Читать книгу: «The Essential Student Cookbook»


Für dich, um dich zu inspirieren,
dich zu ermutigen und dich zu begeistern,
Neues auszuprobieren

The Essential
Student Cookbook
inspirierend. schnell. kreativ kombiniert. 70 leckere Gerichte für jeden Tag
FABIAN GÖPFERT | KIM AICHHOLZ | KILIAN ROSINI | TIM ARBOGAST

Inhalt
Willkommen in unserem Kochbuch
Vorwort
How to use
So findest du dich im Buch zurecht
Flavours
Spice your dishes – Aromen, die nicht fehlen dürfen
Kims Heimatliebe
Hier werden klassische Zutaten modern kombiniert
Tims Wunschkonzert
In diesem Kapitel findest du viele Variationen seiner Lieblingsgerichte
Kilis Dolce Vita
Italienisches Lebensgefühl und gemeinsames Kochen stehen hier im Vordergrund
Fabis Haute Couisine
Einfache Gerichte aus der internationalen Sterneküche
Rezeptregister
Alle Gerichte von A bis Z
Zutatenregister
Alle Zutaten von A bis Z
Dank/Über die Autoren
Impressum
OUR STORY

Willkommen in unserem Kochbuch
Hey!
wir sind Kim, Tim, Kili und Fabi – vier Studierende, die sich während ihrer Studienzeit entschlossen haben, gemeinsam dieses Kochbuch zu schreiben, das nun vor dir liegt.
Warum? Weil uns kein Studentenkochbuch auf dem Markt überzeugt hat. Also haben wir es selbst in die Hand genommen. Von den Rezepten über die Texte und die Fotografien bis zur Gestaltung haben wir alles selbst gemacht. Wir haben sehr viel Liebe, Zeit und Energie in dieses Projekt gesteckt. Damit hältst du unser Baby in den Händen, das dich voller Power, Kreativität und neuer Ideen durch deine Studienzeit begleiten darf.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Kochen! Kim, Tim, Kili und Fabi
DOCH NUN VON VORNE …
Wie alles begann
Unsere Geschichte begann zu unterschiedlichen Zeiten. Deshalb gibt es davon zwei Perspektiven - nämlich die von Tim und Fabi sowie die von Kim und Kili.

»Nach drei Oettinger an einem warmen Aprilnachmittag in Fabis WG-Garten entstand unsere Kochbuchidee, zwar noch sehr chaotisch und vielleicht ein wenig zu optimistisch, aber sie war geboren.«
TIM
Sonnenbrille, Kopfhörer, Mantel - was ein Arschloch. Das war mein erster Eindruck von Fabi, als er am ersten Unitag zu spät mit arroganter Körperhaltung in den Vorlesungsraum stolzierte und das »Guten Morgen!« des Professors einfach links liegen ließ. Doch das sollte sich nach den gemeinsam durchgestandenen Schikanen der Ersti-Woche schnell ändern.
FABI
15 Minuten zu spät und auf den erstbesten Platz gesetzt. Erst mal ankommen, schließlich begannen jetzt die nächsten drei Jahre meines Lebens und damit ein ganz neuer Abschnitt. Ich schaute nach links und rechts und bemerkte eine signifikante Abwesenheit des männlichen Geschlechts. Nein, Spaß beiseite, aber wo waren die Jungs? Ich hatte ja von einer hohen Frauenquote im Studiengang gehört, aber das hatte auch ich nicht erwartet. Naja, du hast ja schon von Tim gelesen, dass es nicht lange gedauert hat, bis ich ihn kennenlernte und schnell feststellen durfte, dass wir sehr viele gemeinsame Interessen haben.
TIM UND FABI
Vier Monate später: Nach drei Oettinger an einem warmen Aprilnachmittag in Fabis WG-Garten entstand unsere Kochbuchidee, zwar noch sehr chaotisch und vielleicht ein wenig zu optimistisch, aber sie war geboren. Wir hatten festgestellt: Alleine zu kochen macht einfach weniger Spaß, Abwechslung und Inspiration hat man erst recht nicht. In die unauthentische, unpraktische Studentenkochbuch-Landschaft musste also irgendjemand mal ein RICHTIGES Kochbuch von Studierenden für Studierende bringen. Das war und ist unsere Mission. Doch zu einem wirklich guten Kochbuch gehört vor allem auch ein wirklich gutes Design. Darin waren unsere Talente eher durchwachsen … Also haben wir unsere gesamten Word-Design-Fähigkeiten zusammengenommen und den mit Abstand hässlichsten Hilfeschrei erstellt, den man sich vorstellen kann, um irgendwie Aufmerksamkeit zu erhalten. Kim hat es uns zwar nicht erlaubt, ihn abzudrucken, aber unter dem QR-Code unten rechts könnt ihr ihn sehen. Und dann hieß es: Warten! Zum Glück hat es nicht lange gedauert, bis sich die ersten Interessierten meldeten. Darunter war diese Nachricht von Kili. Erst mal das Profilbild abgecheckt, das einen coolen Eindruck machte: ein sehr schön fotografiertes und bearbeitetes Bild - und der will mit uns an einem Kochbuch arbeiten? Er hat außerdem noch eine Kommilitonin im Schlepptau, die sich im Printbereich auskennt? JACKPOT! Als ich Tim die Nachricht vorlas, wurde dessen Grinsen breiter und breiter. Wir verabredeten uns zu einem ersten Treffen und - den Rest erzählen dir jetzt Kim und Kili.


»Also haben wir unsere gesamten Word-Design- Fähigkeiten zusammengenommen und den mit Abstand hässlichsten Hilfeschrei erstellt, den man sich nur vorstellen kann, um irgendwie Aufmerksamkeit zu erhalten.«


»Also, wenn wir wollen, dass das Kochbuch besser aussieht als der Aushang, sollten wir da vielleicht helfen.«
KILI
Als ich Anfang Januar zu Hause in meinem WG-Zimmer in Ravensburg saß und gerade Youtube-Videos schaute, bekam ich eine Mitteilung von Facebook. Irgendjemand hat was in die Gruppe meines Mediendesign-Studiengangs gepostet. Ich öffnete die Seite und stieß auf ein Bild, das sofort meine Aufmerksamkeit hatte. Nicht, weil es so schön war, sondern eher weil es aussah wie eine Einladung zum Geburtstag eines Dreijährigen und ich mir nicht erklären konnte, wieso so etwas in unserer Studiengangsgruppe gepostet wurde. Ich klickte auf das Bild und bekam vor Staunen den Mund nicht mehr zu. Der Post war mehr oder weniger ein digitaler Flyer, den man gerne auch als Hilfeschrei interpretieren konnte. Von zwei Jungs, die an meiner Uni Hotel- und Gastronomiemanagement studierten und die Idee hatten, ein Kochbuch von Studierenden für Studierende herauszubringen. Was ihnen dazu fehlte, waren zwei Leute, die ihnen in der Gestaltung halfen. Mehr Glück konnten die beiden Jungs nicht haben, denn zufälligerweise kannte ich eine Frau, der Gestaltung, vor allem im Bereich Print, sehr am Herzen liegt. Also machte ich schnell ein Foto von dem Post und schickte Kim eine Nachricht mit der Caption »Hättest du Bock?«. Die Antwort kam relativ schnell: »Ist ja mega! Also, wenn wir wollen, dass das Kochbuch besser aussieht als der Aushang, sollten wir da vielleicht helfen.«
KIM
Ich war sofort begeistert von dieser Idee, denn von einem eigenen Kochbuch hatte ich insgeheim schon immer geträumt. Vermutlich wäre das ein Frühstückskochbuch geworden, da ich sechs Jahre lang jeden Samstag im Café meiner Eltern gearbeitet und mir dafür wöchentlich neue Frühstückskreationen überlegt hatte. Deshalb sagte ich Kili direkt überschwänglich zu, ohne mir groß Gedanken darüber zu machen. Die Beschreibung klang so, als hätten die Jungs bereits alle Rezepte, die Kili fotografieren sollte, und dass ich das Ganze dann gestalte.
KIM UND KILI
Zu diesem Zeitpunkt war uns noch nicht bewusst, was das für ein Brocken wird. Wir dachten eher daran, dass ich (Kili) meine Fotografiefähigkeiten weiterbringen kann. Ich (Kim) sah eigentlich nur meinen Traum vom eigenen Frühstückskochbuch näherkommen. Munter schrieben wir also Fabi und Tim, ob sie denn schon Leute gefunden hätten. Zu unserem Glück waren sie noch auf der Suche und wollten uns unbedingt kennenlernen. Was wir dann beim Italiener von nebenan taten. Schnell wurde klar, dass das Ganze mehr oder weniger noch in den Startlöchern stand und die Jungs vor allem auf der Suche nach zwei Leuten waren, die Teil des Projekts werden wollten. Es sollte kein Kochbuch von Tim und Fabi werden, bei dem wir mithelfen, sondern es sollten bestmöglich alle vier gleichermaßen beteiligt sein. Klang erst mal ganz gut: unser eigenes Kochbuch, an dem wir selbst mitwirken. Hammer! Und so kam es auch.
TIM, FABI, KIM UND KILI
Nach der Uni und an Wochenenden fingen wir an, ein Konzept zu entwickeln, erste Rezepte zu kreieren, zu fotografieren und Beispielseiten zu gestalten. Im Nachhinein betrachten wir diese ersten Versuche mit leichtem Schmunzeln, da wir anfangs sehr unbeholfen an die Sache herangingen. Nach dem ersten Shooting gingen wir vier zusammen auf eine WG-Party. Und auch sonst haben wir in der Freizeit viel gemeinsam unternommen. Denn mit der Zeit stellten wir untereinander immer mehr Gemeinsamkeiten fest. Und aus dem Ganzen wurde eine ziemlich dicke Freundschaft.


»Im Nachhinein betrachten wir diese ersten Versuche mit leichtem Schmunzeln, da wir anfangs sehr unbeholfen an die Sache herangingen.«


Die Kombination aus Koch, Fotograf, Designerin, Sommelier & Organisationstalent ist für uns absolut perfekt. Und dann träumen wir ja noch von unserem eigenen Restaurant. den Namen hätten wir zumindest schon …
MUNDIG
HOW TO USE
So findest du dich im Buch zurecht
Neben kreativen und leicht verständlichen Rezepten aus alltäglichen Zutaten bieten wir dir an, uns vier ein bisschen näher kennenzulernen: unsere Vorlieben für gutes Essen, interessante Facts über uns und wie dieses Buch entstanden ist.
KOCHEN KANN JEDER!
Damit auch wirklich alles klappt, begleiten wir dich Schritt für Schritt durch die Rezepte. Sie alle sind von uns kreiert - bei dem einen oder anderen haben wir uns aber auch von Freunden und Familien inspirieren lassen. Die Rezepte sind auf Geschmack und einfache Zubereitung getestet. Was sie durchweg gemeinsam haben? Du bekommst die Zutaten ganz unkompliziert in jedem Supermarkt. Uns war es wichtig, herkömmliche und günstige Zutaten zu verwenden. Diese haben wir so kombiniert, dass du neue Inspirationen für deinen studentischen Kochalltag erhältst. Da der Unialltag meistens eh schon voll genug und die Zeit knapp ist, wirst du für die meisten Rezepte nicht länger als 30 Minuten benötigen. Außer für die Specials, aber dazu kommen wir später. Zu manchen Rezepten haben wir Tipps hinzugefügt, um dich vom Einkauf bis zum Anrichten zu unterstützen, damit du das Beste aus deinem Kocherlebnis herausholen kannst.
KAPITELAUFTEILUNG
Die Rezepte sind in vier Kapitel gegliedert. Jedes spiegelt den Charakter eines von uns wider. In Kims Kapitel setzen wir klassische Zutaten in einen modernen Kontext. Wenn du Freunde erwartest oder die WG im italienischen Flair bekochen möchtest, wirst du bei Kili fündig. Bei Tim bieten wir kreative Freestyle-Küche und bei Fabi zeigen wir dir unter anderem, wie du einfache Gerichte aus der internationalen Sterneküche im eigenen Zuhause nachkochen und damit deine Freunde beeindrucken kannst.
SPECIALS
Jedes Kapitel enthält ein Special. Hierbei handelt es sich um Gerichte und Geschichten, die uns besonders am Herzen liegen und mit denen wir einiges verbinden. Deshalb kann es sein, dass du dafür etwas mehr als 30 Minuten einkalkulieren musst - es lohnt sich aber definitiv!
HILFSMITTEL
Damit alle Rezepte ganz einfach gelingen, solltest du in deiner WG oder Wohnung ein paar praktische Helfer griffbereit haben. Wir verwenden alle dieselben Geräte. Dazu zählen: eine Vierkantreibe, ein Wellholz (alternativ lässt sich problemlos eine leere Weinflasche ohne Etikett verwenden), ein Rührgerät, eine Kastenform und runde Kuchenform zum Backen, eine Waage, ein Messbecher, ein Stabmixer und ein feines Sieb. Selbstverständlich gehören ein scharfes Messer und ein großes Brett zur Grundausstattung. Für einige Rezepte benötigst du noch Backpapier, Frischhalte- oder Alufolie, aber die wirst du vermutlich sowieso in einer Schublade deiner Küche finden.
ADD-ON
Mit unseren Add-ons helfen wir dir, dein Gericht mal in andere geschmackliche Sphären zu heben. Diese Zugaben perfektionieren die Aromen und machen aus einem abwechslungsreichen Pausensnack oder leckeren Abendessen ein wahres kulinarisches Highlight. Da jedoch nicht in jedem studentischen Haushalt immer alle Gewürze vorhanden sind und wir deinen Einkaufszettel nicht zu sehr ausdehnen wollen, lassen wir dir die Wahl, ob du die Add-ons verwenden möchtest oder nicht.
UND DIE ZUTATENRESTE?
Wir haben darauf geachtet, dass aufgrund der Verpackungsgrößen möglichst wenig Zutaten übrig bleiben. Auf der jeweiligen Rezeptseite findest du Seitenverweise, wie du diese Reste weiterverwenden kannst. Denn das schont sowohl deinen Geldbeutel als auch die Umwelt.
REZEPTREGISTER
Hier sind alle Rezepte nach Namen gelistet. So bekommst du einen Gesamtüberblick und kannst direkt sehen, auf welcher Seite sie zu finden sind.
ZUTATENREGISTER
Es listet alle in diesem Kochbuch verwendeten Zutaten auf. Du hast noch eine Paprika und weißt nicht, was du damit machen könntest? Unter P wie Paprika sind alle Seiten aufgezählt, auf denen Gerichte mit Paprika stehen.
MACH ES ZU DEINEM BUCH
Wir möchten, dass unser Buch zu deinem ganz persönlichen Kochbuch wird. Falls du also Abwandlungen oder Ergänzungen hast, kannst du diese einfach auf die Rezeptseiten schreiben. Dieses Buch soll dein persönlicher Gourmet-Begleiter durch dein Studium werden. Benutze es, beschmutze es, knicke die Seiten, sei kreativ und wandle die Rezepte nach Belieben ab!
FLAVOURS

Flavours - Aromen, die nicht fehlen dürfen
Hier findest du eine Übersicht über die geschmacksgebenden Zutatengruppen, die wir in diesem Buch benutzen, um unseren Rezepten einen Kick zu verleihen. Wir haben solche ausgewählt, die in einer normalen Studentenküche zu finden oder einfach und günstig zu bekommen sind. Wir erklären, wie du damit richtig würzt und ein Gericht perfekt abschmeckst. Diese Kniffe kannst du natürlich auf jegliche Rezepte anwenden.
LOS GEHTS …
Sauer
Säure ist nicht gleich Säure! Verschiedene Produkte liefern uns unterschiedliche Säuren, die wir passend zu den Gerichten verwenden.
ZITRONE UND LIMETTE
Sie geben eine sehr geradlinige Säure, die eine besondere Spritzigkeit hervorruft. Deswegen benutzen wir sie in Rezepten, die schon stark gewürzt sind, oder für Desserts und Salate, denen noch eine frische Note fehlt.

WEISSER UND DUNKLER BALSAMICOESSIG
Er bringt eine sehr runde Säure mit sich, vor allem dunkler Balsamico gibt einem Gericht gleichzeitig süße und salzige Noten. Weißer Balsamico eignet sich durch die runde Säure besonders gut zum Nachschmecken von Salaten, Saucen und Eintöpfen.

WEISSWEIN
Er verleiht einem Gericht eine angenehme und geschmackvolle Säure. Sie entsteht, wenn der Wein verkocht wird, also muss er schon zu Beginn der Zubereitung eingesetzt werden. Zum finalen Abschmecken eignet er sich nicht.

Salzig
Unsere Gerichte benötigen immer eine angemessene Salzigkeit. Dazu möchten wir nicht nur mit normalem Salz würzen, sondern durch die Zugabe von würzigen Lebensmitteln zusätzlich noch ein Geschmacksvolumen aufbauen.
PARMESAN UND FETA
Sie bringen eine großartige Salznote ins Gericht und schaffen durch den reichhaltigen Geschmack nicht nur eine tolle Würze, sondern auch Bindung von Saucen. Mit diesen Käsesorten kannst du sehr gut nachwürzen, jedoch sind sie nicht für alle Rezepte passend.

GEMÜSEBRÜHE
Sie bringen sehr viel Volumen durch eine ausgewogene Würzigkeit und verleihen Rezepten den extra Kick. Sie passen aber nicht zu jedem Gericht.

SOJASAUCE
Ob flüssig aus dem Glas oder als Pulver bzw. Würfel mit heißem Wasser angerührt, bildet Gemüsebrühe eine super Grundlage für die Salzigkeit und Würzigkeit eines Gerichts. Sie kann eigentlich in jedem herzhaften Rezept verwendet werden, aber du musst beachten, dass du die Brühe immer nur zu Beginn oder während des Kochens einsetzt, weil sie sich zum Nachschmecken weniger eignet.

GETROCKNETE TOMATEN
Sie kann besonders durch die großartige Würze vielseitig eingesetzt werden. Bei der Dosierung solltest du aber etwas vorsichtig sein, da ein Gericht durch zu viel Sojasauce schnell versalzen ist.

Süß
Jedes Gericht braucht eine süße Komponente, um den Geschmack zu vollenden. Auch in herzhaften Gerichten spielt Süße eine wichtige Rolle, oft ist uns das jedoch nicht bewusst. Seien es die Zwiebeln in einer Sauce oder der Mais in einem Chili con carne, die süße Komponente gehört dazu.
GETROCKNETE CRANBERRYS
Wir finden sie extrem spannend. Sie stellen eine tolle Süße-Säure-Komponente dar, die einem Gericht das besondere Etwas gibt. Besonders cool machen sie sich in Eintöpfen, Currys oder Salaten.

HONIG
Super gesund und noch dazu viel aromatischer als einfacher Zucker. Wenn deinem Geschmack nach Honig zu einem Gericht passt, dann gilt: Immer Honig vor Zucker!

OBST
Unserer Meinung nach sollte in fast jedem Gericht eine Obstsorte verwendet werden. Die natürliche Fruchtsüße verleiht jedem Gericht eine vollendende Note, die es abrundet und zu etwas Besonderem macht.

Scharf
Scharf ist nicht gleich scharf! Es geht um die richtige Dosierung und den überlegten Einsatz von Schärfe und nicht um den sinnlosen Versuch, ein Gericht mit Cayennepfeffer oder Chilipulver ungenießbar zu machen.
PFEFFER
Ihn gibt es in verschiedenen Farben, er gehört zu den Standardgewürzen und das nicht ohne Grund. Die Pfeffernoten sind besonders aromatisch und bilden die perfekte Basis für viele Gerichte. Aber, Achtung! Pfeffer besitzt eine Schärfe, die mit feinen Zutaten wie beispielsweise Fisch nicht besonders gut harmoniert.

FRISCHE CHILISCHOTE, CHILIPULVER ODER CAYENNEPFEFFER
Alle drei geben deinem Gericht eine angenehme nachwirkende Schärfe. Vorsicht beim Würzen! Denn die Schärfe benötigt eine kurze Weile, um sich zu entfalten, also nach und nach zugeben! Alle drei Gewürze eignen sich besonders gut, um in Saucen und Eintöpfe ein bisschen Finesse einzubringen.

BEHIND THE SCENES

Ravensburg - die Stadt der Türme und Tore. In dieser kleinen Stadt wohnen wir zum Glück sehr nah beieinander. Ob einkaufen oder shoppen gehen, der tägliche Gang zur Hochschule, in kleinen Cafés und Kneipen sitzen und ein Glas Wein genießen oder abends feiern gehen - das alles können wir zu Fuß machen. Und wenn der Marienplatz im Sommer einen Geräuschpegel wie im Süden annimmt, dann fühlen wir uns wie im Urlaub.

Der riesige Markt am Samstag, der sich durch die gesamte Stadt zieht, ist bei uns das Highlight der Woche. Dann kaufen wir Käse, Aufstrich, Eier, Brötchen und frisches Obst und genießen ein leckeres Frühstück - wenn’s geht auf dem Balkon.



Kims Heimatliebe
Willkommen in meinem Kapitel, das sich um meine »Heimatliebe« dreht. Zugegeben, der Begriff klingt etwas altmodisch, aber keine Sorge: Hier setzen wir traditionelle Zutaten in einen modernen Kontext. So entstehen außergewöhnliche Gerichte, die du unbedingt probieren solltest.
In diesem Herzensprojekt konnte ich meine Leidenschaft zu gutem Essen und gutem Design perfekt vereinen. Ich war hauptsächlich für die Gestaltung dieses Buchs verantwortlich. Dabei ging es aber nicht nur um Farben, Texte und Illustrationen und wie wir diese kombinieren. Sondern auch darum, unsere Gerichte schön in Szene zu setzen. Dafür überlegten wir, in welchen Locations, mit welchen Untergründen und - mein Lieblingspart - mit welchem Geschirr wir die Gerichte fotografieren.
Doch zurück zum Thema: Wieso »Kims Heimatliebe«? Aufgewachsen bin ich in einem kleinen schwäbischen Dorf. Direkt neben unserem Haus befindet sich der große Garten meiner Oma. Dort baut sie mit ihren über 80 Jahren nach wie vor sehr viel Gemüse an. Im Frühjahr erntet sie ihre selbst gepflanzten Bohnen, aus denen sie das typisch schwäbische Gericht »Bohnen mit Spätzle« kocht. Wie das geht, zeige ich dir in meinem Special. Daneben wachsen dort herrliche Quitten-, Holunder-, Pfirsich- und Pflaumenbäume. Schon als ich ganz klein war, ernteten wir gemeinsam, um danach die unterschiedlichsten Köstlichkeiten aus den leckeren Früchten zu zaubern. Meine Mama zeigte mir, wie ein klassisches Quittengelee oder leckerer Pflaumenkuchen mit Sahne am besten gelingen. Als ich älter wurde, kreierte ich auf diesen Grundlagen meine eigenen Variationen. So entstand beispielsweise eine Quittenmarmelade, verfeinert mit Zimt und Rum. Aus den Pflaumen kochte ich ein Chutney, das wunderbar zu Käse passt. Und aus Holunder entstanden spritzige Limonaden. Ständig wollte ich neue Leckereien ausprobieren.


»Durch den Garten habe ich vor allem gelernt, frisch und nach Saison zu kochen. Diese beiden wichtigen Punkte setze ich auch bei meinen täglichen Gerichten im Studium konsequent um.«

Der Garten bot mir dafür die perfekten Voraussetzungen. Dort fand ich all die Zutaten, um meine Rezeptideen ausleben zu können. Dabei habe ich vor allem gelernt, frisch und saisonal zu kochen. Diese beiden wichtigen Punkte setze ich auch in meinen täglichen Gerichten im Studium konsequent um. Ich koche gerne auf Vorrat. Denn wenn es einmal sehr schnell gehen muss, kann ich darauf zurückgreifen und habe in kürzester Zeit ein leckeres Essen auf dem Tisch.
Neben dem Kochen gehört meine große Leidenschaft dem Backen. Das habe ich zu 100 Prozent meiner Mama zu verdanken, denn sie hat gemeinsam mit uns Kindern sehr, sehr viel gebacken. Ständig durfte ich im Teig matschen, ihn probieren, Plätzchen ausstechen und Schneckennudeln formen. Vor einigen Jahren eröffneten wir wie erwähnt unser eigenes kleines Frühstückscafé, indem wir diese Liebe zum Backen gemeinsam ausleben durften. Deshalb haben sich in mein Kapitel ein paar Frühstücks- und Backrezepte eingeschlichen, mit denen ich dir deinen Studierendenalltag etwas versüßen möchte.
Mit diesem Kapitel möchten wir dich inspirieren, neue Geschmackskombinationen auszuprobieren, die du vielleicht noch nicht kennst. Sei offen und trau dich - ich bin mir sicher, du wirst überrascht sein, was alles möglich ist. Nun wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Backen, Kochen und Ausprobieren.
KIMS HEIMATLIEBE
Kokosmilchreis mit Mango-Chutney
30 MINUTEN
FÜR ZWEI
400 ml Kokosmilch
2 EL Zucker
120 g Milchreis
1 Limette
TOPPING
Mango-Chutney oder
flambierte Kirschen
von Seite 82
MANGO-CHUTNEY
15 g Ingwerwurzel
½ Chilischote
½ Limette
25 ml Apfelessig
1 Mango (etwa 500 g)
30 g Zucker
SO GEHT’S
Zuerst bringst du die Kokosmilch, den Zucker und den Reis in einem Topf zum Kochen. Danach das Ganze auf niedriger Stufe etwa 25 Minuten quellen lassen - und entsprechend Omas Tipp: nicht umrühren! Falls der Reis doch anbrennen sollte, nicht weiter rühren, sondern ihn gleich in einen anderen Topf umfüllen und weiter garen.
Währenddessen kannst du schon mal das Mango-Chutney zubereiten. Dafür den Ingwer schälen und in dünne Streifen schneiden. Die Chilischote halbieren, die Kerne vorsichtig herauslösen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Die Limette auspressen und mit dem Apfelessig verrühren. Die Mango in kleine Stücke schneiden. Den Zucker vorsichtig im Topf erhitzen, bis er flüssig ist. Dann gibst du die Ingwer- und Chilistreifen dazu. Sofort mit der Limetten-Essig-Mischung ablöschen und alles 2-3 Minuten kochen lassen. Die Mangostücke dazugeben und unter häufigem Rühren 5 Minuten köcheln lassen. Wenn nötig, gibst du 1 EL Wasser dazu. Fertig ist das Chutney.
Nun schmeckst du den Milchreis mit dem Saft der Limette ab und richtest ihn gemeinsam mit dem Mango-Chutney in einer Schüssel an.
TIPP
Statt Kokosmilch kannst du für die klassische Variante Milch verwenden. Vor dem Servieren mit Zimt und Zucker bestreuen - ein Traum! Was sehr praktisch ist: Im Kühlschrank halten sich der Kokosmilchreis und das Mango-Chutney einige Tage. Letzteres passt auch super zu würzigem Käse oder gebratenem Fleisch.
Milchreis ist ein typisches Gericht, das es in meiner Kindheit immer nur bei meiner Oma gab - und zwar zum Nachtisch. Nach einem herzhaften, schwäbischen Essen kam diese süße, gehaltvolle Speise auf den Tisch. Meine Oma nannte sie Reisbrei. Dieser bestand aus einer sehr dicken, festen Masse. Er wurde im Kühlschrank aufbewahrt und kalt serviert. Zugegebenermaßen zählte er nie zu meinen Favoriten. Ich hatte dieses Gericht auch nie selbst gemacht, bis ich vor ein paar Jahren in einem Hamburger Restaurant einen extrem leckeren Milchreis vom Frühstücksbüfett probierte. Er hatte einen genialen Geschmack und genau die richtige Konsistenz. Wieder zu Hause habe ich mich gleich an den Herd gestellt, so ist dieses Rezept entstanden. Super ist, dass du den Milchreis einen Tag vorher kochen und dann mit in die Uni nehmen kannst.

Apfel-Rote-Bete-Porridge
10 MINUTEN
Vielleicht kennst du Rote Bete nur als Gemüse in deftigen Gerichten, doch es geht auch süß! Gerade an Tagen, an denen du von zu Hause aus studierst oder am Schreibtisch lernen musst, ist dieses Frühstück ein schön warmer, leckerer und vor allem gesunder Start in den Tag. Denn die Rote Bete enthält viel Folsäure und Eisen und stärkt dadurch das Immunsystem.
FÜR EINE*N
2 TL Zucker
80 g zarte Haferflocken
1 rohe kleine Rote Bete
(etwa 100 g)
1 roter Apfel
Salz
2 EL Zitronensaft
1 EL flüssiger Honig
ADD-ON
2 EL Naturjoghurt
½ TL Zimtpulver
Walnusskerne oder
Pekannusskerne
SO GEHT’S
Als Erstes kochst du 250 ml Wasser mit dem Zucker im Topf auf und gibst die Haferflocken dazu. Alles 2 Minuten köcheln lassen und anschließend vom Herd nehmen. Die Rote Bete schälen und anschließend mit dem Apfel fein reiben und zu den Haferflocken geben. Alles kräftig verrühren und mit 1 Prise Salz, dem Zitronensaft und dem Honig abschmecken.
Den Porridge in eine Schüssel geben und nach Belieben mit Joghurt und Zimt garnieren. Auch ein paar Nusskerne als Topping schmecken super dazu.
TIPP
Am besten wäschst du dir nach dem Reiben der Roten Bete sofort die Hände oder du trägst Einweghandschuhe, damit sich deine Hände nicht pink verfärben.

Granola-Trilogie
JEWEILS 10 MINUTEN + 8-10 MINUTEN IM BACKOFEN
Wenn es morgens mal wieder ganz schnell gehen muss, dann ist Granola eine super Variante, noch fix ein leckeres Frühstück zu zaubern. Ich nehme es gerne in meiner Müsli-to-go-Box mit, die oben ein extra Fach für trockene Zutaten und frische Früchte hat. So kann ich in der Uni das Granola noch knusprig mit dem Joghurt und den Früchten genießen. Toll an Granola sind auch die vielen Kombinationsmöglichkeiten und das jede*r ganz nach Vorlieben ein eigenes Lieblings-Granola kreieren kann. Und auch viele Reste aus deiner Küche finden darin Platz.
Quinoa-Knusper-Granola
FÜR JEWEILS 500 G
QUINOA-KNUSPER-GRANOLA
150 g Haselnusskerne
50 g getrocknete Cranberrys
80 g Sonnenblumenkerne
150 g Kürbiskerne
30 g Kokosraspel
50 g gepuffter Quinoa
5 EL Sonnenblumenöl
3 EL flüssiger Honig
1 TL Zimtpulver
1 Päckchen Vanillezucker (8 g)
Abrieb von 1 unbehandelten Zitrone
Heize zuerst den Ofen auf 180 °C Umluft vor. Hacke die Nusskerne und die Cranberrys grob und vermische sie mit den Sonnenblumen- und Kürbiskernen, den Kokosraspeln und dem Quinoa in einer Schüssel. Das Öl mit dem Honig leicht erwärmen und den Zimt, den Vanillezucker und den Zitronenabrieb dazugeben. Die Masse ebenfalls in die Schüssel geben und alles gründlich vermengen. Verteile die Masse auf ein Backblech und backe sie im vorgeheizten Backofen 8-10 Minuten. Zwischendurch einmal umrühren.
Schoko-Erdnuss-Granola
SCHOKO-ERDNUSS-GRANOLA
150 g gesalzene Erdnusskerne
100 g Zartbitterschokolade
250 g kernige Haferflocken
5 EL Kakaopulver
5 EL Erdnussbutter
7 EL Sonnenblumenöl
10 EL flüssiger Honig
2 Päckchen Vanillezucker (16 g)
Heize zuerst den Ofen auf 180 °C Umluft vor. Die Erdnusskerne und die Zartbitterschokolade grob hacken und gemeinsam mit den Haferflocken und dem Kakaopulver in eine Schüssel geben. Die Erdnussbutter, das Öl, den Honig und den Vanillezucker in einem Topf erwärmen. Die Masse in die Schüssel geben und alles gründlich vermischen. Verteile die Masse auf ein Backblech und backe sie im vorgeheizten Backofen 8-10 Minuten. Zwischendurch einmal umrühren.
Kichererbsen-Brombeer-Granola
KICHERERBSEN-BROMBEERGRANOLA
380 g Kichererbsen aus der Dose
2 ½ EL flüssiger Honig
1 TL Zimtpulver
5 EL Sonnenblumenöl
60 g Brombeeren
70 g Nusskerne (z. B. Kürbis-, Walnuss-, Mandel-, Cashewkerne)
20 g Haselnusskerne
Heize zuerst den Ofen auf 180 °C Umluft vor. Die Kichererbsen in einem Sieb gründlich abspülen und auf einem Küchenpapier trockentupfen. In einem Topf 1 TL Honig, den Zimt und 1 EL Öl erwärmen und die Kichererbsen darin schwenken. Alles auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen bzw. trocknen lassen. Die Brombeeren zerkleinern und gemeinsam mit dem übrigen Honig und Öl im Topf erhitzen. Alle Nusskerne grob hacken, mit den Kichererbsen vermischen. Die Brombeermasse darübergeben und vermischen. Alles auf ein Backblech geben und weitere 20 Minuten im Ofen backen.
TIPP
Abgefüllt in einem schönen Schraubglas hält sich das Granola einige Wochen und eignet sich als wunderbares Mitbringsel, wenn du eingeladen wirst - oder einfach jemandem eine gesunde und leckere Freude machen möchtest.

Best of Salatdressings
JEWEILS 5 MINUTEN
Salatsaucen sind für mich ein leidiges Thema. Zugegeben, ich wurde zu Hause etwas verwöhnt, denn wir hatten im Kühlschrank meist eine Flasche mit selbst gemachter Salatsauce stehen. Das war natürlich super praktisch und ging schnell. Denn während des Kochens auch noch Salat zu putzen und eine Sauce zu machen - die auch noch schmeckt! -, das fand ich immer zu anstrengend. Deshalb kommt hier nun das langjährig erprobte Salatsaucenrezept, das meine Mama immer auf Vorrat macht. Super praktisch also für einen schnellen Salat als Beilage.
Um ein leckeres Salatdressing selbst zu machen, musst du folgende vier Komponenten nach Geschmack kombinieren:
SÄURE | Essig (z. B. Apfel-, Weißwein-, Balsamico-, Fruchtessig) oder Zitrone
FETT | z. B. Sonnenblumen-, Olivenöl, Tahin, Nussbutter, Avocado
BINDEMITTEL | z. B. Senf, Honig, Ahornsirup
GESCHMACKSTRÄGER | z. B. Gewürze, Kräuter, Knoblauch, Kurkuma, Ingwer, Chili
Mamas Salatsauce
FÜR 200 ML
2 Zehen Knoblauch
60 ml Sonnenblumenöl
80 ml weißer Balsamicoessig
15 g mittelscharfer Senf
2 TL flüssiger Honig
2 TL Salatkräuter deiner Wahl
Die Knoblauchzehen abziehen, fein hacken, mit den restlichen Zutaten und 25 ml Wasser in einer Schüssel mischen und mit einem Schneebesen verrühren. Die Sauce in eine Glasflasche füllen.
TIPP
Im Kühlschrank hält sich die Sauce 2-3 Wochen. Vor dem Verzehr vorsichtig schütteln. Sie lässt sich auch ganz einfach zu einer Joghurtsauce abwandeln. Dazu gibst du eine beliebige Menge vom Dressing in eine Schüssel und rührst etwas Schmand oder Naturjoghurt ein - fertig ist die weiße Salatsauce. Wichtig ist, dass du Schmand oder Joghurt immer erst bei Bedarf untermischst, sonst hält sich die Sauce nicht so lange im Kühlschrank.
Avocado-Basilikum-Dressing
FÜR 100 ML
½ Zitrone
½ Avocado
10 Blätter Basilikum
2 TL flüssiger Honig
2 EL Olivenöl
½ TL Salz
1 Zehe Knoblauch
Die Zitrone auspressen und zusammen mit allen Zutaten, bis auf den Knoblauch, mit 8 EL Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Nun den Knoblauch abziehen, fein hacken, dazugeben und mit einem Löffel unterrühren.
TIPP
Die Avocado kannst du perfekt für den Green Detox-Smoothie von Seite 66 oder den Avocado-Koriander-Dip von Seite 151 verwenden.
Brombeer-Dressing
FÜR 100 ML
100 g Brombeeren oder Beerenmix
3 TL flüssiger Honig
1 EL weißer Balsamicoessig
2 EL Sonnenblumenöl
½ TL Salz
Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren.
Levante-Sesam-Dressing
FÜR 100 ML
1 Limette
1 Zehe Knoblauch
2 EL Tahin (Sesampaste)
2 TL flüssiger Honig
1 EL gehackter frischer
oder getrockneter Dill
4 EL Olivenöl
½ TL Salz
Die Limette auspressen, den Knoblauch abziehen und fein hacken. Alle Zutaten bis auf den Knoblauch mit 4 EL Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Nun den Knoblauch dazugeben und mit einem Löffel vermengen.
Linsen-Granatapfel-Salat
20 MINUTEN
Diese außergewöhnliche Kombination ist eine leckere, erfrischende Mahlzeit für heiße Tage. Der Salat lässt sich super einen Tag vorher zubereiten, kann über Nacht ziehen und eignet sich als To-go-Variante oder als Beilage zu Fisch.
FÜR EINE*N
Salz
100 g rote Linsen
50 ml Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
1 EL weißer Balsamicoessig
Zucker
gemahlener Pfeffer
½ Granatapfel
2 EL Cashewkerne, grob gehackt
2 Stängel frische glatte Petersilie
100 g Feta
SO GEHT’S
250 ml Wasser mit einem ½ TL Salz aufkochen. Währenddessen die roten Linsen in einem Sieb abwaschen. Sobald das Wasser kocht, die Linsen darin 3 Minuten kochen. Danach in ein Sieb abgießen und abkühlen lassen.
In einer Schüssel die Gemüsebrühe mit dem Olivenöl, dem Balsamico, jeweils 1 Prise Salz, Zucker und Pfeffer verrühren. Die roten Linsen zufügen und gut vermengen.
Die Granatapfel- und die Cashewkerne hinzugeben. Den Salat anrichten, die grob geschnittene Petersilie darüberstreuen und den Feta darüberbröseln. Guten Appetit!
TIPP
Den restlichen Granatapfel und übrig gebliebenen Feta kannst du perfekt für die Ofen-Quesadillas von Seite 124 verwenden. Ansonsten kannst du den Feta auch für das Griechischer-Salat-Sandwich von Seite 70, den Rote-Bete-Brombeer-Salat von Seite 142 oder die Shakshuka von Seite 156 verwenden.

Apfel-Sellerie-Suppe
25 MINUTEN
Apfel in einer Suppe? Mag zuerst komisch klingen, doch schon der erste Löffel davon hat meine WG überzeugt. Dies ist eine wunderbar leichte Suppe und eignet sich ideal als Vorspeise oder kleines Abendessen. Übrigens eine tolle Variante, deine überreifen Äpfel zu verarbeiten.
FÜR ZWEI
2 weiße Zwiebeln
1 mittelgroßer Knollensellerie
(etwa 400 g)
2 rote Äpfel
2 EL Sonnenblumenöl
100 g Butter
1 TL Salz
100 ml Weißwein
400 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
1 EL weißer Balsamicoessig
1 EL Olivenöl
SO GEHT’S
Die Zwiebeln abziehen und in Streifen schneiden, den Sellerie und 1,5 Äpfel schälen und in Würfel schneiden. Das Sonnenblumenöl und die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Dabei darauf achten, dass sie nicht braun werden.
Die Apfel- und Selleriewürfel dazugeben, mit ½ TL Salz würzen und kurz mitbraten. Diese sollten ebenfalls nicht braun werden, damit die Suppe ihre schön weiße Farbe behält.
Die Zutaten mit dem Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Anschließend die Gemüsebrühe hinzugeben, sodass alle Zutaten mit Flüssigkeit bedeckt sind. Die Suppe nun für etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis alle Zutaten weich gekocht sind.
Jetzt die Sahne hinzugeben und alles einmal aufkochen lassen, danach die Suppe heiß pürieren. Mit ½ TL Salz abschmecken. Den restlichen Apfel in feine Scheiben schneiden oder hobeln, mit dem Balsamico marinieren und damit die Suppe garnieren. Am Ende Olivenöl über die Suppe träufeln - und fertig.

Kürbis-Paprika-Pfanne mit Reis
40 MINUTEN
Sobald die Kürbisse bei mir zu Hause im Garten reif sind, leiten wir mit diesem schnellen herbstlichen Gericht die Kürbissaison ein. Schon so einige Kürbisse haben es bis in meine WG nach Ravensburg geschafft. Mit dieser Kürbis-Pfanne bekommst du im Handumdrehen eine große Gruppe satt.
FÜR VIER
½ Kürbis (z.B. Hokkaido)
1 Stange Lauch
2 Paprikaschoten
2 weiße Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
10 g frische Ingwerwurzel
4 EL Olivenöl
2 TL Zucker
2 TL Salz
gemahlener Pfeffer
250 ml trockener
Weißwein
2 EL Kürbisgewürz
(Rezept im Tipp)
250 g Basmatireis
400 g gehackte
Tomaten aus der Dose
ADD-ON
4 Stängel frische
Petersilie
50 g Kürbiskerne
SO GEHT’S
Zuerst den Kürbis waschen, das obere und untere Ende entfernen und mit der Schale (sofern Hokkaido verwendet) in mundgerechte, schmale Stücke schneiden. Den Lauch und die Paprika in Streifen schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch abziehen, den Ingwer schälen und alles fein würfeln.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebeln, den Knoblauch, den Ingwer, die Paprika, den Lauch und den Kürbis in die Pfanne geben, mit dem Zucker, dem Salz und etwas Pfeffer würzen und etwa 8 Minuten anschwitzen. Alles mit dem Weißwein ablöschen und das Kürbisgewürz unterrühren. Den Weißwein 5 Minuten einkochen lassen.
Jetzt kannst du schon den Reis nach Packungsanleitung bissfest garen. Währenddessen die gehackten Tomaten zum Kürbisgemüse geben und alles 10 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen. Der Kürbis sollte nun gar sein.
Den fertigen Reis auf einen Teller geben und das gekochte Kürbisgemüse darüberverteilen. Wenn du magst, kannst du das Gericht mit gehackter Petersilie und Kürbiskernen bestreuen.
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