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Curt Aldrich

Die Braut

SAGA Egmont

Die Braut

Copyright © 1995, 2018 Curt Aldrich und Verlag

All rights reserved

ISBN: 9788711977187

1. Ebook-Auflage, 2018

Format: EPUB 2.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für andere als persönliche Nutzung ist nur nach

Absprache mit dem Verlag gestattet.

1

Nackt rannte sie die Straße hinunter. Die Stadt schien verödet zu sein — bis auf die Männer, die sie jagten. Als sie ängstlich über die Schulter zurückschaute, sah Sandra, daß sie genauso nackt waren wie sie. Mit ausgestreckten Armen versuchten sie sie zu erreichen, und ihre erigierten Penise schaukelten, als sie sie verfolgten.

Diese steifen Schwänze waren wie Gewehre, die auf sie wiesen, oder wie Messer, bereit, sie zu durchbohren.

Sandra taumelte. Sie fiel.

Und schon waren die Männer über ihr, keuchten, ächzten. Sie spürte, wie sich ein Steifer in den haarigen Spalt zwischen ihren Oberschenkeln bohrte. Er tauchte tief in sie hinein, dehnte ihre enge Vagina, stieß irgendwo tief in ihr an.

Das schockierte, erschreckte Mädchen stieß einen Schrei aus …

Mit weit aufgerissenen Augen saß Sandra im Bett. Sie sah ihr Bild im Spiegel der Frisiertoilette: Einer der Träger ihres Nachthemds war heruntergerutscht und hatte eine feste, volle Brust entblößt. Eine Titte, würden die Männer sie nennen. Oder Melone, Apparat oder Äpfelchen — Sandra kannte all diese Wörter.

Ihr goldblondes Haar hing über ihre Schultern, ihre aquamarinblauen Augen waren groß, der Mund geöffnet; sie keuchte.

Und dann wurde sich Sandra etwas bewußt, das sie nicht sehen konnte, weil sie noch zugedeckt war: Ihr Schoß war naß, bedeckt von etwas Warmem, Klebrigem.

„Nein!“ sagte sie zu ihrem Spiegel. „O nein! Warum muß ich immer so schreckliche Träume haben?“

Natürlich wußte es Sandra. Die Ursache lag einige Jahre zurück, basierte auf der schrecklichsten Erfahrung ihres Lebens. Eine ganze Zeit hatte sie versucht, es zu vergessen, aber immer wieder kam es zurück, schockierend, erregend, angstverbreitend. In ihren Träumen kam es zurück.

Sie sah auf die Uhr. Es war fast Zeit aufzustehen. Das verstörte Mädchen streckte die Hand aus und drückte auf den Knopf des Weckers, damit das durchdringende Schrillen sie nicht noch nervöser machte.

Sie zog ihr Nachthemd wieder über die Brust und schob die Beine über die Bettkante. Es waren feste, gebräunte Beine — schöne Beine, dachte sie. Und ihre Gedanken kehrten zu dem gestrigen Abend zurück, als Glen Barton, ihr Chef, sie auf der Couch auf den Rücken geschmissen hatte. Ihr Rock war hochgeschoben, er hatte die gebräunten Beine dort geleckt, wo die Strümpfe endeten, und er hatte sie berührt, wo das Höschen über ihrer haarigen Möse lag … wo der heiße, harte Knopf ihrer Klitoris versuchte, sich aus den Falten ihrer Pussy herauszuschieben.

Nein, dachte Sandra. Ich muß das vergessen. Und Glen darf nie wieder so etwas tun. Ich weiß nicht, was über mich gekommen ist, daß ich ihm soviel erlaubt habe.

Im Bad seifte Sandra liebevoll ihre Titten ein, sie verbrachte viel Zeit damit, die großen rosafarbenen Nippel zu drücken und zu reiben. Ihr wurde sehr heiß und sie wußte, daß das Wasser nicht der Grund dafür war.

Sie kniete sich hin und spreizte die Beine, dann wusch sie die schlüpfrigen, geschwollenen Lippen ihrer Vulva. Meine Pussy, dachte sie. Sandra mochte dieses Wort, obwohl es vulgär war.

Glen will meine Pussy, überlegte sie, als sie die samtenen Liebeslippen auseinanderzog und seifige Finger dazwischen steckte. Er möchte gern seinen großen steifen Schwanz hier hineinstekken und …

Nein!

Sandras Hände zuckten zurück, und sie sank wieder ins Wasser.

Ich darf nicht einmal daran denken. Ich könnte es nicht aushalten, es ihn machen zu lassen. Es würde weh tun. Außerdem ist es böse!

Es kam Sandra vor, als ob alle Männer immer nur hinter ihr her wären. Junge Männer. Ältere Männer. Der Gedanke daran, was sie alles mit ihr tun wollten, ließ sie erschauern und es lief ihr eiskalt den Rücken herunter.

Aber am schlimmsten war, daß ihr Körper willig zu sein schien. Doch der Körper konnte natürlich nicht wissen, was gut für ihn war. Ein Körper konnte sich an nichts erinnern …

Sie kletterte vorsichtig aus der Badewanne und betrachtete sich wieder im Spiegel, sah ihre strammen Brüste, die auf eine Weise vor ihr hin und her schaukelten, die jeden Mann ohne Zweifel entzüdeen würde. Männer waren ja so schmutzig! Sogar Glen, obgleich sie ihn sonst mochte.

Wenn ich nur ein Schild vor mir hertragen könnte, dachte sie, während sie sich abtrocknete. Ein großes Schild, das den Männern sagt, sie sollen mich in Ruhe lassen.

Wenn sie es nur respektieren würden.

Aber das einzige Zeichen wäre ein Ehering überlegte sie. Und das bedeutet, daß ich einen Mann heiraten müßte. Dann hätte er das Recht, mich zu ficken. Und das könnte ich nicht aushalten!

Sandra ließ eine Titte los und sah, wie sie wippte. Dann, als sie zur Ruhe gekommen war, stand sie weit aus ihrer Brust heraus, rund, wunderbar geformt, mit einem harten spitzen Nippel. Sie rieb ihre andere Brust trocken und dann beobachtete sie wieder, wie sie sich hin und her bewegte.

Sie rieb mit dem Handtuch über das goldene Vlies auf ihrem Venushügel, dann trocknete sie den leicht gerundeten Bauch ab, dessen Haut von der Möse bis fast unter den Nabel heller war als die Bräune ihres Körpers — selbst der Titten.

Sandra nahm regelmäßig Sonnenbäder, bei denen sie über der Taille nackt war, sie legte sich auf das Dach ihres Apartmenthauses und lauschte ständig auf Schritte auf der Treppe, so daß niemand eine Möglichkeit hatte, die Tür zu öffnen und sie zu sehen. Sie hatte schon daran gedacht, auch ihr Bikinihöschen auszuziehen, aber dazu hatte sie noch nicht den Mut gehabt.

Sandra bückte sich und rieb mit dem Handtuch zwischen ihren Beinen. Das flauschige Handtuch erregte ihre Pussylippen, sie schwollen an, ihre Klitoris kam heraus. Sie beschloß, schnell damit aufzuhören, damit ihr heißes Fleisch nicht wieder vom Liebessaft naß wurde, gerade jetzt nach dem Bad.

Sie ging mit hüpfenden Titten ins Schlafzimmer. Sie konnte sich kaum bewegen, ohne daß die prächtigen Pyramiden schaukelten oder wippten, weil sie so voll und groß waren. Insgeheim war Sandra stolz auf sie. Sie hatte schon daran gedacht, sie irgendwann einmal einem Mann zu zeigen — nur ein einziges Mal.

Als sie vergewaltigt worden war, hatte sie noch keine richtigen Titten besessen.

Sie hatte ein paar Verabredungen mit Glen gehabt, ihm jedoch nie erlaubt, ihre Bluse zu öffnen. Aber wie oft hatte er es versucht! Oft hatte er ihre Brüste durch ihre Bekleidung gestreichelt, Sandra erregt und es geschafft, daß ihre Nippel anschwollen.

Glen streichelte sie so gern, wenn er ihr einen Zungenkuß gab. Sie stellte sich vor, wie es wohl sein würde, wenn er mit der Zunge über ihre Brustspitzen leckte.

Ich sollte mich wirklich nicht mehr mit ihm verabreden, dachte sie, als sie einen Büstenhalter und einen Schlüpfer aus der Schublade holte. Natürlich ist es im Büro unmöglich, ihn zu meiden. Und ich mag ihn sogar!

Genau das war ihr Kummer. Es schien keinen Ausweg aus ihrem Dilemma zu geben.

Nachdem sie den weißen Schlüpfer angezogen und ihn mit den Fingerspitzen unter ihren prächtigen Hinterbacken zurechtgeschoben hatte, legte sie den Büstenhalter um die Taille, so daß die Haken und Ösen vorn waren. Sie befestigte sie, drehte den Büstenhalter dann um und schob ihre Arme durch die Träger, während sie die Brüste in die Körbchen legte. Sie hatte einen Halb-BH gewählt und ihre Titten schoben sich über den Rand der Körbchen hinaus.

Sie zitterte, als sie sich auf die Bettkante setzte und die Beine übereinanderschlug, um einen Strumpf anzuziehen. Sie streckte ihr linkes Bein vor sich aus und zog den Strumpf hoch und schob dann den Elastikrand um ihren vollen Oberschenkel zurecht. Nachdem sie den anderen Strumpf angezogen hatte, stand sie auf. Durch das Sitzen war ein Teil ihres Höschens in den Spalt ihrer Hinterbacken gerutscht und sie sah die tiefe weiße Ritze.

Nachdem sie das Höschen noch einmal hochgezogen hatte, betrachtete Sandra sich im Spiegel. Sie war noch nicht gekämmt und hatte noch kein Make-up aufgelegt, dennoch mußte sie zugeben, daß sie sehr hübsch war.

Wie würde es Glen gefallen, wenn er mich jetzt so sehen könnte — nur mit meinem Büstenhalter, dem Schlüpfer und den Strümpfen, dachte sie.

Allein der Gedanke ließ sie erbeben.

Wenn du nicht sehr aufpaßt, dann läßt du es ihn doch eines Tages machen, sagte sie sich.

O nein, niemals, antwortete sie sich selbst. Kein Mann wird mich jemals wieder ficken! Es war schrecklich! Es tat weh und blutete. Noch tagelang tat es mir weh.

Männer sind brutal! Auch Glen würde es sein, wenn ich ihm eine Möglichkeit gäbe, seinen Schwanz in mich reinzustecken.

Nur in Unterwäsche und Strümpfen ging Sandra in die Küche, um sich das Frühstück zu machen.

Später am Morgen ging sie den Flur der Arztpraxis hinunter, in der sie arbeitete, als sich plötzlich aus einer offenen Tür Arme um sie legten. Die hübsche Krankenschwester keuchte, als ihr Chef sie umdrehte. Glen drückte die Lippen auf ihren Mund, und sie versteifte sich, als sie seine Zunge spürte.

Sandra stieß ihn weg, ihre vollen Brüste hoben und senkten sich erregt unter der weißen Nylonuniform. „Doktor, lassen Sie das!“ fauchte sie. Der hübsche dunkelhaarige Arzt lachte. „Baby, wir sind jetzt allein. Kein Grund, so dienstlich zu tun.“

„Wir sind immer noch in der Praxis! Um Himmels willen, Glen, müssen Sie jedesmal nach mir grabschen, wenn ich vorbeikomme?“ Mit geröteten Wangen wandte sich Sandra ab und strich mit der Hand über die goldblonden Haare über ihren Schultern.

„Ich denke immer noch an gestern abend“, sagte Glen, während seine Augen kühn über die Kurven ihres Körpers glitten. „Bei unserer nächsten Verabredung kommen Sie mir nicht so davon!“

Sandra sah ihn an, ihre blaugrünen Augen blitzten. „Dann wird es keine nächste Verabredung geben! Ich habe Ihnen doch gesagt, Glen — ich fikke nicht!“

Wieder drehte sie sich um und ihre Hüften schaukelten, als sie schnell den Flur hinunterging und in ihr Vorzimmer zurückkehrte. Ihre Wangen waren gerötet, ihr Gesicht sah finster aus. Sie wußte, daß sie viel zu schnell ging und daß ihre Brüste zu sehr schaukelten.

Zwei Männer sahen von den Magazinen auf, die sie in den Händen hatten. Der junge Mann rutschte auf seinem Stuhl hin und her, während auf dem Gesicht des älteren Patienten ein freundliches Lächeln auf tauchte.

Als Sandra hinter ihrem Schreibtisch saß, dachte sie: Ich hätte nicht ficken‘ sagen sollen! Das ist obszön! Aber ich wollte ihm zeigen, daß ich Bescheid weiß und daß es die einzige Sprache ist, die Männer verstehen. Glen ist hübscher als die meisten, aber er ist dennoch wie alle anderen, wenn er allein mit einem Mädchen ist. Er kann an nichts anderes denken, als sie auf den Rücken zu schmeißen und seinen …

„Miß Hoffmann?“ Der ältere der beiden wartenden Patienten stand vor Sandras Schreibtisch und lächelte. Er war groß, hatte schneeweiße Haare und hellblaue Augen.

„Ja, Mr. Armbruster?“

„Darf ich Sie einmal etwas Persönliches fragen?“ sagte er mit ruhiger freundlicher Stimme. „Es ist ein bißchen kühn von mir, aber — nun, würden Sie mir vielleicht die Ehre geben, irgendwann einmal mit mir zu speisen? Vielleicht heute abend, wenn Sie frei sind?“

Der hat aber Nerven, dachte Sandra. So ein alter Ganter! Der muß doch schon sechzig sein!

„Es tut mir leid, Mr. Armbruster, aber ich kann wirklich nicht“, sagte sie muffig.

Sie sah die Enttäuschung auf seinem Gesicht. „Oh. Nun, dann vielleicht ein andermal. Ich werde Sie gelegentlich wieder fragen.“

Er lächelte Sandra freundlich zu und kehrte zu seinem Stuhl zurück. Sie sah aus den Augenwinkeln, daß der junge langhaarige Mann, der neben ihm saß, grinste.

So, er hatte es also mitgekriegt! Sandra errötete vor Verlegenheit und wandte sich ihrer Schreibmaschine zu, um den Brief, den sie begonnen hatte, zu beenden.

Aber sie konnte nur drei Wörter tippen, als auch schon das grüne Lämpchen ihrer Gegensprechanlage aufleuchtete und ihr mitteilte, daß der nächste Patient an der Reihe war, Glens Praxis zu betreten.

„Mr. Handy, bitte“, sagte Sandra und führte den jungen Mann durch den Flur. Sie hatte seine Karteikarte in der Hand.

„So ’n richtiger scharfer alter Hengst, was“, bemerkte Handy, während er ihre Hinterbacken betrachtete. „Kein Wunder, daß Sie ihm Bescheid gesagt haben.“

„Warten Sie hier“, fauchte Sandra und öffnete die Tür zu einem Untersuchungszimmer. Grinsend ging Handy an ihr vorbei, sein Ellenbogen streifte ihre Titten.

Männer, dachte Sandra wütend, während sie die Karteikarte in Glens Privatbüro brachte. Sie lassen ein Mädchen keine Sekunde in Ruhe!

„Du meine Güte, was für ein Tag!“ ächzte Glen und lehnte sich in seinen Drehstuhl zurück. „Es ist doch hoffentlich niemand mehr draußen?“

Sandra, die vor seinem Schreibtisch stand, schüttelte den Kopf.

Er grinste und streckte einen Arm aus. „Dann komm her, Mädchen!“

„Nein!“

„Aber, Mädchen, nun mach schon! Hast du nicht ein bißchen Mitleid mit einem überarbeiteten, frustrierten Doktor?“

„Glen, ich möchte nicht betätschelt werden!“

Er zwinkerte und sagte ruhig: „Lügnerin!“

„Ich lüge nicht!“ Röte stieg in Sandras Wangen.

„Ich weiß nicht, warum Sie mir nicht glauben wollen.“

Glen beugte sich vor. „Weißt du warum? Weil ich Arzt bin und viel über die Menschen weiß.

Ich nehme an, du erinnerst dich an gestern abend.“

„Ich hab’ versucht, das zu vergessen.“

„Nun hör aber auf“, lachte er. „He, was machen wir eigentlich heute abend? Ich meine“, fügte er hinzu, „ehe wir in dein Apartment gehen und in dein Bettchen schlüpfen?“

„Wir gehen heute abend nirgendwo hin“, erklärte Sandra und hob kriegerisch ihr Kinn. „Und bestimmt nicht in meine Wohnung. Ich hätte Sie gestern abend niemals einladen sollen.“

„Meinst du das wirklich?“ grinste Glen.

„Ja. Glen, ich weiß nicht, warum Sie denken, solche Spielchen mit mir treiben zu können. Ich bin an Sex nicht interessiert, niemals!“

„Okay“, sagte er und stand auf. „Also keine Verabredung für heute abend. Wir wollen’s uns beide überlegen. Und denk du schon an morgen.“ Er blinzelte und schlug Sandra auf die Hinterbacken, als er an ihr vorbei zum Garderobenständer ging. Ihre Hinterbacken juckten. Ihre Wangen waren immer noch gerötet, als sie sah, wie ihr gut aussehender Boß den weißen Arztkittel auszog und in seine Anzugjacke schlüpfte.

„Also bis morgen früh, Sandy“, sagte er und verließ das Büro.

Als sie sicher war, daß er die Praxis verlassen hatte, ging Sandra zur Vordertür und verschloß sie. Sie wollte in der Toilette ihr Make-up in Ordnung bringen, ehe sie die Praxis verließ.

Als sie sich auf die Brille setzte und pinkelte, dachte sie aus irgendeinem Grund an Henry Armbruster, den weißhaarigen Mann, der sie an diesem Morgen um ein Rendezvous gebeten hatte. Ohne Zweifel war es der älteste Mann, der das je bei ihr versucht hatte.

Aber offensichtlich hat er manchmal noch sehr junge Ideen, dachte sie lächelnd. Sie zog ihren Schlüpfer hoch. „Ich möchte doch mal wissen, wie alt er in Wirklichkeit ist?“

Sie wußte, daß sein Alter auf der Karteikarte stehen mußte. Bei der ersten Konsultation eines Patienten wurde alles notiert, was ihn betraf.

Es war bloße Neugierde, die Sandra veranlaßte, zu den Karteischränken zu gehen und Armbrusters Krankenblatt herauszuholen. Sie nahm es mit zu ihrem Schreibtisch und setzte sich.

Sie war überrascht, als sie sah, daß Armbruster erst 54 Jahre alt war. Sein weißes Haar hatte sie über sein Alter getäuscht. Ja, wenn sie richtig darüber nachdachte, so hatte er kaum Falten und hielt sich noch tadellos.

Wenn er auch nicht so alt war, wie sie geglaubt hatte, so war er sicherlich alt genug, um ihr Vater sein zu können. Und sogar ein paar Jahre darüber.

Sandra überflog die Karteikarte: Armbruster war geschieden und lebte allein. Er war zu einer allgemeinen Untersuchung zu Glen gekommen und …

… Sandra riß die Augen auf und starrte auf ein einzelnes handgeschriebenes Wort, das alle anderen zu überragen schien: Impotenz.

Henry Armbruster war impotent!

Sandra lehnte sich zurück; sie starrte auf die Wand und dachte darüber nach, was das bedeutete. Armbrusters Interesse an ihr mußte also rein platonisch sein.

Er scheint mich einfach zu mögen, überlegte sie. Vielleicht sieht er in mir eine Art Tochter. Er hat immerhin in einer sehr väterlichen Weise mit mir gesprochen, nette kleine Bemerkungen gemacht. Er ist niemals frech geworden. Ich habe ihn völlig falsch eingeschätzt. Er ist anders als die anderen!

Wie müßte es sein, mit einem solchen Mann verheiratet zu sein, fragte sich Sandra, als ihre Gedanken plötzlich einen kühnen Sprung machten.

Sie legte Armbrusters Karteikarte zurück und ging wieder in die Toilette, um ihre Make-up aufzufrischen.

Als seine Frau wäre ich sicher, dachte Sandra. Andere Männer wären entmutigt, wenn wie wüßten, daß ich verheiratet bin und würden nicht mehr versuchen, mich ständig zu begrabschen. Offensichtlich geht es ihm gut, vielleicht ist er sogar sehr reich. Er würde mir alles geben, was ich brauche und das nicht, was ich nicht will. Es könnte eine perfekte Lösung sein.

Aber ich weiß nicht, ob er mir so gut gefällt, daß ich immer mit ihm leben möchte. Ich könnte es herausfinden, wenn ich mich ein paarmal mit ihm verabrede.

Sandras Gedanken hatten sie zu Überlegungen geführt, die sie fast erschreckten. Aber irgendwie faszinierte sie die ganze Geschichte. Es war durchaus möglich, daß sie hier die Lösung fand, nach der sie unbewußt gesucht hatte.

Mr. Armbrusters Behandlung schien abgeschlossen zu sein. Sie fand keinen Vermerk für eine Voranmeldung auf der Karte.

Ehe Sandra seine Karteikarte wieder zu den anderen steckte, schrieb sie sich die Telefonnummer seiner Wohnung ab.

Und wieder überfiel sie in dieser Nacht der schreckliche Traum, der sie schon so oft im Schlaf gestört hatte. Aber diesmal erwachte sie nicht, als dieser gesichtslose, nackte Mann seinen Steifen in ihre Möse steckte.

Sie krümmte sich auf dem Pflaster, starrte zu ihm hoch, als er sie mit wilden Bewegungen fickte, als sein mächtiges Glied immer wieder in die enge schlüpfrige Passage tauchte. Sie wußte nicht, was schrecklicher war — der Schmerz oder die entsetzliche Demütigung.

Der brutale Kerl fickte sie wie ein Irrer, während andere Männer mit steifen Schwänzen dastanden und zusahen. Dann aber tauchte plötzlich ein Mann in einem weißen Arztkittel von irgendwoher auf, stieß den geilen Kerl von ihr und verjagte die anderen. Sandra schlang die Arme um ihren Retter — der Traum war zu Ende …

2

„Du wirst WAS?“ explodierte Glen. „Das erlaube ich nicht!“

„Sie können mich nicht davon abhalten“, antwortete Sandra ruhig. „Henry ist sehr lieb zu mir und ein freundlicher, wundervoller Mann. Wir sind ein paarmal miteinander ausgegangen. Gestern abend hat er mir einen Antrag gemacht und ich habe ihn angenommen.“

„Das also hast du während der letzten zwei Wochen getan“, rief der Doktor. „Und mir hast du gesagt, du wolltest dich mit keinem treffen! Nun, eine Verabredung mit diesem alten Heini ist genauso eine Verabredung wie mit mir. Er ist absolut impotent, das solltest du auf seiner Karteikarte entdeckt haben.“

„Darum kümmere ich mich überhaupt nicht“, antwortete Sandra, ohne die Augen niederzuschlagen. „Er ist sehr freundlich und rücksichtsvoll zu mir.“

„Sandy, er hat einen Sohn, der älter ist als du!“

„Und was macht das für einen Unterschied? Darüber wird überhaupt nicht gesprochen. Es geht um ganz andere Dinge.“

„Na schön, na schön, wie du willst“, zischte ihr Boß ärgerlich. „Du bist frei. Du kannst jederzeit gehen. Ich werde die Stellenvermittlung anrufen, damit sie mir jemanden herschicken. Du kriegst einen Scheck für zwei Wochen, aber ich möchte dich hier nicht mehr sehen.“

Sandra starrte ihn an. „All right, das macht mir alles bedeutend leichter.“

„Du weißt überhaupt nicht, was für einen Fehler du begehst“, murmelte Glen und sah sie scharf an. „Ich wünschte, es gäbe eine Möglichkeit, dich davon zu überzeugen.“

„Falls Sie noch irgendwelche Gefühle für mich übrig haben“, antwortete Sandra und ihre Augen bewölkten sich, „dann sollten Sie mir viel Glück wünschen.“

Sie drehte sich um und verließ Glens Büro.

Sie und Henry flogen nach Las Vegas, um dort zu heiraten. Verwandte waren nicht anwesend. Trauzeugen waren zwei Angehörige der Kapelle, in der die Hochzeit stattfand.

Henry war auf eine väterliche Weise zärtlich und zuvorkommend, er war in jedem Augenblick um Sandras Wohlergehen besorgt. Sie spürte, wie sie ruhig war, wenn sie bei ihm war — ein Friede umgab sie, den sie seit Jahren nicht mehr gespürt hatte.

Sie hatte das Gefühl, daß ihr persönliches Problem für lange Zeit gelöst war. Keine geilen Männer würden sie mehr jagen. Nun trug sie einen Ring. Sandra konnte kaum die Augen von dem glänzenden Goldband mit den funkelnden Diamanten nehmen.

Es machte ihr nichts aus, in das teure Hotel zurückzukehren, in dem sie und Henry eine Suite mit zwei Schlafzimmern genommen hatten. Als er sie gebeten hatte, ihn zu heiraten, hatte er ihr klargemacht, daß sie getrennte Schlafzimmer haben würden.

„Wahrscheinlich kennst du mein Problem“, fügte er traurig hinzu, „ich nehme an, es steht auf der Karteikarte, die du oft in Händen gehabt hast.“

„Ja, ich weiß“, hatte Sandra zugegeben.

„Und es macht dir nichts aus?“

„Natürlich nicht.“

Henry hatte sie in die Arme genommen und sie geküßt, so wie es vielleicht ihr Vater einmal getan hatte. Er versuchte nicht, ihr die Zunge in den Mund zu stecken, seine Hände blieben ruhig auf ihrem Rücken liegen. Sandra fühlte sich völlig sicher.

Ihre Sicherheit blieb auch unerschüttert, als sie und ihr Ehemann ein Champagnerdinner bei Kerzenlicht in ihrer Hotelsuite genossen. Sie hatte vor dem Dinner gebadet und trug ein sehr hübsches, doch ziemlich geschlossenes Negligé. Henry lächelte ihr über den Tisch zu, seine klaren Augen blinzelten beim Anblick ihrer frischen jungen Schönheit.

Es war ihr so recht bewußt geworden, daß er ein sehr hübscher, kräftiger Mann war. Sie war stolz darauf, mit ihm gesehen zu werden, obgleich es bestimmt Leute gab, die sie für Vater und Tochter hielten. Es störte Sandra keineswegs, denn sie fühlte sich wie seine Tochter. Und er war für sie eine Art Pflegevater. Was konnte netter sein? Als Henry vorschlug, es wäre Zeit, sich zurückzuziehen, ging Sandra zu seinem Stuhl und küßte ihn auf die Stirn.

„Gute Nacht, Schatz“, sagte sie zärtlich und ging zu ihrem eigenen Zimmer.

Die meisten Mädchen würden so etwas für eine merkwürdige Art halten, Flitterwochen zu beginnen, überlegte Sandra, aber sie war sich darüber klar, daß es genau das war, was sie sich gewünscht hatte.

Falls es andere Gedanken in ihr gab, irgendwelche Sehnsüchte, die eine platonische Ehe nicht befriedigen konnte, so wollte sie sie nie wachrufen. Schließlich waren die Männer schuld, daß sie Konflikte gehabt hatte, die ihr soviel Sorgen gemacht hatten. Sie hatten Gefühle in ihrem Körper erweckt, denen sie sich niemals ausliefern wollte, und sie brauchte sich ihnen nicht auszuliefem, wenn sie sie in sich verborgen ließ.

Sie setzte sich in ihrem Schlafzimmer vor die Frisiertoilette und nahm Watte in die Hand, um sich mit ihrem Make-up zu beschäftigen, als sich die Tür öffnete. Im Spiegel beobachtete sie, wie Henry das Zimmer betrat. Er lächelte auf seine angenehme väterliche Weise, die ihr schon so vertraut war.

„Was für ein entzückendes Bild!“ sagte der Mann begeistert.

„Ich danke dir, Henry. Aber ich wollte gerade mein Make-up entfernen. Das ist kein sehr hübscher Anblick.“

„Tu es bitte noch nicht“, bat Henry, während er hinter sie trat und seine Hände auf ihre Schultern legte. Es überlief sie.

„Ist dir kalt?“ fragte er.

„Nein. Ich weiß nicht … ich weiß wirklich nicht, was es war.“ Sie lachte, um die Nervosität zu verdecken, die plötzlich in ihr war.

„Steh auf, bitte!“

„Aber ich will mein Make-up entfernen.“

„Bitte!“ Er blieb freundlich.

Sandra stand auf und wandte ihm ihr Gesicht zu. Ihr Herz klopfte schneller als sonst und die Haut kribbelte.

„Du bist so entzückend“, sagte Henry, während er sie freundlich von oben bis unten betrachtete. „Bitte, zieh doch deine Kleider für mich aus, ja?“

„Aber Henry, du hast gesagt … ich … ich mei — meine …“

„Ja, Liebling?“ Seine Fingerspitzen glitten liebkosend über ihren Arm.

„Du hast gesagt, es würde … es würde so etwas nicht geben.“

Er kicherte. „Ich kann mich nicht daran erinnern gesagt zu haben, daß ich dich nicht einmal ohne deine Kleider betrachten möchte.“

„Aber Henry — wenn wir doch nicht zusammen schlafen …“

„Sei nachsichtig mit mir, nicht wahr? Schließlich bin ich dein Mann.“

Närrin, dachte Sandra. Du hättest wissen sollen, daß es nicht so einfach sein würde, wie du geglaubt hast.

Sie wußte nicht, wie sie sich gegen die Bitte ihres Mannes wehren konnte. Sie war immer noch zuversichtlich, daß er nicht weiter gehen würde. Impotenz bedeutete bei einem Mann, daß er unfähig war, Sex zu haben, und Henry hatte mit ihr so gesprochen, daß sie überzeugt war, daß auch seine Konsultationen bei Glen nichts an seiner Verfassung geändert hatten.

Dennoch war Sandra nervös. Vielleicht ganz einfach, weil sie verlegen war. Kein Mann hatte sie jemals nackt gesehen, nicht seit damals …

„Laß mich ins Badezimmer gehen, damit ich meine Unterwäsche ausziehen kann“, sagte sie und ihre Stimme klang ein wenig unsicher. Sie stellte sich vor, daß es leichter sein würde, nur in ihrem Negligé dazustehen, einen Augenblick lang herauszuschlüpfen und es dann sofort wieder anzuziehen.

„Nein“, sagte Henry. „Ich möchte zusehen, wenn du dich ausziehst. Darf ich dir helfen?“ Seine Hände bewegten sich zu den Bändern ihres leichten Gewandes.

Sandra versteifte sich. Einen Augenblick lang überfiel sie Panik. Aber sie wehrte sich gegen das Gefühl, es nicht zu tun oder gar davonzulaufen. Er ist dein Mann, belehrte sie sich selbst. Du hast ihn heute geheiratet. Du willst doch nicht, daß die Ehe jetzt schon zerbricht?

Sie bot alle Willenskraft auf, um nicht zu zittern, als Henry ihr Negligé öffnete. Ihre Wangen waren gerötet, heiß lief das Blut durch ihren Körper. Sie trat zurück. „Ich … ich will das tun“, sagte sie. „Warum … setzt du dich nicht hin?“

„Gern, Liebling.“

Henry ging zu einem Stuhl und setzte sich.

Mein Gott, ist das entsetzlich., dachte Sandra, als sie zögerte, ehe sie aus dem Negligé schlüpfte. Ich komme mir vor wie eine Stripperin.

Aber, und das wußte sie, es gab keine Möglichkeit, die Demütigung zu vermeiden. Sie ließ das Negligé über ihre Schultern gleiten. Sie trug einen rosa Halb-BH und ein rosa Höschen mit Spitzen an den Seiten.

„Aaaahhhhh!“ seufzte ihr Mann anerkennend.

„Sehr hübsch!“

Die Röte in Sandras Wangen verstärkte sich, ihr Herz schlug noch schneller. Sie fühlte sich so heiß und nervös, als sie ihr Negligé zur Seite legte.

„Nun den Büstenhalter“, befahl Henry.

Ihr Zittern wurde stärker. „Mu — muß das sein?“

„Liebling!“ Henry war leicht schockiert. „Ich bin dein Ehemann!“ Ein hübsches Lächeln lag auf seinem Gesicht. „Außerdem bist du so schön, daß du stolz darauf sein solltest, dich mir zu zeigen.“ Sandra biß sich auf die Unterlippe.

„Nun komm schon, mein Schatz“, drängte Henry zärtlich. „Laß mich deine lieblichen Brüste sehen.“

Sandra starrte auf den Boden. Mit zitternden Händen griff sie auf ihren Rücken und öffnete die Haken ihres Büstenhalters. Sie ließ die Träger über die Schultern rutschen und hob die Körbchen von den runden, wundervollen Titten. Kühle Luft wehte über die Nippel und sie versteiften sich.

Sandra warf den Büstenhalter auf einen Stuhl. Schließlich brachte sie den Mut auf, ihren Mann anzusehen. Seine Augen leuchteten, er schien die Schönheit ihrer geschwollenen, wunderbaren Titten zu trinken.

Wie sehr sie ihm gefallen, dachte Sandra, und Erregung und Scham mischten sich. Es war eine Art von Befriedigung, daß sie sich ihm zeigen konnte, entdeckte sie, daß sie sich so einem Mann zeigen konnte, der ihr nicht weh tun würde.

Obgleich die Röte in ihrem Gesicht blieb, brauchte er sie nicht zu drängen, die Daumen hinter das Gummiband ihres Höschens zu schieben und das zarte Kleidungsstück herunterzurollen. Henry starrte auf das krause blonde Haar über ihrem Liebeshügel und dann sah er die geschwollenen Liebeslippen mit dem tiefen Spalt.

„Schön!“ rief er, seine Stimme klang nun heiser. Zitternd vor Verlegenheit und Erregung bückte sich Sandra, um den Schlüpfer über die Füße zu ziehen. Ihre Titten schaukelten. Ihre Nippel standen heraus wie kleine Finger.

Sandra richtete sich auf. Ein wenig Trotz war in ihren blaugrünen Augen, als sie direkt den Mann ansah, der kaum zwei Meter von ihr entfernt auf dem Stuhl saß.

„Du bist noch viel entzückender, als ich erwartet hatte“, sagte Henry heiser. „Dreh dich um … bitte!“

Sandra drehte sich um und ihre Brüste flogen. Wieder überkam sie Schamgefühl, als sie merkte, daß Henry auf ihren bloßen Arsch starrte. Aber die merkwürdige Erregung blieb.

Sie hörte einen Laut hinter sich. Ehe sie sich umdrehen konnte, um zu sehen, was geschah, legten sich Arme um sie, seine beiden Hände preßten sich auf ihre wundervollen Halbkugeln, ihr nackter Hintern berührte Henrys Hose.

„Nein!“ rief Sandra erschreckt. „Du hast es versprochen!“

„Mein Liebling!“ Die Stimme ihres Mannes klang leidenschaftlich, als er das volle Fleisch ihrer Titten streichelte. „Du hast einen so wundervollen Körper!“

Sandra war erschrocken und gedemütigt, als die langen schlanken Finger des Mannes ihre Titten kneteten, die prallen Kugeln hin und her schoben, sie zusammendrückten, die weit herausstehenden festen Nippel streichelten, bis sie so kitzelten, daß sie es kaum mehr aushalten konnte.

„Hör auf!“ rief Sandra.

Henry fiel hinter ihr auf die Knie, er ließ ihre Brüste los und umfaßte ihre Hüften. Wie paralysiert starrte Sandra in den Spiegel der Frisiertoilette und beobachtete das lustverzerrte Gesicht ihres Mannes, bis er den Kopf senkte und ihre Hinterbacken zu küssen begann.

Seine feuchten Lippen waren wie glühende Lava, die die seidenweichen Backen ihres Arsches verbrannten. Geil leckte er durch die Ritze. Seine Zunge war wie eine Flamme zwischen ihren Hinterbacken und Sandra keuchte, als seine Zunge ihre Rosette kitzelte.

„Oooohhhh!“ schrie sie.

Sie versuchte, sich von ihm wegzuziehen, doch Henry hielt sie an den Hüften fest, noch immer preßte er sein Gesicht auf ihr zitterndes Gesäß.

Seine nasse Zunge spielte über die zarte Haut.

Nie zuvor hatte Sandra etwas Ähnliches erlebt — es demütigte sie und sie schämte sich, doch zugleich stimulierte es sie.

Schließlich zog ihr Mann keuchend das Gesicht zurück. Er ließ ihre Hüften los und sie rannte durchs Zimmer, wandte sich um und preßte den Rücken gegen die Wand. Sie starrte auf den mitleiderregenden, knienden Mann und plötzlich tat er ihr so leid, daß der Schrei und die Worte, mit denen sie ihn verfluchen wollte, in ihrer Kehle blieben.

Keuchend stand sie da, ihre stolzen Brüste hoben und senkten sich, ihre Augen waren groß.

„Es tut mir leid“, murmelte Henry. „Ich … ich habe die Kontrolle über mich verloren.“ Er stand auf und wagte nicht, sie anzusehen.

Sandra legte einen Arm über ihre Titten und bedeckte mit einer Hand das blonde Dreieck über ihren Oberschenkeln. Ohne ein Wort zu sagen, beobachtete sie, wie ihr verstörter Mann das Zimmer verließ. Sowie er die Tür geschlossen hatte, rannte sie hin, um den Schlüssel umzudrehen. Doch dann beschloß sie, es nicht zu tun. Es gab keinen Grund dafür. Henry war in der Tat harmlos.

Aber er hatte sie erregt. Noch immer kitzelte Sandras empfindliches Arschloch von der zärtlichen und doch so schockierenden Berührung seiner Zunge. Ihre Brüste pulsierten vom Kneten seiner geilen Hände.

Nackt saß die junge Frau vor dem Spiegel und betrachtete sich. Zum erstenmal hatte sie Zweifel — Zweifel worauf sie sich eingelassen hatte. Es war jetzt klar, daß Henrys Gefühle nicht rein platonisch sein konnten. Aber er hatte zugleich den Beweis erbracht, daß er nichts tun konnte, um den Sextrieb in sich zu stillen — er konnte nur sehen und berühren — und küssen. Was für ein Kuß! Ihr Hintern juckte noch mehr.

Schnell entfernte Sandra ihr Make-up, dann ging sie ins Badezimmer und ließ Wasser in die Wanne. Sie tat es zum zweitenmal an diesem Abend. Nachdem sie gebadet hatte, zog sie ein leichtes Nachthemd an, das sie für die Flitterwochen gekauft hatte. Sie hatte dieses Nachthemd mit anderer Unterwäsche gekauft und gedacht, Henry würde es gefallen; er würde vielleicht sogar versuchen durch den dünnen Stoff zu schauen, obgleich sie zugleich gehofft hatte, er würde es nicht tun.

Sie drehte die Lampen aus und ging ins Bett. Als sie in der Dunkelheit lag, schien immer noch ihr ganzer Körper zu pulsieren.

Henry und ich müssen eine Absprache treffen, beschloß sie. Er darf mich nicht mehr berühren.

Aber er ist dein Mann! sagte eine Stimme in ihr. Du kannst dich nicht weigern, dich ihm nackt zu zeigen … dich berühren zu lassen, wenn er will. Sandra erbebte. Sie dachte an Glen und was er beim letztenmal gesagt hatte — daß sie den größten Fehler ihres Lebens machen würde.

Sie glaubte ihm immer noch nicht. Die Ehe würde gut sein, versicherte sie sich. Auf lange Zeit gesehen, würde es eine gute Ehe werden. Auch wenn sie am Anfang einige Hemmungen überwinden mußte.

Doch sie machte sich keine Illusionen mehr über Henry. Er war nicht mehr die Vaterfigur für sie. Er hatte gezeigt, daß er im Grunde genommen wie alle anderen Männer war, nur seine Impotenz hinderte ihn daran, mehr zu tun.

Und dafür wenigstens war Sandra dankbar.

3

„Nun hier sind wir, meine Liebe“, sagte Henry, als die Limousine, in der er und Sandra um eine Kurve in den Hügeln in der Nähe der Küste fuhren. „Dein neues Heim!“

Die Augen der jungen Frau wurden groß. Es war ihr in den kurzen Flitterwochen, die sie und Henry in Las Vegas verbracht hatten, klargeworden, daß ihr Ehemann gut situiert war, aber sie hatte sich nicht vorstellen können, daß er in einem so gewaltigen Haus lebte, einem Haus, das ihm gehörte.

Das Haus war phantastisch. Es war umgeben von strahlend grünem Rasen. Alle möglichen Bäume warfen ihre Schatten auf diesen herrlichen Rasen, sie sah Blumenbeete und Gebüsch auf beiden Seiten. Man mußte von oben weit über den Pazifik schauen können.

Henrys Hand legte sich auf Sandras Knie. „Magst du es?“ fragte er, offensichtlich besorgt, ihre Meinung zu hören.

„Es ist schön!“ rief sie.

„Nicht so schön wie du.“

Henrys Hand glitt höher, bis sie sich auf den nackten zarten Oberschenkel über dem Rand ihres Strumpfes legte. Sie spürte, wie ihre Nerven zu flattern begannen. Sie war ärgerlich, daß er das tat, doch Sandra stieß seine Hand nicht weg.

Sie hatte während der letzten paar Tage gelernt, daß er erwartete, sie würde solche kleinen Intimitäten gestatten. Er hatte nie wieder etwas so Schockierendes wie in ihrer Hochzeitsnacht getan und dafür war ihm Sandra dankbar, doch seine Hände berührten sie häufig, legten sich auf ihren gebräunten Oberschenkel oder auf eine Brust. Das ist eben der Preis, den ich dafür zu bezahlen habe, dachte Sandra, der Preis für die Sicherheit, die mir die Ehe bietet. Und wenn man alles in allem betrachtete, so war es wirklich kein allzu großer Preis.

Der große schwarze Wagen hielt vor dem gewaltigen Gebäude, und Sandra strich ihren Rock herunter. Henrys großer, hakennasiger Chauffeur ging um das Auto herum und öffnete die Tür auf ihrer Seite. Seine scharfen Augen glitten zu ihren Beinen, als sie aus dem Wagen rutschte. Sandra warf ihm einen bösen Blick zu.

Henry stieg ebenfalls aus. Sie warteten, während der Chauffeur ihr Gepäck aus dem Kofferraum holte.

„Hoch die Jungvermählten!“ sang eine weibliche Stimme.

Schnell drehte sich Sandra um und starrte auf eine phantastische rothaarige Frau, die in der Tür des Hauses stand. Sie mußte Mitte oder Ende Dreißig sein, war schlank, doch mit prachtvollen Kurven, und sie trug einen Minirock über ihren nackten, tief gebräunten Beinen. Ihr Haar war kurz und keß gelockt.

„Hallo, Magda!“ sagte Henry seufzend. „Sandra, das ist meine erste Frau. Magda, begrüße Sandra und sei nett zu ihr.“

„Henry! Als ob ich jemals anders sein könnte.“ Die Rothaarige ging auf Sandra zu, ihre Augen unter den dick aufgetragenen Lidschatten verengten sich und ihr Lächeln wirkte ein wenig verzerrt und scharf.

Sandra war verblüfft und schockiert, daß Henrys erste Frau da war, um sie zu begrüßen, daß sie einfach aus dem Haus herauskam, als ob es ihr gehörte.

„Ich … äh … ich freue mich, Sie kennenzulernen“, sagte die junge Frau, als sie die ausgestreckte Hand ihrer Vorgängerin ergriff.

„Und ich bin entzückt, Sie kennenzulemen, Darling!“ rief Magda. Schnell trat sie zurück und betrachtete Sandra von oben bis unten. „Henry, du hast mir nicht gesagt, wie entzückend sie ist! Da hast du einen Volltreffer gemacht, du schlauer Teufel! Drehen Sie sich doch mal um, meine Liebe. Ich möchte Sie ganz betrachten.“

Sandra drehte sich verlegen herum. Nicht nur die frühere Mrs. Armbruster betrachtete sie, sondern sie sah, daß auch der Chauffeur sie musterte.

„Vollkommen!“ rief Magda und klatschte in die Hände. „Oh, meine Liebe, Sie müssen mir erzählen, wie Sie es schaffen, einen so dicken kleinen Arsch zu haben, ohne daß er zu weit raussteht!“ Sandra errötete.

„Henry, ich hab’ sie in Verlegenheit gebracht“, lachte die ältere Frau fröhlich. „Sandy, meine Liebe, ich hab’ das doch nicht so gemeint. Ihre Figur ist göttlich. Diese Titten! Mein Gott, Sie sehen aus wie ein Showgirl aus Las Vegas, aber was haben Sie für ein süßes und unschuldiges Gesicht!“ „Henry, können wir nicht hineingehen, bitte?“ fragte Sandra, die nicht mehr wußte, was sie sonst noch tun sollte.

Was für ein Recht hatte diese Frau, so persönliche Bemerkungen über sie zu machen und dazu noch auf eine so vulgäre Art? Warum stand Henry ihr nicht bei?

„Ja, nun komm schon“, sagte er und nahm Sandra am Arm. Die Begrüßung seiner ersten Frau schien ihm keineswegs gefallen zu haben, doch er sagte nichts. Sandra kam sich wie eine Fremde vor, die irgendein Haus betrat.

„Nun, sicherlich möchten Sie sich erst ein wenig erfrischen“, sagte Magda hinter ihr. „Guy, bring das Gepäck in das Hauptschlafzimmer!“

Sandra wollte etwas sagen, wollte dem Chauffeur erklären, er solle ihr Gepäck in das Zimmer bringen, das sie haben sollte, aber sie schwieg, sie wollte Magda keine Gelegenheit geben, weitere dumme Bemerkungen zu machen.

„Ich werde Ihnen das Haus zeigen“, sagte Magda und faßte nach der Hand der jungen Frau. „Henry, mixe uns ein paar Drinks, ja, Liebling?“

Ohne etwas zu sagen, ging der weißhaarige Mann in das große Vorderzimmer, während Magda Sandra die Treppe hinauf führte und der mit dem Gepäck beladene Chauffeur vor ihnen herging.

„Nun, was halten Sie von Henry?“ fragte die lebhafte rothaarige Frau. „Ist er nicht ein Lämmchen?“

„Mrs … äh … Armbruster … wenn es Ihnen nichts ausmacht …“

„Nennen Sie mich doch Magda, Schätzchen! Außerdem bin ich nicht mehr Mrs. Armbruster. Das sind Sie!“ Sie lachte. „Ich habe meinen Mädchennamen wieder angenommen. Ich heiße Burkart. Aber nennen Sie mich bloß nicht so. Ich habe gehört, daß Sie auch deutscher Abstammung sind. Ihr Name war Hoffmann, nicht wahr?“

„Ja“, sagte Sandra immer noch verärgert. „Mein Vater war Deutscher. Die Familie meiner Mutter kam aus Schweden.“

„Was für eine feine Kombination! Kein Wunder, daß Sie so herrlich blond sind. Und es ist echt, nicht wahr?“ Lächelnd drückte Magda Sandras Arm.

„Wenn … wenn es Ihnen nichts ausmacht …“

„Sie sind ja immer noch verlegen!“ kicherte Magda. „Nun, Sie werden sich schon an uns gewöhnen. Wir sind eine große glückliche Familie.“

Sandra blieb vor der Tür des großen Schlafzimmers stehen. „Was haben Sie da eben gesagt?“ fragte sie. „Sie wohnen doch sicherlich nicht hier!“ Magda blinzelte, als ob die Frage ein Witz gewesen wäre. „Nun, natürlich nicht, Darling“, sagte sie ruhig. „Aber mein Ex-Mann und ich haben geschäftlich miteinander noch viel zu tun. Uns gehören eine ganze Reihe von Häusern, die wir neben anderen verwalten. Und zwar zusammen. Nun ja, ich leite sein Büro. So muß ich natürlich oft hierherkommen und hierbleiben. Ich hoffe, wir treten uns nicht gegenseitig auf die Füße, denn ich möchte gern, daß Sie mich ein bißchen mögen.“

Sandra wußte nicht, was sie sagen sollte. Henry hatte ihr zwar gesagt, daß er größere Einkünfte aus Mietshäusern hätte, doch er hatte ihr nicht gesagt, daß seine frühere Frau seine Partnerin war.

„Äh … wie lange sind Sie und mein Mann denn schon geschieden?“ fragte Sandra. Auch das hatte ihr Henry nicht gesagt.

„Im Oktober werden es drei Jahre.“

„Ah ja.“

Sie betraten das große Schlafzimmer, in dem Guy die Koffer bereits abgestellt hatte. Er wartete — worauf, das wußte Sandra nicht.

„Mit unserer Ehe klappte es nicht mehr so recht“, fuhr Magda fort, „als Henry fünfzig wurde. Damals war ich erst fünfunddreißig. Und ich nehme an, Sie haben gehört, wie es Frauen Mitte Dreißig geht.“

„Ich … ich weiß nicht, was Sie meinen“, sagte Sandra hilflos.

„Na, meine Liebe, in diesem Stadium unseres Lebens werden wir im allgemeinen ziemlich geil und fickerig.“ Magda beugte sich vor und berührte wieder Sandras Arm. „Ich gestehe, ich bin noch nicht darüber hinweg. Und der arme Henry! Als er fünfzig wurde — das war, als ob er am Ende einer Straße angelangt wäre. Vielleicht hat er es jetzt überwunden, ich weiß es nicht, aber während unseres letzten gemeinsamen Jahres konnte er nichts mehr mit mir machen! Geistig war er natürlich prima auf Draht, aber körperlich … na ja, da war er sozusagen tot.“

Auf Sandras Wangen tauchten rote Flecken auf.

„Ich möchte lieber nicht über die Probleme meines Mannes sprechen.“

Ein Lächeln vertiefte die Fältchen um Magdas Augen, als sie die jüngere Frau ansah. „Er ist also immer noch impotent, wie? Sogar bei Ihnen?“

„Ich muß doch sehr bitten!“ rief Sandra verzweifelt und wandte sich zur Seite. Sie schaute ins Badezimmer und kam auf die Idee, daß es vielleicht möglich wäre, diese verdrehte Magda loszuwerden, wenn sie sich ins Klo zurückzöge.

Ohne etwas zu sagen, ging sie in die kleine verchromte und gekachelte Toilette, die größer war als die Schlafzimmer vieler Wohnungen. Sie schloß schnell die Tür hinter sich und verriegelte sie.

Als Sandra Wasser ließ, fragte sie sich, wie lange sie im Klo bleiben sollte, um sicher zu sein, daß Magda auch verschwunden war, wenn sie herauskam. Sie nahm sich Zeit, sie fand weiches Klopapier und wischte sich die Möse ab, dann wusch sie sich die Hände, betrachtete schließlich ihr Make-up im Spiegel über dem Becken. Aus dem anderen Zimmer war nichts zu hören.

Schließlich hatte sie das Gefühl, Magda wäre gegangen. Sie dachte nicht an Guy, denn er war ja mit dem Abstellen der Koffer schnell fertig geworden.

Noch einmal schaute sie in den Spiegel, dann riegelte sie die Tür auf und öffnete sie.

Sie stand stocksteif da und starrte in das Schlafzimmer, in dessen Mitte Magda stand, den Rükken der Badezimmertür zugewandt. Sie hatte die Arme um den großen schlanken Chauffeur geschlungen.

Guy hatte ihren Minirock hochgeschoben und streichelte die Hinterbacken unter dem engen Höschen, während er und Magda sich offensichtlich mit großer Leidenschaft küßten. Die schlanke rothaarige Frau preßte sich lasziv an den Chauffeur, während er die Arschbacken unter dem geblümten Nylonhöschen knetete. Seine Augen waren geschlossen und so konnte er Sandra nicht sehen; und auch Magda konnte sie nicht sehen, weil sie nach der anderen Richtung schaute und vielleicht waren auch ihre Augen geschlossen.

Sprachlos, schockiert, starrte Sandra hin, als Guys Finger unter das Gummiband von Magdas Höschen glitten und er direkt das Fleisch ihrer Hinterbacken berührte. Das rosafarbene, mit Blumen bedruckte Nylonhöschen nahm seltsame Formen an, als die Hände des Chauffeurs unermüdlich arbeiteten — zwickten, drückten, rollten und die gut geformten Arschbacken der Frau streichelten. Die junge Frau hatte das Gefühl, die Hände auf ihrem eigenen Hintern zu spüren; zu fühlen, wie sie die dicken Pobacken kneteten, sie auseinander schoben, um einen vorwitzigen Finger in die Spalte zu drücken und das heiße, kitzelnde Loch zu berühren. Aus Sandras Möse begann es herauszulaufen und ihr dünner Schlüpfer wurde naß.

Schließlich riß sie sich mit aller Kraft zusammen, ging ins Badezimmer zurück und schloß leise die Tür. Sie drehte sich um und drückte den Rücken gegen das Holz. Ihr Atem ging laut, ihre Brüste wogten. Ihr Höschen fühlte sich so naß an.

Diese Magda ist eine Schlampe, dachte sie. Wie kann Henry sie nur hier dulden?

Ich werde ihm alles erzählen. Offensichtlich hat er keine Ahnung, wie sie sich aufführt. Und auch noch mit einem Angestellten!

Allmählich beruhigte sich Sandra, obwohl die obszöne Szene, die sie beobachtet hatte, nicht so leicht vor ihren Augen verschwinden konnte. Nun müssen sie endlich gegangen sein, dachte sie schließlich und öffnete leise die Tür. Sie war sich nicht darüber klar, warum sie so leise war, obwohl sie doch sicher glaubte, niemand sei mehr im Schlafzimmer.

Doch das, was sich nun ihren Augen bot, war noch schockierender als vor wenigen Minuten. Magda und der Chauffeur lagen auf dem großen Bett und fickten. Ihr Kleid hing über einem Stuhl, der Schlüpfer lag darauf. Der Chauffeur hatte sein Jackett ausgezogen und seine Hose und die Shorts bis zu den Knien hinuntergestreift. Er lag auf Magda, ihre Beine waren um seinen Körper geschlungen. Er preßte sich fest auf ihre verhältnismäßig kleinen, doch offensichtlich festen Titten und sein haariger Körper bewegte sich in einem steten Rhythmus auf und ab.

Obgleich Sandra das Paar von der Seite sah, konnte die die Vereinigung ihrer Geschlechtsorgane erkennen, und sie wußte, daß der lange steife Schwanz des Chauffeurs in Magda steckte.

Zum erstenmal in ihrem Leben beobachtete Sandra ein vögelndes Paar.

Magdas Gesicht war zur Badezimmertür gewandt. Der Chauffeur hatte den Kopf an ihren Hals gedrückt und sah zur anderen Seite. Magda hatte die Augen offen. Sie lächelte Sandra zu, als ob sie stolz auf sich wäre.

Wie geschmacklos, dachte die junge Frau. Doch seltsamerweise zog sie sich nicht zurück. Ihre Füße waren auf dem Boden wie angewurzelt, eine Kraft schien sie festzuhalten, die stärker war als ihr bewußter Wille.

Magda erhöhte Sandras Verlegenheit nicht noch mehr, indem sie weiter zur Badezimmertür schaute. Statt dessen schien sie sich ganz auf den schlanken Mann zu konzentrieren, der auf ihr lag und preßte die Arme noch fester um ihn. Sandra sah, daß sie an seinen Ohrläppchen nibbelte, und er reagierte, indem er das Tempo seiner Fickstöße verstärkte.

Der Hintern des Chauffeurs hob und senkte sich, während Magda sich unter ihm bei seinen leidenschaftlichen Stößen krümmte. Sie bäumte sich auf und keuchte.

„Jaaaa!“ sagte sie. „Oooohhhhh … es ist gut! Gib ihn mir! Ohhh … du langschwänziger … Bastard! Fick mich! Fick miiich! Ohhhhh, aahhh!“ Offensichtlich kam es Magda, ihre Hüften hämmerten nach oben, als der Chauffeur seinen Schwanz tief in sie hineinjagte, seine haarigen Oberschenkel zusammenzog. Sie zitterten beide und stöhnten.

Sandra war es ganz heiß geworden. Ihre Pussy juckte. Sie lief ins Badezimmer zurück und diesmal schlug sie die Tür zu. Sie setzte sich auf das Becken und versuchte sich zu beruhigen. Ihr Höschen war so naß, daß es ihr schon unangenehm wurde.

Sie fragte sich, warum Magda das getan hatte, während sie beobachtet wurde. Diese Frau hatte offensichtlich keine Moral, sagte sich Sandra. Und wahrscheinlich kam sie sich keineswegs verlegen vor.

Ich muß das Henry erzählen, schwor sich die junge Frau. Er hat ein Recht zu wissen, was in seinem Haus vorgeht — auf seinem Bett. Und er muß dafür sorgen, daß es nicht wieder vorkommt. Ich werde darauf dringen, daß diese Frau das Haus sofort verläßt.

Dieses Mal wartete Sandra länger, ehe sie die Tür öffnete. Als sie es schließlich tat, war das Schlafzimmer leer. Aber das Bett war zerwühlt und erinnerte sie an die Sünde, die hier begangen worden war.

Sie ging nicht die Treppe hinunter, um etwas mit Henry und seiner ersten Frau zu trinken. Statt dessen wartete sie, bis sie ein Auto hörte und annehmen konnte, daß es Magda war, die wegfuhr. Jetzt ging sie hinunter und entdeckte ihren Ehemann allein im Vorderzimmer; er saß in einem Sessel und hatte ein Glas in der Hand.

Er stand auf und lächelte ihr zu.

„Weißt du, was oben geschehen ist?“ fragte Sandra wütend.

Henry ignorierte die Frage und sagte statt dessen:

„Was möchtest du denn gern trinken?“

„Nichts!“ zischte Sandra. „Gib mir Antwort, Henry — weißt du, was geschehen ist?“

Er seufzte. „Ich habe bemerkt, wie lange Guy brauchte, um wieder herunterzukommen. Hast du es gesehen?“

„Natürlich. Durch einen reinen Zufall. Ich ging ins Badezimmer, und als ich wieder herauskam, da lagen sie — deine frühere Frau und dieser Chauffeur — auf deinem Bett!!!“

„Was haben sie denn gemacht?“ fragte Henry.

„Kannst du dir denn das nicht denken?“

„Ich weiß es doch nicht genau.“

Sandra errötete. Aber sie sah weiter ihrem neuen Ehegatten direkt in die Augen. „Sie haben Sex miteinander gehabt!“

„Wie denn?“

„Henry!“ Die junge Frau war völlig durcheinander, als ihr Mann diese Frage stellte. „Sie haben gefickt!“

„Bist du sicher?“

Sandra errötete noch mehr, sie spürte, wie ihr wieder heiß wurde. „Natürlich haben sie’s miteinander gemacht!“

„Hast du gesehen wie?“ drängte Henry. „Ich meine, hast du Guys Schwanz gesehen, als er in ihr steckte?“

„Ohhh, um Himmels willen!“ Sandra wandte sich um, ihr ganzer Körper pulsierte, ihre Wangen brannten, so sehr schämte sie sich.

„Es tut mir leid, meine Liebe“, sagte Henry freundlich und trat hinter sie. „Ich wollte dich nicht in Verlegenheit bringen. Aber ich muß ganz genau wissen, was du gesehen hast.“

„Nun, ihre … ihre Organe habe ich nicht gesehen … Nicht genau. Aber er lag auf ihr und sie hatte ihre Beine um seine Taille geschlungen. Sie haben sich zusammen bewegt. Sie müssen es miteinander getrieben haben.“

Wieder seufzte Henry. Er streichelte Sandras Schulter.

„Es tut mir sehr leid, daß du so etwas erleben mußtest. Aber ich kann nicht sagen, daß ich überrascht bin. Magda und Guy haben seit längerer Zeit sexuelle Beziehungen. Das ist einer der Gründe, warum sie immer hierher kommt.“

„Also, ich möchte sie hier nicht mehr sehen“, erklärte Sandra fest. Sie sah an ihrem Mann vorbei. „Du mußt ihr sagen, daß sie das Haus nicht mehr betreten darf.“

„Aber Darling, das kann ich doch nicht. Wir machen zusammen Geschäfte. Von ihr hast du nichts zu befürchten. Ich werde ihr sagen, daß sie sich ein bißchen zusammennehmen soll, wenn sie hier ist.“

„Henry, das ist doch jetzt auch mein Haus!“

„Natürlich ist es das, Darling“, nickte er und nahm Sandra in die Arme. „Verschwende deine Gedanken nicht an Magda. Du wirst sehen, ich werde schon mit ihr fertig.“

Sandra machte sich aus der Umarmung ihres Mannes frei und trat wütend ein paar Schritte zurück. Die Antwort auf das, was sie gesagt hatte, war keineswegs befriedigend gewesen. Sie hatte das Gefühl, daß ihre Ehe unter einem unglücklichen Stern stand, wenn solche Dinge schon jetzt passierten.

Und außerdem schien es einiges im Leben ihres Ehemannes zu geben, von dem sie bisher nichts erfahren hatte — zum Beispiel seine Beziehung zu Magda. Obwohl Sandra seine Frau war, schien die andere Frau sich gewisse Rechte herauszunehmen, die ihr doch keineswegs mehr zustanden.

„Wo werde ich schlafen?“ fragte Sandra abrupt.

„Ich werde es dir zeigen“, sagte Henry.

Sie gingen nebeneinander die Treppe hinauf. Sandra war immer noch verärgert. Ab und zu warf ihr Henry einen Blick zu, weil sie kein Wort sagte. Als sie das Hauptschlafzimmer erreichten, wo ihr Gepäck auf dem Boden stand, nahm er sie in die Arme. Sandra versuchte ihm zu entschlüpfen, aber er hielt sie zu fest. Er zwang sie dazu, ihn zu küssen. Zärtlich streichelten seine Hände durch den Rock und das dünne Höschen ihre festen Hinterbacken.

Sandra fühlte sich mehr beschämt als stimuliert. Henry trat zurück und betrachtete sie scharf. „Du darfst nicht böse auf mich sein, Schätzchen. Das kriegen wir alles in Ordnung. Du wirst schon sehen.“

„Bitte, zeig mir jetzt, wo mein Zimmer ist, Henry.“

„Selbstverständlich. Gehen wir.“

Er nahm ihre Koffer und Sandra folgte ihm in den Flur.

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Дата выхода на Литрес:
05 мая 2025
Объем:
140 стр. 1 иллюстрация
ISBN:
9788711977187
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Правообладатель:
Bookwire
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