Читать книгу: «365 Erfolgsbausteine»

Шрифт:

Der Autor


Werner Zigler wurde 1956 in Kirchentellinsfurt nahe Tübingen geboren. Er ist seit vielen jahren glücklich verheiratet und hat vier mittlerweile erwachsene Kinder. Der gelernte Bankkaufmann und Betriebswirt arbeitete viele jahre im kaufmännischen Bereich in Industrie und Handwerk, auch in Ieitenden Positionen mit Personalverantwortung.

Seit mehr als 15 Jahren ist er schwerpunktmäßig als Author, Trainer und Coach tätig. Seine Themen dabei sind die Stressbewältigung, das Bewältigen von Prüfungs- und Leistungsängsten, Entspannung, Burn-out-Vorbeugung, die optimale Balance von Arbeits- und Privatleben sowie die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Bestandteil des Angebots zu diesen Themen sind nunmehr vier Bücher sowie diverse Seminar- und Webinar-Angebote.

Seine mehr als 40-jährige berufliche Erfahrung sowie seine reiche Lebenserfahrung kommt seinen Klienten und Lesern zugute.

Erfahren Sie mehr under www.ziegler-coaching.de


Werner Ziegler

365 Erfolgsbausteine

Coaching-Impulse für ein ganzes Jahr


Werner Ziegler

365 Erfolgsbausteine

Coaching-Impulse für ein ganzes Jahr

www.ziegler-coaching.de

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Weitere detaillierte bibliografische Informationen sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt.

Alle Rechte vorbehalten!

© 2021

Coverfoto Werner Ziegler

Impressum

ratio-books • 53797 Lohmar • Danziger Str. 30

info@ratio-books.de (bevorzugt)

Tel.: (0 22 46) 94 92 61

Fax: (0 22 46) 94 92 24

www.ratiobooks.de

E-Book 978-3-96136-113-7

PoD ISBN 978-3-96136-114-4

published by


Inhalt

Vorwort

Januar:

Übersicht/Überblick über die wichtigsten Erfolgsbausteine

Februar:

Erfolgshilfen und Erfolgsgrundlagen

März:

Gesundheit

April:

Erfolg durch persönliche Weiterbildung und Weiterentwicklung

Mai:

Erfolgsgegensätze und Kontraste

Juni:

Erfolgsfaktor Mitmensch

Juli:

Stress, Stressbewältigung, Entspannung

August:

Erfolgsbeschleuniger und Erfolgsbremsen

September:

Erfolgsbremsen und wie man sie löst

Oktober:

Mensch im Gleichgewicht

November:

Gedanken und Übungen für die dunkle Jahreszeit

Dezember:

Zusammenfassung und Vertiefung wichtiger Erfolgsbausteine

Stichwortverzeichnis

Top-Coaching-Impulse

Vorwort

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

schön, dass Sie sich das Buch/E-Book der 365 Erfolgsbausteine und Coaching-Impulse gekauft haben. Das kleine Werk soll Ihnen helfen, in vielerlei Hinsicht erfolgreich zu sein.

Wenn Sie das Wort ‚Erfolg‘ googeln, kommt gleich ziemlich am Anfang diese Definition: ‚Erfolg ist das positive Ergebnis einer Bemühung‘.

Und unter diesem Aspekt ist im Buch also nicht nur der materielle Erfolg gemeint, sondern auch der Erfolg im Umgang mit Ihren Mitmenschen: als Partner, Elternteil oder als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Verein. Auch als Führungskraft, Mitarbeiter und Kollege in Ihrer Firma finden Sie viele wertvolle Anregungen für Arbeitserfolg und für einen erfolgreichen Umgang mit Ihren Mitmenschen. Ebenso finden Sie viele Impulse für Ihre persönliche Weiterentwicklung. Definieren Sie unter diesen Aspekten Ihr Erfolgsvorhaben selber.

Das vorliegende Kaleidoskop des Erfolgs kann Ihnen auch dabei helfen, gesünder, zufriedener und vor allem entspannter zu leben. In den 365 kompakten Tagesimpulsen finden Sie viele Entspannungs-, Konzentrations- und Atemübungen. Für jeden Tag gibt es einen Impuls, einen Baustein. Manchmal ist es nur ein kompakter Impuls oder Gedanke. Ein anderes Mal eine etwas ausführlichere Information, Anregung oder Übung. Wenden Sie so viele einzelne (Coaching-)Bausteine wie möglich an und bauen Sie sich so Ihr eigenes Haus des Erfolgs.

Eingebaut habe ich für Sie auch meine sogenannten Top-Coaching-Impulse bzw. Bausteine. Diese basieren auf meinen mehr als zehn Jahren Coaching-Erfahrung und sind meine persönlichen Favoriten.

Die Monatsanregungen betrachten das Thema Erfolg aus verschiedenen Blickwinkeln, immer wieder unterbrochen von meist leichten und sofort anzuwendenden Übungen. Selbstverständlich können manche Impulse nur dazu anregen, sich eingehender mit einem komplexen Thema wie zum Beispiel Autogenes Training, Yoga oder Meditation zu befassen. Hier sollen Sie sich aus weiterführender Literatur, auch aus dem Internet oder in Kursen, Seminaren oder Webinaren tiefergehende Kenntnisse aneignen. Im Google-Zeitalter kein Problem. Sofern es sich nicht bereits um eine Übung handelt, finden Sie in vielen Kapiteln, kursiv gesetzt, eine kleine Aufforderung, das Gelesene bewusst zu üben und umzusetzen. Manchmal bilden auch Fragen den Abschluss des Kapitels, die Sie zum Nachdenken anregen sollen.

Das jetzt neu vorliegende E-Book basiert vor allem im Konzept und Aufbau auf meinem erstmals 2006 erschienen Buch „365 Erfolgsbausteine“. Inhaltlich habe ich es komplett überarbeitet. Dabei wurden viele Impulse neu aufgenommen, denn ich habe ja seit 2006 nochmals eine ganze Menge im Rahmen von diversen Coaching-Ausbildungen und entsprechenden Tätigkeiten hinzugelernt. So kann das E-Book jetzt als eine Art Coach in Buchform betrachtet werden.

Jeden Tag ein Coaching-Impuls und das für ein ganzes Jahr, im Prinzip für viele Jahre, denn viele Übungen leben von der Wiederholung bzw. einer regelmäßigen Anwendung.

Außerdem können Sie das Buch auf verschiedene Arten verwenden. Sie können täglich den kompakte Tages-Impuls lesen oder auch mal ein ganzes Monatsthema am Stück. Oder und das ist eine der tollen Möglichkeiten von E-Books: Sie können es als Nachschlagewerk verwenden. Das umfangreiche Stichwortverzeichnis hilft Ihnen dabei. Wichtig noch: selbstverständlich ist, wenn immer wieder vom Chef, dem Mitarbeiter, dem Kollegen die Rede ist, stets auch die Chefin, die Mitarbeiterin, die Kollegin gemeint.

Viel Spaß beim täglichen Ausbau Ihres „Erfolgsgebäudes“ und vor allem bei der Weiterentwicklung Ihrer Persönlichkeit wünscht Ihnen jetzt

Werner Ziegler

Bevor Sie starten, noch ein paar wenige aber wichtige Gesundheitshinweise

Alle im Buch beschriebenen Übungen habe ich selbst erprobt und sie wurden schon vielfach auch von anderen Menschen angewendet. Sie haben bei mir bestens funktioniert.

Jeder Mensch hat jedoch eine andere gesundheitliche Konstitution bzw. Ausgangsbasis.

Daher liegt in Ihrem Verantwortungsbereich, im Zweifelsfall bei einer vorliegenden Krankheit, selbst zu überprüfen, oder bei seinem Arzt zu erfragen, ob Sie die Übung anwenden sollten.

An die im Buch beschriebenen einfachen Yoga- oder Atemübungen sollten Herzkranke, Schwindelanfällige oder Schwangere vorsichtig herangehen. Wer unter starken Depressionen leidet, sollte wiederum nicht ohne Aufsicht meditieren oder Autogenes Training machen. Fragen Sie im Zweifelsfall immer Ihren Arzt.

Ansonsten, und somit wirklich genug der Bedenken, sind alle geschilderten Übungen einfacher Natur und dienen mit Sicherheit Ihrem ganzheitlichen Wohlbefinden und Ihrer Gesunderhaltung.

Januar
Monatsthema: Übersicht über die wichtigsten Erfolgsbausteine

In den Tageskapiteln des Monats Januar finden Sie eine Erstübersicht der wichtigsten Bausteine und Faktoren des Erfolgs, sozusagen als Schnelleinstieg. Immer wieder sind Atem- und Entspannungsübungen eingestreut, die Sie überall bei der Arbeit oder im Privatleben ganz leicht einbauen und anwenden können. In den späteren Monaten werden viele Erfolgsfaktoren nochmals vertieft bzw. unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

1. Januar
Die Zielplanung

Der Start ins neue Jahr ist für viele der Zeitpunkt, sich kleine oder große Ziele zu setzen und Vorhaben zu planen. Je größer und umfangreicher solche Ziele sind, umso wichtiger ist eine gute Zielsetzung und Planung. Da können nachfolgende Punkte besonders hilfreich sein:

• Legen Sie genau fest, was Sie erreichen möchten, und zwar so detailliert wie möglich.

• Bestimmen Sie den Zeitpunkt, zu dem Sie Ihr Ziel erreichen wollen.

• Zerlegen Sie das Ganze in zeitliche und sachliche Abschnitte (Etappen).

• Halten Sie die Einzelheiten Ihres Vorhabens schriftlich fest.

• Planungen abgeschlossen? Dann starten Sie zügig. Eine Regel besagt, alles, was Sie in den nächsten 72 Stunden anstoßen, hat eine Erfolgsaussicht von bis zu 90 Prozent.

2. Januar
Der Slogan

Finden Sie für Ihr Vorhaben einen kurzen Slogan. Dieser Slogan sollte kurz und prägnant sein und zwischen drei und maximal sechs Worte umfassen. Beispielslogan für beruflichen Erfolg: ‚Beruflich immer spitze; im Beruf immer ein Erfolg‘. Ein möglicher Slogan für Gesundheit wäre: ‚Gesundheit geht mit auf Schritt und Tritt. Ich bin gesund.‘

Denken Sie sich möglichst zu jedem Slogan einen kleinen Film aus, der Sie beim erfolgreichen Umsetzen Ihres Vorhabens zeigt und den Sie immer wieder in Ihrem Kopf ablaufen lassen. Wiederholen Sie Ihren Slogan in Worten und Bildern so oft wie möglich.

3. Januar
Langer Atem und Erfolg

Das Jahr ist noch lang. Also ist auch noch lange Zeit, den Weg zum Erfolg zu finden und das Ziel zu erreichen. Sagen oder denken Sie bei Misserfolgen und Rückschlägen:

• Ich habe den längeren Atem.

• Ich bin ausdauernd und erreiche auf jeden Fall mein Ziel.

• Ich kann alle Hindernisse überwinden, wenn ich ihnen Ausdauer und Geduld entgegensetze.

Wenn es auf dem Weg zum Ziel holprig wird, atmen Sie durch und gehen Sie weiter.

Wiederholen Sie heute vielleicht zum Tagesausklang in Gedanken einige Male die gerade genannten Sätze.

4. Januar
Entspannung mit Hilfe der Atmung

Hier symbolisch für den langen Atem eine Atemübung, die gleichzeitig für Entspannung sorgt. Es ist die sogenannte verzögerte Atmung. So funktioniert sie:

• Setzen Sie sich aufrecht und entspannt auf einen Stuhl, die Füße stehen locker auf dem Boden.

• Die Handflächen ruhen locker auf den Oberschenkeln. Die Augen sind geschlossen.

• Atmen Sie normal ein. Jetzt kommt das Wichtige: das langsame, verzögerte Ausatmen.

• Das Ausatmen soll merklich länger dauern als das Einatmen:

• Zählen Sie von 1-4 beim Einatmen und zählen Sie nach einer kleinen Pause von 5 bis 1 rückwärts beim Ausatmen.

• Machen Sie nach dem Ausatmen eine kleine Pause und starten Sie dann den nächsten Durchgang.

Atmen Sie circa 1-2 Minuten auf diese Weise. Danach recken und strecken Sie sich, schütteln Arme und Beine kurz durch und öffnen die Augen wieder.

5. Januar
Progressive Muskelentspannung

So wichtig wie der lange Atem ist die Fähigkeit, mit der richtigen Anspannung an die Dinge heranzugehen. Genauso wichtig ist es, auf seinem Weg immer wieder zu entspannen. Um zu entspannen, können wir auch unseren Körper benutzen. Dies geschieht mit verschiedenen Formen der Muskelentspannung. Hierbei ist besonders die progressive Muskelentspannung interessant. Dabei wird durch An- und Entspannen der Muskulatur, im Prinzip vom Scheitel bis zur Sohle auch für mentale Entspannung gesorgt. Es gilt da die Regel: ist der Körper entspannt, ist auch der Geist entspannt.

Falls Sie die Technik der progressiven Relaxation noch nicht kennen, googeln Sie einfach mal unter diesem Stichwort, kaufen Sie ein Buch oder belegen Sie bei Interesse vielleicht einen Kurs.

6. Januar
Die partielle Muskelentspannung

Die partielle Muskelentspannung ist von der progressiven Muskelentspannung abgeleitet. Sie dauert nicht lang und hat den Vorteil, dass sie überall leicht angewendet werden kann. Der Unterschied liegt darin, dass nicht jeder kleinere Körperteil oder Muskel an- und entspannt wird, sondern ganze Gruppen.

So funktioniert die Übung:

Spannen Sie die Muskeln bzw. die Muskelgruppen der Reihe nach circa fünf Sekunden mit ungefähr 60 bis 80 Prozent Intensität an. Die Muskeln dürfen nicht schmerzen. Atmen Sie dabei ruhig weiter. Nach circa fünf Sekunden die Entspannung, vorzugsweise beim Ausatmen, lösen. Führen Sie die Übung mit folgenden Muskelgruppen der Reihe nach durch:

• Armmuskeln: Hände zu Fäusten schließen und zuerst die Unterarme, dann die Oberarme anspannen und nach circa fünf Sekunden wieder entspannen.

• Beinmuskeln: Unter- und Oberschenkel anspannen und entspannen.

• Schultermuskeln: Schultern in Richtung Ohren ziehen und den Kopf leicht nach hinten drücken.

• Halsmuskeln: Kopf so weit wie möglich nach links drehen, dann nach rechts, dabei nicht überdehnen.

• Gesäßmuskeln anspannen und entspannen.

• Genießen Sie jeweils ausatmend bewusst das Gefühl der Entspannung.

Übrigens: Diese Übung bringt nicht nur Entspannung, sondern auch straffere Muskeln. Eine ähnliche Form der Entspannung mit Hilfe des Körpers ist der sogenannte Muskelpanzer. Dazu später noch etwas mehr.

7. Januar
Positives Denken

Mit unseren Gedanken beeinflussen wir Erfolg oder Misserfolg. Lenken Sie Ihre Gedanken deshalb in eine positive Richtung. Lernen Sie, Gedanken des Erfolgs, Wohlstands, Wohlwollens, der Freundschaft und Gesundheit in Ihr Denken und Handeln aufzunehmen. Intensiv gedachte Vorstellungen und Gedanken wirken wie ein Magnet und haben die Eigenschaft, sich zu verwirklichen und das Entsprechende anzuziehen.

Beschäftigen Sie sich heute oder in den nächsten Tagen mit Literatur zu positivem Denken.

8. Januar
Denkgewohnheiten ändern

Wollen Sie ein neues, erfolgreicheres Leben beginnen, gewöhnen Sie sich an ein neues Denken. Lernen Sie, Ihre Denkmuster in positive Bahnen zu lenken. Das Verhältnis der positiven und negativen Gedanken in Ihrem Bewusstsein bestimmt genau das Verhältnis der Glücksfälle und Enttäuschungen in Ihrem Leben. Betreiben Sie also eine ständige Gedankenhygiene.

Überprüfen Sie bei negativen Gefühlen, was Sie gerade denken. Ist es ein negativer, angstbesetzter Gedanke? Dann versuchen Sie, einen positiven Gegengedanken zu finden. Wenn Sie so Ihre Gedanken zu 70, 80 oder 90 Prozent in eine positive Richtung gelenkt haben und höchstens noch 10 bis 20 Prozent negative Gedanken und Gefühle in sich haben, werden sich bald Erfolge in allen Lebensbereichen einstellen.

9. Januar
Ich bin …

Ein Geheimnis vieler Erfolgreicher ist das ‚Ich-bin-Denken‘. Dabei entwickelt man seine Gedanken so, als ob das Angestrebte schon erreicht wäre. Denken Sie also „Ich bin …“ und denken Sie dabei positiv. Entwickeln Sie Denkstrukturen wie „Ich bin erfolgreich, ich bin beliebt, ich bin reich, ich bin materiell gut versorgt, ich bin glücklich verheiratet, ich bin zufrieden.“ Denken Sie niemals „ich bin nicht“ oder „ich kann nicht“ oder „ich bin krank“. Lernen Sie also durch regelmäßige Übung, Ihre Gedanken in die entsprechenden Bahnen zu lenken.

Überlegen Sie heute, was Sie sind und tragen Sie dabei ruhig etwas dick auf.

10. Januar
So tun als ob

In dem Sie so tun, als ob Sie schon etwas erreicht hätten, nehmen Sie durch Ihr Denken eine erfolgreiche Zukunft vorweg. Stellen Sie sich alles, was Sie sich wünschen, vor, als ob es bereits verwirklicht wäre. Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie Ihr Ziel erreicht hätten. Mit dieser Vorgehensweise nehmen Sie Einfluss auf Ihr Unterbewusstes und lenken es in die gewünschte Richtung. Sie benötigen dazu auch eine gewisse Vorstellungskraft. Wie Sie Ihr Vorstellungsvermögen optimieren können, erfahren Sie in nachfolgenden Tagesimpulsen.

Nehmen Sie sich für heute ein kleines oder großes Ziel vor und lassen Sie die Umsetzung und das Erreichen des Ziels in Gedanken ablaufen.

11. Januar
Atemübung Hong-Sooh

Sorgen Sie immer wieder für Entspannung. Hier eine Atemübung für zwischendurch, die sogenannte Hong-Sooh-Atmung. So funktioniert sie:

• Atmen Sie zuerst ein paar Mal tief ein und aus.

• Denken oder sagen Sie jetzt beim Einatmen das Wort „Hong“,

• beim Ausatmen das Wort „Sooh“.

• Atmen Sie dabei ruhig und gleichmäßig circa 1-2 Minuten.

Diese Atemübung sorgt für Entspannung und lenkt ab vom Grübeln, da Sie sich auf die Atmung und auf das Denken bzw. Sagen der Wörter konzentrieren.

12. Januar
Atemübung Wechselatmung

Noch so eine kleine, leicht durchzuführende Atemübung ist die Wechselatmung.

Setzen oder legen Sie sich ganz entspannt hin.

• Atmen Sie zuerst mehrfach tief ein und aus.

• Legen Sie dann beim Einatmen den Ringfinger der rechten Hand an das linke Nasenloch und halten Sie dieses zu.

• Atmen Sie langsam bis 4 zählend ein.

• Halten Sie mit dem Daumen das rechte Nasenloch ebenfalls zu und halten Sie wieder bis 4 zählend den Atem an.

• Atmen Sie dann durch den freigegebenen linken Nasenflügel bis 8 zählend aus.

• Atmen Sie jetzt durch denselben Nasenflügel wieder ein. Anschließend wieder die Nase bis 4 zählend zuhalten und dann durch die andere Seite ausatmen.

• Machen Sie auf diese Weise so ca. zehn Atemdurchgänge.

Sie fühlen sich nach der Übung frisch und entspannt. Sind Ihnen die Intervalle zu groß? Dann geht es auch bis jeweils drei und 6 zählend.

13. Januar
Einstellung entscheidet

Soweit Sie positiv eingestellt sind und nach außen harmonisch auftreten, wird alles, was auf Sie zurückfällt, ebenfalls positiv sein. Machen Sie sich folgende Übung zur Gewohnheit:

Begegnen Sie von heute an Ihren Mitmenschen mit freundlich bejahender Einstellung. Bejahen Sie Ihre gute Stimmung, Ihre Stärke und Gelassenheit gegenüber allem, was kommt. Versuchen Sie an allem das Positive und Gute zu sehen. Seien Sie davon überzeugt, dass es auch Ihnen zugutekommt, wenn Sie anderen gute Wünsche entgegenbringen. Glauben Sie, dass das Glück Ihnen hold ist und dass alles, was Sie anpacken, gelingt. Machen Sie diese Übung über einen längeren Zeitraum. Schon bald werden sich positive Veränderungen bemerkbar machen.

Nehmen Sie sich heute eine Person vor, die Ihnen Probleme bereitet und versuchen Sie Positives und Gutes an ihr zu finden und ihr Gutes zu wünschen.

14. Januar
Geduld – eine elementare Erfolgseigenschaft

Eine der elementar wichtigen Eigenschaften auf dem Weg zum Erfolg ist Geduld. Wer sich Ausdauer und Geduld anzueignen vermag, kann auch bei mittelmäßiger Begabung viel erreichen. Üben Sie deshalb Geduld, Beharrlichkeit und Ausdauer.

Hilfreiche Aktivität für den Abend: lassen Sie den Tag Revue passieren und überlegen Sie, wo Sie heute irgendwie ungeduldig waren. Was war die Ursache? Was war die Folge Ihrer Ungeduld?

15. Januar
Der mächtige Strom – eine meditative Übung

Nachfolgende Übung soll Ihnen bei der Vorstellung von Beharrlichkeit helfen.

• Legen Sie eine kraftvolle, vorwärtstreibende Musik auf.

• Schließen Sie beim Zuhören Ihre Augen und stellen Sie sich dann Ihre Fortschritte wie einen Fluss vor.

• Er beginnt an seiner Quelle als kleiner Bach.

• Im Lauf der Zeit entwickelt er sich zu einem mächtigen, unaufhaltsamen Strom.

• Auch wenn der Fluss gelegentlich sein Bett verlässt, wenn mächtige Mauern ihn zunächst aufhalten, der Fluss fließt beharrlich weiter.

• Eines Tages wird er ins wunderschöne, große Meer münden.

Diese visuell-meditative Übung entspannt, vermittelt Beharrlichkeit und schult gleichzeitig Ihre Vorstellungskraft.

16. Januar
Erfolg oder Misserfolg

Vier wichtige Dinge sind es, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden:

• Ein klares Ziel und das unumstößliche Verlangen und die Begeisterung, dieses Ziel auch tatsächlich zu erreichen.

• Ein sorgfältig auf Ihre Fähigkeiten, Neigungen und Möglichkeiten zugeschnittenes Vorhaben.

• Der feste Wille, sich allen negativen und entmutigenden Einflüssen und Einflüsterungen von Verwandten und Bekannten zu widersetzen.

• Eine enge oder freundschaftliche Beziehung zu einer Person oder Personengruppe, die Sie bei Ihrem Vorhaben tatkräftig unterstützt.

Legen Sie heute oder in den nächsten Tagen Ihr Augenmerk regelmäßig auf diese Punkte und deren Umsetzung.

17. Januar
Unser Erfolgszentrum

Unser Erfolgszentrum liegt in uns. Unser Leben unterliegt einer inneren Führung. Wenn wir zu diesem inneren Zentrum tiefes Vertrauen haben, uns aller Sorgen und Nöte entledigen und der inneren Führung überlassen, werden sich Not und Leid in Glück und Segen verwandeln. Dieses Vertrauen in die innere Führung (zu Gott) können wir durch Gebete erlangen.

Diese Kernaussagen stammen von den amerikanischen Predigern und Lebensberatern Norman Vincent Peale und Dr. Joseph Murphy. Informieren Sie sich über deren Bücher und lesen Sie das eine oder andere in nächster Zeit.

18. Januar
Das Gebet als wichtige Erfolgskomponente

Um zu beten, müssen Sie nicht tiefreligiös sein. Denn ein Gebet ist nicht nur an Gott gerichtet. Das Gebet geht den Weg über Ihr Inneres. Beten Sie stets auf eine positive Weise. Beten Sie auch, als ob Sie die Dinge, die Sie erstreben, bereits erhalten hätten. Danken Sie in Ihren Gebeten. Alles, was Sie in Ihren Gebeten denken, wird von Ihrem Unterbewusstsein registriert und weiterverarbeitet.

Überlegen Sie für den heutigen oder morgigen Tag in Form von Bitten, was er Ihnen denn Gutes bringen soll und bedanken Sie sich dafür, als ob Sie das Erbetene bereits erhalten haben.

19. Januar
Die Wirkung des Dankens

Danken Sie Ihren Mitmenschen für Gefälligkeiten oder für deren Hilfe. Bedanken Sie sich auch in Ihren Gebeten für erhaltene Gaben und Güter. Bedanken Sie sich für Gesundheit, auch wenn es vielleicht nicht immer ganz so ist. Bedanken Sie sich für Ihre gute materielle Grundversorgung. Indem Sie sich für Dinge bedanken, die Sie womöglich noch gar nicht in vollem Umfang erhalten haben, erfüllen Sie wiederum die Regel: „So tun, als ob.“

Finden Sie am Abend 5 Punkte, für die Sie heute dankbar sein können.

20. Januar
Fehler sind Stufen auf dem Weg zum Erfolg

Auf Ihrem Erfolgsweg werden Ihnen Fehler unterlaufen. Es ist jedoch keine Schande, einen Fehler zu begehen. Gestatten Sie dem Fehler aber niemals, Ihre Lebensfreude zu beeinträchtigen. Werten Sie Irrtümer, Fehler und Missgeschicke als hilfreiche Stufen auf dem Weg nach oben, auf dem Weg zum Erfolg. Lernen Sie aus Fehlern.

Fehler passiert? Dann überlegen Sie sich, was Sie stattdessen hätten tun können, was Sie hätten besser machen können und lernen Sie so daraus.

21. Januar
Sie können nicht genug Fehler machen!

Finden Sie im Zuge von Fehlschlägen heraus, wie es nicht geht. Lernen Sie daraus. Durch Eliminieren der Fehler finden Sie heraus, wie es funktioniert. Probieren Sie es nach jedem misslungenen, fehlerhaften Versuch erneut. Verlieren Sie nie Ihr Selbstvertrauen. Werden Sie nicht mutlos. Edison z.B. brauchte mehr als 1000 Versuche, bis seine Glühbirne funktionierte.

Entwickeln Sie nach Fehlern wegen Vorwürfen von Ihren Mitmenschen keine Schuldgefühle! Machen Sie sich selbst keine Vorwürfe. Machen Sie es aber auch zur Regel, Ihren Mitmenschen Fehler zuzugestehen und ihnen so das Lernen daraus zu ermöglichen.

22. Januar
Achten Sie auf Ihre Gedanken

Hier mal ein Zitat zum Thema Gedanken und was aus diesen wird:

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit!“ (aus dem Talmud)

Nehmen Sie sich im Lauf des Tages mal ein wenig Zeit und denken Sie über diesen Satz nach.

Machen Sie ihn sich zu eigen, indem Sie immer wieder auf Ihre Gedanken achten.

23. Januar
Konzentrations- und Visualisierungsübung

Um sich seinen Erfolg bildhaft vorzustellen, ist es wichtig, sich Bilder überhaupt vorstellen zu können. Dabei kann Ihnen nachfolgende kleine meditative und entspannende Übung helfen:

Zünden Sie eine Kerze an. Schauen Sie sich die Kerze zunächst genau an. Schließen Sie dann die Augen und versuchen Sie, sich die Kerze vor Ihrem inneren Auge erscheinen zu lassen. Klappt es nicht, schauen Sie sich die Kerze nochmals in allen Details an (Form, Farbe, Kerzenlicht usw.). Üben Sie so lange, bis die Kerze vor Ihrem inneren Auge sichtbar wird.

Die Übung funktioniert auch gut mit einer farbenprächtigen Blüte oder einem Apfel. Durch regelmäßige Übung verbessert sich mit der Zeit Ihr Vorstellungsvermögen. Machen Sie immer wieder solche kleine Visualisierungsübungen.

24. Januar
Die Kraft der Gelassenheit und Besonnenheit

Auf Ihrem Erfolgsweg wird es Hindernisse und Schlaglöcher geben. Je besonnener und gelassener Sie darauf reagieren, desto sicherer und schneller finden Sie in die Erfolgsspur zurück. „Wenn der Mond am vollsten ist, beginnt er zu schwinden, wenn er am dunkelsten ist, nimmt er zu.“ Dieses chinesische Sprichwort zeigt, dass nach jedem Abstieg ein Aufstieg folgt, dass es nach dunklen Phasen heller wird, wenn wir nur gelassen und besonnen genug bleiben.

Versuchen Sie Situationen in Ihrem Leben zu finden, in denen sich, durch Gelassenheit und Besonnenheit, Schwierigkeiten und Probleme zum Guten gewendet haben.

25. Januar
Gelassenheit als Lebenshilfe

Auf unserem Lebensweg werden wir immer wieder kritisiert. Wichtig ist es dann, gelassen zu bleiben. Hier zwei Zitate zum Thema Gelassenheit:

Spruch von Seneca: „Je gelassener, desto sicherer und glücksfähiger wird der Mensch.“ Benjamin Franklin hielt es beim Umgang mit Nörglern und Kritikern so: „War der Tadel begründet, änderte ich mein Verhalten, war er unverdient, überließ ich es der Zeit und der göttlichen Führung, für meine Rechtfertigung zu sorgen.“

Denken Sie über die Zitate nach und lassen Sie diese in Ihr Denken einfließen.

26. Januar
Tipps zum Umgang mit Kritik

Lassen Sie sich durch Kritik nicht kränken. Reagieren Sie nicht emotional auf Kritik. Beachten Sie folgende Punkte beim Umgang nach ungerechtfertigter Kritik:

• Der Mensch, der Sie kritisiert, lässt an Ihnen seine aufgestauten destruktiven Gefühle wie Neid, Ärger und Furcht aus. Nehmen Sie diese Art von Kritik einfach nicht zur Kenntnis.

• Derjenige, der kritisiert, versucht gleichzeitig, Sie herunterzumachen und sich selber aufzubauen. Auch auf diese Form der Kritik nicht reagieren.

• Kritik kann auch als guter Rat aufgefasst werden.

• Prüfen Sie Kritik in allen Fällen auf ihre Berechtigung. Wenn Sie zum Schluss kommen, dass es sich um berechtigte Kritik handelt, ziehen Sie Ihre Lehre daraus.

• Ansonsten die Kritik abhaken.

27. Januar
Was du nicht willst, dass man dir tu …

Es gibt Dinge, die möchte man nicht am eigenen Leib erfahren. Eine stets gültige Regel sagt, dass man diese Dinge dann auch nicht seinen Mitmenschen zumuten soll. Hierzu gehört maßlose und vor allem unberechtigte Kritik.

Beherzigen Sie daher folgenden Rat: Kritik stößt Menschen ab, Verständnis zieht an.

28. Januar
Das Gute bejahen und tun

Einer der stärksten Antriebe für das positive Denken ist das Gute. Indem wir versuchen, das Gute zu denken und zu tun, insbesondere im Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen, bringen wir das Gute in unsere Umwelt. Vor allem aber tun wir auch uns selbst Gutes, indem wir unsere Sympathiewerte bei den Mitmenschen steigern. Auch in uns selbst entwickelt sich ein gutes Gefühl, wenn wir jemandem geholfen haben. Einem Mitmenschen zu helfen, kann eine tiefe innere Befriedigung verschaffen.

Ziehen Sie heute ein Tagesfazit zu den Fragen: Wem habe ich Gutes getan? Wer hat mir heute Gutes getan?

29. Januar
Wir brauchen unsere Mitmenschen

Wollen wir erfolgreich und beliebt sein, brauchen wir dazu unsere Mitmenschen. Schon mit einigen wenigen Regeln können Sie Erfolg und Beliebtheit erheblich steigern:

• Bringen Sie stets Ihre Dankbarkeit zum Ausdruck.

• Lernen Sie, das Bedürfnis der Menschen nach Anerkennung zu befriedigen.

• Zeigen Sie möglichst oft Ihren guten Willen.

• Wünschen Sie Ihren Mitmenschen Positives.

In späteren Tagesimpulsen finden Sie dazu noch weitere Informationen.

30. Januar
Entwickeln Sie das Verhältnis zu Ihren Mitmenschen zum Guten

Gewöhnen Sie sich an bejahendes und liebevolles Denken. Machen Sie folgende Übung: Senden Sie heute den ganzen Tag hindurch jedem, an den Sie denken, Gedanken der Liebe und gute Wünsche zu. Sagen Sie jedem, der Ihnen heute begegnet oder mit dem Sie zu tun haben, ein freundliches Wort, etwas Liebes, Lobendes und Mut machendes. Versuchen Sie dies auch bei Menschen, die Ihnen nicht allzu sympathisch sind. Schon bald kann Positives auf Sie zurückfallen.

31. Januar
Befriedigen Sie wichtige Bedürfnisse Ihrer Mitmenschen

Um zu unseren Mitmenschen einen guten Draht zu bekommen, müssen wir deren Bedürfnisse kennen und diese befriedigen. Dies sind die wichtigen Bedürfnisse:

• Das Bedürfnis, akzeptiert zu werden: Akzeptieren Sie auch Fehler und Schwächen des anderen.

• Das Bedürfnis nach Zustimmung: Geben Sie Ihre Zustimmung im Hinblick auf Arbeit, Leistung, das Äußere, sooft es Ihnen möglich ist und Sie meinen, dass es der Zustimmung wert ist.

• Das Bedürfnis nach Bewunderung: Suchen Sie etwas, das Sie bei Ihren Mitmenschen aufrichtig bewundern können. Verleihen Sie Ihrer Bewunderung Ausdruck.

• Das Bedürfnis nach Anerkennung: Bringen Sie Ihren Mitmenschen Dankbarkeit, Achtung und Wertschätzung entgegen.

• Das Bedürfnis, sich wichtig zu fühlen: Zeigen Sie anderen, wie wichtig diese sind und wie sie gebraucht werden (auch oder gerade bei älteren Menschen ist das eine wertvolle Vorgehensweise).

• Das Geltungsbedürfnis: Schenken Sie Ihren Mitmenschen und deren Aussagen, Anliegen und Leistungen so oft wie möglich Ihre Beachtung. Hören Sie zu. Geben Sie da, wo Sie gleicher Meinung sind, Ihre Zustimmung.

Überlegen Sie, wessen Bedürfnissen Sie heute oder in den nächsten Tagen Aufmerksamkeit und Beachtung zukommen lassen wollen.

Februar
Monatsthema: Erfolgshilfen und Erfolgsgrundlagen

Für den Erfolg ist es wichtig, nicht in einem permanent angespannten Zustand zu sein. Die Kapitel des Monats Februar bieten Ihnen deshalb als Erfolgshilfen verschiedene Konzentrations-, Atem- und Entspannungsübungen an. Vor allem Atemübungen können wir ganz einfach im Laufe eines Tages sowohl zuhause als auch unterwegs anwenden und in den Alltag einbauen. Des Weiteren möchte ich Sie auf die Kraft und Macht unserer Gedanken aufmerksam machen. Außerdem wird auf wichtige Erfolgsgrundlagen und unseren wichtigsten inneren Erfolgshelfer eingegangen, nämlich unser Unterbewusstsein.

1. Februar
Gedanken der Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Unser heutiger Zustand erwuchs aus unserem Denken in der Vergangenheit. Unsere Zukunft entwickelt sich aus unserem heutigen Denken. Indem wir unsere Gedanken in der Gegenwart positiv ausrichten, ernten wir zukünftig die guten Früchte unseres Denkens. Es ist nie zu spät, seine Gedanken in eine positive Richtung zu lenken. Sie können jederzeit damit beginnen und werden dann die entsprechenden Resultate erhalten.

Beginnen Sie gleich, indem Sie immer wieder prüfen: Was denke ich gerade? Sind meine Gedanken und meine Gefühle momentan positiv und optimistisch? Falls nicht, überlegen Sie, welcher Gedanke wäre denn jetzt hilfreicher?

2. Februar
Vorwärts denken

In der Vergangenheit gab es oft Kräfte, die uns bei unserem Aufstieg hinderlich waren. Wandeln Sie durch eine positive innere Einstellung alle Kräfte und Gegenkräfte zu Helfern auf dem Weg nach oben bzw. nach vorne. Lassen Sie sich nicht zu dem Irrtum verleiten, aufgrund Ihrer vermeintlich negativen Vergangenheit sei alles verloren. Richten Sie Ihren Blick stets nach vorne, lernen Sie aus der Vergangenheit, aber lassen Sie sich nicht von ihr beherrschen. Grübeln Sie nicht über die Vergangenheit.

Kommen Sie mit einer einfachen Atemübung, z.B. dem Zählen der Atemzüge in die Gegenwart. Denken Sie von der Gegenwart, von diesem Moment aus zukunftsgerichtet.

3. Februar
Belohnungen auf dem Weg zum großen Ziel

Wenn Sie wichtige Teilschritte auf dem Weg zu Ihrem großen oder kleinen Ziel zurückgelegt haben, halten Sie einmal inne. Planen Sie auf dem Weg zum Ziel Zeit ein, um sich zu belohnen. Setzen Sie positive Akzente im Alltag. Hier ein paar Vorschläge:

• Gehen Sie wieder mal ins Kino oder in ein Konzert.

• Besuchen Sie einen Zoo oder einen botanischen Garten.

• Gehen Sie ins Schwimmbad, in die Sauna oder zur Massage.

Es gibt noch viele Möglichkeiten. Finden Sie es heraus und machen Sie als Belohnung zeitnah das, was Ihnen Spaß macht oder was Sie vielleicht schon ganz lange nicht mehr getan haben.

4. Februar
Entspannung durch das Autogene Training

Suchen Sie immer wieder Wege zur Entspannung und zum Ausgleich. Einer der gängigsten Wege zur Entspannung ist das Autogene Training. Es wurde 1920 von J. H. Schultz entwickelt. Es beruht auf der Methode, dass der Übende durch konzentrierte Übungen sonst nicht beherrschbare körperliche und seelische Funktionen beeinflussen kann. Hier ein Überblick über die kurze Variante des Trainings: Der Übende begibt sich in eine möglichst ruhige Zone, sitzt aufrecht und bequem und geht der Reihe nach die nachfolgenden Formeln konzentriert durch, indem er sie immer wieder (jeweils circa fünfmal) denkt oder sich vorsagt und vor allem erspürt:

• Ich bin ganz ruhig.

• Meine Arme sind schwer. Meine Beine sind schwer. Die Schwere spüren.

• Meine Arme sind strömend warm. Meine Beine sind warm. Die Wärme spüren.

• Es atmet mich. Dabei wird die regelmäßige Atmung wahrgenommen.

Zum Schluss der kurzen Variante erfolgt die sogenannte Rücknahme. Dies geschieht mit der Formel:

• Arme fest! Tief atmen! Augen auf!

Das Autogene Training sorgt generell für Entspannung und kann helfen, den Blutdruck zu senken.

5. Februar
Autogenes Training vertiefen

Lernen Sie das Autogene Training ausführlich. Bei der kompletten Version werden zusätzlich zu der vorherigen Übung noch das Herz, das Sonnengeflecht (Bauchzone) und die Stirn einbezogen. Dabei kommen zur Grundvariante (s. 4. Februar) noch folgende Sätze hinzu, die Sie ebenfalls fünf- oder sechsmal aufsagen bzw. intensiv denken und erspüren:

• Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig.

• Mein Sonnengeflecht (rund um den Bauchnabel) ist strömend warm.

• Meine Stirn ist angenehm kühl.

Danach ist es wichtig, sich wieder gezielt zurückzunehmen (Arme fest! Tief atmen! Augen auf!). Des Weiteren können zusätzliche individuelle Formeln gebildet werden.

Generell ist zu empfehlen, das Autogene Training tiefergehend und ausführlich zu erlernen. Meine Erfahrung: es lohnt sich. Die Vielzahl von Webinaren, Seminaren und Büchern, die es da im Angebot gibt, machen das Lernen einfach.

6. Februar
In der Stille liegt die Kraft

Halten Sie täglich ein paar Minuten inne und üben Sie sich in der Entspannung und im Stille sein. In der Stille wachsen die großen Ideen. Sie gewinnen vor allem Kraft und neue Energie.

Stille sorgt außerdem für wache und klare Gedanken. Lassen Sie das in die Stille gehen mit Hilfe der Meditation zu einem festen Bestandteil Ihres Alltags werden. Sie werden im Privatleben und Arbeitsleben davon profitieren.

Am 7. Februar gibt es einen ersten Überblick über die Meditation.

7. Februar
Die Meditation

Die Meditation gibt es in vielen Formen und Ausprägungen. In einer einfachen Erklärung kann man die Meditation als ein ‚zur Ruhe bringen der Gedanken‘ bezeichnen. Auch um in die Gegenwärtigkeit, in das ‚Jetzt‘ zu kommen, ist die Meditation eigentlich das Werkzeug schlechthin.

Grundsätzlich gilt, dass man sich, um zu meditieren, in einen ruhigen Raum zurückzieht. Geübte schaffen das aber auch an etwas belebteren Orten, wie z.B. im Zug. Dann wird eine entsprechende ruhende Haltung eingenommen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Vom aufrechten Sitzen auf einem Stuhl bis zu einer liegenden Haltung ist alles möglich. Danach begibt man sich in einen entspannten Zustand, eventuell durch eine Entspannungsübung, und beginnt, seine Gedanken zur Ruhe zu bringen. In der einfachsten Variante helfen das Zählen der Atemzüge und die Konzentration auf die Atmung. Komplexere Formen des Meditierens sollen dazu veranlassen, über Weisheiten zu meditieren. Mögliche Formen (bei Interesse einfach googeln): Achtsamkeitsmeditation, Vipassana-Meditation, Zen-Meditation, Transzendentale Meditation, Tantrische Meditation, Geführte Meditation.

Einfache Atem- und Entspannungsmeditationen (Achtsamkeit) sind leicht zu erlernen. Da finden Sie nachfolgend noch einige. Für die komplexeren fernöstlichen Varianten sind Kurse bzw. weiterführende Bücher, Seminare oder Webinare auf jeden Fall zu empfehlen.

8. Februar
Atem-Meditation

Für Einsteiger klappt die Meditation am einfachsten, wenn sie sich auf ein Objekt konzentrieren. Dieses Objekt ist in der Regel die Atmung. Sie hat den Vorteil, dass Sie immer verfügbar ist.

Nachfolgend eine einfache Form der Meditation:

• Setzen Sie sich ganz entspannt hin.

• Konzentrieren Sie sich jetzt auf Ihre Atmung und legen Sie Ihre Konzentration auf die Eingänge Ihrer Nase.

• Nehmen Sie dort die Einatmung wahr und versuchen Sie, Ihrem Atem bis in den Bauch zu folgen. Nehmen Sie wahr, wie der Bauch sich beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Nehmen Sie beim Ausatmen wahr, wie der Atem durch Ihre Nase wieder austritt.

• Atmen Sie so ca. 2-5 Minuten. Haben Sie mehr Zeit, können Sie die Dauer auf 10-15 Minuten ausdehnen.

• Spannen Sie zum Schluss kurz die Arme an und strecken und schütteln Sie sich abschließend gut durch.

9. Februar
Innerer Halt

Immer mehr Menschen fühlen sich innerlich unbehaglich oder unzufrieden. Die meisten Menschen betäuben ihre Unzufriedenheit durch Flucht nach außen (Fernsehen, Disco, Kino, Drogen). Zumeist wird dadurch alles noch schlimmer. Besser ist der andere Weg. Der zu innerem Halt. Wir können ihn finden durch Innehalten, durch entspanntes Nachdenken und In-die-Stille-Gehen.

Nehmen Sie dazu wieder eine entspannte Haltung ein und kommen Sie durch regelmäßiges Atmen zur Ruhe. Lesen Sie jetzt einen vorher zurechtgelegten Text aus einem spirituellen Buch. Auch ein Zitat oder ein Spruch kann als Basis dienen. Denken Sie dann über die Aussagen des Gelesenen nach und lassen Sie alles auf sich wirken. Auch dies ist eine schöne und einfache Form der Meditation.

10. Februar
Konzentrieren Sie sich

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, immer wieder Konzentration im Detail zu üben, also Ihre Gedanken bewusst auf das zu lenken, was Sie gerade tun. Lassen Sie Ihre Gedanken nicht abschweifen. Machen Sie alles mit voller Konzentration. Einer unserer häufigsten Fehler ist, dass wir nicht mit unseren Gedanken bei dem sind, was wir gerade tun. Dies gilt sowohl bei der Arbeit als auch in unserer Freizeit.

Nachfolgende Übungen steigern Ihr Konzentrationsvermögen.

11. Februar
Konzentrationsübung Silben langsam lesen

Nehmen Sie sich einen beliebigen Text, vielleicht einen Tagesimpuls aus diesem Buch und lesen Sie diesen so langsam, dass Sie jede einzelne Silbe bewusst wahrnehmen und aussprechen. Konzentrieren Sie auch Ihren Blick auf jede Silbe und gehen Sie jeweils nach 1 bis 2 Sekunden zur nächsten. Anfangs wird es schwerfallen, aber mit der Zeit schwindet die Ungeduld und nach circa 1-2 Minuten spüren Sie bereits innere Ruhe. Wenn Sie irgendwo alleine sind und laut lesen, können Sie dadurch auch noch bewusst die Deutlichkeit Ihrer Aussprache verbessern.

Lesen Sie das Tageskapitel gleich nochmals Silbe für Silbe durch.

12. Februar
Konzentrationsübung ‚langsam zählen‘

Zählen Sie langsam von 1 an aufsteigend. Konzentrieren Sie sich dabei circa zwei Sekunden auf die Zahl, bei der Sie gerade angelangt sind. Lassen Sie die Zahl vor Ihrem inneren Auge erscheinen. Dann gehen Sie zur nächsten Zahl. Während des Zählens dürfen Sie sich nur auf diese Zahl konzentrieren. Es darf sich kein anderer Gedanke einschleichen. Hat sich ein anderer Gedanke breitgemacht, beginnen Sie von vorne. Wenn Sie es mit der Zeit bis 50 schaffen, verfügen Sie bereits über eine hohe Konzentrationsfähigkeit.

Kombinieren Sie jetzt noch das Zählen mit Ihrer Atmung und zählen Sie beim langsamen Ausatmen hoch.

13. Februar
Spielerische Konzentration

Ein wunderschönes Spiel, das Sie bestimmt kennen, ist „Memory“. Vor allem Kinder spielen es sehr gerne. Aber auch für Erwachsene ist es eine gute Möglichkeit, das Gedächtnis und Konzentrationsvermögen zu schulen. Kärtchen mit Bildern liegen umgekehrt auf dem Tisch und müssen immer paarweise zusammengehörig aufgedeckt werden. Wer die meisten Paare aufgedeckt hat, hat gewonnen.

Das Spiel geht aber auch alleine, indem Sie versuchen, Karten paarweise zu finden und aufzudecken. Limitieren Sie zuerst die Anzahl der Kartenpaare und erhöhen Sie diese nach und nach. Stoppen Sie dabei vielleicht die Zeit bis alle Paare aufgedeckt sind, dann erhält das Ganze sogar noch einen Wettbewerbscharakter mit Steigerungspotenzial.

14. Februar
Lernen Sie Yoga

Yoga ist die alte, fernöstliche Lehre, die Körper und Geist miteinander verbindet, in Einklang bringt. Die Übungsformen beinhalten körperliche Aktivitäten, verknüpft mit Entspannungs- und Konzentrationsübungen. Vor allem durch verschiedene Atemübungen wird für Entspannung gesorgt. Dehnungs- und Bewegungsübungen sorgen für das Auflösen von körperlichen Verspannungen.

Falls Sie Yoga noch nicht kennen bzw. können, wäre es nicht eine interessante Sache, Yoga zu erlernen? Meine Empfehlung haben Sie und Sie haben die Wahl: Internet, Bücher, Webinare, Kurse sind da reichlich im Angebot.

15. Februar
Kleine Yogaübung für jedermann

Die nachfolgende recht einfache Übung zeigt sehr schön die grundsätzliche Funktionsweise des Yoga. So geht die Übung:

• Stehen Sie in aufrechter Haltung, die Beine hüftbreit auseinander.

• Verschränken Sie die Arme über dem Kopf, sodass Sie mit der linken Hand den rechten Ellbogen und mit der rechten den linken Ellbogen umfassen.

• Beugen Sie sich jetzt nach vorne und unten, bis Sie fast mit der Nase die Knie berühren.

• Atmen Sie in dieser Stellung mindestens fünfmal gleichmäßig ein und aus.

• Gehen Sie dann wieder in die Ausgangsstellung zurück und schütteln Sie Arme und Beine leicht durch.

Sie haben eine leichte Dehnungs- und Beugeübung, also eine körperliche Aktivität mit einer Atemübung verbunden. Das Gehirn wird besser durchblutet. (Achtung, bei Herzerkrankung oder erhöhtem Blutdruck diese oder ähnliche Übungen, bei denen Sie sich tief beugen, bitte erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt durchführen.)

16. Februar
Dem Unterbewusstsein Gehör verschaffen

Die besten Ideen kommen in entspanntem Zustand. Unser Unterbewusstsein, das alle unsere bisherigen positiven und negativen Lebenserfahrungen gespeichert hat, kann mit seinen Informationen am besten an unsere Oberfläche dringen, wenn wir uns in entspanntem Zustand befinden, dem Alpha-Zustand. Befinden wir uns dagegen im sogenannten Beta-Zustand, also im Zustand der Anspannung, sind unsere Verbindungen nach innen erschwert. Um in einen entspannten Zustand zu gelangen, kann uns das Autogene Training, eine einfache Form der Meditation oder eine Atemübung helfen.

Suchen Sie sich aus den bisher beschriebenen Atemübungen eine aus und machen Sie diese heute in einer Pause oder am Abend.

17. Februar
Entspannung vor dem Einschlafen

Entspannen Sie Ihren Körper und Ihren Geist vor dem Einschlafen. Begeben Sie sich dazu auf eine kleine Körperreise, bei der Sie sich Folgendes der Reihe nach intensiv vorstellen und erspüren. Die Übung geht sitzend oder liegend direkt vor dem Einschlafen:

• Meine Zehen sind entspannt. Meine Füße sind entspannt. Meine Waden sind entspannt. Meine Oberschenkel sind entspannt. Mein Bauch ist entspannt. Mein Herz ist entspannt. Meine Lungen sind entspannt. Mein Nacken ist entspannt. Mein Geist ist entspannt.

• Meine Gedanken kommen jetzt zur Ruhe.

• Bleiben Sie immer für kurze Zeit im jeweiligen Körperbereich und versuchen Sie die Entspannung zu spüren.

• Stellen Sie sich vor, wie alles Negative Ihren Körper verlässt.

• Schalten Sie dann um auf positiv. Lassen Sie die guten Dinge des Tages Revue passieren. Bedanken Sie sich für die Dinge, die heute prima gelaufen sind.

18. Februar
Der innere Ratgeber

Zur Lösung eines quälenden Problems können wir dadurch gelangen, dass wir uns entspannen, uns in der Stille dem inneren Ratgeber zuwenden, ihm das Problem schildern, übergeben und um einen Lösungsansatz bitten. Dann das Problem loslassen und nicht mehr grübeln. Ganz wichtig ist, fest daran zu glauben, dass eine Lösung kommen wird. Die Übergabe kann auch in Form eines Gebets erfolgen. Besonders wirksam ist eine solche Übergabe vor dem Einschlafen.

Legen Sie sich einen Stift und ein Blatt Papier auf den Nachttisch und notieren Sie heute oder in den nächsten Tagen alle Ideen, die zu Ihrer Frage in Ihr Bewusstsein gelangen und seien sie für Sie im ersten Eindruck noch so sonderbar.

19. Februar
Danken macht reich (innerlich und äußerlich)

Top-Coaching-Impuls

Lernen Sie zu danken. Danken Sie in Gebeten für das Erhaltene. Danken Sie Ihren Mitmenschen regelmäßig für das Gute, das sie von ihnen erhalten haben. Bedanken Sie sich ruhig auch im Voraus, vor allem in Ihren Gebeten, für Dinge, die Ihnen noch zufließen werden und formulieren Sie so, als ob Sie das Gewünschte bereits erhalten hätten. Dies predigte Jesus schon im Neuen Testament.

Finden Sie heute oder in den nächsten Tagen mindestens zehn Gründe, für die Sie ganz persönlich dankbar sind. Empfinden oder erspüren Sie dabei tatsächlich auch das Gefühl der Dankbarkeit und Liebe. Diese Emotionen sind die stärksten, intensivsten und wirkungsvollsten Verbindungen zu inneren Helfern.

20. Februar
Ich bin … mit Dank verbinden

Die Wortfolge „Ich bin …“ mobilisiert die Kräfte des Unterbewusstseins. Formulieren Sie dabei positiv. Verbinden Sie das „Ich bin …“ zusätzlich mit einem Dank. Denken und danken Sie in dieser Form:

Ich bin erfolgreich – dank Gott! Ich bin gesund – danke Universum!

Finden Sie für sich noch weitere Sätze, die Sie mit ‚ich bin‘ beginnen.

21. Februar
Augenentspannung – Palmieren

Hier habe ich für Sie zwischendurch eine schöne Übung, die Ihre Augen entspannt. Gerade wenn Sie viel am PC arbeiten, sind Ihre Augen stark beansprucht und können etwas Pflege vertragen. So geht’s:

• Reiben Sie die Hände, bis Sie dort Wärme verspüren.

• Stützen Sie die Ellbogen auf den Tisch.

• Bedecken Sie die Augen mit den hohlen Händen so, dass die Augen völlig abgedunkelt werden, aber kein Druck auf sie ausgeübt wird.

• Stellen Sie sich jetzt gleichzeitig eine tiefe Schwärze vor und atmen Sie zur weiteren Entspannung langsam ein und aus.

Übungsdauer ca. zwei Minuten. Anschließend sehen Sie wieder klar.

22. Februar
Vom Wert des Steckenpferds

Widmen Sie sich regelmäßig Ihrem Hobby oder suchen Sie sogar etwas ganz Neues. Überlegen Sie, was Sie früher gerne getan haben und Sie jetzt vermeintlich keine Zeit mehr dafür haben. Und dann, tun. Interessant und hilfreich kann hier ein Kontrast sein: wenn Sie z.B. geistig arbeiten, machen Sie etwas Handwerkliches. Wenn Sie körperlich arbeiten, fordern Sie Ihren Geist, z.B. durch Sudoku oder ein Brettspiel wie Schach.

Fertigen Sie heute eine Liste an mit Dingen, die Ihnen Spaß machen und die Sie schon lange nicht mehr getan haben. Arbeiten Sie diese Liste in nächster Zeit ab.

23. Februar
Entspannung durch Malen

Im menschlichen Gehirn spielen sich die elementaren Vorgänge in zwei Gehirnhälften ab. Die rechte Hälfte ist die kreative. Die linke Hälfte ist für das logische Denken verantwortlich. Zumeist beschäftigen wir unsere linke Hälfte. Die Kreativität hat leider viel zu oft Pause, da wir zwei Dinge nicht gleichzeitig tun können.

Sorgen Sie hier möglichst oft für Ausgleich, indem Sie zum Beispiel malen, fotografieren oder musizieren. Dabei verlagern wir unsere Aktivität in die rechte Gehirnhälfte. Die linke Gehirnhälfte, die hauptsächlich für die Logik zuständig ist, hat jetzt Pause.

24. Februar
Verjagen Sie düstere Gedanken

Sind Sie schon morgens von düsteren Gedanken befallen, schalten Sie durch Entspannung um. Führen Sie erste Entspannungsübungen schon morgens nach dem Aufwachen und vor dem Aufstehen durch. Lernen Sie, mutig und positiv gestimmt in den Tag zu gehen.

Hier kann Ihnen zum Tagesstart Ihre mittlerweile schon bestens geschulte Vorstellungskraft helfen, indem Sie sich vorstellen, wie Sie heute Ihre Aufgaben erfolgreich bewältigen und dafür gelobt werden, wie Ihnen auch wichtige Vorhaben rundum gelingen. Dafür lohnt es sich bei Zeitknappheit bestimmt, Ihren Wecker eine Viertelstunde früher zu stellen.

25. Februar
Entspannung durch Ortswechsel

Nehmen Sie sich nach Feierabend oder in der Mittagspause Zeit für den Besuch eines Ortes, an dem Sie sich wohl fühlen. Dies kann ein Bach, eine Blumenwiese, ein kleiner See oder einfach ein Park ganz in der Nähe sein. Prägen Sie sich den Ort gut ein, achten Sie auch auf angenehme Geräusche und Gerüche, die mit diesem Ort verbunden sind. Sie können dann zu einem späteren Zeitpunkt in Gedanken, z.B. im Rahmen einer entspannenden Meditation, nochmals an diesen Ort zurückkehren und sorgen so für ein angenehmes Gefühl.

26. Februar
Die Atmung harmonisieren mit der Bauchatmung

In Fällen von Angst und Anspannung kommt unsere Atmung aus dem Rhythmus, wird oft zu flach und zu schnell. Beim Harmonisieren und wieder ruhig werden hilft diese Atemübung:

• Legen Sie die Hände auf den Bauch, die Fingerspitzen von Mittel- und Zeigefinger berühren sich.

• Atmen Sie tief und langsam ein, bis die Hände auf dem Bauch sich spürbar heben.

• Halten Sie kurz den Atem an.

• Atmen Sie jetzt langsam aus. Die Hände müssen sich senken.

• Ungefähr eine Minute, gerne natürlich auch länger nach diesem Schema ein- und ausatmen.

27. Februar
Gute Schlafhygiene

Im Schlaf regeneriert sich Ihr Körper. Sorgen Sie also für einen guten Schlaf. Schon mit wenigen Maßnahmen können Sie Ihre Schlafqualität erheblich steigern:

• Essen Sie nicht mehr allzu viel nach 18 Uhr oder zumindest nichts mehr 3 Stunden vor dem Einschlafen.

• Treiben Sie in den späten Abendstunden keinen Hochleistungssport mehr.

• Machen Sie das Schlafzimmer zur Tabuzone für den Fernseher.

• Schauen Sie abends keine aufregenden Filme mehr an, lesen Sie stattdessen ein Buch.

• Lassen Sie vor dem Einschlafen den Tag Revue passieren und halten Sie vor allem Positives fest.

• Sollte sich der Schlaf nicht gleich einstellen, zählen Sie Ihre langsamen Atemzüge von 100 rückwärts und konzentrieren Sie sich nur auf die Atmung

28. Februar
Einschlaf- und Aufwachsuggestionen

Abends vor dem Einschlafen und morgens vor dem Aufstehen ist das Unterbewusstsein für Suggestionen am empfänglichsten. Nutzen Sie diese Tatsache. Gehen Sie bewusst mit positiven Gedanken, Vorstellungen und guten Wünschen ins Bett. Ihr Unterbewusstsein nimmt diese Gedanken mit in den Schlaf und beschäftigt sich damit weiter. Nicht zuletzt auch daher kommt der Spruch „Träume werden wahr“. Oder etwas provokativer: „Den seinen gibt es der Herr im Schlaf.“

Schaltjahr? Dann habe ich hier für Sie noch eine Bonus-Entspannungsübung:
Unauffällig auch bei Besprechungen: Der Vier-Finger-Kontakt

Unauffällig und immer wieder zwischendurch leicht anwendbar ist diese Übung:

• Legen Sie die kleinen Finger und Zeigefinger einfach für ein bis zwei Minuten unauffällig paarig mit leichtem Druck gegeneinander.

• Die anderen Finger sind jeweils eingewinkelt. Dies fördert Entspannung und Konzentration.

• Atmen Sie jetzt für ca. 1-2 Minuten ganz entspannt und ruhig in diese Haltung hinein. Sinnvoll ist es, sich z.B. abends mit der Atmung in einen entspannten Zustand zu versetzen und dann zum Schluss mit dieser Haltung einen sogenannten Anker zu setzen.

Wichtig ist das regelmäßige Üben. Mit der Zeit reicht dann alleine die Haltung der Finger (Anker), um für Entspannung zu sorgen. Wird es dann hektisch, zum Beispiel auch während einer Besprechung, einfach den Vier-Finger-Kontakt ganz unauffällig zum Einsatz bringen. Entspannung stellt sich ein.

März
Monatsthema: Gesundheit

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist die Gesundheit. Die wichtigsten Wege zur Gesunderhaltung sind positives Denken, die gleichwertige Beachtung und Pflege von Körper, Geist und Seele bei allen gesunderhaltenden Maßnahmen, eine gesunde Ernährung und Bewegung (Sport). Hier ist nicht unbedingt Leistungssport gemeint, sondern eine sportliche Grundbetätigung zur Erhaltung bzw. Erlangung von einer Grund-Fitness. Generell muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass alle geschilderten Tipps und Übungen insbesondere bei schweren Krankheiten niemals den ärztlichen Rat ersetzen können. Betrachten Sie die Tipps vielmehr als vorbeugende bzw. unterstützende Maßnahmen bei der Gesunderhaltung oder beim Gesundwerden. Noch ein wichtiger Satz in Bezug auf die Gesundheit, der da lautet: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!

1. März
Sichern Sie sich Ihre Bewegungsvorteile

Der Frühling steht vor der Tür. Dann ist wieder viel mehr Zeit für regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Dies bringt Ihnen und Ihrer Gesundheit folgende Vorteile:

• Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird geringer.

• Ihre Herzfrequenz, Ihr Pulsschlag sinkt.

• Ihr Blut wird fließfähiger. Das Risiko eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls nimmt ab.

• Ihre Atmung wird (automatisch) tiefer.

• Das Gehirn wird besser durchblutet, sie können klarer denken.

• Sie erhalten beim Bewegungstraining viele gute Ideen.

• Stress wird abgebaut.

• Ihre Lebenserwartung kann um circa 3 bis 4 Jahre steigen.

Also, los geht’s, bewegen Sie sich.

2. März
Gesundheit durch positive Leitsätze

Unser Denken steuert und beeinflusst unser Befinden. Der Apotheker Émile Coué erkannte, dass jeder Gedanke das Bestreben hat, sich zu verwirklichen, je länger er das Bewusstsein ausfüllt. Coué empfahl daher eine regelmäßige Wiederholung positiver Sätze wie „Es geht mir in jeder Hinsicht jeden Tag besser und besser.“

Es gibt die Regel, dass sich Gewohnheiten und Gedanken nach ca. 21 Tagen verinnerlicht haben. Wiederholen Sie also diesen Leitsatz oder selbst entwickelte kurze Suggestionen in den nächsten mindestens 21 Tagen.

3. März
Gesundheit durch Autosuggestionen

Vertrauen Sie sich bei Krankheiten stets der Hilfe eines Arztes an. Sie können jedoch zum raschen Heilungsprozess beitragen, indem Sie fest an eine innere Macht glauben, die Sie bei der Heilung unterstützt. Bilden Sie dazu kurze Sätze wie z.B. „Die innere Heilkraft macht mich gesund.“ Wiederholen Sie diesen Slogan regelmäßig in Gedanken. Stellen Sie sich dazu vor, wie es sich anfühlt, wenn Sie wieder gesund sind. Mit solch unterstützenden Autosuggestionen fördern Sie den Heilungsverlauf mental.

4. März
Der ganzheitliche Ansatz

Top-Coaching-Impuls

Mein wichtigster Tipp für Sie, vor allem wenn ich nur einen äußern dürfte, wäre:

Schützen Sie Ihre Gesundheit ganzheitlich, in dem Sie Ihren Körper, Ihre mentale und seelische Leistungsfähigkeit gleichwertig behandeln. Beachten Sie bei allen Ihren gesundheitserhaltenden Plänen und Aktionen Körper, Geist und Seele gleichwertig.

Treiben Sie also nicht nur intensiv körperlich Sport, sondern pflegen Sie auch Ihr Denken und Ihre Seele. Halten Sie die Balance.

In vielen nachfolgenden Impulsen finden Sie viele weitere Impulse und Anregungen, wie Sie Körper, Geist und Seele gleichmäßig beachten und pflegen können.

5. März
Weg zur Gesundheit – die Vorstellungskraft

Denken Sie niemals, wie krank Sie sich fühlen. Auch wenn es oft schwerfällt, versuchen Sie sich intensiv vorzustellen, wie Sie sich im gesunden Zustand fühlen.

Drehen Sie schon während einer eventuellen Krankheit, sobald es diese zulässt, einen kleinen Film in Ihrer Fantasie, der in allen Details zeigt, wie es sein wird, wenn Sie wieder gesund sind.

6. März
Weg zur Gesundheit – die richtige Sprache

Untersuchen Sie Ihre Sprache auf Sätze wie „Ich bin alt und gebrechlich, ich bin krank, irgendwie ging es mir schon viel besser.“ Denken und sagen Sie stattdessen „Ich bin fit, ich fühle mich gut.“ Antworten Sie auf die Frage, wie es Ihnen geht, nicht mit Sätzen wie: „Es geht so, es ging schon besser, ich werde so langsam alt.“ Sagen Sie vielmehr: „Es geht mir gut, ich fühl mich jung und fit.“ Halten Sie auch Ihre Sprache gesund.

7. März
Weg zur Gesundheit – Vorbilder und kleine Schritte

Suchen Sie sich Vorbilder, die von einer eigentlich unheilbaren Krankheit geheilt wurden und nachher wieder mit vollem Erfolg im Leben standen. Im Zeitalter von Google finden Sie da mit Sicherheit viele Infos, Artikel, Blogs oder Bücher im Internet. Aber ich weiß auch aus eigener Erfahrung, wenn die Krankheit besonders schwer ist, fällt dieses Recherchieren alles andere als leicht und ist manchmal gar nicht so ohne weiteres möglich. Dann hilft der Weg der kleinen Schritte und Denkimpulse, z.B. mit Gedanken der Dankbarkeit. Dies vor allem dann in den Phasen, in denen auch aufgrund ärztlicher Hilfe Linderung bzw. Heilung langsam spürbar wird und der Heilprozess dann durch Ihre Gedanken unterstützt werden kann.

8. März
Gesundheit durch Bewegung

Bewegung bringt Ihnen folgende Vorteile und Effekte:

• Bewegung schützt vor Krankheit (Herz-Kreislauf-System, Immunabwehr).

• Bewegung aktiviert den Stoffwechsel und erweitert die Gefäße

• Bewegung reduziert Übergewicht, steigert die Fettverbrennung

• Bewegung baut Stress ab (Stresshormone werden abgebaut).

• Bewegung macht glücklich (Glückshormone werden freigesetzt).

Na, wenn das keine Vorteile sind. Und weil Bewegung so enorm wichtig ist, spielt sie in vielen weiteren folgenden Tagesimpulsen noch eine wichtige Rolle.

9. März
Move on – draußen

Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft. Fahren Sie Fahrrad oder wandern Sie. Dies ist gleichzeitig eine der besten Möglichkeiten, Stress abzubauen, und eine gute Anti-Aging-Methode. Auf gut Deutsch, das hält Sie jung. Des Weiteren sorgt Bewegung draußen in der Sonne für die Bereitstellung des wichtigen D-Vitamins für den Körper und dieses Vitamin ist eine gute Viren- und Infektabwehr.

Versuchen Sie in der Woche zweimal je eine halbe Stunde auf diese Art in Bewegung zu bleiben und sich vor allem dafür Zeit in Ihrem Terminkalender einzuplanen.

10. März
Die 4-7-8-Atmung

Die Methode verdankt ihren Namen dem Atemrhythmus: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden die Luft anhalten, 8 Sekunden ausatmen. Die Übung kann helfen, Panikattacken und Ängste zu lindern, den Blutdruck zu regulieren und das Einschlafen bzw. Wiedereinschlafen zu erleichtern. Zudem kann sie Gelüste nach Zigaretten oder Schokolade lindern, Heißhunger-Attacken regulieren und für eine höhere Stressresistenz sorgen. Wissenschaftliche Studien gibt es bisher noch wenig und doch häufen sich positive Erfahrungsberichte, die zum Ausprobieren motivieren können.

Ob im Liegen, in Ihrer Lieblings-Meditations-Haltung oder auf einem Stuhl – die Atemübung kann zu jeder Zeit und überall durchgeführt werden kann. Und so wird’s gemacht:

• Atmen Sie zuerst einmal tief ein und wieder aus.

• Atmen Sie nun tief durch die Nase ein und zählen Sie bis 4.

• Halten Sie die Luft an und zählen Sie von 1 bis 7.

• Atmen Sie mit geöffnetem Mund tief und gerne geräuschvoll aus, zählen Sie dabei von 1 bis 8.

• Atmen Sie so ca. zwei Minuten.

Bereitet Ihnen die Länge des Atemrhythmus Probleme, dürfen Sie auch gerne schneller zählen. Wichtig ist nur, dass Sie den Takt von 4-7-8 einhalten. Mit der Zeit wird Ihnen das Einhalten des Taktes immer leichter fallen.

11. März
Konzentrationsübung

Ist es Ihnen nicht möglich, spazieren zu gehen, machen Sie es einfach in Gedanken. Rufen Sie sich möglichst viele Einzelheiten Ihres letzten Parkbesuches oder eines anderen Spazierganges in Ihre Erinnerung zurück. Versuchen Sie sich an möglichst viele Dinge, Details und Anblicke genau zu erinnern. Entspannen Sie danach mit einer Atemübung. Diese Übung fördert Ihre Konzentration, bringt Sie auf andere Gedanken (weg von Krankheits- oder Stressgefühlen) und sorgt gleichzeitig für Entspannung.

Stellen Sie sich dazu Fragen, die Ihre Sinne ansprechen: welche Farbe hatte dies und jenes, welche Geräusche und Gerüche gab es dort? Sie werden merken, dass da so manche Lücke besteht, die Sie dann beim nächsten Besuch dort schließen können.

12. März
Die Eckpfeiler der Gesundheit

Denken Sie über folgende Aussage nach: Wichtige Heilkräfte sind:

• fester Glaube,

• guter Schlaf,

• das Musikhören oder Musikmachen,

• Lachen (Humor).

In den folgenden Impulsen erhalten Sie jeweils einige Tipps zum entsprechenden Stichwort.

13. März
Arzt und Glaube

Vertrauen Sie bei einer schweren Krankheit Ihrem Arzt oder Ihrem Heilpraktiker. Unterstützen Sie seine Tätigkeit durch positives Denken, durch Glauben an die Gesundheit. Beschäftigen Sie sich auch mit den Wunderheilungen, die in der Bibel in den Evangelien geschildert werden. Meditieren Sie über den Spruch von Jesus: „Dein Glaube hat dir geholfen.“

Denken Sie sich eine Autosuggestion in Bezug auf Gesundheit aus und denken Sie diese immer wieder intensiv. Ein solcher Satz könnte sein: ‚Ich glaube fest an meine Gesundung.‘

14. März
Unterstützung beim Gesundwerden

Nachfolgende Punkte sind interessant für Angehörige schwer erkrankter Menschen, die sowohl während der Krankheit begleiten, als auch beim wieder-gesund-werden wichtige Unterstützer sind. Dabei kann auch ein Coach unterstützende Hilfe leisten, denn die Ärzte haben dafür in der Regel keine Zeit:

• Suche nach sozialer Unterstützung (Familie, Kirche, Verein)

• Suche nach (verbleibenden) positiven Möglichkeiten der Lebensgestaltung im Alltag und in den Visionen.

• Suche nach einer praktischen und auch übergeordneten Sinngebung (hat die Krankheit auch etwas Positives?).

• Suche nach einer spirituellen Einbettung, nach einem höheren Sinn.

• Aktive Informationssuche, Problemanalyse und Planung der Behandlung und des weiteren Lebens.

15. März
Schlafen Sie gut – mit etwas Salz auf der Zunge

Hier ein kleiner, aber wirksamer Tipp für gutes Einschlafen. Der indische Arzt Dr. Batmanghelidj gab seinen Patienten, die schlecht schlafen konnten, folgenden Rat:

• Trinken Sie zuerst ein halbes Glas Wasser und

• nehmen Sie danach eine kleine Prise Salz auf die Zunge.

• Die Zunge locker halten.

• Das Salz ein wenig auf der Zunge belassen und dann mit dem Rest des Glases Wasser hinunterspülen.

Gehen Sie mit dem Salz jedoch sparsam um, vor allem dann, wenn Bluthochdruck ein Problem ist.

16. März
Gesundheit durch Musik

Selbstverständlich kann das Hören oder das Machen von Musik nicht unmittelbar heilen. Aber als unterstützender Faktor, um auf andere Gedanken zu kommen oder um für harmonischen inneren Ausgleich zu sorgen, ist Musik immer geeignet. Erlaubt ist dabei, was Ihnen gefällt. Schaffen Sie sich zeitliche Freiräume, um regelmäßig Musik zu hören.

Ganz spannend kann es auch sein, selbst Musik zu machen. Ist da ein Instrument ungenutzt schon länger im Schrank oder auf dem Speicher?

17. März
Gesundheit durch Lachen

Lachen Sie im Verlauf eines Tages immer wieder. Lachen Sie über sich selbst. Lachen Sie über Ihre Missgeschicke. Lachen Sie über einen guten Witz. Kaufen Sie ein humorvolles Buch, ein Witzebuch, schauen Sie im Fernsehen oder im Kino immer wieder Komödien an. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen: Lachen ist die beste Medizin.

Stellen Sie sich heute am Abend oder in den nächsten Tagen mal die Frage: was gab es denn heute zum Lachen, über andere oder vielleicht sogar über sich selbst?

Nichts? Dann gleich weiter zum nächsten Impuls.

18. März
Lachen – So tun, als ob

Auch wenn Sie mal meinen, es gibt nichts zu lachen, tun Sie so, als ob. Ziehen Sie für circa eine Minute beide Mundwinkel nach oben. Diese Stellung veranlasst Ihr Gehirn schon nach kurzer Zeit Wohlfühl- oder Glückshormone auszuschütten. Die Vorstellung eines Smileys kann eine gute Hilfe sein.

19. März
Gedanken der Liebe

Gedanken der Liebe halten gesund. Denken Sie doch heute einfach mal über folgende Zitate nach:

• Liebe ist eine Regung der Herzen.

• Liebe ist zwischen zwei Menschen die Vermählung der Seelen.

• Liebe ist Aufrichtigkeit, Güte und Integrität.

• Liebe ist …?

Überlegen Sie sich ganz entspannt selbst noch weitere Aspekte der Liebe. Was ist Liebe für Sie?

20. März
Verhältnis zum Mitmenschen

Sorgen Sie für ein gesundes Verhältnis zu Ihren Mitmenschen. Ein altes Sprichwort sagt: ‚Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.‘ Wenn Sie einen anderen Menschen abfällig oder negativ werten, egal ob ausgesprochen oder gedacht, rufen Sie bei Ihrem Mitmenschen eine ähnlich negative Reaktion hervor. Wenn Sie im anderen das Gute sehen und ansprechen, rufen Sie bei ihm entsprechend positive Reaktionen hervor. Negative Reaktionen und Gefühle machen auf Dauer krank, positive Stimmungen bewirken das Gegenteil. Sie können einen Menschen, der Ihnen Hass, Neid und andere destruktive Gefühle entgegenbringt, nicht mit gleichartigen Emotionen heilen. Die wirksamste und heilende Emotion ist immer die Liebe. Natürlich, es gibt Situationen, da geht das nicht. Dann hilft nur zeitliche und räumliche Distanz zu einem Menschen, der Ihnen Böses zugefügt hat.

21. März
Gesundheit durch Bewegung zwischendurch

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, sich zu bewegen. Dies gilt besonders am Arbeitsplatz. Nutzen Sie die Pausen zu einem kleinen Minispaziergang. Gehen Sie dabei flott und versuchen Sie, Ihre Gedanken abzuschalten. Auch in der Mittagspause ist es sinnvoll, sich ein wenig zu bewegen.

Beenden Sie Ihren kleinen Spaziergang mit einer kleinen Atemübung. Verbinden Sie Ihre Schritte mit der Atmung: Zählen Sie vier Schritte beim Einatmen – zwei Schritte Pause – vier Schritte beim Ausatmen – zwei Schritte Pause. Dann den Zyklus wieder von vorne beginnen und ca. 1-2 Minuten so atmen. Dies ist die sogenannte 4-2-4-2-Atmung.

22. März
Augenpflege – Die Klopfmassage

Hier eine kleine Übung für zwischendurch. Sie dient zur Gesunderhaltung eines unserer wichtigsten Organe, dem Auge. Entspannen Sie dabei Ihre Augen mit der sogenannten Klopfmassage. Dabei klopfen Sie circa eine Minute mit Ihren Fingerkuppen sanft im Kreis auf die Augenknochen oben und unten und auf die Schläfen. Das fördert die Durchblutung. Schweifen Sie immer wieder auch zwischendurch mit Ihrem Blick in die Ferne, vor allem nach längerer und intensiver Bildschirmarbeit. Dies entspannt die Linsenmuskulatur und stellt Ihren Fokus auf „Weit“.

23. März
Heilatmung

Vielfach wird in der Literatur über das richtige Atmen darauf verwiesen, dass mit der entsprechenden Atmung auch ein Beitrag zur Gesundung geleistet werden kann. Hier eine Atemübung, die für Heilung oder Linderung von Beschwerden, auf jeden Fall für Entspannung sorgt:

• Reiben Sie Ihre Hände, bis Sie Wärme spüren.

• Legen Sie die Hände dann auf eine Stelle Ihres Körpers, die Ihnen Unwohlsein bereitet.

• Stellen Sie sich jetzt vor, wie Sie beim Einatmen Ihrem Körper Heilkraft zuführen (in Ihrer Vorstellung entweder über die Beine vom Boden her oder mit der Atmung in den Körper einfließend).

• Beim Ausatmen führen Sie die Heilkraft über Ihre Arme und Hände zu der Stelle, an der Sie sich unwohl fühlen oder Schmerzen verspüren.

• Beim Einatmen denken: Heilkraft fließt ein – beim Ausatmen: Heilkraft fließt dort und dort hin.

• 1-2 Minuten so atmen.

24. März
Kontrastatmung

Hier nochmals eine Atemübung, die leicht durchgeführt werden kann. Diese Übung hilft Ihnen dabei, Ihren derzeitigen Gefühlszustand zu akzeptieren. Atmen Sie dabei ruhig und gleichmäßig. Bilden Sie während des Atmens unterschiedliche Begriffspaare wie:

• beim Einatmen: Liebe – beim Ausatmen: Hass

• beim Einatmen: Gesundheit – beim Ausatmen: Krankheit

• beim Einatmen: Harmonie – beim Ausatmen: Streit

Arbeiten Sie beim Einatmen mit positiven, beim Ausatmen mit negativen Begriffen. Betrachten Sie das Einatmen als Erhalten oder Empfangen, lassen Sie beim Ausatmen los.

25. März
Gesundheitsfaktor richtige Ernährung

Ernährung ist eine umfängliche Wissenschaft für sich. So manches ändert sich auch immer wieder. Mit den nachfolgenden Tipps soll zunächst nur das Augenmerk auf bewusstes, konzentriertes Essen gelenkt werden:

• Essen Sie in Ruhe.

• Überlegen Sie sich: was esse ich da, woher kommt das Essen?

• Kauen Sie gründlich.

• Seien Sie mit Augen, Ohren, Nase, Zunge und Haut beim Essen.

• Essen Sie nicht über das satt sein hinaus.

• Essen Sie konzentriert, schmecken und riechen Sie das Essen.

• Genießen Sie das Essen (schalten Sie Gedanken an ungesundes oder vermeintlich zu viel Essen ab).

26. März
5 x am Tag … Obst und Gemüse

Die Regel fünfmal am Tag Obst und Gemüse (auf Gemüse vielleicht sogar den Schwerpunkt richten) ist nicht neu aber zeitlos gültig und sie wird gerne vergessen. Vitamine sind nachgewiesen ein wichtiger Baustein bei der Infekt- und Virenabwehr. Zum Beispiel auch das D-Vitamin, das sowohl im Freien als auch über die Nahrung aufgenommen werden kann (einfach mal googeln, ist wichtig). Des Weiteren werden z.B. Haferflocken in Verbindung mit Obst als hochwertig und hilfreich angesehen.

27. März
Bleiben Sie in Bewegung

Nutzen Sie überall, wo Sie sich gerade befinden, die Möglichkeit, sich zu bewegen. Benutzen Sie in der Firma oder in öffentlichen Gebäuden statt des Aufzugs doch einfach mal die Treppe. Wenn Sie mit einem Kollegen, der nicht gerade ganz weit entfernt arbeitet, etwas zu besprechen haben, gehen Sie zu ihm und pflegen Sie dabei gleich den persönlichen Kontakt. Machen Sie im Privatleben kleinere Besorgungen zu Fuß oder nehmen Sie das Fahrrad.

Welche Möglichkeiten gibt es für Sie noch, sich im Alltag mehr zu bewegen?

28. März
Einfaches Muskeltraining

Mit regelmäßigem Training Ihrer Muskelpartien verbrennen Sie gleichzeitig Fett und erhalten sich eine feste Muskulatur. Für ein gutes Grundtraining Ihrer wichtigen Muskelpartien wie Arme, Beine, Bauch und Gesäß benötigen Sie nicht mal das Sportstudio. Natürlich ist gegen den Besuch eines Fitness-Studios nichts einzuwenden. Aber schon mit wenigen regelmäßigen Übungen zu Hause und nebenher lässt sich viel erreichen.

Beginnen Sie doch heute und später öfters einfach den Tag mit 5-10 Liegestützen und 15-20 Kniebeugen. Eine Stange im Türrahmen angebracht, ermöglicht Klimmzüge. Arme und Beine werden dadurch sichtbar kräftiger. Den Erfolg bringt dabei die Regelmäßigkeit.

29. März
Krafttraining nebenbei

Wenn Sie unter Zeitmangel leiden, machen Sie doch einfach ein paar isometrische Kraftübungen, z.B. schon morgens im Badezimmer:

• Drücken Sie Ihre Handflächen vor Ihrer Brust gegeneinander.

• Drücken Sie mit gespreizten Fingern links und rechts gegen den Türrahmen Ihres Bades. Pressen Sie Ihre Gesäßbacken fest zusammen und lassen Sie sie dann wieder los.

• Machen Sie beim Zähneputzen einige Kniebeugen.

Hierbei schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie kräftigen Ihre Muskeln und bringen Ihren Kreislauf in Schwung.

Wäre es nicht interessant, dieses Training nebenbei, oder isometrisches Training, zu einem regelmäßig längeren Training zuhause auszubauen? Auch für ein effektives Training zuhause halten das Internet oder Bücher zahlreiche Informationen und Anregungen bereit.

30. März
Gesundheitslektüre

Lesen Sie viel zum Thema Gesundheit. Nutzen Sie hierzu auch das Internet. Sie finden dort unzählig viele kostenlose Informationen. Achten Sie jedoch auf eine solide Herkunft der Informationen. Auf den Webseiten der Krankenkassen können Sie zum Beispiel niemals schiefliegen.

Könnte es für Sie interessant sein, für die Gesundheitslektüre regelmäßig Zeit zu reservieren?

31. März
Fernsehen, YouTube und Gesundheit

Oft kritisiert, das Fernsehprogramm. Aber schauen Sie mal genauer hin. Beim Thema Gesundheit bietet auch das Fernsehen eine große Auswahl an anspruchsvollen Sendungen, auf vielen Kanälen. Schauen Sie sich im Programmangebot um und nutzen Sie das Fernsehgerät, um gezielt Informationen rund um das Thema Gesundheit zu erhalten. Ist da mal kein interessanter Fernsehfilm oder Krimi für Sie im Angebot, bleiben Sie doch beim Zappen einfach mal bei einem Beitrag zur Gesundheit hängen. Und wenn Sie nichts finden, dann gibt es ja auch noch YouTube und da gibt es mittlerweile Gesundheitsbeiträge wie Sand am Meer, zu nahezu jedem Thema.

April
Monatsthema: Erfolg durch persönliche Weiterentwicklung und Weiterbildung

In den Tagesimpulsen des Monats April soll aufgezeigt werden, dass jeder sich persönlich weiterentwickeln muss, um dauerhaft Erfolg zu haben. Sei es durch Weiterbildung oder sei es durch Prüfung des eigenen Verhältnisses zu den Mitmenschen. Ein ganz wichtiger Lernprozess ist der Umgang mit unseren Mitmenschen. Arbeiten Sie ständig an sich. Bilden Sie sich auch fachlich permanent weiter. Bleiben Sie in Ihrer Entwicklung niemals stehen. Stillstand bedeutet fast immer Rückschritt.

Von Henry Ford stammt passend dieses Zitat:

„Jeder der aufhört zu lernen, ist alt, ob er zwanzig oder achtzig Jahre zählt. Jeder der weiterlernt ist jung, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen.“

Бесплатный фрагмент закончился.

1 436,17 ₽

Жанры и теги

Возрастное ограничение:
0+
Дата выхода на Литрес:
12 ноября 2024
Объем:
192 стр. 5 иллюстраций
ISBN:
9783961361137
Издатель:
Правообладатель:
Bookwire
Формат скачивания:

Похожие книги