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Lohn der Sünde

Lohn der Sünde

Aus dem Englischem von A. Dunkel nach

Swap for Profit

Copyright © 2017 Zettner Verlag und Gage Carlin

All rights reserved

ISBN: 9788711717905

1. Ebook-Auflage, 2017

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für andere als persönliche Nutzung ist nur nach Absprache mit Zettner Verlag und Autors nicht gestattet.

1

Flint und Gayle ließen üblicherweise das Licht im Schlafzimmer brennen, um auf diese Weise den Liebesgenuß zu erhöhen.

Flint war Gayle schon vorausgegangen und hatte sich rasch ausgezogen. Jetzt saß er in einem Polstersessel neben dem Bett und hatte nur einen blauen Bademantel an; darunter war er splitternackt. Er wartete darauf, daß Gayle heraufkommen sollte, um sich vor seinen Augen zu entkleiden und ihre aufregende Show abzuziehen.

Das tat Gayle immer nur allzu gern; sie liebte jede Sekunde dieses auch für sie erregenden Spiels.

Das Licht war nicht zu hell und nicht zu dunkel. Es würde dem hingebungsvollen Ehemann erlauben, die reizende Unterwäsche seiner Frau, die Strümpfe, Schuhe und atemberaubend schönen Beine im genau richtigen Licht zu sehen; in einem Licht, das ihren herrlichen Körper wirkungsvoll zur Geltung kommen ließ … ihre schlanke Taille, den strammen Arsch, die prallen Schenkel, die pikanten Brüste mit den schmucken Warzen.

Flint Terris hatte seinen Sessel so aufgestellt, daß die Nachttischlampen Gayle von vorn und das Licht in der Ecke sie von hinten anstrahlen würden. Und falls auch das noch nicht genug sein sollte, so konnte Flint ihre prächtige Gestalt auch noch in den zwei Meter hohen Spiegeln des Kleiderschrankes bewundern. Dieser Schrank stand der Längsseite des Bettes gegenüber und spielte eine wichtige Rolle bei der endgültigen Verwirklichung ihrer Liebeslust.

In diesem Moment trat auch Gayle in Erscheinung. Ihr hübsches, blondes Haar war nur leicht zerzaust. Ihre Augen strahlten dunkel vor Intensität. Das Lächeln um ihren schön geschwungenen Mund konnte nur als lüstern bezeichnet werden.

Gayle nahm eine aufreizende Pose in der Türöffnung ein und betrachtete ihren Mann mit koboldhafter Selbstzufriedenheit.

Sie war leicht betrunken. Das bewies die Art, wie sie mit den Hüften wackelte und den Bauch bewegte.

„Ach, du wartest immer noch, Darling?“ sagte sie mit etwas schwerer Zunge. „Und ich dachte, du würdest längst im Bett liegen und fest schlafen!“

Flint lächelte genauso lüstern wie seine Frau.

„Den Tag wirst du wohl nicht erleben!“ sagte er. „Und schon gar nicht nach all den Signalen, die du mir den ganzen Abend zugeblitzt hast!“

Gayle trug das Abendkleid aus Goldlamé, ein besonders schmeichelhaftes und erregendes Gewand mit sehr tiefem Halsausschnitt, mit einer einfachen, goldgeflochtenen Kordel um die Taille und mit sehr schmalen Schulterträgern. Auch ihre Pumps bestanden aus Goldlame, genau wie die kleine Party-Handtasche, die sie bei sich trug.

„Gefalle ich dir?“ fragte sie und wackelte erneut mit den Hüften.

Flint glaubte, sein Herz bis in den Hals zu spüren. Jedenfalls war er für einen Moment sprachlos. Selbst nach vierjähriger Ehe liebte Flint Terris seine junge Frau immer noch abgöttisch.

„Ob du mir gefällst?“ brachte er schließlich mit halberstickter Stimme heraus. „Das ist wohl kaum eine ausreichende Bezeichnung. Ich liebe dich! Ich liebe dich bis zum Wahnwitz! Du bist das allerschönste Mädchen auf der ganzen Welt!“

Gayle strahlte und wand sich entzückt auf der Stelle.

„Schöner als irgendein anderes Mädchen auf der heutigen Party?“ fragte sie kokett.

„Das weißt du doch, Darling“, antwortete er leidenschaftlich. „Es gab keine einzige Frau, die dir auch nur im entferntesten das Wasser hätte reichen können.“

„Sogar noch hübscher als Buff Lowery, die Frau deines Chefs?“

„Herrgott, Baby, das ist doch überhaupt kein Vergleich! Sie muß doch mindestens schon fünfunddreißig sein! Sie wurde von dir weit übertrumpft!“

„Na, sie hat sich aber gar nicht so benommen“, neckte Gayle. „Sie hat dich doch fast den ganzen Abend mit Beschlag belegt und dauernd nur mit dir getanzt! Sie schien überzeugt gewesen zu sein, mit dir eine Eroberung gemacht zu haben.“

„Nun ja …“, entschuldigte er sich hastig. „Sie ist eben die Frau des Chefs. Firmen-Politik, verstehst du?“

Gayle kam ins Schlafzimmer getänzelt, blieb vor ihrem Mann stehen und zerwühlte ihm verspielt das Haar.

„Ach, so ist das also? Aber du hast auch nicht gerade dreingesehen, als müßtest du nur eine lästige Pflicht erfüllen!“ Sie kicherte amüsiert und hockte sich auf Flints Knie.

„Oh, es war schon ein großer Spaß! Ich glaube, es war eine gute Party. Niemand betrunken, niemand müde.“ Wieder kicherte sie belustigt.

„Alle in perfekter Verfassung für … na, du weißt schon was! Und wie steht’s bei dir damit?“

„Als ob du das nicht verdammt genau wüßtest!“

„Ist dir wirklich schon danach zumute, Liebster? Ach, laß doch mal sehen!“

Geschickt schlug sie mit ihrer kleinen, zierlichen Hand den Bademantel auf und enthüllte seinen geschwollenen, vor Erwartung schon feuchten Schwanz.

Augenblicklich formte ihr Mund ein ungeduldiges, eifriges O; ihre Augen funkelten.

Dann ließ sie ihre schlanken Finger über den harten Schaft gleiten und streichelte schließlich mit einer Fingerspitze den purpurn leuchtenden Nillenkopf.

Diese verwegene Musterung liebte Flint über alles.

„Oh, Baby …!“ flüsterte er entzückt.

Und Gayle piepste: „Herrlich, herrlich! Und das hast du doch nur für Mommy, nicht wahr? Nun, wir werden uns schleunigst darum kümmern, bevor dir schon ohne mich einer abgeht! Vorsicht, Flint! Sonst spritzt du mir dein Zeug noch auf das schöne, teure Kleid!“

Dann preßte sie ihre süß duften Lippen gierig auf seinen Mund.

Flingt langte nach ihren Brüsten, die sich straff unter dem hautengen Kleid abzeichneten, und kniff sie behutsam in die steif aufragenden Warzen.

„Oh, Liebster … ah, Liebster …!“ stöhnte Gayle.

Sekunden später hüpfte sie von seinem Schoß und tänzelte davon.

„Hmhmmm … ich kann’s kaum noch erwarten! Herrgott, wie er dir heute wieder steht!“

Impulsiv kam sie noch einmal zurück und küßte verspielt den leicht glitschigen Kopf seines Pimmels.

Flint zuckte zusammen und stieß einen zischenden Laut aus, als Gayle rasch einmal mit der Zungenspitze an der Unterseite des steifen Wonnespenders entlangfuhr.

„Vorsicht!“ warnte jetzt er. „Paß auf, was du da machst!“

„Möchte Flint jetzt, daß seine kleine Frau sich für ihn auszieht?“ schnurrte sie. „So wie immer? Möchtest du ihr dabei zusehen?“

Sie zitterte leicht am ganzen Leibe und warf ihm einen schwülen Blick zu.

„Also … ich könnte schwören … wie diese Männer mich heute bei der Party alle angestarrt haben … und wie sie mit mir getanzt haben … am liebsten hätten sie mich mit ihren Blicken vernascht!“

„Komm her!“ grollte Flint. „Ich werde dich gleich mit etwas ganz anderem als nur mit Blicken vernaschen!“

Sie huschte hüpfend davon.

„Versprechungen! Nichts als Versprechungen! Leere Versprechungen!“ zirpte sie.

„Na, du brauchst mir nur Gelegenheit zu geben“, knirschte er und konnte in diesem Moment sein ungestümes Verlangen wirklich kaum noch länger beherrschen. „Da werde ich dir schon zeigen, wer hier nur leere Versprechungen macht!“

Während die meisten Frauen mit siebenundzwanzig bereits die ersten Anzeichen von nachlassender physischer Spannkraft zeigten, war Gayle gerade in diesem Alter erst richtig aufgeblüht.

Sie war nur von mittlerer Größe, in Schuhen etwa einsfünfundsechzig, und wog hundertfünfundzwanzig Pfund, was sie entschieden ihren üppigen Formen zu verdanken hatte. Sie füllte ihre Kleidung aus, daß mitunter die Nähte zu platzen drohten. Wenn sie sich in Holton irgendwo blicken ließ, zog sie unweigerlich die Blicke der Männerwelt auf sich. Und es waren meistens ziemlich lustvolle Blicke! Ihre schlanke Taille, die ausladenden Hüften und ein sanft gewölbter Leib vervollständigten ihr Aussehen, das an eine Rubens-Figur erinnerte.

„Puh …!“ sagte sie jetzt und machte wirklich eine aufreizende Show daraus, den Rock ihres Goldlamé-Kleides hochzuraffen und ihre Unterwäsche sehen zu lassen, eine geradezu aufrührerische Mischung aus Orange, Rot, Gelb und Rosa … eine Garnitur, die Flint ihr vor zwei Wochen zum Geburtstag geschenkt hatte. „Ein paar Leute dürften im Moment mit ziemlichen Schmerzen an gewissen Körperstellen zu Bett gehen.“

Es war genau 1.45 Uhr.

„Eingebildet sind wir gar nicht, was?“

„Nicht nur ich, Baby … auch du! Wenn ich an verschiedene Frauen denke, die heute auf unserer Party waren! Sie hatten weiß Gott einen mehr als schmerzlichen Ausdruck in den Augen, wenn sie dich ansahen. Weißt du, manchmal glaube ich wirklich, daß wir ins Geschäft einsteigen und ihnen mal zu einer richtigen Aufregung verhelfen sollten, diesen Typen von über vierzig! Wir könnten ein Vermögen damit machen!“

„Wage das ja nicht! Du gehörst mir … und nur mir allein! Du bist meine Frau, mein Privatbesitz!“

Flints Stimme klang beinahe ein wenig schrill.

„Ich liebe dich, Gayle! Ganz wahnsinnig! Falls ich je herausfinden sollte, daß du … und irgendein anderer Mann …“

„Niemals, Darling!“ besänftigte sie ihn rasch und seufzte, während sie das Kleid über den Kopf zog und das blonde Haar wieder zurechtschüttelte. Sie starrte ihn aus ihren grünblauen Augen ungemein intensiv, fast wild an. „Allein der Gedanke, daß mich jemals ein anderer Mann berühren könnte …“

Sie schauerte heftig zusammen. Dann strich sie den kessen gelbgrünen Unterrock über den Hüften glatt und nahm eine höchst verführerische Pose ein.

„Na … will Daddy jetzt mal?“

Sie ging mit gezierten Schritten auf ihn zu und ließ sich von ihm über Rücken und Hintern streichen, während sie ihm ständig ins Gesicht starrte, so daß er ihre exquisite Schönheit, die pfirsichfarbene Haut, das elegante Profil und den alabasternen Hals bewundern konnte. Doch dies alles war gar nichts im Vergleich zu dem lodernden sexuellen Verlangen, das in ihren glitzernden Augen zu erkennen war.

Und es genügte vollkommen, um Flint tatsächlich bald zum Wahnwitz zu treiben.

Er schlang seine Arme um ihre Hüften, preßte ihren Bauch an seine Brust, hielt Gayle mit einer Hand fest, drückte mit der anderen ihren Oberkörper weit zurück und weidete sich erst mit den Augen, dann mit dem Mund an ihren herrlichen Brüsten, die durch die angespannte Körperhaltung der Frau leise wippend straff nach oben ragten. Seine Lippen berührten die oberen Hälften ihrer üppigen Halbkugeln, huschten darüber hinweg und hielten erst an, als sie vom oberen Rand des winzigen Büstenhalters aufgehalten wurden. Hier brachte Flint nun seine Zunge ins Spiel und schob sie tief ins Tal zwischen den prallen Hügeln aus zart duftendem und weiß schimmerndem Fleisch.

Gayle stöhnte vor Entzücken.

Als Flint schließlich auch noch mit Lippen und Zähnen die harten Warzen unter dem dünnen Stoff des Büstenhalters reizte, begann sich Gayle vor Lust immer stärker zu winden.

Flingt langte mit einer Hand unter den Unterrock und preßte sie auf die Wölbung unter dem Hüftgürtel.

Gayle spreizte beinahe unbewußt die Beine, um seine Huldigung besser genießen zu können.

Flint betastete die vor Erwartung anschwellenden Fotzenlippen, die durch den doppelten Schild von Hüftgürtel und Höschen geschützt waren. Sehr bald spürte er die Feuchtigkeit im Stoff des dünnen Höschens. Er rieb mit einem Finger über den Kitzler.

Gayle wurde immer wilder und begann heftig mit den Beinen zu zucken.

„Nicht …!“ rief sie schließlich und riß sich los. „Du wirst mir sonst noch all die hübschen Sächelchen verderben! Komm, zieh mich jetzt aus! Mach mich geil nach dir! Oh … oooh … du lieber, süßer Teufel, du! Herrgott, wie du dich darauf verstehst, ein Mädchen auf Touren zu bringen! Ich zerschmelze ja schon dort unten!“

„Wart’s nur ab, ich werde dich noch viel mehr zum Schmelzen bringen!“ lachte er und zog seine Hand zwischen ihren Schenkeln heraus, um damit über ihre langen, schlanken Beine zu streicheln.

Das machte Gayle sofort noch wilder. Sie wimmerte vor lustvoller Qual leise vor sich hin.

Dann beugte sich Flint etwas vor, senkte den Kopf und preßte seinen Mund auf ihren leicht vorgewölbten Leib. Er küßte sich darüber hinweg immer weiter nach unten, bis seine Lippen schließlich mit ihrer Scham und mit ihrem Ränzel flirteten.

„Oooh … bitte … Darling!“ keuchte Gayle. „Nicht mehr davon! Hör auf damit! Zieh mich lieber erst mal aus! Ich möchte auch nackt sein! Herrgott, so heiß war ich schon lange nicht mehr!“

Flint kam ihrer Aufforderung jedoch noch immer nicht sofort nach. Es bereitete ihm riesigen Spaß, auf diese Weise mit seiner geliebten Frau zu spielen. Erst nach einer ganzen Weile stand er auf und führte sie zu dem bereits aufgeschlagenen Bett. Dort brachte er Gayle dazu, sich längelang auf dem Bett auszustrecken.

Gayle brauchte gar keine besondere Aufforderung dazu, sondern tat es freiwillig nur allzu gern.

Nun machte Flint eine sehr lange und auch sehr umständliche Zeremonie daraus, seine Frau auszuziehen. Erst kam der Unterrock dran.

Gayle mußte erst den Hintern anheben, damit Flint den Unterrock bis zu den Hüften hochstreifen konnte. Dann ließ sie den Hintern wieder aufs Bett sinken und richtete den Oberkörper auf, damit Flint ihr den Unterrock über den Kopf ziehen konnte.

Als dieses Kleidungsstück endlich ausgezogen war, räkelte sich Gayle wohlig auf dem Bett. Im knappen, aber prall gefüllten BH, im langbeinigen Hüftgürtel, in den golden schimmernden Strümpfen und in den Goldlamé-Pumps bot sie aber auch wirklich einen geradezu atemberaubenden Anblick.

Flint starrte wie hypnotisiert auf das weiß schimmernde, straffe Fleisch der Oberschenkel über den Strumpfbändern, dann beugte er sich nach unten und küßte dieses duftende, Sex ausstrahlende nackte Fleisch.

Die Entkleidungsszene nahm rituale Formen an.

Zunächst wurde unendlich sanft und behutsam der Büstenhalter entfernt und von den reizenden Annen abgestreift.

Gayles elegante Brüste schienen erleichtert aufzuseufzen, als sie der lästigen Fessel ledig waren. Sie schienen immer stärker anzuschwellen und aufzublühen. Die Warzen wurden sogar noch fester und spitzer.

Wie immer, so ließ sich Flint auch diesmal wieder Zeit, um diese herrlichen Kappen mit den Fingern zu betasten, mit den Lippen zu umschließen, sie zu küssen und daran zu lecken und zu lutschen. Er würde wohl niemals genug davon bekommen. Es waren aber auch prächtige Brustspitzen! Die rostbraune Farbe bildete einen wirkungsvollen Kontrast zur schneeigen Weiße der Haut, die diese zum Lustwecken bestimmten Wölbungen umspannte.

Beinahe ehrfürchtig saugte Flint daran und tastete mit der Zungenspitze die winzigen Krater auf diesen strotzenden Warzen ab. Er beschäftigte sich sehr intensiv mit den beiden Titten und achtete darauf, daß keine von ihnen zu kurz kam.

„Du lieber Himmel!“ stöhnte Gayle. „Oh, Flint … wie du das machst! Das ist eine wahre Kunst, ich schwör’s! Eine absolute Kunst! Mir ist zumute, als würde jemand an unsichtbaren Strippen in meinem Bauch ziehen. Den ganzen Weg … von meinen Brüsten bis zu …“

„Na, bis zu was?“ fragte er neckend.

„Okay, du gerissener Schlingel! Wenn du’s unbedingt hören willst … also, von meinen Brüsten bis zu meiner Pussy! Bis zu meiner heißen, kleinen, zuckenden Pussy!“ Als er sie immer noch ansah, lachte sie kurz auf und sagte: „Na, schön … also bis zu meinem Fötzchen!“

„Das wollte ich hören!“ sagte er. „Wenn du so redest, kannst du alles bei mir erreichen. Zum Beispiel … das hier?“ Er ließ seine Zunge noch intensiver über ihre Warzen huschen. „Na, löst das bei dir ein Brennen an den richtigen Stellen aus?“ fragte er.

„Und ob! Und ob!“ keuchte sie.

Gayle packte abrupt zu und bekam seinen harten Schaft zu fassen.

„Ich brauche ihn, Baby! Oh, ich brauche ihn ganz dringend!“

„Was brauchst du so dringend?“

„Na, was wohl, du grinsender Affe? Deinen Schwanz natürlich! Was denn sonst? Und wenn du ihn mir nicht bald gibst, dann verliere ich noch den Verstand!“

„Nur Geduld, Darling. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tage erbaut.“

„Und auch nicht in einer Nacht!“ gurrte sie. „Aber deinem Schwanz möchte ich es geraten haben, mein Lieber!“ Sie packte noch fester zu. „Sonst …!“

Die restliche Entkleidungsprozedur verlief inmitten von Kichern und Zappeln von Gayles Seite und aufreizendem Betasten und Erforschen durch Flint.

Während der Unterhaltung wurde die Ausdrucksweise allmählich immer vulgärer und obszöner. Flint ging dabei jeweils mit gutem Beispiel voran, und Gayle folgte nur allzu bereitwillig.

Schließlich hatte sie nur noch das winzige Bikini-Höschen an, dessen Zwickel schon arg von ihren Liebessäften durchtränkt war.

Nachdem Flint auch dieser Stelle gebührend gehuldigt hatte, richtete er sich endlich auf und zog den Bademantel aus. Achtlos warf er ihn auf einen Stuhl.

Als Flint sich schon wieder nach Gayle umdrehen wollte, rief sie hastig: „Nein, Darling, noch nicht!“ Ihr Mund war vor wilder Lust leicht verzerrt, ihre Stimme klang ziemlich gepreßt, und ihre Augen starrten in ehrfürchtiger Bewunderung den splitternackten Körper ihres Mannes an. „Bleib so stehen!“ zischte sie. „Nicht bewegen! Ich möchte dich eine Weile ansehen … einfach ansehen!“ Natürlich tat Flint ihr diesen Gefallen. Es schmeichelte seinem männlichen Ego, daß Gayle noch immer soviel Wert darauf legte, auch seinen Körper zu betrachten und zu bewundern.

Flint atmete tief durch, wölbte den Brustkorb heraus, ließ die Muskeln spielen und posierte in der Haltung eines griechischen Gottes vor seiner Frau, was ihr stets ganz besonders gefiel. Dann drehte er sich etwas zur Seite, so daß der Lichtschein von der Lampe in der Ecke seine kräftigen Schenkel und prallen Arschbacken gut im Profil erkennen ließ.

All dies trug aber auch dazu bei, ihn selbst zu erregen, so daß sein Penis stärker und immer stärker anschwoll, bis er wie eine Lanze nach oben ragte und bei der leisesten Bewegung auf und ab wippte. Das Organ nahm beinahe erschreckende Ausmaße an.

Flint blickte zu Gayle hinüber. Als er das lustvolle Funkeln ihrer Augen sah, als er bemerkte, wie sie unwillkürlich die Beine verkrampfte, durchzuckte ihn Stolz wie ein heißer Blitz.

Sein Schwanz pulsierte. Als Zeichen seiner Ungeduld quoll eine einzelne Perle aus dem winzigen Schlitz im Nillenkopf.

Flint Terris maß in Strümpfen einsfünfundachtzig und wog hundertneunzig Pfund. Alles Fleisch und Muskeln, ohne eine Unze überflüssiges Fett Er war stolz auf seine jugendliche Kraft. Sein Beruf stellte harte Anforderungen an ihn. Doch Flint hielt sich fit. Das war für ihn zu einer beinahe heiligen Angelegenheit geworden. Er hatte sich geschworen, sein Leben lang niemals schlapp und wabbelig zu werden, wie es bei den meisten Männern der Fall war, wenn sie die Dreißig erst einmal hinter sich hatten. Man konnte ihn nicht gerade als behaarten Mann bezeichnen, aber Brust und vor allem der Schambereich wiesen dichtes, krauses Haar auf. Er hatte einen flachen, muskelharten Leib, ein schmales, etwas unregelmäßiges Gesicht, eine römische Nase und buschige Brauen über tiefliegenden, dunkelbraunen Augen. Das dunkle Kopfhaar war immer noch sehr voll und dicht. Seine makellose Haut wies eine goldbraune Tönung auf.

Alles in allem … Flint Terris war ein Bild von einem Mann.

„Oh, Darling!“ seufzte Gayle, während sie ihren Mann ausgiebig von vom und von hinten bewunderte. Letzteres ermöglichten ihr die Spiegel im Kleiderschrank. „Du bist wahrhaftig schön!“

„Männer sind nicht schön, sondern stattlich“, korrigierte er scherzhaft.

„Manche, aber längst nicht alle. Doch du, Flint … du bist wirklich schön!“ behauptete sie.

Er starrte aufs eine Frau hinab, betrachtete die blassen, leicht bebenden Brüste, deren Haut straff gespannt war. Sie zitterten vor Verlangen. Sein Blick wanderte weiter zu ihrem verlockenden Bauch, zu ihren Beinen, deren Muskeln leicht verkrampft waren. Ab und zu spreizte Gayle die Schenkel, so daß Flint den rosa leuchtenden Mund ihrer Fotze sehen konnte … eine Rhapsodie aus Gold und Rosa und Elfenbein. Auch das tiefere, schattenhafte Loch selbst konnte er erkennen … dieses exotische, ewige Mysterium, das es für ihn noch immer war.

„Du bist schön, Gayle!“ flüsterte er heiser, und seine Augen glitzerten vor Verlangen. „Wenn hier schon von Schönheit gesprochen werden soll, dann kannst nur du dieses Attribut für dich in Anspruch nehmen.“

Gayle kicherte geschmeichelt und streckte ihm die Arme entgegen.

„Wir sind beide schön, mein Engel“, sagte sie. „Das ist ja gerade das Wunderbare. Ich bin schön für dich, du bist schön für mich. Aber was ist nun? Wollen wir endlich etwas mit diesem wunderschönen Ding von dir unternehmen oder nicht?“

„Mit was für einem wunderschönen Ding denn?“ fragte er und grinste sie spitzbübisch-übermütig an.

„Na, mit diesem schönen, großen Schwanz!“ keuchte Gayle. „Mit dieser großen, dicken Zeltstange!“ Sie schauerte wollüstig zusammen. „Oh, bitte, du Bastard! Mich juckt es schon ganz schrecklich!“

Aber Flint wollte noch immer nichts überstürzen. Er erinnerte sich an ein Vorspiel, das Gayle um den Verstand zu bringen pflegte.

Flint ging zum Fußende des Bettes, packte Gayles Beine an den Knöcheln und hob sie nach oben, bis sie beinahe senkrecht aufragten.

„Nein, Darling!“ keuchte sie. „Das … das kannst du nicht tun! Doch nicht jetzt … wo ich … nun, ich bin doch schon ganz naß dort unten!“

„Na, und? Das hat noch nie jemandem weh getan! Ich habe es schon immer gehaßt, einen kalten Motor zu starten … ganz besonders dann, wenn ihm auch noch das l ausgegangen ist!“

Er drückte ihre Beine noch höher nach oben, so daß sich die prallen Arschbacken vom Bett hoben. Mit rascher, geschickter Bewegung kletterte er nun ebenfalls aufs Bett, kniete sich zwischen ihre Beine und legte sie über seine Schultern, so daß er die goldbehaarte Pussy direkt vor seinem Mund hatte.

„Bombensicheren Unterstand … wer brauchtden schon?“ scherzte er. „Falls wir jemals einen Luftangriff erleben sollten, weiß ich schon jetzt, wo ich mich verstecken werde!“

„Flint! Du bist schrecklich! Außerdem weißt du doch, daß ich das engste Loch in der ganzen Stadt habe! Keine Babys, dafür die allerbeste Pflege, die ich ihm angedeihen lassen kann.“

Jetzt war sie an der Reihe, den Spieß einmal umzudrehen und ihn aufzuziehen.

„Zumal ich es doch dem allerkleinsten Pimmelchen anpassen muß, das es in dieser Stadt überhaupt gibt!“ fügte sie lächelnd hinzu.

„Na, warte!“ knirschte er gespielt zornig. „Ich werde dir gleich einmal eine Kostprobe des kleinsten Pimmelchens der Stadt geben! Noch ein kleines bißchen größer, und dein Ding müßte hinterher genäht werden!“

„Du Prahlhans!“

Und dann gab es plötzlich kein Gerede mehr.

Flint, der diese köstliche Fotze vor Augen hatte, konnte der lockenden Versuchung nicht länger widerstehen. Seine Lippen begannen an den Innenseiten der Oberschenkel entlangzugleiten.

Gayle gab einen zischelnden Laut von sich, als sein Mund sich auf ihre Vulva preßte und geräuschvoll daran zu lekken begann, als wollte er sie mit Haut und Haar verschlingen.

Flint stieß seine Zunge tief in die Liebesgrotte.

Gayle begann immer lauter zu stöhnen.

Flint ließ seiner Zunge freien Lauf; sie zuckte hin und her, peitschte die Fotzenwände, drang von neuem in die warme, feuchte Tiefe und trieb ein ungemein erregendes Spiel, das nicht ohne Folgen blieb.

Gayle kam es zum ersten Mal mit aller Macht.

„Oh … mein Gott … oooh … oh, Gott, oh Gott …! Oh, wie du da unten leckst … aaah … nicht so hart! Wumm, das brennt vielleicht … und wie das brennt … oooh …!“

Doch Flint verstand sich darauf, auch bei diesem Vorspiel noch für Abwechslung zu sorgen, wie Gayles nächste Worte nur allzu deutlich verrieten.

„Warte, Darling …! Bitte! Drehst du mich ein bißchen herum, ja? Damit ich … na, du weißt schon … ich möchte zu gern alles im Spiegel beobachten. Ja, … so ist’s richtig. Oh, mein Gott … wie schön du bist, Flint! Dieser kräftige Rücken … diese starken Beine … diese herrliche Brust! Ja, oh, ja! Leck, Liebster, leck! Leck mich hart! Herrgott, mir kommt’s bereits! Oh, und wie’s mir kommt! Aaah … oooh … jaaa …!!!!“

Hier veränderte Gayle ihre Position noch etwas, so daß sie einen besseren Blick in den Spiegel werfen konnte, um zu beobachten, wie Flint es beinahe darauf abgesehen zu haben schien, ihr mit seiner Zunge die Haut vom Kitzler zu peitschen.

Dieser Anblick im Spiegel heizte Gayle noch mehr ein, bis sie schließlich den Punkt erreichte, an dem es keine Umkehr mehr gab.

„Herrgott … ja … ja … ja …!“ zischte sie und zuckte wild mit den Hüften. Sie reckte ihren Unterleib dieser dolchartigen Zunge entgegen, um deren Huldigung bis zum äußersten auskosten zu können. „Leck mich! Leck mich hart! Härter! Noch härter! Oooh … Baby … es kommt … es koooommmmmt … ich … ich bin da … oooh … au … ooh … auweh … Baby! Baby!!!“

Flint stoppte, als ihre Ekstase auf dem Höhepunkt war. Er wartete geduldig, bis sie allmählich wieder auf die Erde zurückkehrte, und verstärkte ihren Orgasmus lediglich noch durch leichtes, behutsames Lecken an der äußeren Peripherie ihrer Vulva.

Und dann lag Flint endlich auf Gayle, saugte an ihren Brustwarzen, küßte abwechselnd die Titten, preßte zwischendurch auch einmal seine Lippen auf ihren Mund und verhalf ihr damit gewissermaßen aus zweiter Hand zu einer Geschmacksprobe ihrer eigenen Fotze (eine Intimität, die sie stets verrückt machte!).

Und dann waren beide zur letzten und endgültigen Vereinigung bereit.

Aber Flint zögerte es immer noch hinaus.

Mit einem Finger fuhr es lässig in ihre feuchte Fotze hinein und heraus, flirtete mit dem angeschwollenen Kitzler, strich mit dem Finger durch ihre Arschkimme und trieb auf diese Weise seine Frau von neuem auf den Gipfel wilder Leidenschaft.

„Soll ich dir jetzt einen blasen?“ murmelte sie halb benommen vor Seligkeit. „Ich möchte es gern … nach allem, was du bereits mit mir gemacht hast … nach all diesen herrlichen Dingen!“

„Das wäre mir sehr lieb, Baby“, seufzte er. „Du weißt ja, wie sehr mir das immer gefällt. Aber heute nacht ausnahmsweise einmal nicht, ja? Wie mir jetzt bereits zumute ist … also, ich fürchte, daß es dann zu einer Katastrophe kommen könnte! Ich wäre anschließend bestimmt nicht mehr imstande, dich zum Höhepunkt zu bringen.“

„Du weißt doch, daß dies nicht so wichtig ist. Natürlich werde ich gern mit dir zusammen fertig, aber an erster Stelle kommt dein Vergnügen.“

„Nicht bei mir! Entweder kommt’s uns beiden oder keinem? Unser Motto, erinnerst du dich nicht mehr?“

„Ein gutes Motto“, gab sie zu. „Das beste. Ich sollte es gelegentlich mal auf einer großen Tafel über unserem Bett anbringen.“ Sie zischte plötzlich: „Oh, bitte … Flint! Mach jetzt Schluß damit! Ich halte das nicht länger aus! Steck ihn endlich rein! Ich kann nicht länger warten!“

Also mußte jetzt ein gegenseitiger Exhibitionismus, der zum festen Bestandteil des Koitus-Vollzugs geworden war, ins Spiel gebracht werden. Und es war Flint, der dieses Nebenspiel vorschlug.

„Würdest du dich jetzt erst einmal aufsetzen, Baby? Du weißt ja, wie ich’s gern habe. Wenigstens als Anfang? Danach … nun, vielleicht können wir dann …“

„Natürlich, Darling“, sagte sie rasch. „Wie du es gern haben möchtest. Immer und jederzeit. Hier, dreh dich ein bißchen mehr herum … damit wir’s beide sehen können … alles … jede Bewegung!“

Und so nahmen die beiden eine Position ein, die es ihnen erlaubte, gleichzeitig im Spiegel zu beobachten, wie Flints monströser Schwanz in Gayles gähnende Fotze eindrang und zurückglitt.

Wieder hob Flint die Beine seiner Frau an, spreizte sie leicht auseinander und zog sie gleichzeitig etwas nach vom.

Gayle griff nach Flints großem, tropfendem Werkzeug und führte es in ihre beinahe schmerzhaft brennende und juckende Fotze ein. Der dicke Torpedo schob sich langsam in ihr Kanonenrohr und verschwand Zoll um Zoll im gut geölten Schlitz. Gayle rückte ihre Arschbacken etwas zurecht, um auch den letzten Millimeter des langen Schaftes in ihrem feuchten Liebeskanal aufnehmen zu können. Sie hob die Beine noch mehr an und legte sie auf seine Schultern. Glücklich seufzte sie vor sich hin, als sein Schwanz nun wie ein Motorkolben in ihrer Möse zu arbeiten begann und tiefer und immer tiefer in ihren Unterleib vorstieß.

Liebevoll blickten sie sich in die Augen, dann sahen beide gleichzeitig wie auf ein verabredetes Kommando in den Spiegel … die goldbraune Frau, der griechische Gott von einem Mann.

Allmählich begannen beide, kräftiger mit dem Hintern zu zucken, sich schneller und heftiger aneinanderzudrängen, Liebe zu machen … zu ficken … während es doch eigentlich …

Es war eigentlich gar keine gegenseitige Liebe. Jeder Körper machte Liebe für sich selbst.

Flint und Gayle seufzten, stöhnten und ächzten immer lauter. Sie bewegten sich immer schneller. Wollüstige Laute, die sich zu Schreien steigerten, kamen über ihre Lippen.

Doch selbst dann konnte Gayle noch nicht genug bekommen. Sie bewegte die Beine auf den Schultern ihres Mannes, brachte sie in eine noch bessere Lage und versuchte, mehr und immer mehr von diesem köstlichen, hämmernden, zuckenden Fotzenspalter zu bekommen.

In Holton gab es in dieser Nacht noch weitere Körper, die mit dem gleichen Rhythmus beschäftigt waren. Ihre Position mochte zwar etwas konventioneller sein, war aber deswegen nicht weniger wirksam.

Buff und Kerne Lowery gingen direkter und mechanischer an den Sex heran.

„Was glaubst du, Kerne?“ fragte Buff, während sie mit ihrem achtunddreißigjährigen Arsch ungestüm unter dem schon etwas dicken Körper ihres Mannes hin und her zuckte und jeden seiner wuchtigen Stöße mit langjähriger Erfahrung geschickt abfing und erwiderte. „Meinst du, daß sie’s tun werden? Du mußt doch zugeben, daß sie ein wahres Bilderbuch-Paar sind, oder?“

„Das ist verdammt sicher! Sind oberflächlich und eitel genug. Die Frage ist jetzt nur noch … sind sie auch gierig genug?“

„Darauf möchte ich fast mein Leben verwetten“, sagte Buff. „Ich brauche nur daran zu denken, wie neidisch Gayle alles gelobt hat, was die anderen anhatten. Sie ist bestimmt hungrig genug.“

„Es dürfte sich auf alle Fälle lohnen, es einmal zu riskieren. Ich glaube, daß Flint auch reif ist. Er ist so ein richtiger Biber-Typ. Eifrig, strebsam, ehrgeizig.“

„Wir müssen weiß Gott endlich etwas unternehmen! Seit Wayne und Trikki in diesen Schlamassel in Seattle geraten sind, war doch nichts mehr los.“

„Ganz recht, Darling, es muß etwas geschehen … und wenn schon wegen nichts anderem, als wegen der Art, wie du mit deinem Arsch wackelst!“

„Nun hör sich das einer an! Der großartige Liebhaber! Mann, du hast doch nicht mehr Finesse als ein Sherman-Tank!“

„Früher hast du dich nicht darüber beschwert.“

„Du ja auch nicht! Was ist los, he? Denkst du etwa jetzt schon an Gayle? Denke lieber nicht zu viel an sie! Ich habe bei ihr noch einen sehr langen Weg vor mir.“

„Wollen wir sie nicht einfach mal einladen? Sie auf die Probe stellen? Wer weiß, vielleicht sind wir dazu gar nicht mehr imstande. Schließlich … wir werden auch nicht gerade jünger, meine Liebe, wie du sehr wohl weißt.“

„Sprich nur für dich allein, mein Süßer! Also … als ich mit diesem Burschen tanzte … Ein stattlicher Mann! Ich schwöre, daß ich mir beinahe das Höschen naß gemacht hätte! Ich muß das unbedingt mal ausprobieren.“

Sie rammte ihr Becken noch härter, beinahe wütend, nach oben.

„Auf, Baby! Treib diese Stange richtig hinein! Bei mir ist’s gleich soweit. Und bei dir?“

„In einer Sekunde!“ keuchte er „Halt’s noch so lange zurück, ja? Aber um noch einmal auf das Ehepaar Terris zurückzukommen … soll man das Eisen nicht schmieden, solange es heiß ist?“

„Nächste Woche? Ich werde Gayle anrufen. Aber jetzt …“ Sie schlang ihre dünnen, harten Beine um die fetten Oberschenkel ihres Mannes und bildete sich dabei tatsächlich ein, es wäre Flint; es wäre sein hartes Kanonenrohr von Schwanz, das in ihrer dampfenden Fotze arbeitete.

„So steck doch dieses gottverdammte Eisen endlich richtig rein!“ keuchte sie. „Nur zu! Bis auf den Grund! Oh … oh … ja … rein damit … nur rein … tiefer … härter … noch tiefer … oh … oooh … ah … ah … ahahah … ooooooohaaaaaah …!!!!!!“

Und dann – genau in dem Augenblick, als ihr Blut unter einem wilden Orgasmus zu dampfen schien – spürte sie auch schon, wie der harte Schaft Spritzer auf Spritzer in ihre zuckende Fotze jagte. Sie schrie vor hemmungsloser Ekstase laut auf.

Aber diesmal war alles für sie noch viel köstlicher und erregender, weil sie dabei unaufhörlich an Flint Terris dachte.

Ein Fick … wahrscheinlich nicht ganz so ästhetisch wie die Nummer, die soeben von Gayle und Flint Terris beendet wurde … aber nichtsdestotrotz ein Fick.

2

Das Ehepaar Terris war ziemlich überrascht und natürlich nicht wenig erfreut und geschmeichelt, als sie die Einladung zum Dinner in das palastartige Heim von Buff und Kerne Lowery erhielten.

Beide konnten allerdings nicht einmal im entferntesten auch nur ahnen, was dahintersteckte; was man von ihnen verlangen würde.

Und an diesem Freitagabend um acht Uhr war auch von einem Dinner noch keine Spur zu sehen.

„Nehmen Sie noch einen Drink“, sagte Kerne Lowery zu Gayle. „Morgen ist ja Samstag, und da braucht keiner von uns zu arbeiten, so daß wir alle gründlich ausschlafen können, um uns wieder zu erholen. Machen wir aus dem heutigen Abend eine richtige Party. Das ist ja gerade das Dumme mit der Welt von heute … niemand nimmt sich mehr die Zeit für ein bißchen Spaß.“

Gayle betrachtete ihr halbvolles Glas und dabei wurde ihr höchst unbehaglich zumute.

„Lieber nicht“, lehnte sie rasch ab. „Ich habe schon Mühe, dieses Glas hier zu leeren.“

Lowery gestattete sich grollende Empörung.

„Was ist los mit Ihnen, Gayle? Schmeckt es Ihnen vielleicht nicht?“

„Oh, doch, sogar sehr gut“, versicherte sie ihm hastig. „Diese Drinks sind wirklich köstlich.“

Sie machte eine Pause und versuchte, ihre Worte zu einem richtigen Satz zusammenzufügen.

„Es ist ja auch nur, daß ich … ich meine, ich möchte mir selbst keine Schande machen. Wissen Sie, ich bin diese starken Getränke wirklich nicht gewöhnt.“

„Unsinn! Sich selbst Schande machen! Eine so wunderschöne Frau wie Sie? Nichts, was immer Sie auch tun sollten, könnte Buff und mich im geringsten kränken oder gar beleidigen. Sie … Sie und Flint … Sie beide sind doch Nummer eins bei uns.“

Er lehnte sich zu dicht bei ihr an und drückte seinen Bauch an ihren Rücken.

„Besonders natürlich Sie“, fuhr er fort. „Sie sind … Sie sind einfach herrlich!“

Er verzog das Gesicht, als hätte er auf einmal Zahnschmerzen.

„Sie sind wirklich eine tolle Frau, Gayle! Ein herzerfrischender Anblick für müde Augen. Mir jedenfalls kommt die ganze Welt plötzlich viel schöner vor, nur weil Sie hier sind.“

Er entwand ihr mit sanfter Gewalt das Glas und ging davon, um es nachzufüllen.

Gayle war sich selbst überlassen.

Der Drink zeitigte bereits Wirkung bei ihr. Sie war leicht benommen und überlegte vage, wann wohl endlich das Dinner serviert werden würde.

Wenn ich noch mehr von diesem starken Zeug trinke, dachte sie, dann werde ich bald auf den Arsch fallen!

Damit hatte sie durchaus recht, denn Gayle war es tatsächlich nicht gewöhnt, viel zu trinken.

Sie sah sich im luxuriös eingerichteten Wohnzimmer um, und weil sie so etwas wie Neid auf den wesentlich höheren Lebensstandard der Lowerys empfand, fühlte sie sich noch imbehaglicher.

Sie überlegte, ob Flint und sie es wohl in absehbarer Zukunft schaffen würden, auch nur auf eine annähernd gleiche Ebene zu gelangen … auf diese Ebene von Luxus und Überfluß.

Diese Überlegungen hatten natürlich etwas mit dem Alkohol zu tun, den Gayle zu rasch getrunken hatte.

Wohl zum zehnten Male überlegte Gayle, wie merkwürdig doch die ganze Situation hier war. Das Wohnzimmer der Lowerys schien ein eigenartiges Fluidum auszustrahlen, das Gayle einfach nicht verstand. Und natürlich wagte sie auch nicht, eine entsprechende Frage an ihren Gastgeber zu richten. Immerhin … Kerne Lowery war Flints Chef; und wenn Flint es in der Firma zu etwas bringen wollte, dann würden sie verpflichtet sein, auf alle Launen dieses Ehepaares einzugehen.

Erstens wurden die Drinks viel zu schnell hintereinander serviert.

Und zweitens … wann würde man endlich essen?

Cocktails am späten Nachmittag, üblicherweise so gegen halb sieben, das war eine Sache, aber vier, fünf Drinks (an die genaue Anzahl konnte sich Gayle beim besten Willen nicht mehr erinnern] innerhalb von anderthalb Stunden … nun, das war eine ganz andere Sache! Das war Mord!

Noch mehr wunderte sich Gayle über einen anderen Umstand.

Fast von Anfang an schienen es die Gastgeber darauf angelegt zu haben, Gayle und Flint ständig voneinander getrennt zu halten.

Flint war von der attraktiven Mrs. Lowery sofort mit Beschlag belegt worden, während Gayle von dem wesentlich weniger attraktiven Ehemann dieser Frau in Anspruch genommen wurde.

Aber … welchen Zweck verfolgten sie denn damit?

Als Gayle wieder einmal einen verstohlenen Blick zu ihrem Mann und Mrs. Lowery hinüberwarf, durchzuckte sie ein leichter Anflug von Eifersucht, den selbst ihr leicht benebeltes Gehirn nicht ignorieren konnte.

Flint und Buff saßen sehr dicht nebeneinander auf der riesigen L-förmigen Couch, die eine ganze Wand des arena-ähnlichen Wohnzimmers einnahm.

Gayle fühlte sich ziemlich pikiert.

Wenn diese Frau ihre Finger nicht von meinem Mann läßt, dann …

Doch ihr Zorn verflog genauso schnell, wie er aufgeflakkert war. Er wurde von einer anderen Empfindung ersetzt … von Neugier.

Gayle wollte zu gern die wahren Gründe für diese Einladung zum Dinner herausfinden.

Aber da war noch etwas anderes.

Gayle konnte, wenn sie sich selbst gegenüber ganz ehrlich sein wollte, nicht bestreiten, daß sie sich von den ständigen Aufmerksamkeiten und Komplimenten des Hausherrn geschmeichelt fühlte. Das alles tat ihrem Ego sehr gut und stärkte ihr Selbstbewußtsein.

Daß dieser Mann, Präsident von Horizon Electronics, vielfacher Millionär, ihr auf diese Weise den Hof machte, wirkte ungemein stimulierend auf Gayle.

Wenn Gayle gut mit diesem Mann auskommen sollte, wenn sie sich ihm gegenüber richtig verhielt … es war gar nicht abzusehen, was er dann vielleicht für Flint tun würde!

Nur … wie weit darf eine Ehefrau bei diesem Spiel gehen? fragte sich Gayle leicht besorgt. Was erwartet man von mir? Bin ich vielleicht schon zu weit gegangen? Wie er sich vorhin unzweideutig an mich gepreßt hat! Glaubt er vielleicht, daß ich ihm schon zu weit entgegengekommen bin? Daß ich überhaupt nicht merken würde, was hier gespielt wird? Oder noch gespielt werden soll? Und was Buff mit Flint treibt … diese allzu stark betonte Vertraulichkeit, ja beinahe Intimität …!

Ihr wurde plötzlich noch unheimlicher zumute.

Verdammt, wenn ich nicht bald etwas zum Essen bekomme, dann …!

Wieder warf sie einen verstohlenen Blick zu Buff und Flint hinüber.

Die beiden unterhielten sich jetzt ungemein lebhaft und angeregt.

Plötzlich empfand Gayle brennenden Neid auf Buffs nerzbesetztes Abendkleid, das ihrer Schätzung nach mindestens dreieinhalb tausend Dollar gekostet haben dürfte. Die wesentlich ältere Frau sah heute abend sehr schick aus.

Gayle fühlte sich trotz ihrer Jugend, trotz ihrer Schönheit, trotz des eigens für diesen Abend gekauften Kleides der anderen irgendwie unterlegen, und dieses Gefühl verursachte ihr stärkstes Unbehagen.

Man mußte es Buff bescheinigen … sie hatte unter Berücksichtigung ihres Alters immer noch eine sehr gute Figur. Schöne Beine; hohe, feste, pralle Brüste.

Gayle konnte es Flint weiß Gott nicht verdenken, wenn er sich zu dieser reifen Frau hingezogen fühlte. Und schließlich … sie könnte für ihn ja zur Wohltäterin, zur wohlwollenden Gönnerin werden.

Es war ganz offensichtlich, daß Buff hier im Hause den Ton angab und ihren Mann beherrschte. Wahrscheinlich würde er stets tun, was sie von ihm verlangte.

Der Büroklatsch wußte zu berichten, daß Buff Lowery die eigentliche Macht hinter dem Thron von Horizon Electronics darstellte. Angeblich sollte sie mit ihrem Geld ihrem Mann erst zu einem guten Start verholfen haben, so daß sie auch heute noch in geschäftlichen Dingen ein starkes Mitspracherecht hatte. Mehr als einmal sollte sie ihrem Mann mit ihrem Privatvermögen geholfen haben, irgendwelche finanziellen Krisen zu überwinden.

Aber das mag alles sein, wie es will, sagte sich Gayle beinahe wütend. Mir wär’s entschieden lieber, wenn sie ihre Finger von meinem Mann ließe!

Als sie sah, wie Buff gerade mit den Fingern über Flints Knie strich, war Gayle schon drauf und dran, dazwischenzugehen, doch ausgerechnet in diesem Moment kam Kerne mit den frischen Drinks zurück.

Wieder wurde Gayle mißtrauisch. Sie hatte den Eindruck, als wären die für sie und Flint bestimmten Drinks wesentlich großzügiger bemessen als die anderen. Und wahrscheinlich hatte Kerne sie auch viel stärker gemixt.

„So, da haben wir’s!“ strahlte Kerne, „Öl für die Lampen von China! Ich habe mich übrigens soeben nach dem Dinner erkundigt. Es wird bald serviert werden.“

Wieder bedachte Kerne die junge Frau mit diesem verschmitzten, beunruhigenden und auch leicht spöttischen Lächeln.

„Na, haben Sie mich inzwischen ein bißchen vermißt, Baby?“

Herrgott, was sollte sie denn auf eine solche Frage bloß antworten! Wenn sich ein Mann von zwei-, dreiundvierzig Jahren derartig zum Esel machte?

„Natürlich, Mr. Lowery“, scherzte sie. „Kam mir fast wie eine Ewigkeit vor.“

„Mr. Lowery …! Aber nicht doch, Baby! Warum so formell? Ich heiße Kerne. Wie oft muß ich Ihnen das denn noch sagen, meine Liebe?“

„Tut mir leid … entschuldigen Sie, Mr. – – … äh … Kerne. Aber das vergesse ich eben dauernd. Nun ja … da Sie doch Flints Chef sind und so … ich meine, da muß ein Mädchen doch Respekt zeigen.“

„Aber, aber, meine Liebe, doch nicht jetzt! Bitte, nicht! Keinen Respekt! Das ist doch für einen alten Mann geradezu tödlich! Nein, nein, vergessen Sie das alles nur schleunigst! Tun Sie doch ganz einfach so, als wäre ich ein fröhlicher, junger Bursche … wie Ihr Mann!“ Er sah sie beinahe vorwurfsvoll an und fügte hinzu: „Oder ist das wirklich zuviel verlangt?“

Gayle hatte ihren Manhattan schon wieder viel zu schnell getrunken. Sie spürte, wie eine flüchtige Welle von Mitleid für diesen Mann in ihr aufquoll, und da beschloß sie, fortan doch ein bißchen netter zu ihm zu sein.

„Natürlich nicht“, antwortete sie lächelnd und blickte ihn dabei kokett an. Sie strich sogar leicht mit ihren Fingern über seine Hand. „Sie sind noch immer ein sehr attraktiver Mann, und ich möchte beinahe wetten, daß Sie früher so manches arme Mädchenherz geknickt haben!“

Gayle begriff zu ihrem Schrecken, daß sie eben böse ins Fettnäpfchen getreten war. Etwas Schlimmeres hätte sie weiß Gott kaum sagen können!

„Ich meine …“, begann sie stotternd, um ihren Fehler sofort wieder zu korrigieren. „… wenn Buff Sie geheiratet hat … eine so atemberaubend schöne Frau … so klug und gebildet … also, eine Frau wie Buff … und … und …“

Da Gayle spürte, wie sie sich immer mehr verhedderte, schlug sie verspielt eine Hand vor den Mund, sah den älteren Mann erneut sehr kokett an, kicherte leise und sagte dann: „Na, sehen Sie, welche Wirkung diese Drinks schon auf mich haben? Ich plappere einfach drauflos, und alles, was ich sage, rutscht mir einfach falsch heraus und …“

„Ganz im Gegenteil, Baby“, kam er ihr zu Hilfe. „Alles, was Sie sagen, hört sich ganz entzückend an!“

Er war inzwischen schon wieder sehr dicht an sie herangetreten, so daß sich ihre Hüften berührten.

„Sie brauchen sich doch meinetwegen nicht zu entschuldigen, meine Liebe! Ich akzeptiere alle Komplimente, auch wenn sie aus zweiter Hand stammen.“

„Aber … aber Sie sind wirklich ein stattlicher Mann, Kerne!“ beteuerte sie lebhaft, und das meinte sie sogar aufrichtig. Was machte so ein kleiner Altersunterschied denn schon groß aus? Ihr Herz begann aber doch wild zu flattern, als sie nun Lowery tief in die Augen sah und das spöttische Funkeln darin erkannte.

Sein dunkles Haar wies bereits graue Schläfen auf, aber alles in allem genommen … schlecht sah er wirklich noch nicht aus! Vor allem strahlte dieser Mann so etwas wie animalischen Magnetismus aus, der seine Ursache wohl in einem stark ausgeprägten Selbstbewußtsein haben dürfte.

„Ich meine es vollkommen ernst!“ sagte Gayle.

Doch als sie sich in diesem Augenblick vorstellte, sich sexuell mit ihm einzulassen, steigerte sich die ohnehin schon nicht geringe Verwirrung nur noch mehr.

„Finden Sie mich wirklich immer noch stattlich genug, um imstande zu sein, bei einem so reizenden Geschöpf wie Ihnen einen Volltreffer landen zu können?“ fragte er. „Bitte, Kerne …!“ flüsterte sie verlegen und versuchte, einen Schritt von ihm zurückzutreten. „Was reden Sie denn da?“

Kerne wollte sie umarmen.

„He, was machen Sie denn jetzt schon wieder?!“ rief sie, und dann geriet sie geradezu in Panik und schrie laut auf: „Oh … Flint!“

Aber Flint war gar nicht mehr da. Und Buff auch nicht.

Verzweifelt blickte sich Gayle im riesigen Wohnzimmer um, konnte aber nur feststellen, daß sie mit Kerne allein war. Erst als sie auch noch einen Blick durchs Fenster warf, sah sie Flint und Buff, beide schon ziemlich unsicher auf den Beinen, draußen über den gepflegten Rasen gehen. Offensichtlich wollte Buff mit Flint einen ausgiebigen Rundgang über den herrschaftlichen Besitz machen. Die beiden verschwanden kurz darauf einen Moment außer Sicht, weil der schmale Gartenpfad um ein dichtes Gebüsch herumführte, doch dann tauchten sie wieder auf. Gayle beobachtete wie hypnotisiert die Vorgänge dort draußen und vergaß für einen Augenblick vollkommen ihre eigene Lage.

Buff gab sich betont unbeholfen und schien sich bei Flint mit einem Hinweis auf ihre hohen, spitzen Absätze dafür zu entschuldigen. Jedenfalls legte sie ihm einen Arm um die Taille und steuerte nun einem von Efeu überwucherten Laubengang zu.

Gayle sah, wie Buff plötzlich stehenblieb, Flint umarmte und ihm einen heißen, leidenschaftlichen Kuß auf den Mund drückte.

Flint erstarrte sekundenlang, dann wollte er sich aus der Umarmung lösen.

Doch die Frau klammerte sich an ihm fest und küßte ihn immer wieder.

Da schienen auch bei Flint die hastig getrunkenen Manhattans die Oberhand über den Verstand zu gewinnen, zumal er ja nicht wissen konnte, daß er von seiner Frau beobachtet wurde.

Flint riß nun seinerseits die Frau stürmisch in die Arme und erwiderte ihre wilden Küsse mit gleicher Glut.

Kerne hatte natürlich längst bemerkt, was Gayle so gespannt dort draußen beobachtete.

„Zum Teufel, Baby!“ flüsterte er ihr heiß ins Ohr. „Wenn’s die beiden da draußen tun, warum dann nicht auch wir beide, he?“

Bevor Gayle noch recht begriffen hatte, was er eben gesagt hatte, wurde sie auch schon von seinen kräftigen Armen umschlungen und von ihm fieberhaft geküßt.

Gayle geriet nun vollkommen durcheinander. Sie wollte den Chef ihres Mannes nicht verärgern. Gleichzeitig hatte sie Angst, den Drink auf den kostbaren Teppich zu verschütten, falls sie sich jetzt allzu heftig wehren würde.

So hielt sie es schließlich für das beste, einfach nachzugeben. Sie ließ seine feuchten Küsse über sich ergehen und ertrug sie so gut wie möglich.

Dann drängte Kerne sie langsam, aber unwiderstehlich auf die Couch zu, ohne dabei ihren Mund freizugeben.

Jetzt wollte Gayle doch so etwas wie Panik überkommen, die jedoch merkwürdigerweise amüsiertem Entzücken Platz machte, als Kerne sie auf die Couch zurückdrückte.

Gayles Eitelkeit war geweckt. Es müßte doch eigentlich Spaß machen, diesen Mann zu reizen und ein bißchen an der Nase herumzuführen. Und überhaupt … wenn Flint dort draußen mit der Ehefrau dieses Mannes so ungeniert herumtändelte, warum sollte sie es dann nicht auch tun? Wenn Flint glauben sollte, seiner Gastgeberin im Interesse seiner Karriere zu billigem Vergnügen verhelfen zu müssen … war es dann nicht auch Gayles Pflicht, sich dem Gastgeber und Chef ihres Mannes gegenüber nicht allzu prüde zu geben?

Gayle, die im Grunde genommen einen sehr starken Sexualtrieb hatte, empfand sehr bald echtes Verlangen, das durch dieses Gefühl, etwas Verbotenes zu tun, nur noch mehr angefacht wurde.

Jetzt wurde nicht nur geredet und aus Höflichkeit leeres Stroh gedroschen.

Kerne war wirklich ein attraktiver Mann im besten Alter. Für Gayle war es ein erregendes Gefühl, zu wissen, daß sie imstande war, solchen Einfluß auf ihn auszuüben … auf den reichsten und mächtigsten Mann in Holton!

„Das ist … verrückt!“ keuchte sie und schluckte heftig, als Kerne endlich ihren Mund wieder freigab. „Und ich … ich verstehe das alles nicht, Kerne! Hören Sie sofort damit auf! Hören Sie auf, bevor …“

„Bevor … was?“ fragte er leise lachend. „Bevor es anfängt, Ihnen zu gefallen? Wäre das denn so schrecklich? Zum Teufel, wo gibt’s denn hier überhaupt ein Problem, he? Wenn Ihr Mann und meine Frau dort draußen herumschmusen können …“

Er sprach gar nicht erst aus, was er hatte sagen wollen, sondern fiel bereits wieder über Gayle her und verschloß ihr den Mund von neuem mit einem wilden, leidenschaftlichen Zungenkuß.

Die Wildheit seines Angriffs kam für Gayle so überraschend, daß alles vor ihren Augen zu verschwimmen begann. Sie wurde sehr rasch völlig hilf- und wehrlos, obwohl sie natürlich genau wußte, was unweigerlich folgen würde.

Lowerys beinahe brutaler Angriff von vom legte sehr rasch Gayles starke Sexualität frei. Bereitwillig ließ sie sich noch tiefer in eine Art selbstgewählter Betäubung sinken und entschuldigte ihr Verhalten vor sich selbst mit der Vorstellung, wie Buff und Flint sich dort draußen zwischen den Büschen ja ebenfalls umarmten und küßten … vielleicht sogar schon …

Doch dann brodelte plötzlich lodernder Zorn in ihr auf.

Dieses … dieses Tier! tobte sie innerlich gegen ihren Mann. Dieses undankbare, gefühllose Tier! Oh, wie konnte er nur! Mit dieser alten Frau!

Ihre Wut steigerte sich immer mehr.

Und dann spürte sie, wie Kernes Finger von ihrer Taille allmählich nach oben wanderten und sich auf ihre rechte Brust preßten.

Ja, Kerne! Oh, ja, ja, ja! Wenn du das unbedingt willst … also ich … ja, ja, ja … falls …

Gayle spürte, wie Kernes Zunge tief in ihren Mund eindrang. Merkwürdigerweise empfand sie jedoch keinen Widerwillen, wie sie es eigentlich erwartet hätte, sondern nur eine riesige Woge wilder Leidenschaft, die über sie hinwegschwemmte und sie zu ertränken drohte … das ungestüme Verlangen, einfach zu kapitulieren … überallhin zu folgen, wohin dieser so selbstsichere, so befehlsgewohnte Mann sie jetzt führen würde.

Ohne sich richtig bewußt zu werden, was sie eigentlich tat, begann nun auch ihre Zunge das aufreizende Spiel zu erwidern.

Gayle schlang beide Arme fest um Kernes Nacken und preßte den Mann noch fester an sich.

Das wilde Delirium intensivierte sich.

Bald spürte Gayle die tastenden, forschenden Finger des Mannes auf ihren Knien … dann dazwischen … zwischen ihren Schenkeln … unter ihrem Rock … auf der samtweichen, heißen Haut ihrer nackten Oberschenkel über den Strumpfbändern … noch höher … immer höher … immer weiter auf die fieberhaft juckende Öffnung zwischen den Beinen zu.

Seine Finger hatten gerade diese kritische Stelle erreicht, als plötzlich ein Geräusch laut wurde.

Sofort fuhren die beiden erschrocken auseinander und richteten sich auf.

Gayle drückte hastig die etwas zerzauste Frisur zurecht. Sekunden später kamen Buff und Flint herein. Das ziemlich verlegene und dümmliche Gesicht von Flint entsprach genau dem Grinsen, das nun auch Gayle und Kerne zeigten.

Gayle konnte sich jedoch des Eindrucks nicht erwehren, als hätte Buff sofort einen fragenden Blick zu ihrem Mann hinübergeworfen, worauf beide kaum wahrnehmbar nickten, als wollten sie sich gegenseitig etwas bestätigen.

„Wir kommen eben aus der Küche“, sagte Buff in leichtem Unterhaltungston. „Clodia sagt, daß das Essen gleich fertig sein wird.“ Zu Gayle gewandt fuhr sie fort: „Ich habe Flint unseren Garten gezeigt. Sie hatten doch hoffentlich nichts dagegen?“ Darm wanderte ihr Blick von Gayle zu Kerne. „Und ihr beide habt euch doch hier nicht etwa danebenbenommen, solange wir draußen waren, oder?“ Wieder sah sie Gayle an und sagte: „Wenn Kerne ein bißchen zuviel getrunken hat, dann läßt er sich leicht zu Unbesonnenheiten hinreißen.“

Jetzt blickten sich Gayle und Flint an.

Da beide unter leichten Schuldgefühlen litten, interpretierte jeder von ihnen das sofortige Ausweichen als Eingeständnis einer Schuld.

Flint preßte die Lippen zu einem harten, schmalen Strich zusammen.

In diesem Augenblick sprang eine hohe, unüberwindliche Mauer zwischen ihnen auf, und gleichzeitig wurden Feindseligkeit und Rachsucht geboren.

Wenige Augenblicke später hakte sich Buff bei Flint unter und lächelte ihn verführerisch an.

Sie gingen in den Speisesaal zum Dinner.

3

Nach dem Dinner versuchte Flint mehrmals, sich von den Gastgebern zu verabschieden, um aus dieser höllischen Situation so schnell wie möglich herauszukommen.

Aber davon wollten die Lowerys einfach nichts hören. Sie amüsierten sich prächtig, und obwohl es bereits nach zweiundzwanzig Uhr war, dachten sie offensichtlich noch gar nicht daran, diese Party zu beenden.

Da beim Essen ein sehr starker, halbsüßer Wein serviert worden war, konnten Gayle und Flint ihre Gedanken nicht mehr richtig konzentrieren. Ihre Widerstandskraft war geschwächt, und keiner von ihnen war imstande, eine Lösung zu finden, um sich aus dieser verzwickten Situation mit Anstand herauszuwinden.

Ihre Gastgeber waren nicht nur außerordentlich liebenswürdig und vertraulich, sondern geradezu überschwenglich, und deshalb war es für Flint gar nicht so leicht, zum Aufbruch zu drängen, ohne die Lowerys zu kränken oder gar zu beleidigen.

Und Kerne wurde nicht müde, immer neue Drinks zu servieren.

Es gab Benedictine, russischen Wodka und schottischen Whisky … und das alles natürlich munter durcheinander.

Vor allem der Whisky tat seine Wirkung. Es war ein trügerisch mild schmeckender Scotch, der auf geradezu wunderbare Weise dazu beitrug, Gayle alle Gewissensbisse vergessen zu lassen. Sie wurde ausgelassen heiter und sehr empfänglich für die zweideutigen, schlüpfrigen Geschichten, die Kerne unter dem Beifall seiner Frau Buff nun zum besten gab.

Gegen 23.30 Uhr fand sich Gayle schließlich wieder von Flint getrennt und saß dicht neben Kerne auf der riesigen Couch im Wohnzimmer.

Flint und Buff hockten am anderen Ende.

Beide Paare kuschelten sich ziemlich intim aneinander.

Gayle wurde sich nur vage bewußt, wie Kerne seine Hände ungeniert über ihren Körper Spazierengehen ließ und sie dabei immer wieder und immer wilder und leidenschaftlicher küßte. Gayle wußte nur noch, daß es für sie und Flint kein Entrinnen mehr gab. Irgendwo tief im Unterbewußtsein spürte sie, daß sie und Flint schon verloren gewesen, waren, als sie heute abend in diesem Hause angekommen waren.

Wozu sich jetzt also noch länger gegen das ohnehin Unvermeidliche wehren?

Irgendwann war das Licht ausgegangen, ohne daß es eieiner der vier anwesenden Personen aufgefallen wäre. Auch das prasselnde, lodernde Kaminfeuer war ziemlich heruntergebrannt und verströmte nur noch wenig Helligkeit. So lag das große Wohnzimmer fast völlig im Dunkeln. Die ganze Atmosphäre und auch die Stimmung der beiden Paare war ungemein erotisch.

Wieder konnte Gayle trotz des Halbdunkels im Zimmer beobachten, wie unverschämt Buff mit Flint flirtete. Die Hände der älteren Frau waren ständig in Bewegung und strichen über Flints Gesicht, seine Hände und Beine. Gayle wunderte sich ein wenig, wieso sie bei diesem Anblick nicht mehr Ärger empfand. Statt dessen wurde sie sich eines höchst unmoralischen Verlangens bewußt, das ihr zunächst nur das Herz zusammenpreßte, dann aber wie eine heiße Welle bis in die innersten Tiefen ihres Geschlechtsorgans vorstieß. Wäre sie jetzt zu Hause gewesen, dann hätte sie wohl nichts davon abhalten können, über Flint herzufallen, ihn auszuziehen und an seinem Schwanz zu saugen. Sie hätte ihn überredet, auf der Stelle Liebe mit ihr zu machen, bis beide restlos erschöpft und befriedigt gewesen wären.

Aber ich bin nicht zu Hause, dachte sie benebelt und wünschte sich im Moment weiter nichts, als die Röcke zu heben und sich selbst zwischen die Schenkel zu langen … so unerträglich waren die Hitze und der brennende, jukkende Schmerz, den sie dort empfand. Aber ich bin doch überhaupt nicht zu Hause! Ich bin hier … in diesem hübschen Wohnzimmer … bei diesen netten und einflußreichen Leuten … bei Leuten, die mir helfen können … die Flint sehr viel hefen können … die mir und Flint helfen können … sehr sogar … und deshalb … was wäre denn schon groß dabei, wenn wir jetzt beide …

Wie sich dann herausstellte, hatten weder Gayle noch Flint etwas mit der endgültigen Verführung zu tun.

Ganz plötzlich, fast wie auf ein verabredetes Signal hin, sahen sich nämlich die Gastgeber einen Moment an.

Sekunden später gingen beide auch schon als Angreifer auf ihr jeweiliges Ziel los, und es schien sie kein bißchen zu genieren, daß jedes Paar das andere ganz offen dabei beobachten konnte.

Buff küßte und betastete Flint, als wären die anderen überhaupt nicht da.

Kerne stand in dieser Beziehung seiner Frau in nichts nach.

„Oh, Gott, oh, Gott …!“ murmelte er immer wieder, während er Gayle auf die geschlossenen Augen, auf die Ohren, auf den Hals und schließlich auf den Mund küßte. „Du bist so unglaublich schön, mein Engel!“ flüsterte er leise, heiser und leidenschaftlich. „Du kannst alleshaben, was du willst. Du brauchst es nur zu sagen. Aber … stoße mich jetzt nicht zurück! Du und ich. Buff und Flint. Siehst du nicht, was das bedeuten würde? Für Buff und mich wäre es wie eine zweite Chance … falls wir – nur dieses eine einzige Mal! – euch zwei haben könnten. Ein Paar, so jung und schön wie du und Flint. Verweigert euch uns nicht! Stoße mich nicht zurück, ich flehe dich an! Ich werde gut zu dir sein. Ich werde dafür sorgen, daß du dich wie eine Königin fühlst.“

Bei diesen Worten war Gayle zumute, als hätte sie irgend jemand all ihrer Willenskraft beraubt, als hätte jemand einfach ihren Verstand abgeschaltet. Sie konnte nicht mehr vernünftig denken. Sie war stark betrunken und sexuell erregt. In diesem Zustand hatte sie plötzlich das Gefühl, allmächtig zu sein. Es wollte ihr scheinen, als würde sie irgendeine gute Tat vollbringen, die ihr eines Tages im Himmel gelohnt werden würde, falls sie sich jetzt diesem so flehend bettelnden Mann hingeben würde. Ein abgrundtiefer Seufzer kam über ihre Lippen. Ihr Herz quoll über vor Mitleid mit diesem Mann. Ein sich ganz schüchtern im Unterbewußtsein meldendes Gefühl, das sie warnen wollte, das sie davor bewahren wollte, sich zu etwas Schmutzigem hinreißen zu lassen, war nicht imstande, bis in ihr Gehirn vorzudringen und sich dort Geltung zu verschaffen.

Wenn ich gut zu ihm bin, dann wird er auch gut zu mir sein, überlegte sie. Ich weiß, daß er dann sein Versprechen halten wird.

Diese Überlegung schwemmte alle anderen Gedanken fort.

Und als sie dann gar noch sehen mußte, wie Flint sich willenlos von Buff umarmen und küssen ließ, da brach auch der letzte Rest von Willenskraft und Widerstand bei Gayle ganz von selbst in sich zusammen.

Jetzt sah sie, wie Buff ungeniert Flints Hosenschlitz öffnete. Sie sah, wie Buff eine Hand hineinschob.

Und dann spürte sie Kernes Finger zwischen ihren Oberschenkeln … an ihrer Fotze … an diesem heißen, feuchten, juckenden Fleisch … und diese Finger begannen zu streicheln, zu drücken, zu massieren, zu kneifen, und schienen versuchen zu wollen, den Stoff des Höschens mit Gewalt in die vor hemmungslosem Verlangen schluchzende Spalte zu drücken …

Gayle leistete nicht den mindesten Widerstand, als Kerne sie auf die Beine zog und aus dem Wohnzimmer führte. Im Korridor ging er auf die Treppe zu, die nach oben in die Schlafzimmer führte.

Hier am Fuße der Treppe warf Gayle noch einmal einen Blick zurück. Das Herz klopfte ihr bis zum Hals hinauf, als sie sah, wie Buff in diesem Augenblick selig lächelte und dann ihren Mund über Flints großen Schwanz stülpte. Für einen Moment war Gayle vor schier unglaublicher Neugier wie gelähmt. Sie verharrte regungslos an ihrem Platz und wünschte sich ganz verzweifelt, jetzt beobachten zu können, wie eine andere Frau bei Flint Fellatio praktizierte.

Doch dann wurde sie jäh aus ihrer Erstarrung gerissen und von Kerne ziemlich grob gezwungen, ihm nach oben zu folgen.

Ausgerechnet jetzt blickte Flint zufällig auf und durch die weit offen stehende Wohnzimmertür zur Treppe hinüber. Er sah, daß er und Buff von Gayle beobachtet wurden. Da lächelte er traurig vor sich hin, und sein Blick verriet die unausgesprochene Bitte, ihm zu verzeihen.

Und Gayle verstand.

Es war eben eins dieser Dinge, die ganz einfach getan werden mußten. Es gab keine Alternative. Überhaupt keine.

Im Vergleich zu ihrem zärtlichen, liebevollen Ehemann konnte Gayle nur feststellen, daß es Kerne an jeglicher sexuellen Finesse fehlte.

Eben war sie noch voll angezogen gewesen, im nächsten Moment hatte er sie schon ausgezogen, warf sie aufs Bett und riß sich die eigene Kleidung so fieberhaft schnell vom Leibe, als hätte er Angst, daß Gayle ihm in allerletzter Minute doch noch entfliehen könnte … daß sie es sich noch anders überlegen würde, falls er sie nicht augenblicklich bumsen sollte.

„Oh, Baby …!“ stammelte er, als er vor ihr in die Knie ging, sie bis an den Rand der Matratze zog und sofort seinen Mund zwischen ihren Schenkeln auf die Möse drückte. „Du süßes, anbetungswürdiges Baby!“ keuchte er zwischendurch. „Für das hier werde ich dich immer lieben. Oh, mein Gott, wie bist du schön! So weich … so glatt … so schlank … so fest! Diese Titten … ah … und dieses köstliche kleine Fötzchen! Oh, laß mich, laß mich! Du wirst niemals wissen, was das für mich bedeutet. Du bist so schön, Gayle! Und ein Kerl wie ich verdient dich einfach nicht …“

Gayle keuchte und wand sich ungestüm hin und her. Sie drängte ihren Leib noch dichter und fester an seinen gierig saugenden Mund. Unter seinen Aufmerksamkeiten glaubte sie verrückt werden zu müssen … unter seinen glühenden Komplimenten, unter seinem direkten, harten Lekken mit der rauhen Zunge.

Und jetzt drang dieser Dolch aus Fleisch tief, tief in ihr überfließendes Loch ein, beschrieb Spiralen, schabte an den Wänden der Möse. Seine Lippen vibrierten, seine Zähne zupften und zerrten sanft an den äußeren Schamlippen. Und dann war der Dolch wieder draußen und leckte von neuem an ihrer überempfindlichen Klitoris.

Jetzt gab sich Gayle vollkommen hin, Sie versank wie in Trance. Das Trinken, das lange Vorspiel, diese unglaublichen Umstände, alles das versetzte sie in hilflose Trance … in eine Trance, aus der sie am liebsten nie mehr erwachen wollte … in eine Trance, die es ihr unmöglich machte, diesem Mann irgend etwas zu verweigern.

Er war der erste Mann, der dies hier jemals außer Flint bei ihr gemacht hatte … und er würde auch der einzige andere Mann sein, von dem sie in ihrem bisherigen Leben gefickt werden würde.

Für einen Moment wollte sie nun doch wieder Panik überkommen.

Noch ist es nicht zu spät! schrie die warnende Stimme in ihrem umnebelten Gehirn. Sei tapfer! Sei stark! Wehre dich! Stoße ihn weg! Sieh zu, daß du aus diesem Raum entrinnen kannst!

Aber sie tat nichts. Statt dessen versank sie noch tiefer in ihre Erstarrung und gab sich völlig dieser wahnwitzigen Hitze, dieser zügellosen Wollust, diesem wie ein Staubsauger arbeitenden Mund, dieser leckenden, bohrenden Zunge hin.

Ganz allmählich formte sich in ihrem Kopf ein Gedanke. Sie dachte daran, auch etwas zu tun, um Kerne die bewundernde Verehrung zurückzuzahlen.

Wenn ihn dies hier schon derartig erregt, so dachte sie, wie würde es da erst sein, wenn ich ihm einen blase! Und warum auch nicht! Bin ich nicht schon weit genug gegangen? Macht es da überhaupt noch etwas aus, wenn ich auch noch einen Schritt weitergehe?

„Bitte …!“ rief sie mit seltsam hohl klingender Stimme. „Und jetzt du, Kerne! Komm hier aufs Bett! Knie dich über mich! Ich möchte jetzt auch an deinem Schwanz saugen! Stell dir nur vor, wir beide gleichzeitig …!“

Vor unterwürfiger Dankbarkeit verlor Kerne Lowery nun wirklich fast den Verstand.

„Darling …!“ keuchte er hingerissen. „Oh, Darling … Darling … Darling!“ stöhnte er, als er die verlangte Position eingenommen hatte und Gayle nun ihrerseits zu lecken und zu lutschen begann. „Aaah … ich … oooh … das … das werde ich dir nie vergessen!“ ächzte er.

Doch er konnte dieser Behandlung nur eine sehr kurze Weile standhalten, und weil er befürchtete, jeden Moment loszuspritzen und damit alles für sich zu verderben, zog er – wenn auch nur sehr widerstrebend – seinen Schwanz schließlich doch aus ihrem Mund zurück. Er wollte ihn in ihre köstliche, saftige Fotze rammen.

„Ich liebe das, Honey!“ keuchte er. „Und ich werde dir auch ewig dafür dankbar sein. Nur … ich brauche jetzt dieses andere! Ich muß ihn endlich reinstecken … rein in dein kleines, enges, feuchtes, entzückendes Loch!“

Und dann war er auch schon zwischen ihren Beinen und hämmerte seinen Steifen ungeduldig in ihre Fotze.

„Eng, herrlich eng!“ keuchte Kerne. „Du bist geradezu unglaublich eng! So verdammt eng! Ich kann ja kaum in dich reinkommen! Mein Gott … wie das brennt … wie das sticht! Ich reibe mir ja die Haut ab! Ich scheuere mich wund! Oh, Herrgott, was für ein Gefühl! Ich hatte ganz vergessen, was das für ein Gefühl sein kann! Himmel, wie kann Flint nur …“

Und dann war er doch endlich ganz in ihrem Schlitz drin. Sein stämmiger Stöpsel weitete und dehnte die geschmeidige Fotze und löste bei Gayle unendlich wonnige Gefühle aus.

Und Gayle vergaß alle Scham, alle Zurückhaltung, alle Hemmungen. Sie vergaß Schuld und Sünde. In ihr brannte jetzt nur noch ein wildes Sternenfeuer … nur noch Verlangen.

Und dann sprudelten die Worte über ihre Lippen, die sie noch keinem anderen Mann außer Flint gesagt hatte.

„Oh, du süßer Ficker! Du Rammler! Oh, ja … nur rein damit! Ganz tief rein! Noch tiefer! Weiter! Tiefer! Schneller! Härter! Oh, fick mich! Aaah … ja … fick mich! Oooh … fick mich! Fick mich!!!!!“

Im Wohnzimmer.

„Bitte, Buff …!“ keuchte Flint in einer Mischung von Schmerz und Entsetzen. „Du mußt jetzt aufhören damit! Wenn du so weitermachst, wird’s mir gleich kommen … in deinen Mund! Und das möchtest du doch nicht, oder? Oh … oooh … Darling!!!“

Buff hörte ihn überhaupt nicht. Ihr geiles Geplapper entsprach dem Wortschwall, den ihr Mann bei Gayle losgelassen hatte. Sie pries seinen Körper in den höchsten Tönen, schwärmte begeistert von seiner immensen Sex-Ausrüstung und verglich seine physische Statur mit der ihres Mannes.

Flint war schließlich überzeugt, Buff einen großen Gefallen zu tun, wenn er ihr seinen Liebessaft tief in den Hals spritzen würde.

Nur im allerletzten Moment gab es noch einen winzigen Zweifel. Und dieser Zweifel veranlaßte ihn noch einmal zu dem Aufschrei: „Oh, nein, Baby! Nein! Nicht! Hör jetzt auf! Oh, hör auf! Lieber Gott, so hör doch endlich auf! Sonst muß es ja passieren … oh … ooh … Oh, mein gott … Jetzt! aaah … Jetzt! es ist soweit! mir kommt’s! oh, darling! darling! darling!!!!“

Und dann spritzte er auch schon los.

Die Belohnung blieb nicht aus.

Buff kicherte gierig und zufrieden. Sie schluckte und schluckte und schluckte, bis es nichts mehr zu schlucken gab. Und selbst dann versuchte sie immer noch, den letzten, den allerletzten Tropfen aus ihm herauszuholen.

„Köstlich!“ keuchte sie schließlich, als sie das allmählich erschlaffende Organ endlich freigab und ihren Mund zurückzog. „Einfach köstlich! Himmel, ich dachte, es würde überhaupt nicht mehr aufhören. Ich wollte das, Flint. Ich habe das gebraucht. Mein Gott, was bist du nur für ein fantastischer Mann!“

Buff gab einen dumpf grollenden, knurrenden Laut von sich und fiel von neuem über Flints Schwanz her, um ihn durch kräftiges Saugen wieder zum Leben zu erwecken.

„So ein Hengst! So ein gottverdammter Hengst! Wie schön! Oh, sooo schöööön!!!“

Mehr Zeit zum Sprechen ließ sie sich nicht, sondern machte sich sofort wieder an die Arbeit.

Es dauerte auch nicht lange, da hatte sie es geschafft.

Flint hatte eine knochenharte Erektion.

Buffs Hände waren überall zugleich … auf seiner Brust, auf seinem Bauch, auf seinen Armen und Beinen.

„Was für ein Mann! Was für ein gottverdammter Protz von Mann! Und den hat Gayle jede Nacht? Oh, dafür werde ich sie hassen, solange ich lebe!“

Kaum hatte Buff ihr Ziel erreicht und Flints Schwanz wieder hart und steif gemacht, da richtete sie sich auf und streckte sich nun auf dem Rücken auf der riesigen Couch aus.

„Und jetzt bist du an der Reihe, du Bastard mit dem Riesenschwanz! Rein mit deinem Mordsding! Vergrabe deine süße Röhre ganz tief in mir! Nur rein in Buffs Ranzel! Tief! Tiefer! In ihr nach männlichem Fleisch hungerndes Loch! Mein Gott, mein Gott …! Du solltest eingesperrt werden, weil du heimlich eine so gefährliche Waffe mit dir herumschleppst! Oh, Darling … es ist köstlich! Es zerreißt mich! Ich werde zerfetzt! Gespalten! Aufgerissen! Aaah … ja … nur zu! Hinein! Hinein! Nicht aufhören! Niemals mehr aufhören! Hinein! Aaah … ich spüre ihn … ich kann ihn fühlen … ooh … ja …, direkt unter dem Herzen … oooh … nur zu, du Ungeheuer! Los, du Monstrum! Rein damit! Immer rein! Tiefer! Noch tiefer! Jaaa … sooo!!! Guuut!!! Nur zu! Nur zu!!!“

Und Flint arbeitete wie ein Berserker. Da er bereits einmal abgespritzt hatte, konnte er jetzt mit viel Ausdauer aufwarten, so daß Buff zum Orgasmus kam, bevor auch Flints Organ wieder Salve auf Salve wässrigen Spermas in ihren sich wild aufbäumenden Bauch hineinpumpte.

Für Buff war dies alles eben beinahe unglaublich gewesen! Was für ein Mann!

Kaum klang nach seiner Ejakulation jedoch ihr letzter Orgasmus etwas ab, da war sie auch schon wieder über Flint und bearbeitete seinen schlappen Schwanz mit Händen, Fingern und Mund.

„Noch mal!“ keuchte sie. „Noch mal!“ Ihre Stimme schwoll zu hysterischem Schrillen an. „Oh, ich werde nie genug bekommen von diesem herrlichen Rammbock zwischen deinen Beinen! Noch mal!“

Während Buff intensiv im Wohnzimmer bemüht war, Flints Schwanz zu einer Wiedergeburt zu verhelfen, tat Gayle genau das gleiche, aber auf eine grundverschiedene Art.

Da Kerne seinen Schwanz noch kein einziges Mal aus ihrer Fotze herausgezogen hatte, ließ Gayle ihre inneren Vaginalmuskeln spielen und verhalf Kerne auf diese Weise … auf diese geradezu unglaubliche Weise wieder zu einem Ständer.

„Bewege ihn ein bißchen, Darling!“ drängte sie ihn. „Dann wird’s nur noch eine ganz kleine Weile dauern!“

Und dann begann dieser Lobgesang, der Gayle so unendlich wohl tat, auch schon wieder von neuem.

Gayle war abermals zumute, als schwebte sie in hehre Höhen … als würde sie wie eine Heilige auf einen hohen Sockel, auf ein erhabenes Podest gestellt.

„Oh, so eng …!“ keuchte Lowery. „So eng! Ich komme mir ja beinahe wie in einen Schraubstock gezwängt vor! Ah … da … er wird schon wieder steif! Hart und steif! Oh, was für ein herrliches, enges Loch!“

Und Kerne begann von neuem zu bocken … zu sägen … zu hämmern.

Mochte sein Hammer auch einiges von der vorherigen Größe eingebüßt haben, so fand Gayle dieses Hämmern doch immer noch so entzückend, daß es jeder Beschreibung spottete.

Denn es war ja ihr Tun … ganz allein ihr Tun … sie mit ihrem magischen Liebestunnel … das alles hatte dieses Wunder noch einmal zustande gebracht.

Und sie fickten über einen Zeitraum hinweg, der beiden eine Ewigkeit zu sein schien.

4

„Herrgott, was ist bloß aus uns geworden?“ jammerte Gayle am Samstag gequält und beschämt, als sie und ihr Mann sich endlich dazu durchgerungen hatten, die Ereignisse der vergangenen Nacht miteinander zu erörtern. „Wie haben wir das nur tun können?!“ rief sie unwillig. „Ich … ich komme mir richtig schmutzig vor … und ich …“

„Mach dir doch keine Vorwürfe, Darling“, unterbrach Flint sie tröstend und hielt sie fest an sich gedrückt. „Es war doch nicht deine Schuld … es war überhaupt nicht unsere Schuld. Buff und Kerne haben uns eine Falle gestellt, und wir sind blindlings hineingetappt. Die beiden hatten das alles doch sehr genau geplant. Sie haben uns zur Strecke gebracht wie … wie Tontauben in einer Schießbude auf dem Rummelplatz!“

„Aber … warum?“ keuchte Gayle und klammerte sich verzweifelt an ihm fest.

Seine rasche Bereitwilligkeit zum Verzeihen, Gayles Liebe zu ihrem Mann … das alles drohte sie förmlich zu ersticken.

„Was haben sie sich denn davon versprochen? Was hoffen sie denn, dadurch zu gewinnen?“ fragte Gayle.

„Gewinnen …?“ fragte Flint ironisch und lachte. „Na, sie haben doch uns gewonnen! Sie haben uns ins Bett bekommen, nicht wahr? Sie hatten ihren Spaß mit uns. Gar keine so schlechte Leistung für ein Ehepaar, das nicht mehr zu den Jüngsten gehört. Ich bin weder eingebildet noch möchte ich überheblich sein … aber meinst du nicht, daß so manches andere Paar in diesem Alter wer weiß was dafür geben würde, mit uns ins Bett gehen zu können? Ich meine, Gayle … laß uns doch ehrlich uns selbst gegenüber sein, ja?“

„Und du meinst wirklich … das war alles, Darling? Sie waren nur heiß auf uns?“

Sie stöhnte und schauderte erneut zusammen.

„Oh, Baby … ich schäme mich ja so sehr! Ich hab’s ihm so schrecklich leicht gemacht! Ich habe viel zu schnell nachgegeben. Er brauchte nur ein bißchen Süßholz zu raspeln, mich ein paarmal zu küssen, mich zu betätscheln und zu begrapschen … und da habe ich auch schon zu keuchen angefangen wie ein dummes, unerfahrenes Sdrulmädel! Wie ein Teenager bei der ersten Verabredung! Mein Gott, mein Gott … wie konnten wir nur so tief sinken?“

„Sie haben uns schon auf dieser Party getestet und sind wohl dabei zu der Überzeugung gekommen, daß wir reif sind. Jetzt begreife ich das vollkommen. Wie Buff damals mit mir getanzt hat … wie sie ihren Körper an mich gedrückt hat … wie sie mir ins Ohr gehaucht hat … wie sie gesummt und geseufzt hat! Das alles hat sie doch nur zu diesem einen einzigen Zweck getan. Die beiden wollten Abwechslung im Bett … und nun haben sie sie auch bekommen … durch uns! Es war nicht einmal sonderlich schwer für sie. Ein paar raffinierte Vorbereitungen … all dieser Schnaps … und dieses Gerede!“

Flint machte eine Pause und runzelte heftig die Stirn.

„Und natürlich hatten sie vor allem noch einen großen Trumpf … den größten überhaupt!“ sagte Flint.

„Und was soll das gewesen sein? Wovon sprichst du?“

„Von der Tatsache, daß Kerne Lowery nun mal mein Boß ist … daß er Leute nach Belieben einstellen und auch wieder feuern kann. Du wirst doch jetzt nicht etwa bestreiten wollen, daß auch du daran gedacht hast, als das alles passierte, oder?“

„Nein, Flint“, antwortete sie ehrlich. „Du hast ganz recht. Ich habe ebenfalls daran gedacht, als Kerne anfing, an mir herumzufummeln. Ich wußte einfach nicht, wie ich mich ihm gegenüber verhalten sollte. Und dann habe ich gedacht … nun ja … wenn ich ihn ein bißchen spielen lasse … wenn ich ein wenig mit ihm flirte … vielleicht würde er von selbst wieder damit aufhören … rechtzeitig, meine ich. Aber nein, es wurde schlimmer und immer schlimmer, bis …“, sie mußte ein Schluchzen energisch unterdrücken.

„Denk jetzt nicht mehr daran, Baby.“

Flint drückte sie noch fester an sich und strich mit den Lippen über ihre umwölkte Stirn.

„Wir werden uns verdammt Mühe geben, alles wieder zu vergessen“, sagte er. „Und ich schwöre dir, daß wir diesen Perversen nie mehr Gelegenheit zu einer Wiederholung geben werden. Wenn’s mich den Job kosten sollte … na, dann eben zum Teufel damit!“

Sie hielten sich eine ganze Weile zitternd fest umschlungen. Beide sagten kein Wort mehr.

Während Gayle sich in ihrem Wohnzimmer umsah, wurde sie ruhiger und fühlte sich sicher. Sie glaubte tatsächlich beinahe, alles vergessen zu können … diese gräßliche Geschichte, die sie beide gestern nacht erlebt hatten.

Doch dann mußte sie sich doch wieder an einige weitere Obszönitäten erinnern, die sie mitgemacht hatte, bevor die Lowerys sie und Flint gegen 2.30 Uhr morgens endlich entlassen hatten. Und diese Erinnerung löste sofort wieder Abscheu und tiefe Scham bei ihr aus.

Gayle und Flint hatten bis halb zwei Uhr nachmittags geschlafen.

Gayle war zuerst aufgewacht. Beinahe schlagartig kamen ihr die Ereignisse der vergangenen Nacht wieder zum Bewußtsein. Sie mußte alle Willenskraft aufbieten, um vor Grauen, Scham und Entsetzen nicht laut aufzuschreien, aber irgendwie brachte sie es dann doch fertig, ganz still neben ihrem Mann im Bett liegen zu bleiben.

Sie machte jedoch sofort Bestandsaufnahme. Es mußte doch einen Weg geben, ihr Verhalten zu erklären, zu rechtfertigen, zu entschuldigen … und zu vergessen! Man durfte sich jetzt nur nicht dazu hinreißen lassen, hysterisch zu werden!

Doch dann tauchte jäh ein Bild vor ihrem geistigen Auge auf.

Sie sah sich selbst, wie sie Kernes geschwollenes Organ gierig in den Mund genommen und daran gesaugt hatte! Jetzt mußte Gayle rasch eine Hand auf den Mund pressen, um vor Entsetzen nicht doch noch gellend aufzuschreien. Sie kam sich unglaublich schmutzig vor, und dieses Gefühl zwang sie, hastig das Bett zu verlassen und sich ins Badezimmer zu flüchten.

Hier schrubbte sie sich energisch und wütend von Kopf bis Fuß ab, als könnte sie auf diese Weise, mit dieser selbst auferlegten Strafe, versuchen, sich wieder von allem äußeren und vor allem auch inneren Schmutz zu reinigen. Das laute Rauschen der Dusche weckte Flint.

Und nun standen beide gemeinsam unter der Dusche. Nach der eben gehabten Aussprache waren sie erstaunlich ruhig.

Nachdem sie sich abgetrocknet hatten, schlüpften sie in ihre Bademäntel und kehrten ins Wohnzimmer zurück, um sich eng aneinandergeschmiegt auf die Couch zu setzen.

Zerknirscht setzten sie ihre gegenseitige Beichte fort.

„Ich kann einfach noch immer nicht verstehen, wie wir beide so schnell haben nachgeben können“, sagte Gayle. „Das macht mir Angst, Darling. Es bringt mich unwillkürlich auf den Gedanken, daß mit uns etwas nicht mehr ganz in Ordnung sein kann … ich meine, mit unserer Ehe. Verstehst du? Wenn wir beide in punkto Sex bisher zu kurz gekommen wären … und wenn die Lowerys die schönsten Leute der Welt wären … dann … ja, dann könnte ich es vielleicht gerade noch verstehen. Aber so …? Nein, so nicht! Oh, Flint … bitte, hilf mir doch! Unsere Ehe ist doch gut, nicht wahr? Du brauchst doch eigentlich gar keine andere Frau, oder? Und ich brauche weiß Gott keinen anderen Mann!“

„Baby, solche Dinge darfst du nicht mal denken“, sagte Flint „Du bist für mich die einzige Frau auf der ganzen Welt. Ich habe bisher nie nach irgendeiner anderen Frau geschaut. Wie es dazu kommen konnte, daß ich mich mit Buff eingelassen habe … Wäre ich nüchtern gewesen … und wäre diese andere Sache nicht gewesen … Herrgott, dieser Frau hätte ich doch nicht mal ‘nen zweiten Blick geschenkt!“

Flints Heftigkeit beruhigte Gayle ungemein.

Aber es half alles nichts, sie konnte die ganze Geschichte immer noch nicht begreifen.

„Ich werde einfach nicht schlau aus dieser Sache, Honey“, sagte sie. „Wenn ich nur daran denke, wie wir beide uns doch im Bett geradezu auseinandernehmen … wie wir den Sex bis zum äußersten genießen …! Warum sollte ich also einen anderen Mann anschauen, geschweige denn mich sogar von ihm ficken lassen? Wo ich doch auf Lebenszeit eine Option auf den schönsten Mann habe, den Gott je auf Erden erschaffen hat?“

„Für mich gilt genau das gleiche, Baby. Welcher Mann würde sich schon eine andere Frau wünschen, wenn er dich hat?“

„Jedesmal, wenn ich nur daran denke, wie ich mit Kerne auf dem Bett gelegen habe, möchte ich mich am liebsten übergeben, so speiübel wird mir dabei. Und doch … er brauchte weiter nichts zu tun, als mich ein bißchen zu befummeln, als ein wenig Süßholz mit mir zu raspeln … und da bin ich einfach umgefallen und habe mich tot gestellt! Da kann doch irgend etwas bei mir nicht mehr stimmen! Irgend etwas muß mir plötzlich fehlen … muß mir abhanden gekommen sein! Eine andere Erklärung gibt’s doch nicht!“

„Aber ich hab’s dir doch schon gesagt, Darling“, meinte Flint besänftigend. „Schuld war der Alkohol … und natürlich auch dieser innere Zwang zur Rücksichtnahme, weil Lowery nun mal mein Boß ist.“

„Oh, Darling … ich wünschte, ich könnte das glauben!“ rief Gayle. „Bist du wirklich ganz sicher, daß nichts weiter dahintersteckt? Daß die beiden uns wirklich nur für sich haben wollten? Und daß sie uns nur um unserer selbst willen haben wollten?“

Plötzlich verzerrte sich Gayles Gesicht alarmiert, als ihr jäh ein neuer Gedanke kam.

„Oh, Flint …!“ stöhnte sie.

„Was ist denn, Honey?“ fragte er sanft.

„Du nimmst doch nicht etwa an, daß sie es noch mal mit uns tun wollen … all diese gräßlichen Dinge?! Er würde dich doch nicht zwingen, so etwas zu tun, oder? Ich meine … diese Sache mit Partnertausch und Gruppensex, von der ich in letzter Zeit soviel gelesen habe? Nein, das könnte ich nicht! Niemals! Das könnte ich wahrhaftig nicht!“ „Nein, nein, Gayle, keine Bange! Es ist bestimmt genauso, wie ich’s dir gesagt habe. Es gibt keine anderen Motive. Die beiden wollten uns ganz einfach nur ein einziges Mal ausprobieren und für sich haben. Von etwas anderem kann gar keine Rede sein.“

„Aber … aber was wird nun im Büro geschehen? Wie sollst du denn Mr. Lowery gegenübertreten? Was nun, wenn er versuchen will, diesen … diesen Zwischenfall als Druckmittel zu benutzen, um dich aus der Firma zu drängen? Das kann er doch nicht, Darling! Nicht, nachdem du so hart geschuftet hast für diese Beförderung! Wenn er nun doch …“

„Na, na, nun mal hübsch mit der Ruhe, Darling“, unterbrach er ihr hysterisches Gestammel. „Nichts dergleichen wird passieren. Schließlich … wer hat sich denn hier unmoralisch aufgeführt, he? Es hat sich doch alles in seinem Haus abgespielt. Kerne und seine geile Frau sind doch über uns hergefallen und haben uns – wenn man es objektiv betrachtet – gewissermaßen vergewaltigt.“ Flint lachte freudlos auf. „Oh, nein … ich glaube nicht, daß Kerne es wagen wird, viel Wind zu machen! Er hat sein Vergnügen gehabt … und darüber wird er absolutes Stillschweigen bewahren.“

Gayle klammerte sich verzweifelt an Flint fest. Ihr Herz floß über vor Liebe.

Und sie spürte gleichzeitig, wie sich ihre Vagina vor Lust verkrampfte.

Das versetzte ihr doch einen gehörigen Schock.

Du Schlampe! schalt sie sich selbst ungehalten. Du undisziplinierte Schlampe! Was denn … ausgerechnet jetzt?Bist du denn heute nacht noch nicht genug gefickt worden? Von einem vollkommen Fremden? Und jetzt willst du schon wieder mit Flint …?!

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9788711717905
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