Читать книгу: «Restlos glücklich: Die No-Waste-Brotresteküche»
Margit Proebst
Fotografie: Alex &
Angkana Neumayer
DAS GANZE
BROT
70 geniale NO-WASTE-REZEPTE mit dem BROT von gestern

INHALT
Vorwort
Brot & Brötchen richtig aufbewahren
Croûton- und Bröselvariationen
SNACKS & VORSPEISEN
Ziegenkäse-Crostini mit Honig und Walnüssen
Röstbrot mit Mandelpesto und Avocado-Tomaten-Salat
Crostini mit Edamame-Minz-Creme
Crostini mit Hummus und Rote-Bete-Salat
Geröstete Toastecken mit Rote-Linsen-Creme
Brotsticks mit Curry-Mango-Dip
Crostini mit Ei-Garnelen-Creme
Bruschetta mit Tomaten
Röstbrot mit Avocadocreme und pochiertem Ei
Dreierlei Pizzabrötchen
Grilled Cheese mit Blattspinat und Pilzen
Parmesan-Eier im Toastbrotkörbchen
Tassenhackbraten mit Oliven und Frühlingszwiebeln
Erbsen-Brot-Püree mit Räuchermakrele und Rettichsalat
Brottorte mit Räucherlachs
Knoblauchbaguette
Zupfbrot mit Basilikum-Rucola-Pesto und Fontina
Zupfbrot mit Apfel, Birne und Bergkäse
SUPPEN & SALATE
Zuppa Pavese
Sopa de Pão com Ovo
Gratinierte Käse-Brot-Suppe mit Knusperbacon
Pilzcremesuppe mit Thymian-Knoblauch-Croûtons
Fenchel-Fisch-Suppe mit Orangen-Fenchel-Croûtons
Fattoush mit Granatapfel und Minze
Panzanella mit Kirschtomaten und Artischocken
Griechischer Bauernsalat mit Knoblauchecken
Lauwarmer Brot-Spargel-Salat mit Kerbelmayonnaise
Wassermelonen-Brot-Salat mit Babyspinat und Pecorinospänen
Lyoner-Brot-Salat mit Käse und Radieschen
Radicchio-Rucola-Salat mit knusprigen Schinken-Brot-Sticks
Rotkohl-Trauben-Salat mit warmem Schafskäse-Pistazien-Brot
HAUPTGERICHTE MIT FISCH & FLEISCH
Pain perdu mit Sardellen-Petersilien-Gremolata
»Fischstäbchen de luxe« mit Süßkartoffel-Pommes
Fischfilet mit Limetten-Koriander-Kruste
Knuspergarnelen mit Zitronenmayonnaise
Schinken-Käse-Toast mit grünem Spargel
Croque Monsieur mit Tomaten-Radieschen-Salat
Strammer Max: Röstbrot mit Schinken und Spiegelei
Migas mit Chorizo und Zwiebeln
Brot-Bacon-Spieße mit Salbei
Schweizer Brotauflauf mit Bündner Fleisch
Hähnchen-Parmesan-Bällchen in Tomaten-Orangen-Sauce
Hähnchenbrust mit Kräuter-Brot-Kruste
Schweinekoteletts mit scharfer Brotpanade und Apfel-Coleslaw
VEGETARISCHE HAUPTGERICHTE
Geröstetes Brot mit Rahmpfifferlingen und Feldsalat
Brot-Picata mit Chicorée-Orangen-Salat
Ingwer-Kurkuma-Brot mit Röstzwiebeln
Brotbratlinge mediterran
Kräuter-Brotpudding aus der Muffinform
Pilz-Semmelknödel mit Blattspinat
Sellerieschnitzel mit Brot-Haselnuss-Panade
Nudelnester mit Rucola-Knoblauch-Brotbröseln
Tomaten-Auberginen-Pasta mit gerösteten Chili-Brotbröseln
Brot-Zucchini-Gratin mit Rosmarinbutter
Auflauf mit Roquefort und Trauben
Sesam-Brotpüree mit Ofengemüse
SÜSSE GERICHTE
Erdbeer-Rhabarber-Crumble
Apfel-Verrines mit karamellisierten Knusperwürfeln
Orangen-Ingwer-French-Toast
Brot-Bananen-Pfannkuchen mit Haselnusskrokant
Torrijas de Leche mit Honig
Tessiner Schnitten mit Aprikosenkompott
Scheiterhaufen mit Birnen und Cranberrys
Wiener Semmelschmarrn mit Vanillesauce
Brotgugelhupf mit Datteln und Walnüssen
Schoko-Brot-Auflauf mit Sauerkirschen
Millirahmstrudel
Register
Über die Autorin / Über das Fototeam
Bildnachweis und Impressum
UNSER TÄGLICHES BROT …
… landet heute nicht selten im Müll. Auch wenn viele dabei ein schlechtes Gewissen haben, so fehlt doch oft die Erfahrung oder die Fantasie, um aus übrigem Brot leckere neue Gerichte zuzubereiten. Damit ist jetzt Schluss! Aus altbackenem Brot lassen sich jede Menge herzhafter und süßer Köstlichkeiten zaubern, denen man die Resteverwertung nicht ansieht. Mit den Rezepten in diesem Buch können Sie ganz einfach einen kleinen Beitrag im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung leisten. Das ist nachhaltig und schont überdies den Geldbeutel!
Besonders lohnenswert ist das natürlich bei Brot aus natürlichen Zutaten und von wirklich guter handwerklicher Qualität. Stimmt, das ist erheblich teurer als Masseware aus dem Backshop! Dafür ist es gesünder und schmeckt schon pur besser – und die Gerichte aus dem übrig gebliebenen natürlich auch. Am Ende lohnt es sich in jeder Hinsicht, gutes Brot wertzuschätzen und vollständig aufzubrauchen. Für Genuss bis zum letzten Krümel!
BROT UND BRÖTCHEN RICHTIG AUFBEWAHREN
Gutes Bauernbrot oder Roggenbrot ist lange haltbar und schmeckt meist auch nach einer Woche noch ausgezeichnet. Weizenbrötchen und Weißbrote hingegen sind frisch eindeutig am leckersten. Schon am nächsten Tag sind sie nicht mehr ganz so einladend, lassen sich aber noch gut aufbacken oder toasten. Nach zwei oder drei Tagen aber sind sie ein Fall für die Resteverwertung, und dann kommen die köstlichen Rezepte in diesem Buch ins Spiel!
Brot richtig lagern
In guten Bäckereien wird das Brot oft in eine Art Seidenpapier gewickelt, das das Brot vor dem Austrocknen schützt. Kleinere Menge für den 1- oder 2-Personen-Haushalt bleiben darin durchaus ein paar Tage frisch. Idealerweise aber bewahren Sie Ihr Brot in einem Brotkasten oder Brottopf auf. Darin bleibt es noch ein wenig länger saftig. Bevor Sie das neu gekaufte hineinlegen, entfernen Sie die alten Brösel und wischen sorgfältig mit Essigwasser aus – so hat Schimmel kaum eine Chance. Hat er sich doch mal gebildet, so sollten Sie das Brot bitte komplett entsorgen. Da sich die Schimmelsporen möglicherweise schon im ganzen Brot verbreitet haben, ist es nicht ratsam, nur die sichtbar befallenen Stellen wegzuschneiden.
Alle Brotsorten lassen sich hervorragend einfrieren und halten so gut drei Monate. Wenn Ihr Bäcker also, zum Beispiel kurz vor Ladenschluss, Ihr Lieblingsbrot zum Sonderpreis anbietet, dann schlagen Sie zu! Was Sie nicht gleich aufessen oder in den nächsten Tagen für eins der Rezepte in diesem Buch verwenden, frieren Sie im Ganzen, geviertelt oder in Scheiben geschnitten ein. Und zwar am besten sofort, denn, je frischer es im Tiefkühlfach landet, umso frischer kommt es auch wieder aus dem Kälteschlaf. Wichtig ist dabei, dass das Brot möglichst luftdicht verpackt ist, damit es nicht austrocknet. Vakuumieren Sie es also oder wickeln es ganz fest in Alufolie. Zum Auftauen nehmen Sie es aus der Verpackung und lassen es langsam bei Zimmertemperatur auftauen. Wenn es schneller gehen soll, legen Sie das Brot auf das Gitter im Backofen und lassen es bei 100 °C auftauen.
Trocken Brot macht Wangen rot …
Na ja, mit röscher Kruste und weicher Krume mögen wir es denn doch meist lieber. Ist Mischbrot oder Roggenbrot schon etwas älter und lässt sich nicht mehr gut schneiden, dann können Sie es mit einem kleinen Trick wiederbeleben. Sprühen Sie mit einer Blumensprühflasche ein wenig Wasser in einem feinen Nebel auf die Oberfläche und wickeln das Brot für mindestens 1 Stunde in eine Plastiktüte. Dadurch wird die Rinde wieder weich und lässt sich besser schneiden. Wenn’s schneller gehen soll, besprühen Sie das Brot, wickeln es in Alufolie und backen es in 15–20 Minuten bei 100 °C im Backofen auf.
Weißbrot wie Baguette oder Parisienne wird entweder trocken und bröselig oder, wenn Sie es in einer Plastiktüte aufbewahrt hatten, ein wenig zäh. In beiden Fällen hilft der Wassersprühnebel und Aufbacken im Backofen. Danach schmeckt es fast wie frisch gebacken, allerdings nur kurzzeitig, deshalb sollte es dann auch schnell verzehrt werden. Vielleicht machen Sie aber auch ein leckeres Knoblauchbrot daraus (das Rezept dazu finden Sie auf Seite 42)?
Toaster und Kontaktgrill
Das wissen Sie natürlich selber: Altbackene Brotscheiben verpassen Sie ganz einfach im Toaster einen Frischekick, und schon schmecken sie wieder! Soll gleich eine größere Menge an Brötchen, Baguette oder anderem Weißbrot »wiederbelebt« werden, so legen Sie diese auf das Backofengitter, sprühen mit der Blumensprühflasche einen feinen Wassernebel darüber und backen alles in ca. 10 Minuten bei 100 °C im Ofen auf.
Eine gute Möglichkeit, altbackenes Brot auf die Schnelle appetitlich aufzupeppen, bieten Sandwich-Toaster und Kontaktgrills. Das Brot dafür kann, muss aber keineswegs frisch sein. Bestreichen Sie trockene Scheiben oder Stücke mit Butter, Pesto oder Frischkäse, belegen sie nach Herzenslust mit Schinken, Gemüse, Käse etc. und decken mit einer zweiten bestrichenen Scheibe ab. Der Fantasie sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. Sie werden sehen, die heißen und knusprigen Doppeldecker werden reißenden Absatz finden!
Ist das Brot unwiderruflich alt und trocken, so taugt es immer noch für Croûtons oder Brösel. Was es dabei zu beachten gilt, lesen Sie auf den nächsten Seiten.
CROÛTON- UND BRÖSELVARIATIONEN
Übriges Brot und keine Lust groß damit zu kochen? Dann machen Sie doch fix Croûtons daraus! Damit verleihen Sie selbst einfachen Suppen und Salaten das gewisse Extra. Eine andere Möglichkeit sind Brösel. Die eignen sich beispielsweise zum Panieren oder Gratinieren von Fleisch, Fisch und Gemüse, aber auch zum Backen oder Andicken von Saucen. Beides lässt sich übrigens mit individuellen Würzzutaten raffiniert verfeinern.
Knusper, Knusper
Für Croûtons eignet sich im Prinzip jede Sorte, vom Weißbrot bis zum Roggenbrot. Weißbrot-Croûtons passen dabei eher zu leichten Gerichten wie Salat, Fisch und Geflügel, würzigere Brotsorten wie Sauerteigbrote mit hohem Roggenanteil eher zu kräftigen Suppen und Eintöpfen.
Schneiden Sie das Brot zunächst in ½–1 cm große Würfel. Wenn das schwer geht, weil das Brot recht trocken ist und stark bröseln würde, so besprühen Sie es davor ganz fein mit Wasser aus der Blumensprühflasche, geben das Brot in eine Plastiktüte und lassen die Kruste in etwa 1 Stunde geschmeidig werden. Rösten Sie die Brotwürfel dann einige Minuten bei mittlerer Hitze in einer Pfanne oder, bei größeren Mengen, bei ca. 150 °C auf dem Blech im Backofen. Ob Sie es trocken oder unter Beigabe von etwas Öl oder Butter rösten, hängt vom Rezept ab. Sollen Knoblauch, Kräuter oder Gewürze hinzugefügt werden, so ist ein wenig Fett ratsam, weil sich die Aromen dann besser mit den Brotwürfeln verbinden. Frisch zubereitet schmecken Croûtons immer am besten, in einer gut schließenden Blechdose halten sie aber auch 2–3 Tage.
Croûtons 5 × anders
Für je 4 Portionen
Für Thymian-Croûtons mit einem Hauch von Knoblauch 120 g Weißbrotwürfel in einer Pfanne in 1 EL Butter anrösten. 1 zerdrückte Knoblauchzehe und 1 TL gehackte Thymianblättchen dazugeben und 2–3 Minuten unter Rühren rösten. Vor dem Servieren den Knoblauch entfernen. Passt zum Beispiel als Topping für Karotten- oder Kürbiscremesuppe.
Für Tomaten-Basilikum-Croûtons 4 getrocknete Tomaten (in Öl, aus dem Glas) abtropfen lassen und fein hacken. 120 g Weißbrotwürfelchen in 2 EL Tomatenöl (aus dem Glas) anrösten. Tomatenwürfelchen und 2 EL fein geschnittene Basilikumblätter unterrühren und kurz mitrösten. Sie schmecken gut zu Tomatensuppe oder italienisch inspirierten Eintöpfen.
Für Croûtons mit Petersilien-Gremolata ½ Bund Petersilie, 1 geschälte Knoblauchzehe und 1 TL Zitronenschalenzesten fein durchhacken. 120 g Weißbrot- oder Mischbrotwürfelchen in 2 EL Olivenöl anrösten. Die Petersilienmischung unterrühren und 1 Minute unter Rühren mitrösten. Schmeckt gut auf Minestrone oder zu Schmorgerichten mit Fleisch und Gemüse.
Für Walnuss-Minz-Croûtons 6 Walnusshälften fein hacken. Mit 120 g Weißbrot-Nussbrot- oder Mischbrotwürfelchen in 2 EL neutralem Pflanzenöl anrösten. 1 EL fein gehackte frische Minze und 1 Prise gemahlene Bockshornkleesamen hinzufügen und kurz mitrösten. Passt gut zu Schmorgerichten mit Aubergine, Zucchini und/oder Paprikaschoten.
Für würzige Roggenbrot-Croûtons je ½ TL Fenchel- und Kümmelsamen im Mörser zerstoßen. 120 g Roggenbrotwürfelchen in 1 EL Butter knusprig rösten. Die Würzmischung unterrühren und gut durchschwenken. Schmeckt zum Beispiel als Topping für Kartoffelsuppe mit Speck und Würstchen.
Wie wäre es mit süßen Croûtons? Goldbraun geröstet und mit etwas Butter und Puderzucker karamellisiert schmecken sie wunderbar als Keksersatz in Schichtdesserts, z. B. den Apfel-Verrines von Seite 134, als Zutat in Kuchen wie dem Brotgugelhupf von Seite 148 oder als Knusperbeigabe zum Frühstücksmüsli.
Brotbrösel
Ist das Brot schon recht trocken, machen Sie am besten Brösel daraus. Wenn Sie diese sofort weiterverwenden, muss das Brot nicht komplett ausgetrocknet sein. Schneiden Sie es in Stücke und zerkleinern Sie es im Blitzhacker zu mehr oder weniger feinen Bröseln. Wenn Sie die Brösel aber für den Vorrat in Gläsern aufbewahren möchten, darf das Brot keine Feuchtigkeit mehr enthalten, weil die Brösel sonst schimmeln könnten. Zerteilen Sie das Brot in dünne Scheiben oder kleine Würfel, sodass es später in die Nussmühle oder den Blitzhacker passt, legen es auf ein Brett und lassen es in einigen Tagen komplett austrocknen. Wenn’s schneller gehen soll, verteilen Sie es auf einem mit Backpapier belegtem Blech und trocknen es in 2–3 Stunden bei 50 °C im Backofen. Klemmen Sie dabei am besten einen Holzkochlöffel in die Backofentür, damit die verdunstende Feuchtigkeit durch den Spalt abziehen kann.
Würzige Bröselmischungen
Selbst gemachte mit Kräutern, Gewürzen, Zitrusschalen und vielem mehr aromatisierte Brotbrösel schmecken ungleich besser als das langweilige Industrieprodukt aus der Packung! Probieren Sie zum Panieren von Kalbsschnitzeln doch mal Brösel aus Weißbrot und ein paar getrockneten Steinpilzen. Eine gute Kombi für Fischfilet ist Weißbrot mit Thymianblättchen und unbehandelter Zitronenschale. Getrocknete Fenchelsamen und Orangenschale passen ebenfalls gut zu Fisch, auch zu Meeresfrüchten. Weißbrotbrösel mit Kreuzkümmel- und Koriandersamen schmecken fabelhaft als Panade für Lammschnitzel oder Auberginenscheiben. Mit etwas Zucker, Zimtpulver oder gemahlener Vanille lassen sich süße Brösel als Topping für Aprikosen- oder Zwetschgenknödel herstellen. Im Buch finden Sie noch weitere Ideen, die Sie zu eigenen Kreationen inspirieren sollen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

SNACKS & VORSPEISEN
Knusprig aufgebacken und raffiniert belegt schmecken sie zum Aperitif ebenso wie als Fingerfood beim Fernsehabend – bei Crostini, Bruschetta und Co. kommen altbackene Brotscheiben zu neuen Ehren. Mit feineren Zutaten wie Räucherlachs und Garnelen entstehen daraus leckere Vorspeisen. Und aus ganzen Broten werden mit Würzbutter, Käse und Früchten Zupfbrote für die größere Runde, nach denen sich Ihre Gäste die Finger lecken werden.
Ziegenkäse-Crostini mit Honig und Walnüssen
Für 12 Stück • Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Für die Ziegenkäse-Crostini
200 g altbackenes Baguette oder Parisienne
4–5 Zweige Thymian
50 g Walnusshälften
150 g Ziegenweichkäse
40 g weiche Butter
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
6 TL flüssiger Honig
Ziegenkäse-Crostini
Das Brot in zwölf Scheiben schneiden. (Falls es sehr trocken ist, vorher mit wenig Wasser besprühen und 1 Stunde in einer Plastiktüte weich werden lassen.)
Den Thymian waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein hacken. Die Walnüsse grob hacken. Den Ziegenkäse klein würfeln. Alles mit der weichen Butter vermengen und mit Pfeffer würzen.
Die Baguettescheiben mit der Ziegenkäsemasse bestreichen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech legen. Jeweils ½ TL Honig darüberträufeln und die Crostini 6–7 Minuten auf der mittleren Schiene im auf 200 °C vorgeheizten Backofen (Ober/-Unterhitze, Umluft 180 °C) überbacken, bis der Käse zu schmelzen beginnt.
Servieren
Die Crostini auf einem Teller anrichten und warm zum Aperitif servieren.
TIPP
Statt Honig und Thymian 4–5 entsteinte Datteln und 1 Frühlingszwiebel fein geschnitten unter die Ziegenkäse-Walnussbutter mischen. Diese Variante passt besonders gut zu einem Glas Sherry.

Röstbrot mit Mandelpesto und Avocado-Tomaten-Salat
Für 4 Stück • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Für den Avocado-Tomaten-Salat
2 Strauchtomaten
1 reife Avocado
2 EL Zitronensaft
Salz
Zucker
½ TL mittelscharfer Senf
2 EL Olivenöl
Für das Röstbrot mit Mandelpesto
1 großes Bund Basilikum
1 kleine Knoblauchzehe
40 g gehäutete Mandelnkerne
3 EL Olivenöl
2 EL geriebener Parmesan
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
200 g altbackenes Baguette oder Parisienne
Avocado-Tomaten-Salat
Für den Salat die Tomaten quer halbieren, die Samen entfernen und die Hälften klein würfeln. Die Avocado halbieren, den Stein entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus den Hälften herauslösen, klein würfeln und sofort mit 1 EL Zitronensaft mischen.
Den restlichen Zitronensaft (1 EL) mit 1 kräftigen Prise Salz, 1 kleinen Prise Zucker sowie dem Senf verrühren und das Öl unterschlagen. Die Tomaten- und Avocadowürfel untermischen. Den Avocadostein dazulegen (das sorgt dafür, dass die Avocadowürfel nicht so leicht braun werden) und den Salat bis zum Servieren durchziehen lassen.
Röstbrot mit Mandelpesto
Für das Pesto das Basilikum waschen, trocken schütteln und die groben Stiele entfernen. Den Knoblauch abziehen. Das Basilikum, den Knoblauch, die Mandeln und das Öl in einem Standmixer oder in einem hohen Mixbecher mit dem Stabmixer fein pürieren. Den geriebenen Parmesan unterrühren und alles mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Brot einmal quer durchschneiden und jede Hälfte in zwei Stücke schneiden. Im Toaster knusprig aufbacken. Etwas abgekühlt mit dem Pesto bestreichen.
Servieren
Den Avodado-Tomaten-Salat auf die Röstbrote verteilen und nach Belieben mit etwas schwarzen Pfeffer würzen.
TIPP
Der Belag schmeckt auch ausgezeichnet auf Roggenbaguette oder Nussbrot.

Crostini mit Edamame-Minz-Creme
Für 12–15 Stück • Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Für die Crostini
150 g Edamame-Bohnen (TK-Produkt)
1 Schalotte
1 TL Butter
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2–3 Stängel frische Minze
80 g Kräuterfrischkäse
1–2 TL Zitronensaft
Zucker
80 g Radieschen- oder Alfalfasprossen
200 g altbackenes Baguette oder Parisienne
Crostini
Die Edamame-Bohnen antauen lassen. Die Schalotte abziehen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen. Die Schalottenwürfel und die Edamame-Bohnen 2–3 Minuten unter Rühren andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die Minze waschen, trocken schütteln, abzupfen und die Blätter fein schneiden. 3 EL Edamame-Bohnen beiseitestellen. Den Rest mit dem Frischkäse in einen hohen Mixbecher geben und grob pürieren. Die Minze unterrühren und alles mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und 1 kleinen Prise Zucker abschmecken.
Die Sprossen in einem Sieb kalt abbrausen und gut abtropfen lassen. Das Weißbrot in 12–15 Scheiben schneiden und auf dem Blech im Backofen oder im Toaster knusprig rösten.
Servieren
Die gerösteten Brote mit der Edamame-Minz-Creme bestreichen und mit den beiseitegestellten Edamame-Bohnen und den Sprossen garnieren.
TIPP
Edamame-Bohnen sind ursprünglich aus Japan stammende junge, unreif geerntete Sojabohnen. Sie haben ein mildsüßes Aroma, sind sehr eiweißreich und stecken voller Vitamine und Mineralstoffe. Tiefgekühlt sind sie in Bioläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich. Mittlerweile werden sie auch in Deutschland angebaut. Als Frischware werden für das Rezept ca. 600 g benötigt. Die Schoten dann 5–7 Minuten in kochendem Salzwasser garen, in Eiswasser abschrecken und die Bohnen auslösen.

Crostini mit Hummus und Rote-Bete-Salat
Für 15 Stück • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Für das Hummus
250 g Kichererbsen (Konserve)
1 Knoblauchzehe
1 EL Tahin (Sesampaste)
2 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
1 gestr. TL gemahlener Kreuzkümmel
¼ TL Cayennepfeffer
Salz
Zucker
Für den Rote-Bete-Salat
250 g vorgegarte rote
Beten
6 Walnusshälften
4 weiche Datteln
1 kleines Bund Koriandergrün
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
Zum Servieren
200 g altbackenes Baguette oder Parisienne
Hummus
Für das Hummus die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen. Den Knoblauch abziehen und klein schneiden. Die Kichererbsen, den Knoblauch, das Tahin, den Zitronensaft und das Olivenöl in einen hohen Mixbecher geben. Den Kreuzkümmel, den Cayennepfeffer, 1 kräftige Prise Salz und 1 kleine Prise Zucker dazugeben. Mit dem Stabmixer fein pürieren, dabei nach und nach gerade so viel kaltes Wasser hinzufügen, dass eine streichfähige Masse entsteht.
Rote-Bete-Salat
Für den Salat die roten Beten klein würfeln (dabei zum Schutz vor Handverfärbungen Einmalhandschuhe tragen). Die Walnüsse grob hacken. Die Datteln entkernen und fein würfeln. Das Koriandergrün waschen, trocken schütteln, abzupfen und die Blätter grob hacken. Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Öl marinieren.
Servieren
Das Baguette in 15 Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier ausgekleideten Backblech verteilen. Falls das Brot sehr trocken ist, ein wenig Wasser darüber sprühen. Die Baguettescheiben im auf 180 °C vorgeheizten Backofen (Ober/-Unterhitze) von jeder Seite 2–3 Minuten aufbacken, herausnehmen und lauwarm abkühlen lassen. Die Crostini mit Hummus bestreichen und jeweils 1 EL Rote-Bete-Salat daraufgeben.
TIPP
Statt Baguette schmecken auch Sesambrötchen oder Fladenbrot.

Geröstete Toastecken mit Rote-Linsen-Creme
Für 12 Stück • Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Für die Linsencreme
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
1 große rote Chilischote
1 EL Butterschmalz (oder 2 EL Rapskernöl)
100 g rote Linsen
200 ml Gemüsebrühe
½ TL gemahlene Kurkuma
Salz
1 EL Limettensaft
1 kleines Bund Koriandergrün
Zum Servieren
1 große Strauchtomate
6 altbackene Scheiben Toast
Linsencreme
Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen, den Ingwer schälen und alles zusammen fein hacken. Die Chilischote längs halbieren, die Samen entfernen und die Hälften fein schneiden.
Das Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel, den Knoblauch, den Ingwer und die Chilischote darin bei mittlerer Temperatur 2–3 Minuten anbraten. Die Linsen dazugeben und 1 Minute unter Rühren mitbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, die Kurkuma hinzufügen und die Linsen zugedeckt unter gelegentlichem Umrühren bei schwacher Temperatur in etwa 12 Minuten weich kochen. Mit Salz und dem Limettensaft abschmecken und vollständig abkühlen lassen.
Das Koriandergrün waschen und trocken schütteln, einige Stängel für die Deko beiseitelegen. Vom Rest die Blätter abzupfen und grob hacken. Die Linsen mit dem Stabmixer nicht zu fein pürieren und den gehackten Koriander untermischen.
Servieren
Die Tomate waschen, halbieren, die Samen und den Stielansatz entfernen und die Hälften fein würfeln.
Die Toastscheiben nach Belieben entrinden und diagonal halbieren. Auf einem mit Backpapier ausgekleideten Backblech verteilen und von jeder Seite 2–3 Minuten im auf 200 °C vorgeheizten Backofen (Ober/-Unterhitze) aufbacken. Lauwarm abkühlen lassen, mit der Linsencreme bestreichen und mit Tomatenwürfeln und dem übrigen Koriandergrün garnieren.
TIPP
Die Linsencreme schmeckt natürlich auch auf jedem anderen aufgebackenen Weizenbrot wie Baguette, Parisienne oder Ciabatta.

Brotsticks mit Curry-Mango-Dip
Für ca. 20 Stück • Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Für den Curry-Mango-Dip
1 große reife Mango
1 Stück frischer Ingwer (4 cm)
1 Knoblauchzehe
1 große rote Chilischote
2 EL neutrales Pflanzenöl
1 gehäufter TL Currypulver
200 ml Kokosmilch
Salz
1–2 EL Limettensaft
Für die Brotsticks
ca. 400 g altbackenes Brot
2 Eier
100 ml Vollmilch
Salz
gemahlener Kardamom
3 EL geröstete weiße Sesamsaat
3 EL Kokosraspel
Curry-Mango-Dip
Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Stein schneiden und fein pürieren. Den Ingwer schälen, den Knoblauch abziehen und beides fein hacken. Die Chilischote längs aufschneiden, die Samen entfernen und die Hälften fein hacken.
Das Öl in einem Topf erhitzen. Den Ingwer, den Knoblauch und die Chilischote 1 Minute anbraten. Das Currypulver dazugeben und kurz mitbraten. Das Mangopüree und die Kokosmilch angießen. Alles etwa 10 Minuten unter gelegentlichem Umrühren zugedeckt bei schwacher Temperatur einkochen lassen. Mit Salz und Limettensaft abschmecken und abkühlen lassen.
Brotsticks
Das Brot nach Belieben entrinden. Dann in etwa 2 cm dicke Scheiben und diese in 2 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen in eine flache Schale legen. Die Eier und die Milch mit je 1 Prise Salz und Kardamom verquirlen und über die Brotstreifen gießen. Insgesamt 10 Minuten einweichen lassen, dabei die Brotstreifen nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
Die Hälfte der Brotstreifen von beiden Seiten mit Sesamsamen, die restlichen Brotstreifen mit Kokosraspeln bestreuen und mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgekleidete Backblech legen. Die Brotsticks auf der mittleren Schiene im auf 200 °C vorgeheizten Backofen (Ober/-Unterhitze, Umluft 180 °C) 10–12 Minuten backen.
Servieren
Die Brotsticks lauwarm oder kalt zusammen mit dem Curry-Mango-Dip servieren.

Crostini mit Ei-Garnelen-Creme
Für 20 Stück • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Für die Ei-Garnelen-Creme
3 Eier
1 TL geröstetes Sesamöl
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Butter
250 g vorgegarte, geschälte Garnelen
1–2 Stängel Basilikum
50 g Frischkäse
200 g altbackenes Weißbrot
Ei-Garnelen-Creme
Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, mit dem Sesamöl verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer beschichteten Pfanne ½ EL Butter schmelzen, die Eier hineingießen und unter Rühren bei schwacher Temperatur stocken lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 20 formschöne Garnelen beiseitelegen. Das Basilikum waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein schneiden. Das Rührei, die restlichen Garnelen und den Frischkäse in einem Mixbecher mit dem Stabmixer fein pürieren. Das Basilikum unterheben und die Creme mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die restliche Butter (1 ½ EL) schmelzen. Das Brot in 20 dünne Scheiben schneiden, auf einem mit Backpapier ausgekleideten Backblech verteilen und mit der flüssigen Butter betupfen. Im auf 180 °C vorgeheizten Backofen (Ober/-Unterhitze) von jeder Seite in Seite 2–3 Minuten knusprig rösten. Herausnehmen und lauwarm abkühlen lassen.
Servieren
Die Crostini mit der Ei-Garnelen-Creme bestreichen und mit den beiseitegelegten Garnelen garnieren. Auf einer Platte anrichten und zum Aperitif (z. B. einem Glas Prosecco oder Crémant) reichen.
TIPP
Damit sehr trockenes Baguette beim Anschneiden nicht zerbröselt, vorher mit etwas Wasser besprühen, in eine Plastiktüte geben und verschlossen 1 Stunde ruhen lassen.

Bruschetta mit Tomaten
Für 6 Stück • Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Für die Bruschetta
400 g reife Strauchtomaten
6 Scheiben altbackenes Ciabatta (ca. 1 cm dick)
3 Knoblauchzehen
6 EL natives Olivenöl extra
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (optional)
Bruschetta
Die Tomaten auf der Blütenseite kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, kalt abschrecken und häuten. Anschließend quer halbieren, die Samen und Stielansätze entfernen und das Fruchtfleisch fein würfeln. Die Brotscheiben auf einem mit Backpapier ausgekleideten Backblech verteilen und im auf 200 °C vorgeheizten Backofen (Ober/-Unterhitze) von jeder Seite in 3–4 Minuten goldbraun und knusprig rösten.
Den Knoblauch abziehen und die Zehen längs halbieren. Die Röstbrote damit einreiben und auf eine vorgewärmte Platte geben. Die Tomatenwürfel daraufgeben, das Olivenöl darüberträufeln und die Bruschette mit Meersalz und nach Belieben Pfeffer würzen.
Servieren
Die Bruschette zusammen mit gut gekühltem Rosé oder leichtem Rotwein servieren.
TIPP
Für die spanische Spezialität pan amb oli dicke altbackene Weißbrotscheiben rösten und wie beschrieben mit Knoblauch einreiben. Reife Tomaten quer halbieren und die Brote kräftig damit einreiben, sodass das aromatische Fruchtfleisch gut in die Brote eindringt. Mit Olivenöl beträufeln, mit etwas Meersalz bestreuen und nach Belieben mit dünn geschnittenem, luftgetrocknetem Schinken (Pata negra oder Serrano) belegen. Wie die Bruschette am besten warm servieren.

Röstbrot mit Avocadocreme und pochiertem Ei
Für 2 Personen • Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Für die Avocadocreme
1 reife Avocado
1 EL Zitronensaft
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zucker
Für die pochierten Eier
3 EL Weißweinessig
2 sehr frische Eier
Zum Servieren
1 Minigurke
1 Beet Kresse
2 Scheiben altbackenes Brot
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Avocadocreme
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale lösen. Das Avocadofleisch mit einer Gabel fein zerdrücken, dabei den Zitronensaft unterrühren. Den Knoblauch abziehen und durch eine Presse zur Avocado drücken. Das Olivenöl, je 1 kräftige Prise Salz und Pfeffer und 1 kleine Prise Zucker unterrühren.
Pochierte Eier
In einem Topf 500 ml Wasser aufkochen lassen und den Essig hinzufügen. Die Temperatur reduzieren, sodass das Essigwasser nur noch leicht siedet. Ein Ei in eine Tasse aufschlagen. Mit einer Gabel einen schnellen Wirbel ins Wasser zeichnen und das erste Ei hineingleiten lassen. Das gerinnende Eiweiß vorsichtig mit der Gabel um das Eigelb schlingen und das Ei 4–5 Minuten pochieren. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf einem Teller abtropfen lassen. Mit dem zweiten Ei ebenso verfahren.
Zum Servieren
Die Gurke waschen, längs halbieren und die Samen herauskratzen. Die Gurkenhälften fein würfeln. Die Kresse mit einer Schere vom Beet schneiden.
Die Brotscheiben toasten und dick mit der Avocadocreme bestreichen. Die Gurkenwürfelchen und die Kresse aufstreuen und jeweils 1 pochiertes Ei daraufsetzen. Etwas Salz und Pfeffer auf das Ei geben und die Röstbrote sofort warm servieren.
TIPP
Für etwas mehr Würze statt der Kresse Chiliflocken und 1 EL fein gehacktes Koriandergrün unter die Avocadocreme rühren.

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