Читать книгу: «Triangularium»
Buch
Die gechannelten Heilsymbole in diesem Buch, welche auf Basis der Trigonometrie die kosmische Triangulation in Gang setzen, werden nicht nur den Aufstiegsprozess und Dimensionssprung für uns erheblich erleichtern, sondern auch die Mühen der Inkarnation und die Erschwernisse in der Dichte der 3. Dimension am Ende dieses dualen Universums.
Die Symbole lösen energetische Blockaden im feinstofflichen Körper, die sich auf emotionaler, mentaler und physischer Ebene auswirken.
Mit ihrer liebevollen Energie ermöglichen die kosmischen Zeichen das ganzheitliche Heil-Werden und damit die Metamorphose zum neuen, interdimensionalen Menschen der 5. Dimension.
Autor
Jan Hagen Fink wurde am 26.02.1974 in Graz, Österreich geboren, wo er heute noch lebt und auf verschiedenste Weise kreativ tätig ist.
Der Veganer sieht das Schreiben nicht nur als seine Passion, sondern als Berufung und Lebensaufgabe. Seit seiner Kindheit ist es ihm ein treuer Begleiter gleichsam wie Ventil und Kanal für Inspiration, persönlichen Ausdruck und kosmisches Wissen.
Das Channeln versteht der Autor untrennbar vom Akt des Schreibens - Worte wiederum können nur dann ihren endgültigen Ausdruck finden, wenn Information und daraus resultierende Erkenntnis - vor allem im Schreibenden selbst - zum gelebten Beispiel werden.
Von Jan Hagen Fink sind weitere Veröffentlichungen geplant. Nähere Auskünfte dazu unter www.verlag4you.de oder im Buchhandel.
Jan Hagen Fink
TRIANGULARIUM
Die Heilkraft der kosmischen Triangulation

Gechannelte Lichtsymbole zur Aktivierung der ganzheitlichen Selbstheilung zum Aufstieg der Erde in die fünfte Dimension.
Inklusiv 43 Lichtsymbole zum Gratis-Download zur Herstellung von energetischen Trinkessenzen.
www.verlag4you.de
© 2019 by verlag4you
www.verlag4you.de
3. Auflage
Grafikgestaltung: Jan Hagen Fink, Medien Design Ludewig, verlag4you
Alle Rechte, auch der auszugsweise Nachdruck, die photomechanische oder digitalen Wiedergabe, die Übersetzung in anderen Sprachen und für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, sind ausdrücklich verlag4you vorbehalten.
ISBN 978-3-936612-35-6
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Einleitung
Vorwort
Hintergrundinformationen zu den Symbolen
43 Lichtsymbole und Erläuterung der Symbolcharakter
Kosmische Liebe
Freude
Wohlbefinden
Sicherheit
Vertrauen
12-Strang-DNS
Leben (incl. Zellbewusstsein / Zellinformation / Zellerneuerung Zellebene: Schlüssel / Programmierung)
Heilung
Erinnerung
Projektion
Wachstum und Streben
Materie
Schöpferkraft
Ausdruckskraft
Karma
Fokus-Erweiterung
Fokus-Verschiebung
Innere Sinne
Ruhe
Öffnung (incl. Klarheit / Geistige Mitte / Neutralisierung)
Drittes Auge
Harmonie
Resonanz (incl. Spiegel)
Balance (incl. Leichtigkeit)
Vollkommenheit
Weisheit
Freiheit
Sexualität
Glück
Transformation (incl. Kontinuität)
Dimensionssprung 3:5 (incl. Fünfte Dimension - Aufstieg)
Universeller Gruß
Die praktische Anwendung der Lichtsymbole
Die praktische Anwendung der Symbole
Anleitung zur Herstellung energetischer Trinkessenzen
Download und Anfertigung der Symbole
Die Wirkung der Symbole
Die Wirkung der Symbole
Die energetischen Grund-Qualitäten der Symbole
Warnhinweise
Anhang
Hinweis zum Heilpraktikergesetz
Sie haben noch Fragen oder Anregungen?
Quellenverzeichnis
Einführung
Einleitung
Dieses Buch ist für Ahnende und Wissende; für Suchende und Strebende; für Rastlose und Erleuchtete; für Schlafende und Erwachte.
Es erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, will keinen neuen Glauben aufdrücken und es ist nicht sein Zweck, Zweifler und Skeptiker zu überzeugen.
Seine Kraft ist wirksam, ob man daran glaubt oder nicht und ob man sie annehmen möchte oder nicht.
Die Symbole dieses Buches senden ihre liebevolle Wirkung aus - direkt in das Unterbewusstsein des Betrachters und tun dort ihre Arbeit.
Es ist keine Glaubenssache.
Auch erspare ich es dem Leser, lange einleitende Seiten mit Erklärungen voran zu schicken, um den dringenden Versuch zu unternehmen, zu beweisen, warum Metaphysik funktioniert.
Für mich ist das klar und der Leser wird sich seine Meinung bilden - oder ist zumeist geprägt von den Lektionen seines Lebens, ehe er zu diesem Buch greift.
Dieses Buch will auch nicht erklären, warum für den Rationalisten als Science-Fiction Anmutendes ein fixer Bestandteil dieses Universums, dieses Lebens ist.
Es ist, wie es ist.
Was jemand glaubt und denkt, oder nicht, ist das Ergebnis seiner individuellen Schöpfungen.
Das akzeptiere ich, der Autor, dessen Welt eine erstaunliche ist.
Es gibt so viele unter uns, die meinen, sie wären „Realisten“ und vor allem nur das, was sie sehen, glauben.
Jenen sei gesagt, dass es eine Tatsache ist, dass die Rationalität eine der größten Illusionen und die Realität eine ist, in der es nichts gibt, was es nicht gibt.
Der so genannte Realist ist der eigentliche Träumer, da er beschlossen hat, vieles aus seinem Universum auszugrenzen und nur wahrzunehmen, was ihn nicht erschreckt, was nicht bedeutet, das alles, was er nicht wahrnimmt, nicht da ist.
Dieses Buch ist ein Geschenk für alle.
Für jene, die mit offenen Herzen danach gegriffen haben und für jene, die es auf Umwegen erhalten haben, um ihre Herzen zu öffnen.
Das vorliegende Buch entstand in Zusammenarbeit eines kosmischen Kollektivs und mir.
Die Symbole wurden durch LOPANEC QUINQUUS gechannelt und nach den vorgegebenen Prinzipien, die ich durch dieses Kollektiv erlernen und begreifen durfte, teilweise von mir entwickelt und die dazu gehörigen Texte zu den vorgegebenen Themen von mir verfasst - wobei mitunter vereinzelte Informationen, die wichtig schienen, von LOPANEC QUINQUUS als Ergänzung durchgegeben wurden.
Alles begann vor einigen Jahren, als ich mich ganz plötzlich hinsetzte und innerhalb von zwei Tagen die Symbole für die sieben Haupt-Chakren auf Basis der Trigonometrie zeichnete.
Ich wusste einfach, dass sie so, wie sie in meinem Geiste empfangen wurden, richtig waren, obgleich sie völlig anders als die bisher bekannten Chakren-Bilder aussahen. Es handelte sich dabei bereits um Symbole, die der erhöhten Schwingungsfrequenz angepasst waren, da in dieser neuen Zeit neue Frequenzsymbole benötigt werden, um die erwünschte Wirkung zu erzielen.
Das Empfangen selbst war unspektakulärer als man sich diesen Vorgang vielleicht vorstellt.
Ich spürte immer schon, wenn etwas aus mir heraus wollte und fühlte mich während dieser Phase der göttlichen Inspiration stets wie ein Trichter, durch den die Informationen strömten und durch meine Hand zu Papier gebracht wurden. Anders kenne ich den Vorgang kreativen Schaffens kaum, denn nur dann, wenn ich das Gefühl, etwas müsse unbedingt aus mir heraus, verspüre, kann ich kreativ tätig sein - der umgekehrte Prozess, seine Arbeit zu verrichten, indem man sich hinsetzt und beschließt, etwas zu kreieren und dann herum konstruiert, bis man ein halbwegs zufrieden stellendes Ergebnis hat, ist für mich unvorstellbar.
Das sollte zu denken geben, denn ist es nicht logisch, dass es nicht nur mir so geht?
Dass geniale Ideen letztlich nie von uns selbst stammen; dass nicht wir der Hauptinitiator sind? Wir sind nur der Kanal, der dem Höheren dient, um kosmisches Bewusstsein auf unsere Realitäts-Ebene zu bringen. Wenn man versteht, dass jene Handhabung ein natürlicher Vorgang ist, hält die Enttäuschung darüber, dass nicht wir die Genies sind, sondern “lediglich” göttliche Werkzeuge, nur kurz an.
Doch da nicht jeder ein Kreativer ist, wird klar, dass viele von uns sich erst die Kanäle freilegen müssen, um besser empfangen zu können. Wie dies vor sich geht, ist letztlich egal - so verschieden, wie wir alle beschaffen sind, sind auch die Varianten des Channelings und die Art der Informationen, die wir erhalten.
Als ich mich hinsetzte, die Chakren-Symbole zu malen, vernahm ich kaum Stimmen, die mir das diktierten. Jedoch wurde mir bewusst, dass ich schon immer gechannelt hatte.
Die eigentliche Kraft, die den Kanal zu den neuen Frequenzsymbolen öffnete, waren diese wunderbaren Windräder, die mich jedes Mal, wenn ich an einem vorbei kam, erstarren ließen. Sie hatten eine ungeheure hypnotische Wirkung auf mich; ihre Faszination löste letztendlich den Fluss an Inspiration aus, der den Symbolen in einer rasenden Geschwindigkeit Gestalt verleihen sollte.
Im Grunde berührten die Windräder eine uralte, verschüttete Erinnerung an ein Wissen, das tief in uns allen schlummert.
Ich bemerkte schon damals die unglaubliche Kraft, die von den Symbolen ausging und niemand, der sie sah, konnte sich dieser Kraft entziehen; egal, ob es sich nun um einen “spirituellen” Menschen handelte oder nicht. Es fiel mir und anderen sogar auf, dass es Personen gab, die die Symbole unbedingt besitzen wollten. Sogar ein Anflug von Neid war bei manchen spürbar, dass nicht sie diejenigen waren, die sie zu Papier gebracht hatten. Das war alles viel mehr, als ich mir an Reaktion vorgestellt hatte - eigentlich hatte ich mir nicht viel vorgestellt.
Vor allem ging es nie darum, mich als Schöpfer der Symbole hervorzutun. Sie sollten für alle sein - dennoch hielt ich sie danach fünf Jahre unter Verschluss, hervorgerufen durch so manche seltsame Reaktion - ich wollte sie nicht veröffentlichen, ohne sie vorher zu patentieren.
Vor einem Jahr kramte ich sie wieder einmal hervor, um sie einer Freundin zu zeigen und gleich nachdem diese weg war, kam plötzlich ein weiteres Symbol durch mich. Und dann wollte es schier kein Ende mehr nehmen. Über 120 weitere entstanden in den nächsten Monaten und diesmal hatte ich ganz klar die Anweisung, sie zu veröffentlichen. Da war nun eine Stimme - oder mehrere - und ich wusste, was zu tun war.
Diesem Weg folgte ich von da an unbeirrbar, obwohl ich mir nicht sicher sein konnte, ob ich nicht einem Hirngespinst nacheiferte. In meinem Inneren herrschte absolute Gewissheit über die Echtheit und die Richtigkeit dieser Arbeit - doch der Verstand ist daran gewöhnt, zu zweifeln.
Ich bekam in der folgenden Zeit mehr als zahlreiche Bestätigungen, dass alles seine Richtigkeit hatte und ich nicht meiner eigenen Einbildung unterlag.
Z. B. tauchte kurze Zeit nach dem Erhalt eines bestimmten Symbols irgendwo in der Welt ein neues Zeichen in einem Kornfeld auf, das meinem fast bis ins letzte Detail glich.
Da wusste ich, dass LOPANEC QUINQUUS am Werk war. Ich war schockiert und glücklich gleichermaßen - und ständig gab es neue “Beweise”. Ich möchte ausdrücklich anmerken, dass zu keiner Zeit eine fremde Wesenheit meinen Körper in einer Art und Weise übernahm, in der ich selbst zurückgedrängt wurde, um durch mich zu sprechen oder zu wirken. Alles beschränkte sich auf den kreativen Vorgang der Informationsübertragung. Heute weiß ich, dass ich einer von ihnen bin und daher ständig in Kontakt mit diesen Wesen stehe. LOPANEC QUINQUUS ist kein Name von absoluter Gültigkeit. Ein kosmisches Kollektiv nimmt immer den Namen an, der dem Auftrag und der Frequenz entspricht, die am ehesten für den menschlichen Verstand als Klangfarbe identifizierbar ist, welche die richtige Resonanz in ihm erzeugt. Es gibt unzählige Scharen von nicht-irdischen Wesenheiten, die ständig um uns sind und uns mit Informationen versorgen, vor allem auf der Traumebene. Ich durfte viele von ihnen treffen um mich von Angesicht zu Angesicht zu unterhalten und versichere, dass jene Unterhaltungen nicht weniger echt waren als jene, die wir tagtäglich mit unseren Mitmenschen führen.
Die Zeit der Symbol-Übertragung war eine wunderbare, die im wörtlichen Sinne mit vielen Wundern angereichert war.
Ich hoffe, der Leser vermag durch die positive Kraft der Symbole auch nur einen Teil des Wunders zu erahnen, um sein Leben zu bereichern!
Vorwort
Die Kapitel dieses Buches fließen ineinander und bedingen sich gegenseitig, weil ihre Themen nicht klar von einander zu trennen sind.
Was innerhalb eines bestimmten Kontexts einer aufbauenden Chronologie entspricht, kann in einem anderen Zusammenhang eventuell Fragen offen lassen, die jedoch in späteren Kapiteln ihre Beantwortung finden sollten. Im Allgemeinen habe ich mich bemüht, aufgrund der Kernaussagen der jeweiligen Kapitel diese in eine wert- und wissenssteigernde Reihenfolge zu bringen. Am Ende sollte sich in der Gesamtheit ein umfangreiches Mosaik ergeben, das sich aus folgenden Hauptkomponenten zusammensetzt:
- Den Symbolen und ihrer Aussagekraft, die mit ihrer Schwingung auf den Betrachter und Anwender einwirken.
- Den Grundmotiven der Texte, deren Ziel die Erkenntnis ist, um eingeprägte Glaubens- und Verhaltensmuster zu durchbrechen und durch das gleichzeitige Begreifen in Resonanz mit der Kraft der Symbole zu gelangen, die nur auf diesem Wege ihre vollständige Wirkung entfalten kann.
- Den Worten innerhalb der Texte, die in einer Selbstverständlichkeit in unseren Sprachgebrauch übergegangen sind, die sie oft ihrer Grundaussage entfremdet hat und welche aus einer neuen (oder alten und ursprünglichen) Perspektive beleuchtet werden, um bereits auf diesem Wege das Begreifen zu erleichtern und wieder mehr Bewusstheit in Sprache und Gedanken zu bringen, denn der beabsichtigte bis formulierte Gedanke entspricht bereits der Wertigkeit einer Tat; einer Manifestation.
- Dem Leser selbst als den wichtigsten Aspekt, denn ohne ein Bewusstsein, durch das es wirken kann, verliert die wertvollste Information ihren Wert.
- Und schließlich der Experimentierfreude als letztem Aspekt, die jeden Lernprozess begleiten sollte!
Hintergrundinformationen zu den Symbolen
Jahrtausend um Jahrtausend wurde in der menschlichen Geschichte Komplexität aufgebaut.
Das zeigte sich in der Aufsplittung und Entfernung der Menschen voneinander - verstärkt durch ihre verschiedenen Sprachen und Dialekte und deren Weiterentwicklung, durch die Verschiedenheit der Kulturen und innergesellschaftlichen Gepflogenheiten und durch die Stufen von Entwicklung, Zivilisation und Evolution.
Jene Fremdartigkeit, die uns alle betrifft, wird durch die Sprache und Wirkung der Symbole aufgehoben.
In ihrer Einfachheit zentrieren sie alle Komplexität und Vielfalt in ihrer Quintessenz und speisen diese jedem einzelnen Betrachter dort ein, wo er ihnen unabhängig von Wissen, Sprache, Kultur, Rasse, Herkunft und persönlichem Verständnis auf direktem Wege das Eindringen und das damit einher gehende Begreifen erlaubt: im Herzen, in der Seele und in seinem Unterbewusstsein, das uns alle eint, denn wir sind alle aus dem selben Stoff und selben Ursprungs.
In den Symbolen sind Elemente aus allen Kulturen enthalten. Die Symbolik jeder Kultur weist in ihrer einfachsten Form die Verbindung zu den übrigen Kulturen auf. Die Basis war überall dieselbe und wurde durch die Schwingungen der jeweiligen Zivilisation gefärbt. Zeichen, die für eine Zivilisation als repräsentativ gelten, sind durch die Kombination mit denen anderer Zivilisationen in dieser Form der Wiedervereinung zu ihrem Ursprung zurückgelangt, dem alle Zeichen entstammen. Typische Symbole wurden durch die Kulturen geprägt, aber nicht erschaffen. Dafür sind die Runen das beste Beispiel!
Die Symbole bestehen aus den Grundprinzipien, denen alles Lebendige unterworfen ist und die jeder Geist versteht. Sie sind die Sprache unserer göttlichen Herkunft.
Am Anfang war das Zeichen!
Alle Symbole in diesem Buch sind die positive Ausdrucksform ihres Grundthemas, dessen Schwingung sie tragen. Natürlich gibt es zu jeder Form des Ausdrucks auch das entgegengesetzte Beispiel. Ich denke, dass es sich von selbst versteht, dass hier auf die Darstellung solcher Zeichen verzichtet wurde, weil die Symbole dieses Buches die Aufgabe haben, eventuelle negative Manifestationen auf allen Körperebenen zu neutralisieren.
Berühmte Zitate:
“Alle Dinge sind Zahlen!” (Pythagoras)
“Die erste und wichtigste Wissenschaft ist die Zahl als solche, wobei das gewöhnliche Rechnen ausgeschlossen ist.” (Plato)
“Die Zahlen existieren vor den Dingen, welche durch sie erst geformt werden.” (Plotin)
“Wenn Zahlen die Dinge hervorbringen, können sie auch Vermittler sein zwischen der irdischen Welt und der Welt des Übersinnlichen...”
DAS DREIECK:
Das gleichseitige Dreieck ist - genauso wie der Kreis - im Allgemeinen ein Symbol der Harmonie. Zusätzlich verleiht es dem Betrachter Stabilität und Sicherheit, da es ein Fundament darstellt.
Das aufrechte Dreieck mit der Spitze nach oben ist ein positives, göttliches Harmoniesymbol.
Es stellt den Geist der Sonne im dreifachen Aspekt als unoffenbarte Dreieinigkeit dar.
Es ist die erste geometrische Figur, nach der die geoffenbarte Natur schafft (z.B.: kristalline Struktur einer Salzlösung).
Es gilt, genauso wie der Lingham in der indischen Religion als Bild der männlichen Zeugungskraft und damit der schöpferischen Kraft Gottes.
In der europäischen Alchimie ist das aufrechte Dreieck Zeichen für die empor züngelnde Flamme, das männliche Feuer und steht für das Reich des Geistigen und das Leben.
Das mit der Spitze nach unten weisende Dreieck symbolisiert ein Herabsteigen; ein Von-oben-Kommen und ein In-die-Tiefe-Gehen.
Es ist daher auch ein Zeichen für Karma-Befreite, die in die Materie herabsteigen um Hilfsbedürftigen beizustehen um bei der Evolutionierung des Menschengeschlechts mitzuhelfen.
In der Alchimie steht es auch für das von den Höhen, den himmlischen Wolken und den Bergen zur Erde nieder rinnende Wasser.
Dieses Symbol steht weiterhin für das weibliche Element, den gebärenden Schoß.
Wir kennen in unserer westlichen Zivilisation das Dreieck vor allem als Warn- und Hinweisschild im Straßenverkehr oder bei Gefahren meld ung und vertrauen auf seine Signalwirkung (Strahlenschutz, Medikamentenpackungen bis hin zur Blindenschleife).
EUKLID und das DREIECK:
Ein Dreieck ist ein Polygon und eine geometrische Figur.
Es handelt sich innerhalb der einfachen Geometrie um die einfachste Figur in der Ebene, die von geraden Linien begrenzt wird.
TRIGONOMETRIE:
Ein gleichseitiges Dreieck ist ein regelmäßiges Polygon, dessen einzelne Winkel eine Neigung von 60° aufweisen.
Die Mittelsenkrechte, die Winkelhalbierende und die Höhe zu einer Seite fallen bei einem gleichseitigen Dreieck jeweils zusammen. Entsprechendes gilt auch für den Umkreismittelpunkt, den Innkreismittelpunkt, den Schwerpunkt und den Höhenschnittpunkt.
TRIANGULATION:
Der Begriff “Triangulation” meint im Wesentlichen “dreieckig machen”. Die Definition umfasst die direkte Formgebung in graphischen Darstellungen und im materiellen Sinne genauso wie sie sämtliche Fachgebiete einschließt, die sich mit jeweils 3 einander gegenübergestellten Aspekten und Standpunkten befasst (z.B. die Psychologie oder die Soziologie).
Die DREI:
Die Zahl Drei und ihre Darstellung in Form des gleichschenkeligen Dreiecks stehen in den nachfolgenden Variationen u. a. für die kosmischen Grundkräfte der Trinität:
Vater - Sohn - Heiliger Geist
Geist - Körper - Seele
Raum - Zeit - Materie
fest - flüssig - gasförmig
Ur - Sein - Werden
Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
Vergehen - Sein - Entstehen
Gottheit - Leben - Kraft oder:
Leben - Kraft - Form oder:
Bewusstsein - Kraft - Stoff
Weisheit - Schönheit - Stärke
Osiris - Isis - Horus (Ägypten)
Brahma - Vishnu - Shiva (Indien; = Trimurti, die dreieinigen Götter; Symbol für die 3 Grundkräfte des Universums: “Kein Dasein ist denkbar ohne Schöpfung (des Neuen) und Zerstörung des Abgelebten. Dazwischen steht das Erhalten, das notwendige kosmische Gleichgewicht und sorgt dafür, dass keiner der beiden anderen entgegengesetzten Vorgänge überwiegt”.)
Tao (= Einheit - Einheit erzeugt Zweiheit - Zweiheit erzeugt Dreiheit - Dreiheit erzeugt alle Dinge - China; Laotse)
ANALOGIE der RELIGIONEN:
Brahma = Schöpfer, Vishnu = Erhalter, Shiva = Zerstörer (Hinduismus)
Gott = Schöpfer, Jesus = Vermittler, Teufel = Zerstörer (Christentum)
Osiris = Gott der untergehenden Sonne (Gott - Vater); Isis (Mutter Maria), die die in alle Winde zerstreuten Glieder ihres Bruders und Gatten Osiris aufsammelt und mit ihm Horus, die aufgehende Sonne (Jesus) zeugt. (Ägypten - Christentum)
Gott, der Vater = unendlicher Geist; Sohn Jesus Christus = Bild der endlichen Erscheinung; Heiliger Geist = Einheit beider in ein alles umfassendes Prinzip der Liebe und Versöhnung. (bekennende griechische Juden im Laufe des 5. Jahrhunderts)
Beispiel aus der WESTLICHEN ALCHIMIE:
Schwefel = Sulphur (das sich Verflüchtigende, das Brennbare, gasförmige Geistige);
Salz (= das Feste, Greifbare, Materielle; jenes, das übrig bleibt, wenn Stoffe im Feuer vergehen);
Quecksilber (= die Seele, welche an den feurigen Wirkungen erkennbar ist; der sonst unfassbare Geist - mit Gesten nicht greifbar; hält die beiden anderen Prinzipien zusammen)
Das HEXAGRAMM:
Das Hexagramm vereint das positive und das negative gleichschenkelige Dreieck und ist das Symbol der formgewordenen Welt.
Wir kennen es als Davids Schild, als Zeichen Vishnus (und in jener Funktion als Sinnbild des Makrokosmos) und als Zeichen der Schöpfung bei den Pythagoräern.
Es steht für die Trinität der göttlichen Kräfte und deren Reflex - die Spiegelung in die Welt des Scheins; für das Ewige und das Vergängliche; für das Universum als Idee und die in Erscheinung getretene Schöpfung (in der Gesamtheit als Schöpfungsgedanke); für das Urgute und das Urböse (die Entzweiung, die Dualität, die Trennung der Geschlechter und die Formwerdung in Mann und Frau) - eines bedingt das andere! - vereintes Schaffen im Gegensätzlichen, nur das Positive in der Vereinigung mit dem Negativen bringt den Weltbau zustande.
In Ägypten steht das Hexagramm als Vereinigung von Feuer (inneres Licht) und Wasser (Bewusstsein) und ist somit Symbol der mystischen Hochzeit.
Für die Inder ist es das Zeichen der Verblendung der schöpferischen und gebärenden Kräfte und das Symbol für die Liebe der Gottheit zur Welt und der Welt zum Göttlichen: “Also die Vereinigung, aus der in alle Ewigkeiten alles wird.”)
In der europäischen volkstümlichen Zauberei, in die es nach den Sagen über die Juden wie über die Zigeuner gelangte, wird es anscheinend fast überall zur Abwehr gegen alle bösen Mächte verwendet.
Es ist das Zeichen von Mutter Maria als aufgestiegene Meisterin.
Es birgt in sich die Hagalrune (Hag-All = der Weltenraum und die darin wirkenden Kräfte in ihrer Unendlichkeit im Sinne von “Werden, Walten, Handeln”)
Das HEXALPHA ist ein Hexagramm vereint mit der Hagalrune und dient in der westlichen Volksmagie der Beschwörung der Elementargeister.
DAS SECHSECK/HEXAGON:
Sind alle Seiten gleich lang, spricht man von einem gleichseitigen Sechseck. Es ist ein Polygon bestehend aus 6 Ecken und 6 gleich langen Seiten. Sind darüber hinaus alle Winkel an den 6 Seiten gleich groß, wird das Sechseck regulär oder regelmäßig genannt.
EUKLID: Werden die gegenüber liegenden Ecken des Sechsecks miteinander verbunden, ergeben sich gleichseitige Dreiecke. Werden dagegen alle nicht gegenüber liegenden Ecken miteinander verbunden, so erhält man ein Hexagramm. Die Summe der Innenwinkel eines regulären Sechsecks beträgt 720°.
In der Natur sieht man das Sechseck in Kristallstrukturen, in Eiskristallen und Schneeflocken, im Bau von Bienenwaben, in organischen Molekülstrukturen usw. Das liegt an der Schwingungsdichte der physischen Ebene, die die Frequenz von 33,3´ aufweist und durch die Dreidimensionalität als logische Konsequenz jene 6er-Strukturen hervorbringt, die sogar in der Lichtbrechung zu erkennen ist.
POLYAMONDS sind Figuren, die man aus gleichseitigen Dreiecken bildet. Aus HEXIAMONDS kann man z.B. Sechsecke legen.
DIE SECHS:
6 besteht aus 1 + 2 + 3, die diese in der Summe hervorbringen. Alle Potenzen der 6 tragen an letzter Stelle immer die 6. Die Zahl Sechs steht für die Kreisbildung und ist ein Symbol für die Rückkopplung.
DAS HEPTAGRAMM:
Das Heptagramm ist ein hohes Schutzzeichen bei Mystikern und Magiern und gilt als Symbol der geistigen Welt. Es repräsentiert die Vielfalt des Kosmos und vereinigt die vier Elemente und die geistige Dreifaltigkeit.
DIE SIEBEN:
Die Zahl Sieben ist seit jeher Symbol der Hexenkunst, wo sie Glaube und Aberglaube vereint und eine der bedeutendsten Zahlen der spirituellen Welt. Die Sieben ist eine der Grundzahlen der universellen Schöpfungsgeschichte:
An sieben Tagen wurde die Welt erschaffen, bereits die Babylonier unterschieden 7 Hauptgestirne, wir kennen die 7 Wochentage, besitzen 7 Hauptchakren, 7 Farben des Regenbogens und Aurafarben, 7 Töne in der Musik, 7 planetare Engelwesen usw.
Wo die 6 ist, ergibt sich in der Symbolik unweigerlich die 7. In der Mitte des Hexagons befindet sich der 7. Aspekt - genauso, wie der 4. Aspekt der Drei innewohnt - analog zum Zentrum des Kreises, dem Punkt. Wo die 3 im Dreieck betont wird, an der Kreuzung jener Pfade, entsteht sichtbar oder unsichtbar die 4, entsteht die 7 in der 6.
DAS NONAGON/DIE NEUN:
Drei miteinander verflochtene Dreiecke weisen auf die Neunheit. Sie steht für den Gottsucher, ist das Symbol der Weisheit und der Erkenntnis.
Frank Glahn: “Überall in allen Reichen der Natur die selbe Dreiheit: In der Vielfalt die Dreiheit, in der Dreiheit die Einheit” (Symbolisch dargestellt durch den inneren Neunstern, der bis ins theoretische Unendliche in seinem eigenen Zentrum weiter dargestellt werden kann.)
DIE ZWÖLF:
Die Zwölf birgt dreimal die vier fundamentalen Kräfte, die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft oder viermal die drei universellen Prinzipien. Die 12 ist ähnlich der 7 eine universelle Grundzahl und besitzt hohe Bedeutung in Magie und Hexenkunst. Wir kennen 12 Monate und 12 Tierkreiszeichen, 12 Stunden der Dunkelheit und 12 Stunden des Lichts, 12 gute Feen etc.
DER KREIS:
Der Kreis ist die allererste Form, der Ursprung, die Manifestation der Eins - jedoch auch der Unendlichkeit, die letztlich alle Zahlen enthält. Oder ist es der Punkt?
Mit dem Kreis und dem Punkt verhält es sich wie mit der Frage nach dem Huhn und dem Ei - was war zuerst?
Der Kreis ist in seiner Entsprechung die Farbe Weiß, die alle Farben in sich vereinigt, Anfang und Ende zugleich ist. Der Punkt ist die Farbe Schwarz, die ebenso alle Farben in sich birgt, doch in seiner Winzigkeit nur als Schatten hervortritt. Der Punkt ist die Kugel, deren unbestimmtes, virtuelles Segment der Kreis ist.
Das scheinbar Kleinere bringt das scheinbar Größere hervor. Alles Weiß ist aus der Entfernung schwarz.
Der Punkt steht für das Zentrum, die Mitte, den Ursprung, die Quelle, das Fünkchen ewigen Geistes, das alles Lebendige gebiert. Der Kreis ist die Umrandung, die äußere Begrenzung, der Schutzwall, die Aura, die Emanation, das Göttliche, das aus allem strahlt. Der Kreis ist der Punkt, der Punkt ist der Kreis. Schwarz ist Weiß. Das Göttliche ist. Beide sind das dargestellte, das formgewordene ICH BIN.
Der Kreis ist gleich dem Dreieck ein Symbol der geistigen und der formgewordenen Harmonie.
Sonne, Mond, Planeten liegen der Idee des Kreises zugrunde, woraus sich dreidimensional die Kugel ergibt.
Der Kreis ist Symbol der anfanglosen, nie und nimmer endenden Ewigkeit. Er ist die gekrümmte, sich in den Schwanz beißende Schlange, die sich durch alle Kulturen zieht:
Der universelle Drache (die Weltenschlange), Uräus, Uroborus und es war die Schlange, die Adam und Eva den Zutritt zur geistigen Welt verwehrte.
Die Weltenschlange ist bei den Kelten das Symbol der Unendlichkeit. Sito ist der urzeitliche Schlangengott, der die Welt umringelt.
Uräus wird bei den alten Ägyptern auch mit der Apophisschlange identifiziert, jene Schlangengottheit der Unterwelt, die Finsternis, das Böse und das Chaos verkörpert. Apophis bedroht die Sonnenbarke des Ra während der nächtlichen Fahrt durch die Unterwelt und wird dabei besiegt, aber nie zerstört.
Apophis steht daher für die Sonnenfinsternis, den abnehmenden Mond und die Bewölkung. Er symbolisiert die Phasen der Dunkelheit, gegen welche die Sonne täglich ihren Kampf bestehen muss.
Im Allgemeinen ist Uräus die Gottheit, die die Stunden frisst und gebiert - er bringt die natürlichen Zyklen hervor, die im Jahres- wie im Tagesverlauf immer wiederkehren.
Der Uroborus besitzt eine ebenso widersprüchliche Symbolik: Ihm obliegt ein erhabener Charakter und eine negative Interpretation: Das Beißen in den Schwanz wurde als Strafe und Selbstverzehrung betrachtet. Wegen ihrer Häutung galt die Schlange jedoch immer wieder als Sinnbild des sich erneuernden Lebens und ebenso von Zeit und Ewigkeit.
Generell steht die Schlange für Geburt und Tod, Anfang und Ende. Keine Phase ist endgültig und das eine bringt das andere hervor.
Der Kreis an sich steht für die “allumfassende Weltschau”. In der Magie umschließt der Kreis ein Schutz gewährendes Raumkraftfeld.
Der Kreis mit dem Punkt in der Mitte ist Symbol für die Ursonne, Zentrum des Universums, Zeichen für Mikro- und Makrokosmos usw. Er ist zugleich Ausdruck stärkster Konzentration der geistig zentralisierten Kräfte. Er steht für die geoffenbarte Gottheit - wobei in diesem Fall der Punkt den Willen zur Tat, den Urgrund Gottes bezeichnet. (Die ungeoffenbarte Gottheit wird in diesem Zusammenhang als Kreis ohne Punkt symbolisiert.)
43 Lichtsymbole und Erläuterung der Symbolcharakter
KOSMISCHE LIEBE

“Denn ohne lieben zu wollen, ist man doch glücklich, geliebt zu werden.”
Jean-Baptiste Moliere
Unter dem Begriff “Liebe” verstehen wir “ein starkes Gefühl der Zuneigung, Barmherzigkeit, Mildtätigkeit” oder auch ein Objekt der Zuneigung, eine “geliebte Person”. Das Wort stammt von “liubi”, das im 9. Jahrhundert geprägt wurde, im 11. Jahrhundert durch “lioba” ersetzt und später zu “liebe” wurde, das “Wohlgefallen, das man über oder durch etwas empfindet, das Liebsein, Freude, das Liebhaben, Freundlichkeit, Gunst” meint, das das ältere, anstößig gewordene, aber bis heute verbliebene “Minne” verdrängte. Mit dem Verb “lieben” setzen wir “ein starkes Gefühl der Zuneigung empfinden, gern haben” gleich, das sich seit dem 8. Jahrhundert aus “liobon” und seit dem 9. Jahrhundert aus “liuben” entwickelte, was so viel wie “angenehm, lieb machen oder sein, empfehlen, begehren, wohltun” bedeutete und “lieben” wurde im späteren Sinne als “angenehm, lieb machen, sein oder werden, gefallen, Freundlichkeit erweisen” gebraucht, das seit dem 16. Jahrhundert üblich ist. Daraus ergibt sich “verlieben” als “von Liebe ergriffen werden, in Liebe entbrennen, lieb gewinnen”.
Die alten Griechen kannten “Eros, Philos und Agape”, wovon erstens die erotische Liebe, zweitens die Liebe zu einem Freund und letzteres die altruistische und vor allem allumfassende, mit nichts Irdischem zu vergleichende und mit menschlichen Maßstäben nicht zu messende kosmische Liebe meint.
Kosmische Liebe ist ewig.
Sie war immer und wird immer sein - sie ist.
Sie ist überall und jedem zugänglich - sie ist in uns und im kleinsten Baustein eins Moleküls.
Sie ist der Stoff, der unsere Welt zusammenhält und ihr den Atem einflößt.
Sie ist der Puls des Universums, der Puls des Einen.
Kosmische Liebe lässt unsere Herzen schlagen, unsere Lungen atmen, Bäume wachsen, Blumen blühen, Vögel fliegen, Insekten schwärmen, Flüsse fließen, Feuer lodern, Lüfte wehen, fruchtbare Erde entstehen, die Gestirne leuchten und Mutter Erde ihrem Lauf folgen.
Sie nährt uns, sie ist die Urexistenz von und die innewohnende Essenz in Allem, was ist.
Sie hat wenig zu tun mit unseren sexuellen Beziehungen - sie ist der Funke, der innerste Keim, der in der Liebe der Mutter zum Kind und in wahren Freundschaften steckt. Sie ist bedingungslos. Irdische Liebe ist niemals absolut und völlig bedingungslos, so idealisiert sie auch werden mag, muss sie dennoch ein verklärter Mythos bleiben. Kein Tier liebt den Menschen, mit dem es lebt, bedingungslos, unabhängig davon, dass diese Beziehungen oft romantisiert werden. Es verlangt unsere Gegenliebe und unsere Fürsorge. Keine Mutterliebe ist wahr-lich bedingungslos. Die Mutterliebe existiert bereits schon, ehe sie die neue Wesenheit kennt, welche für die Mutter noch keine Identität besitzt und daher nicht für sein Wesen, seine es ausmachende Individualität geliebt werden kann. Die Mutterliebe gilt schon dem ungeborenen Kind, das noch keine Bedingungen an die Mutter stellt und nur in diesem Sinne als bedingungslos zu verstehen ist. Diese Art der Mutterliebe ist eine Projektion, die aus dem eigenen Ego resultiert, nicht aber der neuen Seele gilt. Es wurde beschlossen, ein neues Wesen zu empfangen, um es zu lieben. Diese Liebe ist ein Ersatz für eigene Mängel. Niemals will die Liebe zu Allem, was ist, in Frage gestellt werden - nur das Attribut der “Bedingungslosigkeit”. Menschliche Liebe ist fast immer eine Form von Besitzdenken und überträgt jene Liebe, die man für sich selbst nicht aufbringt, auf eine andere Person oder Wesenheit.
Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Angst.
Aus Angst resultieren sämtliche negative Eigenschaften, die uns für Liebe blockieren.
Nur selten sind unsere “Liebesbeziehungen” von wahrer Liebe geprägt, sie sind karmisch.
Am nächsten käme ihr die Beziehung zwischen zwei Seelenpartnern, doch solange menschliche Triebe eine Rolle spielen, ist die Reinheit der Liebe verfälscht.
Wahre Liebe lässt sich nicht in irdischen Hüllen erfahren, obgleich wir niemals getrennt von ihr sind.
Solange wir auf Erden wandeln und unsere Lektionen zu lernen haben, werden unsere Gefühle immer mit den Nuancen der triebgesteuerten Emotionen gefärbt sein.
Das muss so sein, weil wir einen Körper haben und dessen ureigenste Instinkte das Überleben sichern wollen.
Es geht in erster Linie gar nicht darum, allem nicht dem vorgefertigten Ideal Entsprechenden zu entsagen, sondern unsere Fehler und Unzulänglichkeiten zu akzeptieren - ohne sie zu interpretieren.
Sie gehören zu uns, so lange wir Menschen sind.
Üben wir uns in Toleranz unseren Fehlern gegenüber und werden wir dadurch toleranter unseren Mitmenschen gegenüber - die ihren Part des Weges erfüllen.
Ohne die Interaktion mit deren Eigenschaften, die wir als Fehler bezeichnen, würden wir nicht voran kommen.
Erst der Spiegel, der uns durch jene vorgehalten wird, über die wir gerne allzu leichtfertig urteilen, lässt unsere Selbstreflexion zu.
Begeben wir uns einfach in einen Zustand der Liebe - des Moments - der immer und überall zur Verfügung steht um uns unsere Aufgaben zu erleichtern und unsere Sichtweisen zu verändern.
Für mehr Mitgefühl anstatt Intoleranz, Interesse anstelle von Vorurteilen und Begegnungen mit Menschen oder schwierigen Situationen, die nicht von Angst geprägt sind.
Erleichtern wir uns unseren Weg - durch sofortige und kostenlose Versenkung in einen angenehmeren Zustand.
Das Symbol:
Um diesen Zustand zu erreichen, genügt es auch für Ungeübte, sich einen Augenblick Zeit zu nehmen und den Versuch zu unternehmen, zur Ruhe zu kommen, um ein offenes Gefäß für einströmende Energien zu werden.
Die Vorstellung, in Liebe zu sein, bewirkt bereits ihr Vorhandensein.
Mit zusätzlicher Betrachtung des Symbols für wenige Minuten öffnet sich das Unterbewusstsein für dessen mächtige Schwingungen und löst Blockaden zuerst im Ätherleib und wirkt sich schließlich auf den physischen aus. Das Symbol begünstigt eine neue Perspektive im Altbekannten, um eine insgesamt liebevollere Betrachtungsweise des Seins erreichen zu können. Wenn man sich selbst als untrennbarer Teil des großen Ganzen, das sich uns im Bienenschwarm wie im Tautropfen eröffnet, empfinden kann, ist es eine Leichtigkeit, diese allumfassendere Liebe fließen zu lassen - bedingungsloser.
Wer sich ungeliebt, gestresst, mutlos, depressiv oder auch nur verärgert fühlt, sollte diese Übung so oft wie möglich durchführen, bis sich seine Stimmung gehoben hat. Auch dann ist sie noch weiterhin sinnvoll, da man niemals von genug Liebe durchströmt werden kann.
FREUDE

„Freude ist eine Waffe. Der Mensch, der sich freuen kann, kann die Welt sehr verändern. Freude ist keine rückgratlose Idiotie. Ihr Rückgrat ist stärker als dasjenige der Bitterkeit.“
SETH
(Gechannelt von Jane Roberts, 1972)
Die Definition von “Freude” bezieht sich auf “Hochstimmung, Glücksgefühl”, das sich seit dem 8. Jahrhundert aus “frewida” und dem 9. Jahrhundert aus “frouwida” bildete, woraus später “vröude, vreude” wurde. Es entwickelte sich aus dem germanischen und wurde mit “froh” gleich gesetzt, weshalb “freuen” früher auch “froh machen” meinte.
Freude ist ein direktes Produkt der Liebe und wir empfinden sie, wenn wir uns geborgen und gut aufgehoben fühlen. Eigentlich ist sie eine Selbstverständlichkeit.
Leider haben die meisten von uns verlernt, sie in ihr Leben zu ziehen.
Ständig sind wir auf der Suche nach dem “ultimativen Kick” um die sonst so tristen Alltagszustände auszugleichen. Ein normales freudvolles Empfinden reicht uns da nicht mehr, wir suchen das Besondere, um Überschwang verspüren zu können.
Wir handeln nicht aus unserer Mitte und suchen beharrlich nach dem “Errettet-Werden” - daran klammern wir unsere Hoffnungen. Wir denken, wenn ein bestimmtes Ereignis endlich einträfe, dass es uns dann aus dem Sumpf unseres Daseins ziehen würde.
Viele sind der Meinung, der unerreichbar scheinende Traumpartner würde ihr gesamtes verkorkstes Leben mit einem Schlag ändern und nur dann könnten sie endlich glücklich sein.
Doch das muss ein Traum bleiben.
Nur Freude zieht Freude an. Wer sich Freude nicht vorstellen kann, wer sich nicht einmal für wenige Augenblicke spontan in ihren Zustand versetzen kann, kann sie nicht manifestieren.
Wer sich tief in seinen kreierten Zuständen der Trostlosigkeit und Monotonie oder des Unglücks und der Sorge befindet, heischt nach dem großen Kick.
Nichts kann uns mehr so recht erfüllen - keine Geschenke teuer genug, keine Sache interessant genug und kein Ereignis befriedigend genug sein, um uns wahrlich zu genügen.
Wir brauchen das Belohnungsprinzip. Je öfter wir glauben, Belohnung verdient zu haben, desto weniger wird sie uns mit Freude belohnen. Wir ersticken in der materiellen Flut in dem Versuch, das unschuldige Glücksgefühl der Kindheit wieder zu erlangen. Wir suchen im Außen nach unserer Erfüllung, die wir nur im Herzen finden können. Versuchen wir, uns in die Tage der Kindheit zurück zu versetzen!
Wie überschwänglich stimmten uns Ereignisse wie Geburtstage oder Weihnachten oder eine geplante Ferienreise und wir konnten Wochen und Monate allein in freudvoller Erwartung des Ereignisses verbringen. Wir genossen vor allem die Vorfreude und unsere Tage waren lichtvoll und erfüllt. Dadurch manifestierten wir den weiteren Verbleib des freudigen Empfindens. Und noch lange nach einer gelungenen Feier oder einer schönen Reise konnten wir davon zehren. Wir freuten uns unbeschreiblich über einen schönen Stein oder einen Brief einer geliebten Person und bastelten mit der Energie unserer Herzen Geschenke für Angehörige und empfanden mehr Freude als der Beschenkte, wenn wir ihm das Präsent überreichten. Wir liebten Überraschungen und wollten andere überraschen; freuten uns, wenn wir mit dem Hund herumtollten, Schmetterlingen nachhopsten und in Pfützen sprangen. Auf einen Baum zu klettern war vergnüglicher als vor dem Fernseher zu sitzen und reife Beeren von einem Strauch zu pflücken zogen wir der Tüte Chips vor. Unser Lachen war hell, ehrlich und ansteckend. Wir brannten vor Abenteuerlust und konnten nicht genug vom Leben kriegen. Alles war neu und aufregend und wir konnten ewige Zeit träumend aus dem Fenster starren oder ein Insekt beobachten. Wir kreierten unsere Tage ständig neu, waren durstig nach Wissen und eiferten mit unseren Freunden um die Wette. Wir kannten keine Langeweile und fielen abends erschöpft und glücklich ins Bett.
Was ist in der Zwischenzeit passiert? Waren wir damals einfach nur naiv und wissen jetzt, dass es nichts mehr zu lachen gibt, seit der Ernst des Lebens uns eingeholt hat?
Wir selbst bestimmen, wie ernst unser Leben verläuft. Wir sind die Dirigenten unserer Emotionen und sollten wir das Lachen verlernt haben, ist es an der Zeit, es wieder zu trainieren.
Wer lächelt eigentlich noch ehrlich? Wir sind darin geschult, es gezielt einzusetzen - reflexartig oder um damit einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Ein echtes Lächeln kommt aus dem Herzen - und das Lachen, das wir praktizieren, ist meist in irgendeiner Hinsicht der Schadenfreude entwachsen - wem das nicht bewusst ist, der möge zukünftig jedes Mal, wenn irgendwo gelacht wird, darauf achten. Welcher Erwachsene lacht noch aus einem ehrlichen Ausdruck des Glücks?
Beginnen wir, Lachen und Lächeln neu zu erfinden. Kinder kann man nicht austricksen. Sie erwidern kein Lächeln, das nicht aus dem Herzen kommt, weil sie es nicht verstehen. Es irritiert sie. Kinder sind der Indikator für unseren Gefühlszustand. Versuchen wir, jedes Mal, wenn wir lächeln, uns ein Lächeln zu verinnerlichen, um ein Lächeln anstatt einer kontrollierten Grimasse auszudrücken. Lächeln ist kein Mittel zum Zweck, sondern Ausdruck reiner Herzensenergie.
Wir haben die Kunst, Freude zu empfinden, aus unserem Verantwortungsbereich gegeben und können in wahre Stürme der Begeisterung ausbrechen, wenn unsere Nationalsportler einen Sieg erringen und bilden ein Kollektiv der Freude mit anderen Anhängern und verkünden “unseren Sieg”.
Wir selbst empfinden uns nicht mehr als wert, Anlass zur Freude zu geben. Uns fehlt die Anerkennung in nahezu allen Lebensbereichen und weil andere sich nicht für uns freuen können, wenn wir etwas erreicht oder gut gemacht haben, freuen wir uns auch nicht, weil wir glauben, es nicht verdient zu haben. Wir strampeln uns weiter ab um noch größere Leistungen zu erbringen, um endlich gelobt zu werden.
Wir belohnen uns mit materiellem Luxus und beäugen kritisch die finanzielle Situation und die Luxusgüter der Konkurrenten, weil wir sie als Ausdruck für Erfolg ansehen und empfinden Schadenfreude, wenn der andere einen Verlust erleidet. Ohne unsere wohlverdiente Anerkennung verlieren wir die Freude und jegliche Motivation und kehren das Prinzip in Schadenfreude um. Wir sagen, dass Eigenlob stinkt, um das gesunde Selbstbewusstsein derer zu bekämpfen, die ihre geleistete Arbeit wertschätzen.
Doch wofür, wenn nicht für die Freude am Erfolg arbeiten wir?
Wir dürfen anerkennen, dass wir etwas gut gemacht haben, wir dürfen das Glücksgefühl in seiner Intensität durchleben, wenn uns ein Durchbruch gelungen ist - ungeachtet dessen, ob das Umfeld es tut oder nicht - und müssen nicht sofort ins nächste Geschäft laufen, um uns „das Besondere“ zu gönnen, das uns doch nicht erfüllt und um die Leere zu kompensieren, weil wir keine Resonanz für unsere Arbeit erhalten haben.
Verstecken wir uns nicht, wenn wir uns freuen - teilen wir unsere Glücksmomente mit anderen - ob es sie nun ansteckt oder nicht. Wer sich nicht mit uns freuen kann, beneidet uns und das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass wir etwas Begehrtes erreicht haben, wofür sich Freude lohnt.
Wir dürfen unser Alter vergessen und uns wie Kinder benehmen, wenn uns danach ist oder einem spontanen Impuls folgen, der nicht unseren Konventionen entspricht, um einen Ausgleich für unser kontrolliertes Verhalten zu schaffen. Suchen wir die Freude wieder in der Beschäftigung mit dem Spiel und in gemeinsamen Unternehmungen anstatt vor dem Computer oder Fernseher zu sitzen und geben wir vor allem unseren Kindern ein Beispiel, die mittlerweile die Freuden einer ganz normalen Kindheit nicht mehr kennen.
Machen wir uns bewusst, dass Essen keine Belohnung ist! Und Bewegung keine Strafe, sondern ein natürlicher Drang, der ausgelebt werden muss. Freude kommt von selbst, wenn man ihr Raum gibt. Wem es an Bewegung und gesunder Ernährung mangelt, wird sich von Grund auf unwohl fühlen und für ihn ist der Weg ein längerer, Spaß beim Herumtollen zu empfinden. Verhindern wir, dass aus unseren Kindern kranke und freudlose “Couch-Potatoes” werden und versetzen wir uns in sie hinein, um ihnen aus tiefstem Herzen ein Buch zu schenken, das ihr Interesse weckt, anstatt das X-te Computerspiel. Vermitteln wir ihnen und allen anderen, die unseren Weg kreuzen, die Wärme eines echten Lächelns und sie werden es weitergeben.
Begreifen wir, dass wir den Traumpartner, der uns glücklich machen soll, nur in unser Leben ziehen können, wenn wir ganz sind und nicht aus dem Mangel heraus. Nur, wenn wir uns vollkommen fühlen und nicht durch andere ersetzt haben wollen, was uns fehlt, können wir das ausstrahlen, dass das Erwünschte anzieht.
Wir bekommen, was wir geben.
Das Symbol:
Begreifen wir, dass wir nichts opfern, wenn wir Freude visualisieren, auch wenn wir uns nicht danach fühlen.
Gönnen wir uns doch wenigstens diese wenigen Minuten, um woraus auch immer, das uns scheinbar vereinnahmt, auszusteigen. Wir werden von Mal zu Mal geübter, Freude zu empfinden, wenn wir unsere Herzen öffnen.
Freude steht in Verbindung mit Dankbarkeit.
Freude ist ein Gefühl, das einem momentanen Impuls nachgeht, genauso wie ein immer währender Zustand.
Freude ist lichtvolles Strömen und Fließen und kann von uns empfunden werden, wenn wir diesem Strom Resonanz geben. Das Betrachten des Symbols dürfte bereits nach kurzer Zeit unser Inneres offener machen und uns freudiger stimmen, auch wenn wir uns gerade nicht danach fühlen. Es stimmt unser Unterbewusstsein auf den Kreislauf der kosmischen Ströme ein und erleichtert es uns, dankbar für die vielen kleinen Dinge zu sein, die uns erfreuen, wenn wir das zulassen.
WOHLBEFINDEN

“Das, was wir im Außen sehen, ist auch in unserem Innern enthalten. Der Zustand der Erde ist nur ein Spiegelbild unserer Verfassung.”
Roland Possin
Das Adjektiv “wohl” setzt sich aus dem germanischen “wela” (hier liegt die Verbindung zum englischen “well”), später “wola”, das für “gut” steht und dem gotischen “waila”, das “wählen, Wille, wollen” bedeutet, zusammen und wird zu “gewollt, gewünscht, nach Wunsch”. Heute ist “wohl” im Sinne von “gut, zweckmäßig, richtig, genau, geziemend, günstig, erfolgreich, glücklich, gesund, angenehm, schön, reichlich, ausreichend” gebräuchlich und wird mit “Wohlstand” zu “Wohlhabenheit, Besitz, materiell gesicherte Verhältnisse”, worunter man bis ins 18. Jahrhundert “Wohlergehen, Gesundheit, was schön ist, gefällt, geziemt” verstand, das in Anlehnung zur “Wohltat” als “sittlich richtiges Verhalten, gute Tat, Geschenk, Labsal” entstand.
Absolutes Wohlbefinden ist das Produkt kosmischer Liebe und unser Urzustand.
Weil wir von dieser Selbstverständlichkeit wissen, sehnt sich jede unserer Fasern danach und verlangt nach diesem Geburtsrecht.
Absolutes Wohlbefinden ist immer vorhanden und wenn wir uns von diesem Strom kosmischer Liebe abgetrennt fühlen, ist dies das Resultat unserer Überzeugungen und Perspektiven, in die wir uns hinein katapultiert haben.
Es ist ein Phänomen, ähnlich dem der Sterne, die immer am Himmel stehen, die wir des Nachts träumend und sehnsüchtig betrachten und die wir am Tag zwar nicht sehen können und dennoch könnte uns niemand weismachen, dass sie nicht vorhanden wären.
So verhält es sich mit kosmischer Liebe und unserem natürlichen Wohlbefinden.
Diese göttlichen, alles erhellenden und überstrahlenden Lichter sind immer da, doch wenn wir uns in unser Schneckenhaus zurückgezogen und die Vorhängen geschlossen haben, ist uns nicht das Licht abhanden gekommen, sondern wir haben es ausgesperrt.
Es ist wichtig, das zu verstehen, um unsere uns einengenden Glaubensätze fallen lassen zu können.
Wenn wir in unserer Mitte sind, fühlen wir uns mit uns selbst und der Welt im Reinen; sind wir jedoch aus der Balance geraten, erschafft jene Seite, auf die wir gefallen sind, unsere Perspektive, aus der wir alles betrachten. Wir können die rosarote oder die schwarze Brille aufsetzen.
Was absolutes Wohlbefinden für uns so schwierig macht, ist der Umstand, dass sich jeder von uns als das Zentrum seines Universums sieht.
Stellen wir uns vor, wir wären auf einer einsamen Insel und mit allem, das wir fürs Überleben benötigen, versorgt und vor allen Gefahren und Störfaktoren gefeit, so dürfte unser Wohlbefinden garantiert sein.
Und wir wären mit der uns umgebenden Welt im Einklang, denn sie beließe uns in Frieden.
Was wir von der Welt, die noch weiter entfernt ist, nicht wissen, berührt und besorgt uns ohnehin nicht.
Käme jedoch ein zweiter Inselbewohner hinzu, geriete die Idylle schnell aus den Fugen.
Wir sind nicht mehr das alleinige Zentrum. Auch der Nachbar sieht sich als Zentrum seines Universums und möchte seinen Teil der uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Vielleicht erhebt er Anspruch, einen Teil des Gebietes für sich zu vereinnahmen, vielleicht ist er überdies ein unangenehmer Zeitgenosse.
Selbst, wenn er im Idealfall ein äußerst angenehmer Mensch wäre und wir kaum etwas von ihm spürten, so wüssten wir doch, dass er da ist und verbrächten unsere Tage nicht mehr ganz so ungezwungen.
Unser Fokus hat sich verschoben, vielleicht halten wir ständig nach im Ausschau oder fühlen uns beobachtet - ob er nun in unsere Kreise eindringt oder nicht.
Und wir leben nun einmal auf keiner abgeschiedenen Insel, sondern in einer Welt mit Milliarden Mitmenschen.
Erst, wenn wir uns durch irgendeinen Umstand nicht mehr in unserer Balance befinden, bemerken wir, was Wohlbefinden eigentlich ist. Etwas, das immer uneingeschränkt zur Verfügung steht, wird uns nicht bewusst. Erst, wenn uns etwas fehlt, erkennen wir den Wert und die Qualität der Umstände, die unser Grundrecht darstellen.
Absolutes Wohlbefinden ist ein Zustand der Geborgenheit.
Die meisten sehnen sich, ohne es zu wissen, nach Geborgenheit.
Sinnlose Kämpfe - ob privat, im Berufsleben oder auf globaler Ebene - werden ausgefochten, um sich ein Gefühl von Geborgenheit mit dem Erreichten zu schaffen.
Diktatoren und politische Tyrannen wissen mit dem Geschäft der Angst umzugehen und manipulieren ganze Nationen, indem sie ihnen suggerieren, ihre Sicherheit wäre gefährdet. Nichts schürt mehr unsere Angst, als der Gedanke, dass es uns an den Kragen geht. Die Geschichte hat bisher noch jedes Mal gezeigt, dass diese Vorgehensweise noch mehr Zerwürfnisse, Angst und Trennung schafft. Es ist nicht möglich, Sicherheit durch die Kontrolle äußerer Umstände zu schaffen. Politischen Führern, die nach dieser Methode handeln, sollte endlich durch das Erwachen der Bevölkerung die Macht entzogen werden.
Das Kind im Mutterleib ist noch von der allumfassenden kosmischen Liebe umgeben und befindet sich in absoluter Geborgenheit. Es benötigt sonst nicht viel und verspürt keine Langeweile.
Der Fötus weiß noch wenig von Mutterliebe. Er ist an den uneingeschränkten Strom des universellen Lichts angeschlossen.
Der Säugling braucht zwar körperliche Versorgung, aber vor allem Liebe.
Je mehr äußere Faktoren im Laufe seines Lebens eine Rolle spielen, desto mehr sehnt er sich nach Geborgenheit. Irgendwann gewinnt die Materie scheinbar die Oberhand und unsere Sehnsucht nach dem kosmischen Schoß des Wohlbefindens wird mit materieller Sicherheit zu stillen versucht.
Die Sehnsucht bleibt ewig im Unterbewusstsein und der Drang, mehr und mehr zu erreichen und anzuhäufen, wächst. Wir haben unseren Fokus verschoben und die Erinnerung an unseren Ursprung mit materiellen Gütern zugeschüttet.
Ein Mensch, der sich in ständigem Wohlbefinden vorfände, würde keine Zeit wahrnehmen, würde sich in einem ewigen Moment der Harmonie befinden und nicht altern oder krank werden.
Stellen wir uns einen Menschen vor, der sich in einem wohltemperierten Raum in einer für den Körper durch und durch bequemen Position befindet und weder Hunger, noch Durst oder Schmerz verspürt.
In dieser absoluten Harmonie würde er keine Langeweile empfinden.
Unser stetiger Drang nach Beschäftigung und Zerstreuung resultiert aus einem Ungleichgewicht, das von allen anderen Faktoren abhängt. Ein perfekt ausbalancierter Mensch kann in sich selbst ruhen und mit sich und seinen Gedanken allein sein und er hat den inneren Dialog abgestellt.
Es sind nur winzige Nuancen, die den angenehmen Druck einer Massage in Schmerz verwandeln.
Und unser Hirn macht genau dieselbe angenehme Berührung zu einer unangenehmen, wird sie von der falschen Person ausgeführt. Wir schaffen unsere eigene Realität!
Ein buddhistischer Spruch sagt: “Wenn du bequem gehen willst, kannst du die Erde mit Leder überziehen oder du kannst Schuhe anziehen.”
Wir werden niemals die Welt ändern können, aber wir können uns und unsere Einstellung ändern und letztlich dadurch sogar die Welt. Aber der Wandel muss zuerst in uns vollzogen werden.
Mangel entsteht aus unserem anerzogenen Glauben, dass wir so vieles brauchen, um überleben zu können.
Hätte man uns nicht von Geburt an das Gegenteil eingebläut, wüssten wir, dass wir ohne Nahrung, Wasser und Sex bestehen könnten.
Unwohlzustände entstehen, wenn wir uns in irgendeiner Weise bedroht fühlen. So wurden wir programmiert, um unsere leibliche Hülle zu schützen. Doch wir können das Programm umschreiben.
Wenn wir unser Wohlbefinden von äußeren Umständen abhängig machen, bringen wir uns in ein Gefängnis, indem wir versuchen, so viele Störfaktoren wie möglich auszuschließen.
In unserer Mitte ist immer Wohlbefinden, doch wir müssen unsere Mitte erst finden!
Wer nach außen strebt, entfernt sich von sich selbst genauso wie von der kosmischen Urquelle und allem, was uns “wichtig” ist.
Liebe ist niemals draußen oder weit entfernt; Liebe ist, wo unsere Herzen schlagen.
Spüren wir unser Herz, sind wir mit denen aller anderen und dem Herzen des Kosmos verbunden.
Je weiter draußen wir suchen, desto unendlicher und vergeblicher wird die Suche werden.
Genauso unendlich sind die Weiten, die sich in uns erschließen. Es ist unsere Entscheidung, ob wir unermessliche Weiten in uns integrieren oder darin orientierungslos verloren gehen.
Was der Mensch benötigt, kann nicht unerreichbar oder unauffindbar sein. Empfindet er so, bedeutet das, dass er für seine Bedürfnisse blind geworden ist, er sein Gefühl verloren hat.
Je mehr er sich von sich selbst entfernt, desto mehr möchte er haben, desto mehr äußere Umstände muss er unterjochen, um die Kontrolle zu erlangen. Das gibt ihm ein Scheingefühl von Sicherheit - das jedoch weit entfernt von Geborgenheit oder Wohlbefinden angesiedelt ist.
Dennoch sind natürlich auch äußere Umstände für unser Wohlbefinden ver - antwort - lich und es können Kleinigkeiten sein, die unsere Stimmung ausmachen. Wie wohl oder sicher wir uns fühlen, hängt sehr stark mit unseren Gewohnheiten zusammen, wovon wiederum abhängt, ob wir einer Sache oder einem Umstand Vertrauen schenken. In wie feinen Nuancen sich diese Dinge abzeichnen, wird bewusst, wenn man sich das Beispiel der uns vertrauten Trinkgefäße ansieht. Für die meisten von uns wäre es komisch, Wein aus einer Kaffeetasse zu trinken und im Gegensatz dazu Kaffee aus einem Sektglas. Wir sind dann der Meinung, das Getränk schmecke anders, wird es nicht im passenden Behältnis serviert. Das Auge bestimmt mit, ob wir uns mit einer Sache, die primär nicht von visuellen Eindrücken abhängig ist, vertrauen. Doch wie sähe das Beispiel aus, wären wir in einer anderen Kultur aufgewachsen und hätten differente Gewohnheiten? Und warum macht es uns nichts aus, Eiskaffee aus einem Glas zu trinken? Und Glühwein aus der Tasse? Wir unterschätzen die Flut an Eindrücken, die ständig unser Wohlbefinden prägt. Wie sähe es erst aus, würden wir jahrelang mit der falschen Wandfarbe leben, ohne dass uns dies bewusst wäre? Es ist wichtig, ein feines Gespür dafür zu entwickeln, womit wir uns wohl fühlen und womit nicht. Die meisten können nicht einmal sagen, warum sie sich nicht gut fühlen oder in welchem Bereich sie nach ungünstigen Umständen suchen müssen. Auch im Umgang mit unserer Umgebung können wir unser Gespür für das eigene Wohlbefinden ablesen: Sauberkeit, Pflege, Schmuck, liebevoller Umgang, Liebe fürs Detail, Farbgespür etc. sind Indikatoren dafür, dass man bemüht ist, eine Atmosphäre des Wohlbefindens zu schaffen. Es ist ein großer Unterschied, ob wir uns um unser physisches Wohlergehen sorgen und unsere Umgebung liebevoll gestalten und materielle Güter benutzen, um uns das Leben zu verschönern oder nach materieller Anhäufung zur Kompensation unserer Mängel streben.
Unsere Industrie und Werbung gaukeln uns unablässig Dinge vor, die wir angeblich unbedingt brauchen, um uns in Abhängigkeit zu treiben. Auch der Esoterik-Boom wurde von den Kapitalisten längst zunutze gemacht, um uns unser angebliches Heil zu verkaufen.
Keine noch so teure Hautcreme kann uns faltenfrei machen - es ist unsere Über-zeug-ung.
Kein noch so vielseitig angereichertes Nahrungsergänzungsmittel oder Wunderkraut kann unsere Gesundheit fördern - es ist unsere Über-zeug-ung.
Kein Guru und keine noch so ausgeklügelte Meditationstechnik kann uns zu unserem Seelenheil bringen - es ist unsere Über-zeug-ung!
Einem Produkt oder Führer nachzurennen, ist eine Suche im Außen, die letztlich nur den Verkäufer oder Guru bereichert.
Der Körper braucht, was ihm der Geist suggeriert.
Nahrung und Medizin oder Heil versprechende Techniken setzen einen Mangel voraus.
Mängel sind individuell und es kann kein Allheilmittel dafür geben.
Was der eine braucht, ist etwas völlig anderes als das, was unser Nachbar braucht und Industrien oder Religionen können kaum allgemeine Methoden anbieten, um das jeweilige Manko auszugleichen.
Wenn ein Produkt hilft, geschieht das, weil wir daran glauben.
Wir brauchen Dinge, weil wir glauben, dass wir sie brauchen.
Wie stark die Wirkung der Imagination ist, zeigt das Beispiel, dass wir uns unwohl fühlen, wenn man eine Szene beobachtet, die uns in keinster Weise persönlich betrifft und die dennoch die eigenen Assoziationsängste auslöst, wie das der Fall ist, wenn jemand von einem Zahnarztbesuch erzählt und wir selbst durch die Erzählung den Schmerz in unseren Zähnen empfinden. Sehen wir einen Film, in dem jemand in einen Ameisenhaufen fällt, spüren wir das unangenehme Kribbeln selbst am ganzen Körper.
Wie stark der Mensch zu Imagination fähig ist, beweist der Umstand, dass beinahe niemand im und für den Moment lebt, die Ironie des Lebens jedoch jene ist, dass das Leben nur im Moment stattfindet. Jedes Lied, jeder optische Reiz ist nur im Moment wahr-nehm-bar, das Gesamte ergibt sich aus der Erinnerung oder aus der Er-wart-ung des kommenden, scheinbar Vorhersehbaren. Und genau darin verharren die meisten, obwohl es sich dabei um virtuellen Raum handelt.
Würden wir nur einen Prozentsatz des Glaubens, der sich in uns eingenistet hat, und somit signalisiert, dass uns etwas fehlt, dafür aufbringen, dass wir daran glauben, dass wir ganz sind, könnten wir heil sein.
Je mehr wir wollen, desto mehr wissen wir aus Erfahrung, dass es nie genug sein kann und uns das, wonach wir streben, nicht befriedigen wird. Wer immer nach später strebt, ist nie im Moment und in Folge dessen nicht in seiner Mitte.
Wir sind das Produkt unserer Über-zeug-ungen und Glaubensmuster. Wir befinden uns im Sog der Dinge, von denen wir uns erhoffen, dass sie uns reicher, mächtiger und glücklich(er) machen und die sich doch nur als Trugbilder entlarven, da der Seelenfriede dort nicht zu finden ist.
Wir wissen gar nicht mehr, was wir wollen - meistens nicht einmal, was wir nicht wollen.
Wer nicht weiß, was er wirklich will, will alles.
Das Symbol:
Gönnen wir uns einige Minuten der Ruhe und Stille und konzentrieren wir uns auf unsere Mitte - versuchen wir, uns zu erspüren. Zapfen wir die nie versiegende Quelle unendlichen Reichtums und Wohlbefindens in uns an, indem wir sie uns vorstellen. Betrachten wir einige Minuten das Symbol und hören wir in uns hinein.
Innerhalb weniger Tage können wir unseren Energielevel erhöhen und achtsamer mit unseren Wünschen umgehen. Es ist schön, sich Dinge zu wünschen. Denn sie sollen uns erfreuen anstatt unsere Leere zu stopfen. Vertrauen wir darauf, dass uns Alter und Krankheit nichts anhaben können, wenn wir daran glauben.
Wer gelernt hat, sich vom kosmischen Fluss des Wohlbefindens nicht mehr abzutrennen, wird daran glauben, denn er fühlt, dass er die Macht hat, jeden Mangel zu besiegen.
SICHERHEIT

“Das Unbewusste ist rätselhaft und zwischen Wald, gewaltig und Gewalt schlummern Engel und Teufel.”
Georg Groddeck
Unter dem Begriff “Sicherheit” versteht man “das Geschütztsein, Schutz (vor Gefahr), Sorglosigkeit, Unbesorgtheit, Gewissheit, Festigkeit, Geübtheit”, der seit dem 9. Jahrhundert aus “sihhurheit” geprägt wurde, das neben den erwähnten Bedeutungen auch “Bestimmtheit, Gelöbnis” meinte. Daraus entwickelte sich “sichern” im Sinne von “sicher machen” und mit “sihhuron” ab dem 9. Jahrhundert auch “rechtfertigen, sich entschuldigen, verbürgen” und “sicher stellen, ein Versprechen leisten, geloben, Sicherheit geben” und “versichern”, das sinngemäß “als wahr beteuern, versprechen, beruhigen” und “sicher machen, schützen, versorgen, erproben” meint, woraus sich die “Versicherung” auch als Institution ableitet. Jemand, der “sicher” ist, ist “ohne Zweifel, ruhig und überzeugend”, aber auch “geborgen”.
Sicherheit ist eines der primärsten Grundbedürfnisse der menschlichen Seele im Zustand der Inkarnation und noch danach - resultierend aus der Verhaftung mit dem physischen, verletzlichen Körper - und ist die allererste Voraussetzung für das Gefühl der Geborgenheit.
Das Bedürfnis nach Sicherheit zieht sich durch alle Ebenen des menschlichen Seins.
Da das Sicherheitsbedürfnis ein direktes Resultat der Körperlichkeit ist, wird oft das Bedürfnis nach Sicherheit von Geist und Seele unterschätzt.
Das grundlegende Fehlverhalten der menschlichen Seele, Kontrolle über alle Bereiche ihres Lebens zu erlangen, ist der vermeintliche Versuch, die Grundbedürfnisse zu sichern, die sich aus jenen Bereichen zusammensetzen, die das Ego als elementar ansieht.
Die Seele strebt nach Sicherheit und übt prophylaktisch Kontrolle aus, wo sie Verletzbarkeit wähnt; der Geist stellt selbiges mit seiner Ratio an. Jene schützt die bewusste Wahrnehmung und selektiert Eindrücke nach deren Schock-Potenzial. Wir sehnen uns nach geordneten Verhältnissen. Wie konfus uns die Welt auch erscheinen mag, sie folgt einer höheren, absoluten Ordnung - entgegen allen Chaos-Theorien - doch wie wir das annehmen, ist eine Definitions-, Interpretations- und vor allem Glaubenssache. Die Weltordnung folgt keinem rationalen System. Jeder kann sich nur selbst schützen. Jeder Schutz von außen ist eine Illusion, die zwar den Glauben bestärkt, wodurch man sich beschützt wähnt, der aber nichts bewirken kann, was der Einzelne nicht selbst erschafft. Niemand kann von außen verhindern, dass jemand erkrankt, sich verletzt oder stirbt. Zwar wird immer nach einem Unglück nach dem oder den Schuldigen gesucht, doch das ist ein Kompensationsverhalten. Man glaubt, durch Strafe und Sühne ein Geschehen ausgleichen zu können, das in Wahrheit einer höheren Ordnung folgend unabhängig von jenen, die dafür verantwortlich gemacht werden, so oder so eingetreten wäre.
Pflicht- und Schuldbewusstsein verhindern Anarchie. Wir fühlen uns schnell schuldig und um das zu umgehen, verpflichten wir uns, wobei wir ein Opfer bringen. Die Lebensversicherung, die nach unserem eventuellen Ableben für den Partner bestimmt ist, wurde kaum aus dem einzigen Grund der tiefen und innigen Liebe, sondern aus Schuld- und Pflichtbewusstsein abgeschlossen. Seit Jahrhunderten gibt die gesellschaftliche Ordnung vor, dass der Mann für die finanzielle Versorgung der Frau verantwortlich ist.
Die Einhaltung der Gesetze, die für Sicherheit sorgen, genau so wie Schuldbewusstsein und Verpflichtungen halten die soziale Weltordnung so lange aufrecht, bis die ehrliche Liebe regiert.
Wir schaffen uns so genannte “Sicherheitsraster”, um unvorhergesehene Ereignisse so weit wie möglich auszuschließen. Alles in unserem Leben unterliegt einer Planung, die uns ein vermeintliches Gefühl von Sicherheit geben soll. Unsere Beziehungen sind ein Raster, das erfüllt werden soll, unser Leben ist vom Kindergarten bis zum Berufsleben in großen Zügen geplant, unser Tagesablauf verläuft in vorgefertigten Bahnen und unser Terminkalender ermahnt uns ständig an Er-wart-ungen, Versprechungen und Verpflichtungen, die es zu erfüllen gilt.
Wir brauchen Struktur. Wir fühlen uns ohne ein Raster haltlos. Wir müssten spontan sein, wüssten wir nicht, was uns er-wartet. Auch wenn das nicht vollständig kontrollierbar ist, gibt es Scheinsicherheit. Vorausplanung verhindert, im Moment zu sein. Wir leben, um den Plan zu erfüllen, hetzen dem Soll hinterher und genießen das Ist und Jetzt nicht. Das Scheitern des Plans ist vorprogrammiert.
Im Grunde wollen wir immer sicher sein. Wir mögen den “Faktor X” nicht. Von der Krankenversicherung bis hin zum Ehevertrag würden wir am liebsten sogar wissen, ob und wann uns der berühmte Dachziegel eventuell auf den Kopf fällt - nur rechnen wir im Vergleich zum Scheitern der Ehe nicht wirklich damit, weshalb es uns auch kaum passieren wird. So sehr wir auch an romantische Liebe glauben wollen, so fühlen wir uns doch mit einem Vertrag oder einem vorgefertigten Raster oder Regeln, die den Beziehungsverlauf strukturieren, sicherer. Ohne sie - nur mit dem Versprechen des Partners und seinen Beteuerungen, dass wir geliebt werden - erwarten wir von ihm fortwährend Beweise für diese Liebe. Sie bauen unser Vertrauensfundament auf und geben vermeintliche Sicherheit. So sehr wir uns auch unserer Ausstrahlung, Wirkung, Fähigkeiten und Qualitäten bewusst sind, brauchen wir dennoch beständig Bestätigung dafür, um die Selbst-Sicherheit aufrecht erhalten zu können. Wir suchen unsere Selbst-Sicherheit im Außen - wie gefestigt wir uns auch im Inneren wähnen. Ein bestimmtes Maß daran ist normal, solange wir in einer Welt der Interaktion und Resonanz leben. Nur der Autist vermag sich weitgehend von äußeren Bestätigungen, deren Bedürfnis danach auf dem limbischen System basieren, abzukapseln. Er lebt und interagiert in ätherischen Bereichen, wo er sich sicher fühlt, weil er weiß, dass er sicher ist. Da er den Resonanzen der festen Welt machtlos gegenüber steht, braucht er sichere Rahmenbedingungen, die ihm Orientierung ermöglichen. Die Abweichung von der Norm des festen Gefüges lässt seine gesamte Welt einstürzen. Um nachzuvollziehen, wie er sich in seiner Welt fühlt, dient folgendes Beispiel: Stellen wir uns vor, wir befänden uns alleine in einer fremden Kultur mit sonderbaren Sitten, in der wir auch die Sprache und die Gestik nicht verstehen, sondern nur die ausgehenden Schwingungen fühlen. Doch wir wissen, dass Menschen lügen. Wer die Gepflogenheiten nicht kennt, kann sich irren und andere unwissentlich beleidigen oder fehlinterpretieren. Eine unbedachte Geste kann in einem anderen Kulturkreis Empörung nach sich ziehen. Kenntnis schützt uns. Erfahren wir in unserer Situation nun, dass immer, wenn eine Trommel geschlagen wird, Essenszeit ist, wenn wir auch ansonsten das Geschehnis, in das wir zwar körperlich in-volviert sind, nicht verstehen, wodurch wir uns dis-soziieren und in eine innere Welt verfallen, die die anderen nicht sehen können. Sie reden an uns vorbei. Wird nun auch noch nach dem Trommelschlag das Essen nicht mehr ausgegeben, verfallen wir in Panik. Unser leibliches Wohl ist gefährdet und wir fühlen uns bedroht, da wir in dem Irrgarten, dem wir nicht zu entfliehen vermögen, die letzte Orientierung verloren haben. In gewisser Weise sind wir alle Autisten, wir können es nur im Vergleich zum wahren Autisten besser verbergen, weil wir Zugang zum limbischen System, das uns Kontrolle ermöglicht und uns sagt, “was sich gehört”, haben.
Jeder weiß, dass die Alternative zu Kontrolle Vertrauen ist. Doch Vertrauen kann nur stattfinden, wo ein Fundament dafür geschaffen wurde. Die Fähigkeit, Vertrauen in unbestimmte und vage Bereiche bzw. übermäßiges Vertrauen in klar definierte Situationen zu setzen, wird in unserer Gesellschaft vorwiegend belächelt. Schnell ist man naiv, mit zu wenig Lebenserfahrung ausgestattet oder hat sich nach Meinung der meisten, die sich in zumindest einem Bereich als “gebrannte Kinder” bezeichnen, noch nicht oft genug “die Finger verbrannt”.
Natürlich braucht Vertrauen eine Grundlage, doch jene ist nicht in den Beweisen, die wir ständig von anderen Personen oder Situationen haben möchten, zu finden. Sogar selbst müssen wir uns ständig etwas beweisen. Diese so genannten “Vertrauensbeweise” können erst stattfinden, wenn wir zuvor Vertrauen gesät haben.
Sie sind als eine Art Echo zu verstehen und jedes Echo benötigt das formulierte Wort bzw. jede Resonanz die Form gewordene Tat. Dementsprechend ist Sicherheit nur in unserem Kern und niemals in unter Kontrolle gebrachten äußeren Umständen zu finden.
Wer nicht darauf vertrauen kann, dass der Partner ihm treu bleibt, sollte zuerst überlegen, warum er das nicht kann. In zweiter Linie wäre die Überlegung angebracht, warum es ihm so wichtig ist, nicht “betrogen” zu werden. Denn wahrscheinlich sind beide Fragen die Antwort darauf, dass man sich selbst nicht toll genug findet, um als einzige Person dem Partner zu genügen. Er fordert daher von ihm Beweise, um etwas in der Hand zu haben, das ihm hilft, selbst daran glauben zu können, liebenswert zu sein. Das wird kaum funktionieren. Eifersucht resultiert aus der eigenen Unzulänglichkeit und produziert Kontrollverhalten. In jenem Beispiel wird die betreffende Person erst dann in einer harmonischen Beziehung leben können, wenn sie sich als liebenswert empfindet. Wer sich selbst liebt, liebt andere wahrhaftig und nicht aus einem Gefühl des Mangels und dem Wunsch, der Partner möge einem geben, was man sich selbst nicht zu geben vermag. Eine ausgeglichene Person vertraut auf ihre eigenen Vorzüge und Fähigkeiten und gesteht auch dem Partner seine zu, wodurch er Vertrauen schenken kann, das sie zurückerhalten wird.
Weil das für die meisten Menschen jedoch eine Kunstfertigkeit darstellt, werden Beziehungen immer wieder aus dem Gefühl des Mangels herbeigesehnt und eingegangen, wodurch das Beispiel, das die meisten Paare geben, den “Lebenserfahrenen” als Vorbild dient und weitere Fehler vorprogrammiert und falsche bzw. Selbst-schädigende Verhaltensmuster tief einprägt.
Seele wie Geist sind elastisch. Das Lösen alter Muster und die Verschiebung des Fokus setzen Heilung zuvor geprägter Strukturen voraus. Wer heil ist, kann sich sicher wähnen. Wer sicher ist, kann Stabilität manifestieren.
Sicherheit kann immer nur im Status Quo stattfinden und kein vorgefertigtes Bild einer scheinbaren zukünftigen Situation sein - und scheint die Entwicklung dahin auch noch so offensichtlich.
Es gibt für absolut nichts, das noch in der Zukunft liegt, eine Garantie. Und alles, was nicht im Moment stattfindet, ist Zukunft. Die Kunst liegt darin, den Moment so lange auszuweiten, dass der Status Quo Stabilität erhält. Wir schlagen den Weg ein, sind der Navigator unseres Lebens und nicht eine unbestimmte, unsichtbare Macht. Wir sind nicht völlig schutzlos allen Umständen und den größeren, kosmischen, für uns unverständlichen Zusammenhängen ausgeliefert. Es ist an uns, für unsere eigene Sicherheit zu sorgen.
Das bedeutet lediglich, sich durch äußere Umstände nicht aus der Fassung bringen zu lassen.
Sicherheit ist entweder ein kompliziertes Konstrukt aus vielen Scheinrealitäten für den unbewussten Menschen oder aber ein Zustand der inneren Festigung für den, der vertraut.
Wer Sicherheit in äußeren Umständen sucht, lebt in einem Kartenhaus. Wer seinen Fokus in Balance behalten kann, ist wahrlich sicher. Sicherheit ist Geborgenheit, Schutz, Ruhe, Frieden, Vertrauen.
Man ist angekommen, wo auch immer man sich befinden mag, weil man sich sicher sein kann, von äußeren ungünstigen Umständen nicht mitgerissen zu werden. In Sicherheit zu sein bedeutet nicht, dass man in ewigem Gleichklang ohne Höhen und Tiefen lebt und man damit rechnen kann, dass nichts Uner-wart-etes über einen hereinbricht - denn das wäre lediglich Monotonie, die wenig lebenswert wäre.
Leben bedeutet beständige Veränderung, derer man sich absolut sicher sein kann.
Das Meer wird immer Ebbe und Flut hervorbringen - die Frage ist, ob man selbst darin die Balance halten kann. Das sicherste Boot wird niemandem helfen, vermag er nicht darauf zu vertrauen, die Segel zum richtigen Zeitpunkt setzen zu können. Er-Leben kann nur durch das Vorhandensein von Ebbe und Flut stattfinden. Sofern man in seiner Mitte sicher ist und sich nicht haltlos mitreißen lässt.
Sicherheit ist kein Zustand. Sicherheit ist eine Einstellung.
Der Sicherheitsfaktor besteht in der Selbstkontrolle. Eine kontrollierte Einstellung zur jeweiligen Situation gibt Sicherheit. Eine unangenehme Situation kann durch ihr Einfrieren in ihrem Status entwertet werden.
Eine Beleuchtung der Fakten aus allen Perspektiven und nach der Subtraktion der persönlichen, verzerrenden Eindrücke und Interpretationen kann den Schrecken nehmen. Angst macht vor allem die Vision vom weiteren Ausgang einer ungünstigen Situation. Angst vor ihrer Entwicklung und der Entartung der Dinge. Das Gefühl der persönlichen Entmachtung steuert die ursprüngliche Situation in befürchtete Bahnen. Wer seinen Job verloren hat und im schlimmsten Fall damit rechnet, letzten Endes auf der Straße zu landen, hat gute Chancen, diese Schreckensvision erfüllt zu bekommen. Momentan ist noch nichts anderes geschehen als der Verlust des bisherigen Jobs. Vermeidet man daraus resultierende Ängste und Schwarzmalerei und richtet seinen Fokus stattdessen auf das Ziel, bald wieder einen Job zu finden, der noch dazu geeigneter ist als der vorherige, kann die Situation keinen unangenehmen Ausgang finden. Durch unpersönliche Betrachtung und Sachlichkeit kann man die Situation stagnieren lassen und in ihrem weiteren Verlauf in den sicheren Hafen steuern. Und vorgefertigte Bahnen verhindern, dem schein-bar Unvermeidlichen ausweichen.
Sicherheit vereitelt negative Manifestationen, ungewollte mentale Konstrukte und unbewusste kontraproduktive Gedankengänge.
Ein vorgefertigtes Bild gleicht einem geschlossenen System - dem Hamster im Laufrad -, dem Teufelskreis.
Die Möglichkeiten sind begrenzt, berechenbar und stellen eine andere Form der Sicherheit dar. Der sicheren Mündung in eine Sackgasse.
Der Optimist, derjenige, der nicht unbegrenzt schwarz malt - denn jede Manifestationsmöglichkeit ist unbegrenzt, solange die Situation noch nicht in die Vision gewandelt ist - lässt den Kreis der Möglichkeiten offen. Er gibt dem System der derzeitigen Lage lichte Fenster, deren Ausgang zwar noch ungewiss ist und die Welten, die sich dahinter auftun, noch vage scheinen, doch es sind lichte Welten, die ihre Pfade noch offenbaren werden, wenn deren Zeit gekommen ist.
Das Symbol:
Das Symbol gibt Sicherheit und Schutz auf allen Ebenen. Es stärkt die Selbstsicherheit und das Vertrauen in scheinbar ungewisse Situationen.
Es kann vor Prüfungen oder ungewöhnlichen Vorhaben, die den Mut des Beteiligten abverlangen, seinen Einsatz finden.
Es kann in Krisenzeiten gute Dienste leisten und Beziehungen stärken, wenn zumindest einer der Beteiligten mit ihm arbeitet.
Auf der anderen Seite kann das Zeichen Gewissheit in vagen Situationen bringen.
VERTRAUEN

“Wenn man Selbstvertrauen besitzt, passen sich die Einzelheiten den jeweiligen Umständen an.”
Florinda Matus
Die Definition für das Verb “trauen” lautet “keine Vorbehalte, kein Misstrauen haben, Glauben schenken” aber auch “ehelich verbinden, verheiraten” und “wagen, etwas zu tun; den Mut zu etwas haben” das sich um das Jahr 900 aus “tru(w)en” im Sinne von “(ver)trauen, glauben, hoffen, zutrauen” entwickelte. Die verschiedenen Bedeutungsstämme vereinen sich in den Worten “triuwen” und “treuen” (woraus sich die “Treue” ergibt), womit unter anderem “anvertrauen” gemeint ist, das die Brücke zwischen der Bedeutung “ehelichen” und “kein Misstrauen haben” bildet. Das germanische Wort zeigt ähnliche Lautformen und -entwicklungen wie “bauen”, das sich mit den Assoziationen “fest, treu (in seinem Verhalten oder seiner Meinung) sein” eng an “trauen” anlehnt. Aus dem geläufigen “glauben, hoffen, zutrauen” entwickelte sich “Glauben schenken, zuversichtlich hoffen”, das schließlich seit dem 16. Jahrhundert zu “trauen” im Sinne von “wagen, riskieren” übergeht. Wollen wir jemandem etwas “zutrauen”, so wollen wir “glauben, dass er die Fähigkeiten, Eigenschaften für etwas besitzt” und mit dem Begriff “zutraulich” meinen wir “voller Zutrauen, vertrauend”.
Vertrauen basiert auf innerem Wissen.
Vertrauen kann nur, wer Zugang zu seiner Intuition hat.
Wir sind in unserer modernen Gesellschaft viel zu sehr kopfgesteuert; oft sogar regelrecht gezwungen, nur den Verstand gelten zu lassen um durchzukommen oder noch schlimmer - ernst genommen zu werden.
Fälschlicherweise bezeichnen wir die Resultate der Ratio, des nimmer enden wollenden inneren Dialogs dann als “Logik”, welche wir diametral entgegengesetzt zur Gefühlswelt verstehen.
Das ist eine Fehlinterpretation. Logik ist so viel mehr als verkopfte Lösungsversuche; Logik ist jede Art von Gleichung, die aufgeht. Eine Gleichung kann nur unter dem Mit-Einbeziehen aller Komponenten aufgehen. Reines Kopfdenken ist zu einseitig, um eine vollständige Lösungsmöglichkeit bieten zu können.
Auch wenn wir das annehmen. Das ist lediglich ein Zeichen dafür, dass unsere Wahrnehmungen wie Vorstellungen begrenzt sind, weil wir unseren Fokus auf einen Bereich verlagert und beschränkt haben. Wir sehen das Ganze nicht mehr, sind die Oligarchen unseres Verstandes und haben die Existenz der restlichen Ressorts, die unseren Körper ausmachen, ausgeklammert. Doch ein wirklich in sich geschlossenes System gibt es nicht; kann in einem größeren Gesamten nicht als solches bestehen.
Wir haben in unserer Zeit das allgemeine Vertrauen verloren, weil wir nur mehr den Verstand gelten lassen.
Wir vertrauen weder uns selbst noch der Welt. Damit haben wir uns jegliches Fundament entzogen. Wir sind haltlos. Deshalb haben wir uns alternativ dazu in ein kollektives Kontrollverhalten hineinmanövriert, sind geltungssüchtig und machtbesessen aus Angst, ohnmächtig - entmachtet - werden zu können.
Vermeintliche Macht und Geltung schaffen psychische Sicherheit.
Wir haben unser Urvertrauen verloren. Wer kontrolliert, hat keinen Zugang dazu.
Wir kommen mit einer gesunden Portion an Urvertrauen auf diese Seins-Ebene - mit jener Dosis, die nötig ist, um unsere allumfassende Gesundheit zu gewährleisten. Wir kommen aus einem Kokon, der uns noch keine Zweifel lehrte.
Zweifel entstehen aus enttäuschten Erwartungen. Der Säugling kann nicht kontrollieren und fühlt sich dennoch nicht entmachtet. Er denkt weder in Strukturen, noch kann er physisch oder psychisch manipulieren, da er absolut ehrlich ist. Er empfindet auf allen Ebenen und drückt sich auf allen Ebenen aus. Sein Gleichgewicht zwischen Denken und Fühlen ist noch intakt.
Er besitzt nur ein Werkzeug, um zwischen seiner und unserer Welt zu vermitteln: Sein Herz.
Der Säugling drückt unmittelbar aus, was er empfindet. Er hat noch nicht gelernt, Gefühle zu unterdrücken oder zu seinem Vorteil bestimmte Re-Aktionen einzusetzen. Er vertraut auf die Authentizität seines Ausdrucks und dessen Resonanz.
Unehrlichkeit resultiert aus einem Mangel an Vertrauen.
Wer einen offenen Zugang zu seinem Herzen hat, kann vertrauen und wird Ehrlichkeit ausdrücken.
Er hat keine Angst vor Konsequenzen. Weder scheut er Ablehnung oder Spott aufgrund seiner Ehrlichkeit, noch wittert er hinter jeder Aussage von anderen Lüge und Falschheit. Er kann Unehrlichkeit leichter entlarven, da sein Gefühl ihn navigiert.
Nicht-Vertrauen führt in Sackgassen, da ein kontraproduktives Manifestationsbild existiert.
Urvertrauen war unser immerwährendes Instrument, resultierend aus dem Zustand kosmischer Geborgenheit. Erst durch die Verschiebung des Fokus in der physischen Realität und die Verschüttung unserer Intuition ist es uns abhanden gekommen. Wer nicht fühlt, kann nicht vertrauen.
Wir meinen oft, wir könnten unseren Gefühlen nicht trauen. Doch jene Emotionen sind vom Ego erzeugt und resultieren aus dem Zustand des Mangels. Um wahrhaftige Gefühle von Ego-Konstrukten unterscheiden zu können, benötigt man das Herz. Wer aus dem Kessel der Intuition schöpft - mit der Kelle des Herzens - kann mit Einsatz des Verstandes den Weg in eine erfüllte zukünftige Situation ebnen.
Natürlich sollte man den Verstand nicht außer Acht lassen - immerhin trifft er die Entscheidungen. Aber nur eine Nutzung aller unserer Werkzeuge zu gleichen Teilen kann am Ende eine zufrieden stellende Lösung bringen.
Es ist mit Gewissheit keine Laune der Schöpfung, dass unsere Eingeweide in ihrer Form dem Gehirn ähneln.
Wir dürfen auf unser Bauchhirn vertrauen. Simultan mit unserem Kopfhirn empfängt es sämtliche Eindrücke, die auf uns niederprasseln. Das Bauchhirn ist eines der Empfangszentren für unsere inneren Sinne und das Kopfhirn filtert die äußeren, physischen Wahrnehmungen aus. Der Idealzustand wäre ein Gesamteindruck, in dem Gefühl und Verstand miteinander konform gehen. Diese Fähigkeit wurde in der modernen Zivilisation zumeist verlernt und die Gefühlsprägungen kurzerhand eliminiert. Es ist davon auszugehen, dass das Gefühl in Form von Krankheiten entgegen zu schreien versucht.
Ein Mensch, der in Balance ist, hört auf Bauch- und Kopfhirn gleichermaßen und benutzt sein Herz - der Mittler zwischen den beiden Zentren - um die Wahrnehmung klar definieren zu können.
Wer mit dem Herzen fühlt, vertraut automatisch.
Denn er weiß, dass es richtig ist. Er sieht, anstatt zu denken. Er weiß, anstatt zu glauben.
Wer vertraut, weiß, dass er unendlich geliebt wird.
Das Symbol:
Das Symbol stärkt das Selbst-Vertrauen, das die Basis für das allgemeine Vertrauen in die Umgebung und in künftige Situationen ist. Es verhilft dazu, die Angst vor ungewissen Ausgängen zu nehmen und lehrt, sein Urvertrauen wieder zu erlangen. Das Zeichen speist sich in die Herzfrequenz ein, wo es ein Tor des Vertrauens öffnet.
12-STRANG-DNS

“Wer einsichtig ist, ist unerschöpfbar. Wer durchdrungen ist, ist unbezwingbar.”
Laotse
Die Abkürzung “DNS” - im englischen vor allem “DNA” - steht für “Desoxyribonukleinsäure”, welche ein Molekül ist, die einen riesigen Doppelhelixstrang bildet, der aus so genannten Basen besteht. Die beiden DNA-Stränge sind durch Basenpaare wie mit Leitersprossen miteinander verbunden. Fast jedes Lebewesen weist diese DNA-Strukturen auf. Das komplette DNA-Set, das als “Genom” bezeichnet wird, besteht aus rund 3 Milliarden Basen, welche die Codes für etwa 28000 Gene bilden. Eine menschliche Zelle enthält 23 DNA-Strang-Paare, die Chromosome genannt werden. Die DNA sitzt im Kern beinahe jeder Körperzelle.
Am Anfang, als die menschliche Rasse den Planeten Erde - Mutter Gaia - betrat, um hier Erfahrungen zu machen, sah das Szenario noch völlig anders aus, als wir es aus den letzten Jahrtausenden zu kennen glauben.
Die Menschenwesen hatten 12 DNS-Stränge, waren sich ihrer Vollkommenheit und ihrer göttlichen Herkunft bewusst und fühlten sich in keinem Augenblick, den sie auf Erden wandelten, von der Urquelle getrennt. Es herrschte große Freude am Dasein auf dieser Ebene und alle inkarnierten Wesenheiten - ob Mensch, Tier oder ätherische und erdfremde Lebensformen - lebten in Harmonie miteinander.
Es gab keine Gefühle der Negativität und daher keine Krankheiten.
Der Mensch war Gott-gleich und verstand diese Erfahrungsebene als ein freudvolles Lernen des Umgangs in der festen Materie.
Der Mensch kam aus dem Licht, war von Licht durchflutet und verlor dieses Licht während seiner Inkarnationen nicht. Das kollektive Bewusstsein war hoch und mit den Wesen das Bewusstsein von Mutter Gaia, die bereits damals den Aufstieg in die 5. Dimension hätte vollziehen sollen.
Es gab dann einen verheerenden Eingriff durch fremde Wesenheiten mit dunkler Gesinnung von außen, die von diesem Zeitpunkt an das Schicksal der menschlichen Rasse besiegelten und es bis heute in die uns bekannten Bahnen lenkten.
Diese fremden Wesen wollten die Menschen versklaven und sie an diesem Aufstieg hindern, weil sie dadurch für die Ebenen des niedrigen Bewusstseins nicht mehr greifbar und für ihre Zwecke dienlich gewesen wären.
Die dunklen Wesen, die in ihren technischen Entwicklungen weit fortgeschritten, jedoch weder spirituell noch emotional dem Licht nahe waren, griffen erbarmungslos ein.
Sie manipulierten die DNS einiger Menschenwesen und fortan wurden nur noch Menschen mit künstlich reduzierter DNS geboren. Sämtliches Leid und Mühsal unserer Inkarnationen wurde damals geschaffen.
Unsere ursprünglichen 12 DNS-Stränge wurden bis auf zwei, die unbedingt für das Überleben in einem physischen Körper notwendig waren, minimiert und dadurch der allumfassende Fokus und das göttliche Bewusstsein jeder inkarnierten Menschenseele in die leibliche Hülle gedrängt.
Dies ist die verdrehte und absolut falsch verstandene Geschichte von Adam und Eva, genauso wie die fehlinterpretierte Geschichte von Luzifer, dem gefallenen Engel.
Das Urbild des ersten, des vollkommenen Menschen nannte man Adam Quadmon.
Diese Rasse war androgyn, war eine perfekte Mischung aus beiden Geschlechtern und Sexualität existierte noch nicht, da physische Fortpflanzung nicht erforderlich war, weil sich jede Wesenheit ihren Körper durch den geistigen Fokus schuf. (Das tun wir heute auch noch, aber wir benötigen für den Eintritt in diese Ebene den Akt der Eizellenbefruchtung).
Eva, die laut Mythologie aus Adams Rippe geboren wurde, war der zweite Menschentyp, der aus der reduzierten DNS hervorgegangen ist. Auch hier weist die Symbolik auf das Zellgedächtnis im Knochenmark hin und das erweiterte Bewusstsein des Herzchakras - des Menschenschlags von reinem Herzen -, das von den Rippen umgeben ist, aus dem der zweite, genetisch beschnittene Typus hervorging.
Eva als weibliche Person ist außerdem das Synonym für die Fruchtbarkeit, die fortan das Menschengeschlecht bestimmte und den androgynen Adam Quadmon zu Mann und Frau machte.
Die Menschen der ersten Tage lebten wahrlich im Paradies. Sie ernährten sich von Früchten, denn niemand wäre auf die Idee gekommen, zu töten oder Fleisch zu essen.
Als der vollkommene Licht-Mensch seines göttlichen Ursprungs beraubt wurde, war dies der Fall Luzifers, des Lichtträgers hinab in die dunklen Gefilde der Materie aus den himmlischen Dimensionen der Leichtigkeit. Denn der neue Mensch musste durch die Schleier der Illusion und ahnte nichts mehr von der Göttlichkeit, deren Teil er war. Er fühlte sich verloren und hilflos. Luzifer ist Symbol für den Engel, der die ersten Seelen, die nach der irdischen Katastrophe, die sich auf alle übrigen Dimensionen auswirkte, in einen beschränkten Körper inkarnieren sollten, hinab warf in jene Welt, vor der sie sich fürchteten. Dafür wurde er von ihnen angeprangert, weil sie sich verlassen fühlten und in der ungewohnten Schwere und Dichte der ausschließlich festen Materie wie Gefangene waren.
Adam und Eva ließen sich durch die Schlange verführen, die Symbol für die Wesenheiten ist, die die Menschen in die Irre geführt hatten. Sie aßen jene verbotene Frucht, die sie in der Materie gefangen halten sollte. Auch ist hierin wieder die Gleichstellung mit der Sexualität, die fortan vonnöten war, zu sehen, genauso wie die Notwendigkeit, feste Nahrung aufzunehmen, um den materiellen Leib erhalten zu können.
Von da an begannen die Zeiten neu und erst heute stehen wir endlich wieder an der Schwelle, den Wandel, der damals hätte vollzogen werden sollen, zu vollenden. Er ist im Gange, wir befinden uns in den letzten Tagen der Dualität und es ist an uns - an jenen, die erwacht sind und an jenen, die beginnen, die neuen Wege zu beschreiten, - die letzten Barrieren niederzureißen.
Nachdem die Menschen in ihrer DNS manipuliert wurden, irrten sie orientierungslos umher. Sie waren scheinbar vollends von ihrer Göttlichkeit abgetrennt. Zuvor war der Mensch mit jeder seiner Zellen bewusst - danach begann die Verlagerung des Fokus in die Kopfregion; die meisten waren dadurch von ihren Herzen abgeschnitten und der Verstand regierte. Jeder kämpfte ums nackte Überleben, weil er Angst um seinen Körper hatte. Damit begann das Töten. Kain tötete Abel.
Der Mensch entfremdete sich vollkommen seiner Bestimmung und den Eigenschaften seiner Art.
Er begann, Tiere zu töten und als Nahrungsmittel zu betrachten und das blieb bis zum heutigen Tage so, obwohl längst die Begründung, dass das fürs Überleben notwendig wäre, ihrer Basis enthoben wurde. Der Mensch tötet unaufhörlich seine Brüder, seine Mitbewohner.
Die Kluft zwischen den Geschlechtern wurde beinahe unüberbrückbar und Männer und Frauen entwickelten “geschlechtsspezifische” Eigenschaften - der Mensch startete seine Evolution in der Dichte als Jäger und Sammler. Fortan bezogen wir uns auf diese Tatsache und nahmen an, dass dies der Anfang der Geschichte unserer Spezies war. Wir betrachten Fundstücke als Beweis, weil wir nicht wissen, dass es die großen Zivilisationen lange vorher gab, deren Relikte in den Tiefen der Ozeane begraben sind.
Von Zeit zu Zeit tauchen seltsam anmutende Skelette und Beweise vom Leben bestimmter Wesenheiten auf, die in kein von unserem Verstand vorgefertigtes Bild passen wollen - auf keinen Fall aber in die Geschichte dieses Planeten und die Evolution ihrer Bewohner, die wir uns zurechtgebastelt haben.
Wir hören dann von der Wissenschaft bizarr zurechtgebogene Begründungen, warum diese und jene neu aufgetauchte Spezies nur 80 cm groß war, obwohl es sich dabei um voll ausgewachsene Skelette handelte usw. Zwergen-Rassen und Außerirdische dürfen einfach nicht auf diesem Planeten gelebt haben, also werden eben die Fakten gebogen und neu konstruiert um das störende Beweisstück irgendwie einzufügen und die Ordnung beizubehalten. Früher lebten viele andere Wesenheiten auf Mutter Gaia, die in ihrem Dasein von der anfangs engelsgleichen Menschrasse nicht gestört wurden. Auch gab - und gibt es!! - zahlreiche Besucher anderer Planeten und Dimensionen und jener interdimensionale Austausch war eine Selbstverständlichkeit. Heute wollen wir das nicht mehr wahrhaben. Wir verleugnen sogar die Elementarwesen, die täglich um uns herum ihr Werk verrichten. Manchmal materialisiert sich solch ein andersartiges Wesen, und wenn dann die physischen Überreste gefunden werden, muss der menschliche Verstand in seiner Verzweiflung eine Geschichte dazu parat haben, um eine Massenpanik zu verhindern. Denn was die Wissenschaft bestätigt, wird als allgemeingültig angenommen. Jetzt beginnen diese Fundamente jedoch endlich zu bröckeln.
Zu viele fremdartige Wesenheiten und Phänomene konnten beobachtet werden, um die Glaubhaftigkeit aufrecht zu erhalten, alles wäre eine Fälschung. Das ist die Ausrede unserer modernen Zeit, in der es Fotomontagen und Computersimulationen gibt. Doch wie ist es mit den Relikten aus den 20er oder 30er-Jahren?
Die großen Regierungen dieses Planeten sind seit Jahrzehnten im Bilde und tun alles, um u. a. eine Massenpanik zu vermeiden. Die Frage ist, ob es diese wirklich in jenem befürchteten Ausmaß geben würde??
Millionen von Menschen sind mit extraterrestrischem oder höher dimensionalem Bewusstsein in Kontakt und der schlafende Rest weiß genauso von der Existenz nichtmenschlicher Abstammung, betätigt jedoch die Mechanismen des Verdrängens. Warum sollten jene das nicht auch nach der Publik-Werdung weiterhin tun? Es geschieht doch auch, wenn “Alien-Fotos” auftauchen, die dann von diesen Menschen als Fälschung abgetan werden. Wir werden bald wahrlich im Bilde sein, denn es geschieht tagtäglich, dass die Mauern nieder brechen und jene Kontakte alltäglicher werden. Wir stehen an der Schwelle des neuen Zeitalters uneingeschränkter interdimensionaler Kommunikation und Begegnungen und müssen diese Hürden überwinden, ob wir diese Wahrheit anerkennen oder nicht.
Dazu ist eine Bewusstseinserhöhung nicht mehr zu umgehen und jene, die die Bereitschaft noch nicht aufbringen können, werden weiterhin in ihrer Ebene der “wohlgeordneten” rationalen Ereignisse verharren müssen.
Wer die Liebe zu allen Lebewesen nicht aufbringen kann und sich selbst in einer rücksichtslosen Art und Weise in das Zentrum seines Interesses stellt, wird diesen Wandel nicht mit Mutter Gaia vollziehen können.
Eigentlich sind es keine großen Schritte, die zu machen sind und dennoch scheinen so unzählig viele unendlich weit davon entfernt.
“Macht euch die Erde untertan” hatte niemals bedeutet, dass der Mensch als einzige berechtigte Spezies mit dem gesamten Planeten anstellen kann, was ihm gerade einfällt. Vielmehr bedeutet es, dass auf dem Boden unter des Menschen Füßen etwas getan werden sollte - es war der Aufruf zum Ackerbau.
Wie erhebt sich der Mensch stets über die Tierwelt - er meint, er wäre die Krone der Schöpfung, wäre so viel besser als alle anderen Lebewesen und glaubt dennoch, es gäbe die natürliche “Nahrungskette” und es sei sein Geburtsrecht, Fleisch zu essen, weil auch Raubtiere das tun und weil bereits der vermeintliche Beginn der Menschheitsgeschichte als Jäger und Sammler davon zeugt. Er ist felsenfest davon überzeugt, die Schöpfungsgeschichte zu kennen und er glaubt, er stamme vom Affen ab, denn die Wissenschaft hat eine anschauliche Version dazu und was in den Geschichtsbüchern steht und uns von Kindheit an eingetrichtert wurde, ist des Menschen Wahrheit.
Der Mensch stammt nicht vom Affen ab! Sämtliches Leben ist miteinander verwandt und weist daher ähnliche DNS-Strukturen auf. Genauso ähnelt die menschliche DNS der des Schweins oder der Ratte, doch glaubt dennoch niemand, von diesen Wesen abzustammen. Es gehört mehr dazu, als eine ähnliche Statur und die Fähigkeit, sich auf zwei Beinen fortzubewegen. Genauso wenig war der Mensch jemals “Fleischfresser” und die Begründung, dass Tiere das auch täten, ist fehl am Platze, da unser Körper nicht für den Fleischverzehr geeignet ist. Weder haben wir das erforderliche Gebiss dazu, noch sind unsere Verdauungsorgane für diese Belastung geschaffen. Raubtiere besitzen einen kurzen Verdauungstrakt, um fleischliche Kost, die im Körper zu verderben beginnt und die Zellen vergiftet, auf dem schnellsten Wege wieder auszuscheiden. Auch foltern andere Tiere ihre Beute nicht tagelang und quälen sie unnötig zu Tode. Was tun wir Menschen uns nur an mit unseren Glaubensmustern und den scheinbar rechtmäßigen Handlungsweisen! Tagtäglich wird die Information des Todes mit dem Fleisch verzehrt und nicht ein Gedanke daran verschwendet, dass der kurze Genuss ein Lebewesen auf grausamste Weise getötet hat, das nicht geringer empfunden hatte und nicht weniger lebensberechtigt war als wir selbst. Tiere, die Tiere jagen, haben eine andere evolutionäre Geschichte und tun dies für ihren individuellen Entwicklungsweg - die “Opfer” wie die “Jäger”.
Sie jagen und verzehren sich gegenseitig - wir töten uns in sinnlosen Kriegen und zusätzlich noch alles übrige Leben, das uns unter die Augen kommt.
Deshalb sind Tiere nicht schlechter als wir Menschen, nur anders. In ihrer Welt fügt sich alles perfekt und in Ausgewogenheit - bis der Mensch eingegriffen und das Gleichgewicht zerstört hatte; das der Fauna, der Flora und des gesamten ökologischen Haushaltes bis hin zum Klima. Wann wird uns endlich bewusst, wie unendlich grausam jenes Handeln ist? Wir sind die Monster der Schöpfung. Wir sind die Macher der Hölle, wir sind die gefallenen Engel. Warum nur lässt uns die unbeschreiblich lange Todesliste, für die jeder Einzelne von uns verantwortlich ist, dermaßen kalt? Warum müssen wir töten und Töten akzeptieren, um unsere Mahlzeiten einzunehmen? Warum ist es uns egal, dass für unsere Medikamente und Pflegeprodukte Massen von Tieren in der unbeschreiblichen Grausamkeit von Tierversuchen dahinsiechen? Warum unterteilen wir unsere Mitbewohner in Speise- und Nutztiere und sehen ansonsten keinen Sinn in ihrem Dasein? Es ist absurd, dass es bestimmte Tierarten gibt, die keinen Namen als z.B. den des “Speisefisches” haben. Allen, die bereits darüber nachgedacht haben, sich aber dennoch weiterhin mit Verzweiflung an ihre Argumente klammern, den Fleischkonsum zu rechtfertigen, sei zu den häufigsten Irrtümern gesagt: Es ist nicht egal, ob ein Tier oder eine Pflanze verspeist wird. Im Gegensatz zur Tierwelt wurde das Pflanzenreich dazu geschaffen, die verschiedenen Spezies zu ernähren. Tiere sind beseelte Wesen, Pflanzen haben ihren Fokus vor allem auf die nichtphysische Ebene gerichtet und sind durch Elementargeister beseelt. Die meisten pflanzlichen Arten bringen Früchte hervor, die zum Verzehr gedacht sind und gegessen wird der Apfel und nicht der ganze Baum!! Ein Schwein ist ein Schwein und seine “Frucht” ist wieder ein Schwein und daher dem Apfel nicht gleichzusetzen. Früchte würden verkommen, würden sie nicht gegessen und auch der Salatkopf wird erst geerntet, kurz bevor er ableben würde. Dennoch sollte klar sein, dass auch sämtliches pflanzliche Leben mit dem würdigen Respekt betrachtet und behandelt werden sollte, und dass es nicht unser Recht ist, es gedankenlos auszubeuten.
Egal, wie viele Argumente es gibt, derjenige, der nicht erwachen möchte, wird weiterhin Entgegengesetztes zur Hand haben. Es gibt so viele scheinbar “spirituelle Fleischfresser” unter uns, die auf ihrem Wege nicht weiterkommen werden, ehe sie nicht umdenken. Vor uns liegt eine phantastische Zeit der Transformation und nur jene, die diese Transformation mit vollziehen, werden dabei sein können.
Dies ist die Geschichte unserer DNS und dem Wandel, der uns wieder zu unserem Ursprung und zur vollständigen Aktivierung der 12-Strang-DNS zurückbringen soll.
Der Schlüssel, um die dazu erforderliche Bewusstwerdung zu erreichen, ist in uns.
Es sind einfache Dinge, die es beim Prozess des Umdenkens zu beachten gilt.
“Tu keinem Wesen an, was du selbst nicht angetan haben möchtest” ist einer jener Sätze, den jeder kennt, und der so viel Weisheit in sich birgt. Würde man ihn sich nur zu Herzen nehmen!
Jede Veränderung ist anfangs schwierig, doch haben wir begriffen, wofür wir uns verändern, dürfte die Zeit des Umdenkens nur von kurzer Mühe sein. Wir können dabei nur gewinnen. Das anfangs so mühselig Erscheinende wird bald seine Früchte tragen. Wir werden nach unserem kollektiven Erwachen zu einer völlig neuen Spezies heranwachsen.
In vielen Channelings der letzten 20 Jahre wurde durchgegeben, dass im neuen Zeitalter die fünfte Menschenrasse auf den Planeten kommen wird. Es gab viele Spekulationen darüber, wie diese Rasse aussehen könnte und wie sie den Planeten betreten würde. Ich biete hier des Rätsels Lösung an: Wir sind die fünfte Rasse!!
Wir transformieren uns zu einer völlig neuen Spezies, wenn wir unsere vollständige 12-Strang-DNS wieder aktiviert haben! Dieser Prozess ist längst im Gange und was viele von uns mit Besorgnis an Veränderung bemerkt haben, sind lediglich die Nebenerscheinungen des neuen Menschentypus. Nicht immer ist diese Wandlung schmerzfrei oder problemlos - das ist abhängig von der jeweiligen Konstitution und Lebensweise bzw. Einstellung des einzelnen Betroffenen, ob dieser Wandel problemlos mit kleinen “Wehwehchen” oder hürdenreich vonstatten geht. Da Mutter Gaia unaufhaltsam aufsteigt und da dieser Prozess beinahe beendet ist, kann sich kein Wesen, das auf ihr lebt, dieser Wandlung entziehen.
Viele haben vor allem in den letzten Jahren diese Ebene verlassen, weil sie der erhöhten Schwingung nicht standhalten konnten. Zu eingeschränkt waren diese Wesenheiten in ihren Ansichten und Lebensmustern, um auf dieser Ebene weiter existieren zu können. Nur, wer der Schwingung entspricht, kann in ihr leben.
Es ist wie bei Bergsteigern, die in zu raschem Tempo voranschreiten und einen Höhenkollaps erleiden, weil die Luft zu dünn geworden ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Druck beim Tiefseetauchen. Dort, wo keine uns ähnlichen Lebewesen mehr angesiedelt sind, ist auch für uns kein adäquater Raum vorhanden!
Diejenigen, die jetzt von dieser Ebene gegangen sind, werden zu einem späteren Zeitpunkt wiederkehren, um noch einmal die Chance zu erhalten, beim Aufstieg mitzuwirken. Sie inkarnieren in eine parallele Seins-Ebene, die der unseren gleicht, die jedoch nur ein Abbild ist. Für die sich darin aufhaltenden Wesenheiten ist kein Unterschied zu bemerken, weshalb auch diejenigen, die nach dem Ablösungsprozess unserer Mutter Gaia von der 3. Dimension glauben werden, es habe sich nichts verändert. Sie bleiben in ihrer dreidimensionalen Wirklichkeit, haben jedoch keinen Zugang mehr zu höheren Ebenen.
Jeder, der im Bewusstsein des Kollektivs mitschwingt, wird problemlos aufsteigen können.
Die vollständige Reaktivierung der Gott-gleichen DNS ist kein physisches gentechnisches Experiment, sondern ein Wandel, der einzig in unserem Bewusstsein vollzogen werden kann.
Von Geburt an besitzt jeder von uns Implantate in seinem Energiekörper, die die restlichen DNS-Stränge blockiert um die Illusion der linearen Zeit und der materiellen Ebene aufrecht zu erhalten. Es gilt in erster Linie, den Fokus auf den Körper zu richten, weshalb aus der Wirkung dieser Implantate unsere Begierden und niederen Instinkte, welche sich auf Hunger, Durst, Schlaf und Sexualität beziehen, resultieren.
Das Wissen um den Vorgang und die nicht unbedingt überlebensnotwendigen Triebe sollte ein Umdenken erleichtern, das seinerseits den Prozess der Bewusst- und Lichtwerdung aktiviert und die vollständige DNS reproduziert. Die Implantate werden neutralisiert und haben fortan keine Wirkung mehr. Denn das Gesetz der Manifestation ist ein universelles und woran wir glauben, wird geschehen. Wenn wir an etwas nicht mehr glauben, kann es auf uns keine Wirkung mehr ausüben.
Wir müssen daran glauben, dass wir wunderbare Wesen sind, die lediglich sehr lange geschlafen haben.
Wir haben Fähigkeiten, von denen wir bisher nicht einmal zu träumen wagten. Wir haben unendliche Macht, doch nur denjenigen wird sie gegeben, die sie im Sinne des Ganzen einzusetzen wissen.
Sogar unsere Wissenschaft hat erkannt, dass es Kinder gibt, die mit Licht-DNS ausgestattet sind im Gegensatz zur bisher bekannten DNS. Diese “Biophotonen” - die in ihrer Gesamtheit das Zellbewusstsein ausmachen - erstrahlen je nach unserer Bewusstwerdung schwächer oder stärker. Jene Kinder, die von uns als “Indigos” bezeichnet werden, kamen mit der uneingeschränkten DNS auf diese Ebene, da sie bereits den neuen Schwingungsmustern angepasst sind. Sie müssen den Prozess der Wandlung nicht mehr mitmachen; sie sind bereits die Botschafter der neuen Zeit, die an diesem “Zeitenende” zu uns kamen, um uns bei unserer Bewusstwerdung behilflich zu sein. Wir schaden diesen Kindern sehr mit den krank machenden Mustern, die für uns noch Selbstverständlichkeit sind. Sie sind der Indikator für die Dinge, die uns krank machen und bei unserem Aufstiegsprozess hinderlich sind. Wir müssen ihnen nur endlich Gehör schenken und ihre Botschaften verstehen! Sie haben ein beschwerliches Leben in unserer von Elektrosmog und Sendemasten “verstrahlten” Umgebung und den schädlichen Nahrungsmitteln und sie verstehen die Rohheit nicht, in der mit der Umwelt und anderen Wesenheiten umgegangen wird. Diese Kinder sind hier, um uns zu lehren und es täte uns gut, das zu akzeptieren. Niemand kann dem Wandel entgehen; alle, die den Aufstieg jetzt nicht mitmachen, müssen solange wieder inkarnieren, bis sie die Hürde, die vor allem in ihrem Inneren besteht, überwinden können.
Niemand kann sich diesem Ruf entziehen. Es ist der Ruf unserer ureigensten Wesenheit, die sich nach ihrer ursprünglichen Existenz sehnt. Niemand ist jemals wirklich vom Licht abgetrennt. Wir müssen nur unsere Augen und unsere Herzen öffnen!
Das Symbol:
Das Symbol zeigt die vollständig aktivierte 12-Strang-DNS. Sie ist ein strahlender, leuchtender Stern, ein Diamant, der unsere kristalline Struktur reaktiviert, in dem jeder Teil im Einklang mit den übrigen ist und sich keiner davon hervortut, da nur alle miteinander in Balance die potenzierte Macht entfalten können. Dieser Stern stimmt uns auf die Bewusstwerdung ein und verhilft zur Neuausrichtung und Entfaltung unserer DNS.
Das Symbol neutralisiert die Arbeit der blockierenden Energie-Implantate und schwingt auf die erforderliche Frequenz ein. Es harmonisiert den Energiekörper.
LEBEN

“Nun endlich, ganz zuletzt, auch dies begreifen: Dass es ein Ganzes ist, dies: Da zu sein.”
Albrecht Goes
Zellbewusstsein

Zellinformation

Zellerneuerung

Zellebene: Schlüssel / Programmierung

Das Verb “leben” versteht sich als “lebendig, nicht tot sein, existieren, sich von etwas ernähren, wohnen”, was auch “überleben” meint. Der seit dem 8. Jahrhundert aus dem angelsächsischen Wort “libbian” geprägte Begriff ist verwandt mit “bleiben”, wobei beides im Sinne von “beharren, dauern” gebraucht wird. “Leben” war in früherer Zeit gleich bedeutend mit “Leib”, wodurch auch die Brücke zu “lebhaft” und “leibhaftig” ersichtlich wird. Das “Lebendige” ist “lebend, lebhaft”, wovon letzteres als “frisch, munter, Leben habend” definiert wird.
Der Begriff “Zelle” wird neben den Bedeutungen des “kleinen, spärlichen Raumes” und der “Bienenwabe” vor allem als “kleinste lebende Einheit und Grundbaustein aller Lebewesen” gebraucht.
Unser Geist projiziert die Körpereigenschaften nach dem Abbild der biologischen Eltern.
Nichts ist wirklich vererbbar - wir selbst wählen vor unserer Geburt die Eltern aus, deren Eigenschaften wir für unsere Gendatenbank übernehmen.
Je nachdem, wofür wir uns in einer erneuten Inkarnation entschieden haben, um unsere Lernprozesse zu absolvieren. Die Kriterien sind vielfältig und reichen vom Wunsch, in eine künstlerische Familie hineingeboren zu werden, um unsere Fähigkeiten auf diesem Gebiet zu fördern bis hin zu genetisch vorprogrammierten Krankheiten um die Chance zu nutzen, ein wahrscheinlich aus früheren Inkarnationen negativ geprägtes Energiefeld positiv zu transformieren.
Durch unsere DNS bekommen die bis dahin neutralen Zellen den Impuls, sich in diese oder jene Richtung zu entwickeln. Die Zelle entwickelt sich je nach dem eingespeisten Prinzip der Werterfüllung in ihrem Bewusstsein und verbindet sich mit anderem, gleich programmiertem Zell-Bewusstsein, da dieses in ihrer Resonanz schwingt, um ein Organ zu bilden.
Hierin liegt der Schlüssel für den Prozess von Erkrankungen - das Zellbewusstsein schließt sich dem stärksten Impuls an, folgt den Anweisungen der dominantesten Energieform. Hat die Evolution des Zellbewusstseins ihr Ende im Sinne der Werterfüllung erreicht und das Organ vollständig gebildet, endet das Zellwachstum und beschränkt sich nur mehr auf das Ersetzen abgestorbener Zellen.
Der Geist behält die Oberhand über die gesamten körperlichen Abläufe und den biologischen Zustand.
Wer nicht in seiner Mitte ist, nicht in sich weilt, überlässt fremden Energien das Feld, die Oberhand zu übernehmen. Wenn das Flussbett nicht stark genug ausgeprägt ist, folgt das Wasser den Geländeformen, die am markantesten ausgeprägt sind. Das Wasser kann auch ohne Flussbett leben, es entscheidet sich nur, sich als Fluss zu formieren, weil der Weg vorgegeben ist. Es kann jederzeit zu einem See werden, wenn sich die Rahmenbedingungen dafür finden.
Wir selbst erhalten unsere physische Form aufrecht durch die Vorstellung, die wir von uns selbst haben.
Die Seele wählt vor der Geburt die Rahmenbedingungen für ihr Aussehen und ihre genetischen Eigenschaften. Die DNS erhält mit dem Vorgang der Formung der körperlichen Hülle einen “Stempel” mit dem von der Seele ausgesuchten Konzept, das die Pläne für das neue Leben beinhaltet - ein Energieraster, das zwar die Linien vorgibt, jedoch die gesamte Möglichkeitspalette offen lässt, da jede Seele den freien Willen hat, zu entscheiden. Der Code mit den karmischen Mustern, die zu lösen sind, gibt zwar die Art der Erfahrung vor - die jedoch ebenfalls von der Wesenheit gewählt wurde - aber nicht den Verlauf dieser Erfahrung. Einem Wesen, dessen Aufgabe es ist, eine wichtige wissenschaftliche Entdeckung zu machen, ist es freigestellt, damit reich und berühmt zu werden oder diese Entdeckung lediglich in seinen privaten Aufzeichnungen festzuhalten, um einem Nachfolger mit stärkerer Persönlichkeit die Chance zu überlassen, damit als Entdecker an die Öffentlichkeit zu gehen. Es hat seinen Auftrag, die Entdeckung zu machen, erfüllt, aber die Chance, mehr Selbstbewusstsein zu erlangen nicht genutzt. Daher wird dieser Mangel in sein Aura-Feld übertragen und weiterhin Thema bleiben, bis sich die nächste Gelegenheit für dieses Wesen auftut, die jedoch nicht mehr durch den Stempel vorgegeben ist. Wir sind keine willenlosen Marionetten.
Wir leben unsere eigenen Entscheidungen aus - ob bewusst oder unbewusst. Wir führen Regie über unsere Blaupause, die in unsere DNS geprägt wird. In der DNS sind sämtliche für das Leben und Überleben einer Wesenheit notwendigen Informationen gespeichert und sämtliche Informationen über die gesamte Spezies und die vollständige Geschichte der Wesenheit, der Rasse und allen Seins, das physisch auf Kohlenstoffbasis existiert. Diese komplette DNS-Datenbank steuert die Prozesse seit der Teilung der ersten Zellen. Der Körper baut sich durch das Eigenbewusstsein jeder Zelle nach dem eingespeisten Prinzip auf und ist eine Art unbeseelter Schablone. Die Seele der Wesenheit existiert noch fast vollständig auf der astralen Ebene und “bewohnt” ihre zukünftige Hülle von Zeit zu Zeit und belebt sie mit der Energie ihres bewussten und fokussierten Willens. Dadurch nimmt sie nach ihrer Willkür an der Formung der Physis teil, die in ihrer Grundstruktur zwar durch den DNS-Stempel gesteuert aufgebaut wird, durch die Kontrolle der Wesenheit aber veränderlich ist. Im Detail oder in stärkerer Dosis - je nach der Stärke und Willenskraft des Individuums.
Bis zum Zeitpunkt der leiblichen Geburt wohnt die Seele immer öfter dem Körper inne, der selbstständig bis zu 3 Tage nach der Geburt durch das Zell-Eigenbewusstsein überleben kann. Danach muss die Seele endgültig in den Körper kehren und ist durch die astrale Silberschnur mit ihm zeitlebens verbunden.
Jede Wesenheit kann ihren Körper während des irdischen Daseins per Willkür verlassen, sofern sie diese Technik beherrscht - und jede Wesenheit tut dies auch des Nachts, ob wir uns erinnern oder nicht - muss aber den Signalen des Körpers folgen und zurückkehren, wenn er ruft. Die Körperfunktionen unterliegen nicht unserer bewussten Kontrolle - Zellen teilen und erneuern sich durch ihr Eigenbewusstsein, formen Organe, die im Sinne der Werterfüllung eines Zellkollektivs selbständig arbeiten. Unser bewusster sowie unbewusster Geist kann eingreifen und im positiven oder negativen Sinne diese Funktionen beeinflussen.
Wir sind das Produkt unseres Bildes von uns selbst.
Sehen wir uns gesund oder durch Krankheiten belastet? Sind wir in unserem Empfinden schlank oder dick?
Fühlen wir uns beweglich oder ungelenk?
Wir kreieren uns!
Ausreden, man habe „schlechte“ Gene oder sei erblich vorbelastet, sind ein Trugschluss.
Wir haben Themen in unseren Genen vorgegeben, die wir aus dem Pool der Eigenschaften unserer Eltern vor unserer Geburt sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt haben um uns selbst einen Leitfaden für unsere Erfahrungen zu geben. Wir selbst können in jedem Augenblick entscheiden, wie wir das jeweilige Thema umsetzen. Spielen wir unser Konzert in Dur oder in Moll? Piano oder Fortissimo? Entscheiden wir uns für Tenor oder Bariton? Unser Körper ist form- und wandelbar, je nach unserer Geisteskraft und wir unterliegen dem fatalen Fehler, dass wir die Fakten, die uns unsere Gene und die Geschichte der Familie enthüllen, als unausweichliche Tatsache ansehen und einen vermeintlich vorgegeben Verlauf er-warten.
Alles an und in uns ist nicht erblich sondern wurde geprägt. Das ist ein gravierender Unterschied.
Wir haben und werden unsere Körper nach unserem Abbild erschaffen und unsere biologischen Eltern waren das Modell, aber nicht der Maler.
Sämtliche Eigenschaften der Psyche und der emotionalen Ebene können genauso wenig ererbt werden - sie sind ein Produkt unseres Egos und unterliegen der Prägung des direkten Umfelds.
Man kann kein “Mörder-” oder “Künstler-Gen” aus der Familie abbekommen haben - wir haben uns aufgrund der Erfahrungen früherer Inkarnationen für eine Familie entschieden, die die Eigenschaften aufweisen, die unserer psychoenergetischen Verfassung entsprechen, um entsprechend gefördert zu werden oder ein eventuelles Defizit auszugleichen. Neigen wir beispielsweise “von Natur aus” zu Kriminalität und haben uns eine entsprechende Familie ausgesucht, taten wir das, um die Chance zu erhalten, unsere Eigenschaft durch den Spiegel der anderen zu verbessern. Auch traten wir in das Leben unserer Eltern, um ihnen bei ihrer Lektion zu helfen. Ob sämtliche Mitglieder ihre Lektionen erfolgreich abschließen, liegt in deren Entscheidungsbereich. Je markanter die durch das Umfeld vorgegebene Prägung ausfällt, desto schwieriger ist es für uns, in unserer Balance zu bleiben und den Körper im Lot zu behalten.
Haben wir jemals darüber nachgedacht, warum gerade jene Lebewesen, die wir als “primitiv” bezeichnen, das größte Regenerationsvermögen aufweisen? Wasserlebewesen mit geringem Bewusstsein, d. h. schwächerem Fokus, der auf die physische Ebene gerichtet ist, können ihr eigenes Abbild aus beiden Körperteilen reproduzieren, wenn sie in der Mitte geteilt würden. Welche Meister wären wir, könnten wir uns nur einen Finger nachwachsen lassen! Jene “niedrigeren” Lebewesen bringen dieses Wunder zustande, weil ihr Hauptfokus nicht auf die körperliche Ebene gerichtet ist und ihr Eigenzellbewusstsein im Sinne der Werterfüllung unverzüglich für die Wiederherstellung des ursprünglich programmierten Zustandes sorgt.
Die Wesenheit besitzt noch kein Ego und führt keinen inneren Dialog und wird daher weder aus ihrer Mitte geworfen noch funkt sie der Grundinformation, die das Zellbewusstsein steuert, durch unkontrollierte Impulse dazwischen. Sie hat keine Angst und keine Sorge um ihr Aussehen, um ihren Zustand und um ihr Wohlbefinden, weshalb sie weder stirbt, nachdem ihr Körper entzweit wurde noch ihre Vorstellung von sich verfälscht, weil ihr Zustand, zu sein, eine Selbstverständlichkeit für sie ist.
So viel können wir also von so “niedrigem Bewusstsein” lernen.
Nach ähnlichem Prinzip funktionieren Stammzellen.
Ihr Pendant - die Organtransplantation - sollte mit ihren wahren Fakten betrachtet werden - die Person, von der diese Organe stammen, ist durch irgendeinen Umstand zu Tode gekommen, was bedeutet, dass im Bewusstsein der Organzellen nicht nur der energetische Schockzustand des Todesumstandes gespeichert ist, sondern auch noch das negative Muster, das dafür verantwortlich war, die Wesenheit aus der physischen Ebene zurückzuziehen. Der ebenso falsch programmierte Transplantatempfänger, der die Funktion seines Organs durch eingespeiste Fehlinformation in seiner Zellebene verloren hat, bekommt in seinem geschwächten Zustand ein weiteres Organ mit schädlichem Muster implantiert, ohne sein eigenes Fehlmuster aufgelöst zu haben und ist zusätzlich - unabhängig von der Blutgruppe, die nur die Schablone des Codes, nicht aber der gelebten Variante der Werterfüllung darstellt - meistens in negativer Resonanz zum Fremdmuster. Hier ist Misserfolg vorprogrammiert.
Die Therapie vor allem mit embryonalen Stammzellen zeigt gute Erfolge, weil das Zelleigenbewusstsein nur der Funktion des Organaufbaus dient und noch nicht oder nur kaum fremdgeprägt ist. Daher ist Neuprägung meist gut möglich. Dennoch sollte man von diesen Methoden Abstand nehmen und sich stattdessen das Prinzip verinnerlichen. Von der ethischen Frage abgesehen, benötigen embryonale Stammzellen einen Nährboden aus Rinderzellen, die eine Fremdprägung bewirken.
Uns sollte klar werden, dass weder Mensch noch Tier als Ersatzteillager dienen.
Dies ist auch nicht nötig, wenn wir begriffen haben, warum die Methode funktioniert.
Wir haben alle Ressourcen dafür zur Verfügung und müssen nicht zu Ersatzteilen greifen. Die neutralste Fremdzelle ist unbrauchbar, wenn der Patient sein krank machendes Muster nicht durchschaut, begriffen und transformiert hat. Wenn wir dies jedoch können, können wir dies auf der Stelle und unsere eigenen Zellen zu ihrer ursprünglichen Funktion zurückführen.
Wenn wir es doch wenigstens zustande brächten, unserem Zellbewusstsein nicht andauernd dazwischenzufunken! Es ist unsere Aufgabe, uns im besten Sinne zu erdenken, um den karmischen DNS-Code zu neutralisieren oder im Sinne unserer Werterfüllung seine vorteilhafteste Version davon zum Ausdruck zu bringen.
Die Symbole:
Leben:
Das Symbol zeigt das Prinzip der Zellteilung bei der Empfängnis genauso wie die Form unserer Herzklappen.
Es ist das kosmische Rad des immerwährenden Lebens. Leben ist Bewusstsein und kann niemals enden oder verloren gehen, lediglich transformiert werden.
Dieses Symbol ist ideal, wenn eine Schwangerschaft herbeigesehnt wird - es stimmt das Unterbewusstsein auf die Empfängnis ein, wenn man sich gleichzeitig auf dieses Ziel konzentriert.
Es steht allgemein für jede Form des neuen Lebens und kann daher gute Dienste erweisen, wo ein Neubeginn für den Körper nach zellschädigenden Prozessen ansteht - z.B. nach einem Alkohol- oder Drogenentzug oder nach einer Chemotherapie.
Des Weiteren ist es durch seine Formgebung dafür vorgesehen, nach einem Herzinfarkt die Erholungsphase zu begünstigen und das Herz auf seine ursprüngliche Aufgabe im ihm bestimmten Rhythmus wieder einzustimmen.
Zellbewusstsein:
Jede kleinste Zelle besitzt ihr eigenes Bewusstsein, das jedoch von einem stärkeren Impuls beeinflusst werden kann und in seinem Takt arbeitet - im Sinne der Werterfüllung des Zellbewusstseins. Wir sind der stärkere Impulsgeber, der die Gesundheit unserer Zellen und somit unsere eigene gewährleistet. Dieses Symbol dient der Stärkung der Zellen und der Orientierung auf ihre Aufgaben nach einer Schwächung oder einem schadhaften physischen Fremdeinfluss.
Zellinformation:
Der eingespeiste Impuls beinhaltet die Information, die den Navigator für die Aufgabe der Zelle darstellt.
Dieses Symbol geht Hand in Hand mit dem des Zellbewusstseins und stellt ebenso eine Stärkung für geschwächte Zellen dar und dient der Kräftigung der ursprünglichen Aufgabe, weil es die adäquate Absicht im Sinne der Werterfüllung bestärkt.
Zellerneuerung:
Der natürliche Vorgang, dem das Zellbewusstsein aus sich selbst heraus folgt.
Mit diesem Symbol sollte vor allem während oder nach einer Erkrankung gearbeitet werden oder nach medikamentöser Behandlung bzw. nach Belastungen (z.B. Strahlung und erhöhtem Elektrosmog) um die Arbeit der Zellen zu begünstigen.
Zellebene: Schlüssel / Programmierung:
Hier befindet sich die gesamte Informationsdatenbank über unsere Spezies und der DNS-Code, der die karmische Bestimmung für die physische Ebene vorgibt.
Wer sich mit diesem Symbol beschäftigt, kann
- die Konzentration auf verborgenes Wissen über die menschliche Spezies erleichtern
- Informationen über seinen DNS-Code abrufen (seine karmische physische Bestimmung wie z.B. Aussehen und Erkrankungen - also die so genannten “Erbinformationen”)
- die Programmierung seiner Zellen nach einer Erkrankung oder Schwächung bzw. Programmierung in eine neue Richtung (z.B. Gewichtsabnahme, Heilung von Allergien etc.) begünstigen.
Zum jeweiligen Symbol sollte man das Ziel klar vor Augen haben und sich darauf konzentrieren.
Wer Informationen abrufen möchte, sollte auf innere Bilder oder Gefühle achten.
HEILUNG

“Das Heilen hängt vom Praktiker und nicht von einem bestimmten Wissensschatz ab. Gute Ärzte und gute Heiler haben gemeinsam, dass sie stets Hochachtung vor ihren Patienten empfinden.”
Mercedes Peralta
Unter “heilen” versteht man “gesund, ganz machen oder werden”, was sich aus “heilen” im Sinne von “gesund, heil werden” um das Jahr 1000 und “wieder herstellen, erlösen, (er)retten” um das Jahr 800 aus dem Wort “giheilen” zusammensetzte, was in der vereinten Bedeutung “erbitten, wünschen, gesund machen oder werden, erlösen, fest verbinden” ergab und im niederländischen “helen” als “heilen, wieder herstellen, genesen” verstanden wird. Der “Heiland” ist der “Erlöser, Retter, Christus” und das “Heil” meint “Glück, Wohlergehen, Rettung” und in religiöser Vorstellung “Erlösung im Glauben” und des weiteren “Gesundheit, glücklicher Zufall, Rettung, Hilfe”. “Heilsam” ist etwas, wenn es “rettend, nützlich” ist und daher “Heil bringend”. Unweigerlich ergibt sich daraus “heilig”, worunter man “erhaben über alles Irdische, unantastbar, von Gottes Geist erfüllt, gottgeweiht” aber auch “geweiht, heilbringend, zum Heil bestimmt, fromm” versteht. Eine wahrhaftig “heilige” Wesenheit ist also durch und durch “heil”.
“Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper” - jeder kennt diesen Satz und doch weiß kaum jemand das Prinzip für sich anzuwenden.
Man möchte meinen, dass in unserer heutigen, von medizinischem Fortschritte und dessen Erkenntnissen überfluteten Zeit und deren Dauer-Präsenz in den Medien jeder die Zutaten für physische, psychische und soziale Gesundheit kennt.
Leider ist dem nicht so.
Wir agieren entgegen jeglicher Vernunft und können die Stimme der Bedürfnisse unseres Körpers nicht mehr hören. Wir dämpfen sie durch die Bedürfnisse, die unser Ego in der Kompensation seiner Defizite ausruft, aus. Gesundheit ist unser natürlicher Ur-Zustand und steht jedem uneingeschränkt zur Verfügung. Sie ist unser Grundrecht.
Wir selbst schneiden uns von dieser Quelle ab, die uns mit allem, was wir für unser Wohlergehen benötigen, versorgt.
Gesundheit kann nur aus dem Einklang aller Ebenen resultieren - physisch, emotional, mental, energetisch und sozial. Ein Eingriff, eine Disharmonie in eine(r) der Ebenen beeinflusst und beeinträchtigt alle übrigen. Krankheit ist eine Blockade im Energiesystem, eine Störung in ihrem Fluss.
Da alles letztendlich Energie ist, wird sich eine Stauung immer auswirken. Krankheit ist ein Konzept, das erst durch die Manipulation der menschlichen DNS ermöglicht wurde. Unsere DNS wurde auf zwei für das Überleben unbedingt notwendige Stränge beschränkt und funktioniert auf “Sparflamme”. Dadurch fehlt das natürliche Navigationssystem für alle feinstofflichen Körperebenen und wir haben den Zugang zu unseren wahren Bedürfnissen verloren. Krankheit ist ein Mangel, der durch diesen drastischen Eingriff vor langer Zeit vorprogrammiert ist. Ein auf allen Ebenen gesunder Mensch kann die vollständige Aktivierung aller 12 DNS-Stränge wiederherstellen und mit deren uneingeschränkter Funktion leben.
Wir können uns gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen mag - wir wissen gar nicht, was absolute Gesundheit bedeutet - denn hier schließt sich der Kreis: Eines bewirkt das Andere.
Wir können alles erreichen, wenn wir das möchten.
Für den für sein Wohlergehen sorgenden Menschen sind die Dinge, die dazu beitragen, eine Selbstverständlichkeit - er ist an diese Lebensweise gewöhnt, sein gesamtes Wesen verlangt danach und er kann sich nicht vorstellen, sie zu entbehren. Er hört auf die Stimme seines Körpers.
Doch für jemanden, der weit davon entfernt ist, seine Balance auf allen Ebenen wieder zu erlangen, sind es zahlreiche Faktoren, die seine Disziplin abverlangen und die er wahrscheinlich als Strapazen oder Entbehrungen ansieht. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was er seit langem praktiziert, das ist ihm lieb. Seine Gewohnheiten treiben ihn in die Sucht.
Aus dieser Perspektive ist es für ihn unmöglich, die entgegengesetzte Richtung einzuschlagen. Es braucht den richtigen Impuls - die Tatsache allein, dass er erkranken kann und ihn sein Tun bis in den Tod treiben könnte, liegt in seinem Kenntnisbereich und wird ihn nicht genug motivieren, sich zu ändern. Das schürt seine Monotonie und den Frust und er tröstet sich weiter mit schädlichen Vorgehensweisen.
Der Mensch braucht Beispiele, um anzunehmen, was ihm vorgelebt wird. Er braucht ein Kollektiv, um sich nicht verloren zu fühlen und er braucht den Wettbewerb um an seinem Ziel zu arbeiten. Manche lassen sich erst durch den Wettlauf mit dem Tod zur Umkehr bewegen. Dazu muss derjenige zuvor einen Schock erlitten haben. Ein traumatisches Ereignis, das die Umkehr als letzten Ausweg signalisierte. Doch Angst ist nicht der optimale - wenn auch der effektivste - Impuls, seine Situation zu verändern. Denn der Wandel muss mit Liebe vollzogen werden, um absolute Gesundheit zu ermöglichen.
Leben ist der Zustand, der im gesamten Universum in jedem Moment allgegenwärtig ist.
Alles was ist, ist immer und für alle Zeiten lebendig.
Dass wir Wesenheiten oder Gegenstände als “tot” empfinden, ist eine Illusion. Der Tod ist eine Illusion.
Er ist der größte Irrtum, dem wir unterliegen.
Der Traum vom ewigen Leben ist in Wahrheit die einzig gültige Realität und was wir als “Tod” bezeichnen, ist lediglich Veränderung, Wandel.
Es ist jener Wandel, dem sich alles Lebendige fortwährend unterzieht, um im Sinne der Werterfüllung neue Wege zu beschreiten. Der “Tod” auf einer Ebene kann nur eintreten, weil wir ihn er-warten. Er ist für uns eine Tatsache, der wir Raum geben. Woran wir glauben, wird geschehen.
Der Fokus unseres Geistes wird dann allmählich schwächer und schwächer auf diese Existenzebene gerichtet und wir altern und/oder werden krank und ziehen uns als er-wart-etes Resultat davon aus dieser Seins-Ebene zurück, um wo anders neu zu beginnen und uns vorerst einmal von den traumatischen Umständen des “Lebens” zu erholen.
Wir könnten das umgehen.
Wir sind nicht dazu gezwungen, immer wieder neu zu beginnen; wir haben alle Zeit der Welt, die wir haben möchten - wenn wir es nur zustande brächten, daran zu glauben.
Wir sind Hypochonder und ahmen nach, was uns die restliche Welt reflektiert. Zusätzlich sind wir durch den kollektiven Glauben beeinflusst und was tagtäglich überall geschieht, nehmen wir als unumgängliche Tatsache an. Wir hören von Krankheiten, sehen Menschen, die erkranken und dahinsiechen und sind in ständiger Angst, angesteckt zu werden oder auf andere Weise zu erkranken. Unsere Sorge wird uns die nächste zur Verfügung stehende Erkrankung zutragen! Weil wir oft genug gesehen und gehört haben, dass diese und jene Krankheit unheilbar ist und zum Tode führt, glauben wir zu wissen, dass unser Schicksal besiegelt ist und wir ergeben uns bereitwillig dem schein-bar Unvermeidlichen.
Wir richten unsere Zeit im Hinblick auf unseren kommenden Tod ein, gehen in einem bestimmten Alter in Pension, um uns wenigstens noch ein paar schöne Jahre zu machen, denn vorher war das Leben nicht so recht lebenswert. Wir sind nicht nur der Illusion des Todes, sondern auch noch der Illusion der Zeit erlegen und erkennen sie als Faktum an. Wir schaufeln uns unser Grab!
Wir sparen sogar für unsere Bestattung und zahlen den Angehörigen oft bereits zu unseren Lebzeiten das Erbe aus. Es wird erwartet, dass wir jemanden beerben und durch diesen ständigen Fokus auf das, was wir hinterlassen sollen, verzichten wir darauf, uns das eigene Leben damit zu verschönern, nur um den Druck los zu werden. Wir geben den anderen unseren Teil des Lebens ab, weil wir ohnehin sterben müssen.
Das ist krank!
Dennoch fürchten wir den Tod, weil wir gar nicht sterben wollen und unsere immense - wenn auch mitunter latente - Angst treibt uns in den Tod. Wir zweifeln an einem Leben nach dem Tod und denken, alles wäre dann vorbei - aus-, aber Hauptsache, die Leiden sind beendet. Oder wir fürchten, in die “Hölle” zu kommen und bemerken gar nicht, dass wir uns fortwährend unsere Hölle auf Erden bereiten und dass es die Hölle ist, ein Leben in zumindest latenter Angst zu verbringen.
Wir altern, weil uns die Zeit davonrennt, weil wir müde und geschwächt von den Strapazen des Lebens sind und kränkeln vor uns hin, weil wir nie richtig glücklich und zufrieden sind.
Krankheit und Tod sind durch unser lebenslanges Verhalten entstanden! Wir müssen so lange altern, erkranken, sterben und wieder kommen, bis wir endlich erkannt haben, dass wir nicht altern, erkranken und sterben müssen.
Wir fürchten den Tod so sehr und gehen doch so sorglos mit dem Tod aller anderen Lebewesen um. Wenn Menschen anderswo Tag für Tag verhungern oder in sinnlosen Kriegen umkommen, geht uns das nichts an, denn wir können es angeblich nicht verhindern. Wir wissen von Massentierhaltung und dem sinnlosen Töten von Unmengen von Tieren und essen unbekümmert weiter ihr Fleisch. Wir wissen, wie wichtig unsere Wälder sind und roden einen Großteil der Bestände für unseren Fleischkonsum, um Weiden zu schaffen. Wir haben wenig Skrupel, einen jahrhundertealten Baum für die Errichtung eines Gebäudes oder für den Straßenbau zu opfern. Wir töten Bäume, wir töten Tiere, wir töten die Natur, wir töten Mutter Gaia, obgleich wir letztlich nur durch ihr Leben unser Leben hier weiterführen können.
Wir fürchten den Tod und haben nicht das Einfühlungsvermögen, um uns vorzustellen, wie unangenehm das Sterben für andere Lebewesen ist? Wir gehen sogar so weit, nur den Menschen als wahrhaft lebendig anzusehen. Tiere sind gesetzlich vielerorts und in zahlreichen Köpfen noch eine Sache.
Ist es so schwierig, zu begreifen, dass auch die Erde ein eigenständiges Lebewesen ist? Wie könnte in ihrem Boden etwas wachsen; wie könnte sie alles auf ihr Existierende nähren, wäre sie nicht lebendig!? Alles Lebendige empfindet dieses “Lebendig-Sein” und möchte nicht getötet werden. Aber wir denken nicht darüber nach, wir wollen so viel wie möglich vom vermeintlich kurzen Leben haben - mit allen Konsequenzen; denn unserer Meinung nach ist nichts so sicher wie der Tod und wir leben doch nur einmal! In ständiger Sorge, doch intensiv und sind dennoch nie in unserer Mitte und nie im Moment. Wir streben nach später, denn wir glauben, dass wir es dann besser haben, auch wenn wir wissen, dass später irgendwann der Tod lauert. Und genau das lässt uns sterben. Die Gleichung ist einfach - wir müssen sie nur begreifen und entgegen den Massen, die ihr Altern und ihren sicheren Tod er-wart-en, daran glauben, dass wir den Prozess, der uns dahin führen sollte, sofort stoppen können. Was für uns nicht existiert, wird nicht in unser Leben gezogen.
Hören wir damit auf, uns Gedanken über unsere Grabstelle oder die Art der Bestattung zu machen; hören wir damit auf, Erbe zu verteilen und Testamente zu verfassen; hören wir damit auf, Krankheits- und Pensionsvorsorge zu treffen - beginnen wir stattdessen doch ganz einfach damit, im Moment zu leben!
Wer im Moment lebt, wird den nächsten auch er-leben; wer sich jetzt in Fülle und versorgt wähnt, wird später Fülle und Versorgung erhalten. Wenn man jetzt für später spart, geschieht das aus dem Motiv des Mangels und man projiziert Mangel in die Zukunft und es kann geschehen, dass uns unsere gehorteten Ersparnisse auch später durch einen beliebigen Umstand nicht zur Verfügung stehen. Was wir manifestieren, wird eintreffen, auf welchen verschlungenen Pfaden auch immer. Werden wir uns dessen bewusst, was wir manifestieren!
Genau so verhält es sich mit Schutzimpfungen und prophylaktischen Maßnahmen, die Gesundheit zu erhalten. Es ist in Ordnung, sich in regelmäßigen Abständen vom Arzt durchchecken zu lassen, um unsere Gewissheit, dass wir wohlauf sind, zu bestätigen und durch diese Gewissheit unseren Zustand weiterhin stabil halten zu können. Es ist aber ein Zeichen der Angst, nach dem Verkünden einer neuen drohenden Gefahr z.B. durch die Medien, die das Sprachrohr der kollektiven Panik sind, zur Grippeoder Zeckenschutzimpfung zu laufen, um nicht infiziert zu werden. Durch diese Angst schaffen wir die Möglichkeit, angesteckt zu werden. Wir machen uns anfällig. Daher passiert dies auch oft noch mit dem “Impfschutz” oder manche erkranken sogar durch die Impfung selbst. Man muss dieses Prinzip verstehen: Was als eine Tatsache angesehen wird, ist eine garantierte Manifestation für die jeweilige Realität. Wer Ansteckung für möglich hält, den wird sie ereilen - ob mit oder ohne Schutzimpfung. Wähnt er sich nach der Impfung als immun gegen diese Art der Ansteckung, kann ihn eine andere Krankheit befallen, weil er das Möglichkeitsfeld in seiner Aura geschaffen hat. Er hat es vor der prophylaktischen Maßnahme durch seine Sorge aktiviert und das kosmische Gesetz besagt, dass es Resonanz erhalten muss.
Leben wir nicht länger in der Er-wart-ung unseres Todes; handeln wir nicht in seinem Angesicht - leben wir, um zu leben!
Das ganze, große Geheimnis, das uns vor dem Tod bewahrt, ist der Beschluss, wahrhaftig an das Leben zu glauben!
Kollektiv wird unaufhörlich nach dem “Sinn” des Lebens gesucht, weil die Freude, einfach zu sein, nicht verspürt wird. Keine Tier-, keine Pflanzenwesenheit fragt nach dem Sinn, sie ist!
Das ist der Sinn: zu sein, Freude am Leben zu haben und die Illusion der negativen, Tod bringenden Muster zu durchschauen. Das Leben ist immer; etwas das einmal war, kann nicht aufhören, zu existieren, denn die Zukunft ist jetzt ebenso wie die Vergangenheit. Was jetzt ist, war immer und wird immer sein!
Unsere “Verstorbenen” leben nicht nur in uns durch das Andenken weiter, sondern tun dies ganz real auf einer anderen Ebene: leben. Wir haben die Wahl, im Hier und Jetzt zu bleiben und auf dieser Seins-Ebene so lange wir möchten, unsere Erfahrungen zu sammeln oder zu altern, zu “sterben” und von “drüben” mit dem Bewusstsein zurück zu kehren, alle Gesetze des Lebens und des Todes zu kennen und diesmal die Illusion zu entlarven. Wir gehen dann erneut durch die Schleier der Illusion in eine weitere Inkarnation um noch einmal von vorne zu beginnen um eventuell dieses Mal die Trugbilder der Materie zu durchschauen.
Nutzen wie die Chance, die wir jetzt haben - dass uns Bescheid gegeben wurde. Es kostet nichts, sich auf den Versuch einzulassen, den Tod und das Altern zu “vergessen”.
Wir erleiden keinen Verlust, unsere “Wahrheit” umzuschreiben. Wir werden nach kurzer Zeit Ergebnisse feststellen - je nach der Intensität unserer Über-zeug-ung. Es ist nicht einfach, fest getretene Wege neu zu begrünen.
Wir werden sehen, dass der alte Weg der Weg des Verlustes ist - des Verlustes an Vitalität, Gesundheit und Lebensmut.
Was also riskieren wir, wenn wir gegen den Strom anschwimmen? Es darf unser Geheimnis bleiben, um uns nicht durch Spott behindern zu lassen.
Es ist unsere Aufgabe, zu leben. Es ist unsere Entscheidung, auf welcher Ebene wir dies tun möchten. Wer begreift, dass es den Tod und die schein-bar rasende Zeit, die uns dort hin führt, nicht gibt, wird sich nicht mehr in der Weise ans Leben klammern, um ihn zu fürchten und wird ihn letztendlich aus seiner Realität verbannen.
Da alles in allem enthalten ist, kann aus jedem kleinsten Energiepartikel ein Stein, ein Baum, eine Blume oder irgendeine sonstige Ausdrucksform entstehen.
Der Schlüssel ist die Information, die vom schöpfenden Bewusstsein eingespeist wird.
Eine Krankheit ist eine Information in Gestalt einer energetischen, geometrischen Formation, die körpereigene Zellen verändert, da die Fremdinformation stärker ist als das Eigenbewusstsein der Zelle und stärker als die biochemische Körperinformation. Das Zellbewusstsein schließt sich an jene Quelle an, die ihre Versorgung des uneingeschränkten Informationsflusses am stärksten garantiert. Die Krankheit funktioniert nach dem Schneeballprinzip, kann aber nur in geschwächten Regionen Fuß fassen. Sie ist wie ein Computervirus, das nach fehlenden Dateien sucht, um sich dort anzusiedeln und von dort aus die umliegenden angreift.
Nach einem Schock-Zustand (z.B. Schlaganfall), der durch eine energetische Explosion oder Eskalation ausgelöst wurde, besitzen die Zellen zwar noch ihr Eigenbewusstsein, sind aber irritiert. Es ist wie nach einer elektrischen Überlastung, nachdem die Sicherungen geflogen sind. Zuerst war die immense Fremdenergie, deren Kontrolle die Zellen unterworfen waren, danach kam der Knall und die Zellen erlitten den “Zellschock”. Sie arbeiten nur mehr auf “Sparflamme” und sind ohne Über-Fokus. Die Fremdenergie hatte das Organ in seiner eigentlichen Funktion so lange fehlgeleitet, bis es zu einer Eskalation kam und hat damit den Körper verlassen. Der Fokus der körpereigenen Wesenheit ist danach im Schlaf. Die Zellen müssten wieder durch ihr Eigenbewusstsein die Aufgabe ihrer natürlichen Werterfüllung übernehmen, sind jedoch desorientiert.
Die Zellen sind im Kollektiv wie eine Schafherde, in der jedes einzelne Schaf sein Eigenbewusstsein besitzt, sich jedoch Gleichgesinnte sucht und das Kollektiv bevorzugt und dennoch dem Hirten folgt. Innerhalb der Gruppe leben sie in einer hierarchischen Ordnung, in der sich Untergruppen zusammen tun und je nach Ausrichtung ihren Plan erfüllen. Das betrifft in erster Linie die Organzellen. Die körpereigene Wesenheit ist der Schafhirte, der seine Hunde zur Unterstützung hat. Ist jedoch einer der Hunde nicht unter Kontrolle zu bringen, wenn der Hirte nicht in der Balance ist und Emotionen überhand nehmen, wird die Schafherde dadurch irritiert. Schlimmstenfalls taucht ein fremder Hirte auf, der die Herde unter seine Kontrolle bringen möchte.
Wo im Körper ein energetisches Loch vorhanden ist, kann die Fremdinformation andocken und streut solange weiter, bis sie auf Widerstand in Form von resistenten Zellen stößt.
Medikation ist ein weiterer Fremdeinfluss, der nur wirken kann, wenn er das geometrische Prinzip der Krankheitserreger erkennt und deren kollektive Anschlüsse unterbindet.
Geschwächte körpereigene Zellen wurden bereits durch ein negatives Eingreifen des Bewusstseins in ihrer Formation verändert, sodass die Krankheitserreger nach dem Steckdosen-Prinzip einklinken konnten.
Wer die Ursache für seine Krankheit erkennt, kann von Grund auf die körpereigene Zellstruktur erneuern und entzieht dem Fremdeinfluss den Nährboden.
Da pharmazeutische Produkte einen weiteren Fremdeinfluss darstellen, kann die Wirkung nur dann einsetzen, wenn auf psychischer und emotionaler Ebene die Krankheit verstanden wurde, da ein Bewusstsein, das noch nicht zur Heilung bereit ist, die weitere Fremdinformation nicht annehmen kann oder der Körper als Nebeneffekt an sekundärer Stelle von den pharmazeutischen Eindringlingen befallen wird.
Das ist auch der Grund, weshalb Organtransplantationen fast nie erfolgreich sind oder zur Zufriedenheit des Patienten verhelfen. Weil der Patient die krank machenden Muster in seinem Ätherleib gespeichert hat, wird auch das neue Organ nicht funktionieren können, wenn er diese Muster nicht transformiert hat. Zusätzlich stellt dieser schwere Eingriff einen weiteren drastischer Energieverlust für den geschwächten Organismus dar und das transplantierte Fremdorgan hat die Muster seines vorherigen Leibes in sich gespeichert. Nur selten sind diese Muster mit dem des neuen Leibes kompatibel und daher werden die Organe oft abgestoßen.
Wenn man dann noch den Faktor mit ein bezieht, dass der Mensch, von dem das Organ stammt, meistens nicht mehr am Leben ist und berücksichtigt, dass auch noch der Schock der Todesumstände der Wesenheit in all seinen Zellen gespeichert ist, ist es nicht verwunderlich, warum diese Eingriffe keine adäquate Alternative versprechen. Man muss die so genannten “Wunder” der Schulmedizin differenzierter betrachten.
Heilung kann nur auf allen Ebenen geschehen.
Wir selbst müssen die Information der Heilung in unsere Zellen einspeisen, ehe medizinische Methoden ihre nachhaltige Wirkung tun können.
Wir müssen heil werden - mit uns selbst, in unseren Beziehungen und mit unserer Umwelt.
Mit unseren Schöpfungen. Wir müssen unsere Eigenkreationen ausbaden und auf die Signale aus unserem Inneren hören.
Heilung ist Licht - doch wer daran gewöhnt ist, sich in dunkleren Gefilden aufzuhalten, scheut das Licht, wird davon geblendet. Wer an niedrige Frequenzen gewöhnt ist, hält den höheren nicht stand.
Wir müssen lernen, uns selbst zu vergeben, lernen, uns wertzuschätzen und begreifen, dass wir anderen erst helfen und dienen können, wenn wir uns selbst lieben.
Wir können nur geben, wenn wir aus dem tiefen, aus unserem strahlenden Herzen schöpfen und nicht in einem Akt der Aufopferung. Wer ein Opfer bringt, hat es vergeblich getan.
Erst, wenn etwas nicht mehr als “Opfer” oder “Bürde” empfunden wird, war es ein Akt, der auch dem anderen dient und letztlich uns selbst.
Was wir säen, werden wir ernten.
Wir tun es für uns selbst, wenn wir anderen aus tiefstem Herzen dienen.
Wir bekommen die reine Herzensenergie reflektiert und sind im Einklang mit unseren Taten.
Jetzt sollten wir besser Bescheid wissen als der Großteil der Bevölkerung, der mit Gott hadert, weil eine gute Menschseele schwer erkrankt ist, nachdem sie sich ein Leben lang aufgeopfert hatte.
Alle Eigenschaften, die nicht in Liebe geschehen, machen krank. Angst, Trauer, Unlust, Ärger, Sorge oder Aggressionen sind das Gegenteil von Liebe und zerstören uns in der Kontinuität, in der wir sie zulassen.
Angst manifestiert sich sofort, weil sie die stärkste Emotion ist, durch die wir unsere Kontrolle verlieren.
Aggression verspürt man letztlich nur in sich selbst, denn das Ziel, gegen die sie gerichtet ist, wird kaum Schaden davon nehmen. So verhält es sich mit allen Eigenschaften, die einem Mangel entsprechen. Wenn es uns an etwas mangelt; uns etwas fehlt, bezeichnen wir uns als krank.
Unsere alten Verhaltensmuster frieren unsere Zellen in bestimmten Positionen ein, da sie im Kollektiv ein Feld geschaffen haben, das dieses Muster widerspiegelt. Wenn wir das Prinzip, das wir ritualsartig angewandt haben, um uns krank zu machen, nicht begreifen, kann keine Methode von außen uns heilen.
Es sei denn, unser Glaube ist so stark, den wir an die Wirkung dieser Methode heften, dass diese neue Information alles übergreifend fungiert und unsere geschädigten Zellen dadurch neu formiert.
Halten wir nach gelungener Genesung umso mehr daran fest, kann der Glaube daran, dass wir gesund sind, weitere schädliche Einflüsse tilgen. Doch dann müsste der Fokus enorm stark sein; ein Umstand, der für einen von der ausgebadeten Krankheit gezeichneten Menschen kaum zu bewerkstelligen ist.
Wir klammern uns mit Vehemenz an unsere alten Gewohnheiten und Handlungsvarianten, weil die Wege des Neuen eine Unbekannte darstellen. Wir flüchten reflexartig in die dunklen Räume unserer Psyche und die von Angst geprägten Aktionsrahmen, auch wenn sie uns schaden. Sie gehören zu uns, weil wir sie kennen.
Wir haben noch keine anderen Ventile geschaffen. Neue Wege zu beschreiten, empfinden wir als unbequem und was uns nicht umbringt, macht uns bekanntlich härter. Hart bis in unsere verhärteten Zellen und dadurch verletzlich, angreifbar durch den kleinsten Auslöser; widerstandslos.
Es ist egal, ob es unsere emotionalen Abgründe sind oder es der primär unbedachtsame Umgang mit unserer körperlichen Hülle ist, der die wiederkehrenden Muster prägt - beides manifestiert sich auf allen Ebenen.
Ist es wirklich zu mühsam, sich gesund zu ernähren und sich ausreichend zu bewegen? Ist es wirklich unmöglich, auf Fleischkonsum zu verzichten? Mit dem Fleischkonsum verhält es sich wie mit den Organtransplantationen - ständig werden dem Organismus fremde, dem Körper nicht zuträgliche, weil von einer fremden Wesenheit geprägten Energiemuster zugeführt - in fast allen Fällen angereichert mit der Todesangst des Individuums und dem Stress des unwürdigen Transportes und zusätzlich noch gewürzt mit den Ingredienzen künstlicher Zusätze und den Hormonen und Giften der Mast. Fällt es wirklich so schwer, darauf zu verzichten? Und ist es wirklich unbedingt notwendig, sich tagtäglich in einem durch Elektrosmog und Strahlung hermetisch abgeriegelten Raum aufzuhalten? Müssen wir 24 Stunden lang “online” sein und unsere Handys sogar zur Toilette mitnehmen? Ist ein Spaziergang ohne Musik im Ohr wirk-lich zu langweilig?
Man möchte meinen, es wäre zu verkraften, wenigstens diese Dinge aus unseren Gewohnheiten zu streichen oder einzuschränken, doch die Erfahrung zeigt, dass viele eher dafür sterben würden, sich aber von der Schulmedizin Heilung erwarten, wenn die Konsequenzen präsentiert werden.
Unsere festgefahrenen Verhaltensmuster haben so tiefe Furchen in unserem Energiefeld und daraus resultierend in unserer Physis hinterlassen, dass es nicht ausreicht, ein paar lichtvolle Therapieversuche durchzuführen. Ohne das Prinzip dessen, das uns krank gemacht hat, zu verstehen, müssten wir uns genau so intensiv, wir uns mit unserem Tun geschädigt haben, mit entgegen gesetzten Methoden beschäftigen und das, ohne die Tatsache miteinbezogen zu haben, dass auch die schädigenden Muster währenddessen fortgeführt werden, da sie ja nicht entlarvt wurden und weiterhin die lichtvollen Methoden neutralisieren.
Visualisierung ist immer die stärkste Macht, die angewandt werden kann, doch ist sie zwecklos, wenn die Krankheitsursache parallel dazu weiter besteht.
Wir müssen begreifen!
Erst das löst die Starre in den Zellen und gibt ihnen die Chance, durch nur wenige darauf folgende Therapiebehandlungen deren Bewusstsein neu auszurichten und die neue Formation zu kräftigen und fixieren.
Der größte Teil der Menschheit beschäftigt sich erst dann mit Heilung, wenn er sich krank fühlt.
Das resultiert aus der Annahme, dass wir gesund sind, solange sich keine Symptome bemerkbar machen.
Für eine effektive Heilung ist es nie zu spät, aber auch nie zu früh.
Jedes längere Unwohlbefinden - ob physisch, psychisch oder emotional - erfordert die Reflexion und die Ruhe und Stille, in sich hineinzuhorchen.
Ein lichtvolles Durchfluten des Körpers in der Visualisierung mit dem Symbol ist in jedem Stadium effektiv, doch es ist immer besser, den Krankheitsausbruch zu verhindern, als die Krankheit zu bekämpfen.
Ein sehr wichtiger Aspekt für eine erfolgreiche Heilung ist das Motiv, aus dem wir Krankheit - sei es unsere eigene oder die einer anderen Wesenheit - heilen möchten.
Meist geschieht das aus Angst, wenn wir bereits erkrankt sind oder wir ein geliebtes Wesen zu verlieren fürchten. Dann werden alle Kräfte mobilisiert, um dagegen anzukämpfen. Bereits der Akt des “Kämpfens” ist der falsche Ansatz, um wirklich heilen zu können. Wir können siegen, ohne zu kämpfen.
Wer aus Angst handelt, wendet die falschen Energieressourcen für den Vorgang auf, dem das nicht zuträglich ist.
Wir müssen aus Liebe handeln und darauf vertrauen, dass eine Transformation immer möglich ist.
Wer in Liebe handelt, bewirkt hundertfach mehr als die teuerste moderne medizinische Methode dies könnte...
Das Symbol:
Ich empfing dieses Symbol bei einer Reiki-Behandlung und in Folge immer, wenn ich entspannt in der Sonne saß und versuchte, das Licht heilend in mich strömen zu lassen.
Auch unsere Psyche bedarf immer wieder der Heilung, unter anderem nach kleinen Unstimmigkeiten, um diese zu transformieren anstatt zu einem eventuell am Ende physischen Problem auswachsen zu lassen.
Das Symbol für Heilung ist jederzeit anzuwenden, denn absolut niemand, der noch auf Erden wandelt, ist die ganze Zeit über vollkommen heil.
Es verhilft, die Zellen mit Licht zu durchfluten und in ihrer eigentlichen Aufgabe liebevoll zu unterstützen. Das Zeichen ist eine zarte Flamme, die den Körper auf allen Ebenen mit heilsamer Energie durchflutet. Es ist ein sanftes, mildes Strömen, das von ihm ausgeht.
Im Allgemeinen unterstützt es jeden Prozess der Heilung, wenn der Betreffende auf Seelenebene damit einverstanden ist und an der Lösung seines Problems aktiv mitarbeitet, zumindest aber dazu bereit ist. Daher ist es empfehlenswert, das Heilsymbol mit einem anderen, das speziell für das zu lösende Problem geeignet ist, zu kombinieren.
Auch hier sind freudvolle Experimente nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdrücklich erwünscht. Wie wirkt sich das Zeichen z.B. auf eine unglückliche Pflanze aus?
ERINNERUNG

“Ein wirklich guter Nutzen der Erinnerung liegt in der Befähigung, die Einheit des Lebens zurückrufen zu können.”
Eine Rhabarber-Deva
(gechannelt von Dorothy McLean)
Unter dem Adjektiv “erinnern” verstehen wir “etwas ins Gedächtnis zurückrufen, mahnen, aufmerksam machen”. Der Begriff stammt von “inne werden (lassen), wissen machen” und wurde zu “geinnern”, worunter man “inne werden lassen, erinnern” verstand, das eventuell gleichbedeutend mit dem seit dem 12. Jahrhundert verwendeten “giinnaren” ist, das mit seiner Bedeutung von “öffnen” (lateinisch “aperire”) mit “(ins Gedächtnis, Innere) einlassen” übersetzt wird. “Erinnern” wird auch als “in Kenntnis setzen, belehren, überzeugen” gebraucht und erlangt durch “innaro” die Bedeutung “inner, tiefer”, das sich als “inwendig, im Innern liegend” verstand, woraus sich schließlich im 15. Jahrhundert die “Erinnerung” entlehnte, die “einen im Gedächtnis bewahrten Eindruck, Andenken, Gedenken” meint.
Wir sind das Produkt unserer Erinnerungen; die Summe aller Erinnerungen macht unsere Erfahrungen, Meinungen, Auffassungen und Handlungsweisen aus.
Erinnerung verstärkt die Illusion der Zeit und ist das einzige Hindernis beim Aufstieg in höhere Seinsebenen. Verlören wir unser Gedächtnis - also unsere Erinnerungen - wären wir, was wir eigentlich sind: der Ausdruck der reinen Seelenessenz ohne Traumata, Angst, Vorurteile und andere Selbstschädigende Verhaltensweisen. Erinnerung ist unser Handicap und macht uns zu Sklaven der Zeit. Nur durch sie erscheint ein Zeitraum kurz oder lang und eine ungeliebte Tätigkeit wird einzig durch den Zeitfaktor zu dem, was sie ist, weil wir ihr die momentane Chance nicht mehr geben, da wir wissen, dass sie uns nicht gefällt. So verhält es sich auch mit allem anderen, das unseren Stempel „ungeliebt“ bekommen hat, denn wir erinnern uns, dass wir diese Person, diese Art von Musik oder diese Speise nicht mögen. Wir lassen den Faktor „Evolution“ außer Acht und beziehen nicht mit ein, dass nicht nur wir, sondern auch die Person oder die Sache sich verändert haben könnte. Dadurch beschränken wir uns mehr und mehr, denn unsere so wertvolle Erfahrung hat gezeigt, dass wir Vorsicht walten lassen sollten.
Wir schleppen das Gros unserer Erinnerungen mit uns einher und kramen darin und können sie nicht loslassen. Sie beeinträchtigen nach Jahren und Jahrzehnten noch immer unsere momentane Situation, obwohl sie nur mehr Astralschablonen sind und schaffen dadurch neue zukünftige Szenarien, die davon beeinträchtigt sein werden.
Wir versetzen uns wieder und wieder zurück in unangenehme Ereignisse und Erfahrungen und fächeln ihnen erneut Energie zu. So schwelen sie tief in uns vor sich hin und wollen durch unser Zutun nicht erlöschen.
Wir schenken ihnen dann vermehrte Aufmerksamkeit, wodurch sich das ursprüngliche Energiemuster irgendwann potenziert hat und gehen mit diesem Rucksack zum Psychologen um uns weitere Jahre damit auseinander zu setzen und sichern damit die Stagnation des eigentlichen Lebens.
Schlimmstenfalls willigen wir in eine medikamentöse Behandlung ein und vergrößern noch einmal den Einschnitt in unseren energetischen Haushalt. Wir gehen mit vergangenen Episoden immer mehr ins Gericht und leben in den Schatten längst zersetzter Ursachen, womit wir neue Ursachen setzen, weil wir nicht loslassen wollen.
Wir glauben, dass wir die damalige Situation bis zur Selbstaufgabe bearbeiten müssen, anstatt an der primären Ursache zu arbeiten. Es ist wie eine Symptombekämpfung einer chronischen Krankheit, ohne die Ursache zu berücksichtigen. Solange sie vorhanden ist, werden die Symptome unsere Krücke bleiben. Doch wer aus seinen Erfahrungen lernt, macht die Krücke zum Zepter.
In der alten Schwingungsfrequenz war die Rekapitulation eine mögliche Lösung, um eingeprägte Muster aufzulösen und los zu lassen. In der neuen Energie ist es nicht mehr nötig, etwas so lange wiederholt durchzukauen, bis es weniger Gewicht hat. Es wäre sogar kontraproduktiv, weil sich Gedanken nun sofort manifestieren und jedes Mal, wenn wir ein Bild hervorholen und es auch noch mit einem negativen emotionalen Impuls versehen, wie das der Fall ist, wenn etwas unverdaut blieb und in uns gärt, manifestieren wir erneute Auswirkungen der ursprünglichen Situation und speichern diese weiterhin auf unserer energetischen Festplatte.
Wir dürfen unangenehme Situationen und Gedanken verdrängen und uns stattdessen in einer liebevollen Art und Weise um die Transformation der Ursachen kümmern. Dazu müssen wir nicht ständig in die dunklen Räume der Erinnerung zurückkehren und uns durch deren innewohnende Fragmente lähmen lassen. Sie werden durch unsere fortwährende Beschäftigung damit zu selbständigen Wesenheiten - Elementalen - die durch unseren schmerzlichen und angstvollen Fokus darauf genährt werden. Die psychologische Aufarbeitung, die uns unaufhörlich durch die Mühlen der Vergangenheit treibt und sogar noch versunkene Traumata aus den Tiefen unserer Seele holt, verschiebt den Fokus dauerhaft und besiegelt damit die Zukunft.
Vor allem hat ein Mensch, der das tut, ständig vor Augen, er wäre „krank“, nicht heil, weil er mit diesem und jenem Problem in Behandlung ist.
Man dringt in immer weitere Schichten des Unterbewusstseins vor und wird niemals fertig.
Es ist eine Suche in der falschen Richtung. Die klinische Psychologie sieht Ursachen für Probleme stets in der Kindheit und lässt frühere Inkarnationen völlig außer Acht.
Beginnt die betroffene Person durch andersartige Hilfestellung auch noch, darin herumzuwühlen, hat man wenig Chancen, jemals zu einem befriedigenden Ende zu kommen.
Man wird verstört und irritiert in seinem durchstöberten Seelenchaos zurückbleiben.
Wertvolle Lebenszeit wird damit verschwendet, seine Energie in längst Vergangenes zu investieren. Es ist nicht nötig, das Vergangene zu bearbeiten!
Jeder kann sofort neu beginnen. Es ist egal, was man durchlebt hat, wenn man begreift, warum man es durchlebt hat. Nur wer keinen Schmerz mehr über Vergangenes empfindet, hat wirklich etwas daraus gelernt. Das Suhlen in altem Schmerz ist also der völlig verkehrte Zugang und auch nicht Sinn und Zweck unserer Erfahrungen. Letztlich lässt uns unsere Erinnerung erkranken, altern und sterben. Wir fühlen uns müde und ausgebrannt ob der Summe unserer Erfahrungen und Erlebnisse.
Im umgekehrten, aber auch nicht idealeren Fall widmen wir uns Zeiten, als das Leben unserer verklärten Meinung nach noch schön war und hadern noch mehr mit unserer derzeitigen Situation.
Sind wir wirklich nur das Produkt von Schmerz, Leid, Verbitterung, dunklem Wissen und Angst?
Warum begeben wir uns in die selbst auferlegte Knechtschaft, die nur durch unseren gedanklichen Fokus besteht? Ist das nicht absurd?
Jede inkarnierte Wesenheit hat die gesamte Bandbreite der Erfahrungen der Polarität zu absolvieren - warum schaffen es die einen, alles Negative abzuschütteln und leuchtend und strahlend aus dem Sumpf zu steigen und warum wollen andere einfach nicht herausfinden?
Einzig und allein durch die Macht ihrer Gedanken!
Wir sind in unserem Zeitalter nun am Ende der Polarität angelangt und es ist für jede inkarnierte Wesenheit an der Zeit, die polaren Fesseln abzustreifen. Da dies die letzten Atemzüge des dreidimensionalen Universums sind, gibt es ein finales Aufbäumen, das den Fokus auf die jeweilige Seite verstärkt. Dies ist noch ein Kampf der Kräfte - es ist unsere freie Entscheidung, ob wir weiter in unserem Inneren Kämpfe ausfechten wollen oder aus der Dualität aussteigen und vor allem durch die Akzeptanz sämtlicher Erfahrungen, die uns prägten, in Liebe deren Ursachen transformieren und fortan unseren Fokus dem Licht zuwenden. Wenn wir Schönes erleben wollen, sollten wir nicht an Negatives denken.
Für manche Leute ist es beinahe schon zur lieb gewonnenen Gewohnheit geworden, sich in negative Gedankenmuster und Erinnerungen zu flüchten, weil sie eine Art von Partnerschaft mit ihnen eingegangen sind. Sie benutzen sie als Schutzfunktion, weil sie schon so lange damit leben, dass sie sich ohne sie nackt fühlen würden. Sie begehen diese Wege seit so langer Zeit, dass sie sich neue nicht vorstellen können. Sie kennen das Ziel der alten Pfade und würden schutzlos vor einem neuen stehen.
Wer früher missbraucht wurde, hat eine Begründung, niemanden mehr an sich heran zu lassen; wer in der Kindheit Schläge einstecken musste, hat eine Ausrede, warum er selbst seine Kinder schlägt und wer in Depressionen aufgrund seiner unverdauten Fracht verharrt, muss jetzt sein Leben nicht in die Hand nehmen. Er hat eine anerkannte Krankheit und ist somit nicht fähig, auf eigenen Beinen zu stehen.
Diese Menschen haben Angst vor dem Ungewissen, das sich ihnen vermeintlich auftun würde, würden sie aus ihren dunklen Räumen hervortreten. Sie haben Angst, vor der mutmaßlichen Leere, in die sie geraten würden, verließen sie die Areale, die ihnen wohlvertraut sind. Und sie haben Angst vor der Einsamkeit, in die sie geraten könnten, wenn sie den alten Begleiter verabschiedeten. Sie haben Angst vor der Konfrontation mit ihrer rohen Kraft, wenn sie nicht in den altbekannten Sackgassen gehalten wird.
Manche sehen den Ausweg nur mehr im Tod oder in Aggressionen verstrickte Menschen werden zu Gewalttätern um endlich gefasst und dadurch von außen abrupt zum Ende ihres zerstörerischen Tuns gezwungen zu werden. Es steht jedem frei, so lange es sein Wille ist, auf Abwegen zu wandeln. Die Sicht ist ihnen vernebelt und sie können aus eigener Kraft nicht mehr herausfinden. Deshalb schafft ihnen die Seele durch ihren zerstörerischen aber verzweifelten Fokus Situationen, um gewaltsam herausgerissen zu werden. Wer dies nur durch den Tod vermag, muss eine ähnliche Inkarnation wiederholen, um diesmal die Chance zu ergreifen, den richtigen Weg zu beschreiten. Wer im schlimmsten Fall durch die Justiz verurteilt wird und den Rest seines Lebens oder zumindest lange Zeit im Gefängnis verbringen muss, hat dennoch die Chance, neu zu beginnen, wenn er sein wahres Wesen erkennt. Dafür muss er endlich lernen, seine Erinnerungen zu bewältigen, was, wenn er es schon vorher nicht vermochte, nun zur schwierigsten Prüfung überhaupt wird, nachdem er noch viel mehr zu verarbeiten hat und sich außerdem noch mit der Bewältigung der derzeitigen, scheinbar nicht zu ändernden physischen Situation konfrontiert sieht.
Jeder ist mit seinen persönlichen Schwierigkeitsgraden der Entwicklung konfrontiert und was dem einen als Nichtigkeit erscheint, ist dem anderen eine nicht zu bewältigende Aufgabe.
Jeder von uns muss mit dem Gedankenknäuel, das er erschaffen hat, umzugehen lernen.
Manchmal vergessen wir.
Wir sind dann völlig eingenommen und erfüllt von angenehmer Zerstreuung, versunken in erfreuliche Gedanken und Träume oder in Betrachtung von etwas, das unsere Aufmerksamkeit erregt und befinden uns fernab von unserem Gedankenwulst, mit dem wir uns die meiste Zeit zu beschäftigen pflegen. Unser innerer Dialog ist verstummt. Und ganz plötzlich löst irgendetwas den Impuls aus und ein Schatten legt sich über unser zuvor so sonniges Gemüt, denn wir sind wieder im Bilde. Alles ist wieder da, hat den schönen Moment verdrängt und uns wieder vereinnahmt.
Wer sich dabei ertappt, den Augenblick, den Impuls erhascht, der das Vehikel zurück in die unschönen Ebenen darstellte, ist bereits einen Schritt in Richtung Ziel unterwegs. Was wir brauchen, ist Gedankenkontrolle. Viel zu wenige wissen, was sie eigentlich andauernd denken, denn das meiste geschieht unbewusst. Sie wissen weder, wie sie auf dieses oder jenes gekommen sind, noch, was sie damit auslösen.
Es ist wichtig, bewusst zu beobachten, welche Gedankenfolgen der Auslöser für einen Stimmungswechsel waren. Genauso wichtig ist es, sich die jeweiligen Emotionen zu den mentalen Bildern anzusehen.
Wie ist das Gefühl beim Aufrufen alter Erinnerungen; wie fühlt es sich an, sich bestimmte Dinge vorzustellen?
Warum lösen bestimmte gespeicherte oder visualisierte Bilder unangenehme Gefühle aus?
Wer sich das klar beantworten kann, kann die unerwünschten Emotionen von den jeweiligen Bildern lösen, vor allem aber begreifen, dass es sinnlos ist, sich die jetzige Situation von alten Gespenstern vergiften zu lassen. Wir müssen bewusster denken, den ständigen inneren Wortschwall abstellen und das Vergessen wieder üben. Nur wer kontrolliert denkt, kann erfolgreich manifestieren und von unseren Manifestationen ist unser gesamtes Leben geprägt. Sie sind unser Leben!
Zwanghaft holen wir wieder und wieder die Schreckgespenster aus unseren Winkeln und Abgründen hervor. Wir können abschalten! Wir schlafen, sind eingehüllt in jene Welten, die von den Unannehmlichkeiten des Alltags unberührt sind und es dauert mit Bestimmtheit nur einige Augenblicke, bis wir nach dem Erwachen durch irgendeinen unkontrollierten Impuls die Erinnerung wieder auslösen, wenn ein Trauma noch frisch ist.
Anfangs träumen wir noch gar nicht von noch frischen Schockereignissen in der Art und Weise, die später albtraumhafte Gewissheit wird. Wir verarbeiten zuvor im Schlaf die neuen, prägenden Eindrücke, doch auf verschlungenen Pfaden mit uneindeutiger Symbolik. Wir sind noch zu sehr im Geschehenen in-volviert, um es von außen als Betrachter in seiner Gesamtheit als Feindbild und Verfolger wahrzunehmen. Wir sind noch betäubt. Erst später geben wir dem Ereignis Macht, längst entfremdet seines ursprünglichen Geschmacks geistert es durch unsere mentalen Labyrinthe. Es ist von großer Wichtigkeit, sofort mit der Verarbeitung und Auflösung des Traumas zu beginnen, während wir ihm nah sind, um ihm die Möglichkeit zur Verselbständigung zu nehmen. Wir haben es in der Hand, den gordischen Knoten im Gehirn zu entwirren.
Niemand mag Schmerz, doch ein intensives, aber kurzes Durchleben ist sinnvoll, um etwas als geschlossene Akte archivieren zu können. Danach bleibt das Bild zwar vorhanden, doch lediglich als eine Erfahrung, aus der wir gelernt haben und ohne quälende emotionale Bindung.
Bei der Verarbeitung eines frischen, einschneidenden Erlebnisses ist Sachlichkeit angebracht.
Eine Analyse, warum etwas so schlimm für uns war. Außerdem ist unmittelbar nach dem Geschehen die Möglichkeit, zu handeln, um es in neue Bahnen zu lenken, vorhanden - später sind die Gelegenheiten meistens verstrichen - ein Umstand, der die “Schrecklichkeit” des ursprünglichen Ereignisses verstärkt (dass es nicht mehr zu ändern ist; dass wir nichts getan haben oder tun konnten etc.) und unsere Machtlosigkeit stärker hervorhebt.
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