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J. C Bladon
Sex-Fieber
Roman
Sex-Fieber
Copyright © 2017 Zettner Verlag und J. C. Bladon
All rights reserved
ISBN: 9788711717783
1. Ebook-Auflage, 2017
Format: EPUB 3.0
Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für andere als persönliche Nutzung ist nur nach Absprache mit Zettner Verlag und Autors nicht gestattet.
I
Die klare Septembersonne verströmte ihre großzügige Wärme über die Stadt, als Lena Bergman vor dem Haupteingang des Stadttheaters aus dem Bus sprang. Es war kurz nach elf Uhr vormittags, und sie war auf dem Weg zu ihrem ersten Tag in der Schauspielschule des Theaters.
Vor zwei Monaten hatte sie – mit mehr als hundert anderen Bewerbern – Proben dessen gegeben, was sie in privaten Schauspielschulen und bei kostspieligem Einzelunterricht gelernt hatte. Kritische Blicke des Theaterchefs, einiger der älteren Schauspieler und sämtlicher Lehrer hatten ihre Bemühungen verfolgt. Ein Schauer durchfuhr sie, als sie sich diese spannungsgeladenen Tage ins Gedächtnis zurückrief.
Dann war der Bescheid gekommen, daß sie angenommen worden war. Nach einem herrlich entspannenden Sommer auf dem Land sollte es jetzt endlich losgehen.
Als sie um die Ecke bog und die schmale Glastür mit der Bezeichnung Bühneneingang entdeckte, spürte sie einen leichten Stich von Panik. Nervös ordnete sie ihre üppige blonde Haartracht und zog an ihrer langen Wolljacke, bevor sie einmal tief Luft holte und die Tür mit einer entschlossenen Bewegung aufmachte.
Sie war noch von dem hellen Sonnenschein draußen geblendet und konnte zunächst nichts sehen, als sie den Bühneneingang betrat. Durch den Luftzug wurde jahrelang abgelagerter Theaterstaub aufgewirbelt, der sie zum Niesen brachte. Als sie wieder zu sich kam, konnte sie im Hintergrund der Eingangshalle eine geöffnete Tür sehen. Sie ging auf diese Tür zu.
Als sie näherkam, hörte sie Stimmen, und als sie den Kopf zur Tür hineinsteckte, sah sie eine Schar junger Leute. Die meisten standen mitten im Raum in einer dichten Traube beieinander und plapperten aufgeregt drauflos, während drei oder vier andere sich abseits hielten und sich mit verlorenen Blicken umsahen. Lena zögerte einen Augenblick, betrat aber dann den Raum.
»Bin ich hier richtig? Ist das der Treffpunkt der Schauspielschüler?« fragte sie geradeheraus.
Es wurde totenstill in dem Raum. Ein Junge, der mitten in der Traube stand, drehte sich um. Als er Lena erblickte, spaltete sein Gesicht sich zu einem breiten Lächeln.
»Na klar! Nur hereinspaziert.«
Lena ging zu den anderen, die sie sofort umringten und in ausgelassener Manier begrüßten – alle auf einmal.
Inmitten des Händeschüttelns und Schulterklopfens platzte der Theaterchef herein. Er räusperte sich, um sich bemerkbar zu machen, und nachdem alle verstummt waren und sich im zugewandt hatten, wies er mit einladender Gebärde auf einen Tisch, auf dem kurz zuvor gefüllte Champagnergläser abgestellt worden waren.
»Bitte sehr, nehmt ein Glas, dann wollen wir miteinander anstoßen.«
Seine Stimme klang ein bißchen affektiert und gekünstelt. Mit einem albernen väterlichen Lächeln sah er zu, wie die Schauspielschüler sich unter eifrigem Gemurmel an den Tisch drängelten, um sich die Gläser zu holen. Nach schnellen Probeschlucken, bei denen im Gedränge einige Tropfen danebengingen, zogen sie sich dann wieder zurück, um den Theaterchef in einem abwartenden Halbkreis zu umgeben. Er nahm ebenfalls ein Glas und wandte sich dann seinen Schutzbefohlenen zu.
»Nun, ich möchte alle Schüler – die alten wie die neuen – zu einem neuen Arbeitsjahr willkommen heißen, einem Jahr, in dessen Verlauf wir uns gemeinsam bemühen wollen, die Stellung dieses Theaters als einer der wichtigsten Bühnen des Landes von neuem zu behaupten; einem Jahr, in dem wir …«
Lena hörte nicht zu, sondern ließ ihren Blick über die jungen Leute wandern, die ihre Kameraden werden sollten. In der kurzen Zeit der allgemeinen Begrüßung waren eine Menge Namen auf sie eingestürmt, und sie versuchte jetzt, diese Namen mit den verschiedenen Gesichtern zusammenzubringen. Sie war sich aber in keinem Fall sicher, welches Gesicht zu welchem Namen gehörte. Doch, da war einer! Da hinten stand er. Ein hochgewachsener, schlanker Junge mit dunkelbraunem, fast schwarzem Haar und einem sehr bestimmten Ausdruck in seinem charaktervollen, fein gemeißelten Gesicht. Er war einer der letzten gewesen, die sie begrüßt hatten, aber er hatte etwas an sich, was sie dazu gebracht hatte, sich seinen Namen zu merken. Er hieß Jan und schien älter zu sein als die anderen Schauspielschüler. Diese waren wohl etwa in ihrem Alter – achtzehn Jahre –, aber Jan mußte mindestens vierundzwanzig sein.
Gedankenverloren gab sie sich der Betrachtung seines Profils hin, und es hatte fast den Anschein, als hätte er ihre Blicke bemerkt, denn er wandte sein Gesicht langsam in ihre Richtung und sah sie mit seinen nußbraunen Augen voll an. Sie fühlte sich hypnotisiert und mußte sich richtig anstrengen, um ihre Augen von ihm loszureißen. Sie blickte wieder auf den Theaterchef, fühlte aber, wie die Röte an ihrem Hals emporkroch und dann die Wangen übergoß. Gleichzeitig durchströmte eine merkwürdige Wärme ihren ganzen Körper. Es war ein erregendes Gefühl, und sie fühlte sich mit einemmal ganz matt und schwach in den Knien. Hastig schlürfte sie einen Schluck Champagner in sich hinein und bemühte sich zu hören, was der Theaterchef sagte.
»… bleibt mir nur noch, euch noch einmal zu diesem neuen Arbeitsjahr willkommen zu heißen. Ich schlage vor, daß wir auf gute Zusammenarbeit und gute Leistungen trinken. Skål!«
Er hob sein Glas. Alle nickten ihm zu und schluckten den Champagner. Sie waren erleichtert, daß der schwierigste Teil damit für sie überstanden war. Sofort entstand lautes Gemurmel. Alle sprachen aufeinander ein. Es hatte fast den Anschein, als hätte das gemeinsame Erlebnis, eine langweilige Begrüßungsrede anzuhören, alle Hemmungen vor den vielen Fremden weggefegt.
In diesem Augenblick klatschte der Theaterchef in die Hände, um sich wieder Gehör zu verschaffen.
»Eines habe ich noch zu sagen. Heute wird es natürlich keinen Unterricht mehr geben, aber wer will, kann sich gern heute schon etwas im Theater umsehen. Denjenigen, die morgen anfangen, möchte ich schon jetzt sagen, daß ich ziemlich pingelig bin, wenn es um Pünktlichkeit geht. Ihr sollt hier an der Schule natürlich eine möglichst individuelle Ausbildung erhalten, aber dennoch muß ich euch bitten, die von der Schulleitung festgelegten Pläne und Zeiten zu befolgen und einzuhalten. Sonst kommt das gesamte Programm durcheinander, und darunter wird letzten Endes jeder einzelne Schüler zu leiden haben. Ich will nicht verschweigen, daß wir im letzten Studienjahr zwei Schüler reegieren mußten, weil sie sich partout nicht an unsere Stundenpläne halten wollten. So, damit habe ich für heute geug geredet. Auf dem Weg nach draußen könnt ihr euch las Schwarze Brett einmal näher ansehen. Dort findet ihr en Stundenplan und ein Verzeichnis der einzelnen Areitsgruppen mit den Namen der dazugehörigen Schüler. Vir haben uns bemüht, die Gruppen so klein wie möglich u halten, um den Unterricht effektiver zu machen. In einem Fach unter dem Schwarzen Brett findet ihr Vordrucke für eure eigenen Stundenpläne, und darin könnt ihr eure eigenen Stunden vermerken.«
Mit einem leichten Wedeln der rechten Hand verschwand der Theaterchef aus dem Zimmer. Sofort kippten alle den letzten Schluck Champagner in sich hinein, stellten die Gläser auf den Tisch und versuchten, sich durch die schmale Tür nach draußen zu drängen.
Lena stellte sich ein wenig abseits und wartete das Ende der Drängelei ab. Selbst wenn es ihr gelingen sollte, sich mit dem ersten Schub durchzuquetschen, wäre sie damit noch längst nicht die erste am Schwarzen Brett.
»Sieh mal an, du willst also auch warten, bis es ein bißchen ruhiger geworden ist.«
Sie machte fast einen Satz, als sie die dunkle Stimme aus nächster Nähe hörte. Jan war leise nähergekommen und stand schräg hinter ihr. Als sie den Kopf wandte, sah sie, daß er sie anlächelte. Ihre Blicke begegneten sich, und in diesem Moment fühlte sie von neuem diese Schwäche in den Knien, während ihr Blut zugleich zu kochen begann.
»Ich habe mir gedacht, daß es keinen Sinn hat, zu drängein, wenn es sowieso gleich leer wird.«
»Ach du lieber Himmel, etwas Blöderes hätte dir wohl gar nicht einfallen können«, dachte sie, sobald die Worte ihrem Mund entschlüpft waren. Sie hatte etwas ganz anderes sagen wollen, zeigen wollen, daß sie anders war. Daß sie selbständig denken konnte und nicht willenlos immer mit der Masse mitging. Aber alles, was sie aus sich herausbrachte, war diese sinnlose Replik. Um das Maß voll zu machen, überschlug sich ihre Stimme fast, so daß sie nur ein Krächzen hervorbrachte.
Beide blieben eine Weile stumm stehen, bis Lena wegging, um ihr Champagnerglas abzustellen. Als sie sich umdrehte, um zur Tür zu gehen, war Jan schnell bei ihr und nahm ihren Arm. Das geschah so schnell und geschmeidig und erschien ihr so natürlich, daß sie nicht einmal den Versuch machte, sich ihm zu entziehen. Sie folgte ihm in die Halle. Das schlimmste Gedrängel hatte dort schon nachgelassen, und sie gingen zum Schwarzen Brett, um sich den Stundenplan anzusehen. Lena holte ihre Brille aus der Handtasche und setzte sie mit abgewandtem Gesicht auf. Sie hatte sich erst vor kurzem eine Brille anschaffen müssen und hatte noch nicht das Gefühl verloren, eigenartig damit auszusehen. Aber Jan verriet mit keiner Miene, daß er gemerkt hatte, was sie tat, sondern suchte eifrig nach seinem Namen.
»Sieh mal! Sie haben uns in dieselbe Gruppe gesetzt.«
Lena sah auf die Namensliste und entdeckte, daß sie nicht nur in einer Gruppe gelandet waren, sondern sogar eine eigene Gruppe zu zweit bildeten. Alle anderen Gruppen bestanden aus vier Schauspielschülern, aber Jan und sie waren offensichtlich überzählig gewesen, und so hatte man sie einfach zu einer weiteren »Arbeitsgruppe« gemacht.
Lena wußte nicht, was sie dazu sagen sollte, und deshalb kramte sie vorsorglich schnell nach einem Bleistift, um sich die Zeiten zu notieren, die für sie vorgesehen waren. Sie sollte schon am nächsten Morgen um neun Uhr mit Sprechpädagogik anfangen. Glücklicherweise stellte sich heraus, daß Jan für den Morgen in eine Plastik-Stunde gesteckt worden war. Ihre erste Unterrichtsstunde würde sie in aller Ruhe ganz allein hinter sich bringen.
»Wollen wir das nicht mit einer Tasse Kaffee feiern?« schlug Jan vor.
Lena war nicht sehr danach zumute, aber sie wollte auch nicht gern nein sagen. Sollten sie beide während eines ganzen Schuljahres Zusammenhalten, wäre es genausogut, wenn sie sich gleich zu Beginn etwas näher beschnupperten und kennenlernten.
Schweigend gingen sie nebeneinander her und suchten nach der nächstgelegenen Konditorei. Erst als der Kaffee auf dem Tisch stand, blickte Jan auf und sah sie an.
»Mir ist es ganz recht, daß wir beide allein bleiben«, sagte er. »Ich habe schon ein Jahr lang eine andere Schauspielschule besucht, bin aber hierher gekommen, weil meine Eltern umziehen mußten. Es ist nämlich ein ziemlich komisches Gefühl, wieder ganz von vorn anzufangen und sich eine Menge neuer Gesichter einprägen zu müssen.«
Er erzählte von seinen Hoffnungen für die Zukunft. Sprach von den Rollen, die er am liebsten spielen würde, und davon, was er von diesem Theater im Gegensatz zu dem hielt, an dem er vorher Unterricht bekommen hatte.
Die ganze Zeit sprach nur er. Lena sagte kein einziges Wort. Sie saß nur da und starrte ihn wie verzaubert an. Obwohl sie sich erst seit einer Stunde kannten, spürte sie, wie ihr ganzer Körper nach ihm schrie. Sie schüttelte sich, um wieder in die Wirklichkeit zurückzufinden, was nicht ganz einfach war.
»Nein, jetzt muß ich aber wirklich gehen. Ich habe versprochen, heute früh nach Hause zu kommen.«
Sie stand so abrupt auf, daß sie gegen die Tischkante schlug und das Sahnekännchen umwarf. Verblüfft starrten sie beide auf den weißen Sahnefleck, der sich auf der roten Kunststoffplatte ausbreitete, und dann lachten sie laut auf.
»Na, du hast es aber mit einemmal ganz schön eilig, muß ich sagen«, sagte Jan. »Aber sause nur los, ich bezahle das hier. Wir sehen uns morgen ja wieder.«
»Aber … das ist aber nicht richtig …«
»Aber ja doch. Jedenfalls heute. Es soll aber nicht zur Gewohnheit werden.«
Sie stand etwas verwirrt vor ihm und wußte in dem Moment nicht so recht, was sie sagen sollte. Dann beugte sie sich vor, stützte die Hände auf die Tischplatte und drückte Jan hastig einen Kuß auf die Lippen.
Im letzten Augenblick, bevor sie aus der Tür verschwand, drehte sie sich noch einmal um. Jan saß noch am Tisch und starrte sie mit großen Augen erstaunt an. Sein Unterkiefer hing verblüfft herab. Sie winkte ihm schnell zu und lief dann mit raschen Schritten die Straße hinunter, um den Bus nach Hause zu nehmen.
II
Am folgenden Morgen regnete es, und Lena zog sich die Haube ihres Dufflecoats über den Kopf, als sie sich dem Bühneneingang entgegenkämpfte. Als sie wohlbehalten angekommen war, fragte sie sich bei Pförtnern und Bühnenarbeitern durch, bis sie allmählich bei dem Unterrichtsraum ankam, in dem sie sich einfinden sollte. Dort war noch niemand. Sie war ja auch reichlich früh losgegangen.
In aller Ruhe zog sie ihre langen Stiefel aus und vertauschte sie gegen ein Paar leichte Schuhe, die sie in der Tasche mitgenommen hatte. Dann trocknete sie ihr Gesicht mit einem Papiertaschentuch ab und versuchte, etwas Ordnung in ihre nassen Locken zu bringen. Sie stand vor einem großen Wandspiegel und betrachtete prüfend ihren Körper, wahrend sie gleichzeitig ihr Haar richtete. Sie hatte einen großen, lose sitzenden Pullover angezogen, und sie wußte, daß es aufregend aussah, wenn ihre festen, spitzen, hochsitzenden Brüste sich deutlich unter der Wolle abzeichneten. Und dennoch hatte sie keinen BH an. Das hatte sie noch nie nötig gehabt, und sie konnte nicht begreifen, wie andere es mit einem solchen Marterinstrument aushielten. Unter dem Rock trug sie ebenfalls sowenig wie möglich, meistens nur ein dünnes Höschen. Sie wollte sich frei fühlen, auch wenn sie angezogen war. Langsam drehte sie sich zur Seite und betrachtete ihren Körper im Profil.
»Wunderbar, charmant, entzüüückend!«
Lena drehte sich erschrocken auf dem Absatz um. Durch eine kleine Seitentür war ein Mann hereingekommen, ohne daß sie das leiseste Geräusch gehört hätte. Sie starrte ihn erschrocken an und riß die Augen auf, als sie ihn erkannte. Carl Burlén! Der große Schauspieler! Der für seine Interpretationen der großen klassischen Rollen weltberühmt war. Sollte er etwa ihr Lehrer sein?
»Hab keine Angst«, sagte er mit voller, männlicher Stimme. »Du bist meine Schülerin, wenn ich nicht irre.«
Er zog ein Notizbuch aus der Tasche.
»Wollen mal sehen«, brummelte er und blätterte sich bis zur richtigen Seite durch. »Aha, aha, da haben wir’s … Lena Bergman, nicht wahr?«
Lena nickte nur; sie fühlte, daß sie nichts sagen konnte. Sie stand stocksteif da und blickte hilflos in die Luft.
»Na, na, du brauchst wirklich nicht so ängstlich in die Gegend zu gucken«, sagte der gutgekleidete, sonnengebräunte Schauspieler und ging ein paar Schritte auf sie zu.
Er nahm ihre Hände in seine und hielt sie mit einem festen und warmen Griff fest.
»Ich heiße Carl Burlén und soll während des ganzen ersten Jahres dein Lehrer sein. Und vergiß nicht, daß du mich einfach Carl nennen kannst. An diesem Theater sind wir alle per du miteinander.«
»Danke«, sagte Lena, die nicht wußte, was sie erwidern sollte.
Sie machte einen Anlauf, um ihre Hände wieder zurückzuziehen, aber Carls Griff wurde immer fester. Als sie spürte, daß er mit voller Absicht seinen Griff beibehielt, hob sie vorsichtig den Blick und sah ihm voll in seine hellgrauen Augen. Er lächelte sie sanft an, wobei sich in seinen Augenwinkeln ein feines Netzwerk von Fältchen bildete.
Während ihre Augen sich ineinanderbohrten, sah Lena, wie es in Carls pechschwarzen Pupillen kurz aufblitzte. Es war, als hätte sich in seinem Innern plötzlich ein Feuer entzündet, ein Feuer, das sich auf Lena übertrug und ihr Blut rascher durch die Adern strömen ließ. Das Feuer wurde zu einer Wärme, die sich sofort über den ganzen Körper verteilte und ihre Schamlippen mit feuchter, geiler Hitze erfüllte.
Die Zeit schien stehengeblieben zu sein, als sie so voreinander standen und durch die Berührung der Hände immer mehr erregt wurden. Lena fühlte, wie Carl noch etwas heftiger zudrückte, um dann seine Fingerspitzen kitzelnd und vorsichtig unter die Ärmel ihres Pullovers schlüpfen zu lassen. Langsam ließ er sie weiterwandern, und als sie an den Ellbogen angekommen waren, hob Lena die Arme, damit er noch weiter Vordringen konnte. Sie hörte, wie sein Atem immer heftiger wurde, und da riß sie für einen kurzen Moment ihre Augen los, um seinem fesselnden Magnetismus zu entgehen, und sah nach unten. Der prachtvolle Ständer, zu dem er erregt worden war, zeichnete sich deutlich unter einer zeltförmigen Ausbuchtung seiner Hose ab. Als Lena ahnte, welch prächtiger Ständer sich unter dem Hosenstoff verbergen mußte, flossen die Säfte plötzlich so reichlich durch ihre Votzenwände, daß sie gezwungen war, die Beine zu spreizen, damit der wundervolle Juckreiz, der sich in ihrem Unterleib breitmachte, sie nicht zum Explodieren brachte. Gleichzeitig fühlte sie, wie Carls Arme unterdessen bis zu den Schultern vorgedrungen waren, und wie er sie näher an sich zog. Sie hob den Blick von neuem und sah die unausgesprochene Frage in seinen hungrigen Augen. Sie stöhnte auf und bot ihm ihren halbgeöffneten Mund dar, um sich von ihm küssen zu lassen.
Mit seiner Zunge feuchtete er ihre Lippen ganz leicht an und drückte sie immer fester an sich. Dann bohrte er ihr seine suchende Zungenspitze in den Mund. Gierig schob sie die Hüften vor und preßte sich an ihn, so daß sie seinen Ständer zwischen die Beine bekam. Ein Schauer durchfuhr sie, und sie klemmte seinen harten Schwanz zwischen ihren Schenkeln ein, während sie sich gleichzeitig seitwärts an ihm rieb und sich so hart gegen seinen Körper preßte, daß es im Schambein fast weh tat.
Immer heftiger arbeitete Carl mit seiner Zunge in ihrem Mund, und während sie so im Clinch standen, zog er seine Arme aus den Ärmeln ihres Pullovers und strich sanft über ihre Hüften. Mit einer Hand griff er nach dem Rocksaum und zog den Rock hoch. Mit der anderen fuhr er in Lenas Höschen und griff ihr mitten auf die Votze. Lenas dünnes Höschen war jetzt von ihren geilen Säften schon völlig durchnäßt, und der bis zum Bersten mit Blut gefüllte Kitzler ragte kerzengerade aus dem Buschwerk ihres Schamhaars heraus. Carl stöhnte heiser auf, als er merkte, wie bereit Lena war.
»Wollen wir uns nicht lieber ausziehen?« atmete er leise in ihren Mund.
Sie nickte und ging einen Schritt zurück. Sie sah, wie er den Reißverschluß seiner Hose hinunterzog und fühlte, daß sie es kaum erwarten konnte, seinen Schwanz in die Hand zu bekommen, der den Eindruck machte, als müßte er der Traum jeder Frau sein.
»Warte, das will ich übernehmen«, flüsterte sie und griff mit der Hand nach seinem Hosenschlitz.
Er nahm sofort seine Hände weg, um sie heranzulassen. Rasch machte sie den Hosenschlitz ganz auf und steckte ein paar suchende Finger hinein. Sie fuhr mit der Hand in die Unterhose und suchte weiter, bis sie seine krause Wolle fühlen konnte. Sie kratzte die Haare leicht mit den Fingerspitzen und nahm dann Carls Ständer in die Hand. O Jesses, was für ein Superständer! Sie konnte mit der Hand kaum herumkommen. Lena zog ein bißchen hierhin und ein bißchen dorthin, bis sie ihn schließlich an die Luft brachte. Die glühende Schwanzspitze ragte in all ihrer Pracht nach oben. Prüfend zog sie die Vorhaut ein paarmal hin und her. Sie sah die bläulich glänzende Eichel und die kleine Spalte, die sich immer mehr weitete.
»Nein, hör auf jetzt!« stöhnte Carl. »Mir geht gleich einer ab, wenn du so weitermachst!«
Sie ließ sofort los, um sich zunächst einmal selbst auszuziehen. Mit einem einfachen Handgriff zog sie ihren Rock und das Höschen herunter und begann dann den Pullover über den Kopf zu ziehen. Als ihr Kopf noch in der stickigen Wärme des Pullovers steckte, fühlte sie, wie Carl sie von hinten mit den Armen umfaßte. Er hatte seine Klamotten in Rekordzeit ausgezogen und stand jetzt hinter ihr. Sein heißer Schwanz steckte zwischen ihren Schinken. Mit flinken Fingern liebkoste er ihre Brüste und die Brustwarzen. Das war ein so herrliches Gefühl, daß sie mitten in ihrer Bewegung innehielt und sich mit einem wollüstigen Stöhnen zurücklehnte. Seine Finger spielten an ihren steifen Brustwarzen herum und kitzelten sie aufregend und mit erfahrener Meisterschaft.
Er half ihr, aus dem Pullover herauszukommen, indem er an ihren Armen entlangstrich und sie immer härter gegen sich preßte. Sie fühlte, wie das dicke Kleidungsstück zu Boden fiel, und griff Carl mit beiden Händen um den Nacken. Er beugte sich über ihr vor und küßte sie wild, während seine Hände wissend über ihren nackten, freien, geilen Körper fuhren.
Er streichelte ihre weichen Schenkel und spreizte sie auseinander, so daß Lenas Votze sich weit öffnete. Mit einem weichen Griff nahm er ihren Kitzler zwischen Daumen und Zeigefinger. Als er ihn mit kurzen und schnellen Bewegungen massierte, fühlte Lena, wie sie sofort in die Nähe eines himmelhoch jauchzenden Orgasmus gebracht wurde. Mit einer heftigen Bewegung machte sie sich frei und wirbelte herum. In ihrem blindwütigen Hunger umschlang sie ihn so plötzlich sowohl mit Armen wie mit Beinen, daß Carl völlig überrumpelt wurde und sie beide auf den Boden stürzten. Im Fallen schnappte sie förmlich mit den Schamlippen nach seinem Schwanz, und als sie auf dem Boden lag und ihm ihren Unterleib entgegenhob, drang er in sie ein. Sie wippte mit den Hüften und warf sich ihm entgegen, damit er ganz reinkam, und als sie fühlte, daß er bis zum Anschlag drin war, umkrampfte sie seinen Prachthammer mit ihren elastischen Votzenwänden. Einige endlose Augenblicke lang lag sie ganz still, sammelte und konzentrierte sich auf das Herrliche, das jetzt folgen würde. Dann begann sie mit den Hüften zu wedeln und bekam Carl bald dazu, sich ihrem Rhythmus anzupassen. In immer schnelleren und heftigeren Wellen wogten ihre Leiber mit-, gegenund umeinander.
Sie waren aber beide so geil gewesen, daß sie zu schnell spritzten. Carl wurde zuerst fertig, und als Lena spürte, wie sein Schwanz in ihr noch ein bißchen steifer wurde als vorher, wie der Eichelrand sich vor dem Orgasmus noch mehr straffte, da ließ auch sie sich gehen und ließ den Orgasmus unter blitzschnellen Zuckungen kommen.
Mit kräftigen, pumpenden Stößen spritzte Carl ihre Votze voll – sein duftender Samen kam in Kaskaden und vermischte sich mit den Wellen ihres frischen Mösensaftes zu einem betörenden Gebräu, das Lena bald völlig ausfüllte.
Stöhnend und prustend gaben sie beide ihr Letztes und versuchten, sich an die Grenze des Ertragbaren zu bringen. Sie gaben erst auf, als alle wollüstigen Schauer verebbt und in Schmerzkrämpfe übergegangen waren. Erst dann ließen sie voneinander ab und blieben lange Zeit ermattet und keuchend auf dem harten Fußboden nebeneinander liegen.
Aber obwohl sie sich beide so vollständig verausgabt hatten, fühlte Lena, daß sie sich noch immer nach Carl sehnte. Sie legte sich auf die Seite, so daß sie seinen durchtrainierten und gutgebauten Körper betrachten konnte. Carls Ständer war inzwischen wieder auf Normalgröße geschrumpft und lag wie ein weißer Schlauch auf dem buschigen Kraushaar. Es erschien Lena fast unglaublich, daß ein männliches Geschlechtsorgan sich so gewaltig verändern konnte wie Carls Schwanz. Jetzt reizte er sie beinahe zum Lachen, so winzig sah er aus. Vorsichtig streckte sie die Hand aus und kitzelte den Pimmel leicht an der Wurzel.
Carl sah nicht auf, als er Lenas Finger spielen fühlte, sondern stöhnte nur leise, und sie sah wie verzaubert, wie das Blut in das Organ strömte und es zu neuem Leben erweckte. Zuerst schwoll der Schwanz unten an der Wurzel an und wurde dann nach oben hin immer breiter, bevor er langsam wieder aufstand. Er wurde immer härter und knotiger, bis sie wieder den prachtvollen Ständer vor sich sah, der sie eben gefüllt hatte.
Sie nahm ihn in die Hand und begann zärtlich und verspielt zu wichsen. Carl stöhnte immer heftiger und streckte eine Hand aus, um Lena an sich zu ziehen. Sie folgte geschmeidig mit, als er sie über sich zog. Eine Weile blieb sie lang ausgestreckt auf ihm liegen und küßte ihn. Ihr weicher Körper schien für Carl kein unerträgliches Gewicht zu sein. Zunächst küßte Lena Carl nur still und verträumt, dann mit einer Hitze, die immer intensiver wurde. Am Ende wußte sie nicht mehr, wie weit sie mit ihrer Zunge noch in Carls Mund eindringen sollte. Mit einem Körper, der vor verzehrender Geilheit brannte, wand und schraubte sie sich auf Carl, bis sie spürte, daß es wieder höchste Zeit war, seinen Schwanz in sich zu haben. Sie riß sich aus Carls warmer, fordernder Umarmung los und stellte sich auf den Knien rittlings über ihn. Sie erhob sich so weit, daß sie seinen Schwanz bis zur Senkrechten führen konnte, und dann senkte sie sich langsam, langsam auf ihn. Sie fühlte, wie er sich Stück um Stück in sie hineinbohrte, wie die pralle Schwanzspitze in ihrer saftigen Möse den Weg für den Ständer freipflügte. Lena preßte und preßte, bis sie den Lümmel ganz in sich hatte. Dann ließ sie sich mit ihrem vollen Gewicht nieder und wand sich und wippte dabei, um von dem herrlichen Kitzeln ja nichts zu verpassen. Mit den Händen stützte Lena sich an Carls Hüftknochen ab und hob sich langsam hoch. Der scharfe Rand der Eichel jagte Schauer wollüstiger Ekstase durch ihren Körper, als er sich an den vibrierenden Mösenwänden rieb und an ihnen zerrte.
Lena hob sich so weit in die Höhe, daß Carls Eichel fast aus der Votze rutschte, und als sie sich wieder niedersenkte, stöhnte sie laut auf vor neuerweckter Lust, die darauf wartete, befriedigt zu werden. Lena verlagerte ihr Körpergewicht ein wenig, so daß sie mehr vornübergebeugt saß, und fing an, Carl in ihrem eigenen Rhythmus zu ficken. Sie bewegte sich immer schneller und ruckhafter, je mehr sie sich ihrem Orgasmus näherte. Bald erwiderte Carl ihre heftigen Fickstöße. Er packte sie an den Hüften und schob sich bei jeder Pumpbewegung immer heftiger nach oben, immer dann, wenn sie sich niedersenkte.
Sie lehnte sich noch weiter vor, während sie ihre jugendliche Brunst stöhnend hervorkeuchte.
»Fühlst du nicht, wie schön es ist«, ächzte sie zwischen den Atemzügen. »Wie gut dein starker Schwanz in mich reinpaßt. Komm doch! Spritz mich wieder voll! Jetzt, jetzt gleich kommt’s wieder bei mir. Jetzt … Aaaaah … jetzt … so ja … aaaaaaah …«
Lena lag jetzt auf Carl und fickte in rasendem Tempo. Er hatte seine starken Arme um sie geschlungen und zerdrückte sie fast, als er sich unter heiserem Stöhnen zu einer Brücke aufbäumte und sie mit seiner heißen Ladung vollpumpte.
Lena fühlte, wie der Schweiß ihr aus allen Poren des Gesichts ausbrach und von der Nase und den Lippen herabtropfte. Sie küßte Carl heftig und schmeckte dabei den leicht salzigen Schweiß seines nassen Gesichts. Als sie fühlte, daß sie beide bald keine Kraft mehr haben würden, blieb sie reglos auf ihm liegen und fühlte, wie ihre Herzen heftig klopften. Sie blieb auf ihm, bis sein Ständer so schlaff geworden war, daß sie ihn nicht mehr in sich fühlen konnte. Als sie sich erhob, hörte sie ein leises »Plopp«, als der Schwanz aus ihr ’rausflutschte.
Lena stand auf und stellte sich mitten auf den Fußboden, während sie sich in dem großen Wandspiegel prüfend ansah. Ihr Körper glühte förmlich vor Erregung, und als dieses herrliche Gefühl verebbt war, reckte sie die Arme befreit so weit in die Höhe, daß es in ihren Knochen knackte.
»Wenn du willst, kannst du hier draußen im Umkleideraum duschen. Er ist gleich nebenan. Im Augenblick wird er nicht benutzt.«
Carls Stimme ertönte so überraschend, daß sie erschrocken herumwirbelte. Sie sah ihn in seiner schönen männlichen Kraft entspannt und faul daliegen. Der Anblick dieses herrlichen Körpers schickte wieder ein lüsternes Kitzeln durch ihren Leib, aber sie fühlte, daß er jetzt eine Weile in Ruhe gelassen werden wollte, und nickte ihm deshalb nur kurz zu.
»Ja, ich glaube, es ist am besten, wenn ich mir jetzt erst mal den Schweiß vom Leib spüle«, sagte sie und bückte sich, um ihre Kleider aufzuheben.
Es fielen keine weiteren Worte. Lena ging gleich hinaus und stellte sich unter die erfrischende, kalte Dusche. Während sie noch das Prickeln des kalten Wassers genoß, hörte sie plötzlich, wie die Tür geöffnet wurde. Mit einer irritierten Grimasse drehte sie sich zur Tür um. Wollte Carl jetzt etwa hereingestiefelt kommen und all das Schöne zerstören, was sie eben miteinander erlebt hatten?
Es war aber nicht Carl, der hereinkam. Es war eine Frau, etwa fünfunddreißig bis vierzig Jahre alt. Sie blieb abrupt stehen, als sie Lenas jungen, straffen Körper entdeckte, nickte dann aber nur kurz zum Gruß, bevor sie ihren Weg zu einer der nichtbesetzten Duschnischen fortsetzte.
Lena sah ihr nach, voller Bewunderung über den katzenhaft geschmeidigen Gang dieser Frau. Unter dem dünnen schwarzen Ballett-Trikot sah sie, wie wohltrainierte Muskeln in einem lebendigen, ständig wechselnden Muster spielten. Nachdem die unbekannte Frau verschwunden war, duschte Lena nach einem kurzen Achselzucken weiter. Sie blieb lange unter der Dusche stehen und genoß das Gefühl, alle äußeren Spuren des Liebesspiels zu beseitigen, während ihr Inneres zufrieden war, alle Sehnsüchte des Körpers befriedigt zu wissen. Zum Abschluß ließ Lena sich noch einmal von einem eiskalten Wasserstrahl abspülen und lief dann schnell hinaus, um sich warmzufrottieren und sich anzuziehen.
Auf dem Weg hinaus hatte sie plötzlich das merkwürdige Gefühl, beobachtet zu werden, und als sie gerade an der Tür stand, folgte sie einem inneren Impuls, drehte sich um und warf einen Blick in den Umkleideraum. Ganz weit hinten, hinter einem der vielen Kleiderschränke, stand die fremde Frau und sah Lena mit weitaufgerissenen Augen an. Als sie bemerkte, daß Lena sie beobachtete, zuckte sie zusammen und ging noch weiter nach hinten, um dann durch eine kleine Seitentür zu verschwinden.
Lena schüttelte das unbehagliche Gefühl ab, das durch das eigenartige Verhalten der fremden Frau ausgelöst worden war, und ging zurück in den Unterrichtsraum. Carl Burlén hatte sich inzwischen schon angezogen und stand an seinen Schreibtisch gelehnt. Er war damit beschäftigt, einen Haufen Manuskripte durchzublättern. Als er hörte, wie Lena ins Zimmer trat, hob er schnell den Kopf und blickte lächelnd in ihre Richtung.
»Ich glaube, daß es am besten ist, wenn wir für heute Schluß machen«, sagte Lena direkt.
Carl Burlén sah zunächst etwas verblüfft drein, lächelte dann aber schnell und nickte zustimmend. Etwas zu jovial, wie Lena fand.
»Ja, natürlich, das ist doch ganz selbstverständlich. In der Zeit, die wir noch haben, hätten wir sowieso nicht mehr viel geschafft. Ich möchte dir übrigens vorschlagen, daß wir deinen Stundenplan ein bißchen ändern.« Er hielt das Manuskript hoch, in dem er gerade blätterte: »Ich habe vor ein paar Tagen eine Rolle bekommen, die ich in rasend kurzer Zeit einstudieren muß, und deshalb finde ich, daß es besser ist, wenn du zuerst deinen Unterricht in Plastik absolvierst. In ein paar Wochen wirst du damit fertig sein, und dann kannst du wieder zu mir zurückkommen. Aber wenn du willst, können wir uns natürlich trotzdem treffen«, fügte er rasch hinzu. »Sozusagen ein wenig außerhalb der Pflicht.«
Lena erwiderte nichts, sondern zog sich nur ihren Mantel an und verschwand ohne Abschiedsgruß. Sie wußte nicht recht warum, aber Carls letzte Worte hatten geklungen, als hätte ein ekelhafter alter Lustgreis mit ihr gesprochen und nicht ein männlicher Schauspieler, der an diesem Theater die Funktion des ersten Liebhabers hatte. Mit einemmal fühlte sie sich schmutzig. Tränen traten ihr in die Augen, und im Hals fühlte sie einen dicken Kloß. Mit schnellen Schritten rannte sie auf die Straße, um dieses unangenehme Gefühl loszuwerden und wieder frische Luft zu atmen.
Sie lief noch eine ganze Weile ruhelos durch die Stadt, um wieder zu sich zu kommen; sie ging erst dann zu ihrem Bus, der sie nach Hause bringen sollte, als sie sich gut durchgelüftet und völlig wiederhergestellt fühlte.
Als sie zu Hause war, hatte sie nicht die Kraft, mit irgendeinem aus ihrer Familie zu sprechen. Sie fühlte all die unausgesprochenen Fragen, die in der Luft hingen, äußerte sich aber nicht zu dem, was sie bewegte, sondern nahm sich einfach ein Butterbrot und schloß sich dann in ihrem Zimmer ein. Dort setzte sie sich hin und hörte sich geistesabwesend ein paar Platten an, bevor sie sich allmählich fertigmachte und ins Bett kroch, um in einen unruhigen Schlaf zu fallen.
III
Am nächsten Morgen wurde sie durch den Lärm in der Küche geweckt, in der ihre beiden Brüder ihren Morgenkaffee bekamen, bevor sie zur Arbeit verschwanden.
Es war ihr unmöglich, wieder einzuschlafen. Sie stand also auf und ging ins Badezimmer, um zu duschen.
Als sie sich hinterher abtrocknete, stellte sie sich vor den Spiegel, um sich prüfend anzusehen. Ihr war nämlich die fremde Frau eingefallen, die sie im Umkleideraum des Theaters beobachtet hatte. War sie vielleicht an Lenas Körper interessiert gewesen? Lena folgte den geschmeidigen Linien ihres Körpers mit den Augen: über den hochnäsig festen Brüsten ging es weiter zu den lecker gerundeten Hüften und dem daunenbeflaumten Hügel, dessen Spitze zwischen den wohlgeformten Schenkeln verschwand.
Eine eigenartige Erregung breitete sich in ihrem Körper aus, als sie daran dachte, daß die andere Frau vielleicht geil geworden war, weil sie sie nackt gesehen hatte.
Lena ließ beide Hände der leichten Rundung des Bauchs folgen, streichelte sanft über ihre weiche Haut und rieb sich dann plötzlich erregt den Kitzler. Sie dachte an einen Tag vor zwei Jahren zurück, an einen Tag blitzenden Sonnenscheins, an dem sie zum erstenmal erfahren hatte, wieviel Freude zwei Frauen einander schenken können, in welche Höhen sie sich gegenseitig führen konnten, wenn sie …
»Willst du da drinnen Wurzeln schlagen?«
Die grobe Stimme ihres Vaters holte sie in die Wirklichkeit zurück, und sie riß erschreckt ein großes Badehandtuch an sich, das sie notdürftig um die Hüften schlang, bevor sie in ihr Zimmer zurückging.
Dort ließ sie das Handtuch zu Boden fallen und warf sich aufs Bett. Sie schloß die Augen und versuchte, das Gefühl von damals wieder aufleben zu lassen, die Erinnerung an die kurzen, hitzigen Sommertage, an denen sie vollends in das herrliche Wunder der Liebe eingeweiht worden war.
Das Blut strömte immer rascher durch ihre Adern, und sie streichelte ihre Hüften. Sie spreizte die Beine und spannte den Körper in einer festen Brücke. Die Schamlippen waren prallvoll von geiler Hitze, und sie fühlte, wie ihre Hände wie aus eigener Kraft dorthin gezogen wurden. Mit der einen Hand öffnete sie die Votze, so daß sie an den feuchten Mösenwänden entlangstreichen konnte, während sie gleichzeitig den gespannten Kitzler massierte. Oh, welch ein wundervolles Gefühl das war! Sie nahm eine Hand von der Votze weg und liebkoste ihre Brüste. Mit jeder Bewegung näherte sie sich dem Orgasmus mehr. Ihre Hüften schaukelten in geilen Wellen. Und dann kam es!
Ein Stöhnen entrang sich ihren Lippen, und sie atmete keuchend, während die wohligen Schauer des Orgasmus ihren Körper durchzuckten. Der reichlich fließende Mösensaft strömte über ihre Hand und lief auf das Laken. Sacht, sacht verebbten die herrlichen Wellen, worauf sie mit einem zufriedenen Seufzer aufs Kopfkissen zurücksank. Mit einer Hand umschloß sie ihre Votze und klemmte dann die Schenkel zusammen; sie rollte sich zusammen und schlief wieder ein.
Sie schlief, bis ihr eigener Wecker klingelte. Da schlug sie die Augen auf und sah sich etwas überrascht um. Sie war sich nicht ganz klar, wo sie sich eigentlich befand. Als sie es aber entdeckt hatte, streckte sie ihren behaglich entspannten Körper wohlig aus und aalte sich.
Dann sprang sie förmlich aus dem Bett und fing an, ihr Bett zu machen. Dies tat sie nur, weil sie nicht wollte, daß ihre Mutter beim Saubermachen all die schönen Flecken auf dem Laken entdeckte.
Sobald sie das Bett in Ordnung gebracht hatte, stürzte sie in die Kleider, sauste in die Küche, um schnell eine Tasse Kaffee zu trinken, und rannte dann los, um rechtzeitig ins Theater zu kommen.
Ach ja, natürlich. Sie sollte ja ein anderes Unterrichtsfach bekommen! Sie war schon halb die Treppe hinunter, als ihr das einfiel. Es half nichts: sie mußte wieder umkehren und sich andere Sachen anziehen. Und dann ging’s wieder los, aber diesmal endgültig.
Sie kam in der letzten Minute im Theater an. Sie keuchte noch vor Anstrengung, weil sie das letzte Stück gelaufen war; vor dem Schwarzen Brett versuchte sie herauszufinden, wohin sie gehen sollte. Während ihr Blick über die verschiedenen Mitteilungen hinglitt, kam Jan durch die Tür. Auch er war ziemlich spät dran.
»Tachchendubistjaauchda«, keuchte er mit einem einzigen Ausatmen.
Lena wandte sich ihm zu und fühlte, wie ihr Herz vor Freude einen Satz machte, als ihre Blicke sich begegneten. Sie machte den Mund auf, um ihn zu fragen, wohin er gehen wolle, aber bevor sie ein Wort herausbrachte, war er schon auf der Treppe und rannte nach oben.
Enttäuscht wandte sie sich wieder der Anschlagtafel zu und fand nach kurzem Suchen heraus, daß sie sich im großen Ballettsaal einfinden sollte. Durch eine Menge enger Durchgänge und Korridore suchte sie den richtigen Weg, bis es ihr gelang, einen Raum zu finden, der wie ein großer Gymnastiksaal aussah. Der einzige Unterschied war, daß eine ganze Wand mit Spiegeln bedeckt war, vor denen eine lange Haltestange angebracht war.
Der Saal war völlig leer bis auf vier Mädchen in schwarzen Ballett-Trikots, die in einer Ecke standen und sich flüsternd unterhielten.
Keins von ihnen merkte – oder jedenfalls taten sie so –, daß Lena hereingekommen war. Sie ließ sich dadurch aber nicht abschrecken, sondern ging mit raschen und bestimmten Schritten quer durch den großen Saal.
»Guten Tag«, sagte sie, als sie bei den Mädchen angekommen war. »Ich heiße Lena und werde ein paar Wochen lang bei euch mitmachen.«
Alle vier drehten sich wie auf Kommando zu ihr um. Das geschah mit einer mechanischen Bewegung, als hätte man die Mädchen vorher auf Gelenkwellen montiert. Und ebenso mechanisch lächelten sie alle auf einmal und piepsten im Chor: »Aber nein, wie reizend! Willkommen!«
Lena fühlte, wie die Wut in ihr aufstieg, als die Mädchen ihr so deutlich zu zeigen versuchten, wie überlegen sie sich fühlten: diesem neuen Eindringling würden sie’s schon zeigen und dafür sorgen, daß Lena abseits gehalten wurde. Lena wollte gerade etwas richtig Bissiges über »affektierte Ziegen« an den Mann oder besser an die Frau bringen, aber bevor sie anheben konnte, ging hinter ihr eine Tür auf, und jemand kam herein. Alle vier Mädchen machten gleichzeitig einen artigen Knicks. »Guten Morgen«, zwitscherten sie.
Lena wirbelte herum, um zu sehen, wer da hereingekommen war. Sie versuchte, sich zu sammeln und etwas zu sagen, kam aber völlig aus dem Konzept, als sie sah, wer es war. Sie fühlte, wie die Kinnlade ihr herunterklappte, als sie die Frau sah, die sich mit einem Lächeln näherte.
Die Frau aus dem Umkleideraum! Und in diesem Augenblick hatte auch sie Lena wiedererkannt. Ihr Lächeln gefror ihr auf den Lippen und wurde verkrampft, und gleichzeitig wurden ihre Augen, wie Lena blitzschnell bemerkte, von einem feuchten Schimmer überzogen. Die Frau holte tief Luft.
»Ach so, wir haben heute eine neue Schülerin bekommen, wie ich sehe«, sagte sie.
Die Stimme war auf eine Weise intensiv heiser, die davon zeugte, daß diese Frau auf Lena geradezu superscharf war, und außerdem brachte diese Stimme in Lenas Körper jeden einzelnen Nerv zum Vibrieren.
»Ja«, erwiderte Lena. »Ich heiße Lena Bergman und soll zwei Wochen lang hierbleiben. Jedenfalls steht das auf meinem Stundenplan.«
Die Frau nickte.
»Ausgezeichnet«, sagte sie, »ausgezeichnet! Mein Name ist Lydia Hoffman, aber wie du vielleicht weißt, reden wir uns hier im Theater alle mit den Vornamen an.«
Lydia ging einen Schritt zurück und blinzelte Lena prüfend an.
»Aber du hast dich ja noch gar nicht umgezogen. Geh schnell ‘raus und tu das, dann kann ich in der Zwischenzeit schon mit den anderen Mädchen anfangen.«
Sie zeigte auf eine halbgeöffnete Tür gleich neben ihr, und Lena nahm ihre Tasche und ging dorthin. Kurz bevor sie den Umkleideraum betrat, drehte sie sich noch einmal um und warf einen Blick über die Schulter. Sie sah, wie alle vier Mädchen ihr mit Blicken nachstarrten, die vor Eifersucht glühten. Sie hatten instinktiv gespürt, daß Lydia und Lena sich gesucht und gefunden hatten, und wußten sehr genau, daß sie jetzt die Gelackmeierten waren, wenn es darum ging, Lydias Interesse wachzuhalten. Lena kicherte in sich hinein und ging in den angrenzenden Raum, um sich umzuziehen.
In diesem Zimmer gab es nur ein paar ganz gewöhnliche Holzbänke und einige einfache Hocker. An die Wände hatte man schlicht ein paar Haken geschlagen, an denen man seine Kleider aufhängen mußte. Glücklicherweise gab es aber auch eine Dusche. Das war ja immerhin etwas, und Lena war dankbar für diesen Anflug von Luxus.
Sie zog sich rasch die Kleider aus und streifte einen normalen Turnanzug über. Sie hatte es für unnötig gehalten, ein Ballett-Trikot zu kaufen, weil sie ja nur ein paar Wochen an diesem Kursus teilnehmen sollte.
Als sie wieder den Gymnastiksaal betrat, entdeckte sie, daß alle vier Mädchen eifrig mit ihren Übungen beschäftigt waren. Lydia stand neben ihnen und wühlte in einem Stapel Schallplatten, der offenbar später noch ins Spiel kommen sollte. Die Platte, die sich jetzt gerade auf dem Plattenteller drehte, enthielt nichts anderes als rhythmische Klänge.
Gerade als Lena zurückkam, sah Lydia von ihrem Plattenstapel hoch. Sofort legte sie die Platten aus der Hand und ging mit ihrem elastischen, federnden Gang auf Lena zu. Lydia streckte ihr beide Hände entgegen.
»Siehst du, Lena, das sieht schon viel besser aus. Komm her, dann wollen wir anfangen.«
Lena ergriff Lydias Hände und ließ sich in eine ruhige Ecke des Saals führen.
Während der jetzt folgenden Übungen wich Lydia nicht eine Sekunde von Lenas Seite. Sie stützte sie und half ihr, das Gleichgewicht zu behalten, wenn es nötig war. Zugleich korrigierte sie beständig Lenas Haltung mit Hilfe leichten Drückens an verschiedenen Stellen. Lena fühlte, wie sie immer mehr erregt wurde durch die Berührungen Lydias. Keine von beiden sagte mehr als unbedingt notwendig, aber beide erlebten gleichermaßen stark, wie sich um sie herum und zwischen ihnen ein magnetisches Spannungsfeld aufbaute.
Immer dann, wenn Lydia Lenas Beinstellung oder ihre Haltung korrigieren wollte, verweilte sie mit ihren Händen immer länger an den verschiedenen Teilen von Lenas Körper. Wenn Lydia ihren Griff lockerte oder ihre Hände wegnahm, geschah dies nie plötzlich, sondern immer behutsam, fast zögernd, so daß die Berührung zu einer Liebkosung wurde. Zu einer ganzen Reihe von Liebkosungen übrigens, die Lenas schon angeheizte Geilheit zum Glühen brachten. Je länger dieses Spiel weiterging, desto erregter wurden die beiden Frauen. Lydias Atem kam nur noch stoßweise, und ihre Wangen färbten sich unter dem Pochen des pulsierenden Blutes rot.
Sie zog Lena immer näher an sich heran, und als ihre Leiber sich berührten, war ihnen beiden, als hätten sie einen elektrischen Schlag erhalten. Lydia stand gerade schräg hinter Lena, hatte aber Lenas Hüften mit einem so praktischen Griff umfaßt, daß sie sie mit einem einfachen Ruck zu sich umdrehen konnte. Beider Augen bohrten sich ineinander, und Lydias Hände suchten sich ihren Weg über Lenas Hüften und streichelten dann ihre leckeren Schinken. Diese wundervolle Liebkosung brachte Lena völlig aus dem Gleichgewicht, und sie schloß die Augen, um sich dem Genuß ganz und gar hingeben zu können. Sie hatte das Gefühl, einfach zu zerfließen und zu zerschmelzen, Zeit und Raum spielten keine Rolle mehr, sie war nur noch von einem mächtigen Gefühl alles zersprengender, brausender Geilheit erfüllt.
In diesem Moment verstummte der Plattenspieler, und eines der Mädchen rief irgend etwas. Es war, als hätte man zwischen Lena und Lydia plötzlich einen Keil getrieben. Sie stießen sich voneinander ab und starrten mit erstaunt aufgerissenen Augen in den Raum – vollkommen unfähig, in diesen ersten Sekunden zu begreifen, wo sie sich überhaupt befanden. Sie waren zu Eis erstarrt und fanden, daß ihre Umwelt zu einem rein dekorativen Ölbild gefroren war.
Lydia war diejenige, die zuerst wieder auf die Welt zurückkam und die verhexte Totenstille brach. Sie schüttelte ein paarmal den Kopf und ging dann direkt zum Plattenspieler, um eine neue Platte aufzulegen.
Lena blieb stehen und atmete verwirrt, während sie verschämt auf den Fußboden blickte. Sie wagte es nicht, ihren Blick zu heben. Mein Gott, wenn jemand von den Mädchen gesehen hatte, wie offen sie und Lydia ihre Gefühle gezeigt hatten!
Vorsichtig schielte sie zur Seite. Als sie niemanden entdecken konnte, wurde sie kühner und drehte den Kopf zur Seite, um mehr zu sehen. Wie schön! Sie seufzte vor Erleichterung, als sie sah, daß ein großer Paravent so aufgestellt war, daß er sie vollständig verbarg.
Sie reckte den Kopf in die Höhe und wandte sich um, um in den Umkleideraum zu gehen. Sie hatte das Gefühl, wenigstens für kurze Zeit allein sein und zu sich kommen zu müssen. Sie hatte aber noch keinen Schritt getan, da war Lydia schon wieder bei ihr.
»Ich bin in einer halben Stunde mit dem Unterricht fertig«, flüsterte sie. »Wenn du jetzt weggehst und dich umziehst, können wir nachher zu mir nach Hause gehen. Ich wohne nur ein paar Blocks von hier. Es wäre am besten, wenn du unten auf der Straße auf mich warten könntest.«
Lena nickte zum Einverständnis und ging rasch in den Umkleideraum. Dort fühlte sie, daß sie es kaum noch ertragen konnte, noch länger auf den Orgasmus zu warten. Sie zog sich ihre Turnkleidung aus und liebkoste ihren Körper mit langen Streichelbewegungen, während sie von Zeit zu Zeit ihre saftigen Schamlippen rieb. Dann nahm sie sich aber mit einer Kraftanstrengung zusammen. In wenigen Minuten sollte sie mit Lydia nach Hause gehen, und es würde viel schöner werden, wenn sie sich bis dahin beherrschte, dessen war sie sicher. Sie zog sich in ein paar Minuten an und stahl sich aus dem Theater, um draußen auf Lydia zu warten.
Sie meinte, eine Ewigkeit gewartet zu haben, als sie auf der Straße stand und in die Schaufenster sah – ihr Körper war bis an die Grenze des Erträglichen von brennender Sehnsucht erfüllt.
Endlich kam Lydia dann doch.
Sie sagte nichts, sondern ging einfach auf Lena zu und hakte sich bei ihr ein. Mit leichter Hand führte sie sie mit sich zu ihrem Haus, das ganz in der Nähe lag. Dort ließ sie Lena los und machte die Tür auf, so daß Lena eintreten konnte. Sie selbst kam schnell hinterher und zog Lena eifrig mit sich durch das ein wenig altmodische Treppenhaus zu ihrer Wohnung im ersten Stock.
Sie waren kaum durch die Tür gekommen, als Lydia schon über Lena herfiel, die Arme um sie schlang und ihr einen heißen Kuß auf die Lippen drückte. Lena erwiderte den Kuß willig und öffnete die Lippen, um Lydias Zunge hereinzulassen, die sofort gierig zu arbeiten begann.
Während dieses endlos sich hinziehenden Kusses fuhren die Hände beider Frauen suchend und liebkosend über den Körper der anderen hin. Mit eifrigen Fingern wurden hinderliche Kleidungsstücke überwunden, bis beide das gefunden hatten, was sie suchten. Warme, pralle, wohlgefüllte Brüste und feuchte, heiße, reichlich Saft abgebende Votzen.
Unter leisem Ächzen geilten sie sich gegenseitig auf und grunzten stöhnend, bis sie sich wie auf ein verabredetes Signal voneinander lösten. Mit schnellen Bewegungen rissen sie sich die Kleider vom Leib und standen dann endlich völlig nackt voreinander.
Lydia war diejenige, die die Initiative ergriff. Sie legte einen Arm um Lenas Taille und zog sie an sich. Lenas spitze Brüste preßten sich an Lydias volle, runde Kugeln. Von neuem ließen die Frauen ihre Zungen spielen.
Streichelnd und kosend strichen Lydias Hände über Lenas runden, festen Bauch, bis sie endlich an ihrem feinen Kraushaar angelangt waren. Dort kitzelte sich Lydia vorwärts und strich dann und wann mit einem Finger über den herausragenden Kitzler. Lena spreizte die Beine, um Lydia mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen, während sie gleichzeitig ihre eigene Hand zwischen Lydias Beine steckte. Sie packte den dichtbehaarten Busch mit einem kräftigen Griff, und Lydia stöhnte wild auf.
»Noch härter«, fauchte sie. »Noch härter! Kneif mich … So, ja, guuut! Noch ein bißchen härter! Aaaah, wie herrlich!«
Lena fühlte, wie Lydia sich sperrangelweit öffnete und wie stark duftender Votzensaft aus ihr herausströmte, während sie zugleich keuchte und ächzte und sich Lena zudrehte. Nach einer Weile reckte Lydia sich und sagte mit heiserer Stimme, daß es jetzt wohl am besten sei, wenn sie ins Schlafzimmer gingen, damit sie sich hinlegen könnten. Lena fand es ein bißchen schade, daß Lydia sich vorgenommen hatte, als erste zu spritzen, aber dann fiel ihr ein, daß das vielleicht gar nicht so schlecht sei und wohl auch so sein sollte. Wenn Lydia erst einmal geschafft war, würde sie sich ganz darauf konzentrieren, Lena zu befriedigen.
Kaum waren sie im Schlafzimmer, wurde Lena zu Lydias Bett dirigiert.
»Leg dich hin und entspann dich«, flüsterte Lydia ihr zu.
Lena kroch in das große, weiche Bett, legte sich auf den Rücken und streckte sich lang aus. Lydia legte sich, auf einen Ellbogen gestützt, neben sie. Während sie Lena tief in die Augen blickte, ließ sie ihre Hand auf dem jungen, frischen Mädchenkörper auf Entdeckungsfahrt gehen. Sie liebkoste den schlanken Hals, folgte der weichen Rundung der Schultern hinab zu den festen, spitzen Brüsten und ließ ihre Hände dann sanft zum Schoß hinuntergleiten. Mit einem leisen Druck ihrer Finger ließ sie Lena wissen, daß diese ihre Beine hochziehen und sie weit auseinanderspreizen sollte. Sobald dies geschehen war, beugte Lydia sich vor und ließ ihre Zunge auf Lenas Lippen spielen und dann am Hals entlanglecken. Sie bohrte ihr Gesicht in das Grübchen des Schlüsselbeins und küßte Lena so hart, daß Lutschflecke zurückblieben. Während ihrer Küsserei geilte sie Lena weiter auf, indem sie den Kitzler zwischen Daumen und Zeigefinger massierte. Als Lydia spürte, wie Lena immer geiler und die Votze immer nasser wurde und sich immer mehr öffnete, ließ sie ihren Kopf hinabgleiten und fing an, die harten Brustwarzen zu lutschen, bevor sie sich weiter nach unten vorwagte, bis sie den Kitzler lecken konnte.
Lena wußte nicht, wie sie sich drehen oder wenden sollte. Es stach und juckte und zuckte im ganzen Körper, je mehr sie durch dieses geschickte Lecken dem Orgasmus nähergebracht wurde. Lydia fühlte, daß es bald bei Lena kommen mußte, änderte daraufhin ihre Stellung und legte sich kopfüber zwischen Lenas Beine, und zwar so, daß sie die Zunge mitten in Lenas Votze stecken konnte. Stück um Stück leckte sie sich durch die zitternden Schamlippen, und als sie nicht mehr weiterkam, nahm sie den ganzen Kitzler in den Mund und fing an, an ihm zu lutschen. Sie lutschte und lutschte und hielt nur manchmal inne, um mit der rauhen Oberfläche ihrer Zunge über den hochempfindlichen kleinen Knopf zu fahren. Jedesmal fuhren heiße Wellen durch Lenas Körper und brachten sie dazu, vor Geilheit laut aufzustöhnen.
»Oooooh, Lydia, jetzt spritze ich gleich! Nur noch ein bißchen … aaaaaah … noch ein bißchen, JETZT, JEEEEEEETZT!«
Sie warf ihren Körper hoch, als es bei ihr kam, und sie konnte hören, wie Lydia keuchte und nach Luft schnappte, ja sogar selbst stöhnte, als der Votzensaft ihr ins Gesicht spritzte. Aber sie ließ ihren Mund trotzdem noch an Lenas Kitzler. Sie hielt ihn mit Lippen und Zunge fest, bis auch die letzten Reflexe verebbt waren und Lena vor lauter Erschöpfung hinsank.
Jesses, war das herrlich! Lena nahm Lydias Kopf zwischen beide Hände und zog sie an sich, so daß sie sie auf sich zu liegen bekam. Eifrig, hungrig suchten ihre Lippen Lydias Mund, und als sie ihn gefunden hatten, umkrallte sie Lydia mit Armen und Beinen, während sie ihre Zunge wirbelnd und stoßend in Lydias Mund tanzen ließ.
Die beiden Frauen waren eng zusammengeknäuelt und schaukelten auf dem Bett langsam hin und her, während sie sich von dem ersten Streich erholten. Allmählich lockerte Lena ihren Griff, so daß Lydia neben ihr in die Federn sinken konnte. Dann lagen sie nebeneinander und ließen ihre Hände den Körper der anderen erkunden. Stück für Stück erforschten sie mehr oder weniger empfindliche und empfängliche Körperpartien. Schon nach kurzer Zeit waren sie wieder so scharf, daß ihre Bewegungen schneller und härter wurden.
»Hier, befühl mal meine Votze«, sagte Lydia und führte Lenas Hand zwischen ihre Beine. »Fühlst du, daß ich schon wieder geil geworden bin? Ich bin so supergeil, daß ich jeden Augenblick in die Luft gehen könnte. Schnell, schnell, komm jetzt und fick mich.«
Während sie das letzte sagte, holte sie einen großen Gummischwanz hervor und forderte Lena auf, ihn sich umzuschnallen. Lena stellte sich zwischen Lydias weit gespreizten Beinen auf die Knie und schnallte sich den riesigen Knüppel mit Bändern um die Hüften. Es war ein schöner Ständer aus zartrosa Hartgummi, und Lena beugte sich über Lydia, um ihn in deren Möse zu rammen. Lydia geriet schon beim bloßen Anblick so außer sich, daß sie am ganzen Körper zitterte, während sie mit dem Unterleib wippte und ruckte, damit die große Eichel in den Vorhof eindringen konnte. Sobald sie den Ersatzschwanz drin hatte, nahm sie ihre Hände weg und streckte Lena die Arme entgegen.
»So ist es gut! Fick mich jetzt, fick mich, bis ich schreie«, flüsterte sie.
Und Lena fickte. Sie warf sich mit voller Kraft nach vorn und rammte den Gummischwanz bis zum Anschlag ’rein. Lydia stöhnte auf und wurde ein bißchen blaß um die Nase, erholte sich aber schnell, und nach einigen weiteren Sekunden spannte sie ihre Hüften, um Lena mit besseren Gegenstößen entgegenkommen zu können. Lena stemmte sich mit den Ellbogen ab und fing an, den Gummischwanz mit gleichmäßigen Stößen ’reinzuschieben und wieder ’rauszuziehen; ’rein und ‘raus, ’rein und ‘raus. Sie merkte dabei, wie sie selbst immer mehr aufgegeilt wurde, als sie sah, wie sehr Lydia es genoß, auf diese Weise durchgefickt zu werden.
»Jetzt mußt du einen Zahn zulegen«, stöhnte Lydia. »Schneller, schneller, schneller!«
Lena steigerte das Tempo, so sehr sie konnte, und beide Frauen hopsten, sprangen und rollten auf dem Bett hin und her, während Lydia unter Keuchen und Japsen allmählich auf etwas zusteuerte, was ein wirklicher Rekord-Orgasmus zu werden versprach.
Plötzlich schrie sie laut auf und blieb mit dem Körper hoch oben in einer Brücke stehen. In dieser Stellung verblieb sie, während sie mit dem Unterleib zuckte, als wäre sie von Krämpfen befallen. Und mit jeder dieser wollüstigen Zuckungen spritzte so viel Votzensaft aus ihr heraus, daß er an dem Gummischwanz entlangfloß und Lena auf Bauch und Schenkeln über und über bekleckerte. Aber obwohl Lydia jetzt auf dem Höhepunkt ihres Genusses angelangt war, hörte Lena nicht auf, sie zu ficken. Lydia hatte vorhin ja gesagt, daß sie den Hammer ’reingebumst haben wollte, bis sie schrie, und deshalb holte Lena jetzt zu neuen Gewaltstößen aus und steigerte das Tempo noch mehr. Schließlich hatte Lydia keine Puste mehr, um in der Brücke zu verharren, sondern sank schlapp aufs Bett zurück, aber Lena folgte gelenkig mit und behielt ihr mörderisches Ficktempo bei. ’rein und ‘raus, ’rein und ’raus, ’rein und ‘raus mit dem herrlich harten Schwanz. Mit unbarmherziger Präzision wurde der gigantische Schwanz Mal um Mal in Lydias wohldimensionierte Möse ’reingerammt.
Aber dann kam Lydia allmählich doch an die Grenze dessen, was sie verkraften konnte. Mit einem heiseren Aufschrei packte sie den Ständer mit den Händen und riß ihn aus ihrer Votze ’raus, bevor sie beide Hände auf die Möse legte und sich erschöpft auf die Seite rollte. Lena blieb noch eine Weile auf den Knien stehen. Auch sie japste vor Anstrengung, bevor sie das voluminöse Organ abschnallte und mit wackligen Beinen aus dem Bett kletterte. Lydia lag noch immer auf der Seite und gab kein Lebenszeichen von sich.
Durch halbgeschlossene Lider betrachtete sie Lydia, die jetzt mit geschlossenen Augen dalag und vor Schmerzen leise jammerte, während sie mit vorsichtigen Fingern ihre wundgescheuerten Schamlippen massierte. Lena beobachtete sie noch einen Augenblick und drehte sich dann um, um in den Flur hinauszugehen, um ihre Kleider zu holen, die dort in wilder Unordnung auf dem Boden lagen. Mit geübten, schnellen Bewegungen zog sie sich an und war gerade im Begriff, die Wohnungstür leise aufzumachen, um sich still davonzustehlen, als sie hörte, wie Lydia mit schlurfenden, schlappen Schritten aus dem Schlafzimmer getapst kam. Lydia hatte es also doch lebend überstanden.
»Kannst du nicht noch ein bißchen bei mir bleiben? Bitte, bleib noch bei mir.«
Lena holte tief Luft und drehte sich um. Lydia stand in der Tür zum Schlafzimmer, zwar noch ein bißchen schwach auf den Beinen, aber noch kräftig genug, um ihren nackten Körper freigebig und lüstern zur Schau zu stellen, und das auf eine so raffinierte Weise, daß Lena sofort merkte, daß sie dem Anblick kaum widerstehen konnte. Sie wurde sofort wieder geil, fühlte, wie ihr Blut wieder heftig zu pulsieren begann. Schon war sie zwischen den Beinen wieder naß. Aber dann gab sie sich einen Ruck und beschloß, sich durch nichts mehr erweichen zu lassen. Sie war ziemlich erledigt und mußte sich erst von diesem Erlebnis erholen. Für heute mußte es genug sein. Sie schüttelte den Kopf.
»Nein, ich muß jetzt wirklich gehen, aber wir sehen uns doch morgen wieder.«
Lydia sah im ersten Augenblick ein bißchen enttäuscht aus, überlegte dann kurz und strahlte Lena mit einem erwartungsvollen Lächeln an.
»Ach ja, natürlich, das hatte ich ganz vergessen. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Wenn wir mit dem Unterricht fertig sind, kannst du doch wieder zu mir nach Hause kommen, ja?«
Lena nickte, winkte zum Abschied, machte die Tür auf und ging weg.
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