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Roger Izzy
Blut&Gin
Gesamtwerk
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Eine ungewöhnlich erfolgreiche Laufbahn
A drink with Bobby Sands
Wieder in der Klinik. Das Delir.
Purgatorium. Natrium-Pento-Barbital.
Idioten
Non satura lanx
Muffensausen
Heinz-Rüdiger wartet auf den Zug
Luisa. Sarg. Der heilige Geist.
Ein dreifaches Halleluja auf 5 Promille in der Birne
Auf der Intensivstation
Der Sturz
Sascha auf Bewährung und der schwule Bosnier
Beschissene Adventszeit in der Nervenheilanstalt
Psychiatrische Diagnosen pflastern meinen Weg
Der Grieche. Die Frau mit ihrem Odem des Todes.
Escobar und die beschnittene Klitoris
Der Sensenmann und Ich
Den Guten in inniger Liebe gewidmet
Verdammt und verflucht in der Nervenheilanstalt
Dostojewski. Nietzsche. Ich.
Air Berlin und Silikontüten auf dem Tisch
Psychiater sind auch nur Patienten
Der Prediger
Schwerer Krampfanfall
Angeln. Gebären.
Der Musterschüler und die Toten
Kotze auf ihren Brüsten
Geiler Fick im Cabaret
Das Fegefeuer im Arschloch und der geile Nachbar
Der Styx. Renoir. Zwei Finger im Arsch.
Impressum neobooks
Eine ungewöhnlich erfolgreiche Laufbahn
In meiner ungewöhnlich erfolgreichen Laufbahn als ein aus der Gesellschaft entrückter Verrückter erlebte ich so einiges in der Psychiatrie, schliesslich war ich über dreissig Mal in der Klapsmühle.
Das soll mir mal jemand nachmachen!
Ich hatte auch ambulante psychiatrische Hilfe. Da gab es einen Psychiater Dr. Klein, der meine Konsultationen immer auf 17 Uhr legte, damit er mit mir Feldarbeit im Rotlicht-Milieu betreiben konnte, dabei wollte er sich nur in meiner Gegenwart vor Ort sonnen. Ein anderer Psychiater Dr. Wichser, der eine Familie hatte, wollte immer genau wissen, wie oft und mit wem ich es getrieben hatte, um sich aufzugeilen.
Was er nach der Sitzung machte, dürfte jedem klar sein…
Ich werde wohl bis in alle Ewigkeit die Bilder, die Schreie, das Leid, die Tragik der Patienten in mir tragen, über die ich geschrieben habe. Diejenigen, die mit Kleidern duschen gingen oder sich den Wänden entlang fortbewegten. Die dicke Berta, die fliehen wollte, aber im schmalen Fensterrahmen steckenblieb. Oder Fritz, der mit Anlauf durch das Fenster sprang und sich das Genick brach. Bei der Zimmerkontrolle wurde ein Liebespaar in flagranti erwischt, sie im Bett, er klassisch versteckt im Kleiderschrank. Auch einen Freund verlor ich. Obwohl seine Leber im Arsch war, soff er weiter. Seine Tochter fand ihn dann tot im Bett, alles voller Blut, eingepisst und eingeschissen hatte er sich auch. Er hatte einen scheiss Blutsturz in der Leber! Es gab Hahnenkämpfe, Zickengetue der Weiber und ihre Stutenbissigkeiten, Patienten, die nach dem Urlaub besoffen zurückkamen und Patienten, die tagsüber ihren Pegel hatten.
Als Patient war und bin ja pflegeleicht, verständnisvoll, einsichtig, hilfsbereit und tolerant, zumindest denen gegenüber, die es verdienen.
Sicher mag man mich auch als eine Art Lichtgestalt wahrnehmen...
willkommen auf dem weg der gequälten seelen einsam lodernd schwadronen
dämonischer nacht erschliessend der glückseligkeit bitterer tränen
Feuerwasser
„Ich wünsche Dir einen schönen ersten Schultag“, zwinkerte mir Gabriela mit einem lasziven Lächeln zu.
„Danke.“ Die Vorfreude auf meinen ersten Tag an der Universität hielt sich in Grenzen. Ich packte meine Tasche: Kugelschreiber, Notizblock, Vorlesungsverzeichnis, Studentenausweis und meinen Flachmann. Ohne Feuerwasser würde ich den Tag nicht überstehen. Das wusste ich.
Ich stieg in den Bus der Linie 69. Er sollte von nun an meinen metrischen Alltagsrhythmus bestimmen: Einsteigen. Aussteigen. Einsteigen. Aussteigen. Ein langweiliger Jambus, gefolgt von einem Trochäus, Jambus, Einsteigen, Trochäus, Aussteigen.
In dieser beschissenen Reihenfolge.
Mir wurde schlecht.
Auf meinem mühseligen Weg zur UNI soff ich meinen Flachmann halb leer, wie eine hämische Schlampe, die meine dicken Eier auslutschte und mich spüren liess, dass mich nichts Besseres in der Stätte des Hochmutes und der Arroganz erwarten würde.
Nur das gottverdammte Nichts.
Ich schrieb mir in meinem Notizbuch dazu folgende Zeile auf:
„Le NEANT brut démarque la vie simple par la négation passionante d‘ETRE.“
„Haltestelle Universität. Schönen Tag,“ sagte der Busfahrer.
Da war ich nun. Eine kleine Baumallee führte zum Eingang. Ich genehmigte mir auf der Parkbank den letzten Schluck aus der Pulle.
Ich schritt zum Eingang, stiess die schwere Türe auf. Links und rechts waren Stellwände mit Vorlesungsverzeichnissen und Studenten, die eifrig nach den Hörsälen suchten. Ich war mittendrin und hatte stehend einen sitzen.
„Kann ich dir helfen?“, fragte mich ein dürres Bürschen mit Hornbrille.
„Ja, wo ist das Scheisshaus und die Cafeteria?“
Er zeigte mir den Weg. „Zuerst links, dann die Treppe hoch, dann rechts. Was studierst du?“, fragte er mich.
„Titten, Vaginas, Hintertürchen und die Gepflogenheiten weiblicher Anmut.“
Der Student gluckste, mühte sich ein Lächeln ab.
„Nein, im Ernst,“ antwortete ich, „im Hauptfach Anglistik, Nebenfach keine Ahnung, vielleicht Romanistik, Psychologie wäre noch was, ganz sicher nicht Philosophie mit verstockten Idioten, die sich beim Ficken Gedanken machen, ob sie den kategorischen Imperativ nach Kant im Schwanz und in der Fotze diskutieren sollten.“
Das waren meine ersten Salbungsworte in dieser Einrichtung...
Ich entschied mich, einen saufen zu gehen, nahm die Strassenbahn und stieg am Hauptbahnhof aus. Plötzlich wurde ich angesprochen. “He, wie geht es?“
“Ja, danke, ganz gut, und Dir?” Ich wusste seinen Namen nicht mehr. Wenn ich besoffen unterwegs bin, erinnere ich mich selten an einen Vornamen, muss ich auch nicht. Am Tag danach erinnere ich mich nur an die Frauen, die ich gevögelt habe oder sie mich, an ihre grossen oder kleinen Titten, an ihre nach Ammoniak stinkenden verfilzten Schamhaare...
Wir gingen in eine Bar. Er offerierte mir einen Gin. Wir sprachen über vieles. Ich mochte ihn. Er war früher Söldner gewesen, auch in Tschetschenien. Ich erzählte ihm, dass ich in der Psychiatrie im Zweierzimmer einen kriegstraumatisierten Tschetschenen hatte, der ansehen musste, wie die Russen mit einem Kopf eines Rebellen Fussball spielten. Dazu braucht man gutes Schuhwerk...
Was ich an ihm auch mag, ist seine Zivilcourage. Er setzt sich für die Gefallenen im multikulturellen Quartier ein, sagt, was er zu sagen hat und tritt jedem Arsch in seine Ritze. Verbal, sachlich, verständlich.
Wir soffen den ganzen Nachmittag. Ich schaute irgendwann auf die Uhr und verabschiedete mich. „Vielen Dank für kein Speis, aber dafür Trank in rauen Mengen. Bis bald!“
Ich ging nach Hause zu meiner Liebsten, wo wir zusammen bei Kerzenschein dinierten. Das heisst, sie ass, ich trank. Zumindest zündete ich die Kerzen an... Ich bin auch ein Romantiker. Später wurde sie geil, stieg zu einem wilden Ritt auf, schrie beim Orgasmus wie eine Sau vor der Schlachtbank. Ich spritzte nicht ab.
Vielleicht lags am Feuerwasser…
Das war mein erster Schultag.
Weisheiten, die einer schrieb, bevor er in die Irrenanstalt ging
Ich weiss nicht, was beschissener ist, über die kaputten und absurden Dinge im Leben zu schreiben oder an Heiligabend mit blutenden Geschwüren am Sack im Rhein, im Styx der Verdammten und Verfluchten schwimmen zu gehen.
Es ist lange her, dass ich in die von Fotzensaft klebrigen Tasten haute, in der Hoffnung, dass eines Tages jemand anders meinen literarischen Auswurf lesen möge, nicht nur Schlampen, die mir ihren stinkigen Arsch beim Ficken entgegenstrecken. Vielleicht auch die im Deutschen Bundestag. Die Idioten und Idiotinnen, und es gibt leider immer mehr davon, würden sich sicher zusammentun und eine Sammelklage gegen mich wegen Beleidigung vor dem Herrn einreichen.
Ich selber würde dann nichts mehr machen, im Sommer so oder so nichts, da geht nichts, scheiss grelles Sonnenlicht, blauer Himmel, scheiss verschwitzte Unterhose in der Ritze, leckt mich am Arsch! Auch nicht, wenn mir zwei Weiber auf meinem Sofa mit gespreizten Beinen die Abendsonne oder Abendröte in ihren Muschis zeigen würden.
Na ja, liebe Freunde, es ist viel geschehen! Ich zähle so langsam meine Tage. Und seien wir doch ehrlich, jeden Tag scheitern wir wieder aufs Neue, versagen ein weiteres Mal. Ob man nun Lutheraner, Calvinist, Katholik, Moslem, Hindu, Feministin oder Indianerin ist.
Oder Versager und Schriftsteller...
Ich war wieder unterwegs gewesen, ich glaube, es war Winter. Ich trank Tee mit Rum, denn es war ja wie gesagt Winter. Ich ging, um mich ein wenig aufzuwärmen, zu einer geilen Ische namens Andrea ins Zimmer. Sie gefiel mir, sie hatte blond gefärbte Haare, schwarze Mösenhaare und ein versautes Lächeln. Wir fickten. Ich leckte ihren Kitzler, ihre Schamlippen, sie kam, sie zitterte, sie wimmerte. Ich schob dabei noch zwei Finger in ihren Arsch und rieb sie wund. Sie spritzte mit einem Ave Maria ab. Ihren warmen Fotzensaft kriegte ich voll an die Birne...
“Das war geil!”, Sagte sie. “Ich liebe dich…”
“Ja, danke, mach mir einen Tee mit Rum, mir ist kalt.” Sie reichte mir eine Flasche Whiskey. Ich setzte an, nahm einen Schluck und sagte: ”Scheisse, honey, weisst du, mein Riechsinn ist im Arsch. Anosmie nennt man das. Wie gerne würde ich deine Lottermuffe riechen!”
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es früher war, als ich die Intimzonen der Frauen riechen konnte. Das habe ich jetzt aber schön gesagt, oder, liebe Frauen, liebe Leserinnen? Wichtig ist ja die Intimpflege, auf dass die Vaginalflora den natürlichen Säure-Basen-Haushalt beibehält. Da reicht es nicht, die Muschi mehrmals am Tag zu waschen. Für das hat die Frau einen Mann oder eine Frau oder beides oder jemanden wie mich zum Beispiel, der es liebt, die Frauen nach der Arbeit zuerst oral zu reinigen und dann zu ficken. Ja, ja, liebe Frauen, wie in der Tierwelt, in der Natur. Und sind wir nicht Teil der Natur?
Das war’s vorerst.
Ich muss mich auf den Weg in die Nervenheilanstalt machen.
Im Auftrag des Herrn zum 35 Mal.
Leckt mich am Arsch!
and like a bitch in a grave staggering digging out her soul bleeding like angels making love on the edge of a knife like a bitch being whipped howling for mercy sucking its essence shivering wearing the funeral cloak seducing insane hearts like a bitch elevating softly praying of cruxifiction and rosaries lightened up by god finally melting into his glory ocean of love
A drink with Bobby Sands
Ein Jahr nach dem “Good Friday Agreement” Friedensabkommen von 1998 bestieg ich in meinem von Kotze gefickten Mantel und Talar ein Flugzeug Richtung Nordirland auf meiner Mission “A Drink with Bobby Sands”.
Nach drei Stunden Flug, Umsteigen in London Heathrow und Dauersuff war ich endlich in Belfast.
Im Flughafen war es dreckig, es stank nach schalem Bier und versiffter Hoffnung. Ich fühlte mich irgendwie zuhause, a sort of homecoming.
Auf der Fahrt mit dem Taxi zum Hotel fuhren wir an einem Friedhof vorbei, wo gerade eine martialische Prozession stattfand.
“A Republican died in a gunfire a week ago. It’s his funeral today“, klärte mich der Taxifahrer auf.
“God bless him and cheers,” erwiderte ich. Er gab mir einen Schluck aus seiner Pulle. Gin pur. “Welcome to Belfast!” Im Hotel checkte ich ein, ging in mein Zimmer, kotzte, schiss und machte mich frisch. Im hoteleigenen Pub trank ich ein Guinness und einen Gin, nicht nur für meine geistig-seelische Befindlichkeit, sondern auch für einen gesunden Magen-Darm-Trakt.
Neben mir sass ein Nordire, Adam, ich kam mit ihm ins Gespräch, er schaute immer wieder misstrauisch um sich. Ich konnte seinen Instinkt nachvollziehen, man weiss nie, wer hinter einem steht oder sitzt oder beides, schliesslich waren wir in Belfast. Er fragte mich, ob ich ihn am nächsten Tag an ein Gaelic-Football-Spiel, eine Mischung zwischen Rugby und Fussball, begleiten würde, es sei im Casement Park Westbelfast, nicht weit von hier. Ich willigte ein, freute mich und gab noch einen aus.
Am nächsten Tag fragte ich die Receptionistin, wie ich zum Casement Park käme. Sie erklärte mir den Weg und sagte noch was von “Good luck”.
“Yes, thanks, honey, see you after, God bless you!”, erwiderte ich mit einem Lächeln. Sie war ziemlich heiss. Ich machte mich auf den Weg. Armeehelikopter kreisten über mir und Crime Stoppers kamen mir entgegen. Ich bog links ab in die False Road, die über einen Checkpoint in ein Quartier mit Heckenschützen der britischen Armee führte. An den Wänden prangten die martialischen Gemälde der Märtyrer der IRA, die Hauseingänge waren zum Teil vergittert. Ich befand mich in einem Viertel einer der IRA-Hochburgen. Seit dem Friedensabkommen 1998 war es eine Splittergruppe der IRA, die Real IRA, die nun das Sagen hatte. Ich kam schliesslich zum Casement Park, es begann zu schneien, ich ging in einen Laden, kaufte mir einen Flachmann und fragte ganz nebenbei den Verkäufer, ob das Spiel zwischen Donegal und Belfast denn nicht stattfände.
“They don’t play,” sagte er gelangweilt.
“Schade, Scheisse, thanks und cheers,” sagte ich.
“Good luck”, erwiderte er...
Da war ich nun, es schneite mir auf die Glatze, ich fror mir den Arsch ab. Ich versuchte ein Taxi anzuhalten, es blieb beim Versuch, niemand nahm mich mit. Die Taxifahrer konnten mich nicht einschätzen, unrasiert wie ich war, mit schwarzem Seemannsmantel und schwarzen Winterstiefeln. Ich ging in ein Pub. Es war vergittert. Um Einlass zu erhalten, musste ich dreimal in einem dunklen Korridor an Türen mit Kameras klingeln. Die wussten warum, alle wussten und wissen das, ich auch. Ich war in einem IRA Pub, bestellte mir einen Gin, niemand sprach mit mir, alle schauten mich nur argwöhnisch an, das verstand ich gut. Es war ziemlich dunkel in dieser republikanischen Kaschemme. Ein Sonnenstrahl fiel plötzlich durch die Jalousien und warf ein mattes Licht auf das Konterfei von Bobby Sands an der Wand, dem Märtyrer der IRA, der im Hungerstreik für seine Überzeugung gestorben war. ‘A Drink with Bobby Sands’, erinnerte ich mich…
Ich soff aus, zahlte, bedankte mich und ging dann ins Hotel zurück. Ich machte mir so meine Gedanken, schade, dass ich den Kumpel vom Vorabend im Hotel-Pub nicht sah.
Ich war eine Woche in Nordirland, soff mit Nordiren und Nordirinnen, die mir ihre Geschichten erzählten, und unternahm Ausflüge mit Bus und Zug. Ich war am Giant’s Causeway. Eine Sage erzählt die Geschichte des Riesen Finn McCool, wie er die treppenartigen Basalttürme hinuntergestiegen war, um seine Geliebte auf den äusseren Hebriden Schottlands zu besuchen und zu ficken.
Ich war auch in der Grafschaft Armagh, einer Hochburg der IRA. Ich musste dort umsteigen, da ich besoffen, wie ich meist gewesen war, den falschen Bus genommen hatte. Eigentlich wäre die Ortschaft Crossmaglan nicht weit gewesen, ein IRA-Dorf, autonom, autark und unerschrocken. Davon zeugen Verkehrszeichen und Piktogramme mit der Warnung “Sniper ahead!” und “Beware of falling Helicopter!”
An meinem letzten Abend in Belfast ging ich ein Pub gegenüber meines Hotels.
Vorne sassen die Loyalisten, hinten waren die Republikaner, in der Mitte war ich…
Die Champions League lief, keine Ahnung mehr, wer spielte.
Plötzlich kamen fünf Männer rein, der eine fragte mich, wer denn spielen würde, ich sagte, keine Ahnung, meine Mannschaft sei nicht dabei. Ich sprach nicht von Celtic Glasgow. Anhänger von Celtic Glasgow zu sein, ist ein republikanisches Glaubensbekenntnis, da diese Mannschaft im Jahre 1888 in Schottland von den Iren gegründet worden war. Glaubensbekenntnisse sind in Belfast heikel. Einem Freund von mir wurde in Berlin von Fans der Glasgow Rangers ziemlich übel die Fresse eingeschlagen. Der Typ outete sich seinem grün-weissen Schal mit Kleeblatt and “Two In A Row” als glühender Anhänger von Celtic.
“How long do you stay in Belfast?”, fragte er weiter.
“Got to go back home tomorrow. To the madhouse, I suppose. Been there many times,” erwiderte ich mit einem Lächeln.
Die Jungs luden mich schliesslich in ein Pub ein. Beim Aussteigen fragte mich der eine, ob ich wüsste, wo ich da sei. Ich verneinte. Das Pub war in East Belfast, einem Loyalisten-Viertel, neben dem Pub war das Rekrutierungsbüro der UDA (Ulster Defense Army), Deckname auch Ulster Freedom Fighters. Jetzt war ich also bei den anderen. Auch dieses Pub war vergittert und mit martialischen Wandbemalungen von loyalistischen Freiheitskämpfern bedeckt.
Wir gingen rein, ich wurde allen vorgestellt. Ich fragte nach dem Scheisshaus, pisste, vergewisserte mich, dass man meine keltischen irischen Tätowierungen nicht sah, meine irischen Zigaretten versteckte ich auch, denn diese Jungs waren ganz sicher nicht gut auf die Iren zu sprechen.
Da sass ich nun, mitten in einer illustren Runde von Jungs, die eine andere Sicht der Dinge, ihre Geschichte hatten. Wir sprachen nicht über Politik, wir soffen, lachten und grölten, ein lustiger Herrenabend eben.
Einer von ihnen spielte Snooker. Er sei mal Weltmeister gewesen, wurde mir gesagt, er hatte schon ziemlich Schlagseite. Er sei eine Schande für East Belfast, sagte mir der Kommandant, sie würden dem nicht mehr lange zusehen. Ich spürte, was das zu bedeuten hatte. Wir sprachen natürlich auch übers Ficken, einer nahm seinen Sexanzeiger hervor und fragte mich, wer mir gefallen würde. Ich wählte eine Nutte aus, sie legten zusammen und begleiteten mich in einen Puff. Das nenne ich Gastfreundschaft!
Der Puff war eine Wohnung. Ich zählte drei Weiber, vier Freier, meine fünf Jungs und natürlich mich mit einem dicken Ständer in der Hose.
Eine Nutte mit dicken Titten und schiefen Zähnen schleppte sich gelangweilt aus einem Zimmer.
“Who’s next?” Die Jungs zeigten auf mich und grinsten sich einen ab.
“Come in.”
“Yes, ma’m.” Ich stiess sie aufs Bett, ihr Arsch mit einer Tätowierung eines keltischen Hochkreuzes ragte und stank mir entgegen, nahm ihren Tanga aus der Spalte und steckte meinen Dick durch ihre nach Ammoniak riechenden und verfilzten Schamhaare in ihre triefende Fotze, pumpte und steckte meinen von Fotzensaft getränkten Schwanz schliesslich in ihren Arsch.
“Faster!“, quiekte sie. “Fuck the shit off my arse, you fucking tourist.”
Mit einem Ave Maria spritzte ich schliesslich ab. Sie zog sich an und wollte für den geilen Arschfick noch einen Zehner mehr. Ich rief meine Jungs. Sie schauten die Schlampe an und flüsterten “no”.
Wir fuhren zurück ins Pub. Ich musste natürlich von meinem ersten wilden analen Ritt in Belfast erzählen, was ich mit genauer Gründlichkeit und noch ausser Puste dann auch tat...
Der Abend neigte sich dem Ende zu, ich gab noch einen aus, sie lehnten zuerst ab, ich bestand aber darauf.
Der Barkeeper sagte irgendwann unmissverständlich: “Last order, you stay, you don’t, you don’t, you stay.” Ich durfte bleiben. Wir soffen noch den edelsten Whisky, aber nicht mehr lange, sie brachten mich zum Hotel und gaben mir ihre Adressen. Ich gab ihnen meine nicht...
“Bye, bye, thank you very much, God bless.”
Ich schaute im Hotel auf die Uhr, beschloss packen zu gehen und die paar Stunden unter Aufsicht einer Receptionistin zu verbringen, damit ich nicht einschlief.
Sie nahm eine Flasche Whiskey hervor und schenkte mir ein.
“Thanks, Sweetheart!”
“Good luck.”
Wieder in der Klinik. Das Delir.
Ich war bis zu meinem ersten symptomatischen Epilepsieanfall sieben Monate stabil, das heisst, keinen Tropfen Alkohol im Gaumen und in der Birne. Das Sturzereignis am Bahnhof, das erlittene Schädel-Hirn-Trauma, die beschissenen somatischen und neurologischen Folgeschäden und die Verschlimmerung meiner Psychopathologie liessen natürlich keinen Rückfall mehr zu, noch nicht…
Während meiner ersten Spezialsprechstunde bei einer Neurologin fragte ich sie ganz nebenbei, wieviel Alkohol es denn überhaupt noch vertragen würde. Natürlich keinen mehr, ja, danke, diese Antwort hätte ich mir selber auch geben können. Keinen sekundären Konsum von Alkohol als Medikation mehr, das war ganz schön bitter für mich!
Ein paar Tage später zog ich wieder besoffen los.
Die Weiber und andere freuten sich, mich wiederzusehen. Sie hätten sich erneut Sorgen gemacht. Ich winkte ab und gab ihnen einen aus. Mir war schon klar, dass dieses Märchen nicht gut ausgehen konnte, aber ich wollte mich nicht enttäuschen und die anderen erst recht nicht. Die Leute erwarten von mir, dass ich wieder auf der Matte stehe, immer wieder.
Ich war etwa zwei Wochen unterwegs, soff, fickte und schrieb.
Dann folgte wieder eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik.
Während meiner Rückfälle nach dem Sturzereignis trank ich zwar weniger, aber das Risiko, wieder hinzufallen oder plötzlich einen epileptischen Anfall beim Trinken oder auf Entzug zu kriegen, blieb und bleibt.
Ich hatte einen heftigen Epilepsieanfall auf Entzug. Eines Abends in der Klinik gingen mir die Lichter aus und ich pisste mir in die Hose. Ich war ja zum wiederholten Mal mit über drei Promille im Blut zum Entzug gekommen, und das war neurologisch gesehen zu viel für mein Hirn. Meine drei Hirnblutungen sind zwar alle resorbiert, liegen aber oberflächlich, und ihre Abbauprodukte sind zusätzlich epileptogen, das heisst, sie reagieren biochemisch sensibilisiert auf verschiedene Reize. Und auf Entzug ist da schwer was los in meiner Birne!
Ich war lange bewusstlos, die Nachtärztin und das Personal überwachten mich. Herzlichen Dank nochmals!
Ich erholte mich wieder und liess mich von meiner charmanten Fachärztin Dr. Mösenlechner motivieren, länger auf der Abteilung zu bleiben, nicht nur wegen ihr. Das Personal war, abgesehen von zwei hysterischen jungen Pflegerinnen, sehr nett und kompetent.
Klar gabs die eine oder andere charmante Pflegerin, die es mir angetan hatte, aber nur um sie wiederzusehen, gehe ich ja nicht immer wieder zurück in die Klinik.
Während meines Aufenthaltes ging ich wie immer in aller Demut in Klausur. Schliesslich würde ich mir nach dem Entzug und der Stabilisierung eine neue Wohnung suchen müssen. Nicht, dass ich meine alte Wohnung abgefackelt hätte, aber es war für mich und alle anderen Mieter an der Zeit, auch wenn es schrecklich schmerzte, sich nach über zwanzig Jahren zu verabschieden.
Nun, an meinem Austrittstag eröffnete mir der Facharzt Dr. Flöter, dass man mich aufgrund meines Krankheitsbildes nicht mehr aufnehmen könne zum Entzug. Das Risiko sei zu hoch und ich müsse bei einem erneuten Rückfall ins Spital. Er bedauerte dies, ich auch, aber ich verstand es.
Schon der Gedanke, für den Entzug ins Spital gehen zu müssen, trieb mir den Angstschweiss auf meinen Schwanz.
Meine unzähligen Spitalaufenthalte waren alle beschissen gewesen, nicht nur für mich, auch fürs Personal. Psychotherapeutisch sind meine Erinnerungen daran ganz hilfreich, waren sie auch sieben Monate lang, um ehrlich zu sein.
Es war Sommer. Ich hasse diese Jahreszeit, die Hitze, den blauen Himmel, die Leute um mich herum, die auf “easy going” machen.
Vielleicht lag es daran, dass ich so geil war, jedenfalls ging ich eines Vormittags in eine Bar und bestellte einen Gin Tonic. Ich weiss noch, dass ich den ersten Drink mit Bedacht trank. Die folgenden leerte ich auf ex und soff dann wie immer weiter. Geile Weiber hatte es um diese Zeit noch keine, wie und warum auch, es war ja erst zehn Uhr morgens. Ich bezahlte und ging in meine abgefuckte Stammbar, wo es abgeht, wo ich berühmt, berüchtigt und willkommen bin…
So war ich drei Wochen unterwegs. Zwischendurch war ich auch mal zu Hause, zog aber immer wieder los. Ich soff nicht nur, sondern nahm wieder Benzodiazepine und Lithium, eine tödliche Mischung, wie wir wissen. Amy Winehouse und Whitney Houston jedenfalls überlebten diesen Cocktail nicht. Ich konnte mit dem Saufen und Ficken nicht aufhören, bis mein Psychiater dafür sorgte – das heisst, er redete mir gut zu –, für einen Entzug ins Spital zu gehen. Ich verabschiedete mich bei allen vor Ort, bedankte mich wie immer für ihre Fürsorge und ging nach Hause, telefonierte meinen Liebsten, informierte sie über mein Vorhaben und nahm schliesslich völlig besoffen das Taxi ins Spital. Scheisse!
Ich checkte also im Spital ein, rauchte aber vorher draussen noch ein paar Zigaretten, das Bier soff ich auch noch aus.
Das Personal nahm mich in Empfang, sie waren ja alle informiert.
Laut Spitalbericht war ich schnell auf der Intensivstation, ich kann mich nur noch schlecht daran erinnern. Doch, ich weiss noch, dass ich immer wieder aufstehen wollte. Die Pfleger gaben mir zu verstehen, ich solle im Bett liegen bleiben, sonst müssten sie mich anbinden. Ich blieb freiwillig im Bett und nahm mich zusammen. Ich versuchte es zumindest. Pissen musste ich im Bett in eine Schnabelflasche, das gelang mir nicht, die Pisse lief jedesmal der Flasche entlang ins Bett. Das machte die Scheisspfleger wütend, weil sie die Laken wechseln mussten, aber verdammt, wie sollte ich denn im Bett pissen?
Für den Entzug gaben mir die Fachärzte die falschen Benzodiazepine, obwohl ich immer wieder darauf hinwies, sie sollten doch Valium mit Langzeitwirkung nehmen und nicht hochdosiertes Temesta.
Irgendwann kam ich auf die Station in mein Krankenzimmer, wieder mit einer Sitzwache. Ich nahm schon wahr, dass jemand neben meinem Bett sass, auch der eine oder andere Patient war im Zimmer. Ich fiel ins Delir, nicht das erste Mal in meiner Spitalkarriere.
Ich weiss bis heute nicht, warum die Sitzwache und ich dreimal das Zimmer wechseln mussten. Lag es vielleicht daran, dass ich mein Maul nicht halten konnte?
Im Delir ging ich immer davon aus, dass ich mit einer Frau zu Hause sei. Ich bedankte mich immer herzlich bei ihr, dass sie für mich kochte, aber warum sie meine Wohnung umgestaltete, war mir nicht ganz klar. Als ich nach ein paar Tagen keine Sitzwache mehr brauchte, steckte ich mir im Zimmer eine Zigarette an, schliesslich war ich ja zu Hause... Das gab zu reden, als die Krankenschwestern mich erwischten.
Ich war dann noch ein paar Tage im Spital. Der Medikamentenabbau ging mir zu schnell und ich musste schon wieder meine Unterkunft wechseln. Ich war jetzt mit zwei Senioren im Zimmer, die den ganzen Tag ihre Grossfamilien zu Besuch hatten. Leckt mich doch alle am Arsch, haltet doch die Klappe, ihr Idioten! Gegen zehn Uhr abends begann der eine Arsch zu schnarchen, das war unerträglich!
Es erinnerte mich an eine vergangene Affäre mit einer Brasilianerin. Sie hatte auch so geröhrt. Gestört hat mich das überhaupt nicht, da ich ja meistens besoffen neben ihr im Bett lag.
Aber das Schnarchen des Alten strapazierte meine Nerven. Um drei Uhr morgens sagte ich der Krankenschwester, sie möge doch den Nachtarzt kommen lassen. Er kam, ich schilderte meine Situation und dass ich mich von hier verpissen würde, vielen Dank und grüssen Sie mir alle. Er versuchte mich umzustimmen, es gelang ihm aber nicht. Ich unterzeichnete ein Verzichtsformular und wartete im Spital, bis mich am Morgen Kuddel abholte und nach Hause fuhr.
Endlich war ich wieder zu Hause. Am Tag danach ging es mir schlecht, beschissen, mir war schwindlig und ich hatte Gleichgewichtsstörungen. Ich wusste warum. Im Spital hatten sie mir das Benzodiazepin nicht professionell genug ausgeschlichen. Scheisse.
Ich hatte erst am übernächsten Tag einen Termin bei der Fachärztin für innere Medizin und einen Tag später eine Konsultation bei meinem Psychiater. Es dauerte nicht lange, und ich hatte den ersten entzugsbedingten Epilepsieanfall auf dem Sofa und einen Tag später den zweiten. Damit ich die Termine bei meinen Fachärzten überhaupt wahrnehmen konnte, brauchte ich Benzodiazepin. Ich wählte eine Notfallnummer und wartete auf den Facharzt Dr. Yldrim. Ich erzählte ihm meine Geschichte, und was gab er mir? mickrige zwei Milligramm Temesta. Mit meinem Psychiater schlich ich einen Tag später die Scheisse aus, aber das brauchte seine Zeit. Der Benzodiazepinentzug, auch das Ausschleichen, ist sehr unangenehm, somatisch wie auch psychisch: Alles verkrampft sich. Neuromuskulär.
Im Klartext: Man dreht fast durch!
Ich bin nun seit fünf Monaten wieder stabil, immer wieder... Zur Krisenintervention gehe ich in der Klinik, das heisst, ich bin jeweils prophylaktisch für zwei Wochen in der Psychiatrie und lasse mein Craving nach Sex, Alcohol and Psychedelic Post Punk vorübergehen.
Vorbildlich, und langweilig, dafür aber gesund. Bis es wieder losgeht.
mein fauler odem verkündendes purgatorium der ahnen lobpreisender verheissung in alle ewigkeit lobpreisendes misericordia
Der Zug nach Marseille
Locke und ich stiegen in den Zug nach Südfrankreich. Mein Kumpel hatte seinen Kassettenrekorder dabei, ich trug eine Korbflasche mit billigem Sangria. Es war Sommer und das Gesöff passte gut zu unserer Mission im Auftrag des Herrn, ein paar Tage in Marseille zu verbringen. Aus dem Kassettenrekorder dröhnte der Song von The Waterboys: A Pagan Place - Ein heidnischer Ort.
Ich war mir sicher, dass ich Marseille zu einem heidnischen, gottverlassenen Ort machen würde…
Wir waren allein in einem Abteil. Rauchen erlaubt.
„Gib mir die Korbflasche“, murmelte Locke.
„Sauf nicht alles auf ex, lass mir noch was übrig,“ zischte ich.
Der Zug setzte sich in Bewegung.
„Lass uns einen Joint drehen, bevor wir in Genf die Grenze überqueren,“ schlug ich vor.
„Mach ich.“ Nach endlosen Minuten hatte Locke endlich einen ansehnlichen Joint gedreht. Er hatte vom Sangria schon ziemlich einen sitzen.
„Anfänger,“ dachte ich. Er zündete ihn an, nahm einen tiefen Zug, reichte ihn mir, „Holy Smoke“ füllte meine Lungenbläschen, erquickte, berauschte sie. So ging das eine Weile hin und her. Der Stoff zeigte langsam Wirkung, meine Augenlieder wurden schwer.
Locke grinste sich einen ab. „He, He, He!“.
Ich stimmte in sein Stakkato-Lachen ein. „He, He, He, He,“.
Eine Frau mit einem geflochtenen gelben Sommerhut und hellgrünem Flanellröckchen trat in unser Abteil.
„Ist da noch frei?“, fragte sie.
„Ja, sicher, sit down,“ antwortete ich keck. „He, He, He.“ Locke und ich waren völlig stoned.
Die Frau starrte uns an.
„Wir lachen nicht wegen Ihnen“, klärte ich sie auf, „wissen Sie, wir können nicht anders. Im Gymnasium wurden wir manchmal in diesem Zustand aus der Klasse geschmissen, wir können wirklich nicht anderes. He, He, He, ich glaube, wir sind nicht ganz dicht, Locke gegenüber sowieso nicht. Und Sie in ihrem Sommerkostüm wohl auch nicht. He, He ,He.“ Im Kassettenrekorder lief mittlerweile ein Song von The Pogues: If I should fall from Grace with God. Im Angesicht Gottes fallend der Würde unwürdig…
Ich glaube, unser Dauergegröle ging ihr ziemlich auf den Sack, schlug ihr gewaltig auf ihre Gebärmutter.
„So etwas habe ich noch nie erlebt, ich sage es dem Schaffner!“, schrie sie uns hysterisch an.
„Ja, machen sie das. Wissen sie, dass sich ihre Hysterie vom altgriechischen Wort „Hysteria“ ableitet? Semantisch Gebärmutter. Das heisst hysterisch sein ist eine weibliche Tugend.“ Sie stand kopfschüttelnd auf und verliess das Abteil. Der Schaffner tauchte nicht auf...
„Votre passport.“ Wir waren an der Grenze.
„Oui, un moment.“ Ich kramte in meiner Tasche, zog den Ausweis hervor.
„Vous partez à La-Ciotat?“
„Oui, monsieur.“
„Vous devez changer le train à Marseille.“
„Oui et cheers,“ entgegnete ich und griff zur Korbflasche. Mittlerweile waren wir ziemlich kirre. Ich glaube, wir schwiegen den ganzen Weg nach Marseille, niemand kam in unser Abteil, und das war auch gut so. Ich glaubte in der Durchsage des Schaffners gehört zu haben, dass unser Abteil 69 für eine geschlossene Gesellschaft reserviert sei. Ich kann mich da auch täuschen…
Endlich kamen wir in Marseille an.
Wir stiegen aus und gingen direkt in die nächste Bar.
„Deux Pernots.“
„Santé, messieurs.“
„ Cheers, Locke.“ Wir stiessen auf unsere Ferien an. Eigentlich hatten wir auf der Fahrt nach Marseille nichts anderes gemacht. Cheers, he, he, he, cheers, he, he, he.
„Seid ihr Schweizer?“
„Wer will das wissen?“
„Ich bin Ralf aus Bern. Ich gehe zur Fremdenlegion. Das Rekrutierungsbüro ist nicht weit von hier.“
„So, so, bist du dir sicher?“
„Ja, klar, man verdient dort 5000 Franken im Monat.“
„So, so, 5000 Franken im Monat.“ Mein Freund Locke schaute mich an. „Du meinst wohl 5000 französische Francs. Das sind umgerechnet 1700 Schweizerfranken.“
Er sah uns entsetzt an.
„Komm, ich offeriere dir einen Drink. Was trinkst du?“
„‘Ne Cola.“
„Gut, nun hör mir mal genau zu. Des Geldes wegen geht man nicht zur Fremdenlegion, sondern aus Überzeugung. Wie auch immer. Ich denke nicht, dass du als schmalbrüstiges Ferienkind mit Pickeln im Gesicht und Coca Cola in der Birne dort Karriere machst… Lass es sein und geh nach Hause, boy.“
„Ich denke darüber nach,“ flüsterte er mit weinerlicher Stimme.
Ich bestellte noch zwei Pernots, Locke und ich prosteten dem Jungspunt zu. „Auf Marseille!“
Durchgeknallt
Nach fünf Monaten der Enthaltsamkeit ging ich wieder mal in meine Bar. Nichts hatte sich geändert, nicht die Einrichtung, nicht die Weiber, nicht ich. Wie die sich freuten, mich zu sehen, mit mir zu saufen und zu ficken!
Ich hatte schon ziemlich viel gesoffen und war geil wie immer, ein Nimmersatt sozusagen, also sprach ich eine Frau an. Sie war Afrikanerin, nicht allzu schwarz, braun war ihr Teint, verlockend.
Ich war versaut drauf. Das lag sicher daran, dass ich mir zuhause DVDs angeschaut hatte mit Weibern, die beim Orgasmus abspritzen. Das liebe ich, Fotzensäfte voll ins Gesicht und in den Mund. Ich fragte sie, ob ihre Muschi das könne.
“Oui, oui“, waren ihre Worte, “je vais avaler ton plaisir d’amour aussi“, ich schlucke auch deinen Saft…
Wir gingen zu ihr, zogen uns aus, ich leckte ihre Möse, sie wurde nass, sehr nass.
“Setz dich auf mein Gesicht, reib deine Fotze daran, ich lutsche dir deine Möse, stecke dir meine Zunge ins Arschloch, meine Nasenspitze!” Sie kam in Fahrt und ich in einen Rausch.
“Je jouiiiiiiiiis!” Sie spritzte ab.
“Je jouis encore, oui, oui, oui…” Ich rieb dazu meinen Schwanz und pumpte mir den ganzen Saft heraus. Das war geil, geil, geil.
“Merci, chérie!” Ich gab ihr einen Klaps auf den Hintern. “Bien fait, tu es chaude!”
Später sahen wir uns in der Bar wieder, mein Gesicht war ziemlich wund, ihre wenigen Mösenhaare hatten mir beim Facesitting ein wenig die Haut aufgerissen, aber es war geil gewesen und nur das zählte, das und ihre versaute Fotze. Sie war in Begleitung einer Freundin, sie stellte mich vor und sagte: “Der hat mich dreimal zum Orgasmus gebracht!” Ich hatte aber nur einen gehabt…
Ihre Freundin gefiel mir, sie hatte lange schwarze Haare. Frauen mit schwarzen Haaren finde ich sowieso geil, die haben etwas Teuflisches, Geheimnisvolles. Sie fragte mich, ob ich es ihr auch machen würde, ja, sicher, honey, gehen wir zu dir, ich reisse dir den Arsch auf. Auf dem Weg zu ihr nach Hause gerieten wir in eine Polizeikontrolle, zu fünft standen sie um mich herum, fragten nach meinem Ausweis und warum ich ein geschundenes Gesicht hätte.
“Das kommt vom Mösensaft und von den Fotzenhaaren”, lallte ich, “kann’s geben. ”
Eine Polizistin war auch dabei. Ich wusste genau, was sie dachte. Sie wusste auch, dass ich es wusste. Ich musste mich an die Wand lehnen, sie nahmen mir die kleine Plastiktüte mit meinen Pillen weg, mein Antiepileptikum. Ich wies natürlich darauf hin, dass ich sauber sei. Die Polizistin schaute mich an. Ich stellte mir vor, wie sie sich an die Wand lehnen und ich ihr den Schlagstock mit viel Spucke in ihren Muschi schieben würde…
Sie liessen mich gehen und ich ging mit der Schwarzhaarigen weiter. Bei ihr zu Hause duschte sie, ich auch, ich traute es mir zu, obwohl es sehr viel Balance braucht, mit soviel Schlagseite in einer Badewanne zu duschen, Körperbeherrschung, nur um mir den Schwanz und die Arschritze zu waschen. Es ging aber ganz gut.
Sie lag mit gespreizten Beinen auf dem Bett. Sie war teilrasiert, ihr Schnitt gefiel mir. Ich legte mich zu ihr, rieb ihre Möse, auf dem Nachttisch fielen mir verschiedene Dildos auf. Sie fragte mich, ob ich es hart mochte, versaut, na klar, mach mal, sagte ich und grinste vor mich hin… Sie nahm Handschellen hervor, kettete mich ans Bett, nahm meinen Schwanz in den Mund, steckte ihn dann in ihre Fotze, sie ritt, sie fickte mich, sie missbrauchte mich, die Schlampe. Dann nahm sie einen Dildo in die Hand, lutschte daran und wollte mir das Riesending in den Arsch schieben.
“Steck ihn bei dir selber rein oder mach mich los, ich zeig dir jetzt, wo’s lang geht, chérie!”
Sie machte mich von den Handschellen los, ich zog sie an den Bettrand, ihr Arsch ragte mir geil entgegen. Ich nahm den Dildo, schob ihn in ihre triefende Muschi und pumpte wie ein Besessener, sie quiekte, ihre Fotze schrie, plus dur, plus dur, härter, härter, mein Schwanz pulsierte, ich nahm ihn in die Hand und spritzte ab. Was für eine geile Aktion, ein geiler Fick, thank you, you fucking slut!
Später ging ich in eine Bar. Eine Frau lächelte mich an, sagte, dass ich eine gottverdammte Schlampe sei, die Frauen hier würden mich alle nur zu gut kennen. Danke fürs Kompliment, das höre ich gern.
Ich bezahlte und ging zum Taxistand, als jemand vor einer Bar meinen Namen rief. Es war ein alter Kumpel aus meiner Universitätszeit.
“Komm, ich gebe Dir einen aus!”, rief er.
“Ja klar,” sagte ich. Wir gaben uns die Hand, wie geht’s so?, bla, bla, bla. Er war mit zwei jungen Weibern an einem Tisch, er stellte mich ihnen vor, die eine war ziemlich heiss. So wie ich ihn einschätzte, kam er öfters ins Milieu, aber nicht um zu ficken, wohl eher zum Abkassieren.
Na, ja, ich blieb nicht lange, sagte ihm noch, dass er keinen Scheiss machen möge, den Frauen zwinkerte ich zu, God bless you!
see girls without their panties giving head to rotten blokes sleeping in their lonely beds still smiling for a second helping the blind to see where everybody rolls all the shadows and the pain coming to you my regret being cruxified when fall has fallen how does it feel bleeding with me into god’s bossom your scary look of despair your fate in grave of no repair
Licht aus
Mit Amen beschliessen die Kleriker und die Gläubigen ein Gebet, bei mir als Prediger und Diener im öffentlichen Dienst im Vorruhestand geht der Vorhang wieder auf, bevor ich demütig auf meine Knie falle. Seit ich das letzte Mal auf der Kanzel stand und meinen literarischen Scheiss von mir gab, sind fast drei Monate vergangen.
Eines Tages, ich war gerade am Einkaufen, hatte ich einen heftigen symptomatischen Epilepsieanfall. Ich erinnere mich noch an die beginnenden Symptome, Schwindelgefühle, ein Flimmern vor meinen Augen und neuromuskuläre Krämpfe. Ich schaffte es gerade noch in die Apotheke und informierte die Apothekergehilfin, was passieren würde. Bevor mir jeweils die Lichter ausgehen, manifestiert sich ein Standbild vor meinem inneren Auge, meist ein Bild, ein Engramm aus früheren Tagen, tiefenpsychologisch würden die Psychiater von traumatischen oder posttraumatischen Erinnerungen auf eine Leinwand gemalt sprechen.
Bei mir war es, wen wunderts, eine Sexszene mit einer Freundin, der Carmen, die es gern in den Arsch hatte und mir während ihren Orgasmen ins Gesicht gespritzt hatte. Wie gerne würde ich dieses Bild mit meinem Pinsel malen!
Nun, mir gingen also die Lichter aus. Ich begann fremdanamnistisch heftig zu krampfen, in Seitenlage schäumte ich aus dem Maul wie ein tollwütiger geiler Bock, der sich dabei noch ins Fell machte.
Im Spital wachte ich wieder auf, eine Krankenschwester legte mir gerade die Infusion mit Wasser, Elektrolyten, Nährstoffen etc. Eine Assistenzärztin, die Dagmar, kam vorbei und klärte mich auf, was geschehen war. Ich klärte sie auf, dass ich nicht lange hier bleiben könne, da ich noch verschiedene Termine hätte und überhaupt… Sie lächelte mir zu, sie wisse schon, wer ich sei, da ich ja aktenkundig sei wie überall in Spitälern und Psychiatrien. Ich glaube, das machte sie heiss, jedenfalls nahm sie sich einen Stuhl und blieb bei mir. Und ja, ich hatte einen Steifen in meiner eingepissten Hose.
Die letzten paar langweiligen Wochen hatte ich zuhause in Klausur bei zölibatärem und spritfreien Verhalten verbracht (eigentlich reine Zeitverschwendung im Angesichts des Herrn) sowie zwölf Tage Stabilisierung und Krisenintervention in der Psychiatrie. Dabei war mir einiges klar geworden, wie es weitergehen sollte. In der Klinik war ich die meiste Zeit in meinem Zimmer und starrte an die Decke, verlassen, verloren, verdammt, verflucht, versaut, in einem Zimmer, das gegenüber des Weiberklos war. Das Gefurze und Rauschen des Natursekts wie ein wohltuender Sommerregen habe ich noch heute in den Ohren… Na ja.
Nun, prophylaktisch in die Klinik zu gehen und meine Situation zu überdenken war vernünftig. Bei mir zuhause ging das ja nicht, mit zwei Weibern auf dem Sofa, die sich mit Umschnalldildos gegenseitig fickten, vor uns eine Flasche Gin. Schon der Gedanke daran lässt mich abspritzen.
Während meines Aufenthalts in der Psychiatrie machte ich mir Notizen zu meinen Kurzgeschichten, obwohl ich mich eigentlich die ganze Zeit fragte, was ich hier überhaupt machte. Das ganze Setting schlug mir gewaltig auf den Magen, ich hatte Magenkrämpfe, mein schweres Schädelhirntrauma und die Folgeschäden wie Reizempfindlichkeit waren unerträglich. Auf dem Sofa bei mir zuhause mit den zwei Nymphomaninnen hätte ich das jedenfalls nicht ertragen müssen. Im Nachhinein ist man ja klüger und verspürt Einsicht, Reue und Scham für sein Tun, der ganze Scheiss eben, der uns bis in alle Ewigkeit quält.
Jocelyne
Ich sass an der Bar und unterhielt mich mit Brendan, einem Nordiren. Er war Republikaner aus Derry und arbeitete in Zürich. Wir trafen uns dann später noch auf ein Bier in einer anderen Bar. Er dachte, dass ich auch Nordire sei, denn damals sprach ich noch akzentfrei Nordirisch-Englisch oder auch Schottisch-Englisch. Er war beeindruckt von der Tätowierung auf meinem linken Oberarm, einem keltischen Hochkreuz in Flammen. Für ihn war das martialisch republikanisch, und einen wie mich könnten sie dort drüben gut gebrauchen. Ich lehnte dankend ab…
Da war da auch noch diese Afrikanerin, Jocelyne. Sie trank ihren Mangosaft und schaute mich mit ihrem charmanten Lächeln an, stülpte ihre geilen fetten Lippen zu einem sexy Kussmund und züngelte dabei verführerisch. Ich bekam einen Steifen. Wir gingen zu ihr, sie zog sich schon mal aus, ich noch nicht, ich setzte mich vorher zur Entspannung auf den Lokus. Zuhause schiss ich immer mit einem Bier in der Hand und einer Zigarette. Die Badewanne war gleich neben der Toilette – ganz praktisch, wenn man am Morgen gleichzeitig scheissen und kotzen muss. Ich putzte meinen Arsch und ging in die Küche, wo ich Stimmen hörte. Zuerst sah ich im Dunkeln nur weisse Zähne, weisse Beisserchen von schwarzen Zuhältern. Ich stellte mich vor, fragte sie nach einem Bier, sie nickten und zeigten auf den Kühlschrank, wo ich mir zwei Bierchen nahm, eines für vor dem Ficken und eines für danach.
Ich ging wieder in ihr Zimmer, sie versuchte mir einen zu blasen, aber ihre Zähne rissen mir die Eichel auf. Mit einem Lächeln nahm ich ihre Hand.
“Nicht jede Frau kann blasen”, sagte ich. “Das macht aber nichts, ich stehe sowieso eher aufs Ficken.”
Ich muss schon sagen, ich war und bin immer noch ein einfühlsamer und charmanter Mann.
Wir gingen dann zu mir, sie nahm ein Bad, ich duschte, wir tranken Wein und unterhielten uns. Sie war eine schöne Frau, charmant und fleissig, auch kochte sie öfters bei mir, das Putzen überliess sie aber mir.
Wir gingen sehr vertraut miteinander um, sie war eigentlich mit einem Schweizer verheiratet, hatte in Afrika einen Coiffeursalon gehabt. Die Rebellen, es herrschte Bürgerkrieg, fackelten ihn eines Tages aber ab. Sie war nicht verliebt in ihren Mann oder nicht mehr, was mich nicht erstaunt, ich kenne keine verheirateten Frauen, die mich spüren lassen, dass sie noch verliebt oder zufrieden oder befriedigt sind. Vielleicht hat das ja auch mit mir zu tun...
Sie verliebte sich in mich, was mich auch nicht erstaunt. Ich mochte sie, obwohl sie sehr eifersüchtig war. Wenn sie ihre langen Krallen ausfuhr, war das ziemlich schmerzhaft, aber irgendwie stand ich drauf, auch auf den Versöhnungsfick danach.
Sie störte sich daran, dass ich so viel trank. Eines Tages schlug sie mir vor, dass ich doch mit ihr nach Afrika reisen könnte, ihr Vater war Naturheiler – wohl eher ein Voodoozauberer –, er würde mich dann schon heilen und so. Ich ging nicht.
Eines Morgens wachte ich stark verkatert und mit einem beschissenen Gefühl auf. Ich stand auf, nahm einen Schluck aus der Ginflasche, spülte meinen Mund und kotzte. Ich sagte ihr, dass ich einkaufen ginge, und kam nach wenigen Minuten mit zwei verschiedenen Schwangerschaftstests zurück. Ich bat sie draufzupissen. Der erste Test war positiv, der zweite dann auch… Ich spürte mein Herz hämmern, mir wurde schlecht, ihr nicht. Wie war das nur möglich? Ich fickte sie immer mit Präservativ oder gar nicht. Sie sagte mir, dass ich, wenn ich besoffen war und geil, und das war ich ja meistens, auch ohne Tüte in sie eingedrungen sei, ich hätte aber nicht abgespritzt. Wir wissen, es braucht wenig, und vielleicht habe ich ja aggressives Sperma…
Wir unterhielten uns übers Kinderkriegen, sie hatte schon welche, ich nicht. Ich wollte auch keine, da ich ja wusste, dass ich dem Kind genetischmässig meinen Dachschaden vererben würde. Sie begann zu weinen. Ich nahm sie in den Arm und sagte: “Chérie, ich zahle dir die Abtreibung!” Sie wollte nicht und schon gar nicht in Zürich, wo sie jeder kennt.
Ich wusste von einer Französin, dass man in Frankreich bis zwei Monate abtreiben kann. Ich machte ihr den Vorschlag, ich flehte sie an, es zu tun.
Ein paar Tage später packte sie ihre Sachen und ging nach Frankreich, kam aber nach zwei Tagen wieder zurück. Sie hatte es nicht machen lassen können, da ich als möglicher Vater mitunterschreiben hätte müssen. Sie erzählte mir von einem Ex-Freund, den sie in Paris wiedergesehen hatte. Er wollte mit ihr das Kind, aber sie lehnte ab.
Ich mache es kurz, weil es mich immer noch beschäftigt, und das soll es auch. Sie ging dann nach Italien zu ihrer Cousine und liess das Kind in einem Spital wegmachen. Ich erinnere mich noch, wie sie zurückkam, völlig kaputt, traurig, ich umarmte sie, zahlte ihr in Zürich ein Hotelzimmer und verabschiedete mich.
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Klassenstunde
Es gab und gibt sie, die verschiedenen Triggers, Auslöser, die mich zu einem Rückfall trieben oder meine Exzesse verlängerten, darüber werde ich nun auch schreiben, offen, direkt, zerstörerisch und anarchistisch.
Ich erinnere mich noch genau an einen Freitagnachmittag in der Schule. Ich arbeitete damals noch als Sklave im öffentlichen Dienst, ich war Prediger, Erzieher, Sozialarbeiter, Krisenmanager und Bezugsperson in einem. Für die einen Schüler war ich schlicht ein Arschloch, aber immerhin stellte ich etwas dar. Als Lehrer wird man ja von der Schulpflege besucht, visitiert, wie man so sagt, die Schulpfleger schauen, wie man die Klasse unterrichtet oder ob man überhaupt da ist. Am Schluss gibt’s ein Gespräch über die Qualität des Unterrichtes und die Führung der Klasse als Führer.
Es war also Sommer, zwanzig Schüler im Klassenzimmer dämmerten und schwitzten und stanken vor sich hin und sehnten das Wochenende herbei. Die meisten freuten sich aufs Kiffen und Saufen, wobei einige Schüler schon wochentags stoned und bekifft waren oder einen im Tee hatten.
Eine Schulpflegerin Frau Feger hatte mich im Lehrerzimmer aufgesucht und mir mitgeteilt, sie würde dann noch zu mir kommen. Nach der Pause kam sie tatsächlich herein, stellte sich vor und nahm auf einem Pult Platz. Da sass sie nun in ihrem kurzen Rock, lasziv sitzend schaute sie mich schmachtend an. Irgendwie gingen die Schulstunden vorüber, ich war nass geschwitzt und das Höschen der Schulpflegerin war bestimmt nicht nur wegen der Hitze feucht. Ich verabschiedete meine Schüler und sprach dann noch kurz mit der Schulpflegerin, sie hatte es eilig, das war mir recht.
Später bei einem Gin Tonic in einer Bar traf ich zufällig die Mutter eines Schülers. Sie gefiel mir, sie trug eine schwarze Lederhose und hatte lange schwarze Haare und einen geilen Arsch. Wir sprachen über die Schule, ich stand neben ihr und strich ihr über ihren Oberschenkel. Sie lächelte. Ich war unglaublich geil und dachte an die Schulpflegerin, an ihre nasse Möse und an die Fotze der Frau, die neben mir sass.
Ich bestellte noch einen Gin Tonic, stürzte ihn hinunter, verabschiedete mich, gab ihr einen Kuss und ging dann mit meiner Mappe direkt an die Langstrasse.
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