicherweise nicht teilnehmen.
2 Die Bundesagentur hätte trotz des Charakters eines Sofortprogrammes die Maßgaben für die Umsetzung genauer definieren und festschreiben müssen.
3 Der Kostensatz wurde nicht vorgeschrieben, sondern mit ortsüblich umschrieben. Das öffnet Spielräume, die teilweise genutzt wurden.
4 Die Arbeitsagentur hat zu erst zu einem Zeitpunkt Modifikationen vorgenommen, als viele Abrechnungen bereits vorlagen.
5 Zitat: "An den vom Bundesrechnungshof untersuchten 136 Einstiegskursen nahmen 88 Kinder im Alter von null bis 13 Jahren teil (4,3 %)." Man höre und staune. Also auch Teilnehmer/innen mit null Jahren.
6 Der Prüfdienst Arbeitsmarktdienstleistungen verzeichnete in stichprobenartigen Kontrollen erhebliche Qualitätsmängel. Diese Mängel sind aufgrund der Vorgaben den Trägern aber nur schwer anzulasten, was Nachdorderungen erschwert bzw. unmöglich macht.
7 Eine Evaluation der Maßnahmen ist schier unmöglich, da es kaum Vorgaben für den Qualitätsstandard gab. Es mussten keine Anwesenheitslisten geführt werden und es wurden keine Dokumentationen verlangt. Ein Dokumentationsnetzwerk bestand nicht oder wurde nicht gefordert.
Abschließend noch einige erdrückende Zahlen aus dem Bericht des Rechnungshofes.
Eine durchschnittliche Maßnahme kostete für 25 angemeldete Teilnehmer rund 28.000 €. (Diese Zahl spricht fast exakt meiner Vorhersage. Auch mit dem geheimen Kostensatz lag ich goldrichtig. Er liegt bei durchschnittlich 4,50 € )
Insgesamt werden die abgerechneten Maßnahmen den deutschen Steuerzahler bis zu 400 Millionen Euro kosten.
Tatsache bleibt, dass bis zu 400 Millionen Euro wahrscheinlich zu einem sehr großen Teil verschwendet wurden und in undefinierbaren Kanälen verschwunden sind. Es hat aber auch etwas mit der engen Verbrüderung zu tun, die die Jobcenter und die Arbeitsagentur mit der Wohlfahrtsindustrie verbindet. Und es hat etwas mit der Leichtfertigkeit zu tun, mit der man die Grenzen in Deutschland öffnete.
Wir stehen erst ganz am Anfang der Kostenspirale, die sich bald jahrjährlich in der Frage der Integration der Flüchtlinge für uns entwickeln wird.
Die Verschwendung von Geldern ist da nicht nur kontraproduktiv, sie ist fatal.
Ehe und Maulkorb
Ich bin absolut tolerant. Ich toleriere meine Morgenlatte und das ich rauche. Ich vergebe mir manche Schwäche und toleriere mich. Ich bin aber absolut intolerant, wenn mir jemand an den Geldbeutel und an meine Rechte geht. Pflichten haben wir schon genug. Nur die Rechte werden immer weniger.
Für die einen mag es ein Durchbruch sein, dass sie nun Küsschen auch mit Steuergeld geben dürfen. Für mich bedeutet das einen weiteren schmerzlichen Einschnitt in meine Steuerabgabepflicht und ich könnte vor lauter Toleranzbekundung überlaufen. Mir ist es nämlich absolut egal, ob Homosexuelle oder Lesben jetzt heiraten dürfen. Das interessiert mich nicht die Bohne. Mir ist es aber nicht egal, wenn ich dafür auch noch Steuern zahle. Ich habe mal in unserem ständig modifizierten Grundgesetz, das irgendwie frappant an das Grundgesetz der Farm der Tiere von Orwell erinnert, gelesen, dass die Familie unter dem Schutz des Staates steht. Nun soll es aber eine neue Form der Familie mit staatlichem Segen geben: In dieser neuen Form dürfen nun auch gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren und großziehen. Das mag ja für manche Menschen anregend wirken, dass sie nun ihre Lebensphilosophie und Sexualität an andere weitergeben dürfen. Ich halte das aber für äußerst bedenklich. Als wäre es nicht bedenklich genug, dass die Straßen mit alleinerziehenden Müttern und Vätern gepflastert sind, die auch nur noch eine halbe Familie sind, muss man nun auch noch Familien erzeugen, die schon von ihrer Grundveranlagung her dazu geeignet sind, wesentliche ethische Fragen aufzuwerfen, die mit dem Kindeswohl in Zusammenhang stehen. Ich habe mal vor langer, langer Zeit gehört, dass es in Deutschland so etwas wie einen Jugendschutz geben soll, der durch das Internet eh ausgehebelt ist.
Nun steht für mich in vielleicht naiver Ansicht der Kinder- und Jugendschutz auch bei der Frage im Vordergrund, ob ein lesbisches oder homosexuelles Paar wirklich ein Kind haben soll. Man kann vielleicht nachvollziehen, dass es viele Paare gibt, die in einem eigenen Kind die Erfüllung ihrer Partnerschaft sehen. Mal ganz davon abgesehen, dass diese Paare auch bei den Normalos immer weniger werden, ist es für mich aber nicht nachvollziehbar, dass sich ein Paar nach einem Kind sehnt, das es selbst nicht erzeugen kann. Es ist ein geradezu paradoxer Wunsch. Auch wenn man vielleicht in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft den Wunsch nach einem Kind haben kann, ist es doch an dem Gesetzgeber, eine solche biologisch unmögliche Angelegenheit nicht künstlich zu ermöglichen. Dies allein schon deshalb, weil es viel zu wenige empirische Untersuchungen und Fallbeispiele gibt, die den Verlauf einer solchen Sozialisation eines in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung aufwachsenden Kindes soziologisch, pädagogisch und entwicklungspsychologisch dokumentieren. Gut dokumentiert hingegen ist, dass die Sexualentwicklung durchaus auch mit der Sozialisation einhergeht. Man hat nicht umsonst Pornografie für Minderjährige verboten. Dies deshalb, weil junge Menschen in ihrer Reifung und Entwicklung anfällig für Einflussnahmen jeder Art sind und sich in bestimmten Bereichen bei altersunangemessener Überfrachtung unvorteilhaft entwickeln würden. Nun ist ein von einer gleichgeschlechtlichen Ehe adoptiertes Kind nicht zwangsläufig Pornografie ausgesetzt. Das wäre falsch, zu behaupten. Es ist aber auch soziologisch und entwicklungspädagogisch bewiesen, dass die Rollenbilder, mit denen aufwachsende Kinder konfrontiert werden, einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung haben. Es ist schon lange im Trend, besonders bei den jungen Menschen, sich selbst als trans- bi – und homosexuell zu halten. Viele Jugendliche finden es trendy, dass sie damit dokumentieren, wie weltoffen und tolerant sie sind. Es handelt sich oftmals also um Überprojektionen, denen meist nicht eine wirkliche Veranlagung zugrunde liegt.
Man geht davon aus, dass 4-10 % einer Population lesbisch oder homosexuell ist. Dies zu allen Zeiten, wenn man auch sagen kann, dass der Trend deshalb besonders in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt, da es hip und trendy ist und da eine solche Neigung manchem pubertierenden und adoleszenten Jugendlichen eine gewisse Stärkung der eigenen Bedeutung verleihen kann. Es ist aber auch empirisch belegt, dass es keine Seltenheit ist, dass ein Homosexueller oftmals aus einer Familie stammt, in der die Mutter die dominante Figur und der Vater eher nicht vorhanden war. Die Familienstruktur und die vermittelten Rollenbilder haben also einen wesentlichen Einfluss auf das Kind und dessen emotionaler und sexueller Entwicklung. Nun kann man geteilter Meinung darüber sein, ob ein von einem lesbischen oder einem homosexuellen oder einem transsexuellen Paar adoptiertes Kind dadurch in seiner sexuellen Entwicklung beeinträchtigt oder in eine bestimmte Richtung gelenkt werden wird. Auch ich kenne Homosexuelle und würde diese Frage deshalb nicht eindeutig beantworten. Denn es gibt durchaus Homosexuelle, die sich selbst mehr als kritisch sehen. Ich habe nicht selten gehört, dass Homosexuelle sich selbst nicht als Lebensmodell sehen und durchaus den Umstand eingestehen, dass eine homosexuelle Gesellschaft nicht funktionieren kann. Dies nicht nur rein aus der Frage der Fortpflanzung heraus, sondern auch aus einer Frage der allgemeinen Entwicklung. Viele Homosexuelle kennen den Kampf mit sich selbst, der immer wieder in der frühen Entwicklung mit der Frage endete: Warum kann ich nicht „normal“ sein? Sie wissen darum, dass es sehr schwer ist, anders als die Meisten zu sein und wissen auch um die seelischen Beschädigungen.
Ich glaube, dass es durchaus Homosexuelle und Lesben geben kann, die ihr Kind sehr neutral erziehen werden und den Versuch ernsthaft ins Auge fassen, dem Kind eine möglichst unabhängige sexuelle Entwicklung zu ermöglichen. Es ist aber die Frage gestattet, ob dies überhaupt möglich ist. Ich bin da sehr skeptisch. Dies aus mehreren Gründen.
Rollenbilder und sexuelle Ausrichtungen üben einen enormen Druck auf einen reifenden Menschen aus. Je nachdem wie normativ und restriktiv diese Sexualität definiert wird, entwickelt sich auch beim Kind eine Ausrichtung, die als entweder richtig oder falsch im Wertesystem verankert wird. Es ist nicht auszuschließen, dass ein in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung aufgewachsenes Kind durchaus auch heterosexuell werden wird. Es ist aber nicht sicher, nicht bewiesen und auch nicht im Gegenteil erforscht. Es könnte nämlich auch sein, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Da es hierüber kaum belastbares empirisches Material gibt, ist dieses Experiment also Neuland für die Sexualpsychologie.
Wenn wir uns aber die Vergangenheit ansehen, so stoßen wir auf restriktive Versuche der Gesellschaften die Homosexualität aus dem öffentlichen Leben zu verbannen.
„Der § 175 des deutschen Strafgesetzbuches (§ 175 StGB) existierte vom 1. Januar 1872 (Inkrafttreten des Reichsstrafgesetzbuches) bis zum 11. Juni 1994. Er stellte sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe. Bis 1969 bestrafte er auch die „widernatürliche Unzucht mit Tieren“ (ab 1935 nach § 175b ausgelagert). Insgesamt wurden etwa 140.000 Männer nach den verschiedenen Fassungen des § 175 verurteilt. Am 1. September 1935 verschärften die Nationalsozialisten den § 175, unter anderem durch Anhebung der Höchststrafe von sechs Monaten auf fünf Jahre Gefängnis. Darüber hinaus wurde der Tatbestand von beischlafähnlichen auf sämtliche „unzüchtigen“ Handlungen ausgeweitet. Der neu eingefügte § 175a bestimmte für „erschwerte Fälle“ zwischen einem und zehn Jahren Zuchthaus.“[i]
Man muss sich vergegenwärtigen, dass die Homosexualität erst seit gerade einmal 23 Jahren nicht verboten ist. Das ist ein ungeheurer Schritt. Was ist in diesen 23 Jahren geschehen, dass man aus dem Aufheben eines Verbots der Homosexualität nun eine Ehe für alle macht?
Noch heute ist die Homosexualität in vielen Ländern verboten. Noch in der Weimarer Republik wurde sogar die Masturbation von Männern unter Strafe gestellt:
„Dabei ist davon auszugehen, daß der deutschen Auffassung die geschlechtliche Beziehung von Mann zu Mann als eine Verirrung erscheint, die geeignet ist, den Charakter zu zerrütten und das sittliche Gefühl zu zerstören. Greift diese Verirrung weiter um sich, so führt sie zur Entartung des Volkes und zum Verfall seiner Kraft.“ [ii]
Noch im Jahre 1962 äußerten sich die Adenauer-Administration und damit die CDU dahingehend:
„Vor allem stände auch für die Homosexuellen nichts im Wege, ihre nähere Umgebung durch Zusammenleben in eheähnlichen Verhältnissen zu belästigen. […] Ausgeprägter als in anderen Bereichen hat die Rechtsordnung gegenüber der männlichen Homosexualität die Aufgabe, durch die sittenbildende Kraft des Strafgesetzes einen Damm gegen die Ausbreitung eines lasterhaften Treibens zu errichten, das, wenn es um sich griffe, eine schwere Gefahr für eine gesunde und natürliche Lebensordnung im Volke bedeuten würde.“ [iii]
Da ist aber viel geschehen in der CDU in den letzten 23 Jahren.
Während die Homosexualität unter Erwachsenen also im Jahre 1994 erstmals straffrei wurde, ist im Jahre 2017 etwas geschehen, dass die Politiker im Jahre 1962 als ein No-Go und eine große Gefahr bezeichneten.
Nun muss man sich fragen, warum die Gesellschaft in so wenigen Jahren so radikal umgedacht hat. Ohne diesen Vorgang zu werten, ist es doch durchaus bemerkenswert, dass die deutsche Gesellschaft da aber ganz schnell ganz viele Dinge ganz anders sieht. Nun ist dies aber kein solitäres Einzelphänomen. Diesem Phänomen begegnen wir in sehr vielen Bereichen. So ist die Regierung der heutigen Tage in nichts mehr mit der Adenauerregierung zu vergleichen. Frau Merkel hat eigentlich alle Grundsätze der damaligen Politik in ein radikales Gegenbild verwandelt. Es geht also doch nicht nur darum, ob es richtig oder falsch ist eine „Ehe für alle“ einzuführen, sondern auch darum, warum eigentlich alles radikal anders ist als zuvor. Warum hat sich die Gesellschaft so schnell und so radikal verändert und auf welchen Grundlagen? Alles das, was frühere Regierungen für nicht geboten hielten, man nehme die Masseneinwanderung, ist auf einmal der Gral der Weisen. Was mag da nur geschehen sein?
Mit der „Ehe für alle“ hat der Bundestag also wieder einen Vorstoß gewagt, der sich durch nichts in den Auswirkungen und den Folgen einschätzen lässt. In unverantwortlicher Kurzsichtigkeit und die Konsequenzen ausblendend, haben unsere Volksvertreter damit neben der in der Welt einmalige Migration eine erneute nicht einzuschätzende Krise in die Gesellschaft getragen.
Es ist geradezu paradox. Wir alle wissen doch, dass die Ehe bei den Heterosexuellen immer weiter an Attraktivität verloren hat. Jede dritte Ehe wird innerhalb der ersten drei Jahre geschieden und es gibt dafür vielfältige Ursachen. Es ist nicht nur eine neue Definition der Rollenbilder und ein fast schon abschreckend wirkendes einseitig übervorteilendes Familienrecht, das viele Menschen an einer Ehe hindert. Es sind vor allem auch die Auswirkungen der demografischen Entwicklung, die immer weniger Ehen ermöglichen. Während also bei der Mehrheit der Bevölkerung die Ehe immer uninteressanter wird, scheint nun der Deutsche Bundestag aber noch eine versprengte Minderheit von Menschen gefunden zu haben, die mit der Ehe beglückt werden können. Nun ist es aber kein Geheimnis, dass die meisten Menschen nur deshalb heiraten, weil sie sich davon steuerliche Vorteile oder andere Wohltaten finanzieller Art versprechen. Auch für die Homosexuellen wird das ein Argument sein.
Es war doch klar, dass der designierte Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten Martin Schulz wieder nichts anderes erwirken konnte und wollte, als dieses Thema noch ganz schnell vor der Bundestagswahl auf die Agenda zu setzen. Der Mann hat damit seiner Volkspartei, die mittlerweile eher ein Verband eines Kleingartens ist, einen Bärendienst erwiesen. Er scheint aber wirklich nicht zu wissen, wie angeödet seine eigene Klientel diesem Vorstoß gegenübersteht. Damit sind nicht Claqueure gemeint, die ihm hundert Prozent der Stimmen zueignen, sondern es sind die Arbeiter und die kleinen Leute gemeint. Sie stehen staunend vor diesen Sozialdemokraten, die, anstatt eine vierte Dekade Merkel zu verhindern, wieder nichts Besseres zu tun haben, als nun eine dicke Lanze für alle Homosexuellen der Welt zu brechen. Es ist dies genau die Tradition, derentwegen die SPD immer mehr Stimmen und Zustimmung verliert. Es ist genau dieses stete Ignorieren der wirklichen und drängenden Probleme und das Hervorzaubern von politischen Nebelkerzen.
Nun kann man die Partei der Arbeiter und Bauern auch die Partei der Lesben und Schwulen nennen und für viele Genossen ist das ein absoluter Pluspunkt ihres Engagements. In Wirklichkeit aber ist die SPD damit wieder in die Falle getappt, die alle Regierungen vor ihnen schon dazu ermutigten, das Zepter an sich reißen. Sie haben wieder nicht erkannt, dass es genau dieser politische Blödsinn ist, den niemand braucht und der auf große Teile der Bevölkerung sogar abstoßend wirkt, den sie sich an die Fahnen heften und damit eigentlich nur zeigen, wie weit sich die SPD von der Bevölkerung abgespalten hat.
Es war doch jedem klar, dass die Grünen und die Linken dieses Thema natürlich euphorisch aufgreifen und mit Sektgelagen den Durchbruch feiern werden. Tatsächlich sah man da auch die angeschwipsten Grünen, wie sie frohlockend den Tag der Befreiung der Lesben und Schwulen gefeiert haben. Aber auch die Linken konnten sich orgiastischer Hingabe zu dem Thema nicht entziehen.
Lediglich einige Stimmen aus der CDU und der CSU waren nicht ganz so euphorisch. Die Kanzlerin erklärte das Thema dann auch großspurig zu einer Gewissensfrage und nun wusste eigentlich jeder, dass die Kanzlerin mal wieder keine Meinung hat und ihr eh alles egal ist.
Im allgemeinen Bewusstsein ist das Thema „Ehe für alle“ eigentlich erst seit zwei Wochen. Auch mir war diese Forderung zwar bekannt aber nicht unter dem Namen geläufig. Die irreführende Bezeichnung war deshalb auch für mich ein Grund ein Gedankenexperiment anzustellen. Wenn es also jetzt eine „Ehe für alle“ geben soll, dann dachte ich mir, wird das lustig enden. Eine „Ehe für alle“ muss schließlich gleiches Recht für alle schaffen. Komischerweise ist das nicht geschehen. Ich habe nämlich noch nicht von den Toleranzaposteln gehört, dass jetzt auch ein Sadomasochist seine Sklavin offiziell mit einem Sklavenvertrag heiraten kann und dann auch Kinder adoptieren darf. Warum wehren sich die Sadomasochisten da nicht? Und was ist mit den Sodomisten? Warum darf ein Sodomist dann nicht auch bald das Tier seines Vertrauens ehelichen und dann Kinder adoptieren? Warum darf ein Masochist nicht seine Herrin offiziell ehelichen und dann das auf seiner Steuererklärung verbuchen? Man kann nämlich sagen, dass in der Bundesrepublik weder der Sadomasochismus und auch die Sodomie nicht verboten sind. (Sodomie ist in Deutschland lediglich eine Ordnungswidrigkeit.) Es wäre dann doch wohl an der Zeit darüber nachzudenken, dass „Ehe für alle“ dann bitte auch „Ehe für alle“ heißt.
Sie verstehen sicher, worauf ich hinaus will.
Mit 7,6 % ist Deutschland mit den Lesben und Schwulen Spitzenreiter.[iv]
Leider gibt es über die Anzahl der Sadomasochisten und Sodomisten keine belastbaren Zahlen. Man kann aber sicher annehmen, dass die Befreiung auch dieser sexuellen Randgruppen bald eine Forderung für den Bundestag werden wird.
Das Problem an der Sache ist ja nicht, dass Schwule und Lesben jetzt heiraten dürfen. Das durften sie schon immer. Denn was anderes ist eine Ehe als das gegenseitige Versprechen auf Treue und Liebe in guten wie in schlechten Zeiten? Für so ein Versprechen braucht man kein Standesamt und auch keine Kirche. Man braucht allerdings dann ein Standesamt, wenn man dadurch finanzielle Vorteile erringen will und Kinder adoptieren will.
Und damit ist das Problem umrissen.
Es geht also nicht um das Recht auf Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren, sondern es geht um das Hereintragen einer sexuellen Randgruppe in die Mitte der Gesellschaft.
Mit all diesen Gesetzen und Debatten macht sich Deutschland zum Hampelmann der Welt. Alle lachen über dieses Land, das sich mit Migration selbst die Karten legt und die Entfremdung der Gesamtbevölkerung auf einen traurigen Höhepunkt zubewegt.
Der Normalbürger kann nur noch heulen, wenn er seine eigene Lebenssituation reflektiert und in den Nachrichten die versponnenen und weltfremden Themen der politischen Kaste wahrnimmt. Ihm ist es absolut egal und er wird immer mehr in dem Gefühl bestärkt, dass die Demokratie eine Farce ist.
Ich sage deutlich, dass mich das alles total anödet. Wenn ich in die Gesichter vieler Volksvertreter schaue, dann ist mir mit absoluter Gewissheit klar, dass es sich hier nicht um demokratische Vertreter meiner Person, sondern um lebensuntüchtige Opportunisten ohne viel Hintergrundwissen handelt. Wenn dann ein nicht durchdachtes Gesetz wieder Realität wird, dass mir noch mehr Geld aus dem eh kleinen Budget ziehen wird, dann bin ich wütend und dies besonders deshalb, will ich nie im Leben eine Merkel, einen Gabriel, eine Göring-Eckhardt und auch keinen Lindner gewählt habe. Wenn ich dann die Kommentare der angeblichen Experten höre, dann wird sehr schnell klar, dass es sich auch hier in der allergrößten Anzahl um gekaufte und ihren Verlagen verpflichtete Jasager handelt. Man fühlt sich wie Don Quichotte. Man kämpft einen sinnlosen Kampf gegen Windmühlen, die sich niemals anders drehen werden.
Wenn man dem dann aber Ausdruck verleiht, dann muss man damit rechnen, dass Herr Maas sein neues Gesetz anwenden wird. Denn am 30. Juni 2017 hat der Sozialdemokrat ein sehr umstrittenes Gesetz durch den Bundestag gebracht. Es soll den Hass-Postings nun angeblich jede Grundlage entzogen werden und man droht den Internet-Riesen mit mehr als empfindlichen Strafen.
Wozu das führen wird, ist jedem klar.
Die Internetgiganten werden die Kosten scheuen und bald jede auch noch so unwahrscheinlich missliebige aber vielleicht in Verdacht stehende Aussage zensieren. Man kann sich also bei den Damen und Herren der Sozialdemokraten erneut bedanken. Das Grundgesetz ist diesen Menschen absolut egal. Nun ist es doch kein Geheimnis, dass Hasstiraden schon immer unter Strafe standen. Es geht aber hier darum, dass man nun den inkompetenten Internetriesen zumutet, dass die von nun an Richter spielen sollen. Das wird kein Gericht entscheiden, was ein Hass-Posting ist oder nicht. Das werden von nun an Praktikanten und Volontäre tun. Was das für die Meinungsfreiheit in diesem Land bedeutet, muss man wohl nicht ausdrücklich sagen.
Wie lange dauert es noch, bis auch meine Schriften allesamt Hass-Postings sind und meine Bücher verbrannt werden?
Es ist doch nur allzu offensichtlich, dass Herr Maas nur eine einzige Klientel im Sinn hat. Er ist blind auf dem linken Auge und fast schon hasserfüllt gegen alles Konservative. Der Witz dabei ist nur, dass die Konservativen, die er dabei im Sinn hat, eigentlich genau das Gegenteil sind. Sie verkörpern die Allgemeinheit gegen die Elite.
Ich muss leider wahrnehmen, dass sich das Klima in Deutschland schon seit einiger Zeit gewandelt hat. Nicht nur, seit die Kopp-Nachrichten sang- und klanglos von der bundesdeutschen Bühne verschwunden sind, was ein schwerer Verlust ist, da die gut recherchierten Quellenangaben sehr wichtig waren, scheint in Deutschland die Agonie wieder höchste Bürgerpflicht zu sein. Ich muss auch sehen, dass meine Schriften mittlerweile unverhohlen von Hass-Postings begleitet werden und man mir offen droht. Dies alles ist aber nur in einem Klima möglich, in dem linke Chaoten einen ganzen Bahnhof lahm legen, um damit ein Zeichen gegen den Kapitalismus zu setzen und die in ihrer Verblendung nicht erkennen, dass sie damit nur die kleinen Leute trafen und selbst ein Andreas Baader und eine Ulrike Meinhof über so etwas sauer gewesen wären.
Während man sich als kritischer Autor in diesem Land der heiligen Kühe und Denkverbote nicht mehr sicher fühlen kann, da man einerseits von türkischen Faschisten bedroht ist und auf der anderen Seite mit linken Faschisten zu kämpfen hat, setzt Herr Maas noch einen drauf und verbietet jetzt das halbe Internet. Man kann sich wirklich nicht mehr sicher sein, was sich die hoch aggressiven Toleranzapostel als Nächstes einfallen lassen werden. Man kann sich aber über eines gewiss sein: Die deutsche Bevölkerung wird es nicht mitkriegen. Es gibt so gut wie keine investigativen Quellen mehr, über die sich der Normalbürger informieren kann.
Die Isolation und Ausgrenzung von Andersdenkenden hat in Deutschland eine lange Tradition. Dies war schon bei Heinrich Heine so. Ihren traurigen Höhepunkt fand diese Entwicklung bei der Bücherverbrennung der Nazis. Unter dem Zeichen der Toleranz und im Namen der Vielfältigkeit wird die Intoleranz aber immer stärker. Wir nähern uns schon lange wieder an eine Tradition an, die eigentlich als überwunden hätte angesehen werden müssen.
Je mehr in der Republik von Freiheit, Toleranz und Vielfältigkeit geredet wird, desto eindimensionaler, ausgrenzender und intoleranter wird sie.
Die Republik hat längst wieder den Stand vor der Flüchtlingskrise erreicht. Alle politische Auseinandersetzung findet wieder ausschließlich unter den Einheitsparteien statt. Die AfD ist zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Woran das liegen mag, kann man vielleicht daran ermessen, dass die AfD eigentlich ein abgeschottetes Schattendasein führt und in der öffentlichen Berichterstattung kaum eine Rolle spielt. Die SPD und die neu erstarkte und aus der Versenkung wie der Phönix aus der Asche aufgestiegene FDP sollen nun den Wechsel bewerkstelligen, der angesichts solcher Vorstöße wie der „Ehe für alle“ immer unwahrscheinlicher wird. Es scheint schon jetzt ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass die Superkanzlerin nun eine vierte Dekade dieses Land mit ihrem austauschbaren Einheitsbrei einer vergorenen multikulturellen und frei drehenden kapitalistischen Raubtierpolitik regieren werden wird. Die Normalbürger nehmen das stoisch hin und glauben den Durchhalteparolen der Mainstreampresse: „Uns geht es doch gut“, sagt dann manch einer und schaut dabei nicht in die Gesichter derer, die angesichts eines solchen Blödsinns nur verzweifeln können.
Die Durchhaltepresse verkündet jeden Tag neue Erfolgsmeldungen. Der DAX steigt täglich, die Arbeitslosenzahlen sinken und die Flüchtlinge gibt es nicht mehr. Während der Normalbürger die Veränderung dennoch deutlich bemerken kann, wird in den Medien der Eindruck erweckt, dass die Republik keine anderen Sorgen als die „Ehe für alle“ hat. Während die Mieten ständig steigen und jedes Maß an sozialer Verantwortung an die gierigen Mietgeier übereignet hat, spielen die Plots der Tatorte immer nur in den Villen von Schwerreichen. Schulz proklamiert vollmundig die soziale Gerechtigkeit und hat dann nichts anderes zu tun, als die „Ehe für alle“ durchzusetzen.
Die Grünen und die Linken haben absolut nichts gelernt und jubilieren jeden Tag über den wiedererstarkten Zustand, der jede oppositionelle Meinung außerhalb der Parlamente verortet. Im deutschen Bundestag gibt es keine Opposition gegen diese Kanzlerin, die sich durch die Weltpolitik mit Bauernschläue und Opportunismus windet wie ein Zitteraal.
Für die Deutschen bedeutet dies aber nichts Gutes. Es wird wohl in absehbarer Zeit nicht den mindesten Ansatz einer Veränderung zum Guten hin geben. Die wenigen oppositionellen und investigativen Querdenker sinken langsam in den Dornröschenschlaf und die Nachrichtenmagazine berichten über Autos, Autos, Autos, Autos und Fußball, Fußball und noch einmal Fußball.
Den Deutschen scheint nichts anderes mehr zu interessieren oder es soll ihn nichts anderes interessieren.
Die Kanzlerin schwebt nach wie vor gottgleich über der unkritischsten Presselandschaft aller Zeiten und gewinnt mit jedem Tag mehr an Halt gegenüber den schwächlichen Gegenkandidaten. Sie muss eigentlich gar nichts tun. Denn die Presse erledigt schon ihren Job.
Die Matrix der kaputten menschlichen Beziehungen und der immer mehr verelendenden Normalbevölkerung ist dicht gestrickt und kaum zu durchbrechen. Selten war ein Mensch in Deutschland so sehr auf den materiellen Wohlstand und auf sein Bankguthaben reduziert wie in den heutigen Tagen. Es scheint nach drei Dekaden Merkel in diesem Land um nichts anderes mehr zu gehen. Wie viel Geld hast du? Was hast du für ein Haus? Wo steht deine Jacht? Ist doch egal, womit du dein Geld verdienst. Hauptsache du hast es.
Die Straßen sind gepflastert mit den teuersten Mercedesmodellen, die von Menschen gefahren werden, denen man eine normale Berufstätigkeit weder intellektuell noch vom Alter her zutraut. Die Kriminellen zeigen immer unverhohlener ihren unverschämten Wohlstand, den sie auf Kosten der anständigen Menschen in fast offen agierenden Kartellen gestohlen und erlogen haben. Man kann in bestimmten Städten schon die Faustformel aufstellen, dass je teurer der Schlitten desto krimineller der Fahrer ist. Man kann nicht die Augen verschließen vor der offensichtlichen enthemmten Ausbreitung der Kriminalität von Drogendealern, Zuhältern und Bordellen, vor der Verachtung der ewig grinsenden Gewinner dieser Gesellschaft.
Frau Merkel hat eine sozialdarwinistische Realität errichtet, die jedem Wert und jeder Moral enthoben ist.
Das Gesetz des Dschungels spüren schon die Jüngsten und die Überlebensregeln werden immer mehr von den Brutalen und den Dummen aufgestellt.
Das Bildungssystem in Deutschland geht einem traurigen Höhepunkt entgegen. Die Vermittlung von Wissen findet nur noch im engen Rahmen einer politisch korrekten Denkweise statt und zeitigt damit naturgegeben auch die Anzeichen einer kompletten Verblödung. Die Digitalisierung, die nichts anderes als eine Massenversklavung der Menschheit ist, wird von den Politikern forciert, die meistens nicht einmal wissen, was das eigentlich bedeuten soll.
Die Nutznießer der „Ehe für alle“ werden durch die Institutionalisierung der gleichgeschlechtlichen Liebe aber dennoch nicht wesentlich freier werden. Denn es ist das eine, ob man ein Gesetz macht und das andere, ob man durch dieses Gesetz auch die Köpfe der Menschen erreicht. Frau Merkel und ihre Einheitsparteien haben sich doch nicht einen Moment darüber Gedanken gemacht, wie fatal ein solches Gesetz auf große Teile der muslimischen Einwohnerschaft wirken wird, die ein solches Gesetz verachten. Es ist aber lange in Deutschland die Regel, dass die Politik nicht von unten nach oben, sondern von oben nach unten gemacht wird. Man delegiert die Verantwortung an Menschen, die eine Mission haben. Diese Mission ist von fanatischem Eifer. Mit einer an Intoleranz nicht mehr zu überbietenden Kaltschnäuzigkeit werden der Bevölkerung Erziehungsmaßnahmen von oben verordnet. Man ist von dem Gedanken beseelt, dass man die deutsche Bevölkerung umerziehen muss und in eine bestimmte Richtung zu lenken hat. Es werden bei dieser fanatischen Mission alle Regeln des gesunden Menschenverstandes, der Logik und der Biologie außer Kraft gesetzt und ein X in ein rosa U umgedeutet. Die Bürger scheinen durch diese Maßnahmen und Gesetze zermürbt werden zu sollen. Bei jeder neuen euphorisch verkündeten Erfolgsmeldung und Reform, dreht sich dem Normalbürger der Magen um.
Für den Normalbürger gibt es aber keine Vertretung, denn er steht isoliert gegen die monetäre Macht der Großkonzerne, die bei Frau Merkel gut aufgehoben ist.
Die Verteilungskämpfe in den sozial bedrohten und immer größer werdenden Schichten der Bevölkerung werden immer gnadenloser ausgetragen und bleiben dem öffentlichen Auge verborgen. Man hat ein Klima erschaffen, in dem eine normale Meinungsäußerung schon dann in Verruf gerät, wenn sie nicht auf dem Boden der links-grünen Einheitsideologie steht. Wenn man Dinge anmahnt und Bedenken äußert, gehört man sehr schnell zu den Totalverlierern der Gesellschaft. Man muss dann damit rechnen, dass die Gesellschaft mit allen Mitteln zurückschlägt und all denen die Rote Karte zeigt, die sich vielleicht einfach nur mehr Gedanken über die Dinge machen.
Die Medien haben längst die Pflicht zur objektiven und gut recherchierten Berichterstattung mit einem Meinungsjournalismus getauscht, der nicht mehr berichtet, sondern eine Meinung vertritt. Kein Bericht wird mehr ohne eine persönliche Meinungsäußerung gesendet und jeder weiß, dass man eine solche Presse vergessen kann.
Die Einheitsparteien können sich aber gewiss sein: Die Kluft zwischen ihren Sektgelagen und der eigenen Bevölkerung wird immer größer und der Unmut wächst im Dunkeln. Sie mögen sich heute noch sicher sein, dass die Umerziehung und der Austausch der Bevölkerung gelingen werden. Es kann aber auch sein, dass nichts ist wie es scheint. Denn die im Dunkeln sieht man nicht.
Das besonders Perfide an den Vorgängen aber ist, dass man in der Demokratie heutiger Tage ungemein schwerwiegende und weitreichende Alleingänge unternimmt, die vom Volk nur sehr rudimentär gewünscht oder auch gar nicht gewünscht sind.
So wünschte ich mir gleich mehrere Volksabstimmungen, die in freier und geheimer Wahl über folgende Themen abstimmen:
1 Wollen Sie eine Ehe für alle?
2 Sind Sie für das Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Paaren, Bisexuellen und Transvestiten?
3 Wollen Sie Griechenland weitere 100 Milliarden Euro schenken?
4 Wollen Sie ein Familiennachzugsrecht von mehr als 8 Millionen zu erwartenden Familienmitgliedern der hiesigen Flüchtlinge?
5 Wollen Sie dem DITIB, der aus der Türkei finanziert wird, weitere Finanzmittel aus dem Säckel der Steuerzahler auszahlen?
6 Sollen mit den sprudelnden Steuereinnahmen neue Prestigeflughäfen und neue Limousinen für die Volksvertreter anstatt neuer Schulen und Erleichterungen für die sozial Schwachen finanziert werden?
7 Sollen marode und bankrotte Banken, die fremdes Geld im Kasino verzockt haben, vom deutschen Steuerzahler gerettet werden?
Allein dieser kleine Auszug aus den mannigfachen Fragestellungen würde reichen, um eine interessante Debatte zu entfachen. Nicht eine solche, wie sie im Bundestag vonstattengeht, sondern eine echte Debatte. Ich kann das Ergebnis solcher Umfragen nicht allumfassend beurteilen, denn man wundert sich immer wieder. Es ist aber durchaus möglich, dass allein diese Volksabstimmungen ausreichen würden, um die Hälfte der Gesetzgebung der amtierenden Regierung zu kippen und eine gänzlich neue Politik einzuläuten.
Die Demokratie, die in den heutigen Tagen darin besteht, dass man alle vier Jahre ein Kreuz auf einen Wahlzettel macht und dann in den nächsten vier Jahren hoffnungslos ohnmächtig dem Treiben der Gewählten zusehen muss, ist genau das Gegenteil von volksnah. Das Ergebnis sehen wir. Die Staats- und Politikverdrossenheit nehmen immer mehr zu und die Jugend interessiert sich für Politik nur dann, wenn eine Partei eine Love-Parade ausruft. Ansonsten schiene es mir aber kein ungeeignetes Experiment, das für diese Republik dringend nötig ist.
Leider werden das aber nur Träume bleiben. Denn bald schreitet der Bundesbürger zur Urne und hat den Drang, sein Kreuz wieder bei denen zu machen, die er schon immer gewählt hat. Solange man dann seine staatsbürgerliche Pflicht erfüllt hat, ist es an denen da oben den gesamten Salat zu mixen und so lange zu verrühren, bis von den Vitaminen nichts mehr übrig ist.
Die Politiker fallen immer weich. Ich habe noch keinen Politiker der Einheitsparteien gesehen, der einmal durch eine Wahlschlappe arbeitslos wurde. Durch ein kaum zu verifizierendes Listenwahlrecht sieht man unabhängig vom Ausgang der Wahl immer wieder die gleichen Gesichter. Es scheint eine Art festes Theaterensemble zu sein, das immer in den gleichen Rollen spielt und nur ganz selten mal mehr und mal weniger Text hat.
Über eines müssen Sie sich aber im Klaren sein: Sollten Sie auch nur eine der oben aufgelisteten Fragen mit Nein beantworten, dann dürfen Sie nicht die SPD und auch nicht die CDU, nicht die Grünen und nicht die FDP wählen.
Bei auch nur einem einzigen Nein bleiben Ihnen nur die Linken oder die Rechten.
Sie haben die Wahl. Entscheiden Sie sich.
[i] https://de.wikipedia.org/wiki/%C2%A7_175
[ii] ebenda
[iii] ebenda
[iv] http://www.jetzt.de/lgbt/dalia-studie-zu-lgbt-anteil-in-der-bevoelkerung
Messias
Liebe Leserinnen und Leser,
In diesem Essay geht es um die komplett der Realität enthobene SPD. Diese Partei, die in den letzten Jahren die Beliebtheit eines Karnevalsvereins genossen hat, versucht gerade, mit Unterstützung der komplett eingebundenen Medien, den Eindruck einer Alternative zu Merkel aufzubauen. Dieser Vorgang ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Nun weiß jeder, dass Merkel fertig hat. Sie ist Flasche leer und von einer Mehrheit der politisch schlecht gebildeten Deutschen nicht mehr gewollt. Da steht aber die AfD in der Ecke, der Flüchtlingsdeal zeigt sein hässliches Gesicht, die Öffnung der Grenzen, die Morde, die Vergewaltigungen und da ist eine Bevölkerung, der man nun wirklich alles erzählen kann. Martin Schulz, der relativ unbekannte Europapolitiker, hat in seinem Leben viel Blödsinn gesagt, viel politischen Einheitsbrei angerichtet und passt in diese SPD, die ihn mit hundert Prozent der Stimmen seiner Partei zum neuen Aushängeschild erkoren hat.
Hundert Prozent.
Selbst in der DDR hatte Honecker nicht solche Ergebnisse. Die völlig aus der Realität gefallenen SPD-Anhänger glauben aber wirklich, dass es nach drei Dekaden Merkel nun wieder Zeit für die Macht der Sozialdemokraten ist. Sie sitzen in ihren von Krupp und Thyssen bezahlten Eigenheimen mit ihren künstlichen Hüften und ihren Vorruhestands-Renten und wollen endlich Ruhe im Bau. Schluss mit sinnlosen Diskussionen über Flüchtlinge, Schluss mit einer nervenden Pegida und AfD, Schluss mit allem, was die sozialdemokratische Gemütlichkeit stören könnte.
Die SPD ist keine Partei, die SPD ist ein Club der Rentner und satten Kleingärtner. In dieser ehemaligen Partei der Arbeiter, sitzen nur noch Freunde der Häkeldeckchen und der eingehaltenen Putzordnung. Achtzig Prozent der SPD-Wähler sind in der Gewerkschaft und ansonsten Hauswart in einem Mietshaus oder Besitzer eines Kleingartens. Wobei man da die Kleingärtner in Schutz nehmen muss, denn die meisten wählen dann doch lieber AfD.
Dennoch gibt es immer noch eine SPD. Niemand weiß, wofür diese SPD gut sein soll. Sie ist ungefähr so wichtig für die Demokratie, wie es eine Frau Merkel ist. Also gar nicht. Sie wird alles schlechter machen. Das ist gewiss. Wenn man sich die Figuren der Führungsriege ansieht, dann hat man schon rein körperlich ein sehr unwohles Gefühl. Diese Figuren wirken allesamt so, als ob man ihnen nach Besuch des Kindergartens nie mehr erlaubt hat in die Welt zu gehen. Sie tragen eine riesengroße Brille aus Gammastrahlen. Sie sehen nichts, was sich in ihren sozialdemokratischen Hochburgen abspielt. Verkrampft beugen Sie sich in ihre Sessel, wenn im Fernsehen mal wieder die Realität bedrohlich näher rückt.
Sie lamentieren von Vorruhestandsrenten und Mindestlöhnen, sind für mehr Frauen in Chefetagen und wollen eine Quote für die Toilettennutzung von Transsexuellen. Ansonsten vertreten sie eine strikte Agenda gegen Nazis, die zwar nirgendwo sind, aber die sie überall orten können. Für die SPD ist nämlich jeder ein Nazi, der nicht ihrer Meinung ist. Die Matronen der Frauenabteilung schreien den ganzen Tag nach etwas Anerkennung und wollen jetzt unbedingt in jeder Kita eine Frauenbeauftragte. Die Arbeiter riechen der SPD zu schlecht. Mit einem Arbeiter würde sich ein Herr Schulz vielleicht an einen Tisch setzen. Vielleicht haben sie ihn deshalb gewählt. Eine Frau Nahles und eine Frau Schwesig und eine Frau Johnny Walker, nein sorry - sie heißt Barley, würden sich niemals mit einem schweißnassen Arbeiter an einen Tisch setzen. Schließlich sind die meisten Arbeiter auch nicht transsexuell. Ansonsten sind die abgehobenen Gabriels und Steinmeiers ein Garant für eine demokratische Realität, die seit Jahrzehnten die Republik zugrunde gerichtet hat.
Seit Frau Merkel auch eine Sozialdemokratin geworden ist, braucht man diesen Karnevalsverein eigentlich nicht mehr.
Das Einzige, was man einer SPD anrechnen kann und sie sich selbst immer wieder gebetsmühlenartig anrechnen, ist das Jahr 1933. Da haben einige mutige Sozialdemokraten gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt. Naja, das ist aber lange her. Ansonsten ist die SPD seit dem für alles. Für Merkel, für Europa, für den Euro, für mehr Flüchtlinge, für mehr Integration, für mehr Feminismus, für Merkel und wieder für Merkel.
Man fragt sich, für wie blöd uns die Medien eigentlich halten. Glauben sie wirklich, dass wir den Taschenspielertrick nicht durchschauen, der uns nun ein X für ein U verkaufen soll? Die neu erstarkte SPD und natürlich auch die FPD, die jetzt die Demokratie retten. Schade eigentlich, denkt sich die SPD wahrscheinlich, dass wir Frau Merkel nicht in die SPD ziehen können. Dann wäre nämlich politisch kein Unterschied zwischen Schulz und Merkel zu erkennen. Vielleicht ist Schulz auch operiert? Vielleicht ist er Frau Merkel, nur eben jetzt als Mann? Niemand weiß das. Wenn man sich aber die neuen politischen Ideen des Messias ansieht, dann schwant einem, dass Herr Schulz doch bei keinem Arbeiter an einem Tisch sitzen will. Jetzt will er nämlich die Agenda bearbeiten. Diese unselige Agenda 2010, die ein ganzes Land zu Sozialhilfeempfängern gemacht hat. Seit Hartz-IV gibt es nämlich keine Arbeitslosen mehr. Das ist ein Verdienst des Sozialdemokraten Schröder und seiner Schwester Merkel. Die Arbeitslosen sind unter Tarnkappen verschwunden und machen jetzt alle eine Umschulung oder sind eben Aufstocker.
Herr Schulz will jetzt aber den ALG-I-Bezieher stärken. Und natürlich die Wohlfahrtsindustrie. Nun sollen die Elite-Arbeitslosen, also die reichen Arbeitslosen, endlich mal den Hartz-IV-Idioten so richtig in den Napf spucken können. Schulz will nämlich diese privilegierten Arbeitslosen drei Jahre in eine Warteschleife bringen. Sie sollen drei Jahre das Vorrecht genießen, mit 68 % der Bruttobezüge in der sozialen Hängematte zu schlummern. Na, wenn das kein Fortschritt ist, mag sich da mancher von Arbeitslosigkeit bedrohter Arbeiter oder Angestellter wohl denken. Von Arbeitsbeschaffung ist keine Rede mehr. Denn Schulz weiß natürlich, dass es in Deutschland keine Arbeit mehr gibt, wenn man von den Menschenhändlern und Schleppern und den hoch subventionierten Schleuder-Umschulungen der Wohlfahrtsindustrie für 58-Jährige einmal absieht. So ist der Vorstoß von Schulz eigentlich die Kehrseite von Merkel. Merkel verspricht nämlich den Rentnern mehr Geld. Es wird bei der nächsten Bundestagswahl also darauf ankommen, wer eigentlich nun mehr Interesse hat und wer in der Mehrheit ist. Sind es vielleicht die Rentner oder vielleicht die ALG-I-Bezieher und Anwärter auf Arbeitslosengeld? Schulz ist schlau, denn er weiß, dass die Rentner nur mit einem Taxi, das von Sozialdemokraten kontrolliert wird, zum Wahlbüro kommen. Da er aber am Wahltag dann den Rentnern die Taxis klauen wird, indem er den sozialdemokratisch organisierten Taxiverbänden das Rentnerbefördern verbietet, werden wohl mehr von Arbeitslosigkeit bedrohte ALG-I-Anwärter die SPD wählen. So geht Politik. Haben Sie es verstanden?
Der Architekt der Osterweiterung, Herr Verheugen und der ehemalige Schaffer der Hartz-IV-Reformen, Gerhard Schröder, schlafen derweil den Schlaf der Gerechten und haben ihr Auskommen gesichert. Der ehemalige Denker für die Agenda 2010, Peter Hartz, vergibt sein Geld eben an Prostituierte aus Brasilien. Kaum ein Hartz-IV-Empfänger hat aber eine brasilianische Prostituierte in den Jahren der Hartz-IV-Reform auch nur von hinten gesehen. Das spielt aber alles keine Rolle, denn Martin Schulz wird es richten. Er wird nicht nur die Welt gerechter machen, er wird auch endlich alle braunen Töpfe aus der Republik kehren. Wenn man nämlich den eigentlichen Sinn der gottgleichen Verklärung eines eigentlich sehr durchschnittlichen Mannes bedenkt, dann begreift man, dass dies wieder ein Täuschungsmanöver erster Ordnung ist.
Kennen Sie die Kopp-Nachrichten?
Es handelt sich hierbei um eine Informationsquelle, derer auch ich mich in den vergangenen Jahren oft bemüht habe. Man konnte nämlich hier einige Nachrichten lesen, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt. Nach dem Tod des ehemaligen Bestsellerautors Udo Ulfkotte, der ein Aushängeschild des Verlages war, sind diese Nachrichten aus der offiziellen Webseite verschwunden bzw. in der 9. KW stehengeblieben und nicht mehr aktualisiert worden. Das Merkwürdige daran ist nicht das Verschwinden, sondern die Kommentarlosigkeit. Es scheint keiner bemerkt zu haben und es scheint auch keinen zu jucken. Nicht den Verlag, der dazu keinen Kommentar postet und auch nicht die tausenden täglichen Leser.
So scheint sich in dieser Republik etwas zu tun. Man hat den Eindruck, dass aller Aufbruch, den die AfD versprochen hat, oder der zumindest mit dieser neuen Partei einherging, auf einmal wie ein Nebel aufklart. In Holland gibt es keinen Wilders und in Frankreich ist Le Pen in juristischen Schwierigkeiten. Gleichzeitig scheint sich der Deutsche wieder beruhigt zu haben. Die Flüchtlinge sind doch gar nicht so schlimm und die Frau Merkel ist eben durch. Dafür gibt es jetzt aber einen Schulz und einen Lindner. Niemand weiß, wovon ein Lindner in den vergangenen Jahren gelebt hat. Seine Partei kommt mit Ach und Krach auf gerade einmal sehr wohlwollende 6 % der Wählerstimmen. Dennoch sitzt dieser Mann mit teuren Schuhen in jeder Talkshow und man sieht nie die AfD, die nach Prognosen fast die doppelte Stimmenanzahl auf sich vereint. Während man tagaus und tagein die Schelte der Medien an Herrn Trump beobachten kann, bauen die Medien einen Mann mit Bart und Knollennase zu einem Messias auf.
Das alles ist Kasperletheater.
Die SPD wird wahrscheinlich die Wahl gewinnen. Vielleicht ist der ganze Hype um den Mann mit der Knollennase auch nur deshalb inszeniert, weil Merkel ein weiteres Mal diese Republik in den Boden stampfen darf. Ich weiß nur eins: Weder ein Schulz, noch ein Lindner, weder eine Merkel noch eine Göring-Eckhardt, dürfen jemals wieder Hand an diese Republik legen. Diese ungebildeten und opportunistischen Jasager, die in der Politik dem deutschen Volk den Exodus verursacht haben, gehören in ein Exil. Diese Menschen sind gefährlich und brandböse. Sie müssen ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Hören Sie nicht auf den Blödsinn, der behauptet, dass die SPD wieder da ist oder dass die FDP nun endlich wieder regieren will. Sehen Sie den Realitäten ins Auge. Wir werden von einer korrupten Kaste von opportunistischen Menschen regiert, die der Demokratie in etwa so verbunden sind, wie eine Kuh einem Elefantenfriedhof. Wir müssen endlich neue Wege gehen und unsere eigene Identität neu entdecken. Da reicht es nicht, wenn ein Trump dies eindrucksvoll vormacht. Die deutsche Kanzlerin, und vielleicht haben Sie es gesehen, saß bei Donald Trump genauso devot, wie sie es bei einem Erdogan tat. Das ist keine Diplomatie auf höchstem Niveau. Das ist das perfekte Schauspiel.
Wann wird der Deutsche begreifen, dass er „the nigger of the world“ ist. Wann wird der Deutsche endlich verstehen, dass er nicht für das Leid der Welt verantwortlich ist. Und wie viele Jahrhunderte müssen vergehen, dass der Deutsche endlich versteht, dass er sich seine korrupten Eliten nicht mehr leisten kann?
Da geht es aber dem Deutschen zu gut. Er ist sogar zufrieden, wenn man ihn mit Hartz-IV-Leistungen abspeist, wenn man ihm das Schwarze unter dem Fingernagel nicht gönnt.
Man sollte sich im Jahre 2017 jeden Einzelnen merken. Jeder, der sein Kreuz bei der SPD, der CSU, den Grünen, den Linken und der Grünen macht. Denn jeder Einzelne hat sich dann mitschuldig gemacht. Ich weiß doch, dass der Haufen der AfD-Amateure auch keinen Deut besser ist. Aber wenn man etwas ändern möchte, dann muss zunächst der Haufen der Berufspolitiker weg, der seit Jahrzehnten aus Deutschland ein Tollhaus geformt hat.
Da dürfen die Grünen wieder ein Gesetz seelenruhig boykottieren, das uns die Tunesier und Algerier vom Hals halten sollte. Nein, es handelt sich bei den Maghreb-Staaten nicht um sichere Herkunftsländer. Meinen die Grünen. Das kann schon sein. Aber wenn man den Maßstab der Grünen anlegt, dann kann man die ganze Welt als unsicher einstufen. Und wenn dem so ist, darf sich der Michel nicht wundern, dass er schon jetzt keinen Krumen mehr verdient, dafür der Rest der Welt aber die ganze Republik in Beschlag nimmt.
Die neu erstandene SPD hat sich seiner Altlast Gabriel entledigt, der durch besonders dümmliche Aussagen in der Vergangenheit aufgefallen ist. Der den armen Bundesbürgern eine Öko-Ente für 80 € zu Weihnachten empfohlen hat. Als Dank dafür, dass er die SPD komplett gegen die Wand gefahren hat, darf er jetzt Außenminister werden. Anstatt für seine illusionistische und verfahrene Politik die Konsequenzen tragen zu müssen, darf der offensichtlich gealterte und etwas abgespeckte Wohlstands-Gabriel mit seinem Parteigenossen die Ämter tauschen. Da braucht man keine Wahl. Da wird im Klüngel-Club einfach Kleidchen-wechsel-dich gespielt und Steinmeier wird Bundespräsident und Gabriel Außenminister. Da werden die Posten getauscht wie Unterröcke.
Der Messias, der besonders durch extreme deutschfeindliche Aussagen im Europaparlament aufgefallen ist, macht jetzt auf Kumpel und Sozialdemokrat von früher. Die Genossen in der SPD beklatschen den Mann mit der Knollennase wie sonst nur die ehemaligen Genossen der KPDSU ihren Breschnew oder Stalin.
Das ganze Possenspiel wird in den Medien ausgeweidet und der Eindruck suggeriert, dass es in Deutschland endlich eine Alternative zum Einheitsbrei der Einheitsparteien gibt. Natürlich ist aber Schulz in etwa so alternativ wie sein einprägsamer Name. Warum heißt der Mensch denn nicht Meier? Oder vielleicht Krause? Allein der Name Schulz ist so spannend, dass man eigentlich den Mann nicht mehr kennen braucht. Aber sein Name ist nicht das Einzige völlig ursozialdemokratische am neuen Messias. Schulz wird als Kanzler eigentlich nur die Epoche der Frau Merkel verlängern. Er ist Garant für absoluten politischen Stillstand und eigentlich schon jetzt auf den Fersen einer weiteren großen Koalition. Vielleicht wird Schulz also der neue Gabriel, der im Wahlkampf auf dicke Hose macht und nach der Wahl dann schön devot der vierten Kanzlerschaft von Merkel als Vize-Kanzler dient.
Wäre es nicht so traurig, könnte man lachen. Man könnte lachen über die Kasperletheater-Marionetten, die in Deutschland Politik machen.
Leider ist die ganze Sache aber sehr ernst. Denn Deutschland bleibt nicht mehr viel Zeit. Deutschland ist jetzt schon der absolute Verlierer der Globalisierung. Ja, ich rede von Deutschland und nicht von den Bonzen der VW-Werke und auch nicht von Porsche und dem Dax und dem Hasen und dem Fuchs. Deutschland ist in seinen geistigen und kreativen, seinen innovativen und wissenschaftlichen Ressourcen jetzt schon das Schlusslicht in der Welt und der Abstand zur übrigen Welt wird mit Tag zu Tag größer. Man kann natürlich auch den ewig lachenden Moderatoren glauben, die den Dax in immer höhere Höhen fabulieren. Die Realität ist anders. Der IQ in Deutschland nimmt jedes Jahr bedrohlich ab und man muss kein Genie sein, um zu verstehen, dass dieses Land mit einem Schulz nicht besser werden kann.
Entscheiden Sie sich – für Merkel oder für Merkel.
Das tun Sie nämlich, wenn Sie den Einheitsparteien wieder die Stimme geben.
Die SPD kann ihre Glaubwürdigkeit nicht mehr herstellen. Bei der nächsten Bundestagswahl wird der Deutsche sehen, dass sich nichts ändern wird. Die Einheitsparteien werden sich mit der FDP verbünden und zum 20. Mal ihre Koalitionen gegen Deutschland schmieden. Wenn man den Umfragen glaubt, die man mit Vorsicht genießen sollte, ist Frau Merkel immer noch bei 36 % in der Wählergunst. Was soll man dazu noch sagen? Was soll man dazu sagen, dass in ganz Europa die Völker verstanden haben, dass man mit der EU eine neue Sowjetunion gründet und es an allen Ecken und Kanten brodelt. Nur in Deutschland brodelt es nicht, was vor allem an dieser politischen Kaste liegt, die so weitermacht wie zuvor. Unbeeindruckt vom eigenen Volk rechnen sich die Strategen abenteuerliche Koalitionen zusammen und nähern sich immer weiter an. Sie haben eine gemeinsame Agenda, die in allen wesentlichen Fragen einer Meinung ist. Sie kungeln in den politischen Talkshows immer nur untereinander. Wer manchmal das österreichische oder das französische Fernsehen sieht, kann beobachten, dass die Diskussionskultur in diesen Ländern wesentlich offener und breiter gefächert ist, als das in Deutschland der Fall ist. Inhaltlich scheint es nur noch ein gemeinsames Ziel zu geben.
Man will den Nazis den Kampf ansagen. Überall vermutet man ideologische Hitleristen, die nur darauf warten, Adolf Hitler wieder zum Staatsführer zu machen. Ich kenne persönlich keinen, der Hitler als Kanzler haben möchte. Die SPD kennt aber sehr viele davon. Die SPD führt diesen einzigen inhaltlichen Punkt ihrer Agenda mit einer Verbissenheit, die alle Anzeichen einer Paranoia hat. Man hört immer wieder aus dem Mund dieser Sozialdemokraten, dass alle anderen, die nicht ihrer Meinung sind, Populisten und Rassisten, Abgehängte und Ängstliche sind. Obwohl keiner dieser Politiker auch nur eine Minute in einem normalen Taxi argumentativ überleben könnte, reden sie unaufhörlich von ihrem Kampf gegen Rechts, der ihr einziges Überlebensmotiv zu sein scheint. Argumentativ wird immer wieder das gleiche Muster belebt. Wenn man kein Argument für das Hineinschleusen von Millionen Migranten findet, das auch nur annähernd überzeugen könnte, wird die Keule hervorgeholt. Dann kommen die Argumente, die gebetsmühlenartig penetriert werden. Man redet dann von der humanitären Verantwortung, der besonderen Rolle Deutschlands, von Toleranz, Buntheit und Offenheit. Es ist nur damit zu vergleichen, dass ein Architekt seinen Kunden stoisch erklären möchte, dass Haustüren nicht mehr in Mode sind. Oder mit einem Arzt, der seinem Patienten klar machen möchte, dass Leberzellen auch sehr gut im Herzen funktionieren.
Wenn man dann über die Populisten hetzt, übersieht man, dass Populus aus dem Lateinischen stammt und „Das Volk“ bedeutet. Man hetzt also nicht gegen Nazis, sondern gegen das Volk. Schulz macht das, Maas und Schwesig und alle anderen Genossen auch. Es kann niemand erklären, was an einem Politiker, der Populist ist, falsch sein sollte. Eigentlich ist der Begriff Populist sogar etwas ausgesprochen Positives. Gerade dieser Kampfbegriff der Sozialdemokraten und der Christdemokraten und der Linken und der Grünen zeigt aber deutlich, wogegen sich diese Politiker verschworen haben. Sie haben ungemeine Angst vor einer Vertretung des Volkes im Bundestag und sogar in den Talkshows.
Ihre fanatische Befürwortung von hemmungsloser Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme, würde bei volkswirtschaftlicher Betrachtung noch nicht einmal im ersten Semester eines Betriebswirtschaftsstudiums Bestand haben. Dennoch werden sie nicht müde, die Populisten als Hetzer zu bezeichnen und sich selbst als Engel der Wohlfahrt zu präsentieren. Sie sehen den Splitter im Auge der anderen und prangern dies an. Den Balken im eigenen Auge übersehen sie aber geflissentlich.
Bei der gleichgeschalteten Debatte in Deutschland entsteht für den unvoreingenommenen Beobachter bald der Eindruck, dass wir es mit einer Art Projektion zu tun haben. Man kann sich der Vermutung nicht gänzlich entziehen, dass die Protagonisten der Einheitslehre ein Problem mit sich selbst haben. Sie scheinen irgendetwas durch Überprojektion überspielen zu wollen. Es wäre in diesem Zusammenhang nicht abstrus zu denken, dass es sich also um Spiegelrassisten handelt. Kann es sein, dass der angeprangerte angebliche Rassismus der Populisten nur deshalb so vehement angegangen wird, weil man selbst ein Rassist ist? Herr Schäuble hat das schon bewiesen, denn er vertritt eine Rassenlehre gegen das eigene Volk. Er hat tatsächlich gesagt, dass Sex unter Deutschen Inzucht für ihn ist. Das hat er wirklich gesagt. Man fragt sich bei solchen Aussagen, ob der Mann noch ganz bei Verstand ist. Vielleicht hat er aber auch etwas angesprochen, was ein Licht auf die eigentliche Gesinnung der Antipopulisten wirft. Vielleicht ist ihr radikaler Wahn nach kultureller Fremdbefruchtung nur die andere Seite der Medaille. Vielleicht sind sie einfach Rassisten gegen das eigene Volk? Wenn man sich die Politik in diesem Land ansieht, drängt sich einem diese Vermutung förmlich auf. Da wird dem DITIB wieder Fördergeld in Millionenhöhe in den Rachen geschmissen und dies obwohl der DITIB erwiesenermaßen eine türkisch finanzierte Staatseinrichtung ist, die in Deutschland spioniert und agitiert. Da erwägt man selbst jetzt noch, mit der Türkei Verhandlungen über einen EU-Beitritt zu führen. Dem nicht genug, verteidigt man löwenartig den Familiennachzug von Millionen muslimischen Glaubensbrüderinnen und Brüdern, da wird ernsthaft gesagt, dass die Milliarden Investition in diese schlecht qualifizierten und vielleicht auch gar nicht arbeitswilligen Familienmitglieder eine Bereicherung darstellen würden. Herr Schulz steht vor riesigen Plakaten, die den Kampf gegen die AfD zum Hauptwahlkampfziel erklären.
Der Spiegelrassismus der politischen Kaste in Deutschland ist derart ausgeprägt, dass jedes Wort der deutschen Sprache umgedreht und seiner Bedeutung entledigt wird. So sind die Weltoffenen genau diejenigen, die in ihrem politischen Weltbild nur eine Meinung kennen. Da sind die Toleranten diejenigen, die gegen Andersdenkende geradezu groteske und brutale Hetzkampagnen starten. Da sind die Antinazis diejenigen, die in ihren Methoden teilweise auch vor der Vernichtung des politischen Gegners nicht zurückschrecken. Diejenigen, die angeblich bekämpft werden, hört man freilich nie. Denn es stellt sich auch die Frage, ob es dieses Feindbild nicht nur in den Köpfen der Einheitsparteien gibt. Man bedient sich einer Sprache, die ausgrenzend, diffamierend, intolerant und platt ist. Man muss sich fragen, ob die engagierten Vertreter der Einheitsparteien eigentlich nicht schon längst selbst zum Gejagten ihrer Paranoia geworden sind. Sind vielleicht die Schaum vor dem Mund entwickelnden Antinazis selbst Nazis?
Wenn dann ein Bundeswehrsoldat und deutscher Staatsbürger sich als Flüchtling anmelden kann und dabei sogar eine Duldung erhält, dann führt das nicht dazu, dass die zuständigen Minister und Ministerinnen schnell den Hut nehmen, sondern es führt im Gegenteil dazu, dass eine Verteidigungsministerin eine ganze Bundeswehr als rechte Brutstätte brandmarkt. Tatsächlich soll das Ausmaß auch wirklich riesig sein, denn der Scheinasylant hatte wohl bis zu 4 (!) Mitwisser. Aus dieser Zelle von 5 brandgefährlichen Bundeswehrsoldaten wird dann ein rechtes Netzwerk gesponnen, das die Republik mehr bedroht, als die ganzen Silvestergrapscher zusammen.
Man kann aber gerade an diesem Fall sehr gut sehen, dass in diesem Land der nackte Wahnsinn ausgebrochen ist. Es ist im Zuge der Flüchtlingswelle natürlich so gewesen, dass wirklich jeder ungeprüft ins Land gewunken wurde. Es spielte überhaupt keine Rolle, ob jemand ein Flüchtling ist oder ein Schwerkrimineller. Es spielte keine Rolle, ob jemand ein Greis war, der sich als Dreizehnjähriger ausgegeben hat. Und es spielte überhaupt keine Rolle, ob jemand zum IS gehört oder nicht. Es spielte auch keine Rolle, ob jemand 32 Kinder mit ins Land brachte und dann über 30 000 € im Monat an Sozialleistungen kassierte. Und es spielte auch keine Rolle, ob die Folgeschäden dieser unkontrollierten Migration noch viele Generationen nach uns in Angst und Schrecken versetzen werden. Es war auch und gerade die SPD, die der Kanzlerin dabei euphorische Schützenhilfe gewährte und gewährt. Vergessen Sie das nicht – falls Sie den Messias wählen.
Krieg und Frieden
Bei der Wahl von Donald Trump ins Weiße Haus und seiner Amtseinführung habe ich mich damals dahin gehend geäußert, dass dies den Stillstand der politischen Eliten ordentlich aufrütteln wird. Ich habe damals aber nicht geglaubt und gewusst, dass mit Donald Trump ein sehr unberechenbarer Machtpolitiker am Ruder sitzt, der offensichtlich schon in den ersten Wochen seiner Amtszeit brachiale Machtpolitik betreibt. Trump hat in den ersten Monaten seiner Regentschaft mit fast allem gebrochen, was er im Wahlkampf angekündigt hat. Von den politischen Schlappen getragen, die seine Mauerpläne als illusionistisch, seine Zurückdrehung der Gesundheitsreform für gescheitert, seine Einreiseverbote für mit der Verfassung nicht vereinbar und seine Nato-Loslösung für realpolitisch nicht durchführbar zeigen, ist Trump innenpolitisch in der Bredouille. Nun scheint sich Trump aber anders profilieren zu wollen. In den wenigen Wochen seiner Amtszeit hat er bereits viele Menschen auf dem Gewissen.
Er hat eine der fürchterlichsten Waffen zum Einsatz gebracht, die bisher auf dem Erdball gezündet wurden. Er scheint überall mit dem Feuer zu spielen und bringt kaum Besserung in die Sandkastenspiele der Großmächte. Im Gegenteil zündelt Trump immer weiter und steht den Russen, den Chinesen und den Nordkoreanern gegenüber. Das fragile Gleichgewicht des kalten Krieges, das besonders in Syrien seinen traurigen Höhepunkt findet, droht stündlich zu kippen. Seit den Tagen der Kubakrise ist die Welt nicht mehr derart bedroht gewesen. Man muss aber auch sagen, dass die Menschheit sich immer weiter auf einen Krieg zuzubewegen scheint und es kaum Handlungsspielräume bei den verhärteten Positionen gibt. Assad bestreitet den Einsatz von Chemiewaffen und ist erzürnt über die Cruise-Missiles, die Trump als Antwort auf den Einsatz abgefeuert hat. Trump hat keinen Zweifel daran, dass der Giftwaffeneinsatz tatsächlich von Assad befohlen wurde. Frau Merkel sieht das auch wie ihr ehemaliger Feind und nun neuerlicher Freund Trump, aber das ist wohl kaum der Rede wert. Die Russen sind davon nicht überzeugt und wollen eine unabhängige Untersuchung. Tatsächlich weiß man in diesem Krieg schon lang nicht mehr, wer als Erster und wer an welcher Front dies oder das getan und verursacht hat.
Trump hatte ein Tauwetter mit Russland angekündigt. Diese Chance hat er längst verspielt. Er scheint, besonders durch seine nicht gerade fundierte Bildung in Sachen Geschichte und Politik, mittlerweile ein Spielball seiner Sicherheitsberater und Geheimdienste geworden zu sein. Trump hätte auch bei dem Giftgasangriff Skepsis über blinde Aktion stellen sollen. Wollte er sich nicht aus Kriegen heraushalten, die Amerika nichts angehen? Warum tut er das dann nicht? Es ist absolut keine Leistung, das Verhältnis zu Russland in wenigen Monaten einem neuen Tiefpunkt entgegengeführt zu haben. Es ist eine Schande und eine riesige Gefahr für die Welt.
In Syrien kann die Welt sehen, wie uneinig die Parteien sind und wie schwer es zu sein scheint, eine Lösung zu finden. Seit sechs Jahren hält Syrien als Pulverfass her und zeigt die Verhärtung der Fronten und die Unsinnigkeit derselben. Der Krieg in Syrien ist ein Trauerspiel. Die Welt kann nur zusehen, wie sich die Kontrahenten gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben und bei jeder neuen Konferenz immer neue Divergenzen schaffen. Es scheint einem, als würden uneinsichtige Kinder im Sandkasten um ihre Förmchen kämpfen, die niemand hergeben will. Der Konflikt wird erbarmungslos auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen und eine Lösung ist nicht in Sicht.
Trump will aber klare und schnelle Lösungen. Der Präsident scheint dabei wenig Fingerspitzengefühl und Strategie an den Tag zu legen. Trump mag einfache Antworten und bezeichnet Assad als ein „Tier“. Er handelt ohne Absprache und bringt dabei erhebliche geopolitische Verwerfungen ins Rollen. Die Russen sind seit Langem der Ansicht, dass die USA hinter den Kulissen stark zündeln und aufrührerischen Elementen, die den russischen Interessen entgegenstehen, Logistik und Unterstützung zukommen lassen. Auf der anderen Seite sehen sich die Amerikaner nun wieder in der Rolle des Weltpolizisten und scheinen dabei keine klare Strategie zu verfolgen. Bisher erlebt man einen amerikanischen Präsidenten, der wild um sich schlägt.
Seit Trump viele Paradigmen seiner Politik selbst umgeworfen hat, ist auch der Westen gar nicht mehr so gegen ihn. Auf einmal kann man in den sonst immer so spinnefeind gegen Trump argumentierenden Mainstreammedien sogar lobende Worte für Trump hören. Irgendwie scheint der 45. Präsident der Vereinigten Staaten seit seiner Amtseinführung über andere Informationen zu verfügen. Er handelt präventiv und ohne großes Zögern. Es ist doch wirklich die Frage gestattet, welchen Sinn das Zünden von 100 Millionen Dollar teuren Cruise Missiles hat, die auf eine Militärbasis als Vergeltung abgefeuert werden. Dies besonders dann, wenn man die tatsächlich nicht gerade geklärte Lage bedenkt. Man kann kaum seriös sagen, von wem dieser Giftgasangriff wirklich ausgegangen ist. Zumindest hat noch keiner dafür Beweise vorgelegt. Dass Frau Merkel natürlich diese Informationen wieder besitzt, die sonst niemand hat, brauche ich nicht zu erwähnen. Die Russen sahen also, wie Trump seine Raketen abfeuert und sich dabei einer Rhetorik bedient, die irgendwie an George Bush erinnert. Der Unterschied zum elften September ist aber, dass die Russen sich aus Syrien nicht verdrängen lassen werden. Es geht lang nicht mehr um die Frage, ob Assad bleiben kann oder eben gehen muss; es geht vielmehr um die Frage, wie lange es noch dauert, bis das fragile Gleichgewicht vollends zu kippen droht. Während aber die Lage in Syrien immer weiter auseinanderdriftet, eröffnet die US-Administration gleich neue Schauplätze.
Man erfährt, dass die Mother of all bombs, die MOAB, auf ein Tunnelsystem in Afghanistan abgefeuert wurde. Es erinnert an Bagdad, auf das auch diese Bombe zum Einsatz gekommen ist. Wir erfahren aber auch, dass es sich bei der Bagdad-Bombe wohl um eine abgespeckte Version handelte und die jetzige Bombe diese Sprengkraft bei Weitem übertrifft. Man kann es sich kaum vorstellen. Da wird eine Bombe auf eines der ärmsten Länder der Welt abgefeuert, die nur noch einen kleinen Hauch von einer atomaren Bombe entfernt ist. Dies auch wieder ohne vorherige Absprache mit den Verbündeten und den Gegnern. Bei dem Angriff sollen Tunnelsysteme angegriffen worden sein. 96 Menschen starben.
Man kann zumindest nun definitiv davon ausgehen, dass Trump nicht umsonst Präsident ist. Er hat offensichtlich keine Skrupel beim Töten. In seiner kurzen Amtszeit hat er bewiesen, dass er es mit der ganzen Welt aufnehmen wird, wenn er dazu genötigt ist oder sich in die Ecke gedrängt fühlt. Besonders durch seine innenpolitischen Schlappen begünstigt, will der „starke“ Mann nun endlich zeigen, welche Kraft in seinen Befehlen schlummern kann. Im Gegensatz zu seinen bisherigen Dekreten, die dann oftmals von juristischer Seite gestoppt wurden, weiß er nämlich, dass man die Befehle des obersten Befehlshabers der Streitkräfte nicht stoppen kann und wird.
Ich hoffe nicht, dass meine düstersten Visionen wahr werden. Ist Trump vielleicht wirklich eine ernstzunehmende Gefahr für den Weltfrieden? Ich habe das bisher nicht geglaubt. Mit zunehmender Beobachtung der Umstände aber, wachsen meine Zweifel an dem Mann. Wer derart leichtfertig mit seinen Bomben um sich wirft, dem kann man einiges zutrauen.
Als wären diese ersten Eingriffe in die Weltlage der Trump-Administration nicht genug, sehen wir uns nun einem dritten Konfliktherd gegenüber. Es geht um Nordkorea, das auf seinem Jahrestag eine Militärparade abgehalten hat, die in allem an Hitler erinnerte. Der nordkoreanische Präsident stand auf einer Tribüne mit seinen wirklich absolut hörigen Generälen und hob manchmal die Hand. Immer wenn er die Hand hob, taten das die Generäle auch, und immer wenn er seine Hand wieder senkte, taten das auch die Generäle. Im Gegensatz zu Hitler, hatte der wohlgenährte Mann aber wohl keine besondere Kondition im Handhochheben, was dazu führte, dass die ganze Veranstaltung wie ein Marionetten-Theater aus ständigem Handhochheben und Handsenken aussah.
Kein Theater aber war, welche furchtbaren Waffen Kim-Jong-Un der Welt präsentierte. Man weiß nicht genau, ob es sich vielleicht teilweise um Nachbauten und Attrappen handelte, aber man sah, dass diese Waffen, sollten sie denn wirklich echt sein, von einer unvorstellbaren Zerstörungskraft zeugen. Gerade weil man keine genauen Informationen darüber besitzt, und das scheint den Russen und den Chinesen genauso wie den Amerikanern zu gehen, kann man die Dunkelziffer der vorhandenen Sprengköpfe und das Potenzial ihrer Zerstörungskraft kaum seriös beurteilen. Ersten Informationen zufolge soll sich die Strategie der Trump-Administration vor allem auf China lenken. So musste aber Trump vom chinesischen Machthaber erfahren, dass der Einfluss Chinas auf Nordkorea nicht annähernd so groß ist, wie das Trump vermutet hat.
Bisher hat sich Nordkorea darauf verlassen, dass seine Atomwaffen Ruhe verschaffen. Tatsächlich wunderte man sich lange über die Zurückhaltung der Großmächte. Im Gegensatz zum Irak, der über keine Massenvernichtungswaffen verfügte und dennoch Ziel eines Krieges wurde, ist die Atomwaffenpräsenz in Nordkorea unumstritten. Auch setzt Nordkorea auf China und weiß, dass ein Atomkrieg in der Region ungeahnte Folgen hätte. Selbst wenn der Diktator nur Südkorea mit Atomwaffen angreifen könnte, wäre dieser Vorgang für die Weltlage fatal. Nun ging Nordkorea aber noch einen Schritt weiter und zeigte auf seinem Jahrestag am 15.04.2017 Waffensysteme, die möglicherweise sogar Japan und die USA erreichen können. Trump hat Nordkorea mehrfach gewarnt. Dies besonders im Hinblick auf die Atomwaffentests, die in regelmäßigen Abständen gegen den Protest der Welt immer wieder durchgeführt werden.
Trump hat eine Flotte an die Küsten Nordkoreas entsandt. Es ist bisher nicht viel darüber ruchbar geworden, um welche Waffensysteme es sich dabei im konkreten handelt. Man kann aber davon ausgehen, dass Trump keine Barbie-Puppen an die Küsten gebracht hat. Es wird sich aller Wahrscheinlichkeit um atomwaffenfähige Systeme handeln, die im Ernstfall schnell und effektiv einsetzbar sind.
Kim-Jong-Un hat es vielleicht noch in der Hand. Vielleicht wird er darauf verzichten, einen weiteren Atomtest im Angesicht der Militärpräsenz der USA durchzuführen. Sollte er das aber nicht tun, und bestimmte Quellen berichten von merkwürdigen Aktivitäten, kann ihn sogar ein Präventivschlag der Amerikaner ereilen. Es sickerte durch, dass in Regierungskreisen der USA solche Gedanken durchaus kursieren. Zudem gibt es da noch einen Trump, der absolut unberechenbar ist. (15.04.2017)
Nun haben wir erfahren, dass Kim-Jong-Un ein kompletter Vollidiot ist. Er hat tatsächlich, und diese Information erhielt ich erst heute und füge sie deshalb ein, einen Atomwaffentest im Anschluss an den Jahrestag gewagt. Dieser soll aber gescheitert sein. Vielleicht ist das der Grund, dass die Amerikaner sich gelassen zeigen. Vielleicht ist das aber auch der Grund, der beweist, dass dieser komplette Wahnsinnige die Amerikaner nicht einschätzen kann und will. Er mag damit Stärke bewiesen haben wollen, hat aber doch gerade durch das Scheitern den Amerikanern jeden Spielraum für weitreichende strategische Überlegungen geliefert und sich selbst lächerlich gemacht. Ich bin mir relativ sicher, dass ein geglückter Atomwaffentest zu ganz anderen Ergebnissen geführt hätte. Es zeigt aber auch, und da muss man den Nordkoreanern sogar recht geben, dass die Amerikaner durchaus immer noch sehr zurückhaltend sind. Wie lange das so sein wird, darüber kann man nur spekulieren. Es zeigt aber auch, wie schlecht beraten der nordkoreanische Präsident ist. Hätte er nämlich wirklich eine Provokation der Stärke abgeben wollen, hätte er natürlich das Ergebnis des Tests nur nach Erfolg bekannt gegeben. Über diese rudimentärsten Strategien der psychologischen Kriegsführung scheint aber der Machthaber in Nordkorea nicht informiert zu sein. Was seinerseits nur beweist, mit was für einem unreifen Jungen wir es zu tun haben. Ein kleiner Junge mit Atomraketen. Und auf der anderen Seite ein alter Mann mit Milliarden und Raketen. (16.04.2017)
Es wäre doch wirklich kein abstruser Vorschlag, wenn man von den Weltmächten erwarten würde, dass sich China, Russland und Amerika an einen Tisch setzen und den kleinen und pummeligen Mann aus Nordkorea einmal einladen. Dann würden die drei Politiker der Weltmächte dem kleinen Jungen mal erklären, dass man mit Atomraketen nicht spielt. Man würde dem Mann sagen, dass er sich lieber um die Ernährung seiner Volksgenossen kümmern soll, als sein ganzes Geld für Waffen auszugeben. Am Ende würde man ihm eine Rüge erteilen und sagen, dass man ihn auch ganz schnell absetzen kann. Wenn er dann nicht folgsam ist, dann setzt man ihn eben ab. Wäre das wirklich so schwer? Und könnte das nicht ohne einen Atomkrieg gehen?
Am selben Tag (15.04.2017) gab der russische Außenminister eine Pressekonferenz, die sich um die Lage in Syrien drehte. Er betonte noch einmal, dass er erhebliche Zweifel an der Giftgastheorie der Amerikaner hat und dann gab es etwas in der Konferenz, dass ich so noch nicht gesehen habe. Der Mann bekam ein Papier zugeschoben und sagte geschlagene drei Minuten gar nichts. Was stand in diesem Papier?
Man muss kein Hellseher sein, um zu erahnen, dass den Russen und den Chinesen möglicherweise mittlerweile schwant, dass sie sich in einer gänzlich neuen Situation befinden. Alle Konflikte des Erdballs scheinen derzeit unlösbar. Noch nie gab es derart viele fanatisch geführte Kriege in vielen Regionen der Welt, die alle in sich kriegerisch nicht zu lösen sind. Eine diplomatische Lösung der Konflikte scheint aber noch weiter entfernt zu sein.
Ein nicht abgesprochenes eigenmächtiges Eingreifen der USA kann derzeit sowohl in Syrien als auch in Nordkorea zu einem weltweiten Krieg führen. Wir sind ganz nah am Abgrund. Der Mensch scheint sich in der Mehrheit nicht darüber im Klaren zu sein, dass es fünf vor zwölf ist. Das ist keine Panikmache. Das ist einfache Analyse.
Die Welt besteht derzeit aus vier militärisch wesentlichen Blöcken. Wir haben Russland, China, die USA und wir haben den Islam. Der Islam ist nicht als homogener Block zu betrachten und führt eher Guerillakriege. Dennoch nötigt der Islam die Weltmächte in seine Regionen, beziehungsweise die Großmächte haben ein Interesse an Einfluss in diesen Regionen. Europa spielt so gut wie keine Rolle, sondern kommt nur als Alliierter infrage.
Die Hemmschwelle zum Einsatz von Atomwaffen wird immer geringer. Nordkorea betrachtet seine Atomwaffen als eine Lebensversicherung. Das ist noch nicht einmal von der Hand zu weisen, denn ohne die Atomwaffen würde es das Regime in Pjöng-Jang nicht mehr geben.
Trump sieht sich aber bedroht. Auch das ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
Nun war es aber bisher so, dass man dennoch einen Konflikt mit Nordkorea vermied. Man weiß darum, dass dies einen Flächenbrand auslösen kann und man weiß, dass das Regime mit allen Mitteln seinen eigenen Machterhalt zu sichern versuchen wird. Das würde Millionen Tote und Eskalation bedeuten. Man kann schwer sagen, wie schnell eine atomare Konfrontation zu einem weltweiten Krieg führen würde. Tatsache ist, dass Russland und China enger zusammenrücken.
Amerika hat einen Handelsvertrag mit China geschlossen. Dies mag etwas Luft aus der Sache nehmen. Auch zeichnet sich ab, dass die Chinesen vielleicht gar nicht so geschlossen hinter Nordkorea stehen und auch die Russen haben kaum ein Interesse an einem verrückten Diktator in dieser Region.
Der Antagonismus des Ameisenstaates in Nordkorea, und mir sei dieser Ausdruck verziehen – als was kann man aber ein derart gleichgeschaltetes und fanatisches System bezeichnen - wird irgendwann einer Lösung bedürfen.
Nun sind es aber zu viele Konfliktherde, die immer wieder besonders eine amerikanisch-russische Konfrontation geradezu provozieren.
Sollte Trump sich zu einem militärischen Eingreifen in Nordkorea entscheiden, sind alle Optionen offen. Man müsste das Regime am Abfeuern seiner Atomwaffen im Vorfeld hindern und das könnte man nur, und dies scheint fast undenkbar, wenn man große Teile des Landes sofort atomar besiegt. Dies würde bedeuten, dass Trump nur die Option hätte, die gesamte Infrastruktur des Landes mit einem Schlag außer Kraft zu setzen. Denken wir diesen Gedanken aber weiter, kann man so etwas nur erreichen, wenn man mit massiven Kräften vorgeht. Da würden selbst die Atomwaffen nicht reichen. Man müsste die Regierung handlungsunfähig wissen und auch bewerkstelligen, dass alle wichtigen Sender und Informationskanäle sofort in der Hand der Amerikaner wären. Wer sich aber die Parade in Nordkorea angesehen hat, sah auch ein Volk, das nicht den Hauch einer revolutionären Idee gegen das System verkörpert. Natürlich sieht man nicht die Opposition eines Landes auf einer Militärparade, aber in Nordkorea gibt es keine verifizierbare Gegenbewegung, die man zumindest kennt. Eine innere Einflussnahme scheidet also im Vorfeld aus.
Sollte Trump aber zu der Meinung gelangen, dass Nordkorea jetzt schon oder in naher Zukunft die Möglichkeit besitzt, die Vereinigten Staaten anzugreifen, ist die Lage vor einer kurz bevorstehenden Eskalation.
Südkorea lebt schon lange mit dem autoritären Nachbarn. Bisher fühlten auch sie sich durch die USA geschützt. Was wird aber passieren, wenn die Russen nun bald den Alleingängen der Trump-Administration einen Riegel vorschieben? Ist dies nicht mehr als wahrscheinlich? Würden die Russen mit ansehen, wie Trump in Nordkorea ein Blutbad anrichtet?
Es ist absolut traurig, dass die Menschheit im 21. Jahrhundert es nicht geschafft hat, eine auch nur halbwegs friedliche Welt zu schaffen. Ganz im Gegenteil ist die Welt unfriedlicher und kriegerischer denn je. Es werden nicht die Menschen sein, die einzeln und in Gruppen wollen, dass sich die Welt selbst vernichtet, aber es werden die abstrakten Gebilde der Staatssysteme sein, die am Ende dafür sorgen.
Schon jetzt sehen wir eine Eigendynamik, die stündlich aus dem blauen Planeten einen Feuerball machen kann. Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass die Menschheit die nächsten zehn Jahre überleben wird. Viel zu aggressiv und unversöhnlich stehen sich die Systeme gegenüber. Das Misstrauen wächst immer mehr. Die Russen haben nicht vergessen, dass sie nach dem Sturz des Kommunismus von den Amerikanern wie kleine Jungen behandelt wurden. Putin ist nicht zuletzt die Folge dieser amerikanischen Politik, die zu dem Wunsch der Russen führte, sich einen „starken“ Mann an die Spitze zu holen. Die Religion des Islam gewinnt in den Regionen des Nahen Ostens besonders in der fanatischen Ausprägung immer mehr Zulauf. In Europa wird die Türkei immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt der Machtinteressen.
Am Ende wird es vielleicht eine Kleinigkeit sein. Es reicht in den heutigen Tagen schon, wenn irgendetwas in der Kommunikation schief läuft. Der Krieg ist nur einen Schuss entfernt.
In seinem Buch „Cosmos“ hat Carl Sagan einmal eine Berechnung angestellt, die die Wahrscheinlichkeit einer Selbstausrottung einer Zivilisation eruierte. Er errechnete spannende Ergebnisse. So hielt er die Wahrscheinlichkeit für das Überleben einer Zivilisation, die das Atomzeitalter erreichen würde, für absolut gering. Er ging weiter und errechnete, dass es wahrscheinlich deshalb kaum verifizierbare Zivilisationen im Weltall geben würde, da die meisten vorstellbaren Völker sich wahrscheinlich kurz nach Erreichen des Atomzeitalters selbst ausgerottet haben.
Man kann diesen mathematischen Überlegungen aber auch anthropologische Erkenntnisse gegenüberstellen. Es ergänzt sich nämlich sehr gut, wenn man sich einige Beispiele für Zivilisationen oder Populationen vergegenwärtigt, die in relativer Isolation lebten. Nehmen wir einmal die Kultur der Osterinseln. Anthropologen gehen heute mehrheitlich davon aus, dass die ehemaligen Bewohner der Osterinseln sich selbst ausgerottet haben. Man glaubt dies deshalb, weil die damaligen Bewohner der Osterinseln sich selbst aller Ressourcen beraubten und in dem Glauben lebten, dass sie die einzigen Wesen auf dem Erdball wären.
Die Folge war eine Ausbeutung ihrer Insel ohne eine Rekultivierung der Ressourcen. Dies führte am Ende zu einem Weltkrieg, der die Insel befiel, die ja ihre Welt war.
Wenn man dieses Beispiel einer sterbenden Erdenbevölkerung im großen Maßstab betrachtet, wird einem offenbar, dass die Wahrscheinlichkeit eines Überlebens der Menschheit in den nächsten Jahrzehnten mehr als unwahrscheinlich ist.
Die Konfliktpotenziale in der Welt haben sich in den letzten Jahren eher exponentiell gesteigert, als das sie abgenommen hätten. Wo immer die Ursachen dafür zu suchen sind - sie sind ein Fakt.
Die Weltengemeinschaft ist keine Gemeinschaft. Wir haben es in der Menschheitsgeschichte nicht vermocht, einen Konsens zwischen den Völkern, den Kulturen und den Einzelwesen herzustellen. Wir haben es in dem momentanen Zustand der Welt mit einer ewig währenden Spirale der Gewalt, des Hasses und der Ungerechtigkeit zu tun.
Wir haben mittlerweile in mehr als 40 Ländern Krieg. Stellen Sie sich die Weltengemeinschaft als ein Dorf vor. Denken Sie sich, dass in diesen vielleicht 200 Dörfern Menschen leben. Warum gelingt es der Welt nicht, diese 200 Dörfer zu einer gemeinsamen Agenda gegen Ungerechtigkeit, Unfreiheit und Unterdrückung zu bewegen? Ich kann Ihnen diese Antwort geben. Es liegt am Menschen an sich. Der Mensch ist eine aggressive Waffe gegen sich selbst. Sozusagen ein Fehler der Evolution. Nun ist es beileibe nicht so, dass ein intelligenter Affe oder ein intelligentes Känguru nicht ebenso vernichtend gegen die Welt vorgehen würden, wenn sie denn die Ressourcen der menschlichen Gestaltungskraft durch die Evolution mitbekommen hätten.
Es ist gegenteilig so, dass der Mensch das einzige Wesen auf dem Globus ist, das es geschafft hat, sowohl intakte Gemeinschaften hervorzubringen und gleichzeitig den Gedanken eines friedlichen Miteinanders mit anderen Kulturen in seinem geistigen System als Möglichkeit anzulegen. Nun nehmen Sie aber die Realität und blicken ihr ins Auge: Die kleinen 200 Dörfer, die sich Welt nennen, stehen sich mehrheitlich spinnefeind gegenüber. Sie sind durch Religionen, durch Ideologien, durch Sitten und Gebräuche voneinander getrennt. Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Kulturen auch in einem Prozess der gegenseitigen Angleichung befindlich sind. Wenn Sie sich also die Möglichkeit der Gewalteindämmung durch Nivellierung der Lebensgewohnheiten als gegeben denken, dann müssen Sie auch erkennen, dass die Nivellierung, nennen wir sie Globalisierung, nicht im Mindesten ihr Ziel erreicht hat. Warum ist das so?
Die Ursache liegt in der Natur.
Der Mensch ist ein Tier. Kein Affe, keine Spinne und kein Zebra leben friedlich mit den anderen Kreaturen. Im Gegenteil ist die Natur auf Kampf programmiert. Die Natur hat dem Müßiggang deshalb eine Abfuhr erteilt, da er das Aussterben der entsprechenden Spezies bedeuten würde.
Nun denken wir diesen Gedanken weiter.
Wie muss Gott beschaffen sein und was wirbt für seinen Plan, wenn er dieses Konzept gewählt hat? Wenn wir uns ein Bild von einem schaffenden Gott machen wollen, müssen wir uns diese Frage stellen. Wie kann Gott sein, wenn er das Gesetz des Dschungels zu seinem Plan erhoben hat? Halten wir kurz inne und fragen uns. Ist das wirklich so?
Ist Gottes Plan das Gesetz des Dschungels?
Den verwöhnten und satten Menschen wird das nicht so erscheinen. Wie ist es aber mit den armen und geschundenen Menschen? Würden Sie nicht viel eher dem zustimmen?
Tatsächlich ist es so, dass sich die Tiere auch oft in der eigenen Art gnadenlos bekämpfen. Dies in Fragen der Paarung, der Rangordnung und in Fragen der Ressourcen. Die Welt in der Natur ist ein munteres Hauen und Stechen, ein ewig währender Kampf ums Überleben. Zwar sehen wir bei den Tieren durchaus auch soziale Fürsorge und Pflege, wir sehen Strukturen und Organisationsmuster. Es muss die Frage gestellt werden, ob der Mensch wirklich so weit vom Tier entfernt ist, wie das viele Menschen annehmen. Ich bezweifele das.
Ganz im Gegenteil ist die Primatisierung des Menschen weiter fortgeschritten als wir annehmen.
Der Primat, der Menschenaffe, ist dem Menschen nicht nur verwandt, er ist geradezu ein Abbild von ihm.
Wenn wir uns die heutige Weltlage ansehen, so kann man nur zu dem Schluss kommen, dass der Planet der Affen nicht nur nicht weit entfernt ist, sondern dass wir geradezu in ihm leben.
In der heutigen Welt geht es nur um die Masse an Ressourcen, Macht und Geld. Je mehr jemand davon angehäuft hat, desto mehr kann er über andere Menschen bestimmen. Das ist der reale Zustand der heutigen Welt. Was unterscheidet also diese Welt von einer Primatenart, die eine Hierarchie aufgebaut hat und nach genau den gleichen Kriterien entscheidet?
Wenn wir uns also in der Illusion wähnen, dass wir dem total enthoben sind und ganz anders ticken, so zeigen wir gerade dadurch doch nur, dass wir eben genau dies sind.
Der Mensch hat unglaubliche Leistungen hervorgebracht und mit vielen Gesellschaftssystemen experimentiert. Für die Zukunft sieht es absolut düster aus. Neben allen Versuchen, eine klassenlose, eine rassistische, eine idealistische, eine kapitalistische und eine monarchistische Gesellschaft zu erschaffen, hat der Mensch nur eins noch nicht geschafft.
Er hat keine Gesellschaft der Liebe geschaffen.
Können Sie sich eine solche Gesellschaft vorstellen? Ich schon. Eine Gesellschaft der Liebe wäre nicht nur eine klassenlose, sie wäre vor allem eine Gesellschaft der Revolution der menschlichen Beziehungen. Die Gesellschaft der Liebe wäre in großer Gefahr so zu enden, wie alle Gesellschaftsmodelle in der Vorzeit. Sie könnte ins Gegenteil kippen. Dem allem bewusst, wäre es doch dennoch den Versuch wert, eine solche Gesellschaft anzudenken. Wie könnte eine solche Gesellschaft aussehen?
Sie müsste eine Gesellschaft sein, die die Hütten mehr achtet als die Paläste. Sie müsste eine Gesellschaft sein, die den Menschen ein Höchstmaß an individueller Freiheit und Entwicklungsmöglichkeit garantiert. Sie müsste vor allem aber eins sein: Die Abwesenheit von Gewalt am anderen. Damit sind alle Formen von struktureller und körperlicher Gewalt inkludiert. Sie müsste dem Individuum ein Lebensrecht durch sich selbst vom Anfang des Lebens an garantieren. Sie müsste dafür Sorge tragen, dass die Gerechtigkeit höchster Maßstab der übergeordneten Instanzen ist. Sie müsste die Korruption ächten und die Geltungssucht in ihre Schranken weisen. Sie müsste vor allem dafür sorgen, dass die Menschen in Liebe verbunden sind. Nicht in einer aufgesetzten, verordneten, institutionellen Form, sondern in einem System, das erkannt hat, dass der Mensch für die Liebe geboren ist. Wenn dies die Grundlage einer solchen Gesellschaft wäre, dann hätte der Hass keine Chance mehr. Eine solche Gesellschaft müsste Arbeit nicht als Selbstzweck erachten, sondern sie müsste alle Formen von Überaneignung von Ressourcen verhindern. Reichtum behindert den Charakter des Menschenkindes. Man müsste eine neue Form der Entlohnung einführen, die vor allem in dem besteht, dass der Mensch endlich in sein Universum eintauchen kann, das ihm vom Mutterleib an gegeben wurde.
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