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Reisen zu den Naturwesen
1 Reisen zu den Naturwesen
2 Inhalt
3 Vorwort
4 Erster Teil: Reisen zu den Naturwesen
5 Zweiter Teil: Anregungen zur Kontaktaufnahme
6 Danksagung
7 Über die Autorin
8 Weitere Bücher der Autorin
Reisen zu den Naturwesen
Erzählungen und Botschaften aus der Welt unserer feinstofflichen Begleiter nah und fern.
Mit Anleitungen zur Kontaktaufnahme.

Die in diesem Buch aufgeschriebenen Erzählungen, gechannelten Botschaften, Übungen und Anleitungen sind nach bestem Wissen und Gewissen niedergeschrieben. Sie setzen voraus, dass du Eigenverantwortung übernimmst und nur das umsetzt, was dir gut und richtig erscheint. Sie sollen jedoch keinesfalls ärztlichen Rat oder Hilfe ersetzen. Sie ersetzen auch keine Medikamente und nicht die Behandlung beim Arzt, Heilpraktiker, Therapeuten u.a. Es werden keine Therapien und Behandlungen im medizinischen Sinn oder sonstige Heilkunde im gesetzlichen Sinne angeboten. Es werden keine Heilversprechen abgegeben. Weder Autor noch Verlag können für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den im Buch gemachten praktischen Hinweisen, Übungen und Affirmationen resultieren, eine Haftung übernehmen.
Verwendung und Vervielfältigung aller Texte und Illustrationen – auch in Auszügen – nur mit vorhergehendem Einverständnis. Alle Rechte sind vorbehalten.
Texte: Copyright © 2021 by Birgit Mills – gut-tun.de
Illustrationen: Copyright © 2021 Slavica Lapas
Umschlaggestaltung, Satz: Copyright © 2021 Charles Mills – textpilot.de
Verlag: Birgit Mills, Jaudesring 18, 86825 Bad Wörishofen – info@gut-tun.de
Vertrieb: epubli – ein Service der neopubli GmbH, Berlin
Die gedruckte Taschenbuchausgabe ist erschienen unter der ISBN: 978-3-754136-33-1
Inhalt
Vorwort Erster Teil: Reisen zu den Naturwesen
Naturwesen am Chiemsee
Der Hauskobold im Bauernhaus
Das Zwergenvolk unter dem Kuhstall
Wiesenriesen
Zwergenzugang am Schloss Herrenchiemsee
Das traurige Kutschpferd
Die alte Linde auf der Herreninsel
Der Tümpelelf
Die Schilf-Feen
Linden-Devas auf der Fraueninsel
Nymphenparadies Fraueninsel
Naturwesen am Gardasee und in Südtirol
Bergbachgeister vom Torrente San Giovanni in Limone am Gardasee
Die Wasserelfen in der Bucht von Manerba del Garda
Gardasee – der See der Engel
Südtirol ist Zwergenland
Naturwesen in München und Umland
Eine Wassernymphe namens Vega
Gänseblümchen Gruppenbotschaft
Salim der Feldhüter
Kirchenzwerge in der Sankt-Lukas-Kirche in München
Der Kirschbaum
Die Zwerge vom Alpinen Museum in München
Museum fünf Kontinente. Botschaft von Sioux Häuptling Red Cloud an die Kinder der Welt
Der Vater-Rhein-Brunnen
Die Naturwesen Südost-Irlands
Fancy, die Libellenelfe in den Kilmokea Gardens
Kobold-Lichthelfer am Hook Head
Elfenkönig Elbart und sein Hofstaat von Tintern Abbey
Die Fluss-Nymphen vom River Barrow
Die Zwerge in der Bucht von Arthurstown
Timothy, der sanfte Riese bei Wellington Bridge
Patrick, der Feenprinz auf Ballyhack Castle
Die Heckenhüter von Irland
Die Feen-Scouts von Wicklow
St. Brigid Cathedral in Kildare – Heiliger Ort der Engel und Feen
Seymour, der Riese von Howth Eye
Die Felsenfeen und Nixen von Dún Laoghaire
Die Elfenschule im Botanischen Garten in Dublin
Naturwesen rund um den Bodensee
Die Drachen von Stein am Rhein
Die Hauptzentrale der Zwerge
Der Bodensee und seine Naturwesen
Die Lichtelfen
Sipplingen und das Wunschtor zum See
Elementarwesen des Rheinfalls von Schaffhausen
Der lustige Zwerg im Apfelbaum
Blumenelfen und Lichtwesen im Gartenparadies
Die alten Zwerge vom Torkelhaus in Nonnenhorn
Das Paradies auf Erden manifestieren
Naturwesen an der Romantischen Straße
Dinkelsbühl und seine Energien
Nördlingens Zwergen- und Elfenreich
Schloss Tempelhofs feinstoffliche Bewohner
Zwischen Nord- und Ostsee – Naturwesen in Schleswig-Holstein
Schiffskobolde im Flensburger Museumshafen
Husumer Kobolde im alten Frachtschiff
Der Wassermann unter der Landungsbrücke in Glücksburg
Die Sylphen von Schloss Glücksburg
Naturwesen in Thüringen und Sachsen
Pflanzendevas in Schillers Garten in Jena
Das Nymphenbad im Zwinger von Dresden
Die Zwerge von Meißen
Goethes Gartenhaus und seine Naturwesen in Weimar
Der mächtige Schutzengel der alten Synagoge in Erfurt
Die Schlucht des Drachen bei Eisenach
Düsseldorf und seine Naturwesen
Der Riesen-Rheinbrücken-Hürdenlauf
Blumenelfen in der Reichsgasse
Die Altstadt-Männchen
Naturwesen in Bad Wörishofen
Die Gradierwerk-Zwerge
Die Mariengrotte am Waldrand
Duftelfen im Kurpark
Die Waldhexe und der Heilige
Die Heilig-Geist-Kapelle als Ort der Kraft
Ein Einhorn am Eichenwald
Der Spirit von Pfarrer Kneipp
Zweiter Teil: Anregungen zur Kontaktaufnahme Die wichtigsten Naturwesen im Überblick
Berühmte Naturwesen im deutschsprachigen Raum
Was sind feinstoffliche Sinne?
Wie und wo man Kontakt zu den Naturwesen aufnehmen kann
Anleitungen
Vorbereitung
Basisübung: Kontaktaufnahme zu den Naturwesen in Feld und Wiese
Kontaktaufnahme zu den Naturwesen des Wassers
Kontaktaufnahme zu den Naturwesen in Haus und Hof
Anleitung zum Baum-Channeling mit Botschaft und Energieübertragung
Danksagung Über die Autorin Weitere Bücher
Vorwort
Alles ist beseelt.
Die Schöpfung hat uns mit fünf physischen Sinnen ausgestattet, mit denen wir über die Haut, die Ohren, die Nase, Zunge und Augen Empfindungen wahrnehmen. Darüber hinaus haben wir aber auch nicht-physische Sinne, die sogenannten feinstofflichen oder übersinnlichen Sinne. Es gibt also viel mehr Sinne, als schmecken, tasten, hören, riechen und sehen. Zugvögel beispielsweise können sich ohne ihren Magnetsinn auf langen Flugreisen nicht orientieren und Meeressäugetiere verständigen sich unter anderem per Ultraschall. Beide Sinne sind für den Menschen physisch nicht direkt wahrnehmbar, aber dennoch vorhanden.
Wenn wir uns also umsehen, nehmen wir die Umgebung zunächst nur mit unseren fünf physischen Sinnen wahr.
Ganz bewusst fällt uns dies auf Reisen auf: Wir sehen die fremde Landschaft, betasten und betreten ein unbekanntes Stück Mutter Erde, schmecken unbekannte Gewürze, riechen betörende Düfte und hören fremdklingende Geräusche.
Gleichzeitig sind aber bei den meisten von uns feinstoffliche Sinne tätig: Wir wissen intuitiv, dass wir auf einem besonders kraftvollen Platz stehen. Wir sehen die Aura der Pflanzen, die wie Energiebänder um sie herum flimmern. Wir hören, dass ein Baum zu uns spricht. Wir fühlen den zarten Hauch eines Engelflügels auf unserer Wange oder riechen einen bezaubernden Duft, der physisch an diesem Ort nicht existiert.
Mit diesen feinstofflichen Sinnen können wir, wenn wir uns darauf einlassen, zauberhafte Reiche direkt vor der Haustür und überall auf der Welt erleben. Es sind die Reiche der Naturwesen. Und von ihnen handelt dieses Buch.
Kindern ist diese feinstoffliche Welt meist noch sehr vertraut. Sie malen und unterhalten sich mit ihren Schutzengeln und Feen oder sehen die Zwerge unter dem Holunderbusch im Park. Wenn sie dann aus dem Kleinkinderalter hinauswachsen und ihre Eltern gegenüber der feinstofflichen Welt nicht aufgeschlossen sind, werden ihre Fähigkeiten oft als Unsinn abgetan und leider unterbunden. So ist es ein Trost zu wissen, dass man in jedem Lebensalter seine medialen Fähigkeiten wiedererwecken und üben kann.
Auf den folgenden Seiten kannst du in die feinstoffliche Welt eintauchen. Du wirst an Reiseerzählungen und gechannelten Weisheiten teilhaben, die uns die vielen verschiedenen Naturwesen vermitteln wollen. So lernst du die Welt aus einer zusätzlichen Perspektive kennen.
Wenn du im Anschluss an die Erzählungen und Botschaften selbst in Kontakt mit den Naturwesen kommen möchtest, findest du im zweiten Teil dieses Buchs eine kurze Übersicht der verschiedenen Naturwesen sowie ein paar Anregungen und Anleitungen, wie du den Kontakt über deine feinstofflichen Sinne selbst herstellen kannst.
Nun wünsche ich dir viel Freude beim Lesen und lade dich ein, selbst Kontakt zur zauberhaften Welt der Naturwesen aufzunehmen. Bei dir daheim, in deiner Region oder auch bei einem Besuch der Orte, die in diesem Buch beschrieben werden.
In Licht und Liebe
Birgit
Erster Teil: Reisen zu den Naturwesen
„Reisen ist das Leben, wie das Leben eine Reise ist.“Jean Paul
Naturwesen am Chiemsee
Der Hauskobold im Bauernhaus
Hauskobolde kennt jedes Kind spätestens seitdem Pumuckl die Schreinerwerkstatt von Meister Eder bewohnt hat.
Der Hauskobold im Bauernhaus zwischen Bernau und Prien am Chiemsee machte sich gleich am Ankunftsabend bemerkbar. Nachdem aus dem Nichts heraus zweimal hintereinander das Lesezeichen aus meinem geschlossenen Buch auf dem Boden landete und später auch meine Brille auf den Boden flog, ging mir ein Licht auf und ich fragte, wer denn der Schelm sei.
Der Kobold stellte sich vor und zwinkerte mit den Augen. Er freute sich, dass er erkannt wurde. Ich danke ihm höflichst, dass wir bei ihm die Ferienwohnung für die Woche nutzen dürfen und der Dank reichte ihm, so dass er von da an freundlich und ohne Schelmereien mit uns wohnte.
Das Zwergenvolk unter dem Kuhstall
Nur einen Tag später kam ich mit einer Bäuerin ins Gespräch. Sie erzählte mir, dass die Kuhherde in einem neuen Stall stehe und seitdem gäbe es immer wieder bei den Tieren seltsame Vorkommnisse. Kein Tierarzt und kein Bauer konnten Auskunft darüber geben woran es lag. Medizinisch war keine Ursache zu finden – der Stall war sogar mit Weihwasser geweiht worden. Der Umzug vom alten kleinen Stall in den Neuen verlief vorbildlich und die Bauern waren ebenfalls liebevolle Leute. Wasseradern, Funkmasten, Verwerfungen, alles hatten sie schon prüfen lassen und auch Elektrosmog von der Melkanlage war nicht die Ursache. Die Bäuerin fragte sich, ob sie das alte Kreuz vom alten Stall wieder aufhängen sollte.
Ich sagte ihr, dass ich medial schauen kann und erhielt folgende Durchsage der geistigen Welt für sie: das alte Kreuz gehört in den neuen Stall schön hoch an die Wand, schützt es doch das Alte wie das Neue gegen äußere Einflüsse. Doch die Ursache für die unerklärlichen Krankheiten und Unfälle der Tiere wäre die Bebauung und Expansion des Stalls auf einem Hügel, unter dem ein Zwergenvolk lebte, ohne dieses um Erlaubnis zu bitten. Ich nahm Kontakt zum kleinen Volk auf und es wurde bestätigt, dass sie vorher nicht gefragt wurden. Ihnen sollte jetzt im Nachhinein wenigstens noch gedankt werden, denn sie überließen ja den Bauersleuten die oberirdische Fläche für den großen neuen Stall. Sie erzählten mir, dass eine Schale mit glänzenden Münzen genau das war, was sie gerne hätten. Circa zwei Meter über dem Boden an der Stirnseite des Stalls sollte sie stehen. Und das Kreuz könnten die Bauern gern darüber hängen. Damit sei dem Dank und der Aufmerksamkeit Genüge getan und sie würden gerne den Stall beschützen, denn natürlich läge ihnen das Wohl der Tiere am Herzen. Das Zwergenvolk bliebe im Hügel unter dem Stall und werde sich zusätzlich nach links und rechts des Wiesenhügels ausbreiten, erklärten sie mir.
Der Bäuerin verriet ich die Kurzfassung meiner medialen Unterhaltung: Sie verstand, schaute wissend und dankte.
Wiesenriesen
Rund um den Chiemsee gibt es jede Menge Wiesenhügel, die zum See hin abfallen. Diese saftigen Grasflächen dienen Kühnen und Schafen als Futterwiesen und den Wiesenriesen vom Chiemsee als bequeme Sitz- und Liegeflächen für den Blick auf das Wasser und das Schläfchen am Nachmittag. Für die meisten Menschenaugen unsichtbar, sind die Riesen vom Chiemsee leise, freundliche und behutsame Gesellen, die die Vögel lieben. Und sie geben den Hügeln und Tälern ihre einzigartige Form.
Eine Botschaft haben sie für Jung und Alt, Klein und Groß:
„Bewahrt die reine Schönheit der Natur, spürt die Kraft und riecht den Duft der Gräser, wenn ihr auf den Wiesen steht.“
Zwergenzugang am Schloss Herrenchiemsee
Als ich am Fama-Springbrunnen vor dem Schloss Herrenchiemsee eine Rast einlegte, wurde mir zugeflüstert, dass der Brunnen Einstiegslöcher für das Zwergenvolk unter dem Schloss hatte.
Ich stand auf, um sie zu suchen. In dem Moment schaltet sich die Wasserfontäne ab, als ob mir die Suche nach den unsichtbaren Löchern vereinfacht werden sollte.
Und siehe da, gleich mein erster Blick wurde von der großen, liegenden Wassermannfigur am Brunneneck angezogen.
Ein mausgroßes Loch hinter dem Ohr des Wassermanns präsentierte sich. Kein Zweifel, die Zwerge lenkten meinen Blick. Und nachdem ich das Loch fotografiert hatte, setzte sich die Brunnenfontäne dann auch gleich wieder in Betrieb.
Das traurige Kutschpferd
Ich möchte eine traurige Geschichte erzählen. Auf einer Koppel standen mehrere Pferde, die offenbar Pause hatten. Es waren Zugpferde, die die vielen Kutschen mit Touristen über die Insel zogen.
Ein braunes Pferd kam schnurstracks auf den Koppelzaun, vor dem ich stand, zu. Es schaute mich traurig an und zeigte mir eine kleine Verletzung über einem seiner Augen.
„Macht dir die Kutscharbeit denn wenigstens Spaß?“, fragte ich das Pferd. „Nein“, übermittelte es mir still. „Es kostet Kraft und es wäre gerne frei statt ein Arbeitspferd zu sein.“
Ich war nun auch traurig und konnte nicht mehr tun, als die Engel und Naturwesen zu bitten, ihm und den anderen Kutschpferden beizustehen und zu helfen, damit die schwere, stupide Arbeit ein Ende hat und es ihnen bald bessergehen würde.

Die alte Linde auf der Herreninsel
Die über 900 Jahre alte, dicke Linde am Augustiner-Chorherrenstift auf der Herreninsel fällt vielleicht nicht gleich ins Auge, denn es stehen sehr viele, schöne Bäume auf der Insel im Chiemsee.
Ich ging zu ihr und legte meine Hände auf ihre knorrige Rinde, um ihre Energie zu spüren und wartete geduldig, ob sie mir auch etwas mitteilen wollte.
Sie erzählte mir, dass sie sehr alt ist und es nicht nur gute Zeiten gab - vor allem, wenn die Menschen auf der Insel feindlich waren. Aber, so verriet sie, ist es auch Aufgabe der Natur, und damit auch ihre Aufgabe, die Tagesenergien des Orts immer wieder auszugleichen und auf diese Weise einen Beitrag für eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Natur zu leisten.
Der Tümpelelf
Streift man durch den dichten Laubwald auf der Herreninsel, so sieht man hinter jeder Wegbiegung wunderbare neue Naturplätze und entlang jedes Pfads prächtige alte Bäume.
An einem grasbewachsenen Pfad, nicht weit des Seeufers und gleichzeitig gut versteckt, kommt man zu einem größeren Tümpel, der einen dunklen, moorigen Zauber ausstrahlt. Es ist ganz still und schattig an diesem Ort. Lediglich ein paar Sonnenstrahlen, die durch das dichte Blätterwerk auf den Tümpel scheinen, lassen die Uferpflanzen im Wasser spiegeln.
Auf einem dicken, morschen Ast, der mittig aus dem Tümpel herausragte, saß ein Elf. Mit einem Augenzwinkern, erzählte er mir, dass er der Nachtwächter sei und sein Tümpel Anlaufstelle für die Nachttiere der Insel. Zum Beispiel die vielen Fledermäuse und Eulen.
Der Tümpel sei aber auch ein zentraler Treffpunkt für die Elfen der Insel, ergänzte er.
Ich bat um eine Botschaft und er gab mir die folgende mit auf den Weg:
„Wenn im Außen die Gegebenheiten zu hektisch, laut und ungemütlich werden, ziehe dich in die Stille der Natur zurück.
Suche dir einen Platz im Wald, an einem Tümpel oder auf einer Lichtung und komme zur Ruhe. Lausche der Natur, sie heilt, ohne dass du etwas dazu tun musst.“
Die Schilf-Feen
An den Ufern des Chiemsees sind die Schilf-Feen zuhause. So viele Tausende Schilfstengel sich im dichten, großen Schilfgürtel entlang des Sees in den Himmel strecken, so viele Schilf-Feen mag es geben, wenn nicht noch mehr.
An schönen Tagen klettern sie die Stängel hinauf bis es nicht mehr höher geht. Von hier aus haben sie einen guten Blick auf den See mit seinen Booten und Ausflugsdampfern, aber auch auf die Moor-, Wiesen-, Schilf- und Wasservögel, die hier leben oder gerade auf der Durchreise sind und hier Station machen.
Die Schilf-Feen wiegen sich mit dem Wind, der die Stängel sanft bewegt und erfreuen sich am ruhigen Rhythmus der Natur.
Ihre Botschaft für dich lautet:
„Wiege dich im Rhythmus der Natur. Spüre den Wind auf deiner Haut und fühle deinen Körper, wie er fest und gleichzeitig geschmeidig auf Mutter Erde steht.“
Linden-Devas auf der Fraueninsel
Auf dem höchsten Punkt der Fraueninsel stehen zwei jahrhundertealte Linden. Während die „Marienlinde“ ihren irdischen Sterbeweg geht, ist die tausendjährige „Tassilolinde“ noch in Kraft und treibt munter jeden Frühling neue Blätter.
An der Marienlinde hängt ein 200 Jahre altes Marienbild als Dankestafel für Seenotgerettete. Glaubt man, dass die Marienlinde, da sie irdisch stirbt, keine Naturwesen mehr beherbergt, so ist man umso mehr überrascht, wenn man ihre beschützenden Baumwesen wahrnimmt.
Die beiden Linden stehen auf einem Feenhügel und ganze Feenreigen bewachsen sie. In jeder Linde sitzt eine freundliche Baum-Deva, die seit Jahrhunderten ihren Baum pflegt. Sie spricht mit ihm und spendet liebevoll Heilungsenergie, die der Baum seinerseits an seine Umgebung weitergibt.
Ich fragte die Marienlinde nach einer Botschaft und so flüsterte sie:
„Es gibt keinen Tod. Ich lebe weiter in allen Bäumen dieser Welt, wie ich selbst aus allen Bäumen gemacht wurde und immer so sein werde.
Nymphenparadies Fraueninsel
An einer versteckten Stelle am Seeufer der Fraueninsel streckt eine weitere, alte Linde ihre knorrigen Äste kurz über dem Boden bis ins Wasser hinein. Ein Schilfgürtel ist halbmondförmig darum gewachsen, so dass eine kleine Bucht um den Baum entstand. Seichte Wellen rollen in der kleinen Bucht über ein paar Steine und lassen diese mal aus dem Wasser schauen und dann wieder nicht (um sie sogleich wieder zu bedecken).
Wenn man bei Sonne ein Plätzchen auf einem der starken waagerechten Äste gefunden hat und in das glitzernde Wasser schaut, nimmt man auf den Steinen, je nach Wellengang und mit etwas Glück die zierlichen Nymphen wahr, die sich dort sonnen.
Eine Botschaft haben sie für dich:
„Das Leben besteht immer aus zwei Seiten, gleich Ebbe und Flut oder Tag und Nacht. Bewegst du dich im Rhythmus der Natur, lässt das Leben von selbst geschehen, lässt du los und vertraust den natürlichen Zyklen des Lebens, bist du frei.“

Naturwesen am Gardasee und in Südtirol
Bergbachgeister vom Torrente San Giovanni in Limone am Gardasee
Wenn man den Bergbach steil an seinen Ufern hinuntersteigt und dem schießenden, gurgelnden, schäumenden und reißenden Wasser folgt, das sich über große Felsbrocken seinen Weg aus den Bergen in den Gardasee bahnt, spürt man die große Kraft des Bergbachvolkes:
Riesen halten die großen Quadersteine fest im Griff, so dass die jungen, wilden Wassergeister ihren Weg ins Tal über Stock und Stein herunterspringen können. Unten an der Mündung angelangt wird das Wasser nach einem letzten Fall seicht und entspannt. Die jungen, wilden Wassergeister haben ihr Ziel erreicht.
Hier im flachen Flussbett warten die lieblichen Wassernymphen auf die Ankommenden um Vermählung zu feiern und gemeinsam über die Mündungsschwelle, Hand in Hand in den Gardasee zu strömen. Der See ist ihr neues Zuhause, ein Nest, ein großes Becken voll wohligem Wasser. Geschützt und umrahmt von den Ausläufern der Alpen.
Ihre Botschaft lautet:
„Springe immer wieder neu ins volle Leben hinein. Die Elemente Wasser, Stein, Erde und Wind unterstützen dich dabei und geben dir Energie und Freude!“
Die Wasserelfen in der Bucht von Manerba del Garda
Naturwesen haben die schöne, wichtige Aufgabe die Natur auf ihre Weise zu beschützen und den Frieden zu sichern. Am Gardasee erzählte mir eine Gruppe Wasserelfen, dass sie gruppenweise den verschiedenen Abschnitten des Sees zugeordnet sind, um diesen zu behüten. Und auch die den See angrenzenden Strände, Steine, Bäume, Blumen und Grünflächen werden von ihnen gruppenweise betreut. Spiel und Spaß kommen bei den lieblichen Wesen dabei nicht zu kurz, verrieten sie mir mit einem Augenzwinkern und ließen ihre fast transparenten Flügel blitzen und vibrieren.
Wird Verstärkung benötigt, so versammeln sie sich zu einem Fest der Freude. Dann singen und tanzen miteinander, berühren sich sanft mit ihren Flügeln. Dadurch wird Elfenstaub aufgewirbelt und dieser lässt neue Wasserelfen entstehen, die sich dem Reigen anschließen und von nun an die Gruppen unterstützen.
Gardasee – der See der Engel
Im Norden eingebettet zwischen Bergen und Hügeln und dann sanft auslaufend in die Po-Ebene liegt der Gardasee. An seinen Ufern, ob steil oder flach spürt man die Engelenergien, die mal ruhig und sanft wie die von Erzengel Haniel und dann wieder kräftig beschützend wie die von Erzengel Michael schwingen.
Verbindungsübung:
Suche dir einen Ort am See, dessen Energie dich spontan anzieht.
Bleibe still und verlasse dich darauf, dass diese Energie dich durchflutet und deinen feinstofflichen Körper auflädt.
Bleibe solange sitzen bis du den Impuls verspürst vollständig mit neuer, reiner Engel-Energie versorgt zu sein.

Südtirol ist Zwergenland
Zwischen schroffen Felsen, sanften grünen Hügeln, munteren Bächen, Höhlen und Obstbaumwiesen sind die Zwergenvölker in ihrem Element.
Woran erkennt man ihre Anwesenheit?
Auf den Wanderwegen zeugen Millionen von glitzerndem Quarzsand durchmischte Steine von ihrem liebevollen Schaffensdrang. Sie holen alles Glitzernde aus der Erde kurz an die Oberfläche zum Sonnenbaden und vergraben es dann wieder.
In Waldstücken, in denen es nicht das leiseste Geräusch gibt, also weder Vogellaut noch das Rauschen des Winds, nimmt man mit etwas Glück das leichte Vibrieren der Erde, in der die Zwerge gerade aktiv sind, wahr.
Und nicht zuletzt kann man mit ihrem schelmischen Humor Bekanntschaft machen:
Auf unerklärliche Weise ist zum Beispiel plötzlich ein kleiner Splitter im Finger. Oder auf dem gerade gemachten Foto, sind Dinge zu sehen, die man beim Fotografieren gar nicht bemerkt hatte.
So kommt man mit der Energie und Lebendigkeit der Zwerge in Berührung und darf dabei ganz bewusst seine Sinne schärfen.
Naturwesen in München und Umland
Eine Wassernymphe namens Vega
Vega begegnete mir und ihre Worte waren wie pure Poesie:
„Ich bin fließende Energie und stehende Ruhe.
Ich bin Wasserwirbel, oft auch sturmerprobt und erhebe mich zu Höhen von Wellenbergen.
Ich bin Tiefe und Ruhe.
Ich bin verspielt, mal leicht, mal schwer, mal langsam, mal schnell.
Nimm meine Energie in dich auf, so wie du sie brauchst!
Trinke mich, lass dich umspülen, bade in mir oder lass meine Energie von oben über deinen Kopf nach unten fließen.
Alles was du nicht mehr brauchst, nehme ich mit und reinige dich von allen Problemen - innerlich wie äußerlich. So erhältst du Reinigung und neue Kraft.“
Gänseblümchen Gruppenbotschaft
Dutzende Gänseblümchen standen auf einer Wiese und sie hatten eine gemeinsame Botschaft:
„Wir sind das Blütenmeer auf jeder Wiese.
Wir sind die Duft- und Farbenpracht an deinem Wegesrand.
Sonne, Erde und Wasser geben uns Leben.
Wir verschenken unsere Energie an dich.
Die Schönheit unserer Blütenkörper umspielt dich innerlich wie äußerlich, haucht zart dir Liebe ein.
Fühle uns, schmecke uns!
Lass unsere Essenz aus Sonne, Duft, Geschmack und Liebe auf deiner Zunge sanft zergehen.“
Бесплатный фрагмент закончился.
