Читать книгу: «Duden – Das Wörterbuch der Synonyme»

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VORWORT

Das passende Wort im richtigen Zusammenhang gebraucht, macht guten Stil aus. Stetige Wortwiederholungen wirken hölzern und ermüden sowohl Menschen, die lesen, als auch diejenigen, die zuhören. Dieses Synonymwörterbuch richtet sich demnach an alle, die im Alltag und im Beruf Wert auf angemessenen und abwechslungsreichen Ausdruck in Wort und Schrift legen, ihre Texte stilistisch variieren wollen und an einer Erweiterung ihres persönlichen Wortschatzes interessiert sind.

Das »Wörterbuch der Synonyme« enthält rund 100 000 Stichwörter und Synonyme. Es ist konzipiert als eine besonders benutzungsfreundliche und übersichtliche Darstellung der sinnverwandten Wörter der deutschen Gegenwartssprache. Alle Synonyme sind nach ihren Bedeutungen gruppiert und mit differenzierten stilistischen, regionalen, historischen und fachsprachlichen Zuordnungen gekennzeichnet. So ist ein angemessener Gebrauch der sinnverwandten Wörter sichergestellt.

Die vorliegende 4. Auflage wurde völlig überarbeitet und erweitert. Es wurden rund 500 neue Stichwörter und Synonyme, vor allem aus dem aktuellen Wortschatz unserer Zeit, aufgenommen, wie z.B. Alert, aufpeppen, Kopfkino, liken und postfaktisch. Als Anregungen für richtiges und kreatives Schreiben und Sprechen wurden bei vielen Ausdrücken außerdem typische Wendungen und Komposita ergänzt.

Das »Wörterbuch der Synonyme« ist ein handliches Nachschlagewerk und ein inspirierender Ideengeber für jedermann.

Berlin, im August 2020

Die Dudenredaktion

Zur Wörterbuchbenutzung

Die Stichwörter

Die Stichwörter dieses Synonymwörterbuchs sind streng alphabetisch angeordnet und jeweils in halbfetter blauer Schrift hervorgehoben. Jedes Stichwort steht in einer freien Zeile. Gibt es eine Nebenform zum Stichwort, z.B. die weiblichen Formen bei Personen- und Berufsbezeichnungen (beispielsweise Manager, Managerin), oder steht die grammatische Angabe »sich« bei reflexiven Verben (z.B. abmühen, sich), werden diese nach einem Komma ebenfalls halbfett angegeben.

Die Synonymangaben werden nach den jeweiligen Bedeutungen des Stichworts strukturiert. Jede neue Bedeutung beginnt mit einer neuen Zeile. Weiter gehende Bedeutungsdifferenzierungen, also Unterbedeutungen, werden aufgrund ihrer semantisch engen Verwandtschaft dagegen fortlaufend abgehandelt. Beide, sowohl die einzelnen Bedeutungen als auch deren mögliche Unterpunkte, werden darüber hinaus grafisch durch schwarzen Fettdruck hervorgehoben.

Gleich geschriebene Wörter (Homografen bzw. Homonyme) mit unterschiedlicher grammatikalischer Zuordnung (und damit verschiedener Deklination bzw. Konjugation), grundlegend unterschiedlicher Bedeutung oder verschiedener Aussprache oder Betonung werden durch hochgestellte Ziffern vor dem Stichwort unterschieden (z.B. 1abseits – 2abseits, 1Messe – 2Messe).

Auch getrennt geschriebene Stichwörter (wie beispielsweise ausfindig machen, Ausschau halten) wurden aufgenommen, wenn es zu diesen Gesamteinträgen Synonyme gibt.

Auf Verweise wurde aus Gründen der besseren Benutzungsfreundlichkeit weitgehend verzichtet. Neben den rein orthografischen Verweisen auf die Hauptschreibung (z. B. Phantasie ↑ Fantasie) finden sich in diesem Wörterbuch deshalb lediglich einige wenige Verweise – und diese auch nur in alphabetischer Nähe, also auf der gleichen oder [über]nächsten Seite – zu Stichwörtern mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung.


Die Synonyme

Hat ein Ausgangsstichwort mehr als eine Bedeutung, so werden die Synonyme entsprechend zu diesen Bedeutungen gestellt. Zuerst werden pro Bedeutung bzw. pro Stichwort (bei Stichwörtern mit nur einer Bedeutung) die normal- bzw. standardsprachlichen Synonyme genannt, dann diejenigen Synonyme, denen eine Sprachgebrauchsangabe vorangestellt ist. Bei diesen Angaben handelt es sich um nationale standardsprachliche Varianten des Deutschen (österr. und schweiz.), um stilistische Markierungen (z. B. geh., bildungsspr., ugs.), regionale Markierungen (z. B. nordd., südd., aber auch landsch., bayr., rhein. usw.). Es folgen historische Zuordnungen (veraltend, veraltet, früher) und schließlich die Synonyme mit Zugehörigkeit zu bestimmten Fachsprachen. Ob ein Wort in einem bestimmten Kontext durch ein anderes Wort ersetzt werden kann, hängt in großem Maße von diesen pragmatischen Faktoren ab. Die einzelnen Sprachgebrauchsangaben werden deshalb im Abschnitt »Gebrauchsmarkierungen der Synonyme« unten kurz erläutert.


Phrasen und Zusammensetzungen

Zusätzlich zu den Synonymen stehen bei vielen Stichwörtern erstmals auch typische Verwendungen des Wortes (»Phrasen« PHR) und Zusammensetzungen ZUS mit dem Stichwort. Zum einen können die Verwendungsbeispiele dabei helfen, das Wort oder eines der Synonyme richtig in den Satz einzubetten, sie können aber auch als weitere Inspiration bei der Formulierung dienen. Vielleicht kann eines der aufgeführten Adjektive oder eine der Verbverbindungen das ausgewählte Synonym weiter bereichern oder die Aussage präzisieren. Auch die aufgeführten Zusammensetzungen können, ähnlich wie die Synonyme, eine noch passendere Wortwahl im jeweiligen Kontext darstellen und die Schreibenden inspirieren.


Sehr häufig gebrauchte Wörter

Wörter, die besonders häufig gebraucht werden, sind mit einem kleinen Blitz neben dem Stichwort gekennzeichnet. Oft sind solche hochfrequenten Wörter sehr allgemein und es empfiehlt sich daher besonders, nach einem Synonym zu suchen, das im jeweiligen Kontext noch aussagekräftiger oder passender als das Stichwort selbst ist.


Gebrauchsmarkierungen der Synonyme


Nationale standardsprachliche Markierungen

österreichisch

Wörter, die als normalsprachliche Variante des Deutschen in Österreich verwendet werden (z. B. Mitgebringe für Mitbringsel, hintennach für nachher)

schweizerisch

Wörter, die als normalsprachliche Variante des Deutschen in der Schweiz verwendet werden (z. B. abtischen für abräumen, Rank für Trick)


Stilistische Markierungen

gehoben

Wörter, die bei feierlichen Anlässen und gelegentlich in der Literatur verwendet werden (z. B. entsenden für wegschicken, anheimstellen für überlassen)

bildungssprachlich

Wörter (meist Fremdwörter), die eine hohe Allgemeinbildung voraussetzen (z. B. Koryphäe für Experte/Expertin, simultan für gleichzeitig)

dichterisch

Wörter, die nur noch in literarischen Texten vorkommen (z. B. Gestade für Ufer)

umgangssprachlich

Wörter, die im alltäglichen Umgang und meist in gesprochener Sprache vorkommen (z. B. Happen für Imbiss, Grips für Intellekt, geschafft für müde). Sie gehören nicht zur Standardsprache, sind aber weitverbreitet und akzeptiert.

salopp

Wörter, die meist eher nachlässig gebraucht werden und eine gewisse Nichtachtung gesellschaftlicher Konventionen ausdrücken (z. B. Alter für Ehemann, anschmieren für betrügen)

familiär

Wörter, die im engeren Freundeskreis oder in der Familie verwendet werden (z. B. ein Nickerchen machen für ruhen, Fratz für Kind)

Jargon

Wörter, die in bestimmten, etwa durch Milieu oder Beruf geprägten Kreisen verwendet werden (z. B. Demo für Demonstration, hip für zeitgemäß)

derb

Wörter, die eine grobe und gewöhnliche Ausdrucksweise kennzeichnen (z. B. abkratzen für sterben, Schwanz für Penis)

vulgär

Wörter, die in eher verletzender Weise auf den Sexual- oder Fäkalbereich bezogen sind (z. B. Fick für Geschlechtsverkehr)


Markierungen, die eine Wertung oder Nuancierung ausdrücken

verhüllend

(z. B. Freund Hein für Tod)

emotional

(z. B. todmüde für müde)

scherzhaft

(z. B. Stammhalter für Sohn)

spöttisch

(z. B. hinterwäldlerisch für rückständig)

abwertend

(z. B. plärren für brüllen)

ironisch

(z. B. durch Abwesenheit glänzen für fehlen)

übertreibend

(z. B. untröstlich sein für bedauern)

nachdrücklich

(z. B. niemals für nicht)

Diese Markierungen stehen häufig in Kombination mit stilistischen Markierungen, also etwa umgangssprachlich abwertend (z. B. anlabern für anreden) oder salopp scherzhaft (z. B. Gurke für Nase).


Regionale Markierungen

Neben den eindeutigen Zuordnungen wie z. B. norddeutsch, süddeutsch, südwestdeutsch und einzelnen Dialekten (z. B. rheinisch, alemannisch) werden noch die folgenden Markierungen verwendet:


regional

Wörter mit großräumiger Verbreitung (z. B. Plast für Plastik)

landschaftlich

Wörter mit eingeschränkter Verbreitung, bei denen eine genaue räumliche Zuordnung nicht möglich ist (z. B. überschlagen für warm)


Historische Zuordnungen

Synonyme mit den folgenden historischen Zuordnungen dienen meist nicht der alltäglichen Sprachgestaltung, sondern eher einer literarischen Charakterisierung bestimmter Epochen oder Persönlichkeiten:


veraltend

(z. B. Zucht für Disziplin)

veraltet

(z. B. justament für momentan)

altertümelnd

(z. B. sodann für hinter)


Zuordnung zu Fach- und Sondersprachen


Wörter, die mehreren Fachgebieten zuzuordnen sind, tragen die Auszeichnung Fachsprache. Darüber hinaus gibt es Einträge mit Zuordnung zu den folgenden Bereichen sowie Fach- und Sondersprachen:


Amtssprache

Architektur

Astrologie

Astronomie

Ballspiele

Bankwesen

Bauwesen

bildende Kunst

Biologie

Börsenwesen

Botanik

Buchführung

Buchwesen

Bürowesen

Chemie

Dichtkunst

Druckwesen

EDV

Fernsehen

Film

Finanzwesen

Fliegersprache

Flugwesen

Fotografie

Fußball

Gaunersprache

Geografie

Geologie

Geometrie

Hochschulwesen

Jagdwesen

Jägersprache

Jugendsprache

Kaufmannssprache

Kfz-Technik

Kfz-Wesen

Kindersprache

Kochkunst

Kommunikationsforschung

Kunstwissenschaft

Landwirtschaft

Literaturwissenschaft

Mathematik

Medizin

Meteorologie

Militär

Mode

Musik

Mythologie

Naturwissenschaften

Papierdeutsch

Philosophie

Physiologie

Politik

Postwesen

Raumfahrt

Rechtssprache

Religion

Rhetorik

Rundfunk

Schülersprache

Seemannssprache

Seewesen

Soldatensprache

Soziologie

Sport

Sprachwissenschaft

Steuerwesen

Stilkunde

Technik

Textilindustrie

Theater

Theologie

Verbindungswesen

Verkehrswesen

Völkerkunde

Werbesprache

Wirtschaft

Wissenschaft

Zeitungswesen

Zoologie


Abkürzungsverzeichnis

alemann – alemannisch

alttest – alttestamentlich

Amtsspr – Amtssprache

Archit – Architektur

Astrol – Astrologie

Astron – Astronomie

Bankw – Bankwesen

Bauw – Bauwesen

bayr – bayrisch

berlin – berlinisch

bes – besonders

bibl – biblisch

bild. Kunst

bildende Kunst

bildungsspr – bildungssprachlich

Biol – Biologie

Börsenw – Börsenwesen

Bot – Botanik

Buchf – Buchführung

Buchw – Buchwesen

Bürow – Bürowesen

bzw – beziehungsweise

christl – christlich

dichter – dichterisch

Dichtk – Dichtkunst

Druckw – Druckwesen

EDV – elektronische Datenverarbeitung

etw – etwas

ev – evangelisch

Fachspr – Fachsprache

fam – familiär

Ferns – Fernsehen

Finanzw – Finanzwesen

Fliegerspr – Fliegersprache

Flugw – Flugwesen

Fot – Fotografie

Gaunerspr – Gaunersprache

geh – gehoben

Geogr – Geografie

Geol – Geologie

Geom – Geometrie

hess – hessisch

hist – historisch

Hochschulw – Hochschulwesen

iron – ironisch

islam – islamisch

Jagdw – Jagdwesen

Jägerspr – Jägersprache

jmdm – jemandem

jmdn – jemanden

jmds – jemandes

jüd – jüdisch

Jugendspr – Jugendsprache

kath – katholisch

Kaufmannsspr – Kaufmannssprache

Kfz-T – Kraftfahrzeugtechnik

Kfz-W – Kraftfahrzeugwesen

Kinderspr – Kindersprache

Kochk – Kochkunst

Kommunikationsf – Kommunikationsforschung

Kunstwiss – Kunstwissenschaft

landsch – landschaftlich

Landw – Landwirtschaft

Literaturw – Literaturwissenschaft

Math – Mathematik

md – mitteldeutsch

Med – Medizin

Met – Meteorologie

Milit – Militär

mundartl – mundartlich

Myth – Mythologie

Naturw – Naturwissenschaften

neutest – neutestamentlich

nordd – norddeutsch

nordostd – nordostdeutsch

od – oder

österr – österreichisch

ostmd – ostmitteldeutsch

Papierdt – Papierdeutsch

Philos – Philosophie

Physiol – Physiologie

Polizeiw – Polizeiwesen

Postw – Postwesen

® – als Markenzeichen geschütztes Zeichen

Raumf – Raumfahrt

Rechtsspr – Rechtssprache

Rel – Religion

rhein – rheinisch

Rhet – Rhetorik

scherzh – scherzhaft

schles – schlesisch

Schülerspr – Schülersprache

schwäb – schwäbisch

schweiz – schweizerisch

Seemannsspr – Seemannssprache

Seew – Seewesen

Soldatenspr – Soldatensprache

Soziol – Soziologie

spött – spöttisch

Sprachw – Sprachwissenschaft

standardspr – standardsprachlich

Steuerw – Steuerwesen

Stilk – Stilkunde

südd – süddeutsch

südwestd – südwestdeutsch

Textilind – Textilindustrie

Theol – Theologie

tirol – tirolisch

u – und

ugs – umgangssprachlich

Verbindungsw – Verbindungswesen

verhüll – verhüllend

Verkehrsw – Verkehrswesen

Völkerk – Völkerkunde

volkstüml – volkstümlich

vulg – vulgär

Werbespr – Werbesprache

westd – westdeutsch

westfäl – westfälisch

westmd – westmitteldeutsch

Wirtsch – Wirtschaft

Wissensch – Wissenschaft

Zeitungsw – Zeitungswesen

Zool – Zoologie

A a

à

das Stück zu, je, pro, zu; (Kaufmannsspr.): per.

@

E-Mail-Zeichen; (EDV Jargon): at, Klammeraffe.

aalen, sich

sich rekeln, sich wohlig/behaglich [aus]strecken.

abändern

abwandeln, ändern, umarbeiten, umgestalten, ummodeln, variieren; (bildungsspr.): modifizieren.

abarbeiten, sich

sich abmühen, sich abplagen, sich abquälen; (ugs.): sich abschuften, sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (südd., österr. ugs.): sich abfretten; (südwestd., schweiz.): sich abschaffen.

abartig

1. abnorm, anormal, krankhaft, normwidrig, pervers, regelwidrig, unnatürlich; (bes. österr. u. schweiz.): abnormal.

2. absurd, merkwürdig; (ugs., oft emotional übertreibend): pervers.

Abbau

1. Abbruch, Abtragung, Demontage.

2. Abnahme, Kürzung, Reduzierung, Rückgang, Senkung, Verminderung, Verringerung; (geh.): Minderung.

3. Auflösung.

4. Förderung, Gewinnung.

abbauen

1. abbrechen, abtragen, auseinanderbauen, demontieren.

2. herabmindern, kürzen, schmälern, senken.

3. a) abschaffen, beseitigen. b) nachlassen.

4. entlassen, reduzieren; (verhüll.): freisetzen.

5. fördern, gewinnen.

6. ermatten, nachlassen; (geh.): verblühen.

abbekommen

1. erhalten; (ugs.): abkriegen.

2. einstecken müssen, hinnehmen müssen; (ugs.): abkriegen.

3. entfernen; (ugs.): abkriegen.

abbezahlen

in Raten bezahlen; (geh.): abtragen; (ugs.): abstottern; (Wirtsch., Bankw.): tilgen.

abbilden

aufnehmen, darstellen, wiedergeben, reproduzieren, nachbilden.

Abbildung

Ansicht, Bild, Darstellung; (bildungsspr.): Illustration.

abbinden

1. ablegen, abmachen, abnehmen.

2. abklemmen, abschnüren.

abbitten

sich entschuldigen.

abblasen

absagen, absetzen.

abblättern

abbröckeln, abfallen, sich ablösen, abplatzen, absplittern.

abblenden

abdunkeln, abschirmen, verdunkeln.

abblitzen

abgewiesen werden, eine Abfuhr erhalten, zurückgewiesen werden; (ugs.): abgefertigt werden, abgewimmelt werden; (salopp): abserviert werden.

abbrausen

1. abduschen.

2. davonpreschen, davonrasen, davonsausen.

abbrechen

1. a) abknicken, abmachen, abtrennen, losbrechen. b) abbauen, demontieren. c) abreißen; (österr.): demolieren.

2. aufgeben, aufhören, aussetzen, beenden, einstellen; (ugs.): aufstecken; (salopp): hinschmeißen.

3. einhalten, innehalten, aufhören.

abbringen

abhalten, ausreden, zurückhalten.

abbröckeln

abblättern, abfallen, abplatzen, sich ablösen.

Abbruch

1. Abbau, Demontage, Demontierung.

2. Abriss; (österr.): Demolierung.

3. Beendigung, Einstellung.

abdampfen

abfahren, sich entfernen; (ugs.): abmarschieren, abrauschen, abschwirren, sich verziehen; (salopp): abhauen, abzittern, abzwitschern.

abdanken

abtreten, auf den Thron verzichten, ein Amt niederlegen, seinen Rücktritt erklären, zurücktreten.

Abdankung

Rücktritt.

abdecken

abräumen, abservieren; (schweiz.): abtischen; (geh.): abtragen.

abdrehen

1. abschalten, abstellen, ausdrehen, ausschalten; (ugs.): ausmachen, ausstellen.

2. abtrennen, lösen; (ugs.): abmachen, losmachen.

3. abschwenken, den Kurs wechseln, die Richtung ändern.

abdrucken

bekannt machen, herausbringen, herausgeben, publizieren, veröffentlichen.

abdrücken

a) abfeuern, abschießen, losdrücken; (ugs.): losknallen, losschießen. b) auslösen.

abebben

abflauen, abklingen, sich legen, nachlassen, zurückgehen; (geh.): schwinden.

Abendbrot ↑ Abendessen.

Abenddämmerung

Dämmerlicht, Halbdunkel, Zwielicht; (geh.): Abendlicht, Dämmerschein, Dämmerstunde; (dichter.): Dämmer, Dämmergrau, die blaue Stunde; (ugs.): Schummerlicht; (landsch.): Schummerstunde, Schummer[ung].

Abendessen

Abendbrot, Abendmahlzeit, Dinner; (österr.): Nachtmahl; (schweiz.): Znacht; (geh.): Diner, Souper; (bes. südd., schweiz.): Nachtessen.

Abenteuer

1. Erlebnis, Robinsonade.

PHR ein einmaliges, gefährliches, romantisches, unvergessliches Abenteuer; ein Abenteuer bestehen, erleben, suchen; die Fahrt war ein Abenteuer.

2. Experiment, gewagtes Unternehmen, Risiko, Wagnis; (bildungsspr.): Eskapade.

3. Flirt, Verhältnis; (österr.): Pantscherl.

abenteuerlich

1. ereignisreich, erlebnisreich, voller Abenteuer.

2. riskant, verwegen.

3. fantastisch, ungewöhnlich, seltsam.

aber

doch, jedoch, nichtsdestotrotz; (geh.): allein, indes, indessen.

aberkennen

absprechen, entziehen, verweigern, vorenthalten, wegnehmen.

abfahren

1. a) abreisen, aufbrechen, auslaufen, losfahren, wegfahren. b) eine Abfuhr erhalten, zurückgewiesen werden; (ugs.): abgefertigt werden; (salopp): abserviert werden.

2. a) abtransportieren, wegfahren, wegschaffen. b) abnutzen, verschleißen.

3. sich angesprochen fühlen, angetan sein, begeistert sein; (ugs.): toll finden; (ugs., bes. Jugendspr.): stehen auf.

Abfahrt

1. Abreise, Aufbruch.

2. a) Abwärtsfahrt, Talfahrt. b) Hang, Piste.

3. Abfuhr, Abtransport.

4. Ausfahrt, Autobahnausfahrt.

Abfall

a) Müll; (österr.): Mist; (schweiz.): Kehricht; (geh.): Unrat. b) Ausschuss, Rückstände; (Fachspr.): Abfallstoff.

Abfalleimer

Mülleimer; (österr., schweiz.): Mistkübel.

abfallen

1. a) übrig bleiben, zurückbleiben. b) abbekommen, herausspringen.

2. abblättern, abbröckeln, sich lösen.

3. sich abkehren, abtrünnig/untreu werden, sich lossagen.

4. sich abflachen, sich neigen, sich senken.

5. a) abnehmen, nachlassen. b) abbauen, zurückfallen.

abfällig

abschätzig, geringschätzig, herabmindernd, herabsetzend, herabwürdigend, naserümpfend, respektlos, verächtlich; (geh.): despektierlich.

abfangen

abpassen.

abfassen

anfertigen, formulieren, verfassen; (geh.): niederlegen.

abfertigen

1. bedienen, kontrollieren; (Flugw.): einchecken; (ugs.): durchschleusen.

2. abweisen; (ugs.): abblitzen lassen; (salopp): abservieren.

abfinden

a) aus[be]zahlen, entschädigen. b) befriedigen, zufriedenstellen.

abfinden, sich

a) sich einigen; (Rechtsspr.): sich vergleichen, einen Vergleich schließen. b) akzeptieren, hinnehmen, in den sauren Apfel beißen, keine Ansprüche mehr stellen, sich zufriedengeben; (geh.): sich dareinfinden; (ugs.): schlucken.

Abfindung

1. Entschädigung; (österr.): Abfertigung.

2. Abfindungssumme, Abgeltung, Abstand; (österr.): Abfertigung.

abflauen

abklingen, abnehmen, sich legen, nachlassen, schwächer werden, zurückgehen; (geh.): schwinden.

abfliegen

starten; (Fliegerspr.): abheben.

abfließen

ablaufen.

Abflug

Departure, Flugbeginn, Start, Take-off.

Abfluss

Abguss, Ablauf, Ausfluss, Ausguss.

Abfolge

Ablauf, Chronologie, Nacheinander, Reihenfolge, Turnus, Zyklus.

abfragen

1. abhören.

2. (EDV): abrufen.

abfressen

abgrasen, abnagen, abweiden, beweiden, grasen, kahl/leer fressen, weiden, zerfressen, zernagen; (südd., österr.): abfieseln; (ugs. emotional): ratzekahl fressen; (ugs., fam.): abknabbern; (Biol.): skelettieren; (Jägerspr.): abäsen, schälen.

Abfuhr

1. Abtransport.

2. Absage, Abweisung.

abführen

1. a) abholen, auf die/zur Wache bringen, dingfest machen, in [polizeilichen] Gewahrsam bringen/nehmen, wegführen. b) Geld[er] abliefern, zahlen; (bes. Amtsspr.): entrichten.

2. a) den Stuhlgang fördern; (Med.): laxieren. b) den Darm leeren.

Abgabe

1. Ablieferung, Aushändigung, Übergabe.

2. Gebühr, Steuer.

3. Verkauf; (bes. Rechtsspr.): Veräußerung.

4. Übergabe; (Ballspiele): Abspiel; (Ballspiele, bes. Fußball): Pass.

Abgang

1. a) Fortgang, Weggang; (bes. Milit.): Abzug. b) Abtritt, Rücktritt.

2. Tod; (geh.): Ableben.

3. Abtransport, Versand.

abgearbeitet ↑ abgekämpft.

abgeben

1. abliefern.

2. abtreten, überlassen.

3. verkaufen.

4. zuwerfen; (Ballspiele): zuspielen.

5. ausströmen, ausstrahlen.

6. äußern, verlauten lassen.

abgeben, sich

a) sich befassen, sich beschäftigen, sich widmen. b) Umgang haben/pflegen, verkehren mit; (meist abwertend): sich einlassen.

abgebrannt

(ugs.): blank, bankrott, pleite.

abgebrüht

abgestumpft, gefühllos, verhärtet, verroht.

abgedroschen

abgegriffen, abgenutzt, alt, leer, nichtssagend; (bildungsspr.): stereotyp, trivial; (ugs.): abgenudelt; (abwertend): phrasenhaft.

abgehärtet

nicht anfällig, robust, widerstandsfähig, unempfindlich, zäh; (geh.): gefeit; (Biol., Med.): resistent.

abgehen

1. a) abtreten, sich entfernen. b) ausscheiden, verlassen.

2. abbiegen, abzweigen.

3. sich ablösen, sich lösen.

4. abgerechnet werden, abgezogen werden.

5. fehlen, mangeln.

abgekämpft

abgearbeitet, abgespannt, angegriffen, angeschlagen, aufgerieben, ausgebrannt, ausgelaugt, zerschlagen; (ugs.): alle, am Ende.

abgeklärt

ausgeglichen, bedacht, bedächtig, beherrscht, besonnen, gefasst, gelassen, gemessen.

abgelegen

einsam, entfernt, entlegen, verlassen; (geh.): abgeschieden.

abgelten

abbezahlen, ableisten, abzahlen, begleichen; (geh.): abtragen.

abgemagert

abgezehrt, dürr, vom Fleisch gefallen; (ugs. scherzh.): wie ein Strich in der Landschaft.

abgeneigt sein

dagegen sein, etwas nicht mögen, kein Freund von etw. sein, für etw. wenig/nicht viel übrig haben, sich sträuben.

abgenutzt

1. abgegriffen, abgetragen, alt, verwahrlost; (abwertend): schäbig.

2. abgedroschen.

Abgeordneter, Abgeordnete

Delegierter, Delegierte, Funktionär, Funktionärin, Parlamentarier, Parlamentarierin, [Volks]vertreter, [Volks]vertreterin; (österr.): Mandatar, Mandatarin.

abgerissen

abgehackt, stockend, unzusammenhängend.

Abgesandter, Abgesandte

Bevollmächtigter, Bevollmächtigte, Bote, Botin, Botschafter, Botschafterin, Kurier, Kurierin, Vertreter, Vertreterin.

abgeschieden

1. ↑ abgelegen.

2. tot; (geh.): verstorben; (geh. verhüll.): heimgegangen, hingeschieden.

abgeschlossen

1. abgesondert, isoliert; (geh.): abgeschieden.

2. verschlossen, zugeschlossen.

3. vollendet; (ugs.): fix und fertig.

abgeschmackt

banal, geistlos, geschmacklos, taktlos; (bildungsspr.): trivial; (abwertend): albern, töricht.

abgesehen

ausgenommen, außer, bis auf, mit Ausnahme von.

abgespannt ↑ abgekämpft.

abgestanden

alt, nicht [mehr] frisch, schal, schlecht, verbraucht; (abwertend): fade.

abgetragen

abgenutzt, alt; (abwertend): schäbig; (landsch.): vertragen.

abgewinnen

a) ablocken, abringen, entlocken; (geh.): abnötigen. b) angetan sein, eingenommen sein, etwas übrighaben.

abgewirtschaftet

heruntergekommen, marode, ruiniert.

abgewöhnen, sich

ablegen, abstreifen, aufgeben, einstellen, überwinden.

abgrasen

ablaufen, absuchen; (ugs.): abklappern.

Abgrund

Kluft, Krater, Schlucht, Tiefe, Spalte.

abhacken

abhauen, abschlagen, abspalten, abtrennen.

abhaken

1. abchecken, abzeichnen.

2. als ausgeführt/erledigt betrachten, beenden, erledigen.

abhalten

1. a) abwehren, abweisen, schützen. b) abbringen, hindern.

2. arrangieren, durchführen, organisieren, veranstalten.

abhandeln

1. abgewinnen, abkaufen; (geh.): abnötigen; (ugs.): abknöpfen.

2. behandeln, darlegen, darstellen.

Abhandlung

Arbeit, Bearbeitung, Behandlung, Beitrag, Darlegung, Darstellung, Studie, Untersuchung.

Abhang

Böschung, Hang; (österr. veraltet, südd.): Lehne.

1abhängen

1. ablagern, lagern, mürbe werden.

2. ausruhen, entspannen, sich erholen; (Jugendspr.): [aus]chillen.

3. a) bedingt sein. b) abhängig sein.

2abhängen

1. abnehmen, entfernen.

2. abkoppeln, abkuppeln.

3. a) abschütteln, loswerden; (österr.): abbeuteln. b) abschütteln, überholen, zurücklassen.

Abhängigkeit

1. Hörigkeit, Sucht, Unfreiheit, Unmündigkeit, Unselbstständigkeit; (bildungsspr.): Interdependenz; (Philos., Sprachw.): Dependenz; (Rechtsspr.): Konnexität.

2. Bedingtheit; (bildungsspr., Fachspr.): Determiniertheit, Relativität.

abhärten

robust machen, stählen, stärken, widerstandsfähig machen; (bes. Biol., Med.): immunisieren.

abhauen

1. ablösen, abschlagen, abtrennen; (ugs.): abmachen.

2. (ugs.): abschwirren, sich absetzen, abziehen, sich aus dem Staub machen, sich verdrücken, sich verziehen; (salopp): die Flatter/Fliege machen, sich verpissen.

abheben

1. abnehmen, ans Telefon gehen.

2. sich auszahlen lassen, vom Konto Geld entnehmen; (österr.): beheben.

3. abgrenzen, hervortreten lassen; (bildungsspr.): kontrastieren.

4. den Bezug zur Realität verlieren; (ugs.): abspacen, ausflippen, durchdrehen.

5. sich berufen.

abheben, sich

sich abzeichnen, hervortreten; (bildungsspr.): kontrastieren.

abheften

ablegen, einheften, einordnen, zu den Akten legen.

abhelfen

beheben, beilegen, beseitigen.

abhetzen, sich

sich beeilen, schnell machen; (ugs.): sich ranhalten; (ugs. emotional): sich tothetzen; (landsch.): sich tummeln.

abholzen

1. fällen, roden.

2. entwalden, kahl schlagen, roden.

abhören

1. abfragen.

2. abhorchen; (Med.): auskultieren.

3. anhören.

4. [heimlich] mithören, [heimlich] überwachen; (geh.): ablauschen.

Abitur

Reifeprüfung; (österr., schweiz.): Matura; (schweiz.): Maturität; (ugs.): Abi.

abkämmen

absuchen, durchforschen, durchkämmen; (ugs.): abgrasen, abklappern.

abkanzeln

zurechtweisen; (ugs.): fertigmachen, zur Schnecke machen, zusammenstauchen, zur Minna machen; (salopp): den Marsch blasen.

abkapseln, sich

sich absondern, sich einigeln, sich isolieren, sich vergraben.

abkaufen

1. abhandeln, abnehmen.

2. glauben; (ugs.): abnehmen.

abkehren, sich

sich abwenden, sich lossagen, sich zurückziehen; (bildungsspr.): sich distanzieren.

abklingen

1. verhallen, verklingen.

2. abflauen, abnehmen, nachlassen; (geh.): ersterben, verebben.

abklopfen

1. a) ablösen, abschlagen, abstreifen, ausklopfen, befreien, entfernen, lösen, loslösen; (ugs.): abmachen. b) reinigen, sauber machen, säubern.

2. beklopfen; (Med.): perkutieren.

3. abklappern.

Abkommen

Abmachung, Beschluss, Pakt, Vereinbarung, Vertrag.

abkömmlich

entbehrlich, überflüssig, überzählig.

abkratzen

1. entfernen; (ugs.): abmachen, säubern.

2. sterben; (salopp): ins Gras beißen.

abkriegen

1. abbekommen, erhalten.

2. beschädigt werden, einen Schaden erleiden.

3. abbekommen, entfernen können.

abkühlen

auskühlen, kühler werden lassen; (Kochk.): abschrecken; (österr. Kochk.): überkühlen.

abkürzen

1. abschneiden, einen kürzeren Weg nehmen/gehen/fahren.

2. [vorzeitig] beenden, zeitlich beschränken, [vorzeitig] zu Ende bringen/führen.

abküssen

(ugs.): abschmatzen; (ugs., bes. österr.): abbusseln; (salopp, oft abwertend): abknutschen.

abladen

1. ausladen, entladen; (Seemannsspr.): löschen.

2. abwälzen, von sich schieben.

ablagern

1. absetzen, anschwemmen, anspülen, antreiben.

2. abhängen, lagern, reifen; (südd., österr.): abliegen.

3. deponieren, einlagern, einstellen, lagern, unterstellen.

ablassen

1. a) abfließen/herauslaufen lassen. b) ausströmen/entweichen lassen. c) entleeren, leeren.

2. überlassen, verkaufen.

3. Rabatt gewähren; (Kaufmannsspr.): nachlassen.

4. (ugs.): weglassen.

5. a) abgehen, absehen, aufgeben. b) sich abwenden, in Ruhe lassen.

Ablauf

1. Start, Startplatz.

2. Abfluss, Ausfluss, Ausguss.

3. Stapellauf.

4. Abfolge, Verlauf.

5. Abschluss, Beendigung, Ende.

ablaufen

1. starten.

2. abfließen, auslaufen, wegfließen.

3. herabfließen, herunterfließen.

4. a) abrollen, abspulen, abwickeln. b) verlaufen, vonstattengehen, vor sich gehen.

5. auslaufen, ungültig werden, verfallen.

6. a) entlanglaufen. b) absuchen, durchkämmen; (ugs.): abklappern.

7. abnutzen, abtreten, verschleißen.

Ableben

Tod; (schweiz.): Hinscheid; (geh. verhüll.): Heimgang; (Med.): Exitus.

ablegen

1. a) abnehmen, absetzen, ausziehen. b) sich abgewöhnen, überwinden.

2. a) abstellen, deponieren. b) abheften, einordnen.

3. ableisten, absolvieren, leisten.

ablehnen

1. abschlagen, ausschlagen, zurückweisen; (ugs.): was husten.

2. missbilligen, monieren, nicht gelten lassen.

3. verweigern, von sich weisen, zurückweisen.

Ablehnung

1. ablehnende Antwort, Absage, abschlägige Antwort, abschlägiger Bescheid, Abweisung.

2. Missbilligung.

3. Abwehr, Protest, Widerstand.

ableiten

1. in eine andere Richtung leiten, umleiten.

2. folgern, herleiten, schließen, schlussfolgern, zurückführen.

ableiten, sich

fußen, sich gründen, sich herleiten, zurückgehen; (bildungsspr.): basieren.

ablenken

1. ableiten, umleiten, umlenken.

2. a) abbringen. b) auf andere Gedanken bringen, zerstreuen.

Ablenkung

Abwechslung, Unterhaltung, Vergnügen, Zerstreuung; (veraltend): Kurzweil.

ablesen

1. feststellen.

2. erkennen, erschließen.

abliefern

abgeben, aushändigen, übergeben, überreichen; (Amtsspr.): zustellen.

ablösen

1. abtrennen, entfernen, lösen; (ugs.): abmachen.

2. an jmds. Stelle treten, jmds. Platz übernehmen, ersetzen.

abmachen

1. entfernen, lösen.

2. absprechen, ausmachen, festlegen, verabreden, vereinbaren.

3. ausmachen, erledigen.

Abmachung

Abkommen, Absprache, Übereinkommen, Übereinkunft, Vereinbarung; (bildungsspr.): Arrangement; (ugs.): Deal; (veraltend): Abrede.

abmagern

abnehmen, mager werden; (ugs.): vom Fleisch fallen; (landsch.): abkommen.

abmalen

abzeichnen, kopieren, nachmalen.

abmalen, sich

sich abzeichnen, sichtbar sein/werden, sich widerspiegeln, sich zeigen, zum Ausdruck kommen.

abmelden

a) absagen, austreten; (geh.): sich empfehlen; (Hochschulw.): [sich] exmatrikulieren. b) abbestellen, kündigen.

abmessen

1. abschätzen, ausmessen, vermessen.

2. abteilen, dosieren, messen.

abmildern

abdämpfen, abfedern, abschwächen, ausgleichen, beruhigen, dämpfen, deeskalieren, die Spitze [ab]brechen/nehmen, einen Dämpfer aufsetzen, eindämmen, einschränken, entschärfen, entspannen, glätten, herabmindern, lindern, mäßigen, mildern, reduzieren, schmälern, verkleinern, vermindern, verringern, verwässern; (geh.): mäßigen.

abmühen, sich

sich abarbeiten, sich abplagen, sich abquälen, sich anstrengen, sich plagen, sich strapazieren; (meist geh.): sich mühen; (ugs.): sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (schweiz. emotional): sich abhunden; (südd., österr. ugs.): sich abfretten.

abnabeln, sich

sich ablösen, sich auf eigene Füße stellen, sich befreien, sich emanzipieren, sich lösen, sich loslösen, sich losreißen, selbstständig werden, sich trennen, sich unabhängig machen; (ugs.): sich losmachen; (ugs., oft scherzh.): flügge werden.

abnehmen

1. absetzen, entfernen; (ugs.): abmachen, abtun; (Med.): amputieren.

2. a) aus der Hand nehmen, tragen. b) aushelfen, entlasten, helfen, übernehmen, unterstützen.

3. ablegen lassen, entgegennehmen.

4. begutachten, inspizieren, kontrollieren, nachprüfen, prüfen, überprüfen.

5. a) entreißen, fortnehmen, wegnehmen; (geh.): entwenden. b) abgewinnen, abhandeln, abspenstig machen; (ugs.): abknöpfen; (salopp): abluchsen.

6. glauben; (ugs.): abkaufen.

7. abmagern, [an] Gewicht verlieren, dünn werden; (ugs.): diäten.

8. sich abschwächen, sich legen, nachlassen, schwächer werden, sinken, sich verringern, zurückgehen.

Abneigung

Ablehnung, Abscheu, Ekel, Feindschaft, Feindseligkeit, Widerwille; (bildungsspr.): Aversion.

abnicken

befürworten, bewilligen, genehmigen, gestatten; (ugs.): absegnen.

abnorm

1. anormal, krankhaft; (bes. österr. u. schweiz.): abnormal; (bildungsspr.): pathologisch.

2. außergewöhnlich, extrem.

abnutzen

strapazieren, verbrauchen.

abonnieren

beziehen, halten.

abordnen

delegieren, deputieren, entsenden, kommandieren, kommen lassen, vorladen, zitieren; (bes. Amtsspr.): einbestellen; (meist Milit.): abkommandieren; (Rechtsspr.): laden.

Abordnung

Delegation, Deputation.

Abort

Klosett, Latrine, Pissoir, sanitäre Anlagen, Toilette, WC; (ugs.): Klo, Lokus, Null-Null, 00.

abplagen, sich ↑ abmühen, sich.

abputzen

1. abbürsten, abreiben, abwischen, reinigen, sauber machen.

2. mörteln, verputzen.

abquälen, sich ↑ abmühen, sich.

abraten

warnen, zurückhalten.

abräumen

1. abservieren, wegräumen; (geh.): abtragen.

2. abdecken, abservieren, frei machen; (schweiz.): abtischen.

abreagieren, sich

sich beruhigen; (ugs.): sich abregen, Dampf ablassen, die Luft rauslassen.

abrechnen

1. abziehen; (Math.): subtrahieren.

2. (Kaufmannsspr.): Kasse machen; (Wirtsch., Kaufmannsspr.): bilanzieren, den Abschluss machen.

3. zur Rechenschaft ziehen, zur Rede stellen, zur Verantwortung ziehen.

Abrechnung

1. Abzug.

2. Schlussrechnung; (Wirtsch., Kaufmannsspr.): Abschluss, Bilanz.

3. Heimzahlung, Vergeltung.

abregen, sich

sich abreagieren, sich beruhigen, sich besänftigen.

abreiben

1. abputzen, abwischen, reinigen, sauber machen.

2. abfrottieren, abtrocknen, trocken reiben; (landsch., bes. nordd.): abrubbeln.

abreisen

abfahren, fortfahren; (veraltend): sein Bündel schnüren.

abreißen

1. abbrechen, ablösen, abtrennen, herunterreißen, losreißen; (ugs.): abmachen.

2. a) abgehen, sich ablösen, abplatzen, entzweigehen, zerreißen. b) abbrechen, unterbrochen werden.

3. abbrechen, niederreißen; (österr.): demolieren.

abrichten

dressieren, erziehen, schulen, trainieren.

abriegeln

a) abschließen, verriegeln, zuriegeln, zuschließen. b) blockieren, sperren.

Abriss

Abstract, Übersicht, Zusammenfassung; (bildungsspr.): Resümee.

abrücken

1. abschieben, fortrücken, fortschieben.

2. fortrücken, wegrücken; (ugs.): wegrutschen.

3. sich abkehren, sich abwenden, sich lossagen; (bildungsspr.): sich distanzieren.

4. a) abmarschieren; (Milit.): abziehen. b) (ugs.): sich davonmachen, Leine ziehen, sich verziehen; (salopp): abschieben.

abrufen

1. a) holen, weglocken, wegrufen. b) abberufen, absetzen, entlassen, suspendieren.

2. aktivieren, aufrufen, in Gang setzen; (EDV): anwählen, laden.

3. a) anfordern, liefern lassen. b) abheben, sich auszahlen lassen.

abrupt

schlagartig, unvermittelt, unversehens; (ugs.): Knall auf Fall, mit einem Schlag.

abrüsten

entmilitarisieren.

abrutschen

1. ausrutschen, wegrutschen; (geh.): abgleiten, ausgleiten; (ugs.): abglitschen.

2. a) abkippen, abstürzen, herabstürzen, hinabrutschen, hinunterrutschen; (ugs.): absacken. b) abnehmen. c) absinken, auf die schiefe Bahn/Ebene geraten/kommen, herabsinken, heruntersinken, tief fallen/sinken, verwahrlosen; (geh.): abgleiten, herniedersinken; (ugs.): absacken, auf den Hund kommen, herunterkommen, runterkommen, unter die Räder kommen/geraten, vergammeln, versacken; (abwertend): in der Gosse landen, verkommen; (ugs. abwertend): verschlampen; (ugs., meist abwertend): verbummeln; (landsch.): verbumfeien, verfumfeien; (bes. berlin.): verrabbe[n]sacken; (veraltend): unter den Schlitten kommen.

absacken

1. a) an Höhe verlieren, sinken; (Fliegerspr. Jargon): durchsacken. b) absinken, sinken, untergehen; (ugs.): wegsacken.

2. fallen, sinken, zurückgehen.

Absage

a) ablehnende Antwort, abschlägiger Bescheid. b) Ablehnung, Zurückweisung.

absagen

1. canceln, rückgängig machen, streichen; (ugs.): abblasen.

2. abbestellen, sich entschuldigen; (ugs.): abtelefonieren.

3. aufgeben, einstellen, fallen lassen, verzichten; (geh.): entsagen; (ugs.): aufstecken.

absahnen

1. abrahmen, entrahmen.

2. sich aneignen, sich bereichern; (ugs.): einheimsen; (oft abwertend): einstreichen.

Absatz

1. Abschnitt, Passage; (bildungsspr.): Passus.

2. Vertrieb, Verkauf.

abschaffen

a) aufheben, aus der Welt schaffen, ausmerzen, beseitigen, entfernen. b) nicht länger behalten, sich trennen, weggeben.

abschalten

1. abdrehen, abstellen, ausschalten, zudrehen; (ugs.): ausmachen.

2. a) nicht bei der Sache sein, unaufmerksam/unkonzentriert sein. b) entspannen, zur Ruhe kommen; (ugs.): relaxen.

abschätzig

abfällig, geringschätzig, herabmindernd, herabsetzend, herabwürdigend, verächtlich, wegwerfend.

Abscheu

Ablehnung, Ekel, Widerwille; (bildungsspr.): Indignation.

abscheuern, sich

sich abnutzen, sich abreiben, sich abschleifen, verschleißen.

abscheuerregend ↑ abscheulich (a).

abscheulich

a) abstoßend, ekelhaft, grässlich, gräulich, widerwärtig; (abwertend): widerlich; (ugs. abwertend): ätzend. b) gemein, niederträchtig, schändlich; (geh.): verabscheuungswürdig; (abwertend): infam; (ugs. abwertend): schofel.

abschicken

a) absenden, aufgeben, schicken, senden. b) wegschicken; (geh.): entsenden; (ugs.): losschicken.

abschieben

1. a) abrücken, beiseiteschieben, wegschieben. b) ↑ abwälzen. c) ausweisen, hinausweisen; (ugs.): hinausschmeißen, hinauswerfen. d) ↑ abschießen (2b).

2. sich entfernen, verschwinden, weggehen; (ugs.): abziehen, sich verdrücken, sich verziehen; (salopp): abhauen; (südd., österr. ugs.): sich hutschen.

Abschied

1. Fortgang, Trennung, Weggang; (geh.): Abgesang, Lebewohl, Scheiden.

PHR ein bewegender, feierlicher, förmlicher, fröhlicher, schwerer, tränenreicher, zärtlicher Abschied; Abschied nehmen.

ZUS Bühnenabschied, Junggesellenabschied, Saisonabschied.

2. Abschiedsbesuch, Abschiedskuss, Abschiedsstunde, Entlassung, Verabschiedung.

abschießen

1. abfeuern, losschießen, schießen.

2. a) erschießen; (ugs.): totschießen; (salopp): niederknallen, umlegen; (salopp abwertend): abknallen. b) absetzen, ausmanövrieren; (ugs.): abschieben, kaltstellen; (salopp): abservieren.

abschirmen

1. a) absichern, decken, schützen. b) absondern, isolieren.

2. abblenden.

abschlachten

1. abstechen, schlachten; (schweiz., sonst landsch.): metzgen.

2. metzeln, töten, umbringen; (salopp): abmurksen, kaltmachen; (derb) abstechen; (emotional): morden.

Abschlag

1. Ermäßigung, Preissenkung, Prozente, Rabatt; (Kaufmannsspr.): Nachlass.

2. Abschlagszahlung, Rate, Teilzahlung.

abschlagen

1. abhacken, abhauen, abtrennen.

2. ablehnen, abweisen, verweigern.

abschlägig

ablehnend, negativ.

abschleifen

a) abscheuern, fortschleifen, wegschleifen. b) abziehen, glätten, glatt reiben/scheuern/schleifen, polieren, schleifen.

abschleppen

abtransportieren, ins Schlepptau nehmen.

abschleppen, sich

sich abmühen; (ugs.): sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (südwestd., schweiz.): sich abschaffen.

abschließen

1. a) schließen, verschließen, zuschließen; (ugs.): zumachen; (südd., österr.): zusperren; (österr., sonst landsch.): versperren. b) einschließen, verschließen, wegschließen; (österr., sonst landsch.): versperren.

2. beenden, beschließen; (nachdrücklich): zum Abschluss bringen.

3. ausklingen, enden, schließen.

4. abmachen, aushandeln, schließen, vereinbaren.

Abschluss

1. a) Ausgang, Ende, Erledigung; (geh.): Ausklang.

PHR ein befriedigender, endgültiger, glanzvoller, krönender Abschluss.

ZUS Geschäftsabschluss, Jahresabschluss, Quartalsabschluss, Vertragsabschluss.

b) (Wirtsch., Kaufmannsspr.): Bilanz. c) Abschlussexamen, Qualifikation.

2. Aushandlung, Beschluss, Schlussvereinbarung, Übereinkunft, Vereinbarung.

abschmecken

a) nachwürzen, würzen; (Kochk.): abspritzen. b) kosten, probieren; (österr.): gustieren; (bes. schweiz.): degustieren.

abschmieren

einschmieren, herabstürzen, herunterstürzen, hinabstürzen, hinunterstürzen, niedersinken, sacken, sinken; (ugs.): absacken, wegsacken; (Fliegerspr. Jargon): durchsacken.

abschminken, sich

aufgeben, fallen lassen, verzichten; (ugs.): aufstecken.

abschneiden

1. a) abtrennen; (ugs.): abmachen. b) abrasieren, kürzen, schneiden; (scherzh.): stutzen; (Fachspr.): kupieren.

2. absondern, isolieren, trennen.

3. blockieren, unterbinden, vereiteln.

4. abkürzen, verkürzen.

5. (ugs.): wegkommen.

Abschnitt

1. Absatz, Passage, Stück, Teil; (bildungsspr.): Passus.

2. Epoche, Etappe; (bildungsspr.): Ära, Periode, Phase.

3. Abriss, Coupon.

abschrecken

abhalten, hindern, zurückschrecken.

abschreckend

1. drohend, verschreckend, warnend; (Rechtsspr.): generalpräventiv.

2. abscheulich, hässlich, negativ, unschön.

abschreiben

1. eine Abschrift machen, kopieren; (ugs.): abtippen.

2. (ugs.): abgucken; (Schülerspr. landsch.): [ab]spicken.

3. (Steuerw.): absetzen.

4. aufgeben, sich aus dem Kopf schlagen, begraben, verloren geben; (ugs.): aufstecken.

Abschrift

Doppel, Duplikat, Kopie, Zweitschrift.

abschüssig

schroff, steil; (bes. südwestd., schweiz.): stotzig.

abschwächen

dämpfen, mildern, reduzieren, schmälern, vermindern, verringern.

abschwächen, sich

abflauen, abklingen, abnehmen, sich mildern, nachlassen, sich vermindern, sich verringern; (geh.): verebben.

abschweifen

abkommen, abweichen.

abschwören

1. aufgeben, sich lossagen; (geh.): entsagen.

2. ableugnen, bestreiten, dementieren.

absegnen

billigen, die Bewilligung geben, genehmigen.

absehbar

voraussagbar, voraussehbar, vorhersehbar.

absehen

1. voraussehen.

2. verzichten; (geh.): Abstand nehmen.

3. außer Acht/Betracht lassen, beiseitelassen, unbeachtet/unberücksichtigt lassen.

abseilen, sich

sich absetzen.

abseitig

1. abgelegen, entlegen; (geh.): abgeschieden; (ugs.): weit weg.

2. abwegig, ausgefallen, ungewöhnlich; (ugs. abwertend): idiotisch.

3. (abwertend): abartig; anomal, anormal, pervers; (bes. österr. u. schweiz.): abnormal.

1abseits

außerhalb, entfernt.

2abseits

a) ↑ abseitig (1). b) (bes. Ballspiele schweiz.): offside; (österr. veraltend): abseit.

absenden

abschicken, schicken, senden.

abservieren

1. a) abräumen; (geh.): abtragen. b) abdecken, abräumen; (schweiz.): abtischen.

2. ↑ abschießen (2b).

absetzen

1. ablegen, abnehmen.

2. abstellen, hinstellen.

3. hinauslassen; (ugs.): rauslassen; (ugs. scherzh.): abladen.

4. abwerfen, herunterwerfen.

5. ablagern.

6. abwählen, entlassen, stürzen; (ugs.): kaltstellen; (salopp): abservieren.

7. a) absagen, canceln; (ugs.): abblasen. b) abbrechen, einstellen. c) aufhören, aussetzen, fortlassen.

8. umsetzen, verkaufen.

absichern, sich

sich den Rücken freihalten, sich rückversichern, sich schützen, sich sichern; (geh.): sich feien; (ugs.): sich den Buckel freihalten.

Absicht

Bestreben, Intention, Plan, Vorhaben, Vorsatz, Ziel; (geh.): Sinnen und Trachten.

PHR eine böse, edle, eindeutige, löbliche, unzweideutige Absicht.

ZÜS Bereicherungsabsicht, Selbstmordabsicht, Täuschungsabsicht, Tötungsabsicht.

absichtlich

beabsichtigt, bewusst, gewollt, intendiert, mit Absicht, vorsätzlich.

absinken

1. a) heruntersinken, niedersinken, sacken, sinken, untergehen, versinken; (geh.): herabsinken, hinabsinken; (ugs.): absacken, versacken, wegsacken; (salopp): absaufen. b) fallen, sich herabsenken, sacken, sich senken, sinken; (Fachspr.): deszendieren.

2. a) abklingen, abnehmen, fallen, im Rückgang begriffen sein, sinken, zurückgehen; (ugs.): absacken, heruntergehen, runtergehen. b) ↑ abschwächen, sich. c) abgleiten, abrutschen, auf die schiefe Bahn/Ebene geraten, auf die schiefe Bahn/Ebene kommen, herabsinken, heruntersinken, tief fallen/sinken, verwahrlosen; (geh.): herniedersinken; (ugs.): absacken, auf den Hund kommen, herunterkommen, runterkommen, unter die Räder geraten/kommen, vergammeln, versacken; (abwertend): in der Gosse landen, verkommen; (ugs. abwertend): verschlampen; (ugs., meist abwertend): verbummeln; (veraltend): unter den Schlitten kommen.

absitzen

1. ableisten; (Rechtsspr.): einsitzen, verbüßen; (bes. Rechtsspr.): abbüßen.

2. absteigen.

absolut

1. allein [herrschend], unumschränkt; (veraltend): souverän.

2. ohne Vorbehalt, unbedingt, uneingeschränkt, völlig.

3. ungetrübt, vollkommen.

4. äußerst…, höchst…; (oft übertreibend): unüberbietbar.

5. äußerst…, total, uneingeschränkt, völlig.

6. ganz [und gar], überhaupt; (ugs.): partout, rein, total.

Absolvent, Absolventin

Examenskandidat, Examenskandidatin, Schulabgänger, Schulabgängerin, Prüfling; (bes. Amtsspr.): Abgänger, Abgängerin.

absolvieren

1. a) durchlaufen; (ugs.): durchmachen, hinter sich bringen. b) ableisten, bewältigen, durchführen, verrichten. c) ablegen, bestehen.

2. (kath. Rel.): Absolution erteilen.

absonderlich

eigenartig, sonderbar, wunderlich.

absondern

1. abschließen, abschneiden, isolieren, trennen.

2. abgeben, ausdünsten, ausscheiden.

absondern, sich

sich abkapseln, für sich bleiben, sich isolieren.

absorbieren

1. aufnehmen, aufsaugen; (Biol., Med.): resorbieren.

2. beanspruchen, in Anspruch nehmen.

abspalten, sich

sich abwenden, sich lösen, sich lossagen, sich trennen; (bes. Rel., Politik): abfallen.

absperren

1. abriegeln, abschließen, verriegeln, verschließen, zuriegeln, zuschließen; (ugs.): zumachen.

2. den Zugang verhindern, unpassierbar/unzugänglich machen.

abspielen, sich

ablaufen, abrollen, sich ereignen, erfolgen, geschehen, laufen, passieren, sich tun, stattfinden, verlaufen, Verlauf nehmen, sich vollziehen, vonstattengehen, vorfallen, vorgehen, vor sich gehen; (geh.): sich begeben, sich zutragen; (ugs.): abgehen, los sein, über die Bühne gehen.

Absprache

Deal, Übereinkommen, Übereinkunft, Vereinbarung.

absprechen

1. aberkennen, entziehen.

2. abmachen, ausmachen, übereintreffen, vereinbaren.

abspülen

abwaschen, spülen.

abstammen

entstammen, sich herleiten, stammen.

Abstammung

Abkunft, Herkunft.

Abstand

1. a) Entfernung, Zwischenraum; (bildungsspr.): Distanz. b) Zeitabstand; (bildungsspr.): [Zeit]intervall.

2. Reserviertheit, Zurückhaltung.

3. Abfindung, Ausgleich.

abstauben

1. entstauben, Staub wischen.

2. sich aneignen; (ugs.): mitgehen lassen; (ugs., oft abwertend): einstecken.

abstechen

1. abschlachten, schächten.

2. sich abheben, abweichen, sich unterscheiden; (bildungsspr.): kontrastieren.

Abstecher

Ausflug; (ugs.): Trip.

absteigen

1. a) absitzen. b) abwärtsgehen, abwärtssteigen, herunterklettern, heruntersteigen, hinunterklettern, hinuntersteigen. c) abfallen, sich [nach unten] neigen.

2. sich einquartieren, logieren, übernachten; (österr.): nächtigen.

abstellen

1. absetzen, hinstellen.

2. einstellen, parken; (österr.): garagieren; (schweiz.): parkieren.

3. abrücken.

4. ausschalten, außer Betrieb setzen; (ugs.): ausmachen.

5. abschaffen, beseitigen, unterbinden.

abstempeln

1. stempeln.

2. einstufen, hinstellen; in eine bestimmte Schublade stecken.

absterben

1. eingehen, verblühen, verkümmern.

2. einschlafen.

abstimmen

1. wählen; (schweiz.): abmehren, ausmehren.

2. anpassen, in Einklang bringen; (bildungsspr.): koordinieren.

abstinent

enthaltsam.

abstoßen

1. abdrücken, wegstoßen; (Seemannsspr.): absetzen.

2. a) loswerden. b) absetzen, verkaufen; (bes. Rechtsspr.): veräußern.

3. abschlagen, beschädigen.

4. [an]ekeln; (abwertend): anwidern.

abstoßend

abscheulich, ekelhaft, widerwärtig.

abstottern

abbezahlen, ratenweise zahlen.

abstrahieren

verallgemeinern.

abstrakt

1. begrifflich, unanschaulich.

2. realitätsfern, theoretisch.

abstreiten

1. ableugnen, bestreiten, zurückweisen; (Papierdt.): in Abrede stellen.

2. aberkennen, streitig machen.

Abstrich

Abzug, Beschneidung, Beschränkung, Einschränkung, Einsparung, Herabsetzung, Kürzung, Reduzierung, Streichung, Verminderung, Verringerung; (bildungsspr.): Reduktion.

Abstriche

Einschränkungen, Vorbehalte.

abstrus

unklar, verworren, wirr.

Absturz

Fall, Sturz.

absurd

grotesk, sinnlos, unsinnig, widersinnig; (ugs.): hirnrissig; (ugs. abwertend): idiotisch.

Abteilung

a) Trupp, Truppe, Zug; (Milit.): Verband; (bes. Milit.): Einheit. b) Bereich, Fachrichtung, Ressort, Sektion, Sektor, Sparte.

abtöten

1. ausmerzen, vernichten.

2. [im Keim] ersticken, nicht aufkommen lassen, unterdrücken, verhindern; (Psych.): verdrängen.

abtragen

1. a) beseitigen, einebnen, planieren. b) abbrechen, abreißen; (österr.): demolieren. c) abdecken, abräumen.

2. ab[be]zahlen; (geh.): begleichen; (Wirtsch., Bankw.): tilgen.

3. abnutzen, verschleißen.

abträglich

nachteilig, negativ, schädlich, ungünstig, unvorteilhaft.

abtrennen

1. a) ablösen; (ugs.): abmachen. b) abnehmen, entfernen.

2. absondern, isolieren.

abtreten

1. sich entfernen, weggehen; (bes. Milit.): wegtreten.

2. abgeben, überlassen, übereignen, überschreiben, übertragen.

abtrocknen

abreiben, trocken reiben, trocknen.

abtrünnig

treulos, untreu; (bes. Rel., Politik): abgefallen.

Abtrünniger, Abtrünnige

Abweichler, Abweichlerin, Treuloser, Treulose, Verräter, Verräterin; (bildungsspr.): Apostat, Apostatin, Renegat, Renegatin; (abwertend): Sektierer, Sektiererin; (Fachspr., bes. Soziol., Sprachw.): Deviationist, Deviationistin; (kath. Kirche): Häretiker, Häretikerin, Ketzer, Ketzerin; (bes. Rel., Politik): Abgefallener, Abgefallene.

abtun

1. abnehmen, absetzen.

2. a) beiseiteschieben, nicht berücksichtigen. b) ignorieren, keine Beachtung schenken, nicht beachten, übergehen, übersehen; (ugs.): links liegen lassen.

abverlangen

fordern, verlangen.

abwägen

bedenken, überlegen.

abwälzen

abschieben, aufbürden, aufladen; (schweiz.): überbürden; (ugs.): sich vom Hals schaffen.

abwandeln

abändern, umändern, umformen, variieren.

abwandern

fortziehen, umsiedeln, wegziehen.

Abwandlung

Abänderung, Änderung, Umänderung, Umformung, Umgestaltung, Variation, Veränderung; (bildungsspr.): Modifikation; (bildungsspr., Fachspr.): Modifizierung.

abwarten

abpassen, sich gedulden, warten; (geh.): harren.

abwärts

bergab, herunter, hinunter.

abwärtsgehen

bergab gehen, heruntergehen, hinuntergehen.

abwaschen

1. entfernen.

2. reinigen, spülen; (landsch.): aufwaschen.

abwechseln, sich

1. [aufeinander]folgen, wechseln.

2. sich ablösen, miteinander wechseln.

Abwechslung

Ablenkung, Veränderung, Zeitvertreib, Zerstreuung; (veraltend): Kurzweil.

abwechslungsreich

bunt [gemischt], nicht eintönig/langweilig, vielfältig.

abwegig

irrig, ungereimt, verfehlt, verstiegen.

Abwehr

1. ablehnende Haltung, Abneigung, Widerstand.

2. Abwehrdienst.

3. (Sport): Deckung.

abwehren

1. parieren, zurückschlagen.

2. ↑ abwenden (2).

3. ablehnen, von sich weisen, zurückweisen.

4. abhalten, abweisen, fernhalten, nicht vorlassen, nicht zulassen, nicht zu sich lassen, scheuchen, verscheuchen, vertreiben, wegscheuchen, wegtreiben; (ugs.): sich vom Hals halten.

5. ablehnen, ablehnend reagieren.

abweichen

1. abdriften, abkommen.

2. sich abheben, sich unterscheiden, variieren, verschieden sein; (bildungsspr.): divergieren.

abweisen

a) nicht vorlassen, nicht zu sich lassen, zurückweisen. b) ablehnen, verweigern.

abweisend

ablehnend, barsch, kurz angebunden, schroff, unfreundlich; (bildungsspr.): distanziert.

abwenden

1. abkehren, wegwenden.

2. a) ablenken, abwehren. b) abblocken, durchkreuzen, unterbinden, vereiteln, verhindern.

abwenden, sich

1. sich umdrehen, sich umwenden.

2. sich abkehren, sich lossagen, sich zurückziehen.

abwerben

abspenstig machen; (salopp): ausspannen.

abwerfen

1. a) [herunter]fallen lassen, herunterwerfen, hinunterwerfen. b) abschütteln, sich befreien.

2. sich bezahlt machen, einträglich sein; (ugs.): sich auszahlen, herausschauen; rumkommen.

abwerten

1. entwerten.

2. herabsetzen, heruntersetzen, in ein schlechtes Licht rücken/setzen/stellen, kleinreden, schlecht/verächtlich machen, verleumden; (geh.): verunglimpfen; (bildungsspr.): diskreditieren; (salopp): heruntermachen; (südd., österr. ugs.): ausrichten.

abwesend

1. fort, nicht anwesend.

2. geistesabwesend, nicht bei der Sache, unaufmerksam.

abwickeln

1. abspulen.

2. ausführen, durchführen, erledigen.

abwickeln, sich

ablaufen, sich abspielen, einen [guten/schlechten] Verlauf nehmen, erfolgen, gehen, laufen, seinen Verlauf nehmen, verlaufen, sich vollziehen, vonstattengehen, vor sich gehen; (ugs.): schnurren.

abwimmeln

abweisen, nicht vorlassen; (österr. ugs.): den Weisel geben.

abwischen

a) entfernen, wegwischen. b) abputzen, reinigen.

abzahlen

abbezahlen; (ugs.): abstottern.

abzählen

die Anzahl feststellen, zählen.

Abzeichen

a) Anstecknadel, Button, Plakette. b) Merkmal; (bildungsspr.): Attribut, Signum.

abzeichnen

1. kopieren, nachzeichnen.

2. unterschreiben, unterzeichnen.

abzeichnen, sich

a) sich abheben, hervortreten. b) sichtbar werden, sich widerspiegeln, sich zeigen.

abziehen

1. abnehmen, absetzen.

2. a) entfernen. b) häuten; (Fachspr.): abpelzen.

3. schälen; (landsch., bes. nordd.): abpellen, pellen.

4. a) abmarschieren, weichen; (bes. Milit.): abrücken, sich zurückziehen. b) sich entfernen; (ugs.): sich verziehen; (salopp): abhauen.

abzielen

anstreben, es abgesehen haben auf, zum Ziel haben.

Abzug

1. a) (bes. Fot.): Positiv. b) Ablichtung, Fotokopie.

2. Abmarsch, Rückzug.

Abzüge

Abgaben, Steuern.

abzüglich

nicht eingerechnet, nicht inbegriffen, ohne.

abzweigen

1. abbiegen, abgehen.

2. wegnehmen; (ugs.): abknapsen, abzwacken.

achten

1. anerkennen, ehren.

2. a) Aufmerksamkeit schenken, beachten. b) achtgeben, aufpassen, bedacht sein.

ächten

a) bannen. b) ausstoßen, boykottieren, verstoßen. c) scharf kritisieren, verdammen, verurteilen.

achtgeben

aufpassen; (geh.): achtsam sein.

achtlos

gedankenlos, unbedacht.

Achtung

1. Anerkennung, Hochachtung, Respekt; (geh.): Wertschätzung.

2. Vorsicht.

achtungsvoll

ehrfürchtig, respektvoll, voll[er] Achtung, voll[er] Ehrfurcht, voll[er] Respekt; (geh.): ehrerbietig, ehrfurchtsvoll, pietätvoll; (bildungsspr.): devotional.

ächzen

1. seufzen, stöhnen.

2. knarren, krachen.

Acker

Boden, Feld, Land; (geh.): Flur, Scholle.

ackern

sich abarbeiten; (ugs.): sich abstrampeln, schuften; (salopp): sich abrackern.

adäquat

angemessen, entsprechend.

adoptieren

1. (ugs.): annehmen.

2. übernehmen.

Adressat, Adressatin

Empfänger, Empfängerin.

Adresse

1. Anschrift, Kommunikationsdaten.

2. a) Willenskundgebung. b) Dankschreiben, Grußschreiben.

adrett

gepflegt, ordentlich, sauber.

Affäre

a) Vorfall, Vorkommnis, Zwischenfall. b) Abenteuer, Flirt, Verhältnis; (österr.): Pantscherl.

Affekt

Erregtheit, Erregung.

affektiert

gekünstelt; (ugs.): affig; (österr. ugs.): gschupft.

affig

gekünstelt, geziert; (bildungsspr.): affektiert; (abwertend): eitel.

affirmativ

bejahend, bekräftigend, bestätigend, billigend, gutheißend, zustimmend.

Affront

Beleidigung, Kränkung.

Afrika

der Schwarze Erdteil, der Schwarze Kontinent.

After

Darmausgang; (derb): Arschloch, Loch, Rosette; (Jägerspr.): Weidloch; (Med.): Anus.

Agent, Agentin

1. Spion, Spionin; (bes. österr., schweiz.): Aufdecker, Aufdeckerin.

2. a) Makler, Maklerin. b) Manager, Managerin.

Aggression

1. Angriff, Attacke, Offensive.

2. Aggressivität, Feindseligkeit.

aggressiv

angriffslustig, streitsüchtig.

PHR ein aggressiver Mensch, Spieler; eine aggressive Politik, Spielweise, Stimmung; ein aggressives Verhalten.

agieren

handeln, tätig sein, wirken.

agil

beweglich, geschickt, gewandt, wendig.

Agitation

a) (abwertend): Hetze. b) Propaganda.

agitieren

a) propagieren, Reklame machen, werben. b) beeinflussen, einwirken.

agrarisch

bäuerlich, landwirtschaftlich.

Agronomie

Agrarwissenschaft, Landwirtschaftswissenschaft.

Ahn

Vorfahre; (geh.): Altvorderer.

ahnden

bestrafen; (Rechtsspr.): belangen.

Ahne

Ahnin, Vorfahrin; (geh.): Altvordere.

ähneln

ähnlich aussehen, ähnlich sein, nahekommen.

ahnen

eine Ahnung haben, erwarten, fühlen, spüren, vermuten, vor[aus]ahnen; (geh.): wähnen.

ähnlich

1. sich ähnelnd, gleich, verwandt.

2. entsprechend, vergleichbar.

Ahnung

1. Gefühl, Gespür, Vorahnung, Vorgefühl.

2. Annahme, Vermutung.

ahnungslos

1. nichts ahnend, unwissend.

2. arglos, naiv, einfältig.

Aids

HIV-Krankheit, Immunschwächekrankheit, Immunschwächesyndrom.

akademisch

a) abstrakt, lebensfern, theoretisch, trocken. b) müßig, überflüssig.

akklimatisieren, sich

sich anpassen, sich eingewöhnen.

akkurat

1. ordentlich, sorgfältig.

2. exakt, genau, präzise.

akquirieren

1. anschaffen, erwerben, kaufen.

2. einwerben, werben.

Akt

1. a) Handlung, Tat, Vorgang. b) Feierlichkeit, Zeremonie.

2. Aufzug.

3. Darbietung, Nummer.

4. Geschlechtsakt, Koitus; (geh., Rechtsspr.): Beischlaf.

Akte

Dokument, Schriftstück, Unterlagen.

Akteur, Akteurin

1. Beteiligter, Beteiligte, Handelnder, Handelnde.

2. Schauspieler, Schauspielerin.

Aktion

Maßnahme, Unternehmung.

PHR eine gemeinsame, gewaltfreie, groß angelegte, konzertierte Aktion.

ZUS Blitzaktion, Einzelaktion, Hilfsaktion, Militäraktion, Protestaktion, Rettungsaktion, Spendenaktion, Suchaktion.

aktiv

betriebsam, eifrig, emsig, geschäftig, rührig, tatkräftig.

PHR aktive Mitarbeit; politisch aktiv; aktiv (beteiligt) sein, werden.

Aktiv

(Sprachw.): Tatform, Tätigkeitsform.

aktivieren

ankurbeln, anregen, mobilisieren; (EDV): anklicken, aufrufen; (EDV veraltet): anwählen.

Aktivität

Energie, Tatendrang, Wirksamkeit.

aktualisieren

auf den aktuellen/neuesten Stand bringen, modernisieren; (schweiz.): nachführen; (EDV): updaten.

aktuell

1. augenblicklich, gegenwärtig, heutig, momentan, zeitgemäß.

2. en vogue, modern, modisch; (ugs.): in, trendig.

akustisch

klanglich, lautlich, phonetisch; (Med.): auditiv.

akut

1. dringlich, eilig, vordringlich.

2. plötzlich [auftretend], schnell und heftig [verlaufend].

Akzent

1. Betonung.

2. Aussprache, Sprachfärbung.

3. Gewicht, Schwerpunkt.

akzeptabel

annehmbar, hinreichend, passabel.

akzeptieren

annehmen, billigen, einwilligen, respektieren, richtig finden, zubilligen; (bildungsspr.): konzedieren, legitimieren, sanktionieren, tolerieren; (ugs.): absegnen.

albern

dümmlich; (ugs.): blöd, kalberig; (abwertend): kindisch, töricht.

Albtraum

Albdruck, Albdrücken, Angsttraum, böser/schlechter/schrecklicher Traum; (geh.): Alb; (veraltet): Oneirodynie; (Med.): Inkubus.

Album

1. Sammelalbum, Sammelbuch.

2. CD, Langspielplatte, LP, Plattenalbum, Schallplattenalbum.

alias

anders [genannt], auch [genannt].

Alibi

Ausrede, Entschuldigung, Rechtfertigung.

Alkoholiker, Alkoholikerin

Alkoholsüchtiger, Alkoholsüchtige, Trinker, Trinkerin; (Jargon): Alki; (salopp abwertend): Säufer, Säuferin.

All

Raum, Universum, Weltraum; (bildungsspr.): Kosmos.

1alle

1. a) ganze, gesamte; (nachdrücklich): sämtliche. b) jede; (nachdrücklich): sämtliche.

2. geschlossen, samt und sonders.

3. jedermann, alle Mann, allesamt, alle Welt.

2alle

a) aufgebraucht, zu Ende; (südd., österr. ugs.): gar. b) abgearbeitet, erschöpft, zerschlagen; (ugs.): durch, erschossen; (salopp): ausgepumpt.

Allee

Avenue, Boulevard.

Allegorie

Sinnbild, Verkörperung.

allegorisch

gleichnishaft, sinnbildlich; (geh.): sinnbildhaft.

1allein

a) für sich; (ugs., oftscherzh.): solo. b) einsam, verlassen. c) eigenständig, selbstständig.

2allein

a) ausschließlich, nur; (ugs.): bloß. b) bereits, schon.

3allein

aber, jedoch; (geh.): indessen.

alleinstehend

ledig, nicht gebunden, unverheiratet; (geh.): unvermählt; (bes. Amtsspr.): nicht verpartnert, unverehelicht.

allemal

bestimmt, fraglos, gewiss [doch]; (südd., österr. ugs.): eh.

allenfalls

a) bestenfalls, höchstens. b) eventuell, möglicherweise, vielleicht; (bes. österr., schweiz.): allfällig.

allerdings

1. aber, jedoch; (geh.): indes.

2. durchaus, gewiss [doch], [na] klar, natürlich.

Allergie

Überempfindlichkeit; (veraltet): Heuasthma.

allergisch

1. (Med.): überempfindlich.

2. abwehrend, empfindlich, gereizt; (geh.): ungehalten; (ugs.): auf der Palme.

allerhand ↑ allerlei.

allerlei

mancherlei, vielerlei; (ugs.): allerhand.

allerorten

allenthalben.

allesamt

allerseits.

allgemein

1. a) generell, verbreitet. b) allerseits, durchweg, überall; (österr., schweiz., sonst ugs.): durchwegs.

2. a) alle betreffend, für alle geltend, gemeingültig. b) gemeinsam, gemeinschaftlich.

3. a) global. b) unbestimmt, unklar, unverbindlich. c) umfassend; (bildungsspr.): universal.

Allgemeinheit

1. Leute, Gesamtheit, Öffentlichkeit.

2. Unbestimmtheit, Unklarheit, Unverbindlichkeit.

Allianz

Bund, Bündnis, Staatenbündnis, Union, Vereinigung, Zusammenschluss.

Allmächtiger

Allwissender, [der liebe] Gott, Er, Gott der Herr, Gottvater, Herr, Schöpfer, Unsterblicher; (geh.): Allerbarmer, Allgütiger, Erbarmer; (fam.): Herrgott; (alttest.): Adonai, Eloah, Herr Zebaoth, Jahwe, Jehova; (kath. Liturgie): Dominus; (Rel.): Heilsbringer, [himmlischer] Vater, Vater im Himmel; (christl. Rel.): Himmelsfürst.

allmählich

langsam, mit der Zeit, nach und nach, Schritt für Schritt, schrittweise.

alltäglich

1. durchschnittlich, gewöhnlich, normal, üblich.

2. Tag für Tag, täglich.

alltags

unter der Woche, werktags, wochentags.

Allüren

schlechte Manieren, schlechtes Benehmen.

allzu

übermäßig, übertrieben, zu.

Alm

Bergweide; (schweiz.): Stafel; (schweiz., österr.): Alpweide; (österr. veraltet, bayr.): Senne.

Alphabet

Abc, Abece, Buchstabenfolge, Buchstabenreihe.

als

nachdem, während.

also

1. demzufolge, folglich, mithin, somit; (selten): sohin.

2. das heißt, nämlich, und zwar.

alt

1. ältlich, jahrealt, nicht mehr [ganz] jung; (schweiz.): bestanden; (geh.): bejahrt, betagt, ergraut; (verhüll.): älter, in die Jahre gekommen.

2. abgenutzt, gebraucht, getragen; (ugs.): ausgedient.

3. a) abgestanden, nicht [mehr] frisch, schlecht. b) vorherig, vorjährig.

4. a) althergebracht, herkömmlich, oldschool. b) langjährig. c) altbekannt, bekannt; (ugs.): abgedroschen.

5. a) früher, vergangen. b) antik, klassisch.

6. altgewohnt, vertraut.

7. ehemalig, einstig, früher; (bes. österr.): gewesen; (schweiz., sonst veraltend): vorgängig.

altbacken

1. alt, hart, trocken.

2. ↑ altmodisch.

Altenheim

Seniorenheim; (schweiz.): Altersasyl.

altern

älter werden, alt werden; (verhüll.): in die Jahre kommen; (geh.): sich wandeln.

alternativ

1. ander…, verschieden, wahlweise.

2. a) antibürgerlich; (bildungsspr.): nonkonformistisch, unkonventionell, unorthodox. b) biologisch-dynamisch, ökologisch, umweltbewusst; (Politik): grün.

Alternative

1. Entscheidung, Wahl.

2. andere/zweite Möglichkeit, Gegenlösung, Wahlmöglichkeit.

altersschwach

a) gebrechlich, hinfällig; (schweiz.): krächelig. b) abgenutzt, klapprig; (ugs.): ausgedient; (oft abwertend): heruntergekommen.

Altersvorsorge

(Politikjargon): Förderrente, Riester-Rente.

altertümlich

alt, früher; (bildungsspr.): archaisch.

altklug

naseweis, nicht kindgemäß, vorlaut.

Altlast

1. Halde, [stillgelegte] Müllkippe.

2. [politische] Erblast, ungelöstes Problem.

altmodisch

oldschool, prämodern, unmodern, unzeitgemäß, veraltet, von gestern; (abwertend): altbacken, antiquiert, mittelalterlich, reaktionär; (ugs. abwertend): steinzeitlich.

Amateur, Amateurin

Laie, Laiin, Dilettant, Dilettantin.

amateurhaft

laienhaft, unfachmännisch; (abwertend): dilettantisch; (bildungsspr. abwertend): dilettantenhaft.

Ambiente

Atmosphäre, Flair, Umgebung, Umwelt.

Ambition

Ehrgeiz.

ambivalent

doppeldeutig, schillernd, widersprüchlich.

Amnestie

Straferlass, Strafnachlass.

amnestieren

begnadigen, die Strafe erlassen.

Amoklauf

Raserei, Tobsucht.

amorph

formlos, gestaltlos, strukturlos, ungeformt.

amortisieren

abgelten, abtragen, abzahlen; (geh.): begleichen; (bes. Kaufmannsspr.): tilgen.

amortisieren, sich

sich rentieren.

amputieren

abnehmen, abtrennen.

Amt

1. a) Stelle, Stellung, Posten. b) Aufgabe, Funktion, Pflicht.

2. a) Behörde, Dienststelle, Verwaltung; (schweiz.): Pflege. b) Amtsleitung, Fernsprechamt.

amtieren

ein Amt ausüben/bekleiden, fungieren, regieren, wirken; (bes. schweiz.): amten.

amtlich

1. a) behördlich, offiziell. b) amtshalber, dienstlich. c) zuverlässig, glaubwürdig; (bildungsspr.): offiziös.

2. bindend, verbindlich, verbürgt; (bildungsspr.): definitiv.

Amulett

Maskottchen, Talisman.

amüsant

erheiternd, lustig, unterhaltend, vergnüglich; (ugs.): funny.

amüsieren

aufheitern, aufmuntern, erheitern, vergnügen, unterhalten.

amüsieren, sich

sich vergnügen, sich unterhalten.

an

annähernd, etwa, nahezu, ungefähr.

1analog

ähnlich, entsprechend, vergleichbar.

2analog

entsprechend, gemäß, nach.

Analogie

Ähnlichkeit, Entsprechung.

Analyse

Prüfung, Untersuchung.

analysieren

durchleuchten, prüfen, untersuchen, atomisieren; (Buchw.): annotieren, zerlegen.

Anarchie

Chaos, Gesetzlosigkeit.

anarchisch

chaotisch, gesetzlos.

anbahnen

anknüpfen, einleiten, vorbereiten.

anbahnen, sich

aufkommen, sich bilden, sich entfalten, entstehen, sich entwickeln.

anbändeln

flirten, schäkern; (ugs.): sich heranmachen; (salopp): anmachen, aufreißen; (südd., österr. ugs.): anbandeln.

anbauen

1. erweitern, vergrößern.

2. anpflanzen.

anbei

als Anlage, in der Anlage; (österr., schweiz.): als Beilage; (Bürow.): anliegend; (Papierdt.): beiliegend, einliegend.

anbelangen

angehen, betreffen.

anberaumen

ansetzen, einberufen, festlegen.

anbeten

vergöttern, schwärmen; (ugs.): anhimmeln.

anbiedern, sich

sich einschmeicheln; (ugs.): sich lieb Kind machen; (abwertend): schmusen; (ugs. abwertend): scharwenzeln.

anbieten

1. a) aufdrängen, aufnötigen, zur Verfügung stellen; (bildungsspr.): offerieren; (ugs.): auf dem Silbertablett servieren. b) reichen; (geh.): kredenzen; (bildungsspr.): präsentieren.

2. empfehlen, unterbreiten, vorschlagen.

anbieten, sich

1. sich bereit erklären, sich bereithalten, sich zur Verfügung stellen.

2. sich bieten, naheliegen, geeignet sein.

anbinden

festbinden, festmachen; (ugs.): anmachen.

Anblick

Ausblick, Aussicht, Bild, Blick, Eindruck, Panorama.

anblicken

ansehen, betrachten; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen; (abwertend): angaffen, anstieren.

anbrechen

1. (ugs.): anbrauchen, aufmachen.

2. anfangen, beginnen, einsetzen; (schweiz.): heranbrechen; (geh.): hereinbrechen.

anbrennen

1. anfachen, anzünden.

2. sich entzünden; (ugs.): angehen.

3. [sich] ansetzen.

anbringen

1. herbeibringen; (ugs.): anschleppen.

2. anmontieren, auftragen, befestigen, installieren.

3. anführen, äußern, bemerken, vorbringen.

Anbruch

Anfang, Beginn.

anbrüllen

anfahren, anherrschen; (ugs.): anraunzen; (abwertend): anschreien; (ugs. abwertend): anschnauzen.

Andacht

1. Gottesdienst, Messe.

2. Aufmerksamkeit, Konzentration, Sammlung.

andächtig

aufmerksam, gesammelt, konzentriert.

andauern

anhalten, dauern, sich hin[aus]ziehen, weiterbestehen; (geh.): währen.

andauernd

beständig, fortgesetzt, fortwährend, immer wieder, in einem fort, laufend, ständig, unentwegt; (ugs.): am laufenden Band, in einer Tour.

Andenken

1. Erinnerung, Gedenken.

2. Souvenir.

andererseits

auf der anderen Seite, demgegenüber, im Gegensatz/Vergleich dazu; (schweiz.): handkehrum.

ändern

a) abändern, abwandeln, anders machen, umändern, umgestalten; (bildungsspr.): modifizieren. b) wechseln.

ändern, sich

umschlagen, sich verändern; (geh.): sich wandeln.

andernfalls

im anderen Fall, sonst; (österr., schweiz.): ansonst; (ugs.): ansonsten.

anders

1. a) abweichend, verschieden[artig]. b) fremd, ungewohnt.

2. andernfalls, sonst.

Änderung

1. Abwandlung, Korrektur, Strategieschwenk, Überarbeitung, Veränderung; (bildungsspr.): Modifikation.

2. Neuerung, Wandel, Wechsel, Wende.

andeuten

zu verstehen geben; (österr., schweiz.) antönen.

andeuten, sich

sich abzeichnen, anklingen, sich ankündigen, sich zeigen.

Andeutung

1. Anspielung, Hinweis, Wink, Zeichen.

2. Anflug, Hauch, Schimmer, Spur.

Andrang

1. Ansturm, Run, Zustrom, Zulauf.

2. Gedränge, Getriebe, Gewühl; (ugs.): Rammelei.

andrehen

1. anschalten, anstellen, starten; (ugs.): anmachen.

2. aufschwatzen, überreden; (ugs.): beschwatzen, breitschlagen; (salopp): herumkriegen.

androhen

bedrohen, verwarnen.

anecken

1. anstoßen; (ugs.): anrempeln.

2. unangenehm auffallen; (ugs. scherzh.): ins Fettnäpfchen treten.

aneignen, sich

1. einstreichen, sich einverleiben, in Besitz nehmen, nehmen; (geh.): sich bemächtigen; (ugs.): einkassieren; (salopp): abstauben; (fam.): mopsen.

2. sich einverleiben, sich erarbeiten, erlernen, erwerben, sich zu eigen machen.

aneinandergeraten

sich anlegen; (ugs.): anbändeln, sich in die Haare/Wolle kriegen.

anekeln

anwidern, zuwider sein; (derb): ankotzen; (abwertend): widerlich sein.

anerkannt

1. angesehen, geachtet, geschätzt, namhaft; (bildungsspr.): renommiert.

2. geltend, gültig; (bildungsspr.): legitim.

anerkennen

1. a) akzeptieren, billigen, gutheißen, zustimmen. b) achten, respektieren.

2. beglaubigen, für gültig/rechtmäßig erklären; (bildungsspr.): legitimieren.

Anerkennung

1. Achtung, Bewunderung, Hochachtung, Lob, Respekt, Würdigung; (geh.): Wertschätzung.

2. a) Bekräftigung, Bestätigung, Genehmigung, Justifikation; (bildungsspr.): Legitimation. b) Akzeptanz, Bejahung, Tolerierung, Zugeständnis, Zustimmung; (Jargon): Like.

anfahren

1. sich in Bewegung setzen, starten.

2. anliefern, antransportieren, liefern.

3. rammen, streifen.

4. ↑ anbrüllen.

Anfahrt

1. Anreise.

2. Auffahrt, Zufahrt.

Anfall

a) Kolik; (Med.): Attacke. b) Anwandlung, Ausbruch; (ugs.): Koller, Rappel.

anfallen

1. angreifen, überfallen; (ugs.): sich hermachen.

2. befallen, erfassen, ergreifen, überkommen.

3. entstehen, sich ergeben.

anfällig

empfänglich, empfindlich, nicht widerstandsfähig, schwach; (Med.): labil.

Anfang

a) Beginn, Entstehung, Ursprung; (geh.): Anbeginn.

PHR der Anfang des Lebens; die Anfänge des Tonfilms; über die Anfänge nicht hinauskommen.

ZUS Jahresanfang, Monatsanfang, Neuanfang, Uranfang. b) Ausgangspunkt, Beginn, Start. c) Anfangsstadium, Ansatz, Beginn.

anfangen

1. a) angehen, beginnen, in Angriff nehmen. b) beginnen, die Arbeit aufnehmen; (ugs.): einsteigen. c) ansetzen, beginnen; (ugs.): loslegen. d) anschneiden, erwähnen, zur Sprache bringen.

2. machen, tun, unternehmen; (ugs.): anstellen.

3. anlaufen, beginnen, einsetzen, seinen Anfang nehmen.

anfänglich

am Anfang, anfangs, erst, ursprünglich, zuerst, zunächst; (schweiz.): vorerst.

anfangs ↑ anfänglich.

anfassen

1. a) berühren, ergreifen, fassen, greifen, in die Hand nehmen; (ugs.): antatschen. b) an die Hand / bei der Hand nehmen.

2. behandeln, handhaben, umgehen mit, verfahren.

3. a) anpacken, helfen, zur Hand gehen; (ugs.): zufassen. b) angehen, anpacken, herangehen, verfahren, vorgehen.

anfechten

1. angreifen, bestreiten, Einspruch erheben, nicht anerkennen.

2. bekümmern, betrüben, beunruhigen, zu schaffen machen.

anfeinden

bekämpfen, feindselig begegnen.

anfertigen

erzeugen, herstellen, machen, verfertigen; (Papierdt.): erstellen; (bes. Wirtsch.): produzieren.

anfeuern

anspornen, anstacheln, antreiben; (südd., österr.): aneifern.

anflehen

beschwören, flehentlich/inständig bitten.

Anflug

Andeutung, Spur; (geh.): Hauch; (ugs.): Touch.

anflunkern ↑ anlügen.

anfordern

bestellen, fordern, kommen lassen, verlangen.

Anforderung

1. Bestellung.

2. Anspruch, Beanspruchung.

PHR harte, hohe, strenge Anforderungen; den Anforderungen entsprechen, gerecht werden, nicht genügen, gewachsen sein.

ZUS Leistungsanforderung, Mindestanforderung, Qualitätsanforderung, Prüfungsanforderungen, Sicherheitsanforderungen.

Anfrage

Erkundigung, Frage.

anfragen

sich erkundigen, fragen, nachfragen, um Auskunft bitten.

anfreunden, sich

1. sich befreunden, Freundschaft schließen.

2. sich gewöhnen, sich vertraut machen; (ugs.): warm werden mit.

anfügen

beifügen, hinzufügen, nachtragen.

anfühlen

anfassen, befühlen.

anführen

1. a) an der Spitze gehen, führen, vorangehen. b) an der Spitze liegen/stehen, die Führung haben, überlegen sein; (Sport): in Führung liegen. c) befehlen, kommandieren, leiten, lenken.

2. angeben, aufführen, erwähnen, nennen.

3. foppen, hinters Licht führen, zum Besten / zum Narren halten; (ugs.): auf den Arm nehmen, veräppeln; (österr. ugs.): am Schmäh halten.

Anführer, Anführerin

Bandenführer, Bandenführerin, Leiter, Leiterin; (geh.): Haupt; (ugs.): Bestimmer, Bestimmerin; (abwertend): Rädelsführer, Rädelsführerin.

Angabe

1. Auskunft, Aussage, Information, Mitteilung.

PHR eine falsche, genaue, sachdienliche, zuverlässige Angabe; unvollständige, wichtige Angaben.

2. (ugs.): Angeberei, Protzerei; (abwertend): Prahlerei; (ugs. abwertend): Aufschneiderei; (Jargon): Posing.

angaffen

anstarren; (salopp): anglotzen; (abwertend): anstieren.

angeben

1. a) anführen, aufführen, in Kenntnis setzen, mitteilen, nennen. b) bestimmen, festlegen, festsetzen, vorgeben. c) andeuten, kenntlich machen.

2. anzeigen, melden; (bildungsspr. abwertend): denunzieren; (ugs. abwertend): verpfeifen.

3. prahlen, sich rühmen; (ugs.): eine Schau machen, protzen; (abwertend): sich brüsten, großtun; (ugs. abwertend): aufschneiden.

Angeber, Angeberin

Prahler, Prahlerin; (ugs. abwertend): Aufschneider, Aufschneiderin, Großmaul; (salopp abwertend): Großkotz; (ugs. scherzh.): Gernegroß.

Angeberei ↑ Angabe (2).

angeberisch

aufschneiderisch, prahlerisch; (ugs.): protzig; (abwertend): großspurig; (ugs. abwertend): aufgeblasen; (salopp abwertend): großkotzig.

angeblich

vermeintlich; (geh.): mutmaßlich.

Angebot

1. a) (österr.): Anbot, Offert; (Kaufmannsspr.) Offerte. b) Anerbieten, Vorschlag.

2. Auswahl, Warenangebot, Zusammenstellung; (bildungsspr.): Angebotsspektrum; (bildungsspr., Werbespr.): Palette; (Wirtsch.): Leistungsportfolio.

angebracht

angemessen, gebührend, geeignet, passend, zweckmäßig; (geh.): angezeigt; (bildungsspr.): adäquat.

angegriffen ↑ angeschlagen (1).

angeheitert

angetrunken; (ugs.): beschwipst; (ugs. scherzh.): feuchtfröhlich.

angehen

1. anlaufen, beginnen, einsetzen, starten.

2. anwachsen, anwurzeln, festwachsen.

3. anfallen, angreifen, attackieren, vorgehen gegen.

4. anfangen, beginnen, in Angriff nehmen, sich machen an.

5. ankämpfen, bekämpfen, entgegentreten, entgegenwirken, vorgehen gegen.

6. ansprechen, bitten, fragen, herantreten, sich wenden an; (Papierdt.): vorstellig werden; (österr., sonst Papierdt. veraltend): ansuchen.

7. berühren, betreffen, sich beziehen.

8. annehmbar sein, möglich/vertretbar sein.

9. anbelangen, anbetreffen, betreffen.

angehören

angegliedert/eingegliedert sein, gehören.

1Angehörige

Familienangehörige, Verwandte.

Angehöriger, 2Angehörige

Anhänger, Anhängerin, Mitarbeiter, Mitarbeiterin, Mitglied.

Angeklagter, Angeklagte

Beschuldigter, Beschuldigte.

angelaufen

beschlagen, blind, trübe.

Angelegenheit

Fall, Problem, Sache.

angeln

a) fischen. b) fangen.

angemessen

angebracht, gebührend, passend; (geh.): geziemend; (bildungsspr.): adäquat.

angenehm

ansprechend, behaglich, erfreulich, gut, wohlig, wohltuend.

angeregt

lebendig, lebhaft, munter.

angesagt

beliebt, en vogue, gängig, gefragt, in Mode, verbreitet; (ugs.): in, trendig, trendy; (Jargon): hip; (Mode, Wirtsch.): aktuell.

angeschlagen

1. abgekämpft, abgespannt, angegriffen, ausgelaugt, mitgenommen; (ugs.): abgeschlafft.

2. beschädigt, lädiert.

angesehen

anerkannt, geachtet, geehrt, geschätzt, namhaft; (bildungsspr.): renommiert.

angesichts

(veraltend): in Anbetracht.

angespannt

a) angestrengt, aufmerksam, konzentriert. b) bedrohlich, ernst, gefährlich, kritisch; (ugs.): brenzlig.

angetrunken

benebelt, leicht betrunken; (ugs.): beschwipst.

angewiesen sein

abhängen, abhängig/gebunden sein; (österr.): anstehen.

angewöhnen

sich aneignen, anerziehen, zur Gewohnheit machen; (ugs.): sich zulegen.

Angewohnheit

Eigenart, Eigenheit, Gewohnheit, Marotte, Unart; (geh.): Gepflogenheit; (ugs.): Tick.

angleichen

abstimmen, anpassen, aufeinander einstellen, gleichmachen; (bildungsspr.): assimilieren, koordinieren.

angreifen

1. a) attackieren, herfallen, überfallen; (ugs.): sich hermachen. b) anfechten, attackieren, kritisieren, vorgehen gegen.

2. in Angriff nehmen.

3. belasten, schwächen, strapazieren, zusetzen; (ugs.): schlauchen.

Angriff

1. a) Attacke, Offensive, Überfall; (Völkerrecht): Aggression. b) (Sport): Offensive, Sturm; (Mannschaftsspiele): Attacke.

2. Anfeindung, Attacke, Kritik.

angriffslustig

aggressiv, herausfordernd; (schweiz.): angriffig; (bildungsspr.): provokant.

Angst

Furcht, Panik; (geh.): Todesfurcht; (salopp): Bammel.

PHR eine bodenlose, grundlose, panische, wachsende Angst; Angst befällt, beschleicht, erfasst, überkommt jmdn.; Angst bereiten, einjagen, einflößen.

ZUS Berührungsangst, Todesangst.

ängstigen

Angst einflößen, Angst [und Bange] machen.

ängstigen, sich

Angst haben, sich fürchten; (geh.): bangen; (ugs.): Manschetten haben; (salopp): Bammel haben.

ängstlich

1. a) furchtsam; (bildungsspr.): timide. b) angstvoll, bange, besorgt, verängstigt.

2. gewissenhaft, [peinlich] genau, sorgfältig; (bildungsspr.): penibel; (ugs.): pingelig.

angucken

1. anblicken, ansehen; (ugs.): gucken; (salopp): anglotzen; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.

2. beäugen, besehen, betrachten, mustern; (ugs.): begucken, unter die Lupe nehmen; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.

3. ansehen, sehen.

anhaben

1. angezogen haben, tragen; (geh.): angelegt haben, angetan sein.

2. schaden, Schaden zufügen, treffen.

3. angeschaltet/angestellt/eingeschaltet haben.

anhalten

1. a) bremsen, stoppen, zum Halten/Stehen/Stillstand bringen. b) halten, haltmachen, stoppen, zum Stehen kommen.

2. anleiten, anweisen, erziehen; (österr., schweiz. Amtsspr.): verhalten.

3. andauern, fortdauern; (geh.): währen.

anhaltend

beständig, fortwährend, ständig, ununterbrochen.

Anhaltspunkt

Anzeichen, Hinweis; (bildungsspr.): Indiz.

anhand

durch, mithilfe; (Papierdt.): mittels.

Anhang

1. Beischrift, Nachtrag, Zusatz.

2. a) Anhängerschaft, Gefolgschaft. b) Familie, Verwandtschaft; (meist abwertend): Sippschaft; (meist scherzh. od. abwertend): Sippe; (oft iron.): Clan.

1anhängen

1. anhaften, nachhängen.

2. sich verschreiben; (geh.): frönen; (geh., öfter leicht iron.): huldigen.

2anhängen

1. anbringen, ankuppeln, anmontieren, anschließen.

2. anfügen, hinzufügen.

3. a) abwälzen, unterschieben, zuschreiben; (schweiz.): überbürden. b) aufschwatzen; (ugs.): andrehen, aufhalsen.

Anhänger, Anhängerin

Fan, Follower, Followerin, Sympathisant, Sympathisantin, Vertreter, Vertreterin.

anhänglich

ergeben, treu; (bildungsspr.): loyal.

anhäufen

ansammeln, horten, sammeln, zusammentragen; (schweiz.): äufnen; (ugs., oft abwertend): scheffeln.

anhäufen, sich

sich ansammeln, auflaufen, sich summieren, zusammenkommen.

anheben

1. heben, hochheben; (südd., schweiz., österr.): lupfen; (bes. Technik): liften.

2. aufbessern, erhöhen; (bes. Politik, Wirtsch.): hochsetzen.

3. anfangen, beginnen, einsetzen.

anheimelnd

behaglich, gemütlich, heimelig, hyggelig, traulich.

anheimstellen

freistellen, überlassen.

anheizen

a) ankurbeln, steigern, verstärken. b) (ugs.): auf Touren bringen, einheizen.

anheuern

1. (Seemannsspr.): anmustern, heuern.

2. a) verpflichten, werben. b) den/seinen Dienst antreten, in Dienst treten.

Anhieb, auf Anhieb

prompt, sofort, unverzüglich.

anhimmeln

anbeten, [um]schwärmen, verehren, vergöttern.

Anhöhe

[Boden]erhebung, Höhe, Hügel; (österr.): Mugl; (südd., österr., schweiz.): Bühel.

anhören

1. a) Gehör schenken, zuhören. b) abhören, hören, zuhören.

2. anmerken, heraushören.

animieren

anregen, ermuntern, reizen, stimulieren; (geh.): beflügeln.

ankämpfen

angehen, bekämpfen, dagegenwirken, entgegentreten, vorgehen gegen.

Ankauf

Anschaffung, Erwerb, Kauf; (Wirtsch.): Sourcing.

ankaufen

anschaffen, erstehen, kaufen, erwerben; (ugs.): sich zulegen.

Anklage

1. Beschuldigung; (Rechtsspr.): Klage.

2. Anschuldigung, Klage, Vorwurf.

anklagen

1. Anklage erheben, anlasten.

2. anprangern, beschuldigen, bezichtigen, vorwerfen.

Ankläger, Anklägerin

Staatsanwalt, Staatsanwältin; (Rechtsspr.): Anklagevertreter, Anklagevertreterin.

anklammern

festklammern, klammern; (österr.): zwicken.

anklammern, sich

sich festhalten, sich festklammern.

Anklang

Beifall, Gefallen, Zustimmung.

ankleben

befestigen, festkleben; (ugs.): anpappen; (salopp): ankleistern.

ankleiden

anziehen, überziehen.

anklingen

a) ähneln, erinnern, nahekommen. b) durchklingen, hindurchschimmern, mitschwingen, spürbar werden.

anknipsen

anschalten, einschalten; (ugs.): anmachen.

anknüpfen

1. anknoten, anschnüren, knoten.

2. anschließen, sich beziehen, zurückkommen auf.

3. herstellen, in Gang bringen.

ankommen

1. anlangen, eintreffen, kommen; (österr.): einlangen; (ugs.): eintrudeln; (salopp): antanzen.

2. behelligen, herantreten, sich wenden an.

3. eingestellt werden; (ugs.): unterkommen.

4. Anklang/Beifall finden, ansprechen, gefallen.

5. aufkommen, fertig werden, gewachsen sein.

6. a) befallen, erfassen, ergreifen, überkommen. b) berühren, wirken; (bildungsspr.): tangieren.

7. abhängen, bedingt sein.

8. bedacht sein, wichtig sein.

ankreiden

anlasten, verübeln, vorwerfen.

ankreuzen

anstreichen, kennzeichnen, markieren; (schweiz.): ankreuzeln.

ankündigen

annoncieren, ansagen, bekannt geben, wissen lassen.

ankündigen, sich

sich abzeichnen, erkennen lassen.

Ankündigung

Annoncierung, Ansage, Bekanntgabe.

Ankunft

Anfahrt, Landung.

ankurbeln

aktivieren, beleben, steigern; (ugs.): in Schwung bringen; (bes. Wirtsch. u Politik): pushen.

anlachen, sich

(ugs.): anbändeln, sich angeln; (salopp): anmachen; (südd., österr. ugs.): anbandeln.

Anlage

1. Investition.

2. Grünfläche, Park.

3. Apparatur, Einrichtung, Installation, Vorrichtung.

4. Entwurf, Gliederung.

5. Veranlagung.

anlangen

1. ↑ ankommen (1).

2. anbelangen, angehen, betreffen.

Anlass

1. Beweggrund, Ursache, Veranlassung; (bildungsspr.): Motiv.

2. Begebenheit, Ereignis, Fall.

PHR ein besonderer, feierlicher, festlicher, trauriger, willkommener Anlass; etw. zum Anlass nehmen.

anlassen

1. anwerfen, in Gang setzen, starten.

2. (ugs.): anbehalten.

3. nicht abschalten/abstellen/ausschalten; (ugs.): nicht ausmachen.

anlassen, sich

anfangen, sich entwickeln, sich erweisen.

anlässlich

aus Anlass, wegen; (schweiz.): zuhanden; (geh.): angelegentlich.

anlasten ↑ ankreiden.

anlaufen

1. herbeieilen, herbeilaufen.

2. ↑ ankämpfen.

3. ansteuern.

4. anspringen, in Gang kommen; (Technik): zünden.

5. beginnen, einsetzen, starten.

6. beschlagen, schwitzen; (landsch.): belaufen.

7. sich anhäufen, sich ansammeln, anwachsen, sich summieren, zunehmen.

anlegen

1. a) in Anschlag bringen. b) zielen.

2. anziehen.

3. einrichten, installieren, schaffen.

4. a) investieren; (Wirtsch., österr.): veranlagen. b) ausgeben, zahlen; (ugs.): hinblättern.

5. abzielen, es abgesehen haben auf.

6. landen; (Seemannsspr.): festmachen.

anlegen, sich

aneinandergeraten, Streit anfangen/suchen.

anlehnen, sich

1. sich lehnen, sich stützen.

2. sich berufen, sich beziehen, sich stützen.

anleimen

1. ankleben, leimen; (ugs.): anpappen; (salopp): ankleistern.

2. betrügen; (österr.): betakeln; (ugs.): beschummeln, verschaukeln.

anleiten

a) anweisen, unterrichten; (geh.): unterweisen. b) anhalten, erziehen.

Anleitung

1. Anweisung; (schweiz.): Wegleitung; (geh.): Unterweisung.

2. Gebrauchsanweisung; (schweiz.): Wegleitung.

anlernen

anleiten, einarbeiten, einweisen, lehren.

anliegen

1. sich anschmiegen; (ugs.): wie angegossen passen/sitzen.

2. anstehen, auf Erledigung warten.

Anliegen

Bitte, Wunsch.

anliegend

1. angrenzend, benachbart.

2. beigefügt; (österr.): beigeschlossen; (österr., schweiz.): als Beilage; (Bürow.): als Anlage; (Papierdt.): beiliegend, einliegend.

Anlieger, Anliegerin

Anwohner, Anwohnerin; (schweiz.): Anstößer, Anstößerin; (bes. südd., österr.): Anrainer, Anrainerin.

anlocken

anziehen, heranlocken; (Werbespr.): [an]teasen.

anlügen

belügen; (ugs.): anflunkern, ankohlen; (österr. ugs.): am Schmäh halten.

anmachen

1. anbringen, befestigen, festmachen.

2. a) anschalten, anstellen. b) anfachen, anzünden.

3. zubereiten.

4. a) flirten, schäkern; (salopp): aufreißen. b) animieren, antreiben.

anmalen

anstreichen, bemalen, mit Farbe versehen.

anmalen, sich

sich schminken; (ugs.): sich anpinseln.

anmaßen, sich

sich die Freiheit nehmen, sich unterstehen; (ugs.): sich herausnehmen.

anmaßend

(bildungsspr.): hybrid, insolent; (abwertend): arrogant, eingebildet; (ugs. abwertend): aufgeblasen.

Anmaßung

Überheblichkeit, Unverschämtheit; (abwertend): Arroganz.

anmelden

1. ankündigen, ansagen, bekannt geben.

2. melden, eintragen/registrieren lassen.

3. einschreiben, eintragen, immatrikulieren.

4. geltend machen, vorbringen.

anmerken

1. ansehen, erkennen, heraushören.

2. kommentieren, mit Anmerkungen versehen.

3. äußern, bemerken, sagen, vorbringen.

Anmerkung

Bemerkung, Kommentar, Vermerk.

Anmut

Grazie; (geh.): Liebreiz.

anmuten

erscheinen, wirken; (südd., österr.): ausschauen.

anmutig

voller Anmut; (geh. veraltend): liebreizend.

annähern

angleichen, anpassen, [aufeinander] abstimmen.

annähern, sich

a) herankommen, sich nähern. b) [Blick]kontakt aufnehmen, ins Gespräch kommen.

annähernd

beinahe, etwa, nahezu.

Annahme

1. a) Empfang, Entgegennahme. b) Billigung, Zulassung, Zustimmung; (bildungsspr.): Sanktionierung.

2. Vermutung; (geh.): Mutmaßung; (bildungsspr.): Suppositum, These; (bildungsspr., Wissensch.): Hypothese.

annehmen

1. a) entgegennehmen, in Empfang nehmen. b) akzeptieren. c) übernehmen.

2. billigen, seine Zustimmung geben.

3. sich aneignen, sich angewöhnen; (ugs.): sich zulegen.

4. a) zulassen. b) adoptieren.

5. aufnehmen, aufsaugen; (Naturw.): absorbieren.

6. a) glauben, meinen, vermuten. b) voraussetzen.

Annehmlichkeit

Bequemlichkeit, Komfort; (schweiz. ugs.): Flohnerleben; (oft leicht abwertend): Komfortzone.

annektieren

sich bemächtigen, besetzen, Besitz ergreifen, einverleiben, erobern, in Besitz nehmen.

Annonce

Anzeige, Inserat.

annoncieren

a) eine Annonce / eine Anzeige / ein Inserat aufgeben, inserieren. b) anzeigen, inserieren.

annullieren

aufheben, außer Kraft setzen, für ungültig erklären.

anöden

langweilen.

anomal ↑ anormal.

anonym

a) anonymisch, nicht namentlich genannt, ohne Absender/Namen/Namensnennung, unbekannt, ungenannt; (bildungsspr.): inkognito. b) amtlich, förmlich, kalt, offiziell, steif, steril, unpersönlich.

anordnen

1. gliedern, gruppieren, ordnen, zusammenstellen; (bes. EDV): serialisieren.

2. befehlen, verfügen.

Anordnung

1. Gestaltung, Gliederung, Gruppierung, Ordnung; (bes. EDV): Serialisierung.

2. Auftrag, Befehl, Bestimmung, Verfügung, Vorschrift.

anormal

abnorm, anomal, krankhaft, unnatürlich; (bes. österr. u. schweiz.): abnormal.

anpassen

1. anmessen, passend machen.

2. abstimmen, angleichen.

anpassen, sich

sich einordnen, sich richten nach; (bildungsspr.): sich akklimatisieren, sich assimilieren, sich integrieren.

anpassungsfähig

anschmiegsam, biegsam, einfügsam, elastisch, flexibel, geschmeidig, nachgiebig, schmiegsam, weich; (Physiol.): akkommodabel.

anpeilen

a) ansteuern, anvisieren, aufs Korn nehmen, zielen. b) ins Auge fassen, zusteuern auf; (geh.): erstreben, zu erreichen suchen.

anpfeifen

1. eröffnen, starten.

2. ↑ anpflaumen (2).

Anpfiff

1. Pfiff, [Spiel]beginn, Startzeichen.

2. Zurechtweisung; (ugs.): Rüffel; (salopp): Anschiss.

anpflaumen

1. hänseln, necken, verspotten, verulken; (schweiz.): föppeln; (ugs.): veräppeln.

2. anfahren, anherrschen; (ugs.): anpfeifen, anranzen; (abwertend): anschreien; (ugs. abwertend): anschnauzen.

anpöbeln

beleidigen, beschimpfen, herfallen, zusetzen; (österr.): beflegeln; (salopp): anmachen.

anprangern

an den Pranger stellen, bloßstellen, brandmarken.

Anrainer, Anrainerin

Anlieger, Anliegerin, Anwohner, Anwohnerin; (schweiz.): Anstößer, Anstößerin.

anraten

empfehlen, nahelegen, raten.

anrechnen

1. a) berechnen, in Rechnung stellen. b) berücksichtigen, bewerten. c) aufrechnen, berücksichtigen.

2. anerkennen, in Betracht ziehen, würdigen.

Anrecht

Anspruch, Anwartschaft, Berechtigung, Recht.

anreden

ansprechen; (ugs.): anquatschen; (salopp): anhauen; (ugs. abwertend): anlabern.

anregen

1. a) animieren, ermuntern, veranlassen zu. b) den Anstoß geben, vorschlagen; (bildungsspr.): initiieren.

2. aufmuntern, beleben, erfrischen, stimulieren; (ugs.): aufmöbeln, aufpulvern; (abwertend): aufputschen.

Anregung

1. Denkanstoß, Impuls.

2. Animation, Belebung, Stimulierung.

anreichern

1. ansammeln, aufspeichern.

2. gehaltvoller machen, verbessern.

Anreise

a) Anfahrt, Fahrt, Reise. b) Ankunft.

anreisen

ankommen, eintreffen.

anreißen

1. anbrechen; (ugs.): anbrauchen.

2. andeuten, anschneiden, berühren, erwähnen.

Anreiz

Antrieb, Motivation.

anrempeln

a) anstoßen; (ugs.): rempeln. b) ausfallend werden, beleidigen, beschimpfen; (österr.): beflegeln; (ugs. abwertend): anpöbeln.

anrichten

1. bereitstellen, herrichten.

2. verursachen; (ugs.): anstellen, ausfressen.

anrollen

1. anfahren, losfahren.

2. anrücken, heranrollen.

3. heranschaffen, herbeischaffen.

anrüchig

a) dubios, fragwürdig, verrufen, von zweifelhaftem Ruf; (bildungsspr.): suspekt. b) anstößig, obszön, unanständig; (abwertend): schlüpfrig.

Anruf

Telefonat, Telefongespräch; (Rundfunk): Phone-in.

anrufen

1. anflehen, rufen nach.

2. telefonieren; (ugs.): antelefonieren; (südd., österr., schweiz.): anläuten.

anrühren

1. anfassen, berühren; (ugs.): antatschen, befummeln.

2. berühren, ergreifen, zu Herzen gehen.

3. anmachen, mischen, verrühren.

Ansage

Meldung, Mitteilung.

ansagen

ankündigen, bekannt geben, mitteilen.

ansammeln

anhäufen, zusammentragen; (schweiz.): äufnen.

ansammeln, sich

a) sich versammeln, zusammenkommen. b) sich ablagern, sich absetzen, sich anhäufen, sich festsetzen.

Ansammlung

1. Ablagerung, Anhäufung, Fülle.

2. Auflauf, Gewimmel, Gewühl, Menge.

ansässig

beheimatet, eingesessen, einheimisch, heimisch, wohnhaft; (schweiz. Amtsspr.): domiziliert.

Ansatz

1. Anzeichen, Beginn; (bes. Bot.): Spross.

2. Ausgangspunkt, Grundgedanke.

3. Veranschlagung, Voranschlag; (Wirtsch.): Kalkulation.

anschaffen

1. sich beschaffen, sich erstehen, kaufen.

2. sich prostituieren; (salopp): auf den Strich / die Anschaffe gehen.

Anschaffung

Erwerb, Kauf; (scherzh.): Errungenschaft; (Wirtsch.): Sourcing.

anschalten

andrehen, anstellen, anwerfen, einschalten; (südd., österr.): aufdrehen; (ugs.): anmachen.

anschauen ↑ ansehen (1, 2).

anschaulich

bildhaft, deutlich, lebendig, sprechend, verständlich.

Anschauung

Betrachtungsweise, Einstellung, Meinung, Sicht[weise], Standpunkt.

Anschein

Eindruck, Schein.

anscheinend

dem/allem Anschein nach, offenbar, offensichtlich, wohl.

anschicken, sich

Anstalten machen, sich bereit machen, im Begriff sein; (ugs.): sich daranmachen.

Anschlag

1. Aushang, Meldung, Mitteilung; (Werbespr. u. schweiz., österr., sonst veraltet): Affiche.

2. Angriff, Attacke, Attentat; (Völkerrecht): Aggression.

anschlagen

1. aushängen, plakatieren; (Werbespr. u. schweiz., österr., sonst veraltet): affichieren.

2. anstoßen, stoßen, sich verletzen; (ugs.): anrennen.

3. beschädigen, lädieren.

4. a) drücken, niederdrücken. b) anstimmen, erklingen/ertönen lassen.

5. anbringen, annageln, befestigen.

6. ansprechen, erfolgreich/wirksam sein, wirken.

7. bellen; (ugs.): belfern; (abwertend): kläffen; (Jägerspr.): Laut geben.

anschließen

1. anbringen, anmontieren, montieren, verbinden; (ugs.): anmachen.

2. anfügen, anhängen, folgen lassen, hinzufügen.

3. angrenzen, anliegen, sich anreihen, grenzen.

anschließen, sich

a) sich beteiligen, beitreten, mitmachen, teilnehmen. b) beipflichten, zustimmen. c) sich hinwenden, Kontakt finden/knüpfen, sich zuwenden.

anschließend

danach, dann, darauf, im Anschluss [daran].

Anschluss

1. [telefonische] Verbindung.

2. Kontakt, Umgang, Verbindung, Verkehr.

3. Angliederung, Eingliederung; (bildungsspr.): Annektierung, Annexion.

anschmiegen, sich

a) sich ankuscheln, sich anlehnen. b) [eng] anliegen.

anschmieren

1. anstreichen, streichen; (ugs.): anmalen, anpinseln.

2. betrügen, hinters Licht führen, täuschen; (österr.): betakeln; (ugs.): übers Ohr hauen, verschaukeln; (österr. ugs.): übernehmen, ums Haxel hauen; (salopp): verarschen.

anschnallen

angurten, festschnallen.

anschnauzen ↑ anschreien.

anschneiden

anreißen, ansprechen, aufwerfen, zur Sprache bringen.

anschreiben

1. aufschreiben, schreiben.

2. auf Borg geben, Kredit geben, Schulden notieren.

3. herantreten, sich [schriftlich] wenden an; (bildungsspr.): kontaktieren.

4. (schweiz.): beschriften.

anschreien

anfahren, anherrschen; (ugs.): anbrüllen, anranzen; (ugs. abwertend): anschnauzen.

Anschrift

Adresse.

anschuldigen

anklagen, beschuldigen, bezichtigen.

anschwärzen

in Misskredit/Verruf bringen, schlechtmachen, verleumden; (ugs.): madigmachen; (bildungsspr. abwertend): denunzieren; (südd., österr. ugs.): ausrichten.

anschwellen

1. a) aufschwellen, dicker werden. b) aufschwellen, lauter werden.

2. ansteigen, anwachsen, sich ausdehnen, sich ausweiten, zunehmen; (geh.): schwellen.

anschwindeln

anlügen, beschwindeln; (österr. ugs.): am Schmäh halten.

ansehen

1. anblicken, fixieren, mustern; (ugs.): angucken; (salopp): anglotzen; (abwertend): angaffen; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.

2. besichtigen, besuchen, betrachten; (ugs.): angucken; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.

3. ablesen [können], anmerken, erkennen.

4. auffassen, betrachten, bewerten, halten; (geh.): erachten.

5. hinnehmen, [tatenlos] zusehen.

Ansehen

Achtung, Autorität, Geltung, [guter] Ruf, Image, Standing; (bildungsspr.): Prestige, Renommee; (bes. Politik): Zustimmungsrate.

PHR ein großes, hohes Ansehen genießen; Ansehen erlangen; jmds. Ansehen leidet, sinkt unter etw.; sein Ansehen einbüßen, erhöhen, heben, verlieren.

ansehnlich

1. außerordentlich, beachtlich, bedeutend, beträchtlich, erheblich, erstaunlich, nennenswert; (ugs.): deftig.

2. bemerkenswert, imposant, stattlich.

ansetzen

1. anbringen, anschließen, befestigen.

2. beginnen, einsetzen, seinen Anfang nehmen.

3. anfangen, sich anschicken, beginnen, im Begriff sein.

4. a) bekommen, [sich] bilden, entstehen, hervorbringen. b) dick[er] werden, zunehmen.

5. a) bestimmen, festsetzen, timen; (Amtsspr.): anberaumen. b) veranschlagen, vorausberechnen; (ugs.): taxieren.

6. einsetzen, vorsehen.

7. anrühren, mischen.

8. anbrennen, sich festsetzen.

Ansicht

1. Anschauung, Auffassung, Einstellung, Meinung; (geh.): Dafürhalten.

2. Abbildung, Anblick, Darstellung, Zeichnung.

ansiedeln, sich

ansässig/sesshaft werden, sich niederlassen; (meist scherzh.): die/seine Zelte aufschlagen.

Ansinnen

Forderung, Vorschlag, Zumutung.

ansonsten

a) darüber hinaus, im Übrigen, sonst. b) andernfalls, sonst; (österr., schweiz.): ansonst.

Anspannung

Anstrengung, Konzentration.

anspielen

durchblicken lassen, durch die Blume sagen, [versteckt] hinweisen, zu verstehen geben; (bildungsspr.): alludieren.

Anspielung

Andeutung, [versteckter] Hinweis, Wink.

Ansporn

Anregung, Anreiz, Antrieb, Motor; (südd., österr.): Aneiferung.

anspornen

anfeuern, antreiben; (südd., österr.): aneifern.

Ansprache

1. Rede, Vortrag; (schweiz. veraltet): Anrede.

2. Anschluss, Gespräch, Meinungsaustausch, Verkehr.

ansprechen

1. anreden, das Wort richten [an jdn.].

2. anreden.

3. a) sich richten/sich wenden an; (schweiz.): gelangen. b) angehen, herantreten, sich wenden an; (ugs.): anklopfen; (Papierdt.): vorstellig werden.

4. anschneiden, behandeln, vorbringen, zur Sprache bringen.

5. Anklang finden, Beifall finden, gefallen, zusagen; (ugs.): ankommen.

6. a) reagieren, Reaktion zeigen. b) anschlagen, wirken, Wirkung haben.

ansprechend

angenehm, anziehend, attraktiv, apart, ästhetisch, reizvoll, sympathisch; (Fachspr.): hedonisch.

anspringen

1. anlaufen; (Technik): zünden.

2. eingehen, [positiv] reagieren; (ugs.): einsteigen.

Anspruch

1. Forderung.

2. Anrecht, Recht.

anspruchslos

a) bescheiden, genügsam. b) ärmlich, bescheiden, einfach, spärlich; (abwertend): dürftig; (oft abwertend): simpel.

anspruchsvoll

a) kritisch, niveauvoll, verwöhnt, wählerisch. b) schwierig, niveauvoll, qualitätvoll; (bildungsspr.): exklusiv.

anstacheln

anfeuern, anspornen; (ugs.): anspitzen; (südd., österr.): aneifern.

Anstand

1. gute Sitte, gutes/schickliches Benehmen; (geh.): Schicklichkeit.

2. Ärger, Schwierigkeit, Unannehmlichkeit.

anständig

1. a) fair, gesittet, manierlich; (scherzh., sonst veraltet): züchtig. b) aufrecht, integer, ordentlich; (schweiz.): recht; (geh.): ehrbar, lauter.

2. zufriedenstellend; (geh.): zureichend; (ugs.): vorzeigbar.

3. beträchtlich, gehörig; (ugs.): ordentlich; (südd., österr., schweiz.): gescheit.

anstandshalber

aus Anstand, der Form halber, höflichkeitshalber.

anstandslos

bereitwillig, ohne Weiteres, unbesehen, widerspruchslos; (österr.): ohneweiters.

anstatt

als Ersatz, anstelle, dafür, ersatzweise, für, statt, stellvertretend.

anstecken

1. a) anheften, feststecken. b) überstreifen; (geh.): antun.

2. a) anzünden; (ugs.): anmachen. b) in Brand setzen/stecken.

3. übertragen; (Med.): infizieren.

anstecken, sich

sich etw. zuziehen; (ugs.): sich etw. holen; (Med.): sich infizieren.

ansteckend

übertragbar; (Med.): infektiös.

anstehen

1. Schlange stehen.

2. a) fällig sein; (ugs.): anliegen. b) bevorstehen; (ugs.): angesagt sein, ins Haus stehen.

ansteigen

anwachsen, sich erhöhen, steigen, sich steigern, wachsen, zunehmen.

anstelle

anstatt, statt.

anstellen

1. andrehen, anschalten, starten; (ugs.): anmachen; (südd., österr.): aufdrehen.

2. a) einstellen, engagieren, holen, verpflichten; (österr.): aufnehmen. b) beschäftigen, einsetzen.

3. machen; (schweiz.): ankehren; (ugs.): ausfressen; (ugs. scherzh.): verbrechen; (ugs. abwertend): drehen.

Anstellung

a) Beschäftigung, Einstellung; (ugs.): Anheuerung. b) Arbeit, Arbeitsplatz, Posten, Stelle, Stellung; (ugs.): Job.

anstiften

a) verursachen; (geh.): ins Werk setzen; (ugs.): einfädeln; (abwertend): anzetteln; (oft abwertend): inszenieren. b) anstacheln, aufhetzen, überreden, verleiten; (ugs.): anspitzen.

Anstoß

Anregung, Auslöser, Impuls.

anstoßen

1. stoßen; (ugs.): schubsen; (südd., österr., schweiz.): schupfen.

2. anprallen; (ugs.): anrempeln, rempeln.

3. unangenehm auffallen; (ugs.): anecken; (ugs. scherzh.): ins Fettnäpfchen treten.

anstößig

anrüchig, anzüglich, frivol, unanständig; (schweiz.): stoßend; (scherzh.): nicht stubenrein; (abwertend): schlüpfrig.

anstreben

abzielen, anvisieren, aus sein auf, streben, zum Ziel haben; (geh.): erstreben; (ugs.): hinauswollen auf.

anstreichen

1. bemalen, bestreichen, mit Farbe versehen;

2. ankreuzen, kenntlich machen, kennzeichnen, markieren; (schweiz.): ankreuzeln.

3. anbrennen, anzünden, zum Brennen bringen; (geh.): entzünden.

anstrengen

1. anspannen, einsetzen.

2. beanspruchen, mitnehmen, strapazieren; (österr., sonst landsch.): hernehmen.

3. einleiten, in die Wege leiten, veranlassen; (ugs.): ins Rollen bringen.

anstrengen, sich

sich bemühen, seine ganze Kraft aufbieten; (österr.): antauchen; (ugs.): sich dahinterklemmen/-knien; (südd., österr. ugs.): sich abfretten; (schweiz. salopp): krampfen.

anstrengend

aufreibend, hart, mühsam, schwer, strapaziös; (bes. südd., schweiz.): streng.

Anstrengung

1. Bemühung, Kraftaufwand; (schweiz.): Bemühtheit.

2. Beanspruchung, Belastung, Strapaze.

Ansturm

a) Angriff, Attacke; (Sport): Offensive, Sturm. b) Andrang, Run, Zustrom.

Anteil

1. a) Beitrag, Kontingent, Partie, Quantum. b) Beteiligung, Geschäftsanteil.

2. Andacht, Anteilnahme, Interesse.

Anteilnahme

Interessenbekundung, Mitgefühl, Teilnahme.

Anti-Aging

(abwertend): Jugendwahn.

antik

alt, klassisch.

antippen

1. anrühren, berühren, streifen.

2. anfragen, sich erkundigen, nachfragen; (ugs.): anklopfen.

antiquarisch

alt, aus zweiter Hand, gebraucht.

antiquiert

altmodisch, oldschool, überholt, unmodern, unzeitgemäß; (ugs.): angestaubt.

Antrag

1. Anfrage, Bittschreiben, Eingabe, Gesuch; (schweiz. Amtsspr.): Begehren.

PHR ein formloser, offizieller, schriftlicher Antrag; einen Antrag ablehnen, billigen, einreichen, stellen; einem Antrag stattgeben.

ZUS Asylantrag, Kreditantrag.

2. Empfehlung, Vorschlag.

antragen

anbieten, andienen, ein Angebot machen/unterbreiten, vorschlagen; (bildungsspr.): offerieren.

antreffen

finden, sehen, vorfinden.

antreiben

1. anfeuern, anspornen; (ugs.): anspitzen; (südd., österr.): aneifern.

2. betreiben, bewegen, in Bewegung bringen.

3. anspülen, anschwemmen.

antreten

a) sich aufstellen, Aufstellung nehmen, sich postieren. b) sich einfinden, sich einstellen, erscheinen, kommen; (salopp): antanzen. c) beginnen, aufnehmen.

Antrieb

Anlass, Anregung, Ansporn, Beweggrund, Grund, Impuls, Triebkraft.

Antritt

Arbeitsbeginn, Aufnahme, Beginn.

antun

1. a) erweisen; (geh.): zuteilwerden lassen. b) [zuleide] tun, zufügen.

2. anziehen, bezaubern.

Antwort

Auskunft, Erwiderung, Entgegnung.

antworten

beantworten, entgegnen, erwidern, reagieren.

anvertrauen

1. übergeben, überlassen; (geh.): überantworten.

2. mitteilen, verraten, wissen lassen; (geh.): offenbaren, preisgeben.

anvertrauen, sich

jmdn. ins Vertrauen ziehen; (geh.): sich offenbaren.

anwachsen

1. festwachsen, Wurzeln schlagen.

2. sich anhäufen, ansteigen, sich vervielfachen, wachsen, zunehmen.

Anwandlung

Einfall, Grille, Stimmung, Laune.

anweisen

1. zuteilen, zuweisen.

2. anordnen, auferlegen, befehlen; (geh.): gebieten.

3. anleiten, anlernen, einarbeiten, einführen, unterrichten.

4. einzahlen, überweisen.

Anweisung

1. Anleitung.

2. Befehl, Vorschrift.

anwendbar

geeignet, tauglich, verwendbar, verwertbar, zweckdienlich; (bildungsspr.): applikabel.

anwenden

benutzen, einsetzen, gebrauchen, nutzen, verwenden; (geh.): sich bedienen.

anwerben

einstellen, engagieren, verpflichten, werben; (Seemannsspr.): anheuern, heuern.

anwerfen

ankurbeln, anlassen, anstellen, starten.

Anwesen

Gehöft, Grundbesitz, Gut, Hof; (schweiz.): Heimwesen.

anwesend

da, gegenwärtig, zugegen.

Anwesende

Besucherinnen und Besucher, Beteiligte, Gäste, Teilnehmende, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Zuhörerinnen und Zuhörer, Zuschauerinnen und Zuschauer.

Anwesenheit

Gegenwart.

anwidern

abstoßen, anekeln, zuwider sein, zurückstoßen; (geh.): degoutieren; (derb): ankotzen.

Anwohner, Anwohnerin

Anlieger, Anliegerin; (schweiz.): Anstößer, Anstößerin.

Anzahl

Menge, Zahl.

Anzeichen

a) Vorbote, Vorzeichen. b) Merkmal, Zeichen; (bildungsspr.): Symptom.

Anzeige

1. Meldung.

2. Angebot, Annonce, Bekanntmachung, Inserat.

anzeigen

1. melden, [Straf]anzeige erstatten; (schweiz.): verzeigen.

2. ankündigen, annoncieren, bekannt geben, inserieren.

3. angeben, zeigen.

anzetteln

anstiften, bewirken, verursachen; (oft abwertend): inszenieren.

anziehen

1. a) an sich ziehen, anwinkeln. b) annehmen, aufnehmen, aufsaugen. c) anlocken, gefangen nehmen, in seinen Bann ziehen.

2. a) anspannen, straffen. b) fest anschrauben, festziehen.

3. anlehnen, einen Spalt offen lassen.

4. a) ankleiden, bekleiden. b) anlegen, überstreifen, überziehen, umhängen. c) kleiden.

5. sich erhöhen, steigen, teurer werden, zunehmen.

anziehend

ansprechend, attraktiv, einnehmend.

Anziehungskraft

1. magnetische Kraft; (Physik): Adhäsionskraft, Zugkraft; (Physik, Astron.): Gravitation, Gravitationskraft, Schwerkraft.

2. Anziehung.

anzüglich

anstößig, frivol, zweideutig; (abwertend): schlüpfrig.

anzünden

anbrennen, anstecken.

anzweifeln

bezweifeln, infrage stellen, in Zweifel ziehen.

apart

ansprechend, reizvoll, nicht alltäglich.

Apathie

Abstumpfung, Gleichgültigkeit, Interesselosigkeit, Stumpfheit, Stumpfsinn[igkeit], Teilnahmslosigkeit, Unbeteiligtheit, Unempfindlichkeit, Ungerührtheit, Uninteressiertheit; (bildungsspr.): Desinteresse, Indifferenz, Indolenz, Lethargie; (schweiz., sonst veraltet): Cafard.

apathisch

gleichgültig, interesselos, teilnahmslos, unbeteiligt, uninteressiert; (bildungsspr.): desinteressiert, lethargisch.

Apparat

1. Anlage, Apparatur, Gerät, Maschine, Vorrichtung.

2. Gefüge, Komplex, Organisation, System, Verwaltungsapparat.

3. (ugs.): Brummer, Prachtexemplar.

Appell

1. a) Mahnung. b) Aufforderung, Aufruf; (EDV): Reminder.

2. Antreten, Aufstellung.

appellieren

auffordern, aufrufen.

Appetit

Esslust, Verlangen; (ugs.): Hunger, Kohldampf.

appetitlich

a) einladend, lecker; (bildungsspr.): delikat; (österr. ugs.): gustiös; (emotional): köstlich; (Fachspr.): hedonisch. b) hygienisch einwandfrei, sauber. c) frisch, gepflegt; (ugs.): wie aus dem Ei gepellt.

applaudieren

klatschen; (österr.): akklamieren; (bildungsspr.): Applaus spenden.

Applaus

Beifall, Jubel, Klatschen.

apropos

beiläufig bemerkt/gesagt, nebenbei bemerkt/gesagt, übrigens.

Ära

Epoche, Zeit, Zeitraum; (bildungsspr.): Periode, Phase.

Arbeit

1. a) Beschäftigung, Tätigkeit, Verrichtung. b) Anstrengung, Mühe, Plage; (ugs.): Plackerei; (südd., österr. ugs.): Gefrett. c) Anstellung, Arbeitsplatz, Arbeitsstelle, Stelle; (ugs.): Job; (österr. ugs.): Hacken.

2. a) Opus, Produkt, Werk. b) Klassenarbeit, Klausur[arbeit]; (österr.): Schularbeit.

arbeiten

1. a) Arbeit leisten/verrichten, tätig sein. b) beruflich tätig sein, beschäftigt sein, erwerbstätig sein; (ugs.): arbeiten gehen; (österr. ugs.): hackeln. c) sich auseinandersetzen, sich befassen.

2. a) sich einsetzen, sich engagieren, hinarbeiten; (ugs.): sich starkmachen. b) Widerstand leisten; (geh.): aufbegehren; (bildungsspr.): rebellieren.

3. in Betrieb/Gang sein.

4. anfertigen, fertigen, herstellen, verfertigen.

arbeitslos

erwerbslos, stellenlos, unbeschäftigt.

Arbeitsplatz

Anstellung, Arbeitsstelle, Posten, Stelle, Stellung; (ugs.): Job.

Areal

Gebiet, Gelände, Komplex.

Ärger

1. Aufgebrachtheit; (geh.): Groll, Säuernis, Unmut, Unwillen; (ugs.): Rage.

PHR aufgespeicherter, berechtigter Ärger; Ärger erregen; über etw. Ärger empfinden; seinen Ärger an jmdm./etw. auslassen, in sich hineinfressen, hinunterschlucken, unterdrücken, verbergen.

2. Ärgernis, Unannehmlichkeit, Verdruss, Schererei, Trouble; (ugs. abwertend): Stunk, Theater; (südd., österr.): Anstand.

ärgerlich

1. aufgebracht, missgestimmt, verärgert, wütend, zornig; (geh.): erzürnt, ungehalten; (bildungsspr.): indigniert; (ugs.): böse, sauer.

2. leidig, unangenehm, unerfreulich, unliebsam; (schweiz.): ungefreut; (ugs.): blöd, dumm.

ärgern

Ärger bereiten/erregen, aufbringen, in Rage/Wut versetzen, verärgern, verstimmen, wütend machen; (schweiz.): föppeln; (geh.): erzürnen; (ugs.): auf die Palme bringen; (Jugendspr.): dissen.

ärgern, sich

ärgerlich sein/werden, böse sein/werden, wütend sein/werden, zornig sein/werden; (ugs.): sauer sein/werden; (salopp): geladen sein.

Ärgernis ↑ Ärger (2).

arglistig

[heim]tückisch, hinterlistig; (österr., schweiz. bildungsspr.): perfid; (abwertend): verschlagen.

arglos

1. harmlos, unschuldig.

2. ahnungslos, gutgläubig, leichtgläubig, vertrauensselig.

Argument

Begründung, Beweis, Erklärung, Rechtfertigung.

PHR ein scharfsinniges, schlagendes, schwerwiegendes, starkes, stichhaltiges, unhaltbares Argument; gewichtige, politische Argumente; Argumente für/gegen etw. anführen, geltend machen, vorbringen.

ZUS Gegenargument, Hauptargument.

argumentieren

begründen, belegen, den Beweis führen, rechtfertigen.

Argwohn

Misstrauen, [schlimme] Vermutung, Verdacht.

argwöhnen

befürchten, fürchten; (geh.): Argwohn hegen, Verdacht hegen.

argwöhnisch

misstrauisch, skeptisch, zweifelnd.

arm

1. a) bedürftig, existenzgefährdet, minderbemittelt, mittellos, unbemittelt, unvermögend; (ugs.): knapp bei Kasse, schlecht bei Kasse; (österr., schweiz. ugs.): stier. b) bescheiden, einfach, dürftig, karg, kärglich, spärlich; (abwertend): dürftig; (oft abwertend): simpel.

2. bedauernswert, bemitleidenswert, unglücklich.

PHR das arme Kind, das arme Tier, ein armes Schwein; arm dran sein.

ärmlich ↑ arm (1).

armselig

a) ↑ arm (1b). b) erbärmlich, jämmerlich; (geh. veraltend): bettelhaft.

Armut

a) Elend, Mittellosigkeit, Not; (bes. Rechtsspr.): Existenzgefährdung. b) Armseligkeit, Dürftigkeit, Mangel.

Aroma

1. Duft, Blume, Bouquet, Würze.

2. Würzmittel, Würzstoff.

aromatisch

blumig, wohlriechend, wohlschmeckend, würzig.

Arrangement

1. Anordnung; (bildungsspr.): Komposition.

2. Abmachung, Übereinkommen, Vereinbarung.

arrangieren

a) organisieren, veranstalten, verwirklichen; (bildungsspr.): realisieren. b) gestalten, gruppieren, strukturieren, zusammenstellen; (bildungsspr.): komponieren.

arrangieren, sich

sich abstimmen, sich besprechen, eine Einigung erzielen; (schweiz.): verkommen; (ugs.): sich zusammenraufen.

Arrest

Haft[strafe]; (ugs.): Knast; (Rechtsspr.): Freiheitsentzug, Verwahrung.

arrogant

anmaßend, überheblich; (geh.): vermessen; (abwertend): blasiert, eingebildet; (österr. abwertend): präpotent; (geh. abwertend): dünkelhaft; (ugs. abwertend): aufgeblasen.

Arroganz

Anmaßung, Einbildung, Überheblichkeit; (abwertend): Blasiertheit, Eingebildetheit; (geh. abwertend): Dünkel.

Art

1. Eigenart, Eigentümlichkeit, Natur, Wesensart; (bildungsspr.): Naturell.

2. Verfahrensweise, Verhaltensweise, Vorgehensweise.

3. Benehmen; (bildungsspr.): Allüren; (ugs.): Benimm.

4. a) Sorte. b) (Biol.): Familie, Gattung, Rasse, Spezies.

artig

brav, folgsam, gehorsam.

Artikel

1. Abhandlung, Aufsatz, Beitrag.

2. Abschnitt, Paragraph.

3. Erzeugnis, Produkt, Ware.

artikulieren

1. aussprechen, sprechen.

2. ausdrücken, in Worte fassen/kleiden.

artikulieren, sich

a) sich ausdrücken. b) sich widerspiegeln, sich zeigen; (bildungsspr.): sich dokumentieren.

äsen

fressen, grasen, weiden.

Aspekt

Blickpunkt, Gesichtspunkt, Hinsicht; (bildungsspr.): Perspektive.

PHR den finanziellen, religiösen, sozialen, wirtschaftlichen Aspekt von etw. betonen; einen Aspekt von etw. herausarbeiten; etw. unter einem bestimmten Aspekt sehen, betrachten, untersuchen.

ZUS Hauptaspekt, Nebenaspekt, Teilaspekt.

Ass

Bester, Beste, Star; (bildungsspr.): Koryphäe; (ugs.): Bringer, Bringerin, Kanone; (salopp): Checker, Checkerin.

assimilieren

angleichen, anpassen, einfügen, eingliedern.

assistieren

behilflich sein, helfen, mithelfen, zuarbeiten, zur Hand gehen.

ästhetisch

geschmackvoll, schön, stilvoll.

astrein

1. einwandfrei; (ugs.): hasenrein, koscher.

2. großartig, sehr gut, sehr schön; (ugs.): spitze, super; (österr. ugs.): klass; (ugs., bes. südd., österr., schweiz.): sauber; (salopp): [echt] cool.

Asyl

1. Obdachlosenheim.

2. Zuflucht, Zufluchtsort.

Atelier

Studio.

Atem

Luft; (salopp): Puste.

atemberaubend

faszinierend, hinreißend; (ugs.): umwerfend.

atemlos

1. außer Atem; (ugs.): japsend; (salopp): außer Puste.

2. rasch; (ugs.): rasant.

3. gespannt, spannungsreich.

atmen

1. ächzen, hecheln, keuchen, Luft holen, pusten, röcheln, schnaufen; (ugs.): japsen, [nach] Luft schnappen.

2. ausströmen, erfüllt sein.

Atmosphäre

1. Luft[hülle], Luftschicht.

2. a) Ausstrahlung, Flair, Fluidum, Stimmung; (geh.): Gepräge.

PHR eine aufgeheizte, feindliche, frostige, gespannte, lockere, vergiftete Atmosphäre.

ZUR Arbeitsatmosphäre.

b) Ambiente, Milieu, Umgebung.

Atomenergie

Atomkraft, Kernenergie, Kernkraft.

Atomkraftwerk

AKW, Atommeiler, Atomreaktor, Kernkraftwerk, Kernreaktor, KKW; (Kernphysik): schneller Brüter.

Attacke

1. a) Angriff, Anschlag, Offensive, Übergriff. b) Kritik, Vorwurf.

2. (Sport): Angriff, Offensive, Sturm.

3. Anfall, Kolik; (Med.): Infarkt.

attackieren

a) angreifen; (ugs.): sich hermachen. b) kritisieren.

Attentat

Anschlag, Überfall.

Attest

a) Krankmeldung. b) Beglaubigung.

Attraktion

1. Anziehung, Anziehungskraft.

2. Glanzstück, Reißer, Schlager, Zugnummer; (ugs.): Hit.

attraktiv

1. begehrt, gefragt, zugkräftig; (geh.): verlockend.

PHR ein attraktiver Beruf, Preis, Standort.

2. anziehend, hübsch, reizvoll; (ugs.): sexy, toll; (österr., sonst ugs.): fesch.

Attrappe

Dummy, Schaupackung.

Attribut

1. Abzeichen, [Wesens]merkmal, Wesenszug; (bildungsspr.): Charakteristikum.

2. (Sprachw.): Attributivum, nähere Bestimmung.

ätzen

zerfressen; (Fachspr.): korrodieren.

auch

1. ebenfalls, ebenso, genauso, gleichfalls.

2. außerdem, darüber hinaus, dazu, überdies, zusätzlich; (österr.): weiters; (schweiz.): nebstdem.

3. selbst, sogar.

Audienz

[feierlicher/offizieller] Empfang.

aufarbeiten

1. nacharbeiten, nachholen.

2. aufpolstern, erneuern, überholen; (ugs.): aufmöbeln.

aufatmen

durchatmen, einatmen, erleichtert sein; (ugs.): erlöst/heilfroh sein; (südd., österr., schweiz. ugs.): aufschnaufen.

Aufbau

1. Errichtung, Installation, Installierung; (Papierdt.): Erstellung.

ZUS Gesellschaftsaufbau, Neuaufbau, Vermögensaufbau, Wiederaufbau.

2. Organisation, Organisierung.

3. Anordnung, Gliederung, Struktur; (bildungsspr.): Komposition, Konstruktion.

aufbauen

1. a) aufstellen, errichten; (Papierdt.): erstellen. b) wieder errichten/herrichten, wiederherstellen. c) bereitstellen, hinstellen.

2. gestalten, organisieren, schaffen.

3. fördern; (bildungsspr.): lancieren; (ugs.): groß herausbringen.

4. aufheitern, Mut zusprechen; (ugs.): aufmöbeln; (nachdrücklich): wieder aufrichten.

5. anordnen, gliedern, strukturieren.

6. a) ableiten, herleiten, zurückführen. b) beruhen, fußen, sich gründen; (schweiz.): sich abstützen.

aufbauen, sich

1. sich zusammensetzen aus.

2. aufkommen, entstehen, sich entwickeln.

3. sich aufstellen; (ugs.): sich aufpflanzen, sich hinbauen; (südd., schweiz. ugs.): hinstehen.

aufbäumen, sich

1. sich bäumen; (ugs.): sich auf die Hinterbeine stellen/setzen.

2. ↑ aufbegehren.

aufbauschen

1. ↑ aufblähen.

2. dramatisieren, übertreiben, viel Aufhebens machen; (ugs.): viel Wesens/Wind machen.

aufbauschen, sich

1. ↑ aufblähen, sich (1).

2. sich auswachsen, sich steigern, sich verschärfen.

aufbegehren

sich auflehnen, sich wehren, sich widersetzen; (bildungsspr.): rebellieren, revoltieren; (ugs.): aufmucken.

aufbereiten

behandeln, vorbereiten.

aufbessern

anheben, bessern, heben, verbessern.

aufbewahren

aufheben, bewahren, speichern, verwahren, zurücklegen.

aufbieten

1. aufwenden, einsetzen, daransetzen.

2. einsetzen, heranziehen, mobilisieren.

aufblähen

aufbauschen, rund/prall machen; (geh.): schwellen.

aufblähen, sich

1. sich aufbauschen, sich aufplustern, sich bauschen, sich blähen.

2. sich dick machen, prahlen, sich rühmen, viel Aufhebens von sich machen; (ugs.): angeben, protzen; (abwertend): sich brüsten, großtun; (ugs. abwertend): sich aufspielen.

aufblasen

aufpumpen, mit Luft/Gas füllen.

aufblasen, sich ↑ aufblähen, sich (2).

aufblicken

bewundern, verehren; (ugs.): anhimmeln.

aufblühen

1. ↑ aufbrechen (2a).

2. a) sich entfalten, sich [gut/prächtig] entwickeln, gedeihen. b) aufleben, neue Lebenskraft bekommen/schöpfen.

aufbrauchen

erschöpfen, verbrauchen; (ugs.): auf den Kopf hauen, verjubeln; (salopp): um die Ecke bringen.

aufbrausen

1. a) aufschäumen, aufsprudeln. b) einsetzen, losbrechen.

2. auffahren, außer sich geraten, explodieren, toben, wütend/zornig werden; (ugs.): aus der Haut fahren, ausflippen, ausrasten.

aufbrechen

1. a) aufschlagen, aufsprengen, gewaltsam öffnen; (ugs.): aufknacken; (salopp): knacken. b) aufreißen, hastig öffnen; (ugs.): aufmachen.

2. a) aufblühen, aufgehen, aufplatzen, erblühen. b) aufplatzen, aufreißen, auseinanderbrechen, platzen, zerbersten. c) sich bilden, entstehen.

3. sich aufmachen, weggehen; (ugs.): sich auf die Socken machen.

aufbringen

1. a) beschaffen, flüssigmachen; (ugs.): auftreiben, zusammenkratzen. b) aufbieten, zusammennehmen.

2. aufbekommen; (ugs.): aufkriegen.

3. einführen, verbreiten; (ugs.): in die Welt setzen.

4. a) ärgern, empören, erregen, erzürnen; (ugs.): auf die Palme bringen. b) aufhetzen, aufreizen, aufstacheln; (österr. ugs.): aufhussen.

Aufbruch

1. Abgang, Abmarsch, Weggang.

2. aufgebrochene Stelle, Bruch[stelle].

3. Anfang, Auftakt, Beginn, Start.

aufbürden

abschieben; (schweiz.): überbürden; (geh.): auferlegen; (ugs.): aufhalsen.

aufdecken

1. auflegen.

2. aufklären, entlarven; (geh.): enthüllen; (Jargon): outen; (Amtsspr.): offenlegen.

aufdonnern, sich

sich herausputzen; (ugs. abwertend): sich auftakeln.

aufdrängen

aufnötigen, hartnäckig anbieten; (ugs.): aufdrängeln.

aufdrängen, sich

1. aufdringlich sein, lästig fallen; (ugs.): sich an den Hals werfen, sich aufdrängeln.

2. sich aufzwingen, zwingend bewusst werden.

aufdrehen

1. a) aufschrauben; (ugs.): aufmachen. b) anschalten, einschalten; (ugs.): anmachen.

2. eindrehen; (ugs.): aufrollen, aufwickeln.

3. beschleunigen, Gas geben; (ugs.): zulegen; (salopp): auf die Tube drücken.

4. in Stimmung kommen.

aufdringlich

lästig, übergriffig, zudringlich; (abwertend): penetrant.

aufeinander

1. übereinander.

2. gegenseitig.

Aufenthalt

1. Anwesenheit.

2. Halt, Unterbrechung.

auferlegen ↑ aufbürden.

aufessen

verzehren; (geh.): verspeisen; (ugs.): verdrücken, verputzen; (österr. ugs.): zusammenessen; (derb): auffressen.

auffahren

1. kollidieren, rammen, zusammenstoßen.

2. auftischen, auftragen, reichen, servieren.

3. a) aufschrecken, hochfahren; (geh.): emporfahren. b) ↑ aufbrausen (2).

auffallen

die Aufmerksamkeit / die Blicke auf sich lenken/ziehen, ins Auge fallen.

auffällig

auffallend, unübersehbar; (geh. veraltend): ostensibel; (bes. Psychol.): salient.

auffangen

1. fangen, fassen, greifen, schnappen.

2. abschwächen, mildern, verringern.

3. fassen, festnehmen; (ugs.): erwischen.

4. hören, mitbekommen; (ugs.): aufschnappen.

auffassen

1. auslegen, deuten, verstehen.

2. erfassen, erkennen, verstehen; (geh.): fassen; (ugs.): durchblicken, kapieren; (salopp): checken, schnallen.

Auffassung

1. Anschauung, Ansicht, Einstellung, Meinung, Standpunkt, Urteil.

PHR eine herkömmliche, irrige, strenge, [weit]verbreitete Auffassung.

ZUS Arbeitsauffassung, Dienstauffassung, Lebensauffassung, Weltauffassung.

2. ↑ Auffassungsgabe.

Auffassungsgabe

Verstand; (ugs.): Grips, Köpfchen.

auffinden

entdecken, finden, vorfinden.

aufflackern ↑ aufflammen.

aufflammen

1. aufflackern, auflodern, flackern, lodern.

2. aufkommen, ausbrechen, zum Vorschein kommen.

auffliegen

1. aufflattern, sich aufschwingen; (geh.): aufstieben, emporfliegen.

2. aufspringen, sich öffnen.

3. fehlschlagen, misslingen, scheitern; (ugs.): hochgehen, platzen.

auffordern

a) nahelegen; (geh.): ersuchen; (bildungsspr.): appellieren. b) angehen, bitten, einladen.

Aufforderung

a) Appell, Bitte; (geh.): Ersuchen, Verlangen; (EDV): Reminder. b) Einladung.

auffressen

1. ↑ aufessen.

2. aufreiben, auslaugen, mitnehmen, strapazieren, zermürben; (ugs.): fertigmachen, kaputtmachen.

auffrischen

a) aufarbeiten, erneuern, überholen. b) aktivieren, wachrufen, wecken; (ugs.): aufpolieren.

aufführen

1. spielen, vorführen, zeigen; (geh.): darbieten.

2. anführen, auflisten.

aufführen, sich

sich benehmen, sich betragen, sich verhalten; (ugs.): sich anstellen; (österr., sonst veraltet): sich gehaben.

Aufgabe

1. a) Auftrag, Rolle, Verpflichtung; (geh.): Obliegenheit. b) Frage, Herausforderung, Problem. c) Hausaufgabe. d) Rechenaufgabe.

2. a) Abbruch, Einstellung. b) Verzicht; (geh.). Entsagung.

aufgeben

1. abliefern, zur Bahn/Post bringen.

2. als Aufgabe stellen, als Hausaufgabe geben; (ugs.): aufbrummen.

3. a) sich abgewöhnen, ablassen von, aufhören, einstellen, Schluss machen; (ugs.): aufstecken. b) sich trennen von, verzichten. c) abschreiben, verloren geben. d) die Waffen strecken, kapitulieren, resignieren; (geh.): die Segel streichen.

aufgebracht

empört, entrüstet, erbost, in Fahrt, verärgert; (geh.): ungehalten; (bildungsspr.): indigniert; (ugs.): auf hundertachtzig, in Rage.

aufgedonnert

herausgeputzt, zurechtgemacht; (ugs.): aufgebrezelt, aufgemacht, aufgemotzt.

aufgedreht

angeregt, animiert, in Stimmung; (ugs.): aufgekratzt; (österr. ugs.): dulliäh.

aufgedunsen

gedunsen, verquollen; (österr. ugs.): bamstig; (abwertend): schwammig.

aufgehen

1. aufsteigen, hervorkommen, sich zeigen.

2. a) aufspringen, sich öffnen. b) aufblühen, erblühen, sich öffnen.

3. aufkeimen, hervorkommen, sprießen.

4. a) sich hingeben, sich verschreiben, sich widmen. b) aufgesaugt werden, fusionieren, verschmelzen.

aufgekratzt ↑ aufgedreht.

aufgelegt

gelaunt; (bildungsspr.): disponiert.

aufgelöst

außer Fassung, erregt, verwirrt.

aufgeräumt

gut gelaunt, vergnügt, unbeschwert.

aufgeschlossen

empfänglich, interessiert, offen.

aufgeweckt

begabt, clever, gescheit, intelligent, klug, wach; (schweiz. ugs.): gefitzt.

aufgreifen

1. ergreifen, festnehmen; (ugs.): beim Wickel kriegen.

2. eingehen auf, zurückkommen auf.

aufhaben

1. tragen; (ugs.): anhaben.

2. geöffnet/offen haben.

aufhalsen

abschieben auf, abwälzen auf, belasten mit, zuschieben; (schweiz.): überbürden; (geh.): aufbürden; (ugs.): aufbrummen; (bayr., österr.): aufpelzen.

aufhalten

a) abblocken, abwehren, blockieren, stoppen, unterbinden. b) abhalten von, stören, unterbrechen.

aufhalten, sich

1. sich abgeben, sich auseinandersetzen, sich befassen, sich beschäftigen; (schweiz.): eintreten.

2. leben, sein, wohnen.

aufhängen

1. a) anbringen, an die Decke/Wand hängen; (ugs.): hinhängen. b) auflegen.

2. an den Galgen bringen, hinrichten; (emotional): aufknüpfen.

Aufhänger

1. (landsch.): Anhänger, Henkel.

2. Anlass, Einstieg.

aufheben

1. auflesen, aufnehmen, einsammeln, hochnehmen.

2. bewahren, verwahren, zurücklegen; (schweiz., sonst veraltend): versorgen.

3. a) abschaffen, annullieren, auflösen, beseitigen, für ungültig erklären, rückgängig machen. b) aufwiegen, ausgleichen. c) beenden.

aufheitern

aufrichten, aufmuntern, froher/heiterer stimmen, trösten.

aufheitern, sich

aufklaren, sonnig werden.

aufhetzen

aufreizen, aufwiegeln.

aufholen

a) aufarbeiten, gutmachen, nachholen; (ugs.): wettmachen. b) das Gleichgewicht herstellen, den Abstand verringern; (ugs.): Boden gutmachen.

aufhorchen

aufmerken, aufmerksam/hellhörig werden, stutzig werden.

aufhören

a) abbrechen, ausklingen, auslaufen, enden, sich legen, schließen; (geh.): sich neigen. b) aufgeben, aufkündigen, beenden, einstellen, nicht fortfahren, schließen, Schluss machen; (ugs.): aufstecken.

aufklappen

1. aufschlagen, öffnen; (ugs.): aufmachen.

2. hochklappen.

aufklären

1. bloßlegen, entschlüsseln, klären.

2. die Augen öffnen, informieren, unterrichten.

aufklären, sich

sich aufheitern, aufklaren, sonnig werden.

Aufklärung

1. Aufdeckung, Bloßlegung, Klärung, Lösung; (bes. schweiz.): Abklärung.

2. Aufschluss, Einblick, Information.

3. Spionage.

aufkleben

ankleben, befestigen, festmachen; (österr.): aufkaschieren; (ugs.): anmachen.

Aufkleber

Etikett, Sticker; (österr.): Pickerl; (schweiz.): Kleber.

aufkommen

1. a) sich abzeichnen, sich bilden, entstehen, sich entwickeln, sich zeigen, zum Vorschein kommen. b) im Schwange sein; (Jargon): hip sein; (Mode, Wirtsch.): aktuell werden.

2. bestreiten, bezahlen, finanzieren, unterhalten, zahlen; (ugs.): blechen.

3. sich behaupten, sich durchsetzen, fertig werden, gewachsen sein; (ugs.): ankönnen.

aufkreuzen

ankommen, sich einfinden, erscheinen; (ugs.): eintrudeln; (salopp): antanzen.

aufkündigen ↑ auflösen (3).

aufladen

a) beladen, verladen, vollladen, vollpacken. b) auflasten, zuschieben; (schweiz.): überbürden; (ugs.): aufhalsen; (salopp): unterjubeln; (österr., sonst landsch.): aufpelzen.

Auflage

1. Abdruck, Ausgabe, Edition.

2. Bedingung, Verpflichtung; (Wirtsch.): Konditionalität.

3. Belag, Beschichtung, Überzug; (Fachspr.): Coating.

auflauern

abfangen, abpassen, lauern.

Auflauf

Ansammlung, Menge.

auflaufen

1. a) auf Grund laufen, stranden. b) prallen, rammen. c) abgewiesen werden, keinen Anklang finden, zurückgewiesen werden; (ugs.): nicht ankommen; (salopp): abserviert werden.

2. sich anhäufen, anwachsen, größer/mehr werden, sich summieren, zusammenkommen.

aufleben

aufblühen, sich erholen, munter werden.

auflegen

1. a) aufdecken. b) aufhängen; (veraltend): abhängen. c) auftragen, sich schminken.

2. drucken, herausgeben, publizieren, verlegen.

auflehnen, sich

sich empören, Widerstand leisten, sich widersetzen; (geh.): aufbegehren; (bildungsspr.): rebellieren, revoltieren.

auflesen

1. a) aufheben, aufraffen; (bes. südd., österr.): aufklauben. b) bekommen; (ugs.): sich einfangen, sich holen.

2. entdecken; (ugs.): auftreiben; (salopp): aufgabeln.

auflockern

1. auflösen, lösen.

2. entspannen, zwangloser gestalten.

auflockern, sich

entkrampfen, [sich] entspannen, sich lockern.

auflösen

1. zerfallen/zergehen lassen.

2. aufbinden, lösen.

3. abschaffen, aufheben, aufkündigen, beseitigen, einstellen, stilllegen.

4. a) klären, beseitigen. b) entschlüsseln, enträtseln, erraten, lösen.

auflösen, sich

1. zerfallen, zergehen, sich zerteilen, zerrinnen; (bes. Fachspr.): sich verflüssigen.

2. aufgehen, sich lösen.

3. enden, nicht länger bestehen, sich zerstreuen.

4. sich klären.

aufmachen

1. aufknoten, aufknüpfen, aufschließen, aufschnüren, öffnen, aufschneiden.

2. eröffnen, gründen.

3. effektvoll gestalten/herrichten.

aufmachen, sich

aufbrechen.

Aufmachung

Ausstattung, Outfit; (ugs.): Aufmache; (abwertend): Aufzug.

aufmerken

1. achtgeben, aufpassen.

2. aufhorchen, hellhörig werden.

aufmerksam

1. andächtig, gesammelt, konzentriert, wachsam.

2. höflich, zuvorkommend.

Aufmerksamkeit

1. Konzentration, Sammlung.

2. Gefälligkeit, Zuvorkommenheit.

3. Gabe, kleines [Gast]geschenk, Präsent; (österr.): Mitgebringe; (fam.): Mitbringsel.

aufmöbeln

1. aufbessern, ausbessern, erneuern, reparieren; (ugs.): aufpeppen, aufpolieren, pimpen; (Jargon): upcyceln.

2. ↑ aufmuntern (1).

aufmucken

sich auflehnen, entgegentreten, entgegenwirken, opponieren, protestieren, sich widersetzen, rebellieren.

aufmuntern

1. a) aufheitern, aufrichten, trösten; (ugs.): aufmöbeln. b) anregen, beleben; (ugs.): aufmöbeln, in Schwung bringen; (abwertend): aufputschen.

2. bestärken, ermuntern, ermutigen.

aufmüpfig ↑ aufsässig (a).

Aufnahme

1. Aufzeichnung, Übertragung; (bes. Rundf., Ferns.): Mitschnitt.

2. Bild, Foto, Selfie, Wiedergabe.

3. Eintragung, Erfassung, Listung.

aufnehmen

1. aufheben, auflesen, aufraffen, aufsuchen, hochheben; (südd., schweiz., österr.): lupfen.

2. beherbergen, unterbringen.

3. a) beitreten lassen, einschreiben, eintragen. b) anstellen, einstellen. c) mit einbeziehen; (bildungsspr.): integrieren.

4. aufschreiben, [schriftlich] festhalten.

5. ablichten, fotografieren, filmen.

aufnötigen

aufdrängen.

aufopfern, sich

sich einsetzen, sich opfern.

aufpassen

a) achtgeben, aufmerksam sein. b) beaufsichtigen, hüten, sich kümmern; (schweiz.): gaumen; (südd., österr.): schauen.

aufpeitschen

aufstacheln; (geh.): aufrühren; (ugs.): anheizen, in Schwung bringen; (abwertend): aufputschen.

aufplatzen

aufbrechen, aufgehen, aufspringen, sich öffnen, platzen.

aufplustern

aufbauschen, übertreiben; (ugs.): viel Wind machen.

aufplustern, sich

a) sich aufbauschen, sich aufblähen, sich bauschen, sich plustern. b) sich herausstreichen; (abwertend): sich aufblähen, [sich] großtun; (ugs. abwertend): sich aufspielen.

aufprallen

aufschlagen, auftreffen, prallen.

Aufpreis

Aufschlag, Zuschlag; (südd., österr., schweiz.): Aufzahlung.

aufpumpen

aufblasen.

aufputschen

1. aufhetzen, aufwiegeln.

2. anregen, aufpeitschen; (ugs.): aufpulvern, in Schwung bringen.

aufquellen

1. anschwellen, schwellen.

2. aufsteigen, emporsteigen, hochsteigen.

aufraffen

aufheben, auflesen, aufnehmen; (bes. südd., österr.): aufklauben.

aufraffen, sich

a) sich erheben, sich hochraffen, sich hochstemmen. b) sich aufschwingen, sich durchringen, sich überwinden; (ugs.): sich aufrappeln.

aufrappeln, sich

a) ↑ aufraffen, sich (a). b) sich aufraffen, sich erholen; (ugs.): sich berappeln, sich hochrappeln.

aufräumen

1. Ordnung machen/schaffen; forträumen, wegräumen.

2. abschaffen, aus der Welt schaffen, beseitigen, entfernen.

aufrecht

1. aufgerichtet, gerade.

2. anständig, integer, rechtschaffen, redlich; (schweiz.): recht.

aufrechterhalten

beibehalten, bestehen lassen, bewahren.

aufregen

beunruhigen, erregen.

aufregen, sich

1. außer sich geraten, in Erregung geraten; (österr. ugs.): sich aufpudeln, sich antun.

2. sich ärgern, sich empören, sich entrüsten, sich erregen.

aufregend

dramatisch, erlebnisreich, erregend, spannend.

Aufregung

a) Erregung. b) Durcheinander, Konfusion, Verwirrung; (ugs. abwertend:) Affenzirkus.

aufreiben

erschöpfen, zermürben; (geh.): aufzehren; (ugs.): fertigmachen, schlauchen.

aufreiben, sich

1. sich wund reiben, sich aufscheuern.

2. sich abmühen, sich abplagen, sich verausgaben; (ugs.): sich abschuften; (salopp): sich abrackern.

aufreißen

1. öffnen; (geh.): aufbrechen.

2. öffnen; (ugs.): aufsperren.

3. platzen, reißen.

4. skizzieren, umreißen.

aufrichten

1. hochrichten, in die Höhe richten.

2. aufbauen, errichten.

3. aufmuntern, Mut zusprechen, trösten, Trost spenden; (ugs.): aufmöbeln.

aufrichten, sich

1. sich aufsetzen, sich erheben.

2. Mut fassen; (ugs.): sich aufrappeln, sich zusammenraffen.

aufrichtig

echt, ehrlich, unverstellt; (geh.): lauter, wahr.

aufrollen

a) aufspulen, aufwickeln. b) eindrehen, einrollen, wickeln. c) aufkrempeln, hochkrempeln.

aufrücken

1. sich anschließen, nachrücken, vorrücken, sich zugesellen; (ugs.): durchtreten; (Sport): auflaufen.

2. aufsteigen; (bildungsspr.): arrivieren; (ugs.): die Treppe rauffallen.

Aufruf

1. Aufforderung; (bildungsspr.): Appell.

2. Aktivierung, Start; (EDV): Abfrage.

aufrufen

1. nennen, rufen.

2. a) auffordern; (bildungsspr.): appellieren. b) hervorrufen, wachrufen, wecken.

3. aktivieren, in Gang setzen; (EDV): abrufen.

Aufruhr

1. Aufstand, Erhebung, Rebellion, Revolte, Unruhen; (schweiz.): Unrast.

2. Erregung, Wallung.

aufrühren

1. a) auslösen, entfesseln, erregen, wecken. b) zurückkommen auf; (ugs. abwertend): aufwärmen.

2. aufregen, aufwühlen, erregen.

aufrührerisch

aufsässig, aufständisch, rebellisch; (schweiz.): auflüpfisch; (landsch.): aufmüpfig.

aufrüsten

rüsten.

aufrütteln

anstacheln, aufstacheln, wachrütteln.

aufsagen

1. deklamieren, rezitieren, vortragen.

2. aufkündigen, beenden.

aufsammeln

aufheben, auflesen, aufnehmen; (bes. südd., österr.): aufklauben.

aufsässig

a) bockig, störrisch, trotzig, widerspenstig; (landsch.): aufmüpfig. b) ↑ aufrührerisch.

Aufsatz

Abhandlung, Artikel, Beitrag.

aufsaugen

aufnehmen, einsaugen; (Naturw.): absorbieren.

aufscheuchen

aufjagen, aufschrecken, aufstöbern, hochscheuchen.

aufscheuern, sich

sich aufreiben, sich aufschürfen; (südd., österr. ugs.): sich fretten.

aufschieben

1. öffnen; (ugs.): aufmachen.

2. hinausschieben, hinauszögern, verschieben, vertagen; (Psychol., sonst geh.): prokrastinieren; (österr., schweiz. Amtsspr.): erstrecken.

Aufschlag

1. Aufprall; (ugs.): Plumps.

2. Aufpreis, Zuschlag; (südd., österr., schweiz.): Aufzahlung.

3. Manschette, Stulpe.

aufschlagen

1. aufprallen, auftreffen.

2. aufschürfen, aufstoßen, verletzen.

3. hochklappen, umschlagen.

4. aufbauen, aufrichten, aufstellen.

5. a) anheben, erhöhen, heraufsetzen. b) hinzurechnen, zuschlagen. c) ansteigen, sich erhöhen, steigen.

aufschließen

1. aufmachen, öffnen.

2. aufrücken, nachrücken.

Aufschluss

Aufklärung, Auskunft, Einblick.

aufschlüsseln

aufgliedern, aufteilen, klassifizieren, ordnen.

aufschlussreich

informativ, interessant.

aufschnappen

erfahren, hören, mitbekommen; (ugs.): mitkriegen.

aufschneiden

1. öffnen; (ugs.): aufmachen.

2. in Scheiben/Stücke schneiden, vorschneiden, zerlegen; (Kochk.): tranchieren.

3. prahlen, sich rühmen; (ugs.): angeben, protzen; (abwertend): sich aufblähen, großtun; (ugs. abwertend): sich aufspielen.

Aufschneider, Aufschneiderin

(ugs.): Angeber, Angeberin, Prahlhans, Protz.

1aufschrecken

1. aufscheuchen, hochscheuchen, hochschrecken.

2. alarmieren, beunruhigen.

2aufschrecken

auffahren, hochfahren, hochschrecken.

aufschreiben

aufzeichnen, schriftlich festhalten, notieren, vermerken.

Aufschub

Fristverlängerung, Verschiebung, Verzögerung; (bildungsspr.): Prokrastination.

aufschwatzen

aufdrängen, aufnötigen; (ugs.): andrehen.

aufschwingen, sich

sich aufraffen; (ugs.): sich aufrappeln, sich einen Ruck geben.

Aufschwung

Aufwärtsentwicklung, Boom; (geh.): Blüte.

Aufsehen

Aufregung, Beachtung, Überraschung, Verwunderung.

Aufseher, Aufseherin

Aufsicht, Wache, Wächter, Wächterin, Wärter, Wärterin.

auf sein

1. geöffnet sein, offen sein, offen stehen.

2. aufgestanden sein, munter sein.

aufsetzen

1. aufstülpen, setzen.

2. auf den Herd stellen.

3. abfassen, schreiben, skizzieren, verfassen, zu Papier bringen, zusammenstellen; (geh.): aufs Papier werfen, niederlegen; (Papierdt.): erstellen.

4. anbringen, aufnähen; (landsch.): aufflicken; (Textilw., Schneiderei): applizieren.

5. aufrecht hinsetzen, aufrichten.

Aufsicht

1. Beaufsichtigung, Überwachung.

2. ↑ Aufseher, Aufseherin.

aufsitzen

1. aufsteigen, besteigen, sich in den Sattel schwingen.

2. hereinfallen.

3. im Stich gelassen werden; (ugs.): versetzt werden.

aufspalten

auseinandernehmen, durchhacken, durchspalten, spalten, teilen, trennen, zerlegen, zerteilen; (landsch. veraltend): spleißen.

aufspalten, sich

spalten.

aufspannen

a) auseinanderfalten, öffnen; (ugs.): aufmachen. b) befestigen, spannen.

aufsparen

aufheben, sparen, zurücklegen; (veraltet): versparen.

aufsperren

a) weit öffnen; (ugs.): aufreißen, weit aufmachen. b) aufschließen, öffnen; (ugs.): aufmachen.

aufspielen

Musik machen, musizieren, spielen.

aufspielen, sich ↑ aufschneiden (3).

aufsplittern

auflösen, aufspalten, spalten.

aufsprengen

mit Gewalt öffnen, sprengen.

aufspringen

1. auffahren, aufschnellen, hochspringen; (schweiz. ugs.): aufjucken.

2. aufbrechen, aufgehen, aufplatzen, sich öffnen.

aufspüren

auffinden, aufstöbern, entdecken; (österr.): stellig machen; (ugs.): auftreiben, auftun, herausbringen, herauskriegen, rausbekommen; (bes. EDV): tracken.

aufstacheln

1. ↑ aufwiegeln.

2. anspornen, mobilisieren, motivieren.

Aufstand

Erhebung, Meuterei, Rebellion, Revolte, Unruhen.

aufständisch

aufrührerisch, meuternd; (bildungsspr.): rebellierend, revoltierend.

aufstapeln

aufschichten, auftürmen, stapeln; (schweiz.): aufbeigen.

aufstauen, sich

sich ansammeln, sich anstauen.

aufstecken

aufgeben, begraben, fahren lassen; (ugs.): abschreiben.

aufstehen

a) sich erheben. b) (ugs.): aus den Federn kommen/kriechen.

aufsteigen

1. (ugs.): klettern.

2. emporsteigen, hinaufsteigen.

3. aufkommen, entstehen, wach werden.

4. aufrücken, vorwärtskommen; (bildungsspr.): arrivieren; (ugs.): die Treppe rauffallen.

aufstellen

1. aufbauen, hinstellen, stellen, anordnen.

2. einrichten, formieren, gruppieren, zusammenstellen.

3. abfassen, anfertigen, erarbeiten.

aufstellen, sich

antreten, Aufstellung nehmen, sich formieren.

Aufstellung

Index, Katalog, Liste, Register, Zusammenstellung; (südwestd., schweiz.): Rodel.

Aufstieg

a) Aufschwung, Boom; (geh.): Blüte. b) Beförderung, Karriere.

aufstöbern

1. aufscheuchen, aufschrecken.

2. ↑ aufspüren.

aufstocken

1. erhöhen.

2. anheben, vergrößern, vermehren; (schweiz.): äufnen.

aufstoßen

1. öffnen; (ugs.): aufmachen.

2. aufschlagen, verletzen.

3. (ugs.): rülpsen; (fam.): [ein] Bäuerchen machen.

aufsuchen

besuchen, hingehen; (ugs.): hereinschauen, vorbeikommen, vorbeischauen.

auftakeln, sich

sich fein machen, sich herausputzen; (ugs.): sich aufbrezeln, sich aufdonnern, sich aufmachen.

Auftakt

Anfang, Beginn, Start.

PHR ein gelungener, vielversprechender Auftakt.

ZUS Auftaktveranstaltung, Prozessauftakt, Saisonauftakt.

auftauchen

1. (geh.): emportauchen; (ugs.): hochkommen.

2. a) erkennbar werden, in Erscheinung treten, sichtbar werden. b) ↑ auftreten (3a). c) ↑ auftreten (3b).

auftauen

1. abtauen, schmelzen, tauen.

2. aufleben, aus sich herausgehen, seine Scheu ablegen/verlieren.

aufteilen

einteilen, gliedern, teilen, unterteilen.

auftischen

auftragen, reichen, servieren.

Auftrag

1. Anweisung, Aufgabe, Befehl; (Amtsspr.): Weisung.

2. Bestellung.

auftragen

1. ↑ auftischen.

2. aufbringen, streichen, verteilen.

3. anweisen, beauftragen, befehlen.

auftreffen

aufprallen, aufschlagen, aufstoßen.

auftreiben

1. [auf]blähen, aufschwellen.

2. ↑ aufspüren.

auftrennen

lostrennen, trennen.

auftreten

1. die Füße aufsetzen.

2. a) sich aufführen, sich benehmen. b) fungieren, hervortreten. c) erscheinen, mimen, spielen, verkörpern.

3. a) auftauchen, sich einfinden, sich einstellen, erscheinen. b) aufkommen, auftauchen, sich entwickeln; (Fachspr., sonst veraltet): emergieren.

Auftreten

Benehmen, Betragen, Gebaren, Gehaben, Verhalten.

Auftrieb

Schwung; (bildungsspr.): Drive, Elan.

Auftritt

1. Akt, Nummer, Vorführung.

2. Auseinandersetzung, Streit[igkeit], Szene; (ugs.): Krach.

auftrumpfen

seine Überlegenheit ausspielen/zeigen.

auftun

1. auf den Teller legen; (geh.): vorlegen.

2. aufsetzen, aufstülpen, setzen.

auftürmen ↑ aufstapeln.

auftürmen, sich

sich aufhäufen, sich stapeln, sich türmen.

aufwachen

wach werden; (geh.): erwachen.

aufwachsen

groß werden, heranwachsen.

Aufwand

a) Einsatz. b) Aufwendungen, Ausgaben, Kosten. c) Aufheben, Prunk, Verschwendung; (ugs.): Rummel.

aufwändig ↑ aufwendig.

aufwärmen

1. wärmen, warm/heiß machen.

2. aufleben lassen, ausgraben, wieder aufrollen, wieder zur Sprache bringen.

aufwärmen, sich

sich wärmen, sich warm machen.

aufwärts

bergauf, hinauf, nach oben; (geh.): empor.

aufwärtsgehen

bergauf gehen, besser werden, sich bessern.

aufwaschen

abwaschen, [Geschirr] spülen.

aufwecken

aus dem Schlaf reißen, wach küssen, wach rütteln, wecken.

aufweisen

a) aufzeigen, hinweisen. b) besitzen, gekennzeichnet sein, zeigen.

aufwenden

aufbieten, aufbringen.

aufwendig

1. kostspielig, teuer.

2. luxuriös; (österr. salopp): bamstig; (ugs.): protzig.

aufwerfen

1. aufhäufen, auftürmen.

2. anreißen, anschneiden, ansprechen, berühren, zu sprechen kommen auf.

aufwerten

anheben, aufbessern, steigern.

aufwickeln

1. a) aufrollen, einrollen. b) aufrollen, hochkrempeln.

2. auspacken, auswickeln.

aufwiegeln

anstacheln; (abwertend): aufputschen, aufhetzen.

aufwiegen

ausgleichen, wettmachen.

aufwirbeln

hochwirbeln, in die Luft wirbeln.

aufwischen

(nordd.): aufnehmen; (landsch., bes. rhein., südd., schweiz.): aufputzen.

aufwühlen

1. aufpeitschen, aufrühren.

2. erregen, in Erregung/Unruhe versetzen; mitnehmen, nahegehen.

aufzählen

anführen, aufführen, auflisten.

aufzeichnen

1. skizzieren, zeichnen; (Technik): aufreißen.

2. a) aufschreiben, schriftlich festhalten, niederschreiben, notieren. b) eine Aufnahme machen; (bes. Rundf., Ferns.): mitschneiden.

Aufzeichnung

a) Manuskript, Niederschrift, Notiz, Vermerk. b) Aufnahme; (bes. Rundf., Ferns.): Mitschnitt.

aufzeigen

darlegen, nachweisen, zeigen; (bildungsspr.): dokumentieren.

aufziehen

1. [auf]hissen, hochziehen.

2. a) öffnen; (ugs.): aufmachen. b) entkorken.

3. großziehen, heranziehen.

4. arrangieren, organisieren, veranstalten.

5. foppen, hänseln, necken, veralbern; (schweiz.): föppeln; (ugs.): anpflaumen.

Aufzug

1. Fahrstuhl, Lift, Paternoster.

2. Aufmachung, Kleidung; (ugs.): Kluft; (salopp): Klamotten.

3. Akt.

aufzwingen

aufdrängen, aufnötigen, vorschreiben; (geh.): aufbürden, auferlegen; (bildungsspr.): diktieren; (ugs.): andrehen.

Augenblick

Atemzug, Minute, Moment, Nu, Sekunde, Weilchen, Weile; (geh.): Momentum.

augenblicklich

1. auf der Stelle, sofort, unverzüglich.

2. aktuell, derzeitig, momentan.

augenfällig

auffällig, nicht zu übersehen, unübersehbar.

1aus

1. von, von … her.

2. aufgrund, infolge, wegen.

2aus

1. abgetan, beendet, Schluss, vorbei, vorüber, zu Ende.

2. ausgegangen, aushäusig, außer Haus.

ausarten

ausufern, sich auswachsen zu; (bes. schweiz.): überborden.

ausbaden

büßen, einstehen, geradestehen, haften, herhalten; (salopp): ausbügeln.

ausbedingen, sich

sich ausbitten, bestehen auf, verlangen; (österr.) austragen.

ausbessern

a) instand setzen, reparieren, wiederherstellen; (bes. südd., österr., schweiz.): richten. b) beheben, beseitigen.

ausbeulen

1. ausweiten; (ugs.): ausleiern; (landsch.): ausbeuteln.

2. aushämmern, glätten.

Ausbeute

Ertrag, Gewinn, Nutzen, Plus; (oft abwertend): Profit.

ausbeuten

1. ausschöpfen, auswerten, verwerten, sich zunutze machen.

2. aussaugen, missbrauchen; (ugs.): schröpfen; (salopp): melken.

ausbezahlen

a) auszahlen, bezahlen, zahlen. b) entlohnen; (schweiz.): entlöhnen. c) abfinden, entschädigen.

ausbilden

1. a) anleiten, anlernen, anweisen, einweisen, schulen, unterrichten; (geh.): unterweisen. b) fördern, zur Entfaltung bringen.

2. a) bilden, entfalten, hervorbringen. b) gestalten, herstellen, produzieren.

Ausbildung

1. Lehre, Schulung, Training, Unterricht.

2. Entfaltung, Entstehung, Entwicklung.

ausbitten, sich

a) bitten; erbetteln, erflehen, wünschen; (geh.): erbitten, ersuchen. b) fordern, verlangen; (geh.): sich ausbedingen.

ausbleiben

a) nicht eintreten. b) nicht erscheinen/kommen; (geh.): fernbleiben. c) nicht heimkommen/zurückkommen. d) stocken, aussetzen.

Ausblick

a) Aussicht, Blick, Sicht. b) Voraussicht.

ausbooten

absetzen, entmachten, stürzen, verdrängen; (ugs.): abservieren, kaltstellen.

ausbrechen

1. erbrechen, sich übergeben.

2. entkommen, fliehen, flüchten; (ugs.): abhauen, durchbrennen, türmen.

3. aus der Kurve getragen werden, ins Schleudern geraten.

4. beginnen, einsetzen, entstehen, losbrechen, um sich greifen.

5. eruptieren.

ausbreiten

1. auseinanderbreiten, entfalten.

2. öffnen, spreizen.

3. darlegen.

ausbreiten, sich

1. a) sich verbreiten, sich vermehren, zunehmen. b) um sich greifen. c) sich ausdehnen, sich erstrecken.

2. sich auslassen, sich ergehen.

3. (ugs.): sich breitmachen.

ausbrüten

1. bebrüten, brüten; (Fachspr.): erbrüten; (Jägerspr., landsch.): ausbringen.

2. sich ausdenken; (ugs.): aushecken.

3. bekommen, krank werden, sich zuziehen.

ausbügeln

aus der Welt schaffen, bereinigen; (ugs.): einrenken.

ausbürgern

ausweisen; (Politik, Rechtsspr.): expatriieren.

Ausdauer

Beharrlichkeit, Beständigkeit; (ugs. scherzh.): Sitzfleisch.

ausdauernd

beharrlich, beständig, geduldig, unermüdlich, unverdrossen.

ausdehnen

1. ausweiten, dehnen.

2. in die Länge ziehen, verlängern; (bes. österr.): prolongieren.

ausdehnen, sich

1. sich ausbreiten, sich ausweiten, sich erstrecken.

2. andauern, anhalten, sich hinziehen.

ausdenken, sich

ausklügeln, sich ausmalen, sich überlegen, sich vorstellen; (ugs.): ausknobeln.

ausdrehen

abdrehen, abschalten, abstellen.

Ausdruck

1. Begriff, Bezeichnung, Terminus, Wort.

2. Ausdrucksweise, Stil.

3. Kennzeichen, Merkmal.

4. Miene, Züge.

ausdrücken

1. auspressen, ausquetschen.

2. äußern, aussprechen, zum Ausdruck bringen; (geh.): bekunden.

3. deutlich werden lassen, verraten, widerspiegeln, zeigen.

ausdrücken, sich

1. sich äußern, formulieren, reden, sprechen.

2. sich abzeichnen, sich zeigen.

ausdrücklich

besonders, nachdrücklich, unmissverständlich.

auseinandergehen

1. a) sich zerstreuen. b) sich trennen.

2. entzweigehen, zerbrechen; (ugs.): kaputtgehen.

3. sich gabeln, sich verzweigen.

4. abweichen, nicht übereinstimmen; (bildungsspr.): differieren, divergieren.

5. zunehmen; (ugs.): aufgehen wie ein Hefekloß, in die Breite gehen.

auseinandersetzen

darlegen, erklären, erläutern; (ugs.): klarmachen.

auseinandersetzen, sich

sich befassen, sich beschäftigen, sich vertiefen; (meist abwertend): sich abgeben.

Auseinandersetzung

a) Debatte, Diskussion, Erörterung; (bildungsspr.): Disput. b) Differenz, Streit, Unstimmigkeit; (bildungsspr.): Kontroverse; (ugs.): Krach. c) Gefecht, Kampf, Zusammenstoß.

auserwählt

ausgesucht, berufen, bestimmt, vorgesehen; (geh.): ausersehen.

ausfahren

1. abfahren, auslaufen, hinausfahren.

2. spazieren fahren; (ugs.): herumkutschieren.

3. ausliefern, liefern; (Amtsspr.): zustellen.

Ausfall

Einbuße, Verlust, Wegfall.

ausfallen

1. ausgehen, herausfallen, sich lösen.

2. a) abgesagt/abgesetzt werden, ins Wasser fallen; (ugs.): abgeblasen werden; (salopp): flachfallen. b) ausbleiben, wegfallen. c) aussetzen, nicht mehr funktionieren, versagen; (ugs.): streiken.

3. beschaffen/geartet sein, geraten.

ausfallend

beleidigend, dreist, frech, unverfroren; (bildungsspr.): impertinent.

ausfertigen

a) ausschreiben, ausstellen. b) anfertigen, ausarbeiten, verfassen; (Papierdt.): erstellen.

ausfindig machen

auffinden, aufspüren, aufstöbern, auskundschaften, ausmachen, nachverfolgen; (österr.): stellig machen; (österr., schweiz.): eruieren; (ugs.): auftreiben.

ausfliegen

1. ausgehen, ausschwärmen, fortgehen, spazieren fahren/gehen, weggehen.

2. abtransportieren, fortbringen, hinausfliegen.

ausflippen

a) (ugs.): sich abseilen, sich absetzen; (Jargon): aussteigen. b) die Nerven verlieren; (ugs.): ausrasten, durchdrehen, hochgehen. c) hingerissen sein; (ugs.): abfahren, weg sein.

Ausflucht

Ausrede, Vorwand.

Ausflug

Roadtrip, Wanderung; (ugs.): Trip; (veraltend): [Land]partie; (ugs. veraltend): Spritzfahrt; (veraltet): Lustfahrt.

ausfragen

ausforschen, aushorchen; (ugs.): ausquetschen, löchern.

Ausfuhr

Außenhandel, Export.

ausführen

1. spazieren führen; (ugs.): Gassi führen/gehen.

2. exportieren.

3. a) abwickeln, durchführen, erfüllen, erledigen, verrichten, verwirklichen; (schweiz.): bodigen. b) vollziehen.

4. a) ausarbeiten. b) gestalten, herstellen, verfertigen.

5. abhandeln, behandeln, darlegen, darstellen, erläutern.

ausführlich

eingehend, in allen Einzelheiten; (bildungsspr.): detailliert.

PHR ein ausführlicher Bericht; ausführliche Gespräche, Informationen; etw. ausführlich darstellen, schildern, beantworten; sich ausführlich einem Thema widmen.

Ausführung

1. Durchführung, Verwirklichung, Erledigung.

2. Ausstattung, Qualität.

Ausführungen

Darlegung.

ausfüllen

1. beschreiben, eintragen.

2. auslasten, befriedigen.

Ausgabe

1. Schalter, Stelle.

2. Aufwendung, Auslage, Kosten; (ugs.): Unkosten.

3. Auflage, Edition.

4. Folge, Nummer.

5. Ausführung, Modell, Version.

Ausgangspunkt

a) Anfang, Beginn, Start. b) Anlass, Basis, Grundlage, Ursprung.

ausgeben

1. a) austeilen, geben, verteilen. b) anbieten, auf den Markt bringen, verkaufen, offerieren.

2. a) aufwenden, [be]zahlen. b) spendieren; (ugs.): ausspucken.

3. vorgeben, vortäuschen.

ausgebucht

belegt, reserviert, vergeben, voll; (österr.): komplett.

ausgedient

abgenutzt, abgetragen, gebraucht, lädiert, verschlissen.

ausgefallen

extravagant, nicht alltäglich, ungewöhnlich; (ugs.): fancy, verrückt.

ausgeglichen

a) harmonisch, in sich ruhend. b) gleichmäßig, schwankungsfrei; (auch Fachspr.): stabil.

ausgehen

1. sich amüsieren, essen gehen, sich vergnügen.

2. a) herrühren, stammen, vorgebracht/vorgeschlagen werden, zurückgehen auf. b) ausstrahlen, ausströmen, verbreiten.

3. annehmen, voraussetzen, zugrunde legen.

4. abzielen, anlegen, aus sein auf, bezwecken, es abgesehen haben auf.

5. sich erschöpfen, zu Ende gehen; (geh.): schwinden, zur Neige gehen.

6. ausfallen.

ausgeklügelt

clever, raffiniert, scharfsinnig.

ausgelassen

fröhlich, lustig, übermütig; (ugs.): aufgedreht; (österr. ugs.): dulliäh.

ausgemacht

1. beschlossen, besiegelt, sicher.

2. ausgesprochen, offensichtlich, vollkommen.

ausgenommen

abgesehen von, außer, bis auf; (schweiz.): bis an.

ausgeprägt

auffallend, deutlich, unübersehbar.

ausgerechnet

gerade.

ausgereift

abgerundet, ausgefeilt, durchdacht.

ausgeschlafen

clever, gewitzt, intelligent, klug; (schweiz., sonst veraltend): vif.

ausgeschlossen

a) undenkbar, unmöglich. b) auf [gar] keinen Fall, kein Gedanke, unter keinen Umständen. c) unerwünscht, unwillkommen.

ausgeschnitten

dekolletiert; (scherzh.): offenherzig.

ausgesprochen

a) ausgeprägt, deutlich, sehr groß. b) ↑ sehr.

ausgesucht

exquisit, fein, hervorragend, vortrefflich, vorzüglich; (geh.): [aus]erlesen.

ausgewogen

a) ausgeglichen, gleichgewichtig, harmonisch. b) abgerundet, ausgereift, durchdacht, reif.

ausgezeichnet

erstklassig, großartig, vorzüglich; (ugs.): spitze, [echt] super; (österr. ugs.): klass; (ugs., bes. südd., österr., schweiz.): sauber [sauber].

ausgiebig

ausgedehnt, reichlich; (emotional): sattsam.

ausgießen

auskippen, ausleeren, ausschütten.

Ausgleich

a) (Rechtsspr.): Vergleich. b) Entschädigung, Ersatz; (österr., sonst veraltet): Refundierung.

ausgleichen

1. aufheben, beilegen, mildern, regeln, schlichten, vermitteln, verringern, versöhnen; (bildungsspr.): nivellieren; (ugs.): einrenken, hinbiegen.

2. aufwiegen; (bildungsspr., Fachspr.): kompensieren; (ugs.): wettmachen.

ausgleichen, sich

1. sich aufheben, sich ausbalancieren, sich einpendeln, ins Gleichgewicht kommen.

2. sich mildern, sich nivellieren.

ausgraben

hervorholen, wieder aufleben lassen, wieder ins Gedächtnis rufen, wieder mit Leben erfüllen; (ugs.): auskramen, hervorkramen.

Ausguss

a) Abwaschbecken, Spülbecken; (österr.): Abwasch; (schweiz.): Schüttstein. b) Abfluss, Ausfluss.

aushalten

1. ausstehen, ertragen, leiden, verkraften; (ugs.): durchmachen, wegatmen, weglächeln.

2. jmdm./einer Sache gewachsen sein, nicht ausweichen, standhalten, widerstehen.

3. durchhalten, nicht von der Stelle weichen, standhalten; (geh.): ausharren.

4. freihalten, unterhalten, versorgen.

aushandeln

abmachen, ausmachen, vereinbaren.

aushändigen

abgeben, abliefern, ausgeben, überreichen; (österr. Amtsspr.): ausfolgen.

Aushang

Anschlag.

1aushängen

angeschlagen sein.

2aushängen

1. anbringen, anschlagen.

2. ↑ ausheben (2).

ausharren

aushalten, durchhalten, sich gedulden, nicht aufgeben; (ugs.): nicht schlappmachen.

ausheben

1. ausschachten, ausschaufeln, auswerfen.

2. aus den Angeln heben, aushängen.

3. auffinden, aufgreifen, ausfindig/dingfest machen, festnehmen, verhaften; (ugs.): erwischen, schnappen.

aushecken ↑ ausklügeln.

aushelfen

a) geben, zur Verfügung stellen. b) einspringen, unterstützen; (geh.): beispringen.

aushöhlen

schwächen, untergraben, zersetzen.

ausholen

umständlich erzählen, sich auslassen.

aushorchen

ausfragen, befragen; (ugs.): ausquetschen.

auskennen, sich

gut Bescheid wissen, kundig sein, verstehen, vertraut sein; (ugs.): den Durchblick haben.

auskippen ↑ ausgießen (1).

ausklammern

ausschließen, aussparen, beiseitelassen, fortlassen, nicht behandeln, sich schenken, unerwähnt lassen.

Ausklang

Abschluss, Ausgang, Ende, Schluss.

auskleiden

1. ausziehen; (geh.): entkleiden.

2. auslegen, ausschlagen, füttern.

auskleiden, sich

sich ausziehen; (geh.): sich entkleiden; (schweiz. ugs.): sich abziehen; (ugs. scherzhaft): alle/die Hüllen fallen lassen.

ausklingen

1. verhallen, verklingen.

2. ausgehen, enden, zu Ende gehen.

ausklinken

außer sich geraten, die Beherrschung verlieren; (ugs.): ausflippen, ausrasten.

ausklinken, sich

sich absondern, sich zurückziehen, sich verkriechen; (bes. österr.): sich einkasteln.

ausklügeln

sich ausdenken; (ugs.): aushecken, austüfteln.

ausknipsen

abschalten, abstellen, ausschalten; (ugs.): ausmachen.

auskommen

1. zurechtkommen; (ugs.): hinkommen, langen.

2. sich verstehen, sich vertragen; (ugs.): klarkommen.

Auskommen

Einkommen, [Lebens]unterhalt.

auskosten

ausschöpfen, genießen.

auskundschaften

ausfindig machen, ausmachen, erkunden, in Erfahrung bringen; (österr.): stellig machen; (abwertend): ausspionieren.

Auskunft

1. Angabe, Aufklärung, Aufschluss, Information, Mitteilung; (ugs.): Info.

2. Information; (ugs.): Infostand, Touristinfo.

auskurieren

ausheilen, heilen/kurieren, wiederherstellen; (ugs.): gesund machen, wieder auf die Beine bringen.

auslachen

sich lustig machen über, lachen/spotten über; (bildungsspr.): sich mokieren.

ausladen

a) abladen; (Seemannsspr.): löschen. b) ausräumen, entladen, [ent]leeren; (ugs.): leer machen.

ausladend

a) bauchig, gewölbt, rund. b) ausschweifend, umfangreich, üppig. c) herausragend, vorgewölbt, vorstehend.

Auslage

a) Schaufensterware. b) Schaufenster, Schaukasten, Vitrine.

Auslagen

Ausgaben, Spesen, Unkosten.

ausländisch

fremd, migrantisch.

auslassen

1. a) nicht berücksichtigen, übergehen, überschlagen, überspringen, wegfallen lassen, weglassen. b) sich entgehen lassen, verpassen, versäumen.

2. abreagieren, entladen.

3. ausbraten, zergehen lassen, zerlassen.

auslassen, sich

sich äußern; (häufig abwertend): sich verbreiten über.

auslasten

1. nutzen, voll beanspruchen.

2. ausfüllen, befriedigen, voll beanspruchen.

auslaufen

1. a) herausfließen. b) ausfließen, sich leeren.

2. abfahren, ablegen, in See gehen/stechen, losfahren.

3. eingestellt werden, nicht fortgesetzt/weitergeführt werden.

4. ablaufen, zu Ende gehen.

5. abfärben, nicht farbecht/waschecht sein.

auslaugen

aufreiben, entkräften, erschöpfen.

ausleeren ↑ ausgießen.

auslegen

1. ausstellen, [zur Ansicht] ausbreiten/hinlegen.

2. auskleiden, ausschlagen, bedecken.

3. vorlegen, vorstrecken; (ugs.): vorschießen.

4. deuten, erklären, interpretieren, verstehen.

ausleihen

verleihen.

ausleihen, sich

entleihen, [sich] leihen.

Auslese

1. Auswahl.

2. Elite.

auslesen

1. ausscheiden, aussondern, entfernen.

2. auswählen, sich entscheiden für; (ugs.): raussuchen.

ausliefern

1. überantworten, übergeben.

2. anliefern, beliefern, liefern.

ausliegen

ausgestellt sein, bereitliegen; (südd., österr., schweiz.): aufliegen; (Amtsspr.): offen liegen.

auslöschen

a) ausblasen, auspusten, löschen; (ugs.): ausmachen. b) ausschalten; (ugs.): ausmachen.

auslosen

losen.

auslösen

1. betätigen, in Gang setzen; (ugs.): anleiern.

2. bewirken, herbeiführen, hervorrufen; (geh.): entfachen; (bildungsspr.): provozieren.

ausmachen

1. a) abschalten, abstellen, ausdrehen, ausschalten, zudrehen; (ugs.): ausknipsen. b) ausdrücken, ersticken, löschen.

2. abmachen, absprechen, aushandeln, verabreden, vereinbaren; (schweiz.): verkommen.

3. auffinden, aufspüren, ausfindig machen, entdecken, finden; (österr.): stellig machen.

4. abmachen, ausfechten, austragen, ins Reine bringen.

5. sich belaufen, betragen, sich beziffern, ergeben; (ugs.): machen.

ausmalen

1. a) kolorieren; (ugs.): anmalen. b) ausgestalten, ausschmücken, dekorieren.

2. [anschaulich] darstellen, [anschaulich] schildern.

ausmalen, sich

sich vorstellen.

Ausmaß

1. Ausdehnung, Größe; (Physik): Dimension.

2. Grad, Maß, Umfang.

PHR bedrohliche, erschreckende Ausmaße [annehmen]; bis zu einem gewissen Ausmaß; eine Katastrophe biblischen, grauenvollen, ungeheuren Ausmaßes, von grauenvollem Ausmaß.

ausmerzen

1. ausrotten, vernichten, vertilgen, töten; (salopp): ausradieren, aussondern.

2. auslöschen, beseitigen, entfernen; (geh.): tilgen.

ausmisten

1. entmisten, misten.

2. a) aufräumen; (ugs.): in Ordnung bringen. b) ↑ ausrangieren.

ausnahmslos

ohne Ausnahme, sämtlich; (schweiz.): durchs Band [weg]; (ugs.): alle, allesamt, durch die Bank.

ausnehmen

1. Geld abnehmen; (ugs.): schröpfen; (ugs. scherzh.): erleichtern.

2. ausschließen, außer Acht lassen, fortlassen, nicht berücksichtigen.

ausnehmen, sich

anzusehen sein, erscheinen, wirken; (südd., österr.): ausschauen.

ausnehmend

a) außergewöhnlich, außerordentlich. b) ↑ sehr.

ausnutzen

1. a) Gebrauch machen von, nutzen. b) ausschöpfen, seinen Nutzen/Vorteil ziehen, profitieren, sich zunutze machen.

2. missbrauchen; (abwertend): ausbeuten; (ugs. abwertend): ausnehmen.

auspacken

1. a) auswickeln, öffnen. b) ausräumen, leeren.

2. a) aussagen, mit der Sprache herausrücken, mitteilen. b) ↑ ausplaudern.

ausplaudern

herumerzählen, in Umlauf bringen, verraten, weitererzählen; (österr.): [aus]plauschen; (schweiz., sonst veraltet): ausbringen; (ugs. abwertend): [aus]posaunen; (Jargon): spoilern.

ausposaunen ↑ ausplaudern.

ausprägen, sich

a) sich abzeichnen, sich ausdrücken, offenbar werden, sich zeigen. b) sich ausbilden, sich entfalten, entstehen, sich entwickeln, erscheinen.

auspressen

1. ausdrücken, ausquetschen.

2. ausforschen, ausfragen; (ugs.): ausquetschen, löchern.

ausprobieren

erproben, probieren, testen.

ausradieren

1. a) auslöschen, beseitigen, entfernen, wegradieren. b) ausmerzen, vernichten.

2. ↑ ausmerzen (1a).

ausrangieren

aussortieren, wegtun, wegwerfen; (ugs.): ausmisten.

ausrasten

außer sich geraten, die Nerven verlieren; (ugs.): durchdrehen.

ausräumen

1. a) ausladen, auspacken, entleeren, leeren; (ugs.): leer machen; (Seemannsspr.): löschen. b) ausplündern, ausräubern, plündern.

2. abschaffen, aus dem Weg räumen, beseitigen, für nichtig erklären.

ausrechnen

berechnen, errechnen, ermitteln, rechnen; (Kaufmannsspr.): kalkulieren.

ausrechnen, sich

erwarten, kommen sehen, rechnen mit, voraussehen, vorhersehen.

Ausrede

Ausflucht, Entschuldigung, Vorwand.

ausreden

1. aussprechen, zu Ende reden/sprechen.

2. abbringen von, abraten, umstimmen.

ausreichen

1. genügen, hinreichen, reichen; (ugs.): langen.

2. auskommen mit; (ugs.): hinkommen.

ausreißen

1. ausraufen, ausrupfen, auszupfen, entfernen.

2. davonlaufen, weglaufen; (ugs.): auskneifen, entwischen; (ugs. scherzh.): ausbüxen.

ausrichten

1. Bescheid geben/sagen, bestellen, informieren, mitteilen.

2. Erfolg haben, erreichen, erwirken.

3. abstellen auf, abstimmen, anpassen, einrichten, einstellen.

4. abhalten, arrangieren, gestalten, organisieren, veranstalten.

ausrichten, sich

sich aufstellen, sich formieren, sich gruppieren, sich platzieren.

ausrollen

auseinanderrollen, ausbreiten.

ausrotten ↑ ausmerzen (1a).

Ausruf

Aufschrei, Ruf, Schrei.

ausrufen

1. rufen, schreien.

2. a) angeben, bekannt geben, melden, mitteilen. b) (geh.): verkünden; (bildungsspr.): proklamieren; (österr. Amtsspr., sonst veraltet): kundmachen. c) feilbieten.

ausruhen, sich

Atem holen, ausspannen, sich entspannen, sich erholen, faulenzen, rasten, ruhen, verschnaufen; (ugs.): runterschalten.

ausrüsten

ausstatten, versehen, versorgen.

Ausrüstung

Ausstattung, Handwerkszeug, Rüstzeug, Toolset.

ausrutschen

rutschen; (geh.): ausgleiten; (schweiz. ugs.): [aus]schlipfen.

Ausrutscher

Panne, Ungeschicklichkeit, Versehen; (bildungsspr.): Fauxpas; (ugs.): Schnitzer.

Aussage

1. Auffassung, Feststellung, Urteil.

2. Angabe, Ausführung[en], Erklärung, Mitteilung; (ugs.): Info.

3. Bedeutung, Gehalt, Idee, Sinn.

aussagen

1. ausdrücken, zum Ausdruck bringen; (geh.): kundtun, offenbaren.

2. angeben, bezeugen, eine Aussage machen, erklären, zu Protokoll geben; (ugs.): auspacken.

3. ausdrücken, bedeuten, besagen.

ausschalten

1. abschalten, abstellen, ausdrehen; (ugs.): ausknipsen, ausmachen; (EDV): toggeln.

2. abblocken, ausschließen, in den Hintergrund drängen, unterbinden, unterdrücken, verdrängen, vereiteln, verhindern, verhüten; (bildungsspr.): eliminieren.

Ausschank

a) Bar, Lokal; (bayr., österr. landsch.): Beisl, Schank; (ugs.): Kneipe. b) Bar, Theke, Tresen.

ausschauen

1. ↑ Ausschau halten.

2. a) aussehen. b) aussehen, [er]scheinen, vorkommen, wirken.

Ausschau halten

1. ausblicken, ausschauen, aussehen, ausspähen, entgegensehen, erwarten.

2. auf der Suche sein, sich umsehen; (südd., österr., schweiz.): schauen.

ausscheiden

1. abdanken, abgehen, abtreten, aufhören, gehen, kündigen, niederlegen, zurücktreten; (ugs.): aussteigen; (südd., österr.): ausstehen; (veraltend): [den Dienst] quittieren.

2. entfallen, nicht in Betracht kommen, nicht infrage kommen, wegfallen.

3. ausmustern, aussondern, entfernen; (bildungsspr.): eliminieren; (ugs.): aussieben.

4. abgeben, absondern, abstoßen, auswerfen, von sich geben.

Ausscheidung

(bildungsspr.): Exkrement[e]; (Med.): Ausfluss, Fäzes; (Med., Biol.): Sekret.

ausschelten ↑ ausschimpfen.

ausschenken

a) Getränke ausgeben/verkaufen. b) eingießen, einschenken.

ausschimpfen

ausschelten, [be]schimpfen, rügen, tadeln, zurechtweisen; (schweiz.): die Kappe waschen; (ugs.): den Pelz waschen, rüffeln; (ugs. abwertend): anschnauzen.

ausschlachten

ausnutzen, ausschöpfen, auswerten, sich bedienen, benutzen, gebrauchen, sich zunutze machen.

ausschlagen

1. auskeilen, treten.

2. auskleiden, auslegen, füttern.

3. ablehnen, abweisen, verweigern, zurückweisen.

4. austreiben, sprießen; (geh.): grünen.

ausschlaggebend

bestimmend, entscheidend, maßgebend, tonangebend; (bildungsspr.): relevant.

ausschließen

1. aussperren.

2. ausschalten, ausscheiden, aussondern, ausstoßen, verstoßen, verweisen; (ugs.): hinauswerfen; (regional ugs.): exen; (salopp): aus dem Weg räumen; (veraltend): separieren; (hist.): ächten, bannen, in Acht und Bann tun; (kath. Kirche): exkommunizieren; (Sport): vom Feld/Platz stellen.

3. a) nicht teilhaben/teilnehmen lassen. b) ausnehmen, nicht [mit] einbeziehen.

ausschließen, sich

1. sich abkapseln, sich absondern, sich isolieren.

2. im Gegensatz/Widerspruch stehen, sich widersprechen.

1ausschließlich

alleinig, uneingeschränkt.

2ausschließlich

einzig [und allein], nur; (ugs.): bloß.

3ausschließlich

außer, ohne; (bes. Kaufmannsspr.): exklusive.

ausschlüpfen

auskriechen, schlüpfen.

Ausschluss

Boykott, Isolation, Isolierung, Kündigung.

ausschmücken

1. dekorieren, schmücken, verzieren.

2. ausgestalten, ergänzen.

Ausschnitt

1. Abschnitt, Auszug, Passage, Stelle, Stück, Teil; (bildungsspr.): Detail.

2. Dekolleté.

ausschöpfen

ausnutzen, auswerten, sich zunutze machen; (ugs.): ausschlachten.

ausschreiben

1. ausstellen; (Amtsspr.): ausfertigen.

2. anbieten, ankündigen, bekannt geben/machen.

Ausschreitung

Gewalttätigkeit, Krawall, Übergriff; (ugs.): Randale.

Ausschuss

1. Gremium, Kommission, Komitee.

2. (ugs.): Schund; (ugs. abwertend): Ramsch, Schluderarbeit.

ausschütten

1. a) ausgießen, auskippen, verschütten, weggießen, wegschütten. b) ausleeren, leeren; (ugs.): leer machen.

2. aus[be]zahlen.

ausschwärmen

ausfliegen, fortfliegen.

ausschweifend

hemmungslos, maßlos, unersättlich, unmäßig, zügellos; (geh. veraltend): libertin.

Ausschweifung

Unmäßigkeit, Zügellosigkeit; (bildungsspr.): Exzess.

aussehen

1. anzusehen sein, erscheinen, wirken; (südd., österr.): ausschauen.

2. ↑ Ausschau halten.

Aussehen

[äußere] Erscheinung, Äußeres, Erscheinungsbild.

PHR ein blühendes, gesundes, gutes, harmloses, jugendliches, kränkliches, vertrauenswürdiges Aussehen.

aus sein

1. a) vorbei sein. b) nicht mehr vorhanden/vorrätig sein. c) ausgeschaltet sein.

2. abwesend/ausgegangen sein, nicht zu Hause sein.

3. abzielen, es abgesehen haben auf, zu erreichen suchen.

außen

an/auf der Außenseite, draußen.

Außenseiter, Außenseiterin

Einzelgänger, Einzelgängerin; (bildungsspr.): Individualist, Individualistin, Nonkonformist, Nonkonformistin; (oft abwertend): Eigenbrötler, Eigenbrötlerin.

Außenstände

[Geld]forderungen, Schulden.

außer

abgesehen von, ausgenommen, bis auf; (schweiz.): bis an.

außerdem

darüber hinaus, überdies; (österr.): weiters; (schweiz.): im Weiteren, nebstdem.

Äußeres

Aussehen, [äußere] Erscheinung, Erscheinungsbild.

außergewöhnlich

a) auffallend, ausgefallen, außerordentlich, beachtlich, bemerkenswert, ungewöhnlich; (geh.): staunenswert; (emotional): unvergleichlich. b) ↑ sehr.

1außerhalb

abseits, entfernt, jenseits, weitab.

2außerhalb

nicht am Ort, woanders.

äußern

anmerken, aussprechen, bekunden, mitteilen, sagen, vorbringen.

äußern, sich

1. sich auslassen; (abwertend): sich ausbreiten über; (häufig abwertend): sich verbreiten über.

2. sich abzeichnen, in Erscheinung treten, sich zeigen, zutage treten.

außerordentlich

a) ↑ außergewöhnlich (a). b) außer der Reihe, außerplanmäßig. c) ↑ sehr.

äußerst ↑ sehr.

Äußerung

1. Bemerkung, Mitteilung, Worte.

2. Ausdruck, Merkmal.

aussetzen

1. ausliefern, überlassen; (geh.): preisgeben.

2. in Aussicht stellen, versprechen, zusagen, zusichern.

3. a) aufhören, ausfallen, stillstehen, versagen. b) Atem holen, [sich] ausruhen, eine Pause einlegen/machen, innehalten, pausieren, unterbrechen; (südd., österr.): [sich] ausrasten.

4. auszusetzen haben.

Aussicht

1. Ausblick, Blick, Fernsicht, Rundblick, Sicht.

2. Chance, Möglichkeit.

PHR begründete, glänzende, trübe Aussichten.

ZUS Berufsaussicht, Erfolgsaussicht, Zukunftsaussichten.

aussichtslos

ausweglos, hoffnungslos, verfahren.

aussiedeln

1. evakuieren, räumen, umsiedeln; (bes. österr.): delogieren.

2. auswandern, emigrieren, seine Heimat verlassen.

aussöhnen

ins Reine bringen, versöhnen.

aussöhnen, sich

sich einigen, Frieden schließen, sich versöhnen, sich vertragen; (Rechtsspr.): sich vergleichen.

aussondern ↑ aussortieren (1).

aussortieren

1. ausmustern, ausscheiden, aussondern, entfernen; (bildungsspr.): eliminieren.

2. auswählen.

ausspannen

1. ablisten, abspenstig machen, weglocken; (ugs.): wegschnappen.

2. [sich] ausruhen, eine Pause einlegen/machen, sich entspannen, sich erholen, pausieren; (ugs.): abschalten.

ausspeien ↑ ausspucken (1).

aussperren

ausschließen, den Zutritt verwehren/verweigern.

ausspionieren

a) auskundschaften, erkunden. b) aushorchen, belauschen, beschatten, bespitzeln, observieren.

Aussprache

1. Akzent, Artikulation, Tonfall.

2. [klärendes] Gespräch, Fragerunde, Unterredung.

aussprechen

1. artikulieren, sprechen.

2. ausreden, zu Ende reden/sprechen.

3. ausdrücken, äußern, in Worte fassen/kleiden; (geh.): bekunden.

aussprechen, sich

1. Stellung nehmen, sich äußern, sich auslassen.

2. a) sich anvertrauen, sich erleichtern, sein Herz ausschütten; (österr. ugs.): sich ausratschen. b) [sich] bereden, miteinander reden/sprechen; (südd., österr., schweiz.): sich ausreden.

Ausspruch

Äußerung, Bonmot, [geflügeltes] Wort, Lebensweisheit, Satz, Spruch, Zitat.

ausspucken

1. aushusten, ausscheiden, spucken, von sich geben; (geh.): ausspeien.

2. erbrechen, sich übergeben; (ugs.): wieder von sich geben; (südd., österr.): speiben.

ausspülen

auswaschen, spülen.

Ausstand

1. Streik.

2. Abschiedstrunk.

ausstatten

a) ausrüsten, versehen, versorgen. b) ausgestalten, ausschmücken, dekorieren, schmücken.

Ausstattung

a) Einrichtung, Inventar, Mobiliar. b) Aufmachung, Ausführung.

ausstechen

den Rang ablaufen, in den Schatten stellen, übertreffen, übertrumpfen; (ugs.): ausbooten, einstecken.

ausstehen

1. fällig sein, fehlen, offenstehen; (südd., österr.): ausständig sein.

2. aushalten, ertragen, überstehen, verkraften; (ugs.): wegatmen, weglächeln.

3. nicht ausstehen können, abscheulich/unerträglich/widerwärtig finden; (ugs. emotional): nicht riechen können.

aussteigen

a) aufgeben, einstellen; (ugs.): abspringen, aufstecken. b) (ugs.): sich abseilen, sich absetzen.

ausstellen

1. auslegen, zur Schau stellen.

2. ausschreiben; (Amtsspr.): ausfertigen.

3. abstellen, ausschalten.

Ausstellung

Messe, Schau.

aussterben

untergehen, verschwinden, zugrunde gehen.

ausstrahlen

1. abgeben, ausströmen, spenden, verbreiten.

2. illuminieren.

3. senden, übertragen; (ugs.): bringen.

Ausstrahlung

a) Aussendung, Übertragung; (Rundfunkt., Ferns.): Sendung. b) Ausstrahlungskraft, Charisma, Zauber; (geh.): Aura.

ausstrecken

strecken, vorstrecken; (ugs.): von sich strecken.

ausstrecken, sich

sich hinstrecken; (ugs.): sich langlegen.

ausstreichen ↑ austilgen (b).

ausstreuen

hinstreuen, verstreuen.

aussuchen ↑ auswählen.

austauschbar

auswechselbar, ersetzbar, vertauschbar; (bildungsspr.): substituierbar; (Wirtsch.): konvertierbar.

austauschen

auswechseln, ersetzen, wechseln; (Sport:) durchwechseln.

austeilen

ausgeben, aushändigen, verteilen.

austilgen

a) ausmerzen, ausrotten, vernichten, vertilgen. b) ausstreichen, entfernen, löschen, streichen.

austoben

ablassen, abreagieren.

austoben, sich

a) herumtollen, toben. b) sich amüsieren, sich ausleben; (ugs.): über die Stränge schlagen.

austragen

1. verteilen; (schweiz.): vertragen; (Amtsspr.): zustellen.

2. ausfechten, durchführen, liefern.

3. [aus]löschen, [aus]streichen.

austreiben

1. vertreiben.

2. abgewöhnen.

3. ausschlagen; (geh.): grünen, sprießen.

austreten

1. a) bahnen, festtreten; (ugs.): austrampeln. b) ablaufen, abtreten. c) ausweiten; (ugs.): auslatschen.

2. auf die Toilette gehen; (verhüll.): sich erleichtern.

3. ausscheiden.

4. auslaufen, aussickern, ausströmen, entweichen.

austricksen

ausspielen, überlisten; (ugs.): verschaukeln.

austrinken

a) wegtrinken. b) ausleeren, leeren; (ugs.): leer trinken.

austrocknen

1. ausdörren, trocken machen, versengen.

2. trocken werden, eintrocknen.

austüfteln

sich ausdenken, ausklügeln; (ugs.): ausknobeln.

ausüben

1. betreiben, nachgehen, praktizieren, verrichten; (bes. schweiz.): amten.

2. anwenden, innehaben.

ausufern

eskalieren, überhandnehmen; (bes. schweiz.): überborden; (oft abwertend): ausarten.

Ausverkauf

Schlussverkauf; (bes. österr.): Abverkauf; (Wirtsch.): Räumungsverkauf.

Auswahl

1. a) Auslese, Sammlung, Zusammenstellung. b) Auslese, Best-of, Elite.

2. Sortiment, Warenangebot, Warenauswahl; (bildungsspr., Werbespr.): Palette; (Wirtsch.): Leistungsportfolio.

auswählen

aussuchen, eine Auswahl treffen, wählen; (geh.): ausersehen, auserwählen; (geh., bes. schweiz.): erküren; (ugs.): raussuchen.

auswandern

aussiedeln, emigrieren, ins Ausland / ins Exil gehen, seine Heimat verlassen.

auswärtig

ausländisch, fremd[ländisch], migrantisch.

auswärts

außerhalb, außer Haus.

auswaschen

ausspülen, reinigen, waschen.

auswechseln

austauschen, erneuern, ersetzen, tauschen, wechseln.

Ausweg

Lösung, Weg.

ausweglos

aussichtslos, hoffnungslos, verfahren.

ausweichen

1. aus dem Weg gehen, Platz machen, zur Seite gehen; (ugs.): umkurven.

2. Ausflüchte machen, sich nicht festlegen; (ugs.): sich drücken; (ugs. abwertend): kneifen.

ausweichend

hinhaltend, indirekt, unklar, vage, verschwommen, zögernd.

Ausweis

Pass; (österr.): Identitätsausweis; (schweiz.): Schriften.

ausweisen

1. abschieben, ausbürgern, aussiedeln, deportieren.

2. nachweisen.

3. vorsehen, zur Verfügung stellen.

4. angeben, bescheinigen, kennzeichnen.

ausweisen, sich

sich legitimieren.

ausweiten

1. ausbeulen, ausdehnen, ausleiern, austreten.

2. ausbauen, erweitern, vergrößern.

ausweiten, sich

1. sich ausleiern, sich dehnen, sich weiten.

2. sich ausdehnen, sich erweitern.

auswerfen

1. abhusten, absondern, ausspucken, von sich geben.

2. ausgraben, ausheben, ausschachten.

3. ausgeben, zur Verfügung stellen.

4. erzeugen, herstellen, produzieren.

auswerten

ausnutzen, nutzen, verwerten; (ugs.): ausschlachten.

auswickeln

auspacken.

auswirken, sich

Auswirkungen haben, einen Effekt haben, sich geltend machen.

Auswirkung

Effekt, Wirkung.

auswischen

a) entfernen, wegwischen. b) abwischen, reinigen. c) [aus]löschen, streichen.

Auswuchs

Geschwulst, Wucherung.

Auswüchse

Ausschweifung, Maßlosigkeit, Übersteigerung, Übertreibung; (bildungsspr.): Exzess.

Auswurf

Ausscheidung, Schleim.

auszahlen

1. ausbezahlen, aushändigen; (schweiz.): ausrichten.

2. a) entlohnen, vergüten; (schweiz.): entlöhnen. b) abfinden.

auszahlen, sich

sich bezahlt machen, sich lohnen, sich rentieren.

auszeichnen

1. etikettieren; (Kaufmannsspr.): auspreisen.

2. ehren, prämieren, würdigen.

3. herausheben, kennzeichnen.

auszeichnen, sich

glänzen, sich hervortun.

Auszeichnung

Medaille, Orden, Pokal, Prämie, Preis.

ausziehen

1. a) ablegen, absetzen, abstreifen. b) entblößen; (geh.): entkleiden.

2. fortziehen, umziehen, verziehen.

ausziehen, sich

sich frei machen; (geh.): sich entkleiden; (schweiz. ugs.): sich abziehen.

Auszubildende

Lehrling; (ugs. scherzh.): Azubine.

Auszubildender

Lehrling; (ugs.): Azubi.

Auszug

1. Umzug, Wohnungswechsel.

2. Ausschnitt, Partie, Passage; (bildungsspr.): Exzerpt.

authentisch

belegt, echt, gesichert, unverfälscht.

Autobiografie

Lebensbeschreibung; (bildungsspr.): Memoiren.

Autogramm

Unterschrift; (bildungsspr.): Signatur.

automatisch

a) automatisiert, mechanisch. b) anlasslos, unwillkürlich, zwangsläufig.

Autor, Autorin

Dichter, Dichterin, Schriftsteller, Schriftstellerin, Verfasser, Verfasserin.

autoritär

1. diktatorisch; (Politik abwertend): totalitär.

2. streng.

Autorität

1. Achtung, Ansehen, Einfluss, Geltung, Respekt.

2. Experte, Expertin; (bildungsspr.): Koryphäe.

Aversion

Abneigung, Abscheu, Ekel, Widerwille; (bildungsspr.): Antipathie.

Azubi, Azubine

Lehrling; (Amtsspr.): Auszubildender, Auszubildende.

B b

Baby

a) Säugling; (schweiz.): Bébé. b) Kind; (fam.): Nachwuchs.

Backe

(geh.): Wange.

baden

a) ein Bad nehmen. b) schwimmen.

baff

sprachlos, verblüfft; (ugs.): perplex, platt.

Bagatelle

Belanglosigkeit, Lappalie; (ugs.): kleine Fische; (nordd. ugs.): Tüd[d]elkram.

bagatellisieren

verharmlosen; (ugs.): herunterspielen, runterspielen.

bahnbrechend

revolutionär, umwälzend.

Balance

Gleichgewicht; (bildungsspr.): Äquilibrium; (auch Math.): Gleichverteilung.

bald

1. demnächst, in Kürze.

2. beinahe, fast.

balgen, sich

1. sich prügeln, [sich] raufen, sich schlagen.

2. [sich] streiten, [sich] zanken.

Balkon

1. Loggia, Veranda.

2. Empore, Galerie, Rang.

1Ball

(österr. ugs.): Laberl; (Ballspiele Jargon): Kugel, Pille; (Fußball Jargon): Leder.

2Ball

Tanz, Tanzveranstaltung.

Ballast

1. Gewicht, Last.

2. Belastung, Last; (geh.): Bürde.

ballern

1. böllern, feuern, schießen.

2. a) klopfen, pochen, schlagen, trommeln. b) prallen; (ugs.): krachen. c) schleudern, werfen; (ugs.): pfeffern.

Balsam

1. Creme, Paste, Salbe.

2. Linderung, Wohltat; (geh.): Labsal.

banal

a) geistlos, ideenlos, nichtssagend, oberflächlich, schal; (abwertend): platt, seicht. b) alltäglich, gewöhnlich.

Banause, Banausin

(österr. ugs.): Sumper, Sumperin; (abwertend): Barbar, Barbarin; (ugs. abwertend): Spießer, Spießerin.

1Band

Gurt, Streifen.

2Band

Buch; (ugs.): Schinken, Schmöker; (ugs., oft abwertend): Schwarte.

3Band

Ensemble, Gruppe, Kapelle, Orchester.

Bandage

Binde, Verband, Wickel; (österr.): Fasche.

bandagieren

verbinden, wickeln; (österr.): einfaschen, faschen.

Bande

1. Gang; (österr. ugs.): Platte; (abwertend): Mob.

2. Schar; (ugs.): Haufen, Korona, Verein; (ugs. abwertend): Meute; (emotional abwertend): Horde.

bändigen

zähmen, zügeln.

bändigen, sich

sich beherrschen, sich zusammennehmen; (ugs.): sich zusammenreißen.

Bandit, Banditin

(abwertend): Gangster, Gangsterin; (ugs. abwertend): Ganove, Ganovin, Gauner, Gaunerin.

bange

ängstlich, beklommen, verängstigt; (geh.): verzagt.

bangen

1. sich ängstigen, fürchten, sich sorgen.

2. sich sehnen, verlangen.

Bankett

Festessen, Galadiner.

bankrott

a) ruiniert, zahlungsunfähig; (schweiz.): konkursit; (ugs.): pleite. b) arm, existenzgefährdet, mittellos; (ugs.): abgebrannt; (österr., schweiz. ugs.): stier; (salopp): machulle.

bannen

1. (hist.): ächten.

2. a) fesseln. b) behexen, verhexen.

Banner

Fahne, Flagge; (Milit.früher): Standarte.

bar

1. cash; (geh.): in klingender Münze.

2. blank, rein; (ugs.): pur.

3. bloß, nackt.

Bar

1. a) Nightclub. b) Café.

2. Schanktisch, Theke; (bes. nordd.): Tresen.

Baracke

[Bretter]bude, Hütte; (österr. ugs.): Keusche.

Barbarei

1. Bestialität, Rohheit, Unmenschlichkeit.

2. Kulturlosigkeit; (abwertend): Unkultiviertheit, Unzivilisiertheit.

barbarisch

1. brutal, grausam, unmenschlich, verroht.

2. kulturlos; (abwertend): unkultiviert, unzivilisiert.

3. a) unerträglich; (ugs.): entsetzlich, höllisch, mörderisch, wahnsinnig. b) ↑ sehr.

bärbeißig

barsch; (ugs.): brummig; (ugs., meist abwertend): muffelig; (bayr., österr.): hantig.

barmherzig

[grund]gütig, milde, mitfühlend; (geh.): mildtätig.

barock

1. überladen, üppig, verschwenderisch.

2. seltsam; (abwertend): kraus, verschroben.

Barriere

Abriegelung, Barrikade, Hindernis, Sperre.

barsch

abweisend, schroff, unwirsch; (bayr., österr.): hantig; (abwertend): grob, ruppig.

basieren

beruhen, fußen, sich gründen.

Basis

Ausgangspunkt, Fundament, Grundlage, Plattform.

Bassin

Becken.

basta

[und] fertig!, Schluss!

basteln

1. herstellen, machen; (ugs., oft abwertend): fabrizieren.

2. (ugs.): bosseln, herumbasteln, tüfteln.

Bau

1. Errichtung, Herstellung.

2. a) Aufbau, Gefüge, Konstruktion, Struktur. b) Gestalt, Körperbau, Statur, Wuchs.

3. Bauplatz, Baustelle.

4. Bauwerk, Gebäude; (schweiz.): Baute.

5. Höhle, Loch; (Jägerspr.): Röhre.

Bauch

Bäuchlein; (salopp): Ranzen; (österr. scherzh.): Backhendlfriedhof; (schweiz. scherzh.): Güggelifriedhof; (ugs. spött.): Bierbauch; (ugs. abwertend od. scherzh.): Schmerbauch; (salopp abwertend): Wanst.

bauchig

ausladend, gewölbt, rund.

bauen

1. erbauen, errichten; (geh.): aufführen; (Papierdt.): erstellen.

2. a) entwickeln, konstruieren. b) anfertigen, herstellen, produzieren.

3. sich verlassen, zählen.

baumeln

pendeln, schaukeln, schlenkern, schwingen.

bauschen, sich

sich aufbauschen, sich aufblähen, sich aufplustern.

beabsichtigen

bezwecken, hinzielen, im Auge haben, trachten, vorhaben, wollen.

beachten

1. bedenken, beherzigen, berücksichtigen, einhalten, sich halten an, sich richten nach.

2. Aufmerksamkeit schenken, Beachtung schenken, bemerken, Notiz nehmen.

beachtlich

a) ansehnlich, beachtenswert, bedeutend, bemerkenswert, beträchtlich, erheblich, nennenswert, stattlich, wesentlich, wichtig; (geh.): staunenswert. b) ↑ sehr.

Beachtung

1. Befolgung, Beherzigung, Berücksichtigung.

2. Achtung, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Interesse.

beängstigend

bedenklich, bedrohlich, beklemmend, beunruhigend.

beanspruchen

1. Anspruch erheben, fordern, haben wollen, verlangen.

2. a) Gebrauch machen, nutzen, verwenden. b) belasten, strapazieren, viel abverlangen. c) benötigen, brauchen.

beanstanden

bemängeln, etwas auszusetzen haben, kritisieren, missbilligen, monieren, nicht akzeptieren, reklamieren, zurückweisen.

beantragen

anfordern, erbitten, fordern, verlangen; (geh.): ersuchen.

beantworten

antworten, reagieren. zurückschreiben.

bearbeiten

1. sich befassen, sich beschäftigen, erledigen.

2. behandeln, traktieren.

3. a) neu gestalten, überarbeiten, verändern. b) [er]forschen, untersuchen.

4. bedrängen, einreden, einwirken, unter Druck setzen.

beaufsichtigen

achtgeben, aufpassen, betreuen, bewachen, sich kümmern.

beauftragen

anweisen, betrauen, ermächtigen, veranlassen, verpflichten.

bebauen

bestellen, nutzen.

beben

1. erzittern, vibrieren.

2. schlottern, zittern; (ugs.): bibbern.

bebildern

(bildungsspr.): illustrieren.

bechern

trinken, zechen; (ugs.): einen heben, einen zwitschern.

bedacht

besonnen, überlegt, umsichtig.

bedächtig

1. gemächlich, geruhsam, langsam, ruhig, seelenruhig.

2. besonnen, vorsichtig, wohlüberlegt.

bedanken, sich

danken, Dank abstatten/aussprechen/sagen.

Bedarf

Bedürfnis, Nachfrage.

bedauerlich

bedauernswert, beklagenswert, betrüblich, schade; (ugs.): dumm, ein Jammer.

bedauerlicherweise

(geh.): unseligerweise; (ugs.): dummerweise, leider Gottes.

bedauern

1. Anteil nehmen, bemitleiden, Mitgefühl haben.

2. leidtun, schade finden.

bedecken

1. verhüllen, verdecken, zudecken.

2. sich ausbreiten, sich ausdehnen.

bedeckt

1. bewölkt, bezogen, grau, trübe, verhangen, wolkenverhangen, wolkig.

2. belegt, heiser, rau.

bedenken

1. a) durchdenken, erwägen, überdenken, überlegen. b) berücksichtigen, in Betracht ziehen.

2. beschenken; (geh.): zuteilwerden lassen.

bedenken, sich

mit sich zurate gehen, nachdenken.

Bedenken

Vorbehalt, Zweifel.

PHR ernste, moralische, schwerwiegende Bedenken; Bedenken anmelden, äußern, beseitigen, entkräften, zerstreuen.

bedenkenlos

a) gewissenlos, hemmungslos; (abwertend): rücksichtslos, skrupellos. b) bereitwillig, ohne Weiteres, ohne zu zögern.

bedenklich

1. besorgt, skeptisch, voller Bedenken, zweifelnd; (geh.): argwöhnisch.

2. a) fragwürdig, nicht einwandfrei, verdächtig; (bildungsspr.): suspekt; (ugs.): nicht ganz astrein. b) beängstigend, bedrohlich.

bedeuten

1. a) ausdrücken, besagen, die Bedeutung haben. b) mit sich bringen, zur Folge haben. c) darstellen, sein. d) anzeigen, hindeuten, signalisieren.

2. gelten, Gewicht haben, von Bedeutung/Belang sein, zählen.

bedeutend

1. beachtlich, bemerkenswert, gewichtig, wesentlich.

2. anerkannt, angesehen, namhaft.

3. ausgezeichnet, hervorragend, vortrefflich; (ugs.): großartig, klasse.

4. ansehnlich, beachtlich, stattlich.

Bedeutung

1. Gehalt, Inhalt, Sinn[gehalt].

2. a) Belang, Gewicht. b) Ansehen, Geltung; (geh.): Wertschätzung.

bedeutungslos

belanglos, nebensächlich, unerheblich, unwesentlich, unwichtig.

bedienen

1. a) bewirten, servieren; (geh.): auftragen, vorlegen. b) abfertigen, sich kümmern. c) versehen, versorgen.

2. betätigen, handhaben, steuern.

bedienen, sich

1. [sich] nehmen, zugreifen; (ugs.): zulangen.

2. anwenden, nutzen, verwenden.

Bedienung

1. Service; (Wirtsch.): Dienstleistung.

2. Betätigung, Handhabung, Steuerung.

3. Kellner, Kellnerin, Ober, Servierer, Serviererin; (schweiz.): Saaltochter, Serviertochter.

bedingen

bewirken, verursachen, zur Folge haben.

bedingt

auf Sparflamme, begrenzt, beschränkt, im Sparmodus, unter Vorbehalt.

Bedingung

a) Forderung. b) Voraussetzung; (Wirtsch.): Konditionalität.

PHR unter folgender, keiner Bedingung; hygienische, klimatische Bedingungen.

ZUS Arbeitsbedingungen, Existenzbedingungen, Umweltbedingungen, Wachstumsbedingungen, Wettkampfbedingungen, Witterungsbedingungen.

Bedingungen

Gegebenheiten, Verhältnisse.

bedingungslos

1. rückhaltlos, vorbehaltlos.

2. absolut, unbedingt, uneingeschränkt, völlig.

bedrängen

behelligen, bestürmen, drängen, unter Druck setzen; (ugs.): beknien; (salopp): auf die Pelle rücken; (abwertend): drangsalieren.

Bedrängnis

Ausweglosigkeit, Not[lage], Verlegenheit, Zwangslage; (geh.): Seelennot; (ugs.): Bredouille, Klemme, Patsche.

bedrohen

1. drohen.

2. eine Gefahr bilden, gefährden.

bedrohlich

beängstigend, ernst, gefährlich, kritisch; (geh.): Furcht gebietend.

bedrücken

bekümmern, belasten, deprimieren, quälen.

bedürfen

benötigen, brauchen.

Bedürfnis

Wunsch; (geh.): Verlangen.

bedürfnislos

anspruchslos, bescheiden, genügsam.

bedürftig

arm, mittellos, unbemittelt.

beeilen, sich

sich eilen, schnell machen; (ugs.): sich ranhalten; (südd., österr., schweiz. ugs.): pressieren.

beeindrucken

bestechen, imponieren, wirken.

beeinflussen

abfärben, einwirken, prägen, steuern, zureden.

beeinträchtigen

a) behindern, erschweren, hemmen, stören. b) Abbruch tun, abträglich sein, schaden, verschlechtern.

beenden

aufhören, abschließen, beendigen, einstellen, enden [lassen], Schluss machen, vollenden.

beerdigen

begraben; (geh.): beisetzen, bestatten, das letzte Geleit geben, die letzte Ehre erweisen, zu Grabe tragen; (geh. verhüll.): zur Ruhe betten.

Beerdigung

(geh.): Begräbnis, Beisetzung, Bestattung.

befähigen

fähig machen, in die Lage versetzen.

Befähigung

Begabung, Eignung, Fähigkeit, Kompetenz.

befallen

erfassen, ergreifen, überfallen, überkommen.

befangen

1. gehemmt, scheu, schüchtern, verlegen.

2. parteiisch, voreingenommen.

Befangenheit

1. Scheu, Schüchternheit, Verlegenheit.

2. Einseitigkeit, den/einen Tunnelblick habend, Voreingenommenheit.

befassen, sich

sich auseinandersetzen, sich widmen, sich zuwenden; (schweiz.): eintreten; (ugs.): sich hineinknien; (meist abwertend): sich abgeben.

Befehl

1. Anordnung, Anweisung, Auftrag, Gebot, Order, Verfügung, Verordnung, Vorschrift.

2. Befehlsgewalt, Kommando.

befehlen

1. a) anordnen, anweisen, auftragen, verfügen, verordnen, vorschreiben; (geh.): gebieten; (bildungsspr. veraltet): injungieren. b) beordern.

2. die Befehlsgewalt haben, kommandieren.

befestigen

1. anbringen, festmachen, montieren; (schweiz.): verstäten.

2. festigen, stärken.

befeuchten

anfeuchten, besprühen; (geh.): benetzen.

befinden

1. a) erachten, halten. b) aussprechen, äußern.

2. bestimmen, urteilen.

befinden, sich

a) sich aufhalten, leben, sein, wohnen. b) liegen, sitzen, stehen; (ugs.): stecken. c) sich fühlen.

Befinden

1. Ergehen, Gesundheitszustand, Verfassung.

2. Auffassung, Dafürhalten, Meinung, Urteil.

befleißigen, sich

sich bemühen.

beflissen

diensteifrig, eifrig, emsig, übereifrig; (oft abwertend): übermotiviert.

beflügeln

a) anregen, anspornen, beleben. b) fördern, vorantreiben.

befolgen

beachten, berücksichtigen, einhalten; (geh.): nachkommen.

befördern

1. transportieren.

2. höhergruppieren, höherstufen.

3. begünstigen, fördern, unterstützen.

befragen

a) sich erkundigen, fragen, sich informieren; (ugs.): ausquetschen, interviewen. b) zurate ziehen; (bildungsspr.): konsultieren.

befreien

1. erretten, herausholen, retten.

2. entfernen; (geh.): sich entledigen.

3. erlösen.

4. entbinden, freistellen; (bildungsspr.): dispensieren.

befreien, sich

sich frei machen, überwinden; (ugs.): loskommen.

befremden

seltsam anmuten, stutzig machen.

befreunden, sich

1. sich anfreunden, Freundschaft schließen.

2. sich anfreunden, sich vertraut machen.

befriedigen

1. a) decken, erfüllen, genügen, zufriedenstellen. b) ausfüllen, auslasten, erfüllen. c) keine Wünsche offenlassen, überzeugen.

2. (salopp): es jmdm. besorgen/machen.

befriedigend

überzeugend, zufriedenstellend.

befruchten

1. besamen, bestäuben; (Med., Zool., Landw.): inseminieren.

2. anregen, Impulse geben, stimulieren; (bildungsspr.): inspirieren.

Befruchtung,

Besamung, Bestäubung; (Med.): Fertilisation; (Med., Zool.): Insemination.

Befugnis

Berechtigung, Ermächtigung, Vollmacht.

befugt

berechtigt, bevollmächtigt, ermächtigt.

Befund

Ergebnis, Resultat, Studiendaten; (Med., Psych.): Diagnose.

befürchten

Bedenken haben, fürchten; (geh.): argwöhnen.

befürworten

begrüßen, billigen, unterstützen; (Jargon): liken.

begabt

befähigt, talentiert.

Begabung

Fähigkeit[en], Talent.

begatten, sich

sich paaren; (Biol.): kopulieren.

begeben, sich

1. a) sich hinbegeben. b) anfangen, angehen, beginnen, herangehen.

2. aufgeben, sich bringen um, verzichten; (geh.): sich entäußern, preisgeben, sich versagen; (geh. veraltend): entraten.

3. sich ereignen, geschehen, passieren; (geh.): sich zutragen.

Begebenheit

Episode, Ereignis, Vorfall, Vorkommnis; (geh.): Geschehen.

begegnen

1. a) treffen, über den Weg laufen. b) antreffen, vorfinden.

2. a) auftreten, sich finden, vorkommen. b) passieren; (geh.): widerfahren; (ugs.): unterkommen.

3. a) behandeln, sich verhalten. b) entgegentreten, gegenübertreten, reagieren.

Begegnung

Treffen, Zusammenkunft; (bildungsspr.): Meeting.

begehen

1. betreten.

2. feiern.

3. verüben.

begehren

a) anstreben, erpicht sein, haben wollen, sich sehnen; (geh.): ersehnen, gieren, lechzen, schmachten, verlangen; (ugs.): scharf sein; (oft abwertend): geil sein. b) sich ausbitten, bestehen, bitten, fordern, pochen, verlangen, wünschen.

begehrenswert

anziehend, attraktiv, einnehmend, gewinnend, wünschenswert.

begeistern

bezaubern, entzücken, hinreißen, mitreißen; (ugs.): anmachen, flashen.

begeistern, sich

angetan sein, begeistert sein, sich erwärmen, hingerissen sein, lieben, mögen, schwärmen; (ugs.): abfahren.

Begeisterung

Eifer, Ekstase, Elan, Entzücken, Schwung, Überschwang; (bildungsspr.): Enthusiasmus.

PHR flammende, glühende, grenzenlose, jugendliche, stürmische, überschwängliche Begeisterung.

ZUS Kunstbegeisterung, Naturbegeisterung, Sportbegeisterung.

Begierde

Gier, Leidenschaft, Lust, Verlangen.

begierig

erpicht, gierig, versessen; (geh.): lüstern; (ugs.): heiß, scharf, wild; (oft abwertend): geil.

Beginn

Anbruch, Anfang, Auftakt, Start, Ursprung; (Wirtsch., EDV): Go-live.

beginnen

1. a) anfangen, darangehen, in Angriff nehmen, starten; (ugs.): loslegen. b) anfassen, angehen, anpacken.

2. anfangen, anlaufen, ausbrechen, einsetzen; (geh.): anbrechen; (ugs.): losgehen.

beglaubigen

bescheinigen, bestätigen, bezeugen.

begleiten

1. a) sich anschließen, bringen, mitgehen, mitfahren, mitkommen. b) (geh.): einhergehen. c) ergänzen, versehen.

2. unterstützen.

beglücken

entzücken, erfreuen.

beglückwünschen

gratulieren.

begnadet

genial, hochbegabt, talentiert.

begnadigen

amnestieren, die Strafe erlassen.

begnügen, sich

sich zufriedengeben, vorliebnehmen; (geh.): sich bescheiden.

begraben

1. beerdigen; (schweiz.): verlochen; (geh.): beisetzen, bestatten.

2. als erledigt betrachten, aufgeben, beenden.

Begräbnis

Beerdigung, Trauerfeier; (schweiz.): Gräbt; (geh.): Beisetzung, Bestattung; (österr. landsch.): Bestattnis.

begreifen

a) durchschauen, erfassen, verstehen; (ugs.): kapieren, mitkriegen; (salopp): checken, schnallen. b) nachempfinden, Verständnis haben. c) ansehen, auffassen, betrachten.

begreiflich

einleuchtend, erklärlich, verständlich, zu verstehen.

begrenzen

1. abgrenzen, eingrenzen, umgrenzen.

2. beschneiden, beschränken, drosseln, eindämmen, reduzieren, vermindern, verringern.

Begriff

1. Ausdruck, Bezeichnung, Terminus, Wort.

PHR ein dehnbarer, nebulöser, schillernder, sinnentleerter Begriff.

2. Anschauung, Bild, Gedanke, Vorstellung.

begriffsstutzig sein

(ugs.): ein Brett vor dem Kopf / eine lange Leitung haben, schwer von Kapee sein.

begründen

1. einrichten, gründen.

2. argumentieren, belegen, rechtfertigen.

Begründung

1. Einrichtung, Etablierung, Gründung.

2. Argumentation, Legitimation, Rechtfertigung.

PHR eine offizielle, plausible Begründung.

ZUS Antragsbegründung, Entscheidungsbegründung, Urteilsbegründung.

begrüßen

1. empfangen, willkommen heißen; (geh.): bewillkommnen.

2. befürworten, gutheißen, zustimmen; (Jargon): liken.

begutachten

a) beurteilen; (bildungsspr.): evaluieren. b) mustern; (ugs.): unter die Lupe nehmen.

begütert

gut situiert, vermögend, wohlhabend; (schweiz.): hablich; (ugs.): betucht.

begütigen

beruhigen, besänftigen, beschwichtigen.

behäbig

a) schwerfällig, träge; (bildungsspr.): phlegmatisch. b) gemächlich, schwerfällig.

behagen

ansprechen, gefallen, zusagen.

behaglich

a) bequem, gemütlich. b) genießerisch, wohl.

behalten

1. a) beibehalten, zurückhalten. b) belassen, lassen.

2. bewahren, erhalten; (geh.): wahren.

3. sich merken, nicht vergessen.

Behälter

Behältnis, Gefäß.

behände

flink, geschickt, gewandt; (schweiz.): handlich.

behandeln

1. handhaben, umgehen, verfahren.

2. bearbeiten.

3. a) abhandeln, ausführen, darstellen. b) besprechen, durchsprechen.

4. verarzten.

Behandlung

1. Handhabung, Umgang, Verfahren.

2. Bearbeitung.

3. a) Heilbehandlung, Therapie. b) Betreuung, Verarztung.

4. Abhandlung, Bearbeitung, Darstellung.

beharren

bestehen, festhalten, nicht ablassen/nachgeben, sich versteifen.

beharrlich

ausdauernd, hartnäckig, standhaft, unbeirrt.

behaupten

1. als sicher ausgeben, beteuern, versichern.

2. bewahren, erhalten, verteidigen.

behaupten, sich

sich durchsetzen, sich wacker schlagen, sich im Sattel halten; (österr.): übertauchen.

Behauptung

Aussage, Beteuerung.

Behausung

Bleibe, Unterkunft, Wohnung.

beheben

abschaffen, beseitigen, in Ordnung bringen.

behelfen, sich

a) sich begnügen, sich helfen. b) zurechtkommen.

behelfsmäßig

notdürftig, provisorisch, vorläufig.

behelligen

bedrängen, belästigen, zusetzen; (bildungsspr. veraltend): inkommodieren.

beherbergen

aufnehmen, unterbringen.

beherrschen

1. dominieren, kontrollieren, Macht ausüben, regieren, unterdrücken.

2. a) in der Gewalt haben, unter Kontrolle haben. b) kennen, meistern, verstehen.

beherrschen, sich

sich bändigen, sich bezähmen, sich in der Gewalt haben, sich zusammennehmen.

Beherrschung

1. Führung, Herrschaft, Kontrolle, Unterdrückung.

2. Bändigung, Besonnenheit, Disziplin; (bildungsspr.): Contenance.

beherzigen

beachten, befolgen, sich zu Herzen nehmen.

beherzt

entschlossen, mutig, unerschrocken, unverzagt; (derb): [mit] Arsch in der Hose.

behindern

aufhalten, beeinträchtigen, hemmen, hinderlich sein; (ugs.): reingrätschen.

Behörde

Amt, Dienststelle, Stelle, Verwaltung.

behüten

a) beschützen, bewachen, decken, schützen, verteidigen; (schweiz.): gaumen. b) absichern, bewahren.

behutsam

rücksichtsvoll, sachte, sanft, schonend, vorsichtig.

beibehalten

aufrechterhalten, behaupten, bewahren, erhalten, festhalten.

beibringen

1. einweisen, lehren, unterrichten, unterweisen, vermitteln, vertraut machen, zeigen.

2. mitteilen, übermitteln, unterrichten.

3. antun, zufügen.

4. beschaffen, herbeibringen.

Beichte

Bekenntnis, Geständnis.

beichten

bekennen, gestehen; (österr., sonst geh.): einbekennen.

beieinander

beisammen, zusammen.

Beifall

1. Jubel, Klatschen; (bildungsspr.): Applaus.

2. Anklang, Echo, Resonanz.

beifällig

anerkennend, bejahend, zustimmend.

beifügen

a) beilegen, mitschicken; (österr.): beischließen. b) anfügen, hinzufügen.

Beihilfe

Förderung, Unterstützung, Zuschuss.

beikommen

a) sich durchsetzen, fertig werden mit; (ugs.): ankönnen. b) bewältigen, lösen; (ugs.): klarkommen.

Beilage

Anlage.

beiläufig

1. am Rande, en passant, nebenbei.

2. etwa, ungefähr.

beilegen

1. beifügen, hinzufügen, mitschicken.

2. beimessen, zuerkennen, zuschreiben.

3. bereinigen, schlichten; (ugs.): einrenken.

Beileid

Anteilnahme, Kondolenz, Mitgefühl.

Beileid aussprechen

kondolieren.

beiliegend

beigefügt; (österr., schweiz.): als Beilage; (Bürow.): als Anlage.

beinahe

fast, nahezu; (ugs.): bald, um ein Haar.

beinhalten

bedeuten, enthalten.

beipflichten

beistimmen, übereinstimmen, zustimmen; (Jargon): liken.

beisammen

beieinander, vereint, zusammen.

beisetzen

beerdigen, begraben; (geh.): bestatten.

Beisetzung

Beerdigung, Begräbnis; (geh.): Bestattung.

Beisl

Gasthaus; (ugs.): Kneipe; (schweiz. ugs.): Beiz.

Beispiel

a) (bildungsspr. veraltend): Exempel. b) Modell, Muster; (bildungsspr.): Paradigma.

beispielhaft

mustergültig, vorbildlich.

beispiellos

einzigartig, ohnegleichen; (emotional): unvergleichlich.

beispringen

a) helfen. b) aushelfen.

beißen

1. kauen.

2. a) schnappen. b) bissig sein.

3. ätzen, brennen.

beißen, sich

nicht harmonieren, nicht zueinanderpassen.

Beistand

Hilfe[stellung], Unterstützung.

beistehen

helfen, zur Seite stehen; (schweiz.): verbeiständen.

beisteuern

beitragen; (ugs.): zubuttern, zusteuern.

beistimmen

beipflichten, zustimmen.

Beitrag

1. Spende, Zahlung.

2. Abhandlung, Arbeit, Artikel, Aufsatz; (EDV): Post, Posting.

beitragen ↑ beisteuern.

beitreten

eintreten, Mitglied werden.

Beitritt

Eintritt, Erwerb der Mitgliedschaft.

Beiwerk

Beigabe, Zugabe, Zutat.

beiwohnen

anwesend sein, teilnehmen; (geh.): zugegen sein.

beizeiten

früh[zeitig], [recht]zeitig; (österr.): zeitgerecht.

bejahen

akzeptieren, billigen, gutheißen; (geh.): affirmieren.

bejahrt

alt; (schweiz.): bestanden; (geh.): betagt.

bekämpfen

a) bekriegen, kämpfen. b) angehen, vorgehen.

bekannt

a) geläufig, weitverbreitet. b) angesehen, bedeutend, namhaft, prominent.

Bekannter, Bekannte

Freund, Freundin.

bekannt geben

bekannt machen, mitteilen, veröffentlichen; (geh.): verkünden.

bekehren

überreden, überzeugen.

bekennen

eingestehen, zugeben.

bekennen, sich

a) einstehen, eintreten. b) sich erklären; (Jargon): sich outen.

Bekenntnis

1. Beichte, [Ein]geständnis; (geh.): Herzensergießung.

2. Konfession.

beklagen

a) betrauern, beweinen. b) bedauern.

beklagen, sich

beanstanden, sich beschweren; (österr. veraltet): beanständen; (abwertend): mäkeln.

beklagenswert

bedauerlich, bedauernswert, elend, erbärmlich, jämmerlich, kläglich.

bekleiden

1. ankleiden, anziehen.

2. einnehmen, innehaben.

beklemmend

bedrückend, deprimierend.

Beklemmung

Angst, Beklommenheit; (geh.): Beklemmnis.

beklommen

bedrückt, ängstlich, bang.

bekloppt

nicht bei Trost, nicht gescheit, bescheuert.

beknien

anflehen, beschwören.

bekommen

1. erhalten; (ugs.): kriegen.

2. a) befallen/ergriffen werden. b) erleiden, sich zuziehen. c) rechnen müssen mit.

bekömmlich

leicht [verdaulich], verträglich.

beköstigen

bewirten, verpflegen.

bekräftigen

a) bestätigen; (geh.): affirmieren. b) bestärken, erhärten.

bekriegen

bekämpfen; (geh.): befehden.

bekümmern

bedrücken, betrüben, zu schaffen machen.

bekümmert

bedrückt, betrübt, gedrückt.

bekunden

a) erkennen lassen, outen, zeigen, zum Ausdruck bringen. b) aussagen, bezeugen.

Belag

1. Auflage, Schicht.

2. Aufstrich, Brotaufstrich.

belagern

a) umzingeln; (bes. Milit.): einkesseln. b) bedrängen, mit Beschlag belegen.

Belang

Bedeutung, Gewicht; (bildungsspr.): Relevanz.

Belange

Angelegenheiten, Interessen.

belangen

a) zur Rechenschaft/Verantwortung ziehen. b) angehen, betreffen.

belanglos

nebensächlich, nicht erwähnenswert, unwesentlich.

belasten

1. a) befrachten, beladen, beschweren. b) beeinträchtigen.

2. a) beanspruchen, strapazieren. b) bedrücken, deprimieren, zu schaffen machen.

3. beschuldigen, zur Last legen.

belästigen

a) behelligen, stören, Umstände machen/bereiten; (bildungsspr. veraltend): inkommodieren. b) aufdringlich werden, bedrängen.

Belastung

1. Beeinträchtigung, Störung.

2. a) Beanspruchung, Inanspruchnahme. b) Kreuz, Last; (geh.): Bürde, Joch.

belaufen, sich

ausmachen, betragen, sich beziffern, ergeben.

beleben

anregen, aufmuntern; (ugs.): aufmöbeln.

beleben, sich

sich füllen, sich bevölkern.

Beleg

a) Bescheinigung, Quittung. b) Nachweis, Quelle; (geh.): Zeugnis.

belegen

1. besetzen, buchen, reservieren.

2. dokumentieren, nachweisen, untermauern.

Belegschaft

Beschäftigtengruppe, Betriebsangehörige, Personal.

belehren

a) lehren, unterweisen. b) aufklären, informieren.

beleibt

dick, füllig, korpulent; (schweiz.): fest; (ugs. scherzh.): gut gepolstert.

beleidigen

kränken, verletzen; (bes. österr.): insultieren; (bildungsspr. veraltend): affrontieren.

beleuchten

a) anstrahlen. b) erhellen.

beliebig

a) allgemein, irgendein…, irgendwelch…, unbestimmt. b) nach Belieben/Gutdünken, wahllos, willkürlich; (bildungsspr.): ad libitum, arbiträr.

beliebt

a) gern gesehen, populär; (geh.): wohl gelitten. b) gängig, üblich.

beliefern

liefern, versorgen.

bellen

anschlagen; (abwertend): kläffen.

belohnen

danken, honorieren, vergelten; (veraltet): belöhnen.

belügen

anlügen, beschwindeln.

belustigen

amüsieren, erheitern; (ugs.): bespaßen.

bemächtigen, sich

a) sich aneignen, in Besitz nehmen; (schweiz.): behändigen; (ugs.): einkassieren. b) erfassen, ergreifen.

bemängeln

beanstanden, ins Visier nehmen, kritisieren, monieren, rügen.

bemerkbar

erkennbar, ersichtlich, spürbar.

bemerken

1. entdecken, erkennen, feststellen, wahrnehmen.

2. äußern, sagen.

bemerkenswert

a) beachtlich, bedeutend, beträchtlich. b) auffallend, eindrucksvoll, imponierend.

Bemerkung

Anmerkung, Randbemerkung; (oft abwertend): Kommentar.

bemessen

abmessen, dosieren, festlegen.

bemühen

heranziehen, hinzuziehen, in Anspruch nehmen, zuziehen.

bemühen, sich

sich anstrengen, sich einsetzen, sich Mühe geben, sich mühen; (österr. ugs.): sich antun, dazuschauen.

benachrichtigen

Bescheid geben/sagen, verständigen, wissen lassen; (schweiz.): avisieren.

benachteiligen

ungerecht behandeln, übergehen, zurücksetzen; (österr. ugs.): bedienen; (schweiz., sonst landsch.): verschupfen.

Benachteiligung

Übervorteilung, Zurücksetzung; (bildungsspr.): Diskriminierung; (salopp): Abzocke.

benehmen, sich

sich betragen, sich verhalten; (österr., sonst veraltet): sich gehaben.

Benehmen

Auftreten, Betragen, Manieren, Verhalten.

beneiden

missgönnen, neiden.

benennen

1. bezeichnen, labeln; (geh.): schimpfen.

2. nominieren, vorschlagen.

benetzen

anfeuchten, befeuchten; (geh.): netzen.

Benjamin

Jüngster, jüngster Sohn, Kleinster; (fam.): Nesthäkchen.

benommen

betäubt, schwindlig, taumelig.

benoten

beurteilen, bewerten, zensieren.

benötigen

brauchen, nötig haben; (geh.): bedürfen.

benutzen

gebrauchen, nutzen, verwenden; (geh.): sich bedienen.

Benutzername

Pseudonym; (EDV): Nickname.

beobachten

1. a) betrachten, mit den Augen verfolgen. b) achten auf, im Auge behalten, observieren, überwachen; (bes. EDV): tracken.

2. bemerken, entdecken, feststellen, registrieren.

3. beachten, befolgen, einhalten.

bequem

1. behaglich, gemütlich, komfortabel.

2. mühelos, ohne Schwierigkeiten, spielend, unproblematisch; (bes. österr.): kommod.

3. schwerfällig, träge; (bildungsspr.): phlegmatisch; (ugs. abwertend): lahm, tranig.

bequemen, sich

sich aufraffen, sich durchringen, sich entschließen.

Bequemlichkeit

1. Annehmlichkeit, Gemütlichkeit, Komfort; (schweiz. ugs.): Flohnerleben; (oft leicht abwertend): Komfortzone.

2. Faulheit, Trägheit.

beraten

einen Rat geben, raten.

beraten, sich

beratschlagen, [sich] bereden, [sich] besprechen, durchsprechen; (geh.): deliberieren; (ugs.): bekakeln.

Berater, Beraterin

Mentor, Mentorin, Ratgeber, Ratgeberin; (Fachspr.): Konsultant, Konsultantin.

berauben

a) ausrauben, bestehlen. b) bringen um, entziehen.

berechnen

1. ausrechnen, errechnen, ermitteln.

2. anrechnen, in Rechnung stellen.

3. kalkulieren, veranschlagen, vorsehen.

berechnend

egoistisch, eigennützig, gewinnsüchtig.

Berechnung

1. Überschlag; (Wirtsch.): Kalkulation.

2. Egoismus, Eigennutz.

berechtigen

befugen, bevollmächtigen, die Befugnis erteilen, ermächtigen.

berechtigt

begreiflich, begründet, nachvollziehbar, verständlich, vertretbar.

Berechtigung

Anrecht, Befugnis, Recht.

bereden, sich

sich auseinandersetzen, sich beraten, beratschlagen, [sich] besprechen, debattieren, diskutieren, durchsprechen.

beredsam ↑ beredt.

beredt

beredsam, mitteilsam, redegewandt; (bildungsspr.): eloquent.

Bereich

a) Areal, Bezirk, Gebiet, Gegend, Region, Terrain, Territorium. b) Abteilung, Branche, Disziplin, Fachgebiet, Ressort, Sektor, Sparte, Zweig.

bereichern, sich

sich aneignen, sich Gewinn verschaffen, profitieren.

bereinigen

ausgleichen, beilegen, beseitigen, ins Reine bringen, klären; (ugs.): ausbügeln, glattbügeln; (bes. südd., österr., schweiz.): richten.

bereit

1. bei der Hand, fertig, gerüstet, parat, verfügbar.

2. entschlossen, geneigt, gewillt.

bereiten

fertig machen, herrichten, zubereiten, zurechtmachen; (Seemannsspr., sonst ugs.): flottmachen; (bes. südd., österr., schweiz.): richten.

bereits

schon.

bereitstellen

anbieten, auftischen, bieten, zur Verfügung stellen.

bereitwillig

anstandslos, gern, kulant, ohne Weiteres, ohne Zögern, ohne zu überlegen, unbesehen.

bereuen

bedauern, leidtun, Reue empfinden.

Berg

1. Anhöhe, Gipfel, Höhe, Hügel.

2. Masse, Stapel, Stoß; (ugs.): Haufen.

bergab

abwärts, talwärts.

bergauf

aufwärts, bergan.

Berge

Gebirge.

bergen

in Sicherheit bringen, retten.

bergig

alpin, gebirgig, hügelig, wellig; (ugs.): buckelig.

Bericht

Darstellung, Dokumentation, Meldung, Mitteilung, Rapport.

berichten

abhandeln, aussagen, bekannt geben, bekannt machen, Bericht erstatten, Bericht geben, beschreiben, briefen, darlegen, darstellen, dokumentieren, erläutern, erzählen, informieren, melden, mitteilen, Mitteilung machen, referieren, sagen, schildern, schreiben, unterrichten, verkünden, verkündigen, verlautbaren, verlauten, veröffentlichen, vorbringen, vortragen, wiedergeben, zutragen; (bildungsspr.): kommunizieren; (ugs.): auspacken; (veraltend): rapportieren.

berichtigen

korrigieren, richtigstellen, verbessern; (schweiz.): korrektionieren.

bersten

aufplatzen, platzen, springen, zerbrechen.

berüchtigt

anrüchig, übel beleumdet, verrufen, zwielichtig.

berücksichtigen

beachten, bedenken, einberechnen, einkalkulieren, in Betracht ziehen.

Beruf

Arbeit, Erwerbstätigkeit, Gewerbe, Handwerk, Tätigkeit; (ugs.): Job; (österr., sonst veraltend): Profession.

1berufen

betrauen, einsetzen, heranziehen, verpflichten.

1berufen, sich

sich beziehen, Bezug nehmen, sich stützen, verweisen.

2berufen

auserwählt, befähigt, begabt, geeignet.

Berufssportler, Berufssportlerin

Professional, Professioneller, Professionelle, Profi.

berufstätig

beschäftigt, erwerbstätig.

Berufung

1. a) Ernennung, Ruf; (Amtsspr.): Bestallung. b) Einberufung, Versammlung.

2. Aufgabe, Auftrag, Bestimmung.

3. Einspruch, Einwand, Widerspruch; (österr. u. schweiz. Rechtsspr., sonst veraltet): Rekurs.

beruhen

fußen, sich gründen, sich stützen, wurzeln, zurückgehen.

beruhigen

besänftigen, beschwichtigen, trösten.

beruhigen, sich

sich abreagieren, sich besänftigen, sich fassen, ruhig werden.

berühmt

bedeutend, gefeiert, namhaft, prominent; (bildungsspr.): renommiert.

berühren

1. anfassen, anfühlen, anrühren; (ugs.): antatschen, begrapschen.

2. anschneiden, ansprechen, erwähnen, streifen, zu sprechen kommen.

3. bewegen, nahegehen, rühren, treffen, zu Herzen gehen.

besagen

bedeuten, heißen, sagen.

besagt

bewusst, fraglich, erwähnt, genannt.

besänftigen

beruhigen, beschwichtigen, trösten.

Besatzung

Crew, Mannschaft, Personal.

besaufen, sich

sich betrinken; (ugs.): sich einen antrinken; (salopp): sich einen ansaufen, sich volllaufen lassen; (scherzh. verhüll.): zu tief ins Glas gucken; (ugs. scherzh.): einen über den Durst trinken.

beschädigen

anschlagen, lädieren, zurichten; (ugs.): ramponieren.

beschädigt

defekt, entzwei, lädiert, schadhaft; (ugs.): kaputt; (Seew., Flugw.): havariert.

Beschädigung

Defekt, Schaden.

beschaffen

beibringen, besorgen, verschaffen; (ugs.): auftreiben.

beschäftigen

1. gefangen nehmen, in Anspruch nehmen, nachgehen, nicht aus dem Kopf gehen.

2. anstellen, einstellen, engagieren, verpflichten; (österr.): aufnehmen.

beschäftigen, sich

1. sich befassen, sich vertiefen, sich widmen, sich zuwenden; (meist abwertend): sich abgeben.

2. sich auseinandersetzen, sich befassen, nachdenken.

Beschäftigung

a) Betätigung, Tätigkeit. b) Arbeit, Arbeitsplatz, Erwerbstätigkeit, Stelle; (ugs.): Job; (österr., sonst veraltend): Profession.

beschämen

blamieren, bloßstellen, in Verlegenheit bringen.

beschatten

beobachten, bespitzeln, bewachen, nachspionieren, observieren, überwachen, verfolgen.

beschaulich

besinnlich, friedlich, gemütlich, idyllisch.

Bescheid

Auskunft, Information, Mitteilung, Nachricht; (ugs.): Info; (EDV): Alert.

1bescheiden, sich

sich begnügen, sich beschränken, sich einschränken, vorliebnehmen.

2bescheiden

1. anspruchslos, genügsam, maßvoll.

2. a) ärmlich, einfach, frugal, karg, kärglich, kümmerlich, schlicht, spartanisch. b) mangelhaft, ungenügend, unzureichend.

3. sehr schlecht; (ugs.): mies; (emotional): miserabel; (ugs. abwertend): lausig.

bescheinigen

beglaubigen, bestätigen, beurkunden, bezeugen, zertifizieren.

Bescheinigung

Beglaubigung, Bestätigung, Urkunde.

beschenken

bescheren, schenken; (österr.): beteilen; (geh.): bedenken.

beschießen

schießen, unter Feuer nehmen; (Milit.): feuern, unter Beschuss nehmen.

beschimpfen

(österr.): beflegeln; (geh.): schmähen; (ugs.): rundmachen; (schweiz. ugs.): wüst sagen; (Jargon): dissen.

Beschimpfung

1. (geh.): Schmähung, Verunglimpfung.

2. Hasspredigt, Schimpfrede.

1beschlagen

anlaufen.

2beschlagen

bewandert, erfahren; (bildungsspr.): versiert.

beschlagnahmen

1. einziehen, sichern, sicherstellen; (bes. Rechtsspr.): konfiszieren.

2. für sich beanspruchen, in Beschlag nehmen, mit Beschlag belegen.

beschleichen

befallen, erfassen, erfüllen, ergreifen, überkommen, überwältigen.

beschleunigen

antreiben, die Schlagzahl erhöhen, vorantreiben, vorwärtstreiben.

beschließen

1. eine Entscheidung treffen, einen Beschluss / einen Entschluss fassen.

2. abschließen, beenden, enden lassen.

Beschluss

Entscheidung, Entschluss, Resolution.

beschmutzen

anschmutzen, beflecken, schmutzig machen; (österr. ugs.): anpatzen; (meist abwertend): besudeln.

beschneiden

1. ausdünnen, auslichten, kappen, kürzen, lichten, stutzen, zurückschneiden.

2. einengen, einschränken, kürzen, schmälern.

beschönigen

bagatellisieren, schönfärben, verharmlosen; (ugs.): frisieren, herunterspielen, runterspielen.

beschränken

begrenzen, beschneiden, einengen, einschränken; (geh.): korsettieren.

beschränken, sich

sich begnügen, vorliebnehmen, zufrieden sein; (geh.): sich bescheiden.

beschränkt

a) begriffsstutzig; (ugs.): dämlich; (bildungsspr. abwertend): stupide. b) kleinlich; (abwertend): engstirnig; (ugs. abwertend): spießig.

beschreiben

1. bekritzeln, vollschreiben.

2. ausführen, ausmalen, darstellen, schildern, veranschaulichen.

Beschreibung

Darstellung, Schilderung, Wiedergabe; (schweiz.): Beschrieb.

beschuldigen

anklagen, anschuldigen, bezichtigen, unterstellen, verantwortlich machen.

Beschuss

Feuer; (Milit. veraltet): Bombardement.

beschützen

behüten, bewahren, decken, in Schutz nehmen.

Beschwerde

Klage.

Beschwerden

Leiden, Schmerzen.

beschweren

a) belasten, bepacken. b) bedrücken, bekümmern, belasten, deprimieren.

beschweren, sich

beanstanden, sich beklagen, monieren, reklamieren; (österr. veraltet): beanständen; (abwertend): mäkeln.

beschwerlich

anstrengend, ermüdend, mühsam, mühselig, sauer, schwer, strapaziös; (bes. südd., schweiz.): streng.

beschwichtigen

begütigen, besänftigen.

beschwindeln

belügen; (ugs.): anflunkern, anschwindeln; (österr. ugs.): am Schmäh halten.

beschwingt

dynamisch, frisch, lebhaft, voller Schwung; (geh.) beflügelt.

beschwipst

angeheitert, angetrunken; (ugs.): angesäuselt, beschickert.

beschwören

1. beeiden, schwören.

2. anflehen, bedrängen, bestürmen, inständig bitten; (ugs.): beknien.

3. behexen; (geh.): bannen.

beseitigen

1. abschaffen, annullieren, aufheben, ausmerzen, entfernen; (bes. Amtsspr.): entsorgen.

2. aus dem Weg räumen, ermorden, töten, umbringen; (salopp): kaltmachen.

besetzen

a) einnehmen, okkupieren. b) in Besitz nehmen.

besetzt

belegt, reserviert, voll; (österr.): komplett.

besichtigen

ansehen, betrachten, mustern; (ugs.): angucken; (bes. südd., österr., schweiz., sonst geh.): anschauen.

besiedeln

1. bevölkern, sich niederlassen.

2. heimisch sein, leben, wachsen.

besiegen

a) bezwingen, gewinnen, schlagen, siegen, triumphieren, überwinden; (schweiz.): bodigen. b) überwinden.

besinnen, sich

1. sich bedenken, nachdenken, überlegen.

2. a) sich entsinnen, sich erinnern. b) sich bewusst werden; (geh.): innewerden.

besinnlich

beschaulich, nachdenklich, versonnen.

Besinnung

1. Bewusstsein, klarer Verstand.

2. Betrachtung, Überlegung; (bildungsspr.): Reflexion.

besinnungslos

bewusstlos, ohnmächtig.

Besitz

a) Besitztum, Eigentum, Vermögen, Habe. b) Anwesen, Grundbesitz, Land; (Wirtsch.): Immobilie.

besitzen

haben, verfügen.

Besitzer, Besitzerin

Eigentümer, Eigentümerin, Inhaber, Inhaberin.

besoffen

betrunken; (ugs.): blau; (salopp): kornblumenblau, sternhagelvoll.

besonder…

auffallend, außergewöhnlich, nicht alltäglich, ungewöhnlich.

Besonderheit

Eigenart, Eigenheit, Eigentümlichkeit, Kennzeichen; (bildungspr.): Spezifik.

besonders

1. extra, für sich [allein], gesondert, getrennt, separat; (geh.): in Sonderheit.

2. a) hauptsächlich, insbesondere, vor allem; (bes. schweiz.): im Speziellen, vorab. b) ausdrücklich, mit Nachdruck. c) ↑ sehr.

besonnen

bedacht, gefasst, gelassen, ruhig, überlegt, umsichtig, vernünftig, vorsichtig; (geh.): mit Bedacht.

besorgen

1. beschaffen; (ugs.): auftreiben.

2. ausführen, durchführen, erledigen, verrichten.

Besorgnis

Befürchtung, Sorge.

besorgt

von Sorge erfüllt.

Besorgung

Gang, Erledigung.

bespitzeln

aushorchen, ausspionieren, observieren, überwachen.

besprechen

1. absprechen, beraten, beratschlagen, bereden, durchsprechen, erörtern; (ugs.): durchkauen.

2. würdigen, kritisieren, rezensieren.

besprechen, sich

sich beraten, sich bereden, beratschlagen, diskutieren.

Besprechung

1. Beratung, Diskussion, Erörterung, Meeting, Sitzung, Verhandlung.

2. Kritik, Würdigung, Rezension.

bespritzen

besprengen, besprühen, bewässern.

bessern

aufbessern, besser machen, verbessern.

bessern, sich

bergauf gehen, besser werden, sich verbessern.

Besserung

Verbesserung; (geh.): Genesung.

Bestand

1. Dauer, Fortbestand.

2. Inventar, vorhandene Menge, Vorrat.

beständig

a) andauernd, dauernd, ständig, unaufhörlich, ununterbrochen. b) gleichbleibend, konstant, unverändert. c) dauerhaft, unempfindlich, widerstandsfähig.

Beständigkeit

Ausdauer, Bestand, Festigkeit, Stabilität, Stetigkeit.

Bestandteil

Element, Glied, Komponente, Teil.

bestärken

1. bekräftigen, ermutigen, unterstützen, zureden.

2. bestätigen, erhärten, festigen.

bestätigen

1. bekräftigen, bescheinigen, für richtig/zutreffend erklären, schriftlich geben, verbürgen.

2. quittieren; (österr.): saldieren.

3. anerkennen, beurkunden.

bestätigen, sich

sich als richtig erweisen, sich als zutreffend herausstellen, sich bewahrheiten, zutreffen.

bestatten

beerdigen, begraben, beisetzen, einäschern; (schweiz., sonst veraltet): kremieren.

Bestattung

Beerdigung, Begräbnis, Beisetzung, Einäscherung.

bestaunen

anstaunen, bewundern.

bestechen

1. korrumpieren; (salopp abwertend): schmieren.

2. ansprechen, beeindrucken, einnehmen, imponieren, zusagen.

bestechlich

käuflich, korrupt.

bestehen

1. a) da sein, existieren, herrschen, vorhanden sein, vorliegen. b) fortdauern, sich halten, von Dauer sein, weiter bestehen.

2. enthalten, gemacht sein, hergestellt sein, zusammengesetzt sein.

3. ablegen, erfolgreich abschließen.

4. beharren, festhalten, nicht abgehen; (ugs.): nicht lockerlassen.

bestehlen

ausnehmen; (ugs. scherzh.): erleichtern.

besteigen

a) aufsitzen, sich in den Sattel schwingen. b) bezwingen, ersteigen. c) hinaufsteigen, hochklettern.

bestellen

1. a) anfordern, beziehen, in Auftrag geben. b) buchen, reservieren lassen, vorbestellen.

2. bitten, herbestellen, kommen lassen, zitieren; (bes. Amtsspr.): einbestellen.

3. ausrichten, mitteilen, überbringen.

4. bestimmen, berufen, einsetzen, ernennen.

5. bebauen, bepflanzen, kultivieren.

bestens

ausgezeichnet, großartig, hervorragend, sehr gut, vortrefflich, vorzüglich; (ugs.): spitze, klasse, super.

Bestie

a) Raubtier, wildes Tier. b) (abwertend): Barbar, Barbarin, Unmensch.

bestimmen

1. a) anordnen, anweisen, befehlen, erlassen, festlegen, festsetzen, verfügen, verhängen, verordnen; (bildungsspr.): diktieren. b) entscheiden; (geh.): gebieten.

2. berufen, ernennen, nominieren, vorsehen.

3. definieren, ermitteln, errechnen, klären.

4. beeinflussen, prägen.

bestimmend

ausschlaggebend, dominant, tonangebend; (bildungsspr.): direktiv.

1bestimmt

1. a) gewiss, speziell. b) eindeutig, genau, klar, deutlich. c) festgelegt, vorgeschrieben.

2. entschieden, energisch, fest, nachdrücklich.

2bestimmt

gewiss, ohne Zweifel, sicher, unweigerlich, zweifelsfrei, zweifelsohne; (ugs.): garantiert.

Bestimmtheit

1. Deutlichkeit, Eindringlichkeit, Entschiedenheit, Entschlossenheit.

2. Gewissheit, Sicherheit.

Bestimmung

1. Anordnung, Anweisung, Richtlinie, Verfügung, Vorschrift.

2. a) Verwendungszweck, Zweck. b) Berufung, Schicksal, Sendung.

bestrafen

einen Denkzettel erteilen, mit jmdm. ins Gericht gehen, strafen.

bestrebt sein

sich anstrengen, sich bemühen, streben.

Bestrebung

Absicht, Bemühung, Plan.

bestreichen

auftragen, schmieren, streichen.

bestreiten

1. ableugnen, abstreiten, anfechten, zurückweisen.

2. a) aufkommen, bezahlen, finanzieren. b) durchführen, gestalten, mitgestalten.

Bestseller

Schlager.

bestürmen

1. anfallen, angreifen, überfallen.

2. bedrängen, beschwören, dränge[l]n, herfallen über, überfallen, zusetzen.

bestürzt

betroffen, entsetzt, erschrocken, fassungslos, schockiert.

Besuch

1. a) Gesellschaft, Kommen, Zusammenkunft, Zusammensein; (geh.): Aufwartung. b) Besichtigung, Teilnahme.

2. Gast, Gäste.

besuchen

a) aufsuchen, besichtigen, einen Besuch machen, hingehen, vorsprechen, zu Besuch kommen/sein; (geh.): seine Aufwartung machen, vorbeikommen, vorbeischauen. b) mitmachen, teilnehmen. c) absolvieren, durchlaufen.

Besucher, Besucherin

a) Besuch, Gast. b) Publikum, Teilnehmer, Teilnehmerin, Zuhörerschaft, Zuschauer, Zuschauerin.

betagt

alt; (schweiz.): bestanden; (geh.): bejahrt, greis.

betätigen

bedienen, handhaben.

betätigen, sich

arbeiten, sich beschäftigen, hantieren, tätig sein, werkeln, wirtschaften; (ugs. scherzhaft): wirken; (landsch., bes. südd.): schaffen.

betäuben

einschläfern; (Med.): anästhesieren.

beteiligen

einbeziehen, teilhaben/teilnehmen lassen; (bes. Musik): featuren.

beteiligen, sich

sich anschließen, mitmachen, teilnehmen, sich zugesellen.

beten

ein Gebet sprechen, Gott anrufen.

beteuern

geloben, versichern.

betonen

1. den Ton legen auf; (Sprachw.): akzentuieren.

2. herausstellen, hervorheben, unterstreichen.

betören

begeistern, bezaubern, faszinieren, fesseln, verzaubern.

betrachten

1. anschauen, besichtigen, mit Blicken / mit den Augen verfolgen, mustern; (geh.): in Augenschein nehmen; (ugs.): angucken.

2. ansehen als, erachten, halten für.

3. a) bewerten, einschätzen, halten für. b) beleuchten, durchleuchten, ergründen, erforschen, untersuchen.

beträchtlich

ansehnlich, beachtlich, bedeutend, erheblich, gehörig, stattlich, üppig, wesentlich.

Betrachtung

1. Anschauung, Beobachtung.

2. Überlegung, Untersuchung.

Betrag

Posten, Summe; (Wirtsch.): Kapitalsumme.

betragen

ausmachen, sich belaufen, sich beziffern.

betragen, sich

sich aufführen, sich benehmen, sich gebärden, sich geben, sich verhalten.

Betragen

Auftreten, Benehmen, Manieren, Verhalten.

betrauen

beauftragen, übertragen.

betreffen

1. anbelangen, angehen, sich beziehen, sich drehen um, sich handeln um.

2. zustoßen; (geh.): widerfahren.

3. bestürzen, mitnehmen, [tief] treffen.

betreiben

1. antreiben, beschleunigen, vorantreiben.

2. ausüben, sich befassen, nachgehen, praktizieren.

3. führen, leiten, unterhalten, vorstehen.

1betreten

a) eintreten, hereinkommen. b) begehen.

2betreten

betroffen, kleinlaut, verschämt.

betreuen

a) bemuttern, coachen, sich kümmern, umsorgen, versorgen. b) sich befassen, erledigen, leiten; (ugs.): managen.

Betreuung

Pflege, Sorge, Versorgung; (bes. Sport): Coaching.

Betrieb

1. a) Firma, Geschäft, Unternehmen, Werk. b) Belegschaft, Personal.

2. Betriebsamkeit, Geschäftigkeit, Hektik, Trubel, Wirbel.

betriebsam

aktiv, geschäftig, rührig, tätig; (ugs.): busy; (südd., schweiz. ugs.): schaffig.

betrinken, sich

(ugs.): sich besaufen, sich einen antrinken, [ein Glas] zu viel trinken; (salopp): sich volllaufen lassen; (scherzh. verhüll.): zu tief ins Glas gucken/schauen; (ugs. scherzh.): einen über den Durst trinken.

betroffen

berührt, bestürzt, betreten, fassungslos.

betrüben

bekümmern, deprimieren, Kummer bereiten/machen, traurig machen/stimmen.

betrüblich

bedauerlich, schade.

Betrug

Täuschung, Übervorteilung; (ugs.): Schummel; (ugs. abwertend): Schwindel.

betrügen

a) hintergehen, täuschen, übervorteilen; (österr.): betakeln; (ugs.): mauscheln, übers Ohr hauen, verschaukeln; (salopp): anschmieren. b) die Ehe brechen, Ehebruch begehen, einen Seitensprung machen, untreu sein; (ugs.): fremdgehen; (ugs. scherzh.): hörnen. c) bringen um, prellen.

Betrüger, Betrügerin

(abwertend): Gauner, Gaunerin, Schwindler, Schwindlerin.

betrunken

(geh.): berauscht; (ugs.): blau; (salopp): besoffen, sternhagelvoll.

Bett

Lagerstätte; (geh.): Liegestatt, Schlafstatt; (ugs.): Federn, Kiste; (salopp): Falle.

betteln

1. anbetteln; (ugs.): schnorren.

2. bitten; (geh.): flehen; (geh. veraltend): heischen; (bes. nordd.): prachern; (bayr., österr. mundartl.): benzen.

betucht

begütert, bemittelt, vermögend, wohlhabend; (österr. veraltend): situiert; (schweiz.): hablich.

beugen

1. anwinkeln, biegen, krümmen, neigen.

2. bezwingen, brechen, unterwerfen; (ugs.): erledigen, fertigmachen.

3. verfälschen; (bildungsspr.): manipulieren; (abwertend): biegen.

beugen, sich

1. sich bücken, sich krümmen, sich neigen, sich vorbeugen.

2. sich dreinschicken, sich fügen, klein beigeben.

Beule

1. Schwellung; (ugs.): Horn; (österr. ugs.): Dippel, Tippel; (Med.): Geschwulst.

2. (landsch.): Delle.

beunruhigen

alarmieren, aufregen, besorgt machen/stimmen, unruhig machen/stimmen.

beunruhigen, sich

in Unruhe sein, sich sorgen, unruhig sein.

beurlauben

a) freigeben, Urlaub geben/gewähren; b) freistellen, suspendieren.

beurteilen

begutachten, bewerten, einschätzen, urteilen; (oft Amtsspr.): befinden.

Beute

Diebesgut, Raub; (Jargon): heiße Ware.

bevölkern

1. a) besiedeln, bewohnen. b) beleben.

2. ansässig werden, ansiedeln.

bevölkern, sich

sich füllen, voll werden.

Bevölkerung

Allgemeinheit, Einwohnerschaft, Öffentlichkeit, Volk.

bevollmächtigen

befugen, ermächtigen, Vollmacht erteilen.

Bevollmächtigter, Bevollmächtigte

Sachwalter, Sachwalterin, Vertreter, Vertreterin.

bevor

ehe, bis.

bevormunden

vorschreiben; (abwertend): gängeln.

bevorstehen

drohen, im Anzug sein, in der Luft liegen; (österr.): heranstehen; (ugs.): ins Haus stehen.

bevorzugen

a) vorziehen. b) begünstigen, vorziehen; (oft abwertend): hätscheln.

bewachen

beaufsichtigen, Posten stehen, überwachen, wachen.

bewahren

1. behüten, beschützen, retten, schützen.

2. aufbewahren, aufheben, verwahren; (schweiz., sonst veraltend): versorgen.

3. aufrechterhalten, beibehalten, erhalten, konservieren; (schweiz.): gaumen; (geh.): wahren.

bewähren, sich

sich als brauchbar/geeignet erweisen, sich behaupten.

Bewährungsprobe

Elchtest, Feuerprobe, Feuertaufe.

bewältigen

fertig werden, in den Griff bekommen, meistern, schaffen; (schweiz.): bodigen; (Papierdt.): bewerkstelligen; (ugs.): auf die Reihe kriegen, hinkriegen, packen, schmeißen; (Jargon): wuppen.

bewandert

beschlagen, erfahren, firm, sattelfest; (bildungsspr.): versiert.

1bewegen

1. a) rühren; (geh.): regen. b) anregen, in die Wege leiten, in Gang bringen; (bildungsspr.): initiieren.

2. a) berühren, ergreifen, nahegehen, rühren. b) beschäftigen, ergreifen, gefangen nehmen.

1bewegen, sich

a) sich regen, sich rühren, seine Lage verändern. b) gehen; (geh.): sich fortbegeben. c) sich benehmen, sich verhalten.

2bewegen

anregen, ermuntern, veranlassen.

Beweggrund

Grund; (bildungsspr.): Motiv.

beweglich

1. biegsam, flexibel.

2. gewandt, wendig; (geh.): regsam; (bildungsspr.): agil.

Bewegung

1. Ergriffenheit, Erschütterung, Rührung, Teilnahme; (geh.): Regung.

2. a) Bestrebungen, Initiative. b) Bürgerinitiative, Gruppe, Interessengemeinschaft, Organisation, Vereinigung.

Beweis

1. Ausweis, Nachweis; (Rechtsspr.): Beweismaterial.

PHR ein handfester, schlagender, schlüssiger, sprechender, untrüglicher, unwiderlegbarer Beweis; einen Beweis antreten, entkräften, erbringen, führen, liefern.

ZUS Gegenbeweis, Gottesbeweis, Wahrheitsbeweis.

2. Ausdruck, Zeichen; (geh.): Zeugnis.

beweisen

1. belegen, nachweisen; (bildungsspr.): dokumentieren.

2. bekunden, erkennen lassen, zeigen.

bewerben, sich

sich bemühen, kandidieren, konkurrieren, sich zur Verfügung stellen.

bewerkstelligen

arrangieren, bewältigen, durchführen, erledigen, meistern, schaffen, zustande/zuwege bringen; (schweiz.): bodigen; (ugs.): hinbekommen, hinkriegen.

bewerten

beurteilen, einschätzen, ranken, urteilen, zensieren; (Sport): punkten; (Wirtsch.): raten.

Bewertung

1. Beurteilung, Einschätzung, Notengebung, Zensierung; (bildungsspr.): Evaluation, Evaluierung; (Amtsspr.): Benotung.

2. Gesamtwertung, Gutachten, Ranking; (Wirtsch., Bankw.): Risikogewichtung; (Wirtsch., Psychol., Soziol.): Rating.

bewilligen

genehmigen, gewähren, zubilligen, zugestehen; (schweiz.): zusprechen; (ugs.): absegnen.

bewirken

auslösen, bedingen, verursachen, zur Folge haben.

Bewirtung

Bedienung, Service.

bewohnen

leben, wohnen; (Amtsspr.): wohnhaft sein.

Bewohner, Bewohnerin

Einwohner, Einwohnerin.

bewölken, sich

sich bedecken, sich beziehen, sich eintrüben.

Bewölkung

1. Eintrübung.

2. Gewölk, Wolken, Wolkendecke.

bewundern

bestaunen, Bewunderung entgegenbringen.

Bewunderung

Anerkennung, Hochachtung.

bewusst

1. absichtlich, vorsätzlich, willkürlich; (geh.): mit Bedacht.

2. [bereits] erwähnt/genannt, betreffend; (Papierdt.): besagt.

bewusstlos

besinnungslos, ohnmächtig; (ugs.): weggetreten.

Bewusstsein

1. a) Gewissheit, Wissen. b) Überzeugung.

2. Besinnung, Sinne.

bezahlen

1. a) vergüten; (ugs.): zahlen. b) entlohnen, honorieren; (schweiz.): entlöhnen.

2. ausgeben, zahlen; (ugs.): blechen, hinblättern; (bes. Amtsspr.): entrichten.

3. auszahlen, erstatten; (geh.): begleichen; (bes. Amtsspr.): vergüten.

Bezahlung

1. Bezahlvorgang, Erstattung, Zahlung; (geh.): Begleichung; (bes. Amtsspr.): Vergütung.

2. Entgelt, Gehalt, Honorar, Lohn; (bes. schweiz., auch südd., österr., sonst veraltet): Salär.

bezähmen

bändigen, beherrschen, im Zaum halten, zügeln.

bezaubern

bestricken, entzücken, hinreißen; (geh.): berücken, betören; (ugs.): bezirzen; (veraltet): charmieren.

bezaubernd

charmant, entzückend, hinreißend, zauberhaft; (geh.): betörend.

bezeichnen

1. a) kennzeichnen, markieren; (österr. veraltet): märken. b) angeben, beschreiben.

2. [be]nennen, Benennung sein.

3. ausgeben, charakterisieren, hinstellen.

Bezeichnung

1. Kennzeichnung, Markierung.

2. Ausdruck, Benennung, Wort.

bezeugen

beglaubigen, bekräftigen, bestätigen.

bezichtigen

anklagen, beschuldigen; (geh.): anschuldigen.

beziehen

1. bespannen, überziehen; (bayr., österr.): tapezieren.

2. einziehen.

3. erhalten, geliefert bekommen; (ugs.): kriegen.

4. a) betreffen. b) in Beziehung setzen, in Zusammenhang bringen, verknüpfen.

beziehen, sich

1. ↑ bewölken, sich.

2. sich berufen, sich stützen, verweisen.

Beziehung

1. a) Kontakt, Umgang, Verbindung. b) Liebesverhältnis; (ugs.): Beziehungskiste, Verhältnis.

2. Bezug, Verbindung, Zusammenhang.

Beziehungen

Kontakte, Verbindungen; (ugs. scherzh.): Vitamin B.

beziehungsweise

1. genauer gesagt, oder [vielmehr].

2. im anderen Fall; (bildungsspr.): respektive.

beziffern

1. nummerieren.

2. ansetzen, schätzen; (ugs.): taxieren.

beziffern, sich

ausmachen, sich belaufen, betragen.

Bezirk

Bereich, Distrikt, Gebiet, Raum, Region; (österr.): Sprengel.

Bezug

1. Überzug; (schweiz.): Anzug.

2. ↑ Beziehung (2).

Bezüge

Einkommen, Einkünfte, Gehalt; (bes. schweiz., auch südd., österr., sonst veraltet): Salär.

bezüglich

in Bezug auf, was … anbelangt/betrifft; (österr., schweiz., sonst veraltet): punkto; (Papierdt.): hinsichtlich.

Bezug nehmen ↑ beziehen, sich (2).

Bezug nehmend

(Amtsspr., Kaufmannsspr): mit/unter Bezug.

bezwecken

abzielen, beabsichtigen, zum Ziel haben.

bezweifeln

anzweifeln, infrage stellen, zweifeln.

bezwingen

1. besiegen, überwinden; (schweiz.): bodigen.

2. bewältigen, fertig werden mit, meistern.

Bibel

Buch der Bücher, [Heilige] Schrift, Wort Gottes.

Bibliografie

Bücherverzeichnis, Literaturangaben, Schriftenverzeichnis.

Bibliothek

Bücherei.

bieder

1. anständig, redlich; (geh.): lauter; (veraltend): rechtschaffen, wacker.

2. einfältig, naiv.

3. hausbacken, langweilig, reizlos.

biegen

1. beugen, krümmen, krumm machen, neigen.

2. abbiegen, einbiegen.

biegen, sich

sich beugen, sich krümmen.

biegsam

beweglich, elastisch, flexibel, gelenkig, geschmeidig.

Biegung

Krümmung, Kurve, Windung; (schweiz.): Rank.

Bier

(ugs.): kühles Blondes; (fam.): Bierchen; (scherzh.): Gerstensaft.

bieten

1. anbieten, bereitstellen; (bes. Kaufmannsspr.): offerieren.

2. a) hinhalten; (geh.): darreichen; (oftgeh.): reichen. b) geben, gewähren.

3. zeigen; (geh.): darbieten.

4. offenbar/sichtbar werden lassen.

bieten, sich

1. sich anbieten, sich ergeben.

2. sich zeigen; (geh.): sich darbieten.

Bilanz

a) (Buchf.): Kontoabschluss; (Wirtsch., Kaufmannsspr.): [Jahres]abschluss. b) [End]ergebnis, Fazit; (bildungsspr.): Resultat.

Bild

1. a) Darstellung, Gemälde, Zeichnung. b) Aufnahme, Foto, Fotografie, Selfie. c) Abbild, Spiegelbild.

2. Anblick, Ansicht; (EDV): Thumbnail.

3. Eindruck, Vorstellung.

bilden

1. a) formen, hervorbringen, machen. b) formen, gestalten, modellieren.

2. a) formen, herstellen. b) gründen, ins Leben rufen, schaffen. c) verschaffen.

3. entstehen lassen, hervorbringen.

4. ausmachen, darstellen, sein.

5. ausbilden, entwickeln, erziehen.

bilden, sich

entstehen, sich entwickeln, sich herausbilden.

bildlich

anschaulich, sinnbildlich, übertragen; (geh.): sinnbildhaft; (bild. Kunst, Dichtk.): allegorisch.

Bildnis

Bild, Porträt, Selfie.

Bildschirm

(ugs.): Mattscheibe; (ugs., oft abwertend): Röhre; (EDV): Screen; (Ferns.): Monitor.

Bildung

1. a) Ausbildung, Erziehung, Schulung. b) Allgemeinwissen, Kenntnisse, Wissen; (geh.): Gelehrsamkeit.

PHR höhere, humanistische, künstlerische, umfassende, wissenschaftliche Bildung.

ZÜS Allgemeinbildung, Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Grundbildung, Schulbildung.

2. Gründung.

3. Entstehung, Entwicklung.

Billett

a) Fahrkarte, Fahrschein, Karte, Ticket. b) Eintrittskarte, Karte, Ticket.

billig

1. erschwinglich, günstig, herabgesetzt, preiswert; (ugs.): halb geschenkt, spottbillig.

2. a) minderwertig, schlecht, wertlos. b) abgegriffen, abgeschmackt, banal; (bildungsspr.): trivial.

3. angemessen, berechtigt, gerecht, gerechtfertigt.

billigen

akzeptieren, anerkennen, genehmigen, gutheißen, zubilligen, zustimmen; (bildungsspr.): legitimieren, tolerieren; (ugs.): absegnen.

Billigung

Anerkennung, Gutheißen, Zustimmung; (ugs.): Absegnung.

bimmeln

klingeln; (südd., österr., schweiz., sonst geh.): läuten; (landsch.): schellen.

binden

1. zusammenbinden; (geh.): winden.

2. a) fesseln. b) verpflichten; (ugs.): festnageln.

3. befestigen, festbinden, festmachen.

4. knüpfen, schlingen, umbinden.

5. a) andicken, eindicken, sämig machen; (Kochk.): legieren. b) einbinden, zusammenhalten; (Buchw.): broschieren.

binden, sich

eine Beziehung eingehen, heiraten, sich verpartnern.

bindend

endgültig, verbindlich; (bildungsspr.): definitiv.

Bindung

Beziehung, [innere] Verbundenheit, Verbindung.

binnen

im Laufe von, innerhalb; (schweiz.): innert.

Biografie

Laufbahn, Leben, Lebensgeschichte, Lebenslauf, Werdegang; (bildungsspr.): Vita; (dichter.): Lebensreise.

bis auf

a) einschließlich. b) ausgenommen, außer; (schweiz.): bis an.

bisher

bis jetzt, bis heute; (schweiz.): bis anhin; (landsch.): bislang.

Bissen

Brocken, Stück, Stückchen; (ugs.): Happen.

bissig

boshaft, spitz, spöttisch, verletzend; (ugs.): giftig; (südd.): raß.

bisweilen

ab und zu, gelegentlich, hin und wieder, manchmal, mitunter.

Bitte

Anliegen, Aufforderung, Wunsch; (ugs. scherzh.): Attentat; (österr., sonst Papierdt. veraltend): Ansuchen.

PHR eine dringende, flehentliche, herzliche, höfliche, inständige, schüchterne Bitte; eine Bitte abschlagen, erfüllen, erhören, gewähren, vorbringen.

bitten

1. drängen, beschwören, betteln; (geh.): sich ausbitten, [sich] erbitten, ersuchen; (ugs.): angehen; (österr., sonst Papierdt. veraltend): ansuchen.

2. sich einsetzen; (geh.): Fürsprache einlegen.

3. auffordern, einladen, herbitten, hereinbitten; (geh.): bemühen.

bitter

1. herb, streng; (bayr., österr. ugs.): hantig.

2. schlimm, schmerzlich, schwer, traurig.

PHR ein bitteres Schicksal; eine bittere Enttäuschung, Erfahrung, Niederlage, Notwendigkeit; die bittere Wahrheit; bittere Gefühle, Stunden; bittere Tränen weinen; bittere Reue empfinden; bis zum bitteren Ende.

3. a) verbittert, voll Bitterkeit. b) beißend, scharf.

4. groß, schwer, stark.

Bittschrift

Bittgesuch, Bittschreiben, Eingabe, Gesuch.

bizarr

absonderlich, eigenwillig, grotesk, merkwürdig, seltsam, sonderbar, ungewöhnlich, wunderlich.

blähen, sich

1. sich aufbauschen, sich aufblähen, sich bauschen.

2. sich in Szene setzen, sich wichtigtun; (abwertend): sich aufblähen, [sich] großtun; (ugs. abwertend): sich aufspielen.

blamabel

beschämend, peinlich; (schweiz.): bemühend.

Blamage

Beschämung, Bloßstellung, Kompromittierung, Schande; (geh. emotional): Schmach.

blamieren

beschämen, bloßstellen, kompromittieren, lächerlich machen, zum Gespött machen.

blank

1. a) glänzend, glatt, poliert; (ugs. emotional verstärkend): blitzblank. b) abgescheuert, abgewetzt, speckig.

2. bloß, entblößt, frei, nackt, unbedeckt.

3. bankrott, zahlungsunfähig; (ugs.): abgebrannt; (österr., schweiz. ugs.): stier; (ugs. scherzh.): pleite.

4. offenkundig, rein, schlicht; (geh.): bar; (ugs.): pur.

Blank

Abstand, Leerschritt, Zwischenraum; (Druckw.): Spatium.

blasen

1. a) atmen, hauchen; (ugs.): pusten. b) (ugs.): pusten, wegblasen, wegpusten.

2. a) spielen. b) schmettern, spielen.

3. brausen, fegen, rauschen, sausen, stürmen, tosen, wehen.

blasiert

herablassend, hochmütig, überheblich; (abwertend): arrogant; (ugs. abwertend): hochnäsig.

blass

1. a) blässlich, bleich, blutleer, fahl, farblos, kalkig; (ugs.): käsig. b) hell, matt, zart. c) gedämpft, fahl, mild, schwach.

2. entfernt, gering, leise, schwach.

3. farblos, langweilig, nichtssagend.

Blatt

1. a) Bogen, Stück Papier, Zettel. b) Bogen, Seite.

2. Zeitschrift, Zeitung; (salopp abwertend): Käseblatt.

blättern

1. durchblättern, herumblättern, umblättern, umdrehen.

2. abblättern, abfallen.

3. geben, hingeben; (ugs.): hinblättern.

blau

betrunken; (salopp): besoffen, [sternhagel]voll.

blauäugig

arglos, naiv, treuherzig, weltfremd.

Blaubeere

Heidelbeere; (nordd.): Bickbeere; (südd., österr.): Schwarzbeere.

blaumachen

(ugs. scherzh.): krankfeiern.

Blech ↑ Blödsinn.

blechen

zahlen; (österr., auch bayr.): brandeln; (ugs.): bluten, in die Tasche greifen müssen.

Bleibe

Quartier, Unterkunft, Urlaubsdomizil; (österr.): Unterstand; (Amtsspr.): Obdach.

bleiben

1. a) verharren; (geh.): verbleiben, verweilen. b) übrig bleiben, übrig sein.

2. beharren, beibehalten, festhalten, nicht aufgeben.

bleibend

beständig, dauerhaft; (bildungsspr.): remanent.

bleich

blass, fahl; (emotional verstärkend): kreidebleich.

1bleichen

aufhellen, heller machen.

2bleichen

ausbleichen, verbleichen, verschießen; (österr., schweiz., südd.): abschießen.

bleiern

drückend, schwer.

blenden

1. a) behexen, bestricken, bezaubern, faszinieren, fesseln, hinreißen, verzaubern; (geh.): berücken, betören. b) bluffen, täuschen.

2. blind machen.

blendend

ausgezeichnet, bestens, hervorragend, prächtig, vorzüglich.

Blick

Ausblick, [Aus]sicht, Panorama, Rundblick.

PHR ein einmaliger, herrlicher, schöner Blick.

ZUS Fernblick, Panoramablick.

blicken

a) sehen; (ugs.): gucken; (bes. südd., österr., schweiz.): schauen. b) dreinblicken, dreinschauen, dreinsehen.

Blickfeld

Gesichtsfeld, Gesichtskreis.

blind

1. erblindet.

2. a) hemmungslos, maßlos, zügellos. b) blindlings, kritiklos.

3. angelaufen, beschlagen, stumpf.

blinken

blitzen, funkeln, glänzen, glitzern.

Blinker

(bes. schweiz.): Richtungsanzeiger; (Kfz-T.): Blinkleuchte.

blinzeln

zwinkern.

blitzen

funkeln, glänzen, glitzern, leuchten.

Block

1. Brocken, Klotz.

2. Gebäudeblock, Häuserblock, Wohnblock.

Blockade

Abriegelung, Sperre.

blockieren

1. abriegeln, absperren, sperren.

2. a) versperren. b) unterbinden, unterbrechen.

3. aufhalten, hemmen, ins Stocken bringen.

blöd

1. albern; (ugs.): dumm; (abwertend): töricht; (ugs. abwertend): idiotisch.

2. ärgerlich, fatal; (schweiz.): ungefreut; (ugs.): doof, dumm; (salopp): bescheuert.

Blödsinn

Unsinn; (ugs. abwertend): Blech, Kohl, Mist; (ugs., oft abwertend): dummes Zeug; (salopp abwertend): Quatsch.

1bloß

1. entblößt, frei, nackt.

2. blank, rein.

2bloß

lediglich, nur.

Blöße

Nacktheit; (bildungsspr): Nudität.

bloßstellen

blamieren, kompromittieren, lächerlich/unmöglich machen.

Bluff

Täuschung, Trick; (bildungsspr.): Finte; (ugs. abwertend): Schwindel.

bluffen

irreführen, [vor]täuschen; (geh.): narren; (ugs., bes. Sport Jargon): tricksen.

blühen

1. aufgeblüht sein, in Blüte sein/stehen.

2. boomen, einen Aufschwung erleben, florieren, gedeihen; (ugs.): brummen.

3. bevorstehen; (geh.): widerfahren.

Blume

a) Bukett, Duft. b) Bierschaum, Schaum.

Blüte

Aufschwung, Blütezeit, Boom.

bluten

zahlen; (österr., auch bayr.): brandeln; (ugs.): blechen.

Blutung

Monatsblutung, Periode, Regel[blutung]; (Med.): Menses, Menstruation; (ugs. verhüll.): Tage.

Bö

Windstoß.

bockig

aufsässig, störrisch, trotzig; (bildungsspr.): renitent; (ugs.): bockbeinig, dickköpfig.

Boden

1. Acker[land], Erde, Land; (geh.): Scholle.

2. Fußboden.

3. (schweiz.): Estrich, Dachboden, Speicher.

bodenlos

a) sehr tief; (emotional): abgrundtief. b) haarsträubend, unglaublich; (oft emotional übertreibend): unerhört, ungeheuer.

bodenständig

alteingesessen, einheimisch.

Böe ↑ Bö.

Bogen

1. Biegung, Krümmung, Kurve.

2. Blatt, Stück Papier.

Bohle

Balken, Brett, Planke.

bohren

[be]drängen, zusetzen; (ugs.): drängeln, keine Ruhe geben, quengeln.

Bollwerk

1. Befestigung, Festung.

2. Kai, Landeplatz.

bolzen

schießen; (ugs.): kicken; (bes. Fußball): treten.

bombardieren

1. beschießen; (Milit.): unter Beschuss nehmen.

2. bedrängen, überfallen, überhäufen, überschütten.

bombastisch

pompös, überladen; (abwertend): schwülstig; (ugs. abwertend): hochgestochen.

bombig

ausgezeichnet, brillant, großartig, hervorragend, vorzüglich.

Bon

1. Coupon, Gutschein, Wertmarke.

2. Kassenzettel, Quittung.

Bonmot

geistreiche Äußerung/Bemerkung, witziger Ausspruch; (bildungsspr.): Aperçu.

Bonus

a) Ermäßigung, Gutschrift, Rabatt, Vergütung. b) Plus[punkt], Vorteil, Vorsprung.

Boom

Aufschwung; (Wirtsch.): Hausse, Hochkonjunktur.

Boot

Barke, Kahn; (österr.): Zille; (dichter.): Nachen.

Bord

Brett.

Bordell

Eros-Center, Freudenhaus; (salopp, oft abwertend): Puff; (verhüll.): Etablissement.

Bordüre

Blende, Borte; (Mode): Besatz.

borgen

1. aushelfen, auslegen, ausleihen; (salopp): pumpen.

2. entleihen, leihen; (ugs.): anpumpen.

Borke

1. Rinde.

2. Grind, Kruste, Schorf.

borniert

(abwertend): engstirnig, kleingeistig.

Börse

Geldbeutel, Portemonnaie; (geh.): Geldbörse.

borstig

a) behaart, stachelig, struppig. b) kratzig, rau, stoppelig, zottig. c) barsch, brüsk; (abwertend): grob.

bösartig

1. boshaft, heimtückisch, hinterhältig; (österr., schweiz. bildungsspr.): perfid; (abwertend): infam.

2. gefährlich, lebensbedrohlich; (Med.): maligne.

Böschung

Abhang, Gefälle, Hang; (schweiz.): Stutz.

böse

1. a) garstig, gemein, niederträchtig, schlecht. b) schlecht, schlimm, unangenehm, ungut; (schweiz.): ungefreut; (geh.): übel; (emotional): fürchterlich.

2. ärgerlich, erbost, wütend, zornig; (geh.): ungehalten; (ugs.): sauer.

3. unartig, ungezogen.

4. entzündet, schlimm, vereitert, verletzt, wund.

boshaft

a) ↑ bösartig (1). b) ätzend, beißend, spöttisch; (bildungsspr.): sarkastisch.

Boss, Bossin

1. Chef, Chefin, Direktor, Direktorin, Leiter, Leiterin, Vorgesetzter, Vorgesetzte; (geh.): Lenker, Lenkerin.

2. [Banden]führer, [Banden]führerin, Chef, Chefin; (ugs.): King; (oft abwertend): Anführer, Anführerin.

Bote, Botin

Kurier, Kurierin, Überbringer, Überbringerin.

Botschaft

a) Mitteilung, Nachricht; (geh. veraltend): Kunde.

PHR eine freudige, frohe, geheime, schlimme, traurige, willkommene Botschaft; eine Botschaft entgegennehmen, erhalten, hinterlassen, verkünden.

ZUS Freudenbotschaft, Friedensbotschaft, Hiobsbotschaft, Schreckensbotschaft, Unglücksbotschaft.

b) Bulletin, Erklärung, Grußadresse, Stellungnahme; (schweiz.): Vernehmlassung.

Bottich

Kübel, Trog, Wanne; (südd., österr.): Schaff; (schweiz., sonst landsch.): Stande, Zuber.

Bouillon

Fleischbrühe, klare Suppe; (Kochk.): Consommé.

Bourgeoisie

[Groß]bürgertum, Mittelstand.

Boutique

Modegeschäft, Modeladen.

Box

1. Behälter, Karton, Schachtel.

2. Lautsprecher[box].

3. a) Einzelbox, Stand[platz]. b) [Stell]platz.

boxen

1. einen Boxkampf/Faustkampf austragen, fighten.

2. mit den Fäusten kämpfen, mit der Faust schlagen, stoßen.

boxen, sich

sich prügeln; (ugs.): sich kloppen.

boykottieren

a) abriegeln, mit Boykott belegen, sperren. b) blockieren, Widerstand leisten.

Branche

Bereich, Geschäftszweig, Sektor, Sparte, Wirtschaftszweig.

Brand

Feuer; (geh.): Feuersbrunst.

brandmarken

ächten, anprangern, verdammen.

braten

(ugs.): brutzeln, rösten.

Brauch

Brauchtum, [feste] Gewohnheit, Sitte, Tradition, Überlieferung, Usus; (geh.): Gepflogenheit.

brauchbar

geeignet, praktikabel, tauglich, verwendbar, verwertbar.

brauchen

1. benötigen, nötig haben; (geh.): bedürfen.

2. benutzen, gebrauchen, nutzen, verwenden.

Brause

1. (ugs.): Limo; (fam.): Kindersekt.

2. Dusche.

brausen

1. rauschen, sausen, tosen.

2. duschen.

3. fegen, sausen; (ugs.): rasen.

brav

1. artig, folgsam, gehorsam.

2. a) aufrecht, ordentlich, redlich; (schweiz.): währschaft. b) bieder, hausbacken, langweilig.

bravo

recht so, Respekt; (ugs.): spitze, klasse.

Bravour

Brillanz, Meisterschaft.

brechen

1. aufbrechen, brechen, durchbrechen, zerbrechen.

2. entzweigehen, in die Brüche gehen, zerbrechen.

3. überwinden.

4. abbrechen, aufgeben; (geh.): aufkünd[ig]en.

5. [sich] erbrechen, sich übergeben; (ugs.): kotzen; (südd., österr.): speiben.

Brei

Mus, Schleim; (Kochk.): Püree.

breit

1. ausgedehnt, weit, weitläufig.

2. a) ausführlich, weitschweifig; (bildungsspr.): bis ins Detail. b) reich, umfassend.

3. allgemein, weit.

Breiten

Gegend, Region, Zone.

breitmachen, sich

a) mit Beschlag belegen; (ugs. scherzh.): sich dick machen. b) um sich greifen, sich verbreiten. c) (schweiz.): sich einhausen; (ugs.): sich häuslich einrichten/niederlassen.

breitschlagen

erweichen, überreden, umstimmen; (ugs.): rumbekommen.

bremsen

1. a) das Tempo drosseln/verringern; (ugs.): auf die Bremse treten. b) abdrosseln, verlangsamen.

2. drosseln, einschränken, verlangsamen, zurückhalten.

brennen

1. flackern, glimmen, glühen, lodern.

2. an[geschaltet] sein, eingeschaltet sein, leuchten.

3. einbrennen, sengen.

4. sich brühen, verbrennen, verbrühen.

5. ätzen, beißen, schmerzen, stechen.

6. kopieren, überspielen, übertragen.

brenzlig

a) angebrannt, angesengt, verbrannt. b) bedenklich, gefährlich, heikel.

Brett

Bohle, Diele, Latte, Leiste, Planke.

Brief

Mitteilung, Nachricht, Schreiben, Zeilen; (geh.): Botschaft.

Brieftasche

Geldbeutel, Portemonnaie.

brillant

ausgezeichnet, glänzend, hervorragend.

brillieren

bestechen, glänzen, sich hervortun.

bringen

1. a) befördern, schaffen, tragen, transportieren; (Amtsspr.): verbringen, zustellen. b) abliefern, übergeben, übermitteln, zuschicken; (Amtsspr.): zustellen.

2. begleiten, führen, mitgehen.

3. a) ausstrahlen, senden, übertragen, veröffentlichen, zeigen. b) darstellen, vortragen.

4. a) einbringen, erbringen; (ugs.): abwerfen. b) bereiten, verursachen.

5. fertigbringen, schaffen; (ugs.): hinkriegen.

brisant

heikel, kritisch; (ugs.): heiß.

Brise

[leichter] Wind, Lüftchen, Lufthauch, Luftstrom.

bröckelig

a) bröselig, krümelig. b) brüchig, morsch.

bröckeln

1. a) bröseln, krümeln. b) abbröckeln.

2. zerbröckeln, zerkrümeln.

Brocken

Bissen, Happen, Klumpen, Stück.

brodeln

1. aufkochen, sprudeln, wallen; (ugs.): blubbern.

2. kriseln, rumoren.

Brosche

Anstecknadel, Schmuckspange.

Broschüre

Heft, Prospekt, Werbeschrift.

Brösel

a) Krume, Krümel; (geh. veraltend): Brosame. b) Paniermehl, Semmelbrösel.

brotlos

a) arbeitslos, erwerbslos, ohne Arbeit. b) nicht einträglich, nichts einbringend.

Bruch

1. a) (Med.): Fraktur. b) (Med.): Hernie.

2. a) Nichteinhaltung. b) Abbruch, Auflösung.

brüchig

1. baufällig, bröckelig, morsch, mürbe.

2. rau, spröde.

brüderlich

einträchtig, freundschaftlich, harmonisch.

Brühe

Bouillon, klare Suppe; (Kochk.): Consommé.

brühwarm

auf der Stelle, gleich, prompt, sofort.

brüllen

a) kreischen, lärmen; (abwertend): johlen; (ugs. abwertend): grölen. b) schreien; (abwertend): plärren.

brummen

1. dröhnen, summen, surren.

2. knurren, murren; (ugs.): gnatzen, grunzen.

3. im Gefängnis sein; (ugs.): sitzen; (Rechtsspr.): einsitzen.

4. boomen, florieren.

Brummer

Lastwagen; (ugs.): Laster; (ugs. scherzh.): Brummi; (schweiz.): Camion.

brummig

ärgerlich, bärbeißig, gereizt, mürrisch, schlecht gelaunt, unwirsch.

brüsk

barsch, kurz angebunden, rüde, schroff.

brüskieren

einen Stich versetzen, kompromittieren, kränken, im Innersten treffen, schroff behandeln; (ugs.): vor den Kopf stoßen.

brüsten, sich

sich herausstreichen, prahlen, sich rühmen, protzen.

Brüstung

Balustrade, Geländer; (Seew.): Reling.

brutal

aggressiv, barbarisch, gewalttätig, grausam, schonungslos.

Brutalität

Gewalttätigkeit, Grausamkeit; (abwertend): Kaltblütigkeit, Rohheit.

brüten

[sich] bedenken, grübeln, nachdenken, sinnen, sinnieren, sich versenken, sich vertiefen.

brutzeln

braten, rösten.

Buch

a) Band, Foliant, Hardcover, Paperback, Taschenbuch; (ugs.): Schmöker; (ugs., oft abwertend): Schwarte; (ugs. scherzh. od. abwertend): Schinken. b) Schrift, Werk.

buchen

1. eintragen, verbuchen, verzeichnen.

2. reservieren [lassen], vorbestellen.

Büchse

Behälter, Behältnis, Blechdose, Box, Dose.

buchstabengetreu

wortgetreu, wörtlich, wortwörtlich.

buchstäblich

geradezu, im wahrsten Sinne [des Wortes], regelrecht, richtig.

bücken, sich

sich beugen, sich krumm machen, sich niederbeugen.

Bückling

Verbeugung; (österr. ugs.): Buckerl.

buddeln

graben, scharren, wühlen.

Bude

1. Kiosk, Stand, Trinkhalle.

2. a) Baracke; (ugs. abwertend): Kasten, Schuppen. b) Appartement, Zimmer, Wohnung, Raum.

Budget

Etat, Haushalt.

büffeln

lernen; (ugs.): bimsen, ochsen, pauken; (südd., österr. ugs.): stucken.

bügeln

(schweiz.): glätten; (nordd., md.): plätten.

Bühne

Theater; (geh.): die Bretter, die die Welt bedeuten; (ugs. abwertend): Schmiere.

Bukett

1. Blumenstrauß, Gebinde, Strauß.

2. Aroma, Duft, Blume, Geruch.

Bulletin

1. [amtlicher] Bericht, Meldung, Mitteilung, Report.

2. [offizieller] Krankenbericht.

Bummel

Gang, Spaziergang.

bummeln

1. flanieren, schlendern, spazieren [gehen]; (geh.): promenieren; (ugs.): einen Bummel machen.

2. a) langsam arbeiten; (ugs., oft abwertend): trödeln; (österr. ugs.): [herum]brodeln; (landsch. abwertend): mären. b) faulenzen, nichts tun; (ugs.): Däumchen drehen.

bumsen

1. donnern, dröhnen, poltern, rumpeln.

2. a) hämmern, klopfen, pochen; (ugs.): ballern. b) aufprallen, aufschlagen, klatschen, prallen; (salopp): aufknallen.

3. Sex haben; (ugs.): ins Bett gehen, mit jmdm. pennen; (vulg.): ficken; (verhüll.): mit jmdm. schlafen.

Bündel

a) Pack, Packen; (bayr., österr. ugs.): Binkel. b) Ballen, Bund.

bündeln

zusammenbinden, zusammenschnüren; (südd., schweiz.): büscheln.

Bundesgenosse, Bundesgenossin

Alliierter, Alliierte, Föderierter, Föderierte, Mitstreiter, Mitstreiterin, Verbündeter, Verbündete.

bündig

a) knapp, kurz; (bildungsspr.): präzise. b) schlüssig, triftig, überzeugend.

Bündnis

Allianz, Block, Bund, Koalition, Pakt, Vereinigung, Zusammenschluss.

PHR ein militärisches, wirtschaftliches Bündnis; ein Bündnis für Toleranz, gegen Gewalt; ein Bündnis eingehen, lösen, schließen, schmieden.

ZUS Freundschaftsbündnis, Regierungsbündnis, Staatenbündnis, Verteidigungsbündnis.

bunt

1. farbenprächtig, farbig.

ZUS bonbonbunt, knallbunt kunterbunt, quietschbunt.

2. abwechslungsreich, gemischt, reichhaltig, vielfältig.

PHR ein buntes Programm; ein bunter Abend; eine bunte Mischung; bunt zugehen.

3. ungeordnet, wirr, zusammengewürfelt.

Bürde

a) Belastung, Druck, Gewicht. b) Anstrengung, Kreuz, Kummer, Leid, Mühe, Problem, Sorge.

bürgen

1. a) einstehen, garantieren, haften, sich verbürgen. b) garantieren, gewährleisten, stehen für.

2. (Rechtsspr.): eine Bürgschaft leisten/übernehmen.

bürgerlich

1. staatsbürgerlich, zivil.

2. a) etabliert, mittelständisch. b) (abwertend): kleingeistig; (ugs. abwertend): kleinkariert, spießig.

burschikos

a) kess, unbefangen, ungezwungen, zwanglos. b) formlos, salopp.

bürsten

1. a) abbürsten. b) reinigen, säubern.

2. durchbürsten, frisieren, glätten.

Buße

1. Reue.

2. Geldbuße, Strafe.

büßen

a) abbüßen, sühnen. b) bezahlen; (ugs.): ausbaden.

C c

Café

Bistro, Konditorei; (bes. österr.): Kaffeehaus.

Cafeteria

Deli, Imbissstube, Selbstbedienungsrestaurant.

Callboy

Prostituierter; (oft abwertend): Strichjunge, Stricher.

campen

kampieren, zelten; (bes. Milit., Bergsteigen): biwakieren.

Champion

Sieger, Siegerin; (emotional verstärkend): Spitzensportler, Spitzensportlerin; (Sport): Meister, Meisterin.

Chance

1. [günstige] Gelegenheit.

2. Aussicht [auf Erfolg].

changieren

glänzen, irisieren, leuchten, schillern.

Chaos

Durcheinander, Tohuwabohu, Unordnung, Wirrwarr; (abwertend): Lotterwirtschaft.

chaotisch

a) durcheinander, wirr, wüst. b) fahrig, verwirrt; (ugs.): verpeilt.

Charakter

1. Natur, Wesen.

2. Persönlichkeit, Typ.

PHR ein schwieriger, übler Charakter; zwei ganz gegensätzliche Charaktere.

3. a) Eigenart; (geh.): Gepräge. b) Format, Niveau.

charakterisieren

1. beschreiben, schildern, skizzieren.

2. charakteristisch/eigentümlich sein, kennzeichnen.

charakteristisch

bezeichnend, eigentümlich, typisch.

charmant

bezaubernd, entzückend, reizend.

Charme

Anziehungskraft, Zauber.

chartern

leasen, mieten, pachten.

chauffieren

fahren, lenken, steuern; (Amtsspr.): führen.

Chaussee

Allee, Boulevard, Landstraße, Straße.

Chauvi

Sexist; (ugs.): Macho; (abwertend): Chauvinist, Pascha.

Chef, Chefin

Arbeitgeber, Arbeitgeberin, Vorgesetzter, Vorgesetzte; (ugs.): Boss, Bossin; (salopp): Alter, Alte.

chic

elegant, geschmackvoll, schick.

chiffrieren

codieren, in Geheimschrift abfassen, verschlüsseln.

cholerisch

aufbrausend, hitzköpfig, jähzornig, unbeherrscht.

Chose

1. Angelegenheit, Geschichte, Sache.

2. Sachen; (ugs., oft abwertend): Zeug.

chronisch

a) hartnäckig, langwierig. b) dauernd, permanent, ständig.

circa

etwa, nahezu, ungefähr; (österr.): beiläufig.

City

Downtown, Geschäftszentrum, Innenstadt, Stadtzentrum.

Clan

Anhang, Familie, Verwandtschaft; (abwertend): Bagage; (meistscherzh. od. abwertend): Sippe; (salopp abwertend): Mischpoke.

clever

aufgeweckt, findig, gewitzt, raffiniert, schlau; (österr.): gefinkelt; (ugs.): ausgefuchst, nicht auf den Kopf gefallen, schlitzohrig; (österr. ugs.): gehaut; (abwertend): durchtrieben; (ugs. abwertend): ausgekocht.

Clique

a) Gruppe, Klub; (ugs.): Korona, Verein; (abwertend): Klüngel. b) Bekanntenkreis, Freundeskreis.

Clou

Attraktion; (ugs.): Knüller.

Coach, Coachin

Betreuer, Betreuerin; (Sport): Trainer, Trainerin.

coachen

betreuen, trainieren.

codieren

chiffrieren, verschlüsseln.

cool

1. gelassen, kühl, lässig.

2. großartig; (ugs.): spitze, klasse, super, toll; (österr. ugs.): klass; (ugs., bes. südd., österr., schweiz.): sauber.

Copyright

Urheberrecht.

Couch

Liege, Sofa.

Coup

Aktion, Schlag, Unternehmen.

Courage

Mut; (ugs.): Mumm, Schneid.

couragiert

beherzt, mutig, resolut, unerschrocken; (derb): [mit] Arsch in der Hose.

Crew

1. Besatzung, Mannschaft, Personal.

2. Gruppe, Team, Truppe; (ugs.): Mannschaft.

Crux

Krux.

D d

1da

1. an dieser Stelle, dort; (geh.): daselbst.

2. dann, in diesem Augenblick, zu diesem Zeitpunkt.

3. a) unter diesen Umständen, unter dieser Bedingung. b) diesbezüglich, in dieser Hinsicht.

2da

1. weil, zumal.

2. als, während, wie.

3. nachdem, wo.

dabei

1. darin, darunter.

2. anwesend, beteiligt; (geh.): zugegen.

3. gleichzeitig, im Verlauf von, währenddessen.

4. bei alledem, bei dieser Sache/Angelegenheit.

5. obgleich, obwohl.

dadurch

1. aufgrund dieser Sache, damit, davon.

2. auf diese Weise, deshalb, infolgedessen, mithin.

dafür

1. für diesen Zweck, hierfür.

2. was das betrifft, diesbezüglich.

3. zum Vorteil/zugunsten dieser Sache.

4. als Ausgleich, stattdessen.

dagegen

1. demgegenüber, im Gegensatz/Vergleich dazu.

2. anstelle, dafür, stattdessen.

3. hingegen, jedoch; (geh.): indessen.

daheim

a) in den eigenen vier Wänden, im Schoß der Familie, zu Hause. b) in der Heimat, im eigenen Land.

daher

darum, deshalb, deswegen.

dahinterkommen

aufdecken, aufklären, entschlüsseln, enträtseln, erkennen, klären.

dalli

hopp[hopp], schnell; (ugs.): zack, zack.

damals

anno dazumal, früher, seinerzeit.

1damit

a) hiermit, mit/mittels/mithilfe dieser Sache. b) infolgedessen, mithin, somit.

2damit

dass, sodass.

dämlich

a) dumm; (abwertend): beschränkt; (südd., österr.): deppert. b) dumm, ungeschickt; (abwertend): linkisch.

Damm

Deich, Wall.

dämmen

1. abhalten, abschirmen, abwehren, bändigen, im Zaum halten; (geh.): mäßigen.

2. abschirmen, abschwächen, dämpfen, mildern, reduzieren, verringern.

dämmern

1. a) Abend/Morgen werden, dämmrig werden; (schweiz.): eindämmern; (geh.): dunkeln, tagen. b) anbrechen, beginnen.

2. allmählich begreifen/verstehen.

Dämmerung

a) Morgengrauen; (geh.): Dämmerstunde. b) Dämmerlicht, Halbdunkel, Zwielicht.

dämonisch

a) böse, teuflisch. b) gespenstisch, übernatürlich, unheimlich.

Dampf

1. Dunst, Schwaden.

2. Schwung, Wucht.

dämpfen

1. dünsten; (Kochk.): braisieren.

2. aufbügeln; (schweiz.): glätten.

3. abschwächen, mildern, reduzieren.

4. bändigen, beruhigen, beschwichtigen.

Dämpfer

Maßregelung, Schelte, Zurechtweisung; (ugs.): Anpfiff, eins auf den Deckel.

danach

1. a) hierauf, hinterher, nachher, schließlich. b) dahinter, hinterher; (ugs.): hintendran.

2. demnach, mithin, somit.

daneben

1. angrenzend, benachbart, nebenan.

2. demgegenüber.

3. darüber hinaus, ferner, überdies.

danebenbenehmen, sich

aus der Rolle fallen, entgleisen.

danebengehen

1. das Ziel verfehlen; (geh.): fehlgehen.

2. missglücken, misslingen; (ugs.): schiefgehen.

dank

durch, infolge, wegen.

Dank

Anerkennung, Dankbarkeit, Erkenntlichkeit; (schweiz.): Verdankung.

dankbar

1. dankerfüllt.

2. befriedigend, lohnend.

3. haltbar, strapazierfähig.

4. anspruchslos, genügsam.

danke

danke schön/sehr, herzlichen Dank, vielen Dank; (schweiz.): merci.

danken

1. a) sich bedanken, dankbar sein, seine Dankbarkeit zeigen. b) jmdm. lohnen, vergelten; (schweiz.): verdanken.

2. verdanken.

dankenswert

hoch anzurechnen, lobenswert, löblich, verdienstvoll; (schweiz.): verdankenswert.

dann

1. anschließend, danach, später.

2. in dem/diesem Fall, so.

3. darüber hinaus, ferner, obendrein, überdies.

4. zu dem Zeitpunkt.

darangehen

anfangen, angehen, anpacken, in Angriff nehmen.

darben

hungern, Entbehrungen/Hunger leiden, Not leiden.

darbieten

1. a) aufführen, spielen, vorführen, zeigen. b) aufsagen, vorlesen, vorsingen, vortragen.

2. ↑ darreichen.

darbieten, sich

a) erkennbar/sichtbar werden, sich zeigen. b) sich anbieten, sich ergeben.

darlegen

abhandeln, entfalten, veranschaulichen, verdeutlichen.

Darlehen

Anleihe, Kredit.

darreichen

anbieten, servieren; (geh.): darbieten, kredenzen, reichen; (ugs.): auf dem Silber table tt servieren.

darstellen

1. abbilden, nachbilden, wiedergeben, zeigen, zur Darstellung bringen.

2. gestalten, spielen, verkörpern, vorstellen, wiedergeben; (geh.): dar bieten.

3. beschreiben, darlegen, schildern.

4. bedeuten, sein,

darstellen, sich

sich erweisen, sich herausstellen, sich zeigen.

Darstellung

1. Abbildung, Schauwerkstatt, Veranschaulichung, Wiedergabe.

2. Darbietung, Gestaltung, Verkörperung.

3. Beschreibung, Schilderung.

PHR eine ausführliche, realistische Darstellung.

ZUS Gegendarstellung, Gesamtdarstellung, Geschichtsdarstellung, Selbstdarstellung.

darum

deshalb, deswegen.

Dasein

Bestehen, Existieren, Vorhandensein.

da sein

1. auf der Welt sein, bestehen, vorkommen; (geh.): walten.

2. an Ort und Stelle sein, anwesend sein, verfügbar sein; (bildungsspr.): präsent sein.

Datei

Dokument; (EDV): Attachment, Audiostream, File.

Daten

Angaben, Werte; (EDV): Big Data.

Dauer

1. Zeit[abschnitt], Zeitraum, Zeitspanne.

PHR von begrenzter, kurzer, langer Dauer sein.

ZUS Amtsdauer, Aufenthaltsdauer, Ausbildungsdauer, Gültigkeitsdauer, Krankheitsdauer.

2. Bestand, Dauerhaftigkeit, Fortbestand.

dauerhaft

1. bleibend, fortdauernd, permanent.

PHR eine dauerhafte Beziehung; ein [nicht] dauerhafter Frieden.

2. haltbar, robust, stabil, widerstandsfähig.

1dauern

1. andauern, anhalten, sich ausdehnen.

2. Bestand haben, fortbestehen.

2dauern

erbarmen, leidtun, Mitleid erregen.

dauernd

1. fortwährend, immer, immerfort, immerwährend, ohne Pause/Unterbrechung, pausenlos, permanent, ununterbrochen.

2. fortgesetzt, immer wieder; (ugs.): alle naselang.

davonkommen

entkommen, Glück haben, verschont bleiben; (geh.): entrinnen, sich entziehen; (ugs.): durchkommen, entwischen, herumkommen, wegkommen.

davonmachen, sich

das Weite suchen, fliehen, flüchten, fortlaufen; (ugs.): ausreißen, sich dünnmachen, sich verdrücken; (ugs. scherzh.): ausbüxen, sich verflüchtigen.

dazwischenfahren

1. ins Wort fallen, unterbrechen.

2. dazwischentreten, durchgreifen, eingreifen, einschreiten, Ordnung schaffen.

Debakel

Fehlschlag, Fiasko, Niederlage; (ugs.): Flop, Reinfall; (österr. ugs.): Aufsitzer.

Debatte

a) Auseinandersetzung, Streitgespräch. b) Aussprache, Besprechung, Meinungsaustausch.

debattieren

sich auseinandersetzen, behandeln, besprechen, [durch]diskutieren; (bildungsspr.): disputieren.

dechiffrieren

aufschlüsseln, decodieren, enträtseln, entschlüsseln, entziffern; (ugs.): dahinterkommen.

decken

1. a) bedecken, zudecken. b) versehen. c) aufdecken, auflegen, herrichten; (schweiz.): tischen.

1. abschirmen, schützen, verteidigen.

2. befriedigen, zufriedenstellen.

3. absichern; (österr.): bedecken.

4. begatten, beschälen, bespringen.

decken, sich

sich gleichen, übereinstimmen; (bildungsspr.): kongruieren, korrespondieren.

defekt

beschädigt, fehlerhaft, lädiert, schadhaft.

Defekt

Beschädigung, Fehler, Mangel, Schaden.

definieren

a) auseinanderlegen, erklären. b) angeben, bestimmen, festlegen.

Definition

[Begriffs]bestimmung, Erklärung.

definitiv

abschließend, bindend, ein für alle Mal, endgültig; (österr.): fix.

Defizit

1. Einbuße, Fehlbetrag, Minus [betrag]; (Politik, Wirtsch.): Investitionslücke; (Wirtsch., Bankw.): Kapitallücke.

2. Mangel.

deftig

1. gehaltvoll, herzhaft, kräftig, nahrhaft.

2. derb; (schweiz.): urchig; (abwertend): grob, plump, ungeschliffen.

3. beträchtlich, hoch; (ugs.): gepfeffert.

dehnbar

1. elastisch, flexibel.

2. doppeldeutig, nicht klar umrissen, undeutlich; (abwertend): schwammig.

dehnen

1. a) ausdehnen, ausweiten, in die Breite ziehen, in die Länge ziehen. b) ausstrecken, recken, strecken; (Sport): stretchen.

2. in die Länge ziehen, lang gezogen aussprechen.

dehnen, sich

a) sich ausdehnen, sich ausweiten. b) dauern, sich hinziehen. c) sich ausstrecken, sich recken, sich strecken; (ugs.): sich rekeln. d) sich ausdehnen, sich erstrecken.

Deich

Damm, Wall.

deichseln

bewältigen, zustande/zuwege bringen; (schweiz.): bodigen; (ugs. abwertend): drehen; (Papierdt.): bewerkstelligen.

dekadent

im Verfall/Niedergang begriffen; (bildungsspr.): morbid.

deklamieren

aufsagen, lesen, rezitieren, vortragen, zum Besten geben.

Dekoration

Schmuck, Verzierung.

dekorativ

effektvoll, schmückend, zierend.

dekorieren

1. ausschmücken, verschönern, verzieren.

2. auszeichnen, ehren.

Delegation

Abordnung, Deputation, Vertretung.

delegieren

abordnen; (geh.): entsenden.

Delegierter, Delegierte

Abgesandter, Abgesandte, Vertreter, Vertreterin.

delikat

1. fein, lecker; (emotional): köstlich.

2. exquisit, fein, vortrefflich.

3. behutsam, einfühlsam, rücksichtsvoll, taktvoll.

4. heikel, kompliziert; (bildungsspr.): diffizil, subtil.

Delikatesse

1. Köstlichkeit, Leckerbissen; (österr.): Gustostückerl; (schweiz.): Comestibles; (österr. veraltend): Spezereien.

2. Feingefühl, Fingerspitzengefühl, Takt[gefühl].

Delikt

Straftat, Unrecht, Verbrechen, Vergehen.

Delle

Beule, Eindellung.

Dementi

Berichtigung, Widerruf.

dementieren

berichtigen, richtigstellen, widerrufen; (geh.): sich distanzieren, sich verwahren; (Papierdt.): in Abrede stellen.

demnach

also, demgemäß, deshalb, deswegen, folglich, somit.

demnächst

bald, binnen Kurzem, in Kürze; (geh.): dermaleinst.

demolieren

1. beschädigen, zerstören, zertrümmern.

2. abreißen, einreißen, niederreißen.

Demonstration

1. Massenkundgebung, Protestkundgebung, Protestmarsch; (Jargon): Demo.

2. Ausdruck, Manifestation, Zeichen.

demonstrativ

ausdrücklich, betont, bewusst, eindringlich, nachdrücklich, wirkungsvoll; (bildungsspr.): emphatisch, ostensibel, provozierend.

demonstrieren

1. aufmarschieren, protestieren.

2. bekunden, kundtun, zeigen.

demontieren

abbauen, abbrechen, auseinanderbauen, auseinandernehmen, zerlegen.

demoralisieren

deprimieren, entmutigen, entnerven, mürbemachen, zermürben, zusetzen; (geh.): niederdrücken; (ugs.): fertigmachen, kleinkriegen.

Demoskopie

a) Meinungsforschung. b) Enquete, Erhebung, [Meinungs]umfrage, Volksbefragung; (Soziol.): Befragung.

Demut

Ergebenheit, Hingabe.

demütig

demutsvoll, ergeben, unterwürfig.

demütigen

erniedrigen, herabwürdigen, verletzen; (bildungsspr.): diskriminieren.

demzufolge ↑ demnach.

denkbar

1. möglich, vorstellbar.

2. ↑ sehr.

denken

1. den Verstand gebrauchen, nachdenken, seinen Kopf anstrengen, überlegen; (schweiz.): hirnen.

2. eingestellt sein, gesinnt sein.

3. annehmen, glauben, meinen.

4. beurteilen, bewerten, einschätzen.

5. sich entsinnen, sich erinnern, gedenken.

6. achten, aufpassen, bedacht sein, sich kümmern, sorgen, Vorsorge treffen.

7. in Aussicht nehmen, vorsehen.

8. beabsichtigen, erwägen, ins Auge fassen, vorhaben.

Denkmal

1. Ehrenmal, Gedenkstein, Mahnmal, Monument.

2. Arbeit, Werk; (geh.): Schöpfung.

Denkschrift

Eingabe, Gesuch; (bildungsspr.): Adresse, Memorandum.

Denkweise

Denkart, Einstellung, Gesinnung, Weltanschauung.

denkwürdig

außergewöhnlich, bedeutungsvoll, unvergessen, unvergesslich, wichtig.

dennoch

gleichwohl, trotzdem, nichtsdestoweniger.

denunzieren

1. anzeigen, verraten; (österr. ugs.): vernadern; (ugs. abwertend): verpfeifen.

2. anprangern, brandmarken, verurteilen.

deplatziert

anstößig, fehl am Platz, geschmacklos, taktlos, unangebracht, unpassend.

deponieren

abstellen, in Verwahrung geben, hinterlegen.

deportieren

abschieben, aussiedeln, verbannen, verschleppen.

Depot

1. Lagerhalle, Magazin.

2. Tresor, Safe.

Depression

1. Niedergeschlagenheit, seelisches Tief.

2. (Wirtsch.): Konjunkturflaute, Konjunkturrückgang, Rezession.

depressiv

1. niedergedrückt, niedergeschlagen, trübsinnig; (schweiz.): mauserig; (ugs.): down.

2. (Wirtsch.): rezessiv.

deprimieren

frustrieren; (geh.): niederdrücken.

derb

1. a) fest, stabil, strapazierfähig, widerstandsfähig; (österr.): strapazfähig. b) deftig, herzhaft, kräftig; (schweiz.): währschaft. c) rabiat, rau, roh, ruppig; (abwertend): grob.

2. a) nicht salonfähig, rustikal, unfein; (schweiz.): urchig; (abwertend): grob, plump. b) barsch, brüsk, schroff, unfreundlich; (abwertend): grob.

Desaster

Fehlschlag, Fiasko, Katastrophe, Verhängnis; (ugs.): Flop, Reinfall; (österr. ugs.): Aufsitzer.

Deserteur, Deserteurin

Überläufer, Überläuferin; (Milit.): Fahnenflüchtiger, Fahnenflüchtige.

desertieren

überlaufen; (Milit.): fahnenflüchtig werden.

deshalb

aus diesem Grund, daher, darum, deswegen; (bildungsspr.): ergo.

Design

a) Aufmachung, Gestaltung; (Jargon): Styling. b) Entwurf, Form, Muster.

desinfizieren

keimfrei/steril machen, sterilisieren.

Desinteresse

Gleichgültigkeit, Interesselosigkeit, Teilnahmslosigkeit.

Despot, Despotin

(abwertend): Diktator, Diktatorin, Tyrann, Tyrannin.

despotisch

autoritär; (meist abwertend): diktatorisch; (Politik abwertend): totalitär.

Dessert

Nachspeise, Nachtisch.

Detail

Einzelheit.

detailliert

ausführlich, eingehend, haarklein, in allen Einzelheiten; (südd., österr., schweiz.): einlässlich.

detonieren

explodieren; (ugs.): in die Luft fliegen/gehen.

deuten

1. hinweisen, zeigen.

2. erkennen lassen, anzeigen, signalisieren.

3. erklären, verstehen; (bildungsspr.): interpretieren.

deutlich

a) [gut] erkennbar/wahrnehmbar, klar. b) bedeutend, erheblich, sehr, sichtlich. c) ausdrücklich, eindeutig, unmissverständlich.

PHR ein deutlicher Hinweis, Sieg, Wink; mit deutlichen Worten.

Devise

Losung, Motto, Wahlspruch.

Devisen

(Finanzw.): Fremdwährung.

devot

demütig, kniefällig; (abwertend): kriecherisch, unterwürfig.

dezent

a) diskret, feinfühlig, taktvoll, zurückhaltend. b) abgetönt, gedämpft, unaufdringlich, verhalten, zart.

dezimieren, sich

sich abschwächen, kleiner werden, sich reduzieren, schrumpfen, zurückgehen.

Diagnose

Befund, Untersuchungsergebnis.

diagonal

quer [verlaufend], schräg.

Dialekt

Mundart.

Dialog

Besprechung, Debatte, Diskussion, Erörterung, Gespräch, Unterhaltung, Wechselrede; (geh.): Zwiegespräch.

dicht

1. a) dicht gedrängt, eng beieinander/nebeneinander, üppig, voll. b) undurchdringlich; (ugs.): dick. c) fest [abschließend], luftdicht, undurchlässig, wasserdicht.

2. direkt, eng, [sehr] nah, unmittelbar.

1dichten

abdichten, isolieren.

2dichten

Gedichte schreiben, reimen, verfassen, Verse schmieden.

Dichter, Dichterin

Autor, Autorin, Erzähler, Erzählerin, Lyriker, Lyrikerin, Schriftsteller, Schriftstellerin.

dichtmachen

a) schließen; (ugs.): zumachen. b) aufgeben, den Betrieb einstellen.

Dichtung

1. sprachliches Kunstwerk.

2. Literatur, Schrifttum.

dick

1. beleibt, drall, füllig, korpulent, mollig, rund, stämmig, üppig; (schweiz.): fest; (ugs.): mopsig, pummelig; (emotional): fett; (scherzh.): kugelrund; (meist abwertend): feist.

2. fest, stabil, stark, üppig.

3. aufgedunsen, geschwollen, verquollen; (österr. ugs.): bamstig.

4. ↑ dickflüssig.

5. dicht, undurchdringlich, voll.

6. eng, gut, vertraut; (emotional): unzertrennlich.

7. ↑ sehr.

dickfellig

abgestumpft, gleichgültig, teilnahmslos, unempfindlich; (ugs.): abgebrüht.

dickflüssig

angedickt, dick, sämig, zähflüssig.

Dickkopf

(ugs.): Dickschädel, sturer Bock; (schweiz. ugs.): Steckkopf; (österr. ugs. abwertend): Sturschädel.

didaktisch

a) methodisch, pädagogisch. b) belehrend, lehrhaft.

Dieb, Diebin

(oft scherzh.): Langfinger.

Diebstahl

Entwendung, Raub.

Diele

1. Bohle, [Fußboden]brett, Leiste, Planke.

2. Gang, [Haus]flur, Korridor; (südd., österr., schweiz.): Hausgang.

dienen

1. a) angestellt sein, arbeiten, Dienst machen/tun. b) den Militärdienst/Wehrdienst [ab]leisten.

2. a) sich widmen, zur Verfügung stehen. b) dienlich/förderlich sein, nützen, von Vorteil sein, zustattenkommen.

3. behilflich sein, helfen.

4. den Zweck haben, gebraucht/verwendet werden.

Diener

a) Bediensteter, Hausangestellter; (ugs. scherzh.): dienstbarer Geist. b) Förderer; (bildungsspr.): Mäzen. c) Verbeugung; (österr. ugs.): Buckerl; (ugs. scherzh.): Bückling.

Dienerin

Bedienstete, Hausangestellte; (ugs.): Mädchen für alles; (ugs. scherzh.): dienstbarer Geist, Faktotum, Perle.

dienlich

förderlich, nützlich, zuträglich.

Dienst

Tätigkeit, Arbeit, Beschäftigung; (ugs.): Job.

dienstlich

amtlich, behördlich, öffentlich, offiziell.

diesbezüglich

hierzu, in/mit Bezug darauf, was das angeht, zu diesem Punkt.

diesig

dunstig, grau, trübe, verhangen.

diffamieren

herabwürdigen, in üblen Ruf bringen, in Misskredit/Verruf bringen, verleumden.

Differenz

1. a) Abweichung, Unterschied; (bildungsspr.): Diskrepanz. b) Defizit, Fehlbetrag; (bes. schweiz.): Minderertrag.

2. Meinungsverschiedenheit, Unstimmigkeit.

differenziert

genau, nuanciert; (bildungsspr.): subtil.

differieren

abweichen, auseinandergehen, nicht übereinstimmen, sich unterscheiden.

diffizil

heikel, knifflig, kompliziert, problematisch.

diffus

unbestimmt, undeutlich, unklar, vage, verschwommen.

Diktat

Anordnung, Befehl, Bestimmung, Gebot; (scherzh.): Ukas.

Diktator, Diktatorin

Despot, Despotin.

diktatorisch

autoritär; (abwertend): despotisch, tyrannisch; (Politik abwertend): totalitär.

Diktatur

1. a) Despotismus, totalitäres Regime; (Politik abwertend): Totalitarismus. b) totalitärer Staat.

2. Alleinherrschaft, Eigenmächtigkeit, Herrschsucht.

diktieren

1. sprechen, vorsprechen; (Bürow.): ansagen.

2. aufzwingen, befehlen, vorschreiben.

Dilemma

Kalamität, Verlegenheit, Zwangslage; (geh.): Seelennot; (ugs.): Bredouille, Klemme, Zwickmühle.

Dilettant, Dilettantin

Amateur, Amateurin, Laie, Laiin; (abwertend): Flickschuster, Flickschusterin, Stümper, Stümperin.

dilettantisch

a) laienhaft, nicht fachmännisch. b) unzulänglich; (abwertend): stümperhaft.

Dimension

Ausmaß, Grad, Größenordnung, Umfang.

Ding

1. Gegenstand, Objekt, Sache.

2. a) Ereignis, Vorgang. b) Angelegenheit, Sache.

Diplom

Urkunde, Zertifikat, Zeugnis.

Diplomatie

Verhandlungskunst, Gewandtheit.

diplomatisch

taktisch geschickt, gewandt.

1direkt

1. durchgehend, geradewegs; (ugs.): schnurstracks.

2. auf der Stelle, gleich, prompt, unverzüglich.

3. aus erster Quelle, persönlich, unmittelbar.

4. ohne Umschweife/Zögern, unmissverständlich, unverblümt, unverhohlen; (ugs.): geradeheraus.

2direkt

ausgesprochen, geradezu, regelrecht, richtig[gehend].

Direktion

1. Leitung, Regie, Vorsitz.

2. Geschäftsleitung, Vorstand.

Direktive

Richtlinie, Verhaltensmaßregel; (geh.): Weisung.

Direktor, Direktorin

1. Rektor, Rektorin, Schulleiter, Schulleiterin; (Schülerspr. veraltend): Direx.

2. [Konzern]chef, [Konzern]chefin; (ugs.): Boss, Bossin.

Direktübertragung

Livestream; (Rundf., Ferns.): Liveschaltung, Livesendung; (Fachjargon): Liveschalte.

dirigieren

1. den Takt angeben, taktieren.

2. die Leitung haben, leiten, lenken.

Diskrepanz

Missverhältnis, Unstimmigkeit, Widersprüchlichkeit.

diskret

1. a) heimlich, unbemerkt, vertraulich. b) dezent, taktvoll, zurückhaltend.

2. abgegrenzt, abgrenzbar, klar unterschieden; (bildungsspr.): distinkt, distinktiv.

Diskretion

a) Vertraulichkeit. b) Takt[gefühl], Zurückhaltung.

diskriminieren

1. herabwürdigen, verleumden, in Misskredit bringen.

2. benachteiligen, zurücksetzen.

Diskussion

Debatte, Erörterung, Fragerunde, Gespräch; (bildungsspr.): Dialog.

PHR eine erregte, hitzige, kontroverse, leidenschaftliche, öffentliche, sachliche Diskussion.

ZUS Fernsehdiskussion, Podiumsdiskussion.

diskutieren

besprechen, debattieren, reden, sprechen; (bildungsspr.): disputieren.

disponieren

a) verfügen. b) einplanen, kalkulieren, planen.

disponiert

1. aufgelegt, gelaunt, gestimmt.

2. anfällig, empfänglich, veranlagt.

Disposition

1. Verfügung, Verfügungsrecht.

2. Gliederung, Plan.

3. Anlage, Neigung, Tendenz, Veranlagung.

disqualifizieren

aus dem Spiel/Wettbewerb verbannen, ausschließen; (Sport): sperren.

disqualifizieren, sich

sich als ungeeignet/untauglich erweisen.

Dissens

Differenz, Meinungsverschiedenheit, Reibereien, Unstimmigkeit.

Dissonanz

1. Missklang, Misston; (Musik): Disharmonie.

2. Unstimmigkeit, Differenz.

Distanz

1. Entfernung, räumlicher Abstand, Zwischenraum.

2. Reserviertheit, Zurückhaltung.

distanzieren, sich

Abstand wahren, sich zurückziehen.

distanziert

kühl, reserviert, unnahbar, zurückhaltend.

Disziplin

1. a) Ordnung; (veraltend): Zucht. b) Beherrschung, Selbstkontrolle.

PHR eiserne, freiwillige, strenge Disziplin; etw. verlangt äußerste Disziplin; Disziplin fordern, halten, üben, verlangen, wahren.

ZUS Fraktionsdisziplin, Selbstdisziplin.

2. Fachgebiet, Fachrichtung, Wissenschaftszweig.

3. Sport, Sportart.

diszipliniert

beherrscht, gesittet, gezügelt.

divergieren

sich abheben, abweichen, auseinandergehen, nicht übereinstimmen, sich unterscheiden, verschieden sein.

divers…

einig…, mehrer…, verschieden.

dividieren

teilen.

dogmatisch

hartnäckig, starr, unbelehrbar, unnachgiebig; (bildungsspr.): apodiktisch, rigide; (abwertend): borniert, engstirnig, verstockt.

Dokument

1. Akte, amtliches Schriftstück.

2. Beweis[stück]; (geh.): Zeugnis.

dokumentarisch

beweiskräftig, bindend, urkundlich, verbindlich, verbürgt.

dokumentieren

1. zeigen, zum Ausdruck bringen; (geh.): bekunden.

2. a) belegen, beurkunden, beweisen, nachweisen. b) beschreiben, darstellen, wiedergeben.

dokumentieren, sich

deutlich/offenbar/sichtbar werden, sich zeigen, zum Ausdruck kommen.

dolmetschen

(ugs.): den Dolmetscher machen/spielen.

Dom

Kathedrale, Münster.

Domäne

Spezialgebiet, Spezialität.

dominant

a) beherrschend, bestimmend, dominierend, vorherrschend. b) bestimmend, dominierend, meinungsbildend, tonangebend.

dominieren

a) hervortreten, vorherrschen; (bildungsspr veraltend): prävalieren. b) beherrschen, den Ton angeben, die Oberhand haben.

Domizil

Heim, Wohnsitz, Zuhause; (geh.): Behausung; (bes. südd., österr., schweiz.): Daheim.

donnern

1. dröhnen, grollen; (ugs.): rumpeln, rumoren.

2. a) schießen, schleudern; (ugs.): knallen, pfeffern. b) hämmern, schlagen, trommeln. c) knallen; (ugs.): ballern.

3. poltern, schimpfen; (ugs.): wettern.

Donnerwetter

Standpauke; (ugs.): Abreibung, Anpfiff.

doof

1. begriffsstutzig, dumm; (ugs.): dämlich; (abwertend): beschränkt, töricht; (südd., österr.): deppert.

2. a) langweilig, uninteressant. b) ärgerlich; (schweiz.): ungefreut; (salopp): behämmert, bekloppt, bescheuert.

doppeldeutig

1. missverständlich.

2. anzüglich, zweideutig; (abwertend): schlüpfrig.

doppelzüngig

unaufrichtig; (abwertend): falsch, verlogen.

Dorf

Flecken, Ort[schaft], Weiler; (ugs. abwertend): Kaff, Nest.

Dorn

Spitze, Stachel.

Dose

1. Behälter, Büchse, Schachtel.

2. [Konserven]büchse, Konserve.

dösen

1. dämmern, im Halbschlaf liegen; (fam.): ein Nickerchen machen.

2. abwesend sein, vor sich hin träumen; (ugs.): mit offenen Augen schlafen.

dosieren

abmessen, einteilen.

Dosis

Menge, Portion, Quantum.

Dotter

(bes. Kochk.): Eigelb.

dozieren

1. lehren, lesen, Vorlesungen halten.

2. belehren; (ugs.): predigen; (abwertend): schulmeistern.

Drache

Ungeheuer; (Myth., Heraldik): Lindwurm.

drahtig

athletisch, durchtrainiert, sehnig, sportlich.

Drahtzieher, Drahtzieherin

graue Eminenz, Hintermann, Hinterfrau, Schlüsselfigur.

drakonisch

drastisch, hart, rigoros, streng, strikt, unbarmherzig.

drall

beleibt, dick[leibig], füllig, mollig, korpulent, rund[lich], üppig; (verhüll.): vollschlank; (scherzh.): kugelrund; (ugs. scherzh.): gut gepolstert.

Drama

1. Schauspiel.

2. Katastrophe, Tragödie, Trauerspiel, Unglück.

dramatisch

1. aufregend, fesselnd, spannend, spannungsreich.

2. einschneidend, drastisch.

PHR ein dramatischer Augenblick, Rückgang, Zwischenfall; dramatisch nachlassen, verlaufen; sich dramatisch zuspitzen.

dramatisieren

aufbauschen, hochspielen, übertreiben.

Drang

Antrieb, Bedürfnis, Sehnsucht; (geh.): Gelüst, Verlangen.

drängeln ↑ drängen (1).

drängeln, sich ↑ drängen, sich (2).

drängen

1. drücken, [sich] schieben, stoßen; (ugs.): drängeln.

2. angreifen, attackieren, offensiv spielen.

3. a) antreiben, bedrängen, zusetzen; (schweiz.): zwängen; (ugs.): drängeln. b) dringen, fordern, verlangen.

4. eilen, dringlich sein; (südd., österr., schweiz. ugs.): pressieren.

drängen, sich

1. sich drücken, sich schieben.

2. sich hindurchdrängen, sich hindurchschieben; (ugs.): sich drängeln.

drangsalieren

plagen, quälen, zusetzen.

drastisch

a) anschaulich, bildlich, deutlich, direkt, unmissverständlich. b) einschneidend, massiv, rigoros, tief greifend.

Dreck

1. Schmutz; (geh.): Unrat.

2. Angelegenheit, Kleinigkeit, Sache.

3. minderwertige/schlechte Ware; (österr. ugs.): Kramuri; (ugs. abwertend): Kram, Mist; (ugs., oft abwertend): Zeug.

dreckig

1. a) schmutzig, verschmutzt; (ugs. abwertend): siffig, verdreckt. b) unanständig; (abwertend): schmutzig, zotig; (meist abwertend): ordinär. c) ungepflegt; (ugs. abwertend): schlampig.

2. dreist, frech, gemein, schamlos.

Dreh

Kniff, Kunstgriff, Trick, Winkelzug; (schweiz.): Rank; (ugs.): Masche; (österr. ugs.): Schmäh.

drehen

1. a) herumdrehen, im Kreis bewegen, umdrehen. b) umkehren, wenden; (ugs.): kehrtmachen. c) kurbeln; (ugs.): leiern. d) einstellen, stellen.

2. anfertigen, fertigen, formen, herstellen.

3. [einen Film] abdrehen/aufnehmen, filmen; (ugs.): kurbeln.

4. zustande/zuwege bringen; (schweiz.): bodigen; (ugs.): deichseln, hinkriegen, packen; (Papierdt.): bewerkstelligen.

drehen, sich

1. kreisen, rollen, rotieren.

2. sich beziehen, gehen um, handeln, kreisen.

dreist

frech, respektlos, unverfroren, unverschämt.

dreschen

prügeln, schlagen.

dressieren

abrichten, trainieren.

drillen

hart ausbilden; (ugs.): bimsen; (bes. Soldatenspr.): schleifen.

dringen

1. sich durcharbeiten, durchdringen, eindringen, sich einen Weg bahnen, gelangen, hineindringen, hineingelangen, kommen, stoßen, sich vorarbeiten, vordringen, vorstoßen.

2. bedrängen, behelligen, eindringen, einzuwirken versuchen, zu bewegen suchen; (ugs.): bearbeiten, keine Ruhe geben, nicht in Ruhe lassen.

3. beharren, bestehen, bleiben, dabei bleiben, festhalten, fordern, nicht abgehen/ablassen, verlangen, sich versteifen; (geh.): sich kaprizieren, pochen; (bildungsspr.): insistieren; (ugs.): nicht lockerlassen.

dringend

a) akut, brennend, drängend, eilig, unaufschiebbar. b) dringlich, entschieden, nachdrücklich, zwingend.

dringlich ↑ dringend (b).

Droge

Rauschgift; (salopp): Stoff; (Jargon): Dope.

drohen

1. a) bedrohen. b) androhen, ankündigen; (abwertend): mit dem Säbel rasseln.

2. bevorstehen, heraufziehen, nahen, sich zusammenbrauen.

3. Gefahr laufen, in Gefahr sein.

dröhnen

hallen, schallen, tönen; (ugs.): wummern.

drollig

komisch, lustig, spaßig, witzig; (ugs.): funny, ulkig.

drosseln

a) kleiner stellen, niedriger einstellen, zurückstellen; (Technik): abdrosseln. b) begrenzen, einschränken, reduzieren, senken, verringern, zurückschrauben.

1Druck

1. Kraft, Wucht.

2. Terror, Zwang.

2Druck

Druckerzeugnis.

drucken

herausgeben, publizieren, veröffentlichen.

drücken

1. a) einen Druck ausüben; (schweiz.): stoßen. b) in die Arme nehmen/schließen, umarmen, pressen, quetschen.

2. ein Druckgefühl verursachen, schmerzen; (ugs.): wehtun.

3. bedrücken, bekümmern.

4. a) herabsetzen, herunterschrauben, reduzieren, senken. b) einengen, einschränken.

drücken, sich

ausweichen, sich entziehen; (geh.): nicht nachkommen; (ugs. abwertend): kneifen.

drückend

gewittrig, schwül.

Dschungel

Busch, Urwald, Wildnis.

dubios

fragwürdig, undurchsichtig, verdächtig, zweifelhaft; (bildungsspr.): suspekt.

Dublette

Abschrift, Duplikat, Durchschlag, Durchschrift, Kopie, Zweitausfertigung.

ducken, sich

1. sich bücken, sich neigen, sich niederbeugen, sich krümmen.

2. sich demütigen, sich erniedrigen, sich unterordnen, sich unterwerfen.

Duft

Aroma, Bukett, Blume, Geruch; (geh.): Parfüm, Wohlgeruch.

duften

angenehm/gut riechen, Duft verbreiten.

duftig

fein, [hauch]zart.

dulden

1. akzeptieren, billigen, gestatten, zulassen; (bildungsspr.): tolerieren.

2. aushalten, durchstehen, erdulden, hinnehmen.

duldsam

geduldig, nachsichtig, tolerant, verständnisvoll.

dumm

1. a) gedankenlos, naiv, unklug. b) dümmlich, dämlich, begriffsstutzig; (abwertend): simpel, töricht.

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Дата выхода на Литрес:
09 ноября 2024
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742 стр. 5 иллюстраций
ISBN:
9783411913169
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