Читать книгу: «Sklaven GmbH Deutschland»

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M. Trojan

SKLAVEN GMBH

DEUTSCHLAND

Engelsdorfer Verlag

Leipzig

2014

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Copyright (2014) Engelsdorfer Verlag Leipzig

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www.engelsdorfer-verlag.de

Vorwort

In diesem Buch geht es nicht darum, Ihre Meinung falsch gar schlecht darzustellen, es soll Ihnen verdeutlichen, dass selbst kleinste Zweifel an den Regierungen aus aller Welt mit einkalkuliert, medial ausgelöscht und durch Propaganda verdrängt werden. Die Gehirnwäsche findet statt, psychisch und physisch werden Sie täglich gezielt manipuliert. Nicht damit es Ihnen womöglich schlechter ergeht, es geht nur darum, dass Sie nicht aus der Reihe tanzen werden, völlige Kontrolle. Ich möchte in Frage stellen, ob Sie überhaupt noch eine Meinung haben. Sind Sie denn sicher, dass sie eine völlig unvoreingenommene Meinung besitzen?

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob man überhaupt ein Vorwort mit einbeziehen soll, denn selbst wenige Worte können einen Inhalt vollkommen anders darstellen lassen. Ob Sie weiterlesen, oder nicht, das ist nicht mein Problem, aber womöglich ist es auch nicht das Ihre. Die Dinge werden im Laufe der Zeit immer anders wahrgenommen und manchmal ist das Negative, plötzlich das einzig Positive auf der Welt. Menschen werden öffentlich gedemütigt, getötet oder verflucht, Jahre später werden sie als Volkshelden gefeiert und zugleich vergöttert. Ab wann bestätigt sich eine Theorie, ein Mythos oder eine Lüge? Wann können wir etwas mit Gewissheit sagen und wann wird man durch Kontrolle dazu bewegt? In diesem Buch werden Kapitel gezielt und ganz bewusst immer wieder in einzelne Themen hineinfließen, ganz einfach deshalb, weil nichts auf der Welt ein einziges Kapitel beinhaltet. Alles hängt mit allem zusammen und jede Handlung erzwingt eine Reaktion. Ich möchte damit zeigen, dass das gesamte Leben ein gesamtes Bild darstellt. Trotzdem versucht man uns medial aber auch politisch in eine einzige Form zu zwingen. Das ist die neue Weltordnung.

Ich kann Ihnen eines versichern, ich werde Ihnen in diesem Buch diverse Dinge erzählen, die von Medien systematisch und gezielt totgeschwiegen werden. Nach dem Lesen dieses Buches, durch steigende Bekanntheit dieser Themen, werden die Medien nach und nach, auch dieses Buch als eine Ansammlung von Verschwörungstheorien betiteln. Aber ich versichere Ihnen als Mensch und als Autor, dass diese Fakten, der Wahrheit entsprechen.

Inhaltsverzeichnis

Cover

Titel

Impressum

Vorwort

Option

BIG-Brother-Staat

Niemals

Kontrolle

Zeitgeist

Solange ...

Exodus

Einzelnachweise

Weitere Bücher des Autors

OPTION


Beginn Bezeichnung des Krieges Region
1948 Bewaffnete Konflikte in Myanmar 1) Südostasien
1964 Bewaffneter Konflikt um Unabhängigkeit West-Papuas 2) Südostasien
1964 FARC-Konflikt in Kolumbien 3) Südamerika
1965 ELN-Konflikt in Kolumbien 4) Südamerika
1969 Nagaland-Konflikt 5) Südasien
1970 Kommunistischer Revolutionskampf auf den Philippinen 6) Südostasien
1970 Moro-Konflikt 7) Südostasien
1984 Türkei-PKK-Konflikt 8) Naher Osten
1987 LRA-Konflikt (Rebellion der Lord’s Resistance Army) (LRA) Afrika
1988 Somalischer Bürgerkrieg 9) Afrika
1990 Kaschmir-Konflikt 10) Südasien
1990 Unabhängigkeitskampf der United Liberation Front of Asom 11) Südasien
1990 Casamance-Konflikt 12) Afrika
1992 Algerischer Bürgerkrieg 13) Afrika
1997 Naxalitenaufstand 14) Südasien
1999 Tripura-Konflikt 15) Südasien
1999 Nordkaukasus-Konflikt Russland
2001 Krieg in Afghanistan 16) Mittlerer Osten
2001 Religionsgruppenkonflikte in Pakistan 17) Südasien
2002 Cabinda-Konflikt (Kampf der FLEC für die Sezession Cabindas) 18) Afrika
2002 Kampf gegen die al-Qaida Afrika
2003 Belutschistankonflikt Mittlerer Osten
2004 Aufstand in Süd-Thailand 19) Südostasien
2004 Drohnenangriffe in Pakistan 20) Pakistan
2004 Unabhängigkeitskampf Südossetischer Rebellen 21) Naher Osten
2004/05 Scharia-Konflikt in Nigeria 22) Afrika
2006 Drogenkrieg in Mexiko 23) Mittelamerika
2008 Grenzkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand Asien
2010 Krieg gegen die Al-Qaida im Jemen Vorderasien
2011 Bürgerkrieg in Syrien 24) Vorderasien
2011 Aufstand im Irak (nach US-Rückzug) 25) Vorderasien
2012 Konflikt in Nordmali 26) Westafrika
2012 Kampf der Séléka Zentralafrika
2013 Südsudan Unruhen Zentralafrika
2014 Konflikt in der Ostukraine Osteuropa

Man hat es geschafft, dass man uns von der alltäglich stattfindenden Politik bzw. Kriegsführung völlig ausschließt, man hat uns zwangsisoliert. Als ob alles völlig in Ordnung sei. Niemand reicht sich die Hände, es herrscht Krieg und zwar jeden Tag, jede Stunde und jede Minute. So viele Politiker schworen vor Gott und der Welt, sie würden es nie wieder zulassen, dass ein Weltkrieg zustande kommen würde, wobei seit Jahren regelrecht darauf hingearbeitet wird. Lassen Sie die Tabelle ruhig etwas auf sich wirken, denn das ist wahre Unmenschlichkeit, denn wir Menschen haben nach zwei Weltkriegen immer noch nicht den endgültigen Frieden in Betracht gezogen. Im 20. Jahrhundert starben zwischen 100–185 Millionen Menschen durch Kriege. Weltweit mindestens 25 Millionen Menschen nach Ende des Zweiten Weltkrieges und wir glauben noch an Frieden, Harmonie und voranschreitende Liebe? Die aufgelisteten Konflikte, Kriege oder Aufstände habe ich nicht grundlos gewählt. Diese »Konflikte« bestehen noch, denn es wurde niemals ein Friedensvertrag unterzeichnet, es wurde bislang auch keine Lösung gefunden, ganz im Gegenteil. Es kann jederzeit zu einem grenzüberschreitenden Krieg ausarten.

Unsere Gelder werden zweckentfremdet, unsere Rechte unterwandert, Gesetze ausgehebelt und Tatsachen verdreht. Nur die Armut, die steigt unaufhaltsam und währenddessen predigt uns Joachim Gauck, wie gut es das deutsche Volk doch hat. Während unzählige Menschen an Armut krepieren, wirft unsere Politik das Geld aus dem Fenster um Waffen, Drohnen und Soldaten erschaffen zu können. Ein dauerhafter Frieden soll mit Blut besiegelt werden. Mit Blut des Volkes, während sich Politiker bereichern und obendrein ihre Hände in Unwissenheit, Blindheit und angeblicher Unschuld reinwaschen. »Für jedes Problem gibt es eine Lösung«, das mag gut sein, unsere Politiker jedoch haben für jede Lösung ein Problem parat und das ist nicht nur Gefährlich, es ist Unmenschlich und widerspricht einer präsentierenden Demokratie. Dass Barack Obama gewissen Druck auf die EU ausübt, das ist ein offenes Geheimnis, die Menschen wissen es, selbst wenn es sich oftmals nicht beweisen lässt. ABER - dass beispielsweise durch die Sanktionen gegen Russland ganz bewusst darauf spekuliert wurde, dass die europäischen Völker diversen Schaden davon tragen würden, das kann und darf man nicht gutheißen. Wo wurde hier zum Wohle des Volkes entschieden, wenn man doch bewusst dem Volk schadet? Was seltsam zu beobachten war, war die Tatsache, dass man es damit rechtfertigte, dass Präsident Barack Obama dies »verlangte«. Auf sein treiben wurden die Sanktionen durchgeführt, seltsam, wie die EU noch behaupten kann, man würde unvoreingenommen und selbstständig für das Volk entscheiden, wenn es doch rein theoretisch nur einer tatsächlich getan hat, nämlich Präsident Obama.

Merkel, Gabriel, Steinmeiner und Co. – alle wissen es, doch niemand spricht es aus. Deutschland ist nicht souverän! Die Merkel-Regierung ist besser darin, die Geheimnisse hüten zu können, anstatt ein Land zu regieren. Eine nichtregierungsfähige Regierung, die langsam aber sicher immer mehr Macht in Kriegsführung und Unterdrückung legt, anstatt sich dem Volk und dessen Sorgen widmen zu wollen. Die Bundeswehr soll mehr Aufgaben in der Nato übernehmen, klar – in Zeiten des globalen Terrorismus soll ein multikulturelles Land wie Deutschland eines darstellen möchte, plötzlich Kriege führen. Deutschland wird immer mehr zu Europa, wir sind kein Teil mehr davon, wir werden unterwandert und zugleich zwangsmonopolisiert. Ist das euer ernst, das soll Demokratie darstellen? Das Wichtigste, nur eine einzig richtige Denkweise. Das ist es doch, was angestrebt wird. Plötzlich ist jeder, der anders denkt, anders aussieht oder anders fühlt der Feind. Nein, nein – natürlich nicht. Deshalb foltert und misshandelt man nachweislich Asylbewerber, weil Deutschland ja so demokratisch entscheidet. In Sachen Führung muss unsere Regierung noch einiges lernen, zum Beispiel wie man regiert, mitfühlt und menschliche Entscheidungen trifft. Ich habe nicht vor, eine Partei zu gründen und nein, ich möchte auch nicht einzelnen Menschen die Schuld für das Resultat »Deutschland« zuweisen, aber in unserem Regime läuft so vieles falsch, dass einige Menschen bereits wieder die Meinung vertreten, alles sei in Ordnung. Tja, manche Menschen sind im Rennen so weit hinten, dass sie die Meinung vertreten, sie seien Erster. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und diese Tatsache, sollten sich einige Menschen mal zu Herzen nehmen. Die Wahrheit ist Neuland und zumeist hört man sie zum ersten Mal, genau deshalb hält man stärker an einer Lüge fest, da man es gewohnt ist, angelogen zu werden. Barack Obama und Wladimir Putin sind in ihrer Meinung so gleich, dass keiner von beiden auch nur ansatzweise etwas am Führungsstill ändern wollen würde. Zwei Industriemächte können dadurch nie beste Freunde sein, weil sie beide denken, sie seien im Recht.

Weltfrieden stellte nie eine Option dar, war niemals der Sinn von Führungskräften und nie das Resultat von Autokratie. Es gibt Länder, die sind nur noch Kreditwürdig, weil Krieg herrscht. Die Frage ist doch, wie weit lassen wir es noch auf uns zukommen? Wann wollen wir erkennen, dass die Demokratie ein Trugbild, eine Fassade für das autokratische System darstellt. Der Tiefpunkt ist erreicht, der Export läuft in Deutschland auf Hochtouren und jährlich kann man nur beobachten, wie die Armen ärmer werden und die Reichen immer reicher. Klar, wir arbeiten bzw. produzieren mehr, als das eigene Land überhaupt benötigt. Wir produzieren so viel, werden von Arbeit bestimmt, nur damit wir es exportieren können. Unser Hass, die Wut und das Leid wird politisch und medial in eine falsche Richtung gelenkt, aber Hauptsache wir geben dem Falschen die Schuld, nur dadurch kann die Regierung weiterhin wahllos Gesetze in den Raum werfen. Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, wie es möglich ist, dass wir zwar Export-Weltmeister sind, einen sehr hohen Steuersatz bezahlen, der Staat sogar durch das Glücksspielmonopol enorm hohe Gewinne verzeichnet und alleine durch Energiesteuer, Kfz-Steuer, Lkw-Maut und Mehrwertsteuer jährlich einen Umsatz von 50 Milliarden Euro einnimmt, es aber dennoch nicht möglich ist, dass unsere Staatsverschuldung auch nur für eine Sekunde gleichbleibt geschweige denn einmal sinkt? Nein, es ist nicht möglich, weil es nicht möglich sein darf. In einem Geldschuld-System MUSS der einfache Arbeiter in dem Glauben leben, er müsse (fast) 50 Prozent seines Einkommens abgeben, damit ein gemeinsames Miteinander möglich ist, obwohl es derzeit das genaue Gegenteil anrichtet. Wir werden von drei trügerischen Säulen an der Nase herumgeführt, einer nicht regierungsfähigen Regierung, einer nicht vorhandenen unparteiischen und freien Medieninstitution, und einer vorhandenen Diktatur, die sich als EU Parlament tarnt und vorgibt, demokratisch zu entscheiden. Diese drei Systeme erreichen zum einen die vollständige Überwachung und zum anderen die vollständige Unterdrückung. Und obwohl es drei voneinander unabhängige Institutionen zu sein scheinen, spielen sie sich gegenseitig so enorm in die Karten, dass es zusammen ein einziges System darstellt. Die Regierung und alle damit verbundenen Institutionen brauchen nur eines, damit sich etwas verändert, die Bestätigung, dass sich das Volk nicht mehr an der Nase herumführen lässt. Frau Merkel und Co. wiegen sich in Sicherheit, erhöhen die Steuern (bzw. verkünden es) und werfen ein Gesetz nach dem anderen in den Raum, wer welches davon erfindet ist im Grunde egal, irgendwer wird es uns zu gegebener Zeit mitteilen, weil wir es ohnehin über uns ergehen lassen, genau deshalb ändert sich auch nichts.

Die Regierung schmückt sich mit der Staatsmacht bzw. Staatsgewalt, aber wir sind der Staat, jeder einzelne von uns, wie viel Gewalt wollen wir noch zulassen? Die Regierung schmückt sich mit fremden Federn und obendrein weiß ich immer noch nicht, ob ich Bundesrepublik Deutschland, oder US-Deutschland schreiben soll, denn in unserem Land bzw. Wirtschaftsgebiet fühlt sich doch niemand angesprochen, wenn ich einmal direkt jemanden ansprechen möchte. Ich kann nicht sagen »Leute, geht auf die Straße und steht für das ein, was ihr haben möchtet...«, weil ich weiß, dass es mit Gewalt enden würde. Aber es wird nicht mehr lange dauern, wo die Menschen keinen Ausweg mehr wissen, es wird der Tag kommen, wo sich die Wahrheit durchsetzen wird und dann ist es zu spät, dass man uns freiwillig die Wahrheit erklären möchte. Wir werden in eine Ecke gedrängt und seit der Geschichte der Menschheit endete es immer mit Krieg, wenn man den Menschen versucht zu zerstören. Denn nichts anderes wird derzeit versucht. Wie groß soll Europa noch werden? Denn anscheinend hat sich die EU auf die Ukraine und Co. so festgefahren, dass man Länder um jeden Preis einnehmen möchte. Wie lange wird es ein Europa geben, wenn man ein Zusammenleben zwischen den verschiedensten Kulturen und Nationen erzwingen möchte? Oder anders gefragt, wieso machen wir es nicht noch mal wie in Irland, wo eine demokratische Wahl solange wiederholt wird, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wird? Demokratie ist definitiv etwas anderes, aber anscheinend ist es jedem egal in welchem System wir leben, denn die bisherigen Statistiken zeigen nur, dass Frau Merkel angeblich so beliebt wie nie zuvor sei. Das Geniale daran ist nicht die Tatsache, dass die Statistiken manipuliert werden, sondern dass sich das Volk solch eine Dreistigkeit auch noch lächelnd mit ansieht und nichts dagegen unternehmen möchte. Millionäre belächeln die Probleme der Mittelschicht, aber man sollte etwas weiterdenken, denn ein Zusammenbruch der Wirtschaft betrifft jeden; arme und reiche, alte und junge Menschen. Ich rebelliere nicht gegen die Regierung, nicht gegen Politiker, ich stehe hier für UNSERE Rechte ein. Ich möchte kein Stück vom Kuchen, keine Anerkennung und benötige keinen Zuspruch, ich möchte Veränderung und wenn sich dadurch ein paar Menschen von mir persönlich angegriffen fühlen, dann kann ich damit leben, denn ich muss auch mit euch leben und nichts wird sich daran ändern, wenn jeder gegen jeden kämpfen möchte. Man sollte seinen Verstand nutzen, denn dann kann man erkennen, dass wir den Weg nach oben erreichen können und erreichen werden. Unsere so hochverehrten Politiker möchte ich daran erinnern, dass der Eid nicht nur bindend ist, sondern zum Wohle des deutschen Volkes eingeschworen wurde bzw. wird. Die Hand heben und einen Satz aufsagen kann jeder, aber für das Wohl des Volkes zu sorgen anscheinend niemand, denn ich sehe leider keinen, der mir das Gegenteil beweisen möchte. Wir verschließen freiwillig die Augen, weil die Regierung es geschafft hat uns in dem Glauben leben zu lassen, dass wir diverse Informationen nicht recherchieren oder hinterfragen müssten. Der Mensch arbeitet Tag um Tag und wenn er endlich einmal seine verdiente Freizeit genießen kann, möchte er mit Sicherheit seine Zeit nicht damit verbringen, dass er sich über tatsächlich stattfindende Politik, hinter der präsentierten Politik informiert. Diese Tatsache ist bestens und weitgehend bekannt, darum nutzt man dieses fragwürdige Machtvakuum aus. Politik schreckt die meisten Menschen ab, bevor man etwas Falsches sagt, sagt man lieber gar nichts. Auf die Idee zu kommen, dass man einfach einmal sagt, »Ich weiß es nicht, erkläre es mir« – davor fürchten sich viele, denn man könnte von der Gesellschaft als Idiot wahrgenommen werden. Obwohl kein Mensch alles wissen kann, präsentieren sich einige dennoch so. Im Grunde wissen die Wenigsten die Wahrheit, denn die Lautesten in einem Raum sind zugleich die Jenen, die nichts Wissen, aber dennoch mit Kleinigkeiten prahlen, die sie durch manipulierte Medien erfahren konnten. Glauben Sie den Medien und Sie sind auf längere Sicht verloren, denn diese zeigen nur das, was man sehen soll oder sehen möchte, aber dennoch bekommt man nicht das zu sehen, was den Tatsachen entspricht. Im Krieg sterben nicht nur Soldaten, Zivilisten und verantwortliche Führer, sondern auch Wahrheit, Menschlichkeit und jegliche Art von Vernunft. In Deutschland wäre niemand mehr ohne Wahnvorstellungen glücklich, die Menschen machen sich etwas vor, man denkt an bessere Zeiten und fühlt sich dadurch automatisch etwas besser. Dass sich jedoch durch abwarten nichts verbessern wird, dass man durch verlorene Zeit die Dinge nur hinauszögert, das ist dieser Teufelskreis, der nicht wahrgenommen wird. Unsere Politiker regieren kein Land, wir haben nicht einmal noch eine Regierung, wir haben Mittelsmänner, die den Befehl von weitaus größeren bzw. mächtigeren Ländern, oder sogar von gewissen einzelnen Unternehmen bzw. Unternehmern (Lobbyisten) ausführen. Warum hat Amerika einst Irak angegriffen? Wissen Sie die Antwort? Vorweg möchte ich erwähnen, dass man das Hirngespinst namens »Menschenrechte« bitte außen vor lassen sollte. Denn einen Krieg führen, wegen des Verstoßes gegen Menschenrechte ist im Grunde ein Widerspruch an sich. Kommen wir nun zu den Fakten, im November des Jahres 2000 begann der Irak damit, sein Öl nicht in der vorgeschriebenen Währung »Dollar« zu verkaufen. Das war ein direkter Angriff auf den Dollar und tatsächlich eine Kriegserklärung an die USA. Dieser Angriff auf den Dollar und somit auf das Finanz bzw. Wirtschaftssystem der USA, sollte im weiteren Verlauf nicht toleriert werden. Als Antwort begann die US-Regierung, mithilfe von Medien, eine massive Propaganda-Kampagne die vorrangig behauptete, der Irak verfüge über Massenvernichtungswaffen und plane, diese auch einzusetzen. Im Jahr 2003 begannen die USA die Invasion des Irak und unmittelbar nachdem die Kontrolle über die Öl-Verkäufe errungen worden war, wurden diese sofort wieder in Dollar abgerechnet. Dies ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass der Wechsel zum Dollar eine Profit-Einbuße von 15 bis 20 Prozent bedeutete, aufgrund der höheren Bewertung des EURO. Natürlich behauptet die USA, dass die Währung EURO ungewiss sei und womöglich wackelt, aber nur deshalb, weil der Euro den Dollar bereits geschlagen hat. Der Dollar ist die Weltleitwährung (noch) und fühlt sich durch jede Währung bedroht, die von Großmächten wie China und Russland akzeptiert wird. Der Dollar wird in diesem Buch hin- und wieder miteinbezogen, denn er hängt mit vielen kleinen unscheinbaren Dingen zusammen. Feststeht, dass der Dollar eine vom aussterben bedrohte Währung wurde und jeder der sich gegen den Dollar ausspricht, stellt sich automatisch gegen die Regierung der USA. Die wenigsten Länder wagen es bzw. haben es jemals gewagt, aber es kam vor. Feststeht, dass die USA und alle damit vernetzten Medien alle Hebel in Bewegung setzen werden, nur damit der Dollar eine stabile Währung bleibt. Man wird gesamte Völker notfalls ausrotten, solange dadurch das zum Scheitern bestimmte System etwas verlängert und somit das Ende hinausgezögert werden kann. Der Dollar erscheint plötzlich als so wichtig und deshalb sollte man sich die Frage stellen, wer diese Welt tatsächlich regiert, wenn man bedenkt, dass der Dollar besitz von der Federal Reserve Bank ist und diese wiederum ein privates Unternehmen darstellt.

»Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst«, nehmen wir Israel, die sich gezielt gegen EU-Kriegsgesetze stellen und völlig bewusst Kriegsverbrechen begehen, indem sie Krankenhäuser und Schulen bombardieren, dennoch unternimmt keiner der EU-Länder etwas. Es ist fraglich und höchst bedenklich, warum man Gesetze einführt, die dennoch nicht von jedermann eingehalten bzw. befolgt werden müssen. Dies bestätigt wohl die Theorie, dass NICHT jeder gleich vor dem Gesetz zu sein scheint. Auch Amerika schneidet hier wieder einmal nicht besser ab, die Atombombe ist wohl an sich das größte Verbrechen der Menschheit, aber die USA wollte anscheinend noch einen draufsetzen. Am 6. August 27) im Jahre 1945 kam die erste Atombombe bei einem Luftangriff auf Hiroshima zum Einsatz. Es war keine fehlgeschlagene Verhandlung, die Menschen wurden auch nicht vorgewarnt, die Atombombe machte das, wofür sie entwickelt wurde, unzählige Menschen starben vor Ort und noch Jahre später durch die Nachfolgen (Atomverstrahlung). Nur 3 Tage später, am 9. August 27) kam die zweite Atombombe zum Einsatz, wieder ging dieser Angriff von Amerika aus, das Ziel lautete Nagasaki und die Atombombe machte ihrem Namen auch hier alle Ehre. Man machte die Stadt dem Erdboden gleich. Man kann noch so oft von Recht und Unrecht predigen, Amerika sollte sich an der eigenen Nase packen, bevor sie die Dreistigkeit besitzen, über andere Länder zu richten. Natürlich muss man auch die Gegenseiten zu Wort kommen lassen. Der Angriff auf Pearl Harbor, der sich am 7. Dezember 194128) abspielte, war wohl einer der Gründe, warum man Japan gnadenlos entgegentrat. Aber rechtfertigt eine falsche Tat, zwei weitere falsche Taten als Antwort? Haben Zivillisten kein Recht auf Leben, können Opfer wirklich etwas für die Kriegsverbrechen der Landesführer? Japan hat etwas Unmenschliches getan und hat viele amerikanische Soldaten getötet, aber Amerika hat Japan selbst dann noch angegriffen, als diese bereits kapitulieren wollten. Es gab keine Verhandlung, kein Erbarmen, es wurde Mord mit Mord gerechtfertigt und Amerika zeigte während und nach ihrer begangenen Tat keinerlei Reue. Obwohl es nachweislich in beider Städte mehr Zivilsten das Leben gekostet hat, als japanische Soldaten. Man ging auf Seiten von USA nie davon aus, dass man »nur« japanische Soldaten töten würde, nein – man besaß die Atombombe und wollte damit zeigen, was geschieht, wenn man Amerika angreift. Kein anderes Land hat bisher einen Atombomben-Angriff gestartet, obwohl viele Länder Atomwaffen besitzen. Nur ein Land besaß die Kälte und heute lehren sie den Menschen, reicht euch die Hände und bekämpft gemeinsam den globalen Terrorismus. Man lernt heute nicht mehr, wieso Amerika tatsächlich die Atombombe gegen Japan einsetzte, obwohl auch Dwight D. Eisenhower davon abriet. Man räumt hier keine Fehler ein, geschweige denn rechtfertigt man diesen Kriegszug, weil die Wahrheit zu unmenschlich lauten würde. Auch der Einzug in den Vietnamkrieg war aus Sicht von Amerika anfangs nachvollziehbar, da man vom falschen Ausgangspunkt ausging. Nicht die USA wurden erst angegriffen und hatten sich dann wiederum verteidigt, sie waren es, die den Angriff in die Wege geleitet hatten und bis heute, musste sich niemand für diese Tat rechtfertigen. Ganz im Gegenteil, Amerika hat die schlechte Angewohnheit, Fehler als notwendige Richtigkeit zu betiteln.

Aber auch die BRD liegt bei vielen Dingen falsch. Auch unser so heiß geliebtes Vaterland besitzt eine große Schattenseite. Nehmen wir zum Anfang erst unseren Diensteid für Bundesbeamte in Deutschland 29): »Ich schwöre, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.«

Vielleicht hilft die Illusion, dass Gott einschreiten würde, wenn man Recht und Unrecht miteinander verwechselt. Aber feststeht, der Großteil unserer Politiker haben den Eid überstürzt aufgesagt, sich aber bislang nicht mit dem Inhalt befassen müssen. Seit wann würden Amtspflichten gewissenhaft erfüllt werden und wann werden denn Gesetze bewahrt? Wir besitzen nicht einmal eine eigene Verfassung, die durch das Volk bestimmt wurde. Wir haben ein Grundgesetz, aber wo ist unsere Verfassung? Grundgesetz: Artikel 146 30)

»Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.«

Feststeht, dass 2/3 des deutschen Volkes nicht einmal wissen, dass es tatsächlich einen Artikel 146 gibt. Feststeht, dass die Staatsmacht mit Gewalt diverse Gesetze manifestieren möchte. Feststeht, dass Staatsmacht und Staatsgewalt im Namen des Volkes ausgeführt werden müssten. Seit wann wollen wir mit Gewalt zu Gesetzen gezwungen werden? Platzverweis, Hausverbot, Sprechverbot und der Medienmaulkorb, all diese Dinge grenzen den Menschen aus bzw. ein. All diese Dinge sind dazu da, dass sich der Mensch nicht frei entfalten kann und darf. Seit wann werden Grundgesetze dazu verwendet, den Menschen gegen sich selbst zu schützen? Wir dürfen angeblich alles tun, doch im realen Leben darfst du rein gar nichts tun, wenn es anderen gegen den Strich geht. Wir dürfen filmen, aber nicht Menschen filmen. Wir dürfen Schreiben, aber nicht wahrheitsgetreu Beschreiben. Wir dürfen uns Verteidigen, aber Angriff als Verteidigung ist untersagt. Wir dürfen Fragen stellen, aber wahrheitsgetreue Antworten werden nicht gestattet. Du darfst alles tun, außer deine Träume umsetzen. Man darf denken, aber das Sprechen ist nur bedingt erlaubt. Du darfst deine Religion freiwillig wählen, aber 18 Jahre Schulpflicht lehren dir nur, dass du Katholik sein musst, um jemand sein zu dürfen. Wir träumen von Freiheit, anstatt sie zu leben. Das deutsche Volk kann nicht untergehen, denn es ist noch nie auferstanden. Wir haben vieles entwickelt, erforscht und erfunden. Aber den Ruhm dafür bekommen immer andere ab. Als ob wir die Dummen seien, während alle anderen intelligenter zu sein scheinen. Heute betonen Professoren, Lehrer und Studenten, wie schlecht die damalige Schulbildung gewesen sei. Wie dumm das Volk gehalten wurde, dass aber damals die entscheidenden Dinge erfunden wurden, dass Milliarden Dinge DAMALS und nicht heute erfunden wurden, beweist wohl, dass der Mensch schon immer intelligent war, doch heute entwickelt sich der Mensch durch falsche Schul- und Bildungssysteme wieder zurück und anstatt dies zu begreifen, lebt der Mensch in dem Glauben, früher waren die Menschen weitaus dümmer. Heute ist nur eines intelligenter, nämlich das Bildungssystem, das einem unterbelichteten Menschen vorgibt, dass er intelligent sei, wenn er Texte auswendig lernt. Wie intelligent der Mensch ist, das demonstriert das Jahr 2014 wohl eindeutig. Die Menschen ziehen in Kriege, wissen nicht einmal warum sie töten, aber sie tun es, weil es ihnen befohlen wird bzw. wurde. Das Wort »Nein« wurde verlernt, es ist fraglich, wie intelligent der Mensch doch tatsächlich ist, wenn man nicht einmal begreifen möchte, dass man sich zielsicher zurückentwickelt.

Wir befinden uns in einem sichtbaren- und zugleich unsichtbaren Krieg. Es herrscht fressen und gefressen werden, etwas dazwischen gibt es nicht mehr, denn das Schulsystem, Bildungssystem und das politische Propagandasystem lehrt dem Menschen, dass es nur Schwarz oder Weiß geben darf. Es ist schön gesagt, dass unser Regierungssystem auf unser Wohl achtet, doch im Grunde achtet es nur darauf, dass niemand aus der Reihe tanzt. Steh einmal zu oft auf und man wird dir notfalls die Beine brechen. Natürlich ist dieses Beispiel metaphorisch gemeint. Nämlich genau so Metaphorisch, wie Herr Jörg Haider als politischer aufstrebender Stern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Dieses Phänomen »Haider« ist wohl ein Weltwunder der Neuzeit, denn nicht nur seine angebliche Promille-Zahl ging nach seinem Tod ständig und stetig nach oben, er fuhr zudem auch von Bericht zu Bericht ständig schneller. Regierungssystem mit Revolutionsverdrängung, nichts anderes wurde getan. In der heutigen Zeit wird Krieg nur noch selten mit Waffen geführt, er findet täglich im System statt. Unaufhaltsam, unsichtbar aber dennoch vorhanden. Politiker machen nichts anderes, täglich setzt sich ein Politiker gegen einen anderen Politiker durch. Nur eine der beiden Meinungen muss durchgesetzt werden, von Land zu Land, von einem Menschen zum Anderen, dieses System nennen wir normal. Es würde nichts dagegen sprechen, wenn diese Menschen nicht in unserem Namen regieren würden, aber genau das tun sie. Wenn die deutsche Regierung ein Problem mit der russischen Regierung hat, dann wird tatsächlich davon berichtet, DEUTSCHLAND sei gegen das russische Volk. In meinen, Ihrem und in jedem Namen wird plötzlich gerichtet, ohne dass mich jemals jemand danach gefragt hat. Ich kann es nur wiederholen, ich habe gegen kein Volk auf der Welt etwas, ich schreibe gegen einzelne Regime, aber nicht gegen ein gesamtes Land. Der Mensch möchte nur leben und wenn eine Regierung dies missbraucht, damit man ein weiteres Jahr nicht Bankrott geht, dann bin ich gegen dieses System, nicht aber gegen die Bewohner des jeweiligen Landes. Mir ist (beispielsweise) Amerika völlig egal, deren Bewohner, deren Kultur und deren Ansichten ist nicht mein Problem, aber durch das, dass man plötzlich behauptet, »das deutsche Volk« zieht man mich in deren Kreise, man zieht mich in einen Konflikt, den ich weder beeinflussen, noch beenden kann. Ich solle für ein Land in den Krieg ziehen, das mich nicht als Teil dieser Gesellschaft akzeptiert, aber zum Sterben sollte es ausreichen? Im Krieg gibt es keine Unschuldigen, aber zugleich gibt es auch keine Schuldigen. Es gibt Drahtzieher und Marionetten, Ja-Sager und Ja-Befürworter. Regierungen entscheiden über Kriege und Soldaten sollen sie ausführen. Politiker berichten über das Leid des Volkes, während das Volk das Leid ertragen muss. Es ist Schwachsinn, wenn ein Land behauptet, man würde in den Krieg ziehen, weil Menschenrechte verletzt wurden. Im Krieg gibt es keine Menschenrechte, ein Land zieht ab dem Zeitpunkt in den Krieg, wenn es sich finanziell lohnt. Wer würde einem nackten in die Hosentasche greifen wollen?! Man greift Länder an, die danach systematisch ausgebeutet werden. Die Nachkriegsaufstände jedes Volkes werden dann wiederum anders dargestellt, es seien Terroristen und terroristische Anschläge. Wobei hier kein Täter zum Dieb wurde, sondern der Bestohlene sein Eigentum zurückverlangt. Die Deutschland GmbH ist in Afghanistan stationiert, man hält sich dort aus Länderkonflikten völlig heraus. Fragt man einen Soldaten, was er dort zu suchen hat, wird davon berichtet, man würde das Volk beschützen. Welches Volk? - Das Afghanische, oder das Deutsche? Feststeht, dass deutsche Soldaten in Afghanistan weitgehend in die andere Richtung sehen sollen, wenn afghanische Aufstände entstehen. Denn die Regierung interessiert es nicht, ob dort Aufstände herrschen, oder nicht. Deutschland besitzt in Afghanistan Ressourcen sprich »Rohstoff-Wege«, diese müssen verteidigt und beschützt werden. Nicht das afghanische Volk liegt den Soldaten bzw. Regierungen am Herzen, sondern die Rohstoffe und deren Pipelines müssen gesichert werden. Das ist Kriegsführung im 21. Jahrhundert, man gibt vor, das Volk beschützen zu wollen und stationiert im gesamten Land diverse Stützpunkte. Doch selbst nach Jahren, wo sich ein Konflikt längst in Luft aufgelöst hat, nimmt der Stützpunkt bzw. die jeweilige Regierung das Land dennoch in Anspruch. Wobei ihnen das Land nie gehörte, nehmen sie fremdes Land und behaupten, es sei das Eigene, um den Frieden gewährleisten zu können. Aber man muss nicht einmal soweit ausholen, damit man dieses System nur in Afghanistan erkennt, wo im Übrigen über 700 Militärstationen von US/Nato »Hilfen« zu finden waren. Auch in Deutschland befinden sich Stützpunkte der Amerikaner. Besatzer wo man nur hinsieht, diese sind seit über 20 Jahren nicht mehr für unseren Schutz zuständig (jedenfalls ANGEBLICH), diese nutzten dennoch den Vorteil und spionierten uns obendrein noch aus. Damit Angriffe auf Amerika sofort unterbunden worden wären, na klar. Wieder einmal rechtfertigt man eine Untat damit, dass man den Frieden wahren möchte bzw. wollte. Regierungen betonen nahezu immer den angeblichen Frieden, aber zeitgleich machen sie alles dafür, dass es zum Konflikt bzw. Krieg kommen muss. Amerika macht aus Sicht politischer Kriegsführung alles richtig, sie positionieren weitgehend Stützpunkte im Ausland. Diese dienen nicht zwangsläufig zur Spionage, sondern zur Machtdemonstration, dass Amerika allgegenwärtig zu sein scheint. Wir nehmen die USA häufig als gutes Beispiel, wobei eine Drohnen-Politik meiner Meinung nach nicht als »gutes Beispiel« verwendet werden darf. Aber egal welches Land einen Konflikt entstehen lässt, Amerika wird vor Ort sein. Denn nur dadurch kann Hilfe dazu verwendet werden, offiziell und legal ein Land zu besetzen. Nach und nach werden die Soldaten nicht weniger, sie vermehren und vergrößern die Besatzungsstützpunkte und es kommt nicht nur einmal vor, dass aus einem Stützpunkt, eine Siedlung entsteht. Wir beschweren uns über Zuwanderung, jedes Land hat Angst vor der systematischen Kulturentfremdung, dennoch wird es von Ländern, Regierungen und Systemen akzeptiert, solange es angeblich der eigenen Sicherheit dient.

Georg W. Bush, ist der 43. Präsident der Vereinigten Staaten und Vorgänger von Barack Obama. Nicht nur optisch ist ein krasser Gegensatz erkennbar, aber der Grund für das »Yes« für Herrn Obama war einzig und alleine die Tatsache, dass man weniger Krieg und dafür mehr Harmonie im eigenem Land ersuchte. Amerika wollte nicht weiterhin tote Soldaten nachhause fliegen müssen. Man lebte in dem Glauben, wenn man das genaue Gegenteil von Herrn Bush wählt, müsste sich zwangsläufig alles ändern. Tatsächlich hat sich etwas verändert, jedoch ist der Frieden in Längst vergessene Zeiten gerückt. Herr Georg W. Bush wurde als Kriegsherr und Kriegsförderer beschimpft, doch statistisch und realistisch betrachtet, wechselte man einfach nur einen Kriegsherren, mit einem weitaus größeren Kriegsherren aus. Nachweislich hat Georg W. Bush niemals Drohnen im eigenen Land dazu verwendet, sogenannte »Terroristen« ausfindig machen zu können. Barack Obama änderte dies mit Eiseskälte und setzt Drohnen gegen das eigene Volk ein, damit ein angeblicher Frieden gewährleistet werden kann. Amerika mutiert zu einer vollständigen Angstregime-Politik. Wir halten Sciencefiction-Filme, wo fliegende Roboter diverse Menschen jagen und vernichten für amüsant, haben aber bislang nicht in Betracht gezogen, dass dies bereits Eins zu Eins stattfindet. Natürlich ohne den jeweiligen Lichteffekten, den enorm scharfen Übertragungen, aber eines ist definitiv vorhanden, Unschuldige bzw. Menschen die per Knopfdruck ermordet werden. »Yes We Can!« erscheint plötzlich in einem völlig anderem Licht, denn nicht das amerikanische Volk »kann«, sie werden belogen damit sie das machen, was ihnen befohlen wird und wenn jemand dieses trügerische Bild anspricht, kommt von der Regierung nur ein Satz zum Vorschein: »Yes We Can!« Ich denke, dass man bei Krieg einfach nur eines tun sollte, um die tatsächlichen Ausmaße erkennen zu können, man sollte die Vergangenheit mit einbeziehen. Als gutes Beispiel möchte ich ein Zitat des (am Ende des Krieges) zweitmächtigsten Mannes im dritten Reich erwähnen. Die Ausmaße des 2ten Weltkrieges sind meiner Meinung nach bekannt, jedenfalls das Ende davon. Hermann Göring gab während der Verhandlung in Haft ein Interview, diese Aussage trifft noch heute auf die angebliche Demokratie zu. (Das nun folgende Zitat 31) von Herman Göring wird als Aufklärung und nicht zur Verherrlichung verwendet).

»Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zurückkommt? Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.«

Göring sprach so gesehen bekanntlich aus Erfahrung, immerhin hatte man das gesamte Volk dazu gebracht, in einen aussichtslosen Krieg zu ziehen. Wenn man diese Zeilen jedoch unparteiisch, weder Rechts noch Links betrachtet, dann kann man erkennen, dass er hier nicht von einer Diktatur berichtete, sondern von einer angeblich vorhandenen Demokratie. Denn - dem Volk wird nicht aufgetragen, dass man durch Befehl des Führers in den Krieg ziehen muss, sondern aus freiem Willen und Überzeugung in den Krieg ziehen möchte. Das ist Manipulation auf höchster Ebene gewesen, man verwandelte die Demokratie in eine Diktatur und als Argument verwendete man die Aussage, man würde damit die Demokratie erhalten wollen und zugleich den Frieden wahren. Wie es ausgegangen ist, wissen wir bereits, aber um das ging es nicht. Es geht um die Tatsache, dass Krieg immer eine Auslegung von Tatsachen ist. Göring hatte dies bereits vor über 70 Jahren beschrieben bzw. erzählt, aber dennoch sind seine erhaltenen Worte weitgehend unbekannt. Wir haben den Krieg verloren, aber trotz dessen wird nahegelegt, dass ein Krieg immer und jederzeit von der Regierung in Kraft treten kann, wenn Regierung, Medien und manipulierte Beweise perfekt zusammenspielen. Frieden ist für viele Nationen nie eine Option gewesen, bis heute warten Länder nur auf den richtigen Zeitpunkt, bis heute warten Menschen nur darauf, dass man ihnen befiehlt zu töten. Dass selbst Soldaten mittlerweile ein Gewissen bekommen, spielt den Landeslenkern nicht wirklich in die Karten, deshalb ist es natürlich weitaus bequemer, wenn man Drohnen ins Leben ruft, denn dadurch wirkt das Töten als eine Art Computerspiel und wird auch so präsentiert. Töten wird zum Spiel, Vernichtung wird plötzlich ein gewinnbringendes Geschäft. Es wird Zeit, dass wir aufwachen.

Unter falscher Flagge

Operationen unter falscher Flagge finden unumstritten statt, schwierig wird es, solche Operationen zu erkennen. Denn zumeist wird erst Jahre später erkannt, dass es womöglich nicht ein terroristischer Akt des Bösen war, sondern politische Führung im 21. Jahrhundert (oder 20. Jahrhundert). Erinnern wir uns einmal zurück, der Überfall auf den Sender Gleiwitz am 31. August 1939 war nachweislich eine von der SS fingierte Aktion mit dem Tarnnamen »Unternehmen Tannenberg«. Er ist der Bekannteste einer Reihe von Vorfällen, die als propagandistischer Vorwand für den Polenfeldzug, den Beginn des Zweiten Weltkrieges, dienten. Die Aktion »Feuerzauber« 32)33)34)35) des niedersächsischen Verfassungsschutzes, bei der am 25. Juli 1978 ein Loch in die Außenmauer der Justizvollzugsanstalt Celle gesprengt wurde. Damit wurde ein Anschlag zur Befreiung von Sigurd Debus vorgetäuscht, der als mutmaßlicher Terrorist der »Rote Armee Fraktion« im Celler Hochsicherheitsgefängnis einsaß. Angeblich wollte man mit Hilfe dieser verdeckten Operation unter »falscher Flagge« einen Informanten in die RAF einschleusen. Die Öffentlichkeit und diverse Strafverfolgungsbehörden wurden über die wahren Urheber des Anschlags planmäßig getäuscht, erst 1986 kamen die Hintergründe durch Recherchen von Journalisten ans Licht. Daraufhin wurde ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt. Als involviert und informiert gelten die GSG 9 des Bundesgrenzschutzes, die Niedersächsische Landesregierung unter Ernst Albrecht (CDU) sowie die Anstaltsleitung. Das Bundesinnenministerium als vorgesetzte Behörde der GSG 9, das Bundesamt für Verfassungsschutz, die Bundesregierung und die niedersächsische Landespolizei sollen vorab nicht informiert worden sein. Der Anschlag von Bologna36) 37) 38) (italienisch Strage di Bologna) war ein Bombenanschlag auf den Hauptbahnhof der italienischen Stadt Bologna am Morgen des 2. August 1980. Bei dem Anschlag starben 85 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt. Die neo-faschistische, terroristische Organisation »Ordine Nuovo« wurde beschuldigt, den Anschlag verübt zu haben. Zwei Agenten des italienischen Geheimdienstes SISMI und der Vorsitzende der Propaganda Due, Licio Gelli, wurden wegen Behinderung der Ermittlungsarbeiten verurteilt. Die lebenslängliche Haftstrafe der Neofaschisten und Mitglieder der »Nuclei Armati Rivoluzionari« (NAR), Valerio Fioravanti und Francesca Mambro, die immer ihre Unschuld beteuerten, wurde bestätigt. Das Gericht befand sie der Ausführung des Anschlags schuldig. Ob der Anschlag allerdings tatsächlich von Fioravanti und Mambro ausgeführt wurde, ist umstritten. Wie ermittelt wurde, hielten sich am Tag des Anschlags die Mitglieder der Terror-Gruppe »Carlos«, Christa Margot Fröhlich und Thomas Kram, für einen Tag in Bologna auf. Solche Dinge, diese unmenschlichen Anschläge, Täuschungen und Operationen unter falscher Flagge werden durchgeführt, um die Masse täuschen zu können. Es geht um Macht, Machtausübung, Machtkontrolle und Machtüberwachung. Doch es gibt weitaus größer dokumentierte Operationen, die einzig und alleine der Täuschung dienten, oder dienen sollten.

Operation Mongoose

»Das kubanische Projekt«, was als »Operation Mongoose« mehr Aufsehen erregte, war der Deckname für eine Geheimoperation der CIA und anderer Teile der US-Regierung zwischen 1961 und 1965, die den Sturz der 1959 an die Macht gekommenen kubanischen Revolutionsregierung zum Ziel hatte. Was am Ende jedoch scheiterte, April 1964 gab Präsident Lyndon B. Johnson das Ziel auf, Fidel Castro töten zu lassen. Dennoch fand die Operation statt, ob gescheitert oder nicht. Es wurde ein politischer Mord in Auftrag gegeben und letzten Endes wurde es mehr oder weniger nebenbei erwähnt. Versuchter, politischer Mord wurde zur Nebensache.

Operation Northwoods 39)

Operation Northwoods war ein US-amerikanischer Geheimplan, der im Jahre 1962 vom Generalstab des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten verfasst und am 13. März 1962 Präsident John F. Kennedy vorgelegt wurde. Dieser Plan bzw. diese Operation sah vor, die verdeckte Kriegsführung der USA gegenüber Kuba weiter ausbauen zu können. Durch inszenierte Terroranschläge unter falscher Flagge gegen den zivilen Luft- und Schifffahrtsverkehr innerhalb der USA, für die man im Nachhinein Fidel Castro verantwortlich gemacht hätte, dadurch sollte ein Vorwand zur Invasion Kubas geschaffen werden. Im Gegensatz zu »Operation Mongoose« wurde Operation Northwoods jedoch nicht umgesetzt, weil Kennedy seine Zustimmung verweigerte. Die Planungen wurden bereits unter Präsident Eisenhower vorgenommen. Unterzeichnet war das Dokument von allen Mitgliedern der Vereinigten Stabschefs, Lyman L. Lemnitzer, dem Vorsitzenden und späteren Oberkommandeur der NATO in Europa, sowie von Brigadier General William H. Craig. Nach über dreißigjähriger Geheimhaltung kam der Geheimplan 1997/98 durch den Freedom of Information Act an die Öffentlichkeit. Einige Empfehlungen der Operation Northwoods lauteten:

Verbreitung von Gerüchten über Kuba durch geheime Radiosender

Anschläge gegen kubanische Flüchtlinge in den USA, für die man Castro verantwortlich machen wollte

Versenkung eines amerikanischen Schiffes in der Bucht von Guantánamo

Zerstörung einer amerikanischen Militärbasis oder eines amerikanischen Flugzeuges, anschließende Beschuldigung kubanischer Truppen

Störung des zivilen Luftverkehrs, Angriffe auf Schiffe und Zerstörung eines US-Militärflugzeuges durch Flugzeuge vom Typ MiG

Zerstörung eines angeblich mit Ferienreisenden Studenten gefüllten Passagierflugzeuges

Inszenierung einer Terroraktion mittels des tatsächlichen oder simulierten Versenkens kubanischer Flüchtlinge

Inszenierung von kommunistischen kubanischen Terroraktionen im Bereich Miami und in anderen Städten Floridas sowie in Washington

Angriff und Abschuss einer zivilen Chartermaschine durch ein kubanisches Flugzeug. Für den Angriff und Abschuss einer zivilen Chartermaschine sah man vor, ein genaues Duplikat eines tatsächlich registrierten Zivilflugzeuges der CIA anzufertigen. Vorgesehen war hierfür der Luftwaffenstützpunkt Eglin. Das Duplikat sollte durch ein Rendezvous beider Flugzeuge südlich von Florida ausgetauscht werden. Zuvor haben bereits Passagiere mit falschem Namen das tatsächlich registrierte Flugzeug betreten und fliegen auf Minimalhöhe zum vorgesehenen Luftwaffenstützpunkt Eglin zurück. Das Duplikat sollte als Drohne weiter Richtung Kuba fliegen und mit dem Notsignal »Mayday« einen Angriff durch ein kubanisches Kampfflugzeug simulieren. Indem das Signal aufgefangen und der »International Civil Aviation Organization« gemeldet wird, würde der Vorfall automatisch und zwangsläufig genügend Aufsehen erregen.

Sie sehen also, Operationen unter falscher Flagge sind effektiv und dienen oftmals der Täuschung und gezielten Manipulation der Menschenmasse. Ich distanziere mich hier von jeglichen Verschwörungstheorien etc. – ich habe nichts davon erfunden, ich habe belegbare Fakten zusammengefasst und veröffentlicht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wie man damit umgehen möchte, das bleibt jedem Menschen frei überlassen, aber feststeht, dass man nicht alles glauben sollte, nur weil es anfangs plausibel klingt. Alleine die Vorstellung, dass Amerika EIGENE Kriegsschiffe angegriffen hätte, nur damit der Anschein erwirkt wird, dass man angegriffen wird, ist meiner Meinung nach äußerst bedenklich. Denken wir hier nur etwa 10-15 Jahre zurück (ich nenne kein explizites Geschehnis) müsste uns ein Attentat in Erinnerung erscheinen, was dem damaligen Plan bedenklich nahe kommt. Aber wie gesagt, Frieden war nie eine Option, dennoch verwendet man genau diesen Begriff, um Krieg führen zu können.

Ausnahmezustand

Die Würde des Menschen ist unantastbar, jedenfalls sollte diese Würde staatlich und grenzüberschreitend angestrebt werden. Unmenschliche Taten erzwingen eine Reaktion, beispielsweise erschossen amerikanische Polizisten einen unbewaffneten afroamerikanischen Einwohner, die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten, das Volk ging auf die Straße und forderte Gerechtigkeit. Auch in Deutschland fanden Aufrufe statt, ein Polizist schoss einem flüchtigen Mann in den Hinterkopf, das Volk zeigte ihren Zorn und ging auf die Straße. Jede Tat ruft eine Reaktion hervor, die entweder früher, oder später gewissen Aufruhr erzeugen wird. Unsere Menschenrechte kreuzen sich mehr und mehr mit dem Kriegsvölkerrecht, aber ich sehe niemanden, der deshalb etwas unternehmen möchte. Wenn ein einzelner unrechtmäßig erschossen wird, na dann müssen die Menschen für ihr Recht einstehen, aber werden gesamte Völker versklavt, bedroht oder ermordet, sieht sich niemand im Zugzwang. Angriffskriege sind heute grundsätzlich Völkerrechtswidrig, aber im Grunde ist fast jeder Krieg im weitesten Sinne ein Angriffskrieg. Denn es gibt ja nur zwei Sorten, Angriff- oder Verteidigungskrieg. Die Menschenrechte werden notfalls ausgehebelt, wenn dadurch die Masse »gerettet« werden kann. Was im Grunde ein Widerspruch an sich, aber auch ein Widerspruch im Kriegsvölkerrecht darstellt. Es gibt Ausnahmen und deshalb kann der so genannte »Ausnahmezustand« ausgerufen werden. Dies erlaubt Staaten gewisse Rechte des Menschen »vorübergehend« aufzuheben. Genau dies wird man in absehbarer Zeit in gewissen Ländern beobachten können. Durch Terrorregime wie Al-Kaida, IS und Khorasan ist es nur eine Frage der Zeit, bis gewisse Regierungen den Ausnahmezustand aussprechen werden. Ähnlich wie es in Thailand und Ägypten zu beobachten war. Im Ausnahmezustand werden zeitweilig die Verfassung oder einzelne ihrer Bestimmungen außer Kraft gesetzt. Grundrechte werden eingeschränkt oder vorübergehend außer Kraft gesetzt; Wirtschaftsfreiheit, Pressefreiheit, Postgeheimnis, Schutz der Wohnung. Ein weiteres Merkmal ist der Einsatz der Streitkräfte zur Gefahrenabwehr im Rahmen des Ausnahmezustands. Einer der wesentlichen Züge des Ausnahmezustands ist somit die vorübergehende Aufhebung der Gewaltenteilung im Sinne einer effektiven Regierungspraxis. In Deutschland gibt es keine direkte Klausel im Grundgesetz und keinen direkten Wortlaut, was im Falle des Ausnahmezustands eintreffen würde. Da entsprechend dem »Deutschlandvertrag« gewisse Vorrechte der Alliierten in Kraft blieben, welche im Fall eines Notstands die Regierungsgewalt in der Bundesrepublik wieder übernommen hätten. Spätestens nach dem 2+4 Vertrag wurden zwar genau diese Dinge abgeändert, jedoch lässt sich im Grundgesetz nicht erahnen, was im Falle des Falls eintreffen würde. Was im Grunde darauf schließen lässt, dass die Alliierten im Notfall legal in die Politik eingreifen könnten.

Die NATO 40)

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat massiv für eine deutliche Steigerung der Militär-Ausgaben in der Nato getrommelt. Die Nato müsse zu militärischem Handeln bereit sein, um liberale Grundwerte wie Demokratie und Freiheit zu verteidigen. »Zwar ist militärische Macht das letzte Mittel, aber wir müssen es einsetzen können, falls das nötig ist – nicht um Krieg zu führen, sondern um Frieden zu schaffen«, sagte Rasmussen in Brüssel. Unter Hinweis auf die islamistische Terrormiliz IS im Irak betonte er, diplomatischer Druck (Soft Power) müsse »nötigenfalls durch harte militärische Macht (Hard Power) unterstützt werden«. Beschwichtigung führe nicht zum Frieden.

Es mag gut sein, dass »Beschwichtigungen« nicht zum Frieden führen können, aber meiner Meinung nach ändert systematisches Ermorden auch nichts daran. Krieg wird hier als Lösung dargestellt, obwohl Krieg keine Antwort sein dürfte und niemals sein wird. Natürlich werden solche Dinge in Brüssel angesprochen bzw. gutgeheißen, Brüssel vertreten im Großen und Ganzen ja auch Lobbyisten, die wiederum Milliarden von Euros in Rüstungsfirmen investieren und nur durch Aufrüstung an ihr bzw. weiteres Geld gelangen.

PKK - Partiya Karkerên Kurdistan 41) 42)

Im Kampf gegen die Terrormiliz IS entschlossen sich USA und EU gemeinsam dazu, den Irak mit Waffenlieferungen zu unterstützen. Genau genommen beschloss in Deutschland die SPD und CDU, dass man die PKK mit Waffen beliefert. Doch was ist die »PKK«? Derzeit werden diese als Freiheitskämpfer dargestellt, wobei dies nicht wirklich der Wahrheit entspricht. Die PKK kämpft politisch und mit Waffengewalt für politische Autonomie kurdisch besiedelter Gebiete in der Türkei, teilweise auch in den angrenzenden Ländern. Dabei verübten sie Anschläge auf militärische und zivile Ziele. Ziel der PKK ist je nach Auslegung die Gründung eines unabhängigen kurdischen Staates oder ein »Demokratisches Autonomes Kurdistan« innerhalb der bestehenden Staatsgrenzen mit eigenen »nichtstaatlichen Administrationen«. Mit anderen Worten das genaue Gegenteil von der Terrorgruppe IS – wobei die Durchführung der Ziele identisch sind. Die Organisation und ihre Nachfolger werden unter anderem von der Türkei, der EU und den USA als terroristische Vereinigung eingestuft. Gemäß einer Analyse des »Council on Foreign Relations« verübte die PKK im Jahr 2011 insgesamt 35 Terrorakte und steht damit an Position 9 der weltweit aktivsten Terrororganisationen. Aber gegen den Kampf gegen den globalen Terrorismus, ist sich die deutsche Regierung nicht zu schade, Terroristen zu bewaffnen, um Terroristen bekämpfen zu können. Ah ja, das macht durchaus Sinn, okay nicht unbedingt einen Sinn, aber finanziell lohnt es sich allemal. Wenn man bedenkt, wie es mit Al-Kaida und Co. ausartete, kann man darauf schließen, dass es auch durch die PKK soweit kommen kann. Denn auch hier werden Terroristen gefördert, ohne dass man die Gefährlichkeit erkennt bzw. erkennen möchte. Ein international gefördertes Terrorregime, das sich derzeit als Friedensorganisation ausgibt und zum Dank dafür mit Waffen ausgestattet wird, etwas Unlogischeres als diese Tatsache, hat man lange nicht mehr erlebt. Die sozialdemokratische und christliche Entscheidung zahlt sich aus, wer die Taten der Terrormiliz IS verabscheute bzw. verurteilte, kann aus Gegenzug nun die Taten der PKK begutachten. Denn diese machen das Gleiche, sie brüskieren sich mit Leichen, es werden Fotos davon gemacht, wie sie mit Leichen posieren und sich am Anblick toter Menschen erfreuen. Ein Hoch auf unsere Regierung, aber natürlich wussten dies deutsche Politiker nicht, denn man ging ja nicht davon aus, dass Kriegswaffen tatsächlich Menschen töten würden und eine terroristische Organisation wie die PKK würde ja nicht unmenschlich mit Leichen umgehen. Darauf konnte ja wirklich niemand schließen, bis auf das Volk, aber die hatte man ja nicht um ihre Meinung gebeten. Während also die EU mit Hilfe von Deutschlands SPD/CDU Regierungskoalition in eine Region Waffen an eine terroristische Organisation gesendet hat, die genauso brutal gegen die zwei anderen Volksgruppen vorgeht, wie diese gleichermaßen, hat sich die Regierung schuldig gemacht an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen zu sein. Aber es kümmert niemanden, denn solange Feuer mit Feuer bekämpft werden kann, interessiert es niemanden, weil es uns nur indirekt betrifft. Die Merkel-Regierung zeigt einmal mehr ihr wahres Gesicht, indem man Menschenrechte aushebelt und alles in die Wege leitet, damit das Geld fließen kann. Die Terrormiliz IS wird zudem verurteilt, weil man Kinder an vorderster Front kämpfen lässt, ja das ist wirklich unmenschlich. Seltsam daran ist nur, dass auch Kurden gezielt Kinder an vorderster Front kämpfen lassen und hier wird aber an der Richtigkeit festgehalten. Diese Art von Krieg ist von beiden Seiten gleichermaßen unmenschlich ausgelegt und verstößt auf extreme Art gegen das Kriegsgesetz, aber anstatt einzuschreiten, verbinden sich Länder und unterstützen dieses Terrorregime, indem sie Kriegsverbrechen unterstützen und trotz dessen an der Richtigkeit festhalten.

Mit jeder Kugel stirbt ein Teil unserer Menschlichkeit, jeden Schuss etwas mehr und mit jeder Kugel, füllt sich die Staatskasse, jeden Schuss etwas mehr. Wir sollten endlich erkennen, dass es sich hier nicht um Menschenrechte und den Verstoß gegen die Menschlichkeit handelt, sondern einzig und alleine darum, dass sich die Staatskassen etwas füllen. Die Tatsache, dass an einem Krieg immer mehrere Länder mitverdienen, ist mit dem aktuellen IS »Konflikt« deutlicher denn je, Amerika verdient daran, Deutschland und somit die EU verdienen daran, nur die betroffenen Zivilisten, diese leiden darunter, aber um die kümmern sich die Wenigsten, denn sie sind Fußvolk, kein Teil der Gesellschaft. Kurden gegen Islamisten, während hier ein religiöser Krieg entfacht, sehen Westmächte zu und verdienen sich eine goldene Nase daran. Ein Hoch auf die Demokratie, die ich bislang vergebens suche!

Obama-Regierung

Die Obama-Regierung befindet sich zunehmend in Kriegsgebieten, es ist genau das, wovor sich die Amerikaner fürchteten, ihr Land wieder im Kriegsgebiet, wieder an vorderster Front. Wieso wurde eigentlich über Jahre hinweg aus deutscher Mediensicht versucht, das Bild des Kriegsführers zu verheimlichen? Selbst die Medienquelle-Nummer-Eins die »New York Times« berichten überwiegend vom »Kriegspräsidenten Obama...«, was versuchte man hier schönzureden und warum, muss sich hier niemand für Verleumdung, Vertuschung und Verheimlichung rechtfertigen? Warum dürfen uns Medien gezielt die Unwahrheit erzählen und warum dürfen wir nicht offen über Krieg diskutieren? Es ist doch wohl klar, dass hier ein Angriffskrieg entfacht ist, immerhin sagte Präsident Barack Obama in der UN-Sitzung, dass er »das Krebsgeschwür IS vernichten würde […]«. Womöglich bin ich blauäugig an die Sache herangegangen, aber ich bin der Meinung, wenn sich Medien »frei, ehrlich und wahrheitsgetreu« darstellen, man sich auch an diese Werte halten müsste. Aber anscheinend läuft in unserem Land so viel aus dem Ruder, dass es niemanden mehr kümmert, wie etwas verfasst und publiziert wird. »Frieden« würde einigen Machthabern wirklich nicht schaden, denn anscheinend haben viele Menschen den Kontakt zum Boden verloren und glauben tatsächlich, dass nur tote Menschen, ruhige und zufriedene Menschen sein können.

Die Strategie vereinter Nationen

Im »IS Konflikt« wird deutlich, dass auch die Türkei eine ganz bestimmte Strategie anstrebt. Die Türkei positionierte Panzer direkt hinter der Grenze zur Türkei, die IS-Terroristen stürmten derweil die Stadt »Kobane«, nur Kilometer davon entfernt, bewegten sich türkische Panzer keinen Zentimeter und beobachteten die kritische Lage. Wieso wurde nicht eingegriffen? Die türkische Regierung verfolgt damit ganz bestimmte Ziele: Die getarnte aber geplante Schwächung der Kurden ist eines dieser besagten Ziele. Außerdem soll im Norden Syriens eine Pufferzone (auch entmilitarisiertes Gebiet genannt) errichtet werden, die dann möglicherweise auch von türkischen Soldaten kontrolliert wird und von türkischen Panzern gesichert werden soll. Offiziell würde dies natürlich dem Schutz der kurdischen Bevölkerung dienen, jedenfalls wird es medial bald dem entsprechend berichtet werden (in naher Zukunft). Tatsächlich aber plant die türkische Regierung, die Eröffnung einer zweiten Front, nämlich gegen den syrischen Machthaber Baschar al-Assad, dessen Sturz die Türkei um jeden Preis herbeiführen möchte. Zudem versucht man durch die Stationierung türkischer Truppen im Norden Syriens den Bündnisfall der Nato herbeizuführen. Der Bündnisfall ist in der diplomatischen Sprache ein Begriff, bzw. eine Verpflichtung, wo NATO-Verbündete in einen Krieg eintreten, den der jeweilige Bündnispartner führt, bzw. einen Krieg zum Schutze dieses Partners zu beginnen. Somit möchte die Türkei Bündnispartner wie Deutschland und Co. dazu verpflichten, dass man angreifen muss. Das grundlegende strategische Ziel der Türkei ist dadurch zu erahnen, ein Ende aller kurdischen Autonomiebewegungen und der Sturz von Baschar al-Assad in Syrien. Eine meiner Meinung nach sehr waghalsige Strategie, denn hinter Baschar al-Assad steht Russland und auch der Iran, die beide in der Vergangenheit klar gemacht hatten, dass sie im Ernstfall hinter ihm stehen würden. Dadurch ist der Internationalisierung dieser Krise so gesehen Tür und Tor geöffnet. Diese Entwicklung zeigt sehr deutlich, dass der Kampf gegen den IS sehr kompliziert ist, weil die regionalen Akteure jeweils völlig unterschiedliche Interessen vertreten oder anstreben.

BIG-BROTHER-STAAT

Überwachung dient nicht immer der Sicherheit, denn wer wacht über die Wächter, während wir überwacht werden?

Die Volksüberwachung

Bei dem Wort »Versklavung« denken die Menschen an längst vergangene Zeiten, doch die politische Versklavung benötigt keine Ketten, sondern Menschen, die das sagen, was von ihnen verlangt wird. Nur dadurch ist eine geistige Gefangenschaft möglich, nur durch das falsche Wissen, durch fehlende Informationen und durch die Verdrehung von Tatsachen, schließt sich der freie Mensch freiwillig ein, um das Gefühl von Freiheit leben zu können. Die politische Versklavung könnte man genau so gut politische Kriegsführung nennen. Da man nicht nur systematisch an eine Regierung gebunden wird, man tötet sogar noch für diese Illusion, die sich nur durch weitere Illusionen über Wasser halten kann. Egal was man derzeit denkt, in welche Richtung eine Denkweise auch gedrängt wird, sei es der Rassenhass, der mit »Rechts« betitelt wird, oder das angebliche soziale Herz, das sich mit »Links« schmückt. Die Denkweise ist für eine Regierung im Großen und Ganzem irrelevant, wichtig ist für eine Regierung nur, dass sie bestimmt, wer der Feind ist. Eine Regierung kann viel behaupten, doch wenn der einzelne Bürger nicht glaubt, was eine Regierung behauptet zu wissen, dann ist eine Führung unmöglich und deshalb spaltet man gezielt die Masse, damit man als Regierung immer das letzte Wort haben kann. Selbst dann, wenn die Regierung nichts zu sagen hat, kann sie durch unnütze Konflikte, als Schiedsrichter agieren und das Volk sieht eine völlig unfähige Regierung plötzlich als Allwissend an. Man sollte einmal darüber nachdenken, was die Regierung erreicht hat und was davon das Volk umgesetzt hat. Denn das Eine, hat im Grunde nichts mit dem Anderen zu tun. Das Regierungssystem soll ein Miteinander, so genannte Richtlinien bzw. Leitlinien anbieten, aber ist es nicht oftmals der Fall, dass wir durch Regierungen eingeengt, eingegrenzt und sogar diskriminiert werden? Spricht die Regierung im Namen des Volkes, oder spricht das Volk im Namen der Regierung? Wir haben innerhalb 100 Jahre vergessen, dass wir der Staat sind. Nicht der Staat möchte Steuern beziehen, die Regierung möchte es, der Staat bezahlt sie. Es ist so genial, dass es schon fast zu einfach ist, um es aufs erste Mal zu verstehen. Solange gewisse Spannungen im Land herrschen, ist eine Meuterei auszuschließen, dadurch ist die Regierung in Sicherheit. Wir, die Menschen haben vor langer Zeit einmal verlangt, es müsse jemanden geben, dem die Menschen zuhören müssen. Der etwas sagt und seine Knechtschaft führt es aus. Damals waren Könige die Herrscher, heute sind es knapp 700 Menschen, die uns vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen haben. Aus dank dafür wählen wir sie alle 4 Jahre erneut und sind wir mal nicht zufrieden, dann wählen wir einfach einen neuen, womöglich noch größeren unnützen Politiker, der auf dem Arbeitsmarkt untergehen würde und somit zwar von unseren Steuern lebt, aber wenigstens kein Hartz 4 beantragen muss, da ihm die »Diäten« (Diäten = der Gehalt/Lohn) vollkommen ausreichen, während andere unter der Brücke schlafen müssen. Wir sind Dankbar für unser System, doch niemand dankt uns, dass wir dieses System erdulden. Es ist für einen Politiker leicht zu bestimmen, wer etwas darf und wer nicht, noch einfacher wird es, wenn er bestimmt, wer wie viel Geld bekommt, denn ihn selbst betrifft es ja nicht. Denn er kann sogar selbst bestimmen, wann seine Diäten nach oben geschraubt werden sollen. Wir haben es einigen Menschen sehr leicht bzw. zu einfach gemacht. So einfach, dass man Politiker werden muss, nur damit die Menschen den glauben vertreten, man würde über dem Volk stehen. Dass man aber durch das Volk dazu ernannt wurde, dass wir und zwar jeder einzelne dies überhaupt erst ermöglicht haben, diese Tatsache soll gezielt in Vergessenheit geraten. Wir denken, der Finanzminister müsse mit Geld umgehen können. Wir vertreten die Meinung, man müsse als Verteidigungsminister wissen, wie man ein Volk von Gefahren beschützen kann. Wobei Frau von der Leyen bereits die Beschaffung von Drohnen anstrebt und damit nur beweist, dass der Verteidigungsminister versucht, das eigene Volk vor sich selbst zu beschützen. Es wird nach der Beschaffung noch 2 oder 4 Jahre andauern, bis die Drohnen erfolgreich gegen Inlandsfeinde eingesetzt werden. Mit erfolgreich versteht man im politischem Sinne, dass die Drohne das macht, wofür sie entwickelt bzw. gekauft wurde, sie tötet per Knopfdruck. Wir haben einen Bundespräsidenten, der ohne mit der Wimper zu zucken behauptete, uns Deutschen ginge es zu gut und uns würde alles in den Schoß fallen. Seltsam, dass ein ehemaliger Pastor etwas von Wohlstand predigt, wenn doch genau diesen Menschen alles in den Schoß gelegt wird. Als Frau Merkel und dessen Partei die letzten Wahlen für sich gewannen, nahm Herr Gröhe die deutsche Flagge und wollte sie präsentieren. Daraufhin nahm ihm Frau Merkel die Flagge ab, schüttelte ernst den Kopf, als hätte sie sagen wollen, »nicht mit uns...«. Man schämt sich für die eigene Flagge und obendrein präsentiert man sie nicht einmal noch in dem Glanz, in dem die Flagge stehen müsste. Wir werden nicht einmal von den Menschen präsentiert, die durch uns ihren Wohlstand verdienen. Wie kann ein Politiker das deutsche Volk präsentieren, wenn er von Patriotismus nur in Geschichtsbüchern gelesen hat? Die deutschen Mittelsmänner auch genannt Regierung, begehen täglich den Verrat am deutschen Volk und obendrein applaudieren wir für sie. Das ist wahrlich Volksüberwachung, sie sind uns immer einen Schritt voraus.

Die Kanzlerakte 43)

Die »Kanzlerakte« ist ein geheimes Schreiben bzw. ein Vertrag, das die jeweilige Regierung der Bundesrepublik Deutschland zwingt, im Sinne der Alliierten zu handeln, deren Version vom Ablauf des Zweiten Weltkrieges zu verbreiten und ihnen die Medienhoheit bis zum Jahr 2099 zu sichern. Jeder Bundeskanzler hätte dieses Schriftstück, das ein Teil eines geheimen Staatsvertrages vom 21. Mai 1949 sein soll, nach dem Ablegen seines Amtseides unterzeichnen müssen. Es gibt keine Beweise dafür, dass es eine Akte mit genau diesem Inhalt gibt. Egon Karl-Heinz Bahr (Politiker der SPD) bestätigt jedoch, dass ein solches Schriftstück existiert, das tatsächlich jeder Kanzler unterschreiben muss. In einer Serie von Zeit Online mit dem Titel »Mein Deutschland« schreibt er am 14. Mai 2009 über ein Ereignis, das sich im Herbst 1969 nach Willy Brandts Vereidigung als Bundeskanzler zugetragen hat: Brandt war es wichtig zu berichten, was ihm »heute passiert« war. Bahr erinnert sich zurück: »Ein hoher Beamter hatte ihm drei Briefe zur Unterschrift vorgelegt. Jeweils an die Botschafter der drei einst Siegermächte –der Vereinigten Staaten, Frankreichs und Großbritanniens– in ihrer Eigenschaft als hohe Kommissare gerichtet. Damit sollte er einwilligen, was die Militärgouverneure in ihrem Genehmigungsschreiben zum Grundgesetz vom 12. Mai 1949 an verbindlichen Vorbehalten gemacht hatten. Als Inhaber der unkündbaren Siegerrechte für Deutschland als Ganzes und Berlin, hatten sie diejenigen Artikel des Grundgesetzes suspendiert, also außer Kraft gesetzt, die sie als Einschränkung ihrer Verfügungshoheit verstanden. Das galt sogar für den Artikel 146, der nach der deutschen Einheit eine Verfassung anstelle des Grundgesetzes vorsah.« Brandt war laut Zeitzeuge empört, dass man von ihm verlangen würde, einen solchen Unterwerfungsbrief zu unterschreiben. Schließlich sei er zum Bundeskanzler gewählt und seinem Amtseid verpflichtet. Die Botschafter könnten ihn wohl kaum absetzen! Da musste er sich belehren lassen, dass Konrad Adenauer diese Briefe unterschrieben hatte und danach Ludwig Erhard und danach Kurt Georg Kiesinger – Auch Willy Brandt unterschrieb den »Vertrag« und hat danach nie wieder ein Wort darüber verloren. Der Artikel 146 aus dem Jahre 1949, ist im Jahre 1990 ergänzt worden: »Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die vom deutschen Volk in freier Entscheidung beschlossen worden ist.« Folgt man den Ausführungen von Egon Bahr, hätte sich die Kanzlerakte mit Inkrafttreten der Zwei-plus-Vier-Verträge erübrigt, da damit die volle Souveränität Deutschlands wiederhergestellt wurde. Dem entgegen stehen Aussagen von ehemaligen und aktuellen Spitzenpolitikern sowie Staatsrechtlern, dass bei Abschluss der Zwei-plus-Vier-Verträge eine zusätzliche geheime Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik und den Alliierten geschlossen wurde, in der Amerikanern, Briten und Franzosen auch nach Inkrafttreten des Vertragswerkes zugesichert wurde, sämtliche Rechte ausüben zu dürfen, welche diese schon als Besatzer inne hatten. Neben dem Recht den Post- und Telekommunikationsverkehr vollständig überwachen zu dürfen, kann somit auch vereinbart worden sein, dass Kanzler vor Amtsantritt gegenüber den alliierten Siegermächten eine Verpflichtungserklärung abgeben. Schaut man sich das Verhalten von Angela Merkel seit Bekanntwerden des NSA-Spionage-Skandals an, so erscheint das gar nicht so abwegig. Souveränes und somit selbstbestimmtes Handeln sieht meiner Meinung nach definitiv anders aus. Man kann nicht genau sagen, welcher Bundeskanzler oder Bundespräsident diesen »Vertrag« unterschrieben hat, aber feststeht, dass es eine schriftliche Bindung an die USA gibt, die bislang nur von vereinzelten Politikern angesprochen, aber nur indirekt bestätigt wurde.

Überwachung der Massen

Stellen Sie sich vor, Sie würden an einem Bahnhof überfallen werden, Sie würden den Räuber im Nachhinein identifizieren können, aber dennoch kommt es zu keinerlei Verurteilung, - fehlende Beweise. Dadurch empfinden viele Menschen es als wichtig, dass es Kameras an Bahnhöfen, Einkaufszentren und Co. gibt. Mal dienen diese zur Sicherheit und mal zur Überwachung. Im Grunde dient jede Kameraaufzeichnung einzig und alleine zur vollständigen Überwachung, selbst dann, wenn es der Sicherheit dienen soll. Nicht nur, dass gesamte Städte mit Kameras ausgestattet werden, sie schweben sogar über uns. Die sogenannten »Luftaufnahmen« oder »Satellitenbilder«, die oftmals etwas beweisen sollen, was dennoch nie stattfand. Nicht nur, dass solche Bilder massiv manipuliert werden können, nein – es dient keinerlei Aufklärung, sondern einzig und alleine der Eingrenzung. Mit der Personenbewachung beginnt es, aber damit endet es noch lange nicht. Tragen Sie ein Handy bei sich? Dadurch könnte man sie auf weniger als einen 1cm orten. Haben Sie einen Neuwagen mit GPRS? Damit kann man sie sogar live dabei beobachten, wohin Sie im Moment fahren wollen. Jedes Auto, jedes Handy und jeder Mensch kann und wird verfolgt, wenn es die Situation erfordert.

PRISM und Boundless Informant 44)

»PRISM« und »Boundless Informant« heißen die US-amerikanischen Programme zur Überwachung der weltweiten Internetkommunikation. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass der gesamte amerikanische Briefverkehr gescannt sogar Überseekabel angezapft und deutsche und europäische Institutionen verwanzt wurden. Zudem sind sich die amerikanischen Überwachungsbehörden nicht zu schade, weltweit Industriespionage für ihre eigenen privaten Unternehmen zu betreiben.

Finspy 45)

Die Firma FinFisher (früher Teil der in Großbritannien ansässigen Gamma Group International bis Ende 2013) ist ein deutsches Unternehmen, es hat den bekannten Trojaner »Finspy« entwickelt. Die Firma FinFisher produziert und vertreibt Computer, Einbruchmeldesysteme, Software-Exploits und Fernüberwachungssysteme, die in der Lage sind, Kommunikation und Daten von OS X, Windows und Linux-Computern ebenso wie Android, iOS, Blackberry, Symbian und Windows Mobile-Geräte abzuhören. Die Firma FinFisher bekam im Dezember 2011 zum ersten Mal die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, als WikiLeaks detailliert Dokumente ihrer Produkte und Geschäfte veröffentlichte. FinFisher-Produkte werden in all den Ländern auf der ganzen Welt infiziert bzw. dokumentieren sie alle Verwendungen gegen Journalisten, Aktivisten und politische Dissidenten. Julian Assange, WikiLeaks Chefredakteur sagte: »Finfisher operiert weiterhin schamlos von Deutschland aus und verkauft als Waffe verwendbare Überwachungssoftware an einige der schlimmsten Regime der Welt.« [...] zudem sagte bzw. behauptet Assange weiter: »Die Merkel-Regierung gibt vor besorgt über die Privatsphäre der deutschen Bürger zu sein, aber die Taten sprechen für sich. Warum schützt die Merkel-Regierung weiterhin die Firma FinFischer?«

Meiner Meinung nach, eine durchaus gerechtfertigte Frage, dessen Antwort wir wohl nie erfahren werden. Auf der Liste der Lizenznehmer finden sich Staaten wie Australien, Italien, Pakistan und Bahrein. Manche Länder auf der Liste stehen im direkten Verdacht, Terroristen zu unterstützen. Wikileaks wirft Deutschland zudem vor, Lieferant für die Software zu sein, mit der Regime/Regierungen weltweit Journalisten und Oppositionelle ausspionieren.

»ICREACH« 46)

Die NSA stellt sich als Sicherheitsunternehmen dar, obwohl es nur eines ist, eine Geheimdienstinstitution ohne Skrupel. Der amerikanische Geheimdienst NSA hat seine eigene, »Google-ähnliche« Suchmaschine entwickelt. Damit können Mitarbeiter mehrerer Nachrichtendienste und Ermittlungsbehörden die riesigen Datenbanken der NSA durchsuchen. Analysten können mit Hilfe der Suchmaschine auf 850 Milliarden Datensätze zugreifen. Darunter sind Informationen über E-Mail-Kommunikation, SMS, Chat-Nachrichten und Aufenthaltsorte, die von der NSA gesammelt werden. Die Suchmaschine namens »ICREACH« bietet den Nutzern ähnlich wie Google eine einfache »Suche« per Eingabefeld an. Im Gegensatz zu Google sammelt die NSA aber die Informationen nicht durch HTML-Code-Findern, die sich durch das öffentliche Netz bewegen, sondern bezieht die Informationen aus einer Reihe von geheimen Datenbanken. Bei »ICREACH« können Geheimdienstler und Ermittler etwa eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer von Verdächtigen eintippen und erhalten dann beispielsweise eine Übersicht der Telefonate, die von dieser Nummer aus getätigt wurden. Die Daten stammten offenbar vor allem aus ausländischen Überwachungsprogrammen der NSA. Eine Art von Pressesprecher der Geheimdienste erklärte, mit der Suchmaschine solle der Informationsaustausch zwischen den Behörden befördert werden. Nach den Terroranschlägen des 11. September 2011 war der schlechte Kommunikationsfluss zwischen den verschiedenen Diensten ein großer Kritikpunkt gewesen. Natürlich verwendet man hier wieder ein Argument, als falsche Tatsache. Es geht hier nicht darum, wen man damit tatsächlich beschützen kann, es geht einzig und alleine um Überwachung und genau das, muss angesprochen werden. 2010 haben Mitarbeiter von US-Behörden auf »ICREACH« Zugriff gehabt. Darunter waren laut Edward Snowden Geheimdienste wie die CIA, aber auch nationale Behörden wie die Drogenfahndung DEA und die Bundespolizei FBI. Der Geheimdienstsprecher hat es abgelehnt, alle Namen der beteiligten Stellen zu nennen. In den USA könnte das brisant werden, weil der Auslandsgeheimdienst NSA seine Informationen eigentlich nicht ohne weiteres mit nationalen Behörden teilen darf. Die nationalen Ermittler müssen nämlich strengere Vorgaben erfüllen, wenn sie Beweise vor Gericht vorlegen wollen. Suchanfragen dürften nur die Geheimdienst-Mitarbeiter stellen, die auf Dokumente der Sicherheitsstufe »streng geheim« zugreifen dürfen. Sie müssten vorher für die NSA-Suchmaschine freigeschaltet werden. Einen ersten Prototyp der Suchmaschine gab es anscheinend bereits 2006/07. Ein veröffentlichtes Diagramm legt nahe, dass auch Informationen durchsucht werden können, die von den Geheimdiensten aus Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland gesammelt wurden. Mit diesen vier englischsprachigen Ländern arbeiten die USA im Geheimdienstbündnis »Five Eyes« eng zusammen. Der Name »ICREACH« deutet darauf hin, dass die Suchmaschine für die Nachrichtendienste »Intelligence Community« oder IC gedacht ist. Zur »Intelligence Community« zählen 16 US-Behörden. Das »Office of the Director of National Intelligence«, die eigenständige Behörde des Leiters der 16 US-Nachrichtendienste (bzw. der nachrichtendienstlichen Abteilungen von Ministerien und Behörden (z.B. FBI)) des »Director of National Intelligence«. Dieses Amt wurde früher in Personalunion vom Leiter der CIA ausgeübt, wurde aber 2004 gesetzlich und im Jahre 2005 praktisch verselbständigt, um die Koordination und Zusammenarbeit der in den USA sehr zersplitterten Geheimdienstorganisationen zu verbessern. Die eigenständige »Central Intelligence Agency« (CIA), der zivile Auslandsnachrichtendienst der USA, dem US-Verteidigungsministerium untergeordnete Organisationen. »Defense Intelligence Agency« (DIA), als Dachorganisation der Nachrichtendienste der Teilstreitkräfte. Die »Air Force Intelligence«, »Surveillance« und »Reconnaissance Agency« (ISR). Die ARMY mit den »United States Army Intelligence Corps« (G2). Die Marine Corps mit der »Marine Corps Intelligence Activity« (MCIA). Die Navy mit dem »Office of Naval Intelligence« (ONI). Die »National Geospatial-Intelligence Agency« (NGA), die mittels geospezifischer Fernaufklärung Karten-und Bildmaterial liefert. Die »National Reconnaissance Office« (NRO), das unter anderem das Spionagesatellitenprogramme betreibt. Die »National Security Agency« (NSA), für die weltweite Überwachung und Entschlüsselung von elektronischer Kommunikation. Das Energieministerium der Vereinigten Staaten »Office of Intelligence and Counterintelligence«. Außenministerium, »Bureau of Intelligence and Research« (INR), Finanzministerium »Office of Intelligence and Analysis« (OIA), Ministerium für Innere Sicherheit und die ihr (außer im Verteidigungsfall) unterstellt ist. Coast Guardia mit der »United States Coast Guard Intelligence« (CGI). »Office of Intelligence and Analysis« (I&A), Behörden des US-Justizministeriums, »Federal Bureau of Investigation« (FBI), zu dessen traditionellen Hauptaufgaben die Spionageabwehr gehört. Später kam die Terrorabwehr dazu. Dazu unterhält es die Hauptabteilungen »National Security Division« (Abteilung Nationale Sicherheit) und »Counterterrorism Division« Abteilung Terrorabwehr und zu guter Letzt die »Drug Enforcement Administration« (DEA). Wir halten uns für Schlau, für Belehrte und zumeist betonen wir unsere Intelligenz, aber von diesen Behörden, die sogar für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, davon haben die Wenigsten jemals gehört. Bis auf CIA, NSA und FBI – diese »Institutionen« kennt man durch Medien und überwiegend aus der Filmbranche. Aber darum geht es hier gar nicht, es geht um die Tatsache und zugleich der Feststellung, dass es unmöglich ist, all diese Unternehmen an einem Bildschirm überwachen zu können. Hier überwacht ein Überwacher einen weiteren Überwacher und andersherum. Zugleich überwachen aber auch all diese Unternehmen zahlreiche Bürger. Ein gigantischer Fluss von Informationen, die plötzlich einen Grundkern besitzen, was ist, wenn genau diese Auskunftsquelle durch falsche Hände verfälscht und missbraucht wird? Oder anders gefragt, wer sagt uns denn, dass diese gigantische Datenbank nicht bereits seit 2007 genau dazu verwendet wird, um Dinge verändern zu können. Überwachung ist immer ein Risiko, denn wer wacht über die Wächter?

Massendaten

Ein »Zwangsmassendatenabgleich« fand bisher (in Deutschland) mehrfach statt, aber es wurde nie damit in Verbindung gebracht, geschweige denn hätte man es auch nur ansatzweise erahnen können. Wie erreicht man es, dass Menschen freiwillig alle Daten auf ein Papier schreiben und es an ein Amt weiterreichen? Ganz einfach mit der Behauptung falscher Tatsachen. Haben Sie einen Personalausweis? Natürlich haben Sie einen und genau deshalb werden auch neue Personalausweise erstellt, damit die Bürger gezwungen sind, ihre vertrauten Daten preiszugeben. Im neuen Personalausweis wird auch angeboten, man könne seinen Fingerabdruck mit dem Pass verifizieren. Jeder der dies macht, überlässt dem Staat das wohl Persönlichste, das es gibt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dies nicht mehr freiwillig ist, sondern zur Pflicht wird. Dann wiederum werden Argumente verwendet, um klarzustellen, was man mit dem Fingerabdruck erreichen möchte. Beispielsweise eine offizielle »Bürgerzählung«, oder irgendein anderes vorgeschobenes Argument. Natürlich ist es nicht möglich, dass man alle 4 Jahre einen neuen Pass ins Leben ruft, deshalb gibt es weitere Züge des Staates, damit man wirklich an alle Daten des »Verbrauchers« herankommt. Das Einreichen der Steuern im Finanzamt ist beispielsweise eine weitere Art, um an Informationen zu gelangen. Auch Rentner werden zum Informationsabgleich gebeten, oder Krankenversicherte, alle Informationen dienen nur einem Endziel, Überwachung und somit vollständige Kontrolle. Es dient jedoch nicht dem jeweiligen Amt, aber es dient weiteren weitaus mächtigeren Institutionen, denn beispielsweise die CIA hat direkten Zugriff auf die abgespeicherten Daten in jeglichen Ämtern der BRD. Ein auswärtiges Amt nutzt unsere Daten, das ist wahrlich Nächstenliebe.

XKeyscore 47) 48) (Programm mit sehr ähnlicher Funktion wie ICREACH)

Dieses Programm setzt auch das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz testweise ein. Dem Dokument von 2008 zufolge können Geheimdienstler in den »enormen Datenbanken« der NSA nach Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Schlagworten (mit anderen Worten »Stichpunkte«) suchen. Für die einzelnen Anfragen bräuchten sie keine gesonderte Zustimmung eines Richters oder eines anderen NSA-Mitarbeiters. Auch die Beobachtung der Internetaktivität einzelner Menschen in Echtzeit sei mit »XKeyscore« möglich. Unter anderem könne man die IP-Adresse jedes Besuchers einer bestimmten Website erfassen. Inhalte der Kommunikation würden drei bis fünf Tage lang gespeichert bleiben, Verbindungsdaten 30 Tage. Innerhalb eines solchen 30-Tage-Zeitraums im Jahr 2012 seien 41 Milliarden Datenpunkte zusammengekommen. Angeblich stellt XKeyscore alle anderen Spionagesysteme in den Schatten. Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney erklärte, auf alle NSA-Analyseprogramme könnten nur Personen mit besonderer Zugangsberechtigung zugreifen. Es gebe strenge Kontrollen, um zu vermeiden, dass andere zur Datensammlung der NSA Zugang hätten. Behauptungen eines umfassenden und ungeprüften Zugangs seien falsch, wobei es nie eine zu 100 Prozent gewährleistete Sicherheit gibt, wird hier an der Sicherheit festgehalten.

Einbrecher-Software

Es klingt wie in einem Hollywood streifen, aber es ist tatsächlich der Fall. Laut Medienberichten, testet die Polizei in München und im Großraum Nürnberg eine Software, die Einbrecher stellen soll, in dessen Häuser jedoch noch nicht einmal eingebrochen wurde. Es errechnet das Einbruchsrisiko und weitere Details, wo es in nächster Zeit zum Einbruch kommen könnte. Man möchte damit der hohen Einbruchswelle gewisse Parole bieten. Die Software von der deutschen Firma »IfmPt« soll Kriminalitätsschwerpunkte in den Städten besser herausfiltern können. Ermittler können damit Muster der Täter erkennen und Prognosen abgeben, wann und wo mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Einbrüchen zu rechnen ist. So will die Polizei früher am Tatort sein oder sogar verhindern, dass ein Einbruch überhaupt passiert. Die Schweiz berichtet derweil überwiegend positiv über das Prototyp-System, man kann davon ausgehen, dass ein solches Programm weitaus spezifischer gestaltet werden kann. Beispielsweise könnte dann auch ein System errechnen, wann Mr.X zum Mörder wird. Was dann? Einen Mörder verhaften, bevor er zum Täter wird? Wo wird das noch enden, wenn wir bereits jetzt einem Computerprogramm vertrauen schenken und ihn zeitgleich für uns Nachdenken und Recherchieren lassen?

Virtuelle (Un)Sicherheit

Im Jahre 2010 häuften sich die Netzaktivitäten, in Foren war ein unglaublicher Besucheransturm zu beobachten. Überwiegend trafen sich Hacker in diversen Foren, das Gesprächsthema beinhaltete nur ein einziges Thema, »Windows«. Ein Fehler oder womöglich sogar eine »Hintertür« ermöglichte die entfernte Fremdsteuerung wildfremder Computer. Es war völlig egal, ob Norton oder Antivir (Virusabwehrprogramm) vorhanden war, denn es war so, als ob es vom eigenen Benutzer gesteuert wurde. Dieser konnte die Festplatte formatieren, oder Passwörter per Auslese erfahren. Jemand mit beispielsweise Online-Banking hätte ab diesen Zeitpunkt ein riesiges Problem, aber trotz dieser Tatsache, versuchte man diesen Fehler von Seitens Windows anfangs geheim zu halten. Verschwiegenheit mit Netzwerkkriminalität ist Ansichtssache, im Jahre 2001 verschwieg man den Netzangriff des Virus namens »Code Red«. Der Wurm (eine Art von Virus) zog eine digitale Blutspur durch den weltweiten Computerdschungel, im Verlauf dessen, musste unter anderem das Pentagon der USA seine Website abschalten. Wie sicher fühlt man sich noch, wenn selbst Systeme wie Windows solche Sicherheitslücken aufweisen? Die Welt wurde digitalisiert, jede Ampel, jedes Bankkonto, einfach alles läuft über das Internet, vernetzt, unsichtbar und dennoch kann man eines mit Sicherheit sagen, es liest immer irgendjemand mit. Unter Hackern wird der Begriff »Ocelot« meiner Meinung nach bekannt sein, da er als Profi verehrt wird. Nun, es handelt sich um einen Profihacker, »den« Hacker schlechthin. An einem Tag erwirtschaftete er 40 Millionen Dollar, ein paar Monate zuvor 19 Millionen Dollar. Ein einziger Hacker hat unzählige Menschen um ihr Geld gebracht. Wie? Nur durch das Internet. Durch den Wink des Schicksals, oder durch die Ironie -wie auch immer- fasste man ihn ausgerechnet durch Internetspionage, er wählte sich in einem Hamburger-Hotel in dessen Internet-Router und loggte sich in sein E-Mail Center ein, - Bingo. Nicht einmal 10 Minuten später wurde er von deutschen Behörden gefasst. Den Schwachsinn, man könnte einen Telefonanruf erst nach 30 Sekunden zurückverfolgen, oder man würde den Aufenthalt per IP-Adresse mehr oder weniger nur auf 15 Meter eingrenzen können, den sollte man schleunigst vergessen. Feststeht, man kann Sie, mich und jeden anderen auf einen Zentimeter orten. Auch beim telefonieren dauert es keine 30 Sekunden, Telefonleitungen und Internetleitungen sind ein einziger Datentransfer, man ruft an und in diesem Augenblick haben sie die Person bereits geortet. Das Sicherheitsgefühl lässt langsam aber sicher sehr zu wünschen übrig. Denn jedes System, das von Menschen entwickelt wurde, kann wiederum von Menschen missbraucht werden.

Immunität

Vieles wird gesagt, noch mehr wird versprochen. Aber je mehr gesagt wird, desto mehr wird zugleich verschwiegen. Ein System, das mehr Lücken, als alles andere aufweist. Fraglich, inwiefern uns das Abhören von Privattelefonaten helfen soll, wenn die größten Terroristen nicht in Afghanistan in einer Höhle zu finden sind, sondern in höheren Kreisen. In solch hohen Kreisen, wo das Abhören bereits eine Straftat bedeutet, denn die politische Immunität erlaubt es besagten Personen, das zu tun, was das Volk eigentlich dürfen sollte. Die Freiheit wurde auf den Bundestag begrenzt, wer sich darin befinden darf, hat so gesehen Narrenfreiheit und das Volk entfernt sich immer weiter von der eigenen Regierung. Ein politisch gewollter Schachzug, denn nur dadurch erlaubt das Volk, dass Politiker korrupt sind oder werden, da man es von solchen Menschen bereits erwartet hat. Die Immunität erlaubt es vereinzelten Personen alles zu tun, niemand schaut diesen Personen auf die Finger und genau diese Schicht der Gesellschaft verlangt harte Gesetze, stärkere Staatsgewalt und höhere Steuereinnahmen. Ein Widerspruch in sich, denn die Jenen, die es verlangen, sind selbst nicht mehr ein Teil des Volkes und genau deshalb kann man dieses System nicht mehr als eine demokratische »Regierung« wahrnehmen. Obwohl pausenlos erwähnt wird, wir würden in einer Demokratie leben, ist es fraglich, warum diese Ansicht nicht mehr vom Volk vertreten wird.

Die Gesetzgebung

Es gibt ja mittlerweile, genau genommen schon seit über 20 Jahren eine endlos lange Liste, von aufgelisteten terroristischen Gruppierungen. Es ist etwas verwunderlich, wieso eine Liste öffentlich präsentiert wird, da sich ein Staat jegliche Verhandlungsexistenz verbaut, indem er Gruppierungen die mittlerweile teils die Größe von Staaten einnehmen des Terrorismus bezichtigt, sie aber zeitgleich mit Waffen beliefert und im Nachhinein diesem Regime den Kampf ansagt. Man bewaffnet den Gegner und bekämpft ihn... ah ja, alles klar. Ich meine damit nicht »nur« die USA, ich rede hier von allen Staaten, denn man kann es bei allen Staaten beobachten. Deutschland listete die PKK als terroristische Vereinigung auf, aber beliefert sie mit Waffen und spricht von weiteren Transaktionen. Russland wurde scharf kritisiert, aber zeitgleich baut Frankreich deren Flugzeugträger. Die EU will die Türkei nicht aufnehmen, aber in Zeiten des IS-Regimes verlangt man von der Türkei, dass sie die Kriegsflüchtlinge aufnehmen, da man sie dann Finanziell unterstützen würde. Die EU unterstützt nicht EU-Länder, aha – wo genau steht noch mal geschrieben, dass EU-Gelder für Nicht-EU-Länder verwendet werden dürfen? Plötzlich ist alles erlaubt, es heißt »Terroristen« und schon werden vorhandene Gesetze ignoriert. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich bin dafür, dass man solch kranke Regime bekämpft, aber wo wird all das noch enden, wenn plötzlich Gesetze wirkungslos werden, nur weil es die EU kurzerhand beschließt. Denn dadurch wird im Grunde deutlich, dass Gesetze nicht durch gewisse Situationen entstanden, sondern dass Gesetze der Situation angepasst werden. Was uns sehr bedenklich stimmen müsste, denn welche Gesetze werden in naher Zeit der Situation angepasst? Man sollte ebenfalls erwähnen, dass Deutschland mit nicht einmal 5 Prozent dieser »terroristischen Gruppen« tatsächlich jemals in einen Konflikt geraten ist, aber dennoch halten wir an der Gefährlichkeit dieser Terrorregime fest, da es uns von der USA aus befohlen wird.

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22 декабря 2023
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9783957446220
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