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Herausgegeben von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland (K. d. ö. R.) und in der Deutschschweizerischen Vereinigung.

978 - 3-8150 - 0257-5 Softcover rot

978 - 3-8150 - 0258-2 Softcover grün

978 - 3-8150 - 0259-9 Softcover blau

978 - 3-8150 - 0260-5 Hardcover

978 - 3-8150 - 0261-2 Leder schwarz

978 - 3-8150 - 0262-9 Leder rot

978 - 3-8150 - 0263-6 Leder schwarz mit Reißverschluss

978 - 3-8150 - 0264-3 Organistenausgabe

978 - 3-8150 - 2634-2 E-Book (EPUB)

978 - 3-8150 - 2635-9 E-Book (MOBI)

© 1. Auflage, 2015

Saatkorn-Verlag GmbH, Abt. Advent-Verlag, Lüneburg

www.advent-verlag.de

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Die Abdruckrechte wurden unter der Maßgabe der Verwendung des Liederbuches für den Gottesdienst und für gottesdienstähnliche Veranstaltungen gemäß § 63 UrhG erteilt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Verarbeitung in elektronischen Systemen. Der Erwerb dieses Liederbuches (ob gedruckt oder als E-Book) berechtigt nicht zur Projektion von Liedern im Gottesdienst.

Nähere Informationen: www.glauben-hoffen-singen.de

Das ausführliche Impressum steht am Ende des Buches.

Übersicht

Vorwort

Hinweise zum Gebrauch

Inhalt

LIEDTEIL

ANHANG

Andacht und Gottesdienst, Texte und Gebete

Kurzbiografien

Rechteinhaber, Rechteverwalter

Themenverzeichnis

Bibelstellenregister

Lieder nach Sachgruppen

Alphabetisches Verzeichnis der Lieder

Ausführliches Impressum

Lieder nach Rubriken

GOTT BEGEGNEN

Lob und Dank

1 Ich singe dir mit Herz und Mund

2 Allein Gott in der Höh sei Ehr

3 Sollt ich meinem Gott nicht singen (a/b)

4 Nun danket all und bringet Ehr

5 Stimmt unserm Gott ein Loblied an

6 Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut

7 Nun danket alle Gott

8 Singt unserm Gott ein neues Lied

9 Lob Gott getrost mit Singen

10 Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit

11 Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

12 O dass ich tausend Zungen hätte

13 Dir, dir, o Höchster, will ich singen

14 Großer Gott, wir loben dich

15 Aus freudigem Herzen erklingt unser Lob

16 Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn

17 Lobe, Seele, deinen Herren

18 Wie groß ist des Allmächtgen Güte

19 O Gott, sei gelobt

20 Gott ist König, sein ist alle Macht über diese Welt

21 Lasst alle, die leben, mit Lobpreis erheben

22 O Gott, dir sei Ehre, der Großes getan

23 Lobt den Herrn, ihr Himmel, lobt ihn!

24 Singt dem Herrn ein neues Lied (Stier)

25 Singet dem Herrn ein neues Lied

26 Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt

27 Kommt, stimmt doch mit uns ein

28 Halleluja, Halleluja

29 Lobe den Herrn, meine Seele (Kissel)

30 Wiesen und Berge

31 Dankt dem Herrn, dankt dem Herrn

32 Ich sing dir mein Lied

Anbetung

33 Lob, Anbetung, Ruhm und Ehre

34 Laudate omnes gentes

35 Wie schön leuchtet der Morgenstern

36 Wunderbarer König, Herrscher von uns allen

37 Gott ist gegenwärtig

38 Gott in der Höh sei Preis und Ehr

39 Dir, Gott, sei die Ehre und dir, Gott, die Macht

40 Lasst uns lobsingen

41 Ehre sei dem Vater und dem Sohne

42 Jesus Christus herrscht als König

43 Preist den Herrn der Herrlichkeit

44 Herr Jesus, o König, du bist‘s, der uns liebt

45 Schönster Herr Jesu, Herrscher aller Enden

46 Ich bete an die Macht der Liebe

47 Krönt ihn, den Herrn der Herrn

48 Du, dessen Name heilig ist

49 Wie Schönheit für das Auge

50 Majestät, herrliche Majestät

51 Jesus, du bist König mitten unter uns

52 Laudate Dominum

53 Ein König voller Pracht

54 Herr, dein Name sei erhöht

55 Groß ist unser Gott, Herr der Ewigkeit

56 Herr, öffne du mir die Augen

57 Dir gehört mein Lob

58 Mein Jesus, mein Retter

59 Herr, du bist mächtig

60 Unser Gott ist ein mächtiger Gott

61 Heilig, heilig, heilig bist du

62 Heilig, heilig, heilig ist der Herr

63 Licht dieser Welt, du strahlst in unsrer Nacht auf

64 Komm, jetzt ist die Zeit, wir beten an

65 Vater, wir sind hier

66 Ich bin, der ich bin

Psalmen

67 Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen

68 Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

69 Du bist ein wunderbarer Hirt

70 Der Herr ist mein getreuer Hirt

71 Ich will den Herren loben allezeit

72 Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist

73 Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist

74 Kommt herbei, singt dem Herrn

75 Stimmet ein neues Lied an

76 Nun jauchzt dem Herren, alle Welt

77 Nun lob, mein Seel, den Herren

78 Lobe den Herrn, meine Seele (Taizé)

79 Lobe den Herrn! Sing ihm dein Lied

80 Auf, Seele, Gott zu loben

81 Der Herr denkt an uns (K)

82 Lobt Gott den Herrn, ihr Völker all

83 Dankt, dankt dem Herrn, jauchzt, volle Chöre

84 Sehnsüchtig schau ich auf zu fernen Höhen

85 Ich hebe meine Augen auf

86 Aus der Tiefe (K)

87 Aus tiefer Not schrei ich zu dir

88 Du bist da, du bist da

89 Ob ich sitze oder stehe

90 Du meine Seele, singe

91 Erfreue dich, Himmel

92 Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum

93 Unser Gott ist heilig

GOTT ERLEBEN

Einladung Gottes

94 Du hast uns, Herr, gerufen

95 Herr Jesu Christ, dich zu uns wend

96 Liebster Jesu, wir sind hier

97 Tut mir auf die schöne Pforte

98 Jesu, komm in unsre Mitte

99 Vater, Sohn und Heiliger Geist

100 Singet fröhlich unserm Gott

101 Herr, in deinem Namen treffen wir uns hier

102 Der Gottesdienst soll fröhlich sein

103 Wir sind hier zusammen (K)

104 Jesus, wir sehen auf dich

Sabbat

105 Shabbat Shalom

106 Dir, Ewiger, sei dieser Tag geweihet

107 Mächtiger Gott, Herr Himmels und der Erde

108 Du hast am siebten Tag geruht

109 O Herr, an deinem Ruhetage

110 O Tag des Herrn, Tag voller Licht

111 Dies ist der Tag des Herrn

112 O Sabbattag, du schöne Zeit

113 O Tag voll Ruh und Wonne

114 Dies ist der Ruhetag

115 Herr, ich suche deine Ruhe

116 Kommt zu dem Herrn und werdet still

117 Ein Segen liegt verborgen

118 Herr Jesus, Herr des Sabbattags

119 Die Sonne geht zur Rüste

Gebet

120 In der Stille angekommen

121 Wenn wir singen, wenn wir beten

122 Die Hände, die sich falten

123 Lehre, Herr, mich beten

124 Nun wir still die Hände falten

125 Bleibet hier und wachet mit mir

126 Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht

127 Öffne meine Augen

128 Bist zu uns wie ein Vater

129 Vater unser, der du bist im Himmel

Bitte und Fürbitte

130 O Lord, hear my pray‘r

131 O Jesu Christe, wahres Licht

132 Leite mich, leit mich in Gerechtigkeit

133 Gott, ich suche dich

134 Gott, mein Gott, ich rufe dich

135 Herr, gib uns deinen Frieden (K)

136 Herr, erbarme dich

137 Kyrie, Kyrie eleison

138 Wer bittet, dem wird gegeben

139 Mit vollen Herzen stehen wir vor dir

140 Alle eure Sorge werft auf ihn

141 Wer macht uns Hoffnung

142 Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut

143 Komm in unsre stolze Welt (a/b)

144 Komm, Gott, mit deiner Gnade

Gottes Wort und Verkündigung

145 Wir warten, Herr, dass du dein Wort

146 Herr, öffne mir die Herzenstür

147 Nun geh uns auf, du Morgenstern

148 Licht, das in die Welt gekommen

149 Auf dein Wort will ich trauen

150 Teures Wort aus Gottes Munde

151 Gott, dein Wort, die gute Gabe

152 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (K)

153 Gottes Wort bleibt fest bestehn

154 O Wort aus Gottes Mund

155 Brich mir das Lebensbrot

156 Nun gib uns Pilgern aus der Quelle

157 Halt im Gedächtnis Jesus Christ

158 O Christus, Wort der Ewigkeit

159 Herr Jesus Christ, dein Wort erklang

160 Das Wort, das diese Welt

161 Lehre uns zu hören

162 Stille vor dir, mein Vater

163 Gott, ich will dich suchen

164 Dein Wort ist ein warmes, helles Licht

Bekenntnis

165 Ich glaube: Gott ist Herr der Welt

166 Ich weiß, woran ich glaube

167 Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben

168 Wir sehen täglich in der Welt

169 Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude

170 Kommt her, ich will erzählen

171 Jesus Christus, König und Herr

172 Ich glaube an Gott, den einen

173 Unser Gott hat uns geschaffen

174 Was für ein Mensch

175 Gott liebt diese Welt

Taufe

176 Getauft auf deinen Namen

177 Von Gott kommt diese Kunde

178 Ich bin getauft auf deinen Namen

179 Du hast mich, Herr, zu dir gerufen

180 Ich nehme, Herr, mein Leben aus deiner guten Hand

181 Breit deine starken Hände

182 Der du neues Leben mir schufst

183 Herr, du hast alles neu gemacht

184 Ich geb mein Leben hin an dich, o Herr

185 Herr, ich will neu beginnen mit dir

Abendmahl

186 Du hast zu deinem Abendmahl

187 Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen

188 Beim letzten Abendmahle

189 Herr, ich falle vor dir nieder

190 Herr, du hast dich gern mit vielen

191 Wir wollen deinen Tod verkünden

192 Lasst uns feiern das Mahl, das er uns gab

193 In jener Nacht vor seinem Tod

194 Kommt zum Mahl, für uns bereitet

195 Seht, wie er euch gedient

196 Jeder braucht Brot, das ihn sättigt

197 Die Stunde ist da, Jesus Christus

198 Wir kommen, Herr, zu deinem Mahl

199 Gott, wir bringen vor dich, was wir haben

200 Auf, bringt Gaben und Lob herbei

201 Ich bin das Brot, lade euch ein

202 Kommt an den Tisch seiner Gnade

203 Sieh, das Lamm Gottes

Segen

204 Gott, segne die Erde, auf der ich lebe

205 Verleih uns Frieden gnädiglich

206 Ach bleib mit deiner Gnade

207 Lass mich dein sein und bleiben

208 Herr, segne uns und behüte uns

209 Wenn wir jetzt weitergehen

210 Komm, Herr, segne uns

211 Segne uns, o Herr

212 Geht hin, ihr Gesegneten

213 Bleib mit deiner Gnade bei uns

214 Segne und behüte uns nach deiner Güte

215 Jesus Christus segne dich

216 Segne und behüte uns, segne und behüte uns

217 Sei unser Gott, der alle Welt

218 Bewahre uns, Gott

219 Schalom, Schalom, der Herr segne uns

220 Bleibe bei mir, Christus, in mir

221 Der Herr segne dich, behüte dich

222 Der Herr wird dich mit seiner Güte segnen

223 Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen

224 Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi

GOTT ERKENNEN

uns verheißen (Advent)

225 Macht hoch die Tür

226 Es kommt ein Schiff, geladen

227 O Heiland, reiß die Himmel auf

228 Mach dich auf und werde licht

229 O komm, o komm, du Morgenstern

230 Wie soll ich dich empfangen

231 Gott sei Dank durch alle Welt

232 Tochter Zion, freue dich

233 Freue dich, Welt, der Herr ist da

234 Die Nacht ist vorgedrungen

235 Hoch preiset meine Seele Gott

236 Alle Knospen springen auf

zu uns gekommen (Weihnachten)

237 Kommt und lasst uns Christus ehren

238 Es ist ein Ros entsprungen

239 Gelobet seist du, Jesu Christ

240 Nun singet und seid froh

241 Vom Himmel hoch, da komm ich her

242 Fröhlich soll mein Herze springen

243 Gloria, Gloria in excelsis Deo (K)

244 Lobt Gott, ihr Christen allzugleich

245 Ich steh an deiner Krippe hier

246 O Bethlehem, du kleine Stadt

247 Herbei, o ihr Gläubgen

248 Vom Wunder sangen Engel bei Nacht

249 Verwunderlich und seltsam

250 Hört, der Engel Chor steigt nieder

251 Hört die Engelchöre singen

252 O welch wundersam Geschehen

253 Stille Nacht, heilige Nacht

254 O du fröhliche, o du selige

255 Freu dich, Erd und Sternenzelt

256 Kommet, ihr Hirten

257 Weil Gott in tiefster Nacht erschienen

258 Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg

259 Ich will dich ansehn

260 Der Himmel berührt die Erde

für uns hingegeben (Passion)

261 O Haupt voll Blut und Wunden

262 O Lamm Gottes, unschuldig

263 Du schöner Lebensbaum des Paradieses

264 Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen

265 Wenn ich vor deinem Kreuze stehe

266 Komm zum Kreuz mit deinen Lasten

267 Dort auf dem Hügel Golgatha

268 Were you there

269 Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt

270 In einer fernen Zeit gehst du nach Golgatha

271 Holz auf Jesu Schulter

272 Vor deinem Kreuz, Herr, will ich stille werden

273 Wie tief muss Gottes Liebe sein

274 Kommt und seht Gottes Sohn

275 Jesus am Kreuz, von allen verlassen

276 Zwischen Himmel und Erde ist ein Riss

für uns auferstanden (Ostern)

277 Christ ist erstanden

278 Erstanden ist der heilig Christ

279 Wir wollen alle fröhlich sein

280 Gelobt sei Gott im höchsten Thron

281 Christus ist auferstanden

282 Lasst uns erfreuen herzlich sehr

283 Er ist erstanden, Halleluja

284 Der schöne Ostertag

285 Halleluja! Jesus lebt

286 Jesus Christus, Herr und Gott

287 Wie morgenrot der Tag erwacht

288 Hell brennt ein Licht

289 Seid nicht bekümmert

290 Ich weiß, er hat mich befreit

291 In Christus ist mein ganzer Halt

für uns erhöht (Himmelfahrt)

292 Gen Himmel aufgefahren ist

293 Ihr Christen, hoch erfreuet euch

294 Mit Jauchzen freuet euch

295 Wir feiern deine Himmelfahrt

296 Die ganze Welt ist voll Gesang

mit uns allezeit (Pfingsten)

297 Der Glaube ist mehr als die Kraft unsres Herzens

298 Komm, Heilger Geist, der Leben schafft

299 Komm, Geist des Glaubens, komm

300 Geist der Wahrheit, Heilger Geist

301 Komm, Herr Gott, Heilger Geist

302 O komm, du Geist der Wahrheit

303 Ein Licht geht uns auf

304 Wind kannst du nicht sehen

305 Wie im sanften Ruf der Taube

306 Einst kommt der Tag, einst kommt die Zeit

307 Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft

308 Heilger Geist, komm, wirke unter uns

309 Geist des Vaters, du durchdringst mich

er wird kommen (Wiederkunft)

310 Bald kommt Jesus Christus wieder

311 Ihr lieben Christen, freut euch nun

312 Seid guten Muts und freut euch schon

313 Wir warten dein, o Gottes Sohn

314 Es ist gewisslich an der Zeit

315 Freut euch! Der Herr ist nah

316 Blast die Posaune, dass laut es erklingt

317 Wir sind voll Hoffnung auf den Tag des Herrn

318 Der Herr bricht ein um Mitternacht

319 Herr, wir glauben, dass du wiederkommst

320 Nah ist der Herr

321 Die Gott lieben, werden sein wie die Sonne

322 Unterwegs nach Hause

323 Ich seh den König kommen

GOTT GLAUBEN

Ruf zum Glauben

324 Aus den Dörfern und aus Städten

325 Such, wer da will, ein ander Ziel

326 Kommt, lasst zum Lebensquell uns eilen

327 Suchet zuerst Gottes Reich in dieser Welt

328 Steig in das Boot. Nimm die Netze. Fahr los

329 Kommt, atmet auf, ihr sollt leben

330 Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben

331 Wer nicht wagt zu glauben

332 Gott ruft uns Menschen zu: Fangt an zu leben

Sehnsucht nach Gott

333 Das, was mich atmen lässt

334 Jesus zu kennen und Jesus zu haben

335 Bei dir, Jesu, will ich bleiben

336 Jesus, treuer Jesus, mach mich ewig dein

337 Der Stern von damals ist verglüht

338 Meister, sie alle suchen dich

339 Ich steh vor dir, Herr, zaudernd, ohne Rat

340 Wir strecken uns nach dir

341 Wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser

342 Da wohnt ein Sehnen tief in uns

343 Bei Gott bin ich geborgen

344 Komm, komm, du Sohn des Höchsten

345 Nur den Saum deines Gewandes

Umkehr und Neuanfang

346 Wag den Sprung in Gottes Hände

347 Was soll ich denn bloß machen

348 So wie ich bin, komm ich zu dir

349 O Herr, nimm unsre Schuld

350 Du barmherziger Gott

351 Meine engen Grenzen

352 Wie Gott mich haben möchte

353 Herr, ich komme zu dir, und ich steh vor dir, so wie ich bin

354 Herr, ich komm zu dir, suche die Veränderung

355 Jesus, zu dir kann ich so kommen, wie ich bin

Glaube und Rechtfertigung

356 Es ist das Heil uns kommen her

357 Nun freut euch, lieben Christen gmein

358 Aus Gnaden soll ich selig werden

359 Ich freu mich in dem Herren

360 O Heiland meiner Seele

361 Stark ist meines Jesu Hand

362 Nun hab ich Heil gefunden

363 Welch Glück ist‘s, erlöst zu sein

364 Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte

365 Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt

366 Die Macht des Todes ist besiegt

367 O Glück der Gnade

368 Du bist die Kraft, die mir oft fehlt

369 Du hast Erbarmen und zertrittst all meine Schuld

370 Jeder Mensch braucht Erbarmen

371 Allein deine Gnade genügt

Gemeinde Gottes

372 Du unser Haupt, Herr Jesu Christ

373 Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort

374 Wir treiben, Herr, im Strom der Zeit

375 Herz und Herz vereint zusammen

376 Freut euch, denn Christus ist der Herr

377 Strahlen brechen viele aus einem Licht

378 Suchen und fragen, hoffen und sehn

379 Gut, dass wir einander haben

380 Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn

381 Schritt für Schritt gemeinsam nach vorne

Fürsorge Gottes

382 Gott, deine Liebe reicht weit

383 Bis hierher hat mich Gott gebracht

384 Er führet mich! Das Herze singt

385 Deine Segenshände lagen stets auf mir

386 Solang es Menschen gibt auf Erden

387 Meine Zeit ist Gottes Zeit

388 Herr, unser Herr, wie bist du zugegen

389 Gott hat mir längst einen Engel gesandt

390 Meinem Gott gehört die Welt

391 Wo ich auch stehe, du warst schon da

392 Deine Hand ist über mir

393 Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin

GOTT ERMUTIGT

Vertrauen wagen

394 Vertraut den neuen Wegen

395 Was mein Gott will, gescheh allzeit

396 Befiehl du deine Wege

397 In allen meinen Taten

398 Ich steh in meines Herren Hand

399 Meinen Jesus lass ich nicht

400 Was Gott tut, das ist wohlgetan

401 So nimm denn meine Hände

402 Weiß ich den Weg auch nicht

403 Ich vertraue dir, Herr Jesu

404 Herr, mein Gott, bei Tag und Nacht

405 Stimme, die Stein zerbricht

406 Meine Seele ist stille in dir

407 Meine Zeit steht in deinen Händen

408 Lege deine Sorgen nieder

409 Vater, ich komme jetzt zu dir

410 Wer auf Gott vertraut

411 Meine Hoffnung und meine Freude

412 Herr, wohin sonst sollten wir gehen

Jesus folgen

413 Herr, gib uns Mut zum Hören

414 Seit du geboren bist

415 Wir flehn zu dir, Herr Jesu Christ

416 Herr, ich bin dein Eigentum

417 Ein reines Herz, Herr, schaff in mir

418 Gelobet seist du, treuer Gott

419 Wohl denen, die da wandeln

420 Erneure mich, o ewges Licht

421 Mein Schöpfer, steh mir bei

422 Ich will streben nach dem Leben

423 Jesu, geh voran

424 Ich bleib bei dir, o mein Herr Jesu Christ

425 Gib mir das Wollen und Vollbringen

426 Mein Jesus, ich lieb dich

427 Ich will Jesus folgen

428 Mit dem Herrn fang alles an

429 Komm zu dem Heiland, komme noch heut

430 Nur mit Jesus will ich Pilger wandern

431 Näher, noch näher, fest an dein Herz

432 Heilger Geist, du Gotteslicht

433 I have decided to follow Jesus

434 Was ich erträume, hast du schon getan

435 Liebe ist nicht nur ein Wort

436 Wenn wir mit offnen Herzen hören

437 Aus der Tiefe, fast verschüttet

438 Durch die Wüste ins gelobte Land

Glauben erleben

439 Wenn Glaube bei uns einzieht

440 Wer nur den lieben Gott lässt walten

441 Ist Gott für mich, so trete

442 Jesu, meine Freude (Franck)

443 Dich, Herr, meine Stärke

444 Stern, auf den ich schaue

445 Mein Jesus ist mein Leben

446 Jesus, meine Sonne in der dunklen Nacht

447 Ich blicke voll Beugung und Staunen

448 Nimm mit dir den Namen Jesu

449 Gott ist die Liebe

450 Seliges Wissen: Jesus ist mein

451 Ich glaube, dass Gott größer ist

452 Dein bin ich, Gott

453 Alles vermag ich

454 So tief der Grund des Meeres misst

455 Dringt mein Verstand ins Tiefe vor

456 Schwimmen wir alle im großen Meer

457 Wir sind gemeinsam auf schwankender Fahrt

458 Hab Dank von Herzen, Herr

459 Das Höchste meines Lebens ist: dich kennen, Herr

460 Die Wüste vor Augen

461 Bis ans Ende der Welt

462 Wo Glaube beginnt, wird Gewissheit entstehn

Jesus bekennen

463 Sonne der Gerechtigkeit

464 Wenn du mich sendest, will ich gehen

465 Jesu, meine Freude (Schöne)

466 Herr, lass deine Wahrheit

467 Die Zeit steht an der Wende

468 Du sendest uns durch dein Wort in die Welt

469 Wir wolln bezeugen

470 Leuchtend strahlt des Vaters Gnade

471 Es gibt viel zu tun für Jesus

472 Herr, wir sind zu dir gekommen

473 Da, wo man ohne Hoffnung lebt

474 Ein Leben, gegeben für den Herrn der Welt

475 Seid fröhlich in der Hoffnung

Liebe leben

476 Wo Menschen sich vergessen

477 Herr Christ, mach uns zum Dienst bereit

478 So jemand spricht: Ich liebe Gott

479 Lass uns in deinem Namen, Herr

480 Hilf, Herr meines Lebens

481 Damit aus Fremden Freunde werden

482 Wo die Liebe wohnt (K)

483 Lass mich dir die Hände reichen

484 Brich dem Hungrigen dein Brot

485 Kleines Senfkorn Hoffnung

486 Geht in die Nacht und sucht einen Stern

487 Wo ein Mensch Vertrauen gibt

488 Ins Wasser fällt ein Stein

489 Im Jubel ernten, die mit Tränen säen

490 Wie ein Fest nach langer Trauer

491 Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht

Frieden stiften, Schöpfung bewahren

492 Jesus, gib uns Menschen deinen Frieden

493 Gott, unser Leben und die Welt sind in Gefahr geraten

494 Die Erde, die du schufst, war gut

495 Erfüll das Herz mit deinem Geist

496 Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt

497 Friede mit euch

498 Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen

499 Jeder Schritt auf dieser Erde

500 Unser Herz hat uns Gott geschenkt

501 Wenn einer zu reden beginnt

502 Gott gab uns Atem, damit wir leben

503 Die Erde ist des Herrn

504 Gott lieh uns liebevoll diesen Planeten

505 Wir gehen aufeinander zu

Zweifel, Trauer, Klage

506 Durch das Dunkel hindurch

507 Wer kann dich, Herr, verstehen

508 Nun sich das Herz von allem löste

509 Es bleibt dir nichts verborgen

510 Im Dunkel unsrer Ängste

511 Du beugst dich, lieber Gott

512 Einer muss wachen in langer Nacht

513 An der Klagemauer

514 In der Mitte der Nacht

515 Wenn Terror diese Welt zerreißt

516 Meine Augen finden deine Himmel nicht

517 Geh mit uns auf diesem Weg

Krankheit und Leid

518 Wie lange willst du mein vergessen

519 Nun kommt die Nacht. Herr, lass mich ruhig schlafen

520 Du bist‘s, dem Ruhm und Ehre gebühret

521 Herr, du hast mich angerührt

Zuspruch erfahren

522 Ein feste Burg ist unser Gott (a/b)

523 In dir ist Freude in allem Leide

524 Von Gott will ich nicht lassen

525 In dem Herren freuet euch

526 Wir sind dein Eigentum

527 Christus, Mitte unsres Lebens

528 Christus, dein Licht verklärt unsre Schatten

529 Du bist der Schöpfer unsrer Welt

530 Du kannst nicht tiefer fallen

531 In den dunklen Stunden

532 Welch ein Freund ist unser Jesus

533 Harre, meine Seele

534 Näher, mein Gott, zu dir

535 Sei still, mein Herz

536 Sei du bei uns, bleib uns nahe

537 Alles ist eitel (K)

538 Zünde an dein Feuer

539 Im Dunkel unsrer Nacht

540 Sieh, ich bin bei dir

541 All eure Sorgen

542 Du bist da, wo Menschen leben (K)

543 Es gibt bedingungslose Liebe

544 Nichts soll dich ängsten

GOTT BEGLEITET

Morgen

545a Die helle Sonn leucht‘ jetzt herfür

545b Die helle Sonn mit ihrem Schein

546 All Morgen ist ganz frisch und neu

547 Wach auf, mein Herz, und singe

548 Aus meines Herzens Grunde

549 Ein Tag in deiner Nähe

550 Lobet den Herren alle, die ihn ehren

551 Die güldne Sonne voll Freud und Wonne

552 Gott des Himmels und der Erden

553 O Jesu, meines Lebens Licht

554 Morgenglanz der Ewigkeit

555 Er weckt mich alle Morgen

556 In deinen Händen steht die Zeit

557 Tageserwachen, ein neuer Morgen

558 Danke für diesen guten Morgen

559 Meine Seele singe, denn die Nacht ist vorbei

560 Lass mich am Morgen hören deine Gnade

Abend

561 Der Mond ist aufgegangen

562 Nun ruhen alle Wälder

563 Sei Lob und Preis dir, Gott, gebracht

564 Mein schönste Zier und Kleinod bist

565 Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder

566 Draußen weht der Abendwind

567 Bleib bei mir, Herr, der Abend bricht herein

568 Abend ward, bald kommt die Nacht

569 Wie ist der Abend so traulich

570 Du lässt den Tag, o Gott, nun enden

571 Christ, lass dich erbitten

572 Der Abend kommt. Nun enden unsre Wege

573 Die Sonne ist am Horizont verschwunden

574 Der Tag ist nun vergangen

575 Senkt sich die Stille auf das Land

576 Es ist spät geworden

577 Der Lärm verebbt

Tischgebete

578 Miteinander essen

579 Segne, Herr, was deine Hand (K)

580 Alle guten Gaben, alles was wir haben

581 Danket, danket dem Herrn (K)

582 Thank you, Lord, for giving us food

583 Danke, für den Tag, den Tisch, für uns gedeckt (K)

584 Für dich und für mich ist der Tisch gedeckt

585 Aller Augen warten auf dich, Herre

Arbeit und Rast

586 Schenk uns Zeit

587 Mitten am Tag ein Innehalten

588 In deinem Namen fang ich an

589 Stille lass mich finden

590 Es ist Sommer und ich atme

591 Ein Neues beginnt

Singen und Feiern

592 Gemeinsam hier in unserm Kreis

593 An hellen Tagen, Herz, welch ein Schlagen

594 Die beste Zeit im Jahr ist mein

595 Ich will dem Herrn singen mein Leben lang (K)

596 Solang wir Atem holen

597 Gesang verschönt das Leben

598 Lobet und preiset, ihr Völker, den Herrn (K)

599 Am Tage sendet der Herr seine Güte (K)

600 Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind (K)

601 Gott in meinem Leben hautnah, himmelweit

602 Lasst uns tanzen, wie David tanzte

603 Steh auf, bewege dich (K)

604 Alles muss klein beginnen

605 Wenn einer sagt, ich mag dich, du

606 Hier bei uns, da geht es fröhlich zu

607 Dona nobis pacem (K)

Natur und Jahreszeiten

608 Singe, meine Seele, singe

609 Himmel, Erde, Luft und Meer

610 Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht

611 Wie lieblich ist der Maien

612 Nun steht in Laub und Blüte

613 Geh aus, mein Herz, und suche Freud

614 Freuet euch der schönen Erde

615 Ein reiches Kleid aus Licht und Grün

616 Nun kommt das große Blühen

617 Du hast uns deine Welt geschenkt

618 Herr, ich sehe deine Welt

619 Sonne, Mond und Sterne

620 Die ganze Schöpfung jubelt dir zu

Erntedank

621 Wir pflügen und wir streuen

622 O Gott, von dem wir alles haben

623 Herr, die Erde ist gesegnet

624 Gott beschenkt uns reich mit Gaben

625 Kommt, singt ein Lied vom Segen

626 Die Früchte sind herangereift

627 Schön ist es, Herr, dir unsern Dank zu bringen

628 Im Zeichen des Gebens

629 Seht, Brot und Wein

630 Gib, dass wir beim täglich Brot

Jahreswende

631 Ist dies ein Tag zum Neubeginnen

632 Nun lasst uns gehn und treten

633 Das Jahr neigt sich dem Ende

634 Das Jahr geht hin, nun segne du

635 Das Jahr, das nun zu Ende geht

636 Der wunderbare Kreis des Jahres ist geschlossen

637 Herr der Stunden, Herr der Tage

638 Der du die Zeit in Händen hast

639 Von guten Mächten treu und still umgeben (a/b)

640 Geh unter der Gnade

GOTT SEGNET

Geburtstag

641 Mein Herz und Geist erheben dich

642 Der Herr mög dich reich beschenken

643 Viel Glück und viel Segen (K)

644 Ich wünsche dir, dass Gott dein Leben leite

645 Dass Erde und Himmel dir blühen (K)

646 Ein Tag mehr und ein Jahr weiter

Kindheit und Jugend

647 Sei willkommen, kleines Menschenkind

648 Vor dem Wunder neuen Lebens

649 Wir grüßen dich, du Menschenkind

650 Liebes Kind, froh wir sind

651 Viele kleine Leute (K)

652 Danke, Herr, Gott, für deine Treue

653 Vergiss es nie: Dass du lebst, war keine eigene Idee

654 Gott sei vor dir

655 Gottes Macht erhalte dich

656 Halte deine Träume fest

Trauung

657 Segne die Liebe, segne das Leben

658 Gott, wir preisen deine Wunder

659 Gott, unser Festtag ist gekommen

660 Leg deine Hand in meine Hand

661 Behutsam will ich dir begegnen

Älter werden

662 Ein Ton steige auf

663 Ich will dem Herren singen

664 Gott der Liebe, lass dir danken

665 Gott, dir sei Dank für meines Lebens Zeit

666 Ja, ich will euch tragen

667 Ich traue Gott, was soll ich sorgen

668 Wir haben reichlich Segen erfahren

GOTT VOLLENDET

Tod und Auferstehung

669 Wenn ich, mein Gott, einst sterben soll

670 O Welt, ich muss dich lassen

671 Christus, der ist mein Leben

672 Ich weiß, dass mein Erlöser lebt

673 Jesus, meine Zuversicht

674 Jesus lebt, mit ihm auch ich

675 Wie sollen wir es fassen

676 Im Herrn entschlafen

677 Wir lassen dich der Erde, die dich nährte

678 Noch ehe die Sonne am Himmel stand

679 Du bist die Auferstehung und das Leben

Ewigkeit

680 Wachet auf, ruft uns die Stimme

681 Heilig, heilig, heilig, ewiger Vater

682 Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth

683 Singt dem Herrn ein neues Lied (Taizé)

684 Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt

685 Gedankt sei dir, Herr Jesus, allezeit

686 Wenn mein Auge schaut den Heiland

687 Gesegnet der Tag

688 Mein Leben ist ein Pilgrimstand

689 Jerusalem, du hochgebaute Stadt

690 Blinde werden sehn

691 Wo Blumen den Asphalt aufbrechen

692 Bald schon wird es sein

693 Mein Gott, ich will von hinnen gehen

694 Gloria sei dir gesungen

Alle Welt juble dem Herrn zu. Ja, freut euch, jubelt und lasst Musik ertönen.

Psalm 98,4 (NGÜ)

Vorwort

glauben • hoffen • singen – dieser Dreiklang beschreibt unsere Existenz vor Gott. Unser Glaube an ihn und unsere Hoffnung auf den wiederkommenden Herrn Jesus Christus sind die Grundlagen unseres Lebens und schenken uns Halt und Frieden. Diese Erfahrung findet durch das Singen ihren ganzheitlichen Ausdruck: „Ich singe dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust … “ (Paul Gerhardt) Wir bewegen nicht nur unsere Lippen; das Lied öffnet unsere Sinne für das, was trägt. Unsere Seele kommt ins Schwingen, weil Gott unsere Lust ist. Mehr Gefühl ist nicht möglich, es sei denn, wir lassen uns durch Wort und Melodie mit denen verbinden, die mit uns singen. Genau das ist das Anliegen eines Gesangbuches: Lieder spiegeln Glaubenserfahrungen und Glaubensbekenntnisse; sie bewegen uns zu etwas, das wir alleine nicht könnten: Lob und Anbetung in der Gemeinschaft.

Damit folgen wir dem biblischen Vorbild, und uns wird ein Vorgeschmack auf den Augenblick geschenkt, da unsere Hoffnung in Erfüllung geht und wir vor Jesus stehen: „ … und die den Sieg behalten hatten …, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen und sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker. Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig!“ (Offenbarung 15,2 – 4)

Beim Singen dürfen wir unsere gesamte Existenz vor Gott ausbreiten. Nicht nur Lob, Dank und Anbetung haben ihren Platz, sondern auch die Anfrage oder gar die Klage, die ebenfalls auf unserer Seele liegen können. All das erreicht Gott, und wir sehnen uns nach dieser Begegnung mit ihm und dieser tiefen Form der Hingabe. Das Singen macht unsere Seele weit, und wir lernen dadurch immer wieder neu, in Verbindung mit Gott zu leben.

Art und Weise, Ausdruck und Formen der Hingabe haben zu allen Zeiten unterschiedlich ausgesehen. Darüber hinaus sind sie abhängig von der Kultur, in der wir leben und die sich selbst wiederum vielschichtig in der deutschsprachigen Landschaft auffächert. Das neue Liederbuch trägt dieser Wirklichkeit Rechnung, indem es eine wohltuende Bandbreite an Liedern bereithält. Die bewusst gewollte Vielfalt ist Programm. Mit einer hohen Fachkompetenz hat ein Team aus Musikern und Theologen die Lieder ausgewählt und an Wort, Melodie und Satz gearbeitet. Ihnen gebührt an dieser Stelle ein großer Dank und besonderer Respekt.

Jetzt ist jeder Einzelne und mit ihm jede Gemeinde aufgerufen, mit dem neuen Gesangbuch in das Lob Gottes einzustimmen und den Herrn als „unseres Herzens Lust“ anzurufen: „Lasst die Botschaft von Christus ihren ganzen Reichtum bei euch entfalten. Unterweist und ermahnt euch gegenseitig mit aller Weisheit, und dankt Gott von ganzem Herzen mit Psalmen, Lobgesängen und Liedern, die euch Gottes Geist schenkt. Ihr habt doch Gottes Gnade erfahren!“ (Kolosser 3,16 Hfa)

Die Herausgeber

Hinweise zum Gebrauch

1.

Das Gesangbuch glauben • hoffen • singen ist für die Gestaltung des Gottesdienstes, darüber hinaus auch für persönliche Andacht und Gebet, Fest und Feier – für Glauben und Leben im Alltag – gedacht. Mit seiner stilistischen Vielfalt an Liedern und Texten ist es ein integratives Liederbuch, das unterschiedliche kulturelle wie spirituelle Gestaltungsmöglichkeiten anbietet. So werden sich manche Lieder für bestimmte Gemeinden und Anlässe mehr eignen als andere; die umfangreiche Auswahl lässt das zu.

Nahezu zwei Drittel der Lieder sind aus den Vorgängerbüchern Wir loben Gott und Leben aus der Quelle übernommen. Diesen Grundstock erweitern Lieder aus verschiedenen Bereichen wie Lobpreis, Hymnen und Neues Geistliches Lied sowie eine Reihe von Erstveröffentlichungen. Singsprüche, Taizé-Lieder und Kanons ergänzen die Auswahl und eignen sich als Elemente im Gottesdienst. Weitere Anregungen dazu finden sich im Anhang Andacht und Gottesdienst, Texte und Gebete.

2.

Die Rubriken folgen einem existenziellen Glaubensansatz: Gott begegnet uns – wir begegnen Gott. Jedem der acht Hauptabschnitte sind ein Bild und ein Jesuswort vorangestellt. Alle Rubriken beginnen mit einem charakteristischen Leitlied. Die weiteren Lieder sind in der Regel chronologisch geordnet. Psalmlieder wurden in einer eigenen Rubrik zusammengefasst.

3.

Das Buch bringt jeden Liedtext mit Melodie, meistens mit einem Begleit- oder Chorsatz. Ausnahmen bilden aufeinanderfolgende Lieder mit gleicher Melodie sowie einstimmig notierte Lobpreislieder, zu denen Sätze im später folgenden Ergänzungsmaterial zum Gesangbuch online zu finden sein werden.

4.

Bei zahlreichen Melodien bis zum 17. Jahrhundert, die keinem festen Taktschema folgen, wurden Mensurstriche (halbe Taktstriche) verwendet. Die Grundschlagnote links über dem Lied zeigt den Notenwert an, der für das Singtempo und das Schwingen der Melodie maßgeblich ist. Vorzeichen werden in dieser Notierung genauso behandelt wie in regulärer Taktnotierung.

5.

Mehrstimmige Sätze entsprechen in der Regel der Entstehungszeit und dem Stil der Melodie. Wo möglich, wurden Originalsätze der Komponisten übernommen.

6.

Der Schluss eines Liedes ist durch einen Doppelstrich gekennzeichnet (links dünn, rechts fett gedruckt). Zugunsten einer eindeutigen Schlussbildung wurden in einigen Fällen zusätzliche Fermaten gesetzt.

7.

Alle Lieder sind mit Akkordbezeichnungen versehen. Komplizierte Harmonien – eher für ein Tasteninstrument gedacht – können für die Gitarre vereinfacht werden. Darüber hinaus erleichtert die Verwendung eines Kapodasters das Spielen schwieriger Tonarten auf der Gitarre. Die meisten Akkordbezeichnungen stimmen mit den Chor- und Begleitsätzen überein, sodass beide gemeinsam musiziert werden können. In Ausnahmefällen erscheinen die Akkordbezeichnungen kursiv, dann sind sie nicht mit dem Satz kompatibel.

8.

Folgende Abkürzungen und Symbole werden im Notenteil verwendet:


ad lib. ad libitum – mit verschiedenen Instrumenten besetzbar, Stimme kann auch weggelassen werden
einfache Akkolade: Chorsatz (auch für Orgel und Bläser geeignet)
doppelte Akkolade: Begleitsatz für Tasteninstrumente (nicht für Chor geeignet)
Akkolade wechselt bei Hinweis Refrain (Chor): Strophe als Begleit-, Refrain als Chorsatz
Die Akkordbezeichnungen wurden nach folgendem Prinzip notiert
D/​F# Grundharmonie D-Dur mit Basston Fis
BJm h-Moll
Em/​C kursive Akkordbezeichnung: nicht kompatibel mit mehrstimmigem Satz
N.C. No Chord: hier soll kein Akkord erklingen

9.

Texte in englischer Sprache weisen manchmal eine vom Deutschen abweichende Silbenverteilung auf. Stehen solche Strophen nicht direkt beim Notentext, wurden deren Varianten im Notenbild nicht berücksichtigt. Taizé-Gesänge erscheinen in der Regel neben dem Deutschen in ihrer Originalsprache. Ein Bogen (‿) im Strophentext besagt, dass zwei Silben auf einem Ton zusammengefasst werden (gilt nur für die Print-Ausgabe).

10.

Ist das ganze Lied auf einen Bibeltext bezogen, wird er über dem Lied angegeben. Werden die Begriffe „nach“ und „zu“ verwendet, handelt es sich um originale Zuordnungen. Darüber hinaus werden biblische Bezüge in den Liedern oder einzelnen Strophen im Bibelstellenverzeichnis aufgelistet.

11.

Die Herkunftsangaben unter den Liedern weisen auf die Verfasserschaft und Erstveröffentlichung bzw. älteste Quelle hin. Eine Jahreszahl in Klammern bezeichnet das Entstehungsjahr. Viele Lieder stammen von mehreren Autoren oder aus verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Orten. Die Aufzählung solcher Angaben markiert den Weg der Überlieferung, den ein Lied durchlaufen hat.

12.

Jeder der acht Hauptrubriken sind ein Bild und ein Jesuswort vorangestellt. Sie wollen zum stillen Nachdenken über unsere Beziehung zu Jesus Christus anregen.

13.

Der erste Abschnitt im Anhang, Andacht und Gottesdienst, Texte und Gebete, enthält Texte und Gebete, Gedanken und Anregungen für Andacht und Gottesdienst und stellt Bausteine für die gottesdienstliche Gestaltung zur Verfügung. Weitere Texte und Vorschläge für die Gottesdienstgestaltung werden im Ergänzungsmaterial zum Gesangbuch online abrufbar sein.

14.

Der zweite Abschnitt im Anhang, Kurzbiografien, enthält die Lebensdaten der Autorinnen und Autoren der Lieder. Diesen Kurzbiografien ist zu entnehmen, in welcher Zeit sie lebten und welche gesellschaftlichen und persönlichen Erlebnisse sie prägten. Diese Hintergründe zu erfahren macht es möglich, die Lieder über das reine Singen hinaus auch als Glaubenszeugnisse zu schätzen.

15.

Die sich anschließenden Verzeichnisse im Anhang geben Auskunft über die Quellen, Rechteinhaber und Rechteverwalter bzw. erleichtern das Aufsuchen von Liedern nach Stichworten, Bibelstellen, Sachgruppen und Liedanfängen bzw. Liedtiteln.

16.

Ergänzendes Material zum Einsatz dieses Liederbuches (auch für die Liedbegleitung im Gottesdienst) sowie Aktualisierungen und ggf. Korrekturen sind online abrufbar: www.glauben-hoffen-singen.de

17.

Die Bibelzitate sind – falls nichts anderes vermerkt ist – der Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers (revidierter Text 1984), durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart, entnommen. Ansonsten bedeuten:


EB Revidierte Elberfelder Bibel, © 1985, 1991, 2006 SCM R. Brockhaus im SCM Verlag GmbH & Co. KG, Witten
GNB Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart; hrsg. zusammen mit dem Katholischen Bibelwerk, Stuttgart
Hfa Hoffnung für alle – Die Bibel (revidierte Fassung), © 1983, 1996, 2002 International Bible Society, Übersetzung: Brunnen Verlag, Basel und Gießen
NGÜ Die Bibel. Neue Genfer Übersetzung, Neues Testament und Psalmen, © 2011 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
NLB Neues Leben. Die Bibel, © 2002, 2005 SCM Hänssler im SCM Verlag GmbH & Co. KG, Holzgerlingen. Originaltitel: Holy Bible – New Living Translation, © 1996, 2004, 2007 Tyndale House Publishers Inc., Wheaton, Illinois, USA

18.

Die Bezeichnungen der Rechteverwalter sind im Liedteil aus Platzgründen stark abgekürzt. Vollständig sind sie im Anhang Rechteinhaber, Rechteverwalter aufgeführt.

19.

Sonstige Abkürzungen:


K Kanon
M Melodie
RN Rechtsnachfolge
S Satz
T Text
T (dt) Übersetzung

Inhalt

Cover

Schnellmenü

Titel

Impressum

Übersicht

Lieder nach Rubriken

Vorwort

Hinweise zum Gebrauch

Gott begegnen

001–032 Lob und Dank

033–066 Anbetung

067–093 Psalmen

Gott erleben

094–104 Einladung Gottes

105–119 Sabbat

120–129 Gebet

130–144 Bitte und Fürbitte

145–164 Gottes Wort und Verkündigung

165–175 Bekenntnis

176–185 Taufe

186–203 Abendmahl

204–224 Segen

Gott erkennen

225–236 uns verheißen (Advent)

237–260 zu uns gekommen (Weihnachten)

261–276 für uns hingegeben (Passion)

277–291 für uns auferstanden (Ostern)

292–296 für uns erhöht (Himmelfahrt)

297–309 mit uns allezeit (Pfingsten)

310–323 er wird kommen (Wiederkunft)

Gott glauben

324–332 Ruf zum Glauben

333–345 Sehnsucht nach Gott

346–355 Umkehr und Neuanfang

356–371 Glaube und Rechtfertigung

372–381 Gemeinde Gottes

382–393 Fürsorge Gottes

Gott ermutigt

394–412 Vertrauen wagen

413–438 Jesus folgen

439–462 Glauben erleben

463–475 Jesus bekennen

476–491 Liebe leben

492–505 Frieden stiften, Schöpfung bewahren

506–517 Zweifel, Trauer, Klage

518–521 Krankheit und Leid

522–544 Zuspruch erfahren

Gott begleitet

545–560 Morgen

561–577 Abend

578–585 Tischgebete

586–591 Arbeit und Rast

592–607 Singen und Feiern

608–620 Natur und Jahreszeiten

621–630 Erntedank

631–640 Jahreswende

Gott segnet

641–646 Geburtstag

647–656 Kindheit und Jugend

657–661 Trauung

662–668 Älter werden

Gott vollendet

669–679 Tod und Auferstehung

680–694 Ewigkeit

ANHANG

Andacht und Gottesdienst, Texte und Gebete

A. Der Gottesdienst

B. Andacht in Gemeinschaft

C. Stille Zeit, persönliche Andacht

D. Bibelworte und Texte zum Lesen

Wir beten Gott an

Wir leben von Gottes Liebe

Wir danken Gott

Wir bekennen unsere Schuld

Wir erfahren Vergebung und Heil durch Christus

Wir freuen uns über unsere Erlösung

Wir berufen uns auf Gottes Verheißungen

Wir bringen uns und unsere Fähigkeiten ein

Wir ersehnen Christi Wiederkunft

E. Lieder und Texte für besondere Zeiten

Wenn ich niedergeschlagen bin

Wenn ich Zeiten der Krankheit erlebe

Wenn Sünde mich bedrückt

Wenn ich einen geliebten Menschen verloren habe

Wenn ich vor einer schwierigen Entscheidung stehe

Wenn man mir Unrecht tut

Wenn ich mich einsam fühle

Wenn mir die Worte zum Beten fehlen

F. Gebete, Segensworte, Bekenntnisse

G. Bewegungslieder

Kurzbiografien

Rechteinhaber, Rechteverwalter

Themenverzeichnis

Bibelstellenregister

Lieder nach Sachgruppen

Alphabetisches Verzeichnis der Lieder

Ausführliches Impressum

Gott begegnen

Lob und Dank 01 – 32

Anbetung 33 – 66

Psalmen 67 – 93


Vater! Dein Name werde geheiligt.

Lukas 11,2

1




2 Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad / und ewge Quelle bist, / daraus uns allen früh und spat / viel Heil und Gutes fließt.

3 Was sind wir doch? Was haben wir / auf dieser ganzen Erd, / das uns, o Vater, nicht von dir / allein gegeben werd?

4 Wer hat das schöne Himmelszelt / hoch über uns gesetzt? / Wer ist es, der uns unser Feld / mit Tau und Regen netzt?

5 Wer gibt uns Leben und Geblüt? / Wer hält mit seiner Hand / den güldnen, werten, edlen Fried / in unserm Vaterland?

6 Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir, / du, du musst alles tun; / du hältst die Wach an unsrer Tür / und lässt uns sicher ruhn.

7 Du nährest uns von Jahr zu Jahr, / bleibst immer gut und treu / und stehst uns, wenn wir in Gefahr / geraten, treulich bei.

8 Du strafst uns Sünder mit Geduld / und schlägst nicht allzu sehr, / ja, endlich nimmst du unsre Schuld / und wirfst sie in das Meer.

9 Du füllst des Lebens Mangel aus / mit dem, was ewig steht, / und führst uns in des Himmels Haus, / wenn diese Erd vergeht.

10 Wohlauf, mein Herze, sing und spring / und habe guten Mut! / Dein Gott, der Ursprung aller Ding, / ist selbst und bleibt dein Gut.

11 Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, / dein Glanz und Freudenlicht, / dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, / schafft Rat und lässt dich nicht.

12 Was kränkst du dich in deinem Sinn / und grämst dich Tag und Nacht? / Nimm deine Sorg und wirf sie hin / auf den, der dich gemacht.

13 Hat er dich nicht von Jugend auf / versorget und ernährt? / Wie manches schweren Unglücks Lauf / hat er zurückgekehrt!

14 Er hat noch niemals was versehn / in seinem Regiment, / nein, was er tut und lässt geschehn, / das nimmt ein gutes End.

15 Ei nun, so lass ihn ferner tun / und red ihm nicht darein; / so wirst du hier im Frieden ruhn / und ewig fröhlich sein.

Text: Paul Gerhardt 1653

Melodie: Johann Crüger 1653

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

2






2 Wir beten an und loben dich; / für deine Ehr wir danken, / dass du, Gott Vater, ewiglich / regierst ohn alles Wanken. / Ganz ohne Maß ist deine Macht; / allzeit geschieht, was du bedacht. / Wohl uns, des guten Herren!

3 O Jesu Christe, Gottes Sohn, / für uns als Mensch geboren, / gesandt von deines Vaters Thron, / zu retten, was verloren: / Lamm Gottes, heilger Herr und Gott, / erhöre uns in unsrer Not, / erbarm dich unser aller!

4 O Heilger Geist, du höchstes Gut, / mit deinem Heil uns tröste, / vors Teufels Gwalt fortan behüt, / die Jesus Christ erlöste / durch Marter, Qual und bittern Tod; / wend allen Jammer ab und Not. / Darauf wir uns verlassen.

Text: Nikolaus Decius (1522) 1525 nach dem »Gloria in excelsis Deo« 4. Jh., Strophe 4 Joachim Slüter 1525

Melodie: Nikolaus Decius (1522) nach dem Gloria einer Ostermesse 11. Jh.; London 1535

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

3a







2 Wie ein Adler sein Gefieder / über seine Jungen streckt, / also hat auch immer wieder / mich des Höchsten Arm bedeckt, / alsobald im Mutterleibe, / da er mir mein Wesen gab / und das Leben, das ich hab / und noch diese Stunde treibe. / Alles Ding währt seine Zeit, / Gottes Lieb in Ewigkeit.

3 Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer, / nein, er gibt ihn für mich hin, / dass er mich vom ewgen Feuer / durch sein teures Blut gewinn. / O du Brunnen ohn Ergründen, / wie will doch mein schwacher Geist, / ob er sich gleich hoch befleißt, / deines Grundes Tiefe finden? / Alles Ding währt seine Zeit, / Gottes Lieb in Ewigkeit.

4 Seinen Geist, den edlen Führer, / gibt er mir in seinem Wort, / dass er werde mein Regierer / durch die Welt zur Himmelspfort; / dass er mir mein Herz erfülle / mit dem hellen Glaubenslicht, / das des Todes Macht zerbricht / und die Hölle selbst macht stille. / Alles Ding währt seine Zeit, / Gottes Lieb in Ewigkeit.

5 Meiner Seele Wohlergehen / hat er ja recht wohl bedacht; / will dem Leibe Not entstehen, / nimmt er's gleichfalls wohl in Acht. / Wenn mein Können, mein Vermögen / nichts vermag, nicht helfen kann, / kommt mein Gott und schenkt mir dann / seine Kraft und seinen Segen. / Alles Ding währt seine Zeit, / Gottes Lieb in Ewigkeit.

6 Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen / und ermuntert mein Gemüt, / dass ich jeden lieben Morgen / schaue neue Lieb und Güt. / Wäre mein Gott nicht gewesen / hätte mich sein Angesicht / nicht geleitet, wär ich nicht / aus so mancher Angst genesen. / Alles Ding währt seine Zeit, / Gottes Lieb in Ewigkeit.

7 Weil denn weder Ziel noch Ende / sich in Gottes Liebe findt, / ei so heb ich meine Hände / zu dir, Vater, als dein Kind, / bitte, wollst mir Gnade geben, / dich aus aller meiner Macht / zu umfangen Tag und Nacht / hier in meinem ganzen Leben, / bis ich dich nach dieser Zeit / lob und lieb in Ewigkeit.

Text: Paul Gerhardt 1653

Melodie: Johann Schop 1641

Satz: nach Johann Schop 1641

3b







Text: Paul Gerhardt 1653

Melodie: Johann Schop 1641 (spätere Form)

Satz: Karola Vierus 2015

© Satz: Karola Vierus

4

Sirach 50,24 – 26




2 Ermuntert euch und singt mit Schall / Gott, unserm höchsten Gut, / der seine Wunder überall / und große Dinge tut.

3 Der uns von Mutterleibe an / frisch und gesund erhält / und, wo kein Mensch mehr helfen kann, / sich selbst zum Helfer stellt.

4 Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, / doch bleibet guten Muts, / die Straf erlässt, die Schuld vergibt / und tut uns alles Guts.

5 Er gebe uns ein fröhlich Herz, / erfrische Geist und Sinn / und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz / in Meerestiefe hin.

6 Er lasse seinen Frieden ruhn / auf unserm Volk und Land; / er gebe Glück zu unserm Tun / und Heil zu allem Stand.

7 Er lasse seine Lieb und Güt / um, bei und mit uns gehn, / was aber ängstet und bemüht, / gar ferne von uns stehn.

8 Solange dieses Leben währt, / sei er stets unser Heil, / und wenn wir scheiden von der Erd, / verbleib er unser Teil.

Text: Paul Gerhardt 1647

Melodie: Johann Crüger 1653

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

Er hat mir neue Kraft geschenkt und mich beschützt.

Ich habe ihm vertraut, und er hat mir geholfen.

Jetzt kann ich wieder jubeln!

Mit meinem Lied will ich ihm danken.

Psalm 28,7 (Hfa)

5






2 Lobt Gott und rühmet allezeit / die großen Wunderwerke, / die Majestät und Herrlichkeit, / die Weisheit, Kraft und Stärke, / die er beweist in aller Welt, / indem er alle Ding erhält, / und danket seinem Namen!

3 Lobt Gott! Er gab uns seinen Sohn, / der selbst für uns gestorben / und uns die ewge Lebenskron / durch seinen Tod erworben; / der Frieden hat mit Gott gemacht / und seinen ganzen Rat vollbracht, / und danket seinem Namen!

4 Lobt Gott, der in uns durch den Geist / den Glauben angezündet / und seinen Beistand uns verheißt, / wenn er uns treu erfindet; / der uns stets durch sein Wort regiert / und auf den Weg des Lebens führt, / und danket seinem Namen!

Text: Cyriakus Günther (vor 1704) 1714

Melodie: Johann Stobäus 1613

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

6





2 Es danken dir die Himmelsheer, / o Herrscher aller Thronen, / und die auf Erden, Luft und Meer / in deinem Schatten wohnen, / die preisen deine Schöpfermacht, / die alles also wohl bedacht. / Gebt unserm Gott die Ehre!

3 Was unser Gott geschaffen hat, / das will er auch erhalten, / darüber will er früh und spat / mit seiner Gnade walten. / In seinem ganzen Königreich / ist alles recht und alles gleich. / Gebt unserm Gott die Ehre!

4 Ich rief zum Herrn in meiner Not: / Ach Gott, vernimm mein Schreien! / Da half mein Helfer mir vom Tod / und ließ mir Trost gedeihen. / Drum dank, ach Gott, drum dank ich dir; / ach danket, danket Gott mit mir! / Gebt unserm Gott die Ehre!

5 Der Herr ist treu, er ist doch nicht / von seinem Volk geschieden. / Er bleibet ihre Zuversicht, / ihr Segen, Heil und Frieden. / Mit Mutterhänden leitet er / die Seinen stetig hin und her. / Gebt unserm Gott die Ehre!

6 Ich will dich all mein Leben lang, / o Gott, von nun an ehren. / Man soll, Gott, deinen Lobgesang / an allen Orten hören. / Mein ganzes Herz ermuntre sich, / mein Geist und Leib erfreue dich! / Gebt unserm Gott die Ehre!

7 Ihr, die ihr Christi Namen nennt, / gebt unserm Gott die Ehre! / Ihr, die ihr Gottes Macht bekennt, / gebt unserm Gott die Ehre! / Die falschen Götzen macht zu Spott; / der Herr ist Gott, der Herr ist Gott! / Gebt unserm Gott die Ehre!

8 So kommet vor sein Angesicht / mit jauchzenvollem Springen; / erfüllet die gelobte Pflicht / und lasst uns fröhlich singen: / Gott hat es alles wohl bedacht / und alles, alles recht gemacht. / Gebt unserm Gott die Ehre!

Text: Johann Jakob Schütz 1675

Melodie: Johann Crüger 1653 nach Loys Bourgeois 1551

Satz: nach Johann Crüger 1653

7

Sirach 50,24 – 26




2 Der ewig reiche Gott / woll uns bei unserm Leben / ein immer fröhlich Herz / und edlen Frieden geben / und uns in seiner Gnad / erhalten fort und fort / und uns aus aller Not / erlösen hier und dort.

3 Lob, Ehr und Preis sei Gott, / dem Vater und dem Sohne / und Gott dem Heilgen Geist / im höchsten Himmelsthrone, / dem dreieinigen Gott, / wie es im Anfang war / und ist und bleiben wird / jetzt und auch immerdar.

Text: Martin Rinckart (um 1630) 1636

Melodie: Johann Crüger 1647

Satz: nach Johann Crüger 1647

8





2 Gott, Vater, Sohn und Heilger Geist, / Halleluja, / der du das Leben uns verheißt, / Halleluja, / lass uns in Treue zu dir stehn, / Halleluja, / bis wir von Angesicht dich sehn, / Halleluja. / Halleluja, Halleluja, Halleluja!

Text: Fides Kahle 1982

Melodie: Köln 1623

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Text: Fides Stammler

© Satz: Saatkorn

9

Jesaja 49,13 – 16





2 Kann und mag auch verlassen / ein Mutter je ihr Kind / und also gar verstoßen, / dass es kein Lieb mehr findt? / Und ob sich's möcht begeben, / dass sie so sehr abfiel: / Gott schwört bei seinem Leben, / er dich nicht lassen will.

3 Darum lass dich nicht schrecken, / o du christgläubge Schar! / Gott wird dir Hilf erwecken / und selbst dein nehmen wahr: / Hat er dich doch gezeichnet, / gegraben in sein Händ, / dein Nam stets vor ihm leuchtet, / dass er dir Hilfe send.

4 Gott solln wir allzeit loben, / der sich aus großer Gnad / durch seine guten Gaben / uns kundgegeben hat. / Er wird uns auch erhalten / in Lieb und Einigkeit / und unser freundlich walten / hier und in Ewigkeit.

Text: Böhmische Brüder 1544, Neufassung nach AÖL 1973

Melodie: 16. Jh.; geistlich Nürnberg um 1535, Böhmische Brüder 1541, bei Otto Riethmüller 1932

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Text (Neufassung): AÖL

© Satz: Saatkorn

Erschöpfe dich nicht durch Angst,

kränke dich nicht im Ärger,

reibe dich nicht auf im Streit.

Hege die guten Kräfte deiner Seele,

lebe in Frieden mit Gott.

Sei gut und sanft zu dir selbst,

denn du bist Gottes geliebtes Kind!

Axel Kühner, Aus gutem Grund. Impulse für jeden Tag,

Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neukirchen-Vluyn

10






2 Der Herr regieret über die ganze Welt; / was sich nur rühret, alles zu Fuß ihm fällt. / Viel tausend Engel um ihn schweben, |: Psalter und Harfe ihm Ehre geben :|

3 Wohlauf, ihr Heiden, lasset das Trauern sein! / Zur grünen Weiden stellet euch willig ein; / da lässt er uns sein Wort verkünden, |: machet uns ledig von allen Sünden :|

4 Er gibet Speise reichlich und überall, / nach Vaters Weise sättigt er allzumal; / er schaffet frühn und späten Regen, |: füllet uns alle mit seinem Segen :|

5 Drum preis und ehre seine Barmherzigkeit; / sein Lob vermehre, werteste Christenheit! / Uns soll hinfort kein Unfall schaden: |: freue dich, Israel, seiner Gnaden! :|

Text und Melodie: Matthäus Apelles von Löwenstern 1644

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

11





2 Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, / der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, / der dich erhält, / wie es dir selber gefällt; / hast du nicht dieses verspüret?

3 Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, / der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. / In wieviel Not / hat nicht der gnädige Gott / über dir Flügel gebreitet!

4 Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, / der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. / Denke daran, / was der Allmächtige kann, / der dir mit Liebe begegnet.

5 Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. / Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen. / Er ist dein Licht. / Seele, vergiss es ja nicht; / lob ihn in Ewigkeit! Amen.

Text: Joachim Neander 1680, Neufassung Strophen 4.5 AÖL 1973

Melodie: 17. Jh.; geistlich Stralsund 1665, Halle 1741

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Text (Neufassung Str. 4.5): AÖL

© Satz: Saatkorn

Jeden Tag will ich dich loben

und deinen Namen überall bekannt machen.

Groß ist der Herr! Jeder soll ihn rühmen!

Seine Größe kann niemand erfassen.

Eine Generation soll der anderen von deinen großen Taten erzählen

und schildern, wie machtvoll du eingegriffen hast.

Deine Hoheit und Macht wird in aller Munde sein,

und auch ich will stets über deine Wunder nachdenken.

Psalm 145,2 – 5 (Hfa)

12





2 O dass doch meine Stimme schallte / bis dahin, wo die Sonne steht; / o dass mein Blut mit Jauchzen wallte, / solang es noch im Laufe geht; / ach wär ein jeder Puls ein Dank / und jeder Odem ein Gesang!

3 Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? / Auf, auf, braucht allen euren Fleiß / und stehet munter im Geschäfte / zu Gottes, meines Herren, Preis; / mein Leib und Seele, schicke dich / und lobe Gott herzinniglich!

4 Ihr grünen Blätter in den Wäldern, / bewegt und regt euch doch mit mir; / ihr schwanken Gräslein in den Feldern, / ihr Blumen, lasst doch eure Zier / zu Gottes Ruhm belebet sein / und stimmet lieblich mit mir ein.

5 Ach alles, alles, was ein Leben / und einen Odem in sich hat, / soll sich mir zum Gehilfen geben, / denn mein Vermögen ist zu matt, / die großen Wunder zu erhöhn, / die allenthalben um mich stehn.

6 Wer überströmet mich mit Segen? / Bist du es nicht, o reicher Gott? / Wer schützet mich auf meinen Wegen? / Du, du, o Herr Gott Zebaoth! / Du trägst mit meiner Sündenschuld / unsäglich gnädige Geduld.

7 Ich will von deiner Güte singen, / solange sich die Zunge regt; / ich will dir Freudenopfer bringen, / solange sich mein Herz bewegt; / ja, wenn der Mund wird kraftlos sein, / so stimm ich doch mit Seufzen ein.

8 Ach nimm das arme Lob auf Erden, / mein Gott, in allen Gnaden hin. / Im Himmel soll es besser werden, / wenn ich bei deinen Engeln bin. / Da sing ich dir im höhern Chor / viel tausend Halleluja vor.

Text: Johann Mentzer 1704

Melodie: bei Johann Balthasar König 1738

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

13





2 Zieh mich, o Vater, zu dem Sohne, / damit dein Sohn mich wieder zieh zu dir. / Dein Geist in meinem Herzen wohne / und meine Sinne und Verstand regier, / dass ich den Frieden Gottes schmeck und fühl / und dir darum im Herzen sing und spiel.

3 Verleih mir, Höchster, solche Güte, / so wird gewiss mein Singen recht getan; / so klingt es schön in meinem Liede, / und ich bet dich in Geist und Wahrheit an; / so hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, / dass ich dir Psalmen sing im höhern Chor.

4 Wohl mir, dass ich dies Zeugnis habe! / Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit/​und weiß, du gibst mir jede Gabe, / die jetzt und ewig mir zum Heil gedeiht. / Ja, Vater, du tust überschwänglich mehr, / als ich verstehe, bitte und begehr.

5 Wohl mir, ich bitt in Jesu Namen, / der mich zu deiner Rechten selbst vertritt; / in ihm ist alles Ja und Amen, / was ich von dir im Geist und Glauben bitt. / Wohl mir, Lob dir jetzt und in Ewigkeit, / dass du mir schenkest solche Seligkeit.

Text: Bartholomäus Crasselius 1695

Melodie: Hamburg 1690, Halle 1704

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

14





2 Alles, was dich preisen kann, / Cherubim und Seraphinen, / stimmen dir ein Loblied an; / alle Engel, die dir dienen, / rufen dir stets ohne Ruh / »Heilig, heilig, heilig!« zu.

3 Heilig, Herr Gott Zebaoth, / heilig, Herr der Himmelsheere! / Starker Helfer in der Not; / Himmel, Erde, Luft und Meere / sind erfüllt von deinem Ruhm; / alles ist dein Eigentum.

4 Auf dem ganzen Erdenkreis / loben Große, loben Kleine / dich, Gott Vater. Dir zum Preis / singt die heilige Gemeinde; / sie verehrt auf seinem Thron / deinen eingebornen Sohn.

5 Sie verehrt den Heilgen Geist, / welcher uns mit seinen Lehren / und mit Troste kräftig speist, / der, o König aller Ehren, / der mit dir, Herr Jesus Christ, / und dem Vater ewig ist.

6 Du, des Vaters ewger Sohn, / hast die Menschheit angenommen. / Bist von deinem Himmelsthron / zu uns auf die Welt gekommen. / Gnade hast du uns gebracht, / von der Sünde frei gemacht.

7 Nunmehr steht das Himmelstor / allen, welche glauben, offen. / Du stellst uns dem Vater vor, / wenn wir kindlich auf dich hoffen. / Du wirst kommen zum Gericht; / Zeit und Stunde weiß man nicht.

8 Herr, erbarm, erbarme dich! / Auf uns komme, Herr, dein Segen! / Deine Güte zeige sich / allen der Verheißung wegen! / Auf dich hoffen wir allein, / lass uns nicht verloren sein!

Text: Ignaz Franz 1768 nach dem »Te Deum laudamus« 4. Jh., Wien um 1776

Melodie: Wien um 1776, Leipzig 1819, Heinrich Bone 1852

Satz: nach Gütersloh 1931

Weiterer Satz: Nr. 361

15





2 Was dir, Herr, gebühret, das bringen wir dar: / die Ehre, den Ruhm mit der himmlischen Schar. / Dich preiset der Himmel, die Erde, das Meer / und aller Gestirne unendliches Heer.

3 Erneut durch den Geist und erlöst durch den Sohn, / verehrn wir dich, Vater, auf ewigem Thron. / Dein göttliches Lieben, das hülle uns ein / und helfe im Leben uns Lichtträger sein.

4 Dich preiset, o Herr, der Unsterblichen Chor, / so schalle auch unser Gesang dir empor. / Dein huldreiches Lieben, das nimmer vergeht / und das uns erlöste, sei ewig erhöht.

Text: Horst Gehann 1982 nach dem englischen »With gladness we worship« von George Rawson 1876

Melodie: George Job Elvey 1854

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: Gehann Musik Verlag

© Satz: Saatkorn

Du gibst mir die Fülle des Lebens:

in einem Sonnenaufgang,

in einer bezaubernden Blume,

in der Liebe eines Menschen

und in der Liebe zu Christus.

Mit ihm bist du mir ganz nahe gekommen,

durch ihn erfahre ich,

dass mein Leben Sinn hat.

Peter Helbich, Von dir will ich nicht lassen, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh

16




2 Lobet den Herrn! Ja lobe den Herrn, / auch meine Seele, / vergiss es nie, was er dir Guts getan, |: was er dir Guts getan :|

3 Sein ist die Macht! / Allmächtig ist Gott, / sein Tun ist weise, / und seine Huld ist jeden Morgen neu, |: ist jeden Morgen neu :|

4 Groß ist der Herr! / Ja groß ist der Herr; / sein Nam ist heilig, / und alle Welt ist seiner Ehre voll, |: ist seiner Ehre voll :|

5 Betet ihn an! / Anbetung dem Herrn; / mit hoher Ehrfurcht / werd auch von uns sein Name stets genannt, |: sein Name stets genannt! :|

6 Singet dem Herrn! / Lobsinget dem Herrn / in frohen Chören, / denn er vernimmt auch unsern Lobgesang, |: auch unsern Lobgesang! :|

Text: Karl Friedrich Wilhelm Herrosee vor 1810

Melodie und Satz: Karl Friedrich Schulz 1810

17




2 Lob ihn, der mit seiner Treue / und Geduld dir nahe war, / dich geheilt hat stets aufs Neue, / der dich schützte in Gefahr. / Halleluja, Halleluja! / Bring ihm Preis und Huldgung dar!

3 Lob ihn, Seele, ohne Ende! / Ehr den Herren und ermiss: / Alle Nacht steht an der Wende, / Licht vertreibt die Finsternis! / Halleluja, Halleluja! / Sei dir deines Heils gewiss!

Text: Josef Butscher (1976) 1982 nach dem englischen »Praise, my soul, the King of heaven« von Henry Francis Lyte 1834

Melodie: John Goss 1869

Satz: nach John Goss 1869

© Text (dt.): Josef Butscher

18






2 Wer hat mich wunderbar bereitet? / Der Gott, der meiner nicht bedarf. / Wer hat mit Langmut mich geleitet? / Er, dessen Rat ich oft verwarf. / Wer stärkt den Frieden im Gewissen? / Wer gibt dem Geiste neue Kraft? / Wer lässt mich so viel Glück genießen? / Ist's nicht sein Arm, der alles schafft?

3 Schau, o mein Geist, in jenes Leben, / zu welchem du erschaffen bist, / wo du, mit Herrlichkeit umgeben, / Gott ewig sehn wirst, wie er ist. / Du hast ein Recht zu diesen Freuden, / durch Gottes Güte sind sie dein. / Sieh, darum musste Christus leiden, / damit du könntest selig sein.

4 Und diesen Gott sollt ich nicht ehren / und seine Güte nicht verstehn? / Er sollte rufen, ich nicht hören, / den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? / Sein Will ist mir ins Herz geschrieben, / sein Wort bestärkt ihn ewiglich: / Gott soll ich über alles lieben / und meinen Nächsten gleich als mich.

5 O Gott, lass deine Güt und Liebe / mir immerdar vor Augen sein! / Sie stärk in mir die guten Triebe, / mein ganzes Leben dir zu weihn; / sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen, / sie leite mich zur Zeit des Glücks, / und sie besieg in meinem Herzen / die Furcht des letzten Augenblicks.

Text: Christian Fürchtegott Gellert 1757

Melodie: Justin Heinrich Knecht (1793) 1797

Satz: nach Justin Heinrich Knecht (1793) 1797

19




2 O Gott, sei gelobt für den Heiligen Geist, / der zum Heiland uns führt und dann himmelwärts weist. Refrain

3 Lob, Ehre und Preis sei für immer gebracht / dir, dem Lamm, das von Sünde uns selig gemacht! Refrain

Text: Ernst Gebhardt 1875 nach dem englischen »We praise thee, o God« von William Paton Mackay 1869

Melodie: John Jenkins Husband um 1820

Satz: Kommission 2015

© Satz: Saatkorn

20




2 |: Gott gibt allem seine Melodie, bläst den Odem ein:| den Tieren, den Menschen, den Kindern sein. / Halleluja, Halleluja, Halleluja.

3 |: Gott ist Herrscher, sein Gebot ist recht, sein Gesetz ist gut, :| so gibt er den Frommen ein' guten Mut. / Halleluja, Halleluja, Halleluja.

4 |: Gott ist ewig, überall und hier, ja, ist auch in mir :| So sing ihm, du Seele, den Dank dafür! / Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Text und Melodie: Jens Rohwer 1961

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Fidula-Verlag (aus »Neue Christenlieder«)

21








2 Was er neu erfunden, zieht Tage und Stunden / noch stets seine Runden genau nach dem Plan. / Die Hügel und Berge, die Riesen und Zwerge, / die Tiefen der Meere – ihr Jubel ist groß. / Auch wir wollen loben, ob unten, ob droben, / ein Lied aus dem Herzen steigt atmend hinauf, / bis alle, die leben, den Lobpreis erheben, / den Schöpfer anbeten – Halleluja!

Text: Matthias Müller 2004 nach dem englischen »Let all things now living« von Katherine K. Davis 1939

Melodie: walisische Volksweise; geistlich Boston 1939

Satz: Wayne Hooper 1985

© Text: Schirmer (orig.); Matthias Müller (dt.)

© Satz: RN Wayne Hooper

22








2 O große Erlösung, erkauft durch sein Blut! / Dem Sünder, der glaubt, kommt sie heute zugut! / Die volle Vergebung wird jedem zuteil, / der Jesus erfasset, das göttliche Heil. Refrain

3 Wie groß ist sein Lieben! Wie groß ist sein Tun! / Wie groß unsre Freude, in Jesus zu ruhn! / Doch größer und reiner und höher wird's sein, / wenn jubelnd und schauend wir droben ziehn ein. Refrain

Text: Charlotte Sauer 1955 nach dem englischen »To God be the glory« von Fanny J. Crosby 1875

Melodie und Satz: William H. Doane 1875

© Text (dt.): SCM Hänssler

23

Psalm 148






2 Lobt den Herrn, / denn er ist Wahrheit, / ewig ist sein Wort gewiss, / dessen große Kraft und Klarheit / stürzt das Reich der Finsternis. / Lobe ihn, den Gott der Liebe, / heilges, gläubges Pilgerheer; / lobe ihn mit frommem Triebe, / alle Welt, von Meer zu Meer!

3 Seine Weisheit, Lieb und Stärke / rühmen wie mit einem Ruf / all die Millionen Werke, / die sein Wort der Allmacht schuf. / Könnt ein Mensch sein Lob verschweigen, / den er schuf zum Bilde sein, / ihn erkaufte sich zu eigen, / als er fiel in Tod und Pein?

4 Das Geschöpf aus Staub und Erde / betet dich in Demut an. / Gib, dass bald es himmlisch werde, / ewig rein dir dienen kann; / mit den Engeln zu lobsingen / dir, o Retter aller Welt, / unsrer Andacht Frucht zu bringen / droben dir im Himmelszelt.

Text: »Zions-Lieder« 1893 nach dem englischen »Praise the Lord! ye heavens, adore him«

London um 1800 und Edward Osler 1836 (Strophe 3)

Melodie: Edwin Barnes 1886

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

24




2 Täglich neu ist seine Gnad / über uns und allen. / Lasst sein Lob durch Wort und Tat / täglich neu erschallen! / Führt auch unser Weg durch Nacht, / bleibt doch seines Armes Macht, / sollten wir auch fallen.

3 Hat er nicht zu aller Zeit / uns bisher getragen / und geführt durch allen Streit? / Sollten wir verzagen? / Seine Schar verlässt er nicht, / und in dieser Zuversicht / darf sie's fröhlich wagen.

4 Darum lasst uns Lob und Preis / vor sein Antlitz bringen / und auf seines Worts Geheiß / neue Lieder singen! / Jeder, der die Sonne sieht, / sing dem Herrn ein neues Lied! / Lasst es hell erklingen!

Text: Georg Alfred Kempf (1941) 1949

Melodie: Alfred Stier 1949

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Text: Herder

© Melodie und Satz: Merseburger

Du bist der Schöpfer alles Lebendigen.

Die Erde fasst dich nicht und nicht der Weltraum.

Ich gebe dir den Weg frei zu meinem Herzen.

So verbinden sich Himmel und Erde dort, wo ich bin.

Und du schaffst in mir die Blüte und die Frucht.

Du, der Schöpfer alles Lebendigen.

Jörg Zink, Am Ufer der Stille, Kreuz Verlag, Stuttgart

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2 Du meinst, Gott sei sehr verborgen, / seine Macht sei klein und gering? / Gott sähe nicht das, was dich bedrückt? / Sieh auf dein Leben, er hat dich bewahrt! Refrain

3 Du kennst oftmals deinen Weg nicht, / und du weißt nicht recht, was du sollst. / Doch da schickt dir Gott die Hilfe zu: / den einen Menschen, der dich gut versteht. Refrain

4 Du musst nur zu sehen lernen, / wie er dich so väterlich führt; / auch heute gibt er dir seine Hand. / So greif doch zu und schlage sie nicht aus! Refrain

Text: Psalm 98,1 – 2, Strophen 2 – 4 Paulus Stein (1961) 1963

Melodie: Rolf Schweizer (1961) 1963

Satz: »Wir loben Gott« 1982 (Refrain), Jürgen Hartmann 2015 (Strophen)

© Carus-Verlag

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2 Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist, damit ich handle. / Ich lobe meinen Gott, der mir mein Schweigen bricht, damit ich rede. Refrain

3 Ich lobe meinen Gott, der meine Tränen trocknet, dass ich lache. / Ich lobe meinen Gott, der meine Angst vertreibt, damit ich atme. Refrain

Text: Hans-Jürgen Netz 1979

Melodie: Christoph Lehmann 1979

Satz: Matthias F. Kiemle 2002

© tvd

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2 |: Er ist allein der Herr und ist sonst keiner mehr. / Die Ehre gebt nur ihm allein. Bedenkt, was er getan, betet ihn dafür an, / kommt, lasst uns seine Zeugen sein. :|

3 |: Singt, lobt und jubelt laut! Wer auf den Herrn vertraut, / der baut sein Leben nicht auf Sand. / Er, der die Welt regiert und seine Kinder führt, / er hält sie fest an seiner Hand. :|

Text und Melodie: Werner Arthur Hoffmann 1992

Satz: Wilfried Scheel 2004

© Gerth Medien

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Text: liturgischer Ruf (»Preist den Herrn«)

Melodie: Fintan O'Carroll 1981

Satz: Horst Krüger 1991

© Melodie und Satz: Oregon

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Psalm 103,1 – 2






2 Der mich im Leiden getröstet hat, / der meinen Mund wieder fröhlich macht, / den will ich preisen mit Psalmen und Weisen, / von Herzen ihm ewiglich singen: Refrain

3 Der mich vom Tode errettet hat, / der mich behütet bei Tag und Nacht, / den will ich preisen mit Psalmen und Weisen, / von Herzen ihm ewiglich singen: Refrain

4 Der Erd und Himmel zusammenhält, / unter sein göttliches Ja-Wort stellt, / den will ich preisen mit Psalmen und Weisen, / von Herzen ihm ewiglich singen: Refrain

Text und Melodie: Norbert Kissel (1987) 1991

Satz: Hartmut Stiegler 2003

© SCM Hänssler

30









Text und Melodie: Danny Plett 2004 (»Stand here and rejoice«)

deutsch: Ute Meißner 2005

Satz: Ralf Schuon 2005

© Janz Musikverlag

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nach Psalm 136








2 Dankt dem Herrn, denn er half Israel! / Seine Liebe hört niemals auf! / Dankt dem Herrn, er hat sein Volk befreit! / Seine Liebe hört niemals auf! / Dankt dem Herrn, er führte aus der Not! / Seine Liebe hört niemals auf! Refrain

3 Dankt dem Herrn, er denkt auch jetzt an uns! / Seine Liebe hört niemals auf! / Dankt dem Herrn, weil er noch heute hilft! / Seine Liebe hört niemals auf! / Dankt dem Herrn, weil er uns nie vergisst! / Seine Liebe hört niemals auf! Refrain

Text: Katrin Paul (1994) 1999

Melodie: Wolfgang Tost (1994)

1999 Satz: André Engelbrecht 2008

© Strube

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2 Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben. / Den Rhythmus, den Schwung hast du mir gegeben / von deiner Geschichte, in die du uns mitnimmst, / du Hüter des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

3 Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben. / Die Tonart, den Takt hast du mir gegeben / von Nähe, die heil macht, wir können dich finden, / du Wunder des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

4 Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben. / Die Höhen und Tiefen hast du mir gegeben. / Du hältst uns zusammen trotz Streit und Verletzung, / du Freund unsres Lebens. Dir sing ich mein Lied.

5 Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben. / Die Töne, den Klang hast du mir gegeben / von Zeichen der Hoffnung auf steinigen Wegen, / du Zukunft des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Text: Fritz Baltruweit und Barbara Hustedt (1994) 1996 Melodie: aus Brasilien

Satz: Horst Krüger 2002

© Text: tvd

© Satz: Verlag Singende Gemeinde

Halleluja – Preist den Herrn!

Rühmt Gott in seinem Heiligtum!

Lobt Gott, den Mächtigen im Himmel!

Lobt Gott, denn er tut Wunder,

seine Macht hat keine Grenzen!

Psalm 150,1 – 2 (GNB)

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2 Liebe bist du, die stark und ewig liebt / und überfließt auf den, der dich betrübt, / göttliche Lieb, die in den Tod sich gibt, / die um uns wirbt und uns nach Hause liebt. Refrain

Text und Melodie: Jesus-Bruderschaft Gnadenthal 1976

Satz: Peter Lauterbach 2002

© Text und Melodie: Jesus-Bruderschaft Gnadenthal

© Satz: Peter Lauterbach

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Text: nach Psalm 117,1

Melodie und Satz: Jacques Berthier, Taizé (1978) 1980

© Taizé

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2 O gieße tief ins Herz hinein, / du Gottesglanz und Himmelsschein, / die Flamme deiner Liebe. / Durchdring mich, dass ich ewig bleib, / o Herr, ein Glied an deinem Leib / in frischem Lebenstriebe. / Nach dir steht mir / mein Gemüte, ewge Güte, bis es findet / dich, des Liebe mich entzündet.

3 Von Gott kommt mir ein Freudenlicht, / wenn mich dein heilges Angesicht / mit Freundlichkeit anblicket. / Herr Jesu, du mein trautes Gut, / dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut / mich innerlich erquicket. / Nimm mich freundlich / in die Arme; Herr, erbarme dich in Gnaden; / auf dein Wort komm ich geladen.

4 Gott Vater, du mein starker Held, / du hast mich ewig vor der Welt / in deinem Sohn geliebet. / Dein Sohn hat mich ihm selbst vertraut; / er ist mein Schatz, ich seine Braut, / drum mich auch nichts betrübet. / Preis dir! Heil mir! / Himmlisch Leben wird er geben mir dort oben. / Ewig soll mein Herz ihn loben.

5 Spielt unserm Gott mit Saitenklang / und lasst den lieblichsten Gesang / ganz freudenreich erschallen! / Dem liebsten Jesus nur allein, / dem Freund, der mein ist und ich sein, / zu Ehren und Gefallen. / Singet, springet, / jubilieret, triumphieret, dankt dem Herren. / Groß ist Gott, der Herr der Ehren.

6 Wie bin ich doch so herzlich froh, / dass mein Schatz ist das A und 0, / der Anfang und das Ende. / Er wird mich doch zu seinem Preis / aufnehmen in das Paradeis, / des klopf ich in die Hände. / Amen, Amen. / Komm, o Sonne, meine Wonne, bleib nicht lange, / deiner wart ich mit Verlangen.

Text: Philipp Nicolai 1599, bearbeitet von Albert Knapp 1832/​1842 und anderen

Melodie: Philipp Nicolai 1599

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

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2 Himmel, lobe prächtig / deines Schöpfers Werke / mehr als aller Menschen Stärke. / Großes Licht der Sonne, / schieße deine Strahlen, / die das große Rund bemalen. / Lobet gern, / Mond und Stern; / seid bereit, zu ehren / einen solchen Herren.

3 O du meine Seele, / singe fröhlich, singe, / singe deine Glaubenslieder! / Was den Odem holet, / jauchze, preise, klinge; / wirf dich in den Staub danieder! / Er ist Gott / Zebaoth, / er ist nur zu loben / hier und ewig droben.

4 Halleluja bringe, / wer den Herren kennet, / wer den Herren Jesus liebet! / Halleluja singe, / welcher Christus nennet, / sich von Herzen ihm ergibet. / O wohl dir! / Glaube mir: / Endlich wirst du droben / ohne Sünd ihn loben.

Text und Melodie: Joachim Neander 1680

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

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Vorige Melodie

1 Gott ist gegenwärtig. / Lasset uns anbeten / und in Ehrfurcht vor ihn treten. / Gott ist in der Mitten. / Alles in uns schweige / und sich innigst vor ihm beuge. / Wer ihn kennt, / wer ihn nennt, / schlag die Augen nieder; / kommt, ergebt euch wieder.

2 Gott ist gegenwärtig, / dem die Cherubinen / Tag und Nacht gebücket dienen. / »Heilig, heilig, heilig!« / singen ihm zur Ehre / aller Engel hohe Chöre. / Herr, vernimm / unsre Stimm, / da auch wir Geringen / unsre Opfer bringen.

3 Wir entsagen willig / allen Eitelkeiten, / aller Erdenlust und Freuden; / da liegt unser Wille, / Seele, Leib und Leben / dir zum Eigentum ergeben. / Du allein / sollst es sein, / unser Gott und Herre, / dir gebührt die Ehre.

4 Majestätisch Wesen, / dich will ich lobpreisen/​und im Geist dir Dienst erweisen. / Möchte wie die Engel / immer vor dir stehen / und dich gegenwärtig sehen. / Lass mich dir / für und für / trachten zu gefallen, / liebster Gott, in allem.

5 Du durchdringest alles; / lass dein schönstes Lichte, / Herr, berühren mein Gesichte. / Wie die zarten Blumen / willig sich entfalten / und der Sonne stille halten, / lass mich so / still und froh / deine Strahlen fassen / und dich wirken lassen.

6 Mache mich einfältig, / innig, abgeschieden, / sanft und still in deinem Frieden. / Mach mich reines Herzens, / dass ich deine Klarheit / schauen mag in Geist und Wahrheit. / Lass mein Herz / himmelwärts / wie ein Adler schweben / und in dir nur leben.

7 Herr, komm in mir wohnen, / lass mein Herz auf Erden / dir ein Heiligtum noch werden. / Komm, du nahes Wesen, / dich in mir verkläre, / dass ich dich stets lieb und ehre. / Wo ich geh, / sitz und steh, / lass mich dich erblicken / und vor dir mich bücken.

Text: Gerhard Tersteegen 1729

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Text: Kommission »Gotteslob«. (1971) 1973 nach dem »Gloria in excelsis Deo« 4. Jh.

Melodie: Augsburg 1659

Satz: Augsburg 1659, Reformiertes Gesangbuch der Schweiz 1998

© Text: Diözesen

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2 Dir, Gott, sei die Herrschaft und dir, Gott, der Ruhm / heute und für immer. Amen, Amen.

3 Du bist meine Zuflucht, dich bete ich an, / Liebe ohne Ende. Amen, Amen.

4 Ehre in der Höhe und in aller Welt / heute und für immer. Amen, Amen.

Text und Melodie: aus Lateinamerika (»Tuya es la gloria«)

deutsch: Hartmut Handt (1997) 1998

Satz: Carlton R. Young 1996

© Text (dt.): Hartmut Handt

© Satz: GBGM

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Text: nach dem altkirchlichen »Benedicamus«

Melodie: nach »Ite missa est« II des Kyriale Romanum 1905

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

Nr. 41 kann unmittelbar im Anschluss gesungen werden.

41



Text: nach dem »Gloria Patri« 4. Jh.

Melodie und Satz: Horst Gehann 1982

© Melodie und Satz: Gehann Musik Verlag

Kommt, lasst uns dem Herrn zujubeln!

Denn der Herr ist ein großer Gott,

der große König über alle Götter.

Kommt, lasst uns anbeten

und uns vor ihm verbeugen.

Lasst uns niederknien vor dem Herrn,

unserem Schöpfer.

Psalm 95,1.3.6 (NLB)

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2 Gott ist Herr, der Herr ist Einer, / und demselben gleichet keiner, / nur der Sohn, der ist ihm gleich; / dessen Thron ist unumstößlich, / dessen Leben unauflöslich, / dessen Reich ein ewig Reich.

3 Nur in ihm, o Wundergaben, / können wir Erlösung haben, / die Erlösung durch sein Blut. / Hört's: Das Leben ist erschienen, / und ein ewiges Versühnen / kommt in Jesus uns zugut.

4 Jesus Christus ist der Eine, / der gegründet die Gemeine, / die ihn ehrt als teures Haupt. / Er hat sie mit Blut erkaufet, / mit dem Geiste sie getaufet, / und sie lebet, weil sie glaubt.

5 Ihr steht nun der Himmel offen, / welcher über alles Hoffen, / über alles Wünschen ist. / Die geheiligte Gemeine / weiß, dass eine Zeit erscheine, / da sie ihren König grüßt.

6 Ich auch auf der tiefsten Stufen, / ich will glauben, reden, rufen, / ob ich schon noch Pilgrim bin: / Jesus Christus herrscht als König, / alles sei ihm untertänig; / ehret, liebet, lobet ihn.

Text: Philipp Friedrich Hiller (1755) 1757

Melodie: Johann Löhner 1691, bei Johann Adam Hiller 1793

Satz: Karola Vierus 2015

© Satz: Karola Vierus

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2 Erde! Himmel! Überall – / Halleluja – / soll ertönen Lobesschall. / Halleluja! / Jeder soll die Wunder sehn, / Halleluja, / die zu unserm Heil geschehn. / Halleluja!

3 Preiset Gottes Gnad und Güt, / Halleluja, / der sich stets um uns bemüht. / Halleluja! / Weiht ihm Hände, Herz und Mund, / Halleluja, / machet seinen Namen kund! / Halleluja!

4 Preist des Herrn Barmherzigkeit, / Halleluja, / preist ihn bis in Ewigkeit. / Halleluja! / Denkt daran, was er getan, / Halleluja, / kommt und preist ihn, betet an. / Halleluja!

Text: Josef Butscher (1976) 1982 nach dem englischen »Praise the Lord, his glories show« von Henry Francis Lyte 1834

Melodie und Satz: Robert Williams 1817

© Text (dt.): Josef Butscher

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2 Herr Jesus, o König, du bist unser Haupt! / Glückselig zu preisen ist, wer an dich glaubt. / Es hält deine Hand, deine Treue uns fest, / und niemals ein Glied du versäumst und verlässt.

3 Herr Jesus, o König, wir jauchzen dir zu! / Ja, Herrlicher, alles in allem bist du! / Und böte die Welt ihren Reichtum uns an, / so bleiben wir dennoch nur dir zugetan.

4 Herr Jesus, o König, du Rat, Kraft und Held, / der Himmel und Erde regiert und erhält: / Das Größte von allem, das irgend du gibst, / bleibt doch nur das Eine, dass du uns so liebst.

Text: Diakonissenmutterhaus Aidlingen 1945

Melodie: walisische Volksweise; geistlich London 1800, bei John Roberts 1839

Satz: nach »The English Hymnal« 1906

© Text: Aidlingen

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2 Schön sind die Felder, / schöner sind die Wälder / in der schönen Frühlingszeit;/​Jesus ist schöner, / Jesus ist reiner, / der unser traurig Herz erfreut.

3 Schön leucht' die Sonne, / schöner leucht' der Monde / und der Sterne große Zahl. / Jesus leucht' schöner, / Jesus leucht' reiner / als alle Engel im Himmelssaal.

4 Schön sind die Blumen, / schöner sind die Menschen / in der frischen Jugendzeit; / sie müssen sterben, / müssen verderben, / doch Jesus lebt in Ewigkeit.

5 Alle die Schönheit / Himmels und der Erden / ist verfasst in dir allein. / Nichts soll mir werden / lieber auf Erden / als du, der liebste Jesus mein.

Text: Münster 1677, Strophe 2 bei Heinrich August Hoffmann von Fallersleben 1842

Melodie: schlesische Volksweise, bei Heinrich August Hoffmann von Fallersleben 1842

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

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2 Wie bist du mir so zart gewogen / und wie verlangt dein Herz nach mir! / Durch Liebe sanft und tief gezogen, / neigt sich mein Alles auch zu dir. / Du traute Liebe, gutes Wesen, / du hast mich und ich dich erlesen.

3 Für dich sei ganz mein Herz und Leben, / Erlöser du, mein einzig Gut! / Du hast für mich dich hingegeben / zum Heil durch dein Erlösungsblut. / Du Heiland meines schweren Falles, / für dich sei ewig Herz und alles.

4 O Jesu, dass dein Name bliebe / im Grunde tief gedrücket ein. / Möcht deine süße Jesusliebe / in Herz und Sinn gepräget sein. / Im Wort, im Werk und allem Wesen / sei Jesus und sonst nichts zu lesen.

Text: Gerhard Tersteegen 1757, Strophe 4 1751

Melodie: Dmitri Stepanowitsch Bortnjanski 1822

Satz: nach »Reichs-Lieder« 1931

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2 Krönt ihn, den Herrn der Herrn, er tat für dich so viel. / Die Hand, durchbohrt, sie leitet dich in Liebe hin zum Ziel. / Der aus dem Grab erstand und lebt im ewgen Licht, / an seinem Tag uns einmal ruft vor Gottes Angesicht.

3 Krönt ihn, den Herrn der Herrn, sein Friede sei mit euch. / An allen Enden dieser Welt erwarten wir sein Reich. / Auf ewig er regiert, wir trauen seinem Wort, / sein Glanz erstrahlt schon jetzt bei uns und bald an jedem Ort.

4 Krönt ihn, den Herrn der Herrn, den Herrscher dieser Welt, / vollenden wird er bald sein Werk, das ewig er erhält. / Durch seinen Tod am Kreuz hat uns der Sohn befreit, / wir lieben ihn, wir danken ihm heut und in Ewigkeit.

Text: Reinhard Rupp 2015 nach dem englischen »Crown him with many crowns« von Matthew Bridges 1851

Melodie und Satz: George Job Elvey 1868

© Text (dt.): Reinhard Rupp

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2 Du, vor dem Lug und Trug zerfällt, / dich staunen wir an, du heiliger Herr. / Du, der das Recht in Händen hält, / dich ehren wir hier, o Herr. Refrain

3 Du, der du uns mit Namen kennst, / dich rufen wir an, allmächtiger Gott. / Du, der du Erd und Himmel lenkst, / dir dienen wir gern, o Gott. Refrain

4 Du, der du selbst die Liebe bist, / dir danken wir froh, erbarmender Herr. / Du, dessen Wort wahrhaftig ist, / dir singen wir zu, o Herr. Refrain

Text und Melodie: Thomas Eger 1995

Satz: Klaus Heizmann 1995

© Gerth Medien

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2 Wie Stille nach der Hektik, wie Ruhe nach dem Sturm, / wie Wiedersehn nach Trennung, wie Ausblick hoch vom Turm, / wie Mondlicht und Sterne und Sonnenschein auf See – / so ist mein Herr, lebendger Herr, / der Herr, mit dem ich geh.

3 Wie Schlaf nach starkem Fieber, wie Gold statt grauem Stein, / wie Freiheit nach der Knechtschaft, wie Tau im Sonnenschein, / wie Antwort auf alles, was je ein Mensch ersehnt – / so ist mein Herr, lebendger Herr, / der Herr, mit dem ich geh.

Text: Matthias Müller 2004 nach dem englischen »As water to the thirsty« von Timothy Dudley-Smith (1975) 1979

Melodie: T. Brian Coleman 1979

Satz: Günter Preuß 2015

© Text: Oxford University Press

© Melodie und Satz: Stainer & Bell

Kein Gedanke wird ihn fassen.

Keine Ekstase ihn erreichen,

kein Tiefsinn ihn ergründen,

keine Ausdauer ihn erkämpfen.

Wer sich liebend beugt, wird ihm begegnen.

Jörg Zink, Am Ufer der Stille, Kreuz Verlag, Stuttgart

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Text und Melodie: Jack W. Hayford 1981

deutsch: Hans Joachim Klösel 1984

Satz: Gordon Schultz 1991

© Rocksmith Music

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2 |: Du hast überwunden all das Böse, / du hast gelöst des Todes Band :| Refrain

Text und Melodie: Åsulf Kvammen (1984) 1987 (»Jesus, du er konge«); deutsch: Joachim Rieger 1994

Satz: Gordon Schultz 2003

© SCM Hänssler

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»Lobt den Herrn, all ihr Menschen! Halleluja!«

Text: Psalm 117,1

Melodie und Satz: Jacques Berthier, Taizé 1980

© Taizé

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1 The splendor of the King, clothed in majesty. / Let all the earth rejoice, all the earth rejoice. / He wraps himself in light, and darkness tries to hide, / and trembles at his voice, and trembles at his voice.

Refrain: How great is our God! / Sing with me: How great is our God! / And all will see how great, how great is our God!

2 And age to age he stands, and time is in his hands; / Beginning and the End, Beginning and the End. / The Godhead, three in one, Father, Spirit, Son, / the Lion and the Lamb, the Lion and the Lamb. Refrain

Brigde: /: Name above all names, / worthy of all praise. / My heart will sing: How great is our God!:/ Refrain

Text und Melodie: Chris Tomlin, Jesse Reeves und Ed Cash 2004

deutsch: Arne Kopfermann 2006

© worshiptogether.com songs / sixsteps Music / Wondrously Made Songs

54







Lord, I lift your name on high, / Lord, I love to sing your praises. / I'm so glad you're in my life, / I'm so glad you came to save us. / You came from heaven to earth to show the way, / from the earth to the cross, my debt to pay; / from the cross to the grave, from the grave to the sky; / Lord, I lift your name on high.

Text, Melodie und Satz: Rick Founds 1989

deutsch: Karin Geitz 1995

© Universal Music – Brentwood Benson Publishing

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Text und Melodie: Lothar Kosse 1995

Satz: Kommission 2015

© Text und Melodie: Praize Republic

© Satz: Saatkorn

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/: Open the eyes of my heart, Lord / open the eyes of my heart; / I want to see you, / I want to see you. :/

To see you high and lifted up, / shining in the light of your glory. / Pour out your power and love; / as we sing holy, holy, holy,/​: holy, holy, holy, / holy, holy holy, / I want to see you. :/

Text und Melodie: Paul Baloche 1997

deutsch: Daniel Jacobi 2000

Satz: Jürgen Hartmann 2015

© Integrity's Hosanna! Music

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1 Blessed be your name in the land that is plentiful, / where your streams of abundance flow, blessed be your name. / Blessed be your name when I'm found in the desert place, / though I walk through the wilderness, blessed be your name. / Ev'ry blessing you pour out I'll turn back to praise. / When the darkness closes in, Lord, still I will say:

Refrain: Blessed be the name of the Lord, blessed be your name. / Blessed be the name of the Lord, blessed be your glorious name.

2 Blessed be your name when the sun's shining down on me, / when the world's all as it should be, blessed be your name. / Blessed be your name on the road marked with suffering, / though there's pain in the offering, blessed be your name. / Ev'ry blessing you pour out I'll turn back to praise. / When the darkness closes in, Lord, still I will say: Refrain

Brigde: /: You give and take away, / you give and take away. / My heart will choose to say, / Lord, blessed be your name. :/ Refrain

Text und Melodie: Matt und Beth Redman 2002;

dt.: Andreas Waldmann und Kai Peters 2005

© Thankyou Music

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My Jesus, my Saviour, Lord, there is none like you; / all of my days, I want to praise the wonders of your mighty love. / My comfort, my shelter, tower of refuge and strength, / let every breath, all that I am, never cease to worship you. Shout to the Lord all the earth, let us sing, / power and majesty, praise to the King. / Mountains bow down and the seas will roar / at the sound of your name. / I sing for joy at the work of your hands, / forever I'll love you, forever I'll stand. / Nothing compares to the promise I have in you.

Text und Melodie: Darlene Zschech 1993

deutsch: Daniel Jacobi (erster Teil) und Peter Eltermann (zweiter Teil) 1996

Satz: Darius Rossol 2003

© Wondrous Worship

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Text und Melodie: Lenny LeBlanc und Paul Baloche 1999

deutsch: Theo Eißler 2001

© Integrity's Hosanna! Music / Len Songs Publishing

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Text und Melodie (erster Teil): Rich Mullins 1988

deutsch: Mirjana Angelina und Thomas Luck 1990

Satz: Armin Müller-Arnold 2000

Text, Melodie und Satz (zweiter Teil): Bob Hudson 1978

deutsch: Debora und Günter Preuß 2015




© erster Teil: Universal Music – Brentwood Benson Publishing

© zweiter Teil: CCCM Music / Universal Music – Brentwood Benson Publishing

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Text und Melodie: Matthias Rhein 2001

Satz: Andrei Tajti 2015

© SCM Hänssler

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Text und Melodie: Albert Frey 1998

Satz: Suzanne Adams 2003

© FREYKLANG

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1 Light of the world, you stepped down into darkness, / opened my eyes, let me see / beauty that made this heart adore you, / hope of a life spent with you.

Refrain: So here I am to worship, here I am to bow down, / here I am to say that you're my God. / And you're altogether lovely, altogether worthy, / altogether wonderful to me.

2 King of all days, oh so highly exalted, / glorious in heaven above. / Humbly you came to the earth you created, / all for love's sake became poor. Refrain

Bridge: /: And I'll never know how much it cost / to see my sin upon that cross. :/ Refrain

Text und Melodie: Tim Hughes 2000

deutsch: Andreas Waldmann 2002

Satz: Jochen Rieger 2011

© Thankyou Music

64








Come, now is the time to worship. / Come, now is the time to give your heart. / Come, just as you are, to worship. / Come, just as you are, before your God. / Come.

One day every tongue will confess you are God. / One day every knee will bow. / Still, the greatest treasure remains for those / who gladly choose you now.

Come, now is the time to worship. / Come, now is the time to give your heart. / Come, just as you are, to worship. / Come, just as you are, before your God. / Come.

Text und Melodie: Brian Doerksen 1998

deutsch: Daniel Jacobi und Guido Baltes 1999

Satz: Lucio Maier 2015

© Vineyard Songs UK

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2 Alles bringen wir, / ehren dich allein, / wollen immer mehr / wahre Beter sein. / Denn jetzt ist die Zeit, / in der sich erfüllt, / dass dein Volk dich preist / so, wie du es willst: / in Wahrheit und im Geist. Refrain

Text und Melodie: Albert Frey 1999

© D&D Medien

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2. Mose 3,14




* Elohim = dreieiniger Schöpfergott, Adonai = Herr

Text und Melodie: Lothar Kosse 1997

Satz: Michael Schlierf 2000

© Text und Melodie: Praize Republic

© Satz: Michael Schlierf

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Psalm 9







2 Gott, du allein bist Herr, du Richter der Völker, / und deinem Urteil muss jeder sich beugen, weil du gerecht entscheidest. / Gott, du allein bist Herr, du Richter der Völker. |: Befreit durch dich berge ich mich, Herr, bei dir. / Halleluja! :|

3 Lobt mit mir unsern Gott, den ewigen König, / den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, und bringt Ehre seinem Namen. / Lobt mit mir unsern Gott, den ewigen König. | Wir freuen uns und sind fröhlich, Herr, in dir. / Halleluja! :|

Text: Gitta Leuschner 1980 (Strophe 1) und Günter Balders 2003 (Strophen 2.3) nach dem französischen »Je louerai l'Eternel« von Alain Bergèse 1976 und Yves Kéler 1988

Melodie: Claude Fraysse 1976

Satz: Alain Bergèse 1976

© Fraysse

68

Psalm 19







2 Ein Zelt baut sich die Sonne, / aus Wolken eine Bahn. / Kaum fassbar die Freude, belebende Wonne – / und die Klarheit greift Finsternis an. Refrain

3 Ein Wort, von Gott gegeben, / tut Herz und Seele gut. / Kaum denkbar die Güte, von der wir leben, / gegen alle Angst macht sie uns Mut. Refrain

4 Ein Herz, in Gott geborgen, / befolgt auch sein Gebot. / Kaum sichtbar die Hoffnung in schweren Sorgen, / und doch hilft sie uns mindern die Not. Refrain

5 Mein Lied wird Gott gefallen, / verschweigt es nicht die Schuld. / Kaum spürbar, doch meint er es gut mit uns allen, / ja, er sucht uns in großer Geduld. Refrain


Text: Jan Janssen 2008

Melodie: Fritz Baltruweit 2008

Satz: Fritz Baltruweit 2008, Günter Preuß 2015

© tvd

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Psalm 23









Text und Melodie: Lothar Kosse 2004

Satz: Lucio Maier 2015

© Text und Melodie: Praize Republic

© Satz: Lucio Maier

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Psalm 23





2 Muss ich auch dunkle Wege gehn, / so fürchte ich mich nicht. / Gott will an meiner Seite stehn. / Er gibt mir Zuversicht.

3 Auf rechtem Pfade führst du mich, / bist bei mir Tag und Nacht. / Mein Herr und Hirt, ich preise dich / ob deines Namens Macht.

4 Du machst mir einen Tisch bereit, / stärkst mich mit Brot und Wein. / Durch meines ganzen Lebens Zeit / darf Gast bei dir ich sein.

5 Nur Huld und Güte folgen mir, / nichts fehlt mir, du bist gut. / Weil du mich leitest für und für, / bleib ich in guter Hut.

Text: Sigisbert Kraft 1974

Melodie und Satz: Jessie Seymour Irvine 1872

© Text: RN Sigisbert Kraft

Das Lamm ist mein Hirte,

zwei Balken sind Stecken und Stab,

die mich trösten.

Aus Johannes Hansen, Ein Haus, in dem ich wohnen darf,

Kawohl Verlag, Wesel

71

Psalm 34







2 Will ich in der Not verzagen, / komm ich im Gebet. / Deine Hände werden tragen, / wenn es nicht mehr geht. Refrain

3 Deine Nähe darf ich spüren, / bei dir hab ich's gut. / Herr, du kannst mich sicher führen, / machst mir wieder Mut. Refrain

Text, Melodie und Satz: Werner Arthur Hoffmann 1991

© Gerth Medien

72

Psalm 36






2 Was deine Güte ist, lehr mich begreifen, / und deine Wahrheit mach mir bekannt, / denn ich verstehe nichts, wenn du es mir nicht sagst. Refrain

3 Täglich umgeben mich Worte und Stimmen, / aber ich höre gar nicht mehr hin, / denn deine Stimme höre ich nicht mehr heraus. Refrain

4 Wenn ich nichts hören kann, hilf mir dich rufen; / hilf mir dich hören, wenn du mich rufst; / hilf mir gehorchen, wenn du mich berufen willst. Refrain

5 Dein Flügelschatten ist unsre Bewahrung; / aus deinem Leben leben wir auch; / und wir erkennen erst in deinem Licht das Licht. Refrain

Text: Gerhard Valentin 1965

Melodie und Satz: Herbert Beuerle 1965/​1984

© Strube

73

Psalm 57








2 Ich flüchte zu dir, Gott, ich berge mich in dir, / du bist mein Rückzugsort und Hilfe find ich hier. / Ich bin getroffen, Gott, von Lüge, Streit und List, / doch bei dir darf ich sicher ruhen, / bis der Sturm vorüber ist. Refrain

3 So vieles gibt es, das mich zu verschlingen droht, / ich glaub und hoffe doch auf neues Morgenrot. / An jedem neuen Tag geh ich in deinem Licht, / und einmal wird es sicher Wahrheit, / Gott: Ich schaue dein Gesicht. Refrain

Text und Melodie: Dietmar Fischenich 2006

Satz: Johannes P. Müller 2006

© Dehm-Verlag

Wenn ihr dann zu mir ruft,

wenn ihr kommt und zu mir betet,

will ich euch erhören.

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden.

Ja, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht,

will ich mich von euch finden lassen.

Das verspreche ich euch.

Jeremia 29,12 – 14 (Hfa)

74

Psalm 95





2 |: Er ist Gott, Gott für uns. Er allein ist letzter Halt :|: Unsichtbar, doch gegenwärtig, Höhen, Tiefen, sie sind sein :|

3 |: Ja, er heißt: »Gott für uns«; wir die Menschen, die er liebt :|: Darum können wir ihm folgen, können wir sein Wort verstehn :|

4 |: Wir sind taub, wir sind stumm, wollen eigne Wege gehn :|: Wir erfinden neue Götter und vertrauen ihnen blind :|

5 |: Dieser Weg führt ins Nichts und wir finden nicht das Glück, :|: graben unsre eignen Gräber, geben selber uns den Tod :|

6 |: Menschen, kommt, singt dem Herrn, ruft ihm zu, der uns befreit :|: Singend lasst uns vor ihn treten, mehr als Worte sagt ein Lied :|

Text: Diethard Zils 1972/​1974

Melodie (nach einer jüdischen Tanzmelodie 1935): Sarah Levi-Tanay 1944

Satz: Thomas Albus 1994

© Text: Bosse

© Melodie: RN Sarah Levi-Tanay

© Satz: Strube

Christus, du kommst in mein Herz

Und holst mich aus der Enge in die Weite.

Mit dem Geist deiner Worte

Und mit der Glut deiner Liebe

Verwandelst du mein Herz in Freude.

Peter Helbich, Von dir will ich nicht lassen,

Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh

75

Psalm 98






2 Bis an die Enden der Welt / weiß man, dass er sein Wort hält. / Barmherzigkeit und Wahrheit / gehn immer vor ihm her. / Voll Jubel sind Erde und Meer.

3 Singt dem Herrn, Bäume und Wind, / singt Lob, das überall klingt. / Mit Stimmen, Instrumenten / verherrlicht ihn allein. / Die Freude soll unter euch sein.

4 Berge und Meere, fangt an, / donnerndes Lob, roll heran. / Als Retter und als Richter / kommt er auf diese Welt. / Bringt Lob, das dem Herren gefällt.

Text: Matthias Müller 2004 nach dem englischen »Sing a new song to the Lord« von Timothy Dudley-Smith 1973 Melodie und Satz: David G. Wilson 1973

© Text: Oxford University Press

© Melodie und Satz: Jubilate Hymns

Gott, ich bin fröhlich,

du zeigst mir den Weg zum Leben.

Wo du bist, ist Freude.

Nach Psalm 16

76

Psalm 100





2 Erkennt, dass Gott ist unser Herr, / der uns erschaffen ihm zur Ehr / und nicht wir selbst: Durch Gottes Gnad / ein jeder Mensch sein Leben hat.

3 Wie reich hat uns der Herr bedacht, / der uns zu seinem Volk gemacht. / Als guter Hirt ist er bereit, / zu führen stets auf seine Weid.

4 Die ihr nun wollet bei ihm sein, / kommt, geht zu seinen Toren ein / mit Loben durch der Psalmen Klang, / zu seinem Vorhof mit Gesang!

5 Dankt unserm Gott, lobsinget ihm / und rühmet ihn mit lauter Stimm; / lobsingt und danket allesamt! / Gott loben, das ist unser Amt!

6 Er ist voll Güt und Freundlichkeit, / voll Lieb und Treu zu jeder Zeit; / sein Gnad währt immer dort und hier / und seine Wahrheit für und für.

7 Gott Vater in dem höchsten Thron / und Jesus Christus, seinem Sohn, / samt Gott, dem werten Heilgen Geist, / sei immerdar Lob, Ehr und Preis.

Text: David Denicke 1646 nach Cornelius Becker 1602, Strophe 7 Lüneburg 1653, Neufassung nach AÖL 1973

Melodie: um 1358, bei Daniel Rumpius 1587, Hannover 1646

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text (Neufassung): AÖL

© Satz: Saatkorn

Wofür wir Gott danken,

werden wir nie für uns behalten,

sondern es mit anderen teilen,

sei es Hab und Gut, Kraft und Weisheit.

Denn alle Gaben sind Gaben auf Zeit,

Gott aber, der Geber,

bleibt uns im Danken bis in Ewigkeit.

Axel Kühner, Aus gutem Grund. Impulse für jeden Tag,

Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neukirchen-Vluyn

77

Psalm 103







2 Er hat uns wissen lassen / sein herrlich Recht und sein Gericht, / dazu sein Güt ohn Maßen, / es mangelt an Erbarmung nicht; / sein' Zorn lässt er wohl fahren, / straft nicht nach unsrer Schuld, / mit Gnad will er nicht sparen / und trägt uns in Geduld. / Sein Güt ist hoch erhaben / für die, die fürchten ihn; / so fern der Ost vom Abend, / ist unsre Sünd dahin.

3 Wie Väter mit Erbarmen / auf ihre jungen Kinder schaun, / so tut der Herr uns Armen, / wenn wir nur kindlich ihm vertraun. / Er kennt uns arme Knechte / und weiß, wir sind nur Staub, / ein bald verwelkt Geschlechte, / ein Blum und fallend Laub; / der Wind nur drüber wehet, / so ist es nimmer da; / also der Mensch vergehet, / sein End, das ist ihm nah.

4 Die Gottesgnad alleine / steht fest und bleibt in Ewigkeit / bei seiner lieben Gmeine, / die ihm in Ehrfurcht steht bereit, / die seinen Bund behalten. / Er herrscht im Himmelreich. / Ihr Engel und Gewalten, / lobt ihn und dient zugleich / dem großen Herrn zu Ehren / und treibt sein heilges Wort. / Mein Seel soll auch vermehren / sein Lob an allem Ort.

5 Sei Lob und Preis mit Ehren / Gott Vater, Sohn und Heilgem Geist! / Der wolle in uns mehren, / was er aus Gnaden uns verheißt, / dass wir ihm fest vertrauen, / uns gründen ganz auf ihn, / von Herzen auf ihn bauen, / dass unser Mut und Sinn / ihm allezeit anhangen. / Drauf singen wir zur Stund: / Amen! Wir werdn's erlangen, / wir glaubn von Herzensgrund.

Text: Johann Gramann (um 1530) 1540, Strophe 5 Königsberg 1549

Melodie: 15. Jh.; geistlich Hans Kugelmann (um 1530) 1540

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

Lobe den Herrn

Lobe den Herrn, meine Seele,

auch wenn du nicht dazu aufgelegt bist.

Lobe den Herrn, meine Seele,

auch wenn du die Noten nicht entziffern kannst.

Lobe den Herrn, meine Seele,

auch wenn deine Stimme schwankt und zittert.

Lobe den Herrn, meine Seele,

auch wenn das Begleitinstrument verstimmt ist.

Lobe den Herrn, meine Seele,

weil er Gott ist und ihm das Lob gebührt.

Lobe den Herrn, meine Seele,

weil er dir zuhört und dein klägliches Stammeln

in ein Jubellied umformt.

Lobe den Herrn, meine Seele,

damit du das Loben nicht verlernst.

Josef Butscher, Wachsen in der Liebe, Saatkorn-Verlag, Lüneburg

78

Psalm 103




Text: Psalm 103,1 – 2

Melodie und Satz: Jacques Berthier, Taizé vor 1994

© Taizé

79

Psalm 103









Text und Melodie: Werner Arthur Hoffmann 1992

Satz: Christian Scheel 2015

© Gerth Medien

80

Psalm 104





2 Gott hat das Licht entzündet, / er schuf des Himmels Heer. / Das Erdreich ward gegründet, / gesondert Berg und Meer. / Die kühlen Brunnen quellen / im jauchzend grünen Grund, / die klaren Wasser schnellen / aus Schlucht und Bergesrund.

3 Vom Tau die Gräser blinken, / im Wald die Quelle quillt, / daraus die Tiere trinken, / die Vögel und das Wild. / Die Vögel in den Zweigen / lobsingen ihm in Ruh / und alle Bäume neigen / ihm ihre Früchte zu.

4 Gott lässet Saaten werden / zur Nahrung Mensch und Vieh. / Er bringet aus der Erden / das Brot und sättigt sie. / Er sparet nicht an Güte, / die Herzen zu erfreun. / Er schenkt die Zeit der Blüte, / gibt Früchte, Öl und Wein.

5 Der Wald hat ihn erschauet / und steht in Schmuck und Zier. / Gott hat den Berg gebauet / zur Zuflucht dem Getier. / Das Jahr danach zu teilen, / hat er den Mond gemacht. / Er lässt die Sonne eilen / und gibt den Trost der Nacht.

6 Den Menschen heißt am Morgen / er an das Tagwerk gehn, / lässt ihn in Plag und Sorgen / das Werk der Allmacht sehn. / Er ist der treue Hüter, / wacht über Meer und Land, / die Erd ist voll der Güter / und Gaben seiner Hand.

7 Lass dir das Lied gefallen. / Mein Herz in Freuden steht. / Dein Loblied soll erschallen, / solang mein Odem geht. / Du tilgst des Sünders Fehle / und bist mit Gnade nah. / Lob Gott, o meine Seele, / sing ihm Halleluja!

Text: Martha Müller-Zitzke 1947

Melodie: Johann Steurlein 1575; geistlich Nürnberg 1581

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: Verlag Singende Gemeinde

© Satz: Saatkorn

81

Psalm 115


Text: Psalm 115,12

Kanon für 3 Stimmen: Hartmut Stiegler (1982) 1984

© SCM Hänssler

Der HERR ist meine Macht

und mein Psalm

und ist mein Heil.

Psalm 118,14

82

Psalm 117




2 Denn seine groß Barmherzigkeit / tut über uns stets walten, / sein Wahrheit, Gnad und Gütigkeit / erscheinet Jung und Alten / und währet bis in Ewigkeit, / schenkt uns aus Gnad die Seligkeit; / drum singet Halleluja!

Text: Joachim Sartorius 1591

Melodie: Melchior Vulpius 1609

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

83

Psalm 118







2 Auf, Priesterschar, bring du ihm Ehre! / Du hörst und siehst es jederzeit, / zeug's laut, dass seine Gnade währe / von Ewigkeit zu Ewigkeit! / Bring, Volk, das Gott verehrt, ihm Ehre! / Sieh, du erfährst es jederzeit. / Sing froh, dass seine Gnade währe / von Ewigkeit zu Ewigkeit!

3 In jeder Angst, Not und Gedränge / rief ich ihn, den Erbarmer, an. / Er gibt mir Antwort in der Enge / und führt mich auf geraumer Bahn. / Der Herr ist für mich, Macht und Gnade / lässt mich in ihrem Schutze ruhn. / Wer unternimmt's, dass er mir schade? / Was kann ein schwacher Mensch mir tun?

4 Dies ist der schönste aller Tage, / den Gott uns schenkt, weil er uns liebt, / dass jeder nun der Furcht entsage, / sich freue, weil Gott Freude gibt. / Schenk heut, Erbarmer, Heil und Segen, / es ist dein Tag der Herrlichkeit! / Gib, dass wir all erfahren mögen, / wie hoch, Herr, deine Gnad erfreut!

5 Du bist mein Gott, dich will ich loben, / erheben deine Majestät! / Dein Ruhm, mein Gott, werd hoch erhoben, / der über alle Himmel geht! / Rühmt, rühmt den Herrn! Schaut, sein Erbarmen / bestrahlet uns in trüber Zeit, / und seine Gnade trägt die Armen / von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Text: Matthias Jorissen (1793) 1798

Melodie: Guillaume Franc 1543, Loys Bourgeois 1551

Satz: nach Claude Goudimel 1564/​65

84

Psalm 121


2 Nie wird Gott deine Füße gleiten lassen; / er, dein Beschützer, schläft und schlummert nicht. / Fühlst du die Angst auf deinen dunklen Straßen? / Der Führer Israels bringt dich zum Licht.

3 Fühlst du dich matt, mit Kummer schwer beladen? / Gott wird dich tragen und gibt auf dich Acht. / Es wird dir weder Tageshitze schaden / noch Dunkelheit der langen, schweren Nacht.

4 Gott, unser Herr, mög gnädig dich bewahren. / Er führe dich und sei stets dein Geleit. / Er schütze dich in Nöten und Gefahren / und bringe dich in seine Ewigkeit.

Text: Günter Preuß 2015 nach dem französischen »Je lève les yeux« von Auguste Louis de Coppet 1879

Melodie: Loys Bourgeois 1551, bei Lowell Mason und George James Webb 1848

Satz: nach Claude Goudimel 1565

© Text (dt.): Günter Preuß

85

Psalm 121




2 Wer meint es gut, ist für mich da? / Wer bleibt mir auch in Krisen nah? / Wer hilft mir, steht mir bei in Not, / birgt mich im Leben und im Tod?

3 Der Glaube sagt: Gott hat die Macht, / mich zu behüten Tag und Nacht. / Und daran halte ich mich fest, / dass mich mein Gott nicht fallen lässt.

4 Gott schläft nicht und Gott schlummert nicht. / Dass mich selbst Wut und Glut nicht sticht / noch friert im kalten Jahr und Land, / beschützt mich Gottes gute Hand.

5 Was kommen mag, Angst, Not, Gefahr, / behüten wird mich wunderbar / die Quelle der Geborgenheit: / mein Gott, jetzt und in Ewigkeit.

Text: Eugen Eckert (1993) 1996

Melodie: Jürgen Blume (1993) 1996

Satz: Peter Reulein 2003

© Strube

86

Psalm 130





Text: Psalm 130,1 – 2.4.6 – 7

Kanon für 3 Stimmen: Me'ir Ben-Uri 1935

© RN Me'ir Ben-Uri

Dein Wort in Gottes Ohr

Dein Wort in Gottes Ohr

Menschenbruder

wenn du Schuld hinausschreist

wenn du Sorge in Worte fasst

wenn du Angst mit Namen nennst

Dein Wort in Gottes Ohr

Menschenbruder

wenn du keine Worte findest

wenn du Tränen nach innen weinst

wenn dich keiner mehr versteht

Dein Wort in Gottes Ohr

Menschenbruder

denn

er hat Ohren für Schreie aus der Tiefe

er hat Sinne für Klagen ohne Stimme

er spricht Verzweifelte für immer los

und

es ist viel Gnade und Erlösung

bei ihm

Johannes Hansen zu Psalm 130, Nach dem Dunkel kommt ein neuer Morgen,

Kawohl Verlag, Wesel

87

Psalm 130





2 Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, / die Sünde zu vergeben; / es ist doch unser Tun umsonst / auch in dem besten Leben. / Vor dir niemand sich rühmen kann, / des muss dich fürchten jedermann / und deiner Gnade leben.

3 Darum auf Gott will hoffen ich, / auf mein Verdienst nicht bauen; / auf ihn will ich verlassen mich / und seiner Güte trauen, / die mir zusagt sein wertes Wort; / das ist mein Trost und treuer Hort, / des will ich allzeit harren.

4 Und ob es währt bis in die Nacht / und wieder an den Morgen, / doch soll mein Herz an Gottes Macht / verzweifeln nicht noch sorgen. / So tu Israel rechter Art, / der aus dem Geist geboren ward / und seines Gottes harre.

5 Ob bei uns ist der Sünden viel, / bei Gott ist viel mehr Gnade; / sein Hand zu helfen hat kein Ziel, / wie groß auch sei der Schade. / Er ist allein der gute Hirt, / der Israel erlösen wird / aus seinen Sünden allen.

Text und Melodie: Martin Luther 1524

Satz: Kommission 2015

© Satz: Saatkorn

In der Schwerkraft der Schmerzen

will ich mich nicht verlieren.

Ich muss die Schwerkraft

dieser Welt erleiden.

Aber ich werde die Liebe zu dir,

mein Gott, durchhalten.

Peter Helbich, Von dir will ich nicht lassen, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh

88

Psalm 139








2 Sitze ich da oder leg mich nieder, / mache mich auf und ich steh. / Meine Gedanken kennst du von ferne, / weißt ganz genau, wohin ich geh. Refrain

3 Stehe ich staunend am Strand und träume, / zähle die Körner im Sand. / Lote ich aus die Meerestiefe, / sehe hinaus ins Sternenhaus. Refrain

Text: Jan von Lingen 2004

Melodie und Satz: Gerd-Peter Münden 2004

© Text: tvd

© Melodie und Satz: Strube

89

Psalm 139







2 Dass ich wachse, blühe, reife, / dass ich lerne und begreife, / bist du, Gott, bist du, Gott, bei mir. / Dass ich finde, wenn ich suche, / dass ich segne, nicht verfluche, / bleibst du, Gott, bleibst du, Gott, bei mir. Refrain

3 Wo ich sitze oder stehe, / wo ich liege oder gehe, / bist du, Gott, bist du, Gott, bei mir. / Dass ich dein bin, nicht verderbe, / ob ich lebe oder sterbe, / bleibst du, Gott, bleibst du, Gott, bei mir. Refrain

Text: Eugen Eckert 1988

Melodie: Torsten Hampel 1988

Satz: Günter Preuß 2015

© Strube

90

Psalm 146





2 Wohl dem, der einzig schauet / nach Jakobs Gott und Heil! / Wer dem sich anvertrauet, / der hat das beste Teil, / das höchste Gut erlesen, / den schönsten Schatz geliebt; / sein Herz und ganzes Wesen / bleibt ewig unbetrübt.

3 Hier sind die starken Kräfte, / die unerschöpfte Macht; / das weisen die Geschäfte, / die seine Hand gemacht: / der Himmel und die Erde / mit ihrem ganzen Heer, / der Fisch unzählge Herde / im großen, wilden Meer.

4 Hier sind die treuen Sinnen, / die niemand Unrecht tun, / all denen Gutes gönnen, / die in der Treu beruhn. / Gott hält sein Wort mit Freuden, / und was er spricht, geschieht; / und wer Gewalt muss leiden, / den schützt er im Gericht.

5 Er weiß viel tausend Weisen, / zu retten aus dem Tod, / ernährt und gibet Speisen / zur Zeit der Hungersnot, / macht schöne rote Wangen / oft bei geringem Mahl, / und die da sind gefangen, / die reißt er aus der Qual.

6 Ach ich bin viel zu wenig, / zu rühmen seinen Ruhm; / der Herr allein ist König, / ich eine welke Blum. / Jedoch weil ich gehöre / gen Zion in sein Zelt, / ist's billig, dass ich mehre / sein Lob vor aller Welt.

Text: Paul Gerhardt 1653

Melodie: Johann Georg Ebeling 1666

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

91

Psalm 148





2 Ihr Sonnen und Monde, ihr funkelnden Sterne, / ihr Räume des Alls in unendlicher Ferne: / Auf Erden hier unten, im Himmel dort oben, / den gütigen Vater wollen wir loben.

3 Ihr Tiefen des Meeres, Gelaich und Gewürme, / Schnee, Hagel und Regen, ihr brausenden Stürme: / Auf Erden hier unten, im Himmel dort oben, / den gütigen Vater wollen wir loben.

4 Ihr Wüsten und Weiden, Gebirg und Geklüfte, / ihr Tiere des Feldes, ihr Vögel der Lüfte: / Auf Erden hier unten, im Himmel dort oben, / den gütigen Vater wollen wir loben.

5 Ihr Männer und Frauen, ihr Kinder und Greise, / ihr Kleinen und Großen, einfältig und weise: / Auf Erden hier unten, im Himmel dort oben, / den gütigen Vater wollen wir loben.

6 Erd, Wasser, Luft, Feuer und himmlische Flammen, / ihr Menschen und Engel, stimmt alle zusammen: / Auf Erden hier unten, im Himmel dort oben, / den gütigen Vater wollen wir loben.

Text: Strophen 1.6 Straßburg 1697, Strophen 2 – 5 Maria Luise Thurmair (1963) 1967

Melodie: Augsburg 1659, Bamberg 1691

Satz: nach Augsburg 1659 und Bamberg 1691

© Text: Herder

92

Psalm 150







2 Lobet ihn mit den Posaunen, lobet ihn, / lobet ihn mit Psalter und mit Harfen! / Lobet ihn mit Pauken und mit Reigen, / lobet ihn mit Saiten und mit Pfeifen! Refrain

3 Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum, / lobet ihn in der Feste seiner Macht! / Lobet ihn mit hellen Zimbeln, lobet ihn, / lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln! Refrain

Text und Melodie: Bernd Draffehn 1977

Satz: Claus Feldmann 2003

© SCM Hänssler

93

Psalm 150




Text und Melodie: Albert Frey 2005

© FREYKLANG

Gott erleben

Einladung Gottes 94 – 104

Sabbat 105 – 119

Gebet 120 – 129

Bitte und Fürbitte 130 – 144

Gottes Wort und Verkündigung 145 – 164

Bekenntnis 165 – 175

Taufe 176 – 185

Abendmahl 186 – 203

Segen 204 – 224


Kommt und seht!

Johannes 1,39a

94




2 |: Du legst uns deine Worte und deine Taten vor :|: Herr, öffne unsre Herzen und unser Ohr :|

3 |: Herr, sammle die Gedanken und schick uns deinen Geist, :|: der uns das Hören lehrt und dir folgen heißt :|

Text und Melodie: Kurt Rommel 1967

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Strube

95




2 Tu auf den Mund zum Lobe dein, / bereit das Herz zur Andacht fein, / den Glauben mehr, stärk den Verstand, / dass uns dein Nam werd wohlbekannt,

3 bis wir singen mit Gottes Heer: / »Heilig, heilig ist Gott der Herr!« / und schauen dich von Angesicht / in ewger Freud und selgem Licht.

4 Ehr sei dem Vater und dem Sohn, / dem Heilgen Geist in einem Thron; / der Heiligen Dreieinigkeit / sei Lob und Preis in Ewigkeit.

Text: Altenburg 1648, Strophe 4 Gotha 1651

Melodie: Gochsheim/​Redwitz 1628, Görlitz 1648

Satz: Gotha 1651

96




2 Unser Wissen und Verstand / ist mit Finsternis umhüllet, / wo nicht deines Geistes Hand / uns mit hellem Licht erfüllet; / Gutes denken, tun und dichten / musst du selbst in uns verrichten.

3 O du Glanz der Herrlichkeit, / Licht vom Licht, aus Gott geboren, / mach uns allesamt bereit, / öffne Herzen, Mund und Ohren; / unser Bitten, Flehn und Singen / lass, Herr Jesu, wohl gelingen.

Text: Tobias Clausnitzer 1663

Melodie: Johann Rudolf Ahle 1664, Wolfgang Carl Briegel 1687, Eisenacher Gesangbuch 1854

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

97



2 Ich bin, Herr, zu dir gekommen, / komme du nun auch zu mir; / wo du Wohnung hast genommen, / da ist lauter Himmel hier. / Zieh in meinem Herzen ein, / lass es deinen Tempel sein.

3 Lass in Furcht mich vor dich treten, / heilige du Leib und Geist, / dass mein Singen und mein Beten / ein gefällig Opfer heißt; / heilige du Mund und Ohr, / zieh das Herz zu dir empor.

4 Mache mich zum guten Lande, / wenn dein Saatkorn auf mich fällt, / gib mir Licht in dem Verstande, / und was mir wird vorgestellt, / präge du im Herzen ein, / lass es mir zur Frucht gedeihn.

5 Stärk in mir den schwachen Glauben, / lass dein teures Kleinod mir / nimmer aus dem Herzen rauben, / halte mir dein Wort stets für, / dass es mir zum Leitstern dient / und zum Trost im Herzen grünt.

6 Rede, Herr, so will ich hören, / und dein Wille wird erfüllt; / nichts lass meine Andacht stören, / wenn der Brunn des Lebens quillt; / speise mich mit Himmelsbrot, / tröste mich in aller Not.

Text: Benjamin Schmolck (vor 1737) 1738

Melodie: Joachim Neander 1680, Darmstadt 1698

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

98




2 Wenn du fehlst, kann nichts gelingen, / ohne dich ist nichts getan; / unser Hören, Beten, Singen / siehe heute gnädig an. / Tritt, o Herr, zu uns herein, / uns mit Segen zu erfreun!

3 Sieh, wir warten deiner Güte, / laden dich demütig ein; / lass doch Sinn, Geist und Gemüte / ganz mit dir erfüllet sein. / Tritt in unsern Kreis herein, / lass dein Wort heut kräftig sein!

Text: Friedrich Samuel Dreger um 1850

Melodie und Satz: Henry Heathcote Statham 1878

99




2 Vater, Sohn und Heiliger Geist, / in Liebe lädst du jeden ein. / Wir dürfen deine Gäste sein. / Amen. Amen.

3 Vater, Sohn und Heiliger Geist, / in deinem Wort erkennen wir: / Das, was wir brauchen, kommt von dir. / Amen. Amen.

Text: Christoph Zehendner 1998

Melodie: Manfred Staiger 1998

Satz: Wilfried Scheel 2015

© Auf den Punkt

100






2 Er allein ist unser Gott, lasst uns auf ihn hören. / Kommt in seine Gegenwart, nichts soll hier uns stören. / Fragt ganz still, was er will. Er will zu uns reden. |: Hört, was er zu sagen hat, sein Wort gilt für jeden :|

3 Haltet eure Hände auf! Lasst euch neu beschenken! / Weil Gott seine Kinder liebt, will er an sie denken. / Er ist da, ist uns nah und will uns begegnen. |: Sagt ihm alles im Gebet, und dann wird er segnen :|

4 Singet fröhlich unserm Gott! Er schenkt neues Leben. / Doch behaltet nicht für euch, was er euch gegeben. / Der wird reich, der zugleich schenkt, was er bekommen. |: Sagt es weiter: Wer es will, der wird angenommen :|

Text und Melodie: Werner Arthur Hoffmann 1996

Satz: Jochen Steuerwald 2005

© Gerth Medien

101








2 Herr, in deinem Namen treffen wir uns hier. / In der Stille wollen wir jetzt vor dir stehen. / Rede selbst durch dein Wort! / Was noch stört, das nimm fort! / Offenbare dich, wir wollen auf dich sehen. / Mach die Herzen weit, / sprich in unsre Zeit.

3 Herr, in deinem Namen sendest du uns aus, / um den Menschen deinen Frieden zu verkünden. / Durch den Geist hilf uns hier, / wenn wir reden von dir, / dass noch viele neues Leben in dir finden. / Herr, wir brauchen dich. / Lass uns nicht im Stich.

Text und Melodie: Werner Arthur Hoffmann 1994

Satz: Werner Arthur Hoffmann 2003

© Gerth Medien

102





2 Wir hören jetzt auf Gottes Wort, / und davon leben wir. / Das wirkt im Alltag fort und fort, / begleitet uns an jedem Ort. / Singt nun Halleluja, Halleluja, Halleluja. / Und davon leben wir.

3 Wir sagen Gott, was uns bedrückt. / Er hört uns ganz gewiss. / Wenn er uns einen Kummer schickt, / wenn uns mal nichts gelingt und glückt. / Singt nun Halleluja, Halleluja, Halleluja. / Er hört uns ganz gewiss.

4 Wir singen Gott ein schönes Lied. / Vergesst nur nicht den Dank. / Er, der uns täglich Gutes gibt, / zeigt uns damit, dass er uns liebt. / Singt nun Halleluja, Halleluja, Halleluja. / Vergesst nur nicht den Dank.

5 Der Gottesdienst soll fröhlich sein. / So fangen wir nun an. / Gott lädt uns alle zu sich ein, / und keines ist dafür zu klein. / Singt nun Halleluja, Halleluja, Halleluja. / So fangen wir nun an.

Text und Melodie: Martin Gotthard Schneider 1975

Satz: Stefan Skobowsky 2002

© Text und Melodie: Martin Gotthard Schneider

© Satz: Strube

Herr, ich betrete dein Haus,

in dem die Gemeinde dich anbetet.

Ich singe Lieder der Hoffnung

und spreche Gebete der Zuversicht.

Ich weine mit den Weinenden,

ich lache mit den Lachenden.

Herr, dein Haus nimmt alle auf,

die dir vertrauen.

Peter Helbich, Von dir will ich nicht lassen, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh

103





Text: »Jugend mit einer Mission« 1985 nach dem englischen »We are gathered here«

Kanon für 3 Stimmen: Verfasser unbekannt

Satz: Klaus Heizmann 2001

© Satz: Haus der Musik

104




2 Jesus, wir hören auf dich. / Du hast Worte des ewigen Lebens, / und wir haben erkannt: Du bist Christus. / Jesus, wir hören auf dich.

3 Jesus, wir warten auf dich. / Du wirst kommen nach deiner Verheißung. / Alle Menschen, sie werden dich sehen. / Jesus, wir warten auf dich.

Text, Melodie und Satz: Peter Strauch 1982

© SCM Hänssler

105




2 |: Wir wolln Gott nahe sein / und uns an ihm erfreun. :| Refrain

3 |: Wir sagen Ja zum Du, / machen einander Mut :| Refrain

4 |: Gott segne diese Zeit / und schenk uns Frieden heut :| Refrain

Text und Melodie: Hans-Otto Reling 1998

Satz: Jürgen Hartmann 2015

© Text und Melodie: Hans-Otto Reling

© Satz: Jürgen Hartmann

106




2 Ich will mit Andacht, Vater, vor dich treten; / ich weiß, du liebst, die kindlich zu dir beten, / und die von Herzen ihre Schuld bereuen, / willst du erfreuen.

3 O lass auch heute deinen Geist mich lehren, / vom Weg, der dir missfällt, mich abzukehren. / Regiere mich, dass meine ganze Seele / zum Trost dich wähle.

4 Es feire dankbar diesen Tag die Erde, / dass jedes Land voll deines Ruhmes werde. / Lob sei, Erlöser, deinem großen Namen / auf ewig. Amen!

Text: Christoph Christian Sturm 1780

Melodie: Johann Crüger 1653

Satz: nach Johann Crüger 1656

107

Vorige Melodie

1 Mächtiger Gott, Herr Himmels und der Erde, / du bist der gnädge Hüter deiner Herde. / Du bist ihr Tröster, Helfer in Beschwerde, / Herrscher der Erde.

2 Dein Gegenwart am Sabbat wir begehren, / wollst deinen Segen heut uns nicht verwehren, / dass wir in rechtem Sinn dich lieben, ehren, / dein Lob vermehren.

3 Wir freuen uns, dass wir dir trauen können. / Sei gnädig, Herr, lass nichts von dir uns trennen. / Anbetend dürfen wir dich Vater nennen, / weil wir dich kennen.

Text: Ursula Gothe 1982 nach dem ungarischen »Féseges Isten, mennynek földnek Ura« bei Simon Péchi vor 1638

© Text: Ursula Gothe

Denk an den Sabbat und heilige ihn.

Sechs Tage in der Woche sollst du arbeiten

und deinen alltäglichen Pflichten nachkommen,

der siebte Tag aber ist ein Ruhetag

für den Herrn, deinen Gott.

An diesem Tag darf kein Angehöriger deines Hauses

irgendeine Arbeit erledigen.

Das gilt für dich, deine Söhne und Töchter,

deine Sklaven und Sklavinnen,

dein Vieh und für alle Ausländer, die bei dir wohnen.

Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel, die Erde,

das Meer und alles, was darin und darauf ist, erschaffen;

aber am siebten Tag hat er geruht.

Deshalb hat der Herr den Sabbat gesegnet

und für heilig erklärt.

2. Mose 20,8 – 11 (NLB)

108




2 Der Mensch erfährt sich nicht allein / in Arbeit und im Streben. / Entspannt, gelöst, beschenkt zu sein, / vollendet erst das Leben. / Dem öffne Herz und Blick und Ohr / nun wieder stärker als zuvor. / Wir wollen es dir danken.

3 Wir sind zu deinem Bild bestimmt. / Lass uns in diesen Tagen, / die keine Pflicht in Anspruch nimmt, / neu nach dem Glauben fragen, / dass jeder sich auf dich besinnt / und dadurch wieder Mut gewinnt, / sich selber anzunehmen.

Text: Detlev Block 1984

Melodie: Johann Crüger 1653 nach Loys Bourgeois 1551

Satz: nach Johann Crüger 1653

© Text: Detlev Block

109




2 Du hast in mühevollen Tagen / mit steter, schonender Geduld / auf Liebesarmen uns getragen / und uns erwiesen so viel Huld. / Ein Loblied steige drum empor / und klinge in der Engel Chor!

3 Verleih die rechte Sabbatstille, / mach uns von Sünd und Sorge frei, / dass Himmelsfriede uns erfülle / und unser Leib dein Tempel sei. / Dann jauchzt das Herz und schlägt dir zu / bis zu der ewgen Sabbatruh.

Text: Wilhelm Michael 1935

Melodie: bei Johann Balthasar König 1738

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Text: RN Wilhelm Michael

© Satz: Saatkorn

110




2 Du heilger Tag, voll Fried und Freud, / du bist des Lebens schönste Zeit. / Still in Anbetung steh ich hier; / ach zieh mich näher, Gott, zu dir!

3 Tief ist dein Rat, groß deine Macht, / Herr, der den Sabbat uns gemacht. / Leit auf der Weisheit Wunderpfad / heut deine Schar in deiner Gnad.

4 O Tag der Ruh für alle Welt, / einst unter Gottes Schutz gestellt, / sei uns ein Bote seiner Treu, / die seinem Volk heut wieder neu.

5 Vom Paradies bringst Kunde du, / trägst Gottes Nam', schenkst Gottes Ruh. / Sei mir ein Mahner auf der Bahn / zur ewgen Ruh nach Kanaan.

Text: Otto Lüpke 1907 nach Friedrich Adolf Krummacher 1813 und dem englischen »Lord of the Sabbath and its light« bei Thomas Hastings und Lowell Mason 1832

Melodie: Nürnberg 1676/​1854

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

111




2 Fällt euch das Lob noch schwer, / lähmt euch die Last der Welt? / Vertraut dem Herrn, der alles fest in Händen hält. / Lobt unsern Herrn. / Rühmt seine Güte und Geduld. / Halleluja!

3 Die Freude füllt dies Haus – / macht diesen Tag zum Fest. / Der Herr ist mitten unter uns, sein Wort steht fest. / Dankt unserm Herrn. / Vergesst nicht, was er für uns tat. / Halleluja!

4 In jedem Ton schwingt Dank / und Lobpreis bricht sich Bahn. / Wir stehn in Ehrfurcht vor dem Herrn und beten an. / Preist unsern Herrn. / Nur ihm allein gehört der Ruhm. / Halleluja!

Text: Klaus Heizmann 1991

Melodie: John Darwall 1770

Satz: nach William Henry Monk 1889

© Text: Gerth Medien

112




2 Am Sabbattage freu ich mich, / recht leicht ist da mein Herz; / denn all mein Denken richtet sich / zu Gott hin, himmelwärts.

3 Am Sabbattage find ich Ruh / auch in der schweren Zeit; / die Liebe Gottes fließt mir zu / und schenkt mir Seligkeit.

4 Der Sabbattag sei Gott geweiht / mein ganzes Leben lang; / sein Segen wirke weit und breit / einst ewgen Jubelsang.

Text: Erwin Berner 1935

Melodie und Satz: »Zions-Lieder« 1935

© Text: RN Erwin Berner

© Melodie und Satz: Saatkorn

113


2 Du bist ein Tag der Liebe, / der Leib und Seel erquickt; / ach dass doch in uns bliebe, / was uns der Vater schickt! / Wir nehmen Gnad um Gnade / von ihm, der nie wird matt, / und gehn auf schmalem Pfade / zur obern Ruhestatt.

Text: Wilhelm Michael 1935 nach dem englischen »O day of rest and gladness« von Christopher Wordsworth 1862

Melodie: Samuel Sebastian Wesley 1864

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text (dt.): RN Wilhelm Michael

© Satz: Saatkorn

114




2 Dies ist der Freudentag. / Gott, fülle unsern Geist, / dass Streit und Missklang ganz verstummt / und frei das Herz dich preist.

3 Dies ist der Beter Tag. / Herr, heilge diesen Ort. / Erhöre uns und sei uns nah / mit deinem Segenswort.

4 Dies ist der schönste Tag. / Erweck, was sterbend liegt, / zu Liebe und zu Lobgesang, / weil du den Tod besiegt!

Text: Josef Butscher 1982 nach dem englischen »This is the day of rest« von John F. Ellerton 1868

Melodie: bei Lowell Mason und George James Webb 1850

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text (dt.): Josef Butscher

© Satz: Saatkorn

115

nach Psalm 131,1 – 2







Text und Melodie: Martin Pepper 1998

© peppersongs

116






2 Kommt zu dem Herrn und werdet still, / weil er uns heute segnen will. / Er leiht uns Stimmen zum Gesang, / damit wir ihn das Leben lang / mit reinem Herzen, guten Weisen / anbetend nennen und lobpreisen.

3 Kommt zu dem Herrn und werdet still, / weil er uns heute segnen will. / Legt ab die Last, Gott lädt uns ein, / nichts andres als nur Kind zu sein. / Lasst euch beschenken, um zu geben, / denn das bedeutet wahres Leben.

4 Kommt zu dem Herrn und werdet still, / weil er uns heute segnen will. / Wer Gott vertraut, der hat es gut, / erfreut den Nächsten, weckt den Mut / und wird, nicht erst in fernen Jahren, / nein, täglich Geisteskraft erfahren.

Text: Josef Butscher (2008) 2014

Melodie und Satz: Andrei Tajti (2008) 2015

© Text: Josef Butscher

© Melodie und Satz: Andrei Tajti

117






2 Der Sabbat ist gegeben / im Wandel dieser Zeit, / damit wir Gott erleben / in tiefer Dankbarkeit. / Sein Geist will uns begegnen / und unser Tröster sein. / Er will uns reichlich segnen / und lädt zum Staunen ein.

3 Der Herr lässt uns gedenken / an seine Schöpferkraft, / will uns durchs Wort beschenken, / das wahren Frieden schafft. / Wir finden in der Stille / den Mut, der uns oft fehlt, / damit sich unser Wille / dem seinen unterstellt.

4 Gott ruft uns auf zur Treue / als Zeichen für die Welt / und prüft uns stets aufs Neue, / ob unsre Liebe hält. / Lasst uns wie Jesus wandeln, / er diente immer gern. / Wenn wir aus Liebe handeln, / ist wirklich Tag des Herrn.

5 Schon seit den Schöpfungstagen / lädt Gott uns Menschen ein. / Mit ihm Gemeinschaft wagen / soll Ziel des Sabbats sein. / Weil Jesus uns befreite / von ruheloser Zeit, / ist jeder Sabbat heute / ein Gruß der Ewigkeit.

Text, Melodie und Satz: Günter Preuß 2004/​2015

© Günter Preuß

118




2 Herr Jesus, Herr des Sabbattags, / lass Gutes auf uns regnen, / damit wir dir mit hellem Geist / in Ehrfurcht neu begegnen. / Herr, komm zu uns und segne uns!

3 Herr Jesus, Herr des Sabbattags, / bewege Herz und Hände! / Wir wollen dir in deiner Welt / froh dienen bis ans Ende. / Herr, komm zu uns und heilge uns!

Text: Josef Butscher 2015

Melodie und Satz: Günter Preuß 2015

© Text: Josef Butscher

© Melodie und Satz: Günter Preuß

119




2 In unsern Herzen wohne / durch deinen Heilgen Geist; / hilf, alles zu besiegen, / was Sünd und Unrecht heißt. / Gib in der neuen Woche / uns unser täglich Brot / und schütze, treuer Hüter, / vor Krankheit uns und Not.

3 Schenk Freudigkeit und Liebe / zu allem, was wir tun, / dass Vatersegen möge / auf deinen Kindern ruhn. / So führe uns dem Tage, / dem gottgeweihten, zu, / an dem wir dir lobsingen / ob neuer Sabbatruh.

Text: Wilhelm Michael 1935

Melodie: Melchior Teschner 1614

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: RN Wilhelm Michael

© Satz: Saatkorn

120








2 In der Stille angekommen, / leg ich meine Masken ab. / Und ich sage Gott ganz ehrlich, / was ich auf dem Herzen hab. Refrain

3 In der Stille angekommen, / schrei ich meine Angst heraus. / Was mich quält und mir den Mut nimmt, / all das schütt ich vor Gott aus. Refrain

4 In der Stille angekommen, / nehm ich dankbar, was er gibt. / Ich darf zu ihm »Vater« sagen, / weil er mich unendlich liebt. Refrain

Text: Christoph Zehendner 1994

Melodie: Manfred Staiger 1994

Satz: Wilfried Scheel 2015

© Auf den Punkt

121





2 Komm mit deinem Geist hernieder / auf uns, deines Leibes Glieder; / segne uns auch heute hier; / lass uns deine Stimme hören, / lass nichts die Gemeinschaft stören, / die wir haben, Herr, in dir.

3 O gewähre uns die Bitte: / Komm, ach komm in unsre Mitte; / unser Herz sich dir erschließt. / Wollen dich im Glauben fassen, / treuster Heiland, und nicht lassen, / bis du völlig unser bist.

4 Dir wolln wir uns anvertrauen, / nicht auf eigne Weisheit bauen, / ganz in deiner Nähe stehn; / schenk uns allen deine Gnade / und erleuchte unsre Pfade, / dass wir deine Wege gehn.

5 Gott, wir glauben und wir hoffen, / dass dein Herz, stets für uns offen, / uns auch jetzt erhören wird. / Lass uns sehen, lass uns schmecken, / wie du uns den Tisch wirst decken, / reicher Herr und guter Hirt.

Text: Hermann Heinrich Grafe 1860, Neufassung Josef Butscher 2015

Melodie: Johann Löhner 1691, bei Johann Adam Hiller 1793

Satz: Karola Vierus 2015

© Text (Neufassung): Josef Butscher

© Satz: Karola Vierus

Rufe mich an in der Not,

so will ich dich erretten

und du sollst mich preisen.

Psalm 50,15

122






2 Warum machst du dir Sorgen, / wo du doch beten kannst / und damit, was dich umtreibt, / aus deinem Herzen bannst? / Warum machst du dir Sorgen, / wo Gott doch bei dir ist / und wo in seinem Lichte / den neuen Tag du siehst?

3 Das Beten ist die Quelle / für jedes rechte Tun. / Darum lass vor der Arbeit / die Hände betend ruhn. / Das Beten ist die Quelle, / aus der die Liebe quillt, / die durch der Beter Hände / im Dienen sich erfüllt.

4 Die Hände, die sich falten, / erschließen sich dem Leid. / Was im Gebet dir aufgeht, / macht dir den Blick ganz weit. / Du lebst, wo Gott dich segnet, / ja nie für dich allein. / Der Beter wird als Täter / ein Zeuge Jesu sein.

Text: Johannes Jourdan 1977

Melodie: Samuel Sebastian Wesley 1864

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: Gerth Medien

© Satz: Saatkorn

123





2 Deine Macht und Gnade / lass die Seele schaun, / lenk des Lebens Pfade, / stärke mein Vertraun. / Gib mir aus der Höhe / deinen Heilgen Geist, / dass ich stets nur flehe, / was du selbst mich heißt.

3 Fehlt zu meinem Beten / Bild und Rede mir – / lass ihn mich vertreten, / bitten, Gott, vor dir. / Lehr mich in der Stille / so wie Jesus flehn: / Vater, nur dein Wille / soll an mir geschehn!

Text: Bremen vor 1868, Neufassung Josef Butscher 2015

Melodie: nach James Mountain 1876

Satz: »Blankenburger Lieder« 1927

© Text (Neufassung): Josef Butscher

Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist,

wird von Gott nicht mehr verurteilt.

Römer 8,1 (Hfa)

124




2 Wollst uns durch die lichten Türen / deines Reiches gläubig führen, / denn wir sind voll Angst und Irrung, / wissen nicht den Weg und Steg.

3 Lob und Dank sei dir, o König, / wir sind dein, dir untertänig, / führ uns auf zu ewgen Höhen, / näher deinem Heiligtum.

Text: Gerhard Fritzsche 1939

Melodie: Alfred Stier 1964

Satz: nach Alfred Stier 1964

© Strube

125



Text: nach Matthäus 26,38.41

Melodie und Satz: Jacques Berthier, Taizé 1982

© Taizé

Denn es ist ein köstlich Ding,

dass das Herz fest werde,

welches geschieht durch Gnade.

Hebräer 13,9

126







2 Wenn du kraftlos bist und verzweifelt weinst, / hört er dein Gebet. / Wenn du ängstlich bist und dich selbst verneinst, / hört er dein Gebet. Refrain

3 Wenn die Menschheit vor ihrem Ende steht, / hört er dein Gebet. / Wenn die Sonne sinkt und die Welt vergeht, / hört er dein Gebet. Refrain

Text und Melodie: Mark Heard 1983 (»He will listen to you«)

deutsch: Christoph Zehendner 1987

Satz: Matthias F. Kiemle 2002

© Word Music

127





2 An den Lärm der Zeit will ich mich nicht gewöhnen, / möchte hören in die Stille hinein. / Ich weiß, wie du sprichst: S sanft mit leisen Tönen. / Öffne meine Ohren, lass mich offen für dich sein. Refrain

3 Du bist mir ganz nah, S du erfüllst mein Leben. / Staunend kann ich spüren, du stehst fest zu mir. / Meine Stimme will S ich für dich erheben. / Öffne meine Lippen, dass ich singen kann von dir.

Refrain: Öffne meine Lippen und das Herz gleich mit. / Herr, ich will dich loben mit einem neuen Lied.

Text: Christoph Zehendner 2005

Melodie: Albert Frey 2005

© Felsenfest Musikverlag

Ich verlasse den Kreislauf

meiner kurzatmigen Hoffnungen

und meiner ungewissen Selbstsicherheit.

Ich wende mich dir zu. Ich warte auf dich.

Du bist. Und ich bin in dir.

Nichts erwarte ich als allein dich, Herr.

Jörg Zink, Am Ufer der Stille, Kreuz Verlag, Stuttgart

128

Matthäus 6,9 – 13







3 Gib uns das, was wir brauchen, gib uns heut unser Brot. / Und vergib uns den Aufstand gegen dich und dein Gebot.

4 Lehre uns zu vergeben, so wie du uns vergibst. / Lass uns treu zu dir stehen, so wie du immer liebst. Refrain

5 Nimm Gedanken des Zweifels und der Anfechtung fort. / Mach uns frei von dem Bösen durch dein mächtiges Wort.

6 Deine Macht hat kein Ende, wir vertrauen darauf. / Bist ein herrlicher Herrscher, und dein Reich hört nie auf. Refrain

Text: Christoph Zehendner 1994

Melodie und Satz: Hans Werner Scharnowski 1994

© Auf den Punkt / Hit 'n Run

129








Text: Matthäus 6,9 – 13

Melodie: Giorgio Moroder 1975

© GMPC / Neue Welt Musikverlag

130




Text nach Psalm 102,2 – 3

Melodie und Satz: Jacques Berthier, Taizé 1984

© Taizé

131




2 Lass alle, die im Finstern gehn, / die Sonne deiner Gnade sehn; / und wer den Weg verloren hat, / den suche du mit deiner Gnad.

3 Erleuchte, die da sind verblendt, / bring heim, die sich von dir getrennt, / versammle, die zerstreuet gehn, / mach feste, die im Zweifel stehn.

4 So werden alle wir zugleich / auf Erden und im Himmelreich, / hier zeitlich und dort ewiglich, / für solche Gnade preisen dich.

Text: Johann Heermann 1630, Neufassung »Gotteslob« 1975

Melodie: Nürnberg 1676/​1854

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text (Neufassung): AÖL

© Satz: Saatkorn

132





Text: nach Psalm 5,9; 4,9

Melodie und Satz: Samuel Sebastian Wesley 1861

133



2 Mir verheißt dein Wort: / Du verlässt niemals die, / die dich suchen und bitten: »Bleibe immer bei mir!«

3 Du bleibst mir nicht fern, / wenn mein Herz nach dir sucht; / du versorgst mich mit Gutem und bleibst immer bei mir.

4 Gott, ich suche dich, / darum bitte ich jetzt: / Vater, halte mich fest und bleibe immer bei mir!

Text: Jürgen Hauskeller 1990 (Strophen 1.4) und Hartmut Handt 1996 (Strophen 2.3) nach dem finnischen »Pidä minusta kiinni« von Anna-Mari Kaskinen 1987

Melodie: Jaakko Löytty 1987

Satz: Horst Krüger 1996 (nach Jaakko Löytty 1987)

© Text (dt.): Verlag Singende Gemeinde (Str. 1.4), Hartmut Handt (Str. 2.3)

© Melodie: Jaakko Löytty

© Satz: Verlag Singende Gemeinde

134



Text: Eugen Eckert 2006

Melodie und Satz: Gerd-Peter Münden 2006

© Strube

135


Kanon für 4 Stimmen: Ludger Edelkötter 1976

© KiMu

136



Text: liturgischer Ruf

Melodie und Satz: Peter Janssens 1973

© Peter Janssens Musik Verlag

137


Text: liturgischer Ruf (»Herr, erbarme dich«)

Melodie und Satz: Jacques Berthier, Taizé 1978

© Taizé

138

nach Matthäus 7,7 – 11







Text und Melodie: Albert Frey 1998

Satz: Lucio Maier 2015

© FREYKLANG

139






Text und Melodie: Debora Preuß (2009) 2015

Satz: Günter Preuß 2015

© Günter Preuß

140



Text: 1. Petrus 5,7

Melodie: Christoph Lehmann 1982

Satz: Jürgen Hartmann 2015

© tvd

141




2 Wer macht uns Hoffnung, wer baut uns Brücken? / Wer spricht das Wort, das erlöst und befreit? |: Schenke uns, Gott, die Hoffnung, die trägt :|

3 Wer macht uns Hoffnung, wer baut uns Brücken? / Wer spricht das Wort, das erlöst und befreit? |: Halte uns, Gott, sei du unser Weg :|

Text, Melodie und Chorsatz: Pekka Simojoki (1990) 1992 (»Minne voin mennä«)

deutsch: Thomas Laubach (1995) 1997

Begleitsatz: Jürgen Hartmann 2015

© Text: tvd

© Melodie und Chorsatz: Pekka Simojoki Music

© Begleitsatz: Jürgen Hartmann

142




2 Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut, / für die Wahrheit einzustehen / und die Not um uns zu sehen. / Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut!

3 Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut / für die Zeit, in der wir leben, / für die Liebe, die wir geben. / Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut!

4 Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut / für die vielen kleinen Schritte. / Herr, bleib du in unsrer Mitte. / Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut!

Text und Melodie: Irmgard Spiecker 1970

Satz: Jürgen Hartmann 2015

© Text und Melodie: Weltgebetstag

© Satz: Jürgen Hartmann

143a



2 Komm in unser reiches Land, / der du Arme liebst und Schwache, / dass von Geiz und Unverstand / unser Menschenherz erwache. / Schaff aus unserm Überfluss / Rettung dem, der hungern muss.

3 Komm in unsre laute Stadt, / Herr, mit deines Schweigens Mitte, / dass, wer keinen Mut mehr hat, / sich von dir die Kraft erbitte / für den Weg durch Lärm und Streit / hin zu deiner Ewigkeit.

4 Komm in unser festes Haus, / der du nackt und ungeborgen. / Mach ein leichtes Zelt daraus, / das uns deckt kaum bis zum Morgen; / denn wer sicher wohnt, vergisst, / dass er auf dem Weg noch ist.

5 Komm in unser dunkles Herz, / Herr, mit deines Lichtes Fülle; / dass nicht Neid, Angst, Not und Schmerz / deine Wahrheit uns verhülle, / die auch noch in tiefer Nacht / Menschenleben herrlich macht.

Text: Hans von Lehndorff (1967) 1973

Melodie: Manfred Schlenker 1982

Satz: nach Manfred Schlenker 2001

© Text: Ev. Sängerbund

© Melodie und Satz: DMV

143b



Text: Hans von Lehndorff (1967) 1973

Melodie: Bertold Engel 2015

Satz: nach Bertold Engel 2015

© Text: Ev. Sängerbund

© Melodie und Satz: Bertold Engel

144

zu Psalm 85






2 Komm, Gott, mit Heil und Segen in unheilschwangrer Zeit; / komm uns erneut entgegen, Gott, der du einst befreit / dein Volk von Fron und Ketten, aus Angst und Sklaverei. / Du kannst auch uns erretten, hilf uns und mach uns frei.

3 Komm, Gott, mit Perspektiven in sinnentleerter Zeit. / Führ uns aus Seelentiefen und Oberflächlichkeit. / Sieh nicht auf unsre Sünden, du, der du Schuld vergibst. / Lass uns erlöst verkünden, dass du die Menschen liebst.

4 Komm, Gott, dass wir uns freuen an uns geschenkter Zeit. / Mach uns zu einem neuen, dem Weg mit dir bereit. / Wir werden lernen müssen, dass nur auf dein Wort hin / sich Recht und Frieden küssen, uns Zukunft blüht und Sinn.

Text: Eugen Eckert 1994

Melodie und Satz: Winfried Heurich 1994

© Strube

Andere Melodie: Befiehl du deine Wege, Nr. 396

145






2 Wir hören, Herr, du sprichst im Wort, / wie es von Anfang da war / und dieser Welt an Jesu Kreuz / so unbegreiflich nah war. / Sei du jetzt mitten unter uns, / dass wir dein Wort verstehen, / und lass uns deine Herrlichkeit / im Glauben staunend sehen.

3 Wir bitten, Herr, stärk du dein Wort / durch Wunder und durch Zeichen. / Lass alles, was uns zweifeln lässt, / aus unsrer Mitte weichen. / Lass uns in deinem Dienste stehn / und mach du uns zu Zeugen, / die sich vor keiner Macht der Welt, / doch deiner Größe beugen.

4 Wir warten, Herr, du kommst gewiss. / Du wirst dein Werk vollenden / und wirst das Schicksal dieser Welt / auf deine Weise wenden. / Was du, Herr, einst verheißen hast, / lass sich an uns erweisen / und lass uns dich durch Wort und Tat / als Gott und König preisen.

Text: Johannes Jourdan 1982

Melodie und Satz: Horst Gehann 1982

© Text: Martinus-Verlag

© Melodie und Satz: Gehann Musik Verlag

146




2 Dein Wort bewegt des Herzens Grund, / dein Wort macht Leib und Seel gesund, / dein Wort ist's, das mein Herz erfreut, / dein Wort gibt Kraft und Seligkeit.

3 Ehr sei dem Vater und dem Sohn, / dem Heilgen Geist in einem Thron, / der Heiligen Dreieinigkeit / sei Lob und Preis in Ewigkeit.

Text: Johann Olearius 1671, Strophe 3 Gotha 1651

Melodie: Gochsheim/​Redwitz 1628, Görlitz 1648

Satz: Gotha 1651

147




2 Du Wort der Wahrheit, lautrer Quell, / mach unsre Augen wach und hell, / dass wir die Wege Gottes sehn / und in der Welt nicht irregehn.

3 Du Wort der Buße, triff uns heut, / dass jeder seine Schuld bereut / und unser Ruf und Beten sei: / Gott, hilf uns, steh uns Sündern bei!

4 Du Wort der Gnade, gib uns Mut, / schenk Frieden, der in Christus ruht, / in ihm, der für uns litt und starb / und uns Gerechtigkeit erwarb.

5 Du Wort des Glaubens, sei uns Kraft, / die aufweckt und die Neues schafft, / dass wir im dargebotnen Heil / ergreifen unser ewges Teil.

6 So geh uns auf, du Gottesglanz, / durchdring uns und verklär uns ganz, / du Wort, das noch in Kraft besteht, / wenn Erd und Himmel untergeht.

Text: Julius Sturm 1858, Neufassung Josef Butscher 2015

Melodie: Loys Bourgeois 1551

Satz: nach Claude Goudimel 1564/​65

© Text (Neufassung): Josef Butscher

148





2 Gib dem Wort, das von dir zeuget, / einen recht gepriesnen Lauf, / dass noch manches Knie sich beuget, / sich noch manches Herz tut auf, / eh die Zeit erfüllet ist, / wo du richtest, Jesu Christ.

3 Es sei keine Sprach noch Rede, / da man deine Stimm nicht hört, / und kein Land so fern und öde, / wo dein Wort nicht wird gelehrt. / Lass den hellen Freudenschall / siegreich ausgehn überall!

4 Geh, du Held, aus deiner Kammer, / laufe deinen Siegespfad, / strahle Tröstung in den Jammer, / der die Welt umdunkelt hat. / O erleuchte, ewges Wort, / Ost und West und Süd und Nord!

5 Komm, erquick auch unsre Seelen, / mach die Augen hell und klar, / dass wir dich zum Lohn erwählen; / vor dem Bösen uns bewahr; / ja, lass deinen Himmelsschein / unsers Fußes Leuchte sein.

Text: Ewald Rudolf Stier 1827

Melodie: Heinrich Albert 1642

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

Müde und matt fühle ich mich,

meinem Leben fehlt die Kraft.

Fülle meine Hände mit dem Wasser des Lebens.

Stärke mich mit deinem Wort.

Ich hoffe auf dich, mein Gott.

Amen.

Verfasser unbekannt

149





2 Auf dein Wort will ich hoffen / in Not und Angst und Schmerz, / der Weg zum Thron ist offen, / ich fliehe an dein Herz; / denn was du uns verheißen, / erfüllst du fort und fort. / Kein Feind soll mir entreißen / den Trost von deinem Wort.

3 Auf dein Wort will ich merken, / es leuchtet meinem Fuß, / zeigt, wie in Wort und Werken / ich sein und handeln muss. / Lehr mich als Jünger leben / an jedem Tag und Ort / und lenke all mein Streben / auf dich und auf dein Wort.

4 Auf dein Wort will ich's wagen, / das Netz zu werfen aus, / will deine Botschaft tragen / in manches Herz und Haus. / Herr, lass es mir gelingen, / schaff Früchte da und dort. / Nichts Eignes will ich bringen, / nur dein lebendig Wort.

5 Auf dein Wort will ich beten, / wie du es uns gelehrt, / dem Feind entgegentreten, / wie du dich einst gewehrt. / Auf meinen Erdenpfaden / bis hin zur Himmelspfort / will ich, Gott aller Gnaden, / mich stützen auf dein Wort.

Text: Dora Rappard 1913

Melodie: Heinrich Schütz 1628/​1661

Satz: nach Heinrich Schütz 1661

»Brennt mein Wort nicht wie Feuer?«, fragt der Herr.

»Ist es nicht wie ein großer Schmiedehammer,

der Felsen zertrümmert?«

Jeremia 23,29 (NLB)

150




2 Geist der Gnaden, der im Worte / mich an Gottes Herze legt, / öffne mir des Himmels Pforte, / dass mein Geist hier recht erwägt, / welche Schätze Gottes Hand / durch sein Wort mir zugesandt.

3 Was ich lese, lass mich merken; / was du sagest, lass mich tun. / Wird dein Wort den Glauben stärken, / lass es nicht dabei beruhn, / sondern gib, dass auch dabei / ihm das Leben ähnlich sei.

4 Hilf, dass alle meine Wege / nur nach dieser Richtschnur gehn; / was ich hier zum Grunde lege, / müsse wie ein Felsen stehn, / dass mein Geist auch Rat und Tat / in den größten Nöten hat.

5 Lass dein Wort mir einen Spiegel / für mein ganzes Leben sein. / Drücke drauf dein Gnadensiegel, / schließ den Schatz im Herzen ein, / dass ich fest im Glauben steh, / bis ich dort zum Schauen geh.

Text: Benjamin Schmolck 1723

Melodie: Meiningen 1693

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte

und ein Licht auf meinem Wege.

Psalm 119,105

151






2 Gott, ich suche deinen Segen, / nimm Besitz von meinem Geist, / dass in Fülle ich empfange, / was dein heilges Wort verheißt. / Mach mich fähig, dass ich gerne / auch vollbringe, was ich will. / Halleluja! Ja und Amen! / Rede, Herr, und mach mich still.

Text: Josef Butscher 2014 nach Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1725 (Strophe 1) und Christian Gregor 1778

(Strophe 2, nach Joachim Neander 1680 und Kleines Brüdergesangbuch 1754)

Melodie: Halle 1704

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Text: Josef Butscher

© Satz: Saatkorn

152




Text: Hans-Hermann Bittger (1978) 1983

Kanon für 2 Stimmen: Joseph Jacobsen 1935

© Text: Bistum Essen

153




2 Kraft und Trost liegt stets bereit / in dem Wort der Ewigkeit, / dass die Hoffnung nicht zerbricht. / Hier ist Gott, der zu dir spricht.

3 Wird die Zeit dir oft zu lang, / macht der Sorgengeist dir bang, / helle strahlt des Wortes Licht. / Hier ist Gott, der zu dir spricht.

4 Gott ist nah in seinem Wort, / hier ist fester, sichrer Ort. / Seinem Willen füge dich: / Was ich tun soll, mein Herr, sprich!

Text: Erwin Berner 1935

Melodie: Benjamin Milgrove 1768

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: RN Erwin Berner

© Satz: Saatkorn

154




2 Du bist mein größter Schatz / und sollst mein Führer sein, / bis ich viel Lebensfrüchte bring / in deinem Gnadenschein.

3 Hilf, dass mein Lebensweg / nach dieser Richtschnur geh, / dass ich beim Spiegel deines Worts, / solang ich lebe, steh.

Text: Cleveland 1871

Melodie: bei Lowell Mason und George James Webb 1845

Satz: nach Lowell Mason 1845

155




2 O gieße deinen Geist, Herr, jetzt auf mich, / dass er mein Aug berühr, zu sehen dich. / Im Worte nahst du mir, doch ich bin blind, / Herr, offenbare dich nun deinem Kind!

3 Du bist ja selber, Herr, das Lebensbrot. / Dein teures Wort macht frei von Sünd und Tod! / Es gibt mir täglich Kraft, stärkt und erhält, / dass ich ein Segen sei für diese Welt.

Text: Wandsbek 1912 nach dem englischen »Break thou the bread of life« von Mary A. Lathbury 1877 (Strophe 1) und Alexander Groves 1904 (Strophen 2.3)

Melodie: William F. Sherwin 1877

Satz: nach »Seventh-day Adventist Hymnal« 1985

© Satz: SDA Hymnal

156




2 Gib deiner Liebe Lichtgedanken / mit Vollmacht uns in Herz und Mund, / mach, woran Leib und Seele kranken, / durch deine Wunderhand gesund.

3 Schließ auf, Herr, über Kampf und Sorgen / das Friedenstor der Ewigkeit. / In deiner Burg sind wir geborgen, / zum Kampf gestählt, zum Dienst bereit.

4 Zeig uns dein königliches Walten, / bring Angst und Zweifel selbst zur Ruh. / Du wirst allein ganz recht behalten. / Herr, mach uns still und rede du.

Text: Otto Riethmüller 1935

Melodie und Satz: Johannes Petzold 1940

© Verlag Singende Gemeinde

157

2. Timotheus 2,8






2 Halt im Gedächtnis Jesus Christ, / der für dich hat gelitten, / für dich am Kreuz gestorben ist, / das tiefste Tal durchschritten, / besiegt den Teufel und den Tod / und dich erlöst aus aller Not. |: Dank ihm für diese Liebe :|

3 Halt im Gedächtnis Jesus Christ, / der auch am dritten Tage / vom Totenreich erstanden ist, / befreit von aller Plage. / Er hat den Frieden dir gebracht / und hellen Schein in deine Nacht. |: Dank ihm für diese Liebe :|

4 Halt im Gedächtnis Jesus Christ, / der nach den Leidenszeiten / zum Himmel aufgefahren ist, / die Stätte zu bereiten, / da du mit ihm für alle Zeit / sollst leben in der Herrlichkeit. |: Dank ihm für diese Liebe :|

5 Halt im Gedächtnis Jesus Christ, / der einst wird wiederkommen / zu richten, wie's sein Ratschluss ist, / die Toren und die Frommen. / Bedenke, dass du dann bestehst / und mit ihm in sein Reich eingehst, |: um ewig ihm zu danken :|

Text: Josef Butscher 2015 nach Cyriakus Günther (vor 1704) 1714

Melodie und Satz: Johannes Kahle um 1980

© Text: Josef Butscher

© Melodie und Satz: Johannes Kahle

Andere Melodie: Es ist das Heil uns kommen her, Nr. 356

158




2 Tat bist du, unter uns geschehn. / Wie könnten wir dich sonst verstehn, / wie deiner Lebensnachricht trauen? / Sprich, Wort und Tat aus Fleisch und Blut, / und sei der Grund, darauf wir bauen.

3 Du wurdest Mensch und bist es ganz, / doch ohne Größe, ohne Glanz, / die Menschenaugen sonst betören. / Du Wort, das Antwort sucht, gib Mut, / vor aller Welt auf dich zu hören.

Text: Jürgen Henkys 1981 nach dem niederländischen »O Christus, woord der eeuwigheid« von Ad den Besten 1962

Melodie und Satz: Wim Mennes 1964/​1973

© Text (dt.): Jürgen Henkys

© Melodie und Satz: ISK

159




2 Zur Umkehr lädt dein Geist uns ein, / doch starr und eng bleibt unser Sinn. / Sei gegenwärtig hier bei uns / und wirke auf Verwandlung hin.

3 Wir suchen Evangelium, / wir brauchen deiner Wahrheit Licht. / Du bist für uns der gute Freund, / von dem das Wort der Bibel spricht.

4 Die frohe Botschaft wirkt in uns, / dein Wort der Liebe ist Gebot. / Gib Glaubenskraft und Lebensmut / und leite du uns, guter Gott.

Text: Klaus Schmitz 2015 nach dem englischen »Lord Jesus, once you spoke to men« von Howard C. A. Gaunt 1971

Melodie: John W. Read 1985

Satz: Melvin West 1985

© Text: Oxford University Press

© Melodie und Satz: Clarion Call Music

160






2 Wir leben von dem Wort, das nie am Ende ist / und das der Welt zum Heil aus ewgen Quellen fließt. / Wir brauchen Gottes Wort in dieser dunklen Zeit, / weil es uns von der Angst und Einsamkeit befreit. Refrain

3 Wir glauben, dass das Wort mit seiner großen Kraft / den Streit und Widerstreit aus unserm Leben schafft. / Wir hören, Herr, dein Wort und wollen Antwort sein / auf das, was du uns sagst, denn du regierst allein. Refrain

Text und Melodie: Johannes Jourdan 1982

Satz: nach Horst Gehann 1982

© Text und Melodie: Martinus-Verlag

© Satz: Gehann Musik Verlag

161






3 Dein Wort ist wie Eisen; es trifft manchmal hart. / Herr, stell uns in Frage auf deutliche Art.

4 Dein Wort ist wie Balsam, der Wunden verschließt. / Herr, hilf dem, der leidet und Tränen vergießt. Refrain

5 Dein Wort ist wie Feuer, das wärmt und erhellt. / Herr, steck unser Herz an, als Licht für die Welt. Refrain

Text: Christoph Zehendner 1998

Melodie und Satz: Manfred Staiger 1998

© Auf den Punkt

162







2 Stille vor dir ist Gnade. / Aus der Stille vor dir schöpfe ich Kraft. / Stille vor dir, ich höre. / Rühre mich an durch dein Wort. Refrain

3 Stille vor dir, will schweigen, / und ich öffne mein Herz nun für dein Wort. / Stille vor dir, ich höre. / Rühre mich an durch dein Wort. Refrain

4 Stille vor dir ist Frieden. / Und ich staune, o Herr, reden wirst du. / Stille vor dir, ich höre. / Rühre mich an durch dein Wort. Refrain

Text und Melodie: Carsten Groß 1998

Satz: Carsten Groß 2003

© SCM Hänssler

163

















Text und Melodie: Andrea Adams-Frey und Albert Frey 2002

Satz: Wilfried Scheel 2015 (nach Hans Werner Scharnowski 2005)

© Felsenfest Musikverlag

164








2 Trost gibt mir dein Wort, Tränen wischt es fort, / schenkt mir Hoffnung und Sicherheit. / Es gibt Lebenssinn, weist auf Jesus hin, / nie verliert es Gültigkeit. Refrain

3 Oft verhasst, verlacht, dennoch hat es Macht, / ewig strahlt seine Helligkeit. / Mag die Welt vergehn, dein Wort bleibt bestehn / bis in alle Ewigkeit. Refrain

Text und Melodie: Amy Grant und Michael W. Smith 1984

deutsch: Klaus Heizmann 2001

Satz: Jürgen Hartmann 2015

© Word Music / Meadowgreen Music

165





2 Ich glaube: Gott erwählte Christ, / den Sohn, der unser Bruder ist; / weil seine Liebe allen gilt, / hat er sein Werk am Kreuz erfüllt.

3 Ich glaube: Gottes Schöpfermacht / hat uns den Ostersieg gebracht, / denn alles, was mein Glaube sieht, / spricht seine Sprache, singt sein Lied.

4 Ich glaube: Gott will Menschen sehn, / die ganz auf seiner Seite stehn. / Sein Abendmahl in Brot und Wein / lädt alle Welt zur Hoffnung ein.

5 Ich glaube: Meine Taufe weist / auf Gottes Wirken durch den Geist. / Ich seh im Spiegel seiner Schrift / die Wahrheit, die mein Leben trifft.

6 Wir glauben: Gott setzt Zeichen ein / und lässt uns die Gemeinde sein, / die bis zum Ende Treue hält, / zum Leben für die ganze Welt.


Text: Peter Spangenberg 1971/​1973

Melodie: Christian Lahusen (1941) 1948

Satz: Christian Lahusen 1949

© Text: Peter Spangenberg

© Melodie und Satz: Bärenreiter

166





2 Ich weiß, was ewig dauert, / ich weiß, was nimmer lässt; / auf ewgen Grund gemauert, / steht diese Schutzwehr fest. / Es sind des Heilands Worte, / die Worte fest und klar; / an diesem Felsenhorte / halt ich unwandelbar.

3 Auch kenn ich wohl den Meister, / der mir die Festung baut; / er heißt der Herr der Geister, / auf den der Himmel schaut, / vor dem die Seraphinen / anbetend niederknien, / dem alle Engel dienen: / Ich weiß und kenne ihn.

4 Er ist das Licht der Höhe, / er ist der Herre Christ, / der Fels, auf dem ich stehe, / der diamanten ist, / der nimmermehr kann wanken, / der Heiland und der Hort, / die Leuchte der Gedanken, / die leuchtet hier und dort.

5 So weiß ich, was ich glaube, / ich weiß, was fest besteht / und in dem Erdenstaube / nicht mit als Staub verweht; / ich weiß, was in dem Grauen / des Todes ewig bleibt / und selbst auf Erdenauen / schon Himmelsblumen treibt.

Text: Ernst Moritz Arndt 1819

Melodie: Heinrich Schütz 1628/​1661

Satz: nach Heinrich Schütz 1661

Einen andern Grund kann niemand legen

als den, der gelegt ist,

welcher ist Jesus Christus.

1. Korinther 3,11

167

Johannes 14,6




2 Du bist der Weg! Wenn deine Hand uns leitet, / so stehn wir fest, dass unser Fuß nicht gleitet. / Erhalt uns stets, o Hirt voll Huld und Gnade, / auf rechtem Pfade!

3 Du bist die Wahrheit! Gehn wir gleich im Dunkeln, / muss uns dein himmlisch Licht doch freundlich funkeln; / du bleibst der Morgenstern in unserm Herzen / in Nacht und Schmerzen.

4 Du bist das Leben! Ewig himmlisch Leben / wirst du, o Lebensfürst, den Deinen geben. / O lass nach diesem Leben uns verlangen / und an dir hangen!

Text: nach Friedrich Adolf Krummacher 1819

Melodie: Johann Crüger 1653

Satz: nach Johann Crüger 1656

168




2 Wir selber werden mitregiert / von Hass und dunklen Mächten, / von Selbstsucht, die uns irreführt, / vom Tun des Ungerechten. / Und dennoch glauben wir daran, / dass Christus uns erlösen kann, / dem wir gehören möchten.

3 Wir spüren die Gefangenheit, / an der wir täglich kranken, / in Hochmut und in Traurigkeit, / im Zweifeln und im Schwanken. / Und doch vertrauen wir dem Geist, / der uns das Tor zur Freiheit weist / mit fröhlichen Gedanken.

Text: Detlev Block 1978

Melodie: Melchior Vulpius 1609

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: Strube

© Satz: Saatkorn

169





2 Jesus ist kommen, nun springen die Bande. / Stricke des Todes, die reißen entzwei. / Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden; / er, der Sohn Gottes, der machet recht frei, / bringet zu Ehren aus Sünde und Schande. / Jesus ist kommen, nun springen die Bande.

3 Jesus ist kommen, der König der Ehren; / Himmel und Erde, rühmt seine Gewalt! / Er, der Befreier, kann Herzen bekehren; / öffnet ihm Tore und Türen gar bald! / Denkt doch, er will euch die Krone gewähren. / Jesus ist kommen, der König der Ehren.

4 Jesus ist kommen, sagt's aller Welt Enden; / eilet, ach eilet zur Gnade allhier. / Schwöret ihm Treue mit Herzen und Händen, / sprechet: Wir leben und sterben mit dir. / Amen, o Jesu, du wirst uns vollenden. / Jesus ist kommen, sagt's aller Welt Enden.

Text: Johann Ludwig Konrad Allendorf 1736

Melodie: Köthen um 1733

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

»Ich bin das Alpha und das Omega –

der Anfang und das Ende«,

spricht der Herr und Gott,

der ist, der immer war

und der noch kommen wird,

der Allmächtige.

Offenbarung 1,8 (NLB)

170






2 Es kann nichts Schönres geben / als Jesu Wundertat, / wenn er ein neues Leben / gewirkt durch seine Gnad. / War ich doch ganz verloren / und hab den Tod verdient. / Nun bin ich neu geboren, / ein selges Gotteskind.

3 Ich sag es immer wieder / und sag es fort und fort; / es tönt durch meine Lieder / und schallt von Ort zu Ort. / Und viele, die es hören, / die kommen auch herzu, / sich zu dem Herrn zu kehren, / und finden in ihm Ruh.

Text: Ernst Gebhardt 1875 nach dem englischen »I love to tell the story« von Katherine Hankey 1867

Melodie: William G. Fischer 1869

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

Predigen will ich’s, sagen will ich’s,

schreiben will ich’s,

aber zwingen und dringen mit Gewalt

will ich niemand,

denn der Glaube will willig,

ungenötigt angezogen werden.

Martin Luther in: Christian Franz Gottlieb Stang, Martin Luther, Bd. 1

171




2 In des Jüngsten Tages Licht, / wenn alle Welt zusammenbricht, / wird zu Christi Füßen / jeder bekennen müssen:

3 Jesus Christus, König und Herr, / sein ist das Reich, die Kraft, die Ehr. / Gilt kein andrer Namen / heut und ewig. Amen.

Text: Richard Lörcher 1937

Melodie: Martin Krüger 1939

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: Mundorgel Verlag

© Melodie: Verlag Singende Gemeinde

© Satz: Saatkorn

172




2 Ich glaube an Gott, den einen: / ein Gotteskind, Menschensohn. / Mit Liebe und Wahrheit weckt er / die Ewigkeit in meinem Geist.

3 Ich glaube an Gott, den einen: / geheimnisvoll starker Geist / und Atem des neuen Lebens / schon jetzt und in Ewigkeit.

Text und Melodie: Tomas Boström (1992) 1994 (»Jag tror på en Gud, en enda«)

deutsch: Hartmut Handt 1996

Satz: Volker Schmidt 1998

© Text (orig.) und Melodie: Konkarongen

© Text (dt.): Hartmut Handt

© Satz: Verlag Singende Gemeinde

173







2 Unser Gott ist Mensch geworden, / kam als Kind auf diese Welt, / dass die Liebe frisch erblühe, / Hoffnung unsre Nacht erhellt. / Doch der Weg des Gottessohnes / führt durch Leid, durch Kreuz und Tod, / bis er, der so preisgegeben, / auferstand in neues Leben |: und nun wirkt durch dich und mich, / daran glaube ich :|

3 Unser Gott will, dass wir leben. / Kraft dazu schenkt Gottes Geist, / der uns jeden Tag beflügelt / und uns jenen Tag verheißt, / an dem Tod und Tränen enden, / Schmerz und Trauer nicht mehr sind. / Doch zuvor wird er uns lehren, / unser Brot so zu vermehren, |: dass es reicht für dich und mich, / daran glaube ich :|

Text: Eugen Eckert 2006

Melodie: Peter Reulein 2006

Satz: Steffen Rieche 2015

© Strube

174





2 Was für ein Gott, der zu uns kommt, um zu dienen. / Was für ein Gott, der klein wird wie ein Kind. / Was für ein Gott, der alle Schuld dieser Erde / für uns auf sich nimmt. / Was für ein Gott, der mit uns sein neues Reich baut. / Was für ein Gott, der uns das Erbe gibt. / Was für ein Gott, der uns als Söhne und Töchter / unbeschreiblich liebt. Refrain


Text, Melodie und Satz: Albert Frey 2004

© FREYKLANG

Wahrlich, dieser Mensch

ist Gottes Sohn gewesen.

Markus 15,39

175



2 Gott liebt diese Welt. / Er rief sie ins Leben. / Gott ist's, der erhält, / was er selbst gegeben. / Gott gehört die Welt.

3 Gott liebt diese Welt. / Feuerschein und Wolke / und das heilge Zelt / sagen seinem Volke: / Gott ist in der Welt.

4 Gott liebt diese Welt. / Ihre Dunkelheiten / hat er selbst erhellt. / Im Zenit der Zeiten / kam sein Sohn zur Welt.

5 Gott liebt diese Welt. / Durch des Sohnes Sterben / hat er uns bestellt / zu des Reiches Erben. / Gott erneut die Welt.

6 Gott liebt diese Welt. / In den Todesbanden / keine Macht ihn hält, / Christus ist erstanden: / Leben für die Welt.

7 Gott liebt diese Welt. / Er wird wiederkommen, / wann es ihm gefällt, / nicht nur für die Frommen, / nein, für alle Welt.

8 Gott liebt diese Welt, / und wir sind sein Eigen. / Wohin er uns stellt, / sollen wir es zeigen: / Gott liebt diese Welt.

Text und Melodie: Walter Schulz (1960) 1962, Strophe 6 1971

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Strube

Das ist mein Glaube

Ich verlasse mich

ganz auf dich, mein Gott,

wenn es um Tod und Leben geht,

weil du verlässlich bist.

Das ist mein Glaube.

Ich verlasse mich

auf dein Wort, mein Gott.

Was du zusagst, hältst du auch,

hast dein Wort noch nie gebrochen.

Versprochen ist bei dir versprochen.

Ich verlasse meine Angst

und laufe im Gebet zu dir.

Du verstehst uns Menschen gut,

die wir zwischen Feuern leben,

und nimmst unserer Angst den Bann.

Ich verlasse meine Schuld,

alles, was dich traurig macht.

Ich bekenne sie vor dir,

du wirfst sie weit hinter dich

und sprichst mich los von ihr.

Ich verlasse meinen Stolz,

alles arrogante Wesen

und bekenne, wer ich wirklich bin.

Du nennst mich nun ein Gotteskind,

und die Wahrheit macht mich frei.

Ich verlasse mich

ganz auf dich, mein Gott,

wenn es um Tod und Leben geht,

weil du verlässlich bist.

Das ist mein Glaube.

Johannes Hansen zu Psalm 84,13,

Unendlich geborgen. Psalm-Meditationen für das ganze Leben, Kawohl Verlag, Wesel

176






2 |: Du schenkst mir neues Leben, das alte nimmst du fort. / Ich gehe voller Hoffnung, vertraue deinem Wort :|

3 |: Du gibst mir deinen Segen, mein Gott, ich danke dir. / Begleite du mein Handeln und halte fest zu mir :|

4 |: Getauft auf deinen Namen, empfang ich deinen Geist, / erfahre große Liebe, zu der du mich befreist :|

Text: Eckart Bücken (2011) 2012

Melodie: Carl-Walter Petersen (2011) 2012

Satz: Christoph Zschunke 2015

© Strube

Andere Melodie: Christus, der ist mein Leben, Nr. 671

177


2 Gott gibt mir meinen Namen, / er sagt mir, wer ich bin. / Er steckt den Lebensrahmen / und gibt dem Leben Sinn. / Mein Kummer und mein Glück, / mein Alltag, mein Geschick / sind mitten in der Zeit / ein Stück der Ewigkeit.

3 Die Freiheit, neu zu leben, / geborgen und geliebt, / hast du mir, Herr, gegeben, / wie nur der Schöpfer gibt. / Verleih mir nun die Kraft, / die liebend weiter schafft. / Lass mich ein Werkzeug sein, / setz mich zum Zeichen ein.

4 Vom Tod bist du erstanden, / Herr Christus, für die Welt. / Die Kräfte, die mich banden, / sind an dem Sieg zerschellt. / Mein Leben ist ein Fest! / Was mich das glauben lässt, / ist Gottes große Kraft, / die neues Leben schafft.

Text: Peter Spangenberg 1971

Melodie: Johann Crüger 1647

Satz: nach Johann Crüger 1647

© Text: Peter Spangenberg

178




2 Du hast zu deinem Kind und Erben, / mein lieber Vater, mich erklärt. / Du hast die Frucht von deinem Sterben, / mein treuer Heiland, mir gewährt. / Du willst in aller Not und Pein, / o guter Geist, mein Tröster sein.

3 Ich gebe dir, mein Gott, aufs Neue / Leib, Seel und Herz zum Opfer hin; / erwecke mich zu neuer Treue / und nimm Besitz von meinem Sinn. / Es sei in mir kein Tropfen Blut, / der nicht, Herr, deinen Willen tut.

4 Lass diesen Vorsatz nimmer wanken, / Gott Vater, Sohn und Heilger Geist; / halt mich in deines Bundes Schranken, / bis mich dein Wille sterben heißt. / So leb ich dir, so sterb ich dir, / so lob ich dich dort für und für.

Text: Johann Jakob Rambach 1735

Melodie: bei Johann Balthasar König 1738

Satz: nach »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

179




2 Wie du gestorben und erstanden, / sterb und erstehe ich, Herr, mit dir. Refrain

3 Gib meinem Leben große Freude / und Kraft, für andere da zu sein. Refrain

4 Wenn Angst und Zweifel in mir wachsen, / dann schenke du mir neuen Mut. Refrain

5 Herr, sende mich wie deine Jünger / und gehe du mir selbst voran. Refrain

Text und Melodie: Otmar Schulz (1974) 1978

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Verlag Singende Gemeinde

180




2 Nun nimm auch du mein Leben / aus Herz und Sinn und Hand. / Ich hab es dir gegeben / in Obhut und als Pfand. / Geh mit auf meinen Wegen, / dein Frieden sei mir Kraft. / Ich möchte mich bewegen / im Dienst, der Hoffnung schafft.

Text: Peter Spangenberg 2004

Melodie: Rudolf Zöbeley 1941

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: Peter Spangenberg

© Melodie: Mundorgel Verlag

© Satz: Saatkorn

181







2 Aus Lärm und aus der Stille / finde ich den Weg zu dir. / Die Angst und alle Sorgen / bring ich mit und lass sie hier. / Herr, ich dank dir für die Gnade, / die dieser Tag gebracht, / dass ich heute dich gefunden. / Du hast mich reich gemacht.

Text: Hartmut Stiegler 1991

Melodie: schwedisches Volkslied

Satz: Hartmut Stiegler 1993

© Text: Gerth Medien

© Satz: SCM Hänssler

182




2 Der du an dem Kreuz für mich starbst, / der du Gnade mir bei Gott erwarbst, / Jesus, mein Retter, / Jesus, mein Retter, die Schuld bring ich dir.

3 Der du deinen Frieden mir schenkst, / der du mich auf deinen Wegen lenkst, / Jesus, mein Hirte, / Jesus, mein Hirte, jetzt folge ich dir.

4 Der du wahre Freude mir gibst, / der du mich mit großer Treue liebst, / Jesus, mein König, / Jesus, mein König, mein Lob sing ich dir.

Text und Melodie: Bodo Hoppe (1969) 1971

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text und Melodie: Hoppe

© Satz: Saatkorn

183



2 Weil Christus auferstanden ist, / hab ich ein neues Leben. / Halleluja, Halleluja, Halleluja!

3 Nun sing ich dir das neue Lied / mit allen deinen Kindern. / Halleluja, Halleluja, Halleluja!

4 Du hast es selbst durch deinen Geist / in meinen Mund gegeben. / Halleluja, Halleluja, Halleluja!

5 So will ich, Herr, der du mich liebst, / dich stets von neuem ehren. / Halleluja, Halleluja, Halleluja!

6 Nie schweigt das Lob vor Gottes Thron, / o Freude ohne Ende. / Halleluja, Halleluja, Halleluja!

Text und Melodie: Herbert Hildebrandt 1971

Satz: Herbert Hildebrandt 2015

© Herbert Hildebrandt

184








2 Alle Schuld ist vergeben, / ich hab's nicht verdient, ich hab's nicht verdient. / Alle Schuld ist vergeben, ich hab's nicht verdient. Refrain

3 Weil du mich so geliebt hast, / komm ich jetzt zu dir, komm ich jetzt zu dir. / Weil du mich so geliebt hast, komm ich jetzt zu dir. Refrain

Text und Melodie: Gregor Breier 1999

Satz: Lucio Maier 2015

© SCM Hänssler

185







2 Prüfe mich, Gott, erforsche mein Herz, / du weißt, wie es um mich steht. / Du kennst mein Sehnen, kennst meinen Schmerz; / weißt immer, wie's mir ergeht. / Komm in mein Leben, zeig deine Macht, / erwecke, was kalt ist und starr. / Rüste mich aus mit neuer Kraft, / entzünde dein Feuer in mir!

3 Herr, ich darf neu beginnen mit dir, / darf neu deine Liebe spürn. / Du wirst mich leiten, du gehst mit mir, / wirst mich deine Wege führn.

Text und Melodie: Matthias Rhein 2001

Satz: Bogdan Olma 2004

© SCM Hänssler

186






2 Ach Herr, vor dir ist keiner reich / und keiner los und ledig; / spricht einer hier dem andern gleich: / Gott, sei mir Sünder gnädig! / Du aber ludest uns zu dir, / den Hunger uns zu stillen, / willst uns aus lauter Liebe hier / die leeren Hände füllen.

3 Nun segne, Herr, uns Brot und Wein, / deins Tisches edle Gaben! / Du selbst willst gegenwärtig sein / und wunderbar uns laben. / Gib über Bitten und Verstehn, / wie du versprachst zu geben! / In dem, was unsre Augen sehn, gib dich uns selbst zum Leben!

Text: Arno Pötzsch (1941) 1947

Melodie: Claudin de Sermisy 1529; geistlich Antwerpen 1540

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: Junge Gemeinde

© Satz: Saatkorn

»Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.

Wenn jemand meine Stimme hören wird

und die Tür auftun,

zu dem werde ich hineingehen

und das Abendmahl mit ihm halten

und er mit mir.«

Offenbarung 3,20

187




2 Wenn wir in Frieden beieinander wohnen, / Gebeugte stärken und die Schwachen schonen, / dann werden wir den letzten heilgen Willen / des Herrn erfüllen.

3 Ach, dazu muss uns deine Liebe dringen! / Du wollest, Herr, dies große Werk vollbringen, / dass unter einem Hirten eine Herde / aus allen werde.

Text: nach Johann Andreas Cramer 1780

Melodie: Johann Crüger 1640 nach Guillaume Franc 1543

Satz: nach Johann Crüger 1640

188




2 »Nehmt«, sprach er, »trinket, esset, / das ist mein Fleisch, mein Blut, / damit ihr nie vergesset, / was meine Liebe tut!«

3 Dann ging er hin, zu sterben / aus liebevollem Sinn, / gab, Heil uns zu erwerben, / sich selbst zum Opfer hin.

Text: Christoph von Schmid 1807

Melodie: bei Melchior Vulpius 1609

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

189







2 Nun, so sei der Bund erneuet, / ganz sei dir mein Herz geweihet; / wie du hier gelebt, zu leben, / will ich täglich mich bestreben. / So will ich wie du die Sünder / sehen als geliebte Kinder, / die nach Hause sollen finden / aus der Macht und Nacht der Sünden.

3 Gib, dass ich und alle Christen / sich auf deine Zukunft rüsten, / dass mit Freuden wir, die Deinen, / stets erwarten dein Erscheinen. / Großes Abendmahl der Frommen, / Tag des Heils, wann wirst du kommen, / dass wir mit der Engel Chören, / Herr, dich sehn und ewig ehren?

Text: Werner Jelinek 2015 nach Johann Caspar Lavater 1771

Melodie: Johann Crüger 1649

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: Werner Jelinek

© Satz: Saatkorn

190





2 Jeder unter uns darf kommen, / dass er Teil an dir gewinnt. / Alle sind wir angenommen, / wie wir hier versammelt sind: / froh und traurig, stark und schwach, / matt im Glauben oder wach.

3 Wenn wir nun das Brot uns reichen / und den Kelch, wie du es willst, / öffne uns darin das Zeichen, / dass du Durst und Hunger stillst / nach dem Leben, hier und dann, / das die Welt nicht geben kann.

4 Bleib der Trost in Angst und Grauen / und im Wanken der Verlass, / in Verzweiflung das Vertrauen, / die Vergebung noch im Hass. / Du verwandelst grenzenlos / Nein in Ja und Klein in Groß.

5 Schenk uns frei und unbenommen / Tischgemeinschaft alle Zeit. / Wir verkündigen dein Kommen / heute und in Ewigkeit. / Wenn das letzte Dunkel fällt, / komm, Herr Jesu, Licht der Welt.

Text: Detlev Block 1978/​1992

Melodie: Johann Georg Christian Störl 1711, Stuttgart 1844

Satz: Karola Vierus 2015

© Text: Detlev Block

© Satz: Karola Vierus

Wie aus vielen Körnern das eine Brot

und wie aus den Trauben dieser Kelch geworden ist,

so lass uns eine Gemeinde werden,

ein Zeichen der Einheit und des Friedens für diese Welt.

Verfasser unbekannt

191





2 Das Brot, das wir zusammen brechen, / ist die Gemeinschaft, Herr, mit dir. / Wie kannst du innger mit uns sprechen? / Was du uns bist, wir sehen's hier: / Du willst mit deinem Blut uns nähren, / uns deines Lebens Kraft gewähren.

3 Der Kelch des Dankes, den wir segnen, / ist die Gemeinschaft deines Bluts; / im Glauben wir uns da begegnen / als Erben jenes selgen Guts, / das du den Deinen hast erworben, / da du für sie am Kreuz gestorben.

4 Ein Brot ist es, so sind wir viele / ein Leib in dir, Herr Jesu Christ. / Schon sind wir's hier, wie auch am Ziele, / weil du mit uns verbunden bist. / Wie wir von einem Brot empfingen, / gib Einheit uns in allen Dingen.

5 Lass deine Liebe uns beleben / und durch des Heilgen Geistes Kraft / uns neuen Mut zur Einheit geben, / der wahren, echten Bruderschaft. / Erbau uns als lebendge Steine / zu einer heiligen Gemeinde.

Text: Hermann Heinrich Grafe 1863

Melodie: Heinrich Albert 1640, Johann Balthasar König 1738

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

Wahrlich, ich sage euch,

dass ich nicht mehr trinken werde

vom Gewächs des Weinstocks

bis an den Tag,

an dem ich aufs Neue davon trinke

im Reich Gottes.

Markus 14,25

192






2 Lasst uns feiern das Mahl mit Brot und Wein. / Unser Herr will uns Brot des Lebens sein. / Sein Blut reinigt von der Schuld, / und er hat mit uns Geduld. / O Herr, wir beten dich an.

3 Lasst uns feiern das Mahl, das Hoffnung gibt. / Er wird kommen, der Herr, der uns geliebt; / und in seiner Herrlichkeit / ist das Mahl für uns bereit. / O Herr, wir beten dich an.

2 /​: Let us drink wine together on our knees. :/ ​When I fall down on my knees, / with my face to the rising sun, / O Lord, have mercy on me.

3 /​: Let us praise God together on our knees. :/ ​When I fall down on my knees, / with my face to the rising sun, / O Lord, have mercy on me.

Text und Melodie: Spiritual frühes 19. Jh.

deutsch: Peter Strauch 1975

Satz: Wilfried Scheel 2015 ©

Text (dt.): SCM Hänssler

© Satz: Wilfried Scheel

193

1. Korinther 11,23 – 26




2 In jener Nacht vor seinem Tod / nahm er den Kelch gleichwie das Brot: / »Trinkt alle draus«, und sprach zugleich: / »Das ist mein Blut, mein Blut für euch.«

3 Wir essen heute dieses Brot, / verkünden heute deinen Tod, / trinken den Kelch, bis nach der Zeit / den Tisch du deckst in Ewigkeit.

Text: Günter Balders (1986) 1990

Melodie und Satz: Robert Henry Earnshaw 1880

© Text: Verlag Singende Gemeinde

194




2 Kommt zum Mahl, denn Christus selber / lädt uns ein zu Wein und Brot. / Er ist hier, und er verheißt uns / Ewigkeit nach Grab und Tod.

3 Kommt mit Freuden, kommt mit Tränen, / nehmt gemeinsam Wein und Brot. / Er schenkt Gnade, Heil und Leben / und erbarmt sich deiner Not.

4 Kommt zu Christus, kommt und feiert, / kommt und teilt nun Wein und Brot. / Christus lebt, und wir bekennen / ihn als unsern Herrn und Gott.

Text: Friedrich Kleibert und Günter Balders 1999 nach dem schwedischen »Kom till måltid« von Ivar Karlstrand 1981

Melodie und Satz: Lars Tillenius 1981

© Text (dt.): Verlag Singende Gemeinde

© Melodie und Satz: Lars Tillenius

195




2 Ihr sollt nicht herrschen hier. / Lass keiner sich verehren! / Wer sich zu Gott bekennt, / muss Gottes Reich begehren.

3 Wenn euch der Zwist versucht, / dann beuget euren Willen. / Die Liebe ist des Herrn; / sein ist auch das Erfüllen.

4 Der euch die Füße wusch, / hat Beispiel euch gegeben. / Und selig ist, wer's tut, / wer's weiß und tut, wird leben.

Text: Josef Butscher (1968) 1982

Melodie: Hans-Georg Lotz (1964) 1967

Satz: nach Hans-Georg Lotz 1967

© Text: Josef Butscher

© Melodie und Satz: Verlag Singende Gemeinde

196



2 Gib uns das Brot, das uns sättigt; / reich uns den Trank, der uns heilt; / sag uns das Wort, das uns froh macht; / schenk uns das Leben, das bleibt.

3 Du bist das Brot, das uns sättigt; / du bist der Trank, der uns heilt; / du bist das Wort, das uns froh macht; / du bist das Leben, das bleibt.


Text: Strophen 1.3 Hartmut Handt (1999) 2000, Strophe 2 (1975) 1981

Melodie und Satz: David Plüss (1999) 2000

© Text: Hartmut Handt

© Melodie und Satz: Creation Music

197




2 Die Schöpfung geschändet. Gott hat unsern Aufruhr gesehen. / Ob Tod oder Leben – dir müssen wir alles gestehen.

3 Ein Herr, der den Tisch deckt, so kommst du und dienst du uns wieder. / Noch halten uns Kleinmut und nagender Zweifel danieder.

4 Verwirkt unser Leben. Hier bleibt nur, Gericht zu vollstrecken. / Doch trugst du es selber! Das dürfen wir sehen und schmecken.

5 Du stiftest Gemeinschaft und lässt auch Verräter eintreten. / Du löst uns die Zunge. Du hilfst uns, für andre zu beten.

6 Nimm an unsern Dank und das Loblied aus allen vier Winden. / Die Stunde des Wunders ist da, Herr: Jetzt lässt du dich finden.

Text: Jürgen Henkys (1981) 1982/​1990 nach dem norwegischen »Vår lovsang skal møte deg, Kristus« von Svein Ellingsen 1976

Melodie und Satz: Harald Gullichsen 1976

© Text (dt.) und Melodie: Norsk

© Satz: Polyhymnia

Mein Gott,

auch wenn ich falsche Wege gehe

und mich im Labyrinth meines Lebens verirre,

du lässt mich nicht allein.

Peter Helbich, Von dir will ich nicht lassen,

Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh

198





2 Du schenkst dich uns bei Brot und Wein, / im Schweigen und im Hören. / Du, Herr, willst gegenwärtig sein, / das Leben in uns mehren.

3 Ein Leben in Gerechtigkeit / für alle schon auf Erden: / Das wirke, Herr, in unsrer Zeit; / lass endlich Frieden werden!

4 Vergib uns allen unsre Schuld, / vergib in deinem Namen! / Herr, habe noch mit uns Geduld! / Wir hoffen auf dich. Amen.

Text: Otmar Schulz (1988) 1990

Melodie und Satz: Ingemar Braennstroem 1975

© Text: Verlag Singende Gemeinde

© Melodie und Satz: Verbum-Förlag

Jesus erwiderte:

»Ich bin das Brot des Lebens.

Wer zu mir kommt, wird nie wieder hungern.

Wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben.

Ich bin das lebendige Brot,

das vom Himmel herabgekommen ist.

Wer dieses Brot isst, wird ewig leben;

dieses Brot ist mein Fleisch,

ich gebe es, damit die Welt leben kann.«

»Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben.

Wer in mir bleibt und ich in ihm,

wird viel Frucht bringen.

Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.«

Johannes 6,35.51; 15,5 (NLB)

199





2 Gott, lass uns mit dir zu Menschen werden, / die befreit sind und die selbst befrein. / Brot und Wein, geteilt hier unter uns auf Erden, / kann und soll Vorgeschmack des Himmels sein.

Text: Eugen Eckert 1994

Melodie und Satz: Winfried Heurich 1994

© Strube

200





2 Gott, lass uns mit dir zu Menschen werden, / die befreit sind und die selbst Leben als Segen sehn, / Liebe muss in der Tat bestehn. Refrain

3 Jesus ruft uns und sendet aus, / Frucht zu tragen in jedes Haus, / Brot der Liebe für jeden Fall: / Gott ist mit uns und überall. Refrain

Text: Dieter Trautwein 1983 nach dem englischen »Let us talents and tongues employ« von Fred Kaan 1975

Melodie: Doreen Potter (1972) 1975 nach einem Volkslied aus Jamaica

Satz: Jürgen Hartmann 2015

© Text und Melodie: Hope

© Satz: Jürgen Hartmann

201






2 Ich bin die Quelle, schenk mich im Wein. / So soll es sein, so soll es sein! / Schöpft aus der Fülle, schenkt allen ein. / So soll es sein, so soll es sein! Refrain

3 Nehmt hin das Brot, trinkt von dem Wein. / So soll es sein, so soll es sein! / Wenn ihr das tut, will ich bei euch sein. / So soll es sein, so soll es sein! Refrain

Refrain: »Herr, erbarme dich«

Text: Clemens Bittlinger 1988

Melodie: David Plüss 1988

Satz: Hans-Joachim Eißler 2002 (Strophe), David Plüss 1988 (Refrain)

© Text: Clemens Bittlinger

© Melodie und Satz: Creation Music

Du bist ja selber, Herr, das Lebensbrot.

Dein teures Wort macht frei von Sünd und Tod!

Es gibt mir täglich Kraft, stärkt und erhält,

dass ich ein Segen sei für diese Welt.

Alexander Groves

202

zu Johannes 6,46 – 58








Text und Melodie: Claire Cloninger und Martin Nystrom 1991 (»Come to the table«)

deutsch: Ken Janz und Martin Pepper 1995

Satz: Günter Preuß 2015 (nach David Plüss 2000)

© Integrity's Hosanna! Music / Word Music

203







2 Als Lösegeld gab Christus seinen Leib für dich hin. / Iss und gedenke: / Durch seine Wunden überwindet er / selbst den Tod und macht uns eins.

Refrain: So teilen wir S dieses Lebensbrot, / erinnern uns nun an seinen Tod. / Sein Liebesbund wird sichtbar durch den Wein. / So kommen wir zum Tisch des Herrn.

3 Das Blut, das uns von aller Sünde heilt, floss für dich. / Trink und gedenke: / Er starb für uns, lädt jeden zu sich ein. / Ewig leben wir mit ihm.

Refrain: So teilen wir S dieses Lebensbrot, / erinnern uns nun an seinen Tod. / Sein Gnadenbund wird sichtbar durch den Wein. / So kommen wir zum Tisch des Herrn.

4 Mit neuem Glauben und voll Dankbarkeit stehn wir auf, / und wir gedenken: / Wir sind berufen, ihm zu folgen und / hier zu leben als sein Leib.

Refrain: So sind wir Teil am Leiden unsres Herrn, / verkünden so, dass er wiederkommt. / Das Himmelsfest S feiern wir mit ihm / gemeinsam an dem Tisch des Herrn.

2 The body of our Saviour, Jesus Christ, torn for you: / eat and remember / the wounds that heal, the death that brings us life, / paid the price to make us one.

Refrain: So we share in this bread of life, / and we drink of his sacrifice, / as a sign of our bonds of love / around the table of the King.

3 The blood that cleanses ev'ry stain of sin, shed for you: / drink and remember, / he drained death's cup that all may enter in / to receive the life of God.

Refrain: So we share in this bread of life, / and we drink of his sacrifice, / as a sign of our bonds of grace / around the table of the King.

4 And so with thankfulness and faith we rise to respond / and to remember / our call to follow in the steps of Christ / as his body here on earth.

Refrain: As we share in his suffering, we proclaim: Christ will come again! / And we'll join in the feast of heaven / around the table of the King.

Text, Melodie und Satz: Keith und Kristyn Getty, Stuart Townend 2007 (»Behold the Lamb«)

deutsch: Klaus Göttler 2011

© Thankyou Music

Herr, wohin sollen wir gehen?

Du hast Worte des ewigen Lebens;

und wir haben geglaubt und erkannt:

Du bist der Heilige Gottes!

Johannes 6,68 – 69

Einladung

Kommt her und zögert nicht!

Gott selbst hat euch den Tisch gedeckt

und auch das Brot gesegnet.

Er lädt euch herzlich ein,

damit ihm jeder hier und jetzt

in Dankbarkeit begegnet.

Kommt her und zögert nicht!

Und wenn ihr betet, singt und hört,

den Segenskelch erhaltet:

Dann geht – so will’s der Herr –

und zeugt von ihm in dieser Welt,

bis er sie neu gestaltet.

Josef Butscher

204




2 Gott, segne die Lieben, die mich begleiten. / Gott, segne den Mund, der zu mir spricht. / Segne die Zeit für Kleinigkeiten, / segne mein Herz mit Zuversicht.

3 Gott, segne die Sonne, den Mond, die Sterne. / Gott, segne den Tag und auch die Nacht. / Segne den Freund in weiter Ferne, / segne all das, was Freude macht.

4 Gott, segne die Erde, auf der ich lebe. / Gott, segne den Weg, auf dem ich steh. / Segne all das, was ich erlebe, / segne das Ziel, zu dem ich geh.

Text: Eckart Bücken 2002

Melodie: Reinhard Horn 2002

Satz: Karola Vierus 2015

© KONTAKTE

205





Text: Martin Luther 1529 nach »Da pacem, Domine« 9. Jh.

Melodie: Einsiedeln 12. Jh., Martin Luther 1529

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

206




2 Ach bleib mit deiner Klarheit / bei uns, du Lebenslicht; / führ uns den Weg der Wahrheit, / damit wir irren nicht.

3 Ach bleib mit deiner Treue / bei uns, du Herr und Gott; / die Glaubenskraft erneue, / hilf uns aus aller Not!

4 Ach bleib mit deinem Segen / bei uns, du Herr der Zeit; / sei mit uns auf den Wegen, / gib uns Beständigkeit.

Text: Werner Jelinek 2015 nach Josua Stegmann 1627

Melodie: bei Melchior Vulpius 1609

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Text: Werner Jelinek

© Satz: Saatkorn

207





Text: Nikolaus Selnecker 1572

Melodie: Melchior Teschner 1614

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Satz: Saatkorn

208





Text: nach 4. Mose 6,24 – 26

Melodie und Satz: Dora Rappard 1914

209




2 |: Wir nehmen seine Worte und Taten mit nach Haus :|: und richten unser Leben nach seinem aus :|

3 |: Er hat mit seinem Leben gezeigt, was Liebe ist :|: Bleib bei uns heut und morgen, Herr Jesu Christ :|

Text und Melodie: Kurt Rommel (1967) 1968

Satz: »Wir loben Gott« 1982

© Strube

210




2 Keiner kann allein Segen sich bewahren. / Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen. / Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen, / schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

3 Frieden gabst du schon. Frieden muss noch werden, / wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden. / Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen – / die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

4 Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen, / sondern überall uns zu dir bekennen. / Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. / Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

Text und Melodie: Dieter Trautwein 1978

Satz: Karl-Heinz Saretzki 1982

© Strube

211

4. Mose 6,24 – 26




Text und Melodie: Jesus-Bruderschaft Gnadenthal 1978

Satz: Horst Krüger 2002

© Text und Melodie: Jesus-Bruderschaft Gnadenthal

© Satz: Verlag Singende Gemeinde

212





2 Geht hin, ihr Gesegneten! Gott ist euch nah. / Ihr seid mit dem Worte beschenkt. / Lasst wirken den Höchsten in Weisheit durch euch, / der Schritte und Worte euch lenkt.

3 Geht hin, ihr Gesegneten, stark in dem Herrn, / wie er es, der sendet, verheißt, / als Zeugen des Lebens, als Zeugen der Kraft, / erfüllt mit dem Heiligen Geist.

Text und Melodie: Paul Toaspern vor 1991

Satz: Antje Liebmann 1999

© SCM Hänssler

213




Text, Melodie und Satz: Jacques Berthier, Taizé 1982

© Taizé

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Возрастное ограничение:
0+
Дата выхода на Литрес:
22 декабря 2023
Объем:
2373 стр. 2973 иллюстрации
ISBN:
9783815026342
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