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Maria Lohmann
So wirken Schüßler-Salze
Die besten Heilanwendungen
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Maria Lohmann
So wirken Schüßler Salze – Die besten Heilanwendungen
ISBN 978-3-941717-17-6
1. Auflage Januar 2013
Titelgestaltung: Martina Stolzmann
Titelfoto: Fotolia/PhotoSG
Autorenfoto: Manfred Schür, München
Layout: Mirjam Hecht
Inhalt
Vorwort
Einführung in die Schüßler-Salze
Die zwölf klassischen Schüßler-Salze
Die zwölf Ergänzungsmittel
Die praktische Anwendung der Schüßler-Salze
Die äußerliche Anwendung der Schüßler-Salze
Schüßler-Salze bei Beschwerden von A bis Z
Die zwölf Schüßler-Salze im Überblick
Literatur
Weitere E-Books im Programm
Belletristik
Sachbuch und Ratgeber
Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
es gibt wohl keine andere naturheilkundliche Behandlungsmethode, die es in den vergangenen Jahren zu einer derartigen Beliebtheit gebracht hat wie die „Zwölf Salze des Lebens“, die Schüßler-Salze. Die speziell aufbereiteten Mineralsalze können die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen und gestörte Abläufe normalisieren.
Neben übergeordneten Organsystemen wie Stoffwechsel und Nervensystem profitieren beispielsweise auch Haare, Haut und Nägel oder Muskeln und Gelenke von den kleinen Helfern, die damit für jede Haus- und Reiseapotheke interessant sind. Als hochwertige Arzneimittel sind Schüßler-Salze nur in der Apotheke erhältlich. Es gibt sie mittlerweile in vielen praktischen Darreichungsformen wie Lutschtabletten, Globuli, Pulver, Salben, Cremes und Lotionen.
Nach der Lehre von Dr. Wilhelm H. Schüßler entstehen viele Beschwerden durch Störungen im Mineralhaushalt. Mit Hilfe seiner Mineralsalztherapie können Sie jedoch rechtzeitig gegensteuern. Die Salze eignen sich damit zur sanften Selbsthilfe.
Dieses Buch soll dazu beitragen, dass Sie sich sicher im Umgang und Einsatz mit den Schüßler-Salzen fühlen. Sie werden sehen: Je mehr Sie sich mit den Salzen beschäftigen, desto interessanter wird diese faszinierende Behandlungsmethode.
Bedenken Sie jedoch, dass jede Therapie ihre Grenzen hat. Unklare oder länger anhaltende Beschwerden sollten Sie immer mit Ihrem Arzt besprechen.
Viel Freude mit den Schüßler-Salzen wünscht Ihnen
Maria Lohmann
Einführung in die Schüßler-Salze
Der Name Schüßler-Salze geht auf den Oldenburger Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) zurück. Schüßler stellte fest, dass die Ursachen vieler Krankheiten auf Störungen im Mineralstoffhaushalt der Zellen beruhen. Wichtige Mineralstoffe sind zwar im Körper vorhanden, gelangen aber nicht dorthin, wo sie dringend benötigt werden.
Wie ein komplettes Therapiesystem mit zwölf Heilsalzen entstand
Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler wurde 1821 in Zwischenahn im Großherzogtum Oldenburg geboren. Er interessierte sich früh für Medizin und absolvierte sein Studium in Paris, Berlin, Gießen und Prag. Nach seinem Medizinstudium arbeitete Dr. Schüßler als praktischer Arzt in Oldenburg. Fasziniert von der Homöopathie betrieb er diese Therapierichtung viele Jahre in seiner Praxis. Von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, wurde er nachhaltig beeinflusst.
Den Anstoß zur Biochemie lieferte Dr. Schüßler die neue wissenschaftliche Erkenntnis seiner Zeit, dass alle Krankheitszustände des Körpers auf Veränderungen der Zellen zurückzuführen seien. Im Laufe seiner Studien, die wesentlich von Erkenntnissen der Chemie und des Zellstoffwechsels bestimmt waren, stieß Schüßler auf die außerordentliche Heilkraft der Mineralsalze. Während in der Homöopathie Tausende von Stoffen verwendet werden, gelang es ihm, mit nur zwölf Heilsalzen ein komplettes Heilsystem zu schaffen.
In den Jahren ab 1872 entschied sich Schüßler in seiner Praxis für die Mineralsalze als Haupttherapie, mit denen er zu Lebzeiten zahllosen kranken Menschen helfen konnte. Immer weiter setzte sich Schüßlers Theorie durch; die Patienten kamen von überall her, um sich vom ihm behandeln zu lassen.
1874 erschien seine Arbeit Eine abgekürzte Therapie, gegründet auf Histologie und Cellular-Pathologie. Das Buch ist bis heute in der 25., teilweise umgearbeiteten, Auflage erhältlich. 1885 wurde der erste biochemische Verein gegründet, viele weitere sollten noch folgen. Es zählt zu dem großen Verdienst der biochemischen Vereine, dass sie die Schüßlersche Heiltheorie zu einer echten Volksheilkunde ausbauten, die Eingang in unzählige Hausapotheken fand.
Dr. med. Wilhelm Schüßler – die wichtigsten Daten
1821: Geburt in Zwischenahn im Großherzogtum Oldenburg
1853-57: Medizinstudium
1858: Zulassung als Arzt in Oldenburg
1873: Veröffentlichung der biochemischen Theorie in dem Fachjournal Allgemeine Homöopathische Zeitung
187: Veröffentlichung seiner Arbeit Eine abgekürzte Therapie, gegründet auf Histologie und Cellular-Pathologie, Oldenburg
1898: Tod Dr. Schüßlers
Sein Werk Eine abgekürzte Therapie erscheint in der 25. Auflage
Die 12 Schüßler-Salze und ihre Potenzen
Nr. 1 Calcium fluoratum: D12
Nr. 2 Calcium phosphoricum: D6
Nr. 3 Ferrum phosphoricum: D6 /12
Nr. 4 Kalium chloratum: D6
Nr. 5 Kalium phosphoricum D6
Nr. 6 Kalium sulfuricum: D6
Nr. 7 Magnesium phosphoricum: D6
Nr. 8 Natrium chloratum: D6
Nr. 9 Natrium phosphoricum: D6
Nr. 10 Natrium sulfuricum: D6
Nr. 11 Silicea: D12
Nr. 12 Calcium sulfuricum: D6
Herstellung der Schüßler-Salze
Schüßler verwendete die von ihm ausgewählten zwölf Salze nicht auf der grobstofflichen Ebene, sondern wählte eine Herstellungsform nach homöopathischem Prinzip. Auf diese Weise gelangen die Wirkstoffe viel leichter in die Zelle und setzen die richtige Verteilung der Mineralstoffe wieder in Gang.
Die Salze beheben Störungen und Blockaden und entfalten eine Heilwirkung, die regulierenden Einfluss auf alle Fehlfunktionen des Körpers nimmt. Deshalb: Nicht auf die Menge kommt es an, sondern die Art der Aufbereitung ist der Schlüssel zur Gesundheit. Diese Prinzipien der Biochemie nach Dr. Schüßler finden sich auch im biologischen Grundgesetz der Medizin bestätigt: „Kleine Reize fördern die Lebenstätigkeit, große hemmen sie und größte Reize lähmen die Lebenstätigkeit“.
Bei der Herstellung der Schüßler-Salze wird folgendes Vorgehen angewendet: Man nimmt neun Teile Milchzucker, gibt ein Teil der Ursubstanz hinzu, verreibt alles in einem Mörser sorgfältig und erhält eine D1. „D" wie Dezimalpotenz bezeichnet das Potenzieren in Zehnerschritten (1:10).
Nun wird von dieser D1 wiederum ein Teil mit neun Teilen Milchzucker intensiv verrieben und man erhält die zweite Dezimalpotenz, die D2. In dieser Art verfährt man weiter und erhält die Potenzen D3, D6 und D12, die in der Behandlung mit den Schüßler-Salzen vorwiegend eingesetzt werden.
D1 Arzneigehalt 1:10: 1:101
D2 Arzneigehalt 1:100: 1:102
D3 Arzneigehalt 1:1.000: 1:103
D6 Arzneigehalt 1:1.000.000: 1:106
D12 Arzneigehalt 1:1.000.000.000.000 1:1012
Grundsätzliches zu den Schüßler-Salzen
Die Biochemie nach Dr. Schüßler hat auf keinen Fall das Ziel, fehlende Stoffe zu ersetzen. Deshalb reicht bei einem erhöhten Bedarf oder einem nachgewiesenen Mangel an einem Mineralstoff wie etwa Calcium die alleinige Einnahme der Schüßler-Salze nicht aus. Vielmehr regulieren die Salze den Mineralstoffhaushalt der Zellen und unterstützen den Körper dabei, sich selbst zu helfen. So lassen sich verschiedene Beschwerden wirkungsvoll und nahezu ohne Risiko behandeln.
Die fünf Leitsätze der Biochemie nach Dr. Schüßler
1. Alle Krankheiten entstehen durch einen Mangel an bestimmten lebensnotwendigen Mineralstoffen.
2. Die im Blut und in den Geweben vertretenen anorganischen Stoffe genügen zur Heilung aller Krankheiten, die überhaupt heilbar sind.
3. Die Mittel müssen so potenziert werden, dass der Übertritt der Mineralstoffe durch die Mundschleimhaut direkt ins Blut und von dort in die Zellen erfolgen kann.
4. Die Zuführung der Mineralsalze darf nur in geringsten (= potenzierten) Dosen erfolgen.
6. Gesund ist der Mensch, wenn alle zwölf Lebenssalze im Körper in der richtigen Menge am richtigen Ort sind.
Warum gesunde Ernährung trotzdem oft nicht alleine ausreicht
Trotz ausgewogener Ernährung kann sich eine Störung im Mineralhaushalt entwickeln. Eigentlich sollte man darauf vertrauen, dass bei richtiger Ernährung eine gute Versorgung des Körpers mit allen Mineralstoffen gewährleistet ist. Das ist aber leider nicht der Fall: Zwar sind die Mineralsalze vorhanden, sie können aber von den Zellen nicht verwertet werden – da hilft auch die beste Ernährung wenig. Es handelt sich um eine Verteilungsstörung bzw. eine Auswertungsstörung. Erst die richtige Wahl des Mineralsalzes bringt die Mineralstoffe wieder dorthin, wo sie gebraucht werden.
Ursachen für Störungen des Mineralhaushaltes
Verteilungs- oder Verwertungsstörungen der Mineralsalze
mineralstoffarme Ernährung
gestörte Aufnahme der Salze im Darm
Übersäuerung (auch als latente Azidose bezeichnet)
Stress
organische Erkrankungen, z.B. Stoffwechselerkrankungen, Darmerkrankungen
Medikamente: z.B. Abführmittel, entwässernde Arzneimittel (Diuretika)
Warum Flüssigkeit so wichtig ist
Voraussetzung für die optimale Wirkung der Schüßler-Salze: Es muss ausreichend getrunken werden. Denn die durch die Schüßler-Salze gelösten Stoffwechsel- und Giftstoffe benötigen als Transportmittel unbedingt genügend Flüssigkeit. Günstig sind reines Wasser, Kräutertee oder verdünnte Saftschorlen.
Die zwölf klassischen Schüßler-Salze
Nr. 1 Calcium fluoratum D12 (Calciumfluorid)
Calciumfluorid ist natürlich vorkommender Flussspat. Er ist wasserunlöslich und kommt im Körper vor in Zahnschmelz, Knochen, Sehnen, Bändern, Muskeln, Haaren, Nägeln und Haut. Er unterstützt die Spannkraft und Beweglichkeit der Gewebefasern und stärkt die kleinen Blutgefäße.
Calcium fluoratum ist das biochemische Salz für das Stützgewebe. Es hat die Aufgabe, Festigkeit und Elastizität zu geben. Ist der Stoffwechsel von Nr. 1 ausgeglichen, sorgt Calcium fluoratum für einen elastischen Körperbau.
Calcium ist am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt und gibt ihnen die nötige Festigkeit. Fluor ist als Spurenelement wichtig für den Calciumstoffwechsel und die Beschaffenheit des Bindegewebes. Häufig wird es Speisesalz zugesetzt, weil es Karies verhindern soll. In höheren Dosen aber wirkt es giftig und kann Knochen und Zähnen schaden.
Calcium fluoratum gilt als wichtiges Aufbausalz von Knochen und Zähnen und wird deshalb auch in der Schwangerschaft und bei Kindern eingesetzt.
Wenn der Stoffwechsel von Calcium fluoratum gestört ist
Bei einem gestörten Calcium-fluoratum-Stoffwechsel besteht die Neigung zu Haltungs- und Bindegewebsschwäche. Letztere kann sich äußern in Form von Erschlaffungen (z.B. schlaffe Bauchdecke), Organsenkungen (z.B. der Gebärmutter), Schwangerschaftsstreifen oder Bänderdehnungen.
Bei diesem Salz ist häufig eine Überbeweglichkeit bzw. Überdehnbarkeit der Gelenke zu beobachten. Auch Fehlstellungen der Füße treten häufiger auf, wie Spreiz- oder Senkfuß.
Der Mangel an Elastizität kann sich auch in Verkalkungen der Blutgefäße zeigen. Typisch ist die Neigung zu Besenreisern, Krampfadern und Hämorrhoiden. Es finden sich auch verhärtete, steinharte Drüsen. Narben sind ebenfalls verhärtet und wirken schwielig. Typisch sind auch Muskelverhärtungen.
Klares Zeichen für eine Störung im Haushalt von Salz Nr. 1 ist die übermäßige Schwielen- und Hornhautbildung. Die Hände sind trocken und rissig. An den Füßen zeigen sich Druckstellen, Hühneraugen oder Überbeine. Die Nägel sind spröde, bei chronischem Mangel wirken die Fußnägel gelegentlich wie verholzt. Ebenfalls festzustellen ist eine Neigung zu Afterrissen und Dammrissen aus dem erwähnten Mangel an Elastizität.
Wichtige Einsatzgebiete von Calcium fluoratum
Calcium fluoratum wirkt speziell auf Gewebe mit langsamem Stoffwechsel. Für die Elastizität und Spannkraft von Bindegewebe, Sehnen, Bändern sowie den Muskeln ist es von großer Bedeutung.
Wichtige Einsatzgebiete sind:
Bindegewebsschwäche
Haltungsschwäche
Schwäche der Sehnen und Bänder
Gelenkbeschwerden
Überstreckbarkeit der Gelenke
Knochenkrankheiten
Bandscheibenbeschwerden
Zahnkrankheiten: Neigung zu Karies, locker sitzende Zähne, Zahnfleischschwund
Drüsenverhärtungen
Schwielen, Hornhaut, Hühneraugen, Überbein
Besenreiser, Krampfadern, Gefäßerweiterungen
Arterienverkalkung
Organsenkungen, erschlafftes Gewebe
Einrisse am After
Hämorrhoiden
Dosierung von Nr. 1
Calcium fluoratum wirkt langsam. Es sollte daher über mindestens acht Wochen genommen werden. Erwachsene nehmen über den Tag verteilt sechs Tabletten, Kinder zwei bis drei Tabletten.
Das Salz wird hauptsächlich bei chronischen Fällen eingesetzt, weniger für akute Beschwerden. Dr. Schüßler empfahl als Potenz die D12. Ideal ist die Kombination von innerlicher und äußerlicher Anwendung von Nr. 1.
Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 (Calciumphosphat)
Calcium phosphoricum (phosphorsaurer Kalk) ist wie auch Calcium fluoratum ein wichtiger Bau- und Betriebsstoff für den Körper. Es fördert die Kallusbildung und ist Eiweißbaustein für die Zellen. Der Einfluss auf den Eiweißstoffwechsel beinhaltet die Mithilfe bei der Produktion körpereigener Eiweiße wie Hormone und Enzyme. Der Organismus benötigt das Salz zudem für die Blutgerinnung.
Calcium phosphoricum ist in allen Körperzellen anzutreffen, insbesondere im Skelett, in Muskel- und Blutzellen. Von den etwa 1,5 Kilogramm Calcium im Körper sind 98 % in den Knochen gespeichert, die übrigen 2 % sind im Blut gelöst. Der Phosphoranteil spielt eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung und ist ein Schlüsselstoff im Calcium-Stoffwechsel des Organismus. Phosphat ist wichtig für den Knochenaufbau und das rasche Knochenwachstum. Die Aufnahme wird durch Vitamin D gefördert.
Wenn der Stoffwechsel von Calcium phosphoricum gestört ist
Menschen, die ein Defizit an Calcium phosphoricum haben, wirken oft dünn und anämisch, sie frieren schnell. Sie wirken erschöpft und müde, ganz einfach, weil ihre Energiespeicher aufgebraucht sind. Die Körperhaltung ist entsprechend kraftlos und matt. Bewegung führt rasch zur Ermüdung.
Häufig liegt eine schwache Wirbelsäule vor. Insgesamt besteht bei einer Störung im Stoffwechsel dieses Salzes eine Tendenz zu Wachstums- und Entwicklungsstörungen. Das zeigt sich in einem langsamen Wachstum sowie verzögerter Zahnbildung. Die Kinder sind eher zart, lernen spät laufen und wachsen in der Pubertät dafür umso schneller. Es besteht eine Neigung zu häufigen Erkältungen, chronischen Katarrhen, Polypen oder vergrößerten Mandeln. Auffällig ist auch eine vermehrte Schweißbildung.
Weiße Flecken auf Finger- oder Fußnägeln sind ebenfalls Hinweis auf eine Störung.
Die Schleimhautabsonderungen können flockig sein; Auswurf bei diesem Salz-Typ sieht wie rohes Eiweiß aus. Es bilden sich weiß-gelbliche Krusten. Zu erkennen ist dieses Salz auch in einer Neigung zu Nasenbluten.
Eine weitere Schwachstelle ist der Bewegungsapparat: Es treten gehäuft rheumatische oder neuralgische Beschwerden auf. Die Schmerzen werden als punktartig oder ziehend beschrieben, außerdem als länger anhaltende, krampfartige Beschwerden.
Wichtige Einsatzgebiete von Calcium phosphoricum
Calcium phosphoricum gilt als das große Kräftigungs- und Energiemittel in der Biochemie. Es fördert die Neubildung von Zellen und stärkt die Nerven. Es ist das Mittel für die Erholungsphase, z.B. nach länger dauernden Infektionskrankheiten. Wichtige Einsatzgebiete sind:
Aufbau von Knochen und Zähnen
Osteoporosevorbeugung
begleitend zur Osteoporosebehandlung
schlecht heilende Knochenbrüche
Zahnerkrankungen, Zahnungsbeschwerden, Zähneknirschen
Förderung der Blutbildung bei Blutarmut (neben Nr. 3)
rasche Ermüdbarkeit
als Beruhigungsmittel bei nervöser Schwäche, Wetterfühligkeit, Kopfschmerzen infolge von Wetterwechsel, Konzentrationsschwäche
Verkrampfungen der Muskulatur, länger anhaltende krampfartige Beschwerden
Übererregbarkeit der Muskulatur
Allergien
Arthrosen, neuralgische Beschwerden, Gicht und Rheuma (bei gleichzeitigem Mangel an Natrium phosphoricum)
Fersensporn
Mundgeruch am Morgen
Rückenbeschwerden, Ischialgie
Dosierung von Nr. 2
Calcium phosphoricum ist ein wichtiges Mittel für die Erholungsphase nach Krankheiten und die Neubildung von Zellen. Deshalb nimmt man es als Aufbaumittel kurmäßig über mindestens acht Wochen.
Erwachsene nehmen über den Tag verteilt sechs Tabletten, Kinder zwei bis vier Tabletten. Bei akuten Beschwerden, z.B. bei Muskelkrämpfen, kann man alle fünf Minuten eine Tablette einnehmen, bis eine Besserung eintritt oder einen Mineraldrink zubereiten mit zehn in heißem Wasser aufgelösten Tabletten.
Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6/D12 (Eisenphosphat)
Ferrum phosphoricum (phosphorsaures Eisen) trägt in der Biochemie den treffenden Beinamen „Blutsalz“. Es ist in allen Zellen des Körpers enthalten. Eisen ist an enzymatischen Prozessen beteiligt und wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Für den Sauerstofftransport und für die Energiegewinnung ist Eisen unentbehrlich.
Ohne das Element Eisen könnte auch unser Abwehrsystem nicht wirksam arbeiten, denn es bekämpft Entzündungen. „Eisen wehrt Infekte ab“, heißt es in der Biochemie. Chronische Entzündungen führen deshalb im Organismus zu einem erhöhten Eisenbedarf. Darüber hinaus kann ein Mangel durch einen zu niedrigen Eisengehalt in der Nahrung, eine gestörte Aufnahme im Darm oder chronische Blutungen entstehen. In Schwangerschaft und Stillzeit besteht ein erhöhter Eisenbedarf.
Der Phosphoranteil von Salz Nr. 3 spielt eine Rolle bei allen wichtigen Stoffwechselprozessen. Gleichzeitig ist er auch Hinweis für die Beziehung zum Nervensystem, was sich in Erregung, Nervosität und verschiedenen Ängsten zeigen kann.
Wenn der Stoffwechsel von Ferrum phosphoricum gestört ist
Bei einem Ferrum-Defizit wirken die Menschen übernächtigt, als ob sie die Nacht über nicht geschlafen, sondern gefeiert hätten. Das stimmt in der Regel gar nicht; verantwortlich für das erschöpfte Aussehen sind die entleerten Salzspeicher. Deshalb sind diese Menschen nur eingeschränkt körperlich und geistig leistungsfähig und fallen durch ihre geschwächte Widerstandskraft auf, u.a. werden sie leicht krank. Nervosität und Überempfindlichkeit sind ebenfalls Zeichen für eine Störung. Insgesamt ist ihr Allgemeinbefinden aber weniger beeinträchtigt als bei „Schwächesalzen“ wie beispielsweise Kalium phosphoricum.
Auffällig sind auch blaue Flecken an den Extremitäten, die schon bei kleinen, unerheblichen Stößen auftreten; vor allem Frauen kennen dieses Problem. Typisch ist ebenfalls die Neigung zum schnellen Erröten. Schmerzen haben bei diesem Salz klopfenden oder pulsierenden Charakter.
Wichtige Einsatzgebiete von Ferrum phosphoricum
Ferrum phosphoricum gilt in der Biochemie als das „Erste-Hilfe-Mittel“ bzw. „Anti-Schmerz-Salz“. Es ist das Mittel der Wahl bei plötzlich auftretenden entzündlichen Erkrankungen und im Frühstadium grippaler Infekte mit Zerschlagenheitsgefühl:
Wichtige Einsatzgebiete sind:
Fieber bis 39° C
Kinderkrankheiten
akute Infektionskrankheiten
Infekte der Atemwege, Bronchitis, trockener und schmerzhafter Husten
frische Wunden und kleine Schnittverletzungen
Verstauchungen oder Prellungen
Blutungen
Nasenbluten bei Kindern
Konzentrationsschwäche
körperliche Überanstrengung
Vorbeugung von Muskelkater
Sonnenbrand
Verbrennungen 1. Grades
Blutarmut, Eisenmangel
allgemeine Tonisierung
akute Darmerkrankungen mit Erbrechen und Durchfall
Heiserkeit nach langem Sprechen oder Überanstrengung, Halsentzündung
Hexenschuss, akute Nervenreizungen
akutes Rheuma der rechten Schulter
Dosierung von Nr. 3
Ferrum phosphoricum ist passend für akute Beschwerden. Nehmen Sie Ferrum phosphoricum deshalb gleich, wenn die ersten Infektzeichen auftreten und in kurzen Abständen. Hilfreich ist bei plötzlich auftretenden Beschwerden auch die „Heiße 3“: Dazu zehn Tabletten Ferrum phosphoricum in heißem, abgekochtem Wasser auflösen und schluckweise zu sich nehmen.
Bei akuten Beschwerden hilft Ferrum phosphoricum in der Potenz D6 gut; bei einem chronischen Mangel sollte man die Potenz D12 nehmen. Ferrum phosphoricum gehört zu den schnell wirkenden Schüßler-Salzen. Bei einem länger bestehenden Mangel dauert es auch länger, bis das Defizit ausgeglichen ist.
Wird Salz Nr. 3 als Tonisierungs- und Stärkungsmittel eingesetzt, ist eine kurmäßige Einnahme über mindestens vier bis sechs Wochen zu empfehlen. Erwachsene nehmen über den Tag verteilt sechs Tabletten, Kinder zwei bis drei Tabletten.
Nr. 4 Kalium chloratum D6 (Kaliumchlorid)
Kalium chloratum (salzsaures Kalium) hat eine besondere Beziehung zur Schleimhaut. Es stärkt deren Funktion und wirkt auf alle Schleimhäute des Körpers. Es reguliert und fördert die Ausscheidung von Giften und anderen unerwünschten Substanzen.
In der Biochemie ist es das Mittel für das zweite Entzündungsstadium, d.h., wenn der Infekt ausgebrochen und die Entzündung in vollem Gange ist. Zu diesem Zeitpunkt produziert der Körper bereits ein weißes oder weißgraues Sekret. Kalium chloratum ist dafür zuständig, dass der Infekt sich nicht „festsetzt“ und chronisch wird.
Kalium ist Bestandteil aller Körperzellen. Vor allem in den roten Blutkörperchen ist das Salz unentbehrlich, aber auch in Gehirn-, Nerven- und Muskelzellen. Ein Mangel an Kalium führt im Körper zu Herzrhythmusstörungen und Veränderungen an der Skelettmuskulatur.
Wenn der Stoffwechsel von Kalium chloratum gestört ist
Bei einer Störung im Haushalt von Kalium chloratum sind die Schleimhäute empfindlich und neigen zu Entzündungen – speziell Katarrhe des Rachens, der Bronchien, Bindehautentzündung oder Reizungen der Magen- und Darmschleimhaut. Auch Lymphknoten- und Drüsenschwellungen kommen gehäuft vor. Typisch ist bei Kalium chloratum die weißgraue Farbe der Absonderungen. Sie ist ein deutlicher Hinweis auf ein Ungleichgewicht im Kalium-chloratum-Haushalt. Die Sekrete sind weiß oder milchig-weißgrau, ziehen Fäden bzw. sind zähflüssig. Sie haben den Zweck der Reinigung und Entgiftung. Ist das Ausleitungsventil über die Schleimhäute erschöpft, versucht der Körper verstärkt über die Haut auszuleiten. Deshalb ist dann eine unreine Haut zu beobachten. Weiterhin besteht eine Neigung zu Rheuma mit Gelenkschwellungen.
Erwähnenswert ist zudem, dass bei einer Störung im Kalium-chloratum-Haushalt häufig eine Neigung zu Übergewicht besteht.
Wichtige Einsatzgebiete von Kalium chloratum
Unter den Schüßler-Salzen ist Kalium chloratum das große Entgiftungs- und Schleimhautmittel. Das Salz hat einen großen Wirkungsbereich, speziell bei zähen, schwer löslichen Katarrhen. Bei Problemen mit empfindlichen Schleimhäuten und Schleimhautaffektionen zählt es zu den ersten Mitteln.
Wichtige Einsatzgebiete sind:
allgemein zur Entgiftung des Körpers
Stockschnupfen
Heiserkeit, Halsentzündungen, Rachenkatarrh
chronische Mittelohrentzündungen, Tubenkatarrh
Mandelentzündung
Husten und Bronchitis mit zäher Verschleimung
Bindehautentzündung
Lymphdrüsenschwellungen
Polypen
Magenschleimhautentzündung, Magen-Darm-Katarrh
Darmentzündung
Sehnenscheidenentzündung, Schleimbeutelentzündung
Gelenkschwellungen
Übergewicht
Fluor albus (Weißfluss)
Dosierung von Nr. 4
Bei akuten Beschwerden wie Katarrhen mit Schnupfen, schleimigem Husten und weißen bis hellgrauen Absonderungen kann man alle fünf Minuten eine Tablette nehmen. Kalium chloratum ist ein schnell wirkendes Mittel. Bei einem ausgeprägten Mangel kann man es auch über mehrere Wochen nehmen, um die Depots vollständig zu füllen. Erwachsene nehmen über den Tag verteilt sechs Tabletten, Kinder zwei bis drei Tabletten.
Tipp
Kalium chloratum fördert die Ausscheidung von Medikamentenrückständen, Narkosemitteln oder chemischen Giften. Sind Zahnarztbesuche geplant, nimmt man zum Schutz vor belastenden Spritzen drei Tage davor und zwei Tage danach Kalium chloratum dreimal täglich zwei Tabletten.
Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 (Kaliumphosphat)
Kalium ist Bestandteil des Blutes, der Gehirn-, Nerven- und Muskelzellen und ist zudem in der Zwischenzellflüssigkeit enthalten. Es ist vor allem im Inneren der Zelle stark vertreten. Kalium unterstützt den Darm in seinen Aufgaben. Wer regelmäßig Abführmittel einnimmt, kann einen Kaliummangel bekommen.
Kalium phosphoricum reguliert zudem den Stoffwechsel und unterstützt die Zellregeneration. Salz Nr. 5 ist das große Nervenmittel der Biochemie, weil es kräftigend und stabilisierend wirkt. Es harmonisiert das vegetative Nervensystem mit seinen beiden Gegenspielern Sympathikus und Parasympathikus.
„Kalium statt Valium“, mit diesem Satz drückt man in der Biochemie die Beziehung zwischen Erregbarkeit von Muskeln und Nerven und der ausgleichenden Wirkung von Kalium auf das Nervensystem aus. Kalium phosphoricum ist das Mittel zur psychischen Stabilisierung, es fördert Schlaf und Erholung. Menschen, die viel geistig arbeiten, haben einen erhöhten Bedarf an Kalium phosphoricum. In der Biochemie gilt es als ausgezeichnetes Mittel nach anstrengenden Krankheiten oder Zeiten großen körperlichen oder seelischen Stresses.
Kalium phosphoricum verfügt zudem noch über einen zweiten wichtigen Wirkbereich: Als natürliches „Antiseptikum“ hilft es dem Körper, Entzündungsstoffe, die durch Fieber oder Infektionen hervorgerufen werden und den Körper belasten, ausscheidungsfähig zu machen und geschädigtes Gewebe in der Erholungsphase zu unterstützen.
Wenn der Stoffwechsel von Kalium phosphoricum gestört ist
Wer unter einem gestörten Kalium-phosphoricum-Haushalt leidet, sieht häufig älter aus, als er tatsächlich ist. Dieser Eindruck wird noch verstärkt durch eine müde Ausstrahlung. Anstehende Aufgaben sind nur noch schwer zu bewältigen, denn die Energiedepots sind aufgebraucht. Eine Art „Burn-out“, eine Entkräftung besteht. Man blickt mit Pessimismus in die Zukunft und ist niedergeschlagen.
Der Zustand der chronischen Überlastung kann auch auf den Magen schlagen, nervöse Magen-Darm-Beschwerden sind keine Seltenheit. Ein weiterer Hinweis für den gestörten Stoffwechsel ist die schlechte Verträglichkeit und Verdauung von Fett beim Essen. Bei einer Störung im Haushalt von Nr. 5 tritt Hautjucken auf, häufig auch in Kombination mit Allergien.
Mehr noch als auf der körperlichen Ebene zeigt sich die Verteilungsstörung von Kalium phosphoricum auf der psychischen Ebene. Die mentale Überlastung ruft Kopfschmerzen hervor. Gerade Studenten und Menschen, die ausschließlich geistig arbeiten, haben einen erhöhten Bedarf.
Sie haben eher einen kränklichen Gesichtsausdruck und wirken melancholisch. Die Augen wirken energielos. Ein Leuchten der Augen, als Ausdruck von Vitalität und Lebensfreude, wird man bei Menschen mit einem Mangel an Kalium phosphoricum vergebens suchen. Ein chronischer Mangel an Kalium phosphoricum beschleunigt die Alterungsprozesse des Organismus.
Wichtige Einsatzgebiete von Kalium phosphoricum
Kalium phosphoricum ist eines der wichtigsten Schüßler-Salze, weil es als Energiesalz auf sämtliche Körperzellen wirkt. Es ist das Hauptmittel bei Erschöpfungs- und Schwächezuständen, bei starken seelischen oder gesundheitlichen Belastungen.
Wichtige Einsatzgebiete sind:
nach überstandenen Krankheiten oder hohem Fieber zur Erholung
nervöse Anspannung
nervöse Schlafstörungen
Kopfschmerzen
Stimmungstiefs
Müdigkeit durch chronische Erschöpfung
Gedächtnisschwäche durch Energiemangel
Schreckhaftigkeit
nervöse Herzbeschwerden mit Ängstlichkeit
Antiseptikum bei Fieber über 39° C
Muskelschwäche
Kreuz- und Rückenschmerzen
Dosierung von Nr. 5
Bei akuter Erschöpfung, vor Prüfungen oder nach mentaler Überanstrengung kann man Kalium phosphoricum als „Heiße 5“ geben, um eine rasche Wirkung zu erreichen. Dazu löst man fünf bis zehn Tabletten in einem Glas heißem Wasser auf und trinkt es schluckweise.
Eine Kur mit Kalium phosphoricum sollte über mehrere Wochen durchgeführt werden, um die geleerten Speicher aufzufüllen. Erwachsene nehmen über den Tag verteilt sechs Tabletten, Kinder zwei bis drei Tabletten. Dr. Schüßler hat als Regelpotenz die D6 ausgewählt.
Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 (Kaliumsulfat)
Kalium sulfuricum (schwefelsaures Kalium) befindet sich in der Haut und in den Schleimhäuten. Als „Salz der Oberhaut“ fördert Kalium sulfuricum die Entgiftung der Haut und die Schleimhauttätigkeit. Die Zellen von Haut und Schleimhaut haben einen schnellen Stoffwechsel, teilen sich also rasch. Das Mineralsalz regt die Leberfunktion an und fördert den Abbau von Stoffwechselendprodukten. Auch die Bauchspeicheldrüse benötigt Kalium sulfuricum.
Kalium sulfuricum ist an wichtigen Ausscheidungs- und Entgiftungsvorgängen beteiligt. Daran hat sein Schwefelgehalt einen erheblichen Anteil. Außerdem aktiviert das Salz allgemein den Zellstoffwechsel, indem es die Aufnahme von Sauerstoff in das Zellinnere unterstützt.
Kalium sulfuricum ist das Basismittel bei Hautausschlägen, weil es die Entgiftung über die Haut anregt.
Wenn der Stoffwechsel von Kalium sulfuricum gestört ist
Ist der Haushalt von Kalium sulfuricum gestört, besteht eine Neigung zu Hauterkrankungen wie Ekzemen oder Schuppenflechte, auch Warzen und Hautunreinheiten kommen vor. Es finden sich zudem viele Muttermale.
Bei Entzündungen der Haut kommt es zu Schuppenbildung, häufig auf klebrigem Grund. Am Ende von entzündlichen Vorgängen schält und schuppt sich stellenweise die Haut, so als würde die Haut abgestoßen, um Platz für frisches, gesundes Gewebe zu machen.
Die Absonderungen bei Kalium sulfuricum sind gelbschleimig bis hin zu braungelbschleimig. Typisch sind die dicklichen gelbschleimigen Sekrete im dritten Entzündungsstadium, z.B. in Form von Schnupfen. Gehäuft kann man bei einer Störung Bronchien- und Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen beobachten, die zum Stillstand neigen, also nicht richtig in Bewegung kommen, aber auch nicht richtig abklingen. Schnarchen in der Nacht ist die Folge der unzureichenden Belüftung und chronischen Entzündung.
Man leidet unter Krankheitsstoffen, die nicht nach außen durchdringen oder die von außen nach innen getreten sind. Bei Überlastung kommt man schnell ins Schwitzen, in ausgeprägten Fällen schwitzt man am ganzen Körper. Brennender Durst ist ebenfalls Hinweis auf die Verteilungsstörung von Kalium sulfuricum. Außerdem besteht eine Tendenz zu wandernden Gelenkschmerzen.
Wichtige Einsatzgebiete von Kalium sulfuricum
Kalium sulfuricum wird eingesetzt zur Förderung aller Ausscheidungs- und Entgiftungsvorgänge sowie bei allen chronischen Entzündungen.
Wichtige Einsatzgebiete sind:
- chronische Schleimhautkatarrhe mit gelblich-schleimigen Absonderungen, Eiterungen
- chronische Bronchitis
- asthmaähnliche Beschwerden
- Nasennebenhöhlenerkrankungen
- chronische Bindehautentzündung
- Blähungen und Gärungen im Verdauungsbereich, Völlegefühl nach dem Essen
- Unterstützung der Leberentgiftung
- wandernde, rheumatische Gelenkbeschwerden
- Fluor albus (Weißfluss)
- fördert die Abschuppung der Haut bei Neurodermitis und Ekzemen, Schuppenflechte (kombiniert mit Salbe)
Dosierung von Nr. 6
Kalium sulfuricum gehört zu den langsamer wirkenden Schüßler-Salzen. Eine Einnahme über mindestens sechs Wochen ist zu empfehlen, damit sich die umstimmende Wirkung des Mittels entfalten kann. Erwachsene nehmen über den Tag verteilt sechs Tabletten, Kinder zwei bis drei Tabletten Kalium sulfuricum D6. Wie bereits erwähnt, bietet sich die Kombination mit Natrium sulfuricum an.
Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 (Magnesiumphosphat)
Unter den Schüßler-Salzen ist Magnesium phosphoricum (phosphorsaures Magnesium) das Anti-Krampf-Mittel und Schmerzmittel. Es besitzt stresslindernde Eigenschaften und ist wichtig für die Reizleitung. Außerdem wirkt das Mineralsalz cholesterinsenkend und senkt den Grundumsatz.
Magnesium ist Bestandteil von über 300 Enzymen und aktiviert alle Reaktionen im Energiestoffwechsel. Außerdem ist es am Aufbau der Knochen beteiligt. Es findet sich vor allem in Knochen und Muskeln, aber auch in Nerven, Gehirn und Rückenmark sowie der Schilddrüse und den roten Blutkörperchen. Der Phosphatanteil erklärt, warum Magnesium phosphoricum zu den Nervensalzen der Biochemie gehört.
Wenn der Stoffwechsel von Magnesium phosphoricum gestört ist
Magnesium nimmt Einfluss auf die unwillkürliche Tätigkeit innerer Organe und Muskeln, die vom vegetativen (unwillkürlichen) Nervensystem gesteuert werden. Dazu gehören die Herzkontraktion, die Darmperistaltik sowie Gebärmutterkontraktionen. Das Mineral setzt die Spannung der glatten Muskulatur herab. Ein Mangel an Magnesium phosphoricum ruft Muskelkrämpfe hervor, insbesondere Waden- oder Darmkrämpfe und Störungen im Bereich des Herzens wie Herzstolpern.
Störungen im Magnesium-phosphoricum-Haushalt führen zu dieser übermäßigen Erregbarkeit des Nervensystems und der Muskulatur. Aus diesem Grund reagiert das vegetative Nervensystem (welches nicht unserem Willen unterliegt) dieser Menschen sehr schnell auf äußere Einflüsse wie Stress und auch Erregung oder Lampenfieber. Häufig klagt der Betreffende bei einem Mangel über Schmerzen. Charakteristisch ist, dass die Schmerzen plötzlich beginnen, krampfartig sind, aber auch schnell vorbeigehen können. Der Bauch ist aufgetrieben.
Ein Mensch mit engem Bezug zu Magnesium phosphoricum ist schnell in Verlegenheit zu bringen. Er ist hektisch, seelisch angespannt oder leidet unter innerer Unruhe, die er mehr oder weniger gut verdecken kann. Auf Menschen mit solch einer Konstitution wirkt Magnesium phosphoricum beruhigend und entspannend. Auch ältere Menschen geraten leicht in einen Mangelzustand an Magnesium phosphoricum.
Wichtige Einsatzgebiete von Magnesium phosphoricum
Magnesium phosphoricum ist das Mineralsalz gegen Krämpfe und Schmerzen. Es wird eingesetzt bei Krämpfen, die durch Übererregbarkeit ausgelöst werden.
Wichtige Einsatzgebiete sind:
Muskelverspannungen
akute Krämpfe, Koliken und Schmerzen
nächtliche Wadenkrämpfe
Neuralgien, Kopfschmerzen
blitzartig einschießende Schmerzen
Regelschmerzen
akute Beschwerden durch Stress, als Beruhigungsmittel
nervöse Einschlafstörungen
Blähungskoliken
nervöse Herzbeschwerden (Herzbeschwerden zunächst ärztlich abklären lassen!)
nervöse Unruhe
Lampenfieber und Prüfungsangst
Juckreiz
krampfartiger Husten
unterstützend zur Geburtsvorbereitung (in Absprache mit der Hebamme)
Dosierung von Nr. 7
Magnesium phosphoricum gehört zu den schnell wirkenden Schüßler-Salzen; bei akuten Beschwerden kann es innerhalb von einigen Minuten wirken. Die beliebteste Anwendung ist die „Heiße 7“ bei akuten Krämpfen: Zehn Tabletten Magnesium phosphoricum werden in einem halben Glas abgekochtem Wasser aufgelöst. Ebenso kann man bei akuten Beschwerden im Abstand von fünf Minuten eine Tablette einnehmen.
Eine sechswöchige Kur ist angezeigt, wenn die Speicher geleert sind oder über längere Zeit ein erhöhter Bedarf vorlag, z.B. infolge von Stress. Erwachsene nehmen dreimal täglich zwei Tabletten, Kinder dreimal täglich eine Tablette.
Nr. 8 Natrium chloratum D6 (Natriumchlorid)
Natrium chloratum (Kochsalz) ist zuständig für den Wasserhaushalt und den Säure-Basen-Haushalt des Organismus. Es sorgt für die richtige Verteilung der Flüssigkeiten innerhalb und außerhalb der Zellen. Natrium befindet sich vor allem außerhalb der Zellen, während Kalium in die Zellen wandert.
Natrium findet sich außerdem im Blut, Magen, in Nieren und Knochen. Es unterstützt den Knorpelaufbau („Wenn es kracht, nimm die Nr. 8“).
Natrium chloratum ist gewöhnliches Kochsalz, das wir täglich (nicht selten in zu großen Mengen) mit dem Essen zu uns nehmen. Daher klingt es zunächst paradox, dass bei diesem Mineralsalz ein Mangel auftreten soll. Richtig ist, dass es sich um einen relativen Mangel handelt. Es ist zwar genügend Natrium chloratum im Organismus vorhanden, aber es erreicht nicht die entscheidenden Stellen im Stoffwechsel, in Zellen und im Gewebe. Deshalb spricht man in der Biochemie von einer Verteilungs- oder Verwertungsstörung. Erst durch die spezielle Aufbereitung der Potenzierung wird die besondere Wirksamkeit von Natrium chloratum entfaltet. Als Schüßler-Salz sorgt es dafür, dass Blockaden und Störungen aufgehoben werden und der Natrium-chloratum-Haushalt wieder in Balance gebracht wird. Das Salz funktioniert quasi wie ein Schlüssel, der die Tür zu den richtigen Stellen öffnet.
Wenn der Stoffwechsel von Natrium chloratum gestört ist
Bei einer Störung liegt selten Übergewicht vor, eher sind die Menschen hager bzw. schlank. Ihre Haut neigt zu Trockenheit, nicht nur im Gesicht, sondern am ganzen Körper. Es fehlt allerdings kein Fett, sondern in hohem Maße Feuchtigkeit. Selbst Lippen und Schleimhäute neigen zur Trockenheit. Die Haut macht allgemein einen ausgetrockneten Zustand. Seltener zeigt sich eine Verteilungsstörung von Natrium chloratum in einer überfetten Haut.
Absonderungen sind wässrig oder können reizen und damit Wundheitsgefühle hervorrufen. Der Schweiß ist ebenfalls wässrig und dabei geruchlos.
Wegen des gestörten Wasserhaushaltes leiden diese Menschen häufig unter kalten Füßen und Händen.
Ärger, Aufregung oder hastiges Essen schlagen einem leicht auf den Magen, man reagiert mit Magenschleimhautentzündung oder Durchfall. Allgemein besteht aber eher die Neigung zu chronischer Verstopfung.
Wichtige Einsatzgebiete von Natrium chloratum
Natrium chloratum ist das Mineralsalz für den Flüssigkeitshaushalt und reguliert die Ausscheidung. Störungen des Natrium-chloratum-Haushaltes können sich sowohl in einem Mangel an Wasser (trockene Haut) wie auch in einem Übermaß (Ödeme, Wasseransammlung im Gewebe) bemerkbar machen. Die Beschwerden entwickeln sich langsam und sind häufig recht hartnäckig.
Wichtige Einsatzgebiete sind:
Schleimhautkatarrhe mit wässrigen Absonderungen wie Heuschnupfen Fließschnupfen, Nasennebenhöhlenbeschwerden
Gelenkbeschwerden und Rheuma
Kopfschmerzen und Migräne
Sodbrennen
Magen-Darm-Katarrh mit wässrigem Durchfall
Geruchs- und Geschmacksverlust
Lippenherpes
wässriger Schweiß
gestörter Speichelfluss
gestörter Tränenfluss
Augenbrennen
Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme ärztlich abklären lassen)
Dosierung von Nr. 8
Eine Störung im Natrium-chloratum-Haushalt entwickelt sich langsam und genauso lange kann es auch dauern, bis die Störungen wieder ausgeglichen sind. Deshalb ist eine Kur über mindestens sechs Wochen sinnvoll. Erwachsene nehmen über den Tag verteilt sechs Tabletten, Kinder zwei bis drei Tabletten.
Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 (Natriumphosphat)
Natrium phosphoricum (phosphorsaures Natrium) fördert die Arbeit von Leber, Galle und Nieren, indem es die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten anregt. Es befindet sich in Gehirnzellen, Nerven, Muskeln, roten Blutkörperchen und im Bindegewebe. Natrium phosphoricum ist das Hauptmittel zur Anregung des Stoffwechsels und sehr wichtig bei einer Übersäuerung des Körpers.
Das Mineralsalz besitzt die Fähigkeit, überschüssige Säuren in Lösung zu halten, zu binden und damit den Säure-Basen-Haushalt in Balance zu halten. Ohne diesen Vorgang würden sich die Säuren im Bindegewebe anreichern und unbehandelt zu Stoffwechselblockaden führen. Auch für den Harnsäurestoffwechsel ist Natrium phosphoricum von großer Bedeutung, weil es die Harnsäure löst und damit dessen Ausscheidung über die Nieren möglich macht.
Wenn der Stoffwechsel von Natrium phosphoricum gestört ist
Bei einer Störung im Haushalt von Natrium phosphoricum steht das Thema Übersäuerung sowie der gestörte Fettstoffwechsel im Vordergrund. Diese Stoffwechselbelastungen haben Auswirkungen auf viele Organbereiche. Alle Beschwerden neigen zum Sauren – das saure Aufstoßen, das saure Erbrechen, der saure Geschmack im Mund. Wenn in dieser Situation ein starkes Verlangen nach Süßigkeiten auftritt, ist meistens auch der Silicea-Haushalt in Mitleidenschaft gezogen.
Menschen mit einem gestörten Natrium-phosphoricum-Haushalt haben häufig mit Fettleibigkeit bzw. Übergewicht zu kämpfen. Es kommt zu fettigen Ausschwitzungen der Haut. Ihre Haare werden schnell fettig trotz guter Pflege.
Wenn der Säuremantel der Haut in Mitleidenschaft gezogen ist, kann ein säuerlicher Körpergeruch oder Schweiß auftreten. Auch der Stuhl kann sauer riechen.
Die Absonderungen sind bei einer langbestehenden Prüfung honig- bzw. goldgelb, rahmig oder mit gelben Krusten.
Schlecht heilende Wunden und die Neigung zu Furunkeln, Abszessen und Eiterpickeln sind Folgen des belasteten Stoffwechsels.
Wichtige Einsatzgebiete von Natrium phosphoricum
Bei Erkrankungen, die auf Stoffwechselstörungen und Zivilisationskrankheiten mit schädlichen Stoffwechselablagerungen zurückzuführen sind, ist Natrium phosphoricum das wichtigste biochemische Mittel.
Wichtige Einsatzgebiete sind:
Beschwerden nach zu fettem Essen
Übersäuerung des Körpers, saure Stoffwechsellage
Magenübersäuerung, Sodbrennen
Aufstoßen
saures Erbrechen
Gicht, erhöhter Harnsäurespiegel im Blut
erhöhte Blutfettwerte
Übergewicht
steifer Nacken
Neuralgien, Ischiasbeschwerden
rheumatische Erkrankungen
Drüsenschwellungen
goldgelb-rahmige Absonderungen
Gallen-, Blasen- und Nierensteine
Mundgeruch
saurer Körpergeruch
Milchschorf
Blasenkatarrh
Dosierung von Nr. 9
Bei länger bestehenden Beschwerden ist eine mehrwöchige Einnahme von Natrium phosphoricum D6 zu empfehlen. Erwachsene nehmen über den Tag verteilt sechs Tabletten, Kinder zwei bis drei Tabletten. Akut, z.B. bei Beschwerden nach zu fettem Essen, kann man alle fünf bis zehn Minuten eine Tablette nehmen.
Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 (Natriumsulfat)
Aufgrund seines Schwefelanteils verfügt Natrium sulfuricum, auch bekannt als Glaubersalz, über eine entgiftende Wirkung. Natrium sulfuricum ist wichtig für die Reinigung des Körpers und ist vor allem in der Gewebeflüssigkeit lokalisiert. Es hilft bei Störungen der Ausscheidungsorgane (Leber, Galle, Darm und Nieren) und hat die Aufgabe, Flüssigkeit, Wasser und Stoffwechselschlacken abzugeben, den Körper zu entgiften.
Natrium reguliert den Wasserhaushalt und den Säure-Basen-Haushalt. Ohne Natrium wäre es dem Körper nicht möglich, Wasser zu speichern. Es zieht überflüssige Flüssigkeit aus den Zellen und bringt sie zur Ausscheidung über die Nieren und die Haut. Darüber hinaus fördert Natrium sulfuricum den Gallenfluss, übt einen Reiz auf die Darmperistaltik aus und regt damit die Ausscheidung über den Darm an.
Glaubersalz ist auch als Mittel zur Darmreinigung, z.B. im Rahmen von Fastenkuren, bekannt. Bei der Ausleitung arbeitet es eng mit Natrium chloratum zusammen, mit dem es in vielen Wirkmechanismen verwandt ist.
Wenn der Stoffwechsel von Natrium sulfuricum gestört ist
Bei einer Störung im Natrium-sulfuricum-Haushalt besteht eine Neigung zur Fettleibigkeit. Gleichzeitig wirkt dieser Salz-Typ aufgedunsen. Das ist ein ausgleichender Mechanismus des Körpers: Flüssigkeit zu halten, um überschüssige, belastende Säuren und Stoffwechselendprodukte zu verdünnen und damit ungefährlich zu machen.
Auftretende rheumatische Beschwerden sind Zeichen des überlasteten Stoffwechsels mit Toxinen.
Darüber hinaus besteht bei einem gestörten Natrium-sulfuricum-Haushalt eine Neigung zu Leber- und Gallenstörungen. Eine Schwachstelle ist in diesem Fall das Verdauungssystem mit Neigung zu Blähungen und Durchfall, ein Hinweis, dass Ausleitung und Ausscheidung über den Darm ungenügend funktionieren.
Die Absonderungen sind grünlich oder grün-gelblich, z.B. grünlicher Auswurf, grünlicher Stuhl oder Erbrechen grünlicher Gallenflüssigkeit. Bei ausgeprägten Mangelzuständen hat sogar der Schweiß eine leichte Grünfärbung.
Entwickeln Sekrete wie der Speichel einen bitteren Geschmack, ist dies ebenfalls ein typisches Zeichen für Natrium sulfuricum. Es besteht außerdem eine Neigung zu Asthma.
Wichtige Einsatzgebiete von Natrium sulfuricum
Natrium sulfuricum ist das Schüßler-Salz für die Ausleitung und Ausscheidung.
Wichtige Einsatzgebiete sind:
Ausscheidung von Giftstoffen, Stoffwechselendprodukten, Medikamenten
Stoffwechselstörungen allgemein
Entgiftung des Körpers
Leber- und Gallebeschwerden
Fettleibigkeit
Blähungen mit Geruch von faulen Eiern
grünlicher Durchfall, morgendlicher Durchfall
rheumatische Beschwerden
Wassereinlagerungen (Ödeme ärztlich abklären lassen!)
Hautausschläge
alte Wunden
Kopfschmerzen nach Alkohol und Stress
Dosierung von Nr. 10
Bei akuten Beschwerden lässt man alle fünf bis zehn Minuten eine Tablette im Munde zergehen. Ebenso kann man zehn Tabletten Natrium phosphoricum in einem Glas heißem Wasser auflösen und langsam trinken. Dabei sollte man jeden Schluck möglichst lange im Mund behalten.
Eine Kur mit Natrium sulfuricum über etwa sechs Wochen ist sinnvoll für alle, die unter chronischen Stoffwechselproblemen leiden oder ihren Organismus entgiften möchten. Erwachsene nehmen dazu über den Tag verteilt sechs Tabletten.
Nr. 11 Silicea D12 (Kieselsäure)
Unter den Schüßler-Salzen hat Silicea (Acidum silicium) eine außerordentliche Bedeutung. Das zeigt sich an den zahlreichen Beinamen, die dem Salz gegeben wurden: Salz für Haare, Haut und Nägel, Bindegewebsmittel, Nervensalz, Salz der Bänder und Sehnen, Salz für Struktur und Halt.
Kieselsäure kommt in allen Zellen und Organen vor, insbesondere im Bindegewebe. Jedes Organ oder Organsystem, das für Halt und Struktur verantwortlich ist, benötigt Silicea. Das Salz sorgt für ein elastisches und festes Bindegewebe und ist ein wichtiges Regenerationsmittel für Haut und Haare. Das Salz gilt deshalb auch als „Anti-Aging-Mittel“ der Biochemie. Es stärkt Knochen, Knorpel, Sehnen und Bänder.
Das Salz ist außerdem notwendig zum Abbau von Harnsäurekristallen. Hintergrund: Erhöhte Harnsäurespiegel im Blut können einen Gichtanfall auslösen. Silicea bindet diese Stoffe und transportiert sie über die Lymphe ab.
Zudem unterstützt Silicea das Abstoßen von Fremdkörpern aus dem Körper und ist deshalb ein wichtiges Mittel bei Abszessen oder Fisteln. Das Mineralsalz öffnet die Abflusswege bei Eiterungen. Auch zum Nervensystem besteht eine enge Beziehung.
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