Читать книгу: «Wild Guide Balearen»



Inhalt
Regionaler Überblick
Vorwort
Los geht’s
Highlights
Versteckte Buchten
Klippenspringen & Meereshöhlen
Sicherheit
Unbewohnte Inseln
Aussichtspunkte
Alt & heilig
Höhlen
Wandern
Tiere & Naturschutzgebiete
Strandbars
Übernachten
Kapitel
Formentera & Ibiza
Mallorca
Menorca
Dank
Regionaler Überblick
1 Formentera 38
2 Ibiza – Der Süden 50
3 Ibiza – Die Mitte 66
4 Ibiza – Der Norden 78
5 Mallorca – Der Westen 94
6 Mallorca – Der Süden 112
7 Mallorca – Der Norden 130
8 Mallorca – Die Mitte 148
9 Mallorca – Der Osten 164
10 Menorca – Der Westen 184
11 Menorca – Die Mitte 198
12 Menorca – Der Osten 212


Vorwort
Wir haben uns bei unserem ersten Besuch vor zwei Jahrzehnten in die Balearen verliebt, als wir eine Seite der Inseln entdeckten, von der wir vorher weder gehört noch gelesen hatten und die völlig im Widerspruch zu allen touristischen Klischees stand. Wir waren wie verzaubert von der abwechslungsreichen Landschaft, den Olivenhainen, Weinbergen, Bruchsteinmauern, dem atemberaubend türkisblauen Wasser, den üppig grünen Wäldern und Kalksteinklippen, der nach Jasmin duftenden Luft und dem fernen Geklingel der Ziegenglocken. In jenem Sommer sonnten wir uns wie Echsen in versteckten Buchten, sprangen von den Felsen ins tiefblaue Meer und saßen dann abends auf Kirchplätzen, wo die Einheimischen, Jung und Alt, bis spät in die Nacht aßen und sich unterhielten.
Lizzie ist damals nach Mallorca ausgewandert und lebt in einer Finca in den Bergen im Naturpark der Halbinsel Llevant, wo sie ihre drei Söhne großzieht und Reittouren anbietet. Anna kommt regelmäßig zu Besuch, und gemeinsam haben wir im Lauf der Jahre alle Inseln ausgekundschaftet. Bei unserer ständigen Suche nach Geheimtipps folgen wir den Hinweisen der Einheimischen oder vagen Gerüchten und studieren eifrig die Landkarten: Manche Orte haben wir nie gefunden, sie bleiben ein Geheimnis, zu anderen kehren wir immer wieder zurück.
Die Inselfamilie
Je besser wir sie kennenlernen, desto mehr erinnern uns diese bezaubernden Inseln an Schwestern – so viele Gemeinsamkeiten und jede doch einzigartig. Mallorca ist die größte, fast 100 km von Ost nach West, mit dramatischen Gebirgszügen, sanften Hügeln und endlosen, weißen Sandstränden. Menorca, mit der Fähre ein paar Stunden Richtung Osten, ist weniger als ein Viertel so groß, ruhiger und gelassener, und ein Küstenweg führt einmal ganz um die Insel, vorbei an ihren schönen Stränden und Buchten. Noch kleiner ist Ibiza (oder katalanisch Eivissa) ein paar Stunden südwestlich von Mallorca, mit einem schrillen Image und einer ganz anderen wilden Seite, die einfach hinreißend ist. Sie alle haben Flughäfen, die kleinste Schwester, Formentera, erreicht man jedoch nur mit der Fähre vom benachbarten Ibiza. Auf dieser zauberhaften Insel mit Hippie-Vibe geht es eher gemütlich zu. Zu dem Archipel gehören außerdem 147 kleine unbewohnte Inseln, von denen man manche, wie Cabrera und Sa Dragonera, besuchen kann.

Auf der Suche nach Abenteuern
Der Tourismus auf den Inseln beschränkt sich meist auf die Badeorte, die ganz auf die Unterhaltung der Urlaubsgäste ausgerichtet sind. Ihre wilde Schönheit liegt dahinter verborgen und wartet auf all jene, die sich nicht scheuen, über Ziegenpfade, durch Pinienwälder und verlassene Felsküsten entlangzuwandern. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto, zu Pferd oder mit dem Kajak – überall warten Abenteuer, und wir helfen Ihnen dabei, sie zu finden. Bei manchen Ausflugszielen ist Vorsicht geboten, aber ein bisschen Abenteuer ist gesund für Körper und Seele.
Jenseits der beliebten Strände findet man ruhigere Küstenabschnitte, Meereshöhlen und versteckte Buchten mit warmen Felsen, auf denen man in der Sonne baden kann. Das türkisblaue Wasser wird vom Neptungras (Posidonia oceanica) kristallklar gewaschen, ein Seegras, das oft an den Strand gespült wird. An beliebten Stränden wird es entfernt, aber am besten lässt man es liegen, denn es ist Teil des natürlichen Kreislaufs des Meeresmilieus, das inzwischen zu einem Großteil unter Naturschutz steht. Tauchen und Schnorcheln sind hier deshalb ein Traum.
Auf den Pinieninseln, wie die alten Griechen sie nannten, gibt es bewaldete Gipfel, eindrucksvolle Salinen und dramatische Schluchten. Sie alle bieten Lebensraum für alle möglichen Tierarten. Es gibt kleine und große Naturschutzgebiete, die man auf Wanderwegen erkunden kann. Überall findet man Hinweise auf die lange, reiche Geschichte der Inseln: einzigartige Talayots, phönizische Gräber, römische Festungen, abgelegene Klöster und Wachtürme, die an der Küste vor Piratenangriffen warnen sollten.
Im Wandel der Jahreszeiten
Das Leben auf den Inseln folgt Jahr für Jahr demselben natürlichen Rhythmus. Im Februar beginnt der Frühling: Die Mandelbäume stehen in voller Blüte, Wildblumen explodieren in bunten Farben, und eine warme Brise kündet vom Sommer. Die Sommertage sind lang, heiß und träge. Nach dem Mittagessen hält man ausgiebige Siesta, und bis zum frühen Abend hat alles geschlossen. Die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag eigenen sich perfekt für die Suche nach versteckten Buchten, abends erwachen die kleinen Städtchen zum Leben, wenn die einheimischen Familien draußen bis spät in die Nacht beim Essen zusammensitzen. Im Herbst werden Trauben und Feigen, Mandeln und Aprikosen geerntet. Man verspürt fast ein Gefühl der Erleichterung, wenn der erste Regen kommt und die wüstentrockene Landschaft wieder ergrünt. Das Meer ist noch warm genug zum Baden und die Luft kühl genug, um Tagestouren durch die Berge oder über die Küstenwanderwege zu unternehmen. Die Sonne scheint auch im Winter, und selbst die beliebtesten Strände sind dann leer und wild. Dies ist die beste Zeit, um die Ruhe der Inseln zu genießen und es sich in den Restaurants am Kamin gemütlich zu machen. Die Reisesaison wird jedes Jahr am Osterwochenende mit dem Herausstellen der Sonnenliegen eingeläutet und endet, wenn Ende Oktober alles wieder eingeräumt wird. Wir finden die Inseln in der ruhigen Zeit von Herbst bis Frühling am schönsten.

Feste & Spezialitäten
Feste sind das ganze Jahr über ein wichtiger Bestandteil des Lebens, und es vergeht kaum eine Woche ohne eine Fiesta anlässlich irgendeines historischen Ereignisses, eines ländlichen Brauchs oder eines religiösen Feiertags. Die Inselbewohner lieben es, benachbarte Städtchen oder Inseln zu besuchen, um nur ja keine zu verpassen.
Es gibt regional unterschiedliche Küchen, die das reichhaltige Obst- und Gemüse-Angebot der fruchtbaren Inseln widerspiegeln. Die Gerichte werden nach komplizierten Rezepten zubereitet, die seit Generationen überliefert werden. Familien und Freunde versammeln sich im September zur Weinernte. Ebenfalls beliebt sind Matanzas, die traditionelle Schlachtung des Familienschweins, bei der jeder Zipfel verwertet wird, um traditionelle Wurst wie Sobrasada herzustellen, und sogar das Schmalz findet Verwendung und landet in Gebäck wie coca de patate oder den spiralförmigen Ensaimadas. Auch das Sammeln von wildem Spargel und Pilzen hat eine lange Tradition, die Fundorte sind ein gut gehütetes Geheimnis. Und in den nebligen Morgenstunden pflückt man Schnecken vom noch feuchten Gras und verarbeitet sie zu einer Delikatesse.
Die Balearen bleiben ein einzigartiges Reiseziel für alle auf der Suche nach unberührter Natur und für alle, die Höhlen, Berggipfel und Unterwasserwelten erkunden wollen. All das wartet hier, wartet darauf, von Träumern entdeckt zu werden, die sich danach sehnen, unter den Sternen zu schlafen, sich in klarem, azurblauem Wasser treiben zu lassen, meilenweit auf puderweichem Sand zu laufen oder sich in Bergen und Wäldern zu verlieren.
Wir hoffen, Sie finden hier Ihr eigenes Paradies, so wie wir.
Anna & Lizzie

Los geht’s
Alle Orte lassen sich anhand der Übersichtskarten am Ende jedes Kapitels und der genauen Wegbeschreibung finden. Wer sicher gehen möchte, kann auch die angegebenen Koordinaten benutzen. Diese sind in Dezimalgraden angeben (WGS84), die bis auf 10 m genau sind und in jedes Navigationsprogramm, jede Karten-App (z. B. Google Maps) eingegeben werden können.
Solange es sich nicht um einen Rundweg handelt, beziehen sich die angegebenen Zeiten auf den Hinweg. Bedenken Sie, dass man für den Rückweg bergab oft weniger Zeit benötigt als für den Aufstieg. Offizielle Wanderwege haben rote Wegweiser, aber viele sind nur durch bemalte Steine oder überhaupt nicht markiert.
→ Auf Wanderungen in abgelegene Gebiete immer genug Wasser und Verpflegung mitnehmen, Sonnencreme auftragen und bei Hitze die Sonne meiden.
→ Informieren Sie jemanden, wohin Sie gehen. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Handy, um sich zurechtzufinden oder Hilfe zu rufen. Wenn möglich, im Notfall die 112 anrufen.
→ Beachten Sie die Wettervorhersage. Das Wetter kann sich auch nach einem schönen Morgen schnell ändern, oft mit Gewitter und Starkregen. Versuchen Sie niemals, Barrancs/Schluchten entlangzuwandern, wenn Regen angesagt ist, da diese sich schnell in reißende Ströme mit steilem Ufer ohne Fluchtweg verwandeln können.
→ Achten Sie auf frische Steinschläge und Erosion. Manche der genannten Routen können sich im Lauf der Zeit verändern und gefährlich werden, vor allem an der Küste.
Wild & verantwortungsvoll
Es ist ein Privileg, diese atemberaubende Umgebung genießen zu dürfen, bitte behandeln Sie die Natur daher mit Respekt. Hinterlassen Sie keine Spuren, und beachten Sie die folgenden Regeln:
1. Es gibt diverse Nationalparks und andere ausgewiesene Naturschutzgebiete. Schilder vor Ort informieren über die jeweiligen Auflagen. Für Hunde herrscht in Nationalparks und an Stränden Leinenzwang, allerdings nicht von November bis Februar.
2. Nehmen Sie Ihren Müll wieder mit und am besten auch gleich den der anderen.
3. Parken Sie rücksichtsvoll, und blockieren Sie auf einspurigen Straßen keine Ausweichstellen.
4. Waldbrände sind eine große Gefahr, und offenes Feuer ist auf allen Inseln strikt verboten.
5. Camping ist auf den Inseln verboten, außer an ausgewiesenen Orten und auf Campingplätzen.
6. Wenn Sie in der freien Natur auf Toilette müssen, verrichten Sie Ihr Geschäft mindestens 50 m vom nächsten Gewässer entfernt, vergraben Sie es, und nehmen Sie Toilettenpapier sowie Tampons und Damenbinden wieder mit.
7. In Stauseen ist Baden verboten.

Highlights
Versteckte Buchten
Zusammen haben die Balearen über 1.000 km Küste, und überall warten charmante Buchten darauf, entdeckt zu werden. Je abgelegener, desto verlassener, es lohnt sich also, ein paar Schritte mehr zu gehen. Die kleinen, von Pinienwäldern gesäumten Buchten heißen Calas und sind herrlich zum Schnorcheln und Klippenspringen.
Man folgt einem unscheinbaren Pfad durch einen Wald, steigt über ein Tor, schlendert über eine Wiese, klettert einen steilen Hang hinunter, und plötzlich verschlägt es einem glatt den Atem, nicht vor Anstrengung, sondern wegen einer atemberaubend schönen Bucht, die man zum ersten Mal erblickt. Nehmen Sie auf diesen Ausflügen alles mit, was sie möglicherweise brauchen, denn dort gibt es logischerweise keine Läden, kein Trinkwasser und oft nicht einmal Schatten. Manchmal ist es eine gute Idee, den Rückweg erst anzutreten, nachdem der Sonnenuntergang seine fabelhafte Show abgezogen hat – bedenken Sie jedoch, dass Sie noch zurückfinden müssen!
Cala en Baster, Formentera S. 43
Cala Blanca, Ibiza S. 71
Cala Mastella, Ibiza S. 85
Cala del Toro, Mallorca S. 98
Caló d’en Monjo, Mallorca S. 99
Cala Varques, Mallorca S. 115
Cala Boquer, Mallorca S. 134
Cala Es Talaier, Menorca S. 188
Macarelleta, Menorca S. 189 (Foto)
Cala de Llucalari, Menorca S. 201
Cales Coves, Menorca S. 220

Highlights
Klippenspringen & Meereshöhlen
Höhlen haben Menschen schon immer gereizt, und darin zu schwimmen ist ein ganz besonderes Erlebnis. Nichts ist damit vergleichbar, sich in einer hallenden Höhlenkammer treiben zu lassen, während das leuchtende Wasser gegen die Wände kracht und hyperaktive Fische vorbeischießen wie silberne Pfeile. Dazu gibt es auf den Inseln reichlich Gelegenheit.
Beim Klippenspringen gibt es verschiedene Level. Ein ganz unkompliziertes Vergnügen ist es, von einem niedrigen Felsvorsprung ins tiefe Wasser zu springen und lachend und prustend wiederaufzutauchen. Dann gibt es noch die Möglichkeit, anderen bei gewagten Sprüngen von hohen Klippen zuzuschauen – und seinen ganzen Mut zusammenzunehmen, um es ihnen gleichzutun.
Mit einem erfahrenen Führer ist es möglich, Höhlen zu erkunden, die einem sonst verborgen geblieben wären, oder sich mit fachkundiger Anleitung, Sicherheitsausrüstung und entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen aus großen Höhen zu stürzen. Wofür Sie sich auch entscheiden, bitte seien Sie vorsichtig!
Cala Tarida, Ibiza S. 56
Cueva de los Sastres, Ibiza S. 59
Ullal de na Coloms, Ibiza S. 70 (Foto)
Cala de Xarraca, Ibiza S. 82
Cala Varques, Mallorca S. 115
Cala Llombards, Mallorca S. 119
Sa Calobra, Mallorca S. 133
Cala En Brut, Menorca S. 192
Sa Cova des Pardals, Menorca S. 193
Cova de Tres Boques, Menorca S. 193
Sicherheit
1 Nie allein schwimmen (idealerweise mit einer organisierten Gruppe).
2 Helm, Neoprenanzug, Turnschuhe und Rettungsweste tragen.
3 Höhlen verstärken die Wellen, weil sie schmal sind, sodass man Gefahr läuft, gegen die Decke zu stoßen, daher nur bei ruhiger See erkunden.
4 Niemals ins Wasser springen, bevor man es auf Tiefe und Hindernisse geprüft hat. Von oben sieht das Wasser immer tiefer aus, als es tatsächlich ist.
5 Immer im Schutz von Buchten schwimmen, wenn man sich mit den Gezeitenströmungen an Landspitzen und auf dem offenen Meer nicht auskennt.
6 Erst die Strecke abgehen und vom Meer aus Fluchtwege ausmachen.
7 Von Robben und ihren Jungen fernhalten.

Highlights
Unbewohnte Inseln
Zu den Balearen gehören 147 unbewohnte Inseln. Viele liegen relativ nah vor der Küste, perfekt für eine Tour mit dem Kajak oder SUP-Board, manchmal sogar nah genug, um hinüberzuschwimmen oder zu schnorcheln. Ein Großteil des umliegenden Meeres steht unter Naturschutz, wegen der dichten Neptungraswiesen (Posidonia oceanica) teils als marine UNESCO-Welterbestätte. Die verbreitete Wasserpflanze reinigt das Wasser und bietet Schutz für eine Vielzahl von Meerestieren.
Zu einigen der Inseln wie Cabrera oder S’Espalmador kann man Bootstouren machen und dort verlassene Gebäude entdecken, wilde Tiere beobachten und Höhlen und Strände erkunden. Andere, wie Illa d’en Colom vor Menorca oder Tagomago vor Ibiza, erreicht man besser mit dem Kajak oder SUP-Board. Auf Illa de l’Aire vor Menorca gibt es nicht nur einen Leuchtturm, sondern auch den Sargantana Negra, eine Eidechse, die sich tarnt, indem sie die Farbe wechselt. Manche der kleinen Inseln liegen direkt vor der Küste und bergen geheime Höhlen oder versteckte Grabstätten aus der Bronzezeit, manche wecken mystische Assoziationen, ganz besonders Es Vedrà vor Ibiza, Heimat der Sirenen aus der griechischen Mythologie und Geburtsort der phönizischen Göttin Tanit.
S’Espalmador, Formentera S. 41
Aussichtspunkt Es Vedrà, Ibiza S. 63
Caló de S’Illa, Ibiza S. 81
Tagomago (Platja d’es Figuera), Ibiza S. 84
Naturschutzgebiet Sa Dragonera, Mallorca S. 108
Parc Nacional de Archipiélago de Cabrera, Mallorca S. 127
Playa de S’Illot, Mallorca S. 136 (Foto)
Illa d’Alcanada, Mallorca S. 137
Illa d’en Colom, Menorca S. 222
Illa de l’Aire, Menorca S. 222

Highlights
Aussichtspunkte
Kaum einer, der nicht den Drang verspürt, von einem hohen Berg oder einem Felsvorsprung in die Weite zu blicken. Auf den Balearen locken zig schwindelerregende Klippen, und die Aussicht enttäuscht nie. Mühsame Kletterpartien in gnadenloser Hitze, vielleicht zu einem Kloster oder einer Burg, werden mit einem weiten Blick über die hügelige Landschaft bis hin zum Meer belohnt, der einen daran erinnert, dass man sich auf einer Insel befindet. Ein Spaziergang zur Westküste beschert die Aussicht aufs endlose Meer und herrliche Sonnenuntergänge, und lange, gewundene Straßen zu Leuchttürmen eröffnen ganz neue Perspektiven.
An klaren Tagen kann man von der nordöstlichsten Spitze Mallorcas bis nach Menorca sehen, und vom Gipfel des Sa Talaia auf Ibiza hat man einen fantastischen Blick auf Formentera und die verstreuten kleinen Inseln drumherum. Manche Wachtürme sind in einem guten Zustand, sodass man über eine Strickleiter ganz hinaufklettern kann, wie die Wächter vor 400 Jahren, und statt nach Piraten nach dem aufblitzenden Sonnenlicht auf dem Rücken eines Delfins Ausschau halten.
Far des Mola, Formentera S. 46
Sa Talaia, Ibiza S .63
Aussichtspunkt Es Vedrà, Ibiza S. 63 (Foto)
Punta Galera, Ibiza S. 73
Cova des Culleram, Ibiza S. 87
Torre de Campanitx, Ibiza S. 88
Mirador de Cap Andritxol, Mallorca S. 107
Far de Formentor, Mallorca S. 144
Castell d’Alaró, Mallorca S. 158
Far de Cavalleria, Menorca S. 207

Highlights
Alt & heilig
Die Inseln sind mit heiligen Stätten gespickt und durch die Feiertage eng miteinander verbunden. Für viele Inselbewohner ist die Vergangenheit ebenso präsent wie die Gegenwart, und das zeigt sich überall.
Überall sieht man die Bruchsteinmauern der prähistorischen Talayots, vor allem auf Menorca, sowie die Ruinen der Bauten von Phöniziern und Römern. Am sichtbarsten ist das maurische Erbe, das sich in Form von bewässerten Terrassen in die Landschaft fügt, auf denen Orangen, Mandeln und Aprikosen, Kumin und Safran angebaut werden. Viele der Wachtürme aus Piratenzeiten rund um die Inseln, alle in Signalweite voneinander, stehen bis heute auf schwindelerregenden Klippen, während die Gipfel im Landesinnern von alten Burgen, Heiligtümern und Klöstern gekrönt sind.
Zahllose Höhlen in Klippen und Berghängen wurden einst für Bestattungen, Gebete oder als Behausung genutzt. Manche sind bis heute bewohnt, andere sind bis auf mysteriöse Höhlenzeichnungen leer. Wer aufmerksam lauscht, hört überall das Echo längst vergangener Zeiten.
Cap de Barbaria, Formentera S. 46
Ses Païsses de Cala D’hort, Ibiza S. 62
Talaiot de Binifat, Mallorca S. 155
Necròpolis de Son Real, Mallorca S. 155
Ses Païsses, Mallorca S. 177
Nécropolis de Cala Morell, Menorca S. 195
Sanisera & Torre d’en Galmés, Menorca S. 206 und 208
Ses Roques Llises, Menorca S. 208 (Foto)
Ses Roques Llises, Menorca S. 208
Cova des Coloms, Menorca S. 210
Es Castellàs des Caparrot de Forma, Menorca S. 223

Highlights
Höhlen
Die Balearen sind gespickt mit schönen Höhlen, von natürlichen Tropfsteinhöhlen mit Stalaktiten und Stalagmiten bis zu Grabkammern aus der Bronzezeit. In den meisten der spektakulärsten Höhlen finden Führungen, Konzerte und Lichtshows statt, aber es gibt auch noch schöne Geheimtipps, die man auf eigene Faust erkunden kann, wenn man weiß, wo man suchen muss.
Auf manche Höhlen sind wir zufällig gestoßen, unauffällige Stufen, versteckt im Gebüsch am Wegesrand, die zu einer großen Kammer führen, die vielleicht einst Piraten oder Schmugglern als Lager diente. Von anderen haben wir gehört oder sie sogar im Film gesehen, wie beispielsweise das Loch im Boden unterhalb von einem Leuchtturm auf Formentera, das zu einer Höhle mit atemberaubender Aussicht führt. Eine Handvoll sind schwer zugängliche Legenden: zur Cova des Sants in Ibiza kann man an einem Seil hinaufklettern und findet sich unter einer spektakulären quallenartigen Felsformation wieder. Etliche waren bewohnt, entweder vor langer Zeit oder bis vor Kurzem, und wenn man in einer Steinzeithöhle hoch in den Klippen sitzt, mit Blick auf eine verlassene Landspitze, ist es fast so, als hätte sich in all den Jahrhunderten, die seither vergangen sind, nichts geändert.
Sa Cova Foradada, Formentera S. 46
Far des Mola Cave, Formentera S. 46
Cova des Sants, Ibiza S. 88
Cova de Portals Vells, Mallorca S. 103
Cova des Migdia, Mallorca S. 139
Sa Cova Tancada, Mallorca S. 141
Torrent de Coa Negra Canyoning, Mallorca S. 156
La Cueva de Lily, Mallorca S. 177
Nécropolis de Cala Morell, Menorca S. 195
Cova des Coloms, Menorca S. 210 (Foto)

Highlights
Wandern
Menorcas Küstenwanderweg, der Camí de Cavalls, führt wie ein mit weißen Stränden und roten Felsbuchten verziertes Armband einmal um die ganze Insel herum. Auch auf Mallorca gibt es viele, auch längere Küstenwege, doch aufgrund der wilden, steilen Klippen im Westen und Norden gibt es keinen Rundweg. Ibizas Küste kann man umrunden, indem man diverse Wege selbst miteinander verknüpft, während auf dem Küstenwanderweg in Formentera alljährlich ein Ultramarathon stattfindet.
Die Wanderrouten im Landesinnern reichen von anstrengenden Gebirgswanderwegen, auf denen im Winter Schnee liegt, über sanfte, bewaldete Hügel mit duftendem Rosmarin bis zu alten Steinwegen durch Farmland mit Orangen, Weinbergen und Mandelblüten. Es gibt ausgetrocknete Schluchten und Gebirgsströme für Familienausflüge und andere, für die man Ausrüstung und einen Führer braucht. Wohin es einen auch verschlägt, man findet immer abgelegene Hostels mit einem gemütlichen Bett und leckerem Essen oder charmante Dörfer, wo man bei einem starken Kaffee neue Kraft schöpfen oder sich in einer traditionellen Bar das menu del dia gönnen kann.
Camí de Sa Pujada, Formentera S. 47
Cala Llentrisca, Ibiza S. 55
Ses Balandres, Ibiza S. 69 (Foto)
Cala d’Albarca, Ibiza S. 70
Camí de S’Arxiduc, Mallorca S. 108
Cocó de Ses Ninfes, Mallorca S. 126
Barranc de Biniaraix, Mallorca S. 140
Camí de Coanegra, Mallorca S. 158
Avinguda Colon, Mallorca S. 179
Barranc d’Algendar, Menorca S. 209
Platja Es Grau, Menorca S. 217

Highlights
Tiere & Naturschutzgebiete
Die Balearen locken unzählige Zugvögel an, und viele machen in den naturgeschützten Feuchtgebieten, in den Salinen und im Röhricht Zwischenstation, darunter auch Reiher und Flamingos. In den Klippen brüten Fischadler und Balearensturmtaucher. Eleonorenfalken, Wanderfalken, Mönchsgeier und Zwergadler kreisen über den Bergen, und Mauersegler, Bienenfresser, Wiedehopfe, Grünfinken und Brachpieper erfüllen den Himmel mit ihrem Gesang. In den Bergen begegnet man wilden Schafen und Ziegen, und man sieht gefleckte Zibetkatzen, Baummarder, Ginsterkatzen, Igel, Eidechsen und Schildkröten.
Die Pflanzen der Inseln sind nicht weniger faszinierend. Auf die berühmte frühe Mandelblüte folgen Wildblumen, wie orangefarbene Ringelblumen, wilder Fenchel und andere Doldenblütler, Veilchen, Mohnblumen, Gladiolen und diverse Orchideen. In der Strauchheide liegt der Duft der gelben Ginsterblüten in der Luft, der blau blühende Rosmarin parfümiert alles, was ihn berührt, und im Wald wachsen Steineichen, Zwergpalmen und Johannisbrotbäume neben uralten Olivenbäumen, manche über tausend Jahre alt. Glücklicherweise stehen große Gebiete unter Naturschutz, viele davon sind Nationalparks, manche davon sogar UNESCO-Welterbe.
Can Morroig, Formentera S. 47 (Foto)
Ses Salines, Ibiza S. 62
Es Amunts Natural Park, Ibiza S. 89
Naturschutzgebiet Sa Dragonera, Mallorca S. 108
Reserva Natural de S’Albufereta, Mallorca S. 144
Parc Natural de S’Albufera, Mallorca S. 156
Sa Comuna de Bunyola, Mallorca S. 157
Parc Natural de la Península de Llevant, Mallorca S. 176
Finca Publica s’Arangí, Menorca S. 208
Parc Natural de S’Albufera Des Grau, Menorca S. 224

Highlights
Strandbars
Gutes Essen an einem herrlichen Strand gehört zu den schönsten Dingen im Leben, und selbst die weniger gut besuchten Strände haben auf den Balearen oft ein Chiringuito oder ein Restaurant oder irgendetwas dazwischen.
Einfaches Essen ist oft das beste: der herrlich frische Fang des Tages oder eine große Portion Paella mit Meeresfrüchten, die sich der ganze Tisch teilt, glänzende Oliven, eine Platte mit Salat, gegrilltem Fleisch oder Fisch und traditionelles pa amb oli, ungesalzenes Roggenbrot namens pan moreno mit Tomate und Olivenöl. Die hiesigen Weine können ausgezeichnet sein, aber an heißen Tagen ist vielleicht ein kaltes cerveza (Bier) die bessere Wahl. Der Kaffee ist gut, stark und billig, und in vielen Läden gibt es hausgemachtes Eis oder gató, trockener Mandelkuchen, serviert mit Mandeleis.
Wer in abgelegenen Regionen unterwegs ist, sollte ein Picknick einpacken – Schafskäse, Sobrasada, frische Feigen und Bauernbrot bekommt man in jedem Laden. Vergessen Sie auch nicht, genug Trinkwasser mitzunehmen, wenn sie zu einem einsamen Gipfel oder einer abgelegenen Bucht wandern.
Juan Y Andrea, Formentera S. 48
Chiringuito Cala Saona, Formentera S. 48
Es Jardi bei Sa Caleta, Ibiza S. 63
Amante Ibiza, Ibiza S. 76
Cala Gracioneta Chiringuito, Ibiza S. 75
El Bigotes, Ibiza S. 90
Sa Foradada, Mallorca S. 110
Restaurant Illeta, Mallorca S. 110 (Foto)
S’Embat, Mallorca S. 128
Cova Sa Nacra, Menorca S. 196
Bucaneros, Menorca S. 224

Highlights
Übernachten
Mancherorts auf den Inseln ist der Nachthimmel so dunkel und klar, dass sich die Sterne zu glitzernden Wirbeln zu verdichten scheinen, und man möchte einfach nur auf dem Rücken daliegen und zuschauen. Wild Camping ist allerdings auf allen Inseln streng verboten, um die Umwelt zu schützen (ebenso wie offenes Feuer), und wenn Sie irgendwo ein Zelt aufschlagen, laufen Sie Gefahr, von Polizisten geweckt zu werden, die Ihnen ein saftiges Bußgeld verpassen. Man kann jedoch eine Hängematte mit Moskitonetz zwischen den Bäumen aufhängen, und wenn Sie keine Spuren hinterlassen, ist das eine gute Option.
Es gibt öffentliche Hostels, die refugís, mit billiger, einfacher Verpflegung und Unterkunft an wilden, abgelegenen Locations, meist an Wanderwegen. Hier trifft man auf Gleichgesinnte, mit denen man beim Abendessen Tipps, Wanderrouten und Anekdoten austauschen kann – allerdings muss man vorausplanen und reservieren.
Alle Inseln bieten Agrotourismus (Urlaub auf dem Land), für gewöhnlich alte Bauernhöfe, die zu Hotels umgewandelt wurden.
Es Pas Formentera Agroturismo, Formentera S. 49
Can Cosmi Prat, Ibiza S. 76
Las Mariposas, Ibiza S. 77
Camping La Playa, Ibiza S. 91
Finca Hotel Rural Es Turó, Mallorca S. 129
Castell d’Alaró, Mallorca S. 158 (Foto)
Son Roig, Mallorca S. 163
Refugio de s’Alzina, Mallorca S. 180
Camping s’Atalaia, Menorca S. 211
Ses Sucreres, Menorca S. 211
Sa Torre Blanca, Menorca S. 224
Formentera & Ibiza

Ibiza und Formentera liegen nur drei Seemeilen voneinander entfernt und sind doch vom Charakter her ganz unterschiedlich. Jenseits der Urlaubsorte, die viele mit Ibiza verbinden, liegt eine vollkommen andere Welt. Kurvenreiche Straßen schlängeln sich zwischen Feldern mit duftenden Mandelblüten, Bruchsteinmauern, knorrigen Feigenbäumen und Orangenhainen. Versteckte Wanderwege führen von Kalksteinklippen durch Pinienwälder zu menschenleeren Buchten mit klarem, türkisblauem Wasser. Eine kurze Fährfahrt bringt uns zum kleinen Inselparadies Formentera mit weißen Sandstränden, kristallklarem Wasser, Pinienwäldern und entspanntem Hippie-Vibe.
Man versteht, warum die alten Griechen sie Pityûssai oder Pinieninseln tauften. Die alten, dichten Wälder machen die Landschaft überraschend saftig und grün. Man hat Siedlungen aus der Bronzezeit gefunden, aber es scheint, als wären die Inseln entvölkert gewesen, bevor Phönizier, Karthager und Römer kamen. Danach wurden sie von Arabern, Christen und Türken besiedelt und regelmäßig von Piraten angegriffen – der Grund für die Wachtürme auf vielen der Landspitzen.
In jüngerer Zeit wurde Ibiza Zufluchtsort für alle, die Francos Regime entkommen wollten, später dann für Aussteiger und Hippies. In den 1960ern und 1970ern kamen Musiker in Scharen, um hier ihre Alben aufzunehmen und den Vibe aufzusaugen: Mick Jagger, Joni Mitchell und Bob Marley, um nur einige zu nennen. Die Partyszene, die ihnen folgte, wuchs, bis Ibiza sich zum Zentrum der internationalen Clubszene etablierte. Das ruhigere Formentera zog Musiker wie Bob Dylan an, der angeblich im Restaurant Fonda Pepe Schach gespielt haben soll.
Ibiza ist wahrscheinlich die gebeuteltste Insel der Balearen, doch auch wenn manche Gegenden vom Tourismus verschandelt sind, findet man abseits ausgetretener Pfade immer noch das ursprüngliche Ibiza: kleine Dörfer, in denen traditionelles Essen in Holzöfen zubereitet und auf Terrassen mit Bougainvillea und Blick auf die Berge serviert wird. Alte Bauernhäuser, die in nachhaltige Agrotourismus-Hotels umgewandelt wurden. Schöne Wälder, versteckte Strände, zerklüftete Berge und legendäre Sonnenuntergänge. Der Anblick des glühenden Feuerballs, der hinter der mystischen Insel Es Vedrà im Meer versinkt, ist etwas, das man nie vergisst. Die alten Griechen behaupteten, dass die Sirenen hier für Odysseus sangen. Überall auf Ibiza findet man heilige Steinkreise, Felszeichnungen und Kultstätten, während die Menschen von heute sich in Wandgemälden, Trommelzeremonien und schrulligen Hippie-Märkten ausdrücken. Von dem Ibiza der kleinen Buchten, die von alten Fischerhütten gesäumt sind, ist nicht allzu viel übrig geblieben.
Beide Inseln sind ein Paradies für Naturliebhaber. Der Naturpark Ses Salines erstreckt sich vom Südwesten Ibizas bis nach Formentera und beheimatet Meeresschildkröten, Wale und viele Seevögel. Er umfasst ein großes Salinengebiet, das Zugvögel wie Flamingos, Störche und Fischadler beherbergt, und zählt wegen der dichten Neptungraswiesen zum UNESCO-Welterbe.
Formentera

Das perfekte Wochenende
→ Spazieren Sie bei Sonnenaufgang über den schmalen Weg, der die Salzlagunen trennt, in denen sich Flamingos tummeln.
→ Schauen Sie von der Nordspitze Formenteras bis zur Insel S’Espalmador, mit herrlich weißem Sand und türkisblauem Wasser zu beiden Seiten.
→ Steigen Sie in der Mondlandschaft am Cap de Barbaria durch ein Loch im Boden in die versteckte Grotte Sa Cova Foradada.
→ Spüren Sie den Wind im Haar, wenn Sie über eine der vielen staubigen, autofreien Straßen Formenteras zu ihrem kleinen Stück Strand radeln.
→ Erkunden Sie in der Cala en Baster die Höhlen, die als Bootsschuppen dienen, und schnorcheln Sie zwischen den Felsen.
→ Schlemmen Sie in der alten Mühle Es Moli de Sal köstlichen frischen Fisch, und springen Sie vom Steg ins Meer.
→ Sehen Sie sich von den Klippen über der Cala Saona den Sonnenuntergang an – in der Hand einen Cocktail vom charmanten Chiringuito darunter.
Formentera ist knapp 20 km lang und nur mit der Fähre von Ibiza erreichbar. Vom 15. bis zum frühen 18. Jahrhundert war die Insel aufgrund ständiger Piratenangriffe unbewohnt, und auch heute hat sie nur ca. 12.000 Bewohner. Doch dieses kleine Paradies mit weißen Sandstränden und Felsbuchten, mit schmalen, oft unbefestigten Straßen, die idyllische Dörfer verbinden, spielt in der Kultur, vor allem in der Musikkultur, eine überraschend große Rolle.
Joni Mitchell war hier, als ihre Beziehung in die Brüche ging und ihr Kult-Album „Blue“ entstand, King Crimson besangen die „Formentera Lady“, und Bob Dylan soll sogare eine Weile hier gelebt haben. Seit den 1960ern zieht die Insel Hippies und Träumer an – kein Wunder, dass sie als Schauplatz des turbulenten spanischen Films Lucia und der Sex gewählt wurde.
Auf der Insel herrscht eine sehr entspannte Atmosphäre. Trotz regelmäßiger Fährfahrten für Fußgänger und Autos, die weniger als eine Stunde dauern, sind die Möglichkeiten, ein Auto zu mieten oder mitzubringen, begrenzt. Zum Glück ist die Insel relativ flach, und viele kleine Landstraßen führen zu Stränden, Buchten und Dörfern, darunter diverse autofreie „grüne“ Radwanderwege, sodass Fahrrad oder Motorroller eine gute Alternative darstellen.
Wie könnte man die Schönheit der Landschaft, die feinen weißen Sandstrände mit türkisblauem Wasser, die hoch aufragenden Klippen, die weiß getünchten Häuser und staubigen Straßen besser erfahren? Aus Umweltschutzgründen ist Campen heutzutage keine Option mehr, aber es stehen jede Menge Hostels, Strandhäuschen und kleine Hotels zur Auswahl.
Buchten & Strände im Norden
1 S’Espalmador
Diese unbewohnte Insel in Privatbesitz, 150 m vor der Nordküste, ist nur mit dem Boot erreichbar. Von der Platja de ses Illetes (2) sieht sie ganz nah aus und das Wasser flach genug, um zu schwimmen, doch die Strömung ist stark, daher sollten Sie es lieber nicht versuchen. Man kann mit dem Kajak hinüberpaddeln oder in den Sommermonaten die kleine Fähre (Barca Bahia) von La Savina nehmen, um die schönen Strände zu erkunden – Verpflegung müssen Sie selbst mitbringen. Früher haben die Leute sich hier im Schlammsee gesuhlt, doch durch den Klimawandel ist er drastisch geschrumpft, und jetzt ist der Zugang verboten.
→ Fähre vom Hafen in La Savina (38.7342, 1.4167) um 10.15, 11.45 und 13.15, zurück um 16.15, 17.30 und 18.45, mit Zwischenstopp an einem Anleger an der Platja de ses Illetes (38.7583, 1.4347) in beide Richtungen (Zeiten können variieren). Wer genug Erfahrung hat, kann sich beim Centro Nautico in La Savina (+34 627 478452) ein Kajak mieten.
4 Std., 38.7869, 1.4250 







2 PLATJA DE SES ILLETES
Der Strand auf Formentera. Schöner, dünner Sandstreifen im Norden der Insel mit kleinen vorgelagerten Inseln, weißem Sand, türkisblauem Wasser und sanften Dünen. An ruhigen Tagen der Himmel auf Erden, aber in der Hauptsaison voll. In dem Fall einfach weiter Richtung Norden gehen.
→ Von La Savina auf der PM-820-2 Richtung Nordosten. Nach ca. 1,6 km links Richtung Ses Illetes zum (in der Hauptsaison) gebührenpflichtigen Parkplatz (Fahrräder gratis). Oder nach weiteren 1,4 km parken und zu Fuß Richtung Norden zur Platja de Llevant (3). Vom Strand 2 km nach links.
10–20 Min., 38.7595, 1.4356 



3 PLATJA DE LLEVANT (Nord)
Wie der Name schon andeutet, schlängelt sich dieser Strand an der Ostküste der Halbinsel Es Trucadors an der Nordspitze der Insel entlang. Ein Abschnitt (Tanga, 4) liegt vor hohen grasbewachsenen Dünen, der andere ist eine wenige Meter breite Landzunge, beide haben herrlich weißen Sand. Wir beziehen uns hier auf den nördlicheren Strand, von dem man in beide Richtungen aufs Meer blicken kann. Etwas steiniger als die südliche Schwester mit naturgeschützten Dünen. Vom Ende kann man bis nach S’Espalmador (1) schauen.
Von La Savina 3 km auf der PM-820-2, um die Ostseite des Sees Estany Pudent, dann links (ausgeschildert). 900 m bis zum Parkplatz am Ende der Straße. Über den Bohlenweg zum Strand und 2,5 km Richtung Norden. Oder von der Platja de ses Illetes (2) Richtung Osten gehen.
25 Min., 38.7645, 1.4352 

4 PLATJA DE LLEVANT (TANGA)
Der südliche Abschnitt der Platja de Llevant wird nach dem gleichnamigen Restaurant (+34 971 187905) manchmal auch Platja Tanga genannt. Genießen Sie die Sonne, oder setzen Sie sich mit einer Paella in den Schatten, und lauschen Sie dem sanften Schlagen der Wellen.
→ Vom gebührenpflichtigen Parkplatz der Platja de ses Illetes (2) führen Wegweiser zum Parkplatz Tanga. Oder bei der Platja de Llevant (Nord) parken (3) und über den Bohlenweg zum Strand. Restaurant 850 m Richtung Norden.
2 Min., 38.7459, 1.4391 

5 PLATJA DE SA ROQUETA
Kleiner, ruhiger Strand zwischen Platja de Llevant (Tanga) (4) und Ses Canyes (5). Gilt inoffiziell als FKK-Strand.
→ Von La Savina etwas über 3 km auf der PM-820-2, um den See Estany Pudent, dann links ab zur Platja de Sa Roqueta. Nach 300 m am Ende der Straße parken, dann am Strand links, am Hostel vorbei, zu den Felsen.
3 Min., 38.7340, 1.4460 

6 SES CANYES
Ruhige Bucht im Schutz der Dünen. Herrlich klares Wasser zum Schnorcheln. Etwas voller als die benachbarte Platja de Sa Roqueta (5).
→ Wegbeschreibung siehe Sa Roqueta (5), aber am Strand rechts, Richtung Süden gehen.
3 Min., 38.7324, 1.4469 


7 PLATJA DE SES XALANES
Atemberaubende kleine Bucht südlich der berühmten Playa de ses Illetes (2). Oberhalb von diesem Paradies liegt das bekannte Restaurant Es Moli de Sal (34) für fantastische Hummer-Paella mit Aussicht.
→ Von La Savina auf der PM-820-2 nach Nordosten und nach 1,6 km links nach Ses Illetes (in der Hauptsaison Parkplatzgebühr) und auf dem ersten Parkplatz rechts parken, 850 m hinter dem Parkwächterhäuschen. 200 m zurückgehen, vorbei am Restaurant El Pirata, bis zur Bucht.
5 Min., 38.7471, 1.4321 



8 ES CAVALL D’EN BORRÀS
Dieser schöne Sandstrand erstreckt sich über 2 km und fällt sanft ins kristallklare Wasser ab. Dahinter naturgeschützte Sanddünen und Pinienwald. Wegen der beiden beliebten Chiringuitos bei den Einheimischen beliebt für Sundowner.
→ Von La Savina auf der PM-820-2 für 1,5 km nach Norden, dann links Richtung Platja Cavall d’en Borràs/Beso Beach zum Parkplatz. Oder zu Fuß oder mit dem Rad 1 km vom östlichen Hafen-Ende in La Savina
(38.7324, 1.4206).
5 Min., 38.7399, 1.42937 




9 PUNTA DE SA PEDRERA
Der alte Steinbruch gehört zum Naturschutzgebiet Can Morroig (25) und ist herrlich zum Schwimmen und Schnorcheln. Erkunden Sie die vielen Ecken und Winkel der natürlichen Pools und Höhlen.
Von La Savina auf der PM-820 Richtung Süden und 230 m hinter dem Stadtrand rechts Richtung Can Morroig, dann nach 350 m rechts Richtung Parc Natural de Ses Salines. Den Schildern folgen. 2,5 km zum Parkplatz am Straßenende (38.7281, 1.3965). Die Straße 250 m zurückgehen zum ausgeschilderten Wanderweg, diesem 1 km Richtung Norden folgen.
20 Min., 38.7340, 1.3964 





Buchten & Strände im Süden

10 CALA EN BASTER
Stille Bucht am Rand eines Dorfes, umgeben von hohen Klippen, die an eine Mondlandschaft erinnern. Am Fuß der Klippen gibt es Höhlen mit Holzrampen, um die Boote über die Felsen zu Wasser zu bringen. Ein magischer Ort. Man kann von hier aus auch zum Torre de sa Punta Prima wandern (22).
→ Auf der PM-820 von Sant Francesc Xavier nach Osten bis Sant Ferran de ses Roques. Im Ort die zweite links und sofort rechts (38.7064, 1.4572), um dem Einbahnstraßensystem zum Carrer de Sant Jaume zu folgen. Am Ende links und auf dem Carrer de Cala en Baster rechts bis zur Küste. Die Bucht liegt hinter den Häusern, Parkmöglichkeit an der Straße. Zu Fuß zum Ende der Landspitze und Richtung Südosten zum Strand hinunter. Hinterher kann man auf der Straße weiterfahren, um wieder auf die PM-820 zu gelangen.
5 Min., 38.7023, 1.4777 



11 PLATJA ES CALÓ
Ruhiger, steiniger Strand nördlich von Es Caló mit unglaublicher Wasserfarbe. Auch das charmante Fischerdorf selbst mit einem kleinen natürlichen Hafen und traditionellen Fischerhütten ist einen Besuch wert. Das Wasser ist flach und absolut klar, perfekt für ein schnelles Bad vor dem Mittagessen.
→ Von Sant Ferran de ses Roques auf der PM-820 für 6,5 km Richtung Süden bis Es Caló (links). Im Dorf oder am Hafen parken. Hinter den Fischerhütten Richtung Norden und über den Bohlenweg.
3 Min., 38.6782, 1.5145 


12 SES PLATGETES
Die „kleinen Strände“ sind bezaubernde Küstenabschnitte mit weißem Sand und Felsvorsprüngen und vielen Meereslebewesen. Man erreicht sie entweder über die Küste oder über Bohlenwege, die Dünen und Wacholderwald schützen sollen. Kann bei Nordwind stürmisch werden.
→ Wegbeschreibung siehe Platja es Caló und weiter zum nächsten Strand. Radfahrer können 400 m westlich vom Dorf von der Straße auf den Bohlenweg abbiegen
(38.6783, 1.5125).
10 Min., 38.6791, 1.5126 


13 CALO DES MORT
Kleine, exquisite, geschützte Bucht mit klarem, flachem Wasser, Felsen und weißem Sand unter goldenen Klippen.
→ Von Es Caló 1 km auf der PM-820 Richtung Süden, dann rechts Richtung Platja des Copinar und Caló des Mort, direkt hinter dem Restaurant Alcapulco (rechts), vor dem Surfboards stehen. Die Straße führt nach 800 m zum Meer. An der Straße parken, zu Fuß zum Strand, dann links und 500 m Richtung Süden, vorbei am Chiringuito Bartolo.
10 Min., 38.6598, 1.5178 



14 PLATJA DE MIGJORN
Dieser schöne Strand mit flachem, türkisblauem Wasser und weißem Sand erstreckt sich über 8 km an der Südküste der Insel. Es gibt vollere Abschnitt mit Strandbars, aber auch ruhigere, an denen man sich ausbreiten kann.
→ Von Sant Ferran de ses Roques knapp 4 km auf der PM-820 Richtung Süden, dann Richtung Restaurant Vogamari und Platja Migjorn abbiegen. Beim Restaurant parken und über den Bohlenweg zum Strand. Oder weitere 500 m auf der PM-820 bleiben und beim Stein mit der weiß aufgemalten „10,5“ rechts auf die Schotterstraße bis zum öffentlichen Parkplatz am Ende
(38.6726, 1.4987).
3 Min., 38.6749, 1.4933 



15 CALA SAONA
Die Westküste ist felsig, bis auf diesen malerischen Strand mit weißem Sand, türkisblauem Meer und fotogenen Fischerhütten auf den roten Felsen. An den kleinen Bäumen daneben wird oft der frisch gefangene Fisch zum Trocknen in der Sonne aufgehängt. In der Hauptsaison kann es voll werden, aber es lohnt sich, abends vorbeizuschauen, für einen der schönsten Sonnenuntergänge. Klettern Sie für einen spektakulären Blick auf den Berg südlich vom Strand, oberhalb der Fischerhütten.
→ Vom Kreisverkehr südlich von Sant Francesc Xavier auf der PMV-820-1 Richtung Süden, nach 2 km rechts Richtung Cala Saona, links halten und den Schildern folgen (3 km). Neben dem großen Hotel parken und zu Fuß zum Strand.
2 Min., 38.6930, 1.3891 



Ruinen

16 CA NA COSTA
Grabstätte aus der Bronzezeit, die älteste auf den Balearen, genutzt von ca. 2000 – 1600 v. Chr. In der runden Hauptkammer wurden in den 1970ern die Überreste von sechs Menschen sowie Knochenperlen und Tonscherben gefunden. Neben den Ruinen steht ein charmantes Bauernhaus, in dem traditionelle landwirtschaftliche Geräte ausgestellt sind.
→ Von La Savina 3,5 km auf der PM-820-2 Richtung Osten und Süden, vorbei am Estany Pudent. Noch vor Es Pujols Ausschau halten nach einem Schild (links) zu einer Schotterstraße (rechts) und dieser 150 m bis zum Ende folgen. Sehr begrenzte Parkmöglichkeiten.
1 Min., 38.7265, 1.4456 




17 CASTELLUM DE CAN BLAI
Diese spätrömische Ausgrabungsstätte ist ein kleines Mysterium: eine quadratische Befestigungsanlage mit fünf Türmen zur Grenzverteidigung, die jedoch nicht lange genutzt wurde. Durch die Angriffe von Vandalen und Byzantinern war diese ruhige Insel zur Zeit des römischen Reichs gefährliches Terrain. Obwohl die Ruinen durch einen Zaun geschützt sind, lohnt sich ein Besuch.
→ Von Es Caló auf der PM-820 Richtung Norden, nach 1,7 km der Steinmauer folgend nach links – ausgeschildert, aber aus dieser Richtung nicht zu sehen. Nach 200 m am Straßenende parken.
1 Min., 38.6817, 1.4975 


18 AUSGRABUNGSSTÄTTE CAP DE BARBARIA
Überreste der wahrscheinlich ersten Siedlung auf der Insel. Fast 4000 Jahre alt und damit aus derselbe Ära wie Ca na Costa (16). Drei separate Ausgrabungsstätten: Cap de Barbaria I, der Steinkreis, liegt am Ende der Straße, II und III, die Siedlung und die Hütten, weiter nördlich. Alle sind abgesperrt.
Vom Kreisverkehr in Sant Francesc Xavier auf der PMV-820-1 für 5 km Richtung Süden, am Wegweiser zu Ausgrabungsstätte II vorbei und kurz hinter dem Schild zur Ausgrabungsstätte III links parken. Zurückgehen und auf den Weg zur Ausgrabungsstätte II (200 m), bei der Weggabelung links halten (38.6598, 1.4034). Für Ausgrabungsstätte I noch 800 m weiterfahren bis zum Parkplatz vom Leuchtturm Cap de Barbaria (siehe unten)
(38.6554, 1.3949).
5 Min., 38.6604, 1.4003 


Türme & Höhlen

19 LEUCHTTURM CAP DE BARBARIA
Südlichste Spitze der Insel: Die algerische Küste ist nur 100 km enfernt. Der berühmte Leuchtturm liegt dramatisch am Ende einer langen, geraden Straße. Ein Ausflug lässt sich gut mit der Höhle Sa Cova Foradada und der Ausgrabungsstätte Cap de Barbaria verbinden (18 & 20).
→ Von Sant Francesc Xavier 8 km auf der PMV-820-1 Richtung Süden, in der Nebensaison ganz bis zum Leuchtturm. In der Hauptsaison muss man bei der letzten Ausgrabungsstätte parken und die letzten 1,5 km zu Fuß gehen.
1 Min., 38.6410, 1.3893 


20 SA COVA FORADADA
Die magische Höhle wurde durch den Film Lucía und der Sex berühmt. Ein schlichtes Loch mitten in der Mondlandschaft führt über eine Leiter in eine große dunkle Höhle. Wenn man hindurchgeht, gelangt man zur Klippenwand, wo man in die Sonne blinzelt und eine fantastische Aussicht hat.
→ Wegbeschreibung siehe Leuchtturm Cap de Barbaria (19). Das Loch befindet sich rechts vom Leuchtturm.
5 Min., 38.6413, 1.3887 



21 FAR DES MOLA & HÖHLE
In einem seiner Romane nannte Jules Verne ihn den Leuchtturm „am Ende der Welt“, und er thront hoch oben am Rand der Klippen in einem kahlen Niemandsland. Die Ausicht ist fantastisch, und gegen ein kleines Eintrittsgeld darf man in den Sommermonaten hinein. Noch spannender fanden wir allerdings die Höhle darunter. Links vom Leuchtturm befindet sich am Rand der Klippen ein sehr versteckter, kleiner Weg. Wenn man ihn vorsichig hinunterklettert, entdeckt man eine große Höhle mit spektakulärer Aussicht, perfekt zum Picknicken.
→ Auf der PM-820 ganz bis zur südöstlichen Spitze der Insel, 2,5 km hinter El Pilar de la Mola, und parken.
2 Min., 38.6633, 1.5837 


22 TORRE DE SA PUNTA PRIMA
Der Verteidigungsturm aus dem 18. Jahrhundert – der größte und eindrucksvollste von insgesamt fünf, die die Insel vor Piraten schützen sollten – thront einsam auf den Klippen. Von hier kann man die Felsenküste entlang und bis nach Ibiza sehen und wunderbar Vögel beobachten. Besonders schön bei Sonennaufgang.
→ Vom Kreisverkehr in Es Pujols auf der PM-820-2 für etwas mehr als 2 km Richtung Süden, beim Schild zum Turm (und Werbetafeln für Ses Fiexes und Chezz Gerdi) links, 450 m bis zu einem Hotelparkplatz, dann rechts auf die unbefestigte Straße und nach 200 m in der Nähe des Turms parken. Oder zu Fuß vom Strand Cala en Baster (10).
2 Min., 38.7229, 1.4707 



23 SANT FRANCESC XAVIER
Diese ungewöhnliche Kirche in der Hauptstadt Formenteras erinnert eher an eine Festung. Als sie im 18. Jahrhundert erbaut wurde, diente sie nicht nur als Gotteshaus, sondern ebenso als Zufluchtsort bei Piratenangriffen. Die Tür ist mit Eisenplatten verstärkt, und darüber befindet sich eine kleine Schießscharte in der Mauer. Auf dem Kirchplatz gibt es abends oft Livemusik, und es ist einfach herrlich, durch diese kleine Stadt zu schlendern und in eines der schönen Lokale einzukehren.
Mitten in der Stadt. Parkplätze am Carrer de Sant Joan. Auf dem Carrer d’Isidor Macabich Richtung Osten gehen und durch die Fußgängerzone weiter zum Kirchplatz.
1 Min., 38.7054, 1.4283
Natur & Wanderwege
24 ESTANY PUDENT
Der Salzgehalt dieser großen, schönen Lagune ist dreimal so hoch wie der des Meeres, und sie ist ein wichtiger Biotop. In den Sommermonaten sieht man hier Flamingos, Reiher und Haubentaucher. Die Reflexionen auf dem Wasser bei Sonnenuntergang sind atemberaubend, aber Vorsicht vor den Mücken! Estany Pudent bedeutet „stinkender See“, und an heißen Sommertagen macht er seinem Namen alle Ehre.
→ Von La Savina auf der PM-820-2 Richtung Norden und Osten um den See und irgendwo unterwegs halten. Noch schöner ist es, den See zu Fuß oder mit dem Rad auf autofreien grünen Routen zu umrunden.
1 Min., 38.7339, 1.4267 


25 CAN MORROIG
Öffentlicher Park mit vielen schönen Wanderwegen und Informationszentrum. Ausgewiesener Picknick- und Grillplatz im Schatten von Bäumen. Ausgangspunkt für einen Badeausflug zur Punta de sa Pedrera (9).
→ Von La Savina auf der PM-820 Richtung Süden und 230 m hinter dem Stadtrand rechts Richtung Can Morroig, dann nach 350 m rechts Richtung Parc Natural de Ses Salines und den Schildern 2,5 km bis zum Parkplatz am Ende der Staße folgen. Zu Fuß Richtung Süden zum Besucherzentrum.
1 Min., 38.7264, 1.3959 



26 CAMÍ DE SA PUJADA
Viele Jahrunderte war dieser gepflasterte Weg die einzige Verbindung zwischen dem Dorf Es Pilar de Mola und Es Caló und dem Rest der Insel. Heute ist er ein Naturwanderweg mit spektakulärer Aussicht. Da er einst von Augustinermönchen genutzt wurde, trägt er auch den Namen Camino Roma.
→ Von Es Caló ca. 500 m auf der PM-820 Richtung Süden, beim Hotel Entres Pinos links und nach 300 m in einer kleinen Haltebucht links parken, kurz vor dem Schild zum Cami de sa Pujada rechts (38.6724, 1.5235). Wenn der Parkplatz besetzt ist, umkehren und beim Hotel parken.
45 Min., 38.6714, 1.5297 



27 NA BLANCA D’EN MESTRE
Die Feigenbäume auf Formentera haben eine ganz eigentümliche Form: Die schattige Krone wird von Y-förmigen Stützpfählen gehalten, sodass sich die Früchte leicht pflücken lassen, und Na Blanca d’en Mestre ist der größte seiner Art auf der Insel. Über 100 Jahre alt, erstreckt er sich über mehr als 350 m2 Fläche und wird von über 200 Pfählen gestützt.
→ Von Sant Ferrán de ses Roques knapp 4 km auf der PM-820 Richtung Süden, dann Richtung Restaurant Vogamari und Platja Migjorn abfahren. Nach 160 m rechts und 450 m in die andere Richtung. Der Baum liegt links in einer Sackgasse. Es gibt keine ausgewiesenen Parkplätze in der Nähe, am besten kommt man mit dem Rad.
1 Min., 38.6862, 1.4885 

Chiringuitos
28 RESTAURANT BESO BEACH
Gut besuchtes Strandrestaurant mit alten Holztischen und Party-Atmosphäre. Regionale Küche mit frischen Zutaten. Die Paella ist ein Traum!
→ Cavall d’en Borràs, 07860 Formentera,
+34 971 349900
38.7396, 1.4297 
29 CASA BARTOLO
In der einfachen, wunderschönen blauen Strandhütte gibt es leckeres Essen, Snacks und Cocktails.
→ Carretera a Maryland,
4606 Playa de Es Pujols, 07872 Formentera
38.6619, 1.5161 

30 CHIRINGUITO CALA SAONA
Kleine, in den Felsen gebaute Strandhütte mit Windmühle. Tolle Smoothies aus frischen, regionalen Zutaten. Perfekt für Sundowner.
→ Carretera a Cala Saona 1713,
07860 Formentera
38.6927, 1.3885 
31 PIRATA BUS
Vor 40 Jahren kauften zwei selbst ernannte Hippies aus Deutschland einen alten Bus und stellten ihn als provisorische Bar am Strand auf. Als sie aufgefordert wurden, den Bus zu entfernen, behielten sie den Namen für die Holzhütte bei. Die Strandbar wird bis heute von Pascual – einem der ursprünglichen „Piratas“ und seiner Frau Edith betrieben. Nette Atmosphäre und gute Musik.
→ Platja de Migjorn, PM-820, bei Km 11 abfahren
38.6676, 1.5074 
32 TIBURON
Das einfache, flippige Lokal heißt übersetzt „Hai“. Folgen Sie dem Weg durch Wald und Dünen zu dieser kleinen Hütte an einem malerischen Strand, und schlemmen Sie frischen Fisch, während Sie die Füße in den Sand stecken.
→ Cavall d’en Borras, Es Pujols, 07872 Formentera,
+34 659 638945
38.7415, 1.4309 
Restaurants mit Geschichte
33 CAFÉ MATINAL
Perfekt für einen köstlichen Brunch mit frischem Obst, Joghurt und Smoothies, Croissants, Käse, Eiern und jamón. Ein bisschen oldschool, und die kleine Terrasse ist meist proppevoll.
→ Carrer de l’Arxiduc Lluís Salvador 18, 07860 San Francisco Javier,
+34 971 322547
38.7056, 1.4292 
34 ES MOLI DE SAL
Spektakuläres Restaurant in einer alten Salzmühle oberhalb der Bucht Platja de ses Xalanes (7) mit fantastischer Aussicht und einem Steg, von dem man ins türkisblaue Meer springen kann. Gehobene regionale Küche (vor allem Fisch) mit entsprechenden Preisen.
→ Calle Afores, s/n, 07871 Formentera,
+34 971 187491
38.7464, 1.4318 

35 JUAN Y ANDREA
Eröffnet 1971 und noch immer im Besitz derselben Familie. Direkt an der berühmten Playa de ses Illetes (2), wahrscheinlich die beste Location der ganzen Insel. Ausgezeichneter Fisch und Paella.
→ Playa Illetes, s/n, 07871 Formentera,
+34 630 258144
38.7538, 1.4335 
36 FONDA PEPE
Dieses einfache Lokal direkt am Marktplatz ist eine Institution. Angeblich hat Bob Dylan sich hier in den 1970ern beim Schachspiel von einem Unfall erholt. Regionale Küche und immer voll, was ein gutes Zeichen ist.
→ Sant Ferran de ses Roques Carrer Major, 07871 Formentera,
+34 971 328033
38.7072, 1.4586 
37 RESTAURANTE EL MIRADOR
Seit den 1960ern eine Institution. Lohnt einen Besuch, sowohl wegen der Küche, als auch wegen der Location mit fantastischem Blick über die Insel bis Es Vedrà und Ibiza, vor allem bei Sonnenuntergang.
→ Carretera de la Mila/PM-820, km 14.3, 07872 Formentera,
+34 971 327037
38.6695, 1.5293 
Übernachten
38 ES PAS FORMENTERA AGROTURISMO
200 Jahre altes Landhaus in der Nähe von Es Caló und Platja de Migjorn (14), umgeben von Feigen- und Olivenbäumen. Die Finca produziert ihr eigenes Olivenöl und Marmelade.
→ Venda Ses Clotades, Can Joan Barber, s/n, 07872 Es Caló,
+34 670 332045
38.6773, 1.5071 

39 HOSTAL RAFALET
Einfaches, günstiges Hotel direkt am Meer in Es Caló.
→ Carrer sant Agustí 1, 07872 Es Caló,
+34 971 327016
38.6773, 1.5175 

40 TALAYA
Studios und Apartments für Selbstversorger in den Dünen hinter Platja de Migjorn (14), mit eigener Terrasse unter Palmen.
→ Platja de Migjorn, km 7,2, Can Yern s/n, 07871 Sant Ferran de Ses Roques,
+34 971 185164
38.6843, 1.4709 
41 LAS DUNAS PLAYAS
Einfache, preiswerte Bungalows direkt an der Platja de Migjorn (14). Das bezaubernde Restaurant ist auch für Laufkundschaft geöffnet.
→ Carretera de la Mola, km 11, 07872,
+34 971 328041
38.6692, 1.5087 


42 HOTEL ES MARÈS
Kleines, familiengeführtes Hotel mitten in der Altstadt von Sant Francesc. Stylish, mit schönem Wellnessbereich und Pool auf dem Dach.
→ Carretera Santa Maria 15, Sant Francesc Xavier,
+34 971 323216
38.7060, 1.4290 


Ibiza
Der Süden

Das perfekte Wochenende
→ Schwimmen Sie in den mysteriösen Pools von Sa Pedrera de Cala D’Hort, mit Blick auf die mythische Insel Es Vedrà.
→ Schnorcheln Sie in der Cala Bassa, und entdecken Sie die gigantische Meereshöhle Cueva de los Sastres.
→ Schlendern Sie durch Dalt Vila, die Altstadt von Ibiza, und trinken Sie auf einem der Bean Bags vor der Bar S’Escalinata einen Cocktail.
→ Besteigen Sie den Sa Talaia, den höchsten Berg auf Ibiza, und genießen Sie den Blick bis nach Formentera und zum Festland.
→ Bewundern Sie die geheimnisvollen Skulpturen „Time and Space“ und „Las Puertas de Can Soleil“, bevor Sie zum versteckten Strand der Cala Llentia wandern.
→ Erkunden Sie die Leitern und Rampen zwischen den Felsen am Strand von Es Niu de S’Àguila.
→ Beobachten Sie in Ses Salines Flamingos und andere Zugvögel, und genießen Sie das Spiel der Farben, wenn die Sonne über den Salzfeldern untergeht.
→ Springen Sie vom Steg vor dem Restaurant Es Xarcu ins türkisblaue Wasser, bevor Sie frischen Fisch zu Mittag essen.
→ Lauschen Sie den Trommlern in der Cala Escondida, während Sie sich den Sonnenuntergang ansehen.
Diese Seite Ibizas ist vor allem für die klassischen Sonnenuntergänge bekannt, zu denen man sich am Strand versammelt, um den Tag mit Tanz und Trommeln zu verabschieden. Man kann nicht genug von der Pracht dieses Spektakels schwärmen, wenn die Sonne zwischen den malerischen kleinen Inseln im Meer versinkt, die sich dramatisch orange, pink und rot färben. Auch die Strandrestaurants feiern das Ereignis, und man findet überall ein Plätzchen, um sich den prächtigen Sonnenuntergang bei einem Cocktail oder einem Fischgericht anzusehen. Falls Sie keine Lust auf Trommeln und Drinks haben, gibt es jedoch genug kleinere Buchten abseits ausgetretener Pfade, wo man das Spektakel in aller Ruhe genießen kann.
Zu den außergewöhnlichsten Bademöglichkeiten an dieser Küste gehören die Pools von Sa Pedrera de Cala D’Hort und Punta de Sa Torre de Ses Portes an der Westküste. Sa Pedrera trägt den Spitznamen Atlantis und ist aufgrund seiner Lage am Fuß einer hohen Klippe mit Blick auf die mythische Insel Es Vedrà legendär. Als die Hippies Atlantis in den 1960ern für sich entdeckten, verzierten sie es mit kleinen Kunstwerken, und für viele gilt Sa Pedrera als äußerst spiritueller Ort. Die Pools sind durch einen alten Steinbruch entstanden, der in den 1550ern genutzt wurde, um die beeindruckende Dalt Vila, die Altstadt von Ibiza, zu befestigen.
Im Süden Ibizas liegt auch die UNESCO-Welterbestätte Ses Salines. Salz war einst der Hauptexportartikel Ibizas und der Grund, weshalb sich die Phönizier auf der Landspitze Sa Caleta ansiedelten. Später wurde es von Wachtürmen wie dem Torre des Carregador geschützt, und bis heute blüht das Geschäft. Die flachen Salzbecken ändern ständig ihre Farbe, von Grün und Blau zu einem tiefen Rosa, das zu den Flamingos passt, die in den Sommermonaten zu Besuch kommen. Sie bieten auch den perfekten Lebensraum für eine ganze Menge anderer Zugvögel. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich übers Meer bis nach Formentera, ein außergewöhnlicher Biotop und Heimat von Schildkröten, Tintenfischen, Delfinen, Seepferdchen und vielen anderen Tierarten. Seine Klarheit verdankt das Wasser hauptsächlich dem Neptungras (Posidonia), das hier gedeiht und für perfekte Schnorchelbedingungen sorgt. Diese faszinierende Unterwasserwelt kann man praktisch von jedem Küstenabschnitt aus erkunden.
Strände

1 SAL ROSSA PLAYA
Kleiner ruhiger Kieselstrand mit traditionellen Fischerhütten und kristallklarem Wasser. Direkt davor liegt die Felseninsel Illa de Sa Sal Rossa, zu der man hinüberschwimmen kann. Unterhalb vom Torre des Carregador (25) und umgeben von Pinienwäldern.
→ Von Ibiza-Stadt auf der E-20 Richtung Süden bis zum Kreisverkehr, wo sie zur EI-800 wird, dann auf die PM-802/E1-900 weiter Richtung Süden. Nach 2 km, direkt hinter der Bar San Fransisco gegenüber von den Salinen, links Richtung Torre des Carregador, dann gleich wieder links, auch Richtung Turm, und nach 1,4 km bei den Schildern zum Turm parken (38.8728, 1.4033). Zu Fuß 120 m zum Strand.
5 Min., 38.8725, 1.4043 




2 LA XANGA
Friedlicher, ruhiger Kieselstrand zwischen Fischerhütten mit Wanderwegen, um die Pinienwälder dahinter zu erkunden.
→ Von Sal Rossa Playa (1) 400 m Richtung Süden die Küste entlang bis zu den Fischerhütten.
10 Min., 38.8697, 1.4046 




3 PLATJA DE SES SALINES
Dieser lange breite Sandstrand im Naturpark Ses Salines ist beliebt und hat einen großen Parkplatz, deshalb ist er am schönsten in der Nebensaison. Sandwege durch die Pinienwälder führen zu lauschigeren Abschnitten.
Von Ibiza-Stadt auf der E-20 Richtung Süden bis zum Kreisverkehr, wo sie zur EI-800 wird, dann auf die PM-802/E1-900 Richtung Süden. Nach 5 km beim Kreisverkehr links und den Schildern zum Strandparkplatz Ses Salines folgen bis zum Ende der Straße nach 300 m (38.8431, 1.3905). Diverse Wege führen Richtung Süden zum Strand.
2 Min., 38.8424, 1.3849 



4 PLATJA ES CAVALLET
Langer Sandstrand mit kristallklarem, türkisblauem Wasser, flankiert von Sanddünen und einem großen Pinienwald, den man in der Nebensaison ganz für sich allein hat. Am nördlichen Ende das fabelhafte Fischrestaurant La Escollera (39), am südlichen Ende ein Chiringuito, dazwischen oft ruhiger.
Wegbeschreibung siehe Platja de Ses Salines (3), aber vom Parkplatz dem ausgeschilderten Waldweg etwas über 1 km Richtung Osten folgen. Oder kurz vor den Salzfeldern links von der PM-802/E1-900 abfahren Richtung Capella de la Revista, bis zum Parkplatz nach 1 km rechts, um zum nördlichen Strandende zu gelangen.
15 Min., 38.8446, 1.4024 



5 PUNTA DE SA TORRE DE SES PORTES
Diese natürlichen Pools sind durch einen alten Steinbruch entstanden, der für die Mauern von Dalt Vila (24) genutzt wurde. Wundervolle, gut versteckte Abenteuerlandschaft unterhalb des alten Wachturms Torre de Ses Portes.
Wegbeschreibung siehe Platja de Ses Salines (3), aber vom Parkplatz dem Waldweg nach Osten Richtung Platja des Cavallet folgen. Nach ca. 1 km rechts Richtung Turm am Ende der Landspitze und auf dem Weg dorthin nach Steinbruchformationen Ausschau halten. Oder von Ses Salines am Wasser entlang zu Fuß.
20 Min., 38.8328, 1.4040 






6 ES BOL NOU
Langer Kieselstrand unter hohen roten Klippen, die ihn in Abschnitte teilen: Wenn man rechts über die Felsen klettert, findet man versteckte, lauschige Plätzchen. Man kann auch den Berg östlich vom Strand hochklettern zur phönizischen Siedlung Sa Caleta und einer Küstenbatterie (7 & 27) mit Blick über den Strand.
Von Ibiza-Stadt auf der EI-700 für 7 km Richtung Westen, dann links Richtung Sa Caleta, nach knapp 4 km rechts Richtung Sa Caleta und Restaurant Sa Caleta. Parkplatz nach 250 m rechts, neben dem Restaurant.
2 Min., 38.8682, 1.3320 




7 SA CALETA
Ruhige Bucht mit kristallklarem Wasser, gesäumt von einem Halbkreis traditioneller Fischerhütten und umgeben von Pinienwäldern. Breiten Sie Ihr Handtuch auf einer unbenutzten Bootsrampe aus, und tauchen Sie ins Wasser. Der kleine Hafen hat eine lange Geschichte und wurde schon von den Phöniziern genutzt.
→ Wegbeschreibung siehe Es Bol Nou (6) und zu Fuß Richtung Osten auf dem Weg zwischen den Bäumen, an der Chiringuito vorbei und bergauf über die Landspitze
10 Min., 38.8689, 1.3353 



8 PORROIG
Kleine, von Fischerhütten gesäumte Bucht mit klarem Wasser und herrlichem Blick. Sehr ruhig.
→ Von Ibiza-Stadt auf der EI-700 gut 8,5 km Richtung Osten, dann links auf den Carrer de Porroig Richtung Es Cubells/Porroig/Es Torrent. Der Straße 5,5 km folgen und, wenn sie zum Meer hin abfällt, rechts nach einer kleinen Schotterstraße Ausschau halten (direkt hinter einer Haarnadelkurve) und dort parken (nur Platz für wenige Fahrzeuge). Über die Stufen zum Strand.
2 Min., 38.8667, 1.3052 



9 CALA ES CUCÓ
Geschützte, steinige Bucht, versteckt unter Klippen und wenig besucht. Traditionelle Fischerhütten, und manchmal ankern in der Nähe auch Boote. Steiniger Strand, aber unter Wasser Sandboden.
→ Von Ibiza-Stadt auf der EI-700 gut 8,5 km Richtung Osten, dann links auf den Carrer de Porroig Richtung Es Cubells/Porroig/Es Torrent. Nach 4 km rechts parken (38.8712, 1.3030) und rechts nach einem Weg Ausschau halten, der im Zickzack den steilen Hang hinunterführt.
5 Min., 38.8704, 1.3037 



10 ES NIU DE S’ÀGUILA
Kieselstrand mit vier großen Felsen, die in einer Linie aufs Meer hinausführen. Auf dem größten soll ein Adlernest gewesen sein, nach dem der Strand benannt ist. Im Westen befindet sich eine Art großer Spielplatz mit Leitern, Rampen und Plattformen zwischen den Felsen, die zu einer Privatstraße führen. Einigermaßen ruhig, weil keine öffentliche Straße hinführt. Für den Weg braucht man festes Schuhwerk.
Im Küstendorf Es Cubells vor der großen weißen Kirche von der Hauptstraße abfahren, Richtung Platja des Cubells/Platja de Ses Boques. Nach 1,6 km links zum Strandrestaurant Ses Boques (41) und dort parken. Vom Strand 500 m nach rechts, teils über Felsen.
15 Min., 38.8725, 1.2616 



11 CALA LLENTRISCA
Einer der einsamsten Strände auf Ibiza, am Ende einer Privatstraße und eines holprigen Wegs, doch die Mühe lohnt sich. Schöner Blick, ein kleiner Holzsteg zum Springen, traditionelle Fischerhütten und atemberaubend blaues Wasser.
→ Wegbeschreibung siehe Es Niu de S’Àguila (10), aber 150 m weiter auf der Straße, an Ses Boques vorbei bis zum Sackgassenschild und Wachhäuschen. Sagen Sie, Sie möchten zur Cala Llentrisca, dann schreiben die Wachleute Ihre Nummer auf und lassen Sie passieren. Der Straße folgen, deren Zustand sich zusehends verschlechtert, und irgendwo parken, ohne die Anwohner zu belästigen. Der Weg beginnt hinter dem letzten Haus an der Straße nach 2 km (38.8660, 1.2544) und führt 700 m zur Bucht hinunter. Festes Schuhwerk empfohlen.
30 Min., 38.8628, 1.2533 




12 SA PEDRERA DE CALA D’HORT
Spektakulärer alter Steinbruch am Fuß der Klippen, gegenüber der sagenumwobenen Insel Es Vedrà. Jeder hat von „Atlantis“ gehört, aber es liegt sehr gut versteckt und ist schwer zugänglich. Am Ende einer mühsamen Wanderung über unwegsames Terrain wartet ein magischer Ort mit Pools zum Baden und hoch aufragenden Felsformationen, in die Formen und Figuren geritzt sind. Ein Herzstück der Hippiekultur von Ibiza.
→ Vom Ortszentrum Sant Josep de sa Talaia auf der Avenida Cubells nach Südwesten Richtung Cala D’Hort, dann auf die PMV-803-1 für 8,5 km. Wenn die Staße zum Meer hin abfällt, links in die kleine Straße beim roten Schild zum Torre des Savinar (26). Parkplatz nach 600 m in der Rechtskurve. Wenn er besetzt ist, zurückfahren und irgendwo am Straßenrand parken. Auf den Weg links vom Parkplatz, in entgegengesetzter Richtung zum Turm und Aussichtspunkt Es Vedrà (35), bergauf in den Wald zu den Steinlabyrinthen (38.8763, 1.2314). Von hier führt ein Weg die Klippen hinunter.
30 Min., 38.8725, 1.2308 





13 CALA D’HORT
Charmante weiße Sandbucht mit Blick auf die sagenumwobene Insel Es Vedrà, mit Chiringuito. In der Hauptsaison voll. Man kann zum südlichen Ende hochklettern und sich von dort den Sonnenuntergang ansehen.
Vom Ortszentrum Sant Josep de sa Talaia auf der Avenida Cubells Richtung Südwesten, dann für gut 9 km auf der PMV-803-1. Wenn die PMV-803-1 bei einer Kreuzung eine scharfe Rechtskurve macht, geradeaus weiter Richtung Cala d’Hort. Parkplatz nach 1 km am Straßenende in Strandnähe.
3 Min., 38.8902, 1.2242 




14 CALA CARBÓ
Die kleine Bucht wird von einem Hufeisen aus felsigen Klippen geschützt, die einen perfekten Rahmen für den Sonnenuntergang bilden. Direkt am Strand gibt es mehrere nette Restaurants. Wenn man um die Landspitze herumklettert, hat man einen fantastischen Blick auf Es Vedrà.
Vom Ortszentrum Sant Josep de sa Talaia auf der Carretera de Sant Josep/EI-700 für 700 m Richtung Westen, dann geht es links ab zu diversen Stränden, darunter auch Cala Carbó. Beim Kreisverkehr nach 1 km den Schildern zur Cala Carbó folgen (links auf die PMV-803-1), nach 5 km links, dann sofort rechts und bei der T-Kreuzung wieder links (Camí Cala Carbó/Carrer de Cala Carbó). Parkplatz nach 1,7 km rechts. Zu Fuß 100 m zum Strand.
3 Min., 38.8948, 1.2182 


15 CALA MOLÍ
Herrliche Sand- und Kieselbucht mit perfekten Sonnenuntergängen und der einzigartigen Chiringuito El Silencio mit modernen Kunstinstallationen direkt am Strand.
→ Vom Ortszentrum Sant Josep de sa Talaia auf der Carretera de Sant Josep/EI-700 für ca. 700 m Richtung Westen, dann geht es links ab zu diversen Stränden, darunter auch Cala Molí (Avenida Cala Tarida). Nach 1 km beim Kreisverkehr den Schildern geradeaus folgen und beim Mini-Kreisverkehr nach 3,5 km links. Nach 800 m Haarnadelkurve rechts auf die Avinguda de Cala Molí und nach weiteren 300 m am Strand parken.
2 Min., 38.9299, 1.2329 


16 CALA TARIDA
Der Hauptstrand ist voll und familienorientiert, aber toll zum Klippenspringen. Etwas weiter nördlich gibt es zwei kleinere Strände, Cala Tarida Pequeña und Playa de los Pescadores Tarida, mit Fischerhütten, Schwimmmöglichkeiten von den Felsen und Wanderwegen. Beide sind nicht leicht zu erreichen und deshalb ruhiger.
Auf der EI-700 von Sant Antoni Richtung Süden, dann rechts Richtung Cala Tarida (ca. 450 m südlich der Abfahrt Sant Antoni, 38.9415, 1.2905). Beim Kreisverkehr nach 2,5 km rechts. Weitere 2 km und bei der Straßengabelung links Richtung Cala Tarida, nach 2 km beim Mini-Kreisverkehr geradeaus bis zum großen Parkplatz am Ende der Straße (38.9427, 1.2357). Zu Fuß Richtung Süden über die ausgeschilderten Stufen zum Strand oder den Weg rechts davon, vorbei an einem mit Graffiti besprühten Gebäude und bei der Haarnadelkurve hinunter zu den kleineren Satellitenstränden.
5 Min., 38.9414, 1.2349 




17 CALA CORRAL
Klassische ibizenkische Bucht mit halbmondförmig angeordneten Fischerhütten und einem lauschigen Plätzchen auf den Felsen zum Springen, Schwimmen und Sonnen. Etwas Kieselstrand, aber hauptsächlich Bootsrampen und Felsen.
→ Wegbeschreibung siehe Cala Tarida (16), aber statt auf den Parkplatz (links) beim Autoverleih rechts Richtung Cala Corral und Port esportiu bis zum Parkplatz nach 200 m rechts. Dem Weg am Parkplatz folgen, an dem kleinen Hafen vorbei und weiter zur Bucht.
5 Min., 38.9450, 1.2328 




18 CALA LLENTIA
Kleiner Strand, versteckt zwischen Klippen, schwer zu finden und zu erreichen, daher herrlich ruhig. Die meisten kommen nur, um sich den „Time and Space“-Steinkreis (32) auf der Landspitze anzusehen. Den Abstieg über einen sehr steilen Hang sollte nur wagen, wer sicher ist, dass er auch wieder hochkommt. Vorsicht vor Steinschlägen!
Von Sant Antoni auf der EI-700 nach Süden, dann rechts Richtung Cala Tarida (ca. 450 m südlich von der Abfahrt nach Sant Antoni, 38.9415, 1.2905). Beim Kreisverkehr nach 2,5 km links. Nach 3 km links auf eine Schotterpiste Richtung Cala Codolar, nach 1 km in Es Pujolets rechts parken (38.9478, 1.2303). Zu Fuß Richtung Meer, am Steinkreis vorbei 400 m Richtung Norden, bis ein steiler Weg zum Strand hinunterführt. Seien Sie vorsichtig!
20 Min., 38.9481, 1.2279 



19 CALA CODOLAR
Entspannte Bucht abseits ausgetretener Pfade mit kleinem Chiringuito, von dessen Plattform man ins Meer springen kann. Sandstrand mit vielen Kieselsteinen (kalatanisch còdols).
→ Wegbeschreibung siehe Cala Llentia (18), aber auf der Schotterstraße nach 850 m rechts und weitere 650 m bis zum Parkplatz. Zu Fuß bergab zum Strand.
10 Min., 38.9502, 1.2278 



20 CALA ESCONDIDA
Wundervoller Ort für einen klassischen Ibiza-Sonnenuntergang mit den obligatorischen Trommlern und eine der nachhaltigsten Strandbars der Insel. 100 m weiter links liegt ein kleinerer versteckter Strand. Man kann von hier zu Fuß zur Meereshöhle Sa Figuera Borda (22) gehen.
→ Von Sant Antoni auf der EI-700 Richtung Süden, dann rechts Richtung Cala Tarida (ca. 450 m südlich von der Abfahrt Sant Antoni, 38.9415, 1.2905), beim Kreisverkehr nach 2,5 km links. Weitere 5 km und den Schildern zum Parkplatz am Ende der Straße folgen. Nicht an der Straße parken, sonst bekommen Sie möglicherweise einen Strafzettel. Vom Parkplatz 200 m links zu einem Weg und Stufen zum Strand.
5 Min., 38.9607, 1.2197 


Meereshöhlen

21 CUEVA DE LOS SASTRES
Zu Fuß nicht weit vom beliebten Strand Cala Bassa liegt der Eingang zu dieser gewaltigen Meereshöhle, perfekt für ein Bad abseits der Menge. In dieser Gegend gibt es diverse atemberaubende Höhlen und viele Meereslebewesen. Wir empfehlen daher, einen Schnorchel einzupacken und um die ganze Landspitze herumzuschwimmen.
→ Von Sant Antoni auf der EI-700 Richtung Süden, dann rechts Richtung Cala Bassa (ca. 450 m südlich von der Abfahrt Sant Antoni, 38.9415, 1.2905). Beim Kreisverkehr nach 2,5 km links und an der Straßengabelung nach weiteren 450 m rechts Richtung Cala Bassa. 3 km bis zum gebührenpflichtigen Parkplatz (links). Vom Tor zu Fuß 50 m Richtung Osten bis zum Höhleneingang. Oder über die Felsen ins Wasser und schnorcheln.
10 Min., 38.9663, 1.2429 





22 SA FIGUERA BORDA
Höhlenartiger Tunnel über einer blauen Bucht. Man gelangt zu beiden Seiten über die Felsen ins Meer. Auch als rave cave bekannt, weil hier in der Vergangenheit legendäre Clubnächte stattgefunden haben.
→ Von Sant Antoni auf der EI-700 Richtung Süden, dann rechts Richtung Cala Tarida (ca. 450 m südlich von der Abfahrt Sant Antoni, 38.9415, 1.2905). Beim Kreisverkehr nach 2,5 km links. Nach 5 km den Schildern zum Parkplatz am Ende der Straße folgen, aber kurz vor dem Parkplatz links auf die Schotterstraße. Nach 450 m links auf einen Felsblock zu, an diesem rechts vorbei und auf den Klippen parken. Zu Fuß Richtung Süden und am Ende der Landspitze auf der Südseite nach Stufen Ausschau halten und diese vorsichtig hinuntersteigen.
10 Min., 38.9551, 1.2185 


Burgen & Kirchen

23 ESGLÉSIA MARE DE DÉU DEL CARME, ES CUBELLS
Keine Kirche, kein Dorf hat einen schöneren Blick. Die traditionelle Kirche steht an derselben Stelle wie die ursprüngliche Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Von der Terrasse hat man einen Panoramablick bis nach Formentera, und es führen Wege im Zickzack zum Strand hinunter. Gönnen Sie sich eine Erfrischung auf dem Dorfplatz, und lassen Sie sich von der schönen Umgebung mit Olivenhainen und Zitronenbäumen verzaubern.
→ Man erreicht Es Cubells über die PM-803-1. Wenn man in den Ort kommt, liegen rechts der Parkplatz und links die Kirche.
1 Min., 38.8813, 1.2722 



24 DALT VILA
Das alte Viertel Dalt Vila ist von überall in Ibiza-Stadt zu sehen. Man betritt es durch eines der fünf Tore in der Renaissance-Stadtmauer, auf der man auch spazierengehen kann. Es wird vom Castell d’Eivissa beherrscht, in dem man über tausend Jahre Geschichte bewundern kann, bis hin zu einem maurischen Wehrturm aus dem 8. Jahrhundert. Dalt Vila ist UNESCO-Weltkulturerbe, und man kann sich in den schmalen, gewundenen Gassen zwischen den mit Bougainvillea bewachsenen Häusern herrlich verlieren und den ganzen Tag magische Orte und Aussichtspunkte entdecken.
→ Das Portal de ses Taules (38.9082, 1.4366) ist das Haupttor, und man kann hier an der Bastion Sant Llúcia etwas weiter östlich einen Rundgang beginnen. Er führt 2 km teils durch Tunnel und an der Burg, der Kirche und dem Informationszentrum vorbei. Innerhalb der Stadtmauern kann man sich einfach treiben lassen.
8 Std., 38.9066, 1.4356 

Türme & Tunnel

25 TORRE DES CARREGADOR
Dieser Wachturm ist einer der ältesten auf der Insel und zur selben Zeit entstanden wie die Mauern von Dalt Vila (24), um die Arbeiter in den Salinen und den kleinen Hafen darunter vor Piratenangriffen zu schützen. Im Sommer kann man das Innere besichtigen und hat von dort einen unvergleichlichen Blick.
→ Von Ibiza-Stadt auf der E-20 Richtung Süden bis zum Kreisverkehr, wo sie zur EI-800 wird, und auf der PM-802/E1-900 weiter Richtung Süden. Nach 2 km, hinter der Bar San Fransisco gegenüber von den Salinen, links Richtung Torre des Carregador, dann gleich wieder links und nach 1,4 km bei den Schildern zum Turm parken
(38.8728, 1.4033).
2 Min., 38.8733, 1.4040 



26 TORRE DES SAVINAR
Der Wachturm aus dem 18. Jahrhundert taucht als „Piratenturm“ in einem Roman des spanischen Schriftstellers Vicente Blasco Ibáñez auf. Der Weg ist beschwerlich und nicht gut ausgeschildert, aber es gibt kaum einen schöneren Ort, um sich den Sonnenuntergang anzusehen. Der Turm liegt 200 m über dem Meeresspiegel auf einem dramatischen Felsvorsprung mit Blick auf die Insel, hinter der die Sonne im Meer versinkt.
Vom Ortszentrum Sant Josep de sa Talaia auf der Avenida Cubells nach Südwesten Richtung Cala D’Hort, dann auf die PMV-803-1 für weitere 8,5 km. Wenn die Staße zum Meer abfällt, beim roten Schild zum Torre des Savinar links bis zum Parkplatz in der Rechtskurve nach 600 m (wenn der Parkplatz voll ist, ein Stück zurückfahren und in Straßennähe parken). Zu Fuß bergab Richtung Aussichtspunkt Es Vedrà (35) und links Ausschau halten nach einem roten Schild zum Turm, das leicht zu übersehen ist.
30 Min., 38.8742, 1.2284 





27 KÜSTENBATTERIE SA CALETA
Die Geschützstellungen und Schlafräume auf der Landspitze wurden in den 1930ern gebaut, um während des Spanischen Bürgerkriegs den Hafen zu schützen. Jetzt kann man die Graffiti-bedeckten Tunnel mit einer Taschenlampe erkunden. Durch ein Fenster in den Klippen kann man auf den Strand Es Bol Nou (6) hinuntersehen.
→ Von Ibiza-Stadt auf der EI-700 für 7 km nach Westen, dann links Richtung Sa Caleta, nach knapp 4 km rechts Richtung Sa Caleta und Restaurant Sa Caleta und 250 m bis zum Parkplatz neben dem Restaurant. Zu Fuß über die Landspitze. Man sieht die Anlage von oben, noch vor der phönizischen Siedlung (28). Der Tunnel durch die Klippen beginnt vor dem Gebäude rechts
(38.8681, 1.3329).
10 Min., 38.8672, 1.3341 


Geschichte

28 PHÖNIZISCHE SIEDLUNG SA CALETA
Die Phönizier besiedelten die Landspitze um 650 v. Chr., um Salz abzubauen. Die eingezäunten Ruinen sind nur ein kleiner Teil der ursprünglichen Siedlung. Neben der Erosion hat auch die Küstenbatterie Sa Caleta (27) viel zerstört, bevor das Fundament in den 1980ern entdeckt wurde. UNESCO-Weltkulturerbe mit toller Aussicht, Eintritt frei.
→ Wegbeschreibung siehe Küstenbatterie Sa Caleta (27). Dem Weg weitere 100 m folgen.
10 Min., 38.8677, 1.3297 



29 PUIG DE MOLINS NECROPOLIS
Größte, älteste und besterhaltene Nekropole der Balearen und UNESCO-Weltkulturerbe. Sie stammt aus dem 7. Jahrhundert v. Chr., umfasst ca. 3000 Gräber (obwohl nur 340 sichtbar sind) und liegt im Herzen von Ibiza-Stadt, unterhalb von Dalt Vila (24). Es gibt ein Museum, von dessen Eingang man auch zu den Hypogäen, den unterirdischen Grabanlagen, gelangt. Oder man geht über eine wunderschöne Wiese mit alten Bäumen den Berg hinauf zum fantastischen Aussichtspunkt mit Blick über die ganze Stadt .
→ Eingang durch das Monografische Museum Puig des Molins, Vía Romana 31, 07800 Eivissa, +34 971 176090. Die Öffnungszeiten variieren, in der Regel ist das Museum aber bis zum frühen Nachmittag und am Freitag auch abends geöffnet. Gebührenpflichtige Parkplätze an der Straße.
4 Std., 38.9070, 1.4294 




30 SES PAÏSSES DE CALA D’HORT
Faszinierende Ausgrabungsstätte mit phönizischen, römischen und maurischen Überresten. Toller Blick nach Es Vedrà und ein Museum.
→ Vom Ortszentrum Sant Josep de sa Talaia auf der Carretera de Sant Josep/ EI-700 ca. 700 m nach Westen, dann links zu diversen Stränden, darunter auch Cala Carbó. Beim Kreisverkehr nach 1 km den Schildern zur Cala Carbó folgen (links auf die PMV-803-1), nach 5 km links. Nach 1,5 km beim roten Schild zur Ausgrabungsstätte links.
1 Min., 38.8915, 1.2393 


Natur

31 SES SALINES
In den Estanys des Roig (rote Teiche) der Salinen wird seit Tausenden von Jahren Salz gewonnen. Sie sind von großer Bedeutung für Wandervögel, und in den wärmeren Monaten kann man hier Flamingoschwärme beobachten. Auch perfekt für dramatische Sonnenuntergänge, aber bedenken Sie, dass die Mücken kommen, sobald die Sonne untergeht.
→ Von Ibiza-Stadt auf der EI-800 Richtung Flughafen, dann auf der PM-802 nach Süden Richtung Es Cavallet und Ses Salines. Nach 2 km sieht man rechts schon die Salinen.
2 Min., 38.8609, 1.3874 


Kunst

32 TIME AND SPACE
Diese faszinierende Skulptur von Andrew Rogers wird oft als Stonehenge von Ibiza bezeichnet. 13 Basaltsäulen, angeordnet in einer Ellipse, die höchste mit Gold überzogen, um das Licht der untergehenden Sonne einzufangen. Das Kunstwerk wurde von Guy Laliberté in Auftrag gegeben, Gründer des Cirque du Soleil, der hier lebt. Kein Eintritt und gut mit Las Puertas de Can Soleil (33) zu verbinden.
→ Auf der EI-700 von Sant Antoni Richtung Süden, dann rechts Richtung Cala Tarida (ca. 450 m südlich von der Abfahrt Sant Antoni, 38.9415, 1.2905), nach 2,5 km beim Kreisverkehr links. Nach gut 3 km links auf eine Schotterpiste Richtung Cala Codolar. 1 km bis Es Pujolets und rechts parken (38.9478, 1.2303). Zu Fuß 120 m zur Skulptur (rechts).
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