Читать книгу: «Kochbuch: Vegane Heimatküche»
Caroline Loße
Vegane
HEIMAT
KÜCHE
50
LIEBLINGSREZEPTE
VON KOHLROULADEN
BIS APFELKÜCHLE


INHALT
HALLO!
VEGANE HEIMATKÜCHE
SUPPEN & SALATE
Grundrezept Gemüsebrühe
Grundrezepte Dressings
Kartoffelsuppe klassisch
Küchentipps von Oma
Cremige Käsesuppe mit Lauch
Tomatensuppe mit Mandelmus und Croûtons
Deftige Berglinsensuppe
Blumenkohlsuppe mit Rosmarin und Röstzwiebeln
Bohnensalat mit roter Zwiebel
Nudelsalat klassisch
Raffinierter Eiersalat
Kartoffelsalat klassisch
Gurkensalat mit Kichererbsen
Küchentipps von Oma
Kürbissalat mit Apfel und Walnusskernen
Spargelsalat mit Walnusskernen und Erdbeeren
Krautsalat klassisch
HAUPTSPEISEN
Grundrezept Pizza-/Flammkuchenteig
Grundrezept Béchamelsauce
Jägerschnitzel mit Pilzsauce und Pommes
Kohlrouladen mit Kichererbsen-Bohnen-Füllung
Pilz-Jackfruit-Gulasch mit Reis
Zwiebelkuchen rot-weiß
Küchentipps von Oma
Schupfnudeln mit Rote-Bete-Pesto
Falscher Hase
Maultaschen mit Tomaten-Creme-Füllung
Kartoffelpuffer klassisch
Spinatspätzle mit Tomatencremesauce
Kartoffelspalten aus dem Ofen
Kartoffelgratin mit Rosmarin
Küchentipps von Oma
Raacher Maad klassisch erzgebirgisch
Bohnen-Frikadellen mit Kartoffelbrei
Ofenkartoffeln mit Kräuterquark
Flammkuchen mit Paprika
Feines Zwiebelschmalz
SÜSSSPEISEN
Grundrezept Pfannkuchen
Grundrezept Vanillepudding
Milchreis mit Himbeeren und Karamellsauce
Waffeln mit Topping
Mohn-Haselnuss-Zimtschnecken
Mandel-Grießbrei mit Beerensauce
Küchentipps von Oma
Apfelküchle in Bierteig
Overnight-Birchermüsli
Süße Pfannkuchen
Schokopudding mit gefrorenen Himbeeren
Gefüllte Hefeklöße
Heiße Schokolade
Küchentipps von Oma
Feines Apfel-Zimt-Dessert
Rote Grütze mit Vanillesauce
Kirsch-Wackelpudding
Kirschstrudel mit Mandelblättchen
TORTEN & KUCHEN
Grundrezept Rührkuchen
Grundrezept süße Buttercreme
Rhabarberkuchen mit Mandelstreuseln
Schwarzwälder Kirschtorte
Marmorkuchen mit Schokoguss
Schokokuchen mit Zebra-Guss
Käsekuchen mit Kokosdecke
Süße Nusstorte mit veganer Buttercreme
Saftiger Zitronenkuchen
BASICS
Mandeldrink
Haferdrink
Weißes Mandelmus
Vegane Schokolade
Vegane Karamellsauce
Vegane Mayonnaise
Veganer Obatzda
Veganes Mett
Küchentipps von Oma
Register
Dank
Über die Autorin
HALLO!
Kennst du das wahre Geheimnis von Hausmannskost und Heimatküche? Ja? Bist du dir sicher? Wir werden sehen!
Zunächst einmal: Ich freue mich sehr, dass du dich für dieses Buch entschieden hast. Denn es ist etwas Besonderes. Und wenn du wissen möchtest, wer ich bin: Mein Name ist Caroline, ich komme aus Sachsen, habe Kognitionswissenschaften studiert, liebe Essen, Fotografieren und Bücher, bin gerne an der frischen Luft unterwegs, mag die Farbe Weinrot, laufe in Open-World-Spielen gerne einfach nur durch die Landschaft, arbeite im Marketing und teile über meinen Instagram-Account @sugarberrry regelmäßig Rezepte zu veganen Smoothie Bowls und Desserts.
Den passenden Kochlöffel dazu hat man mir, glaube ich, direkt in die Wiege gelegt. Bereits als Kind habe ich gerne in der Küche geholfen, habe in Töpfen gerührt und Kuchenteig verkostet, bis ich groß genug war, um erste Rezepte nachzukochen und die große, bunte Welt der Zutaten kennenzulernen. Bald gesellte sich noch die Lust am Ausprobieren dazu, bis ich damit begann, eigene Rezepte zu kreieren – in den letzten Jahren dann auch vor allem in der veganen Küche. Doch die Rezepte meiner Oma habe ich nie vergessen, und so ist schließlich dieses Buch entstanden. Es ist eine Sammlung von Gerichten, die wir alle kennen, die so schmecken, duften und aussehen, wie wir es erwarten, und die dennoch gänzlich ohne tierische Produkte auskommen. Die Rezepte und das Wissen über ihre pflanzlichen Zutaten, ihre Zusammenstellung und ihre Variationen habe ich mir in den letzten zehn Jahren auf verschiedenen Wegen selbst angeeignet und nun zu Papier gebracht, um sie mit dir zu teilen, dich zu inspirieren und zum Nachkochen einzuladen. In diesem Buch stecken damit viel persönliche Erfahrung, natürlich Geschmack, jede Menge Herzblut und ja, hier und da auch Erinnerungen. Das ist es, was es so besonders macht.
Was nun das Geheimnis von Hausmannskost und Heimatküche anbelangt: Tut mir leid, da wirst du dich noch ein wenig gedulden müssen … es aber auf den folgenden Seiten herausfinden!
Deine

Caroline Loße

VEGANE HEIMATKÜCHE
VON HEIMATKÜCHE ZU VEGANER KÜCHE
Wer kennt sie nicht, die Erinnerung aus Kindheitstagen, als man nach dem Spielen von draußen zurück ins Haus kam und der deftige Geruch des Mittagessens in der Luft lag. Schritt für Schritt lockte einen der Duft zur Küche, gespannt darauf, was denn Gutes auf dem Tisch stand. Diese Erinnerung ist für mich der Inbegriff von Hausmannskost und Heimatküche.
Aufgewachsen mit einer klassischen Hausmannskost, angefangen bei Rouladen über Gulasch bis hin zu roter Grütze, habe ich früh die Leidenschaft zum Kochen und für gutes Essen kennengelernt und übernommen. Gerne erinnere ich mich an meine erste kleine Kochstunde bei meiner Oma zurück, die damit wohl den Grundstein für meine Passion legte. Mit Begeisterung und immer größer werdender Lust am Ausprobieren kochte ich in den Jahren darauf sämtliche Gerichte und Rezepte nach. Zu einem großen Teil bestanden diese aus tierischen Lebensmitteln als Grundlage der regionalen Küche.
Fleisch war einmal Luxus
Doch nicht immer lag der Fokus der Heimatküche auf tierischen Produkten. Früher war Fleisch aus finanziellen Gründen ein Luxusprodukt. So standen vor allem erschwinglichere, pflanzliche Zutaten im Vordergrund: Lebensmittel wie Obst und Gemüse, die selbst oder regional angebaut wurden und saisonal verfügbar waren. Wenn beispielsweise gerade Apfelernte war, wurden die Äpfel sofort zu allen möglichen Gerichten in der Küche verarbeitet. Auch andere Obst- und Gemüsesorten wie Birnen, Pflaumen, Rhabarber und Kohl sind Klassiker der Hausmannskost (und als solche noch heute häufig auf den Tellern zu finden).
Mit der Zeit hatte sich das Bild dann gewandelt, Fleisch wurde bezahlbar und ist mit anderen tierischen Erzeugnissen wie Eiern und Milchprodukten zum elementaren Bestandteil der Heimatküche geworden. Aber bei Heimatküche sprechen wir nicht nur von Deftigem. Im Gegenteil: Ein Schokokuchen, der noch im Ofen mit seinem Duft die gesamte Familie in ungeduldiger Erwartung und Vorfreude in der Küche versammelt – braucht es noch weitere Worte?
Der Geschmack von Erinnerungen
Bei Heimatküche und Hausmannskost geht es sozusagen ums Ganze: Es geht um die unzähligen Aromen, über die wir jederzeit den Geruch einem ganz speziellen Gericht zuordnen können. Es geht um das gemeinschaftliche Gefühl, wenn die Familie am Esstisch zusammenkommt. Es geht um die Erinnerungen, die wir mit unserer Kindheit und der Region, in der wir sie verbracht haben, verbinden. Und das ist das wahre Geheimnis; das, was es so wertvoll macht.


Letztendlich ist es das Zusammenspiel von Geschmack, Düften, Gerüchen und Erlebnissen, das unsere Erinnerungen prägt und uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, wenn der Appetit geweckt wird. Wenn wir uns an das Unglück mit der Bratensauce bei Omas Geburtstag erinnern, oder an den Apfelstrudel, mit dem wir uns für eine anstrengende, aber eindrucksvolle Alpenwanderung belohnt haben, spielt es keine Rolle, ob die Zutaten tierischen oder pflanzlichen Ursprungs waren – und sind.
Abgestaubt: moderne Hausmannskost
Das ist die große Chance bei der Diskussion darüber, ob Hausmannskost nur dann Hausmannskost ist, wenn sie mit den gewohnten tierischen Zutaten zubereitet wird. Denn nur dann, so die häufige Meinung, schmeckt und riecht sie so, wie wir uns gerne an sie erinnern.
Diese Angst, dass man die so liebgewonnenen Gerichte nicht ebensogut aus rein pflanzlichen Zutaten zaubern könnte, ist unbegründet: Wie häufig habe ich Gerichte aus diesem Buch Familienmitgliedern angeboten, die im Nachhinein erstaunt waren, dass es sich um vegane Speisen handelte. Denn weder Duft noch Geschmack verrieten, dass die Rezepte gänzlich ohne tierische Zutaten auskamen!
Und: Heimatküche verdient mehr als das staubige Image, das ihr bisweilen anhaftet. Heimatküche kann modern sein, kann gesund sein und vor allem alles andere als langweilig – und das ohne die tierischen Produkte, welche die traditionellen Rezepte bestimmen.
Dies alles möchte ich dir mit 50 meiner liebsten Rezepte zeigen, ganz egal, ob du dich vegan, vegetarisch oder omnivor ernährst. Ich wünsche dir viel Spaß beim Kochen – und einen guten Appetit beim Kosten!
TIPP: In jedem Kapitel findest du zu Anfang einige Grundrezepte. Auf den Seiten 169–173 habe ich außerdem noch ein paar Rezepte für vegane Basics zusammengestellt. Es lohnt sich, wenn du dir einen kleinen Vorrat dieser selbst gemachten Produkte anlegst. Damit schmecken die Rezepte, in denen diese verwendet werden, gleich nochmal besser. Und zudem sparst du in vielen Fällen auch noch Geld.
SUPPEN & SALATE
In diesem Kapitel findest du eine Auswahl traditioneller und neu interpretierter Suppen und Salate. Angefangen bei der klassischen Kartoffelsuppe bis hin zum etwas ausgefalleneren Spargelsalat mit Erdbeeren oder Kürbissalat mit Zitronenaromen. Der Fokus dieser Rezepte liegt auf der Verwendung von frischem Obst und Gemüse. Ergänzt werden diese durch hochwertige Öle, frische Kräuter, Nüsse und Milchersatzprodukte auf pflanzlicher Basis.
Basics für Suppen & Salate
GRUNDREZEPT
Gemüsebrühe
Für etwa 500 ml
1 Karotte
½ Stange Lauch
½ Knollensellerie
2 Zwiebeln
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1. Das Gemüse waschen, putzen und grob hacken, dabei die Zwiebeln mit der Schale verwenden. Mit etwa 800 ml Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Bei niedriger Temperatur etwa 1 Stunde köcheln lassen, bis die Flüssigkeit sichtlich reduziert ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
2. Anschließend die Brühe durch einen Kaffeefilter in ein Glas füllen. Sie hält sich verschlossenen im Glas einige Tage im Kühlschrank. Sie lässt sich auch wunderbar in Eiswürfelbehältern einfrieren und kann so mehrere Monate gelagert werden.
GRUNDREZEPTE
Dressings
SENF-ÖL-DRESSING
Für 1 Salat
1 EL Senf
1 TL Agavendicksaft
2 EL Olivenöl
2 EL Branntweinessig
½ TL Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1. Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel miteinander vermengen, bis sich Senf und Agavendicksaft aufgelöst haben.
2. Das Dressing anschließend über den jeweiligen Salat geben, beides miteinander vermengen und servieren.
ZITRONEN-ÖL-DRESSING
Für 1 Salat
1 Zitrone
2 EL Olivenöl
1 TL frisch gehackte Kräuter (z. B. Petersilienblätter, Schnittlauch)
1. Die Zitrone in eine kleine Schüssel auspressen. Das Olivenöl und die gehackten Kräuter zugeben und alles gründlich verrühren.
2. Das Dressing anschließend über den jeweiligen Salat geben, beides miteinander vermengen und servieren.
DRESSING MIT MANDELDRINK
Für 1 Salat
150 ml ungesüßter Mandeldrink
2 EL Zitronensaft
1 EL Branntweinessig
1 EL Walnussöl
1 TL Agavendicksaft
½ TL Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1. Alle Zutaten in eine kleine Flasche mit Schraubverschluss füllen. Die Flasche schütteln, bis sich alle Zutaten verbunden haben.
2. Das Dressing anschließend über den jeweiligen Salat geben, beides miteinander vermengen und servieren.
KARTOFFELSUPPE
klassisch
Für 2 Hauptspeise-Portionen oder 4 Vorspeise-Portionen
1,2 kg mehligkochende Kartoffeln
1,2 l Gemüsebrühe (siehe Seite 16)
2 Karotten
¼ Stange Lauch
1 TL Mandelmus
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
Außerdem
2 Stängel glatte Petersilie
4 EL veganer ungesüßter Joghurt
2 TL Sonnenblumenkerne
4 Scheiben Brot
1. Die Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Gemüsebrühe in einem großen Topf zum Kochen bringen, die Kartoffeln hinzufügen und alles bei niedriger bis mittlerer Temperatur etwa 10 Minuten köcheln lassen.
2. In der Zwischenzeit die Karotten und den Lauch waschen und putzen. Beides in etwa 1 cm dünne Scheiben schneiden und zu den Kartoffeln in den Topf geben. Alles bei mittlerer Temperatur und halb geöffnetem Deckel weitere 10 Minuten köcheln lassen.
3. Den Topf vom Herd nehmen, das Mandelmus einrühren und anschließend mit einem Stabmixer das Gemüse und die Kartoffeln pürieren. Bei Bedarf etwas heißes Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Suppenkonsistenz erreicht ist. Anschließend mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken.
4. Zum Schluss die Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Die Kartoffelsuppe in tiefen Tellern anrichten und pro Teller mit 1 EL Joghurt, ½ TL Sonnenblumenkernen, etwas Pfeffer und Petersilie dekorieren. Die Suppe mit dem Brot servieren.
KÜCHENTIPPS
von Oma
Die Suppe ist versalzen
Der Klassiker, und es passiert schneller, als man denkt: Solltest du es mit dem Salz in deiner Suppe mal zu gut gemeint haben, kannst du eine rohe geschälte Kartoffel in die Suppe geben und 10 Minuten mit kochen. Diese bindet das Salz und macht die Suppe wieder genießbar. Die Kartoffel vor dem Servieren wieder herausnehmen.
Nach dem Kochen verfärbt sich der Blumenkohl
Gerade strahlte der Blumenkohl beim Kochen im Topf noch schön weiß, doch dann verfärbt er sich, als er aus dem Topf geholt wird. Damit das nicht passiert, kannst du eine Scheibe einer unbehandelten Zitrone oder etwas Zitronensaft ins Kochwasser geben.
Während des Bratens spritzt das Öl zu stark
Da heißes Öl nicht nur gefährlich ist, sondern auch unschöne Flecken verursacht, empfiehlt es sich, eine Prise Salz ins heiße Fett zu geben. So verhinderst du, dass das Öl übermäßig spritzt.
Der Salat wird sehr schnell labbrig und hält sich nicht so lange
Damit Salat lange knackig und frisch bleibt, kannst du ihn einfach in Küchenpapier einwickeln. Das nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und trägt dazu bei, dass der Salat sich länger hält.
CREMIGE KÄSESUPPE
mit Lauch
Für 2 Hauptspeise-Portionen oder 4 Vorspeise-Portionen
300 g mehligkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl
½ Stange Lauch
200 g ungesalzene Cashewkerne
Salz
1 TL Gemüsebrühpulver
50 ml Rapsöl
40 g Weizenmehl Type 405
600 ml ungesüßter Mandeldrink
frisch geriebene Muskatnuss
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1. Die Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel abziehen und klein würfeln. Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen und die gewürfelte Zwiebel unter gelegentlichem Rühren kurz darin anschwitzen.
2. In der Zwischenzeit den Lauch gründlich waschen, putzen und in etwa 1 cm dünne Ringe schneiden. Zwei Ringe zum Garnieren beiseitestellen.
3. Die angeschwitzte Zwiebel mit 400 ml Wasser ablöschen. Von den Cashewkernen 2 EL für die Dekoration beiseitestellen. Die übrigen Kerne mit etwas Salz, dem Gemüsebrühpulver, den gewürfelten Kartoffeln und den Lauchringen in den Topf geben und alles bei mittlerer Temperatur unter gelegentlichem Rühren etwa 15 Minuten köcheln lassen.
4. Währenddessen in einem separaten Topf eine Béchamelsauce zubereiten. Hierfür das Rapsöl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Das Weizenmehl zugeben und mit einem Holzlöffel kurz untermischen. Den Mandeldrink langsam angießen, alles unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Die Sauce anschließend mit einem Schneebesen glatt rühren und vom Herd nehmen.
5. Auch die Kartoffel-Gemüse-Mischung vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer grob pürieren. Die Béchamelsauce angießen und alles erneut pürieren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken. Bei Bedarf noch etwas heißes Wasser für eine flüssigere Konsistenz hinzufügen.
6. Die Käsesuppe in tiefen Tellern anrichten. Die übrigen Cashewkerne grob hacken, die Suppe damit sowie mit den restlichen Lauchringen garnieren und servieren.
TIPP: Die Suppe eignet sich ideal als Basis für eine Käse-Hackfleisch-Suppe. Dazu einfach in einer separaten Pfanne 200 g veganes Hackfleisch anbraten und in die pürierte Suppe geben.
TOMATENSUPPE
mit Mandelmus und Croûtons
Für 1 Hauptspeise-Portion oder 2 Vorspeise-Portionen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
3 EL Tomatenmark
100 ml Gemüsebrühe (siehe Seite 16)
400 g stückige Tomaten aus der Dose
400 g geschälte Tomaten aus der Dose
3 TL weißes Mandelmus
1 Scheibe Brot
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem
einige Blätter frisches Basilikum
1. Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und in kleine Würfel schneiden. 1 EL Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anschwitzen, bis die Zwiebel glasig ist.
2. Anschließend das Tomatenmark zugeben und alles mit einem Holzlöffel gut vermengen. Die Gemüsebrühe unter Rühren angießen. Sowohl die stückigen als auch die geschälten Tomaten hinzufügen und alles erneut gut vermengen. 1 TL Mandelmus einrühren und die Mischung dann bei niedriger bis mittlerer Temperatur etwa 10 Minuten köcheln lassen.
3. In der Zwischenzeit für die Croûtons das Brot in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Anschließend das restliche Olivenöl (2 EL) in einer separaten Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Brotwürfel zugeben und unter Rühren von beiden Seiten etwa 3 Minuten darin anrösten.
4. Die Tomatensuppe vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer cremig pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Die Suppe in Suppentellern oder einem Suppentopf anrichten und mit dem übrigen Mandelmus (2 TL) sowie den Croûtons dekorieren.
6. Zum Schluss die Basilikumblätter waschen, trockenschütteln, die Suppe damit garnieren und servieren.

Deftige
BERGLINSENSUPPE
Für 4 Hauptspeise-Portionen
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Karotte
2 l Gemüsebrühe (siehe Seite 16)
350 g getrocknete Berglinsen
2 EL Weizenmehl Type 405
1 TL Salz
½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Zucker
2 EL Branntweinessig
Außerdem
einige Blätter frische glatte Petersilie
4 Scheiben frisches Brot
1. Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Zwiebel abziehen und in kleine Würfel schneiden. Die Karotte waschen, schälen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebelwürfel und die Karottenscheiben im Olivenöl anschwitzen.
2. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Berglinsen in ein feines Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen und in den Topf geben. Den Topfinhalt bei niedriger bis mittlerer Temperatur und leicht geöffnetem Deckel unter gelegentlichem Rühren etwa 40 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und alles bei geschlossenem Deckel weitere 15 Minuten ziehen lassen.
3. In der Zwischenzeit das Mehl in einer separaten Pfanne bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren anbräunen und unter die Linsenmasse mischen.
4. Anschließend die Suppe mit Salz, Pfeffer, Zucker und Branntweinessig abschmecken und auf vier Suppenteller verteilen.
5. Zum Schluss die Petersilie waschen, trockenschütteln, die Suppe damit garnieren und mit dem Brot servieren.
BLUMENKOHLSUPPE
mit Rosmarin und Röstzwiebeln
Für 4 Hauptspeise-Portionen
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
500 ml ungesüßter Mandeldrink
400 ml Gemüsebrühe (siehe Seite 16)
750 g TK-Blumenkohl oder 1 frischer mittelgroßer Blumenkohl
2 Zweige frischer Rosmarin
1 EL Salz plus etwas mehr nach Bedarf
½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer plus etwas mehr nach Bedarf frisch geriebene Muskatnuss
2 EL weißes Mandelmus
Außerdem
4 TL gehobelte Mandeln
4 EL Röstzwiebeln
1. Das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Zwiebel abziehen, in kleine Würfel schneiden und darin anschwitzen. Dann mit dem Mandeldrink und der Gemüsebrühe ablöschen.
2. Anschließend den TK-Blumenkohl zugeben und alles bei niedriger bis mittlerer Temperatur etwa 20 Minuten garen. Bei Verwendung von frischem Blumenkohl diesen zuvor waschen, den Strunk entfernen, den Blumenkohl in Röschen schneiden und die Röschen in der Mandel-drink-Gemüsebrühe-Mischung in etwa 20 Minuten garen. Danach durch Einstechen mit einem Messer die Festigkeit des Blumenkohls prüfen und bei Bedarf die Garzeit um 5 Minuten verlängern.
3. Die Rosmarinzweige waschen, trockenschütteln und die Nadeln abzupfen. Eine Hälfte der Rosmarinnadeln für die Dekoration beiseitestellen, die andere Hälfte mit dem Salz, dem Pfeffer, einer Prise Muskatnuss und dem Mandelmus zum Blumenkohl geben.
4. Den Topf vom Herd nehmen und alles mit einem Stabmixer fein pürieren. Die Suppe nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf Suppenteller verteilen.
5. Zum Schluss jeweils 1 TL gehobelte Mandeln und 1 EL Röstzwiebeln auf der Suppe verteilen. Mit den restlichen Rosmarinnadeln garnieren und servieren.
BOHNENSALAT
mit roter Zwiebel
Für 2 Beilagen-Portionen
400 g frische grüne Bohnen
½ rote Zwiebel
2 EL Kräuteressig
1 EL Zitronensaft
½ TL Salz
½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL gehackter frischer Dill plus frische Spitzen zum Garnieren
1. Die Bohnen waschen, die Enden abschneiden und die Bohnen halbieren. So viel Wasser in einen großen Topf mit Dünsteinsatz gießen, dass der Boden damit bedeckt ist, der Einsatz jedoch trocken bleibt. Das Wasser zum Kochen bringen. Die halbierten Bohnen auf den Aufsatz geben und bei niedriger bis mittlerer Temperatur und geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten dünsten.
2. In der Zwischenzeit die Zwiebel abziehen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Kräuteressig, dem Zitronensaft, dem Salz, dem Pfeffer und dem gehackten Dill in einer kleinen Schüssel zu einem Dressing verrühren.
3. Die fertig gedünsteten Bohnen vom Herd nehmen und in eine große Schüssel geben. Anschließend das Dressing hinzufügen und alles miteinander vermengen.
4. Zum Schluss die Dillspitzen waschen und trockenschütteln. Den Bohnensalat damit garnieren und lauwarm oder kalt servieren.
NUDELSALAT
klassisch
Für 4 Beilagen-Portionen
200 g Vollkorn-Fusilli
5 Cocktailtomaten
5 saure Gurken
130 g Erbsen und Karotten aus der Dose (Abtropfgewicht)
100 g vegane Mayonnaise
1 EL Kräuteressig
½ TL Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem
frischer Schnittlauch
1. Die Fusilli nach Packungsanweisung al dente kochen, anschließend abgießen und die Nudeln in eine mittelgroße Schüssel füllen.
2. Die Cocktailtomaten waschen und vierteln. Die sauren Gurken in dünne Scheiben schneiden. Beides unter die Nudeln mischen.
3. Die Erbsen und Karotten in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Die Karotten in kleine Stücke schneiden und beides ebenfalls unter die Nudeln mischen.
4. Die Mayonnaise hinzufügen, alles mit dem Kräuteressig, dem Salz und Pfeffer abschmecken und vermengen.
5. Zum Schluss den Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in kleine Röllchen schneiden. Den Nudelsalat damit garnieren und servieren.

Raffinierter
EIERSALAT
Für 2 Beilagen-Portionen
200 g weiße Champignons
1 Zwiebel
75 g vegane Mayonnaise
½ TL Kurkumapulver
2 EL frisch gehackter Schnittlauch
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1. Die Champignons gründlich waschen, putzen und die Stiele herausdrehen; diese anderweitig verwenden. Die Champignonköpfe mit einem Messer erst halbieren, anschließend in Scheiben schneiden. Die Scheiben in eine Schüssel geben.
2. Die Zwiebel abziehen, in kleine Würfel schneiden und zu den Champignons in die Schüssel geben. Die Mayonnaise sowie das Kurkumapulver hinzufügen und alles mit einem großen Löffel vermengen.
3. Den Schnittlauch waschen, trockenschütteln und hacken. ½ TL davon zum Garnieren beiseitestellen, den Rest unter den Salat mischen.
4. Den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit dem übrigen Schnittlauch garnieren und servieren.
KARTOFFELSALAT
klassisch
Für 2 Beilagen-Portionen
550 g festkochende Kartoffeln
1 ½ TL Salz
½ rote Zwiebel
5 mittelgroße saure Gurken
70 g vegane Mayonnaise
1 EL Branntweinessig
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem
einige Blätter frisches Basilikum
1. Die Kartoffeln gründlich waschen und schälen. Anschließend in einen großen Kochtopf geben und den Topf mit kaltem Wasser füllen, bis alle Kartoffeln gut bedeckt sind. 1 TL Salz hinzufügen und die Kartoffeln bei niedriger bis mittlerer Temperatur und geschlossenem Deckel je nach Größe etwa 20 Minuten garen. Am Ende der Garzeit mit einem Messer einstechen, um ihre Festigkeit zu prüfen. Sobald die Kartoffeln gar sind, abgießen und etwas abkühlen lassen.
2. Anschließend die Kartoffeln längs halbieren, in etwa 0,5 cm dünne Scheiben schneiden und die Scheiben in eine mittelgroße Schüssel geben.
3. Die Zwiebel abziehen, in kleine Würfel schneiden und zu den Kartoffeln geben. Die Gurken in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit der Mayonnaise, dem Branntweinessig, dem restlichen Salz (½ TL) und einer Prise Pfeffer ebenfalls hinzufügen und alles miteinander vermengen.
4. Zum Schluss das Basilikum waschen, trockenschütteln, den Salat damit garnieren und servieren.
GURKENSALAT
mit Kichererbsen
Für 2 Beilagen-Portionen
1 Salatgurke
¼ rote Zwiebel
4 EL gehackter frischer Dill
150 g Kichererbsen aus der Dose (Abtropfgewicht)
100 g ungesüßter Sojajoghurt
2 EL Kräuteressig
1 TL Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1. Die Salatgurke waschen und die Enden abschneiden. Anschließend die Gurke mit einer Reibe oder Küchenmaschine in dünne Scheiben hobeln und die Scheiben in eine große Schüssel geben.
2. Die Zwiebel abziehen, vierteln und in etwa 2 mm dünne Scheiben schneiden. Mit 3 EL Dill zu den Gurkenscheiben geben. Den restlichen Dill (1 EL) für die Dekoration beiseitestellen.
3. Die Kichererbsen in ein Sieb abgießen. Anschließend kurz abspülen und abtropfen lassen.
4. Dann den Sojajoghurt, den Kräuteressig sowie die Kichererbsen hinzufügen und alles gut miteinander vermengen. Mit dem Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Den Gurkensalat mit dem übrigen Dill dekorieren und bis zum Servieren abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
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