Читать книгу: «Duden – Das Wörterbuch der Synonyme»



VORWORT
Das passende Wort im richtigen Zusammenhang gebraucht, macht guten Stil aus. Stetige Wortwiederholungen wirken hölzern und ermüden sowohl Menschen, die lesen, als auch diejenigen, die zuhören. Dieses Synonymwörterbuch richtet sich demnach an alle, die im Alltag und im Beruf Wert auf angemessenen und abwechslungsreichen Ausdruck in Wort und Schrift legen, ihre Texte stilistisch variieren wollen und an einer Erweiterung ihres persönlichen Wortschatzes interessiert sind.
Das »Wörterbuch der Synonyme« enthält rund 100 000 Stichwörter und Synonyme. Es ist konzipiert als eine besonders benutzungsfreundliche und übersichtliche Darstellung der sinnverwandten Wörter der deutschen Gegenwartssprache. Alle Synonyme sind nach ihren Bedeutungen gruppiert und mit differenzierten stilistischen, regionalen, historischen und fachsprachlichen Zuordnungen gekennzeichnet. So ist ein angemessener Gebrauch der sinnverwandten Wörter sichergestellt.
Die vorliegende 4. Auflage wurde völlig überarbeitet und erweitert. Es wurden rund 500 neue Stichwörter und Synonyme, vor allem aus dem aktuellen Wortschatz unserer Zeit, aufgenommen, wie z.B. Alert, aufpeppen, Kopfkino, liken und postfaktisch. Als Anregungen für richtiges und kreatives Schreiben und Sprechen wurden bei vielen Ausdrücken außerdem typische Wendungen und Komposita ergänzt.
Das »Wörterbuch der Synonyme« ist ein handliches Nachschlagewerk und ein inspirierender Ideengeber für jedermann.
Berlin, im August 2020
Die Dudenredaktion
Zur Wörterbuchbenutzung
Die Stichwörter
Die Stichwörter dieses Synonymwörterbuchs sind streng alphabetisch angeordnet und jeweils in halbfetter blauer Schrift hervorgehoben. Jedes Stichwort steht in einer freien Zeile. Gibt es eine Nebenform zum Stichwort, z.B. die weiblichen Formen bei Personen- und Berufsbezeichnungen (beispielsweise Manager, Managerin), oder steht die grammatische Angabe »sich« bei reflexiven Verben (z.B. abmühen, sich), werden diese nach einem Komma ebenfalls halbfett angegeben.
Die Synonymangaben werden nach den jeweiligen Bedeutungen des Stichworts strukturiert. Jede neue Bedeutung beginnt mit einer neuen Zeile. Weiter gehende Bedeutungsdifferenzierungen, also Unterbedeutungen, werden aufgrund ihrer semantisch engen Verwandtschaft dagegen fortlaufend abgehandelt. Beide, sowohl die einzelnen Bedeutungen als auch deren mögliche Unterpunkte, werden darüber hinaus grafisch durch schwarzen Fettdruck hervorgehoben.
Gleich geschriebene Wörter (Homografen bzw. Homonyme) mit unterschiedlicher grammatikalischer Zuordnung (und damit verschiedener Deklination bzw. Konjugation), grundlegend unterschiedlicher Bedeutung oder verschiedener Aussprache oder Betonung werden durch hochgestellte Ziffern vor dem Stichwort unterschieden (z.B. 1abseits – 2abseits, 1Messe – 2Messe).
Auch getrennt geschriebene Stichwörter (wie beispielsweise ausfindig machen, Ausschau halten) wurden aufgenommen, wenn es zu diesen Gesamteinträgen Synonyme gibt.
Auf Verweise wurde aus Gründen der besseren Benutzungsfreundlichkeit weitgehend verzichtet. Neben den rein orthografischen Verweisen auf die Hauptschreibung (z. B. Phantasie ↑ Fantasie) finden sich in diesem Wörterbuch deshalb lediglich einige wenige Verweise – und diese auch nur in alphabetischer Nähe, also auf der gleichen oder [über]nächsten Seite – zu Stichwörtern mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung.
Die Synonyme
Hat ein Ausgangsstichwort mehr als eine Bedeutung, so werden die Synonyme entsprechend zu diesen Bedeutungen gestellt. Zuerst werden pro Bedeutung bzw. pro Stichwort (bei Stichwörtern mit nur einer Bedeutung) die normal- bzw. standardsprachlichen Synonyme genannt, dann diejenigen Synonyme, denen eine Sprachgebrauchsangabe vorangestellt ist. Bei diesen Angaben handelt es sich um nationale standardsprachliche Varianten des Deutschen (österr. und schweiz.), um stilistische Markierungen (z. B. geh., bildungsspr., ugs.), regionale Markierungen (z. B. nordd., südd., aber auch landsch., bayr., rhein. usw.). Es folgen historische Zuordnungen (veraltend, veraltet, früher) und schließlich die Synonyme mit Zugehörigkeit zu bestimmten Fachsprachen. Ob ein Wort in einem bestimmten Kontext durch ein anderes Wort ersetzt werden kann, hängt in großem Maße von diesen pragmatischen Faktoren ab. Die einzelnen Sprachgebrauchsangaben werden deshalb im Abschnitt »Gebrauchsmarkierungen der Synonyme« unten kurz erläutert.
Phrasen und Zusammensetzungen
Zusätzlich zu den Synonymen stehen bei vielen Stichwörtern erstmals auch typische Verwendungen des Wortes (»Phrasen« PHR) und Zusammensetzungen ZUS mit dem Stichwort. Zum einen können die Verwendungsbeispiele dabei helfen, das Wort oder eines der Synonyme richtig in den Satz einzubetten, sie können aber auch als weitere Inspiration bei der Formulierung dienen. Vielleicht kann eines der aufgeführten Adjektive oder eine der Verbverbindungen das ausgewählte Synonym weiter bereichern oder die Aussage präzisieren. Auch die aufgeführten Zusammensetzungen können, ähnlich wie die Synonyme, eine noch passendere Wortwahl im jeweiligen Kontext darstellen und die Schreibenden inspirieren.
Sehr häufig gebrauchte Wörter
Wörter, die besonders häufig gebraucht werden, sind mit einem kleinen Blitz
neben dem Stichwort gekennzeichnet. Oft sind solche hochfrequenten Wörter sehr allgemein und es empfiehlt sich daher besonders, nach einem Synonym zu suchen, das im jeweiligen Kontext noch aussagekräftiger oder passender als das Stichwort selbst ist.
Gebrauchsmarkierungen der Synonyme
Nationale standardsprachliche Markierungen
österreichisch
Wörter, die als normalsprachliche Variante des Deutschen in Österreich verwendet werden (z. B. Mitgebringe für Mitbringsel, hintennach für nachher)
schweizerisch
Wörter, die als normalsprachliche Variante des Deutschen in der Schweiz verwendet werden (z. B. abtischen für abräumen, Rank für Trick)
Stilistische Markierungen
gehoben
Wörter, die bei feierlichen Anlässen und gelegentlich in der Literatur verwendet werden (z. B. entsenden für wegschicken, anheimstellen für überlassen)
bildungssprachlich
Wörter (meist Fremdwörter), die eine hohe Allgemeinbildung voraussetzen (z. B. Koryphäe für Experte/Expertin, simultan für gleichzeitig)
dichterisch
Wörter, die nur noch in literarischen Texten vorkommen (z. B. Gestade für Ufer)
umgangssprachlich
Wörter, die im alltäglichen Umgang und meist in gesprochener Sprache vorkommen (z. B. Happen für Imbiss, Grips für Intellekt, geschafft für müde). Sie gehören nicht zur Standardsprache, sind aber weitverbreitet und akzeptiert.
salopp
Wörter, die meist eher nachlässig gebraucht werden und eine gewisse Nichtachtung gesellschaftlicher Konventionen ausdrücken (z. B. Alter für Ehemann, anschmieren für betrügen)
familiär
Wörter, die im engeren Freundeskreis oder in der Familie verwendet werden (z. B. ein Nickerchen machen für ruhen, Fratz für Kind)
Jargon
Wörter, die in bestimmten, etwa durch Milieu oder Beruf geprägten Kreisen verwendet werden (z. B. Demo für Demonstration, hip für zeitgemäß)
derb
Wörter, die eine grobe und gewöhnliche Ausdrucksweise kennzeichnen (z. B. abkratzen für sterben, Schwanz für Penis)
vulgär
Wörter, die in eher verletzender Weise auf den Sexual- oder Fäkalbereich bezogen sind (z. B. Fick für Geschlechtsverkehr)
Markierungen, die eine Wertung oder Nuancierung ausdrücken
verhüllend
(z. B. Freund Hein für Tod)
emotional
(z. B. todmüde für müde)
scherzhaft
(z. B. Stammhalter für Sohn)
spöttisch
(z. B. hinterwäldlerisch für rückständig)
abwertend
(z. B. plärren für brüllen)
ironisch
(z. B. durch Abwesenheit glänzen für fehlen)
übertreibend
(z. B. untröstlich sein für bedauern)
nachdrücklich
(z. B. niemals für nicht)
Diese Markierungen stehen häufig in Kombination mit stilistischen Markierungen, also etwa umgangssprachlich abwertend (z. B. anlabern für anreden) oder salopp scherzhaft (z. B. Gurke für Nase).
Regionale Markierungen
Neben den eindeutigen Zuordnungen wie z. B. norddeutsch, süddeutsch, südwestdeutsch und einzelnen Dialekten (z. B. rheinisch, alemannisch) werden noch die folgenden Markierungen verwendet:
regional
Wörter mit großräumiger Verbreitung (z. B. Plast für Plastik)
landschaftlich
Wörter mit eingeschränkter Verbreitung, bei denen eine genaue räumliche Zuordnung nicht möglich ist (z. B. überschlagen für warm)
Historische Zuordnungen
Synonyme mit den folgenden historischen Zuordnungen dienen meist nicht der alltäglichen Sprachgestaltung, sondern eher einer literarischen Charakterisierung bestimmter Epochen oder Persönlichkeiten:
veraltend
(z. B. Zucht für Disziplin)
veraltet
(z. B. justament für momentan)
altertümelnd
(z. B. sodann für hinter)
Zuordnung zu Fach- und Sondersprachen
Wörter, die mehreren Fachgebieten zuzuordnen sind, tragen die Auszeichnung Fachsprache. Darüber hinaus gibt es Einträge mit Zuordnung zu den folgenden Bereichen sowie Fach- und Sondersprachen:
Amtssprache
Architektur
Astrologie
Astronomie
Ballspiele
Bankwesen
Bauwesen
bildende Kunst
Biologie
Börsenwesen
Botanik
Buchführung
Buchwesen
Bürowesen
Chemie
Dichtkunst
Druckwesen
EDV
Fernsehen
Film
Finanzwesen
Fliegersprache
Flugwesen
Fotografie
Fußball
Gaunersprache
Geografie
Geologie
Geometrie
Hochschulwesen
Jagdwesen
Jägersprache
Jugendsprache
Kaufmannssprache
Kfz-Technik
Kfz-Wesen
Kindersprache
Kochkunst
Kommunikationsforschung
Kunstwissenschaft
Landwirtschaft
Literaturwissenschaft
Mathematik
Medizin
Meteorologie
Militär
Mode
Musik
Mythologie
Naturwissenschaften
Papierdeutsch
Philosophie
Physiologie
Politik
Postwesen
Raumfahrt
Rechtssprache
Religion
Rhetorik
Rundfunk
Schülersprache
Seemannssprache
Seewesen
Soldatensprache
Soziologie
Sport
Sprachwissenschaft
Steuerwesen
Stilkunde
Technik
Textilindustrie
Theater
Theologie
Verbindungswesen
Verkehrswesen
Völkerkunde
Werbesprache
Wirtschaft
Wissenschaft
Zeitungswesen
Zoologie
Abkürzungsverzeichnis
alemann – alemannisch
alttest – alttestamentlich
Amtsspr – Amtssprache
Archit – Architektur
Astrol – Astrologie
Astron – Astronomie
Bankw – Bankwesen
Bauw – Bauwesen
bayr – bayrisch
berlin – berlinisch
bes – besonders
bibl – biblisch
bild. Kunst
bildende Kunst
bildungsspr – bildungssprachlich
Biol – Biologie
Börsenw – Börsenwesen
Bot – Botanik
Buchf – Buchführung
Buchw – Buchwesen
Bürow – Bürowesen
bzw – beziehungsweise
christl – christlich
dichter – dichterisch
Dichtk – Dichtkunst
Druckw – Druckwesen
EDV – elektronische Datenverarbeitung
etw – etwas
ev – evangelisch
Fachspr – Fachsprache
fam – familiär
Ferns – Fernsehen
Finanzw – Finanzwesen
Fliegerspr – Fliegersprache
Flugw – Flugwesen
Fot – Fotografie
Gaunerspr – Gaunersprache
geh – gehoben
Geogr – Geografie
Geol – Geologie
Geom – Geometrie
hess – hessisch
hist – historisch
Hochschulw – Hochschulwesen
iron – ironisch
islam – islamisch
Jagdw – Jagdwesen
Jägerspr – Jägersprache
jmdm – jemandem
jmdn – jemanden
jmds – jemandes
jüd – jüdisch
Jugendspr – Jugendsprache
kath – katholisch
Kaufmannsspr – Kaufmannssprache
Kfz-T – Kraftfahrzeugtechnik
Kfz-W – Kraftfahrzeugwesen
Kinderspr – Kindersprache
Kochk – Kochkunst
Kommunikationsf – Kommunikationsforschung
Kunstwiss – Kunstwissenschaft
landsch – landschaftlich
Landw – Landwirtschaft
Literaturw – Literaturwissenschaft
Math – Mathematik
md – mitteldeutsch
Med – Medizin
Met – Meteorologie
Milit – Militär
mundartl – mundartlich
Myth – Mythologie
Naturw – Naturwissenschaften
neutest – neutestamentlich
nordd – norddeutsch
nordostd – nordostdeutsch
od – oder
österr – österreichisch
ostmd – ostmitteldeutsch
Papierdt – Papierdeutsch
Philos – Philosophie
Physiol – Physiologie
Polizeiw – Polizeiwesen
Postw – Postwesen
® – als Markenzeichen geschütztes Zeichen
Raumf – Raumfahrt
Rechtsspr – Rechtssprache
Rel – Religion
rhein – rheinisch
Rhet – Rhetorik
scherzh – scherzhaft
schles – schlesisch
Schülerspr – Schülersprache
schwäb – schwäbisch
schweiz – schweizerisch
Seemannsspr – Seemannssprache
Seew – Seewesen
Soldatenspr – Soldatensprache
Soziol – Soziologie
spött – spöttisch
Sprachw – Sprachwissenschaft
standardspr – standardsprachlich
Steuerw – Steuerwesen
Stilk – Stilkunde
südd – süddeutsch
südwestd – südwestdeutsch
Textilind – Textilindustrie
Theol – Theologie
tirol – tirolisch
u – und
ugs – umgangssprachlich
Verbindungsw – Verbindungswesen
verhüll – verhüllend
Verkehrsw – Verkehrswesen
Völkerk – Völkerkunde
volkstüml – volkstümlich
vulg – vulgär
Werbespr – Werbesprache
westd – westdeutsch
westfäl – westfälisch
westmd – westmitteldeutsch
Wirtsch – Wirtschaft
Wissensch – Wissenschaft
Zeitungsw – Zeitungswesen
Zool – Zoologie
A a
à
das Stück zu, je, pro, zu; (Kaufmannsspr.): per.
@
E-Mail-Zeichen; (EDV Jargon): at, Klammeraffe.
aalen, sich
sich rekeln, sich wohlig/behaglich [aus]strecken.
abändern
abwandeln, ändern, umarbeiten, umgestalten, ummodeln, variieren; (bildungsspr.): modifizieren.
abarbeiten, sich
sich abmühen, sich abplagen, sich abquälen; (ugs.): sich abschuften, sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (südd., österr. ugs.): sich abfretten; (südwestd., schweiz.): sich abschaffen.
abartig
1. abnorm, anormal, krankhaft, normwidrig, pervers, regelwidrig, unnatürlich; (bes. österr. u. schweiz.): abnormal.
2. absurd, merkwürdig; (ugs., oft emotional übertreibend): pervers.
Abbau
1. Abbruch, Abtragung, Demontage.
2. Abnahme, Kürzung, Reduzierung, Rückgang, Senkung, Verminderung, Verringerung; (geh.): Minderung.
3. Auflösung.
4. Förderung, Gewinnung.
abbauen
1. abbrechen, abtragen, auseinanderbauen, demontieren.
2. herabmindern, kürzen, schmälern, senken.
3. a) abschaffen, beseitigen. b) nachlassen.
4. entlassen, reduzieren; (verhüll.): freisetzen.
5. fördern, gewinnen.
6. ermatten, nachlassen; (geh.): verblühen.
abbekommen
1. erhalten; (ugs.): abkriegen.
2. einstecken müssen, hinnehmen müssen; (ugs.): abkriegen.
3. entfernen; (ugs.): abkriegen.
abbezahlen
in Raten bezahlen; (geh.): abtragen; (ugs.): abstottern; (Wirtsch., Bankw.): tilgen.
abbilden
aufnehmen, darstellen, wiedergeben, reproduzieren, nachbilden.
Abbildung
Ansicht, Bild, Darstellung; (bildungsspr.): Illustration.
abbinden
1. ablegen, abmachen, abnehmen.
2. abklemmen, abschnüren.
abbitten
sich entschuldigen.
abblasen
absagen, absetzen.
abblättern
abbröckeln, abfallen, sich ablösen, abplatzen, absplittern.
abblenden
abdunkeln, abschirmen, verdunkeln.
abblitzen
abgewiesen werden, eine Abfuhr erhalten, zurückgewiesen werden; (ugs.): abgefertigt werden, abgewimmelt werden; (salopp): abserviert werden.
abbrausen
1. abduschen.
2. davonpreschen, davonrasen, davonsausen.
abbrechen
1. a) abknicken, abmachen, abtrennen, losbrechen. b) abbauen, demontieren. c) abreißen; (österr.): demolieren.
2. aufgeben, aufhören, aussetzen, beenden, einstellen; (ugs.): aufstecken; (salopp): hinschmeißen.
3. einhalten, innehalten, aufhören.
abbringen
abhalten, ausreden, zurückhalten.
abbröckeln
abblättern, abfallen, abplatzen, sich ablösen.
Abbruch
1. Abbau, Demontage, Demontierung.
2. Abriss; (österr.): Demolierung.
3. Beendigung, Einstellung.
abdampfen
abfahren, sich entfernen; (ugs.): abmarschieren, abrauschen, abschwirren, sich verziehen; (salopp): abhauen, abzittern, abzwitschern.
abdanken
abtreten, auf den Thron verzichten, ein Amt niederlegen, seinen Rücktritt erklären, zurücktreten.
Abdankung
Rücktritt.
abdecken
abräumen, abservieren; (schweiz.): abtischen; (geh.): abtragen.
abdrehen
1. abschalten, abstellen, ausdrehen, ausschalten; (ugs.): ausmachen, ausstellen.
2. abtrennen, lösen; (ugs.): abmachen, losmachen.
3. abschwenken, den Kurs wechseln, die Richtung ändern.
abdrucken
bekannt machen, herausbringen, herausgeben, publizieren, veröffentlichen.
abdrücken
a) abfeuern, abschießen, losdrücken; (ugs.): losknallen, losschießen. b) auslösen.
abebben
abflauen, abklingen, sich legen, nachlassen, zurückgehen; (geh.): schwinden.
Abendbrot ↑ Abendessen.
Abenddämmerung
Dämmerlicht, Halbdunkel, Zwielicht; (geh.): Abendlicht, Dämmerschein, Dämmerstunde; (dichter.): Dämmer, Dämmergrau, die blaue Stunde; (ugs.): Schummerlicht; (landsch.): Schummerstunde, Schummer[ung].
Abendessen
Abendbrot, Abendmahlzeit, Dinner; (österr.): Nachtmahl; (schweiz.): Znacht; (geh.): Diner, Souper; (bes. südd., schweiz.): Nachtessen.
Abenteuer
1. Erlebnis, Robinsonade.
PHR ein einmaliges, gefährliches, romantisches, unvergessliches Abenteuer; ein Abenteuer bestehen, erleben, suchen; die Fahrt war ein Abenteuer.
2. Experiment, gewagtes Unternehmen, Risiko, Wagnis; (bildungsspr.): Eskapade.
3. Flirt, Verhältnis; (österr.): Pantscherl.
abenteuerlich
1. ereignisreich, erlebnisreich, voller Abenteuer.
2. riskant, verwegen.
3. fantastisch, ungewöhnlich, seltsam.
aber
doch, jedoch, nichtsdestotrotz; (geh.): allein, indes, indessen.
aberkennen
absprechen, entziehen, verweigern, vorenthalten, wegnehmen.
abfahren
1. a) abreisen, aufbrechen, auslaufen, losfahren, wegfahren. b) eine Abfuhr erhalten, zurückgewiesen werden; (ugs.): abgefertigt werden; (salopp): abserviert werden.
2. a) abtransportieren, wegfahren, wegschaffen. b) abnutzen, verschleißen.
3. sich angesprochen fühlen, angetan sein, begeistert sein; (ugs.): toll finden; (ugs., bes. Jugendspr.): stehen auf.
Abfahrt
1. Abreise, Aufbruch.
2. a) Abwärtsfahrt, Talfahrt. b) Hang, Piste.
3. Abfuhr, Abtransport.
4. Ausfahrt, Autobahnausfahrt.
Abfall
a) Müll; (österr.): Mist; (schweiz.): Kehricht; (geh.): Unrat. b) Ausschuss, Rückstände; (Fachspr.): Abfallstoff.
Abfalleimer
Mülleimer; (österr., schweiz.): Mistkübel.
abfallen
1. a) übrig bleiben, zurückbleiben. b) abbekommen, herausspringen.
2. abblättern, abbröckeln, sich lösen.
3. sich abkehren, abtrünnig/untreu werden, sich lossagen.
4. sich abflachen, sich neigen, sich senken.
5. a) abnehmen, nachlassen. b) abbauen, zurückfallen.
abfällig
abschätzig, geringschätzig, herabmindernd, herabsetzend, herabwürdigend, naserümpfend, respektlos, verächtlich; (geh.): despektierlich.
abfangen
abpassen.
abfassen
anfertigen, formulieren, verfassen; (geh.): niederlegen.
abfertigen
1. bedienen, kontrollieren; (Flugw.): einchecken; (ugs.): durchschleusen.
2. abweisen; (ugs.): abblitzen lassen; (salopp): abservieren.
abfinden
a) aus[be]zahlen, entschädigen. b) befriedigen, zufriedenstellen.
abfinden, sich
a) sich einigen; (Rechtsspr.): sich vergleichen, einen Vergleich schließen. b) akzeptieren, hinnehmen, in den sauren Apfel beißen, keine Ansprüche mehr stellen, sich zufriedengeben; (geh.): sich dareinfinden; (ugs.): schlucken.
Abfindung
1. Entschädigung; (österr.): Abfertigung.
2. Abfindungssumme, Abgeltung, Abstand; (österr.): Abfertigung.
abflauen
abklingen, abnehmen, sich legen, nachlassen, schwächer werden, zurückgehen; (geh.): schwinden.
abfliegen
starten; (Fliegerspr.): abheben.
abfließen
ablaufen.
Abflug
Departure, Flugbeginn, Start, Take-off.
Abfluss
Abguss, Ablauf, Ausfluss, Ausguss.
Abfolge
Ablauf, Chronologie, Nacheinander, Reihenfolge, Turnus, Zyklus.
abfragen
1. abhören.
2. (EDV): abrufen.
abfressen
abgrasen, abnagen, abweiden, beweiden, grasen, kahl/leer fressen, weiden, zerfressen, zernagen; (südd., österr.): abfieseln; (ugs. emotional): ratzekahl fressen; (ugs., fam.): abknabbern; (Biol.): skelettieren; (Jägerspr.): abäsen, schälen.
Abfuhr
1. Abtransport.
2. Absage, Abweisung.
abführen
1. a) abholen, auf die/zur Wache bringen, dingfest machen, in [polizeilichen] Gewahrsam bringen/nehmen, wegführen. b) Geld[er] abliefern, zahlen; (bes. Amtsspr.): entrichten.
2. a) den Stuhlgang fördern; (Med.): laxieren. b) den Darm leeren.
Abgabe
1. Ablieferung, Aushändigung, Übergabe.
2. Gebühr, Steuer.
3. Verkauf; (bes. Rechtsspr.): Veräußerung.
4. Übergabe; (Ballspiele): Abspiel; (Ballspiele, bes. Fußball): Pass.
Abgang
1. a) Fortgang, Weggang; (bes. Milit.): Abzug. b) Abtritt, Rücktritt.
2. Tod; (geh.): Ableben.
3. Abtransport, Versand.
abgearbeitet ↑ abgekämpft.
abgeben
1. abliefern.
2. abtreten, überlassen.
3. verkaufen.
4. zuwerfen; (Ballspiele): zuspielen.
5. ausströmen, ausstrahlen.
6. äußern, verlauten lassen.
abgeben, sich
a) sich befassen, sich beschäftigen, sich widmen. b) Umgang haben/pflegen, verkehren mit; (meist abwertend): sich einlassen.
abgebrannt
(ugs.): blank, bankrott, pleite.
abgebrüht
abgestumpft, gefühllos, verhärtet, verroht.
abgedroschen
abgegriffen, abgenutzt, alt, leer, nichtssagend; (bildungsspr.): stereotyp, trivial; (ugs.): abgenudelt; (abwertend): phrasenhaft.
abgehärtet
nicht anfällig, robust, widerstandsfähig, unempfindlich, zäh; (geh.): gefeit; (Biol., Med.): resistent.
abgehen
1. a) abtreten, sich entfernen. b) ausscheiden, verlassen.
2. abbiegen, abzweigen.
3. sich ablösen, sich lösen.
4. abgerechnet werden, abgezogen werden.
5. fehlen, mangeln.
abgekämpft
abgearbeitet, abgespannt, angegriffen, angeschlagen, aufgerieben, ausgebrannt, ausgelaugt, zerschlagen; (ugs.): alle, am Ende.
abgeklärt
ausgeglichen, bedacht, bedächtig, beherrscht, besonnen, gefasst, gelassen, gemessen.
abgelegen
einsam, entfernt, entlegen, verlassen; (geh.): abgeschieden.
abgelten
abbezahlen, ableisten, abzahlen, begleichen; (geh.): abtragen.
abgemagert
abgezehrt, dürr, vom Fleisch gefallen; (ugs. scherzh.): wie ein Strich in der Landschaft.
abgeneigt sein
dagegen sein, etwas nicht mögen, kein Freund von etw. sein, für etw. wenig/nicht viel übrig haben, sich sträuben.
abgenutzt
1. abgegriffen, abgetragen, alt, verwahrlost; (abwertend): schäbig.
2. abgedroschen.
Abgeordneter, Abgeordnete
Delegierter, Delegierte, Funktionär, Funktionärin, Parlamentarier, Parlamentarierin, [Volks]vertreter, [Volks]vertreterin; (österr.): Mandatar, Mandatarin.
abgerissen
abgehackt, stockend, unzusammenhängend.
Abgesandter, Abgesandte
Bevollmächtigter, Bevollmächtigte, Bote, Botin, Botschafter, Botschafterin, Kurier, Kurierin, Vertreter, Vertreterin.
abgeschieden
1. ↑ abgelegen.
2. tot; (geh.): verstorben; (geh. verhüll.): heimgegangen, hingeschieden.
abgeschlossen
1. abgesondert, isoliert; (geh.): abgeschieden.
2. verschlossen, zugeschlossen.
3. vollendet; (ugs.): fix und fertig.
abgeschmackt
banal, geistlos, geschmacklos, taktlos; (bildungsspr.): trivial; (abwertend): albern, töricht.
abgesehen
ausgenommen, außer, bis auf, mit Ausnahme von.
abgespannt ↑ abgekämpft.
abgestanden
alt, nicht [mehr] frisch, schal, schlecht, verbraucht; (abwertend): fade.
abgetragen
abgenutzt, alt; (abwertend): schäbig; (landsch.): vertragen.
abgewinnen
a) ablocken, abringen, entlocken; (geh.): abnötigen. b) angetan sein, eingenommen sein, etwas übrighaben.
abgewirtschaftet
heruntergekommen, marode, ruiniert.
abgewöhnen, sich
ablegen, abstreifen, aufgeben, einstellen, überwinden.
abgrasen
ablaufen, absuchen; (ugs.): abklappern.
Abgrund
Kluft, Krater, Schlucht, Tiefe, Spalte.
abhacken
abhauen, abschlagen, abspalten, abtrennen.
abhaken
1. abchecken, abzeichnen.
2. als ausgeführt/erledigt betrachten, beenden, erledigen.
abhalten
1. a) abwehren, abweisen, schützen. b) abbringen, hindern.
2. arrangieren, durchführen, organisieren, veranstalten.
abhandeln
1. abgewinnen, abkaufen; (geh.): abnötigen; (ugs.): abknöpfen.
2. behandeln, darlegen, darstellen.
Abhandlung
Arbeit, Bearbeitung, Behandlung, Beitrag, Darlegung, Darstellung, Studie, Untersuchung.
Abhang
Böschung, Hang; (österr. veraltet, südd.): Lehne.
1abhängen
1. ablagern, lagern, mürbe werden.
2. ausruhen, entspannen, sich erholen; (Jugendspr.): [aus]chillen.
3. a) bedingt sein. b) abhängig sein.
2abhängen
1. abnehmen, entfernen.
2. abkoppeln, abkuppeln.
3. a) abschütteln, loswerden; (österr.): abbeuteln. b) abschütteln, überholen, zurücklassen.
Abhängigkeit
1. Hörigkeit, Sucht, Unfreiheit, Unmündigkeit, Unselbstständigkeit; (bildungsspr.): Interdependenz; (Philos., Sprachw.): Dependenz; (Rechtsspr.): Konnexität.
2. Bedingtheit; (bildungsspr., Fachspr.): Determiniertheit, Relativität.
abhärten
robust machen, stählen, stärken, widerstandsfähig machen; (bes. Biol., Med.): immunisieren.
abhauen
1. ablösen, abschlagen, abtrennen; (ugs.): abmachen.
2. (ugs.): abschwirren, sich absetzen, abziehen, sich aus dem Staub machen, sich verdrücken, sich verziehen; (salopp): die Flatter/Fliege machen, sich verpissen.
abheben
1. abnehmen, ans Telefon gehen.
2. sich auszahlen lassen, vom Konto Geld entnehmen; (österr.): beheben.
3. abgrenzen, hervortreten lassen; (bildungsspr.): kontrastieren.
4. den Bezug zur Realität verlieren; (ugs.): abspacen, ausflippen, durchdrehen.
5. sich berufen.
abheben, sich
sich abzeichnen, hervortreten; (bildungsspr.): kontrastieren.
abheften
ablegen, einheften, einordnen, zu den Akten legen.
abhelfen
beheben, beilegen, beseitigen.
abhetzen, sich
sich beeilen, schnell machen; (ugs.): sich ranhalten; (ugs. emotional): sich tothetzen; (landsch.): sich tummeln.
abholzen
1. fällen, roden.
2. entwalden, kahl schlagen, roden.
abhören
1. abfragen.
2. abhorchen; (Med.): auskultieren.
3. anhören.
4. [heimlich] mithören, [heimlich] überwachen; (geh.): ablauschen.
Abitur
Reifeprüfung; (österr., schweiz.): Matura; (schweiz.): Maturität; (ugs.): Abi.
abkämmen
absuchen, durchforschen, durchkämmen; (ugs.): abgrasen, abklappern.
abkanzeln
zurechtweisen; (ugs.): fertigmachen, zur Schnecke machen, zusammenstauchen, zur Minna machen; (salopp): den Marsch blasen.
abkapseln, sich
sich absondern, sich einigeln, sich isolieren, sich vergraben.
abkaufen
1. abhandeln, abnehmen.
2. glauben; (ugs.): abnehmen.
abkehren, sich
sich abwenden, sich lossagen, sich zurückziehen; (bildungsspr.): sich distanzieren.
abklingen
1. verhallen, verklingen.
2. abflauen, abnehmen, nachlassen; (geh.): ersterben, verebben.
abklopfen
1. a) ablösen, abschlagen, abstreifen, ausklopfen, befreien, entfernen, lösen, loslösen; (ugs.): abmachen. b) reinigen, sauber machen, säubern.
2. beklopfen; (Med.): perkutieren.
3. abklappern.
Abkommen
Abmachung, Beschluss, Pakt, Vereinbarung, Vertrag.
abkömmlich
entbehrlich, überflüssig, überzählig.
abkratzen
1. entfernen; (ugs.): abmachen, säubern.
2. sterben; (salopp): ins Gras beißen.
abkriegen
1. abbekommen, erhalten.
2. beschädigt werden, einen Schaden erleiden.
3. abbekommen, entfernen können.
abkühlen
auskühlen, kühler werden lassen; (Kochk.): abschrecken; (österr. Kochk.): überkühlen.
abkürzen
1. abschneiden, einen kürzeren Weg nehmen/gehen/fahren.
2. [vorzeitig] beenden, zeitlich beschränken, [vorzeitig] zu Ende bringen/führen.
abküssen
(ugs.): abschmatzen; (ugs., bes. österr.): abbusseln; (salopp, oft abwertend): abknutschen.
abladen
1. ausladen, entladen; (Seemannsspr.): löschen.
2. abwälzen, von sich schieben.
ablagern
1. absetzen, anschwemmen, anspülen, antreiben.
2. abhängen, lagern, reifen; (südd., österr.): abliegen.
3. deponieren, einlagern, einstellen, lagern, unterstellen.
ablassen
1. a) abfließen/herauslaufen lassen. b) ausströmen/entweichen lassen. c) entleeren, leeren.
2. überlassen, verkaufen.
3. Rabatt gewähren; (Kaufmannsspr.): nachlassen.
4. (ugs.): weglassen.
5. a) abgehen, absehen, aufgeben. b) sich abwenden, in Ruhe lassen.
Ablauf
1. Start, Startplatz.
2. Abfluss, Ausfluss, Ausguss.
3. Stapellauf.
4. Abfolge, Verlauf.
5. Abschluss, Beendigung, Ende.
ablaufen
1. starten.
2. abfließen, auslaufen, wegfließen.
3. herabfließen, herunterfließen.
4. a) abrollen, abspulen, abwickeln. b) verlaufen, vonstattengehen, vor sich gehen.
5. auslaufen, ungültig werden, verfallen.
6. a) entlanglaufen. b) absuchen, durchkämmen; (ugs.): abklappern.
7. abnutzen, abtreten, verschleißen.
Ableben
Tod; (schweiz.): Hinscheid; (geh. verhüll.): Heimgang; (Med.): Exitus.
ablegen
1. a) abnehmen, absetzen, ausziehen. b) sich abgewöhnen, überwinden.
2. a) abstellen, deponieren. b) abheften, einordnen.
3. ableisten, absolvieren, leisten.
ablehnen
1. abschlagen, ausschlagen, zurückweisen; (ugs.): was husten.
2. missbilligen, monieren, nicht gelten lassen.
3. verweigern, von sich weisen, zurückweisen.
Ablehnung
1. ablehnende Antwort, Absage, abschlägige Antwort, abschlägiger Bescheid, Abweisung.
2. Missbilligung.
3. Abwehr, Protest, Widerstand.
ableiten
1. in eine andere Richtung leiten, umleiten.
2. folgern, herleiten, schließen, schlussfolgern, zurückführen.
ableiten, sich
fußen, sich gründen, sich herleiten, zurückgehen; (bildungsspr.): basieren.
ablenken
1. ableiten, umleiten, umlenken.
2. a) abbringen. b) auf andere Gedanken bringen, zerstreuen.
Ablenkung
Abwechslung, Unterhaltung, Vergnügen, Zerstreuung; (veraltend): Kurzweil.
ablesen
1. feststellen.
2. erkennen, erschließen.
abliefern
abgeben, aushändigen, übergeben, überreichen; (Amtsspr.): zustellen.
ablösen
1. abtrennen, entfernen, lösen; (ugs.): abmachen.
2. an jmds. Stelle treten, jmds. Platz übernehmen, ersetzen.
abmachen
1. entfernen, lösen.
2. absprechen, ausmachen, festlegen, verabreden, vereinbaren.
3. ausmachen, erledigen.
Abmachung
Abkommen, Absprache, Übereinkommen, Übereinkunft, Vereinbarung; (bildungsspr.): Arrangement; (ugs.): Deal; (veraltend): Abrede.
abmagern
abnehmen, mager werden; (ugs.): vom Fleisch fallen; (landsch.): abkommen.
abmalen
abzeichnen, kopieren, nachmalen.
abmalen, sich
sich abzeichnen, sichtbar sein/werden, sich widerspiegeln, sich zeigen, zum Ausdruck kommen.
abmelden
a) absagen, austreten; (geh.): sich empfehlen; (Hochschulw.): [sich] exmatrikulieren. b) abbestellen, kündigen.
abmessen
1. abschätzen, ausmessen, vermessen.
2. abteilen, dosieren, messen.
abmildern
abdämpfen, abfedern, abschwächen, ausgleichen, beruhigen, dämpfen, deeskalieren, die Spitze [ab]brechen/nehmen, einen Dämpfer aufsetzen, eindämmen, einschränken, entschärfen, entspannen, glätten, herabmindern, lindern, mäßigen, mildern, reduzieren, schmälern, verkleinern, vermindern, verringern, verwässern; (geh.): mäßigen.
abmühen, sich
sich abarbeiten, sich abplagen, sich abquälen, sich anstrengen, sich plagen, sich strapazieren; (meist geh.): sich mühen; (ugs.): sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (schweiz. emotional): sich abhunden; (südd., österr. ugs.): sich abfretten.
abnabeln, sich
sich ablösen, sich auf eigene Füße stellen, sich befreien, sich emanzipieren, sich lösen, sich loslösen, sich losreißen, selbstständig werden, sich trennen, sich unabhängig machen; (ugs.): sich losmachen; (ugs., oft scherzh.): flügge werden.
abnehmen
1. absetzen, entfernen; (ugs.): abmachen, abtun; (Med.): amputieren.
2. a) aus der Hand nehmen, tragen. b) aushelfen, entlasten, helfen, übernehmen, unterstützen.
3. ablegen lassen, entgegennehmen.
4. begutachten, inspizieren, kontrollieren, nachprüfen, prüfen, überprüfen.
5. a) entreißen, fortnehmen, wegnehmen; (geh.): entwenden. b) abgewinnen, abhandeln, abspenstig machen; (ugs.): abknöpfen; (salopp): abluchsen.
6. glauben; (ugs.): abkaufen.
7. abmagern, [an] Gewicht verlieren, dünn werden; (ugs.): diäten.
8. sich abschwächen, sich legen, nachlassen, schwächer werden, sinken, sich verringern, zurückgehen.
Abneigung
Ablehnung, Abscheu, Ekel, Feindschaft, Feindseligkeit, Widerwille; (bildungsspr.): Aversion.
abnicken
befürworten, bewilligen, genehmigen, gestatten; (ugs.): absegnen.
abnorm
1. anormal, krankhaft; (bes. österr. u. schweiz.): abnormal; (bildungsspr.): pathologisch.
2. außergewöhnlich, extrem.
abnutzen
strapazieren, verbrauchen.
abonnieren
beziehen, halten.
abordnen
delegieren, deputieren, entsenden, kommandieren, kommen lassen, vorladen, zitieren; (bes. Amtsspr.): einbestellen; (meist Milit.): abkommandieren; (Rechtsspr.): laden.
Abordnung
Delegation, Deputation.
Abort
Klosett, Latrine, Pissoir, sanitäre Anlagen, Toilette, WC; (ugs.): Klo, Lokus, Null-Null, 00.
abplagen, sich ↑ abmühen, sich.
abputzen
1. abbürsten, abreiben, abwischen, reinigen, sauber machen.
2. mörteln, verputzen.
abquälen, sich ↑ abmühen, sich.
abraten
warnen, zurückhalten.
abräumen
1. abservieren, wegräumen; (geh.): abtragen.
2. abdecken, abservieren, frei machen; (schweiz.): abtischen.
abreagieren, sich
sich beruhigen; (ugs.): sich abregen, Dampf ablassen, die Luft rauslassen.
abrechnen
1. abziehen; (Math.): subtrahieren.
2. (Kaufmannsspr.): Kasse machen; (Wirtsch., Kaufmannsspr.): bilanzieren, den Abschluss machen.
3. zur Rechenschaft ziehen, zur Rede stellen, zur Verantwortung ziehen.
Abrechnung
1. Abzug.
2. Schlussrechnung; (Wirtsch., Kaufmannsspr.): Abschluss, Bilanz.
3. Heimzahlung, Vergeltung.
abregen, sich
sich abreagieren, sich beruhigen, sich besänftigen.
abreiben
1. abputzen, abwischen, reinigen, sauber machen.
2. abfrottieren, abtrocknen, trocken reiben; (landsch., bes. nordd.): abrubbeln.
abreisen
abfahren, fortfahren; (veraltend): sein Bündel schnüren.
abreißen
1. abbrechen, ablösen, abtrennen, herunterreißen, losreißen; (ugs.): abmachen.
2. a) abgehen, sich ablösen, abplatzen, entzweigehen, zerreißen. b) abbrechen, unterbrochen werden.
3. abbrechen, niederreißen; (österr.): demolieren.
abrichten
dressieren, erziehen, schulen, trainieren.
abriegeln
a) abschließen, verriegeln, zuriegeln, zuschließen. b) blockieren, sperren.
Abriss
Abstract, Übersicht, Zusammenfassung; (bildungsspr.): Resümee.
abrücken
1. abschieben, fortrücken, fortschieben.
2. fortrücken, wegrücken; (ugs.): wegrutschen.
3. sich abkehren, sich abwenden, sich lossagen; (bildungsspr.): sich distanzieren.
4. a) abmarschieren; (Milit.): abziehen. b) (ugs.): sich davonmachen, Leine ziehen, sich verziehen; (salopp): abschieben.
abrufen
1. a) holen, weglocken, wegrufen. b) abberufen, absetzen, entlassen, suspendieren.
2. aktivieren, aufrufen, in Gang setzen; (EDV): anwählen, laden.
3. a) anfordern, liefern lassen. b) abheben, sich auszahlen lassen.
abrupt
schlagartig, unvermittelt, unversehens; (ugs.): Knall auf Fall, mit einem Schlag.
abrüsten
entmilitarisieren.
abrutschen
1. ausrutschen, wegrutschen; (geh.): abgleiten, ausgleiten; (ugs.): abglitschen.
2. a) abkippen, abstürzen, herabstürzen, hinabrutschen, hinunterrutschen; (ugs.): absacken. b) abnehmen. c) absinken, auf die schiefe Bahn/Ebene geraten/kommen, herabsinken, heruntersinken, tief fallen/sinken, verwahrlosen; (geh.): abgleiten, herniedersinken; (ugs.): absacken, auf den Hund kommen, herunterkommen, runterkommen, unter die Räder kommen/geraten, vergammeln, versacken; (abwertend): in der Gosse landen, verkommen; (ugs. abwertend): verschlampen; (ugs., meist abwertend): verbummeln; (landsch.): verbumfeien, verfumfeien; (bes. berlin.): verrabbe[n]sacken; (veraltend): unter den Schlitten kommen.
absacken
1. a) an Höhe verlieren, sinken; (Fliegerspr. Jargon): durchsacken. b) absinken, sinken, untergehen; (ugs.): wegsacken.
2. fallen, sinken, zurückgehen.
Absage
a) ablehnende Antwort, abschlägiger Bescheid. b) Ablehnung, Zurückweisung.
absagen
1. canceln, rückgängig machen, streichen; (ugs.): abblasen.
2. abbestellen, sich entschuldigen; (ugs.): abtelefonieren.
3. aufgeben, einstellen, fallen lassen, verzichten; (geh.): entsagen; (ugs.): aufstecken.
absahnen
1. abrahmen, entrahmen.
2. sich aneignen, sich bereichern; (ugs.): einheimsen; (oft abwertend): einstreichen.
Absatz
1. Abschnitt, Passage; (bildungsspr.): Passus.
2. Vertrieb, Verkauf.
abschaffen
a) aufheben, aus der Welt schaffen, ausmerzen, beseitigen, entfernen. b) nicht länger behalten, sich trennen, weggeben.
abschalten
1. abdrehen, abstellen, ausschalten, zudrehen; (ugs.): ausmachen.
2. a) nicht bei der Sache sein, unaufmerksam/unkonzentriert sein. b) entspannen, zur Ruhe kommen; (ugs.): relaxen.
abschätzig
abfällig, geringschätzig, herabmindernd, herabsetzend, herabwürdigend, verächtlich, wegwerfend.
Abscheu
Ablehnung, Ekel, Widerwille; (bildungsspr.): Indignation.
abscheuern, sich
sich abnutzen, sich abreiben, sich abschleifen, verschleißen.
abscheuerregend ↑ abscheulich (a).
abscheulich
a) abstoßend, ekelhaft, grässlich, gräulich, widerwärtig; (abwertend): widerlich; (ugs. abwertend): ätzend. b) gemein, niederträchtig, schändlich; (geh.): verabscheuungswürdig; (abwertend): infam; (ugs. abwertend): schofel.
abschicken
a) absenden, aufgeben, schicken, senden. b) wegschicken; (geh.): entsenden; (ugs.): losschicken.
abschieben
1. a) abrücken, beiseiteschieben, wegschieben. b) ↑ abwälzen. c) ausweisen, hinausweisen; (ugs.): hinausschmeißen, hinauswerfen. d) ↑ abschießen (2b).
2. sich entfernen, verschwinden, weggehen; (ugs.): abziehen, sich verdrücken, sich verziehen; (salopp): abhauen; (südd., österr. ugs.): sich hutschen.
Abschied
1. Fortgang, Trennung, Weggang; (geh.): Abgesang, Lebewohl, Scheiden.
PHR ein bewegender, feierlicher, förmlicher, fröhlicher, schwerer, tränenreicher, zärtlicher Abschied; Abschied nehmen.
ZUS Bühnenabschied, Junggesellenabschied, Saisonabschied.
2. Abschiedsbesuch, Abschiedskuss, Abschiedsstunde, Entlassung, Verabschiedung.
abschießen
1. abfeuern, losschießen, schießen.
2. a) erschießen; (ugs.): totschießen; (salopp): niederknallen, umlegen; (salopp abwertend): abknallen. b) absetzen, ausmanövrieren; (ugs.): abschieben, kaltstellen; (salopp): abservieren.
abschirmen
1. a) absichern, decken, schützen. b) absondern, isolieren.
2. abblenden.
abschlachten
1. abstechen, schlachten; (schweiz., sonst landsch.): metzgen.
2. metzeln, töten, umbringen; (salopp): abmurksen, kaltmachen; (derb) abstechen; (emotional): morden.
Abschlag
1. Ermäßigung, Preissenkung, Prozente, Rabatt; (Kaufmannsspr.): Nachlass.
2. Abschlagszahlung, Rate, Teilzahlung.
abschlagen
1. abhacken, abhauen, abtrennen.
2. ablehnen, abweisen, verweigern.
abschlägig
ablehnend, negativ.
abschleifen
a) abscheuern, fortschleifen, wegschleifen. b) abziehen, glätten, glatt reiben/scheuern/schleifen, polieren, schleifen.
abschleppen
abtransportieren, ins Schlepptau nehmen.
abschleppen, sich
sich abmühen; (ugs.): sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (südwestd., schweiz.): sich abschaffen.
abschließen
1. a) schließen, verschließen, zuschließen; (ugs.): zumachen; (südd., österr.): zusperren; (österr., sonst landsch.): versperren. b) einschließen, verschließen, wegschließen; (österr., sonst landsch.): versperren.
2. beenden, beschließen; (nachdrücklich): zum Abschluss bringen.
3. ausklingen, enden, schließen.
4. abmachen, aushandeln, schließen, vereinbaren.
Abschluss
1. a) Ausgang, Ende, Erledigung; (geh.): Ausklang.
PHR ein befriedigender, endgültiger, glanzvoller, krönender Abschluss.
ZUS Geschäftsabschluss, Jahresabschluss, Quartalsabschluss, Vertragsabschluss.
b) (Wirtsch., Kaufmannsspr.): Bilanz. c) Abschlussexamen, Qualifikation.
2. Aushandlung, Beschluss, Schlussvereinbarung, Übereinkunft, Vereinbarung.
abschmecken
a) nachwürzen, würzen; (Kochk.): abspritzen. b) kosten, probieren; (österr.): gustieren; (bes. schweiz.): degustieren.
abschmieren
einschmieren, herabstürzen, herunterstürzen, hinabstürzen, hinunterstürzen, niedersinken, sacken, sinken; (ugs.): absacken, wegsacken; (Fliegerspr. Jargon): durchsacken.
abschminken, sich
aufgeben, fallen lassen, verzichten; (ugs.): aufstecken.
abschneiden
1. a) abtrennen; (ugs.): abmachen. b) abrasieren, kürzen, schneiden; (scherzh.): stutzen; (Fachspr.): kupieren.
2. absondern, isolieren, trennen.
3. blockieren, unterbinden, vereiteln.
4. abkürzen, verkürzen.
5. (ugs.): wegkommen.
Abschnitt
1. Absatz, Passage, Stück, Teil; (bildungsspr.): Passus.
2. Epoche, Etappe; (bildungsspr.): Ära, Periode, Phase.
3. Abriss, Coupon.
abschrecken
abhalten, hindern, zurückschrecken.
abschreckend
1. drohend, verschreckend, warnend; (Rechtsspr.): generalpräventiv.
2. abscheulich, hässlich, negativ, unschön.
abschreiben
1. eine Abschrift machen, kopieren; (ugs.): abtippen.
2. (ugs.): abgucken; (Schülerspr. landsch.): [ab]spicken.
3. (Steuerw.): absetzen.
4. aufgeben, sich aus dem Kopf schlagen, begraben, verloren geben; (ugs.): aufstecken.
Abschrift
Doppel, Duplikat, Kopie, Zweitschrift.
abschüssig
schroff, steil; (bes. südwestd., schweiz.): stotzig.
abschwächen
dämpfen, mildern, reduzieren, schmälern, vermindern, verringern.
abschwächen, sich
abflauen, abklingen, abnehmen, sich mildern, nachlassen, sich vermindern, sich verringern; (geh.): verebben.
abschweifen
abkommen, abweichen.
abschwören
1. aufgeben, sich lossagen; (geh.): entsagen.
2. ableugnen, bestreiten, dementieren.
absegnen
billigen, die Bewilligung geben, genehmigen.
absehbar
voraussagbar, voraussehbar, vorhersehbar.
absehen
1. voraussehen.
2. verzichten; (geh.): Abstand nehmen.
3. außer Acht/Betracht lassen, beiseitelassen, unbeachtet/unberücksichtigt lassen.
abseilen, sich
sich absetzen.
abseitig
1. abgelegen, entlegen; (geh.): abgeschieden; (ugs.): weit weg.
2. abwegig, ausgefallen, ungewöhnlich; (ugs. abwertend): idiotisch.
3. (abwertend): abartig; anomal, anormal, pervers; (bes. österr. u. schweiz.): abnormal.
1abseits
außerhalb, entfernt.
2abseits
a) ↑ abseitig (1). b) (bes. Ballspiele schweiz.): offside; (österr. veraltend): abseit.
absenden
abschicken, schicken, senden.
abservieren
1. a) abräumen; (geh.): abtragen. b) abdecken, abräumen; (schweiz.): abtischen.
2. ↑ abschießen (2b).
absetzen
1. ablegen, abnehmen.
2. abstellen, hinstellen.
3. hinauslassen; (ugs.): rauslassen; (ugs. scherzh.): abladen.
4. abwerfen, herunterwerfen.
5. ablagern.
6. abwählen, entlassen, stürzen; (ugs.): kaltstellen; (salopp): abservieren.
7. a) absagen, canceln; (ugs.): abblasen. b) abbrechen, einstellen. c) aufhören, aussetzen, fortlassen.
8. umsetzen, verkaufen.
absichern, sich
sich den Rücken freihalten, sich rückversichern, sich schützen, sich sichern; (geh.): sich feien; (ugs.): sich den Buckel freihalten.
Absicht
Bestreben, Intention, Plan, Vorhaben, Vorsatz, Ziel; (geh.): Sinnen und Trachten.
PHR eine böse, edle, eindeutige, löbliche, unzweideutige Absicht.
ZÜS Bereicherungsabsicht, Selbstmordabsicht, Täuschungsabsicht, Tötungsabsicht.
absichtlich
beabsichtigt, bewusst, gewollt, intendiert, mit Absicht, vorsätzlich.
absinken
1. a) heruntersinken, niedersinken, sacken, sinken, untergehen, versinken; (geh.): herabsinken, hinabsinken; (ugs.): absacken, versacken, wegsacken; (salopp): absaufen. b) fallen, sich herabsenken, sacken, sich senken, sinken; (Fachspr.): deszendieren.
2. a) abklingen, abnehmen, fallen, im Rückgang begriffen sein, sinken, zurückgehen; (ugs.): absacken, heruntergehen, runtergehen. b) ↑ abschwächen, sich. c) abgleiten, abrutschen, auf die schiefe Bahn/Ebene geraten, auf die schiefe Bahn/Ebene kommen, herabsinken, heruntersinken, tief fallen/sinken, verwahrlosen; (geh.): herniedersinken; (ugs.): absacken, auf den Hund kommen, herunterkommen, runterkommen, unter die Räder geraten/kommen, vergammeln, versacken; (abwertend): in der Gosse landen, verkommen; (ugs. abwertend): verschlampen; (ugs., meist abwertend): verbummeln; (veraltend): unter den Schlitten kommen.
absitzen
1. ableisten; (Rechtsspr.): einsitzen, verbüßen; (bes. Rechtsspr.): abbüßen.
2. absteigen.
absolut
1. allein [herrschend], unumschränkt; (veraltend): souverän.
2. ohne Vorbehalt, unbedingt, uneingeschränkt, völlig.
3. ungetrübt, vollkommen.
4. äußerst…, höchst…; (oft übertreibend): unüberbietbar.
5. äußerst…, total, uneingeschränkt, völlig.
6. ganz [und gar], überhaupt; (ugs.): partout, rein, total.
Absolvent, Absolventin
Examenskandidat, Examenskandidatin, Schulabgänger, Schulabgängerin, Prüfling; (bes. Amtsspr.): Abgänger, Abgängerin.
absolvieren
1. a) durchlaufen; (ugs.): durchmachen, hinter sich bringen. b) ableisten, bewältigen, durchführen, verrichten. c) ablegen, bestehen.
2. (kath. Rel.): Absolution erteilen.
absonderlich
eigenartig, sonderbar, wunderlich.
absondern
1. abschließen, abschneiden, isolieren, trennen.
2. abgeben, ausdünsten, ausscheiden.
absondern, sich
sich abkapseln, für sich bleiben, sich isolieren.
absorbieren
1. aufnehmen, aufsaugen; (Biol., Med.): resorbieren.
2. beanspruchen, in Anspruch nehmen.
abspalten, sich
sich abwenden, sich lösen, sich lossagen, sich trennen; (bes. Rel., Politik): abfallen.
absperren
1. abriegeln, abschließen, verriegeln, verschließen, zuriegeln, zuschließen; (ugs.): zumachen.
2. den Zugang verhindern, unpassierbar/unzugänglich machen.
abspielen, sich
ablaufen, abrollen, sich ereignen, erfolgen, geschehen, laufen, passieren, sich tun, stattfinden, verlaufen, Verlauf nehmen, sich vollziehen, vonstattengehen, vorfallen, vorgehen, vor sich gehen; (geh.): sich begeben, sich zutragen; (ugs.): abgehen, los sein, über die Bühne gehen.
Absprache
Deal, Übereinkommen, Übereinkunft, Vereinbarung.
absprechen
1. aberkennen, entziehen.
2. abmachen, ausmachen, übereintreffen, vereinbaren.
abspülen
abwaschen, spülen.
abstammen
entstammen, sich herleiten, stammen.
Abstammung
Abkunft, Herkunft.
Abstand
1. a) Entfernung, Zwischenraum; (bildungsspr.): Distanz. b) Zeitabstand; (bildungsspr.): [Zeit]intervall.
2. Reserviertheit, Zurückhaltung.
3. Abfindung, Ausgleich.
abstauben
1. entstauben, Staub wischen.
2. sich aneignen; (ugs.): mitgehen lassen; (ugs., oft abwertend): einstecken.
abstechen
1. abschlachten, schächten.
2. sich abheben, abweichen, sich unterscheiden; (bildungsspr.): kontrastieren.
Abstecher
Ausflug; (ugs.): Trip.
absteigen
1. a) absitzen. b) abwärtsgehen, abwärtssteigen, herunterklettern, heruntersteigen, hinunterklettern, hinuntersteigen. c) abfallen, sich [nach unten] neigen.
2. sich einquartieren, logieren, übernachten; (österr.): nächtigen.
abstellen
1. absetzen, hinstellen.
2. einstellen, parken; (österr.): garagieren; (schweiz.): parkieren.
3. abrücken.
4. ausschalten, außer Betrieb setzen; (ugs.): ausmachen.
5. abschaffen, beseitigen, unterbinden.
abstempeln
1. stempeln.
2. einstufen, hinstellen; in eine bestimmte Schublade stecken.
absterben
1. eingehen, verblühen, verkümmern.
2. einschlafen.
abstimmen
1. wählen; (schweiz.): abmehren, ausmehren.
2. anpassen, in Einklang bringen; (bildungsspr.): koordinieren.
abstinent
enthaltsam.
abstoßen
1. abdrücken, wegstoßen; (Seemannsspr.): absetzen.
2. a) loswerden. b) absetzen, verkaufen; (bes. Rechtsspr.): veräußern.
3. abschlagen, beschädigen.
4. [an]ekeln; (abwertend): anwidern.
abstoßend
abscheulich, ekelhaft, widerwärtig.
abstottern
abbezahlen, ratenweise zahlen.
abstrahieren
verallgemeinern.
abstrakt
1. begrifflich, unanschaulich.
2. realitätsfern, theoretisch.
abstreiten
1. ableugnen, bestreiten, zurückweisen; (Papierdt.): in Abrede stellen.
2. aberkennen, streitig machen.
Abstrich
Abzug, Beschneidung, Beschränkung, Einschränkung, Einsparung, Herabsetzung, Kürzung, Reduzierung, Streichung, Verminderung, Verringerung; (bildungsspr.): Reduktion.
Abstriche
Einschränkungen, Vorbehalte.
abstrus
unklar, verworren, wirr.
Absturz
Fall, Sturz.
absurd
grotesk, sinnlos, unsinnig, widersinnig; (ugs.): hirnrissig; (ugs. abwertend): idiotisch.
Abteilung
a) Trupp, Truppe, Zug; (Milit.): Verband; (bes. Milit.): Einheit. b) Bereich, Fachrichtung, Ressort, Sektion, Sektor, Sparte.
abtöten
1. ausmerzen, vernichten.
2. [im Keim] ersticken, nicht aufkommen lassen, unterdrücken, verhindern; (Psych.): verdrängen.
abtragen
1. a) beseitigen, einebnen, planieren. b) abbrechen, abreißen; (österr.): demolieren. c) abdecken, abräumen.
2. ab[be]zahlen; (geh.): begleichen; (Wirtsch., Bankw.): tilgen.
3. abnutzen, verschleißen.
abträglich
nachteilig, negativ, schädlich, ungünstig, unvorteilhaft.
abtrennen
1. a) ablösen; (ugs.): abmachen. b) abnehmen, entfernen.
2. absondern, isolieren.
abtreten
1. sich entfernen, weggehen; (bes. Milit.): wegtreten.
2. abgeben, überlassen, übereignen, überschreiben, übertragen.
abtrocknen
abreiben, trocken reiben, trocknen.
abtrünnig
treulos, untreu; (bes. Rel., Politik): abgefallen.
Abtrünniger, Abtrünnige
Abweichler, Abweichlerin, Treuloser, Treulose, Verräter, Verräterin; (bildungsspr.): Apostat, Apostatin, Renegat, Renegatin; (abwertend): Sektierer, Sektiererin; (Fachspr., bes. Soziol., Sprachw.): Deviationist, Deviationistin; (kath. Kirche): Häretiker, Häretikerin, Ketzer, Ketzerin; (bes. Rel., Politik): Abgefallener, Abgefallene.
abtun
1. abnehmen, absetzen.
2. a) beiseiteschieben, nicht berücksichtigen. b) ignorieren, keine Beachtung schenken, nicht beachten, übergehen, übersehen; (ugs.): links liegen lassen.
abverlangen
fordern, verlangen.
abwägen
bedenken, überlegen.
abwälzen
abschieben, aufbürden, aufladen; (schweiz.): überbürden; (ugs.): sich vom Hals schaffen.
abwandeln
abändern, umändern, umformen, variieren.
abwandern
fortziehen, umsiedeln, wegziehen.
Abwandlung
Abänderung, Änderung, Umänderung, Umformung, Umgestaltung, Variation, Veränderung; (bildungsspr.): Modifikation; (bildungsspr., Fachspr.): Modifizierung.
abwarten
abpassen, sich gedulden, warten; (geh.): harren.
abwärts
bergab, herunter, hinunter.
abwärtsgehen
bergab gehen, heruntergehen, hinuntergehen.
abwaschen
1. entfernen.
2. reinigen, spülen; (landsch.): aufwaschen.
abwechseln, sich
1. [aufeinander]folgen, wechseln.
2. sich ablösen, miteinander wechseln.
Abwechslung
Ablenkung, Veränderung, Zeitvertreib, Zerstreuung; (veraltend): Kurzweil.
abwechslungsreich
bunt [gemischt], nicht eintönig/langweilig, vielfältig.
abwegig
irrig, ungereimt, verfehlt, verstiegen.
Abwehr
1. ablehnende Haltung, Abneigung, Widerstand.
2. Abwehrdienst.
3. (Sport): Deckung.
abwehren
1. parieren, zurückschlagen.
2. ↑ abwenden (2).
3. ablehnen, von sich weisen, zurückweisen.
4. abhalten, abweisen, fernhalten, nicht vorlassen, nicht zulassen, nicht zu sich lassen, scheuchen, verscheuchen, vertreiben, wegscheuchen, wegtreiben; (ugs.): sich vom Hals halten.
5. ablehnen, ablehnend reagieren.
abweichen
1. abdriften, abkommen.
2. sich abheben, sich unterscheiden, variieren, verschieden sein; (bildungsspr.): divergieren.
abweisen
a) nicht vorlassen, nicht zu sich lassen, zurückweisen. b) ablehnen, verweigern.
abweisend
ablehnend, barsch, kurz angebunden, schroff, unfreundlich; (bildungsspr.): distanziert.
abwenden
1. abkehren, wegwenden.
2. a) ablenken, abwehren. b) abblocken, durchkreuzen, unterbinden, vereiteln, verhindern.
abwenden, sich
1. sich umdrehen, sich umwenden.
2. sich abkehren, sich lossagen, sich zurückziehen.
abwerben
abspenstig machen; (salopp): ausspannen.
abwerfen
1. a) [herunter]fallen lassen, herunterwerfen, hinunterwerfen. b) abschütteln, sich befreien.
2. sich bezahlt machen, einträglich sein; (ugs.): sich auszahlen, herausschauen; rumkommen.
abwerten
1. entwerten.
2. herabsetzen, heruntersetzen, in ein schlechtes Licht rücken/setzen/stellen, kleinreden, schlecht/verächtlich machen, verleumden; (geh.): verunglimpfen; (bildungsspr.): diskreditieren; (salopp): heruntermachen; (südd., österr. ugs.): ausrichten.
abwesend
1. fort, nicht anwesend.
2. geistesabwesend, nicht bei der Sache, unaufmerksam.
abwickeln
1. abspulen.
2. ausführen, durchführen, erledigen.
abwickeln, sich
ablaufen, sich abspielen, einen [guten/schlechten] Verlauf nehmen, erfolgen, gehen, laufen, seinen Verlauf nehmen, verlaufen, sich vollziehen, vonstattengehen, vor sich gehen; (ugs.): schnurren.
abwimmeln
abweisen, nicht vorlassen; (österr. ugs.): den Weisel geben.
abwischen
a) entfernen, wegwischen. b) abputzen, reinigen.
abzahlen
abbezahlen; (ugs.): abstottern.
abzählen
die Anzahl feststellen, zählen.
Abzeichen
a) Anstecknadel, Button, Plakette. b) Merkmal; (bildungsspr.): Attribut, Signum.
abzeichnen
1. kopieren, nachzeichnen.
2. unterschreiben, unterzeichnen.
abzeichnen, sich
a) sich abheben, hervortreten. b) sichtbar werden, sich widerspiegeln, sich zeigen.
abziehen
1. abnehmen, absetzen.
2. a) entfernen. b) häuten; (Fachspr.): abpelzen.
3. schälen; (landsch., bes. nordd.): abpellen, pellen.
4. a) abmarschieren, weichen; (bes. Milit.): abrücken, sich zurückziehen. b) sich entfernen; (ugs.): sich verziehen; (salopp): abhauen.
abzielen
anstreben, es abgesehen haben auf, zum Ziel haben.
Abzug
1. a) (bes. Fot.): Positiv. b) Ablichtung, Fotokopie.
2. Abmarsch, Rückzug.
Abzüge
Abgaben, Steuern.
abzüglich
nicht eingerechnet, nicht inbegriffen, ohne.
abzweigen
1. abbiegen, abgehen.
2. wegnehmen; (ugs.): abknapsen, abzwacken.
achten
1. anerkennen, ehren.
2. a) Aufmerksamkeit schenken, beachten. b) achtgeben, aufpassen, bedacht sein.
ächten
a) bannen. b) ausstoßen, boykottieren, verstoßen. c) scharf kritisieren, verdammen, verurteilen.
achtgeben
aufpassen; (geh.): achtsam sein.
achtlos
gedankenlos, unbedacht.
Achtung
1. Anerkennung, Hochachtung, Respekt; (geh.): Wertschätzung.
2. Vorsicht.
achtungsvoll
ehrfürchtig, respektvoll, voll[er] Achtung, voll[er] Ehrfurcht, voll[er] Respekt; (geh.): ehrerbietig, ehrfurchtsvoll, pietätvoll; (bildungsspr.): devotional.
ächzen
1. seufzen, stöhnen.
2. knarren, krachen.
Acker
Boden, Feld, Land; (geh.): Flur, Scholle.
ackern
sich abarbeiten; (ugs.): sich abstrampeln, schuften; (salopp): sich abrackern.
adäquat
angemessen, entsprechend.
adoptieren
1. (ugs.): annehmen.
2. übernehmen.
Adressat, Adressatin
Empfänger, Empfängerin.
Adresse
1. Anschrift, Kommunikationsdaten.
2. a) Willenskundgebung. b) Dankschreiben, Grußschreiben.
adrett
gepflegt, ordentlich, sauber.
Affäre
a) Vorfall, Vorkommnis, Zwischenfall. b) Abenteuer, Flirt, Verhältnis; (österr.): Pantscherl.
Affekt
Erregtheit, Erregung.
affektiert
gekünstelt; (ugs.): affig; (österr. ugs.): gschupft.
affig
gekünstelt, geziert; (bildungsspr.): affektiert; (abwertend): eitel.
affirmativ
bejahend, bekräftigend, bestätigend, billigend, gutheißend, zustimmend.
Affront
Beleidigung, Kränkung.
Afrika
der Schwarze Erdteil, der Schwarze Kontinent.
After
Darmausgang; (derb): Arschloch, Loch, Rosette; (Jägerspr.): Weidloch; (Med.): Anus.
Agent, Agentin
1. Spion, Spionin; (bes. österr., schweiz.): Aufdecker, Aufdeckerin.
2. a) Makler, Maklerin. b) Manager, Managerin.
Aggression
1. Angriff, Attacke, Offensive.
2. Aggressivität, Feindseligkeit.
aggressiv
angriffslustig, streitsüchtig.
PHR ein aggressiver Mensch, Spieler; eine aggressive Politik, Spielweise, Stimmung; ein aggressives Verhalten.
agieren
handeln, tätig sein, wirken.
agil
beweglich, geschickt, gewandt, wendig.
Agitation
a) (abwertend): Hetze. b) Propaganda.
agitieren
a) propagieren, Reklame machen, werben. b) beeinflussen, einwirken.
agrarisch
bäuerlich, landwirtschaftlich.
Agronomie
Agrarwissenschaft, Landwirtschaftswissenschaft.
Ahn
Vorfahre; (geh.): Altvorderer.
ahnden
bestrafen; (Rechtsspr.): belangen.
Ahne
Ahnin, Vorfahrin; (geh.): Altvordere.
ähneln
ähnlich aussehen, ähnlich sein, nahekommen.
ahnen
eine Ahnung haben, erwarten, fühlen, spüren, vermuten, vor[aus]ahnen; (geh.): wähnen.
ähnlich
1. sich ähnelnd, gleich, verwandt.
2. entsprechend, vergleichbar.
Ahnung
1. Gefühl, Gespür, Vorahnung, Vorgefühl.
2. Annahme, Vermutung.
ahnungslos
1. nichts ahnend, unwissend.
2. arglos, naiv, einfältig.
Aids
HIV-Krankheit, Immunschwächekrankheit, Immunschwächesyndrom.
akademisch
a) abstrakt, lebensfern, theoretisch, trocken. b) müßig, überflüssig.
akklimatisieren, sich
sich anpassen, sich eingewöhnen.
akkurat
1. ordentlich, sorgfältig.
2. exakt, genau, präzise.
akquirieren
1. anschaffen, erwerben, kaufen.
2. einwerben, werben.
Akt
1. a) Handlung, Tat, Vorgang. b) Feierlichkeit, Zeremonie.
2. Aufzug.
3. Darbietung, Nummer.
4. Geschlechtsakt, Koitus; (geh., Rechtsspr.): Beischlaf.
Akte
Dokument, Schriftstück, Unterlagen.
Akteur, Akteurin
1. Beteiligter, Beteiligte, Handelnder, Handelnde.
2. Schauspieler, Schauspielerin.
Aktion
Maßnahme, Unternehmung.
PHR eine gemeinsame, gewaltfreie, groß angelegte, konzertierte Aktion.
ZUS Blitzaktion, Einzelaktion, Hilfsaktion, Militäraktion, Protestaktion, Rettungsaktion, Spendenaktion, Suchaktion.
aktiv
betriebsam, eifrig, emsig, geschäftig, rührig, tatkräftig.
PHR aktive Mitarbeit; politisch aktiv; aktiv (beteiligt) sein, werden.
Aktiv
(Sprachw.): Tatform, Tätigkeitsform.
aktivieren
ankurbeln, anregen, mobilisieren; (EDV): anklicken, aufrufen; (EDV veraltet): anwählen.
Aktivität
Energie, Tatendrang, Wirksamkeit.
aktualisieren
auf den aktuellen/neuesten Stand bringen, modernisieren; (schweiz.): nachführen; (EDV): updaten.
aktuell
1. augenblicklich, gegenwärtig, heutig, momentan, zeitgemäß.
2. en vogue, modern, modisch; (ugs.): in, trendig.
akustisch
klanglich, lautlich, phonetisch; (Med.): auditiv.
akut
1. dringlich, eilig, vordringlich.
2. plötzlich [auftretend], schnell und heftig [verlaufend].
Akzent
1. Betonung.
2. Aussprache, Sprachfärbung.
3. Gewicht, Schwerpunkt.
akzeptabel
annehmbar, hinreichend, passabel.
akzeptieren
annehmen, billigen, einwilligen, respektieren, richtig finden, zubilligen; (bildungsspr.): konzedieren, legitimieren, sanktionieren, tolerieren; (ugs.): absegnen.
albern
dümmlich; (ugs.): blöd, kalberig; (abwertend): kindisch, töricht.
Albtraum
Albdruck, Albdrücken, Angsttraum, böser/schlechter/schrecklicher Traum; (geh.): Alb; (veraltet): Oneirodynie; (Med.): Inkubus.
Album
1. Sammelalbum, Sammelbuch.
2. CD, Langspielplatte, LP, Plattenalbum, Schallplattenalbum.
alias
anders [genannt], auch [genannt].
Alibi
Ausrede, Entschuldigung, Rechtfertigung.
Alkoholiker, Alkoholikerin
Alkoholsüchtiger, Alkoholsüchtige, Trinker, Trinkerin; (Jargon): Alki; (salopp abwertend): Säufer, Säuferin.
All
Raum, Universum, Weltraum; (bildungsspr.): Kosmos.
1alle
1. a) ganze, gesamte; (nachdrücklich): sämtliche. b) jede; (nachdrücklich): sämtliche.
2. geschlossen, samt und sonders.
3. jedermann, alle Mann, allesamt, alle Welt.
2alle
a) aufgebraucht, zu Ende; (südd., österr. ugs.): gar. b) abgearbeitet, erschöpft, zerschlagen; (ugs.): durch, erschossen; (salopp): ausgepumpt.
Allee
Avenue, Boulevard.
Allegorie
Sinnbild, Verkörperung.
allegorisch
gleichnishaft, sinnbildlich; (geh.): sinnbildhaft.
1allein
a) für sich; (ugs., oftscherzh.): solo. b) einsam, verlassen. c) eigenständig, selbstständig.
2allein
a) ausschließlich, nur; (ugs.): bloß. b) bereits, schon.
3allein
aber, jedoch; (geh.): indessen.
alleinstehend
ledig, nicht gebunden, unverheiratet; (geh.): unvermählt; (bes. Amtsspr.): nicht verpartnert, unverehelicht.
allemal
bestimmt, fraglos, gewiss [doch]; (südd., österr. ugs.): eh.
allenfalls
a) bestenfalls, höchstens. b) eventuell, möglicherweise, vielleicht; (bes. österr., schweiz.): allfällig.
allerdings
1. aber, jedoch; (geh.): indes.
2. durchaus, gewiss [doch], [na] klar, natürlich.
Allergie
Überempfindlichkeit; (veraltet): Heuasthma.
allergisch
1. (Med.): überempfindlich.
2. abwehrend, empfindlich, gereizt; (geh.): ungehalten; (ugs.): auf der Palme.
allerhand ↑ allerlei.
allerlei
mancherlei, vielerlei; (ugs.): allerhand.
allerorten
allenthalben.
allesamt
allerseits.
allgemein
1. a) generell, verbreitet. b) allerseits, durchweg, überall; (österr., schweiz., sonst ugs.): durchwegs.
2. a) alle betreffend, für alle geltend, gemeingültig. b) gemeinsam, gemeinschaftlich.
3. a) global. b) unbestimmt, unklar, unverbindlich. c) umfassend; (bildungsspr.): universal.
Allgemeinheit
1. Leute, Gesamtheit, Öffentlichkeit.
2. Unbestimmtheit, Unklarheit, Unverbindlichkeit.
Allianz
Bund, Bündnis, Staatenbündnis, Union, Vereinigung, Zusammenschluss.
Allmächtiger
Allwissender, [der liebe] Gott, Er, Gott der Herr, Gottvater, Herr, Schöpfer, Unsterblicher; (geh.): Allerbarmer, Allgütiger, Erbarmer; (fam.): Herrgott; (alttest.): Adonai, Eloah, Herr Zebaoth, Jahwe, Jehova; (kath. Liturgie): Dominus; (Rel.): Heilsbringer, [himmlischer] Vater, Vater im Himmel; (christl. Rel.): Himmelsfürst.
allmählich
langsam, mit der Zeit, nach und nach, Schritt für Schritt, schrittweise.
alltäglich
1. durchschnittlich, gewöhnlich, normal, üblich.
2. Tag für Tag, täglich.
alltags
unter der Woche, werktags, wochentags.
Allüren
schlechte Manieren, schlechtes Benehmen.
allzu
übermäßig, übertrieben, zu.
Alm
Bergweide; (schweiz.): Stafel; (schweiz., österr.): Alpweide; (österr. veraltet, bayr.): Senne.
Alphabet
Abc, Abece, Buchstabenfolge, Buchstabenreihe.
als
nachdem, während.
also
1. demzufolge, folglich, mithin, somit; (selten): sohin.
2. das heißt, nämlich, und zwar.
alt
1. ältlich, jahrealt, nicht mehr [ganz] jung; (schweiz.): bestanden; (geh.): bejahrt, betagt, ergraut; (verhüll.): älter, in die Jahre gekommen.
2. abgenutzt, gebraucht, getragen; (ugs.): ausgedient.
3. a) abgestanden, nicht [mehr] frisch, schlecht. b) vorherig, vorjährig.
4. a) althergebracht, herkömmlich, oldschool. b) langjährig. c) altbekannt, bekannt; (ugs.): abgedroschen.
5. a) früher, vergangen. b) antik, klassisch.
6. altgewohnt, vertraut.
7. ehemalig, einstig, früher; (bes. österr.): gewesen; (schweiz., sonst veraltend): vorgängig.
altbacken
1. alt, hart, trocken.
2. ↑ altmodisch.
Altenheim
Seniorenheim; (schweiz.): Altersasyl.
altern
älter werden, alt werden; (verhüll.): in die Jahre kommen; (geh.): sich wandeln.
alternativ
1. ander…, verschieden, wahlweise.
2. a) antibürgerlich; (bildungsspr.): nonkonformistisch, unkonventionell, unorthodox. b) biologisch-dynamisch, ökologisch, umweltbewusst; (Politik): grün.
Alternative
1. Entscheidung, Wahl.
2. andere/zweite Möglichkeit, Gegenlösung, Wahlmöglichkeit.
altersschwach
a) gebrechlich, hinfällig; (schweiz.): krächelig. b) abgenutzt, klapprig; (ugs.): ausgedient; (oft abwertend): heruntergekommen.
Altersvorsorge
(Politikjargon): Förderrente, Riester-Rente.
altertümlich
alt, früher; (bildungsspr.): archaisch.
altklug
naseweis, nicht kindgemäß, vorlaut.
Altlast
1. Halde, [stillgelegte] Müllkippe.
2. [politische] Erblast, ungelöstes Problem.
altmodisch
oldschool, prämodern, unmodern, unzeitgemäß, veraltet, von gestern; (abwertend): altbacken, antiquiert, mittelalterlich, reaktionär; (ugs. abwertend): steinzeitlich.
Amateur, Amateurin
Laie, Laiin, Dilettant, Dilettantin.
amateurhaft
laienhaft, unfachmännisch; (abwertend): dilettantisch; (bildungsspr. abwertend): dilettantenhaft.
Ambiente
Atmosphäre, Flair, Umgebung, Umwelt.
Ambition
Ehrgeiz.
ambivalent
doppeldeutig, schillernd, widersprüchlich.
Amnestie
Straferlass, Strafnachlass.
amnestieren
begnadigen, die Strafe erlassen.
Amoklauf
Raserei, Tobsucht.
amorph
formlos, gestaltlos, strukturlos, ungeformt.
amortisieren
abgelten, abtragen, abzahlen; (geh.): begleichen; (bes. Kaufmannsspr.): tilgen.
amortisieren, sich
sich rentieren.
amputieren
abnehmen, abtrennen.
Amt
1. a) Stelle, Stellung, Posten. b) Aufgabe, Funktion, Pflicht.
2. a) Behörde, Dienststelle, Verwaltung; (schweiz.): Pflege. b) Amtsleitung, Fernsprechamt.
amtieren
ein Amt ausüben/bekleiden, fungieren, regieren, wirken; (bes. schweiz.): amten.
amtlich
1. a) behördlich, offiziell. b) amtshalber, dienstlich. c) zuverlässig, glaubwürdig; (bildungsspr.): offiziös.
2. bindend, verbindlich, verbürgt; (bildungsspr.): definitiv.
Amulett
Maskottchen, Talisman.
amüsant
erheiternd, lustig, unterhaltend, vergnüglich; (ugs.): funny.
amüsieren
aufheitern, aufmuntern, erheitern, vergnügen, unterhalten.
amüsieren, sich
sich vergnügen, sich unterhalten.
an
annähernd, etwa, nahezu, ungefähr.
1analog
ähnlich, entsprechend, vergleichbar.
2analog
entsprechend, gemäß, nach.
Analogie
Ähnlichkeit, Entsprechung.
Analyse
Prüfung, Untersuchung.
analysieren
durchleuchten, prüfen, untersuchen, atomisieren; (Buchw.): annotieren, zerlegen.
Anarchie
Chaos, Gesetzlosigkeit.
anarchisch
chaotisch, gesetzlos.
anbahnen
anknüpfen, einleiten, vorbereiten.
anbahnen, sich
aufkommen, sich bilden, sich entfalten, entstehen, sich entwickeln.
anbändeln
flirten, schäkern; (ugs.): sich heranmachen; (salopp): anmachen, aufreißen; (südd., österr. ugs.): anbandeln.
anbauen
1. erweitern, vergrößern.
2. anpflanzen.
anbei
als Anlage, in der Anlage; (österr., schweiz.): als Beilage; (Bürow.): anliegend; (Papierdt.): beiliegend, einliegend.
anbelangen
angehen, betreffen.
anberaumen
ansetzen, einberufen, festlegen.
anbeten
vergöttern, schwärmen; (ugs.): anhimmeln.
anbiedern, sich
sich einschmeicheln; (ugs.): sich lieb Kind machen; (abwertend): schmusen; (ugs. abwertend): scharwenzeln.
anbieten
1. a) aufdrängen, aufnötigen, zur Verfügung stellen; (bildungsspr.): offerieren; (ugs.): auf dem Silbertablett servieren. b) reichen; (geh.): kredenzen; (bildungsspr.): präsentieren.
2. empfehlen, unterbreiten, vorschlagen.
anbieten, sich
1. sich bereit erklären, sich bereithalten, sich zur Verfügung stellen.
2. sich bieten, naheliegen, geeignet sein.
anbinden
festbinden, festmachen; (ugs.): anmachen.
Anblick
Ausblick, Aussicht, Bild, Blick, Eindruck, Panorama.
anblicken
ansehen, betrachten; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen; (abwertend): angaffen, anstieren.
anbrechen
1. (ugs.): anbrauchen, aufmachen.
2. anfangen, beginnen, einsetzen; (schweiz.): heranbrechen; (geh.): hereinbrechen.
anbrennen
1. anfachen, anzünden.
2. sich entzünden; (ugs.): angehen.
3. [sich] ansetzen.
anbringen
1. herbeibringen; (ugs.): anschleppen.
2. anmontieren, auftragen, befestigen, installieren.
3. anführen, äußern, bemerken, vorbringen.
Anbruch
Anfang, Beginn.
anbrüllen
anfahren, anherrschen; (ugs.): anraunzen; (abwertend): anschreien; (ugs. abwertend): anschnauzen.
Andacht
1. Gottesdienst, Messe.
2. Aufmerksamkeit, Konzentration, Sammlung.
andächtig
aufmerksam, gesammelt, konzentriert.
andauern
anhalten, dauern, sich hin[aus]ziehen, weiterbestehen; (geh.): währen.
andauernd
beständig, fortgesetzt, fortwährend, immer wieder, in einem fort, laufend, ständig, unentwegt; (ugs.): am laufenden Band, in einer Tour.
Andenken
1. Erinnerung, Gedenken.
2. Souvenir.
andererseits
auf der anderen Seite, demgegenüber, im Gegensatz/Vergleich dazu; (schweiz.): handkehrum.
ändern
a) abändern, abwandeln, anders machen, umändern, umgestalten; (bildungsspr.): modifizieren. b) wechseln.
ändern, sich
umschlagen, sich verändern; (geh.): sich wandeln.
andernfalls
im anderen Fall, sonst; (österr., schweiz.): ansonst; (ugs.): ansonsten.
anders 
1. a) abweichend, verschieden[artig]. b) fremd, ungewohnt.
2. andernfalls, sonst.
Änderung
1. Abwandlung, Korrektur, Strategieschwenk, Überarbeitung, Veränderung; (bildungsspr.): Modifikation.
2. Neuerung, Wandel, Wechsel, Wende.
andeuten
zu verstehen geben; (österr., schweiz.) antönen.
andeuten, sich
sich abzeichnen, anklingen, sich ankündigen, sich zeigen.
Andeutung
1. Anspielung, Hinweis, Wink, Zeichen.
2. Anflug, Hauch, Schimmer, Spur.
Andrang
1. Ansturm, Run, Zustrom, Zulauf.
2. Gedränge, Getriebe, Gewühl; (ugs.): Rammelei.
andrehen
1. anschalten, anstellen, starten; (ugs.): anmachen.
2. aufschwatzen, überreden; (ugs.): beschwatzen, breitschlagen; (salopp): herumkriegen.
androhen
bedrohen, verwarnen.
anecken
1. anstoßen; (ugs.): anrempeln.
2. unangenehm auffallen; (ugs. scherzh.): ins Fettnäpfchen treten.
aneignen, sich
1. einstreichen, sich einverleiben, in Besitz nehmen, nehmen; (geh.): sich bemächtigen; (ugs.): einkassieren; (salopp): abstauben; (fam.): mopsen.
2. sich einverleiben, sich erarbeiten, erlernen, erwerben, sich zu eigen machen.
aneinandergeraten
sich anlegen; (ugs.): anbändeln, sich in die Haare/Wolle kriegen.
anekeln
anwidern, zuwider sein; (derb): ankotzen; (abwertend): widerlich sein.
anerkannt
1. angesehen, geachtet, geschätzt, namhaft; (bildungsspr.): renommiert.
2. geltend, gültig; (bildungsspr.): legitim.
anerkennen
1. a) akzeptieren, billigen, gutheißen, zustimmen. b) achten, respektieren.
2. beglaubigen, für gültig/rechtmäßig erklären; (bildungsspr.): legitimieren.
Anerkennung
1. Achtung, Bewunderung, Hochachtung, Lob, Respekt, Würdigung; (geh.): Wertschätzung.
2. a) Bekräftigung, Bestätigung, Genehmigung, Justifikation; (bildungsspr.): Legitimation. b) Akzeptanz, Bejahung, Tolerierung, Zugeständnis, Zustimmung; (Jargon): Like.
anfahren
1. sich in Bewegung setzen, starten.
2. anliefern, antransportieren, liefern.
3. rammen, streifen.
4. ↑ anbrüllen.
Anfahrt
1. Anreise.
2. Auffahrt, Zufahrt.
Anfall
a) Kolik; (Med.): Attacke. b) Anwandlung, Ausbruch; (ugs.): Koller, Rappel.
anfallen
1. angreifen, überfallen; (ugs.): sich hermachen.
2. befallen, erfassen, ergreifen, überkommen.
3. entstehen, sich ergeben.
anfällig
empfänglich, empfindlich, nicht widerstandsfähig, schwach; (Med.): labil.
Anfang
a) Beginn, Entstehung, Ursprung; (geh.): Anbeginn.
PHR der Anfang des Lebens; die Anfänge des Tonfilms; über die Anfänge nicht hinauskommen.
ZUS Jahresanfang, Monatsanfang, Neuanfang, Uranfang. b) Ausgangspunkt, Beginn, Start. c) Anfangsstadium, Ansatz, Beginn.
anfangen 
1. a) angehen, beginnen, in Angriff nehmen. b) beginnen, die Arbeit aufnehmen; (ugs.): einsteigen. c) ansetzen, beginnen; (ugs.): loslegen. d) anschneiden, erwähnen, zur Sprache bringen.
2. machen, tun, unternehmen; (ugs.): anstellen.
3. anlaufen, beginnen, einsetzen, seinen Anfang nehmen.
anfänglich
am Anfang, anfangs, erst, ursprünglich, zuerst, zunächst; (schweiz.): vorerst.
anfangs ↑ anfänglich.
anfassen
1. a) berühren, ergreifen, fassen, greifen, in die Hand nehmen; (ugs.): antatschen. b) an die Hand / bei der Hand nehmen.
2. behandeln, handhaben, umgehen mit, verfahren.
3. a) anpacken, helfen, zur Hand gehen; (ugs.): zufassen. b) angehen, anpacken, herangehen, verfahren, vorgehen.
anfechten
1. angreifen, bestreiten, Einspruch erheben, nicht anerkennen.
2. bekümmern, betrüben, beunruhigen, zu schaffen machen.
anfeinden
bekämpfen, feindselig begegnen.
anfertigen
erzeugen, herstellen, machen, verfertigen; (Papierdt.): erstellen; (bes. Wirtsch.): produzieren.
anfeuern
anspornen, anstacheln, antreiben; (südd., österr.): aneifern.
anflehen
beschwören, flehentlich/inständig bitten.
Anflug
Andeutung, Spur; (geh.): Hauch; (ugs.): Touch.
anflunkern ↑ anlügen.
anfordern
bestellen, fordern, kommen lassen, verlangen.
Anforderung
1. Bestellung.
2. Anspruch, Beanspruchung.
PHR harte, hohe, strenge Anforderungen; den Anforderungen entsprechen, gerecht werden, nicht genügen, gewachsen sein.
ZUS Leistungsanforderung, Mindestanforderung, Qualitätsanforderung, Prüfungsanforderungen, Sicherheitsanforderungen.
Anfrage
Erkundigung, Frage.
anfragen
sich erkundigen, fragen, nachfragen, um Auskunft bitten.
anfreunden, sich
1. sich befreunden, Freundschaft schließen.
2. sich gewöhnen, sich vertraut machen; (ugs.): warm werden mit.
anfügen
beifügen, hinzufügen, nachtragen.
anfühlen
anfassen, befühlen.
anführen
1. a) an der Spitze gehen, führen, vorangehen. b) an der Spitze liegen/stehen, die Führung haben, überlegen sein; (Sport): in Führung liegen. c) befehlen, kommandieren, leiten, lenken.
2. angeben, aufführen, erwähnen, nennen.
3. foppen, hinters Licht führen, zum Besten / zum Narren halten; (ugs.): auf den Arm nehmen, veräppeln; (österr. ugs.): am Schmäh halten.
Anführer, Anführerin
Bandenführer, Bandenführerin, Leiter, Leiterin; (geh.): Haupt; (ugs.): Bestimmer, Bestimmerin; (abwertend): Rädelsführer, Rädelsführerin.
Angabe
1. Auskunft, Aussage, Information, Mitteilung.
PHR eine falsche, genaue, sachdienliche, zuverlässige Angabe; unvollständige, wichtige Angaben.
2. (ugs.): Angeberei, Protzerei; (abwertend): Prahlerei; (ugs. abwertend): Aufschneiderei; (Jargon): Posing.
angaffen
anstarren; (salopp): anglotzen; (abwertend): anstieren.
angeben
1. a) anführen, aufführen, in Kenntnis setzen, mitteilen, nennen. b) bestimmen, festlegen, festsetzen, vorgeben. c) andeuten, kenntlich machen.
2. anzeigen, melden; (bildungsspr. abwertend): denunzieren; (ugs. abwertend): verpfeifen.
3. prahlen, sich rühmen; (ugs.): eine Schau machen, protzen; (abwertend): sich brüsten, großtun; (ugs. abwertend): aufschneiden.
Angeber, Angeberin
Prahler, Prahlerin; (ugs. abwertend): Aufschneider, Aufschneiderin, Großmaul; (salopp abwertend): Großkotz; (ugs. scherzh.): Gernegroß.
Angeberei ↑ Angabe (2).
angeberisch
aufschneiderisch, prahlerisch; (ugs.): protzig; (abwertend): großspurig; (ugs. abwertend): aufgeblasen; (salopp abwertend): großkotzig.
angeblich
vermeintlich; (geh.): mutmaßlich.
Angebot
1. a) (österr.): Anbot, Offert; (Kaufmannsspr.) Offerte. b) Anerbieten, Vorschlag.
2. Auswahl, Warenangebot, Zusammenstellung; (bildungsspr.): Angebotsspektrum; (bildungsspr., Werbespr.): Palette; (Wirtsch.): Leistungsportfolio.
angebracht
angemessen, gebührend, geeignet, passend, zweckmäßig; (geh.): angezeigt; (bildungsspr.): adäquat.
angegriffen ↑ angeschlagen (1).
angeheitert
angetrunken; (ugs.): beschwipst; (ugs. scherzh.): feuchtfröhlich.
angehen
1. anlaufen, beginnen, einsetzen, starten.
2. anwachsen, anwurzeln, festwachsen.
3. anfallen, angreifen, attackieren, vorgehen gegen.
4. anfangen, beginnen, in Angriff nehmen, sich machen an.
5. ankämpfen, bekämpfen, entgegentreten, entgegenwirken, vorgehen gegen.
6. ansprechen, bitten, fragen, herantreten, sich wenden an; (Papierdt.): vorstellig werden; (österr., sonst Papierdt. veraltend): ansuchen.
7. berühren, betreffen, sich beziehen.
8. annehmbar sein, möglich/vertretbar sein.
9. anbelangen, anbetreffen, betreffen.
angehören
angegliedert/eingegliedert sein, gehören.
1Angehörige
Familienangehörige, Verwandte.
Angehöriger, 2Angehörige
Anhänger, Anhängerin, Mitarbeiter, Mitarbeiterin, Mitglied.
Angeklagter, Angeklagte
Beschuldigter, Beschuldigte.
angelaufen
beschlagen, blind, trübe.
Angelegenheit
Fall, Problem, Sache.
angeln
a) fischen. b) fangen.
angemessen
angebracht, gebührend, passend; (geh.): geziemend; (bildungsspr.): adäquat.
angenehm
ansprechend, behaglich, erfreulich, gut, wohlig, wohltuend.
angeregt
lebendig, lebhaft, munter.
angesagt
beliebt, en vogue, gängig, gefragt, in Mode, verbreitet; (ugs.): in, trendig, trendy; (Jargon): hip; (Mode, Wirtsch.): aktuell.
angeschlagen
1. abgekämpft, abgespannt, angegriffen, ausgelaugt, mitgenommen; (ugs.): abgeschlafft.
2. beschädigt, lädiert.
angesehen
anerkannt, geachtet, geehrt, geschätzt, namhaft; (bildungsspr.): renommiert.
angesichts
(veraltend): in Anbetracht.
angespannt
a) angestrengt, aufmerksam, konzentriert. b) bedrohlich, ernst, gefährlich, kritisch; (ugs.): brenzlig.
angetrunken
benebelt, leicht betrunken; (ugs.): beschwipst.
angewiesen sein
abhängen, abhängig/gebunden sein; (österr.): anstehen.
angewöhnen
sich aneignen, anerziehen, zur Gewohnheit machen; (ugs.): sich zulegen.
Angewohnheit
Eigenart, Eigenheit, Gewohnheit, Marotte, Unart; (geh.): Gepflogenheit; (ugs.): Tick.
angleichen
abstimmen, anpassen, aufeinander einstellen, gleichmachen; (bildungsspr.): assimilieren, koordinieren.
angreifen
1. a) attackieren, herfallen, überfallen; (ugs.): sich hermachen. b) anfechten, attackieren, kritisieren, vorgehen gegen.
2. in Angriff nehmen.
3. belasten, schwächen, strapazieren, zusetzen; (ugs.): schlauchen.
Angriff
1. a) Attacke, Offensive, Überfall; (Völkerrecht): Aggression. b) (Sport): Offensive, Sturm; (Mannschaftsspiele): Attacke.
2. Anfeindung, Attacke, Kritik.
angriffslustig
aggressiv, herausfordernd; (schweiz.): angriffig; (bildungsspr.): provokant.
Angst
Furcht, Panik; (geh.): Todesfurcht; (salopp): Bammel.
PHR eine bodenlose, grundlose, panische, wachsende Angst; Angst befällt, beschleicht, erfasst, überkommt jmdn.; Angst bereiten, einjagen, einflößen.
ZUS Berührungsangst, Todesangst.
ängstigen
Angst einflößen, Angst [und Bange] machen.
ängstigen, sich
Angst haben, sich fürchten; (geh.): bangen; (ugs.): Manschetten haben; (salopp): Bammel haben.
ängstlich
1. a) furchtsam; (bildungsspr.): timide. b) angstvoll, bange, besorgt, verängstigt.
2. gewissenhaft, [peinlich] genau, sorgfältig; (bildungsspr.): penibel; (ugs.): pingelig.
angucken
1. anblicken, ansehen; (ugs.): gucken; (salopp): anglotzen; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.
2. beäugen, besehen, betrachten, mustern; (ugs.): begucken, unter die Lupe nehmen; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.
3. ansehen, sehen.
anhaben
1. angezogen haben, tragen; (geh.): angelegt haben, angetan sein.
2. schaden, Schaden zufügen, treffen.
3. angeschaltet/angestellt/eingeschaltet haben.
anhalten
1. a) bremsen, stoppen, zum Halten/Stehen/Stillstand bringen. b) halten, haltmachen, stoppen, zum Stehen kommen.
2. anleiten, anweisen, erziehen; (österr., schweiz. Amtsspr.): verhalten.
3. andauern, fortdauern; (geh.): währen.
anhaltend
beständig, fortwährend, ständig, ununterbrochen.
Anhaltspunkt
Anzeichen, Hinweis; (bildungsspr.): Indiz.
anhand
durch, mithilfe; (Papierdt.): mittels.
Anhang
1. Beischrift, Nachtrag, Zusatz.
2. a) Anhängerschaft, Gefolgschaft. b) Familie, Verwandtschaft; (meist abwertend): Sippschaft; (meist scherzh. od. abwertend): Sippe; (oft iron.): Clan.
1anhängen
1. anhaften, nachhängen.
2. sich verschreiben; (geh.): frönen; (geh., öfter leicht iron.): huldigen.
2anhängen
1. anbringen, ankuppeln, anmontieren, anschließen.
2. anfügen, hinzufügen.
3. a) abwälzen, unterschieben, zuschreiben; (schweiz.): überbürden. b) aufschwatzen; (ugs.): andrehen, aufhalsen.
Anhänger, Anhängerin
Fan, Follower, Followerin, Sympathisant, Sympathisantin, Vertreter, Vertreterin.
anhänglich
ergeben, treu; (bildungsspr.): loyal.
anhäufen
ansammeln, horten, sammeln, zusammentragen; (schweiz.): äufnen; (ugs., oft abwertend): scheffeln.
anhäufen, sich
sich ansammeln, auflaufen, sich summieren, zusammenkommen.
anheben
1. heben, hochheben; (südd., schweiz., österr.): lupfen; (bes. Technik): liften.
2. aufbessern, erhöhen; (bes. Politik, Wirtsch.): hochsetzen.
3. anfangen, beginnen, einsetzen.
anheimelnd
behaglich, gemütlich, heimelig, hyggelig, traulich.
anheimstellen
freistellen, überlassen.
anheizen
a) ankurbeln, steigern, verstärken. b) (ugs.): auf Touren bringen, einheizen.
anheuern
1. (Seemannsspr.): anmustern, heuern.
2. a) verpflichten, werben. b) den/seinen Dienst antreten, in Dienst treten.
Anhieb, auf Anhieb
prompt, sofort, unverzüglich.
anhimmeln
anbeten, [um]schwärmen, verehren, vergöttern.
Anhöhe
[Boden]erhebung, Höhe, Hügel; (österr.): Mugl; (südd., österr., schweiz.): Bühel.
anhören
1. a) Gehör schenken, zuhören. b) abhören, hören, zuhören.
2. anmerken, heraushören.
animieren
anregen, ermuntern, reizen, stimulieren; (geh.): beflügeln.
ankämpfen
angehen, bekämpfen, dagegenwirken, entgegentreten, vorgehen gegen.
Ankauf
Anschaffung, Erwerb, Kauf; (Wirtsch.): Sourcing.
ankaufen
anschaffen, erstehen, kaufen, erwerben; (ugs.): sich zulegen.
Anklage
1. Beschuldigung; (Rechtsspr.): Klage.
2. Anschuldigung, Klage, Vorwurf.
anklagen
1. Anklage erheben, anlasten.
2. anprangern, beschuldigen, bezichtigen, vorwerfen.
Ankläger, Anklägerin
Staatsanwalt, Staatsanwältin; (Rechtsspr.): Anklagevertreter, Anklagevertreterin.
anklammern
festklammern, klammern; (österr.): zwicken.
anklammern, sich
sich festhalten, sich festklammern.
Anklang
Beifall, Gefallen, Zustimmung.
ankleben
befestigen, festkleben; (ugs.): anpappen; (salopp): ankleistern.
ankleiden
anziehen, überziehen.
anklingen
a) ähneln, erinnern, nahekommen. b) durchklingen, hindurchschimmern, mitschwingen, spürbar werden.
anknipsen
anschalten, einschalten; (ugs.): anmachen.
anknüpfen
1. anknoten, anschnüren, knoten.
2. anschließen, sich beziehen, zurückkommen auf.
3. herstellen, in Gang bringen.
ankommen
1. anlangen, eintreffen, kommen; (österr.): einlangen; (ugs.): eintrudeln; (salopp): antanzen.
2. behelligen, herantreten, sich wenden an.
3. eingestellt werden; (ugs.): unterkommen.
4. Anklang/Beifall finden, ansprechen, gefallen.
5. aufkommen, fertig werden, gewachsen sein.
6. a) befallen, erfassen, ergreifen, überkommen. b) berühren, wirken; (bildungsspr.): tangieren.
7. abhängen, bedingt sein.
8. bedacht sein, wichtig sein.
ankreiden
anlasten, verübeln, vorwerfen.
ankreuzen
anstreichen, kennzeichnen, markieren; (schweiz.): ankreuzeln.
ankündigen
annoncieren, ansagen, bekannt geben, wissen lassen.
ankündigen, sich
sich abzeichnen, erkennen lassen.
Ankündigung
Annoncierung, Ansage, Bekanntgabe.
Ankunft
Anfahrt, Landung.
ankurbeln
aktivieren, beleben, steigern; (ugs.): in Schwung bringen; (bes. Wirtsch. u Politik): pushen.
anlachen, sich
(ugs.): anbändeln, sich angeln; (salopp): anmachen; (südd., österr. ugs.): anbandeln.
Anlage
1. Investition.
2. Grünfläche, Park.
3. Apparatur, Einrichtung, Installation, Vorrichtung.
4. Entwurf, Gliederung.
5. Veranlagung.
anlangen
1. ↑ ankommen (1).
2. anbelangen, angehen, betreffen.
Anlass
1. Beweggrund, Ursache, Veranlassung; (bildungsspr.): Motiv.
2. Begebenheit, Ereignis, Fall.
PHR ein besonderer, feierlicher, festlicher, trauriger, willkommener Anlass; etw. zum Anlass nehmen.
anlassen
1. anwerfen, in Gang setzen, starten.
2. (ugs.): anbehalten.
3. nicht abschalten/abstellen/ausschalten; (ugs.): nicht ausmachen.
anlassen, sich
anfangen, sich entwickeln, sich erweisen.
anlässlich
aus Anlass, wegen; (schweiz.): zuhanden; (geh.): angelegentlich.
anlasten ↑ ankreiden.
anlaufen
1. herbeieilen, herbeilaufen.
2. ↑ ankämpfen.
3. ansteuern.
4. anspringen, in Gang kommen; (Technik): zünden.
5. beginnen, einsetzen, starten.
6. beschlagen, schwitzen; (landsch.): belaufen.
7. sich anhäufen, sich ansammeln, anwachsen, sich summieren, zunehmen.
anlegen
1. a) in Anschlag bringen. b) zielen.
2. anziehen.
3. einrichten, installieren, schaffen.
4. a) investieren; (Wirtsch., österr.): veranlagen. b) ausgeben, zahlen; (ugs.): hinblättern.
5. abzielen, es abgesehen haben auf.
6. landen; (Seemannsspr.): festmachen.
anlegen, sich
aneinandergeraten, Streit anfangen/suchen.
anlehnen, sich
1. sich lehnen, sich stützen.
2. sich berufen, sich beziehen, sich stützen.
anleimen
1. ankleben, leimen; (ugs.): anpappen; (salopp): ankleistern.
2. betrügen; (österr.): betakeln; (ugs.): beschummeln, verschaukeln.
anleiten
a) anweisen, unterrichten; (geh.): unterweisen. b) anhalten, erziehen.
Anleitung
1. Anweisung; (schweiz.): Wegleitung; (geh.): Unterweisung.
2. Gebrauchsanweisung; (schweiz.): Wegleitung.
anlernen
anleiten, einarbeiten, einweisen, lehren.
anliegen
1. sich anschmiegen; (ugs.): wie angegossen passen/sitzen.
2. anstehen, auf Erledigung warten.
Anliegen
Bitte, Wunsch.
anliegend
1. angrenzend, benachbart.
2. beigefügt; (österr.): beigeschlossen; (österr., schweiz.): als Beilage; (Bürow.): als Anlage; (Papierdt.): beiliegend, einliegend.
Anlieger, Anliegerin
Anwohner, Anwohnerin; (schweiz.): Anstößer, Anstößerin; (bes. südd., österr.): Anrainer, Anrainerin.
anlocken
anziehen, heranlocken; (Werbespr.): [an]teasen.
anlügen
belügen; (ugs.): anflunkern, ankohlen; (österr. ugs.): am Schmäh halten.
anmachen
1. anbringen, befestigen, festmachen.
2. a) anschalten, anstellen. b) anfachen, anzünden.
3. zubereiten.
4. a) flirten, schäkern; (salopp): aufreißen. b) animieren, antreiben.
anmalen
anstreichen, bemalen, mit Farbe versehen.
anmalen, sich
sich schminken; (ugs.): sich anpinseln.
anmaßen, sich
sich die Freiheit nehmen, sich unterstehen; (ugs.): sich herausnehmen.
anmaßend
(bildungsspr.): hybrid, insolent; (abwertend): arrogant, eingebildet; (ugs. abwertend): aufgeblasen.
Anmaßung
Überheblichkeit, Unverschämtheit; (abwertend): Arroganz.
anmelden
1. ankündigen, ansagen, bekannt geben.
2. melden, eintragen/registrieren lassen.
3. einschreiben, eintragen, immatrikulieren.
4. geltend machen, vorbringen.
anmerken
1. ansehen, erkennen, heraushören.
2. kommentieren, mit Anmerkungen versehen.
3. äußern, bemerken, sagen, vorbringen.
Anmerkung
Bemerkung, Kommentar, Vermerk.
Anmut
Grazie; (geh.): Liebreiz.
anmuten
erscheinen, wirken; (südd., österr.): ausschauen.
anmutig
voller Anmut; (geh. veraltend): liebreizend.
annähern
angleichen, anpassen, [aufeinander] abstimmen.
annähern, sich
a) herankommen, sich nähern. b) [Blick]kontakt aufnehmen, ins Gespräch kommen.
annähernd
beinahe, etwa, nahezu.
Annahme
1. a) Empfang, Entgegennahme. b) Billigung, Zulassung, Zustimmung; (bildungsspr.): Sanktionierung.
2. Vermutung; (geh.): Mutmaßung; (bildungsspr.): Suppositum, These; (bildungsspr., Wissensch.): Hypothese.
annehmen
1. a) entgegennehmen, in Empfang nehmen. b) akzeptieren. c) übernehmen.
2. billigen, seine Zustimmung geben.
3. sich aneignen, sich angewöhnen; (ugs.): sich zulegen.
4. a) zulassen. b) adoptieren.
5. aufnehmen, aufsaugen; (Naturw.): absorbieren.
6. a) glauben, meinen, vermuten. b) voraussetzen.
Annehmlichkeit
Bequemlichkeit, Komfort; (schweiz. ugs.): Flohnerleben; (oft leicht abwertend): Komfortzone.
annektieren
sich bemächtigen, besetzen, Besitz ergreifen, einverleiben, erobern, in Besitz nehmen.
Annonce
Anzeige, Inserat.
annoncieren
a) eine Annonce / eine Anzeige / ein Inserat aufgeben, inserieren. b) anzeigen, inserieren.
annullieren
aufheben, außer Kraft setzen, für ungültig erklären.
anöden
langweilen.
anomal ↑ anormal.
anonym
a) anonymisch, nicht namentlich genannt, ohne Absender/Namen/Namensnennung, unbekannt, ungenannt; (bildungsspr.): inkognito. b) amtlich, förmlich, kalt, offiziell, steif, steril, unpersönlich.
anordnen
1. gliedern, gruppieren, ordnen, zusammenstellen; (bes. EDV): serialisieren.
2. befehlen, verfügen.
Anordnung
1. Gestaltung, Gliederung, Gruppierung, Ordnung; (bes. EDV): Serialisierung.
2. Auftrag, Befehl, Bestimmung, Verfügung, Vorschrift.
anormal
abnorm, anomal, krankhaft, unnatürlich; (bes. österr. u. schweiz.): abnormal.
anpassen
1. anmessen, passend machen.
2. abstimmen, angleichen.
anpassen, sich
sich einordnen, sich richten nach; (bildungsspr.): sich akklimatisieren, sich assimilieren, sich integrieren.
anpassungsfähig
anschmiegsam, biegsam, einfügsam, elastisch, flexibel, geschmeidig, nachgiebig, schmiegsam, weich; (Physiol.): akkommodabel.
anpeilen
a) ansteuern, anvisieren, aufs Korn nehmen, zielen. b) ins Auge fassen, zusteuern auf; (geh.): erstreben, zu erreichen suchen.
anpfeifen
1. eröffnen, starten.
2. ↑ anpflaumen (2).
Anpfiff
1. Pfiff, [Spiel]beginn, Startzeichen.
2. Zurechtweisung; (ugs.): Rüffel; (salopp): Anschiss.
anpflaumen
1. hänseln, necken, verspotten, verulken; (schweiz.): föppeln; (ugs.): veräppeln.
2. anfahren, anherrschen; (ugs.): anpfeifen, anranzen; (abwertend): anschreien; (ugs. abwertend): anschnauzen.
anpöbeln
beleidigen, beschimpfen, herfallen, zusetzen; (österr.): beflegeln; (salopp): anmachen.
anprangern
an den Pranger stellen, bloßstellen, brandmarken.
Anrainer, Anrainerin
Anlieger, Anliegerin, Anwohner, Anwohnerin; (schweiz.): Anstößer, Anstößerin.
anraten
empfehlen, nahelegen, raten.
anrechnen
1. a) berechnen, in Rechnung stellen. b) berücksichtigen, bewerten. c) aufrechnen, berücksichtigen.
2. anerkennen, in Betracht ziehen, würdigen.
Anrecht
Anspruch, Anwartschaft, Berechtigung, Recht.
anreden
ansprechen; (ugs.): anquatschen; (salopp): anhauen; (ugs. abwertend): anlabern.
anregen
1. a) animieren, ermuntern, veranlassen zu. b) den Anstoß geben, vorschlagen; (bildungsspr.): initiieren.
2. aufmuntern, beleben, erfrischen, stimulieren; (ugs.): aufmöbeln, aufpulvern; (abwertend): aufputschen.
Anregung
1. Denkanstoß, Impuls.
2. Animation, Belebung, Stimulierung.
anreichern
1. ansammeln, aufspeichern.
2. gehaltvoller machen, verbessern.
Anreise
a) Anfahrt, Fahrt, Reise. b) Ankunft.
anreisen
ankommen, eintreffen.
anreißen
1. anbrechen; (ugs.): anbrauchen.
2. andeuten, anschneiden, berühren, erwähnen.
Anreiz
Antrieb, Motivation.
anrempeln
a) anstoßen; (ugs.): rempeln. b) ausfallend werden, beleidigen, beschimpfen; (österr.): beflegeln; (ugs. abwertend): anpöbeln.
anrichten
1. bereitstellen, herrichten.
2. verursachen; (ugs.): anstellen, ausfressen.
anrollen
1. anfahren, losfahren.
2. anrücken, heranrollen.
3. heranschaffen, herbeischaffen.
anrüchig
a) dubios, fragwürdig, verrufen, von zweifelhaftem Ruf; (bildungsspr.): suspekt. b) anstößig, obszön, unanständig; (abwertend): schlüpfrig.
Anruf
Telefonat, Telefongespräch; (Rundfunk): Phone-in.
anrufen
1. anflehen, rufen nach.
2. telefonieren; (ugs.): antelefonieren; (südd., österr., schweiz.): anläuten.
anrühren
1. anfassen, berühren; (ugs.): antatschen, befummeln.
2. berühren, ergreifen, zu Herzen gehen.
3. anmachen, mischen, verrühren.
Ansage
Meldung, Mitteilung.
ansagen
ankündigen, bekannt geben, mitteilen.
ansammeln
anhäufen, zusammentragen; (schweiz.): äufnen.
ansammeln, sich
a) sich versammeln, zusammenkommen. b) sich ablagern, sich absetzen, sich anhäufen, sich festsetzen.
Ansammlung
1. Ablagerung, Anhäufung, Fülle.
2. Auflauf, Gewimmel, Gewühl, Menge.
ansässig
beheimatet, eingesessen, einheimisch, heimisch, wohnhaft; (schweiz. Amtsspr.): domiziliert.
Ansatz
1. Anzeichen, Beginn; (bes. Bot.): Spross.
2. Ausgangspunkt, Grundgedanke.
3. Veranschlagung, Voranschlag; (Wirtsch.): Kalkulation.
anschaffen
1. sich beschaffen, sich erstehen, kaufen.
2. sich prostituieren; (salopp): auf den Strich / die Anschaffe gehen.
Anschaffung
Erwerb, Kauf; (scherzh.): Errungenschaft; (Wirtsch.): Sourcing.
anschalten
andrehen, anstellen, anwerfen, einschalten; (südd., österr.): aufdrehen; (ugs.): anmachen.
anschauen ↑ ansehen (1, 2).
anschaulich
bildhaft, deutlich, lebendig, sprechend, verständlich.
Anschauung
Betrachtungsweise, Einstellung, Meinung, Sicht[weise], Standpunkt.
Anschein
Eindruck, Schein.
anscheinend
dem/allem Anschein nach, offenbar, offensichtlich, wohl.
anschicken, sich
Anstalten machen, sich bereit machen, im Begriff sein; (ugs.): sich daranmachen.
Anschlag
1. Aushang, Meldung, Mitteilung; (Werbespr. u. schweiz., österr., sonst veraltet): Affiche.
2. Angriff, Attacke, Attentat; (Völkerrecht): Aggression.
anschlagen
1. aushängen, plakatieren; (Werbespr. u. schweiz., österr., sonst veraltet): affichieren.
2. anstoßen, stoßen, sich verletzen; (ugs.): anrennen.
3. beschädigen, lädieren.
4. a) drücken, niederdrücken. b) anstimmen, erklingen/ertönen lassen.
5. anbringen, annageln, befestigen.
6. ansprechen, erfolgreich/wirksam sein, wirken.
7. bellen; (ugs.): belfern; (abwertend): kläffen; (Jägerspr.): Laut geben.
anschließen
1. anbringen, anmontieren, montieren, verbinden; (ugs.): anmachen.
2. anfügen, anhängen, folgen lassen, hinzufügen.
3. angrenzen, anliegen, sich anreihen, grenzen.
anschließen, sich
a) sich beteiligen, beitreten, mitmachen, teilnehmen. b) beipflichten, zustimmen. c) sich hinwenden, Kontakt finden/knüpfen, sich zuwenden.
anschließend
danach, dann, darauf, im Anschluss [daran].
Anschluss
1. [telefonische] Verbindung.
2. Kontakt, Umgang, Verbindung, Verkehr.
3. Angliederung, Eingliederung; (bildungsspr.): Annektierung, Annexion.
anschmiegen, sich
a) sich ankuscheln, sich anlehnen. b) [eng] anliegen.
anschmieren
1. anstreichen, streichen; (ugs.): anmalen, anpinseln.
2. betrügen, hinters Licht führen, täuschen; (österr.): betakeln; (ugs.): übers Ohr hauen, verschaukeln; (österr. ugs.): übernehmen, ums Haxel hauen; (salopp): verarschen.
anschnallen
angurten, festschnallen.
anschnauzen ↑ anschreien.
anschneiden
anreißen, ansprechen, aufwerfen, zur Sprache bringen.
anschreiben
1. aufschreiben, schreiben.
2. auf Borg geben, Kredit geben, Schulden notieren.
3. herantreten, sich [schriftlich] wenden an; (bildungsspr.): kontaktieren.
4. (schweiz.): beschriften.
anschreien
anfahren, anherrschen; (ugs.): anbrüllen, anranzen; (ugs. abwertend): anschnauzen.
Anschrift
Adresse.
anschuldigen
anklagen, beschuldigen, bezichtigen.
anschwärzen
in Misskredit/Verruf bringen, schlechtmachen, verleumden; (ugs.): madigmachen; (bildungsspr. abwertend): denunzieren; (südd., österr. ugs.): ausrichten.
anschwellen
1. a) aufschwellen, dicker werden. b) aufschwellen, lauter werden.
2. ansteigen, anwachsen, sich ausdehnen, sich ausweiten, zunehmen; (geh.): schwellen.
anschwindeln
anlügen, beschwindeln; (österr. ugs.): am Schmäh halten.
ansehen
1. anblicken, fixieren, mustern; (ugs.): angucken; (salopp): anglotzen; (abwertend): angaffen; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.
2. besichtigen, besuchen, betrachten; (ugs.): angucken; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.
3. ablesen [können], anmerken, erkennen.
4. auffassen, betrachten, bewerten, halten; (geh.): erachten.
5. hinnehmen, [tatenlos] zusehen.
Ansehen
Achtung, Autorität, Geltung, [guter] Ruf, Image, Standing; (bildungsspr.): Prestige, Renommee; (bes. Politik): Zustimmungsrate.
PHR ein großes, hohes Ansehen genießen; Ansehen erlangen; jmds. Ansehen leidet, sinkt unter etw.; sein Ansehen einbüßen, erhöhen, heben, verlieren.
ansehnlich
1. außerordentlich, beachtlich, bedeutend, beträchtlich, erheblich, erstaunlich, nennenswert; (ugs.): deftig.
2. bemerkenswert, imposant, stattlich.
ansetzen
1. anbringen, anschließen, befestigen.
2. beginnen, einsetzen, seinen Anfang nehmen.
3. anfangen, sich anschicken, beginnen, im Begriff sein.
4. a) bekommen, [sich] bilden, entstehen, hervorbringen. b) dick[er] werden, zunehmen.
5. a) bestimmen, festsetzen, timen; (Amtsspr.): anberaumen. b) veranschlagen, vorausberechnen; (ugs.): taxieren.
6. einsetzen, vorsehen.
7. anrühren, mischen.
8. anbrennen, sich festsetzen.
Ansicht
1. Anschauung, Auffassung, Einstellung, Meinung; (geh.): Dafürhalten.
2. Abbildung, Anblick, Darstellung, Zeichnung.
ansiedeln, sich
ansässig/sesshaft werden, sich niederlassen; (meist scherzh.): die/seine Zelte aufschlagen.
Ansinnen
Forderung, Vorschlag, Zumutung.
ansonsten
a) darüber hinaus, im Übrigen, sonst. b) andernfalls, sonst; (österr., schweiz.): ansonst.
Anspannung
Anstrengung, Konzentration.
anspielen
durchblicken lassen, durch die Blume sagen, [versteckt] hinweisen, zu verstehen geben; (bildungsspr.): alludieren.
Anspielung
Andeutung, [versteckter] Hinweis, Wink.
Ansporn
Anregung, Anreiz, Antrieb, Motor; (südd., österr.): Aneiferung.
anspornen
anfeuern, antreiben; (südd., österr.): aneifern.
Ansprache
1. Rede, Vortrag; (schweiz. veraltet): Anrede.
2. Anschluss, Gespräch, Meinungsaustausch, Verkehr.
ansprechen
1. anreden, das Wort richten [an jdn.].
2. anreden.
3. a) sich richten/sich wenden an; (schweiz.): gelangen. b) angehen, herantreten, sich wenden an; (ugs.): anklopfen; (Papierdt.): vorstellig werden.
4. anschneiden, behandeln, vorbringen, zur Sprache bringen.
5. Anklang finden, Beifall finden, gefallen, zusagen; (ugs.): ankommen.
6. a) reagieren, Reaktion zeigen. b) anschlagen, wirken, Wirkung haben.
ansprechend
angenehm, anziehend, attraktiv, apart, ästhetisch, reizvoll, sympathisch; (Fachspr.): hedonisch.
anspringen
1. anlaufen; (Technik): zünden.
2. eingehen, [positiv] reagieren; (ugs.): einsteigen.
Anspruch
1. Forderung.
2. Anrecht, Recht.
anspruchslos
a) bescheiden, genügsam. b) ärmlich, bescheiden, einfach, spärlich; (abwertend): dürftig; (oft abwertend): simpel.
anspruchsvoll
a) kritisch, niveauvoll, verwöhnt, wählerisch. b) schwierig, niveauvoll, qualitätvoll; (bildungsspr.): exklusiv.
anstacheln
anfeuern, anspornen; (ugs.): anspitzen; (südd., österr.): aneifern.
Anstand
1. gute Sitte, gutes/schickliches Benehmen; (geh.): Schicklichkeit.
2. Ärger, Schwierigkeit, Unannehmlichkeit.
anständig
1. a) fair, gesittet, manierlich; (scherzh., sonst veraltet): züchtig. b) aufrecht, integer, ordentlich; (schweiz.): recht; (geh.): ehrbar, lauter.
2. zufriedenstellend; (geh.): zureichend; (ugs.): vorzeigbar.
3. beträchtlich, gehörig; (ugs.): ordentlich; (südd., österr., schweiz.): gescheit.
anstandshalber
aus Anstand, der Form halber, höflichkeitshalber.
anstandslos
bereitwillig, ohne Weiteres, unbesehen, widerspruchslos; (österr.): ohneweiters.
anstatt
als Ersatz, anstelle, dafür, ersatzweise, für, statt, stellvertretend.
anstecken
1. a) anheften, feststecken. b) überstreifen; (geh.): antun.
2. a) anzünden; (ugs.): anmachen. b) in Brand setzen/stecken.
3. übertragen; (Med.): infizieren.
anstecken, sich
sich etw. zuziehen; (ugs.): sich etw. holen; (Med.): sich infizieren.
ansteckend
übertragbar; (Med.): infektiös.
anstehen
1. Schlange stehen.
2. a) fällig sein; (ugs.): anliegen. b) bevorstehen; (ugs.): angesagt sein, ins Haus stehen.
ansteigen
anwachsen, sich erhöhen, steigen, sich steigern, wachsen, zunehmen.
anstelle
anstatt, statt.
anstellen
1. andrehen, anschalten, starten; (ugs.): anmachen; (südd., österr.): aufdrehen.
2. a) einstellen, engagieren, holen, verpflichten; (österr.): aufnehmen. b) beschäftigen, einsetzen.
3. machen; (schweiz.): ankehren; (ugs.): ausfressen; (ugs. scherzh.): verbrechen; (ugs. abwertend): drehen.
Anstellung
a) Beschäftigung, Einstellung; (ugs.): Anheuerung. b) Arbeit, Arbeitsplatz, Posten, Stelle, Stellung; (ugs.): Job.
anstiften
a) verursachen; (geh.): ins Werk setzen; (ugs.): einfädeln; (abwertend): anzetteln; (oft abwertend): inszenieren. b) anstacheln, aufhetzen, überreden, verleiten; (ugs.): anspitzen.
Anstoß
Anregung, Auslöser, Impuls.
anstoßen
1. stoßen; (ugs.): schubsen; (südd., österr., schweiz.): schupfen.
2. anprallen; (ugs.): anrempeln, rempeln.
3. unangenehm auffallen; (ugs.): anecken; (ugs. scherzh.): ins Fettnäpfchen treten.
anstößig
anrüchig, anzüglich, frivol, unanständig; (schweiz.): stoßend; (scherzh.): nicht stubenrein; (abwertend): schlüpfrig.
anstreben
abzielen, anvisieren, aus sein auf, streben, zum Ziel haben; (geh.): erstreben; (ugs.): hinauswollen auf.
anstreichen
1. bemalen, bestreichen, mit Farbe versehen;
2. ankreuzen, kenntlich machen, kennzeichnen, markieren; (schweiz.): ankreuzeln.
3. anbrennen, anzünden, zum Brennen bringen; (geh.): entzünden.
anstrengen
1. anspannen, einsetzen.
2. beanspruchen, mitnehmen, strapazieren; (österr., sonst landsch.): hernehmen.
3. einleiten, in die Wege leiten, veranlassen; (ugs.): ins Rollen bringen.
anstrengen, sich
sich bemühen, seine ganze Kraft aufbieten; (österr.): antauchen; (ugs.): sich dahinterklemmen/-knien; (südd., österr. ugs.): sich abfretten; (schweiz. salopp): krampfen.
anstrengend
aufreibend, hart, mühsam, schwer, strapaziös; (bes. südd., schweiz.): streng.
Anstrengung
1. Bemühung, Kraftaufwand; (schweiz.): Bemühtheit.
2. Beanspruchung, Belastung, Strapaze.
Ansturm
a) Angriff, Attacke; (Sport): Offensive, Sturm. b) Andrang, Run, Zustrom.
Anteil
1. a) Beitrag, Kontingent, Partie, Quantum. b) Beteiligung, Geschäftsanteil.
2. Andacht, Anteilnahme, Interesse.
Anteilnahme
Interessenbekundung, Mitgefühl, Teilnahme.
Anti-Aging
(abwertend): Jugendwahn.
antik
alt, klassisch.
antippen
1. anrühren, berühren, streifen.
2. anfragen, sich erkundigen, nachfragen; (ugs.): anklopfen.
antiquarisch
alt, aus zweiter Hand, gebraucht.
antiquiert
altmodisch, oldschool, überholt, unmodern, unzeitgemäß; (ugs.): angestaubt.
Antrag
1. Anfrage, Bittschreiben, Eingabe, Gesuch; (schweiz. Amtsspr.): Begehren.
PHR ein formloser, offizieller, schriftlicher Antrag; einen Antrag ablehnen, billigen, einreichen, stellen; einem Antrag stattgeben.
ZUS Asylantrag, Kreditantrag.
2. Empfehlung, Vorschlag.
antragen
anbieten, andienen, ein Angebot machen/unterbreiten, vorschlagen; (bildungsspr.): offerieren.
antreffen
finden, sehen, vorfinden.
antreiben
1. anfeuern, anspornen; (ugs.): anspitzen; (südd., österr.): aneifern.
2. betreiben, bewegen, in Bewegung bringen.
3. anspülen, anschwemmen.
antreten
a) sich aufstellen, Aufstellung nehmen, sich postieren. b) sich einfinden, sich einstellen, erscheinen, kommen; (salopp): antanzen. c) beginnen, aufnehmen.
Antrieb
Anlass, Anregung, Ansporn, Beweggrund, Grund, Impuls, Triebkraft.
Antritt
Arbeitsbeginn, Aufnahme, Beginn.
antun
1. a) erweisen; (geh.): zuteilwerden lassen. b) [zuleide] tun, zufügen.
2. anziehen, bezaubern.
Antwort
Auskunft, Erwiderung, Entgegnung.
antworten
beantworten, entgegnen, erwidern, reagieren.
anvertrauen
1. übergeben, überlassen; (geh.): überantworten.
2. mitteilen, verraten, wissen lassen; (geh.): offenbaren, preisgeben.
anvertrauen, sich
jmdn. ins Vertrauen ziehen; (geh.): sich offenbaren.
anwachsen
1. festwachsen, Wurzeln schlagen.
2. sich anhäufen, ansteigen, sich vervielfachen, wachsen, zunehmen.
Anwandlung
Einfall, Grille, Stimmung, Laune.
anweisen
1. zuteilen, zuweisen.
2. anordnen, auferlegen, befehlen; (geh.): gebieten.
3. anleiten, anlernen, einarbeiten, einführen, unterrichten.
4. einzahlen, überweisen.
Anweisung
1. Anleitung.
2. Befehl, Vorschrift.
anwendbar
geeignet, tauglich, verwendbar, verwertbar, zweckdienlich; (bildungsspr.): applikabel.
anwenden
benutzen, einsetzen, gebrauchen, nutzen, verwenden; (geh.): sich bedienen.
anwerben
einstellen, engagieren, verpflichten, werben; (Seemannsspr.): anheuern, heuern.
anwerfen
ankurbeln, anlassen, anstellen, starten.
Anwesen
Gehöft, Grundbesitz, Gut, Hof; (schweiz.): Heimwesen.
anwesend
da, gegenwärtig, zugegen.
Anwesende
Besucherinnen und Besucher, Beteiligte, Gäste, Teilnehmende, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Zuhörerinnen und Zuhörer, Zuschauerinnen und Zuschauer.
Anwesenheit
Gegenwart.
anwidern
abstoßen, anekeln, zuwider sein, zurückstoßen; (geh.): degoutieren; (derb): ankotzen.
Anwohner, Anwohnerin
Anlieger, Anliegerin; (schweiz.): Anstößer, Anstößerin.
Anzahl
Menge, Zahl.
Anzeichen
a) Vorbote, Vorzeichen. b) Merkmal, Zeichen; (bildungsspr.): Symptom.
Anzeige
1. Meldung.
2. Angebot, Annonce, Bekanntmachung, Inserat.
anzeigen
1. melden, [Straf]anzeige erstatten; (schweiz.): verzeigen.
2. ankündigen, annoncieren, bekannt geben, inserieren.
3. angeben, zeigen.
anzetteln
anstiften, bewirken, verursachen; (oft abwertend): inszenieren.
anziehen
1. a) an sich ziehen, anwinkeln. b) annehmen, aufnehmen, aufsaugen. c) anlocken, gefangen nehmen, in seinen Bann ziehen.
2. a) anspannen, straffen. b) fest anschrauben, festziehen.
3. anlehnen, einen Spalt offen lassen.
4. a) ankleiden, bekleiden. b) anlegen, überstreifen, überziehen, umhängen. c) kleiden.
5. sich erhöhen, steigen, teurer werden, zunehmen.
anziehend
ansprechend, attraktiv, einnehmend.
Anziehungskraft
1. magnetische Kraft; (Physik): Adhäsionskraft, Zugkraft; (Physik, Astron.): Gravitation, Gravitationskraft, Schwerkraft.
2. Anziehung.
anzüglich
anstößig, frivol, zweideutig; (abwertend): schlüpfrig.
anzünden
anbrennen, anstecken.
anzweifeln
bezweifeln, infrage stellen, in Zweifel ziehen.
apart
ansprechend, reizvoll, nicht alltäglich.
Apathie
Abstumpfung, Gleichgültigkeit, Interesselosigkeit, Stumpfheit, Stumpfsinn[igkeit], Teilnahmslosigkeit, Unbeteiligtheit, Unempfindlichkeit, Ungerührtheit, Uninteressiertheit; (bildungsspr.): Desinteresse, Indifferenz, Indolenz, Lethargie; (schweiz., sonst veraltet): Cafard.
apathisch
gleichgültig, interesselos, teilnahmslos, unbeteiligt, uninteressiert; (bildungsspr.): desinteressiert, lethargisch.
Apparat
1. Anlage, Apparatur, Gerät, Maschine, Vorrichtung.
2. Gefüge, Komplex, Organisation, System, Verwaltungsapparat.
3. (ugs.): Brummer, Prachtexemplar.
Appell
1. a) Mahnung. b) Aufforderung, Aufruf; (EDV): Reminder.
2. Antreten, Aufstellung.
appellieren
auffordern, aufrufen.
Appetit
Esslust, Verlangen; (ugs.): Hunger, Kohldampf.
appetitlich
a) einladend, lecker; (bildungsspr.): delikat; (österr. ugs.): gustiös; (emotional): köstlich; (Fachspr.): hedonisch. b) hygienisch einwandfrei, sauber. c) frisch, gepflegt; (ugs.): wie aus dem Ei gepellt.
applaudieren
klatschen; (österr.): akklamieren; (bildungsspr.): Applaus spenden.
Applaus
Beifall, Jubel, Klatschen.
apropos
beiläufig bemerkt/gesagt, nebenbei bemerkt/gesagt, übrigens.
Ära
Epoche, Zeit, Zeitraum; (bildungsspr.): Periode, Phase.
Arbeit
1. a) Beschäftigung, Tätigkeit, Verrichtung. b) Anstrengung, Mühe, Plage; (ugs.): Plackerei; (südd., österr. ugs.): Gefrett. c) Anstellung, Arbeitsplatz, Arbeitsstelle, Stelle; (ugs.): Job; (österr. ugs.): Hacken.
2. a) Opus, Produkt, Werk. b) Klassenarbeit, Klausur[arbeit]; (österr.): Schularbeit.
arbeiten
1. a) Arbeit leisten/verrichten, tätig sein. b) beruflich tätig sein, beschäftigt sein, erwerbstätig sein; (ugs.): arbeiten gehen; (österr. ugs.): hackeln. c) sich auseinandersetzen, sich befassen.
2. a) sich einsetzen, sich engagieren, hinarbeiten; (ugs.): sich starkmachen. b) Widerstand leisten; (geh.): aufbegehren; (bildungsspr.): rebellieren.
3. in Betrieb/Gang sein.
4. anfertigen, fertigen, herstellen, verfertigen.
arbeitslos
erwerbslos, stellenlos, unbeschäftigt.
Arbeitsplatz
Anstellung, Arbeitsstelle, Posten, Stelle, Stellung; (ugs.): Job.
Areal
Gebiet, Gelände, Komplex.
Ärger
1. Aufgebrachtheit; (geh.): Groll, Säuernis, Unmut, Unwillen; (ugs.): Rage.
PHR aufgespeicherter, berechtigter Ärger; Ärger erregen; über etw. Ärger empfinden; seinen Ärger an jmdm./etw. auslassen, in sich hineinfressen, hinunterschlucken, unterdrücken, verbergen.
2. Ärgernis, Unannehmlichkeit, Verdruss, Schererei, Trouble; (ugs. abwertend): Stunk, Theater; (südd., österr.): Anstand.
ärgerlich
1. aufgebracht, missgestimmt, verärgert, wütend, zornig; (geh.): erzürnt, ungehalten; (bildungsspr.): indigniert; (ugs.): böse, sauer.
2. leidig, unangenehm, unerfreulich, unliebsam; (schweiz.): ungefreut; (ugs.): blöd, dumm.
ärgern
Ärger bereiten/erregen, aufbringen, in Rage/Wut versetzen, verärgern, verstimmen, wütend machen; (schweiz.): föppeln; (geh.): erzürnen; (ugs.): auf die Palme bringen; (Jugendspr.): dissen.
ärgern, sich
ärgerlich sein/werden, böse sein/werden, wütend sein/werden, zornig sein/werden; (ugs.): sauer sein/werden; (salopp): geladen sein.
Ärgernis ↑ Ärger (2).
arglistig
[heim]tückisch, hinterlistig; (österr., schweiz. bildungsspr.): perfid; (abwertend): verschlagen.
arglos
1. harmlos, unschuldig.
2. ahnungslos, gutgläubig, leichtgläubig, vertrauensselig.
Argument
Begründung, Beweis, Erklärung, Rechtfertigung.
PHR ein scharfsinniges, schlagendes, schwerwiegendes, starkes, stichhaltiges, unhaltbares Argument; gewichtige, politische Argumente; Argumente für/gegen etw. anführen, geltend machen, vorbringen.
ZUS Gegenargument, Hauptargument.
argumentieren
begründen, belegen, den Beweis führen, rechtfertigen.
Argwohn
Misstrauen, [schlimme] Vermutung, Verdacht.
argwöhnen
befürchten, fürchten; (geh.): Argwohn hegen, Verdacht hegen.
argwöhnisch
misstrauisch, skeptisch, zweifelnd.
arm
1. a) bedürftig, existenzgefährdet, minderbemittelt, mittellos, unbemittelt, unvermögend; (ugs.): knapp bei Kasse, schlecht bei Kasse; (österr., schweiz. ugs.): stier. b) bescheiden, einfach, dürftig, karg, kärglich, spärlich; (abwertend): dürftig; (oft abwertend): simpel.
2. bedauernswert, bemitleidenswert, unglücklich.
PHR das arme Kind, das arme Tier, ein armes Schwein; arm dran sein.
ärmlich ↑ arm (1).
armselig
a) ↑ arm (1b). b) erbärmlich, jämmerlich; (geh. veraltend): bettelhaft.
Armut
a) Elend, Mittellosigkeit, Not; (bes. Rechtsspr.): Existenzgefährdung. b) Armseligkeit, Dürftigkeit, Mangel.
Aroma
1. Duft, Blume, Bouquet, Würze.
2. Würzmittel, Würzstoff.
aromatisch
blumig, wohlriechend, wohlschmeckend, würzig.
Arrangement
1. Anordnung; (bildungsspr.): Komposition.
2. Abmachung, Übereinkommen, Vereinbarung.
arrangieren
a) organisieren, veranstalten, verwirklichen; (bildungsspr.): realisieren. b) gestalten, gruppieren, strukturieren, zusammenstellen; (bildungsspr.): komponieren.
arrangieren, sich
sich abstimmen, sich besprechen, eine Einigung erzielen; (schweiz.): verkommen; (ugs.): sich zusammenraufen.
Arrest
Haft[strafe]; (ugs.): Knast; (Rechtsspr.): Freiheitsentzug, Verwahrung.
arrogant
anmaßend, überheblich; (geh.): vermessen; (abwertend): blasiert, eingebildet; (österr. abwertend): präpotent; (geh. abwertend): dünkelhaft; (ugs. abwertend): aufgeblasen.
Arroganz
Anmaßung, Einbildung, Überheblichkeit; (abwertend): Blasiertheit, Eingebildetheit; (geh. abwertend): Dünkel.
Art 
1. Eigenart, Eigentümlichkeit, Natur, Wesensart; (bildungsspr.): Naturell.
2. Verfahrensweise, Verhaltensweise, Vorgehensweise.
3. Benehmen; (bildungsspr.): Allüren; (ugs.): Benimm.
4. a) Sorte. b) (Biol.): Familie, Gattung, Rasse, Spezies.
artig
brav, folgsam, gehorsam.
Artikel
1. Abhandlung, Aufsatz, Beitrag.
2. Abschnitt, Paragraph.
3. Erzeugnis, Produkt, Ware.
artikulieren
1. aussprechen, sprechen.
2. ausdrücken, in Worte fassen/kleiden.
artikulieren, sich
a) sich ausdrücken. b) sich widerspiegeln, sich zeigen; (bildungsspr.): sich dokumentieren.
äsen
fressen, grasen, weiden.
Aspekt
Blickpunkt, Gesichtspunkt, Hinsicht; (bildungsspr.): Perspektive.
PHR den finanziellen, religiösen, sozialen, wirtschaftlichen Aspekt von etw. betonen; einen Aspekt von etw. herausarbeiten; etw. unter einem bestimmten Aspekt sehen, betrachten, untersuchen.
ZUS Hauptaspekt, Nebenaspekt, Teilaspekt.
Ass
Bester, Beste, Star; (bildungsspr.): Koryphäe; (ugs.): Bringer, Bringerin, Kanone; (salopp): Checker, Checkerin.
assimilieren
angleichen, anpassen, einfügen, eingliedern.
assistieren
behilflich sein, helfen, mithelfen, zuarbeiten, zur Hand gehen.
ästhetisch
geschmackvoll, schön, stilvoll.
astrein
1. einwandfrei; (ugs.): hasenrein, koscher.
2. großartig, sehr gut, sehr schön; (ugs.): spitze, super; (österr. ugs.): klass; (ugs., bes. südd., österr., schweiz.): sauber; (salopp): [echt] cool.
Asyl
1. Obdachlosenheim.
2. Zuflucht, Zufluchtsort.
Atelier
Studio.
Atem
Luft; (salopp): Puste.
atemberaubend
faszinierend, hinreißend; (ugs.): umwerfend.
atemlos
1. außer Atem; (ugs.): japsend; (salopp): außer Puste.
2. rasch; (ugs.): rasant.
3. gespannt, spannungsreich.
atmen
1. ächzen, hecheln, keuchen, Luft holen, pusten, röcheln, schnaufen; (ugs.): japsen, [nach] Luft schnappen.
2. ausströmen, erfüllt sein.
Atmosphäre
1. Luft[hülle], Luftschicht.
2. a) Ausstrahlung, Flair, Fluidum, Stimmung; (geh.): Gepräge.
PHR eine aufgeheizte, feindliche, frostige, gespannte, lockere, vergiftete Atmosphäre.
ZUR Arbeitsatmosphäre.
b) Ambiente, Milieu, Umgebung.
Atomenergie
Atomkraft, Kernenergie, Kernkraft.
Atomkraftwerk
AKW, Atommeiler, Atomreaktor, Kernkraftwerk, Kernreaktor, KKW; (Kernphysik): schneller Brüter.
Attacke
1. a) Angriff, Anschlag, Offensive, Übergriff. b) Kritik, Vorwurf.
2. (Sport): Angriff, Offensive, Sturm.
3. Anfall, Kolik; (Med.): Infarkt.
attackieren
a) angreifen; (ugs.): sich hermachen. b) kritisieren.
Attentat
Anschlag, Überfall.
Attest
a) Krankmeldung. b) Beglaubigung.
Attraktion
1. Anziehung, Anziehungskraft.
2. Glanzstück, Reißer, Schlager, Zugnummer; (ugs.): Hit.
attraktiv
1. begehrt, gefragt, zugkräftig; (geh.): verlockend.
PHR ein attraktiver Beruf, Preis, Standort.
2. anziehend, hübsch, reizvoll; (ugs.): sexy, toll; (österr., sonst ugs.): fesch.
Attrappe
Dummy, Schaupackung.
Attribut
1. Abzeichen, [Wesens]merkmal, Wesenszug; (bildungsspr.): Charakteristikum.
2. (Sprachw.): Attributivum, nähere Bestimmung.
ätzen
zerfressen; (Fachspr.): korrodieren.
auch
1. ebenfalls, ebenso, genauso, gleichfalls.
2. außerdem, darüber hinaus, dazu, überdies, zusätzlich; (österr.): weiters; (schweiz.): nebstdem.
3. selbst, sogar.
Audienz
[feierlicher/offizieller] Empfang.
aufarbeiten
1. nacharbeiten, nachholen.
2. aufpolstern, erneuern, überholen; (ugs.): aufmöbeln.
aufatmen
durchatmen, einatmen, erleichtert sein; (ugs.): erlöst/heilfroh sein; (südd., österr., schweiz. ugs.): aufschnaufen.
Aufbau
1. Errichtung, Installation, Installierung; (Papierdt.): Erstellung.
ZUS Gesellschaftsaufbau, Neuaufbau, Vermögensaufbau, Wiederaufbau.
2. Organisation, Organisierung.
3. Anordnung, Gliederung, Struktur; (bildungsspr.): Komposition, Konstruktion.
aufbauen
1. a) aufstellen, errichten; (Papierdt.): erstellen. b) wieder errichten/herrichten, wiederherstellen. c) bereitstellen, hinstellen.
2. gestalten, organisieren, schaffen.
3. fördern; (bildungsspr.): lancieren; (ugs.): groß herausbringen.
4. aufheitern, Mut zusprechen; (ugs.): aufmöbeln; (nachdrücklich): wieder aufrichten.
5. anordnen, gliedern, strukturieren.
6. a) ableiten, herleiten, zurückführen. b) beruhen, fußen, sich gründen; (schweiz.): sich abstützen.
aufbauen, sich
1. sich zusammensetzen aus.
2. aufkommen, entstehen, sich entwickeln.
3. sich aufstellen; (ugs.): sich aufpflanzen, sich hinbauen; (südd., schweiz. ugs.): hinstehen.
aufbäumen, sich
1. sich bäumen; (ugs.): sich auf die Hinterbeine stellen/setzen.
2. ↑ aufbegehren.
aufbauschen
1. ↑ aufblähen.
2. dramatisieren, übertreiben, viel Aufhebens machen; (ugs.): viel Wesens/Wind machen.
aufbauschen, sich
1. ↑ aufblähen, sich (1).
2. sich auswachsen, sich steigern, sich verschärfen.
aufbegehren
sich auflehnen, sich wehren, sich widersetzen; (bildungsspr.): rebellieren, revoltieren; (ugs.): aufmucken.
aufbereiten
behandeln, vorbereiten.
aufbessern
anheben, bessern, heben, verbessern.
aufbewahren
aufheben, bewahren, speichern, verwahren, zurücklegen.
aufbieten
1. aufwenden, einsetzen, daransetzen.
2. einsetzen, heranziehen, mobilisieren.
aufblähen
aufbauschen, rund/prall machen; (geh.): schwellen.
aufblähen, sich
1. sich aufbauschen, sich aufplustern, sich bauschen, sich blähen.
2. sich dick machen, prahlen, sich rühmen, viel Aufhebens von sich machen; (ugs.): angeben, protzen; (abwertend): sich brüsten, großtun; (ugs. abwertend): sich aufspielen.
aufblasen
aufpumpen, mit Luft/Gas füllen.
aufblasen, sich ↑ aufblähen, sich (2).
aufblicken
bewundern, verehren; (ugs.): anhimmeln.
aufblühen
1. ↑ aufbrechen (2a).
2. a) sich entfalten, sich [gut/prächtig] entwickeln, gedeihen. b) aufleben, neue Lebenskraft bekommen/schöpfen.
aufbrauchen
erschöpfen, verbrauchen; (ugs.): auf den Kopf hauen, verjubeln; (salopp): um die Ecke bringen.
aufbrausen
1. a) aufschäumen, aufsprudeln. b) einsetzen, losbrechen.
2. auffahren, außer sich geraten, explodieren, toben, wütend/zornig werden; (ugs.): aus der Haut fahren, ausflippen, ausrasten.
aufbrechen
1. a) aufschlagen, aufsprengen, gewaltsam öffnen; (ugs.): aufknacken; (salopp): knacken. b) aufreißen, hastig öffnen; (ugs.): aufmachen.
2. a) aufblühen, aufgehen, aufplatzen, erblühen. b) aufplatzen, aufreißen, auseinanderbrechen, platzen, zerbersten. c) sich bilden, entstehen.
3. sich aufmachen, weggehen; (ugs.): sich auf die Socken machen.
aufbringen
1. a) beschaffen, flüssigmachen; (ugs.): auftreiben, zusammenkratzen. b) aufbieten, zusammennehmen.
2. aufbekommen; (ugs.): aufkriegen.
3. einführen, verbreiten; (ugs.): in die Welt setzen.
4. a) ärgern, empören, erregen, erzürnen; (ugs.): auf die Palme bringen. b) aufhetzen, aufreizen, aufstacheln; (österr. ugs.): aufhussen.
Aufbruch
1. Abgang, Abmarsch, Weggang.
2. aufgebrochene Stelle, Bruch[stelle].
3. Anfang, Auftakt, Beginn, Start.
aufbürden
abschieben; (schweiz.): überbürden; (geh.): auferlegen; (ugs.): aufhalsen.
aufdecken
1. auflegen.
2. aufklären, entlarven; (geh.): enthüllen; (Jargon): outen; (Amtsspr.): offenlegen.
aufdonnern, sich
sich herausputzen; (ugs. abwertend): sich auftakeln.
aufdrängen
aufnötigen, hartnäckig anbieten; (ugs.): aufdrängeln.
aufdrängen, sich
1. aufdringlich sein, lästig fallen; (ugs.): sich an den Hals werfen, sich aufdrängeln.
2. sich aufzwingen, zwingend bewusst werden.
aufdrehen
1. a) aufschrauben; (ugs.): aufmachen. b) anschalten, einschalten; (ugs.): anmachen.
2. eindrehen; (ugs.): aufrollen, aufwickeln.
3. beschleunigen, Gas geben; (ugs.): zulegen; (salopp): auf die Tube drücken.
4. in Stimmung kommen.
aufdringlich
lästig, übergriffig, zudringlich; (abwertend): penetrant.
aufeinander
1. übereinander.
2. gegenseitig.
Aufenthalt
1. Anwesenheit.
2. Halt, Unterbrechung.
auferlegen ↑ aufbürden.
aufessen
verzehren; (geh.): verspeisen; (ugs.): verdrücken, verputzen; (österr. ugs.): zusammenessen; (derb): auffressen.
auffahren
1. kollidieren, rammen, zusammenstoßen.
2. auftischen, auftragen, reichen, servieren.
3. a) aufschrecken, hochfahren; (geh.): emporfahren. b) ↑ aufbrausen (2).
auffallen
die Aufmerksamkeit / die Blicke auf sich lenken/ziehen, ins Auge fallen.
auffällig
auffallend, unübersehbar; (geh. veraltend): ostensibel; (bes. Psychol.): salient.
auffangen
1. fangen, fassen, greifen, schnappen.
2. abschwächen, mildern, verringern.
3. fassen, festnehmen; (ugs.): erwischen.
4. hören, mitbekommen; (ugs.): aufschnappen.
auffassen
1. auslegen, deuten, verstehen.
2. erfassen, erkennen, verstehen; (geh.): fassen; (ugs.): durchblicken, kapieren; (salopp): checken, schnallen.
Auffassung
1. Anschauung, Ansicht, Einstellung, Meinung, Standpunkt, Urteil.
PHR eine herkömmliche, irrige, strenge, [weit]verbreitete Auffassung.
ZUS Arbeitsauffassung, Dienstauffassung, Lebensauffassung, Weltauffassung.
2. ↑ Auffassungsgabe.
Auffassungsgabe
Verstand; (ugs.): Grips, Köpfchen.
auffinden
entdecken, finden, vorfinden.
aufflackern ↑ aufflammen.
aufflammen
1. aufflackern, auflodern, flackern, lodern.
2. aufkommen, ausbrechen, zum Vorschein kommen.
auffliegen
1. aufflattern, sich aufschwingen; (geh.): aufstieben, emporfliegen.
2. aufspringen, sich öffnen.
3. fehlschlagen, misslingen, scheitern; (ugs.): hochgehen, platzen.
auffordern
a) nahelegen; (geh.): ersuchen; (bildungsspr.): appellieren. b) angehen, bitten, einladen.
Aufforderung
a) Appell, Bitte; (geh.): Ersuchen, Verlangen; (EDV): Reminder. b) Einladung.
auffressen
1. ↑ aufessen.
2. aufreiben, auslaugen, mitnehmen, strapazieren, zermürben; (ugs.): fertigmachen, kaputtmachen.
auffrischen
a) aufarbeiten, erneuern, überholen. b) aktivieren, wachrufen, wecken; (ugs.): aufpolieren.
aufführen
1. spielen, vorführen, zeigen; (geh.): darbieten.
2. anführen, auflisten.
aufführen, sich
sich benehmen, sich betragen, sich verhalten; (ugs.): sich anstellen; (österr., sonst veraltet): sich gehaben.
Aufgabe
1. a) Auftrag, Rolle, Verpflichtung; (geh.): Obliegenheit. b) Frage, Herausforderung, Problem. c) Hausaufgabe. d) Rechenaufgabe.
2. a) Abbruch, Einstellung. b) Verzicht; (geh.). Entsagung.
aufgeben
1. abliefern, zur Bahn/Post bringen.
2. als Aufgabe stellen, als Hausaufgabe geben; (ugs.): aufbrummen.
3. a) sich abgewöhnen, ablassen von, aufhören, einstellen, Schluss machen; (ugs.): aufstecken. b) sich trennen von, verzichten. c) abschreiben, verloren geben. d) die Waffen strecken, kapitulieren, resignieren; (geh.): die Segel streichen.
aufgebracht
empört, entrüstet, erbost, in Fahrt, verärgert; (geh.): ungehalten; (bildungsspr.): indigniert; (ugs.): auf hundertachtzig, in Rage.
aufgedonnert
herausgeputzt, zurechtgemacht; (ugs.): aufgebrezelt, aufgemacht, aufgemotzt.
aufgedreht
angeregt, animiert, in Stimmung; (ugs.): aufgekratzt; (österr. ugs.): dulliäh.
aufgedunsen
gedunsen, verquollen; (österr. ugs.): bamstig; (abwertend): schwammig.
aufgehen
1. aufsteigen, hervorkommen, sich zeigen.
2. a) aufspringen, sich öffnen. b) aufblühen, erblühen, sich öffnen.
3. aufkeimen, hervorkommen, sprießen.
4. a) sich hingeben, sich verschreiben, sich widmen. b) aufgesaugt werden, fusionieren, verschmelzen.
aufgekratzt ↑ aufgedreht.
aufgelegt
gelaunt; (bildungsspr.): disponiert.
aufgelöst
außer Fassung, erregt, verwirrt.
aufgeräumt
gut gelaunt, vergnügt, unbeschwert.
aufgeschlossen
empfänglich, interessiert, offen.
aufgeweckt
begabt, clever, gescheit, intelligent, klug, wach; (schweiz. ugs.): gefitzt.
aufgreifen
1. ergreifen, festnehmen; (ugs.): beim Wickel kriegen.
2. eingehen auf, zurückkommen auf.
aufhaben
1. tragen; (ugs.): anhaben.
2. geöffnet/offen haben.
aufhalsen
abschieben auf, abwälzen auf, belasten mit, zuschieben; (schweiz.): überbürden; (geh.): aufbürden; (ugs.): aufbrummen; (bayr., österr.): aufpelzen.
aufhalten
a) abblocken, abwehren, blockieren, stoppen, unterbinden. b) abhalten von, stören, unterbrechen.
aufhalten, sich
1. sich abgeben, sich auseinandersetzen, sich befassen, sich beschäftigen; (schweiz.): eintreten.
2. leben, sein, wohnen.
aufhängen
1. a) anbringen, an die Decke/Wand hängen; (ugs.): hinhängen. b) auflegen.
2. an den Galgen bringen, hinrichten; (emotional): aufknüpfen.
Aufhänger
1. (landsch.): Anhänger, Henkel.
2. Anlass, Einstieg.
aufheben
1. auflesen, aufnehmen, einsammeln, hochnehmen.
2. bewahren, verwahren, zurücklegen; (schweiz., sonst veraltend): versorgen.
3. a) abschaffen, annullieren, auflösen, beseitigen, für ungültig erklären, rückgängig machen. b) aufwiegen, ausgleichen. c) beenden.
aufheitern
aufrichten, aufmuntern, froher/heiterer stimmen, trösten.
aufheitern, sich
aufklaren, sonnig werden.
aufhetzen
aufreizen, aufwiegeln.
aufholen
a) aufarbeiten, gutmachen, nachholen; (ugs.): wettmachen. b) das Gleichgewicht herstellen, den Abstand verringern; (ugs.): Boden gutmachen.
aufhorchen
aufmerken, aufmerksam/hellhörig werden, stutzig werden.
aufhören
a) abbrechen, ausklingen, auslaufen, enden, sich legen, schließen; (geh.): sich neigen. b) aufgeben, aufkündigen, beenden, einstellen, nicht fortfahren, schließen, Schluss machen; (ugs.): aufstecken.
aufklappen
1. aufschlagen, öffnen; (ugs.): aufmachen.
2. hochklappen.
aufklären
1. bloßlegen, entschlüsseln, klären.
2. die Augen öffnen, informieren, unterrichten.
aufklären, sich
sich aufheitern, aufklaren, sonnig werden.
Aufklärung
1. Aufdeckung, Bloßlegung, Klärung, Lösung; (bes. schweiz.): Abklärung.
2. Aufschluss, Einblick, Information.
3. Spionage.
aufkleben
ankleben, befestigen, festmachen; (österr.): aufkaschieren; (ugs.): anmachen.
Aufkleber
Etikett, Sticker; (österr.): Pickerl; (schweiz.): Kleber.
aufkommen
1. a) sich abzeichnen, sich bilden, entstehen, sich entwickeln, sich zeigen, zum Vorschein kommen. b) im Schwange sein; (Jargon): hip sein; (Mode, Wirtsch.): aktuell werden.
2. bestreiten, bezahlen, finanzieren, unterhalten, zahlen; (ugs.): blechen.
3. sich behaupten, sich durchsetzen, fertig werden, gewachsen sein; (ugs.): ankönnen.
aufkreuzen
ankommen, sich einfinden, erscheinen; (ugs.): eintrudeln; (salopp): antanzen.
aufkündigen ↑ auflösen (3).
aufladen
a) beladen, verladen, vollladen, vollpacken. b) auflasten, zuschieben; (schweiz.): überbürden; (ugs.): aufhalsen; (salopp): unterjubeln; (österr., sonst landsch.): aufpelzen.
Auflage
1. Abdruck, Ausgabe, Edition.
2. Bedingung, Verpflichtung; (Wirtsch.): Konditionalität.
3. Belag, Beschichtung, Überzug; (Fachspr.): Coating.
auflauern
abfangen, abpassen, lauern.
Auflauf
Ansammlung, Menge.
auflaufen
1. a) auf Grund laufen, stranden. b) prallen, rammen. c) abgewiesen werden, keinen Anklang finden, zurückgewiesen werden; (ugs.): nicht ankommen; (salopp): abserviert werden.
2. sich anhäufen, anwachsen, größer/mehr werden, sich summieren, zusammenkommen.
aufleben
aufblühen, sich erholen, munter werden.
auflegen
1. a) aufdecken. b) aufhängen; (veraltend): abhängen. c) auftragen, sich schminken.
2. drucken, herausgeben, publizieren, verlegen.
auflehnen, sich
sich empören, Widerstand leisten, sich widersetzen; (geh.): aufbegehren; (bildungsspr.): rebellieren, revoltieren.
auflesen
1. a) aufheben, aufraffen; (bes. südd., österr.): aufklauben. b) bekommen; (ugs.): sich einfangen, sich holen.
2. entdecken; (ugs.): auftreiben; (salopp): aufgabeln.
auflockern
1. auflösen, lösen.
2. entspannen, zwangloser gestalten.
auflockern, sich
entkrampfen, [sich] entspannen, sich lockern.
auflösen
1. zerfallen/zergehen lassen.
2. aufbinden, lösen.
3. abschaffen, aufheben, aufkündigen, beseitigen, einstellen, stilllegen.
4. a) klären, beseitigen. b) entschlüsseln, enträtseln, erraten, lösen.
auflösen, sich
1. zerfallen, zergehen, sich zerteilen, zerrinnen; (bes. Fachspr.): sich verflüssigen.
2. aufgehen, sich lösen.
3. enden, nicht länger bestehen, sich zerstreuen.
4. sich klären.
aufmachen
1. aufknoten, aufknüpfen, aufschließen, aufschnüren, öffnen, aufschneiden.
2. eröffnen, gründen.
3. effektvoll gestalten/herrichten.
aufmachen, sich
aufbrechen.
Aufmachung
Ausstattung, Outfit; (ugs.): Aufmache; (abwertend): Aufzug.
aufmerken
1. achtgeben, aufpassen.
2. aufhorchen, hellhörig werden.
aufmerksam
1. andächtig, gesammelt, konzentriert, wachsam.
2. höflich, zuvorkommend.
Aufmerksamkeit
1. Konzentration, Sammlung.
2. Gefälligkeit, Zuvorkommenheit.
3. Gabe, kleines [Gast]geschenk, Präsent; (österr.): Mitgebringe; (fam.): Mitbringsel.
aufmöbeln
1. aufbessern, ausbessern, erneuern, reparieren; (ugs.): aufpeppen, aufpolieren, pimpen; (Jargon): upcyceln.
2. ↑ aufmuntern (1).
aufmucken
sich auflehnen, entgegentreten, entgegenwirken, opponieren, protestieren, sich widersetzen, rebellieren.
aufmuntern
1. a) aufheitern, aufrichten, trösten; (ugs.): aufmöbeln. b) anregen, beleben; (ugs.): aufmöbeln, in Schwung bringen; (abwertend): aufputschen.
2. bestärken, ermuntern, ermutigen.
aufmüpfig ↑ aufsässig (a).
Aufnahme
1. Aufzeichnung, Übertragung; (bes. Rundf., Ferns.): Mitschnitt.
2. Bild, Foto, Selfie, Wiedergabe.
3. Eintragung, Erfassung, Listung.
aufnehmen
1. aufheben, auflesen, aufraffen, aufsuchen, hochheben; (südd., schweiz., österr.): lupfen.
2. beherbergen, unterbringen.
3. a) beitreten lassen, einschreiben, eintragen. b) anstellen, einstellen. c) mit einbeziehen; (bildungsspr.): integrieren.
4. aufschreiben, [schriftlich] festhalten.
5. ablichten, fotografieren, filmen.
aufnötigen
aufdrängen.
aufopfern, sich
sich einsetzen, sich opfern.
aufpassen
a) achtgeben, aufmerksam sein. b) beaufsichtigen, hüten, sich kümmern; (schweiz.): gaumen; (südd., österr.): schauen.
aufpeitschen
aufstacheln; (geh.): aufrühren; (ugs.): anheizen, in Schwung bringen; (abwertend): aufputschen.
aufplatzen
aufbrechen, aufgehen, aufspringen, sich öffnen, platzen.
aufplustern
aufbauschen, übertreiben; (ugs.): viel Wind machen.
aufplustern, sich
a) sich aufbauschen, sich aufblähen, sich bauschen, sich plustern. b) sich herausstreichen; (abwertend): sich aufblähen, [sich] großtun; (ugs. abwertend): sich aufspielen.
aufprallen
aufschlagen, auftreffen, prallen.
Aufpreis
Aufschlag, Zuschlag; (südd., österr., schweiz.): Aufzahlung.
aufpumpen
aufblasen.
aufputschen
1. aufhetzen, aufwiegeln.
2. anregen, aufpeitschen; (ugs.): aufpulvern, in Schwung bringen.
aufquellen
1. anschwellen, schwellen.
2. aufsteigen, emporsteigen, hochsteigen.
aufraffen
aufheben, auflesen, aufnehmen; (bes. südd., österr.): aufklauben.
aufraffen, sich
a) sich erheben, sich hochraffen, sich hochstemmen. b) sich aufschwingen, sich durchringen, sich überwinden; (ugs.): sich aufrappeln.
aufrappeln, sich
a) ↑ aufraffen, sich (a). b) sich aufraffen, sich erholen; (ugs.): sich berappeln, sich hochrappeln.
aufräumen
1. Ordnung machen/schaffen; forträumen, wegräumen.
2. abschaffen, aus der Welt schaffen, beseitigen, entfernen.
aufrecht
1. aufgerichtet, gerade.
2. anständig, integer, rechtschaffen, redlich; (schweiz.): recht.
aufrechterhalten
beibehalten, bestehen lassen, bewahren.
aufregen
beunruhigen, erregen.
aufregen, sich
1. außer sich geraten, in Erregung geraten; (österr. ugs.): sich aufpudeln, sich antun.
2. sich ärgern, sich empören, sich entrüsten, sich erregen.
aufregend
dramatisch, erlebnisreich, erregend, spannend.
Aufregung
a) Erregung. b) Durcheinander, Konfusion, Verwirrung; (ugs. abwertend:) Affenzirkus.
aufreiben
erschöpfen, zermürben; (geh.): aufzehren; (ugs.): fertigmachen, schlauchen.
aufreiben, sich
1. sich wund reiben, sich aufscheuern.
2. sich abmühen, sich abplagen, sich verausgaben; (ugs.): sich abschuften; (salopp): sich abrackern.
aufreißen
1. öffnen; (geh.): aufbrechen.
2. öffnen; (ugs.): aufsperren.
3. platzen, reißen.
4. skizzieren, umreißen.
aufrichten
1. hochrichten, in die Höhe richten.
2. aufbauen, errichten.
3. aufmuntern, Mut zusprechen, trösten, Trost spenden; (ugs.): aufmöbeln.
aufrichten, sich
1. sich aufsetzen, sich erheben.
2. Mut fassen; (ugs.): sich aufrappeln, sich zusammenraffen.
aufrichtig
echt, ehrlich, unverstellt; (geh.): lauter, wahr.
aufrollen
a) aufspulen, aufwickeln. b) eindrehen, einrollen, wickeln. c) aufkrempeln, hochkrempeln.
aufrücken
1. sich anschließen, nachrücken, vorrücken, sich zugesellen; (ugs.): durchtreten; (Sport): auflaufen.
2. aufsteigen; (bildungsspr.): arrivieren; (ugs.): die Treppe rauffallen.
Aufruf
1. Aufforderung; (bildungsspr.): Appell.
2. Aktivierung, Start; (EDV): Abfrage.
aufrufen
1. nennen, rufen.
2. a) auffordern; (bildungsspr.): appellieren. b) hervorrufen, wachrufen, wecken.
3. aktivieren, in Gang setzen; (EDV): abrufen.
Aufruhr
1. Aufstand, Erhebung, Rebellion, Revolte, Unruhen; (schweiz.): Unrast.
2. Erregung, Wallung.
aufrühren
1. a) auslösen, entfesseln, erregen, wecken. b) zurückkommen auf; (ugs. abwertend): aufwärmen.
2. aufregen, aufwühlen, erregen.
aufrührerisch
aufsässig, aufständisch, rebellisch; (schweiz.): auflüpfisch; (landsch.): aufmüpfig.
aufrüsten
rüsten.
aufrütteln
anstacheln, aufstacheln, wachrütteln.
aufsagen
1. deklamieren, rezitieren, vortragen.
2. aufkündigen, beenden.
aufsammeln
aufheben, auflesen, aufnehmen; (bes. südd., österr.): aufklauben.
aufsässig
a) bockig, störrisch, trotzig, widerspenstig; (landsch.): aufmüpfig. b) ↑ aufrührerisch.
Aufsatz
Abhandlung, Artikel, Beitrag.
aufsaugen
aufnehmen, einsaugen; (Naturw.): absorbieren.
aufscheuchen
aufjagen, aufschrecken, aufstöbern, hochscheuchen.
aufscheuern, sich
sich aufreiben, sich aufschürfen; (südd., österr. ugs.): sich fretten.
aufschieben
1. öffnen; (ugs.): aufmachen.
2. hinausschieben, hinauszögern, verschieben, vertagen; (Psychol., sonst geh.): prokrastinieren; (österr., schweiz. Amtsspr.): erstrecken.
Aufschlag
1. Aufprall; (ugs.): Plumps.
2. Aufpreis, Zuschlag; (südd., österr., schweiz.): Aufzahlung.
3. Manschette, Stulpe.
aufschlagen
1. aufprallen, auftreffen.
2. aufschürfen, aufstoßen, verletzen.
3. hochklappen, umschlagen.
4. aufbauen, aufrichten, aufstellen.
5. a) anheben, erhöhen, heraufsetzen. b) hinzurechnen, zuschlagen. c) ansteigen, sich erhöhen, steigen.
aufschließen
1. aufmachen, öffnen.
2. aufrücken, nachrücken.
Aufschluss
Aufklärung, Auskunft, Einblick.
aufschlüsseln
aufgliedern, aufteilen, klassifizieren, ordnen.
aufschlussreich
informativ, interessant.
aufschnappen
erfahren, hören, mitbekommen; (ugs.): mitkriegen.
aufschneiden
1. öffnen; (ugs.): aufmachen.
2. in Scheiben/Stücke schneiden, vorschneiden, zerlegen; (Kochk.): tranchieren.
3. prahlen, sich rühmen; (ugs.): angeben, protzen; (abwertend): sich aufblähen, großtun; (ugs. abwertend): sich aufspielen.
Aufschneider, Aufschneiderin
(ugs.): Angeber, Angeberin, Prahlhans, Protz.
1aufschrecken
1. aufscheuchen, hochscheuchen, hochschrecken.
2. alarmieren, beunruhigen.
2aufschrecken
auffahren, hochfahren, hochschrecken.
aufschreiben
aufzeichnen, schriftlich festhalten, notieren, vermerken.
Aufschub
Fristverlängerung, Verschiebung, Verzögerung; (bildungsspr.): Prokrastination.
aufschwatzen
aufdrängen, aufnötigen; (ugs.): andrehen.
aufschwingen, sich
sich aufraffen; (ugs.): sich aufrappeln, sich einen Ruck geben.
Aufschwung
Aufwärtsentwicklung, Boom; (geh.): Blüte.
Aufsehen
Aufregung, Beachtung, Überraschung, Verwunderung.
Aufseher, Aufseherin
Aufsicht, Wache, Wächter, Wächterin, Wärter, Wärterin.
auf sein
1. geöffnet sein, offen sein, offen stehen.
2. aufgestanden sein, munter sein.
aufsetzen
1. aufstülpen, setzen.
2. auf den Herd stellen.
3. abfassen, schreiben, skizzieren, verfassen, zu Papier bringen, zusammenstellen; (geh.): aufs Papier werfen, niederlegen; (Papierdt.): erstellen.
4. anbringen, aufnähen; (landsch.): aufflicken; (Textilw., Schneiderei): applizieren.
5. aufrecht hinsetzen, aufrichten.
Aufsicht
1. Beaufsichtigung, Überwachung.
2. ↑ Aufseher, Aufseherin.
aufsitzen
1. aufsteigen, besteigen, sich in den Sattel schwingen.
2. hereinfallen.
3. im Stich gelassen werden; (ugs.): versetzt werden.
aufspalten
auseinandernehmen, durchhacken, durchspalten, spalten, teilen, trennen, zerlegen, zerteilen; (landsch. veraltend): spleißen.
aufspalten, sich
spalten.
aufspannen
a) auseinanderfalten, öffnen; (ugs.): aufmachen. b) befestigen, spannen.
aufsparen
aufheben, sparen, zurücklegen; (veraltet): versparen.
aufsperren
a) weit öffnen; (ugs.): aufreißen, weit aufmachen. b) aufschließen, öffnen; (ugs.): aufmachen.
aufspielen
Musik machen, musizieren, spielen.
aufspielen, sich ↑ aufschneiden (3).
aufsplittern
auflösen, aufspalten, spalten.
aufsprengen
mit Gewalt öffnen, sprengen.
aufspringen
1. auffahren, aufschnellen, hochspringen; (schweiz. ugs.): aufjucken.
2. aufbrechen, aufgehen, aufplatzen, sich öffnen.
aufspüren
auffinden, aufstöbern, entdecken; (österr.): stellig machen; (ugs.): auftreiben, auftun, herausbringen, herauskriegen, rausbekommen; (bes. EDV): tracken.
aufstacheln
1. ↑ aufwiegeln.
2. anspornen, mobilisieren, motivieren.
Aufstand
Erhebung, Meuterei, Rebellion, Revolte, Unruhen.
aufständisch
aufrührerisch, meuternd; (bildungsspr.): rebellierend, revoltierend.
aufstapeln
aufschichten, auftürmen, stapeln; (schweiz.): aufbeigen.
aufstauen, sich
sich ansammeln, sich anstauen.
aufstecken
aufgeben, begraben, fahren lassen; (ugs.): abschreiben.
aufstehen
a) sich erheben. b) (ugs.): aus den Federn kommen/kriechen.
aufsteigen
1. (ugs.): klettern.
2. emporsteigen, hinaufsteigen.
3. aufkommen, entstehen, wach werden.
4. aufrücken, vorwärtskommen; (bildungsspr.): arrivieren; (ugs.): die Treppe rauffallen.
aufstellen
1. aufbauen, hinstellen, stellen, anordnen.
2. einrichten, formieren, gruppieren, zusammenstellen.
3. abfassen, anfertigen, erarbeiten.
aufstellen, sich
antreten, Aufstellung nehmen, sich formieren.
Aufstellung
Index, Katalog, Liste, Register, Zusammenstellung; (südwestd., schweiz.): Rodel.
Aufstieg
a) Aufschwung, Boom; (geh.): Blüte. b) Beförderung, Karriere.
aufstöbern
1. aufscheuchen, aufschrecken.
2. ↑ aufspüren.
aufstocken
1. erhöhen.
2. anheben, vergrößern, vermehren; (schweiz.): äufnen.
aufstoßen
1. öffnen; (ugs.): aufmachen.
2. aufschlagen, verletzen.
3. (ugs.): rülpsen; (fam.): [ein] Bäuerchen machen.
aufsuchen
besuchen, hingehen; (ugs.): hereinschauen, vorbeikommen, vorbeischauen.
auftakeln, sich
sich fein machen, sich herausputzen; (ugs.): sich aufbrezeln, sich aufdonnern, sich aufmachen.
Auftakt
Anfang, Beginn, Start.
PHR ein gelungener, vielversprechender Auftakt.
ZUS Auftaktveranstaltung, Prozessauftakt, Saisonauftakt.
auftauchen
1. (geh.): emportauchen; (ugs.): hochkommen.
2. a) erkennbar werden, in Erscheinung treten, sichtbar werden. b) ↑ auftreten (3a). c) ↑ auftreten (3b).
auftauen
1. abtauen, schmelzen, tauen.
2. aufleben, aus sich herausgehen, seine Scheu ablegen/verlieren.
aufteilen
einteilen, gliedern, teilen, unterteilen.
auftischen
auftragen, reichen, servieren.
Auftrag
1. Anweisung, Aufgabe, Befehl; (Amtsspr.): Weisung.
2. Bestellung.
auftragen
1. ↑ auftischen.
2. aufbringen, streichen, verteilen.
3. anweisen, beauftragen, befehlen.
auftreffen
aufprallen, aufschlagen, aufstoßen.
auftreiben
1. [auf]blähen, aufschwellen.
2. ↑ aufspüren.
auftrennen
lostrennen, trennen.
auftreten
1. die Füße aufsetzen.
2. a) sich aufführen, sich benehmen. b) fungieren, hervortreten. c) erscheinen, mimen, spielen, verkörpern.
3. a) auftauchen, sich einfinden, sich einstellen, erscheinen. b) aufkommen, auftauchen, sich entwickeln; (Fachspr., sonst veraltet): emergieren.
Auftreten
Benehmen, Betragen, Gebaren, Gehaben, Verhalten.
Auftrieb
Schwung; (bildungsspr.): Drive, Elan.
Auftritt
1. Akt, Nummer, Vorführung.
2. Auseinandersetzung, Streit[igkeit], Szene; (ugs.): Krach.
auftrumpfen
seine Überlegenheit ausspielen/zeigen.
auftun
1. auf den Teller legen; (geh.): vorlegen.
2. aufsetzen, aufstülpen, setzen.
auftürmen ↑ aufstapeln.
auftürmen, sich
sich aufhäufen, sich stapeln, sich türmen.
aufwachen
wach werden; (geh.): erwachen.
aufwachsen
groß werden, heranwachsen.
Aufwand
a) Einsatz. b) Aufwendungen, Ausgaben, Kosten. c) Aufheben, Prunk, Verschwendung; (ugs.): Rummel.
aufwändig ↑ aufwendig.
aufwärmen
1. wärmen, warm/heiß machen.
2. aufleben lassen, ausgraben, wieder aufrollen, wieder zur Sprache bringen.
aufwärmen, sich
sich wärmen, sich warm machen.
aufwärts
bergauf, hinauf, nach oben; (geh.): empor.
aufwärtsgehen
bergauf gehen, besser werden, sich bessern.
aufwaschen
abwaschen, [Geschirr] spülen.
aufwecken
aus dem Schlaf reißen, wach küssen, wach rütteln, wecken.
aufweisen
a) aufzeigen, hinweisen. b) besitzen, gekennzeichnet sein, zeigen.
aufwenden
aufbieten, aufbringen.
aufwendig
1. kostspielig, teuer.
2. luxuriös; (österr. salopp): bamstig; (ugs.): protzig.
aufwerfen
1. aufhäufen, auftürmen.
2. anreißen, anschneiden, ansprechen, berühren, zu sprechen kommen auf.
aufwerten
anheben, aufbessern, steigern.
aufwickeln
1. a) aufrollen, einrollen. b) aufrollen, hochkrempeln.
2. auspacken, auswickeln.
aufwiegeln
anstacheln; (abwertend): aufputschen, aufhetzen.
aufwiegen
ausgleichen, wettmachen.
aufwirbeln
hochwirbeln, in die Luft wirbeln.
aufwischen
(nordd.): aufnehmen; (landsch., bes. rhein., südd., schweiz.): aufputzen.
aufwühlen
1. aufpeitschen, aufrühren.
2. erregen, in Erregung/Unruhe versetzen; mitnehmen, nahegehen.
aufzählen
anführen, aufführen, auflisten.
aufzeichnen
1. skizzieren, zeichnen; (Technik): aufreißen.
2. a) aufschreiben, schriftlich festhalten, niederschreiben, notieren. b) eine Aufnahme machen; (bes. Rundf., Ferns.): mitschneiden.
Aufzeichnung
a) Manuskript, Niederschrift, Notiz, Vermerk. b) Aufnahme; (bes. Rundf., Ferns.): Mitschnitt.
aufzeigen
darlegen, nachweisen, zeigen; (bildungsspr.): dokumentieren.
aufziehen
1. [auf]hissen, hochziehen.
2. a) öffnen; (ugs.): aufmachen. b) entkorken.
3. großziehen, heranziehen.
4. arrangieren, organisieren, veranstalten.
5. foppen, hänseln, necken, veralbern; (schweiz.): föppeln; (ugs.): anpflaumen.
Aufzug
1. Fahrstuhl, Lift, Paternoster.
2. Aufmachung, Kleidung; (ugs.): Kluft; (salopp): Klamotten.
3. Akt.
aufzwingen
aufdrängen, aufnötigen, vorschreiben; (geh.): aufbürden, auferlegen; (bildungsspr.): diktieren; (ugs.): andrehen.
Augenblick
Atemzug, Minute, Moment, Nu, Sekunde, Weilchen, Weile; (geh.): Momentum.
augenblicklich
1. auf der Stelle, sofort, unverzüglich.
2. aktuell, derzeitig, momentan.
augenfällig
auffällig, nicht zu übersehen, unübersehbar.
1aus
1. von, von … her.
2. aufgrund, infolge, wegen.
2aus
1. abgetan, beendet, Schluss, vorbei, vorüber, zu Ende.
2. ausgegangen, aushäusig, außer Haus.
ausarten
ausufern, sich auswachsen zu; (bes. schweiz.): überborden.
ausbaden
büßen, einstehen, geradestehen, haften, herhalten; (salopp): ausbügeln.
ausbedingen, sich
sich ausbitten, bestehen auf, verlangen; (österr.) austragen.
ausbessern
a) instand setzen, reparieren, wiederherstellen; (bes. südd., österr., schweiz.): richten. b) beheben, beseitigen.
ausbeulen
1. ausweiten; (ugs.): ausleiern; (landsch.): ausbeuteln.
2. aushämmern, glätten.
Ausbeute
Ertrag, Gewinn, Nutzen, Plus; (oft abwertend): Profit.
ausbeuten
1. ausschöpfen, auswerten, verwerten, sich zunutze machen.
2. aussaugen, missbrauchen; (ugs.): schröpfen; (salopp): melken.
ausbezahlen
a) auszahlen, bezahlen, zahlen. b) entlohnen; (schweiz.): entlöhnen. c) abfinden, entschädigen.
ausbilden
1. a) anleiten, anlernen, anweisen, einweisen, schulen, unterrichten; (geh.): unterweisen. b) fördern, zur Entfaltung bringen.
2. a) bilden, entfalten, hervorbringen. b) gestalten, herstellen, produzieren.
Ausbildung
1. Lehre, Schulung, Training, Unterricht.
2. Entfaltung, Entstehung, Entwicklung.
ausbitten, sich
a) bitten; erbetteln, erflehen, wünschen; (geh.): erbitten, ersuchen. b) fordern, verlangen; (geh.): sich ausbedingen.
ausbleiben
a) nicht eintreten. b) nicht erscheinen/kommen; (geh.): fernbleiben. c) nicht heimkommen/zurückkommen. d) stocken, aussetzen.
Ausblick
a) Aussicht, Blick, Sicht. b) Voraussicht.
ausbooten
absetzen, entmachten, stürzen, verdrängen; (ugs.): abservieren, kaltstellen.
ausbrechen
1. erbrechen, sich übergeben.
2. entkommen, fliehen, flüchten; (ugs.): abhauen, durchbrennen, türmen.
3. aus der Kurve getragen werden, ins Schleudern geraten.
4. beginnen, einsetzen, entstehen, losbrechen, um sich greifen.
5. eruptieren.
ausbreiten
1. auseinanderbreiten, entfalten.
2. öffnen, spreizen.
3. darlegen.
ausbreiten, sich
1. a) sich verbreiten, sich vermehren, zunehmen. b) um sich greifen. c) sich ausdehnen, sich erstrecken.
2. sich auslassen, sich ergehen.
3. (ugs.): sich breitmachen.
ausbrüten
1. bebrüten, brüten; (Fachspr.): erbrüten; (Jägerspr., landsch.): ausbringen.
2. sich ausdenken; (ugs.): aushecken.
3. bekommen, krank werden, sich zuziehen.
ausbügeln
aus der Welt schaffen, bereinigen; (ugs.): einrenken.
ausbürgern
ausweisen; (Politik, Rechtsspr.): expatriieren.
Ausdauer
Beharrlichkeit, Beständigkeit; (ugs. scherzh.): Sitzfleisch.
ausdauernd
beharrlich, beständig, geduldig, unermüdlich, unverdrossen.
ausdehnen
1. ausweiten, dehnen.
2. in die Länge ziehen, verlängern; (bes. österr.): prolongieren.
ausdehnen, sich
1. sich ausbreiten, sich ausweiten, sich erstrecken.
2. andauern, anhalten, sich hinziehen.
ausdenken, sich
ausklügeln, sich ausmalen, sich überlegen, sich vorstellen; (ugs.): ausknobeln.
ausdrehen
abdrehen, abschalten, abstellen.
Ausdruck
1. Begriff, Bezeichnung, Terminus, Wort.
2. Ausdrucksweise, Stil.
3. Kennzeichen, Merkmal.
4. Miene, Züge.
ausdrücken
1. auspressen, ausquetschen.
2. äußern, aussprechen, zum Ausdruck bringen; (geh.): bekunden.
3. deutlich werden lassen, verraten, widerspiegeln, zeigen.
ausdrücken, sich
1. sich äußern, formulieren, reden, sprechen.
2. sich abzeichnen, sich zeigen.
ausdrücklich
besonders, nachdrücklich, unmissverständlich.
auseinandergehen
1. a) sich zerstreuen. b) sich trennen.
2. entzweigehen, zerbrechen; (ugs.): kaputtgehen.
3. sich gabeln, sich verzweigen.
4. abweichen, nicht übereinstimmen; (bildungsspr.): differieren, divergieren.
5. zunehmen; (ugs.): aufgehen wie ein Hefekloß, in die Breite gehen.
auseinandersetzen
darlegen, erklären, erläutern; (ugs.): klarmachen.
auseinandersetzen, sich
sich befassen, sich beschäftigen, sich vertiefen; (meist abwertend): sich abgeben.
Auseinandersetzung
a) Debatte, Diskussion, Erörterung; (bildungsspr.): Disput. b) Differenz, Streit, Unstimmigkeit; (bildungsspr.): Kontroverse; (ugs.): Krach. c) Gefecht, Kampf, Zusammenstoß.
auserwählt
ausgesucht, berufen, bestimmt, vorgesehen; (geh.): ausersehen.
ausfahren
1. abfahren, auslaufen, hinausfahren.
2. spazieren fahren; (ugs.): herumkutschieren.
3. ausliefern, liefern; (Amtsspr.): zustellen.
Ausfall
Einbuße, Verlust, Wegfall.
ausfallen
1. ausgehen, herausfallen, sich lösen.
2. a) abgesagt/abgesetzt werden, ins Wasser fallen; (ugs.): abgeblasen werden; (salopp): flachfallen. b) ausbleiben, wegfallen. c) aussetzen, nicht mehr funktionieren, versagen; (ugs.): streiken.
3. beschaffen/geartet sein, geraten.
ausfallend
beleidigend, dreist, frech, unverfroren; (bildungsspr.): impertinent.
ausfertigen
a) ausschreiben, ausstellen. b) anfertigen, ausarbeiten, verfassen; (Papierdt.): erstellen.
ausfindig machen
auffinden, aufspüren, aufstöbern, auskundschaften, ausmachen, nachverfolgen; (österr.): stellig machen; (österr., schweiz.): eruieren; (ugs.): auftreiben.
ausfliegen
1. ausgehen, ausschwärmen, fortgehen, spazieren fahren/gehen, weggehen.
2. abtransportieren, fortbringen, hinausfliegen.
ausflippen
a) (ugs.): sich abseilen, sich absetzen; (Jargon): aussteigen. b) die Nerven verlieren; (ugs.): ausrasten, durchdrehen, hochgehen. c) hingerissen sein; (ugs.): abfahren, weg sein.
Ausflucht
Ausrede, Vorwand.
Ausflug
Roadtrip, Wanderung; (ugs.): Trip; (veraltend): [Land]partie; (ugs. veraltend): Spritzfahrt; (veraltet): Lustfahrt.
ausfragen
ausforschen, aushorchen; (ugs.): ausquetschen, löchern.
Ausfuhr
Außenhandel, Export.
ausführen
1. spazieren führen; (ugs.): Gassi führen/gehen.
2. exportieren.
3. a) abwickeln, durchführen, erfüllen, erledigen, verrichten, verwirklichen; (schweiz.): bodigen. b) vollziehen.
4. a) ausarbeiten. b) gestalten, herstellen, verfertigen.
5. abhandeln, behandeln, darlegen, darstellen, erläutern.
ausführlich
eingehend, in allen Einzelheiten; (bildungsspr.): detailliert.
PHR ein ausführlicher Bericht; ausführliche Gespräche, Informationen; etw. ausführlich darstellen, schildern, beantworten; sich ausführlich einem Thema widmen.
Ausführung
1. Durchführung, Verwirklichung, Erledigung.
2. Ausstattung, Qualität.
Ausführungen
Darlegung.
ausfüllen
1. beschreiben, eintragen.
2. auslasten, befriedigen.
Ausgabe
1. Schalter, Stelle.
2. Aufwendung, Auslage, Kosten; (ugs.): Unkosten.
3. Auflage, Edition.
4. Folge, Nummer.
5. Ausführung, Modell, Version.
Ausgangspunkt
a) Anfang, Beginn, Start. b) Anlass, Basis, Grundlage, Ursprung.
ausgeben
1. a) austeilen, geben, verteilen. b) anbieten, auf den Markt bringen, verkaufen, offerieren.
2. a) aufwenden, [be]zahlen. b) spendieren; (ugs.): ausspucken.
3. vorgeben, vortäuschen.
ausgebucht
belegt, reserviert, vergeben, voll; (österr.): komplett.
ausgedient
abgenutzt, abgetragen, gebraucht, lädiert, verschlissen.
ausgefallen
extravagant, nicht alltäglich, ungewöhnlich; (ugs.): fancy, verrückt.
ausgeglichen
a) harmonisch, in sich ruhend. b) gleichmäßig, schwankungsfrei; (auch Fachspr.): stabil.
ausgehen
1. sich amüsieren, essen gehen, sich vergnügen.
2. a) herrühren, stammen, vorgebracht/vorgeschlagen werden, zurückgehen auf. b) ausstrahlen, ausströmen, verbreiten.
3. annehmen, voraussetzen, zugrunde legen.
4. abzielen, anlegen, aus sein auf, bezwecken, es abgesehen haben auf.
5. sich erschöpfen, zu Ende gehen; (geh.): schwinden, zur Neige gehen.
6. ausfallen.
ausgeklügelt
clever, raffiniert, scharfsinnig.
ausgelassen
fröhlich, lustig, übermütig; (ugs.): aufgedreht; (österr. ugs.): dulliäh.
ausgemacht
1. beschlossen, besiegelt, sicher.
2. ausgesprochen, offensichtlich, vollkommen.
ausgenommen
abgesehen von, außer, bis auf; (schweiz.): bis an.
ausgeprägt
auffallend, deutlich, unübersehbar.
ausgerechnet
gerade.
ausgereift
abgerundet, ausgefeilt, durchdacht.
ausgeschlafen
clever, gewitzt, intelligent, klug; (schweiz., sonst veraltend): vif.
ausgeschlossen
a) undenkbar, unmöglich. b) auf [gar] keinen Fall, kein Gedanke, unter keinen Umständen. c) unerwünscht, unwillkommen.
ausgeschnitten
dekolletiert; (scherzh.): offenherzig.
ausgesprochen
a) ausgeprägt, deutlich, sehr groß. b) ↑ sehr.
ausgesucht
exquisit, fein, hervorragend, vortrefflich, vorzüglich; (geh.): [aus]erlesen.
ausgewogen
a) ausgeglichen, gleichgewichtig, harmonisch. b) abgerundet, ausgereift, durchdacht, reif.
ausgezeichnet
erstklassig, großartig, vorzüglich; (ugs.): spitze, [echt] super; (österr. ugs.): klass; (ugs., bes. südd., österr., schweiz.): sauber [sauber].
ausgiebig
ausgedehnt, reichlich; (emotional): sattsam.
ausgießen
auskippen, ausleeren, ausschütten.
Ausgleich
a) (Rechtsspr.): Vergleich. b) Entschädigung, Ersatz; (österr., sonst veraltet): Refundierung.
ausgleichen
1. aufheben, beilegen, mildern, regeln, schlichten, vermitteln, verringern, versöhnen; (bildungsspr.): nivellieren; (ugs.): einrenken, hinbiegen.
2. aufwiegen; (bildungsspr., Fachspr.): kompensieren; (ugs.): wettmachen.
ausgleichen, sich
1. sich aufheben, sich ausbalancieren, sich einpendeln, ins Gleichgewicht kommen.
2. sich mildern, sich nivellieren.
ausgraben
hervorholen, wieder aufleben lassen, wieder ins Gedächtnis rufen, wieder mit Leben erfüllen; (ugs.): auskramen, hervorkramen.
Ausguss
a) Abwaschbecken, Spülbecken; (österr.): Abwasch; (schweiz.): Schüttstein. b) Abfluss, Ausfluss.
aushalten
1. ausstehen, ertragen, leiden, verkraften; (ugs.): durchmachen, wegatmen, weglächeln.
2. jmdm./einer Sache gewachsen sein, nicht ausweichen, standhalten, widerstehen.
3. durchhalten, nicht von der Stelle weichen, standhalten; (geh.): ausharren.
4. freihalten, unterhalten, versorgen.
aushandeln
abmachen, ausmachen, vereinbaren.
aushändigen
abgeben, abliefern, ausgeben, überreichen; (österr. Amtsspr.): ausfolgen.
Aushang
Anschlag.
1aushängen
angeschlagen sein.
2aushängen
1. anbringen, anschlagen.
2. ↑ ausheben (2).
ausharren
aushalten, durchhalten, sich gedulden, nicht aufgeben; (ugs.): nicht schlappmachen.
ausheben
1. ausschachten, ausschaufeln, auswerfen.
2. aus den Angeln heben, aushängen.
3. auffinden, aufgreifen, ausfindig/dingfest machen, festnehmen, verhaften; (ugs.): erwischen, schnappen.
aushecken ↑ ausklügeln.
aushelfen
a) geben, zur Verfügung stellen. b) einspringen, unterstützen; (geh.): beispringen.
aushöhlen
schwächen, untergraben, zersetzen.
ausholen
umständlich erzählen, sich auslassen.
aushorchen
ausfragen, befragen; (ugs.): ausquetschen.
auskennen, sich
gut Bescheid wissen, kundig sein, verstehen, vertraut sein; (ugs.): den Durchblick haben.
auskippen ↑ ausgießen (1).
ausklammern
ausschließen, aussparen, beiseitelassen, fortlassen, nicht behandeln, sich schenken, unerwähnt lassen.
Ausklang
Abschluss, Ausgang, Ende, Schluss.
auskleiden
1. ausziehen; (geh.): entkleiden.
2. auslegen, ausschlagen, füttern.
auskleiden, sich
sich ausziehen; (geh.): sich entkleiden; (schweiz. ugs.): sich abziehen; (ugs. scherzhaft): alle/die Hüllen fallen lassen.
ausklingen
1. verhallen, verklingen.
2. ausgehen, enden, zu Ende gehen.
ausklinken
außer sich geraten, die Beherrschung verlieren; (ugs.): ausflippen, ausrasten.
ausklinken, sich
sich absondern, sich zurückziehen, sich verkriechen; (bes. österr.): sich einkasteln.
ausklügeln
sich ausdenken; (ugs.): aushecken, austüfteln.
ausknipsen
abschalten, abstellen, ausschalten; (ugs.): ausmachen.
auskommen
1. zurechtkommen; (ugs.): hinkommen, langen.
2. sich verstehen, sich vertragen; (ugs.): klarkommen.
Auskommen
Einkommen, [Lebens]unterhalt.
auskosten
ausschöpfen, genießen.
auskundschaften
ausfindig machen, ausmachen, erkunden, in Erfahrung bringen; (österr.): stellig machen; (abwertend): ausspionieren.
Auskunft
1. Angabe, Aufklärung, Aufschluss, Information, Mitteilung; (ugs.): Info.
2. Information; (ugs.): Infostand, Touristinfo.
auskurieren
ausheilen, heilen/kurieren, wiederherstellen; (ugs.): gesund machen, wieder auf die Beine bringen.
auslachen
sich lustig machen über, lachen/spotten über; (bildungsspr.): sich mokieren.
ausladen
a) abladen; (Seemannsspr.): löschen. b) ausräumen, entladen, [ent]leeren; (ugs.): leer machen.
ausladend
a) bauchig, gewölbt, rund. b) ausschweifend, umfangreich, üppig. c) herausragend, vorgewölbt, vorstehend.
Auslage
a) Schaufensterware. b) Schaufenster, Schaukasten, Vitrine.
Auslagen
Ausgaben, Spesen, Unkosten.
ausländisch
fremd, migrantisch.
auslassen
1. a) nicht berücksichtigen, übergehen, überschlagen, überspringen, wegfallen lassen, weglassen. b) sich entgehen lassen, verpassen, versäumen.
2. abreagieren, entladen.
3. ausbraten, zergehen lassen, zerlassen.
auslassen, sich
sich äußern; (häufig abwertend): sich verbreiten über.
auslasten
1. nutzen, voll beanspruchen.
2. ausfüllen, befriedigen, voll beanspruchen.
auslaufen
1. a) herausfließen. b) ausfließen, sich leeren.
2. abfahren, ablegen, in See gehen/stechen, losfahren.
3. eingestellt werden, nicht fortgesetzt/weitergeführt werden.
4. ablaufen, zu Ende gehen.
5. abfärben, nicht farbecht/waschecht sein.
auslaugen
aufreiben, entkräften, erschöpfen.
ausleeren ↑ ausgießen.
auslegen
1. ausstellen, [zur Ansicht] ausbreiten/hinlegen.
2. auskleiden, ausschlagen, bedecken.
3. vorlegen, vorstrecken; (ugs.): vorschießen.
4. deuten, erklären, interpretieren, verstehen.
ausleihen
verleihen.
ausleihen, sich
entleihen, [sich] leihen.
Auslese
1. Auswahl.
2. Elite.
auslesen
1. ausscheiden, aussondern, entfernen.
2. auswählen, sich entscheiden für; (ugs.): raussuchen.
ausliefern
1. überantworten, übergeben.
2. anliefern, beliefern, liefern.
ausliegen
ausgestellt sein, bereitliegen; (südd., österr., schweiz.): aufliegen; (Amtsspr.): offen liegen.
auslöschen
a) ausblasen, auspusten, löschen; (ugs.): ausmachen. b) ausschalten; (ugs.): ausmachen.
auslosen
losen.
auslösen
1. betätigen, in Gang setzen; (ugs.): anleiern.
2. bewirken, herbeiführen, hervorrufen; (geh.): entfachen; (bildungsspr.): provozieren.
ausmachen
1. a) abschalten, abstellen, ausdrehen, ausschalten, zudrehen; (ugs.): ausknipsen. b) ausdrücken, ersticken, löschen.
2. abmachen, absprechen, aushandeln, verabreden, vereinbaren; (schweiz.): verkommen.
3. auffinden, aufspüren, ausfindig machen, entdecken, finden; (österr.): stellig machen.
4. abmachen, ausfechten, austragen, ins Reine bringen.
5. sich belaufen, betragen, sich beziffern, ergeben; (ugs.): machen.
ausmalen
1. a) kolorieren; (ugs.): anmalen. b) ausgestalten, ausschmücken, dekorieren.
2. [anschaulich] darstellen, [anschaulich] schildern.
ausmalen, sich
sich vorstellen.
Ausmaß
1. Ausdehnung, Größe; (Physik): Dimension.
2. Grad, Maß, Umfang.
PHR bedrohliche, erschreckende Ausmaße [annehmen]; bis zu einem gewissen Ausmaß; eine Katastrophe biblischen, grauenvollen, ungeheuren Ausmaßes, von grauenvollem Ausmaß.
ausmerzen
1. ausrotten, vernichten, vertilgen, töten; (salopp): ausradieren, aussondern.
2. auslöschen, beseitigen, entfernen; (geh.): tilgen.
ausmisten
1. entmisten, misten.
2. a) aufräumen; (ugs.): in Ordnung bringen. b) ↑ ausrangieren.
ausnahmslos
ohne Ausnahme, sämtlich; (schweiz.): durchs Band [weg]; (ugs.): alle, allesamt, durch die Bank.
ausnehmen
1. Geld abnehmen; (ugs.): schröpfen; (ugs. scherzh.): erleichtern.
2. ausschließen, außer Acht lassen, fortlassen, nicht berücksichtigen.
ausnehmen, sich
anzusehen sein, erscheinen, wirken; (südd., österr.): ausschauen.
ausnehmend
a) außergewöhnlich, außerordentlich. b) ↑ sehr.
ausnutzen
1. a) Gebrauch machen von, nutzen. b) ausschöpfen, seinen Nutzen/Vorteil ziehen, profitieren, sich zunutze machen.
2. missbrauchen; (abwertend): ausbeuten; (ugs. abwertend): ausnehmen.
auspacken
1. a) auswickeln, öffnen. b) ausräumen, leeren.
2. a) aussagen, mit der Sprache herausrücken, mitteilen. b) ↑ ausplaudern.
ausplaudern
herumerzählen, in Umlauf bringen, verraten, weitererzählen; (österr.): [aus]plauschen; (schweiz., sonst veraltet): ausbringen; (ugs. abwertend): [aus]posaunen; (Jargon): spoilern.
ausposaunen ↑ ausplaudern.
ausprägen, sich
a) sich abzeichnen, sich ausdrücken, offenbar werden, sich zeigen. b) sich ausbilden, sich entfalten, entstehen, sich entwickeln, erscheinen.
auspressen
1. ausdrücken, ausquetschen.
2. ausforschen, ausfragen; (ugs.): ausquetschen, löchern.
ausprobieren
erproben, probieren, testen.
ausradieren
1. a) auslöschen, beseitigen, entfernen, wegradieren. b) ausmerzen, vernichten.
2. ↑ ausmerzen (1a).
ausrangieren
aussortieren, wegtun, wegwerfen; (ugs.): ausmisten.
ausrasten
außer sich geraten, die Nerven verlieren; (ugs.): durchdrehen.
ausräumen
1. a) ausladen, auspacken, entleeren, leeren; (ugs.): leer machen; (Seemannsspr.): löschen. b) ausplündern, ausräubern, plündern.
2. abschaffen, aus dem Weg räumen, beseitigen, für nichtig erklären.
ausrechnen
berechnen, errechnen, ermitteln, rechnen; (Kaufmannsspr.): kalkulieren.
ausrechnen, sich
erwarten, kommen sehen, rechnen mit, voraussehen, vorhersehen.
Ausrede
Ausflucht, Entschuldigung, Vorwand.
ausreden
1. aussprechen, zu Ende reden/sprechen.
2. abbringen von, abraten, umstimmen.
ausreichen
1. genügen, hinreichen, reichen; (ugs.): langen.
2. auskommen mit; (ugs.): hinkommen.
ausreißen
1. ausraufen, ausrupfen, auszupfen, entfernen.
2. davonlaufen, weglaufen; (ugs.): auskneifen, entwischen; (ugs. scherzh.): ausbüxen.
ausrichten
1. Bescheid geben/sagen, bestellen, informieren, mitteilen.
2. Erfolg haben, erreichen, erwirken.
3. abstellen auf, abstimmen, anpassen, einrichten, einstellen.
4. abhalten, arrangieren, gestalten, organisieren, veranstalten.
ausrichten, sich
sich aufstellen, sich formieren, sich gruppieren, sich platzieren.
ausrollen
auseinanderrollen, ausbreiten.
ausrotten ↑ ausmerzen (1a).
Ausruf
Aufschrei, Ruf, Schrei.
ausrufen
1. rufen, schreien.
2. a) angeben, bekannt geben, melden, mitteilen. b) (geh.): verkünden; (bildungsspr.): proklamieren; (österr. Amtsspr., sonst veraltet): kundmachen. c) feilbieten.
ausruhen, sich
Atem holen, ausspannen, sich entspannen, sich erholen, faulenzen, rasten, ruhen, verschnaufen; (ugs.): runterschalten.
ausrüsten
ausstatten, versehen, versorgen.
Ausrüstung
Ausstattung, Handwerkszeug, Rüstzeug, Toolset.
ausrutschen
rutschen; (geh.): ausgleiten; (schweiz. ugs.): [aus]schlipfen.
Ausrutscher
Panne, Ungeschicklichkeit, Versehen; (bildungsspr.): Fauxpas; (ugs.): Schnitzer.
Aussage
1. Auffassung, Feststellung, Urteil.
2. Angabe, Ausführung[en], Erklärung, Mitteilung; (ugs.): Info.
3. Bedeutung, Gehalt, Idee, Sinn.
aussagen
1. ausdrücken, zum Ausdruck bringen; (geh.): kundtun, offenbaren.
2. angeben, bezeugen, eine Aussage machen, erklären, zu Protokoll geben; (ugs.): auspacken.
3. ausdrücken, bedeuten, besagen.
ausschalten
1. abschalten, abstellen, ausdrehen; (ugs.): ausknipsen, ausmachen; (EDV): toggeln.
2. abblocken, ausschließen, in den Hintergrund drängen, unterbinden, unterdrücken, verdrängen, vereiteln, verhindern, verhüten; (bildungsspr.): eliminieren.
Ausschank
a) Bar, Lokal; (bayr., österr. landsch.): Beisl, Schank; (ugs.): Kneipe. b) Bar, Theke, Tresen.
ausschauen
1. ↑ Ausschau halten.
2. a) aussehen. b) aussehen, [er]scheinen, vorkommen, wirken.
Ausschau halten
1. ausblicken, ausschauen, aussehen, ausspähen, entgegensehen, erwarten.
2. auf der Suche sein, sich umsehen; (südd., österr., schweiz.): schauen.
ausscheiden
1. abdanken, abgehen, abtreten, aufhören, gehen, kündigen, niederlegen, zurücktreten; (ugs.): aussteigen; (südd., österr.): ausstehen; (veraltend): [den Dienst] quittieren.
2. entfallen, nicht in Betracht kommen, nicht infrage kommen, wegfallen.
3. ausmustern, aussondern, entfernen; (bildungsspr.): eliminieren; (ugs.): aussieben.
4. abgeben, absondern, abstoßen, auswerfen, von sich geben.
Ausscheidung
(bildungsspr.): Exkrement[e]; (Med.): Ausfluss, Fäzes; (Med., Biol.): Sekret.
ausschelten ↑ ausschimpfen.
ausschenken
a) Getränke ausgeben/verkaufen. b) eingießen, einschenken.
ausschimpfen
ausschelten, [be]schimpfen, rügen, tadeln, zurechtweisen; (schweiz.): die Kappe waschen; (ugs.): den Pelz waschen, rüffeln; (ugs. abwertend): anschnauzen.
ausschlachten
ausnutzen, ausschöpfen, auswerten, sich bedienen, benutzen, gebrauchen, sich zunutze machen.
ausschlagen
1. auskeilen, treten.
2. auskleiden, auslegen, füttern.
3. ablehnen, abweisen, verweigern, zurückweisen.
4. austreiben, sprießen; (geh.): grünen.
ausschlaggebend
bestimmend, entscheidend, maßgebend, tonangebend; (bildungsspr.): relevant.
ausschließen
1. aussperren.
2. ausschalten, ausscheiden, aussondern, ausstoßen, verstoßen, verweisen; (ugs.): hinauswerfen; (regional ugs.): exen; (salopp): aus dem Weg räumen; (veraltend): separieren; (hist.): ächten, bannen, in Acht und Bann tun; (kath. Kirche): exkommunizieren; (Sport): vom Feld/Platz stellen.
3. a) nicht teilhaben/teilnehmen lassen. b) ausnehmen, nicht [mit] einbeziehen.
ausschließen, sich
1. sich abkapseln, sich absondern, sich isolieren.
2. im Gegensatz/Widerspruch stehen, sich widersprechen.
1ausschließlich
alleinig, uneingeschränkt.
2ausschließlich
einzig [und allein], nur; (ugs.): bloß.
3ausschließlich
außer, ohne; (bes. Kaufmannsspr.): exklusive.
ausschlüpfen
auskriechen, schlüpfen.
Ausschluss
Boykott, Isolation, Isolierung, Kündigung.
ausschmücken
1. dekorieren, schmücken, verzieren.
2. ausgestalten, ergänzen.
Ausschnitt
1. Abschnitt, Auszug, Passage, Stelle, Stück, Teil; (bildungsspr.): Detail.
2. Dekolleté.
ausschöpfen
ausnutzen, auswerten, sich zunutze machen; (ugs.): ausschlachten.
ausschreiben
1. ausstellen; (Amtsspr.): ausfertigen.
2. anbieten, ankündigen, bekannt geben/machen.
Ausschreitung
Gewalttätigkeit, Krawall, Übergriff; (ugs.): Randale.
Ausschuss
1. Gremium, Kommission, Komitee.
2. (ugs.): Schund; (ugs. abwertend): Ramsch, Schluderarbeit.
ausschütten
1. a) ausgießen, auskippen, verschütten, weggießen, wegschütten. b) ausleeren, leeren; (ugs.): leer machen.
2. aus[be]zahlen.
ausschwärmen
ausfliegen, fortfliegen.
ausschweifend
hemmungslos, maßlos, unersättlich, unmäßig, zügellos; (geh. veraltend): libertin.
Ausschweifung
Unmäßigkeit, Zügellosigkeit; (bildungsspr.): Exzess.
aussehen
1. anzusehen sein, erscheinen, wirken; (südd., österr.): ausschauen.
2. ↑ Ausschau halten.
Aussehen
[äußere] Erscheinung, Äußeres, Erscheinungsbild.
PHR ein blühendes, gesundes, gutes, harmloses, jugendliches, kränkliches, vertrauenswürdiges Aussehen.
aus sein
1. a) vorbei sein. b) nicht mehr vorhanden/vorrätig sein. c) ausgeschaltet sein.
2. abwesend/ausgegangen sein, nicht zu Hause sein.
3. abzielen, es abgesehen haben auf, zu erreichen suchen.
außen
an/auf der Außenseite, draußen.
Außenseiter, Außenseiterin
Einzelgänger, Einzelgängerin; (bildungsspr.): Individualist, Individualistin, Nonkonformist, Nonkonformistin; (oft abwertend): Eigenbrötler, Eigenbrötlerin.
Außenstände
[Geld]forderungen, Schulden.
außer
abgesehen von, ausgenommen, bis auf; (schweiz.): bis an.
außerdem 
darüber hinaus, überdies; (österr.): weiters; (schweiz.): im Weiteren, nebstdem.
Äußeres
Aussehen, [äußere] Erscheinung, Erscheinungsbild.
außergewöhnlich
a) auffallend, ausgefallen, außerordentlich, beachtlich, bemerkenswert, ungewöhnlich; (geh.): staunenswert; (emotional): unvergleichlich. b) ↑ sehr.
1außerhalb
abseits, entfernt, jenseits, weitab.
2außerhalb
nicht am Ort, woanders.
äußern
anmerken, aussprechen, bekunden, mitteilen, sagen, vorbringen.
äußern, sich
1. sich auslassen; (abwertend): sich ausbreiten über; (häufig abwertend): sich verbreiten über.
2. sich abzeichnen, in Erscheinung treten, sich zeigen, zutage treten.
außerordentlich
a) ↑ außergewöhnlich (a). b) außer der Reihe, außerplanmäßig. c) ↑ sehr.
äußerst ↑ sehr.
Äußerung
1. Bemerkung, Mitteilung, Worte.
2. Ausdruck, Merkmal.
aussetzen
1. ausliefern, überlassen; (geh.): preisgeben.
2. in Aussicht stellen, versprechen, zusagen, zusichern.
3. a) aufhören, ausfallen, stillstehen, versagen. b) Atem holen, [sich] ausruhen, eine Pause einlegen/machen, innehalten, pausieren, unterbrechen; (südd., österr.): [sich] ausrasten.
4. auszusetzen haben.
Aussicht
1. Ausblick, Blick, Fernsicht, Rundblick, Sicht.
2. Chance, Möglichkeit.
PHR begründete, glänzende, trübe Aussichten.
ZUS Berufsaussicht, Erfolgsaussicht, Zukunftsaussichten.
aussichtslos
ausweglos, hoffnungslos, verfahren.
aussiedeln
1. evakuieren, räumen, umsiedeln; (bes. österr.): delogieren.
2. auswandern, emigrieren, seine Heimat verlassen.
aussöhnen
ins Reine bringen, versöhnen.
aussöhnen, sich
sich einigen, Frieden schließen, sich versöhnen, sich vertragen; (Rechtsspr.): sich vergleichen.
aussondern ↑ aussortieren (1).
aussortieren
1. ausmustern, ausscheiden, aussondern, entfernen; (bildungsspr.): eliminieren.
2. auswählen.
ausspannen
1. ablisten, abspenstig machen, weglocken; (ugs.): wegschnappen.
2. [sich] ausruhen, eine Pause einlegen/machen, sich entspannen, sich erholen, pausieren; (ugs.): abschalten.
ausspeien ↑ ausspucken (1).
aussperren
ausschließen, den Zutritt verwehren/verweigern.
ausspionieren
a) auskundschaften, erkunden. b) aushorchen, belauschen, beschatten, bespitzeln, observieren.
Aussprache
1. Akzent, Artikulation, Tonfall.
2. [klärendes] Gespräch, Fragerunde, Unterredung.
aussprechen
1. artikulieren, sprechen.
2. ausreden, zu Ende reden/sprechen.
3. ausdrücken, äußern, in Worte fassen/kleiden; (geh.): bekunden.
aussprechen, sich
1. Stellung nehmen, sich äußern, sich auslassen.
2. a) sich anvertrauen, sich erleichtern, sein Herz ausschütten; (österr. ugs.): sich ausratschen. b) [sich] bereden, miteinander reden/sprechen; (südd., österr., schweiz.): sich ausreden.
Ausspruch
Äußerung, Bonmot, [geflügeltes] Wort, Lebensweisheit, Satz, Spruch, Zitat.
ausspucken
1. aushusten, ausscheiden, spucken, von sich geben; (geh.): ausspeien.
2. erbrechen, sich übergeben; (ugs.): wieder von sich geben; (südd., österr.): speiben.
ausspülen
auswaschen, spülen.
Ausstand
1. Streik.
2. Abschiedstrunk.
ausstatten
a) ausrüsten, versehen, versorgen. b) ausgestalten, ausschmücken, dekorieren, schmücken.
Ausstattung
a) Einrichtung, Inventar, Mobiliar. b) Aufmachung, Ausführung.
ausstechen
den Rang ablaufen, in den Schatten stellen, übertreffen, übertrumpfen; (ugs.): ausbooten, einstecken.
ausstehen
1. fällig sein, fehlen, offenstehen; (südd., österr.): ausständig sein.
2. aushalten, ertragen, überstehen, verkraften; (ugs.): wegatmen, weglächeln.
3. nicht ausstehen können, abscheulich/unerträglich/widerwärtig finden; (ugs. emotional): nicht riechen können.
aussteigen
a) aufgeben, einstellen; (ugs.): abspringen, aufstecken. b) (ugs.): sich abseilen, sich absetzen.
ausstellen
1. auslegen, zur Schau stellen.
2. ausschreiben; (Amtsspr.): ausfertigen.
3. abstellen, ausschalten.
Ausstellung
Messe, Schau.
aussterben
untergehen, verschwinden, zugrunde gehen.
ausstrahlen
1. abgeben, ausströmen, spenden, verbreiten.
2. illuminieren.
3. senden, übertragen; (ugs.): bringen.
Ausstrahlung
a) Aussendung, Übertragung; (Rundfunkt., Ferns.): Sendung. b) Ausstrahlungskraft, Charisma, Zauber; (geh.): Aura.
ausstrecken
strecken, vorstrecken; (ugs.): von sich strecken.
ausstrecken, sich
sich hinstrecken; (ugs.): sich langlegen.
ausstreichen ↑ austilgen (b).
ausstreuen
hinstreuen, verstreuen.
aussuchen ↑ auswählen.
austauschbar
auswechselbar, ersetzbar, vertauschbar; (bildungsspr.): substituierbar; (Wirtsch.): konvertierbar.
austauschen
auswechseln, ersetzen, wechseln; (Sport:) durchwechseln.
austeilen
ausgeben, aushändigen, verteilen.
austilgen
a) ausmerzen, ausrotten, vernichten, vertilgen. b) ausstreichen, entfernen, löschen, streichen.
austoben
ablassen, abreagieren.
austoben, sich
a) herumtollen, toben. b) sich amüsieren, sich ausleben; (ugs.): über die Stränge schlagen.
austragen
1. verteilen; (schweiz.): vertragen; (Amtsspr.): zustellen.
2. ausfechten, durchführen, liefern.
3. [aus]löschen, [aus]streichen.
austreiben
1. vertreiben.
2. abgewöhnen.
3. ausschlagen; (geh.): grünen, sprießen.
austreten
1. a) bahnen, festtreten; (ugs.): austrampeln. b) ablaufen, abtreten. c) ausweiten; (ugs.): auslatschen.
2. auf die Toilette gehen; (verhüll.): sich erleichtern.
3. ausscheiden.
4. auslaufen, aussickern, ausströmen, entweichen.
austricksen
ausspielen, überlisten; (ugs.): verschaukeln.
austrinken
a) wegtrinken. b) ausleeren, leeren; (ugs.): leer trinken.
austrocknen
1. ausdörren, trocken machen, versengen.
2. trocken werden, eintrocknen.
austüfteln
sich ausdenken, ausklügeln; (ugs.): ausknobeln.
ausüben
1. betreiben, nachgehen, praktizieren, verrichten; (bes. schweiz.): amten.
2. anwenden, innehaben.
ausufern
eskalieren, überhandnehmen; (bes. schweiz.): überborden; (oft abwertend): ausarten.
Ausverkauf
Schlussverkauf; (bes. österr.): Abverkauf; (Wirtsch.): Räumungsverkauf.
Auswahl
1. a) Auslese, Sammlung, Zusammenstellung. b) Auslese, Best-of, Elite.
2. Sortiment, Warenangebot, Warenauswahl; (bildungsspr., Werbespr.): Palette; (Wirtsch.): Leistungsportfolio.
auswählen
aussuchen, eine Auswahl treffen, wählen; (geh.): ausersehen, auserwählen; (geh., bes. schweiz.): erküren; (ugs.): raussuchen.
auswandern
aussiedeln, emigrieren, ins Ausland / ins Exil gehen, seine Heimat verlassen.
auswärtig
ausländisch, fremd[ländisch], migrantisch.
auswärts
außerhalb, außer Haus.
auswaschen
ausspülen, reinigen, waschen.
auswechseln
austauschen, erneuern, ersetzen, tauschen, wechseln.
Ausweg
Lösung, Weg.
ausweglos
aussichtslos, hoffnungslos, verfahren.
ausweichen
1. aus dem Weg gehen, Platz machen, zur Seite gehen; (ugs.): umkurven.
2. Ausflüchte machen, sich nicht festlegen; (ugs.): sich drücken; (ugs. abwertend): kneifen.
ausweichend
hinhaltend, indirekt, unklar, vage, verschwommen, zögernd.
Ausweis
Pass; (österr.): Identitätsausweis; (schweiz.): Schriften.
ausweisen
1. abschieben, ausbürgern, aussiedeln, deportieren.
2. nachweisen.
3. vorsehen, zur Verfügung stellen.
4. angeben, bescheinigen, kennzeichnen.
ausweisen, sich
sich legitimieren.
ausweiten
1. ausbeulen, ausdehnen, ausleiern, austreten.
2. ausbauen, erweitern, vergrößern.
ausweiten, sich
1. sich ausleiern, sich dehnen, sich weiten.
2. sich ausdehnen, sich erweitern.
auswerfen
1. abhusten, absondern, ausspucken, von sich geben.
2. ausgraben, ausheben, ausschachten.
3. ausgeben, zur Verfügung stellen.
4. erzeugen, herstellen, produzieren.
auswerten
ausnutzen, nutzen, verwerten; (ugs.): ausschlachten.
auswickeln
auspacken.
auswirken, sich
Auswirkungen haben, einen Effekt haben, sich geltend machen.
Auswirkung
Effekt, Wirkung.
auswischen
a) entfernen, wegwischen. b) abwischen, reinigen. c) [aus]löschen, streichen.
Auswuchs
Geschwulst, Wucherung.
Auswüchse
Ausschweifung, Maßlosigkeit, Übersteigerung, Übertreibung; (bildungsspr.): Exzess.
Auswurf
Ausscheidung, Schleim.
auszahlen
1. ausbezahlen, aushändigen; (schweiz.): ausrichten.
2. a) entlohnen, vergüten; (schweiz.): entlöhnen. b) abfinden.
auszahlen, sich
sich bezahlt machen, sich lohnen, sich rentieren.
auszeichnen
1. etikettieren; (Kaufmannsspr.): auspreisen.
2. ehren, prämieren, würdigen.
3. herausheben, kennzeichnen.
auszeichnen, sich
glänzen, sich hervortun.
Auszeichnung
Medaille, Orden, Pokal, Prämie, Preis.
ausziehen
1. a) ablegen, absetzen, abstreifen. b) entblößen; (geh.): entkleiden.
2. fortziehen, umziehen, verziehen.
ausziehen, sich
sich frei machen; (geh.): sich entkleiden; (schweiz. ugs.): sich abziehen.
Auszubildende
Lehrling; (ugs. scherzh.): Azubine.
Auszubildender
Lehrling; (ugs.): Azubi.
Auszug
1. Umzug, Wohnungswechsel.
2. Ausschnitt, Partie, Passage; (bildungsspr.): Exzerpt.
authentisch
belegt, echt, gesichert, unverfälscht.
Autobiografie
Lebensbeschreibung; (bildungsspr.): Memoiren.
Autogramm
Unterschrift; (bildungsspr.): Signatur.
automatisch
a) automatisiert, mechanisch. b) anlasslos, unwillkürlich, zwangsläufig.
Autor, Autorin
Dichter, Dichterin, Schriftsteller, Schriftstellerin, Verfasser, Verfasserin.
autoritär
1. diktatorisch; (Politik abwertend): totalitär.
2. streng.
Autorität
1. Achtung, Ansehen, Einfluss, Geltung, Respekt.
2. Experte, Expertin; (bildungsspr.): Koryphäe.
Aversion
Abneigung, Abscheu, Ekel, Widerwille; (bildungsspr.): Antipathie.
Azubi, Azubine
Lehrling; (Amtsspr.): Auszubildender, Auszubildende.
B b
Baby
a) Säugling; (schweiz.): Bébé. b) Kind; (fam.): Nachwuchs.
Backe
(geh.): Wange.
baden
a) ein Bad nehmen. b) schwimmen.
baff
sprachlos, verblüfft; (ugs.): perplex, platt.
Bagatelle
Belanglosigkeit, Lappalie; (ugs.): kleine Fische; (nordd. ugs.): Tüd[d]elkram.
bagatellisieren
verharmlosen; (ugs.): herunterspielen, runterspielen.
bahnbrechend
revolutionär, umwälzend.
Balance
Gleichgewicht; (bildungsspr.): Äquilibrium; (auch Math.): Gleichverteilung.
bald 
1. demnächst, in Kürze.
2. beinahe, fast.
balgen, sich
1. sich prügeln, [sich] raufen, sich schlagen.
2. [sich] streiten, [sich] zanken.
Balkon
1. Loggia, Veranda.
2. Empore, Galerie, Rang.
1Ball
(österr. ugs.): Laberl; (Ballspiele Jargon): Kugel, Pille; (Fußball Jargon): Leder.
2Ball
Tanz, Tanzveranstaltung.
Ballast
1. Gewicht, Last.
2. Belastung, Last; (geh.): Bürde.
ballern
1. böllern, feuern, schießen.
2. a) klopfen, pochen, schlagen, trommeln. b) prallen; (ugs.): krachen. c) schleudern, werfen; (ugs.): pfeffern.
Balsam
1. Creme, Paste, Salbe.
2. Linderung, Wohltat; (geh.): Labsal.
banal
a) geistlos, ideenlos, nichtssagend, oberflächlich, schal; (abwertend): platt, seicht. b) alltäglich, gewöhnlich.
Banause, Banausin
(österr. ugs.): Sumper, Sumperin; (abwertend): Barbar, Barbarin; (ugs. abwertend): Spießer, Spießerin.
1Band
Gurt, Streifen.
2Band
Buch; (ugs.): Schinken, Schmöker; (ugs., oft abwertend): Schwarte.
3Band
Ensemble, Gruppe, Kapelle, Orchester.
Bandage
Binde, Verband, Wickel; (österr.): Fasche.
bandagieren
verbinden, wickeln; (österr.): einfaschen, faschen.
Bande
1. Gang; (österr. ugs.): Platte; (abwertend): Mob.
2. Schar; (ugs.): Haufen, Korona, Verein; (ugs. abwertend): Meute; (emotional abwertend): Horde.
bändigen
zähmen, zügeln.
bändigen, sich
sich beherrschen, sich zusammennehmen; (ugs.): sich zusammenreißen.
Bandit, Banditin
(abwertend): Gangster, Gangsterin; (ugs. abwertend): Ganove, Ganovin, Gauner, Gaunerin.
bange
ängstlich, beklommen, verängstigt; (geh.): verzagt.
bangen
1. sich ängstigen, fürchten, sich sorgen.
2. sich sehnen, verlangen.
Bankett
Festessen, Galadiner.
bankrott
a) ruiniert, zahlungsunfähig; (schweiz.): konkursit; (ugs.): pleite. b) arm, existenzgefährdet, mittellos; (ugs.): abgebrannt; (österr., schweiz. ugs.): stier; (salopp): machulle.
bannen
1. (hist.): ächten.
2. a) fesseln. b) behexen, verhexen.
Banner
Fahne, Flagge; (Milit.früher): Standarte.
bar
1. cash; (geh.): in klingender Münze.
2. blank, rein; (ugs.): pur.
3. bloß, nackt.
Bar
1. a) Nightclub. b) Café.
2. Schanktisch, Theke; (bes. nordd.): Tresen.
Baracke
[Bretter]bude, Hütte; (österr. ugs.): Keusche.
Barbarei
1. Bestialität, Rohheit, Unmenschlichkeit.
2. Kulturlosigkeit; (abwertend): Unkultiviertheit, Unzivilisiertheit.
barbarisch
1. brutal, grausam, unmenschlich, verroht.
2. kulturlos; (abwertend): unkultiviert, unzivilisiert.
3. a) unerträglich; (ugs.): entsetzlich, höllisch, mörderisch, wahnsinnig. b) ↑ sehr.
bärbeißig
barsch; (ugs.): brummig; (ugs., meist abwertend): muffelig; (bayr., österr.): hantig.
barmherzig
[grund]gütig, milde, mitfühlend; (geh.): mildtätig.
barock
1. überladen, üppig, verschwenderisch.
2. seltsam; (abwertend): kraus, verschroben.
Barriere
Abriegelung, Barrikade, Hindernis, Sperre.
barsch
abweisend, schroff, unwirsch; (bayr., österr.): hantig; (abwertend): grob, ruppig.
basieren
beruhen, fußen, sich gründen.
Basis
Ausgangspunkt, Fundament, Grundlage, Plattform.
Bassin
Becken.
basta
[und] fertig!, Schluss!
basteln
1. herstellen, machen; (ugs., oft abwertend): fabrizieren.
2. (ugs.): bosseln, herumbasteln, tüfteln.
Bau
1. Errichtung, Herstellung.
2. a) Aufbau, Gefüge, Konstruktion, Struktur. b) Gestalt, Körperbau, Statur, Wuchs.
3. Bauplatz, Baustelle.
4. Bauwerk, Gebäude; (schweiz.): Baute.
5. Höhle, Loch; (Jägerspr.): Röhre.
Bauch
Bäuchlein; (salopp): Ranzen; (österr. scherzh.): Backhendlfriedhof; (schweiz. scherzh.): Güggelifriedhof; (ugs. spött.): Bierbauch; (ugs. abwertend od. scherzh.): Schmerbauch; (salopp abwertend): Wanst.
bauchig
ausladend, gewölbt, rund.
bauen
1. erbauen, errichten; (geh.): aufführen; (Papierdt.): erstellen.
2. a) entwickeln, konstruieren. b) anfertigen, herstellen, produzieren.
3. sich verlassen, zählen.
baumeln
pendeln, schaukeln, schlenkern, schwingen.
bauschen, sich
sich aufbauschen, sich aufblähen, sich aufplustern.
beabsichtigen
bezwecken, hinzielen, im Auge haben, trachten, vorhaben, wollen.
beachten
1. bedenken, beherzigen, berücksichtigen, einhalten, sich halten an, sich richten nach.
2. Aufmerksamkeit schenken, Beachtung schenken, bemerken, Notiz nehmen.
beachtlich
a) ansehnlich, beachtenswert, bedeutend, bemerkenswert, beträchtlich, erheblich, nennenswert, stattlich, wesentlich, wichtig; (geh.): staunenswert. b) ↑ sehr.
Beachtung
1. Befolgung, Beherzigung, Berücksichtigung.
2. Achtung, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Interesse.
beängstigend
bedenklich, bedrohlich, beklemmend, beunruhigend.
beanspruchen
1. Anspruch erheben, fordern, haben wollen, verlangen.
2. a) Gebrauch machen, nutzen, verwenden. b) belasten, strapazieren, viel abverlangen. c) benötigen, brauchen.
beanstanden
bemängeln, etwas auszusetzen haben, kritisieren, missbilligen, monieren, nicht akzeptieren, reklamieren, zurückweisen.
beantragen
anfordern, erbitten, fordern, verlangen; (geh.): ersuchen.
beantworten
antworten, reagieren. zurückschreiben.
bearbeiten
1. sich befassen, sich beschäftigen, erledigen.
2. behandeln, traktieren.
3. a) neu gestalten, überarbeiten, verändern. b) [er]forschen, untersuchen.
4. bedrängen, einreden, einwirken, unter Druck setzen.
beaufsichtigen
achtgeben, aufpassen, betreuen, bewachen, sich kümmern.
beauftragen
anweisen, betrauen, ermächtigen, veranlassen, verpflichten.
bebauen
bestellen, nutzen.
beben
1. erzittern, vibrieren.
2. schlottern, zittern; (ugs.): bibbern.
bebildern
(bildungsspr.): illustrieren.
bechern
trinken, zechen; (ugs.): einen heben, einen zwitschern.
bedacht
besonnen, überlegt, umsichtig.
bedächtig
1. gemächlich, geruhsam, langsam, ruhig, seelenruhig.
2. besonnen, vorsichtig, wohlüberlegt.
bedanken, sich
danken, Dank abstatten/aussprechen/sagen.
Bedarf
Bedürfnis, Nachfrage.
bedauerlich
bedauernswert, beklagenswert, betrüblich, schade; (ugs.): dumm, ein Jammer.
bedauerlicherweise
(geh.): unseligerweise; (ugs.): dummerweise, leider Gottes.
bedauern
1. Anteil nehmen, bemitleiden, Mitgefühl haben.
2. leidtun, schade finden.
bedecken
1. verhüllen, verdecken, zudecken.
2. sich ausbreiten, sich ausdehnen.
bedeckt
1. bewölkt, bezogen, grau, trübe, verhangen, wolkenverhangen, wolkig.
2. belegt, heiser, rau.
bedenken
1. a) durchdenken, erwägen, überdenken, überlegen. b) berücksichtigen, in Betracht ziehen.
2. beschenken; (geh.): zuteilwerden lassen.
bedenken, sich
mit sich zurate gehen, nachdenken.
Bedenken
Vorbehalt, Zweifel.
PHR ernste, moralische, schwerwiegende Bedenken; Bedenken anmelden, äußern, beseitigen, entkräften, zerstreuen.
bedenkenlos
a) gewissenlos, hemmungslos; (abwertend): rücksichtslos, skrupellos. b) bereitwillig, ohne Weiteres, ohne zu zögern.
bedenklich
1. besorgt, skeptisch, voller Bedenken, zweifelnd; (geh.): argwöhnisch.
2. a) fragwürdig, nicht einwandfrei, verdächtig; (bildungsspr.): suspekt; (ugs.): nicht ganz astrein. b) beängstigend, bedrohlich.
bedeuten
1. a) ausdrücken, besagen, die Bedeutung haben. b) mit sich bringen, zur Folge haben. c) darstellen, sein. d) anzeigen, hindeuten, signalisieren.
2. gelten, Gewicht haben, von Bedeutung/Belang sein, zählen.
bedeutend
1. beachtlich, bemerkenswert, gewichtig, wesentlich.
2. anerkannt, angesehen, namhaft.
3. ausgezeichnet, hervorragend, vortrefflich; (ugs.): großartig, klasse.
4. ansehnlich, beachtlich, stattlich.
Bedeutung
1. Gehalt, Inhalt, Sinn[gehalt].
2. a) Belang, Gewicht. b) Ansehen, Geltung; (geh.): Wertschätzung.
bedeutungslos
belanglos, nebensächlich, unerheblich, unwesentlich, unwichtig.
bedienen
1. a) bewirten, servieren; (geh.): auftragen, vorlegen. b) abfertigen, sich kümmern. c) versehen, versorgen.
2. betätigen, handhaben, steuern.
bedienen, sich
1. [sich] nehmen, zugreifen; (ugs.): zulangen.
2. anwenden, nutzen, verwenden.
Bedienung
1. Service; (Wirtsch.): Dienstleistung.
2. Betätigung, Handhabung, Steuerung.
3. Kellner, Kellnerin, Ober, Servierer, Serviererin; (schweiz.): Saaltochter, Serviertochter.
bedingen
bewirken, verursachen, zur Folge haben.
bedingt
auf Sparflamme, begrenzt, beschränkt, im Sparmodus, unter Vorbehalt.
Bedingung
a) Forderung. b) Voraussetzung; (Wirtsch.): Konditionalität.
PHR unter folgender, keiner Bedingung; hygienische, klimatische Bedingungen.
ZUS Arbeitsbedingungen, Existenzbedingungen, Umweltbedingungen, Wachstumsbedingungen, Wettkampfbedingungen, Witterungsbedingungen.
Bedingungen
Gegebenheiten, Verhältnisse.
bedingungslos
1. rückhaltlos, vorbehaltlos.
2. absolut, unbedingt, uneingeschränkt, völlig.
bedrängen
behelligen, bestürmen, drängen, unter Druck setzen; (ugs.): beknien; (salopp): auf die Pelle rücken; (abwertend): drangsalieren.
Bedrängnis
Ausweglosigkeit, Not[lage], Verlegenheit, Zwangslage; (geh.): Seelennot; (ugs.): Bredouille, Klemme, Patsche.
bedrohen
1. drohen.
2. eine Gefahr bilden, gefährden.
bedrohlich
beängstigend, ernst, gefährlich, kritisch; (geh.): Furcht gebietend.
bedrücken
bekümmern, belasten, deprimieren, quälen.
bedürfen
benötigen, brauchen.
Bedürfnis
Wunsch; (geh.): Verlangen.
bedürfnislos
anspruchslos, bescheiden, genügsam.
bedürftig
arm, mittellos, unbemittelt.
beeilen, sich
sich eilen, schnell machen; (ugs.): sich ranhalten; (südd., österr., schweiz. ugs.): pressieren.
beeindrucken
bestechen, imponieren, wirken.
beeinflussen
abfärben, einwirken, prägen, steuern, zureden.
beeinträchtigen
a) behindern, erschweren, hemmen, stören. b) Abbruch tun, abträglich sein, schaden, verschlechtern.
beenden
aufhören, abschließen, beendigen, einstellen, enden [lassen], Schluss machen, vollenden.
beerdigen
begraben; (geh.): beisetzen, bestatten, das letzte Geleit geben, die letzte Ehre erweisen, zu Grabe tragen; (geh. verhüll.): zur Ruhe betten.
Beerdigung
(geh.): Begräbnis, Beisetzung, Bestattung.
befähigen
fähig machen, in die Lage versetzen.
Befähigung
Begabung, Eignung, Fähigkeit, Kompetenz.
befallen
erfassen, ergreifen, überfallen, überkommen.
befangen
1. gehemmt, scheu, schüchtern, verlegen.
2. parteiisch, voreingenommen.
Befangenheit
1. Scheu, Schüchternheit, Verlegenheit.
2. Einseitigkeit, den/einen Tunnelblick habend, Voreingenommenheit.
befassen, sich
sich auseinandersetzen, sich widmen, sich zuwenden; (schweiz.): eintreten; (ugs.): sich hineinknien; (meist abwertend): sich abgeben.
Befehl
1. Anordnung, Anweisung, Auftrag, Gebot, Order, Verfügung, Verordnung, Vorschrift.
2. Befehlsgewalt, Kommando.
befehlen
1. a) anordnen, anweisen, auftragen, verfügen, verordnen, vorschreiben; (geh.): gebieten; (bildungsspr. veraltet): injungieren. b) beordern.
2. die Befehlsgewalt haben, kommandieren.
befestigen
1. anbringen, festmachen, montieren; (schweiz.): verstäten.
2. festigen, stärken.
befeuchten
anfeuchten, besprühen; (geh.): benetzen.
befinden
1. a) erachten, halten. b) aussprechen, äußern.
2. bestimmen, urteilen.
befinden, sich
a) sich aufhalten, leben, sein, wohnen. b) liegen, sitzen, stehen; (ugs.): stecken. c) sich fühlen.
Befinden
1. Ergehen, Gesundheitszustand, Verfassung.
2. Auffassung, Dafürhalten, Meinung, Urteil.
befleißigen, sich
sich bemühen.
beflissen
diensteifrig, eifrig, emsig, übereifrig; (oft abwertend): übermotiviert.
beflügeln
a) anregen, anspornen, beleben. b) fördern, vorantreiben.
befolgen
beachten, berücksichtigen, einhalten; (geh.): nachkommen.
befördern
1. transportieren.
2. höhergruppieren, höherstufen.
3. begünstigen, fördern, unterstützen.
befragen
a) sich erkundigen, fragen, sich informieren; (ugs.): ausquetschen, interviewen. b) zurate ziehen; (bildungsspr.): konsultieren.
befreien
1. erretten, herausholen, retten.
2. entfernen; (geh.): sich entledigen.
3. erlösen.
4. entbinden, freistellen; (bildungsspr.): dispensieren.
befreien, sich
sich frei machen, überwinden; (ugs.): loskommen.
befremden
seltsam anmuten, stutzig machen.
befreunden, sich
1. sich anfreunden, Freundschaft schließen.
2. sich anfreunden, sich vertraut machen.
befriedigen
1. a) decken, erfüllen, genügen, zufriedenstellen. b) ausfüllen, auslasten, erfüllen. c) keine Wünsche offenlassen, überzeugen.
2. (salopp): es jmdm. besorgen/machen.
befriedigend
überzeugend, zufriedenstellend.
befruchten
1. besamen, bestäuben; (Med., Zool., Landw.): inseminieren.
2. anregen, Impulse geben, stimulieren; (bildungsspr.): inspirieren.
Befruchtung,
Besamung, Bestäubung; (Med.): Fertilisation; (Med., Zool.): Insemination.
Befugnis
Berechtigung, Ermächtigung, Vollmacht.
befugt
berechtigt, bevollmächtigt, ermächtigt.
Befund
Ergebnis, Resultat, Studiendaten; (Med., Psych.): Diagnose.
befürchten
Bedenken haben, fürchten; (geh.): argwöhnen.
befürworten
begrüßen, billigen, unterstützen; (Jargon): liken.
begabt
befähigt, talentiert.
Begabung
Fähigkeit[en], Talent.
begatten, sich
sich paaren; (Biol.): kopulieren.
begeben, sich
1. a) sich hinbegeben. b) anfangen, angehen, beginnen, herangehen.
2. aufgeben, sich bringen um, verzichten; (geh.): sich entäußern, preisgeben, sich versagen; (geh. veraltend): entraten.
3. sich ereignen, geschehen, passieren; (geh.): sich zutragen.
Begebenheit
Episode, Ereignis, Vorfall, Vorkommnis; (geh.): Geschehen.
begegnen
1. a) treffen, über den Weg laufen. b) antreffen, vorfinden.
2. a) auftreten, sich finden, vorkommen. b) passieren; (geh.): widerfahren; (ugs.): unterkommen.
3. a) behandeln, sich verhalten. b) entgegentreten, gegenübertreten, reagieren.
Begegnung
Treffen, Zusammenkunft; (bildungsspr.): Meeting.
begehen
1. betreten.
2. feiern.
3. verüben.
begehren
a) anstreben, erpicht sein, haben wollen, sich sehnen; (geh.): ersehnen, gieren, lechzen, schmachten, verlangen; (ugs.): scharf sein; (oft abwertend): geil sein. b) sich ausbitten, bestehen, bitten, fordern, pochen, verlangen, wünschen.
begehrenswert
anziehend, attraktiv, einnehmend, gewinnend, wünschenswert.
begeistern
bezaubern, entzücken, hinreißen, mitreißen; (ugs.): anmachen, flashen.
begeistern, sich
angetan sein, begeistert sein, sich erwärmen, hingerissen sein, lieben, mögen, schwärmen; (ugs.): abfahren.
Begeisterung
Eifer, Ekstase, Elan, Entzücken, Schwung, Überschwang; (bildungsspr.): Enthusiasmus.
PHR flammende, glühende, grenzenlose, jugendliche, stürmische, überschwängliche Begeisterung.
ZUS Kunstbegeisterung, Naturbegeisterung, Sportbegeisterung.
Begierde
Gier, Leidenschaft, Lust, Verlangen.
begierig
erpicht, gierig, versessen; (geh.): lüstern; (ugs.): heiß, scharf, wild; (oft abwertend): geil.
Beginn
Anbruch, Anfang, Auftakt, Start, Ursprung; (Wirtsch., EDV): Go-live.
beginnen
1. a) anfangen, darangehen, in Angriff nehmen, starten; (ugs.): loslegen. b) anfassen, angehen, anpacken.
2. anfangen, anlaufen, ausbrechen, einsetzen; (geh.): anbrechen; (ugs.): losgehen.
beglaubigen
bescheinigen, bestätigen, bezeugen.
begleiten
1. a) sich anschließen, bringen, mitgehen, mitfahren, mitkommen. b) (geh.): einhergehen. c) ergänzen, versehen.
2. unterstützen.
beglücken
entzücken, erfreuen.
beglückwünschen
gratulieren.
begnadet
genial, hochbegabt, talentiert.
begnadigen
amnestieren, die Strafe erlassen.
begnügen, sich
sich zufriedengeben, vorliebnehmen; (geh.): sich bescheiden.
begraben
1. beerdigen; (schweiz.): verlochen; (geh.): beisetzen, bestatten.
2. als erledigt betrachten, aufgeben, beenden.
Begräbnis
Beerdigung, Trauerfeier; (schweiz.): Gräbt; (geh.): Beisetzung, Bestattung; (österr. landsch.): Bestattnis.
begreifen
a) durchschauen, erfassen, verstehen; (ugs.): kapieren, mitkriegen; (salopp): checken, schnallen. b) nachempfinden, Verständnis haben. c) ansehen, auffassen, betrachten.
begreiflich
einleuchtend, erklärlich, verständlich, zu verstehen.
begrenzen
1. abgrenzen, eingrenzen, umgrenzen.
2. beschneiden, beschränken, drosseln, eindämmen, reduzieren, vermindern, verringern.
Begriff 
1. Ausdruck, Bezeichnung, Terminus, Wort.
PHR ein dehnbarer, nebulöser, schillernder, sinnentleerter Begriff.
2. Anschauung, Bild, Gedanke, Vorstellung.
begriffsstutzig sein
(ugs.): ein Brett vor dem Kopf / eine lange Leitung haben, schwer von Kapee sein.
begründen
1. einrichten, gründen.
2. argumentieren, belegen, rechtfertigen.
Begründung
1. Einrichtung, Etablierung, Gründung.
2. Argumentation, Legitimation, Rechtfertigung.
PHR eine offizielle, plausible Begründung.
ZUS Antragsbegründung, Entscheidungsbegründung, Urteilsbegründung.
begrüßen
1. empfangen, willkommen heißen; (geh.): bewillkommnen.
2. befürworten, gutheißen, zustimmen; (Jargon): liken.
begutachten
a) beurteilen; (bildungsspr.): evaluieren. b) mustern; (ugs.): unter die Lupe nehmen.
begütert
gut situiert, vermögend, wohlhabend; (schweiz.): hablich; (ugs.): betucht.
begütigen
beruhigen, besänftigen, beschwichtigen.
behäbig
a) schwerfällig, träge; (bildungsspr.): phlegmatisch. b) gemächlich, schwerfällig.
behagen
ansprechen, gefallen, zusagen.
behaglich
a) bequem, gemütlich. b) genießerisch, wohl.
behalten 
1. a) beibehalten, zurückhalten. b) belassen, lassen.
2. bewahren, erhalten; (geh.): wahren.
3. sich merken, nicht vergessen.
Behälter
Behältnis, Gefäß.
behände
flink, geschickt, gewandt; (schweiz.): handlich.
behandeln
1. handhaben, umgehen, verfahren.
2. bearbeiten.
3. a) abhandeln, ausführen, darstellen. b) besprechen, durchsprechen.
4. verarzten.
Behandlung
1. Handhabung, Umgang, Verfahren.
2. Bearbeitung.
3. a) Heilbehandlung, Therapie. b) Betreuung, Verarztung.
4. Abhandlung, Bearbeitung, Darstellung.
beharren
bestehen, festhalten, nicht ablassen/nachgeben, sich versteifen.
beharrlich
ausdauernd, hartnäckig, standhaft, unbeirrt.
behaupten
1. als sicher ausgeben, beteuern, versichern.
2. bewahren, erhalten, verteidigen.
behaupten, sich
sich durchsetzen, sich wacker schlagen, sich im Sattel halten; (österr.): übertauchen.
Behauptung
Aussage, Beteuerung.
Behausung
Bleibe, Unterkunft, Wohnung.
beheben
abschaffen, beseitigen, in Ordnung bringen.
behelfen, sich
a) sich begnügen, sich helfen. b) zurechtkommen.
behelfsmäßig
notdürftig, provisorisch, vorläufig.
behelligen
bedrängen, belästigen, zusetzen; (bildungsspr. veraltend): inkommodieren.
beherbergen
aufnehmen, unterbringen.
beherrschen
1. dominieren, kontrollieren, Macht ausüben, regieren, unterdrücken.
2. a) in der Gewalt haben, unter Kontrolle haben. b) kennen, meistern, verstehen.
beherrschen, sich
sich bändigen, sich bezähmen, sich in der Gewalt haben, sich zusammennehmen.
Beherrschung
1. Führung, Herrschaft, Kontrolle, Unterdrückung.
2. Bändigung, Besonnenheit, Disziplin; (bildungsspr.): Contenance.
beherzigen
beachten, befolgen, sich zu Herzen nehmen.
beherzt
entschlossen, mutig, unerschrocken, unverzagt; (derb): [mit] Arsch in der Hose.
behindern
aufhalten, beeinträchtigen, hemmen, hinderlich sein; (ugs.): reingrätschen.
Behörde
Amt, Dienststelle, Stelle, Verwaltung.
behüten
a) beschützen, bewachen, decken, schützen, verteidigen; (schweiz.): gaumen. b) absichern, bewahren.
behutsam
rücksichtsvoll, sachte, sanft, schonend, vorsichtig.
beibehalten
aufrechterhalten, behaupten, bewahren, erhalten, festhalten.
beibringen
1. einweisen, lehren, unterrichten, unterweisen, vermitteln, vertraut machen, zeigen.
2. mitteilen, übermitteln, unterrichten.
3. antun, zufügen.
4. beschaffen, herbeibringen.
Beichte
Bekenntnis, Geständnis.
beichten
bekennen, gestehen; (österr., sonst geh.): einbekennen.
beieinander
beisammen, zusammen.
Beifall
1. Jubel, Klatschen; (bildungsspr.): Applaus.
2. Anklang, Echo, Resonanz.
beifällig
anerkennend, bejahend, zustimmend.
beifügen
a) beilegen, mitschicken; (österr.): beischließen. b) anfügen, hinzufügen.
Beihilfe
Förderung, Unterstützung, Zuschuss.
beikommen
a) sich durchsetzen, fertig werden mit; (ugs.): ankönnen. b) bewältigen, lösen; (ugs.): klarkommen.
Beilage
Anlage.
beiläufig
1. am Rande, en passant, nebenbei.
2. etwa, ungefähr.
beilegen
1. beifügen, hinzufügen, mitschicken.
2. beimessen, zuerkennen, zuschreiben.
3. bereinigen, schlichten; (ugs.): einrenken.
Beileid
Anteilnahme, Kondolenz, Mitgefühl.
Beileid aussprechen
kondolieren.
beiliegend
beigefügt; (österr., schweiz.): als Beilage; (Bürow.): als Anlage.
beinahe
fast, nahezu; (ugs.): bald, um ein Haar.
beinhalten
bedeuten, enthalten.
beipflichten
beistimmen, übereinstimmen, zustimmen; (Jargon): liken.
beisammen
beieinander, vereint, zusammen.
beisetzen
beerdigen, begraben; (geh.): bestatten.
Beisetzung
Beerdigung, Begräbnis; (geh.): Bestattung.
Beisl
Gasthaus; (ugs.): Kneipe; (schweiz. ugs.): Beiz.
Beispiel
a) (bildungsspr. veraltend): Exempel. b) Modell, Muster; (bildungsspr.): Paradigma.
beispielhaft
mustergültig, vorbildlich.
beispiellos
einzigartig, ohnegleichen; (emotional): unvergleichlich.
beispringen
a) helfen. b) aushelfen.
beißen
1. kauen.
2. a) schnappen. b) bissig sein.
3. ätzen, brennen.
beißen, sich
nicht harmonieren, nicht zueinanderpassen.
Beistand
Hilfe[stellung], Unterstützung.
beistehen
helfen, zur Seite stehen; (schweiz.): verbeiständen.
beisteuern
beitragen; (ugs.): zubuttern, zusteuern.
beistimmen
beipflichten, zustimmen.
Beitrag
1. Spende, Zahlung.
2. Abhandlung, Arbeit, Artikel, Aufsatz; (EDV): Post, Posting.
beitragen ↑ beisteuern.
beitreten
eintreten, Mitglied werden.
Beitritt
Eintritt, Erwerb der Mitgliedschaft.
Beiwerk
Beigabe, Zugabe, Zutat.
beiwohnen
anwesend sein, teilnehmen; (geh.): zugegen sein.
beizeiten
früh[zeitig], [recht]zeitig; (österr.): zeitgerecht.
bejahen
akzeptieren, billigen, gutheißen; (geh.): affirmieren.
bejahrt
alt; (schweiz.): bestanden; (geh.): betagt.
bekämpfen
a) bekriegen, kämpfen. b) angehen, vorgehen.
bekannt 
a) geläufig, weitverbreitet. b) angesehen, bedeutend, namhaft, prominent.
Bekannter, Bekannte
Freund, Freundin.
bekannt geben
bekannt machen, mitteilen, veröffentlichen; (geh.): verkünden.
bekehren
überreden, überzeugen.
bekennen
eingestehen, zugeben.
bekennen, sich
a) einstehen, eintreten. b) sich erklären; (Jargon): sich outen.
Bekenntnis
1. Beichte, [Ein]geständnis; (geh.): Herzensergießung.
2. Konfession.
beklagen
a) betrauern, beweinen. b) bedauern.
beklagen, sich
beanstanden, sich beschweren; (österr. veraltet): beanständen; (abwertend): mäkeln.
beklagenswert
bedauerlich, bedauernswert, elend, erbärmlich, jämmerlich, kläglich.
bekleiden
1. ankleiden, anziehen.
2. einnehmen, innehaben.
beklemmend
bedrückend, deprimierend.
Beklemmung
Angst, Beklommenheit; (geh.): Beklemmnis.
beklommen
bedrückt, ängstlich, bang.
bekloppt
nicht bei Trost, nicht gescheit, bescheuert.
beknien
anflehen, beschwören.
bekommen 
1. erhalten; (ugs.): kriegen.
2. a) befallen/ergriffen werden. b) erleiden, sich zuziehen. c) rechnen müssen mit.
bekömmlich
leicht [verdaulich], verträglich.
beköstigen
bewirten, verpflegen.
bekräftigen
a) bestätigen; (geh.): affirmieren. b) bestärken, erhärten.
bekriegen
bekämpfen; (geh.): befehden.
bekümmern
bedrücken, betrüben, zu schaffen machen.
bekümmert
bedrückt, betrübt, gedrückt.
bekunden
a) erkennen lassen, outen, zeigen, zum Ausdruck bringen. b) aussagen, bezeugen.
Belag
1. Auflage, Schicht.
2. Aufstrich, Brotaufstrich.
belagern
a) umzingeln; (bes. Milit.): einkesseln. b) bedrängen, mit Beschlag belegen.
Belang
Bedeutung, Gewicht; (bildungsspr.): Relevanz.
Belange
Angelegenheiten, Interessen.
belangen
a) zur Rechenschaft/Verantwortung ziehen. b) angehen, betreffen.
belanglos
nebensächlich, nicht erwähnenswert, unwesentlich.
belasten
1. a) befrachten, beladen, beschweren. b) beeinträchtigen.
2. a) beanspruchen, strapazieren. b) bedrücken, deprimieren, zu schaffen machen.
3. beschuldigen, zur Last legen.
belästigen
a) behelligen, stören, Umstände machen/bereiten; (bildungsspr. veraltend): inkommodieren. b) aufdringlich werden, bedrängen.
Belastung
1. Beeinträchtigung, Störung.
2. a) Beanspruchung, Inanspruchnahme. b) Kreuz, Last; (geh.): Bürde, Joch.
belaufen, sich
ausmachen, betragen, sich beziffern, ergeben.
beleben
anregen, aufmuntern; (ugs.): aufmöbeln.
beleben, sich
sich füllen, sich bevölkern.
Beleg
a) Bescheinigung, Quittung. b) Nachweis, Quelle; (geh.): Zeugnis.
belegen
1. besetzen, buchen, reservieren.
2. dokumentieren, nachweisen, untermauern.
Belegschaft
Beschäftigtengruppe, Betriebsangehörige, Personal.
belehren
a) lehren, unterweisen. b) aufklären, informieren.
beleibt
dick, füllig, korpulent; (schweiz.): fest; (ugs. scherzh.): gut gepolstert.
beleidigen
kränken, verletzen; (bes. österr.): insultieren; (bildungsspr. veraltend): affrontieren.
beleuchten
a) anstrahlen. b) erhellen.
beliebig
a) allgemein, irgendein…, irgendwelch…, unbestimmt. b) nach Belieben/Gutdünken, wahllos, willkürlich; (bildungsspr.): ad libitum, arbiträr.
beliebt
a) gern gesehen, populär; (geh.): wohl gelitten. b) gängig, üblich.
beliefern
liefern, versorgen.
bellen
anschlagen; (abwertend): kläffen.
belohnen
danken, honorieren, vergelten; (veraltet): belöhnen.
belügen
anlügen, beschwindeln.
belustigen
amüsieren, erheitern; (ugs.): bespaßen.
bemächtigen, sich
a) sich aneignen, in Besitz nehmen; (schweiz.): behändigen; (ugs.): einkassieren. b) erfassen, ergreifen.
bemängeln
beanstanden, ins Visier nehmen, kritisieren, monieren, rügen.
bemerkbar
erkennbar, ersichtlich, spürbar.
bemerken
1. entdecken, erkennen, feststellen, wahrnehmen.
2. äußern, sagen.
bemerkenswert
a) beachtlich, bedeutend, beträchtlich. b) auffallend, eindrucksvoll, imponierend.
Bemerkung
Anmerkung, Randbemerkung; (oft abwertend): Kommentar.
bemessen
abmessen, dosieren, festlegen.
bemühen
heranziehen, hinzuziehen, in Anspruch nehmen, zuziehen.
bemühen, sich
sich anstrengen, sich einsetzen, sich Mühe geben, sich mühen; (österr. ugs.): sich antun, dazuschauen.
benachrichtigen
Bescheid geben/sagen, verständigen, wissen lassen; (schweiz.): avisieren.
benachteiligen
ungerecht behandeln, übergehen, zurücksetzen; (österr. ugs.): bedienen; (schweiz., sonst landsch.): verschupfen.
Benachteiligung
Übervorteilung, Zurücksetzung; (bildungsspr.): Diskriminierung; (salopp): Abzocke.
benehmen, sich
sich betragen, sich verhalten; (österr., sonst veraltet): sich gehaben.
Benehmen
Auftreten, Betragen, Manieren, Verhalten.
beneiden
missgönnen, neiden.
benennen
1. bezeichnen, labeln; (geh.): schimpfen.
2. nominieren, vorschlagen.
benetzen
anfeuchten, befeuchten; (geh.): netzen.
Benjamin
Jüngster, jüngster Sohn, Kleinster; (fam.): Nesthäkchen.
benommen
betäubt, schwindlig, taumelig.
benoten
beurteilen, bewerten, zensieren.
benötigen
brauchen, nötig haben; (geh.): bedürfen.
benutzen
gebrauchen, nutzen, verwenden; (geh.): sich bedienen.
Benutzername
Pseudonym; (EDV): Nickname.
beobachten
1. a) betrachten, mit den Augen verfolgen. b) achten auf, im Auge behalten, observieren, überwachen; (bes. EDV): tracken.
2. bemerken, entdecken, feststellen, registrieren.
3. beachten, befolgen, einhalten.
bequem
1. behaglich, gemütlich, komfortabel.
2. mühelos, ohne Schwierigkeiten, spielend, unproblematisch; (bes. österr.): kommod.
3. schwerfällig, träge; (bildungsspr.): phlegmatisch; (ugs. abwertend): lahm, tranig.
bequemen, sich
sich aufraffen, sich durchringen, sich entschließen.
Bequemlichkeit
1. Annehmlichkeit, Gemütlichkeit, Komfort; (schweiz. ugs.): Flohnerleben; (oft leicht abwertend): Komfortzone.
2. Faulheit, Trägheit.
beraten
einen Rat geben, raten.
beraten, sich
beratschlagen, [sich] bereden, [sich] besprechen, durchsprechen; (geh.): deliberieren; (ugs.): bekakeln.
Berater, Beraterin
Mentor, Mentorin, Ratgeber, Ratgeberin; (Fachspr.): Konsultant, Konsultantin.
berauben
a) ausrauben, bestehlen. b) bringen um, entziehen.
berechnen
1. ausrechnen, errechnen, ermitteln.
2. anrechnen, in Rechnung stellen.
3. kalkulieren, veranschlagen, vorsehen.
berechnend
egoistisch, eigennützig, gewinnsüchtig.
Berechnung
1. Überschlag; (Wirtsch.): Kalkulation.
2. Egoismus, Eigennutz.
berechtigen
befugen, bevollmächtigen, die Befugnis erteilen, ermächtigen.
berechtigt
begreiflich, begründet, nachvollziehbar, verständlich, vertretbar.
Berechtigung
Anrecht, Befugnis, Recht.
bereden, sich
sich auseinandersetzen, sich beraten, beratschlagen, [sich] besprechen, debattieren, diskutieren, durchsprechen.
beredsam ↑ beredt.
beredt
beredsam, mitteilsam, redegewandt; (bildungsspr.): eloquent.
Bereich
a) Areal, Bezirk, Gebiet, Gegend, Region, Terrain, Territorium. b) Abteilung, Branche, Disziplin, Fachgebiet, Ressort, Sektor, Sparte, Zweig.
bereichern, sich
sich aneignen, sich Gewinn verschaffen, profitieren.
bereinigen
ausgleichen, beilegen, beseitigen, ins Reine bringen, klären; (ugs.): ausbügeln, glattbügeln; (bes. südd., österr., schweiz.): richten.
bereit
1. bei der Hand, fertig, gerüstet, parat, verfügbar.
2. entschlossen, geneigt, gewillt.
bereiten
fertig machen, herrichten, zubereiten, zurechtmachen; (Seemannsspr., sonst ugs.): flottmachen; (bes. südd., österr., schweiz.): richten.
bereits
schon.
bereitstellen
anbieten, auftischen, bieten, zur Verfügung stellen.
bereitwillig
anstandslos, gern, kulant, ohne Weiteres, ohne Zögern, ohne zu überlegen, unbesehen.
bereuen
bedauern, leidtun, Reue empfinden.
Berg
1. Anhöhe, Gipfel, Höhe, Hügel.
2. Masse, Stapel, Stoß; (ugs.): Haufen.
bergab
abwärts, talwärts.
bergauf
aufwärts, bergan.
Berge
Gebirge.
bergen
in Sicherheit bringen, retten.
bergig
alpin, gebirgig, hügelig, wellig; (ugs.): buckelig.
Bericht
Darstellung, Dokumentation, Meldung, Mitteilung, Rapport.
berichten
abhandeln, aussagen, bekannt geben, bekannt machen, Bericht erstatten, Bericht geben, beschreiben, briefen, darlegen, darstellen, dokumentieren, erläutern, erzählen, informieren, melden, mitteilen, Mitteilung machen, referieren, sagen, schildern, schreiben, unterrichten, verkünden, verkündigen, verlautbaren, verlauten, veröffentlichen, vorbringen, vortragen, wiedergeben, zutragen; (bildungsspr.): kommunizieren; (ugs.): auspacken; (veraltend): rapportieren.
berichtigen
korrigieren, richtigstellen, verbessern; (schweiz.): korrektionieren.
bersten
aufplatzen, platzen, springen, zerbrechen.
berüchtigt
anrüchig, übel beleumdet, verrufen, zwielichtig.
berücksichtigen
beachten, bedenken, einberechnen, einkalkulieren, in Betracht ziehen.
Beruf
Arbeit, Erwerbstätigkeit, Gewerbe, Handwerk, Tätigkeit; (ugs.): Job; (österr., sonst veraltend): Profession.
1berufen
betrauen, einsetzen, heranziehen, verpflichten.
1berufen, sich
sich beziehen, Bezug nehmen, sich stützen, verweisen.
2berufen
auserwählt, befähigt, begabt, geeignet.
Berufssportler, Berufssportlerin
Professional, Professioneller, Professionelle, Profi.
berufstätig
beschäftigt, erwerbstätig.
Berufung
1. a) Ernennung, Ruf; (Amtsspr.): Bestallung. b) Einberufung, Versammlung.
2. Aufgabe, Auftrag, Bestimmung.
3. Einspruch, Einwand, Widerspruch; (österr. u. schweiz. Rechtsspr., sonst veraltet): Rekurs.
beruhen
fußen, sich gründen, sich stützen, wurzeln, zurückgehen.
beruhigen
besänftigen, beschwichtigen, trösten.
beruhigen, sich
sich abreagieren, sich besänftigen, sich fassen, ruhig werden.
berühmt
bedeutend, gefeiert, namhaft, prominent; (bildungsspr.): renommiert.
berühren
1. anfassen, anfühlen, anrühren; (ugs.): antatschen, begrapschen.
2. anschneiden, ansprechen, erwähnen, streifen, zu sprechen kommen.
3. bewegen, nahegehen, rühren, treffen, zu Herzen gehen.
besagen
bedeuten, heißen, sagen.
besagt
bewusst, fraglich, erwähnt, genannt.
besänftigen
beruhigen, beschwichtigen, trösten.
Besatzung
Crew, Mannschaft, Personal.
besaufen, sich
sich betrinken; (ugs.): sich einen antrinken; (salopp): sich einen ansaufen, sich volllaufen lassen; (scherzh. verhüll.): zu tief ins Glas gucken; (ugs. scherzh.): einen über den Durst trinken.
beschädigen
anschlagen, lädieren, zurichten; (ugs.): ramponieren.
beschädigt
defekt, entzwei, lädiert, schadhaft; (ugs.): kaputt; (Seew., Flugw.): havariert.
Beschädigung
Defekt, Schaden.
beschaffen
beibringen, besorgen, verschaffen; (ugs.): auftreiben.
beschäftigen
1. gefangen nehmen, in Anspruch nehmen, nachgehen, nicht aus dem Kopf gehen.
2. anstellen, einstellen, engagieren, verpflichten; (österr.): aufnehmen.
beschäftigen, sich
1. sich befassen, sich vertiefen, sich widmen, sich zuwenden; (meist abwertend): sich abgeben.
2. sich auseinandersetzen, sich befassen, nachdenken.
Beschäftigung
a) Betätigung, Tätigkeit. b) Arbeit, Arbeitsplatz, Erwerbstätigkeit, Stelle; (ugs.): Job; (österr., sonst veraltend): Profession.
beschämen
blamieren, bloßstellen, in Verlegenheit bringen.
beschatten
beobachten, bespitzeln, bewachen, nachspionieren, observieren, überwachen, verfolgen.
beschaulich
besinnlich, friedlich, gemütlich, idyllisch.
Bescheid
Auskunft, Information, Mitteilung, Nachricht; (ugs.): Info; (EDV): Alert.
1bescheiden, sich
sich begnügen, sich beschränken, sich einschränken, vorliebnehmen.
2bescheiden
1. anspruchslos, genügsam, maßvoll.
2. a) ärmlich, einfach, frugal, karg, kärglich, kümmerlich, schlicht, spartanisch. b) mangelhaft, ungenügend, unzureichend.
3. sehr schlecht; (ugs.): mies; (emotional): miserabel; (ugs. abwertend): lausig.
bescheinigen
beglaubigen, bestätigen, beurkunden, bezeugen, zertifizieren.
Bescheinigung
Beglaubigung, Bestätigung, Urkunde.
beschenken
bescheren, schenken; (österr.): beteilen; (geh.): bedenken.
beschießen
schießen, unter Feuer nehmen; (Milit.): feuern, unter Beschuss nehmen.
beschimpfen
(österr.): beflegeln; (geh.): schmähen; (ugs.): rundmachen; (schweiz. ugs.): wüst sagen; (Jargon): dissen.
Beschimpfung
1. (geh.): Schmähung, Verunglimpfung.
2. Hasspredigt, Schimpfrede.
1beschlagen
anlaufen.
2beschlagen
bewandert, erfahren; (bildungsspr.): versiert.
beschlagnahmen
1. einziehen, sichern, sicherstellen; (bes. Rechtsspr.): konfiszieren.
2. für sich beanspruchen, in Beschlag nehmen, mit Beschlag belegen.
beschleichen
befallen, erfassen, erfüllen, ergreifen, überkommen, überwältigen.
beschleunigen
antreiben, die Schlagzahl erhöhen, vorantreiben, vorwärtstreiben.
beschließen
1. eine Entscheidung treffen, einen Beschluss / einen Entschluss fassen.
2. abschließen, beenden, enden lassen.
Beschluss
Entscheidung, Entschluss, Resolution.
beschmutzen
anschmutzen, beflecken, schmutzig machen; (österr. ugs.): anpatzen; (meist abwertend): besudeln.
beschneiden
1. ausdünnen, auslichten, kappen, kürzen, lichten, stutzen, zurückschneiden.
2. einengen, einschränken, kürzen, schmälern.
beschönigen
bagatellisieren, schönfärben, verharmlosen; (ugs.): frisieren, herunterspielen, runterspielen.
beschränken
begrenzen, beschneiden, einengen, einschränken; (geh.): korsettieren.
beschränken, sich
sich begnügen, vorliebnehmen, zufrieden sein; (geh.): sich bescheiden.
beschränkt
a) begriffsstutzig; (ugs.): dämlich; (bildungsspr. abwertend): stupide. b) kleinlich; (abwertend): engstirnig; (ugs. abwertend): spießig.
beschreiben
1. bekritzeln, vollschreiben.
2. ausführen, ausmalen, darstellen, schildern, veranschaulichen.
Beschreibung
Darstellung, Schilderung, Wiedergabe; (schweiz.): Beschrieb.
beschuldigen
anklagen, anschuldigen, bezichtigen, unterstellen, verantwortlich machen.
Beschuss
Feuer; (Milit. veraltet): Bombardement.
beschützen
behüten, bewahren, decken, in Schutz nehmen.
Beschwerde
Klage.
Beschwerden
Leiden, Schmerzen.
beschweren
a) belasten, bepacken. b) bedrücken, bekümmern, belasten, deprimieren.
beschweren, sich
beanstanden, sich beklagen, monieren, reklamieren; (österr. veraltet): beanständen; (abwertend): mäkeln.
beschwerlich
anstrengend, ermüdend, mühsam, mühselig, sauer, schwer, strapaziös; (bes. südd., schweiz.): streng.
beschwichtigen
begütigen, besänftigen.
beschwindeln
belügen; (ugs.): anflunkern, anschwindeln; (österr. ugs.): am Schmäh halten.
beschwingt
dynamisch, frisch, lebhaft, voller Schwung; (geh.) beflügelt.
beschwipst
angeheitert, angetrunken; (ugs.): angesäuselt, beschickert.
beschwören
1. beeiden, schwören.
2. anflehen, bedrängen, bestürmen, inständig bitten; (ugs.): beknien.
3. behexen; (geh.): bannen.
beseitigen
1. abschaffen, annullieren, aufheben, ausmerzen, entfernen; (bes. Amtsspr.): entsorgen.
2. aus dem Weg räumen, ermorden, töten, umbringen; (salopp): kaltmachen.
besetzen
a) einnehmen, okkupieren. b) in Besitz nehmen.
besetzt
belegt, reserviert, voll; (österr.): komplett.
besichtigen
ansehen, betrachten, mustern; (ugs.): angucken; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.
besiedeln
1. bevölkern, sich niederlassen.
2. heimisch sein, leben, wachsen.
besiegen
a) bezwingen, gewinnen, schlagen, siegen, triumphieren, überwinden; (schweiz.): bodigen. b) überwinden.
besinnen, sich
1. sich bedenken, nachdenken, überlegen.
2. a) sich entsinnen, sich erinnern. b) sich bewusst werden; (geh.): innewerden.
besinnlich
beschaulich, nachdenklich, versonnen.
Besinnung
1. Bewusstsein, klarer Verstand.
2. Betrachtung, Überlegung; (bildungsspr.): Reflexion.
besinnungslos
bewusstlos, ohnmächtig.
Besitz
a) Besitztum, Eigentum, Vermögen, Habe. b) Anwesen, Grundbesitz, Land; (Wirtsch.): Immobilie.
besitzen
haben, verfügen.
Besitzer, Besitzerin
Eigentümer, Eigentümerin, Inhaber, Inhaberin.
besoffen
betrunken; (ugs.): blau; (salopp): kornblumenblau, sternhagelvoll.
besonder…
auffallend, außergewöhnlich, nicht alltäglich, ungewöhnlich.
Besonderheit
Eigenart, Eigenheit, Eigentümlichkeit, Kennzeichen; (bildungspr.): Spezifik.
besonders 
1. extra, für sich [allein], gesondert, getrennt, separat; (geh.): in Sonderheit.
2. a) hauptsächlich, insbesondere, vor allem; (bes. schweiz.): im Speziellen, vorab. b) ausdrücklich, mit Nachdruck. c) ↑ sehr.
besonnen
bedacht, gefasst, gelassen, ruhig, überlegt, umsichtig, vernünftig, vorsichtig; (geh.): mit Bedacht.
besorgen
1. beschaffen; (ugs.): auftreiben.
2. ausführen, durchführen, erledigen, verrichten.
Besorgnis
Befürchtung, Sorge.
besorgt
von Sorge erfüllt.
Besorgung
Gang, Erledigung.
bespitzeln
aushorchen, ausspionieren, observieren, überwachen.
besprechen
1. absprechen, beraten, beratschlagen, bereden, durchsprechen, erörtern; (ugs.): durchkauen.
2. würdigen, kritisieren, rezensieren.
besprechen, sich
sich beraten, sich bereden, beratschlagen, diskutieren.
Besprechung
1. Beratung, Diskussion, Erörterung, Meeting, Sitzung, Verhandlung.
2. Kritik, Würdigung, Rezension.
bespritzen
besprengen, besprühen, bewässern.
bessern
aufbessern, besser machen, verbessern.
bessern, sich
bergauf gehen, besser werden, sich verbessern.
Besserung
Verbesserung; (geh.): Genesung.
Bestand
1. Dauer, Fortbestand.
2. Inventar, vorhandene Menge, Vorrat.
beständig
a) andauernd, dauernd, ständig, unaufhörlich, ununterbrochen. b) gleichbleibend, konstant, unverändert. c) dauerhaft, unempfindlich, widerstandsfähig.
Beständigkeit
Ausdauer, Bestand, Festigkeit, Stabilität, Stetigkeit.
Bestandteil
Element, Glied, Komponente, Teil.
bestärken
1. bekräftigen, ermutigen, unterstützen, zureden.
2. bestätigen, erhärten, festigen.
bestätigen
1. bekräftigen, bescheinigen, für richtig/zutreffend erklären, schriftlich geben, verbürgen.
2. quittieren; (österr.): saldieren.
3. anerkennen, beurkunden.
bestätigen, sich
sich als richtig erweisen, sich als zutreffend herausstellen, sich bewahrheiten, zutreffen.
bestatten
beerdigen, begraben, beisetzen, einäschern; (schweiz., sonst veraltet): kremieren.
Bestattung
Beerdigung, Begräbnis, Beisetzung, Einäscherung.
bestaunen
anstaunen, bewundern.
bestechen
1. korrumpieren; (salopp abwertend): schmieren.
2. ansprechen, beeindrucken, einnehmen, imponieren, zusagen.
bestechlich
käuflich, korrupt.
bestehen
1. a) da sein, existieren, herrschen, vorhanden sein, vorliegen. b) fortdauern, sich halten, von Dauer sein, weiter bestehen.
2. enthalten, gemacht sein, hergestellt sein, zusammengesetzt sein.
3. ablegen, erfolgreich abschließen.
4. beharren, festhalten, nicht abgehen; (ugs.): nicht lockerlassen.
bestehlen
ausnehmen; (ugs. scherzh.): erleichtern.
besteigen
a) aufsitzen, sich in den Sattel schwingen. b) bezwingen, ersteigen. c) hinaufsteigen, hochklettern.
bestellen
1. a) anfordern, beziehen, in Auftrag geben. b) buchen, reservieren lassen, vorbestellen.
2. bitten, herbestellen, kommen lassen, zitieren; (bes. Amtsspr.): einbestellen.
3. ausrichten, mitteilen, überbringen.
4. bestimmen, berufen, einsetzen, ernennen.
5. bebauen, bepflanzen, kultivieren.
bestens
ausgezeichnet, großartig, hervorragend, sehr gut, vortrefflich, vorzüglich; (ugs.): spitze, klasse, super.
Bestie
a) Raubtier, wildes Tier. b) (abwertend): Barbar, Barbarin, Unmensch.
bestimmen
1. a) anordnen, anweisen, befehlen, erlassen, festlegen, festsetzen, verfügen, verhängen, verordnen; (bildungsspr.): diktieren. b) entscheiden; (geh.): gebieten.
2. berufen, ernennen, nominieren, vorsehen.
3. definieren, ermitteln, errechnen, klären.
4. beeinflussen, prägen.
bestimmend
ausschlaggebend, dominant, tonangebend; (bildungsspr.): direktiv.
1bestimmt
1. a) gewiss, speziell. b) eindeutig, genau, klar, deutlich. c) festgelegt, vorgeschrieben.
2. entschieden, energisch, fest, nachdrücklich.
2bestimmt
gewiss, ohne Zweifel, sicher, unweigerlich, zweifelsfrei, zweifelsohne; (ugs.): garantiert.
Bestimmtheit
1. Deutlichkeit, Eindringlichkeit, Entschiedenheit, Entschlossenheit.
2. Gewissheit, Sicherheit.
Bestimmung
1. Anordnung, Anweisung, Richtlinie, Verfügung, Vorschrift.
2. a) Verwendungszweck, Zweck. b) Berufung, Schicksal, Sendung.
bestrafen
einen Denkzettel erteilen, mit jmdm. ins Gericht gehen, strafen.
bestrebt sein
sich anstrengen, sich bemühen, streben.
Bestrebung
Absicht, Bemühung, Plan.
bestreichen
auftragen, schmieren, streichen.
bestreiten
1. ableugnen, abstreiten, anfechten, zurückweisen.
2. a) aufkommen, bezahlen, finanzieren. b) durchführen, gestalten, mitgestalten.
Bestseller
Schlager.
bestürmen
1. anfallen, angreifen, überfallen.
2. bedrängen, beschwören, dränge[l]n, herfallen über, überfallen, zusetzen.
bestürzt
betroffen, entsetzt, erschrocken, fassungslos, schockiert.
Besuch
1. a) Gesellschaft, Kommen, Zusammenkunft, Zusammensein; (geh.): Aufwartung. b) Besichtigung, Teilnahme.
2. Gast, Gäste.
besuchen
a) aufsuchen, besichtigen, einen Besuch machen, hingehen, vorsprechen, zu Besuch kommen/sein; (geh.): seine Aufwartung machen, vorbeikommen, vorbeischauen. b) mitmachen, teilnehmen. c) absolvieren, durchlaufen.
Besucher, Besucherin
a) Besuch, Gast. b) Publikum, Teilnehmer, Teilnehmerin, Zuhörerschaft, Zuschauer, Zuschauerin.
betagt
alt; (schweiz.): bestanden; (geh.): bejahrt, greis.
betätigen
bedienen, handhaben.
betätigen, sich
arbeiten, sich beschäftigen, hantieren, tätig sein, werkeln, wirtschaften; (ugs. scherzhaft): wirken; (landsch., bes. südd.): schaffen.
betäuben
einschläfern; (Med.): anästhesieren.
beteiligen
einbeziehen, teilhaben/teilnehmen lassen; (bes. Musik): featuren.
beteiligen, sich
sich anschließen, mitmachen, teilnehmen, sich zugesellen.
beten
ein Gebet sprechen, Gott anrufen.
beteuern
geloben, versichern.
betonen
1. den Ton legen auf; (Sprachw.): akzentuieren.
2. herausstellen, hervorheben, unterstreichen.
betören
begeistern, bezaubern, faszinieren, fesseln, verzaubern.
betrachten
1. anschauen, besichtigen, mit Blicken / mit den Augen verfolgen, mustern; (geh.): in Augenschein nehmen; (ugs.): angucken.
2. ansehen als, erachten, halten für.
3. a) bewerten, einschätzen, halten für. b) beleuchten, durchleuchten, ergründen, erforschen, untersuchen.
beträchtlich
ansehnlich, beachtlich, bedeutend, erheblich, gehörig, stattlich, üppig, wesentlich.
Betrachtung
1. Anschauung, Beobachtung.
2. Überlegung, Untersuchung.
Betrag
Posten, Summe; (Wirtsch.): Kapitalsumme.
betragen
ausmachen, sich belaufen, sich beziffern.
betragen, sich
sich aufführen, sich benehmen, sich gebärden, sich geben, sich verhalten.
Betragen
Auftreten, Benehmen, Manieren, Verhalten.
betrauen
beauftragen, übertragen.
betreffen
1. anbelangen, angehen, sich beziehen, sich drehen um, sich handeln um.
2. zustoßen; (geh.): widerfahren.
3. bestürzen, mitnehmen, [tief] treffen.
betreiben
1. antreiben, beschleunigen, vorantreiben.
2. ausüben, sich befassen, nachgehen, praktizieren.
3. führen, leiten, unterhalten, vorstehen.
1betreten
a) eintreten, hereinkommen. b) begehen.
2betreten
betroffen, kleinlaut, verschämt.
betreuen
a) bemuttern, coachen, sich kümmern, umsorgen, versorgen. b) sich befassen, erledigen, leiten; (ugs.): managen.
Betreuung
Pflege, Sorge, Versorgung; (bes. Sport): Coaching.
Betrieb
1. a) Firma, Geschäft, Unternehmen, Werk. b) Belegschaft, Personal.
2. Betriebsamkeit, Geschäftigkeit, Hektik, Trubel, Wirbel.
betriebsam
aktiv, geschäftig, rührig, tätig; (ugs.): busy; (südd., schweiz. ugs.): schaffig.
betrinken, sich
(ugs.): sich besaufen, sich einen antrinken, [ein Glas] zu viel trinken; (salopp): sich volllaufen lassen; (scherzh. verhüll.): zu tief ins Glas gucken/schauen; (ugs. scherzh.): einen über den Durst trinken.
betroffen
berührt, bestürzt, betreten, fassungslos.
betrüben
bekümmern, deprimieren, Kummer bereiten/machen, traurig machen/stimmen.
betrüblich
bedauerlich, schade.
Betrug
Täuschung, Übervorteilung; (ugs.): Schummel; (ugs. abwertend): Schwindel.
betrügen
a) hintergehen, täuschen, übervorteilen; (österr.): betakeln; (ugs.): mauscheln, übers Ohr hauen, verschaukeln; (salopp): anschmieren. b) die Ehe brechen, Ehebruch begehen, einen Seitensprung machen, untreu sein; (ugs.): fremdgehen; (ugs. scherzh.): hörnen. c) bringen um, prellen.
Betrüger, Betrügerin
(abwertend): Gauner, Gaunerin, Schwindler, Schwindlerin.
betrunken
(geh.): berauscht; (ugs.): blau; (salopp): besoffen, sternhagelvoll.
Bett
Lagerstätte; (geh.): Liegestatt, Schlafstatt; (ugs.): Federn, Kiste; (salopp): Falle.
betteln
1. anbetteln; (ugs.): schnorren.
2. bitten; (geh.): flehen; (geh. veraltend): heischen; (bes. nordd.): prachern; (bayr., österr. mundartl.): benzen.
betucht
begütert, bemittelt, vermögend, wohlhabend; (österr. veraltend): situiert; (schweiz.): hablich.
beugen
1. anwinkeln, biegen, krümmen, neigen.
2. bezwingen, brechen, unterwerfen; (ugs.): erledigen, fertigmachen.
3. verfälschen; (bildungsspr.): manipulieren; (abwertend): biegen.
beugen, sich
1. sich bücken, sich krümmen, sich neigen, sich vorbeugen.
2. sich dreinschicken, sich fügen, klein beigeben.
Beule
1. Schwellung; (ugs.): Horn; (österr. ugs.): Dippel, Tippel; (Med.): Geschwulst.
2. (landsch.): Delle.
beunruhigen
alarmieren, aufregen, besorgt machen/stimmen, unruhig machen/stimmen.
beunruhigen, sich
in Unruhe sein, sich sorgen, unruhig sein.
beurlauben
a) freigeben, Urlaub geben/gewähren; b) freistellen, suspendieren.
beurteilen
begutachten, bewerten, einschätzen, urteilen; (oft Amtsspr.): befinden.
Beute
Diebesgut, Raub; (Jargon): heiße Ware.
bevölkern
1. a) besiedeln, bewohnen. b) beleben.
2. ansässig werden, ansiedeln.
bevölkern, sich
sich füllen, voll werden.
Bevölkerung
Allgemeinheit, Einwohnerschaft, Öffentlichkeit, Volk.
bevollmächtigen
befugen, ermächtigen, Vollmacht erteilen.
Bevollmächtigter, Bevollmächtigte
Sachwalter, Sachwalterin, Vertreter, Vertreterin.
bevor
ehe, bis.
bevormunden
vorschreiben; (abwertend): gängeln.
bevorstehen
drohen, im Anzug sein, in der Luft liegen; (österr.): heranstehen; (ugs.): ins Haus stehen.
bevorzugen
a) vorziehen. b) begünstigen, vorziehen; (oft abwertend): hätscheln.
bewachen
beaufsichtigen, Posten stehen, überwachen, wachen.
bewahren
1. behüten, beschützen, retten, schützen.
2. aufbewahren, aufheben, verwahren; (schweiz., sonst veraltend): versorgen.
3. aufrechterhalten, beibehalten, erhalten, konservieren; (schweiz.): gaumen; (geh.): wahren.
bewähren, sich
sich als brauchbar/geeignet erweisen, sich behaupten.
Bewährungsprobe
Elchtest, Feuerprobe, Feuertaufe.
bewältigen
fertig werden, in den Griff bekommen, meistern, schaffen; (schweiz.): bodigen; (Papierdt.): bewerkstelligen; (ugs.): auf die Reihe kriegen, hinkriegen, packen, schmeißen; (Jargon): wuppen.
bewandert
beschlagen, erfahren, firm, sattelfest; (bildungsspr.): versiert.
1bewegen
1. a) rühren; (geh.): regen. b) anregen, in die Wege leiten, in Gang bringen; (bildungsspr.): initiieren.
2. a) berühren, ergreifen, nahegehen, rühren. b) beschäftigen, ergreifen, gefangen nehmen.
1bewegen, sich
a) sich regen, sich rühren, seine Lage verändern. b) gehen; (geh.): sich fortbegeben. c) sich benehmen, sich verhalten.
2bewegen
anregen, ermuntern, veranlassen.
Beweggrund
Grund; (bildungsspr.): Motiv.
beweglich
1. biegsam, flexibel.
2. gewandt, wendig; (geh.): regsam; (bildungsspr.): agil.
Bewegung
1. Ergriffenheit, Erschütterung, Rührung, Teilnahme; (geh.): Regung.
2. a) Bestrebungen, Initiative. b) Bürgerinitiative, Gruppe, Interessengemeinschaft, Organisation, Vereinigung.
Beweis
1. Ausweis, Nachweis; (Rechtsspr.): Beweismaterial.
PHR ein handfester, schlagender, schlüssiger, sprechender, untrüglicher, unwiderlegbarer Beweis; einen Beweis antreten, entkräften, erbringen, führen, liefern.
ZUS Gegenbeweis, Gottesbeweis, Wahrheitsbeweis.
2. Ausdruck, Zeichen; (geh.): Zeugnis.
beweisen
1. belegen, nachweisen; (bildungsspr.): dokumentieren.
2. bekunden, erkennen lassen, zeigen.
bewerben, sich
sich bemühen, kandidieren, konkurrieren, sich zur Verfügung stellen.
bewerkstelligen
arrangieren, bewältigen, durchführen, erledigen, meistern, schaffen, zustande/zuwege bringen; (schweiz.): bodigen; (ugs.): hinbekommen, hinkriegen.
bewerten
beurteilen, einschätzen, ranken, urteilen, zensieren; (Sport): punkten; (Wirtsch.): raten.
Bewertung
1. Beurteilung, Einschätzung, Notengebung, Zensierung; (bildungsspr.): Evaluation, Evaluierung; (Amtsspr.): Benotung.
2. Gesamtwertung, Gutachten, Ranking; (Wirtsch., Bankw.): Risikogewichtung; (Wirtsch., Psychol., Soziol.): Rating.
bewilligen
genehmigen, gewähren, zubilligen, zugestehen; (schweiz.): zusprechen; (ugs.): absegnen.
bewirken
auslösen, bedingen, verursachen, zur Folge haben.
Bewirtung
Bedienung, Service.
bewohnen
leben, wohnen; (Amtsspr.): wohnhaft sein.
Bewohner, Bewohnerin
Einwohner, Einwohnerin.
bewölken, sich
sich bedecken, sich beziehen, sich eintrüben.
Bewölkung
1. Eintrübung.
2. Gewölk, Wolken, Wolkendecke.
bewundern
bestaunen, Bewunderung entgegenbringen.
Bewunderung
Anerkennung, Hochachtung.
bewusst
1. absichtlich, vorsätzlich, willkürlich; (geh.): mit Bedacht.
2. [bereits] erwähnt/genannt, betreffend; (Papierdt.): besagt.
bewusstlos
besinnungslos, ohnmächtig; (ugs.): weggetreten.
Bewusstsein
1. a) Gewissheit, Wissen. b) Überzeugung.
2. Besinnung, Sinne.
bezahlen
1. a) vergüten; (ugs.): zahlen. b) entlohnen, honorieren; (schweiz.): entlöhnen.
2. ausgeben, zahlen; (ugs.): blechen, hinblättern; (bes. Amtsspr.): entrichten.
3. auszahlen, erstatten; (geh.): begleichen; (bes. Amtsspr.): vergüten.
Bezahlung
1. Bezahlvorgang, Erstattung, Zahlung; (geh.): Begleichung; (bes. Amtsspr.): Vergütung.
2. Entgelt, Gehalt, Honorar, Lohn; (bes. schweiz., auch südd., österr., sonst veraltet): Salär.
bezähmen
bändigen, beherrschen, im Zaum halten, zügeln.
bezaubern
bestricken, entzücken, hinreißen; (geh.): berücken, betören; (ugs.): bezirzen; (veraltet): charmieren.
bezaubernd
charmant, entzückend, hinreißend, zauberhaft; (geh.): betörend.
bezeichnen
1. a) kennzeichnen, markieren; (österr. veraltet): märken. b) angeben, beschreiben.
2. [be]nennen, Benennung sein.
3. ausgeben, charakterisieren, hinstellen.
Bezeichnung
1. Kennzeichnung, Markierung.
2. Ausdruck, Benennung, Wort.
bezeugen
beglaubigen, bekräftigen, bestätigen.
bezichtigen
anklagen, beschuldigen; (geh.): anschuldigen.
beziehen
1. bespannen, überziehen; (bayr., österr.): tapezieren.
2. einziehen.
3. erhalten, geliefert bekommen; (ugs.): kriegen.
4. a) betreffen. b) in Beziehung setzen, in Zusammenhang bringen, verknüpfen.
beziehen, sich
1. ↑ bewölken, sich.
2. sich berufen, sich stützen, verweisen.
Beziehung
1. a) Kontakt, Umgang, Verbindung. b) Liebesverhältnis; (ugs.): Beziehungskiste, Verhältnis.
2. Bezug, Verbindung, Zusammenhang.
Beziehungen
Kontakte, Verbindungen; (ugs. scherzh.): Vitamin B.
beziehungsweise
1. genauer gesagt, oder [vielmehr].
2. im anderen Fall; (bildungsspr.): respektive.
beziffern
1. nummerieren.
2. ansetzen, schätzen; (ugs.): taxieren.
beziffern, sich
ausmachen, sich belaufen, betragen.
Bezirk
Bereich, Distrikt, Gebiet, Raum, Region; (österr.): Sprengel.
Bezug
1. Überzug; (schweiz.): Anzug.
2. ↑ Beziehung (2).
Bezüge
Einkommen, Einkünfte, Gehalt; (bes. schweiz., auch südd., österr., sonst veraltet): Salär.
bezüglich
in Bezug auf, was … anbelangt/betrifft; (österr., schweiz., sonst veraltet): punkto; (Papierdt.): hinsichtlich.
Bezug nehmen ↑ beziehen, sich (2).
Bezug nehmend
(Amtsspr., Kaufmannsspr): mit/unter Bezug.
bezwecken
abzielen, beabsichtigen, zum Ziel haben.
bezweifeln
anzweifeln, infrage stellen, zweifeln.
bezwingen
1. besiegen, überwinden; (schweiz.): bodigen.
2. bewältigen, fertig werden mit, meistern.
Bibel
Buch der Bücher, [Heilige] Schrift, Wort Gottes.
Bibliografie
Bücherverzeichnis, Literaturangaben, Schriftenverzeichnis.
Bibliothek
Bücherei.
bieder
1. anständig, redlich; (geh.): lauter; (veraltend): rechtschaffen, wacker.
2. einfältig, naiv.
3. hausbacken, langweilig, reizlos.
biegen
1. beugen, krümmen, krumm machen, neigen.
2. abbiegen, einbiegen.
biegen, sich
sich beugen, sich krümmen.
biegsam
beweglich, elastisch, flexibel, gelenkig, geschmeidig.
Biegung
Krümmung, Kurve, Windung; (schweiz.): Rank.
Bier
(ugs.): kühles Blondes; (fam.): Bierchen; (scherzh.): Gerstensaft.
bieten
1. anbieten, bereitstellen; (bes. Kaufmannsspr.): offerieren.
2. a) hinhalten; (geh.): darreichen; (oftgeh.): reichen. b) geben, gewähren.
3. zeigen; (geh.): darbieten.
4. offenbar/sichtbar werden lassen.
bieten, sich
1. sich anbieten, sich ergeben.
2. sich zeigen; (geh.): sich darbieten.
Bilanz
a) (Buchf.): Kontoabschluss; (Wirtsch., Kaufmannsspr.): [Jahres]abschluss. b) [End]ergebnis, Fazit; (bildungsspr.): Resultat.
Bild
1. a) Darstellung, Gemälde, Zeichnung. b) Aufnahme, Foto, Fotografie, Selfie. c) Abbild, Spiegelbild.
2. Anblick, Ansicht; (EDV): Thumbnail.
3. Eindruck, Vorstellung.
bilden
1. a) formen, hervorbringen, machen. b) formen, gestalten, modellieren.
2. a) formen, herstellen. b) gründen, ins Leben rufen, schaffen. c) verschaffen.
3. entstehen lassen, hervorbringen.
4. ausmachen, darstellen, sein.
5. ausbilden, entwickeln, erziehen.
bilden, sich
entstehen, sich entwickeln, sich herausbilden.
bildlich
anschaulich, sinnbildlich, übertragen; (geh.): sinnbildhaft; (bild. Kunst, Dichtk.): allegorisch.
Bildnis
Bild, Porträt, Selfie.
Bildschirm
(ugs.): Mattscheibe; (ugs., oft abwertend): Röhre; (EDV): Screen; (Ferns.): Monitor.
Bildung
1. a) Ausbildung, Erziehung, Schulung. b) Allgemeinwissen, Kenntnisse, Wissen; (geh.): Gelehrsamkeit.
PHR höhere, humanistische, künstlerische, umfassende, wissenschaftliche Bildung.
ZÜS Allgemeinbildung, Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Grundbildung, Schulbildung.
2. Gründung.
3. Entstehung, Entwicklung.
Billett
a) Fahrkarte, Fahrschein, Karte, Ticket. b) Eintrittskarte, Karte, Ticket.
billig
1. erschwinglich, günstig, herabgesetzt, preiswert; (ugs.): halb geschenkt, spottbillig.
2. a) minderwertig, schlecht, wertlos. b) abgegriffen, abgeschmackt, banal; (bildungsspr.): trivial.
3. angemessen, berechtigt, gerecht, gerechtfertigt.
billigen
akzeptieren, anerkennen, genehmigen, gutheißen, zubilligen, zustimmen; (bildungsspr.): legitimieren, tolerieren; (ugs.): absegnen.
Billigung
Anerkennung, Gutheißen, Zustimmung; (ugs.): Absegnung.
bimmeln
klingeln; (südd., österr., schweiz., sonst geh.): läuten; (landsch.): schellen.
binden
1. zusammenbinden; (geh.): winden.
2. a) fesseln. b) verpflichten; (ugs.): festnageln.
3. befestigen, festbinden, festmachen.
4. knüpfen, schlingen, umbinden.
5. a) andicken, eindicken, sämig machen; (Kochk.): legieren. b) einbinden, zusammenhalten; (Buchw.): broschieren.
binden, sich
eine Beziehung eingehen, heiraten, sich verpartnern.
bindend
endgültig, verbindlich; (bildungsspr.): definitiv.
Bindung
Beziehung, [innere] Verbundenheit, Verbindung.
binnen
im Laufe von, innerhalb; (schweiz.): innert.
Biografie
Laufbahn, Leben, Lebensgeschichte, Lebenslauf, Werdegang; (bildungsspr.): Vita; (dichter.): Lebensreise.
bis auf
a) einschließlich. b) ausgenommen, außer; (schweiz.): bis an.
bisher
bis jetzt, bis heute; (schweiz.): bis anhin; (landsch.): bislang.
Bissen
Brocken, Stück, Stückchen; (ugs.): Happen.
bissig
boshaft, spitz, spöttisch, verletzend; (ugs.): giftig; (südd.): raß.
bisweilen
ab und zu, gelegentlich, hin und wieder, manchmal, mitunter.
Bitte
Anliegen, Aufforderung, Wunsch; (ugs. scherzh.): Attentat; (österr., sonst Papierdt. veraltend): Ansuchen.
PHR eine dringende, flehentliche, herzliche, höfliche, inständige, schüchterne Bitte; eine Bitte abschlagen, erfüllen, erhören, gewähren, vorbringen.
bitten
1. drängen, beschwören, betteln; (geh.): sich ausbitten, [sich] erbitten, ersuchen; (ugs.): angehen; (österr., sonst Papierdt. veraltend): ansuchen.
2. sich einsetzen; (geh.): Fürsprache einlegen.
3. auffordern, einladen, herbitten, hereinbitten; (geh.): bemühen.
bitter
1. herb, streng; (bayr., österr. ugs.): hantig.
2. schlimm, schmerzlich, schwer, traurig.
PHR ein bitteres Schicksal; eine bittere Enttäuschung, Erfahrung, Niederlage, Notwendigkeit; die bittere Wahrheit; bittere Gefühle, Stunden; bittere Tränen weinen; bittere Reue empfinden; bis zum bitteren Ende.
3. a) verbittert, voll Bitterkeit. b) beißend, scharf.
4. groß, schwer, stark.
Bittschrift
Bittgesuch, Bittschreiben, Eingabe, Gesuch.
bizarr
absonderlich, eigenwillig, grotesk, merkwürdig, seltsam, sonderbar, ungewöhnlich, wunderlich.
blähen, sich
1. sich aufbauschen, sich aufblähen, sich bauschen.
2. sich in Szene setzen, sich wichtigtun; (abwertend): sich aufblähen, [sich] großtun; (ugs. abwertend): sich aufspielen.
blamabel
beschämend, peinlich; (schweiz.): bemühend.
Blamage
Beschämung, Bloßstellung, Kompromittierung, Schande; (geh. emotional): Schmach.
blamieren
beschämen, bloßstellen, kompromittieren, lächerlich machen, zum Gespött machen.
blank
1. a) glänzend, glatt, poliert; (ugs. emotional verstärkend): blitzblank. b) abgescheuert, abgewetzt, speckig.
2. bloß, entblößt, frei, nackt, unbedeckt.
3. bankrott, zahlungsunfähig; (ugs.): abgebrannt; (österr., schweiz. ugs.): stier; (ugs. scherzh.): pleite.
4. offenkundig, rein, schlicht; (geh.): bar; (ugs.): pur.
Blank
Abstand, Leerschritt, Zwischenraum; (Druckw.): Spatium.
blasen
1. a) atmen, hauchen; (ugs.): pusten. b) (ugs.): pusten, wegblasen, wegpusten.
2. a) spielen. b) schmettern, spielen.
3. brausen, fegen, rauschen, sausen, stürmen, tosen, wehen.
blasiert
herablassend, hochmütig, überheblich; (abwertend): arrogant; (ugs. abwertend): hochnäsig.
blass
1. a) blässlich, bleich, blutleer, fahl, farblos, kalkig; (ugs.): käsig. b) hell, matt, zart. c) gedämpft, fahl, mild, schwach.
2. entfernt, gering, leise, schwach.
3. farblos, langweilig, nichtssagend.
Blatt
1. a) Bogen, Stück Papier, Zettel. b) Bogen, Seite.
2. Zeitschrift, Zeitung; (salopp abwertend): Käseblatt.
blättern
1. durchblättern, herumblättern, umblättern, umdrehen.
2. abblättern, abfallen.
3. geben, hingeben; (ugs.): hinblättern.
blau
betrunken; (salopp): besoffen, [sternhagel]voll.
blauäugig
arglos, naiv, treuherzig, weltfremd.
Blaubeere
Heidelbeere; (nordd.): Bickbeere; (südd., österr.): Schwarzbeere.
blaumachen
(ugs. scherzh.): krankfeiern.
Blech ↑ Blödsinn.
blechen
zahlen; (österr., auch bayr.): brandeln; (ugs.): bluten, in die Tasche greifen müssen.
Bleibe
Quartier, Unterkunft, Urlaubsdomizil; (österr.): Unterstand; (Amtsspr.): Obdach.
bleiben 
1. a) verharren; (geh.): verbleiben, verweilen. b) übrig bleiben, übrig sein.
2. beharren, beibehalten, festhalten, nicht aufgeben.
bleibend
beständig, dauerhaft; (bildungsspr.): remanent.
bleich
blass, fahl; (emotional verstärkend): kreidebleich.
1bleichen
aufhellen, heller machen.
2bleichen
ausbleichen, verbleichen, verschießen; (österr., schweiz., südd.): abschießen.
bleiern
drückend, schwer.
blenden
1. a) behexen, bestricken, bezaubern, faszinieren, fesseln, hinreißen, verzaubern; (geh.): berücken, betören. b) bluffen, täuschen.
2. blind machen.
blendend
ausgezeichnet, bestens, hervorragend, prächtig, vorzüglich.
Blick
Ausblick, [Aus]sicht, Panorama, Rundblick.
PHR ein einmaliger, herrlicher, schöner Blick.
ZUS Fernblick, Panoramablick.
blicken
a) sehen; (ugs.): gucken; (bes. südd., österr., schweiz.): schauen. b) dreinblicken, dreinschauen, dreinsehen.
Blickfeld
Gesichtsfeld, Gesichtskreis.
blind
1. erblindet.
2. a) hemmungslos, maßlos, zügellos. b) blindlings, kritiklos.
3. angelaufen, beschlagen, stumpf.
blinken
blitzen, funkeln, glänzen, glitzern.
Blinker
(bes. schweiz.): Richtungsanzeiger; (Kfz-T.): Blinkleuchte.
blinzeln
zwinkern.
blitzen
funkeln, glänzen, glitzern, leuchten.
Block
1. Brocken, Klotz.
2. Gebäudeblock, Häuserblock, Wohnblock.
Blockade
Abriegelung, Sperre.
blockieren
1. abriegeln, absperren, sperren.
2. a) versperren. b) unterbinden, unterbrechen.
3. aufhalten, hemmen, ins Stocken bringen.
blöd
1. albern; (ugs.): dumm; (abwertend): töricht; (ugs. abwertend): idiotisch.
2. ärgerlich, fatal; (schweiz.): ungefreut; (ugs.): doof, dumm; (salopp): bescheuert.
Blödsinn
Unsinn; (ugs. abwertend): Blech, Kohl, Mist; (ugs., oft abwertend): dummes Zeug; (salopp abwertend): Quatsch.
1bloß
1. entblößt, frei, nackt.
2. blank, rein.
2bloß
lediglich, nur.
Blöße
Nacktheit; (bildungsspr): Nudität.
bloßstellen
blamieren, kompromittieren, lächerlich/unmöglich machen.
Bluff
Täuschung, Trick; (bildungsspr.): Finte; (ugs. abwertend): Schwindel.
bluffen
irreführen, [vor]täuschen; (geh.): narren; (ugs., bes. Sport Jargon): tricksen.
blühen
1. aufgeblüht sein, in Blüte sein/stehen.
2. boomen, einen Aufschwung erleben, florieren, gedeihen; (ugs.): brummen.
3. bevorstehen; (geh.): widerfahren.
Blume
a) Bukett, Duft. b) Bierschaum, Schaum.
Blüte
Aufschwung, Blütezeit, Boom.
bluten
zahlen; (österr., auch bayr.): brandeln; (ugs.): blechen.
Blutung
Monatsblutung, Periode, Regel[blutung]; (Med.): Menses, Menstruation; (ugs. verhüll.): Tage.
Bö
Windstoß.
bockig
aufsässig, störrisch, trotzig; (bildungsspr.): renitent; (ugs.): bockbeinig, dickköpfig.
Boden
1. Acker[land], Erde, Land; (geh.): Scholle.
2. Fußboden.
3. (schweiz.): Estrich, Dachboden, Speicher.
bodenlos
a) sehr tief; (emotional): abgrundtief. b) haarsträubend, unglaublich; (oft emotional übertreibend): unerhört, ungeheuer.
bodenständig
alteingesessen, einheimisch.
Böe ↑ Bö.
Bogen
1. Biegung, Krümmung, Kurve.
2. Blatt, Stück Papier.
Bohle
Balken, Brett, Planke.
bohren
[be]drängen, zusetzen; (ugs.): drängeln, keine Ruhe geben, quengeln.
Bollwerk
1. Befestigung, Festung.
2. Kai, Landeplatz.
bolzen
schießen; (ugs.): kicken; (bes. Fußball): treten.
bombardieren
1. beschießen; (Milit.): unter Beschuss nehmen.
2. bedrängen, überfallen, überhäufen, überschütten.
bombastisch
pompös, überladen; (abwertend): schwülstig; (ugs. abwertend): hochgestochen.
bombig
ausgezeichnet, brillant, großartig, hervorragend, vorzüglich.
Bon
1. Coupon, Gutschein, Wertmarke.
2. Kassenzettel, Quittung.
Bonmot
geistreiche Äußerung/Bemerkung, witziger Ausspruch; (bildungsspr.): Aperçu.
Bonus
a) Ermäßigung, Gutschrift, Rabatt, Vergütung. b) Plus[punkt], Vorteil, Vorsprung.
Boom
Aufschwung; (Wirtsch.): Hausse, Hochkonjunktur.
Boot
Barke, Kahn; (österr.): Zille; (dichter.): Nachen.
Bord
Brett.
Bordell
Eros-Center, Freudenhaus; (salopp, oft abwertend): Puff; (verhüll.): Etablissement.
Bordüre
Blende, Borte; (Mode): Besatz.
borgen
1. aushelfen, auslegen, ausleihen; (salopp): pumpen.
2. entleihen, leihen; (ugs.): anpumpen.
Borke
1. Rinde.
2. Grind, Kruste, Schorf.
borniert
(abwertend): engstirnig, kleingeistig.
Börse
Geldbeutel, Portemonnaie; (geh.): Geldbörse.
borstig
a) behaart, stachelig, struppig. b) kratzig, rau, stoppelig, zottig. c) barsch, brüsk; (abwertend): grob.
bösartig
1. boshaft, heimtückisch, hinterhältig; (österr., schweiz. bildungsspr.): perfid; (abwertend): infam.
2. gefährlich, lebensbedrohlich; (Med.): maligne.
Böschung
Abhang, Gefälle, Hang; (schweiz.): Stutz.
böse
1. a) garstig, gemein, niederträchtig, schlecht. b) schlecht, schlimm, unangenehm, ungut; (schweiz.): ungefreut; (geh.): übel; (emotional): fürchterlich.
2. ärgerlich, erbost, wütend, zornig; (geh.): ungehalten; (ugs.): sauer.
3. unartig, ungezogen.
4. entzündet, schlimm, vereitert, verletzt, wund.
boshaft
a) ↑ bösartig (1). b) ätzend, beißend, spöttisch; (bildungsspr.): sarkastisch.
Boss, Bossin
1. Chef, Chefin, Direktor, Direktorin, Leiter, Leiterin, Vorgesetzter, Vorgesetzte; (geh.): Lenker, Lenkerin.
2. [Banden]führer, [Banden]führerin, Chef, Chefin; (ugs.): King; (oft abwertend): Anführer, Anführerin.
Bote, Botin
Kurier, Kurierin, Überbringer, Überbringerin.
Botschaft
a) Mitteilung, Nachricht; (geh. veraltend): Kunde.
PHR eine freudige, frohe, geheime, schlimme, traurige, willkommene Botschaft; eine Botschaft entgegennehmen, erhalten, hinterlassen, verkünden.
ZUS Freudenbotschaft, Friedensbotschaft, Hiobsbotschaft, Schreckensbotschaft, Unglücksbotschaft.
b) Bulletin, Erklärung, Grußadresse, Stellungnahme; (schweiz.): Vernehmlassung.
Bottich
Kübel, Trog, Wanne; (südd., österr.): Schaff; (schweiz., sonst landsch.): Stande, Zuber.
Bouillon
Fleischbrühe, klare Suppe; (Kochk.): Consommé.
Bourgeoisie
[Groß]bürgertum, Mittelstand.
Boutique
Modegeschäft, Modeladen.
Box
1. Behälter, Karton, Schachtel.
2. Lautsprecher[box].
3. a) Einzelbox, Stand[platz]. b) [Stell]platz.
boxen
1. einen Boxkampf/Faustkampf austragen, fighten.
2. mit den Fäusten kämpfen, mit der Faust schlagen, stoßen.
boxen, sich
sich prügeln; (ugs.): sich kloppen.
boykottieren
a) abriegeln, mit Boykott belegen, sperren. b) blockieren, Widerstand leisten.
Branche
Bereich, Geschäftszweig, Sektor, Sparte, Wirtschaftszweig.
Brand
Feuer; (geh.): Feuersbrunst.
brandmarken
ächten, anprangern, verdammen.
braten
(ugs.): brutzeln, rösten.
Brauch
Brauchtum, [feste] Gewohnheit, Sitte, Tradition, Überlieferung, Usus; (geh.): Gepflogenheit.
brauchbar
geeignet, praktikabel, tauglich, verwendbar, verwertbar.
brauchen 
1. benötigen, nötig haben; (geh.): bedürfen.
2. benutzen, gebrauchen, nutzen, verwenden.
Brause
1. (ugs.): Limo; (fam.): Kindersekt.
2. Dusche.
brausen
1. rauschen, sausen, tosen.
2. duschen.
3. fegen, sausen; (ugs.): rasen.
brav
1. artig, folgsam, gehorsam.
2. a) aufrecht, ordentlich, redlich; (schweiz.): währschaft. b) bieder, hausbacken, langweilig.
bravo
recht so, Respekt; (ugs.): spitze, klasse.
Bravour
Brillanz, Meisterschaft.
brechen
1. aufbrechen, brechen, durchbrechen, zerbrechen.
2. entzweigehen, in die Brüche gehen, zerbrechen.
3. überwinden.
4. abbrechen, aufgeben; (geh.): aufkünd[ig]en.
5. [sich] erbrechen, sich übergeben; (ugs.): kotzen; (südd., österr.): speiben.
Brei
Mus, Schleim; (Kochk.): Püree.
breit
1. ausgedehnt, weit, weitläufig.
2. a) ausführlich, weitschweifig; (bildungsspr.): bis ins Detail. b) reich, umfassend.
3. allgemein, weit.
Breiten
Gegend, Region, Zone.
breitmachen, sich
a) mit Beschlag belegen; (ugs. scherzh.): sich dick machen. b) um sich greifen, sich verbreiten. c) (schweiz.): sich einhausen; (ugs.): sich häuslich einrichten/niederlassen.
breitschlagen
erweichen, überreden, umstimmen; (ugs.): rumbekommen.
bremsen
1. a) das Tempo drosseln/verringern; (ugs.): auf die Bremse treten. b) abdrosseln, verlangsamen.
2. drosseln, einschränken, verlangsamen, zurückhalten.
brennen
1. flackern, glimmen, glühen, lodern.
2. an[geschaltet] sein, eingeschaltet sein, leuchten.
3. einbrennen, sengen.
4. sich brühen, verbrennen, verbrühen.
5. ätzen, beißen, schmerzen, stechen.
6. kopieren, überspielen, übertragen.
brenzlig
a) angebrannt, angesengt, verbrannt. b) bedenklich, gefährlich, heikel.
Brett
Bohle, Diele, Latte, Leiste, Planke.
Brief
Mitteilung, Nachricht, Schreiben, Zeilen; (geh.): Botschaft.
Brieftasche
Geldbeutel, Portemonnaie.
brillant
ausgezeichnet, glänzend, hervorragend.
brillieren
bestechen, glänzen, sich hervortun.
bringen 
1. a) befördern, schaffen, tragen, transportieren; (Amtsspr.): verbringen, zustellen. b) abliefern, übergeben, übermitteln, zuschicken; (Amtsspr.): zustellen.
2. begleiten, führen, mitgehen.
3. a) ausstrahlen, senden, übertragen, veröffentlichen, zeigen. b) darstellen, vortragen.
4. a) einbringen, erbringen; (ugs.): abwerfen. b) bereiten, verursachen.
5. fertigbringen, schaffen; (ugs.): hinkriegen.
brisant
heikel, kritisch; (ugs.): heiß.
Brise
[leichter] Wind, Lüftchen, Lufthauch, Luftstrom.
bröckelig
a) bröselig, krümelig. b) brüchig, morsch.
bröckeln
1. a) bröseln, krümeln. b) abbröckeln.
2. zerbröckeln, zerkrümeln.
Brocken
Bissen, Happen, Klumpen, Stück.
brodeln
1. aufkochen, sprudeln, wallen; (ugs.): blubbern.
2. kriseln, rumoren.
Brosche
Anstecknadel, Schmuckspange.
Broschüre
Heft, Prospekt, Werbeschrift.
Brösel
a) Krume, Krümel; (geh. veraltend): Brosame. b) Paniermehl, Semmelbrösel.
brotlos
a) arbeitslos, erwerbslos, ohne Arbeit. b) nicht einträglich, nichts einbringend.
Bruch
1. a) (Med.): Fraktur. b) (Med.): Hernie.
2. a) Nichteinhaltung. b) Abbruch, Auflösung.
brüchig
1. baufällig, bröckelig, morsch, mürbe.
2. rau, spröde.
brüderlich
einträchtig, freundschaftlich, harmonisch.
Brühe
Bouillon, klare Suppe; (Kochk.): Consommé.
brühwarm
auf der Stelle, gleich, prompt, sofort.
brüllen
a) kreischen, lärmen; (abwertend): johlen; (ugs. abwertend): grölen. b) schreien; (abwertend): plärren.
brummen
1. dröhnen, summen, surren.
2. knurren, murren; (ugs.): gnatzen, grunzen.
3. im Gefängnis sein; (ugs.): sitzen; (Rechtsspr.): einsitzen.
4. boomen, florieren.
Brummer
Lastwagen; (ugs.): Laster; (ugs. scherzh.): Brummi; (schweiz.): Camion.
brummig
ärgerlich, bärbeißig, gereizt, mürrisch, schlecht gelaunt, unwirsch.
brüsk
barsch, kurz angebunden, rüde, schroff.
brüskieren
einen Stich versetzen, kompromittieren, kränken, im Innersten treffen, schroff behandeln; (ugs.): vor den Kopf stoßen.
brüsten, sich
sich herausstreichen, prahlen, sich rühmen, protzen.
Brüstung
Balustrade, Geländer; (Seew.): Reling.
brutal
aggressiv, barbarisch, gewalttätig, grausam, schonungslos.
Brutalität
Gewalttätigkeit, Grausamkeit; (abwertend): Kaltblütigkeit, Rohheit.
brüten
[sich] bedenken, grübeln, nachdenken, sinnen, sinnieren, sich versenken, sich vertiefen.
brutzeln
braten, rösten.
Buch
a) Band, Foliant, Hardcover, Paperback, Taschenbuch; (ugs.): Schmöker; (ugs., oft abwertend): Schwarte; (ugs. scherzh. od. abwertend): Schinken. b) Schrift, Werk.
buchen
1. eintragen, verbuchen, verzeichnen.
2. reservieren [lassen], vorbestellen.
Büchse
Behälter, Behältnis, Blechdose, Box, Dose.
buchstabengetreu
wortgetreu, wörtlich, wortwörtlich.
buchstäblich
geradezu, im wahrsten Sinne [des Wortes], regelrecht, richtig.
bücken, sich
sich beugen, sich krumm machen, sich niederbeugen.
Bückling
Verbeugung; (österr. ugs.): Buckerl.
buddeln
graben, scharren, wühlen.
Bude
1. Kiosk, Stand, Trinkhalle.
2. a) Baracke; (ugs. abwertend): Kasten, Schuppen. b) Appartement, Zimmer, Wohnung, Raum.
Budget
Etat, Haushalt.
büffeln
lernen; (ugs.): bimsen, ochsen, pauken; (südd., österr. ugs.): stucken.
bügeln
(schweiz.): glätten; (nordd., md.): plätten.
Bühne
Theater; (geh.): die Bretter, die die Welt bedeuten; (ugs. abwertend): Schmiere.
Bukett
1. Blumenstrauß, Gebinde, Strauß.
2. Aroma, Duft, Blume, Geruch.
Bulletin
1. [amtlicher] Bericht, Meldung, Mitteilung, Report.
2. [offizieller] Krankenbericht.
Bummel
Gang, Spaziergang.
bummeln
1. flanieren, schlendern, spazieren [gehen]; (geh.): promenieren; (ugs.): einen Bummel machen.
2. a) langsam arbeiten; (ugs., oft abwertend): trödeln; (österr. ugs.): [herum]brodeln; (landsch. abwertend): mären. b) faulenzen, nichts tun; (ugs.): Däumchen drehen.
bumsen
1. donnern, dröhnen, poltern, rumpeln.
2. a) hämmern, klopfen, pochen; (ugs.): ballern. b) aufprallen, aufschlagen, klatschen, prallen; (salopp): aufknallen.
3. Sex haben; (ugs.): ins Bett gehen, mit jmdm. pennen; (vulg.): ficken; (verhüll.): mit jmdm. schlafen.
Bündel
a) Pack, Packen; (bayr., österr. ugs.): Binkel. b) Ballen, Bund.
bündeln
zusammenbinden, zusammenschnüren; (südd., schweiz.): büscheln.
Bundesgenosse, Bundesgenossin
Alliierter, Alliierte, Föderierter, Föderierte, Mitstreiter, Mitstreiterin, Verbündeter, Verbündete.
bündig
a) knapp, kurz; (bildungsspr.): präzise. b) schlüssig, triftig, überzeugend.
Bündnis
Allianz, Block, Bund, Koalition, Pakt, Vereinigung, Zusammenschluss.
PHR ein militärisches, wirtschaftliches Bündnis; ein Bündnis für Toleranz, gegen Gewalt; ein Bündnis eingehen, lösen, schließen, schmieden.
ZUS Freundschaftsbündnis, Regierungsbündnis, Staatenbündnis, Verteidigungsbündnis.
bunt
1. farbenprächtig, farbig.
ZUS bonbonbunt, knallbunt kunterbunt, quietschbunt.
2. abwechslungsreich, gemischt, reichhaltig, vielfältig.
PHR ein buntes Programm; ein bunter Abend; eine bunte Mischung; bunt zugehen.
3. ungeordnet, wirr, zusammengewürfelt.
Bürde
a) Belastung, Druck, Gewicht. b) Anstrengung, Kreuz, Kummer, Leid, Mühe, Problem, Sorge.
bürgen
1. a) einstehen, garantieren, haften, sich verbürgen. b) garantieren, gewährleisten, stehen für.
2. (Rechtsspr.): eine Bürgschaft leisten/übernehmen.
bürgerlich
1. staatsbürgerlich, zivil.
2. a) etabliert, mittelständisch. b) (abwertend): kleingeistig; (ugs. abwertend): kleinkariert, spießig.
burschikos
a) kess, unbefangen, ungezwungen, zwanglos. b) formlos, salopp.
bürsten
1. a) abbürsten. b) reinigen, säubern.
2. durchbürsten, frisieren, glätten.
Buße
1. Reue.
2. Geldbuße, Strafe.
büßen
a) abbüßen, sühnen. b) bezahlen; (ugs.): ausbaden.
C c
Café
Bistro, Konditorei; (bes. österr.): Kaffeehaus.
Cafeteria
Deli, Imbissstube, Selbstbedienungsrestaurant.
Callboy
Prostituierter; (oft abwertend): Strichjunge, Stricher.
campen
kampieren, zelten; (bes. Milit., Bergsteigen): biwakieren.
Champion
Sieger, Siegerin; (emotional verstärkend): Spitzensportler, Spitzensportlerin; (Sport): Meister, Meisterin.
Chance
1. [günstige] Gelegenheit.
2. Aussicht [auf Erfolg].
changieren
glänzen, irisieren, leuchten, schillern.
Chaos
Durcheinander, Tohuwabohu, Unordnung, Wirrwarr; (abwertend): Lotterwirtschaft.
chaotisch
a) durcheinander, wirr, wüst. b) fahrig, verwirrt; (ugs.): verpeilt.
Charakter
1. Natur, Wesen.
2. Persönlichkeit, Typ.
PHR ein schwieriger, übler Charakter; zwei ganz gegensätzliche Charaktere.
3. a) Eigenart; (geh.): Gepräge. b) Format, Niveau.
charakterisieren
1. beschreiben, schildern, skizzieren.
2. charakteristisch/eigentümlich sein, kennzeichnen.
charakteristisch
bezeichnend, eigentümlich, typisch.
charmant
bezaubernd, entzückend, reizend.
Charme
Anziehungskraft, Zauber.
chartern
leasen, mieten, pachten.
chauffieren
fahren, lenken, steuern; (Amtsspr.): führen.
Chaussee
Allee, Boulevard, Landstraße, Straße.
Chauvi
Sexist; (ugs.): Macho; (abwertend): Chauvinist, Pascha.
Chef, Chefin
Arbeitgeber, Arbeitgeberin, Vorgesetzter, Vorgesetzte; (ugs.): Boss, Bossin; (salopp): Alter, Alte.
chic
elegant, geschmackvoll, schick.
chiffrieren
codieren, in Geheimschrift abfassen, verschlüsseln.
cholerisch
aufbrausend, hitzköpfig, jähzornig, unbeherrscht.
Chose
1. Angelegenheit, Geschichte, Sache.
2. Sachen; (ugs., oft abwertend): Zeug.
chronisch
a) hartnäckig, langwierig. b) dauernd, permanent, ständig.
circa
etwa, nahezu, ungefähr; (österr.): beiläufig.
City
Downtown, Geschäftszentrum, Innenstadt, Stadtzentrum.
Clan
Anhang, Familie, Verwandtschaft; (abwertend): Bagage; (meistscherzh. od. abwertend): Sippe; (salopp abwertend): Mischpoke.
clever
aufgeweckt, findig, gewitzt, raffiniert, schlau; (österr.): gefinkelt; (ugs.): ausgefuchst, nicht auf den Kopf gefallen, schlitzohrig; (österr. ugs.): gehaut; (abwertend): durchtrieben; (ugs. abwertend): ausgekocht.
Clique
a) Gruppe, Klub; (ugs.): Korona, Verein; (abwertend): Klüngel. b) Bekanntenkreis, Freundeskreis.
Clou
Attraktion; (ugs.): Knüller.
Coach, Coachin
Betreuer, Betreuerin; (Sport): Trainer, Trainerin.
coachen
betreuen, trainieren.
codieren
chiffrieren, verschlüsseln.
cool
1. gelassen, kühl, lässig.
2. großartig; (ugs.): spitze, klasse, super, toll; (österr. ugs.): klass; (ugs., bes. südd., österr., schweiz.): sauber.
Copyright
Urheberrecht.
Couch
Liege, Sofa.
Coup
Aktion, Schlag, Unternehmen.
Courage
Mut; (ugs.): Mumm, Schneid.
couragiert
beherzt, mutig, resolut, unerschrocken; (derb): [mit] Arsch in der Hose.
Crew
1. Besatzung, Mannschaft, Personal.
2. Gruppe, Team, Truppe; (ugs.): Mannschaft.
Crux
Krux.
D d
1da
1. an dieser Stelle, dort; (geh.): daselbst.
2. dann, in diesem Augenblick, zu diesem Zeitpunkt.
3. a) unter diesen Umständen, unter dieser Bedingung. b) diesbezüglich, in dieser Hinsicht.
2da
1. weil, zumal.
2. als, während, wie.
3. nachdem, wo.
dabei
1. darin, darunter.
2. anwesend, beteiligt; (geh.): zugegen.
3. gleichzeitig, im Verlauf von, währenddessen.
4. bei alledem, bei dieser Sache/Angelegenheit.
5. obgleich, obwohl.
dadurch
1. aufgrund dieser Sache, damit, davon.
2. auf diese Weise, deshalb, infolgedessen, mithin.
dafür
1. für diesen Zweck, hierfür.
2. was das betrifft, diesbezüglich.
3. zum Vorteil/zugunsten dieser Sache.
4. als Ausgleich, stattdessen.
dagegen
1. demgegenüber, im Gegensatz/Vergleich dazu.
2. anstelle, dafür, stattdessen.
3. hingegen, jedoch; (geh.): indessen.
daheim
a) in den eigenen vier Wänden, im Schoß der Familie, zu Hause. b) in der Heimat, im eigenen Land.
daher
darum, deshalb, deswegen.
dahinterkommen
aufdecken, aufklären, entschlüsseln, enträtseln, erkennen, klären.
dalli
hopp[hopp], schnell; (ugs.): zack, zack.
damals 
anno dazumal, früher, seinerzeit.
1damit
a) hiermit, mit/mittels/mithilfe dieser Sache. b) infolgedessen, mithin, somit.
2damit
dass, sodass.
dämlich
a) dumm; (abwertend): beschränkt; (südd., österr.): deppert. b) dumm, ungeschickt; (abwertend): linkisch.
Damm
Deich, Wall.
dämmen
1. abhalten, abschirmen, abwehren, bändigen, im Zaum halten; (geh.): mäßigen.
2. abschirmen, abschwächen, dämpfen, mildern, reduzieren, verringern.
dämmern
1. a) Abend/Morgen werden, dämmrig werden; (schweiz.): eindämmern; (geh.): dunkeln, tagen. b) anbrechen, beginnen.
2. allmählich begreifen/verstehen.
Dämmerung
a) Morgengrauen; (geh.): Dämmerstunde. b) Dämmerlicht, Halbdunkel, Zwielicht.
dämonisch
a) böse, teuflisch. b) gespenstisch, übernatürlich, unheimlich.
Dampf
1. Dunst, Schwaden.
2. Schwung, Wucht.
dämpfen
1. dünsten; (Kochk.): braisieren.
2. aufbügeln; (schweiz.): glätten.
3. abschwächen, mildern, reduzieren.
4. bändigen, beruhigen, beschwichtigen.
Dämpfer
Maßregelung, Schelte, Zurechtweisung; (ugs.): Anpfiff, eins auf den Deckel.
danach 
1. a) hierauf, hinterher, nachher, schließlich. b) dahinter, hinterher; (ugs.): hintendran.
2. demnach, mithin, somit.
daneben
1. angrenzend, benachbart, nebenan.
2. demgegenüber.
3. darüber hinaus, ferner, überdies.
danebenbenehmen, sich
aus der Rolle fallen, entgleisen.
danebengehen
1. das Ziel verfehlen; (geh.): fehlgehen.
2. missglücken, misslingen; (ugs.): schiefgehen.
dank
durch, infolge, wegen.
Dank
Anerkennung, Dankbarkeit, Erkenntlichkeit; (schweiz.): Verdankung.
dankbar
1. dankerfüllt.
2. befriedigend, lohnend.
3. haltbar, strapazierfähig.
4. anspruchslos, genügsam.
danke
danke schön/sehr, herzlichen Dank, vielen Dank; (schweiz.): merci.
danken
1. a) sich bedanken, dankbar sein, seine Dankbarkeit zeigen. b) jmdm. lohnen, vergelten; (schweiz.): verdanken.
2. verdanken.
dankenswert
hoch anzurechnen, lobenswert, löblich, verdienstvoll; (schweiz.): verdankenswert.
dann 
1. anschließend, danach, später.
2. in dem/diesem Fall, so.
3. darüber hinaus, ferner, obendrein, überdies.
4. zu dem Zeitpunkt.
darangehen
anfangen, angehen, anpacken, in Angriff nehmen.
darben
hungern, Entbehrungen/Hunger leiden, Not leiden.
darbieten
1. a) aufführen, spielen, vorführen, zeigen. b) aufsagen, vorlesen, vorsingen, vortragen.
2. ↑ darreichen.
darbieten, sich
a) erkennbar/sichtbar werden, sich zeigen. b) sich anbieten, sich ergeben.
darlegen
abhandeln, entfalten, veranschaulichen, verdeutlichen.
Darlehen
Anleihe, Kredit.
darreichen
anbieten, servieren; (geh.): darbieten, kredenzen, reichen; (ugs.): auf dem Silber table tt servieren.
darstellen
1. abbilden, nachbilden, wiedergeben, zeigen, zur Darstellung bringen.
2. gestalten, spielen, verkörpern, vorstellen, wiedergeben; (geh.): dar bieten.
3. beschreiben, darlegen, schildern.
4. bedeuten, sein,
darstellen, sich
sich erweisen, sich herausstellen, sich zeigen.
Darstellung
1. Abbildung, Schauwerkstatt, Veranschaulichung, Wiedergabe.
2. Darbietung, Gestaltung, Verkörperung.
3. Beschreibung, Schilderung.
PHR eine ausführliche, realistische Darstellung.
ZUS Gegendarstellung, Gesamtdarstellung, Geschichtsdarstellung, Selbstdarstellung.
darum
deshalb, deswegen.
Dasein
Bestehen, Existieren, Vorhandensein.
da sein
1. auf der Welt sein, bestehen, vorkommen; (geh.): walten.
2. an Ort und Stelle sein, anwesend sein, verfügbar sein; (bildungsspr.): präsent sein.
Datei
Dokument; (EDV): Attachment, Audiostream, File.
Daten
Angaben, Werte; (EDV): Big Data.
Dauer
1. Zeit[abschnitt], Zeitraum, Zeitspanne.
PHR von begrenzter, kurzer, langer Dauer sein.
ZUS Amtsdauer, Aufenthaltsdauer, Ausbildungsdauer, Gültigkeitsdauer, Krankheitsdauer.
2. Bestand, Dauerhaftigkeit, Fortbestand.
dauerhaft
1. bleibend, fortdauernd, permanent.
PHR eine dauerhafte Beziehung; ein [nicht] dauerhafter Frieden.
2. haltbar, robust, stabil, widerstandsfähig.
1dauern
1. andauern, anhalten, sich ausdehnen.
2. Bestand haben, fortbestehen.
2dauern
erbarmen, leidtun, Mitleid erregen.
dauernd
1. fortwährend, immer, immerfort, immerwährend, ohne Pause/Unterbrechung, pausenlos, permanent, ununterbrochen.
2. fortgesetzt, immer wieder; (ugs.): alle naselang.
davonkommen
entkommen, Glück haben, verschont bleiben; (geh.): entrinnen, sich entziehen; (ugs.): durchkommen, entwischen, herumkommen, wegkommen.
davonmachen, sich
das Weite suchen, fliehen, flüchten, fortlaufen; (ugs.): ausreißen, sich dünnmachen, sich verdrücken; (ugs. scherzh.): ausbüxen, sich verflüchtigen.
dazwischenfahren
1. ins Wort fallen, unterbrechen.
2. dazwischentreten, durchgreifen, eingreifen, einschreiten, Ordnung schaffen.
Debakel
Fehlschlag, Fiasko, Niederlage; (ugs.): Flop, Reinfall; (österr. ugs.): Aufsitzer.
Debatte
a) Auseinandersetzung, Streitgespräch. b) Aussprache, Besprechung, Meinungsaustausch.
debattieren
sich auseinandersetzen, behandeln, besprechen, [durch]diskutieren; (bildungsspr.): disputieren.
dechiffrieren
aufschlüsseln, decodieren, enträtseln, entschlüsseln, entziffern; (ugs.): dahinterkommen.
decken
1. a) bedecken, zudecken. b) versehen. c) aufdecken, auflegen, herrichten; (schweiz.): tischen.
1. abschirmen, schützen, verteidigen.
2. befriedigen, zufriedenstellen.
3. absichern; (österr.): bedecken.
4. begatten, beschälen, bespringen.
decken, sich
sich gleichen, übereinstimmen; (bildungsspr.): kongruieren, korrespondieren.
defekt
beschädigt, fehlerhaft, lädiert, schadhaft.
Defekt
Beschädigung, Fehler, Mangel, Schaden.
definieren
a) auseinanderlegen, erklären. b) angeben, bestimmen, festlegen.
Definition
[Begriffs]bestimmung, Erklärung.
definitiv
abschließend, bindend, ein für alle Mal, endgültig; (österr.): fix.
Defizit
1. Einbuße, Fehlbetrag, Minus [betrag]; (Politik, Wirtsch.): Investitionslücke; (Wirtsch., Bankw.): Kapitallücke.
2. Mangel.
deftig
1. gehaltvoll, herzhaft, kräftig, nahrhaft.
2. derb; (schweiz.): urchig; (abwertend): grob, plump, ungeschliffen.
3. beträchtlich, hoch; (ugs.): gepfeffert.
dehnbar
1. elastisch, flexibel.
2. doppeldeutig, nicht klar umrissen, undeutlich; (abwertend): schwammig.
dehnen
1. a) ausdehnen, ausweiten, in die Breite ziehen, in die Länge ziehen. b) ausstrecken, recken, strecken; (Sport): stretchen.
2. in die Länge ziehen, lang gezogen aussprechen.
dehnen, sich
a) sich ausdehnen, sich ausweiten. b) dauern, sich hinziehen. c) sich ausstrecken, sich recken, sich strecken; (ugs.): sich rekeln. d) sich ausdehnen, sich erstrecken.
Deich
Damm, Wall.
deichseln
bewältigen, zustande/zuwege bringen; (schweiz.): bodigen; (ugs. abwertend): drehen; (Papierdt.): bewerkstelligen.
dekadent
im Verfall/Niedergang begriffen; (bildungsspr.): morbid.
deklamieren
aufsagen, lesen, rezitieren, vortragen, zum Besten geben.
Dekoration
Schmuck, Verzierung.
dekorativ
effektvoll, schmückend, zierend.
dekorieren
1. ausschmücken, verschönern, verzieren.
2. auszeichnen, ehren.
Delegation
Abordnung, Deputation, Vertretung.
delegieren
abordnen; (geh.): entsenden.
Delegierter, Delegierte
Abgesandter, Abgesandte, Vertreter, Vertreterin.
delikat
1. fein, lecker; (emotional): köstlich.
2. exquisit, fein, vortrefflich.
3. behutsam, einfühlsam, rücksichtsvoll, taktvoll.
4. heikel, kompliziert; (bildungsspr.): diffizil, subtil.
Delikatesse
1. Köstlichkeit, Leckerbissen; (österr.): Gustostückerl; (schweiz.): Comestibles; (österr. veraltend): Spezereien.
2. Feingefühl, Fingerspitzengefühl, Takt[gefühl].
Delikt
Straftat, Unrecht, Verbrechen, Vergehen.
Delle
Beule, Eindellung.
Dementi
Berichtigung, Widerruf.
dementieren
berichtigen, richtigstellen, widerrufen; (geh.): sich distanzieren, sich verwahren; (Papierdt.): in Abrede stellen.
demnach
also, demgemäß, deshalb, deswegen, folglich, somit.
demnächst
bald, binnen Kurzem, in Kürze; (geh.): dermaleinst.
demolieren
1. beschädigen, zerstören, zertrümmern.
2. abreißen, einreißen, niederreißen.
Demonstration
1. Massenkundgebung, Protestkundgebung, Protestmarsch; (Jargon): Demo.
2. Ausdruck, Manifestation, Zeichen.
demonstrativ
ausdrücklich, betont, bewusst, eindringlich, nachdrücklich, wirkungsvoll; (bildungsspr.): emphatisch, ostensibel, provozierend.
demonstrieren
1. aufmarschieren, protestieren.
2. bekunden, kundtun, zeigen.
demontieren
abbauen, abbrechen, auseinanderbauen, auseinandernehmen, zerlegen.
demoralisieren
deprimieren, entmutigen, entnerven, mürbemachen, zermürben, zusetzen; (geh.): niederdrücken; (ugs.): fertigmachen, kleinkriegen.
Demoskopie
a) Meinungsforschung. b) Enquete, Erhebung, [Meinungs]umfrage, Volksbefragung; (Soziol.): Befragung.
Demut
Ergebenheit, Hingabe.
demütig
demutsvoll, ergeben, unterwürfig.
demütigen
erniedrigen, herabwürdigen, verletzen; (bildungsspr.): diskriminieren.
demzufolge ↑ demnach.
denkbar
1. möglich, vorstellbar.
2. ↑ sehr.
denken 
1. den Verstand gebrauchen, nachdenken, seinen Kopf anstrengen, überlegen; (schweiz.): hirnen.
2. eingestellt sein, gesinnt sein.
3. annehmen, glauben, meinen.
4. beurteilen, bewerten, einschätzen.
5. sich entsinnen, sich erinnern, gedenken.
6. achten, aufpassen, bedacht sein, sich kümmern, sorgen, Vorsorge treffen.
7. in Aussicht nehmen, vorsehen.
8. beabsichtigen, erwägen, ins Auge fassen, vorhaben.
Denkmal
1. Ehrenmal, Gedenkstein, Mahnmal, Monument.
2. Arbeit, Werk; (geh.): Schöpfung.
Denkschrift
Eingabe, Gesuch; (bildungsspr.): Adresse, Memorandum.
Denkweise
Denkart, Einstellung, Gesinnung, Weltanschauung.
denkwürdig
außergewöhnlich, bedeutungsvoll, unvergessen, unvergesslich, wichtig.
dennoch
gleichwohl, trotzdem, nichtsdestoweniger.
denunzieren
1. anzeigen, verraten; (österr. ugs.): vernadern; (ugs. abwertend): verpfeifen.
2. anprangern, brandmarken, verurteilen.
deplatziert
anstößig, fehl am Platz, geschmacklos, taktlos, unangebracht, unpassend.
deponieren
abstellen, in Verwahrung geben, hinterlegen.
deportieren
abschieben, aussiedeln, verbannen, verschleppen.
Depot
1. Lagerhalle, Magazin.
2. Tresor, Safe.
Depression
1. Niedergeschlagenheit, seelisches Tief.
2. (Wirtsch.): Konjunkturflaute, Konjunkturrückgang, Rezession.
depressiv
1. niedergedrückt, niedergeschlagen, trübsinnig; (schweiz.): mauserig; (ugs.): down.
2. (Wirtsch.): rezessiv.
deprimieren
frustrieren; (geh.): niederdrücken.
derb
1. a) fest, stabil, strapazierfähig, widerstandsfähig; (österr.): strapazfähig. b) deftig, herzhaft, kräftig; (schweiz.): währschaft. c) rabiat, rau, roh, ruppig; (abwertend): grob.
2. a) nicht salonfähig, rustikal, unfein; (schweiz.): urchig; (abwertend): grob, plump. b) barsch, brüsk, schroff, unfreundlich; (abwertend): grob.
Desaster
Fehlschlag, Fiasko, Katastrophe, Verhängnis; (ugs.): Flop, Reinfall; (österr. ugs.): Aufsitzer.
Deserteur, Deserteurin
Überläufer, Überläuferin; (Milit.): Fahnenflüchtiger, Fahnenflüchtige.
desertieren
überlaufen; (Milit.): fahnenflüchtig werden.
deshalb
aus diesem Grund, daher, darum, deswegen; (bildungsspr.): ergo.
Design
a) Aufmachung, Gestaltung; (Jargon): Styling. b) Entwurf, Form, Muster.
desinfizieren
keimfrei/steril machen, sterilisieren.
Desinteresse
Gleichgültigkeit, Interesselosigkeit, Teilnahmslosigkeit.
Despot, Despotin
(abwertend): Diktator, Diktatorin, Tyrann, Tyrannin.
despotisch
autoritär; (meist abwertend): diktatorisch; (Politik abwertend): totalitär.
Dessert
Nachspeise, Nachtisch.
Detail
Einzelheit.
detailliert
ausführlich, eingehend, haarklein, in allen Einzelheiten; (südd., österr., schweiz.): einlässlich.
detonieren
explodieren; (ugs.): in die Luft fliegen/gehen.
deuten
1. hinweisen, zeigen.
2. erkennen lassen, anzeigen, signalisieren.
3. erklären, verstehen; (bildungsspr.): interpretieren.
deutlich
a) [gut] erkennbar/wahrnehmbar, klar. b) bedeutend, erheblich, sehr, sichtlich. c) ausdrücklich, eindeutig, unmissverständlich.
PHR ein deutlicher Hinweis, Sieg, Wink; mit deutlichen Worten.
Devise
Losung, Motto, Wahlspruch.
Devisen
(Finanzw.): Fremdwährung.
devot
demütig, kniefällig; (abwertend): kriecherisch, unterwürfig.
dezent
a) diskret, feinfühlig, taktvoll, zurückhaltend. b) abgetönt, gedämpft, unaufdringlich, verhalten, zart.
dezimieren, sich
sich abschwächen, kleiner werden, sich reduzieren, schrumpfen, zurückgehen.
Diagnose
Befund, Untersuchungsergebnis.
diagonal
quer [verlaufend], schräg.
Dialekt
Mundart.
Dialog
Besprechung, Debatte, Diskussion, Erörterung, Gespräch, Unterhaltung, Wechselrede; (geh.): Zwiegespräch.
dicht
1. a) dicht gedrängt, eng beieinander/nebeneinander, üppig, voll. b) undurchdringlich; (ugs.): dick. c) fest [abschließend], luftdicht, undurchlässig, wasserdicht.
2. direkt, eng, [sehr] nah, unmittelbar.
1dichten
abdichten, isolieren.
2dichten
Gedichte schreiben, reimen, verfassen, Verse schmieden.
Dichter, Dichterin
Autor, Autorin, Erzähler, Erzählerin, Lyriker, Lyrikerin, Schriftsteller, Schriftstellerin.
dichtmachen
a) schließen; (ugs.): zumachen. b) aufgeben, den Betrieb einstellen.
Dichtung
1. sprachliches Kunstwerk.
2. Literatur, Schrifttum.
dick
1. beleibt, drall, füllig, korpulent, mollig, rund, stämmig, üppig; (schweiz.): fest; (ugs.): mopsig, pummelig; (emotional): fett; (scherzh.): kugelrund; (meist abwertend): feist.
2. fest, stabil, stark, üppig.
3. aufgedunsen, geschwollen, verquollen; (österr. ugs.): bamstig.
4. ↑ dickflüssig.
5. dicht, undurchdringlich, voll.
6. eng, gut, vertraut; (emotional): unzertrennlich.
7. ↑ sehr.
dickfellig
abgestumpft, gleichgültig, teilnahmslos, unempfindlich; (ugs.): abgebrüht.
dickflüssig
angedickt, dick, sämig, zähflüssig.
Dickkopf
(ugs.): Dickschädel, sturer Bock; (schweiz. ugs.): Steckkopf; (österr. ugs. abwertend): Sturschädel.
didaktisch
a) methodisch, pädagogisch. b) belehrend, lehrhaft.
Dieb, Diebin
(oft scherzh.): Langfinger.
Diebstahl
Entwendung, Raub.
Diele
1. Bohle, [Fußboden]brett, Leiste, Planke.
2. Gang, [Haus]flur, Korridor; (südd., österr., schweiz.): Hausgang.
dienen
1. a) angestellt sein, arbeiten, Dienst machen/tun. b) den Militärdienst/Wehrdienst [ab]leisten.
2. a) sich widmen, zur Verfügung stehen. b) dienlich/förderlich sein, nützen, von Vorteil sein, zustattenkommen.
3. behilflich sein, helfen.
4. den Zweck haben, gebraucht/verwendet werden.
Diener
a) Bediensteter, Hausangestellter; (ugs. scherzh.): dienstbarer Geist. b) Förderer; (bildungsspr.): Mäzen. c) Verbeugung; (österr. ugs.): Buckerl; (ugs. scherzh.): Bückling.
Dienerin
Bedienstete, Hausangestellte; (ugs.): Mädchen für alles; (ugs. scherzh.): dienstbarer Geist, Faktotum, Perle.
dienlich
förderlich, nützlich, zuträglich.
Dienst
Tätigkeit, Arbeit, Beschäftigung; (ugs.): Job.
dienstlich
amtlich, behördlich, öffentlich, offiziell.
diesbezüglich
hierzu, in/mit Bezug darauf, was das angeht, zu diesem Punkt.
diesig
dunstig, grau, trübe, verhangen.
diffamieren
herabwürdigen, in üblen Ruf bringen, in Misskredit/Verruf bringen, verleumden.
Differenz
1. a) Abweichung, Unterschied; (bildungsspr.): Diskrepanz. b) Defizit, Fehlbetrag; (bes. schweiz.): Minderertrag.
2. Meinungsverschiedenheit, Unstimmigkeit.
differenziert
genau, nuanciert; (bildungsspr.): subtil.
differieren
abweichen, auseinandergehen, nicht übereinstimmen, sich unterscheiden.
diffizil
heikel, knifflig, kompliziert, problematisch.
diffus
unbestimmt, undeutlich, unklar, vage, verschwommen.
Diktat
Anordnung, Befehl, Bestimmung, Gebot; (scherzh.): Ukas.
Diktator, Diktatorin
Despot, Despotin.
diktatorisch
autoritär; (abwertend): despotisch, tyrannisch; (Politik abwertend): totalitär.
Diktatur
1. a) Despotismus, totalitäres Regime; (Politik abwertend): Totalitarismus. b) totalitärer Staat.
2. Alleinherrschaft, Eigenmächtigkeit, Herrschsucht.
diktieren
1. sprechen, vorsprechen; (Bürow.): ansagen.
2. aufzwingen, befehlen, vorschreiben.
Dilemma
Kalamität, Verlegenheit, Zwangslage; (geh.): Seelennot; (ugs.): Bredouille, Klemme, Zwickmühle.
Dilettant, Dilettantin
Amateur, Amateurin, Laie, Laiin; (abwertend): Flickschuster, Flickschusterin, Stümper, Stümperin.
dilettantisch
a) laienhaft, nicht fachmännisch. b) unzulänglich; (abwertend): stümperhaft.
Dimension
Ausmaß, Grad, Größenordnung, Umfang.
Ding
1. Gegenstand, Objekt, Sache.
2. a) Ereignis, Vorgang. b) Angelegenheit, Sache.
Diplom
Urkunde, Zertifikat, Zeugnis.
Diplomatie
Verhandlungskunst, Gewandtheit.
diplomatisch
taktisch geschickt, gewandt.
1direkt
1. durchgehend, geradewegs; (ugs.): schnurstracks.
2. auf der Stelle, gleich, prompt, unverzüglich.
3. aus erster Quelle, persönlich, unmittelbar.
4. ohne Umschweife/Zögern, unmissverständlich, unverblümt, unverhohlen; (ugs.): geradeheraus.
2direkt
ausgesprochen, geradezu, regelrecht, richtig[gehend].
Direktion
1. Leitung, Regie, Vorsitz.
2. Geschäftsleitung, Vorstand.
Direktive
Richtlinie, Verhaltensmaßregel; (geh.): Weisung.
Direktor, Direktorin
1. Rektor, Rektorin, Schulleiter, Schulleiterin; (Schülerspr. veraltend): Direx.
2. [Konzern]chef, [Konzern]chefin; (ugs.): Boss, Bossin.
Direktübertragung
Livestream; (Rundf., Ferns.): Liveschaltung, Livesendung; (Fachjargon): Liveschalte.
dirigieren
1. den Takt angeben, taktieren.
2. die Leitung haben, leiten, lenken.
Diskrepanz
Missverhältnis, Unstimmigkeit, Widersprüchlichkeit.
diskret
1. a) heimlich, unbemerkt, vertraulich. b) dezent, taktvoll, zurückhaltend.
2. abgegrenzt, abgrenzbar, klar unterschieden; (bildungsspr.): distinkt, distinktiv.
Diskretion
a) Vertraulichkeit. b) Takt[gefühl], Zurückhaltung.
diskriminieren
1. herabwürdigen, verleumden, in Misskredit bringen.
2. benachteiligen, zurücksetzen.
Diskussion
Debatte, Erörterung, Fragerunde, Gespräch; (bildungsspr.): Dialog.
PHR eine erregte, hitzige, kontroverse, leidenschaftliche, öffentliche, sachliche Diskussion.
ZUS Fernsehdiskussion, Podiumsdiskussion.
diskutieren
besprechen, debattieren, reden, sprechen; (bildungsspr.): disputieren.
disponieren
a) verfügen. b) einplanen, kalkulieren, planen.
disponiert
1. aufgelegt, gelaunt, gestimmt.
2. anfällig, empfänglich, veranlagt.
Disposition
1. Verfügung, Verfügungsrecht.
2. Gliederung, Plan.
3. Anlage, Neigung, Tendenz, Veranlagung.
disqualifizieren
aus dem Spiel/Wettbewerb verbannen, ausschließen; (Sport): sperren.
disqualifizieren, sich
sich als ungeeignet/untauglich erweisen.
Dissens
Differenz, Meinungsverschiedenheit, Reibereien, Unstimmigkeit.
Dissonanz
1. Missklang, Misston; (Musik): Disharmonie.
2. Unstimmigkeit, Differenz.
Distanz
1. Entfernung, räumlicher Abstand, Zwischenraum.
2. Reserviertheit, Zurückhaltung.
distanzieren, sich
Abstand wahren, sich zurückziehen.
distanziert
kühl, reserviert, unnahbar, zurückhaltend.
Disziplin
1. a) Ordnung; (veraltend): Zucht. b) Beherrschung, Selbstkontrolle.
PHR eiserne, freiwillige, strenge Disziplin; etw. verlangt äußerste Disziplin; Disziplin fordern, halten, üben, verlangen, wahren.
ZUS Fraktionsdisziplin, Selbstdisziplin.
2. Fachgebiet, Fachrichtung, Wissenschaftszweig.
3. Sport, Sportart.
diszipliniert
beherrscht, gesittet, gezügelt.
divergieren
sich abheben, abweichen, auseinandergehen, nicht übereinstimmen, sich unterscheiden, verschieden sein.
divers…
einig…, mehrer…, verschieden.
dividieren
teilen.
dogmatisch
hartnäckig, starr, unbelehrbar, unnachgiebig; (bildungsspr.): apodiktisch, rigide; (abwertend): borniert, engstirnig, verstockt.
Dokument
1. Akte, amtliches Schriftstück.
2. Beweis[stück]; (geh.): Zeugnis.
dokumentarisch
beweiskräftig, bindend, urkundlich, verbindlich, verbürgt.
dokumentieren
1. zeigen, zum Ausdruck bringen; (geh.): bekunden.
2. a) belegen, beurkunden, beweisen, nachweisen. b) beschreiben, darstellen, wiedergeben.
dokumentieren, sich
deutlich/offenbar/sichtbar werden, sich zeigen, zum Ausdruck kommen.
dolmetschen
(ugs.): den Dolmetscher machen/spielen.
Dom
Kathedrale, Münster.
Domäne
Spezialgebiet, Spezialität.
dominant
a) beherrschend, bestimmend, dominierend, vorherrschend. b) bestimmend, dominierend, meinungsbildend, tonangebend.
dominieren
a) hervortreten, vorherrschen; (bildungsspr veraltend): prävalieren. b) beherrschen, den Ton angeben, die Oberhand haben.
Domizil
Heim, Wohnsitz, Zuhause; (geh.): Behausung; (bes. südd., österr., schweiz.): Daheim.
donnern
1. dröhnen, grollen; (ugs.): rumpeln, rumoren.
2. a) schießen, schleudern; (ugs.): knallen, pfeffern. b) hämmern, schlagen, trommeln. c) knallen; (ugs.): ballern.
3. poltern, schimpfen; (ugs.): wettern.
Donnerwetter
Standpauke; (ugs.): Abreibung, Anpfiff.
doof
1. begriffsstutzig, dumm; (ugs.): dämlich; (abwertend): beschränkt, töricht; (südd., österr.): deppert.
2. a) langweilig, uninteressant. b) ärgerlich; (schweiz.): ungefreut; (salopp): behämmert, bekloppt, bescheuert.
doppeldeutig
1. missverständlich.
2. anzüglich, zweideutig; (abwertend): schlüpfrig.
doppelzüngig
unaufrichtig; (abwertend): falsch, verlogen.
Dorf
Flecken, Ort[schaft], Weiler; (ugs. abwertend): Kaff, Nest.
Dorn
Spitze, Stachel.
Dose
1. Behälter, Büchse, Schachtel.
2. [Konserven]büchse, Konserve.
dösen
1. dämmern, im Halbschlaf liegen; (fam.): ein Nickerchen machen.
2. abwesend sein, vor sich hin träumen; (ugs.): mit offenen Augen schlafen.
dosieren
abmessen, einteilen.
Dosis
Menge, Portion, Quantum.
Dotter
(bes. Kochk.): Eigelb.
dozieren
1. lehren, lesen, Vorlesungen halten.
2. belehren; (ugs.): predigen; (abwertend): schulmeistern.
Drache
Ungeheuer; (Myth., Heraldik): Lindwurm.
drahtig
athletisch, durchtrainiert, sehnig, sportlich.
Drahtzieher, Drahtzieherin
graue Eminenz, Hintermann, Hinterfrau, Schlüsselfigur.
drakonisch
drastisch, hart, rigoros, streng, strikt, unbarmherzig.
drall
beleibt, dick[leibig], füllig, mollig, korpulent, rund[lich], üppig; (verhüll.): vollschlank; (scherzh.): kugelrund; (ugs. scherzh.): gut gepolstert.
Drama
1. Schauspiel.
2. Katastrophe, Tragödie, Trauerspiel, Unglück.
dramatisch
1. aufregend, fesselnd, spannend, spannungsreich.
2. einschneidend, drastisch.
PHR ein dramatischer Augenblick, Rückgang, Zwischenfall; dramatisch nachlassen, verlaufen; sich dramatisch zuspitzen.
dramatisieren
aufbauschen, hochspielen, übertreiben.
Drang
Antrieb, Bedürfnis, Sehnsucht; (geh.): Gelüst, Verlangen.
drängeln ↑ drängen (1).
drängeln, sich ↑ drängen, sich (2).
drängen
1. drücken, [sich] schieben, stoßen; (ugs.): drängeln.
2. angreifen, attackieren, offensiv spielen.
3. a) antreiben, bedrängen, zusetzen; (schweiz.): zwängen; (ugs.): drängeln. b) dringen, fordern, verlangen.
4. eilen, dringlich sein; (südd., österr., schweiz. ugs.): pressieren.
drängen, sich
1. sich drücken, sich schieben.
2. sich hindurchdrängen, sich hindurchschieben; (ugs.): sich drängeln.
drangsalieren
plagen, quälen, zusetzen.
drastisch
a) anschaulich, bildlich, deutlich, direkt, unmissverständlich. b) einschneidend, massiv, rigoros, tief greifend.
Dreck
1. Schmutz; (geh.): Unrat.
2. Angelegenheit, Kleinigkeit, Sache.
3. minderwertige/schlechte Ware; (österr. ugs.): Kramuri; (ugs. abwertend): Kram, Mist; (ugs., oft abwertend): Zeug.
dreckig
1. a) schmutzig, verschmutzt; (ugs. abwertend): siffig, verdreckt. b) unanständig; (abwertend): schmutzig, zotig; (meist abwertend): ordinär. c) ungepflegt; (ugs. abwertend): schlampig.
2. dreist, frech, gemein, schamlos.
Dreh
Kniff, Kunstgriff, Trick, Winkelzug; (schweiz.): Rank; (ugs.): Masche; (österr. ugs.): Schmäh.
drehen
1. a) herumdrehen, im Kreis bewegen, umdrehen. b) umkehren, wenden; (ugs.): kehrtmachen. c) kurbeln; (ugs.): leiern. d) einstellen, stellen.
2. anfertigen, fertigen, formen, herstellen.
3. [einen Film] abdrehen/aufnehmen, filmen; (ugs.): kurbeln.
4. zustande/zuwege bringen; (schweiz.): bodigen; (ugs.): deichseln, hinkriegen, packen; (Papierdt.): bewerkstelligen.
drehen, sich
1. kreisen, rollen, rotieren.
2. sich beziehen, gehen um, handeln, kreisen.
dreist
frech, respektlos, unverfroren, unverschämt.
dreschen
prügeln, schlagen.
dressieren
abrichten, trainieren.
drillen
hart ausbilden; (ugs.): bimsen; (bes. Soldatenspr.): schleifen.
dringen
1. sich durcharbeiten, durchdringen, eindringen, sich einen Weg bahnen, gelangen, hineindringen, hineingelangen, kommen, stoßen, sich vorarbeiten, vordringen, vorstoßen.
2. bedrängen, behelligen, eindringen, einzuwirken versuchen, zu bewegen suchen; (ugs.): bearbeiten, keine Ruhe geben, nicht in Ruhe lassen.
3. beharren, bestehen, bleiben, dabei bleiben, festhalten, fordern, nicht abgehen/ablassen, verlangen, sich versteifen; (geh.): sich kaprizieren, pochen; (bildungsspr.): insistieren; (ugs.): nicht lockerlassen.
dringend
a) akut, brennend, drängend, eilig, unaufschiebbar. b) dringlich, entschieden, nachdrücklich, zwingend.
dringlich ↑ dringend (b).
Droge
Rauschgift; (salopp): Stoff; (Jargon): Dope.
drohen
1. a) bedrohen. b) androhen, ankündigen; (abwertend): mit dem Säbel rasseln.
2. bevorstehen, heraufziehen, nahen, sich zusammenbrauen.
3. Gefahr laufen, in Gefahr sein.
dröhnen
hallen, schallen, tönen; (ugs.): wummern.
drollig
komisch, lustig, spaßig, witzig; (ugs.): funny, ulkig.
drosseln
a) kleiner stellen, niedriger einstellen, zurückstellen; (Technik): abdrosseln. b) begrenzen, einschränken, reduzieren, senken, verringern, zurückschrauben.
1Druck
1. Kraft, Wucht.
2. Terror, Zwang.
2Druck
Druckerzeugnis.
herausgeben, publizieren, veröffentlichen.
drücken
1. a) einen Druck ausüben; (schweiz.): stoßen. b) in die Arme nehmen/schließen, umarmen, pressen, quetschen.
2. ein Druckgefühl verursachen, schmerzen; (ugs.): wehtun.
3. bedrücken, bekümmern.
4. a) herabsetzen, herunterschrauben, reduzieren, senken. b) einengen, einschränken.
drücken, sich
ausweichen, sich entziehen; (geh.): nicht nachkommen; (ugs. abwertend): kneifen.
drückend
gewittrig, schwül.
Dschungel
Busch, Urwald, Wildnis.
dubios
fragwürdig, undurchsichtig, verdächtig, zweifelhaft; (bildungsspr.): suspekt.
Dublette
Abschrift, Duplikat, Durchschlag, Durchschrift, Kopie, Zweitausfertigung.
ducken, sich
1. sich bücken, sich neigen, sich niederbeugen, sich krümmen.
2. sich demütigen, sich erniedrigen, sich unterordnen, sich unterwerfen.
Duft
Aroma, Bukett, Blume, Geruch; (geh.): Parfüm, Wohlgeruch.
duften
angenehm/gut riechen, Duft verbreiten.
duftig
fein, [hauch]zart.
dulden
1. akzeptieren, billigen, gestatten, zulassen; (bildungsspr.): tolerieren.
2. aushalten, durchstehen, erdulden, hinnehmen.
duldsam
geduldig, nachsichtig, tolerant, verständnisvoll.
dumm
1. a) gedankenlos, naiv, unklug. b) dümmlich, dämlich, begriffsstutzig; (abwertend): simpel, töricht.
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