Читать книгу: «Der Sinn des Lebens»
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Impressum
Paul Otte , »Der Sinn des Lebens
Eine Hinführung zur Gralsbotschaft „Im Lichte der Wahrheit“ von ABD-RU-SHIN«
www.edition-winterwork.de
© 2020 edition winterwork
Alle Rechte vorbehalten.
Satz: edition winterwork
Druck und E-Book: winterwork Borsdorf
ISBN Print 978-3-96014-682-7
ISBN E-BOOK 978-3-96014-684-1
Der Sinn des Lebens
Eine Hinführung zur Gralsbotschaft „Im Lichte der Wahrheit“ von ABD-RU-SHIN
Paul Otte
edition winterwork
Buchinhalt
Jesus, der Sohn Gottes, inkarnierte in einem leiblichen Körper eines Menschen des jüdischen Volkes. Das damals höchstentwickelte Volk. Die Juden aber erwarteten den Messias und erkannten ihn in Jesus nicht. Noch heute warten sie auf sein Kommen. Jesus wiederum verkündete zu Lebzeiten das Kommen des Menschensohnes. Auch dieser wird in einem leiblichen Körper als Mensch unter Menschen inkarnieren. Und zwar in das dann am weitesten entwickelten Volke auf Erden. Dies geschah kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges in Deutschland. Der Menschensohn wird kommen, um das Gericht zu bringen. Er wird die Menschen trennen in jene die der Zersetzung anheimfallen und jene die auserwählt sind für das tausendjährige Reich. Die Auserwählten sind jene die sich nach der Gralsbotschaft von ABD-RU-SHIN Im Lichte der Wahrheit richten. Das Buch, das Sie in den Händen halten, soll dem Suchenden zu den Werken von
ABD-RU-SHIN hinführen, so dass er einer jener Auserwählten werden kann.
Autor
Paul Otte (Pseudonym!) wurde im Jahr 1976 in Deutschland geboren. Er ist promovierter Ingenieur. Über das Thema Geld und der dahinterstehenden Verschwörung hat er die Bücher Geldsklaven (ISBN-13: 978-3942693752), Geldverschwörung (ISBN-13: 978-3864681080) und Monkeybusiness (als eBook unter der ASIN: B006OCLOVM bei amazon.de erhältlich) geschrieben. Bei der Aufdeckung der Geldverschwörung kamen spirituelle Themen hinzu. Unter anderem die prophetischen Skizzen von Benjamín Solari Parravicini. Zu diesem Zeitpunkt waren dem Autor die Gralsbotschaft noch unbekannt und deshalb auch die Erkenntnis hinter dem Warum, das in so vielen Fragen auftaucht. Mit dem Buch Der Sinn des Lebens lassen sich nun auch die letzten Geheimnisse lüften.
Danksagung und Widmung
Dank gebührt alleine GOTT. Ich danke ihm für die Kraft die er mir und uns allen verleiht. Ohne diese Kraft würde die ganze Schöpfung und Nachschöpfung (deren Bewohner wir unter vielen anderen sind) einfach aufhören zu existieren.
Ich widme dieses Buch allen MENSCHEN die nach Höherem streben und im Willen Gottes leben und wirken möchten. Ich bete dafür, dass möglichst viele Menschen den geistigen Entwicklungszyklus vollenden können, um in das Paradies, dem der Mensch entstammt, einzuziehen. Den Menschen auf Erden wünsche ich den Sieg über den Antichrist, damit Sie das Grobstoffliche und die Erde an das Licht der höheren Sphären emporheben können und im Willen Gottes diese Schöpfung veredeln.
Ich widme dieses Buch insbesondere meinen Kindern. Auch sie waren mit Sicherheit schon mehrmals Gast auf dieser Erde. Somit sind sie als erfahrene und hoffentlich auch gereifte Persönlichkeiten zu betrachten. Jedoch liegt es in meinem Verantwortungsbereich ihnen das Schöpfungswissen zu übermitteln, um sie nicht mit falschen Vorstellungen in diese Welt zu entlassen.
Vorwort
Woher kommen wir? Was ist der Sinn des Lebens? Wieso passiert gerade mir das? Diese und weitere Fragen stellen sich viele von uns. Eine Antwort darauf erhalten jedoch nur die wenigsten. Es gibt sie aber – die Antworten auf diese Fragen! Sie kommen von
ABD-RU-SHIN[1] und wurden in seiner dreibändigen Gralsbotschaft „Im Lichte der Wahrheit“ niedergeschrieben.
Da viele weder diese Botschaft noch ABD-RU-SHIN kennen, unternehme ich hiermit den Versuch den Leser damit bekannt zu machen. Am liebsten wäre mir, der Leser würde an dieser Stelle dieses Buch einfach aus der Hand legen und stattdessen zur Gralsbotschaft selbst greifen. Die Gralsbotschaft gibt dem Menschen alle Antworten die er benötigt um in seiner Entwicklung vorwärts zu kommen und aufwärts zu streben. Sie bekräftigt das Wort, welches uns damals Jesus gab und wird ergänzt durch Informationen die der aktuellen Zeitepoche angepasst sind. Das bedeutet aber auch, das die Gralsbotschaft studiert oder besser gesagt in sich aufgenommen und gelebt werden muss, wenn sie fruchten, d.h. wirken soll.
Die Botschaft von ABD-RU-SHIN richtet sich in erster Linie direkt an unseren Geist und nicht an unseren Verstand. Wir werden noch sehen, dass das zwei verschiedene Dinge sind. Somit kann die Botschaft nur wirken, wenn sie im Original gelesen wird. Ich möchte den Leser, den ernsthaft Suchenden, lediglich den Weg dorthin aufzeigen. Nichts wäre schlimmer, als den Leser mit falschen Vorstellungen zu konfrontieren und zu beeinflussen. Darum sage ich schon hier. Glaubt mir nichts und prüfet alles selbst. Die Wahrheit muss auch der ernsthaftesten Prüfung standhalten.
Paul Otte, 01.01.2020
Der Sinn des Lebens
Woher kommen wir und wohin gehen wir?
Der Mensch kommt aus dem Geistig-Wesenhaften Reich, welches (weit) unterhalb der göttlichen Ebene(n) zu suchen ist. Der Mensch ist also schon mal nicht göttlich und wird dies auch niemals sein. Sein Ursprung ist ein sogenanntes körperloses Geistsamenkorn, welches noch unbewusst ist, aber bereits den freien Willen in sich trägt. Im Laufe eines unvorstellbar langen Entwicklungszyklus gilt es für das Geistsamenkorn in das geistige Reich, als sich selbst bewusstes Geistsamenkorn, zurückzukehren. Dies entspricht dann dem uns überlieferten wahren Paradiese. Dort ist der Mensch dann ewig und fähig Gott zu erkennen oder besser gesagt zu empfinden und harrt dort im Zustand unbeschreiblichen Glücks. Bis dorthin aber ist es ein langer Weg und nicht jedes Geistsamenkorn durchläuft diese Entwicklung wie vorgesehen. Diejenigen die den Entwicklungszyklus nicht erfolgreich durchlaufen, d.h. Bewusstsein welches nicht nach den göttlichen Gesetzen schwingt entwickeln, kommen in den Prozess der Zersetzung. Das Geistsamenkorn kehrt dann, nachdem alles Stoffliche zersetzt wurde, wieder als sich selbst nicht bewusst, d.h. ohne Persönlichkeit, in das geistige Reich, seinem Ursprungsort, zurück. Das daran zuvor anhaftende Bewusste, aber nicht nach den göttlichen Gesetzen schwingende Persönliche, hört auf zu existieren. Damit genau dies nicht passiert müssen wir MENSCHEN den Willen Gottes kennen lernen und uns danach richten. Der Wille Gottes ist uns durch Mose in den zehn Geboten übermittelt worden, die aber wie so vieles in ihrer Bedeutung durch den Menschen bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Somit ist der Fall des Menschen unausweichlich. Die Gralsbotschaft „Im Lichte der Wahrheit“ ist uns als eine letzte Gnade Gottes gegeben worden, um das wahre Wort in uns wieder lebendig zu machen und dem Lichte empor zu streben. Im Moment befinden wir uns auf der tiefsten, d.h. dichtesten Ebene der Nachschöpfung[2]. Die Grobstofflichkeit - hier auf dieser Erde. Damit der Mensch sich in der Grobstofflichkeit betätigen kann, benötigt er selbstverständlich auch einen leiblichen Körper[3]. Wir erinnern uns, der Mensch an sich ist eigentlich körperlos, ein sich entwickelndes noch unbewusstes Geistsamenkorn. Zwischen der geistigen Ebene, dem Zuhause des Geistsamenkorns / Menschen, und der grobstofflichen Welt gibt es noch viele weitere Ebenen und Welten im großen Schöpfungsbau. Für jede dieser Welten benötigt der Mensch einen eigenen Körper bzw. eine Hülle.
Die Ebene über uns ist die im Vergleich zur Grobstofflichkeit noch größere Welt der Feinstofflichkeit. Stirbt der Mensch, so verlässt er lediglich die grobstoffliche Hülle, den Erdenkörper. Darunter trägt er bereits den schon zuvor mit sich geführten älteren feinstofflichen Körper. Was der Mensch nun unmittelbar nach dem Ableben wahrnimmt ist die feinstoffliche Welt. Was uns nun zu der nächsten Frage führen wird.
Was ist der Sinn des Lebens in der Grobstofflichkeit?
Die Aufgabe des Menschen auf dieser Erde im Grobstofflichen, besteht darin die niederste und dichteste Stufe der Nachschöpfung zu veredeln, zu vervollkommnen und an den Rest der Schöpfung anzuschließen. Dies ist freilich nur möglich, wenn der Mensch überhaupt Kenntnis von den anderen Ebenen hat und sich nach dem Willen Gottes zu entwickeln weiß. Und genau an diesem Punkt hat der Mensch versagt. Einmal durch den Sündenfall und einmal durch die Erbsünde. Ursprünglich konnte der Mensch in seiner grobstofflichen Hülle, sowohl das Grobstoffliche, rein Irdische, als auch das Feinstoffliche, welches wir oft als das Jenseits bezeichnen, wahrnehmen[4] und in beiden Welten zugleich wirken. Schließlich besitzt der Mensch ja neben dem grobstofflichen auch noch den feinstofflichen Körper. Nachdem der Mensch sich aber immer mehr von den göttlichen Gesetzen entfernte, verlor er zunehmend die Fähigkeit das Feinstoffliche hier in der grobstofflichen Welt wahrzunehmen.[5] Das war der Sündenfall. Die Trennung der grobstofflichen Welt von der Feinstofflichen. Die feinstoffliche Welt ist aber nach wie vor da. Nur wir nehmen sie nicht mehr wahr. Erst mit unserem Tode werden wir uns dieser wieder bewusst!
Nun zur Erbsünde. Der Mensch hat seinen Verstand im Laufe der Zeit einseitig groß gezüchtet. Ursprünglich wirkte der Geist im Menschen primär. Der Verstand ist eigentlich nur ein Werkzeug des leiblichen Körpers, welches dem Geist als Brücke[6] dient um im Grobstofflichen zu wirken und grobstoffliche Vorgänge dem Geist erfahrbar macht. Besser gesagt empfindbar macht, denn die Welt des Geistes beruht auf Empfindungen. Die Welt des Verstandes hingegen basiert auf Gefühlen[7]. Mit der Geschichte von Adam und Eva aus dem Alten Testament und dem Ausschluss aus dem Paradiese wurde uns im Alten Testament bildlich die Information überliefert, wie der Mensch den Verstand einseitig groß züchtete. Seitdem übernahm der Verstand die Herrschaft über den menschlichen Körper und schloss den Geist mehr und mehr aus. Dies ist die Erbsünde. Der Antichrist ist sozusagen unser Großhirn, welches ständig christlichen Werten entgegenwirkt. Möglich wurde das nur durch den Fall der Frau, die ursprünglich geistig höherstehend war als der Mann und von dem Bösen verführt wurde. Das Böse wusste: Stürzt die Frau, so stürzt auch der Mann. Die Frau begann sich ihrer körperlichen Reize bewusst zu werden und setzte diese ein den Mann zu verführen und spornte diesen an ihr zu gefallen. Werte wie Reichtum, Besitz, Materialismus, Geiz, Neid, usw. haben hier ihren Ursprung und nahmen von da an stetig zu und sorgten für eine immer stärkere Entwicklung des Verstandes, sowie der Betonung körperlicher Attribute. Die geistigen Werte aber versiegten allmählich. D.h. unser Geist ruht mehr oder weniger, wird immer träger und dringt nicht mehr bis zu uns vor. Er schläft! Zur Erinnerung: Der Geist des Menschen ist nicht Bestandteil des menschlichen Körpers und ist nicht stofflicher Natur aber auch nicht wesenlos. Das Problem ist nun, dass wenn der Mensch nicht mehr nach dem Willen Gottes lebt, dass er dann die ganze Nachschöpfung in Gefahr bringt und droht sie zum Einsturz zu bringen. Damit dies nicht passiert und wir noch Rettung in aller letzter Sekunde erhalten können, wurden uns im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder Gesandte[8] aus höheren Ebenen geschickt, die den Menschen wieder auf den rechten Weg bringen sollten und diesen ermahnten. Sie können den Menschen der über den freien Willen verfügt nicht zu rechtem Handeln zwingen. Der Mensch muss das selbst erkennen und wollen. Hier erahnt man eigentlich schon welch ungeheure Macht dem Menschen mit dem freien Willen gegeben wurde. Handelt er entgegen dem Willen Gottes führt das unweigerlich zur Zerstörung dieser und der darüber liegenden Weltenteile und der Zersetzung der eigenen Persönlichkeit. Wird die Kraft Gottes hingegen in dessen Willen, durch den Willen des Menschen korrekt gelenkt, so entsteht Veredelung und Hebung von allem womit der Mensch in Berührung kommt. Nun ist der Mensch über die Jahrtausende schon so tief gefallen, dass eine Umkehr (außer für einzelne Schicksale die nach dem Willen Gottes leben) nicht mehr möglich ist. Besiegelt hat der Mensch das eigentlich schon mit der Kreuzigung Jesu. Denn Jesus ist nicht für unsere Sünden gestorben, sondern wegen unserer Sünden. Und jede Sünde muss sich nach dem Gesetz der Wechselwirkung/Rückwirkung auf das Karma auswirken und sich auslösen. Deshalb greift an diesem Punkt der Entwicklung Gott ein und nimmt dem Menschen, im Rahmen des noch kommenden tausendjährigen Reiches, dem Menschen seinen freien Willen. Für diese Zeit wird und kann der Mensch nur noch nach dem Willen Gottes leben. Wenn er das gelernt hat, so wird er seinen freien Willen wieder zurückerhalten. Die Menschen die dies erleben dürfen sind bereits die Auserwählten und können sich glücklich schätzen. Die große Masse wird das nicht mehr erleben und ist der Zersetzung preisgegeben. Die Zersetzung selbst ist ein langwieriger und schmerzvoller Prozess. Die Vernichtung der eigenen Persönlichkeit wird einem dann vermutlich wie eine Erlösung vorkommen. Der Mensch richtet sich dabei übrigens selbst. Nicht Gott! Was noch näher erläutert werden wird.
In der feinstofflichen Welt wirkt sich jeder Gedanke des Menschen oder besser gesagt seines Geistes direkt in für den feinstofflichen Körper sichtbare Formen aus. Die Formen nehmen dabei derartige Gestalt an, dass für jeden sofort erkennbar ist, was die Natur des Gedankens war. Also Liebe, Hass, Neid, Missgunst, etc. Das passiert auch bei unserem Wirken im Grobstofflichen. Nur das wir das eben nicht mehr wahrnehmen bzw. nicht bis zu uns durchdringt. Trotzdem ist es da und hat eine Wirkung. Außerdem werden feinstoffliche Fäden zwischen unseren Körpern gesponnen die uns untereinander verbinden und uns auf diesen niederen Stufen der Existenz festhalten. Ein Beispiel: Ich schreibe ein Buch über Gott und die Schöpfung. Damit löse ich nun bei dem Leser eine Vorstellung darüber aus. Ein Band (feinstoffliche Fäden) zwischen dem Leser und mir wurde dadurch geknüpft. Habe ich nun falsche Vorstellungen bei dem Leser geweckt und er stürzt dabei in tiefere Ebenen der Existenz, so ziehen mich diese, für uns unsichtbaren Fäden, mit in die Tiefe. Ich muss dem Stürzenden nun helfen diese falsche Vorstellung wieder gerade zu biegen, so dass er selbst erkennen kann, dass er auf den falschen Weg geführt wurde. Erst dann löst sich diese Verbindung wieder und ich selbst bin wieder frei von dieser Bindung. Wir nennen dies Karma bzw. Sühne. Wünsche ich jemandem etwas Schlechtes, so erzeugt dies im Feinstofflichen sofort eine entsprechende Form. Diese schließt sich nun über das Gesetz der Anziehung von Gleichartigem mit anderen Formen zusammen und wird dadurch verstärkt. Das Ganze kann man sich auch als einen Strahlungsvorgang vorstellen. Die schlechten Wünsche sende (aussäen) ich aus, diese laufen nun weit hinaus in das Weltall und werden dort verstärkt und reflektiert und letztendlich auf mich zurückfallen, da die Strahlen ja von mir ursprünglich ausgingen. Nun werde ich ernten müssen. Der Mensch kann keinen Gedanken äußern, im wahrsten Sinne des Wortes, ohne diesem Gesetz zu unterliegen. Ich habe nun die Chance meinen Fehler (falls es einer war! Wenn nicht so werde ich lediglich Kraft erfahren.) zu erkennen und daraus zu lernen. Die Rückwirkung muss mich dabei nicht unbedingt in diesem Leben treffen. Das kann auch im Feinstofflichen nach dem irdischen Tod oder zu einem späteren Leben wieder im Grobstofflichen passieren. Wenn nun, wie weiter oben geschehen, gesagt wurde, dass zum tausendjährigen Reich nicht Gott uns richtet, sondern wir uns selbst, so bedeutet das nichts anderes, als dass uns alle Rückwirkungen nun auf einmal zu einem festgelegten Zeitpunkt vorzeitig und gleichzeitig treffen werden. Rückwirkungen deren Urheber wir selbst waren. Darin liegt eine vollkommene Gerechtigkeit im Weltengetriebe der vollkommen und absolut gerechten Schöpfung. Wer im Laufe seiner Existenz nur Aufbauendes gesät hat, der hat bei der sogenannten Apokalypse, wie sie in der Bibel beschrieben wird, nichts zu befürchten. Die Rückwirkungen die jenen Menschen treffen, werden ihn nur heben und nicht schaden. Ich vermute, dass der Mensch zu diesem Zeitpunkt auch wieder sehend wird. D.h. er wird die feinstofflichen Vorgänge wahrnehmen und damit auch alle Dämonen[9] die wir uns mit Hilfe unserer Gedanken erschaffen haben. Diese werden über uns herfallen am Tage des Gerichtes. Somit ist auch klar welcher Teil der Menschen das tausendjährige Reich, als Gnade Gottes, erleben darf. Somit rufe ich euch Mitmenschen zu „Rette sich wer kann!“. Dies ist unsere letzte Chance. Es heißt jetzt Zersetzung oder Erlösung. Der Weg der Erlösung bedeutet die göttlichen Gesetze zu kennen und nach diesen zu leben. Diese Botschaft wurde uns immer und immer wieder gegeben. Zuletzt von ABD-RU-SHIN. Davor von JESUS, dem Sohn Gottes. Schon dieser verkündete zu Lebzeiten das Kommen des MENSCHENSOHNES, welcher das Gericht bringen wird. Diese Zeit ist jetzt[10]! Das ist auch der Grund weshalb unsere Welt derzeit Kopf steht (Ein Zeichen des noch herrschenden Satanismus der noch von den Menschen ausgeht. Luzifer wurde bereits in den 30ern aus dieser Schöpfung genommen). Das sind die Rückwirkungen die uns jetzt immer schneller und stärker treffen müssen. Sie enden mit der Auslöschung unserer Welt, damit eine neue Welt nach dem Willen Gottes entstehen kann. So wie diese hier eigentlich hätte sein sollen. Fassen wir nun ein paar der hier dargelegten Erkenntnisse für den Leser zusammen, die vielleicht für den einen oder anderen neu sein dürften.
Es gibt ein Leben nach dem Tod.
Jeder Mensch war schon mehrmals auf der Erde.
Das Sein auf der Erde entspricht nur einer kurzen Spanne Zeit unserer Existenz.
Alles spielt sich in Zyklen ab.
Das Feinstoffliche und das Grobstoffliche gehören zum stofflichen Weltenteil der Schöpfung und werden als Nachschöpfung bezeichnet und sind eine Folge der Fortentwicklung.
Der Ursprung des Menschen ist das Geistig-Wesenhafte. Teilweise hier auch als geistiges Reich bezeichnet. Dort kehrt der Mensch als bewusstes Wesen, jedoch ohne leiblichen Körper (da dieser ja stofflich ist) zurück, sofern er den Entwicklungszyklus „erfolgreich“ durchlaufen hat.
Der Mensch hat nichts Göttliches. Lediglich das Geistsamenkorn entstammt einem Gottesfunken.
Es gibt einen GOTT. Und zwar nur einen GOTT.
Von Gott können und dürfen wir uns kein Bild machen, da er wesenlos ist. Wir haben von ihm nur das WORT.
GOTT haben wir die Schöpfung zu verdanken. Diese ist vollkommen. Dort leben vollendete Geschöpfe Gottes.
Der Mensch gehört zur Nachschöpfung, ist deshalb von Anbeginn an nicht vollkommen und muss sich folglich erst entwickeln.
Das geistige Reich gehört zum Reich Gottes.
Zwischen unserer Welt und der göttlichen Ebene gibt es eine Gralsburg und den heiligen Gral. Über diesen gelangt die Kraft Gottes in die unsrige Welt. Ohne diese Kraft hört alles auf zu existieren. Der heilige Gral ist nicht auf der grobstofflichen Erde zu suchen, jedoch wirklich existent.
Wir Menschen spüren hier auf Erden die Kraft Gottes in seinem Willen und den unverrückbaren Naturgesetzen.
Es gibt noch viel mehr Wesen in dieser Schöpfung, wie beispielsweise Gnome, Einhörner, Feen, etc. Diese haben jedoch keinen freien Willen wie der Mensch und wirken nur nach dem Willen Gottes. Diese Wesen sind an Naturkatastrophen und Veränderungen, sowie dem knüpfen von Lebensfäden beteiligt.
Der Antichrist ist schon seit Jahrtausenden unter uns. Er ist in unserem Verstand zu suchen. Der Mensch hat sich dem Verstand untergeordnet und den Geist damit weitestgehend ausgeschlossen.
Der Verstand ist das Werk und Werkzeug Luzifers, zur Versklavung des Menschen. Ohne das Wollen des Menschen wäre Luzifers Verführung zum Scheitern verurteilt gewesen.
Das hier eben Gesagte ist zugegebenermaßen schwer verständlich für jemanden der sich mit diesem Thema bisher wenig bis gar nicht auseinandergesetzt hat und relativ unbewusst vor sich hingelebt hat. Das Studium der Gralsbotschaft wird diese Kenntnislücken, sofern sich der Mensch müht, restlos schließen. Für diejenigen die sich ein vertieftes Studium noch nicht zutrauen, folgt nun eine leicht verständliche Einführung basierend auf den Vorträgen, wie sie ABD-RU-SHIN zu Lebzeiten vor Suchenden gehalten hat, sowie durch eigene Beiträge. Dabei hat er erklärende und schaffende Worte benutzt. Schaffende Worte können nur aus Gott kommen. Wort und Tat sind dann eins. So wie die Schöpfung das Wort Gottes ist. Deshalb heißt es auch „Im Anfang war das Wort“ und nicht „Am Anfang“[11]. Der Leser wird im Laufe der Botschaft dies verstehen lernen. Dies zur Einführung und zum groben Verständnis.
Abd-ru-shin hat in seinem Werk „Im Lichter der Wahrheit“ in Form von Vorträgen zu den Menschen gesprochen und das Wissen Schritt für Schritt aufbauend versucht zu vermitteln und den Menschen an das für ihn notwenige Wissen heranzuführen. Die Vorträge hat er hierzu in drei Bänden in Buchform publiziert. Im nun Folgenden werden die Vorträge des ersten Bandes in eigenen Worten wiedergegeben[12], um dem Leser eine Hilfestellung zu geben, für den Fall, dass er a) das Werk Abd-ru-shin’s nicht kennt und b) noch nicht versteht. Wobei der Leser dazu aufgefordert wird, bei Interesse, auf das Werk Abd-ru-shin’s zurückzugreifen und es ausgiebig zu studieren. Denn nur so können Missverständnisse und Missinterpretationen vermieden werden. Abd-ru-shin sagt selbst, dass das Buch nur von jenen gelesen und verstanden wird, für die es auch gedacht ist. Allen anderen wird der Text nichts sagen. Der Text richtet sich nicht wie herkömmliche Bücher nur an den Verstand, sondern spricht direkt den Geist des Menschen an und entfaltet somit seine volle Wirkung. Das Buch, welches Sie nun in den Händen halten, ist lediglich als Hinführung und Hilfestellung zu verstehen und nicht in der Lage direkt ihren Geist anzusprechen, denn dies kann nur jemand der alle Schöpfungsteile im großen Schöpfungsbau überblickt und versteht. Also ein Wesen, welches über dem Menschen steht, wie beispielsweise ein von Gott abgespaltener persönlich gewordener Teil oder einem Menschen[13] aus dem urgeistigen Reich.
Der erste[14] Vortrag von Abd-ru-Shin aus dem Buch „Im Lichte der Wahrheit – Band I“ beginnt, hier interpretativ wiedergegeben, mit der Frage: Was sucht ihr?
Was sucht Ihr?
Was sucht Ihr, Ihr ernsthaft Suchenden? „Der Weg zum Höchsten liegt bereit vor jedem Menschen! Gelehrsamkeit ist nicht das Tor dazu“. Der Weg nach oben in das geistige Reich, weit, weit oberhalb der Grobstofflichkeit auf dieser Erde ist euer Ziel. Hier liegt das Paradies für den Menschen. Der Weg dorthin ist nicht schwer. Es gilt nur die Gesetze Gottes oder besser gesagt dessen Willen einzuhalten. Studieren, Verstandesgrübelei und die Wissenschaft der Gelehrten bringen uns diesem Ziele keinen Schritt näher. Was auch gut so ist, denn sonst wäre ein großer Teil der Menschen davon ausgeschlossen. Die Wissenschaft ist und bleibt alles nur Stückwerk! Geboren aus dem menschlichen Verstand, der an Raum und Zeit gebunden ist und niemals die Fähigkeit haben wird die Nachschöpfung, geschweige denn die Schöpfung selbst, zu überblicken noch deren Vollkommenheit zu erfassen. Somit bleibt jede vom Verstand betriebene Wissenschaft immer nur Stückwerk und unvollständig, denn der menschliche Verstand des leiblichen Körpers nimmt nur das Grobstoffliche wahr. Unser Geist ist dem Verstand dagegen im wahrsten Sinne des Wortes überirdisch überlegen. Doch wir haben unseren Geist im Laufe der Jahrtausende schlafen gelegt; ihn ausgesperrt! Und selbst unser viel leistungsfähigerer und regerer Geist ist nur in der Lage die Weltenteile bis hinauf zur geistigen Ebene aus der er stammt zu überblicken und zu verstehen. Alles was darüber ist, wie beispielsweise das Göttlich-Wesenhafte, oder die Himmelsgöttin, bleibt selbst dem bestentwickelten Menschengeist nach vollendeter Entwicklung verborgen. Nur bis dahin kann er – nicht weiter! Es genügt aber um GOTT zu erkennen[15] und dabei Glück und Dankbarkeit zu empfinden. Den Schlüssel für den rechten Weg hat uns damals schon der Meister zugerufen: „Werdet wie die Kinder!“ D.h. festes Wollen zum Guten hin und Reinheit in Gedanken. Weder Askese, Vereinsamung, Meditation, das Studieren von Büchern, noch sonst eine Verstandestätigkeit sind dazu notwendig. Das dazu notwendige Gute liegt bereits im Menschen selbst. Hört in Euch! Erinnert euch wie ihr als Kinder wart! Lasst euch nicht von Religionen und Konfessionen irreführen. Das ist Menschenwerk. Und zwar jener Menschen die dem Bösen schon verfallen und somit verloren sind. Diese binden nur den freien Menschengeist und die Versklavung des in euch wohnenden Gottesfunken[16]. Geht ihr den rechten Weg, so werdet ihr die Vaterliebe wieder empfinden können, die euch Stufe um Stufe höher dem Lichte entgegenbringt, sofern es das ist was ihr sucht.
Der Schrei nach dem Helfer?
Gott braucht den Menschen nicht, der Mensch aber (seinen) Gott. Dies schon mal vorneweg. Ich nehme an auch Gott hat etwas davon, wenn seine/die Schöpfung in perfekter Harmonie schwingt[17]. Das aber zu begreifen ist uns nicht gegeben. Droht sie nicht mehr zu „funktionieren“, d.h. disharmonisch zu werden, so wird Gott einschreiten, sofern er die Schöpfung aufrechterhalten will. Ob der Mensch sich in Gottes Willen einfügen will, liegt ganz bei ihm selbst, solange ihm der freie Wille dazu noch gegeben ist. Der Mensch aber hat hier auf Erden derweil ganz andere Probleme und Sorgen und der Schrei nach dem Helfer, Retter, Erlöser hallt allgegenwärtig durchs Weltall. Wie also soll der vom Menschen ersehnte Helfer aussehen? Soll er dem Menschen gefallen? Alle Religionen vereinen? Mitnichten! Er wird kommen um zu fordern. Erfüllet erst einmal eure Pflicht und fügt euch ein in des Schöpfers Willen. Das wird er euch sagen müssen. Der Helfer wird euch, die ihr mittlerweile blind[18] geworden seid, lediglich den rechten Weg zum wiederholten Male aufzeigen. Gehen müsst ihr ihn schon selbst. Ihr müsst ihn aber nicht gehen, wenn ihr nicht wollt. Dies aber ist gleichbedeutend mit Zersetzung. D.h. der Helfer wird euch trennen. In jene die den rechten Weg gehen wollen und jene die das eben nicht wollen. Bedenket dabei, der Helfer kann alles sehen. Ihr könnt keinen Gedanken vor ihm verborgen halten. Im Feinstofflichen hat jeder Gedanke eine sichtbare Form. Heuchelei und Lüge funktionieren nur im Grobstofflichen und selbst da über die Rückwirkungen nicht. Nur verstehen wir das leider nicht mehr. Zumal die Rückwirkungen meist nicht unmittelbar eintreffen. Bisher war nur die Rede von dem Helfer für die Menschheit. Nun gibt es aber auch unter den Menschen Helfer die für andere Menschen da sein wollen. Hier sind die rechten Helfer von denen die euch irreführen wollen zu unterscheiden. So gibt es welche die Bücher schreiben, euch Heilversprechen machen, wissenschaftliche Therapien anpreisen und trotzdem damit euch nur schaden. Entweder bewusst oder aus Unkenntnis heraus. Und damit bindet dieser vermeintliche Helfer sich an euch und muss wiederkommen auf diese Erde bis er den angerichteten Schaden wieder gut gemacht hat und euch von dem Irrtum befreit hat. Der menschliche Körper der nach dem Willen Gottes lebt kennt keine Krankheit und wenn er doch einmal erkrankt, dann sind es Rückwirkungen die ihn treffen. Rückwirkungen die ihn treffen müssen und auch sollen! Und ihm damit eine Chance gibt eine früher geknüpfte Band[19] zu lösen. Damit wird er leichter und weniger dicht - der Mensch. Sind alle Verbindungen gekappt, kann der Mensch, die ihn umgebenden dichten Körper abwerfen und unbeschwert aufsteigen in lichte Höhen. Aber nicht in die Allerhöchsten!
Fazit: Wir brauchen keine falschen Helfer! Der Mensch hat bereits alles in sich was er benötigt.
Der Antichrist?
Wer ist der Antichrist? Das sind jene die damals den Leib Jesu an das Kreuz brachten. Also sich als Gegenchrist zeigten. Das waren Träger und Vertreter irdischer Religionen, denen Christus, in ihrem Bestreben nach irdischer Macht im Wege stand. Jene dienten dem menschlichen Verstand, der stets nach Ausweitung seiner Erdenmacht strebt. Somit ist es der Verstand der allem Göttlichen und auch Geistigem im Wege steht. Der Verstand wiederum ist das giftige luziferische Gewächs, das sich von Generation zu Generation weiterentwickelt. Dahinter steht Luzifer selbst als Antichrist in eigener Person. D.h. Luzifer bedient sich dem Verstande aller Menschen. Somit sind alle Sklaven des Verstandes auch Diener Luzifers[20]. Und Luzifer hat selbstverständlich ein Interesse daran, dass seine Diener vor allem unter den Höchsten der Regierenden und Religionen hier auf Erden vertreten sind. Diese Tatsache allein dürfte vieles auf dieser Erde erklären. Und mal ehrlich was gibt es nicht alles für Mythen um den Antichristen. Wer aber unter euch hätte ihm im Verstand eines jeden einzelnen Menschen gesucht? Laut Überlieferungen kommt der Antichrist erst am Ende aller Tage. Dort wird er dann leiblich als Person erwartet. Die Bibel und die Offenbarung sind somit bisher weitestgehend unverstanden. Wenn, wie dort geschildert, der Antichrist in Ketten gelegt wird, so bedeutet das, dass der Mensch neu werden muss mit einem Gehirn das dem Geist dient und nicht einem Verstand der das Dunkel füttert. Für diese noch kommende Zeit des tausendjährigen Reiches ist der freie Wille des Menschen auf Eis gelegt. Dann erst wenn der Geist, mit dem Werkzeug Verstand, wieder anfängt zu wirken wie er soll, dann erst wird das Grobstoffliche (u.a. unsere Erde) erfahren was ein MENSCH wirklich ist. Was es bedeutet ein Mensch zu sein. Heute wirkt nicht unser Geist, wie er sollte, sondern Luzifer herrscht mit Hilfe unseres Verstandes über uns und diese Welt. Die Offenbarung besagt, dass Luzifer sein Haupt erhebt. Dies bedeutet aber, dass er schon da sein muss und lediglich kurz vor dem Gericht den Gipfel seiner Herrschaft hat. Wer nun den Antichrist erkannt und entdeckt hat, der wird es mit einer sich wehrenden Kreatur zu tun bekommen. Der Antichrist wird schreien, verleumden, vertuschen, tricksen usw. Er muss mit diesen Mitteln arbeiten, denn es ist nicht die Wahrheit die da spricht. D.h. achtet darauf wo und wer am meisten Gift verspritzt, dort werdet ihr das Dunkel finden[21]. Zu finden wird er auch dort sein, wo ein Gottgesandter kommt. Dieser jedoch ist leicht zu erkennen, für Menschen die noch sehend sind. Er trägt das Kreuz der Wahrheit, lebend leuchtend in ihm, und die Taube über ihm. Diese Zeichen kann Luzifer nicht vortäuschen. An diesem Zeichen könnt Ihr den Gottgesandten erkennen. Auch Luzifer könnt ihr nun leicht erkennen.
Sittlichkeit?
ABD-RU-SHIN verfasste seinen Vortrag zur Sittlichkeit bereits im Jahr 1926. Und schon damals beklagte er den bis um das zehnfache gesteigerten Sexualtrieb, der dem Menschen zum Verderben werden muss. Er bezeichnete dies als die größte Seuche die dem Menschen befiel. Und das zu einer Zeit, wo der Mensch noch nicht durch moderne Kommunikationsmedien dem Verderben völlig schutzlos ausgeliefert war. So würde man heute wohl von einem 100fach gesteigerten Sexualtrieb sprechen müssen. Der Mensch hat sich den tierischen Trieben völlig hingegeben oder besser gesagt ausgeliefert und sich damit selbst auf eine niedere Stufe gestellt. ABD-RU-SHIN fordert übrigens nicht Enthaltsamkeit von den Menschen, sondern Reinheit. Die Sexualität ist an und für sich etwas Natürliches und nach dem Willen Gottes auch gewollt. Stehen Körper und Geist im Einklang so wird sich dieser Trieb im Menschen aber nur sehr selten zeigen und wenn dann ist es etwas Gutes, etwas Schönes. Das was der Mensch aber heute macht, hat damit nichts mehr zu tun. Es hat nichts Natürliches mehr. Er überreizt sich ständig mit Bildern und Phantasien und stachelt damit den tierischen Trieb an. Auch dies ist das Werk des Verstandes. Der Geist mit seinen zarteren Empfindungen ist dazu gar nicht in der Lage. Das was sich nun über dem Menschen zusammenbraut gleicht einer finsteren Gewitterwolke. Und eines Tages wird diese von einem Blitz hell erleuchtet werden und alles Falsche muss in sich zusammenfallen. Bis dahin muss es aber noch zu einem absoluten Höhepunkt kommen. Die Gewitterzelle muss sozusagen heranreifen.
Vergleichen wir zum besseren Verständnis nur einmal die Vorgänge wie sie sich im Feinstofflichen abspielen. Im Freibad ist beispielsweise ein junger Mann mit unreinen Gedanken. Er betrachtet eine in unmittelbarer Nähe liegende Frau. Seine schmutzigen Phantasien nehmen nun feinstoffliche Form an und haften an der Frau. Ein Band zwischen ihm und der Frau wird geknüpft. Gleichartige Formen werden nun über das Gesetz der Anziehung zu dieser hin angezogen und bilden ein immer dichter werdendes Netz um diese Frau. Dies wird die Frau immer mehr beschmutzen uns sie in ihrer Reinheit sinken lassen. Mit der Zeit, werden diese Formen so übermächtig werden, dass sie drohend über einem ganzen Volke schweben und einen jeden mit hinabzuziehen drohen.
Der Mensch hat den Körper mit der gleichen Reinheit zu behandeln, wie er es auch mit der Seele[22] tun sollte. Körper und Seele sind dem Menschen von Gott anvertraute Güter, die er sorgsam zu behandeln hat. Die Unsittlichkeit fängt heute (1929!) schon bei der so freizügig gestalteten Sportbekleidung an endet nicht zuletzt bei den sportlich ausgeführten Bewegungen, die auf andere reizend wirken. Die Frau ist somit Spiegelbild des Volkes Seele und bringt verderben der ganzen Menschheit. Die Frau muss sich ihres hohen Gutes bewusstwerden und darf diese Reize nicht verderbenbringend einsetzen. Ich weiß sehr wohl wie Frauen verachtend das heute (2020) das klingen muss, ist und bleibt jedoch eine Tatsache. Ein Vorgang der nun schon seit Jahrtausenden uns Menschen immer tiefer hat sinken lassen.
Erwachet!
Den Weg zum Licht muss jeder einzelne für sich selbst erleben. Man kann ihn nicht erlernen. Was dem einen nützt kann dem anderen verderben bringen. Gedankenformen anderer würden einen nur an diese Erde ketten. Aufsteigen kann nur jemand der Formen und Fäden die ihn niederhalten von sich löst. Damit wird er leichter und steigt auf. Solange er wie an Ketten gefesselt ist, muss der Mensch wieder und wieder auf der Erde inkarnieren, bis das auch die letzte Ablösung erfolgt ist. Der Mensch sollte eigentlich nur einige wenige Inkarnationen auf der Erde vollziehen um in möglichst tiefem Empfinden und Erleben seinen Geist zu entwickeln. Danach sollte er wieder in höhere Weltenteile aufsteigen und seinen Entwicklungszyklus fortsetzen. Stattdessen hat sich der Mensch in der Grobstofflickkeit im wahrsten Sinne des Wortes vollkommen verstrickt und sich damit den Weg nach oben hin verbaut. Unser Entwicklungszyklus wird aber nicht ewig währen. Alles was bis zu dem vorherbestimmten Ende nicht all seine dichten Körper hat abwerfen können, muss mit der Erde zusammen in die Zersetzung fallen. Spätestens dann, wenn die Zersetzung erfolgt, wird das von Hüllen ummantelte Geistsamenkorn wieder unbeschwert und frei sein und steigt ganz natürlich in seine geistige Heimat auf. Allerdings dann ohne bewusst entwickelte Persönlichkeit, so wie zu Beginn seiner Reise. Ein neuer Zyklus muss durchlaufen werden, um Bewusstsein zu erlangen.
An dieser Stelle ein Hinweis in eigener Sache. Wenn der Mensch irdisch stirbt, so wird auch alles verschwinden, was nur in seinem Verstand gespeichert war. Nur das was der Mensch tief empfunden hat kann der Geist sich zueigen machen und verbleibt somit über den Tod hinaus. Dies ist sicher auch der Grund warum wir uns nur schlecht an vergangene Leben erinnern können. Denn das was bleibt ist nur die tiefe Empfindung. Alles mühsam erlernte Verstandeswissen verschwindet und nützt rein gar nichts. Deshalb soll der Mensch seine Zeit auch nicht in Askese und Meditation verbringen, sondern soll wie alles in der Schöpfung in stetiger Bewegung bleiben und möglichst viele Erfahrungen sammeln. Je tiefer dabei die Empfindungen, gleichgiltig ob freudig oder schmerzhaft, umso wertvoller ist das Erlebte. Denn dieses verbleibt dem Geist und macht ihn bewusst.
Macht euch klar, dass es da draußen mehr gibt als nur das Grobstoffliche. Unser irdisches Auge ist eng verbunden mit unserem Gehirn und Verstand. Und der Verstand ist an Raum und Zeit gebunden. Kann somit die jenseitige Welt gar nicht erfassen und erschauen. Auch unser Auge selbst nimmt nur einen begrenzten Teil des Wellenspektrums, das sogenannte sichtbare Licht (380 - 750 nm) wahr. Dies müsste einem eigentlich zu denken geben. Damit können wir nun auch die Frage beantworten, was ist das Jenseits? Es ist all jenes was wir mit unseren beschränkten Sinnen in der Grobstofflichkeit nicht erfassen können. Trotzdem ist es da! Zu jeder Zeit! Eine Trennung zwischen Dies- und Jenseits gibt es nicht. D.h. auch all die euch bekannt Verstorbenen sind weiterhin da, nur eben nicht für euch sichtbar.
Im Weltall wirkt ein ewiges Gesetz: daß nur im Geben auch empfangen werden kann, wenn es um Werte geht die bleibend sind! Selbstlos geben, helfen, wo es not tut, und Verständnis haben für das Leid des Nächsten wie für dessen Schwächen, heißt empfangen, weil es der schlichte wahre Weg zum Höchsten ist!
Das fängt bei den Gedanken an, die im Jenseits sofort Form annehmen und oft auch eure Lebenszeit hier im Grobstofflichen überdauern. Diesen Formen begegnet ihr dann. Sie wirken sich jetzt und teilweise nach eurem Tode aus. Darum „Haltet den Herd Eurer Gedanken rein. Ihr stiftet damit Frieden und seid glücklich“. Jeder Gedanke den ihr erzeugt zieht andere Gedanken die von gleicher Art sind an und verstärken diese. Ein Beispiel hierfür sind Gedanken des Neides. Diese haben sich mittlerweile zu einer riesigen Wolke über ganze Völker gelegt. Nur Menschen die keinerlei Neidgefühl in sich tragen können diesen nichts anhaben. Allen anderen wird sie treffen und die Neigungen und Eigenschaften des Individuums diesbezüglich verstärken. Deshalb nutzt eure Gedanken als Heiligen Speer und erzeugt nur solche die euch und anderen nützen bei dem Aufstieg in höhere Welten. Das heißt jetzt aber nicht, dass ihr aufhören sollt zu forschen und zu verstehen. Ihr sollt nicht glauben! Ihr sollt wirklich verstehen. Der Glaube reißt das Tor für Irrungen jeder Art weit auf. Für wirkliches Verstehen aber, müsst ihr den Geist verwenden und nicht den Verstand. Ein Beispiel hierfür ist die Erforschung der Zeit. Nachdem unser Verstand an Raum und Zeit gebunden ist, wird er niemals das Wesen der Zeit verstehen. Das fängt schon bei dem Grundgedanken an, dass die Zeit vergeht. Dieser aber ist falsch, denn die Zeit steht still. Wir aber eilen ihr entgegen! Nur die Formen in ihr ändern sich. Die Zeit bleibt die gleiche, egal ob in 10, 100 oder 1000 Jahren. So ähnlich verhält es sich mit der Wahrheit. Was heute noch Wahrheit ist, ist morgen schon ein Irrtum. Die Dinge / Formen um uns herum ändern sich ständig alles ist in Bewegung. Deshalb wird es auch niemals Stillstand im Forscherdrange geben. Die Wirklichkeit lässt Raum für unendliche Betätigung. Der stetige Wechsel aller Dinge aber ist es der euch reifen lässt. Dennoch gibt es eine Wahrheit die ewig ist. Diese lässt sich jedoch für uns Menschen mit unseren irdischen Sinnen nicht erfassen. Nur geistig können wir das. Da unser Geist in der Wahrheit lebt, braucht er keine Wissenschaft. Alle Antworten hat er bereits in der Wahrheit. Er unterliegt keinen Irrtümern. Er lebt im reinen Licht in der Wahrheit.
In unserem irdischen Leben werden wir immer wieder auf Hindernisse stoßen. Diese werden uns entweder bewusst geschaffen oder es handelt sich dabei um Rückwirkungen. Diese Hindernisse sollen wir dankbar annehmen, denn sie geben uns die Möglichkeit dabei zu lernen und zu reifen. Bedenket dabei, jeder falsche Gedanke, jede schlechte Tat wird verstärkt auf uns zurückfallen. Wir haben dann die Chance der Wiedergutmachung und das Dunkle zu tilgen. Nur wenn alles Dunkle beseitigt ist, sind wir frei und kommen weiter. Nicht die kleinste Kleinigkeit wird dabei vergessen, denn es funktioniert nach einem selbsttätigen Getriebe nach dem Willen des einen Gottes. Gott greift in dieses Geschehen gar nicht ein. Es funktioniert vollkommen selbsttätig und lässt sich somit auch nicht umgehen. Wäre es anders, so wäre es nicht vollkommen und das ganze Schöpfungswerk müsste in sich zusammenstürzen. Der Mensch muss aber nun nicht verzagen, bei all der Schuld die er abzutragen hat. Denn es kommt auf sein Wollen an. Das Wollen zum Guten wird ihn letztendlich zum Sieg verhelfen. In dem Vorgang der Rückwirkungen liegt auch eine unendlich große Macht für den Menschen. Der Geist funktioniert letztendlich wie eine Linse für die Kraft Gottes. Er hat durch seinen freien Willen die Möglichkeit diese Kraft gezielt zu lenken. Sei es zum Guten oder zum Bösen. Jedoch muss er lernen sie stets zum Guten einzusetzen, denn andernfalls werden ihn die Rückwirkungen treffen, ihn beschweren und absinken lassen. Erst jetzt wird klar welche ungeheuren Möglichkeiten der Mensch hier auf Erden hat und auch welche Verantwortung er dabei trägt. Was aber hat er hier auf Erden seither vollbracht? Ausgebeutet und beschmutzt hat er diese Erde, statt sie zu verschönern [23] und zu heben. Nicht nur der Mensch ist über die Jahrtausende hinweg immer tiefer und tiefer gesunken. Die ganze Erde hat er mit hinabgezogen und der Zersetzung preisgegeben. Für eine Umkehr ist es nun zu spät, der Menschensohn Imanuel war bereits hier auf Erden und hat den Vorgang der Vernichtung bereits in Gang gesetzt. Nur für einzelne Menschengeister kann es noch Errettung geben, sofern sie möglichst viele Schulden tilgen in der kurzen Spanne Zeit die ihnen hier auf Erden noch verbleibt. Der Vorgang zur Schaffung des tausendjährigen Reiches mit einem neuen Menschen[24] wurde bereits eingeleitet. Eine Zukunft so wie wir sie uns vorstellen, gibt es für die jetzige Menschheit nicht, denn unsere ganze Vorstellung davon war grundlegend verkehrt. So nutzt die Zeit gut und bemüht euch Bewohner des tausendjährigen Reiches zu werden. Macht euch aber klar, dass es nichts Beschämenderes für uns Menschen geben kann, wie die Tatsache des tausendjährigen Reiches. Hätte der Mensch in seinem Wirken nicht derart gefehlt, wäre dies gar nicht nötig geworden. Dies ist eine Gnade Gottes, denn andernfalls hätte es nur Vernichtung gegeben und die ganze Nachschöpfung wäre dabei mit hinabgezogen worden. Allein um diese zu retten, ist dieser Gnadenakt notwendig und als solcher zu verstehen.
Das Schweigen
Gewöhnt euch an eure Gedanken nicht sofort auszusprechen. Seit sparsam mit den Worten. Haltet den Gedanken fest, der dann im Feinstofflichen die dazu passende Form erzeugt. Nach dem Gesetz der (magnetischen) Anziehung werden sich dann ähnliche Formen dazu gesellen und der Gedanke reift in euch, wird stark und immer stärker. Diesen Vorgang kann man deutlich spüren. D.h. aber auch, dass (d)ein Gedanke immer ein Zusammenschluss von Formen vieler anderer ist. Auch wenn man glaubt das kommt alles von einem selbst. (Er)Schaffen kann der Mensch sowieso nichts Neues. Es ist bereits alles da in dieser großen Schöpfung. Der Mensch kann nur neue Formen[25] daraus generieren. Wie beim Menschen so in der ganzen Schöpfung, die im nimmer endenden Zusammenschließen von bestehenden einzelnen Formen durch die Kraft des Wollens Neugestaltungen erfährt und so der Weg wird zur Vollkommenheit. Unser Geist funktioniert sozusagen magnetisch[26]. Er zieht alles Schwächere[27] an sich und saugt es auf. Sind am Ende alle gleich stark, so gibt es nur noch den freiwilligen Austausch der Geister untereinander. Nur wer gibt kann empfangen. Das Gesagte funktioniert, Gott sei Dank, nur mit Gedanken die der Geist erzeugt. Die also tief empfunden werden. Die halbgarrenen Gedanken des Verstandes haben nicht die Kraft das Grobstoffliche zu verlassen. So ist dann auch die Inspiration zu erklären. Diese tritt auf, wenn der tief empfundene Gedanke Zufluss aus höheren Sphären erhält. Bei flachen, verworrenen Gedanken wird man hingegen schnell zum Tummelplatz fremder Einflüsse erniedrigt. Und nun wird es interessant, denn hieraus wird ersichtlich was in der Schöpfung eigentlich Leben ist. Es sind nicht Tiere und Pflanzen hier auf dieser Erde wie wir meinen, sondern das was Geistig ist. Hierin liegt der Ursprung und die Entwicklung! D.h. alles was man mit den irdischen Augen sieht sind tatsächlich nur Auswirkungen des ewig treibenden Geistes. Alles wird von dem schaffenden Geiste belebt, durchströmt, getrieben. In meinem Buch Parravicini[28] habe ich im Nachwort geschrieben, dass wir alle wie Götter sind. Welch fataler Irrtum[29]! Wir sind nur Menschen. Wir sind Geistig aber keine Götter. Nur liegt bereits im Geistigen so viel Potential, dass uns Menschen ein voll entwickelter Geist wie ein Gott vorkommt. Buddha ist hierfür ein gutes Beispiel. Buddha ist ein Mensch und war einfach nur schon sehr weit entwickelt und wird hier auf Erden deshalb Gott-Gleich gesehen. Aber selbst Buddha hat den für einen Menschen vorgesehenen Entwicklungszyklus noch nicht vollständig durchlaufen. Und das erste Gebot das uns Menschen hier zu denken geben sollte lautet: „Ich bin der Herr, Dein Gott! Du sollst nicht andere Götter haben neben mir!“ Der Verstoß gegen das erste Gebot ist zugleich der Größte und wird somit die größten Rückwirkungen auslösen. Darum Mensch, hüte dich, dich selbst oder andere als Gott zu sehen oder zu bezeichnen. Es gibt nur einen GOTT. Im Vater Unser, auch als Vater bezeichnet. Von Lao Tse wiederum als der Hocherhabene bezeichnet. Und unser[30] Vater ist er nicht. Denn das Göttliche ist weit, weit über dem Geistigen. Aber dem Vater, GOTT, haben wir alles zu verdanken, so auch das gesamte geistige Reich. Die Schöpfung selbst ist viel, viel größer. Deshalb sollte sich der Mensch die Demut stets bewahren und Ehrfurcht haben vor diesem großen Werk. Der Mensch aber soll sich nach dem Willen Gottes an der Schöpfung erfreuen und sie nutzen so gut er kann. Darin liegt dann der wahre Dank, den wir zu geben haben und nicht irgendwelche leeren Gebete. Und hier noch ein Wort der Warnung. Der Mensch soll sich kein Bild von Gott machen. Damit würde er GOTT nur herabzerren und sich GOTT zu klein denken. Gott ist wesenlos[31] und für uns nicht fassbar. Für uns ist nur die Kraft, die von Gott ausgeht fassbar, die wir nutzen dürfen, die wir lenken dürfen. Je weiter weg man vom Ursprung dieser Kraft ist, umso schwächer ist diese. Dies ist der Grund weshalb wir uns Gott niemals nähern können. Wir sind Wesen die genau mit diesem Maß an Kraft leben können. Nicht mehr, nicht weniger. Andere Wesen, z.B. aus dem urgeistigen Reich sind dieser Kraft näher und uns deshalb unnahbar und überlegen. Würden wir uns dem Urgeistigen nähern wollen, so würden wir durch die dort herrschende Kraft verbrennen. Der Körper des Menschen auf der Erde ist dauerhaft nur für Temperaturen von ca. 37°C ausgelegt. Bei Temperaturen um die 500°C kann er nicht existieren. So hat jedes Wesen, jeder Körper, seinen Bereich in dem er existieren kann. Wir Menschen können uns zwar in Raumanzügen auch vor großer Kälte und großer Hitze schützen, aber selbst mit diesen Hilfsmitteln sind uns Grenzen gesetzt. 10.000°C hält auch der beste Raumanzug nicht aus. Irgendwo ist Schluss.
Zurück zu den Gedanken und Gedankenformen. Der Mensch hat die Entscheidung, gut zu denken oder böse, und kann somit göttliche Kraft zum Guten wie zum Bösen lenken! Nun gibt es Menschen die sich als absolut rational denkend bezeichnen und nur gelten lassen was wissenschaftlich zu nennen ist. Aber gerade diesen müsste doch auffallen, dass die Naturgesetze unumstößlich sind. Kein Mensch kann diesen entkommen. Und die Naturgesetze sind nichts anderes, als die Auswirkungen der Kraft Gottes. Stellt man sich dem entgegen oder wirkt man nicht im Sinne dieser, so gibt es nur Misserfolg. Alles was der Mensch zu tun hat ist diese Kraft zu erkennen und sie zu nutzen. Die Physik allein hier auf Erden zeigt uns doch schon welche Wunder damit vollbracht werden können. Ein Auto das den Gesetzen der Physik nicht gehorcht wird niemals fahren! Zum besseren Verständnis des hier Gesagten muss doch ein kleiner Vorgriff auf den Schöpfungsaufbau vorgenommen werden. Die Schöpfung kann man sich in drei große Bereiche aufgeteilt vorstellen. Das Urgeistige, das Geistige und das Stoffliche. Das Urgeistige liegt über uns und ist von anderer Art. Das geistige ist unsere Heimat. Dort kehren wir nach erfolgtem Entwicklungszyklus wieder zurück. Hier ist das Paradies zu suchen von dem wir in unseren Überlieferungen immer wieder lesen. Das Stoffliche liegt viel tiefer, ist dichter und schwerer. Das stoffliche ist vergänglich. Das Geistige ewig. Zu dem stofflichen gehören das Feinstoffliche und das Grobstoffliche. Die Astralwelt gehört noch zu der feineren Grobstofflichkeit. So ist jede Schöpfungsebene noch in einer Vielzahl weiterer Zwischenebenen unterteilt. Zum groben Verständnis soll dies hier genügen. Später mehr davon. Es muss nur klar sein, dass das Geistige nichts mit dem Stofflichen zu tun hat. Das Geistige wirkt zwar bis in das stoffliche hinein, ist selbst aber von anderer Beschaffenheit. Das Stoffliche ist bedingt durch deren Dichtheit, wesentlich träger und langsamer. Das Grobstoffliche bildet den untersten Schöpfungsteil. Den Teil der am weitesten entfernt ist von der KRAFT. Es ist auch der kleinste Teil. Schon das Feinstoffliche ist um Dimensionen größer! Das Grobstoffliche ist auch an Zeit und Raum gebunden. Das Geistige aber nicht und kennt somit auch keine TRENNUNG. Unser leiblicher Körper hier im Grobstofflichen auf der Erde ist für unseren Geist nur ein Werkzeug. Ein Körper von vielen. Jede Schöpfungsebene verlangt nach dem dafür passenden Körper. Ohne diesen Körper kann man sich in der jeweiligen Ebene nicht betätigen. Dies ist auch der Grund, weshalb Jesus den gleichen körperlichen Restriktionen unterworfen war, wie jeder andere Mensch hier auf Erden auch. Obwohl sein Ursprung göttlich ist. Die göttlichen Gesetze können nicht außer Kraft gesetzt werden! Deshalb konnte auch ein Jesus keinen Weitsprung über 100 m vollbringen. Dann wird auch ziemlich schnell klar, welche der Überlieferungen an vollbrachten Wundern tatsächlich Geschehen konnten und welche der Phantasie einzelner Menschen zuzuschreiben sind.
Unser Dasein hier auf der Erde ist nur eine kurze Spanne unserer eigentlichen Existenz. Auch die Rückwirkungen die uns hier treffen, sind nur wenige. Erst mit dem irdischen Tode, werden wir wissen was uns noch alles treffen wird. Aber dann bereiten wir sicher schon unsere nächste Inkarnation hier auf Erden vor, die uns die Möglichkeit gibt Karma abzubauen. An dieser Stelle ein Wort der Warnung. Da der Mensch in vielem hat gefehlt bisher, dürfte es nicht mehr viele, vielleicht auch keine weiteren Inkarnationen mehr geben hier auf dieser Erde wie wir sie kennen. Dies ist jedoch meine eigene Interpretation. Die Vielzahl an Rückwirkungen aus vergangenen Leben und Sünden können wir mit der Kraft des Wollens zum Guten hin begegnen. Und die Kraft des guten Wollens aber, dieser starke Schutz, wird großgezogen und gefördert durch die Macht des Schweigens. Darum seit mehr als sparsam mit den Worten, wie schon eingangs erwähnt, denn sie bringen euch meist nur verderben, solange ihr nicht wisst damit umzugehen.
Aufstieg
Der Mensch hat sich durch sein Verhalten wie ein Sklave angekettet an diese Erde, die gemeinsam mit ihm zusammen immer tiefer sinkt. Schon so tief gesunken ist, dass wenn kein Helfer aus lichten Höhen ein Weg bahnen würde, sie unrettbar verloren wäre. Der Mensch aber soll aufsteigen in lichte Höhen, dort wo der Geist sein zu Hause hat. Damit er das kann muss er den Weg der Sühne gehen. Und sühnen kann er nur, mit dem guten Wollen, welches allen voran zu gehen hat. Hört auf die Warnung! Es gibt keinen anderen Weg für Euch! Für Niemand! Sobald im Menschen das gute Wollen einsetzt ist der Markstein für das Ende der Sühnen gesetzt. Ab dann kann der Mensch Sühne für Sühne auflösen und wird dadurch leichter immerzu. Jesus gab Euch den Schlüssel hierzu in dem er sagte: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Wie so vieles wurde auch dieses oft Missverstanden, entstellt oder einfach nur falsch interpretiert. Es bedeutet keineswegs, dass ich alles an dem Anderen lieben soll. Das Böse, das Dunkle, nie und nimmer! Es bedeutet im Zusammenhang mit dem guten Wollen, selbst nur gute Gedanken zu haben. Lichtvolle Gedanken. Ein Beispiel: Denke ich mir über einen anderen „so ein Vollidiot, schaut mal wie blöd der sich anstellt“, so sind meine Gedanken in Schwingung und im Einklang mit dem Dunklen. D.h. ich selbst bin schlecht, bin ein Diener des Bösen. Wenn ich mir aber denke: „Das hat jetzt aber nicht so gut funktioniert. Wie kann ich helfen, dass es besser wird?“ So verbinde ich mich mit der Kraft des Lichts. Ich schaffe nichts was ich später sühnen müsste. Baue aber auf. Schaffe etwas. Helfe! Das macht mich leicht. Ich steige auf. Der andere aber muss nicht leiden unter Formen die ich sonst geschaffen hätte, die ihn beschmutzt und beschwert hätten. Mich mit ihm verbunden hätten. Angekettet aneinander würden wir herabsinken. Die Grobstofflichkeit hier auf Erden in unserem Diesseits hilft uns enorm Sühne für Sühne abzutragen. Da sie uns schützt vor den feinstofflichen Einflüssen denen wir im Jenseits schutzlos ausgeliefert sind. Somit geht der Weg des Aufstieges in der Grobstofflichkeit deutlich schneller. Nutzt die Zeit! Die Wenige die noch verbleibt. Mit dem Tode ist nichts vorbei. Man erwacht nur in der Feinstofflichkeit, steigt dort auf oder fällt herab auf die Ebene seiner Gleichart. D.h. dort sind alle wie man selbst ist. Dies erzeugt mit der Zeit einen Ekel vor dergleichen, so dass der tiefe Wunsch in einem emporsteigt, dieser Ebene zu entkommen. Man will unbedingt! Das ist schon das Wollen. Und nur die tiefste Empfindung, der tiefe Wunsch zu Besserem und die Erkenntnis des falschen Tuns ermöglicht dem Menschen dann den zuvor selbst geschaffenen Qualen zu entkommen. Dann spricht der Mensch ein Gebet welches die Kraft hat nach oben zu steigen, von wo aus Ihm Hilfe kommen kann. Im Grobstofflichen dagegen ist dafür nur eure Bereitschaft der Änderung vonnöten. Ihr habt die Wahl: Schließt ihr euch dem Dunklen an, so fällt das auf euch zurück. Ihr habt zu sühnen und sinkt tiefer und tiefer. Sind eure Gedanken nach dem Willen Gottes, so hebt Euch die Kraft empor. Ihr steigt auf – Schritt für Schritt – Solange bis alles gesühnt wurde – Nichts wird euch dabei erlassen. Ablasshandel ist eine Erfindung der Kirche, eine Erfindung des Dunklen.
Kult
Was nach dem Willen Gottes ist, was nach den Schöpfungsgesetzen ist, das hat Bestand. Das bringt Freude. Das bringt Glück. Alles andere, was dem Dunkel zuzurechnen ist, wie beispielsweise der Kult, das ist vergänglich. Das beschwert. Das erzeugt Leid. Macht unglücklich. Hat keinen Bestand und muss vergehen. Zu dem Kult gehören die Kirchen und als Beispiel der daraus hervorgebrachte Marienkult. Hier erfährt der gläubige Christ von der unbefleckten Empfängnis. Diese aber freilich ist nicht als Fortpflanzung ohne geschlechtliche Betätigung zu verstehen, sondern als geistig reine, also geistig unbefleckte zu verstehen. Nur aus solcher konnte der Gottessohn auf die Erde, da er selbst aus dem Licht kommt, was kein Dunkel kennt. Keine Befleckung kennt! Die geschlechtliche Fortpflanzung, die der Geburt Jesus voranging, aber ist eine Tatsache. Die Schöpfung Gottes ist vollkommen. Die Gesetze sind vollkommen und können deshalb nicht außer Kraft gesetzt werden, wie die Kirchen einem glauben machen wollen. Wer das glaubt, der sinkt mit herab. Stellt sich abseits des Lichts! Der Glaube kann nur durch Wissen ersetzt werden. Der Mensch soll Wissen und nicht Glauben. Soll alles verstehen und sich erfreuen an dieser vollkommenen Schöpfung und sich darin rege betätigen. Damit er Wissen kann, wurde ihm die Botschaft „Im Lichte der Wahrheit“ von ABD-RU-SHIN gegeben. Mit dem Wissen aber, wird der Mensch stets erkennen was im Einklang mit den Schöpfungsgesetzen ist und was Kult ist. Vor jeder Art vor Kult wird er dann einen großen Bogen machen und läuft dann auch nicht mehr Gefahr sich von ihm mit in die Tiefe reißen zu lassen.
Erstarrung
In der Schöpfung ist alles Bewegung. Hervorgerufen durch das Urlicht, welches Formen sich zusammenschließen lässt. Das Urlicht selbst ist Gott. Je näher man dem Lichte ist, desto schneller die Bewegung. Außerhalb ist Erstarrung. Vor vielen Millionen Jahren war die Erde dem Urlicht wesentlich näher als heute. Jetzt ist sie bereits weit außerhalb des Urlichtes und erstarrt dabei zunehmend[32]. Die Erstarrung selbst merkt der Mensch kaum, außer er schafft es seinen Geist nach den Gesetzen Gottes zu entwickeln und somit dem Licht ein Stück näher zu kommen. Dann sieht, nein dann empfindet er den Unterschied deutlich, wie weit der Mensch samt Erde im Erstarrungsprozeß erschreckend weit ist. Der Erstarrung unterlegen auch die Begriffe, das Wort, des Menschen. Im Lichte sind Wort und Tat stets eins. Auf der Erde ist das schon lange nicht mehr so. Als Beispiel sei das Wort Wissen angeführt. Wissen bedeutet über alles bis ins letzte Detail Auskunft geben zu können. Das kann nur jemand der eigenpersönliche Erfahrungen gesammelt hat. Wissen unterscheidet sich fundamental von der Gelehrsamkeit, welches nur Außerpersönliches wiedergibt und auf den Universitäten blind gelehrt wird. Somit kann der Mensch heute auf der Erde eigentlich nur noch sagen: „Ich habe schon davon gehört“. Aber nur in den seltensten Fällen: „Ich weiß“. Dadurch das er sagt: „Ich weiß“ ohne es wirklich zu wissen schafft er falsche Vorstellungen bei den anderen, was wiederum dazu führt, dass die Menschen mehr und mehr aneinander vorbeireden. Sie verstehen nicht mehr einander. Daran erkennt man die Erstarrung.
Kindlichkeit
Der Mensch ist ein Kind der Schöpfung. Der Geist muss kindlich sein. Der Geist und nicht der von Stoff umhüllte Erdenkörper. Die Reinheit, Unbeschwertheit und Leichtigkeit eines (noch nicht verdorbenen) Kindes soll er haben. Dies braucht der Geist, um sich in der Schöpfung, so zu betätigen, dass er stets Gutes schafft. Denn in geistigen Ebenen ist der Wille auch gleichzeitig Tat. Ganz im Gegensatz zu hier auf Erden. Je Dichter und tiefer die Ebenen liegen umso weiter sind Wille und Tat voneinander entfernt. Denn der Wille muss nun erst durch den grobstofflichen Körper in die Tat umgesetzt werden und dabei kann es auch schon mal vorkommen, dass wegen der Verstandestätigkeit, die Tat auch mal ganz ausbleibt. Das meinte Jesus mit: „Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach!“ Anders ausgedrückt bedeutet das einfach nur, dass nicht alles was unser Geist erzeugt hier auf Erden sichtbar wird. Unser Geist hat die Aufgabe sich den Körper untertan zu machen, so dass Wille und Tat sich wieder möglichst nahekommen. Aber auch hier stört wieder der Verstand. Der Diener des Dunkels.
Keuschheit
Unter Keuschheit ist nicht die körperliche Unberührtheit zu verstehen. Wer dies praktiziert handelt wider die Natur und wird auf seinem Weg in die lichten Höhen keinen Schritt weiterkommen. Keuschheit ist ein irdischer Begriff für Reinheit [33] und ist geistig zu verstehen. Im Göttlichen ist die Reinheit eng vereinigt mit der Liebe. Aber auch von diesem Begriff (Liebe) hat der Mensch heute falsche Vorstellungen. Darum hier der Hinweis: „Wer stets in seinem Tun auch daran denkt, daß er dem Nebenmenschen, welcher ihm vertraut, nicht Schaden bringt, nichts unternimmt, was diesen hinterher bedrücken kann, der wird immer so handeln, daß er geistig unbelastet bleibt und deshalb wirklich keusch zu nennen ist!“. Jesus drückte das gleiche aus indem er das Wort Liebe benutzte und sagte: „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst!“ Wer das beherzigt der ist in der Lage auch das größte Karma innerhalb kürzester Zeit abzuschütteln und dem Weg nach oben steht bald nichts mehr im Wege.
Der erste Schritt
Wer das bisher gesagte recht verstanden hat, wird sein ganzes Leben und Denken danach umstellen und sich nach der Botschaft richten. Entscheidend ist nicht wie der Mensch nach außen für andere erscheint, sondern wie er wirklich ist. In der Grobstofflichkeit kann man durchaus andere täuschen, wie beispielsweise der berühmt berüchtigte Wolf im Schafspelz. Schon in der Feinstofflichkeit aber, ist dies nicht mehr möglich. Und wie wir mittlerweile wissen, wirken wir ja zu jeder Zeit auch dort im Jenseits wie wir es nennen. Wie der Mensch wirklich ist, erkennt man an seinen Taten oder nach dem Christuswort: „An ihren Werken sollt Ihr sie erkennen!“ Das heißt es ist entscheidend was und wie man spricht und vor allem denkt. Der Gedanke selbst gehört zum Reich der feinen[34] Grobstofflichkeit und muss deshalb auch dort abgelöst werden, darum versucht stets nur das Edle zu wollen, damit euch Rückwirkungen negativer Art erspart bleiben. Als Warnung hier ein Beispiel für Gedanken negativer Art. Gedanken schließen sich immer ihrer Gleichart entsprechend zusammen, auch außerhalb des eigenen Körpers. Dadurch (durch Zusammenschluss mit anderen Gedanken gleicher Art) entsteht eine Verstärkung und jemand in unmittelbarer Nähe oder auch großer Entfernung mit gleichartigen Gedanken nimmt diese dann auf (ohne es zu wissen) und kann nun zu einer konkreten Tat verleitet werden, die er allein nie begangen hätte. An dem Beispiel sieht man auch das die verschiedenen Arten der Grobstofflichkeit nicht scharf voneinander getrennt sind, sondern fließend ineinander übergehen. Vom Gedanken hin zur Tat, ist es manchmal nur ein kleiner Schritt! Deshalb haltet den Herd eurer Gedanken rein, dann werden auch die Verbrechen dieser Welt mit der Zeit zurückgehen. Anders ausgedrückt, nach den göttlichen Gesetzen, macht man sich auch mitschuldig an Taten, an denen man scheinbar gar nicht beteiligt war. Man könnte auch sagen Gott sieht nicht nur alles, sondern sogar Dinge die wir Menschen selbst nicht wahrnehmen. Andersherum funktioniert es natürlich auch. Spendet ihr Freude, reines Denken und Frohsinn, so bekommt ihr als Rückwirkung den Segen der euch hebt. Egal was ihr sät, der Mensch muss ernten! Ob Fluch oder Segen liegt allein in der Entscheidung eures Geistes. Das ist euer sog. freier Wille. Wer nun in Gedanken rein sein möchte, muss dies in aller Schlichtheit aus dem Geiste heraus bewirken und nicht zwanghaft aus dem Verstande heraus erzwingen, weil er glaubt dann recht belohnt zu werden. So funktioniert das nicht! Die Gesetze Gottes lassen sich nicht austricksen! Nur der Mensch selbst schadet sich dadurch, wenn er mein dies tun zu müssen. Deshalb tut nicht nur so als ob, sondern werdet wirklich so, so wie der Mensch sein soll. Werdet wie die Kinder! Wer das nicht kann oder weiß wie’s geht, hier ein Tipp: Macht euch gedankenleer und wartet bis der Drang nach Gutem und Edlem in Euch aufkommt und gebt diesem dann nach. Euer Geist selbst ist rein und kennt nur das Gute. D.h. der Drang zu Edlem kommt direkt aus eurem eigenen Geist, der zu Euch spricht. Alles niedere aber ist extern und umhüllt lediglich das Geistsamenkorn und muss irgendwann wieder von euch abfallen, wenn ihr aufsteigen wollt. Der Geist weist euch stets den rechten Weg, ihr müsst nur wieder lernen seine Stimmte zu vernehmen[35]. Wie lautet nun der erste Schritt? Er lautet: „Haltet den Herd Euerer Gedanken rein“. Dieser erste Schritt wird euch schließlich Stufe um Stufe immer leichter werdend nach oben führen.
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