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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

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© 2020 novum publishing

ISBN Printausgabe: 978-3-99107-106-8

ISBN e-book: 978-3-99107-107-5

Lektorat: Heinz G. Herbst

Umschlagfoto: www.pixabay.com

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

Innenabbildungen: www.pixabay.com,

Bild 10: © Fotografin Sabine Huemer

www.novumverlag.com

Vorwort
Einleitung und – warum dieses Buch?
Wie alles begann
Die Wirtschaft, Religionen und das Gesundheitsdenken – alles hat sich verändert!

1. Kapitel: Holy Science
Der Holistische Mensch


„Der Arzt verbindet deine Wunden.
Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden.
Bitte ihn darum, sooft du kannst.“
(Paracelsus)
Holistische Philosophie
Durch jahrelanges Suchen bin ich auf diese wesentlichen sieben geistigen Essenzen gestoßen. Meine Reise über gefühlte hunderttausend Ecken und zu verschiedenen Kulturen führte mich zu ihnen. Ich schuf die Verbindung zur buddhistischen Psychologie, welche ich als äußerst wertvoll empfinde und sehr liebe. Immer schon wusste ich, dass es mehr gibt, was mich und die Menschen glücklich macht. Lange Zeit war Verwirrung da in Bezug auf Spiritualität, Esoterik und den Glauben an das Unsichtbare. Doch jeder Glaube beschäftigt sich mit dem Unsichtbaren. Selbst die Psychologie zieht gewisse Ansätze aus dem Buddhismus wieder in Betracht, wie Stolz, Wollust, Trägheit etc. In der Religion werden diese Sünden genannt. Im Grunde hat sich nichts geändert, außer unsere Betrachtungsweise dessen. Der Mensch hat sich bereits verändert, und was einst Tabuthemen waren, wird jetzt anders betrachtet. Wir sind fähig, auch falschen Überlieferungen Einhalt zu gebieten und zu unserer inneren Wahrheit zu finden.
Spiritualität hatte lange eigentlich keinen Raum, und da ein Großteil der Menschen eher kopflastig ist, suchte ich nach Methoden, die „Aha-Erlebnisse“ auslösen. Wie schon erwähnt, beschäftige ich mich jahrelang schon mit dem Buddhismus, mentalen Techniken und mit der zentralen Frage: Welche Methoden machen Sinn und führen zum erwünschten Ergebnis? Die Sinne und der Glaube in uns spielen bei den sieben geistigen Essenzen eine wesentliche Rolle.
Das Handicap zur damaligen Zeit war: Die Wissenschaft konnte es nicht beweisen. Doch wie im ersten Kapitel dargelegt kann die Wissenschaft jetzt vieles beweisen, und die Kernsäulen der sieben geistigen Essenzen sind das Wissen. Das Leben dessen macht deinen Erfolg sichtbar. Diese sieben geistigen Essenzen bringen dich schneller ans Ziel. Durch die Kombination mit anderen Methoden ist es zu einer reinen Erlebenspädagogik geworden.
Alle sieben geistigen Essenzen sind anwendbar für deine ganz persönliche work-life-balance. Wenn man die sieben geistigen Gesetze verstanden hat, dann macht einfach das Leben mit allen Facetten, die es uns zu bieten hat, Sinn. Im Großen und Ganzen braucht es deshalb alle Kapitel, um diese zu leben.
Im Grunde genommen brauchst du den Spaß am Analysieren, den Mut, deine Gefühle zu leben und den Glauben an das Unsichtbare. Was Hermes Trigeminus Toth einst in den sieben hermetischen Weisheitslehren zusammenfasste, ist für dich im Eintauchen dessen eine Entdeckungsreise zu dir selbst. Die Erfahrungen, die du dabei machst, überschreiben deine Alt-Programme, und deine ganzheitliche Sicht auf die Dinge in deiner Welt verändert sich. Du wirst gelassener, handlungsfähiger und liebevoller dir selbst gegenüber.
Die sieben geistigen Essenzen sind greifbar und effektiv. Durch kreative Methoden wird vieles sichtbar gemacht, und wenn es für dich sichtbar wird, hast du hiermit auch einen Schlüssel in der Hand, um dein Leben umzupolen.
Optimale geistige Gesundheit, liebende Güte, Empathie, Freude und Gleichmut beziehungsweise innerer Friede. Sie gelten als besonders wertvoll, weil sie die natürliche Grundlage menschlichen Glücks darstellen. Sie sind einfach und unmittelbar und beschreiben die Qualitäten eines offenen Herzens. Liebe ist unsere wahre Natur, doch sie liegt meist unter einer schützenden Angstschicht verborgen. Doch wenn du beginnst, an dich selbst zu glauben, kann alles gelingen.
Wenn diese vier Qualitäten entwickelt werden, sorgt ihr komplementärer Charakter dafür, dass ihre Wirkung immer ausgeglichen ist. Diese Balance gilt als wesentlich.
Allein, wenn wir diesen Worten nur unser Gehör schenken, wirkt sich dies wie Balsam für unsere Seele aus.
Doch Eigenverantwortlichkeit ist der erste Schritt zu optimaler geistiger Gesundheit, und die Freiheit der Selbstbestimmtheit bringt dich unweigerlich in die allumfassende Liebe. Ich kenne viele Menschen, die ganz ohne Religion über einen tiefen Glauben verfügen, und das nicht, „obwohl“ sie religiös eingestellt sind, sondern gerade „weil“ sie allen Religionen abgeschworen haben.
„It isn’t what we say or think that defines us,
but what we do.” Jane Austen
Menschen auf den Weg zur Erkenntnis stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden, kennen Demut und achten das Große. Sie fügen sich der größeren heilsamen Ordnung des Lebens und meistern, was zu meistern ist, indem sie die eigene Verantwortung wahrnehmen und übernehmen. Das Schicksal anderer zu respektieren und dem auch zuzustimmen.
Wahrhaft holistische Menschen sind eben nicht abgehoben, vergeistigt oder weltfremd, sie versuchen eben nicht, dem Irdischen zu entfliehen und sind nicht auf der ewigen Suche nach „was auch immer“, sondern sie ruhen in sich, weil sie sich selbst gefunden und angenommen haben. Sie kennen sich selbst sehr gut und sind gerade deshalb authentisch und ebenso Wachsende und Lernende wie andere Menschen auch.
Einen offenen Menschen erkennt man unter anderem auch daran, dass er seinen Worten die entsprechenden Taten folgen lässt. Sie sind mutig, weil sie es mit sich selbst aufgenommen haben und das Leben als Lehrmeister akzeptieren. Und Mut ist nicht etwa die Abwesenheit von Angst, es ist vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
Echte Spiritualität kann unter den Dogmen von Religionen, Kirchen und Sekten nicht atmen. Sie braucht keine künstlich zwischengezogenen Hierarchien und Vermittler. Spiritualität verbunden mit Wissen lehnt auf ganz natürliche Weise jegliche Art von Dogmen und Knechtung ab, die allesamt immer wieder nur in die Unmenschlichkeit führen, mit dem Trick, dass sie uns Menschen als geborene Sünder verkauft. Das glauben viele von uns, doch wir sind lediglich unwissend. Ein neuer Glaube muss erschaffen werden oder eine neue Schöpfungsgeschichte, als unmittelbare Anbindung und direkte Verbindung zu Gott.
In der Erkenntnis, dass wir alle im Dienst eines größeren Plans sind und es Zeit wird, dass wir unsere Herzen öffnen und der Natur lauschen. Wenn ich mir dessen gewahr bin, dann kann ich weder an mir selbst zweifeln noch mich über andere erheben. Und genau deshalb ist es so wichtig, zu sich zu finden. Denn da allein begegnet man Gott.
Der Himmel (Gott) will freie und selbstbestimmte Kreaturen auf seiner Welt wandeln sehen und nicht unverantwortliche, geknechtete Lemminge, die sich vor lauter Feigheit, Blindheit und Egoismus gegenseitig untergehen lassen. Denn wenn du dem Schatten nicht begegnest, wie soll dann dein Potenzial befreit werden? Ich hatte es in dieser Hinsicht echt nicht einfach. Doch der Schatten ist in allen Religionen und in der Menschheitsgeschichte verankert. Wovor sollten wir Angst haben, vor einem bestrafenden Gott? Doch meine Meinung zu dem ist: Gott hat damit überhaupt nichts zu tun!
Ein Mensch, der Seelenloses tut, der Schmerz und Leid erzeugt, ist ein Mensch, der von sich selbst weit entfernt ist und sich selbst kaum noch wahrnimmt. Denn die Schuld am anderen ist letztlich immer auch die Schuld an uns selbst.
Es werden viele Sichtweisen erläutert, und sie besagen, dass alles, was uns umgibt, unser tieferes Selbst spiegelt. Und was ich in mir trage, ziehe ich mir als Entsprechung meiner selbst vom außen in mein Leben an. Mithilfe von all den unliebsamen und schmerzhaften Personen und Erlebnissen in unserem Leben lernen wir, uns selbst zu erkennen. Wir erfahren dadurch etwas über unsere blinden Flecken, über unsere Selbsteinschätzung, unsere Anmaßungen, unsere Sehnsüchte und über unsere unbewussten schlummernden Fähigkeiten und Potenziale. Und an all den angenehmen und schönen Erfahrungen können wir ablesen, was in uns bereits an erlösten Themen zur Entfaltung gekommen ist.
Besonders unsere Sehnsüchte sind sehr lehrreich, denn über sie erfahren wir, was wir auslagern, weil wir in unserem kranken und teils erblindeten Selbstbild denken, dass wir selbst nicht besitzen, was uns scheinbar fehlt – aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wenn wir das erkannt haben – oh Wunder –, bekommen wir plötzlich auch im Außen, was vorher unerreichbar schien.
Da immer mehr von uns in diese uns allen innewohnende Liebe und Weisheit erwachen, übernehmen wir die Rolle als Pioniere eines neuen Paradigmas, wo wir die Vorteile der Erforschung der vielen Geheimnisse der Trennung und Verbundenheit entdecken können. Wenn es ein quelleneinheitliches Bewusstsein gab, das sich selbst zersplitterte, so gab es seit dieser ursprünglichen Fragmentierung immer ein erweitertes kollektives Bewusstsein für alle Fragmente, eine Art göttliches kollektives Bewusstsein. Das holographische Modell besagt, dass in jedem der Fragmente das Ganze enthalten ist. Aus diesem Blickwinkel gibt es ein größeres, kollektives Bewusstsein oder eine Intelligenz, und jeder Mensch hat innerhalb seines individuellen Bewusstseins Zugang zu diesem erweiterten kollektiven Bewusstsein.
Ich will wieder glauben und vertrauen!
Das ist so alt wie die Menschheit selbst und beinhaltet positiv ausgerichtetes Wissen und Denken. Was aber nicht heißt, dass die negativen Gedanken gut oder schlecht sind. Gerade in der heutigen Zeit, einer Epoche fehlender Ideale und Ziele, kann dies von außerordentlicher Bedeutung für viele Menschen sein.
Alles ist geistig! Du bist reinstes Bewusstsein. Es ist egal, wenn du denkst, es ist gut, sagt das Universum, es ist gut, du hast immer recht, auch wenn du nicht recht hast, hast du recht. Wenn du denkst, es ist schlecht, okay, dann ist es für dich so!
Völlig wurscht, du hast recht, ist das nicht wunderbar?
Denn du bist geistig, ein Wesen, das eine Form hat, sprich, dein Körper, in dem dein Wesen, deine Seele, dein Geist, dein Bewusstsein lebt. Du lebst und hast dich materialisiert durch deinen Körper. Du kommst aus der Quelle und bist die Quelle. In den geistigen Gesetzen sind das Gesetz der Resonanz, der Realität, der Energie, das Gesetz der Schwingung, die Fülle, der Ursache und Wirkung, des Erfolges, des Dankens, des Glücks, des Glaubens, das Gesetz der Wandlung, des Segnens, der Gnade, der Harmonie und der Liebe enthalten.
Ich achte und akzeptiere die Wünsche und Meinungen der anderen auch dann, wenn ich ihnen nicht zustimme oder sie nicht verstehe. Okay, ist ja nur eine, meine Wahrnehmung.
Alles Gute hat genauso eine Konsequenz wie alles Negative, und was für dich heute gut ist, kann sich schon in nächster Zeit nicht mehr gut anfühlen. Genauso gilt es umgekehrt, das Böse oder Negative hat auch einen guten Kern und will dir damit etwas zeigen, es gilt lediglich, die Augen zu öffnen, dein Herz zu aktivieren und – schau mal über den Tellerrand!
Das Gute ist nicht gut, und das Böse ist nicht böse
Wenn wir lernen, die Umstände und Probleme aus einer anderen Perspektive anzusehen, bekommen wir ein größeres Verständnis für so manche dahinterliegenden Ursachen, aber auch für die darin versteckten Ressourcen oder Resilienzen. Du musst das nicht gutheißen, was jemand getan hat, aber du kannst es dadurch vielleicht besser verstehen.
Eine Betrachtungsweise, die uralt und vor allem sinnvoll ist, um schlussendlich glücklicher und zufriedener zu leben!
Wir sind nicht besser oder schlechter,
wir sind alle einfach nur Menschen, die glücklich sein wollen
Die hermetischen Gesetze sind auch in den Weisheitslehren verankert und helfen den Menschen, sich selbst zu helfen und lassen somit jedem Einzelnen seine Würde als Mensch und Individuum. Im Rahmen der universellen Ordnung ist alles geregelt.
Die erste Quintessenz:
Das Prinzip der Geistigkeit
Das All ist Geist, das Universum ist geistig. Alles Materielle ist vom Geiste geschaffen.
Dieses Prinzip enthält die Wahrheit: „Alles ist Geist“. Es erklärt, dass das alles bereits da ist und aus dem Geistigen erschaffen wurde. Du erschaffst deine Realität, welche allen äußeren Manifestationen und Erscheinungen zugrunde liegt, die wir unter den Bezeichnungen „materielles Universum“, „Erscheinungsformen des Lebens“ einordnen.
Das erklärt auch, dass die ganze Erscheinungswelt oder das Universum nur eine geistige Schöpfung des Alls ist, unterworfen den Gesetzen aller geschaffenen Dinge, und dass das Universum als Ganzes und auch in seinen Teilen und Einheiten seine Existenz im Geiste des Alls hat, in welchem wir leben, uns bewegen und unser Dasein haben. Dieses Prinzip erklärt, indem es die geistige Natur des Universums festlegt, all die verschiedenen geistigen und seelischen Phänomene, die die öffentliche Aufmerksamkeit in so großem Maße beschäftigt und die ohne solche Erklärung unverständlich sind und sich wissenschaftlicher Behandlung entziehen.
Das Verständnis dieses großen hermetischen Prinzips der Geistigkeit befähigt den Menschen, die Gesetze des geistigen Universums leichter zu begreifen und sie zu seinem Wohlbefinden und Vorwärtskommen anzuwenden.
Der Mensch ist somit in der Lage, die großen geistigen Gesetze verständnisvoll anzuwenden, anstatt ihre Anwendung dem Zufall zu überlassen. Mit dem Hauptschlüssel in der Hand können viele Tore des geistigen und psychischen Tempels des Wissens sich öffnen und frei und verständnisvoll betreten werden. Dieses Prinzip erklärt die wahre Natur von „Energie“, „Kraft“, „Stoff“ und warum und wie sie alle der Führung des Geistes unterworfen sind. Vor langer Zeit schrieb einer der hermetischen Meister:
„Derjenige, der die Wahrheit der geistigen Natur
des Universums begreift, ist weit auf dem Wege
zur Meisterschaft fortgeschritten.“
Der Weg zum höchsten Glück, zum ewigen Leben ohne Leid und Schmerzen ist ein Schmarrn. Ja, um schlussendlich zur physischen Unsterblichkeit zu gelangen – ist es denn lebens- oder erstrebenswert, Unsterblichkeit zu erlangen? Unsterblichkeit auf welchem Planeten?, frage ich mich da.
Im Labyrinth der Möglichkeiten, im Strom des Lebens, der dich mitnimmt auf eine unwillkürliche Reise.
Das Leben selbst ist ein Abenteuer, und vielleicht gerade deswegen zeigt uns das Leben oftmals einen außergewöhnlichen Weg und schickt uns für unsere innewohnende Intelligenz oder das Selbst allerlei Signale auf unseren Weg, um uns zu verdeutlichen: Schau, dort ist der Weg zur inneren Befreiung, da läufst du falsch, oder hier läufst du richtig.
Jederzeit hast du die Möglichkeit, deinen eingeschlagenen Weg zu ändern. Deine dir gewohnte Sprache zu verändern, deine Sichtweise zu erneuern und schlussendlich auch dein Handeln.
Korrigiere, was einer Korrektur bedarf, und das ist jederzeit möglich, indem du offen dafür bist, zu schauen, auf Signale zu hören, auf das, was sich in und um uns herum deutlich zeigt. Und indem du nicht länger am guten Ausgang zweifelst, denn es kommt auf jeden Fall besser, wenn du die Erkenntnis an deiner Seite hast.
Es werden uns glücklicherweise ständig Signale zugesandt, oder besser besagt: Wir rufen sie selbst (zumeist unbewusst) herbei, von unserem tiefsten Innersten aus, so wird uns klargemacht, wonach das Leben in uns strebt, was das Beste für uns ist. Signale können positiv oder negativ sein. Sie gelten in jeder Hinsicht als Wegweiser, die uns zeigen, wo wir richtig oder falsch liegen. Neben der Sprache der Krankheiten und Emotionen, die sehr wichtige Signale dafür sind, „wo wir uns selbst korrigieren müssen“, gibt es auch die tagtäglichen Geschehnisse, die uns augenscheinlich „einfach so“ passieren, aber nichts ist weniger wahr. Wenn beispielsweise im Haus eine Glühbirne durchbrennt, dann hat dies in der Tat etwas mit der materiellen, technischen Seite des Ganzen zu tun (die Birne war vielleicht schon sehr alt usw.), aber dennoch wirst du feststellen, dass es kein Zufall ist, dass dieser Vorfall nicht einfach an diesem Ort, in Anwesenheit dieses Menschen, zu genau diesem Moment geschieht. Es handelt sich stets um eine Synchronizität, ein gleichzeitiges Stattfinden von Gegebenheiten: eine Birne, die durchbrennt oder ein Blitz, der einschlägt, ein Glas, das zerbricht usw. und auf der anderen Seite „ein Vorfall“ im Menschen selbst, in seiner Psyche, seinem Kopf, seinem gesamten Wesen, weshalb gerade jetzt dieses oder jenes in einem Menschenleben geschieht.
Eine zu harte, zuweilen zu struktureller, einschneidender Energie, das Festhalten am alten Verhalten und ein Verschlossen sein für den Strom spontaner, gefühlsmäßig erneuernder Energien: Das ist es, was das Signal „eine Birne brennt durch“ sagen will. Dies wird zu einer ernst zu nehmenden Warnung, wenn im Haus viele Glühbirnen während eines bestimmten Zeitraumes durchbrennen. Sei dann nicht mehr hart gegen dich selbst, lerne, dich zu entspannen, denke nicht mehr „hart“. Bleibe nicht in alten strukturellen Gewohnheiten verhaftet, befreie dich von alten Verhaltensweisen.
Begreife das „Signal“ der Glühbirnen, passe deine Lebensweise an. Und ob es sich nun um einen platten Reifen, einen Diebstahl, einen Autounfall, einen Hausbrand oder was auch immer handelt – es erzählt uns so viel über uns.
Eine Person mit einem gesunden Menschenverstand geht der Sache zunächst einmal nach, „öffnet“ sich der Nachforschung dessen und weist nichts von vornherein unbesonnen ab. Erst danach zieht sie ihre Schlüsse daraus. Viele Menschen scheinen Angst vor einer tieferen Wahrheit, vor der Sprache des Lebens, das über „Signale“ kommuniziert, zu haben. Es ist angenehm und lehrreich, diesen Weg zu beschreiten, ohne sich fanatisch daran zu halten. Wenn dir etwas auffällt, kommst du dann nicht umhin, es zu beachten.
Dies sind lediglich ein paar Beispiele dafür, wie erstaunlich schön das Leben in sich stimmig ist und wie wir es auf prachtvolle Weise begreifen und führen lernen können.
Wir sind, was wir sind
Wir alle werden auf unserem Lebensweg mit den verschiedensten Herausforderungen konfrontiert. Krankheiten, zwischenmenschliche Konflikte und existenzbedrohende Situationen verschiedenster Art bringen uns immer wieder in Bedrängnis. Wie ich diese meistere, ist wichtig.
Wir sind als Menschen von jeher nach vorne gerichtet und auch nach oben gerichtet, um zu entdecken und zu erforschen, doch wirklich besonders wird es, wenn du das Wunder in dir entdeckst.
Die Methoden der herkömmlichen Psychologie und der klassischen Medizin können in bestimmten Bereichen wunderbar helfen, stoßen aber oft an ihre Grenzen. Der Grund: Sie beziehen nur bestimmte Aspekte der menschlichen Existenz in ihr Gedankengebäude mit ein, andere, wie das menschliche Energiesystem, haben bisher nur in Randbereichen Beachtung gefunden. Aber gerade diese Aspekte des Menschlichen sind so wichtig für Heilung und Transformation. Wobei die Forschung sich jedes Jahr selbst übertrifft. Die Herzensangelegenheiten von uns gewinnen an Bedeutung.
Häufig kommen Klienten frustriert in meine Praxis mit Worten wie: „Ich habe schon so viel an mir gearbeitet, getan, probiert, war in Therapie, habe vergeben, spirituelle Seminare besucht, Rituale gemacht und was weiß ich alles – und trotzdem fühlt es sich an, als ob sich an meinem Zustand, meiner Angst, meinen Schmerzen, meiner Erschöpfung nichts oder nur kurzfristig etwas verändert hat oder alles sogar noch schlimmer geworden ist. Meine Erkrankung kommt immer wieder. Ich bin total ausgebrannt, alles ist sinnlos und nutzlos. Mein Verstand sagt mir, dass mein Gefühl dagegensteht. Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich tun soll. Ich möchte endlich etwas verändern und meine Ziele erreichen, aber trotzdem hält mich etwas Undefinierbares zurück und nimmt mir die Kraft zum Handeln.“ All das kenne ich aus meiner eigenen Geschichte.
Es hat mich glücklicherweise nicht in die Resignation getrieben, sondern zu eigenen Forschungen angespornt, um herauszufinden, was die Ursachen von Krankheiten und Lebensschwierigkeiten sind und was ich verändern kann, um wieder in einen Zustand echter Harmonie zu kommen. Doch um das zu erreichen, bedarf es auch der Entlarvung des vorhandenen Systems und dann die Verwandlung der destruktiv wirkenden Kraft.
Um das „Chaos“ des Menschen zu beseitigen, ist das Wissen um das menschliche Energiesystem unerlässlich. Alte Schriften, manche älter als 5000 Jahre, zeigen auf, dass der physische Körper des Menschen – für uns die Identifikation mit dem Leben – lediglich die äußere Manifestation oder der sichtbare Ausdruck von feinstofflichen Manifestationsformen sind, die aus einer Reihe von Hochfrequenz-Energiesystemen bestehen.
Was für die meisten als unsichtbare Energie wahrgenommen wird, galt bei den alten Griechen als die göttliche, leuchtende Substanz, die das ganze Universum durchdringt. Dieses feinstoffliche System teilt sich in Schwingungen mit, die elektrisch wirken (Strom/Strömung), durch Licht, Spannung, Intensität, Kraft und Töne – wie auch magnetisch (anziehende Kraft), was beispielsweise sehr hohe Schwingungen beinhaltet.
Unser menschliches Wesen steht mit diesen Ebenen oder auch Bewusstseinszuständen in Verbindung.
Einfach Mensch sein und multidimensionales Wesen zugleich!
Holistisch gesehen bedeutet dies:
Die Welt ist ein lebendiger Organismus
Es gibt neben der Materie – der materiellen, grobstofflichen Welt – auch eine geistige, eine immaterielle, feinstoffliche Welt der Gedanken, Gefühle und Energieschwingungen
Alles ist mit allem verbunden
Das Bewusstsein bestimmt das Sein
(der Geist ist stärker als die Materie)
Ein Ergebnis/die Realität wird durch das Beobachten eines Menschen beeinflusst (Quantenphysik)
Es gibt keine Trennung zwischen Dingen,
Energien und Gedanken
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)
In jedem Teil ist auch das Ganze enthalten
Alles ist Schwingung und Energie, sodass alles wirkt
Die holistische Sichtweise umfasst nicht nur die Einheit von Körper, Geist und Seele, sondern betrachtet das Individuum zusätzlich in Beziehung zu seiner Umwelt, zu kosmischen, klimatischen und jahreszeitlichen Einflüssen. Die Grundannahme ist, dass ein Mensch, der seine innere Bestimmung nicht leben kann und die Gesetze des Kosmos und der Natur missachtet, unweigerlich körperliche und seelische Gesundheitsstörungen entwickelt. Somit haben das Klima, die Planeten, die Sonne und unsere Erde sehr wohl Auswirkungen auf unser Gesundheitssystem.
Ein Artikel aus der Zeitschrift „Nature“:
„Das Universum ist immateriell. Es ist geistig und spirituell. Lebe und hab Spaß.“ Was ist daran bedeutend?
Die konventionelle Wissenschaft hat bisher die mentale und die spirituelle Komponente komplett rausgelassen. Die moderne Physik sagt, dass man diese beiden Komponenten nicht ignorieren kann. Alles ist im Universum enthalten. Wenn du dein Bewusstsein veränderst, veränderst du die Welt. Das ist deswegen von Bedeutung, weil jeder von uns als bewusste Einheit zwangsläufig aufgrund der am meisten anerkannten Wissenschaft sagen muss, dass jeder von uns ein Schöpfer und eine Schöpferin ist. Wir schöpfen aus unserem geistigen und aus unserem spirituellen Bereich. Das ist deshalb wichtig, wenn du denkst, dass du ein Opfer bist, du deine Macht als Schöpfer verloren und abgegeben hast. Tatsache ist aber, dass du Schöpfer und Schöpferin bist. Du veränderst deine Gedanken, du veränderst deinen Glauben, und dann können sich deine Gene innerhalb von acht Stunden verändern. Das ist schon bewiesen worden. Es wurden Gene angeschaut, die Probleme im System verursachten. Nach acht Stunden Meditation hatten sich die Funktionen der Gene vollkommen verändert.
Viele Menschen fühlen sich von dieser schnelllebigen, materialistischen, von der Natur entfremdeten Gesellschaft und deren hohen Anforderungen an uns zwangsläufig überfordert. Die Folge sind stressbedingte Gesundheitsprobleme, die sich auf körperlicher und psychischer Ebene zeigen können, so wie Erschöpfung, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit, depressive Verstimmung, Verdauungs-störungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Beschwerden des Bewegungsapparates. Sie werden häufig als Zeichen des Körpers zu spät wahrgenommen, da viele Menschen verlernt haben, auf die Signale und Bedürfnisse ihres Körpers zu hören und achtsam mit ihrer Gesundheit umzugehen. Die Folge ist, dass sich die gesundheitlichen Störungen verselbstständigen und chronisch werden.
Die kosmische Schwingung zwischen Himmel und Erde beeinflusst Körper, Geist und Seele. Die Energie befindet sich in ständigem Fluss. Der Mensch muss sich an diese Energieschwingung anpassen, damit es nicht zu einem Ungleichgewicht der Körperenergien kommt. Ziel der holistischen Medizin ist es, den Bezug des Individuums zu seinem Ursprung und der Natur wiederherzustellen, um ein tieferes Verständnis für höhere Zusammenhänge zu erwecken. Achtsamkeitstraining gegenüber sich selbst und seiner Umwelt wieder zu lernen, ist im ganzheitlichen Sinne der Einstieg zum Menschsein.
Die holistische Sichtweise lässt sich beliebig in alle Lebensbereiche ausweiten.
Das Ziel ist immer dasselbe: die „gestörten“ Energien zu regulieren und das Potenzial zur Selbstheilung und Selbstverwirklichung durch individuell angepasste Unterstützung zu wecken.
Holistisch betrachtet kann man auf allen Ebenen arbeiten, um echte und dauerhafte Gesundheit in der Psyche, der Seele und auch im Körper zu erreichen und nicht nur oberflächlich von Symptomen zu befreien. Holistische Medizin soll das monokausale, lineare Wissen unserer heutigen Naturwissenschaft erweitern, um die ganzheitliche Denkweise des Holismus zu begreifen, damit die innere Sehnsucht nach höherer Ordnung wieder integriert werden kann, um auch innerlich erfüllt zu sein.
Dazu braucht es auch den Verstand, um zu verstehen, was meine ganz spezielle Realität eigentlich ist. Durch das Betrachten deiner eigenen Welt und deiner individuellen Sicht auf die Welt erkennst du so manche Zusammenhänge, die du kreiert hast!
So kannst du dich dann fragen, ob es Sinn macht, wie du lebst.
Jeder Mensch trägt eine natürliche Religiosität in sich, die eine spirituelle Öffnung ermöglichen kann. Spiritualität bedeutet dabei im weitesten Sinne eine Form von Geistigkeit, als Gegensatz zum rein rationalen Denken und einer materiellen Körperlichkeit. Sie steht für die gelebte Verbindung zum Formlosen und Göttlichen. Doch dieses Thema beleuchte ich im Kapitel „Glauben“.
Wir sind in Verbundenheit mit dem Wunder Körper. Ausgestattet mit Sinnen – Gefühle und Emotionen gibt es gratis mitgeliefert. Ebenfalls im Gesamtpaket Leben die Familiengeschichte und Gene als Sahnehäubchen mit von der Partie. Nur eines ist nicht dabei: die Gebrauchsanleitung!
Vielleicht wäre es an der Zeit, diese zu finden. Wie ticke ich eigentlich? Wir haben verschiedene Ebenen des Daseins. So gibt es eine mentale Überzeugung in dir, wie auch ein emotionales Frequenzfeld. Ja, und zu guter Letzt haben wir noch eine Seele. So komplex sind wir. Doch arbeiten diese Ebenen oftmals nicht alle zusammen, und dies zeigt sich in Form von niedrigen Frequenzen in Gefühlen wie Trauer, keine Lebensfreude, Nervosität, Schlafstörungen, Symptomen, Ess- und Verdauungsproblemen, Stillstand in der Entwicklung bis hin zur Krankheit.
Deine Seele steckt sozusagen in diesem Körper, doch ihr zwei habt noch nicht das Vergnügen gehabt, euch kennenzulernen.
Damit beginnt der Entwicklungsweg durch unsere Beziehungen, unser Familiensystem, das Gesellschaftsleben, und irgendwann kommen wir wieder bei unserem wahren Selbst an.
So, und dann stellt man sich ganz natürlich die Frage:
„Wer bin ich eigentlich?!“
Veraltete Struktur Medizin: Ganzheitliche
Gesundheit verlangt ganzheitliche Medizin
Mal vorweg – unsere Medizin ist genial, sie schneidet Dinge weg, sie repariert und implantiert, sie forscht und hat immens an neuen Technologien zugelegt. Der Arzt ist immer bemüht zu heilen. Er legt sogar einen Eid ab, um Menschenleben zu retten. Dies allein ist eine große Bürde. Ich habe so viel Heilung erlebt, die durch die Hand von Ärzten und Schwestern stattgefunden hat. Was wir jeden einzelnen Tag zu sehen bekamen, war für uns nicht einfach zu verkraften. Denn wir sind auch nur Menschen.
Ich machte mir zu meiner Zeit als Krankenschwester schon Gedanken, was es bedeutet, zu helfen. Wo ist unsere Grenze, und was ist mit der Seele jedes Einzelnen? Dies führte mich auf den Weg, die Medizin ganzheitlicher zu betrachten.
Eine einheitliche Definition, was ganzheitliche Medizin oder Ganzheitsmedizin ist, gibt es nicht. Selbst innerhalb der ausübenden Berufsgruppen wie z. B. der Ärzte, Psychologen oder Naturheilpraktiker gehen die Ansichten über Grundlagen, Inhalte und Ziele auseinander. Synonym wird auch oft von Alternativmedizin und Komplementärmedizin gesprochen, die im umgangssprachlichen Gebrauch ebenfalls nicht klar voneinander abgegrenzt sind.
Warum ist Leiden leicht?
Es hat ja grundsätzlich nicht nur Negatives – es ist absolut in Ordnung, es bringt ja manchmal auch was Gutes, wie Anerkennung, man wird bedient, ja, endlich kümmert sich mal jemand um mich! Aber warum bin ich krank, weshalb passiert mir das?
Diese Frage stellt sich die männliche Medizin eher nicht. Wäre es da nicht klug vorzubeugen und sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, damit jeder Einzelne viel verantwortlicher mit seiner eigenen Gesundheit umgeht? Was wäre, wenn die Gesundheitsleistungen von Gebietskrankenkassen, SVA usw., vielleicht fördern würden, dass der Mensch mehr Verantwortung übernehmen muss? Vielleicht braucht es sogenannte Maßnahmen, um bewusster und fürsorglicher mit dem eigenen Körper umzugehen? Dies könnte man doch schon in den Schulen lehren. Wie geht man mit Gefühlen um? Und sucht erst dann die Ärzte auf, wenn die medizinische Versorgung wirklich wichtig ist. Denn in vielen Bereichen des heutigen Status ist die Medizin sehr wohl an einem Punkt angelangt, wo sie keine Medikamente oder Heilung mehr verordnen kann, wenn wir nicht endlich anhand von Körpersprache, in Verbindung mit der höheren Intelligenz verbunden, mit der alternativen Naturmedizin ein ganzheitliches Konzept anstreben.
Auf der körperlichen Ebene, die wir „ursprüngliche Medizin“ nennen, ist es die Medizin, die nach dem wahren „Ursprung“ der Krankheit sucht und die Genesung sich folglich zum einen als ein Erkennen und Begreifen dieser psycho-emotionalen Ursächlichkeit versteht, und zum anderen beinhaltet sie das Anbieten einer Lösung hierfür. Wird auf dem wahrhaftigen Niveau, wo Krankheit entkeimt, nach Ursache und Lösung gesucht, dann kann man schließlich auch von fundamentaler Genesung sprechen. Wenn man sich jedoch lediglich mit Observation an der Oberfläche beschäftigt, entkoppelt man den tieferen menschlichen Inhalt vom physischen Körper, und es wird niemals zu einer wahren Genesung kommen.
Beim Embodiment sind dabei nicht einzelne Symptome im Blickfeld, sondern die Verbindungen und Zusammenhänge innerhalb des gesamten Körpersystems, wobei zum Körper untrennbar auch Geist und Seele gehören. Nicht jedes Symptom ist eine Krankheit! Zudem werden auch die Beziehungen zu anderen Menschen, das direkte Lebensumfeld, die individuellen Lebensgewohnheiten und die Umwelt, miteingeschlossen. Erfasst, gesehen und in der Umsetzung berücksichtigt werden somit körperliche, emotionale, soziale, mentale und auch geistig-seelische Aspekte und Ressourcen. Damit wird im Idealfall der individuelle, erkrankte Mensch und nicht eine Krankheit behandelt.
Ein Definitionsversuch: „Unter Ganzheitsmedizin beziehungsweise ganzheitlicher Medizin versteht man Schulmedizin und Komplementärmedizin unter Einbeziehung der seelisch-geistigen Komponente.“
Das Ziel ist es auch, jedem Menschen „von allem das Beste“ aus dem gesamten Spektrum der Methoden anzubieten.
Und wie Dr. Gerhard Hubmann sagt: „Eine ganzheitliche Denkweise ist der Ausdruck eines Weltbildes, das den Menschen wieder als Einheit von Körper, Geist und Seele in seiner Umwelt sieht und ihn in seiner Beziehung zur Natur wieder dahinstellt, wo er sich über Jahrtausende befunden hat.” Das heißt unter anderem, Krankheiten und Dysfunktionen zu heilen und Selbstheilungsvorgänge im Menschen anzuregen, um die Gesundheit zu fördern und zu stärken.
Integrale Medizin
Aus meiner eigenen Praxiserfahrung im Krankenhaus kenne ich verschiedene Seiten des Leidens. Mein Interesse jedoch galt immer dem seelischen Aspekt. Wieso geht ein Mensch, und der andere übersteht problemlos alle Eingriffe, wieso kommen Kinder mit Krankheiten auf die Welt, oder warum sterben Kinder, und einer, der den Großteil seines Lebens schon hinter sich hat, bleibt?
Wieso starb meine Schwester Sabine in so jungen Jahren, wie ist das Zusammenspiel zwischen Gesundheit und Krankheit, und gibt es eine höhere Macht, die dies entscheidet?
Ich war zornig, hilflos und erschüttert, als ich Sabine verloren habe. Sie hatte einen Unfall, bei dem sie eine schwere Kopfverletzung erlitt. Sie überlebte die Operation, was mich hoffen ließ. Und doch war da ein inneres Gefühl, dass es nicht gut ausgehen würde, welches mich beschlich, als sie mich bat, ihre große Liebe anzurufen, um ihn zu bitten, dass er zu ihr kommt. Sie wurde aus der Intensiv frühzeitig verlegt, da sie ihr Bett brauchten. Da spürte ich schon ein Unbehagen, aber ich dachte auch: okay, wird schon passen.
Was dann geschah, ist schwierig zu beschreiben. Aus meiner Sicht war es ein Misslingen der Versorgung. Sie starb, und irgendwer lebt mit ihrer Niere. Es war die Art, wie sie mit uns umgegangen sind. Hier geschah eine große Wende in meinem Leben, einerseits die Sache mit Gott, und andererseits fragte ich mich, was es bedeutet, wirklich zu helfen.
Viele Schulmediziner glauben noch immer, durch Wegschneiden erkrankter Teile oder durch Unterdrückung unerwünschter Symptome Heilung zu erreichen. Der Weg zum Heil, zum Ganzen, braucht aber natürlich im Gegenteil Integration. Heilung umfasst alles und meint Ganzheit und Vollkommenheit. Darauf zielt die sogenannte Ganzheitsmedizin ab. Zu der muss aber natürlich die ganze Medizin gehören, also die Schulmedizin und die spirituelle Dimension des Menschen.
Es ist Zeit, auch seelische Betreuung einzuführen, um Folgeschäden an der Psyche zu verringern. Das würde auch den Kassen dienen. Körperschmerz ist auch in Verbindung mit Seelenschmerz.
Ganzheitsmedizin meint den ganzen Menschen und nicht „die Niere von Zimmer 14“, die Galle auf 16“, von der Schulmediziner oft sprechen. Auf Zimmer 14 liegt natürlich auch nie eine Niere, sondern ein Mensch mit zwei Nieren und – im Sinne von „Krankheit als Symbol“ – wahrscheinlich einer Partnerproblematik. So wie die Niere zwischen sauren und basischen Kräften im Organismus die Mitte wahren soll, ist es die Aufgabe der Partnerschaft, zwischen den weiblichen und männlichen Seelenanteilen zu vermitteln.
Meine erste Verbindung zu diesen ganzheitlichen Ansätzen war in einem Vortrag des deutschen Arztes, Psychotherapeuten und Autors Dr. Rüdiger Dahlke, und er sprach von der Integralen Medizin. Ganzheitliche Medizin muss immer Körper und Seele verbinden, wie die Krankheitsbilder-Deutung, die von den körperlichen Symptomen auf deren seelische Bedeutung schließt. Wer also körperlich die Nase voll hat, sollte sich eingestehen, sie seelisch schon länger voll zu haben.
Solche auf den ganzen Menschen und seine Entwicklung gerichtete Medizin schließt natürlich auch die spirituelle Dimension mit ein, die Sehnsucht nach Sinn.
Der Sinn der transzendenten Medizin
Der Sinn des holistischen Ansatzes ist, das Bewusstsein der Menschen zu erwecken. Indem wir uns den Ursachen unserer Leiden und Krankheiten bewusst werden, erkennen wir, dass nichts aus Zufall geschieht. Dass jedes Ereignis in unserem Leben Ergebnis unserer Gedanken, Worte oder Taten ist und dass jedes dieser Ereignisse uns etwas im Zuge unserer Entwicklung lehrt.
Die universelle Lebenskunde
In unserer rastlosen Zeit ist die erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen ein großes Problem. Sie schwächt das Immunsystem und kann zu Reizzuständen des Nervensystems, nervösen Herzbeschwerden, erhöhtem Schmerzempfinden und Allergien führen. Das bewusste Entspannen wie beim Tai-Chi, Yoga, Chi Gong usw. bewirkt ein Auffüllen der Energiespeicher – und das ist Voraussetzung für Gesundheit auf allen Ebenen.
In asiatischen Kulturen ist der Kern des Transzendenten eher ein Ur-Gesetz oder ein Ur-Prinzip (z. B. das Karma als das ewige Gesetz oder das Nirwana als ein Zustand ohne Veränderung und ohne Differenz). Die frühen Hochkulturen (Ägypten, Babylonien etc.) bringen Naturerscheinungen wie die Himmelskörper in Verbindung mit göttlichen Mächten. In vielen Natur-Religionen ist die Welt selbst animistisch beseelt (lat. Animus = Wind, Haus, Seele).
Wenn wir die Verantwortung für unsere Gesundheit, unser Glück und unser Leben übernehmen, hören wir auf, die anderen für das Erlebte verantwortlich zu machen. Dann entdecken wir unsere Macht, Leidensumstände in günstige und glückliche Situationen zu verwandeln. Ab diesem Moment versöhnen wir uns mit der Vergangenheit, schütteln unseren Groll ab und finden wieder zur Harmonie.
Wenn es um ein konkretes Problem, wie etwa ein körperliches Trauma, die Erstellung einer Diagnose, einen operativen Eingriff oder die Anpassung einer Prothese geht, so sind dies Kompetenzen der „männlichen Medizin“.
Liegt die Ursache aber im Abstrakten oder im Emotionalen, erreicht die männliche Medizin schnell ihre Grenzen, während die Meta- und weibliche Medizin den Personen die nötige Zeit und Unterstützung bietet, sich von Leiden bzw. den oft zugrunde liegenden emotionalen Störungen zu befreien. So wird der komplementäre Charakter der „männlichen Medizin“ und der „weiblichen Medizin“ deutlich, und man versteht, dass die Ablehnung der einen zum Vorzug der anderen gleich der Opferung einer Gehirnhälfte zugunsten der anderen wäre.
Welche Funktionen haben dabei Gottheiten, oder wer ist denn dieser Gott?
Wir können davon ausgehen, dass Gottheiten in vielen Kulturen wichtige Funktionen erfüllt haben. Sonst hätten sich nicht in praktisch allen Kulturen Vorstellungen über Gottheiten oder das Göttliche entwickelt.
Der schöpferische Mensch
Der Mensch ist ein wichtiger Teil der Schöpfung. Seine Erfahrungen sind gleichzeitig auch die Erfahrungen des Göttlichen in ihm, des „ewigen Lichts in seinem Herzen“. So gesehen spiegelt sich die Urquelle nicht allein in allem Sein, sondern besonders im Menschen wider. Ihm hat der Schöpfergeist den freien menschlichen Willen als einmaliges Gottesgeschenk gegeben und ihn damit stellvertretend für sich selbst zu einem kreativ-schöpferischen Geistwesen gemacht. Der Mensch kann somit im Rahmen der universalen Gesetze und der eigenen Bestimmung in absoluter Selbstverantwortung mit Wachbewusstsein, Gedankenkraft und klarer mentaler Zielsetzung das eigene Schicksal und gegebenenfalls jedes anderer Menschen und jenes anderen Seins in den jeweiligen Zuständen gestalten und lenken.
Jeder Mensch hat ein eigenes Bewusstsein, welches im Bereich des Wachbewusstseins Verstand, Vernunft, Intellekt und Logik und auch den Bereich des Erfahrens von Sinnesempfindungen und die Intuition umfasst. Auf der Ebene des Unterbewusstseins befinden sich Speicherung und Gedächtnis, Emotionen, Gefühle, Psyche, Phobien, Blockaden und das Gewissen sowie der Bereich der autonomen Körperfunktionen.


Die systemisch-seelische Medizin
Deine Seele übersetzt deinen Geist, wirkt im Wesentlichen unbewusst und beinhaltet das größere Ganze in seinen verschiedenen Dimensionen. Sie darf nicht rein individuell verstanden werden.
In meiner langjährigen Praxiserfahrung in der systemischen Arbeit ist es immer wieder eine Wonne, die Bewegungen der Seele zu beobachten, wie sie ganz von selbst die Heilung in Bewegung bringt. Das Phänomen und Wunder der Liebe und Verbundenheit.
Die Seele steuert den Entwicklungsprozess des einzelnen Familienmitgliedes sowie den der übergeordneten Einheiten von Familie, Sippe, Volk und Menschheit. Sie umfasst die Lebenden und die Toten. Wir alle existieren in der Seele, wie es immer wieder betont wird. Ich spreche in diesem Zusammenhang gerne von der Weisheit der Seele, denn sie wirkt wie ein weiser Ratgeber, der uns genau sagen kann, was uns stärkt und wachsen lässt oder was uns schwächt und starr macht.
Die Seele beinhaltet die Bewegungen des Lebens, aufbauende und abbauende Prozesse, das heißt Kräfte der Wandlung. In diesem Prozess der Wandlung und Entwicklung begegnet uns neben dem Wohltuenden, Schönen auch das Schreckliche der eigenen Welt: zum einen als äußeres Phänomen, zum anderen als gegenwärtige Energie in uns selbst (wenn wir uns dessen bewusst werden). Der Mensch erfährt die Nacht dieser Welt in ihren Schrecken und Ungeheuerlichkeiten. Aus dieser Erfahrung des Ichs innerhalb dessen, was wir hier „Seele“ nennen, reift die Größe und Tiefe des Menschseins. Dieser Bewusstseinsprozess scheint ein wesentlicher Teil der Seele zu sein. Das übergeordnete Ganze reflektiert sich vermutlich selbst in diesem Prozess des menschlichen Erwachens.
Alle Menschen mit Seeleninfarkt, ob in Depressionen oder im Burn-out, haben vielleicht den Sinn im Leben verloren. Ohne den, erkannte schon Viktor Frankl, wird das Leben sinnlos. Ob Sinn in religiöser Erlösung, in spiritueller Befreiung oder in der Verwirklichung einer Lebensphilosophie gefunden wird, spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
Oftmals heißt es in der Geistheilung, dass das ja im Grunde nichts Spezielles ist. Denn du bist ja selbst geistig, doch unter Umständen kommt es vor, dass du deine Verbindung zu dir selbst verloren hast. Meine erste Ausbildung war die Silva-Mind-Control nach Jose Silva, die überall auf der Welt angeboten wird. Ich empfand sie als qualitativ sehr hochwertig. Maria Sorel war meine damalige Lehrerin, sie hatte sich selbst von Krebs geheilt und war sozusagen die rechte Hand von Jose. Die Techniken, die ich dort erlernen durfte, wendete ich dann an, um meinen Krebs zu heilen, und innerhalb eines Jahres war alles wieder gut. Ich erzählte niemandem, was ich tat, doch im Grunde habe ich nichts anderes gemacht, als was die Physik heute beweisen kann: Ich transformierte meine Zellen. Und zugleich beobachtete ich mein Verhältnis zu meiner Mutter, meinen Eltern, mich selbst als Mutter, Ehefrau oder Freundin, und schlussendlich landete ich bei meiner inneren Frau. Das war kein Honiglecken.
Da hatte ich zittrige Nächte, Angst und auch Dunkelheit umhüllten mich. Doch diese Verbindung, die mich ständig lenkte und führte, sagte: „Lass es zu, lass es einfach zu …“ Hmm, schwierig, die Kontrolle ein wenig abzugeben, doch mit der Zeit lernte ich, und so wurde mein Atem ruhiger, mein Körper entspannter, meine Zellen spürbar weiter. Und von ganz allein wurde es wieder heller in meiner Sicht. Auch heller in meinem Körper, und schlussendlich wurde auch meine Welt hell.
Mein Glück dabei ist: Ich glaube an Wunder. Das mag wohl naiv klingen, ist es vielleicht auch, doch bei meiner Lebensgeschichte wurde ich damit bestens ausgestattet, also kurz gesagt: Um unser Leben hier auf Erden zu meistern, bekommen wir die Kraft bereits mitgeliefert. Der blöde Satz „Du bekommst nichts in deinem Leben, das du nicht meistern kannst“ hat mich oft an den Rand der Verzweiflung geführt. Der nächste Satz „Das hast du dir alles selbst kreiert“ ließ mich oftmals denken: Wie kann man nur so blöd sein, so was zu kreieren? Heute kann ich sagen: ja, ja, da ist was Wahres dran aus der Sicht des Wachstums, denn gewachsen bin ich, und es hat mich stark gemacht.
Was sind systemische
Generationenüberlieferungen?
Der rote Kraftstrom des Lebens fließt durch deine Venen, deine Zellen und dein System. Deine Ahnen haben eine Menge auf sich genommen, um dir hier das Leben zu ermöglichen. Das Leben mit all seinen Facetten ist das Geschenk an dich.
Ja, im Mutterleib beginnt der ganze Zyklus, und du bekommst alle Informationen über deine Blutlinien übertragen. Egal, ob du sie gekannt hast oder nicht. Wie ist das gewesen, vor und bei deiner Geburt, denn du kamst brillant auf die Welt. Aber du hast zu dem Zeitpunkt nicht wissentlich eine Ahnung gehabt, wie alles zusammenspielt. Die Informationen, wie alles im Leben, wirst du dir selbst aneignen müssen. Doch so manche Informationen sind nicht nützlich oder lebensverneinend. Die Tatsache, dass du aber da bist, reicht aus, um trotz einiger Widerstände zu leben. Meistens handelt es sich um unerledigte Erfahrungen, die vergessen, tabuisiert oder geleugnet wurden oder immer noch werden. Das Schöne daran ist, dass diese Energien beheilt werden können, auch die überlieferten Gefühle deiner Eltern und sogenannte Generationskrankheiten.
Viele dieser Gefühle sind dann geprägt in dir und bestimmen dich, das ist jedoch nicht dein wahres Gefühl, sondern du unterliegst einer Fremdbestimmung. Dies lebt im Feld der unbewussten Familiendynamik der Vergangenheit. Dein Ahnenfeld steuert dich, ob du es willst oder nicht. In der systemischen Arbeit, die ich seit 20 Jahren liebe, heilt hier eine Menge, was Frieden und Klarheit bringen kann. Diese Feldarbeit ist erstaunlich in ihren Möglichkeiten! Fragst du dich nicht öfter mal, woher habe ich eigentlich diese Reaktion? Ich fragte mich oft: Wieso leide ich an denselben Ängsten wie meine Mutter usw.?
Als meine Mutter noch lebte, war es an der Tagesordnung, dass ich irgendwelche Gefühle oder Symptome hatte. Ich dachte dann: „Das kann doch nicht wahr sein, warum ist das jetzt los bei mir?“ Immer wenn ich dann mit ihr telefonierte, wusste ich es: Sie war es, die diese Schmerzen hatte. Unsere Verbindung war eher eine Schmerzliebe, und so nahm ich ihr, aus meiner Liebe zu ihr, so viel wie möglich ab. Aber auch ihre Gedanken plagten mich, und genau deshalb kann ich sagen, dass Glaubensmuster nur emotional gelöst werden können, und es gelingt mit der Zeit. Manches geht schnell, tief sitzende, über Generationen reichende Wunden brauchen länger.
Das größere Wissen aus dem Familienfeld birgt die Schlüsselinformation, und somit hat es auch deinen Schlüssel zur Heilung.
Dein Verstand sagt hierzu: „Oh mein Gott, lass bloß die Finger davon, da könnte sich was zeigen, was mich erschreckt!“ Dem ist nicht so, er will dich lediglich im Ungewissen lassen und die Verbindung zum eigenen Herzen und Seelendasein blockieren.
Ein Wahrheitsfinder dagegen ist aufgeschlossen, und es braucht Mut, um den Weg zur Liebe zu finden, das ist nichts für Bequeme.
Fallbeispiel: Markus und die Schläfer-Zellen
Die unerklärliche Bosheit und die Wutanfälle eines jungen Mannes.
Wenn Informationen im Körper gespeichert sind, wovon der Betroffene nichts ahnt: wie zum Beispiel, dass seine Mutter vergewaltigt wurde. Markus wusste nichts von dieser Erfahrung. Im Laufe seiner Entwicklung empfindet er eine große Wut in sich, er kann sich nicht lieben und stößt auch das Männliche von sich, kann sich aber nicht erklären, warum.
Hier gilt es, die Information in der Familiendynamik zu finden, diese zu verändern und neu zu informieren. Eine fehlgeleitete Information treibt da ihr Unwesen in der seelischen Konstellation. Die Aktionen, die der junge Mann setzt und sich nicht erklären kann, kommen aus seinem Inneren, er fühlt sich wie von Sinnen. Die Information schläft, wartet … wehe, wenn sie wach wird … So verhält sich diese Information wie eine Schläfer-Zelle, die nur darauf wartet, im richtigen Augenblick zuzuschlagen.
Bei der Suche innerhalb des Familiensystems waren all diese Gefühle zu finden, und gemeinsam konnte der Parasit ausgeleitet werden. Er überarbeitet jetzt seine Männlichkeit, und das intuitive Bogenschießen ist ihm da eine große Hilfe.
C. G. Jung: Das morphogenetische Feld
ist eine Art kollektives Gedächtnis.
Fallbeispiel ADHS-Syndrom
Eine Mutter suchte mich auf wegen ihres 10-jährigen Sohns, der, wie es scheint, laut Diagnostik am ADHS-Syndrom leidet. Sie möchte ihn jedoch nicht sedieren lassen und sucht nach anderen Möglichkeiten.
Er war hibbelig und hatte Angst, konnte nicht stillsitzen und mied den Augenkontakt mit mir. Natürlich verstand ich den Kleinen, und ich signalisierte ihm, dass er völlig in Ordnung sei. ADHS-Kinder sind sehr hyperempfindlich und voller Angst auf die Umgebung. Das Chaos, welches in ihnen stattfindet, können sie nicht zuordnen.
Aber warum haben sie Angst und leiden an Symptomen wie Bettnässen und schweren Konzentrationsschwierigkeiten? Das „Kasperle“ zu sein, ist kein leichtes Los.
Im Laufe des Gespräches, erzählte mir die Mutter ein bisschen die Geschichte der Ahnen und was da so los war: Alkoholismus seitens des Vaters, in der Vergangenheit verbale Gewalt und dadurch auch ein ziemliches Spannungsfeld, in dem sich so manche einfach nicht sicher und geborgen fühlen können.
Die Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule, die er verstärkt hatte, beeinträchtigten seine Leistungen, und er rutschte dadurch auch in eine Stör- und somit Außenseiter-Position. Wir klärten die Ahnengeschichte, indem wir das Energiefeld reinigten, denn Kinder tragen unbewusst aus Liebe. Zur eigenen Stärkung des Kindes gingen wir auch zum Bogenschießen, wo sich herausstellte, dass er es echt draufhat. Der Wald heilt, die Übungen, die er da von ganz allein und mit Freude macht, haben eine positive Wirkung auf ihn, was sich auch danach in die Schule übertrug.
Die Form der Welt, in die er geboren wird, ist dem Menschen bereits als virtuelles Bild eingeboren. Und so sind ihm Eltern, Frau, Kinder, Geburt und Tod als virtuelle Bilder, als psychische Bereitschaften eingeboren. Diese sind natürlich kollektiver Natur, es sind Bilder von Eltern, Frau und Kind im Allgemeinen. Sie sind in gewissem Sinne Niederschläge aller Erfahrungen der Ahnenreihe. Auf einer früheren oder tieferen Stufe seelischer Entwicklung haben alle menschlichen Rassen eine gemeinsame Kollektivpsyche.
„Kinder sind noch keine eigenen Schöpfer
(zumindest nicht bewusst), denn sie leben im Bewusstsein
des Feldes der Familie und allem, was dazugehört.“
Der Geist ist stärker als die Gene: Epigenetik
Dies beschreibt auch der Zellbiologe Bruce Lipton. Die neue Wissenschaft der Epigenetik stellt die Idee auf den Kopf, dass unser physisches Dasein durch unsere DNS bestimmt sei. Der Mensch ist ein unfassbares Wunder der Schöpfung, einfach wunderbar gemacht! Er besteht aus Billionen von Zellen. Ein riesiger Zellverbund, dessen einzelne Zellen untereinander kommunizieren, wenngleich auch jede einzelne Zelle ihr eigenes Immun-, Atmungs-, Ernährungs-, Ausscheidungs- und Nervensystem und sogar ihr eigenes Gedächtnis hat. Die bisherige wissenschaftliche Genetik hatte ein Dogma aufgebaut, welches besagte, dass jeder Mensch eine biochemische Maschine ist, durch Zeugung ein Opfer seiner Gene sei und lebenslang durch diese gleichbleibend gesteuert würde. So wie er geboren wird, so sei es ihm bestimmt. Das konventionelle Modell der Genetik. Bruce Lipton hatte viele Jahre dieses Dogma gelehrt, bis er erkannte, dass es nicht der Wahrheit entsprach.
Das Meiste wird bereits in den ersten 6–7 Lebensjahren festgelegt und später zur Reifung und Entfaltung gebracht. In dieser Entwicklungsphase befindet sich das menschliche Gehirn in einer Art „hypnotischem Dauerzustand“. Das EEG zeigt während dieser Zeit einen Thetawellenbereich von 4–8 Hertz, welcher bei einem Erwachsenen nicht als bewusster Zustand eingestuft wird – deshalb der Ausdruck „hypnotisch“. In dieser Zeit nimmt das Kind alles aus der Umwelt auf, es speichert alles im Unterbewusstsein (UBW) ab, wie auf einer Festplatte am Computer. Damit wird der Verstand für ein ganzes Leben programmiert.
Es sind die Grundlagen eines Menschen, welche danach aber noch durch Erfahrungen zur Ausreifung gebracht werden. Gene werden sozusagen modifiziert (abgewandelt) durch Ereignisse, Erfahrungen, Gedanken, Entscheidungen, Erkenntnisse, Einsichten usw. Dies aber hat zeitliche Grenzen, irgendwann scheinen wir „festgefahren“ zu sein. So die Forschungsergebnisse der vergangenen Jahrzehnte.
Ich kann die Bücher, Vorträge und Videos von Bruce Lipton und Gregg Braden sehr empfehlen, da sie eine leicht verständliche Sprache verwenden und einleuchtende und praktische Beispiele vorstellen. Denken und Fühlen bestimmt unser physisches Leben, und jetzt gibt es erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnisse über die biochemischen Funktionen unseres Körpers.
Zukunftsmusik
In vielen Bereichen des heutigen Status ist die Medizin an einem Punkt angelangt, wo Medikamente auf Nummer 1 stehen und oftmals nur Symptome gelindert und unterdrückt werden, wo es gesünder wäre, hinzuschauen. Der Mensch jedoch wird anscheinend nicht gesünder.
Natürlich ist es wichtig, Schmerzmittel, Antibiotika, Kortison usw. an der Hand zu haben. Dies ist ja auch wichtig gegen Schmerzen, um dementsprechend zu agieren und die Heilung schneller voranzubringen. Doch bei chronischen Schmerzen, wobei die Psyche belastetet wird und der Körper unter ständiger Anspannung leidet, kann Heilung durch Medikamente nicht wirklich verordnet werden, denn was bei dem einen hilft, hilft beim anderen wiederum nicht unbedingt. Jeder ist so individuell, ob Mann oder Frau, und die Geschichte desjenigen spielt auch immer eine Rolle. Was wäre, wenn dies ganzheitlicher betrachtet wird und anhand von Körpersprache, Bewegungsdynamik, Esskultur und Verantwortung in Verbindung mit der höheren Intelligenz und der Naturmedizin ein ganzheitliches Konzept angestrebt würde?
Mit Natur meine ich nicht, irgendwelche Pulver und Nahrungsergänzungen einzuwerfen, sondern den direkten Kontakt mit der Natur. Mit einer bewussten, gezielten Bewegung hin zur Linderung, wie auch einer Schulung der Atmung und Meditation, um eine bewusste Ausrichtung des Gedankenguts zu erlernen. Denn damit kann eine ganz natürliche Heilung erreicht oder auch prophylaktisch schon vorgesorgt werden. Alles Mögliche wird versichert und dafür Vorsorge getroffen, für dein Auto, dein Haus – aber dein Körper, was ist mit ihm? Der Mensch scheint sich wohl dessen bewusst zu sein, dass das Leid ohnehin kommt, na ja, stimmt ja auch, keiner stirbt gesund, nicht wahr!
Wir haben in Österreich ein echt geniales Gesundheitssystem, das auch eine Menge Geld kostet, doch bringt es den Menschen nicht wirklich in die Verantwortung, damit er selbst für seine Gesundheit eintritt. Zuwenig Bewegung, zu viel Konsum von schädlichen Substanzen wie Alkohol, Medikamentenmissbrauch, mangelhafte Ernährung, keine Psychohygiene, zu viel Medienkonsum (Handy, Medienportale, die digitale Welt usw.) – die Krankheiten, die da kommen, sind Zivilisationskrankheiten, im Grunde genommen vom Wohlstand verursacht.
Aber zumindest gibt es etwas, was sehr effektiv ist, und dies erforschte Bruce Lipton.
Dr. Bruce Lipton im Gespräch mit Robert Holden im Rahmen des Online-Kongresses „Flow Summit 2018“
Bruce Lipton ist Pionier der neuen Biologie, einer der führenden Köpfe im Bereich der Epigenetik. Er hat drei Bestseller geschrieben: „Intelligente Zellen – Wie Erfahrungen unsere Gene steuern“, „Spontane Evolution – Unsere positive Zukunft und wie wir sie erreichen“, „Der Honeymoon-Effekt: Liebe geht durch die Zellen“.
Bruce Lipton zeigt uns, wie der Geist das Verhalten und die genetische Aktivität kontrolliert. Er hat uns beigebracht, dass wir über die Gene hinausdenken müssen und dass in dem Moment, in dem man die Wahrnehmung verändert, man die Chemie im Körper neu schreibt.
Die Zivilisation befindet sich gerade in einem großen Umbruch. Wenn man sich umsieht, sieht man all das Chaos und die Ängste. Es geht nicht um all die schlechten Nachrichten, sondern es geht eigentlich vielmehr um einen Weckruf. Wir werden in der Realität wachgerüttelt, dass die derzeitige Situation in unserer Welt nicht dazu dient, unser Überleben zu unterstützen. In den vergangenen Jahren hat die Wissenschaft alles getan, um zu versuchen, darauf hinzuweisen, dass wir uns momentan in etwas befinden, was man die sechste Massenauslöschung von Leben auf diesem Planeten nennen kann. Das ist schon fünfmal so gewesen, dass der Planet wirklich unheimlich geblüht und gedeiht hat, und dann kam plötzlich irgendetwas dazwischen, ein Asteroid oder ein Komet hat die Umgebung ausgelöscht, und da sind 50-90 % aller Spezies des Lebens auf diesem Planeten einfach weggewischt worden. Und dann hat die Evolution dafür gesorgt, dass einfach alles von vorne wieder neu aufgebaut wurde.
Das Interessante ist, dass die Wissenschaft sagt, dass wir heute tausendmal mehr Spezies verlieren. Was bedeutet das? Die Antwort ist, dass wir glauben, dass wir von der Umgebung, von der Umwelt getrennt seien. Wenn wir das in biblische Begriffe fassen möchten, so würde man sagen, wir haben die Welt erschaffen und dann haben wir noch ein paar Menschen am Ende hinzugefügt, als wenn die noch eine Art „add on“ wären. Und das hat uns leider eine Vorstellung geliefert, eine falsche Idee davon, dass wir und die Umgebung zwei verschiedene Entitäten seien. Und das ist ein so großer biologischer Irrtum und so ein zerstörerischer Gedanke, denn die einfache Tatsache ist folgende: Integration ist ein Kernthema des menschlichen Lebens!
Der Wald ist der Raum mit den größten, aber auch den am wenigsten differenzierten therapeutischen Möglichkeiten. Da sein Charakter die Vielfalt ist, kann er auch vielfältig genutzt werden. Selbst wenn im Mittelpunkt Prozesse der Annahme stehen, ist der Wald auch für alle anderen Schritte, von Abladung bis Ablösung, Anbindung und Einbindung, ein guter Ort.
„Geist ist jener Zustand des Schweigens,
der nicht durch das Denken hervorgebracht wird,
sondern das Ergebnis unmittelbarer Wahrnehmung ist.“
Krishnamurti
Naturpädagogik und Ökosophie
„Vielleicht wird man, wenn die neue Bibel der Wissenschaft geschrieben wird, vom verlorenen Sohn (und Tochter) der Mutter Natur lesen, der eine Zeitlang ihrer Mahnungen und ihrer Weisheit spottete, der sein Erbe in einem ausschweifenden Leben verprasste, der aber schließlich, auf die äußerste Kargheit einer leeren Ödnis zurückverwiesen, die er selbst geschaffen hat, zum Herd seiner alten Mutter zurückkriecht und gehorsam der Geschichte von einem gewissen Menschen lauscht, dessen Name Ökologie war.“
(Clark Wissler in einer Rede vor der Ökologischen Gesellschaft, Dezember 1923)
Eine interessante Aussage – nun kommen wir zur Natur. Unsere Kultur hält die Natur für einen Komplex aus sinnlosen, seelenlosen, blinden Kräften, in einer wirklichen Kultur jedoch nehmen diese Naturkräfte an Festtagen ihren Platz ein. Auch wir können Rituale haben, die unsere Gemeinschaft in Ausgewogenheit bringen – unsere ganze Gemeinschaft, nicht nur den menschlichen Teil.
„Letzten Endes ist es die Erde selbst,
die uns diese Ausgewogenheit lehrt.“
Wir sind ein Ausdruck der Natur
Die Natur spiegelt sich in uns wider. So, wie der innerste Kern der Erde ein flüssiger Eisenmagnet ist, der den ganzen Planeten beeinflusst und schützt, genauso ist das Herz im Zentrum des Körpers als Eisenmagnet installiert. Es zeigt sich im Blutbild als Hämoglobin. Deine Magnetfelder strahlen mehrere Meter und lassen sich messen: das sogenannte elektromagnetische Feld. Diese Kraft steuert deine Gefühle, ausgehend von deinem Körper, der wiederum alles um dich herum beeinflusst. Seitdem man Nervenreaktionen bildlich darstellen kann, weiß auch die Schulmedizin, dass Mediationen und Gebete Auswirkungen auf unsere Organe haben.
Alles auf diesem Planeten, von den Bakterien angefangen bis hoch zu uns, ist ein einziger lebender Organismus. Man kann diese Elemente nicht voneinander trennen. Wenn man die Bakterien abtrennt, dann sterben wir sofort, das ist einfach das, was als Allererstes passiert. Ich sage das deswegen: Wenn wir uns als abgetrennt voneinander begreifen und ignorieren, was die Natur uns gesagt hat, dann machen wir das auf eigenes Risiko.
Wenn die Natur ausgelöscht wird, dann wird uns das Gleiche passieren, denn wir sind ein Teil von ihr. Wenn wir also all das sehen, was gerade so passiert, kann man sagen, dass es gut ist, weil endlich Themen an die Oberfläche kommen, die bisher immer verborgen gewesen sind.
Man hört von den Wissenschaften über die Massenauslöschungen nicht viel in den Zeitungen. Wir müssen uns als Spezies aufrechterhalten. Wir müssen endlich mal anerkennen und begreifen, dass wir eine Rolle zugeschrieben bekommen haben durch die Evolution. Wir sind nicht durch Zufall hier, wir sind hier – wie das die amerikanischen Ureinwohner und die Urvölker überall, wie die Druiden in Europa schon gesagt haben, schon vor 10.000 Jahren –, um uns um den Garten zu kümmern. Was haben wir dem Garten angetan? Der Garten ist jetzt eigentlich eine der gefährdeten Arten geworden. Auf der einen Seite bin ich überhaupt nicht froh darüber, wenn ich das so wahrnehme, dass wir diesen Auslöschungsprozess nur verschlimmern, auf der anderen Seite bin ich auch wieder froh über die Situation, denn endlich erreicht es die Menschen, und die Dringlichkeit wird erkannt, dass wir etwas dagegen tun müssen.
Lass uns mal unsere persönlichen Lebensthemen mit diesem Planeten besprechen. Faktum ist, dass es eine wirklich massive Gesundheitskrise gibt, die den Planeten gerade angreift.
Die Krankheiten nehmen zu. Trotz all der sogenannten medizinischen Fortschritte haben wir durch die Beschleunigung der Krankheiten die Gesundheitsprobleme auf diesem Planeten nicht aufhalten können. Das ist deshalb interessant, weil wir immer noch mit dem Gefühl zu tun haben, dass das alles einfach vererbt sei, dass es die Gene sind, welche die Krankheiten verursachen. Krebs, Herzerkrankungen, Alzheimer, das sind die Gene. Ich bin ein Opfer.
Aber das stimmt einfach nicht. Die Wissenschaft ist da ganz klar und hat eine Tatsache anzubieten, nämlich die, dass weniger als 1 % aller Krankheiten mit genetischen Faktoren in Verbindung zu bringen sind. Da muss man sich doch überlegen, was ist mit den Restlichen 99 %, die mit Krankheiten verbunden sind?
Dann stellt sich heraus, dass 99 % aller Krankheiten eigentlich mit Stress in Verbindung zu bringen sind, mit ungesunden morphogenetischen Feldern, Familienkonflikten und Streit an sich! Wenn die Gene nicht die Ursache deiner Probleme sind. Damals gab es das Konzept des genetischen Determinismus, nach dem die Gene bestimmen und kontrollieren, wie sich unser Leben gestaltet. Und das haben alle geglaubt, dass Krankheiten von den Genen in der Familie abstammen. Bruce Lipton hatte dies noch vor 30–40 Jahren so unterrichtet.
Wenn man das glaubt, bedeutet das für das Individuum, dass man sich zum Opfer macht. Als Opfer meines Erbgutes kann ich eigentlich nichts tun und nichts verändern und habe keine Kontrolle über mein Leben. Opfer sein bedeutet, keine Macht zu haben, und das ist eine unglückliche Situation. Solange man aber glaubt, dass man ein Opfer ist, werden die Verhaltensweisen, die Handlungen sich niemals günstig auf die Unterstützung deiner Gesundheit auswirken.
Man wird immer zuerst sagen, ich bin ein Opfer. Und dann ist die Sache schon erledigt, denn du kannst über diesen Opferstatus nicht hinauskommen. Es gibt einen Satz, der schon seit Jahrhunderten weitergegeben wird, der heißt „Wissen ist Macht“. Man kann den Sinn verändern.
Die andere Seite davon bedeutet: „Ein Mangel an Wissen ist ein Mangel an Macht“. Wir sind systematisch dieses Wissens beraubt worden, um uns zu entkräften. Jetzt laufen wir herum mit der Wahrnehmung, wir hätten keine Macht und dass wir Opfer sind und haben Angst vor den Dingen, ob es sich nun um Gesundheits- oder Umweltprobleme handelt.
Es ist jetzt Zeit für Wissen und es ist Zeit für Macht. Es ist Zeit, dass das Einzelwesen erkennt, wie stark es ist und wie viel Macht es hat, Gesundheit zu erschaffen, denn die Krise ist keine organisch- genetische Krise, sondern eine Umweltkrise, eine Wahrnehmungskrise, eine Verhaltenskrise. Das sind die Dinge, die wir verändern können. Wir bewegen uns in eine neue Welt hinein, und du hast sehr viel Macht, und wenn du das verstanden hast, dann ist die Krankheit nicht mehr ein notwendiger Faktor in deinem Leben.
Wenn du zu den 99 % der Menschen gehörst, dann solltest du blühen und gedeihen auf dieser Erde, denn dann sind deine Probleme nicht mehr genetischer Natur, sondern rein bewusstseinshaft.
Pythagoras sagte:
„Es gibt keine Krankheit, sondern nur Unwissenheit.“
Unsere Krankheiten gibt es nicht deswegen, weil wir organische Probleme haben, sondern weil wir einen Mangel an Wissen darüber haben, wer wir sind und wie wir unser Leben führen. Deshalb ist die neue Biologie so wichtig. Ich gebe dir jetzt mal ein bisschen Neues: „Deine Gedanken erschaffen die Welt.“ Dann sagt man, das ist ein New-Age-Satz. Nein, denn das ist eine so wichtige Tatsache. Wenn wir uns die diversen Wissenschaften auf unserer Erde anschauen, so sind das keine voneinander abgetrennte Einheiten, die Biologie ist nicht getrennt von Chemie, die Chemie ist nicht von Physik getrennt, Biologie wiederum ist nicht von Physik getrennt. Warum? Weil jede Wissenschaft eine Wissensplattform erschafft, auf der eine weitere Wissenschaft sich entwickeln kann. Wenn ich mir die Natur der Wissenschaften betrachte und mich frage: Was ist denn die grundlegende Wissenschaft? Die grundlegendste aller Wissenschaften, mit der wir es zu tun haben, ist die konventionelle Physik.
Fundamental in der Physik
ist die Frage: Wie funktioniert das Universum? Was ist daran wichtig? Es gibt eine Hierarchie. Zuerst war die Physik, dann die Chemie, die Biochemie, die Biologie, die Psychologie. Wenn eine Wissenschaft auf einer der niederen Strukturen ihre Glaubenssätze verändert, dann kann die Wissenschaft, die darübersteht, dies nicht einfach ignorieren.
Es ist eine wissenschaftliche Tatsache: Wenn eine niedere Wissenschaft das Verständnis der Welt verändert, dann müssen alle Wissenschaften, die darauf aufbauen, das auch tun. Ich will damit sagen, dass die Biologie, die wir haben, auf einem Mechanismus aufbaut, auf einer Mechanik aufbaut, aber nicht auf der Mechanik der Quantenphysik, sondern auf der newtonschen Physik.
Das hat eine Bedeutung, weil sie fehlerhaft ist und auf fehlerhaften Überzeugungen beruht. Man kann das Universum nicht mehr in das physische, mechanische und das unsichtbare Universum trennen und aufspalten. Das Problem ist, dass diese Universen nicht miteinander interagieren. Du hast einen physischen Körper und du brauchst dir um Gedanken, um Spirit und um Bewusstsein keine Gedanken zu machen, in der newtonschen Welt hat das keine Auswirkungen auf den Körper. Und die so formalisierte Medizin hat jahrelang die Vorstellung vom Geist und von der Spiritualität aus der Rechnung rausgelassen. Und das ist echt ein Problem.
Da muss man mal grundsätzlich herangehen. Warum ist das so problematisch? Die Quantenphysik ist ungefähr 1925 als ein Verständnis der Mechanik des Universums in die Welt gekommen. Als Tatsache kann gelten, dass die Quantenphysik wirklich die Glaubwürdigste aller Wissenschaften auf dem Planeten ist. Es ist diejenige Wissenschaft, die die meiste Wahrheit hat, die man finden kann im Vergleich zu allen anderen Wissenschaften. Was sind nun die Mechanismen, über die die Quantenphysik spricht?
Diese Mechanismen sind die wahren
Mechanismen des Universums.
Ein Satz von einem Quantenphysiker (Sir Arthur Eddington) aus der Frühzeit der Quantenphysik.
Die Dinge der Welt sind geistige Dinge.
Die Quantenmedizin:
Unser Gesundheitssystem ist durch die Reduktion auf das Stoffliche, Materialistische in eine Sackgasse geraten und braucht dringend neue Impulse und Ergänzungen.
Die Quantenmedizin beruft sich auf altes Heilwissen, kombiniert mit den modernsten Erkenntnissen der Quantenphysik und der modernen Medizin. Felder steuern Materie. Das Magnetfeld steuert die Kompassnadel. Unser Bewusstsein steuert unseren Körper bis in die feinste Zellebene. Die Einheit Körper und Bewusstsein regelt alle Prozesse vollautomatisch. Stören wir diese Automatik (Homöostase, Immunsystem, Selbstheilungsmechanismen) durch unser Verhalten, erleben wir Krankheit. Die Quantenheilung zielt im ersten Schritt darauf ab, diese Störungen aufzuhalten, damit die Selbstregulierung wieder die Überhand gewinnt. Die Quantenheilung arbeitet mit unserem Bewusstsein.
Übernommene Gefühlsprogramme:
Dieser Speicher an allen Erfahrungen, auch die Erfahrungen des Ahnenfeldes, umfasst die Raum-Zeit, zu welcher unsere Erde gehört. Auch das kollektive Bewusstsein spielt eine Rolle. Es ist allgegenwärtig, zeit- und entfernungslos und mit jeder lebenden oder nicht lebenden Materie verbunden. Das Feld hat ein Gedächtnis oder eine umfassende Erinnerung und ist so real wie alle anderen uns Menschen bekannten Felder, die wir mit unserer Messtechnik erfassen können. Man könnte es auch „Gedankenfeld“ nennen.
Die systemische Morphogenetik
Übertragen wir die „Resonanz“ als „ähnliche“ oder „identische“ Schwingung auf die Formentstehung, so haben wir die „morphogenetische“ Resonanz, oder, wie Sheldrake vereinfachend sagt, die „morphische Resonanz“. Diese ist also die Ähnlichkeit zu allen früheren, gleich schwingenden Organismen.
Je ähnlicher der heute entstehende Organismus zu seinen früher lebenden „Brüdern“ oder „Schwestern“ ist, desto stärker ist die morphische Resonanz. Je mehr solcher heute lebenden Organismen es in der Vergangenheit dieser Art gegeben hat, desto stärker sind die Resonanzen.
Wenn dies zutrifft, dann stehen wir auch mit all den Menschen in Verbindung (Resonanz), die vor uns gelebt haben, dann tragen wir Aspekte der gesamten Menschheit in uns. Und nicht nur dieses: Wir tragen das gesamte Bewusstsein des Lebens in uns mit, das Bewusstsein der Evolution.
Das Arbeiten mit dem Meta- oder morphogenetischen Feld: Alles ist lediglich Information.
Es existiert ein feinstoffliches Informationsfeld, in dem alles abgespeichert ist. Alles, das heißt wirklich alles, jede Handlung, jedes Ereignis etc.
Die Morphogenetik ist eine uralte Technik, die bereits von den indigenen Völkern angewandt worden ist: Wann immer wir urteilen, ist das unsere Sichtweise. Die Morphogenetik bietet hier die Möglichkeit, aus der eigenen Sichtweise auszusteigen und Erfahrungen aus fremden Feldern zu erhalten. Die Faszination dieser Methode liegt in ihrer Einfachheit und Treffsicherheit. Sie baut auf der Fähigkeit der rechten Gehirnhälfte auf, Erfahrungsfelder zu öffnen, die dem Verstand verborgen bleiben. Die Methode ist intuitiv und praxisorientiert, kann selbstständig, aber auch als Ergänzungsfeld zu anderen energetischen Methoden dienen.
Die Fähigkeit oder Unfähigkeit, sich erfolgreich Herausforderungen zu stellen, ist also keineswegs angeboren oder gar zufällig. Metakompetenzen werden durch Lernprozesse gewonnen, die auf Erfahrung beruhen. Wie gut ihre Ausformung gelingt, liegt somit in der Hand derer, die das Umfeld eines jungen Menschen prägen und mit ihm in einer emotionalen Beziehung stehen.
Die systemische Feldarbeit ist
heutzutage nicht mehr wegzudenken
Entwicklung der eigenen Präsenz. Das Erlernte und Geübte ist vielseitig einsetzbar. Es sind hochwirksame, professionelle Werkzeuge im jeweiligen Arbeits- und Lebensfeld.
Die Erfahrungen können sofort im Alltag und in allen Lebensbereichen überprüft und vertieft werden. Die Grundhaltung, allem gleichermaßen zugewandt zu sein, hat auch im „normalen“ täglichen Umgang mit Menschen ihre hilfreiche Wirkung. Sei es im Beruf, Familie und Gesellschaft.
Ganzheitliche Beziehungsvorgänge, die im komplexen, alltäglichen Bindungsgeflecht verborgen blieben, erklären sich. Schwächende vorgelebte und vorgegebene Muster in Beziehungsstrukturen kommen ans Licht, und andere Sichtweisen werden möglich.
Sie sind der Beginn von Lösungs- und Wachstumsbewegungen. Im Alltag erweist sich, ob unsere derzeitige Weise, da zu sein, dem gemeinsamen Wachstum öffnend, verbindend, stärkend und freigebend förderlich ist und so damit dem Leben dient. Wirkliche Bedeutung bekommt das, was wir tun, erst durch die lebendige Beziehung in der Praxis zu uns selbst, zu anderen Menschen und dem, was uns umgibt.
Der daraus resultierende Gewinn wartet auf jeden von uns
Für jeden Menschen ist die Arbeit an der eigenen Verstrickung unerlässlich, denn wir können die schönsten Instrumente nur nach den Möglichkeiten unserer eigenen inneren Welt gebrauchen. Die Übersetzung von innen nach außen erfolgt immer 1 zu 1. Natürlich ist es leicht, wenn wir uns in unserer Mitte befinden und uns den Kräften der Seele anvertrauen. Aber dieser Haltung geht ein innerer Prozess voraus, nämlich die „Verhandlung“ zwischen Ich und Seele. Ich werde noch in den folgenden Ausführungen näher darauf eingehen.
Es ist letztlich nicht wichtig, was nun genau Bert Hellinger oder andere Therapeuten oder auch ich hierzu oder dazu gesagt haben. All diese Informationen können niemals die eigene Wahrnehmung ersetzen. Wahrnehmen, was wirkt, darum geht es! Wer sich nur auf Ordnungen verlässt, der geht am Lebendigen, an der Seelenkraft des Geschehens oftmals vorbei.
Im Verborgenen liegt oftmals die unsichtbare oder unbewusste Energie. Die Dynamiken werden weitergegeben, und die nächste Generation lebt sie weiter. Bis sie gefunden und verändert wird. So beginnt ein neues Kraftfeld zu wirken.
Wenn die Biologen von Information sprechen, meinen sie eigentlich Programm
Information, der moderne Ursprung der Form, wird heute als etwas betrachtet, das Molekülen, Zellen, Geweben etc. innewohnt. Morphische Felder sind also Informationsfelder!
Morphische Resonanz ist umso spezifischer und wirksamer, je ähnlicher die in Resonanz stehenden Muster sind. Besonders spezifisch ist natürlich die Resonanz eines Organismus in seinen eigenen, früheren Zuständen – vor allem, wenn sie erst kurze Zeit zurückliegen …
Diese Eigenresonanz stabilisiert den Organismus in seiner charakteristischen Form und harmonisiert die Entwicklung symmetrischer Strukturen. Diese Selbststabilisierung morphischer Felder könnte auch viel beitragen zum Verständnis des Umstandes, dass lebendige Organismen ihre typische Form aufrechterhalten können, obgleich die Stoffe, aus denen ihre Zellen und Gewebe bestehen, ständig ausgetauscht werden.
Dies lässt sich gut mit einem Haus vergleichen, das total saniert werden muss. Wände werden eingerissen und wiedererrichtet, vielleicht der gesamte Dachstuhl abgetragen und neu wiederaufgebaut, vielleicht ersetzt man Wand um Wand durch solche mit neuen, anderen Materialien, weil die alten faul und kaputt sind. Nach und nach kann man das Material des Hauses gänzlich austauschen, aber das Haus, das gleiche Haus steht immer noch, weil der Bauplan geblieben ist. Was identisch bleibt, ist die geistige Konstruktion, was sich verändert, sind die Baustoffe, ist die Materie.
Alles hat ein Gedächtnis und unterliegt dem Prinzip des Geistigen.
Wie beim morphogenen Feld ist die Gegenwart einer Form (das Haus jetzt) mit der Vergangenheit verbunden (das Haus damals), und diese Verbindungen sind nicht die Materialteilchen, ist nicht die Materie an sich, sondern der Bauplan.
Wir können das gesamte Bild in uns oftmals nicht verstehen, doch wir fühlen auch alle alten Informationen. Die Frage ist: Sind es meine oder mir fremde Gefühle?
Da jeder ein multidimensionales Wesen ist, können wir gar nicht nur eins sein. Wir sind vieles, du hast eigene spezielle Begabungen, die du bereits als Erbanlage in dir trägst und die in den verschiedenen Rollen, die du lebst, sichtbar werden. Ganz individuell greifst du dann unbewusst zu deinen Talenten, die du dir im Laufe deines Lebens angeeignet hast. Manche sind äußerst wertvoll, und manche brauchst du nicht mehr.
Die Wissenschaft sagt uns, wie die Dinge funktionieren. Aber Wissenschaft kann uns nicht sagen, wie wir dieses Wissen in unserem Leben anwenden können.
Da ist jedoch noch eine Weisheit von über 5.000 Jahre alten Traditionen, die vielmehr mit allem verbunden waren und taten, was sich für sie selbst und für die Gemeinschaft als sinnvoll anfühlte. Die alte Weisheit schaute immer auf das große Ganze.
Dabei beweist uns doch gerade die Wissenschaft der Physik seit Jahrzehnten, dass NICHTS voneinander getrennt ist und ALLES in Verbindung steht und sich wechselseitig beeinflusst. Ebenso zeigt die Quantenphysik, dass zwei Teilchen, die einmal in Verbindung miteinander standen, eine Verbindung zueinander bewahren.
Werden die Teilchen auch noch so weit voneinander getrennt – bewegt man das eine, bewegt sich zeitgleich und absolut synchron das andere. Exakt so, wie das manuell bewegte Teilchen. Woher haben diese Teilchen die intelligente Verbindung zueinander? Woher „weiß“ das eine von dem anderen, wie es sich bewegt? Warum spielen Zeit und Entfernung hier gar keine Rolle? Klar ist, zumindest in meinen Augen, wenn schon Teilchen verbunden bleiben – dann ist es logisch bei Familien und Menschen, die genau betrachtet aus Teilchen und noch feineren Ebenen bestehen. Wir SIND verbunden mit unseren Vorfahren. Nicht nur genetisch, es geht weit darüber hinaus.
(Gregg Braden aus dem Online-Kurs 6 Wahrheiten 2017 – Quellenverzeichnis)
Mal vorweg, es gibt keine Wundertechnik, denn das Wunder kommt von jenseits des Vorstellbaren.
Also, Wunder haben auch immer etwas mit unserem Glauben zu tun, und meistens kommen sie, wenn du nicht mehr damit rechnest, oder sie bleiben aus, weil es für deine Entwicklung nicht passend ist.
Dein innerer Autopilot will jedoch keine Veränderung, und das bezeichne ich als den Homo Querulantus. Um diesen abzustellen, habe ich jahrelang nach einer Art Wundertechnik gesucht und habe dabei zwei Sachen herausgefunden: das eine ist die Bewegung und das andere ist der Glaube, der alles schafft. Wie kommt man ins Jetzt, und was ist Gewahrsein?
Denn nur 5 % deines Lebens sind unter der Kontrolle deines kreativen, schöpferischen, bewussten Geistes.
Wenn du dein Bewusstsein mit der Achtsamkeitstechnik nach innen schickst, dann achtet dein Bewusstsein auf nichts. In dem Moment, in dem dein Bewusstsein nach innen geht, kannst du nicht denken. Wenn dein Bewusstsein in deiner Gedankenwelt ist, und das ist 95 % des Tages so, dann ist dein Bewusstsein auf Autopilot geschaltet. Unser Leben wird übernommen von Programmen, die im Unterbewusstsein ablaufen. Und 70 % der unbewussten Programme sind sehr negativ.
Wenn ich also 5 % positiv denke und 95 % des Tages auf Autopilot funktioniere und mein Bewusstsein gerade im Unterbewusstsein und mit anderen Dingen beschäftigt ist, habe ich negative Verhaltensweisen. Und die sind ganz genau so machtvoll wie die Konsequenzen eines positiven Gedankens.
Das Placebo (positiver Gedanke) bringt dich in die Heilung. Das Nocebo (negativer Gedanke) kann alle möglichen Krankheiten verursachen.
Der negative Gedanke ist genauso mächtig wie der positive Gedanke, aber er bringt uns weg von der Gesundheit. Wie viel Prozent deiner Gedanken sind positiv und wie viel Prozent negativ? Die Gedanken kontrollieren die Gene.
Ein negativer Gedanke kann ein normales gesundes Gen umdrehen und zu einem Krebsverursacher machen. Weniger als 10 % hat irgendetwas mit Erbe zu tun. 90 % der Menschen bekommen Krebs spontan. Das hat keine familiären Ursachen. Wie konnte das passieren?
Die Antwort ist: Es gibt keine Krebs-Gene. Du brauchst nichts anderes zu tun als einen Lebensstil zu führen, der Stress im System verursacht. Stress und negative Folgen aus dem Stress überschreiben die Gene.
Das heißt Epigenetik. Man kommt mit 90 % gesunden Genen zur Welt, die man in jede nur denkbare Krankheit verwandeln kann. Ein negativer Gedanke verursacht Krebs oder kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.
Das sind die Dinge, mit denen wir arbeiten müssen. Die Gedanken einer neuen Welt kommen. Wir müssen unseren bewussten Verstand vorne halten, denn der kann positives Denken bewahren. Alle Leute werden entmutigt, weil sie denken, wir haben das positive Denken doch versucht, aber es hat nicht funktioniert.
Aber denk daran, du besitzt ja nur 5 % des positiven, denkenden Verstandes. Das heißt, du kannst zwar positive Gedanken haben, aber nur 5 % davon haben nicht die Power, die 95 % der Verhaltensweisen zu überstimmen, welche die unterbewussten Programme kontrollieren, die wir aus unserer Familie übernommen haben. Untersuchungen an Kindern haben gezeigt, dass ein Adoptivkind in einer Familie, in der Krebs eine Rolle spielt, den gleichen Familien-Krebs bekommt wie die natürlichen Geschwister. Obwohl das Adoptivkind aus ganz anderen genetischen Umständen stammt.
Ist „unheilbar“ ein Gedankenkonstrukt?
Bis vor 100 Jahren war insbesondere die newtonsche Physik diejenige, die sich in der Psychologie widergespiegelt hat und bewirkte, dass wir uns selbst als abgetrennt sahen, als klein, als abgeschnitten, als unbedeutende kleine Teilchen des Universums. Diese Psychologie hat dieses grundlegende physikalische Modell einfach nur widerspiegelt. Und jetzt haben wir die Quantenphysik.
Eine Physik, die sagt, du bist eben nicht nur ein kleines Teilchen im Universum, du bist nicht abgetrennt vom Universum, sondern du bist ein Ausdruck des Universums. Du bist nicht nur dein Ego, nicht nur dein Selbstbild, du bist das Leben, wie es sich selbst als Leben zum Ausdruck bringt, wenn man sich so betrachten mag. Und das wird uns jetzt angeboten und ist jetzt doch eine grundlegende Veränderung. Nicht nur in unserer Psychologie, sondern auch in unserer Identität? Ja, zu 100 %.
Bruce Lipton hat bereits 1967 Stammzellen geklont. Er war zur rechten Zeit am rechten Ort, um zu sehen, was kein Wissenschaftler bis dahin beachtet hatte. Und seitdem ist das als eine neue Wissenschaft formalisiert worden und heißt eben Epigenetik. Bewusstsein kontrolliert das Leben, und Bewusstsein war etwas, was man als Begriff nicht benutzen durfte in irgendeiner seiner Lehren an der medizinischen Hochschule.
Die Wörter Geist, Bewusstsein und Spirit waren alle verboten im wissenschaftlichen Bereich, weil Energien keinen Einfluss auf Materie haben konnten. Bewusstsein und Spiritualität wurden ignoriert.
Rafaela – unheilbarer systemischer Lupus
Der anscheinend unheilbare Lupus ist wahrlich eine Herausforderung. So viele Verhaftungen und Verstrickungen kamen zum Vorschein. Aber nicht nur das, auch die Umprogrammierungen, die der Klient im Laufe der Gespräche vollzieht und Verantwortung übernimmt, bringen neue Lebensqualitäten hervor. Die Nachhaltigkeit liegt dann beim Klienten selbst.
Von der Klientin selbst geschrieben
Beginn der Erkrankung im Jahr 2008 mit laufender Symptomerweiterung. Jeden Tag kamen neue Symptome hinzu oder veränderten sich plötzlich. Angefangen von Seh- und Hörstörungen, Schwindel, extremer Müdigkeit, Depression und Panikattacken, Restless-Leg-Syndrom, Sehnen- und Gelenkschmerzen, breiteten sich die Beschwerden praktisch im ganzen Körper aus und füllten zum Zeitpunkt des Vollbildes der Erkrankung zwei ganze A4-Zettel. Im Frühjahr 2010 schlussendlich stationärer Krankenhausaufenthalt mit der Diagnose der lt. Schulmedizin „unheilbare Krankheit“ Systemischer Lupus erythematodes. Beginn einer umfassenden medikamentösen Behandlung (12 Tabletten täglich). Über die Jahre kämpfte ich mich zurück, versuchte immer wieder Medikamente abzusetzen und musste dabei viele Rückschläge hinnehmen. Der Gedanke der Selbstheilung führte mich nach Jahren schließlich zu Andrea Gschiel. Mit ihrem holistischen Gesundheitscoaching und den Aufstellungsarbeiten gelang es mir bereits nach etwa 3 Monaten, die letzten 2 Basismedikamente abzusetzen. Seit etwa 2,5 Jahren werde ich nun von Andrea begleitet und bin weitgehend beschwerdefrei. Ich habe massiv an Lebensqualität gewonnen, bin wieder voll arbeitsfähig, kann das Sonnenlicht wieder genießen und Sport treiben.
Es können wohl kaum die richtigen Worte gefunden werden, um den Wert der zurückerhaltenen Gesundheit und Lebensfreude angemessen zu beschreiben. Vielen Dank für alles!
Was sagen die Physiker heute?
Die unsichtbaren Dinge in der Welt, die sie jetzt einfach mal das Feld nennen (Rupert Sheldrake aus dem Buch: „Das Feld“). Quellenverzeichnis
Das Feld ist die unsichtbare Energie. Laut neuer Physik besteht das Feld aus unsichtbaren, sich bewegenden Kräften, die die physische Welt beeinflussen. Und das lehrt die Quantenphysik heutzutage. Der unsichtbare Energiebereich ist nicht getrennt von dem, wer wir sind. Wie wir die Materie wahrnehmen, ist eine Illusion der Wahrnehmung. Die Materie ist nur eine andere Art von Energie. Alle Energien sind miteinander verschränkt. Also kann die Gedankenenergie nicht von der Körperenergie abgetrennt sein. Bewusstsein ist ein Substrat von allem. Was ist nun die Definition von Spirit, von Geist? Unsichtbare, bewegliche Kräfte, die die physische Welt beeinflussen. Das bedeutet, dass das Konzept von Spirit und das Konzept der Wissenschaft, das sich das Feld nennt, genau die gleiche Definition haben. Ist das ein Zufall? Nein, sie sind genau dasselbe!
Ein quantenphysikalisches Energiefeld
Ehe irgendjemand noch etwas über Quantenphysik wusste, war es unseren Vorfahren bewusst, dass da etwas ist, das Einfluss auf alles Lebendige hat. Sie wussten nicht, was es genau ist und gaben ihm den Namen großer Geist, Spirit und noch viele weitere Namen, je nach Kultur. Und jetzt nennen wir es Quantenphysik, die das Wort Spirit als integralen Teil dessen erkennt, was wir sind.
Ein Brunnen der unendlichen Energie steht uns zur Verfügung. Sehr wenige wissen, wie man bewusst dieses Potenzial der Quelle gut einsetzt, damit wir die Erde gemeinsam gesund machen.
Es gibt jene, die Angst in unserer Welt ausbreiten, die uns glauben machen wollen, dass unsere Ölversorgung, schlimmer noch, die Trinkwasserversorgung und damit die Energie fast erschöpft oder in Gefahr ist.
Doch wenn wir uns daran erinnern, dass die tiefsten Energiequellen nicht außerhalb von uns liegen, sondern im Inneren, können wir mit Macht und Vertrauen dieseWelt bewegen, während wir unsere liebevolle Energie auf alle ausbreiten.
Albert Einstein wird für seine berühmte Formel E = mc2 hoch verehrt. Energie entspricht Masse mal die Geschwindigkeit des Lichts quadriert. Also nach Einstein ist alle Masse in ihrem Wesen eine Form von Energie.
Die Quantenmechanik sagt, dass innerhalb des „absoluten Vakuums“ des Raumes ein Nullpunkt-Energiefeld existiert, in der Materie ständig erzeugt und zerstört wird.
Quantenwissenschaftler sagen, dass der gesamte Raum mit elektromagnetischen Nullpunkt-Schwankungen gefüllt ist, die ein universelles Meer von Nullpunkt-Energie erzeugen. Einige Pioniere und Wissenschaftler behaupten, dass, sobald wir lernen, wie man sich dieses unendliche Meer erschließt, Energie fast so leicht zu erhalten sein wird wie die Luft, die wir atmen.
Fazit: Wir alle sind zu mehr fähig!
Für mich war es das Wichtigste, diese vielen verschiedenen Möglichkeiten der Heilung zu erkunden. Daraus resultierte diese Form von holistischer Sichtweise.
Die Weisheit von Wissenschaft und Spiritualität – die Wissenschaft sagt uns, wie die Dinge funktionieren, die spirituellen Prinzipien helfen uns zu begreifen, wie wir dieses Wissen in unser Leben überführen. Ich spreche nicht über Religion, ich spreche über spirituelle Prinzipien.
Wir sind ein Stück vom Spirit, unsichtbare, sich bewegende Kräfte, die diese physische Realität formen und verändern. Okay, lass uns wieder wissenschaftlich werden: Deine Identität ist ein Energiefeld, das von deinen Zellen aufgenommen wird. Weniger wissenschaftlich: Du bist der Boss deiner Zellinformationen. Und die Realität dabei ist, nein, ihr seid beides. Unser Spirit ist nicht einfach nur eine kleine Zutat unserer Biologie, sondern ist verbunden mit einem größeren Wissen, einer größeren Sphäre des Wissens, die nicht einfach physisch ist, nicht greifbar ist und ein ganzes Ding umfasst, das man Energie nennt. Wir sind die Energie, die sich selbst ausdrückt in dieser physischen Form.
Wie kann es dann sein, dass ich mit meinem kreativen positiven Denken nicht zu Frieden, Freude, Gesundheit und Liebe komme?
Ja, weil die Mechanismen der Psychologie sagen, dass man nur 5 % des schöpferischen Verstandes am Tag nutzt. Dass man zu 95 % Programme der Eltern und der Gemeinschaft bis zum 7. Lebensjahr nutzt. In diesem Großteil dieser 95 % sind auch schwächende Programme, Selbstsabotagen, und sie begrenzen uns. Aber auch stärkende Programme und tolle Überlebensstrategien. Doch kann es sein, dass gewisse unbewusste Programme nicht erwünscht oder notwendig sind.
Wenn du möchtest, dass sich diese 5 % positive Gedanken manifestieren, dann darfst du dich nicht einfach wieder auf das Unterbewusste verlassen. Was viel effektiver ist: Überschreibe die Programme des Unterbewussten, damit sie dich nicht länger sabotieren. Wenn du dann ein neu geschriebenes Programm für dein Unterbewusstsein hast, dann brauchst du gar nicht mehr bewusst zu sein, weil dein Unterbewusstsein dich noch viel schneller hinbringt, als dein bewusster Verstand es je schaffen würde, weil das Unterbewusstsein viel mächtiger ist. Das ist der wirkliche Weckruf.
Der Weckruf sagt: Die Welt fühlt sich gerade nicht richtig an, du bist nicht gesund, du fühlst dich dabei nicht gut, du bekommst nicht das, was du willst. Das Programm bis jetzt war: Es tut mir leid, wer denkst du denn eigentlich, wer du bist, du bist doch nur ein mechanisches Gerät, und du bist das Opfer dieses Universums. Das kann sich sofort ändern!
Das ändert sich deswegen, weil dir die Quantenphysik die Tatsache in die Hand gibt, dass deine Gedanken die Welt erschaffen. Es ist jetzt wirklich an der Zeit, sich das ganz zu eigen zu machen, dass du deine kreativen Gedanken gar nicht mehr brauchst in der alltäglichen Welt. Du verlässt dich einfach zu 95 % auf das Programm.
Der Film „Die Matrix“ ist ein Dokumentarfilm, ein Tatsachenfilm und kein Science-Fiction-Film. Jeder von uns ist in den ersten 7 Lebensjahren programmiert worden. Das ist die einzige Art, wie unsere Biologie überhaupt in die Gänge kommt. Man braucht erst einmal ein Programm, bevor man anfangen kann. Wie wäre es denn, wenn ich die rote Pille (aus dem Film „The Matrix“) nehme und aus dem Programm aussteige?
Menschen, die in ihrem Leben die rote Pille schon einmal genommen haben, haben ihre Welt grundlegend verändert. Die Wissenschaft anerkennt mittlerweile, dass, wenn wir uns Hals über Kopf verlieben, es da eine Veränderung im Verhältnis zwischen dem Bewussten und dem Unterbewussten gibt. Verliebte leben im Wesentlichen aus dem Bewussten, 90 % sind plötzlich bewusst. Das ist einfach zu erklären. Wenn sich endlich etwas zeigt, wonach man so lange gesucht hat, hat man das klar vor Augen.
Das Leben ist jetzt so schön, so wunderbar. Man kann es kaum erwarten, am nächsten Morgen wieder wach zu werden, weil es so aufregend und toll ist, einfach nur, weil zwei Menschen, die sich verliebt haben, simultan aufhören, ihre alten Programme abzuspielen. Sie leben jetzt aus dem bewussten Verstand, das sind die Wünsche und Sehnsüchte.
In dem Augenblick, wo ich mich verliebt habe, übernimmt der bewusste Verstand 90 %. Die Wünsche und Sehnsüchte fangen an, sich zu manifestieren, das Leben wird so schön, und man wird davon gefangen genommen – das nennt man dann die Flitterwochen. Da erlebt man den Himmel auf Erden. Man ist gesund und hat Energie. Wo kommt diese Energie her? Daher, weil man aufhört, das Programm abzuspielen. Und die Folge daraus ist, dass sich das Leben von der Hölle zum Himmel bewegt.
Der Himmel, den ich da erlebte, ist also kein Zufall gewesen, sondern es war die persönliche Schöpfung, die ich geleistet habe, weil ich mich aus dem Blickwinkel von Wünschen und Sehnsüchten heraus geschaffen habe. Wenn du das jeden Tag machen würdest, dann kannst du den Himmel auf Erden jeden Tag deines Lebens leben. Und das genau ist dieser Weckruf. Der Weckruf lautet, durch den Filter der Liebe zu schauen.
Dann werden deine Verhaltensweisen, die du manifestierst, der Ausdruck der Liebe sein. Und dieser Ausdruck der Liebe für das Außen wird dir Liebe bringen für alles im Außen. Aber wenn du diesen Ausdruck der Liebe nach innen wendest, wenn du wirklich Liebe für deine Biologie zum Ausdruck bringst, auch wenn du dich verliebst, dann werden die Menschen so gesund, dass jemand von außen, der sie anschaut, sagt, wow, die müssen verliebt sein, wie sie strahlen, sie sind so gesund. Und das ist das unmittelbare Feedback, wenn man Liebe als Programm in die Biologie implementiert.
Statt einfach die Angstprogramme weiterlaufen zu lassen, die in der Regel eigentlich der vorherrschende geistige Zustand sind, die wir einfach runterladen, wie Bedrohungen, Ängste – wer sind wir denn bloß, und was glauben wir, wer wir sind? Und wenn man das alles loslässt, gibt es sofort ein neues Leben. Gut, die Flitterwochen sind ja nicht von Dauer. Man kann zwar immer bewusst sein, aber man hat immer noch seine Arbeit, lästige Pflichten wie die Miete zu bezahlen oder das Auto zu reparieren. Der bewusste Verstand lässt dann die Liebe gehen und geht nach innen, weil dein Bewusstsein über das nachdenkt, was auch immer sich da gerade zeigt – wie werde ich die Miete bezahlen usw. Dann gehe ich wieder zurück zu den alten Verhaltensweisen. Was ist dann?
Das Leben kehrt dann dorthin zurück, wo es vorher war.
Das unbewusste Selbst, in dem deine Gewohnheiten und Muster wohnen, möchte nicht hören, wie mächtig es ist. Es sagt, ich bin eine Auswirkung des Universums. Das ist aber nur ein Selbstbild, für das ich mich gehalten habe. Als das würdige Selbst, als das wahre Selbst bist du nicht länger ein Effekt, sondern wirst zu dem, wozu du geboren bist. Du kannst jetzt eine Auswirkung auf die Welt ausüben. Und das bedeutet doch in der Tiefe, dass die Energie, die das bewirkt, die Liebe ist, die du bist.
Wenn du das Verhältnis zwischen Bewusstem und Unterbewusstem nicht veränderst, dann wirst du dein Programm, das dein Leben steuert, auch nicht verändern.
Wir haben das Verhalten von unseren Eltern und unserer Umgebung bis zum 7. Lebensalter heruntergeladen. Wenn man danach aus seinem bewussten Verstand lebt, dann wird man anders als seine Eltern sein. Wenn man jedoch aus einem Unterbewussten, das 95 % der eigenen Programme darstellt, lebt, dann verhält man sich so wie seine Eltern. Das Verhalten kommt aus den entmachtenden unbewussten Programmen.
Hör auf, außerhalb nach der Quelle deiner Probleme zu suchen. Gehe nach innen.
Was willst du von dir, was ist dir würdig, und wie bewege ich mich in Richtung Liebe? Ich habe jetzt Programme aus den ersten sieben Lebensjahren, die mein Leben kontrollieren. 95 % meines Lebens sind durch diese unbewussten und unsichtbaren Programme gestaltet. Mein Leben ist ein Ausdruck meiner unterbewussten Programme. Schau dein Leben an. Alles, was du magst und was in dein Leben hineinkommt, erkenne, dass du ein Programm hast, um diese Dinge zu ermutigen, dass sie da sind. Alles, womit du Schwierigkeiten hast, alles, was du hart versuchst, wo du viel Anstrengung brauchst … hör damit auf!
Warum arbeitest du so hart daran, Dinge möglich zu machen? Möglicherweise läuft im Unterbewussten ein Programm, welches das nicht unterstützt. Hör auf zu glauben, dass das Problem von außen kommt, und begreife, dass es ein unsichtbares inneres Programm ist. Du kannst das Programm ändern. Als Schöpfer und Schöpferin kannst du deine negativen unsichtbaren Selbstsabotage-Programme überschreiben. Dieses Wissen ist machtvoll. Übernimm die Verantwortung über dein Leben.
„Jeder Mensch ist der Urheber
seiner eigenen Gesundheit und Krankheit“ Buddha
(563–483 v. d. Z.)
Jeder Mensch kann heilen und tut es unbewusst. Jeder Mensch kann sich immer wieder neu erfinden, seine Kräfte bewusst steuern. Die Übertragung von Energie kann auf physische, emotionale, mentale und spirituelle Weise erfolgen.
Jeder von euch hat eine bestimmte Schwingung und Frequenz, auf die ihr anspricht, und es liegt in euch, herauszufinden, welche!
Dies erfordert Zeit und Achtsamkeit, was ja heutzutage sehr wenig vorhanden ist. Es ist erstaunlich, dass der Mensch noch immer so wenig über seinen Körper weiß. Doch die meisten achten nicht auf die Signale.
Der Mensch in dir, wie auch das Ego,
stehen im Dienst deiner Seele!
Eines Tages wollte ich mir wieder mal ein Seminar gönnen für meine Weiterentwicklung und buchte ein Zen-Seminar mit Bogenschießen. Die Sitzmeditation dauert anfangs 1 Stunde, und danach hieß es, zehn Minuten im Kreis gehen. Die Luft war stickig, der Raum voller Energien von den Teilnehmern. Ich hatte schon viele Retreats gemacht, doch dies war eine sonderbare Erfahrung. In meinen Gedanken ging die Post ab, mein Körper schmerzte wie verrückt. Ich dachte: „Atme, Andrea, einfach atmen, das kennst du doch schon.“ Die Dauer des Sitzens wurde immer länger, und meine Wut wurde ebenso stärker. „Ich geh da jetzt vor die Hunde, was tu ich hier eigentlich?“ „Ist das mein Ego? Aha, dem muss ich jetzt standhalten, immerhin bin ich ja eine Vortragende, also reiß dich zusammen, Andrea.“ Genau dies war mein Muster, denn das hieß immer: „Reiß dich zusammen, Andrea“, und ich wollte schon als Kind immer aufstehen und gehen. Es machte mich traurig und wütend zugleich. Muss man als erwachsene Frau das über sich ergehen lassen oder nicht? Der Zen-Meister war ein Zahnarzt aus Deutschland und sagte zu uns, er habe so eine Freude daran, mit uns zu sitzen, denn er komme so selten dazu! Ich schaute ihn an und dachte mir: „Was? So jetzt reicht es mir aber! Ich will diese Quälerei nicht mehr.“
Na, endlich kam der Teil mit dem Bogenschießen – ich stellte mich hin, zog auf und zitterte. „Aha“, dachte ich mir, „wieso das jetzt, ich kann das ja eigentlich.“ Plötzlich liefen mir Tränen runter, und der Zen-Meister stand da und sagte: „Richte dich auf Andrea und geh!“
Ich nickte, und da war es, das totale „JA, ich geh und richte mich auf“. Meine Mutter hatte uns zum Essen eingeladen, und ich erzählte ihr von meinem Zen-Seminar, und wisst ihr, was sie gesagt hat? „Was, echt, Andrea, und für das hast du auch noch bezahlt?“ Ich musste so lachen, denn sie hatte wahrscheinlich recht. Was für ein „Entspannungsseminar“!
In unserem Ego ist viel Geschichte, mit der wir uns versöhnen können, damit das Quälen ein Ende findet.
Im Leben jedes Menschen sind die Zyklen seines Wachstums verschieden. Beim Hineinwachsen in einen neuen Lebensabschnitt bedeutet es auch ein gewisses Sterben des Egos. Dies gibt sich oft durch Sinn-Fragen als Vorbote zu erkennen: Wer bin ich eigentlich? Was will ich wirklich? Hier dringt oftmals schon deine Seele durch und macht Kontakt mit dir. Eine andere Variante ist die plötzliche Initiation durch einen Unfall, Nah-Tod-Erfahrungen oder Schicksalsbegegnungen.
Mit jedem Übergang wächst du im übertragenen Sinn in mehr Verantwortung hinein. Warum bereiten sich Menschen nicht vor? In uralten Traditionen wurden die Menschen durch Initiationen vorbereitet, der Junge für die Jagd, heute vergleichbar mit dem Antritt in die Lehrstelle, das Mädchen wird zur Frau, und sie feiert. Was ist ein großer Übergang? Wenn eine Frau ein Kind bekommt und mehr Verantwortung übernimmt. So rückt automatisch das Ego in den Hintergrund.
Also, das Ego ist nicht nur das Ego, wie es oft beschrieben wird, es wirkt ganz einfach mit und dient dem großen Ganzen, genauso wie deine Seele. Du kannst selbst entscheiden, was auch immer, und die Seele zeigt sich vielleicht von einer ganz anderen Seite, die du von dir noch nicht kennst, andere Sehnsüchte, einen neuen Lebensfluss, neue Gedanken bezüglich Leben und Tod. Unter anderem ist auch der physische Körper sehr stark involviert mit hormonellen Umgestaltungen und Prozessen – das Tun begibt sich auf eine andere Ebene, der Atemzug bekommt noch mehr Bedeutung, und wiederum wird durch den ganzen Zusammenhang der verschiedenen Körperebenen das Ego in eine Art Loslass-Prozess eingeleitet. Aber noch viel besser ist ein Zulassprozess. Im Zulassen geschieht oftmals das Wunderbare. Nur kein Stress, ob Ego hin oder her, das Universum liebt dich.
Moderne Gehirnforschung
Wie die Emotionen der Erfahrung unseren Verstand beherrschen
Die moderne Gehirnforschung beschreibt folgenden physiologischen Zusammenhang, um die Bedeutung der Emotionen zu beschreiben:
Hirnphysiologisch beginnt ein emotionaler Prozess mit der Wahrnehmung eines Objektes oder einer Situation, die ins limbische System weitergeleitet wird. Dieses System ist hierarchisch strukturiert: Auf der untersten Ebene befinden sich lernunabhängige Zentren, die mit dem vegetativen Nervensystem zusammenhängen und nicht bewusst steuerbar sind.
Auf der mittleren Ebene stehen emotionale Konditionierungen, die bereits im Mutterleib beginnen und im Erfahrungsgedächtnis abgespeichert werden. Die oberste Ebene wird dem Cortex zugeordnet – sie ist dem Bewusstsein zugänglich.
Diese oberste bewusste Ebene wird von den beiden tiefer liegenden, unteren Ebenen stark beeinflusst, hat aber auf diese selbst wenig Einfluss. Das bedeutet, dass die Emotionen den Verstand eher beherrschen als umgekehrt.
Funktion von Gefühlen:
Fühlen und Denken – oder Emotion und Kognition, Affektivität und Logik im weitesten Sinn – wirken in sämtlichen psychischen Leistungen untrennbar zusammen. Unsere affektive Grundstimmung lenkt den Fokus unserer Aufmerksamkeit und bestimmt damit zugleich, was uns gerade als wichtig oder unwichtig erscheint.


Haben unsere Gedanken
eine Wirkung auf unsere Zellen?
Das brauche ich jetzt wohl nicht mehr betonen, oder?
Dass unsere Gefühle und Überzeugungen eine sehr starke Wirkung auf unseren Körper haben, wissen wir nun. Aber was ist mit unseren Gedanken? Die Zelle – also unsere DNA – ist unveränderbar, oder?
Bei Experimenten mit der menschlichen DNA haben Wissenschaftler herausgefunden, dass durch das Senden von starken Gefühlen elektrische Reaktionen bei der DNA gemessen wurden.
Bei Gefühlen wie Liebe, Anerkennung oder Dankbarkeit haben sich die DNA-Strings entspannt und wurden länger.
Dagegen haben sie sich bei Gefühlen wie Frust, Angst, Ärger oder Stress zusammengezogen und schalteten sogar viele ihrer Codes ab. Die Veränderung durch die Gefühle ist wesentlich größer und umfangreicher gewesen, als beispielsweise Elektromagneten bewirken konnten.
Das erklärt auch, warum negative Gefühle uns von der restlichen Welt einfach abschalten und trennen können.
Durch Gefühle wie Wut und schlechte Laune fühlen wir uns isoliert vom Lebensfluss. Wut ist ein Kindheitsgefühl und gegen einen selber gerichtet, da bedarf es Veränderung irgendwelcher Lebensumstände. Wir schneiden uns jedoch selbst ab. Menschen, die in tiefer Liebe geübt sind, können die Form ihrer DNA verändern.
Können unsere Gedanken auf eine DNA einwirken, die weit entfernt ist? In Versuchen wurde nachgewiesen, dass eine DNA, die außerhalb unseres Körpers und weit entfernt ist, die gleichen Reaktionen auf Gefühle zeigt wie die DNA im Körper. Diese Reaktionen passieren sogar gleichzeitig, also ohne Reaktionszeit.
Was immer wir fühlen, denken oder wovon wir überzeugt sind, wird in der gleichen millionstel Sekunde von unserer DNA aufgefangen.
Die Entfernung spielt dabei keine Rolle.
Es gibt keinen Punkt mehr, an dem ein Körper endet, und keinen, wo er anfängt. Durch unseren Einfluss auf die DNA und durch die Matrix spielen Zeit und Entfernung für uns keine Rolle mehr, und durch das Gesetz der Resonanz holen wir alles in unser Leben.
Mit anderen Worten: Alles was wir in unserer Innenwelt bereits besitzen, wird uns auch in der äußeren Welt begegnen. Der Ursprung dieser äußeren Begegnungen ist unser Gedanke. Alles was wir lang anhaltend und oft denken, fühlen oder sagen, ruft ein Resonanzfeld hervor bzw. intensiviert diese Resonanz.
Ursachen von Erfahrungen, die emotional belastend wirken: „Im Laufe meiner langjährigen Praxiszeit hat mich das große Spektrum immer wieder in Staunen versetzt, was alles dazu führen kann.“ Ereignisse in der Kindheit, z. B. Krankenhausaufenthalte (Eltern durften damals nicht bleiben), chirurgische Eingriffe, Missbrauch, Dunkelheit und Alleinsein im Kindesalter, manchmal auch scheinbar harmlose Ereignisse, immer wiederkehrende Schläge oder nur die Androhung dessen. Aus diesen Ereignissen können sich Ängste, andere Verhaltensweisen und Körpersymptome entwickeln, die man als Betroffener nicht unbedingt mit dem Erlebnis in Zusammenhang bringt.
Veraltete Struktur Schule:
Die Zukunftskompetenzen der Kinder
Gerald Hüther sagt, dass Menschen von Kindheit an auf Leistung getrimmt werden.
Ein Mensch, der sich seiner eigenen Würde bewusst ist, sei weniger anfällig für derartige Mechanismen. Aber warum lassen Menschen sich dennoch so behandeln? Auch dafür hat der Wissenschaftler eine Antwort: „Wir werden in diese Gesellschaft mit all ihren Eigenheiten geboren. Schon in der Schule werden die Kinder auf Leistung getrimmt. Und wer nicht genug Leistung bringt, wird abgestraft. So viele Menschen haben schon in jungen Jahren gar keine Perspektive mehr.“ Lösungsansätze dafür entwickelt er unter anderem in seiner „Akademie für Potentialentfaltung“ und der Initiative „Schule im Aufbruch“.
Um aus einem System von Zwängen und Vorschriften ausbrechen zu können, müssten die Menschen laut dem Experten vor allem eines tun: sich ihrer eigenen Würde bewusst werden, indem sie eine einfache Entscheidung treffen – für sich. Doch laut dem Forscher haben viele Menschen davor Angst, eine solche zu treffen: „Wir haben heutzutage einfach zu viele Optionen. Und viele gehen irrtümlicherweise davon aus, dass ihnen die anderen Optionen verloren gehen, wenn sie sich für eine Einzige entscheiden – aber das stimmt so nicht“, erklärt er.
Und was ist die Würde jedes einzelnen Menschen? Dass jeder von uns einzigartig ist, denn wir wurden mit diesem Urrecht geboren. Doch diese Würde ist, zu lieben und gesehen zu werden. Kinder wollen gesehen und wertgeschätzt werden.
Dann hätten sie mehr Kompetenzen im sozialen, emotionalen, mentalen und körperlichen Bereich, mehr Ressourcen für ihr Leben, und nebenbei sind sie nicht Opfer, sondern können bewusste und verantwortungsvolle Erwachsene werden. Die Fähigkeiten, die jeder schon mitgebringt, um das Leben erfolgreich zu meistern, gehören geschult. Doch lernen Kinder, erfolgreich in die Welt zu schauen?
Nein, denn Erfolg in der heutigen Sicht wertet nach Leistung, und somit identifizieren sich Kinder nur über Leistung. Also, wie es altbekannt ist, gibt es in der Klasse immer den Klassenbesten, den Streber, den Rebellen, den „Nerd“, den Pausenkasperl und die sogenannten Mitläufer.
Ich schätze mal, der Pausenkasperl und der Rebell haben gute Chancen, erfolgreich zu sein.
Ich war von meiner Geburt an, glaub ich, eine Rebellin, die Schule war ein Desaster für mich, ich brachte einfach nichts wirklich gut auf die Reihe. Nebenbei war ich unbequem. Im Nachhinein betrachtet kein Wunder, wenn Wertschätzung, liebevolle Kommunikation und emotionale Ernährung nicht stattgefunden haben.
Der andere Vergleich, wenn gestärkte Menschen voller Selbstbewusstsein in die Welt gehen und was zu sagen haben. Sowie auch die kleine, große Rebellin für Mutter Erde, Greta Thunberg, gerade auf die Barrikaden steigt für Klimawandel und Umweltschutz und die Erwachsenen zum Aufwachen bewegt. Sie ist 16, das ist ja echt unglaublich, ich bin sicher, sie wird völlig von einer Kraft bewegt, die man Glauben nennt. Eine junge Frau, die mal etwas tut – und unsere Jugend kommt. Wir müssen sie begleiten als Eltern, denn die Zukunft gehört den Kindern, und es ist ihr Planet!
Eine kleine Geschichte bezüglich des Glaubens: Meine Kinder sind ohne römisch-katholischen Glauben erzogen worden. Ich habe diese Aufgabe übernommen, das Wort Sünde ist nicht in ihrem Bewusstsein. Ich ging mit ihnen viel auf Reisen, und sie lernten verschieden Rassen und Kulturen kennen.
Das, was ich ihnen näherbrachte, war die Natur. Schon von klein auf war die Liebe das Erste an der Tagesordnung, mitsamt Mitgefühl und Verständnis – und für die schwierige Phasen der Wille.
Jedes Menschen Würde ist unantastbar und heilig und hat ein Recht auf Gesundheit, Glück und Wohlstand!
Die zweite geistige Quintessenz:
Das gesunde Selbst!
Dieses Prinzip drückt aus, dass es keine objektive Welt gibt. Es gibt nur deine ganz persönliche Sicht auf die Welt. Diese Sicht hängt wiederum von deinen Einstellungen und Denkmustern ab. Was du wahrnimmst, ist nicht zufällig und ohne Grund ausgewählt. Wie schon im ersten Teil angesprochen wurde, ist das erste Prinzip: Das, was du denkst, das bist du, und allein dies kreiert deine Realität. Und wenn dir das nicht gefällt, hast du jederzeit die Möglichkeit, deine Sicht über dich zu ändern, und somit verändert sich dein Feld – und damit alles um dich herum. Hier ist es größtenteils auch viel Ahnenarbeit, die du automatisch übernommen hast und die ja auch aus Liebe geschieht. Die Liebe ist richtig mächtig, deshalb ist es so sinnvoll, dem Ganzen mit Liebe zu begegnen.
Es ist eine Entdeckungsreise zu dir selbst. Selbst im wahrsten Sinn, da du dich anders wahrnehmen wirst. Eine gesunde Sicht zu bekommen bedeutet jedoch nicht, alles gutzuheißen, was nicht gut war. Es bedeutet vielmehr, in der Beobachtung zu bleiben und umzuwandeln. Es ist gut, aber auch nicht einfach, dein Leben in die Hand zu nehmen und dich weiterzuentwickeln. Lass dir Zeit, alles wird gut, Schritt für Schritt.
Die Einstellungen, Denkmuster und Prägungen erzeugen auch eine „Brille“, durch die du deine Umgebung siehst, was bedeutet, dass du eine Brille aufhast, eine Brille, die dir das Leben in deinem dogmatischen Denken erscheinen lässt: Das ist gut und das ist nicht gut. Eine Schwarz-Weiß-Sicht, die eine fehlerhafte Realität erzeugt. Denn die Wirklichkeit entsteht im Auge des Betrachtens. Doch gut ist nicht gut und böse ist nicht böse! Auch im systemischen Denken geht man davon aus, dass jeder Mensch in seinem eigenen System lebt und das eigene Weltbild umsetzt. Ob bewusst oder unbewusst, es geschieht dir einfach. Wenn es also keine wahrhafte Wirklichkeit gibt, kann die Wirklichkeit auch verändert werden. Die eigene Sicht auf die Realität zu verändern, verändert, was wir erleben. Wenn du dein Verhalten änderst, verändert sich deine Welt.
Dies zeigt sich in deiner neuen Art der Handlungsfähigkeit und deine Sicht auf die Dinge um dich herum.
So ist es, wenn Bewusstheit deine Realität verändert.
Bewusstheit kommt durch neue Verhaltenszüge. Nicht nur durch das Denken, das ja natürlich total wichtig ist, sondern erst, wenn du deine Gedanken lebst, kommen neue Resultate positiver Natur zum Vorschein. Also wird es vielleicht mal Zeit, dass du als Erstes dein Verhalten beobachtest.
Hier geht es um die Beseitigung mentaler und emotionaler Spannungen und Begrenzungen. Es ist wahrscheinlich jedem von uns aus eigener Erfahrung bekannt, dass unser Erleben sehr von unserem Denken und Glauben bestimmt wird.
Aus der Psychologie, Psychoimmunologie, Medizin und Motivationspsychologie wissen wir, dass Gedanken von Angst, Sorge, Wut oder Groll unsere Leistungsfähigkeit einschränken und uns krankmachen können („Was kränkt, macht krank“ Rudolf Köster).
Jeder Gedanke und jegliche Emotion, die mit Ärger, Wut, Zorn etc. verbunden ist, verändert deine Atmung, und somit verändert sich der Cocktail der Botenstoffe in deinem Gehirn und in deinem Körper, der dies dann aussendet. Im Gegensatz dazu fühlen wir uns mit Gedanken der Zuversicht, Freude und Liebe wohl und steigern mit ihnen unsere Leistung.
Im schamanischen Denken wird dieser Ansatz noch weitergedacht, und man geht davon aus, dass Gedanken ihre Entsprechung gleichsam anziehen: Positive Gedanken ziehen positive Menschen und Ereignisse an, negative Gedanken ziehen negative Ereignisse und Menschen an. Aus dieser Sichtweise entspricht unser Leben unseren Gedanken, unserem Glauben und unseren Erwartungen. Daher ist ein geschickter Einsatz unseres Verstandes eine immens kraftvolle Methode, unser körperliches und emotionales Verhalten zu beeinflussen. Zu denken heißt zu schaffen.
Die bewusst gedachten Gedanken von heute sind deshalb die Erfahrungen von morgen. Indem wir unser Denken verändern, können wir unser Leben verändern. Das ist wörtlich zu nehmen. Es gibt aus Sicht der indigenen Völker keine objektive, für alles gültige Wahrheit.
Wirklichkeit können wir nur als etwas Subjektives, Persönliches, gemäß unseren Denkmustern Gefiltertes, wahrnehmen. Niemand verwaltet die einzige Wahrheit, keiner weiß, was für andere gut und richtig ist. Gehirnforscher meinen, dass wir nur etwa ein Dreißigtausendstel aller auf uns einströmenden Reize bewusst verarbeiten können, und so kann man ahnen, wie unterschiedlich die Erfahrungen zweier Personen in derselben Situation sein können. Jedem Menschen steht es zu, die Welt auf seine Weise zu betrachten und dadurch seine ganz eigenen Erfahrungen zu machen. Er kann aber auch sein eigenes Denkmodell verändern, wenn es sich nicht mehr bewährt.
Du allein entscheidest, auch wenn du nicht entscheidest, ist dies eine Entscheidung!
„Denn deine Gedanken kommen nie leer zurück,
und sie bewirken all das, wozu du sie ausgesandt hast.“
(Elias)
Das menschliche System bekommt Kraft durch eine positive Ausrichtung an Energie!
Gedanken sind einfach machtvolle Energien, die gestalten. Durch Denkprozesse erschaffen wir bewusst und unbewusst unsere Innen- und Außenwelt. Um diese Energie zu lenken, ist es wichtig, unsere unbewussten Gedanken, Gedankenmuster und Lebensprogrammierungen zu erkennen!
Je nachdem, wie du es betrachtest, kann ein zur Hälfte gefülltes Wasserglas halb voll oder halb leer sein. Bei Regen kannst du dich freuen, dass die Pflanzen etwas zu trinken bekommen oder dich über das „schlechte“ Wetter ärgern. Bei einem Stromausfall kannst du dir Kerzen anzünden und dich freuen, endlich mal wieder den Zauber eines kerzenbeleuchteten Zimmers zu genießen oder dich darüber ärgern, dass du nun eine interessante TV Sendung versäumst. Je nachdem, welche Einstellung du hast, kann ein Problem ein Hindernis, eine Herausforderung oder eine Chance sein. Es ist klar, nachvollziehbar und verständlich, dass Gedanken unser Erleben beeinflussen. Doch jeder Gedanke hat auch ein emotionales Reaktionsmuster. Denn alle Erfahrungen sind in unseren Muskeln, im Gehirn und im Energiekörper gespeichert.
Eine tiefere, spirituelle Vorstellung, die von vielen spirituellen Lehrern auf der ganzen Welt vermittelt wird, besagt, dass das eigene Erleben vom persönlichen Denken bestimmt wird, also von dem, was man glaubt. Was du von dir und von der Welt glaubst ist das, was du manifestierst.
Die Geschichte ist voller Beispiele für die Macht des Denkens in Form von Gebet, Glauben und Überzeugung, die physische Gegebenheiten, Ereignisse und Umstände verwandeln kann.
Wenn man davon ausgeht, dass alles einer fehlerhaften Wahrnehmung entspricht bezüglich der Welt und wofür man sie hält, dann ist auch offenbar jeder Sinn erfunden. Denn der Sinn des Erlebens hängt ja von unserer Interpretation desselben ab oder von unserer Entscheidung und ist jedoch auch gleichzeitig die Interpretation eines anderen Menschen. Dies ist lediglich die Wahrnehmung von außen und nicht die deine. Deshalb sind alle Systeme, die das Leben und sein Wirken beschreiben, willkürlich erdacht.
Was also wirklich zählt ist nicht, ob ein bestimmtes System wahr ist, sondern vielmehr, wie gut es für dich funktioniert. Wenn ein System sinnvoll ist und sich bewährt hat, sollte man davon Gebrauch machen, anderenfalls wählt man ein anderes. Diese Sichtweise erlaubt uns auch, andere Systeme nicht als bedrohlich oder als Konkurrenz zu betrachten, sondern einfach als andere Sichtweise und Möglichkeit.
Wie bekomme ich mehr Selbstbewusstsein?
Indem du selbst bewusst denkst!
Keiner sollte für dich denken, denn aus welchem Grunde hast du ein eigenes Gehirn bekommen? Na, damit du es benutzt!
Die Welt entspricht unseren Gedanken. Ganz wichtig sind dabei Überzeugungen über uns selbst, andere Menschen und die Umwelt. Wir müssen danach trachten, die Dinge aus der Sicht der sieben geistigen Essenzen zu sehen, anstatt auf gewöhnliche Weise. Wie man auf obigem Bild ganz klar sieht, ist die Sachebene immer nur die Oberfläche. Beim Denken auf dieser Ebene ist die Welt unabhängig von unserem Denken. Alles ist getrennt. Energie fließt nur durch physische Kanäle, die Vergangenheit besitzt mehr Macht als die Gegenwart, bei vielen bedeutet lieben, zu riskieren, unglücklich zu sein, Macht ist im Äußeren etc. Aus der Herzenssicht wirkt man aus einer anderen Ebene in die Welt hinaus, und dabei bleibt man sich der ersten Ebene bewusst, um mit anderen, die auf ihr operieren, kommunizieren zu können. Viele Einschränkungen, denen man sich im Leben ausgesetzt glaubt, existieren demnach nicht in der objektiven Realität, sondern nur in der begrenzten sinnesspezifischen Wahrnehmung und sprachlichen Deutung dieses subjektiven Weltbildes von Wirklichkeit. Gelingt es, dieses zu erweitern, stehen auch mehr Wahlmöglichkeiten im Verhalten zur Verfügung, das Leben vielfältiger zu gestalten. Es ist nichts so, wie es scheint.
Im Kosmos ist in jedem Moment grundsätzlich alles erreichbar. Jeder Gedankenimpuls ist im morphischen Feld durch den erhellenden Geist Gottes als Essenz bereits vorhanden. Somit kann der Impuls (Er) damit in Resonanz gehen und grobstoffliche Realität werden. Gedankenimpulse bewegen sich telepathisch ohne Begrenzung durch Raum und Zeit, wie es das bekannte Apollo-14-Telepathie-Experiment mit dem sensitiven Astronauten Dan Mitchell bewiesen hat. Dies bedeutet, dass sie (die Impulse) auch schneller als Lichtgeschwindigkeit sind und sich damit außerhalb des vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuums bewegen.
Grundsätzlich sind Gedanken im Kosmos ohne Beschränkungen. Glaubenssätze, Denkstrukturen, Gedankenmuster und Verarbeitungsrichtlinien grenzen jeden und alles im Hier und Jetzt ein und verhindern, dass in den eigenen Gedanken das „Unmögliche möglich wird“. Möchte man „groß“ werden, ist die erste, unbedingt notwendige Voraussetzung, dass man auch „groß“ denkt. Sonst ändert sich nichts an der bestehenden Situation.
Es steht jedem Einzelnen jederzeit frei, alte, eingrenzende Gedankenstrukturen durch neue, freie und ausdehnende zu ersetzen. Jeder Mensch entscheidet selbst darüber, wie er den anderen sehen will. Er kann ihn subjektiv werten, abschätzen, ihm vermeintliche Fehler vorhalten, ihn hassen oder ihn als Spiegelung des eigenen Selbst erkennen, als Reflexion des Großen Geistes in ihm, durch denselben Geist im anderen. Er kann immer nur Gott in ihm sehen, das Licht der Liebe, oder eben auch das Gegenteil.
Die Wirklichkeit von Umfeld und Umwelt ist, wie sie ist. Entscheidend bleibt, wie man wissentlich und willentlich dazu steht und was man individuell aus dieser feststehenden Tatsache macht. Das, was man immer wieder an Gedanken und Gefühlen aussendet, das zieht man an. Wenn man vom Leben immer das Beste erwartet, kann nicht dauernd das Schlechteste eintreten. Vertrauen zu und der Glaube an sich selbst sind der Schlüssel zur Welt des Erfolges, der Gesundheit und des Glücks. Es gibt im Leben jedes Menschen immer auch unangenehme Situationen. Ihre Betrachtung, Annahme und Spiegelung ist die Voraussetzung für wichtige Lernerfahrungen durch bewusstes Handeln. Durch Ablehnen, Ausgrenzen, Nicht-zur-Kenntnis-Nehmen, wegschicken etc. macht man derartige Umstände nicht ungeschehen. Es ist notwendig, auch vermeintlich Negatives anzunehmen, es ist jedoch nicht notwendig, sich diesem zu unterwerfen. Fehlschläge und Niederlagen sind dafür nützlich, wichtige Lebenserfahrungen zu machen und aus ihnen zu lernen. Die Angst ist unser stärkster Gegner, wenn wir in ihre Resonanz einsteigen. Das größte Hindernis auf dem Weg zu Glück und Erfolg ist der Zweifel – vor allem der Zweifel an sich selbst und den eigenen Fähigkeiten. Danach kommt das Selbstmitleid als erster Schritt zur Selbstaufgabe.
Gleiches zieht Gleiches an. Lachen bewirkt Lachen. Harmonie führt zu Harmonie. Liebe bringt Liebe. Positives Denken realisiert positive Folgen.
Es ist notwendig, nicht im Konjunktiv von Möglichkeiten, sondern im Präsens der Gegenwart zu denken und zu fühlen. In dem Moment, in dem der Begriff „unmöglich“ aus Gedanken und Gefühlen gestrichen wird, sind die Voraussetzungen für das Erreichen aller Ziele gegeben.
Es ist wichtig, die eigenen Gedanken auf Danksagungen und nicht auf Bittgesuche auszurichten, denn jeder Mensch hat ein Recht auf Glück, Erfolg, Reichtum und Gesundheit. Geistige Gesetze unterstützen diesen Prozess. Fügungen und Botschaften von außen spielen eine wichtige Rolle auf dem eigenen Lebensweg. Entscheidungen trifft nur der Verstand, aber Unter- und Überbewusstsein sind wichtige Helfer. Negative Gedanken und permanente Überlegungen darüber, was andere über einen selbst denken oder sprechen, machen abhängig und unbeweglich. Man lebt dann nicht mehr selbst, sondern wird gelebt, manipuliert und bestimmt. Es ist absolut unmöglich, es immer allen recht zu machen, also sollte man es gar nicht erst versuchen, sonst geht es auf Kosten der eigenen Individualität und Identität.
Das Leben ist das, was man daraus macht. Der gute Wille allein ist kein Freibrief für persönliches Handeln im Namen anderer, insbesondere nicht hinsichtlich der eigenen Kinder. Man nimmt diesen ansonsten bereits sehr früh die Möglichkeit der eigenen Entscheidungsfindung und die Chance, aus individuellen Lebenserfahrungen zu lernen.
Ein systemisches Werkzeug wie die Hinbewegung zur Untermalung der Bedeutung positiven Denkens und Sprechens und gleichzeitig, die Gefühlsebene hereinzubringen, ist eine effektive Methode, die viel Gutes bewirkt.
Das positive Denken und Fühlen führt dem menschlichen System auf allen Ebenen Energie zu.


Die gesunde Selbst-Frauenpower
und Manneskraft
Durch emotionale, gedankliche und sprachliche Klarheit kommst du schneller zu deinem Ich- Bewusstsein. Deshalb ist es wichtig, die gesunden Anteile zu fördern und zu stärken.
Das gesunde ICH
Ich und mein Körper
Ich und meine Gefühle
Ich und meine Beziehungen
Ich und meine Bindung zur Mutter
Ich und meine Bindung zum Vater
Ich und meine Kinder
Ich und meine Psyche
Ich und meine Wünsche
Ich und meine Freiheit
Ich und meine Entscheidungen
Im holistischen Ansatz braucht es beide Komponenten
Jeder Mensch besteht nicht nur aus einer der beiden Seiten, sondern hat immer beide Anteile in sich, Animus und Anima genannt. Wir brauchen einander nicht zwingend, um ganz zu sein. Aber wir brauchen uns, um uns zu erkennen, solange wir noch in unseren alten ICH-Strukturen leben, denn dann spiegelt der Partner nicht nur das Helle und Schöne wider, sondern auch unsere unerlösten Schatten. Der alleinigen männlichen Medizin fehlt sozusagen das weibliche Prinzip.
Warum leiden wir an einer fehlerhaften Wahrnehmung? Das altanerzogene Verhalten aus den Generationen dient den Menschen nicht mehr, das ist einfach ALT. Wir leben in 2020, und so dermaßen veraltete Strukturen aus dem Patriarchat haben mit vielem ausgedient. Frauen brauchten fast zweitausend Jahre für diese Umkehr zur Besinnung. Man sieht, was diese männliche Führung jetzt braucht, nämlich Frauen und Empathie. Das Konkurrenzdenken, der Wettbewerb findet nicht nur in der Wirtschaft statt, sondern auch zu Hause. Mit mehr Hinterfragung und Bewusstheit kann alles effektiver gelingen.
In Beziehung mit unserer inneren Frau und Mann
Was ich in mir nicht erkenne,
können andere mir nicht geben.
Und was ich in mir trage,
kann nehmen und geben ohne Angst.
(Andrea Maria Gschiel ®)
Wie ticken wir denn so grundsätzlich?
Um sich als Mann ganz erkennen zu können, braucht er die Frau als Spiegel. Um sich als Frau ganz erkennen zu können, braucht sie den Mann als Spiegel. Zwei Menschen, die ihre verletzten Anteile geheilt haben, die in sich ganz geworden sind, können oder wollen sich auch zusammentun, „brauchen“ sich aber nicht mehr.
Da wir auf diesem Heilungs- und Ganzwerdungsweg sind, wird es in absehbarer Zeit ganz neue Formen von Zusammenleben geben, die keine äußere Struktur mehr brauchen, schon gar keine vorgegebenen gesellschaftlichen oder moralischen Zwänge. Neue Formen der medizinischen Versorgung sowie neue Formen im Berufsleben kommen. Denn miteinander zu wirtschaften und gemeinsam Werte zu erschaffen, macht Spaß und verbindet. Neue Werte, die Sinn machen, zu erschaffen, wofür es schön ist aufzustehen und sich als Teil des Ganzen wohlzufühlen. Denn diese Art des sich „Aufeinander- Beziehens“ wird von bedingungsloser Liebe und Freiwilligkeit getragen und nicht mehr von gegenseitiger Bedürftigkeit, Erwartungen, Angst und Mangel geprägt. Eine Liebe, die nicht fordert und alles besitzen möchte, sondern sich aus dem eigenen vollständigen Ganzheitlichen dem anderen verschenkt.
Die Sehnsucht der Männer und Frauen
für eine erfolgreiche Beziehung
Was gilt es dann sozusagen anzustreben, um optimale Gesundheit zu erreichen?
Jede Frau kennt sie, die „unstillbare Sehnsucht“ nach einem Mann, der in der Lage ist, sie zu halten. Die Sehnsucht nach einem Mann, der kraft- und liebevoll genug sein möge, um sie wahrzunehmen in ihrer ganzen Emotionalität, ihren zyklischen Gemütsschwankungen und ihrem nicht nachvollziehbaren Handeln.
Dies wird dann oft falsch interpretiert oder diagnostiziert. Zur „unstillbaren Sehnsucht“ wird es dann, wenn die Frau abhängig ist von ihren Gefühlen, weil diese Sehnsucht unglückliche Emotionen zum Ausdruck bringt. Es ist nur ein Fehlen, ein Mangel an … Viele Frauen können diese Sehnsucht nicht definieren. Deine innere Frau will etwas bekommen, was aber auf ganz anderer Ebene stattfindet, als das, was sie kennt. Und wenn sie dann emotional sehnsüchtig wird, weil sie immer wieder auf der falschen Ebene danach sucht und es zu finden hofft, dann ist sie weg von ihrer weiblichen Intelligenz, die sie im Innern ist. Weg von ihrem angeborenen Instinkt, der sie selbst schützt.
Nehmen wir an, die Frauen denken in Wellen, und unsere Männer denken in Linien oder Kästchen, so, wie es Gerald Hüther beschreibt und auch Bruce Lipton, wobei unsere Gehirne verschieden ausgestattet sind. Also Treffen Wellen auf Linien, und was bei einem Mann so besonders ist: Er hat ein Feld des „Nichts“. Ist euch sicher schon aufgefallen, wenn dein Mann nicht reagiert, wenn du ihn rufst oder mit ihm etwas besprechen möchtest. Ja, meine Liebe, er befindet sich im Nichts und er ist so angelegt, also warte, bis er aus seinem Nichts-Tun, Nichts-Denken, Nichts-Fühlen wieder herauskommt. Das würde auf jeden Fall Sinn machen und erspart den Frauen Ärger.
Doch wieder zurück zu starken Frauen, die sich starke Männer wünschen!
Ein Mann kann diese seine wahre Aufgabe dann erfüllen, wenn er gelernt hat, zu lieben und respektvoll, vertrauensvoll und achtsam gegenüber dem weiblichen Prinzip ist. Da spielt natürlich seine Mutter eine Rolle. Wie geht er denn mit seiner Mama um? Das emotionale Verhältnis lernt man ja in den Kinderschuhen, von da weg ist es natürlich interessant. Wurdest du emotional von deiner Mama genährt? Hat sie dich als Bub gehalten, liebkost und verstanden? Dies gilt natürlich nicht nur für Jungs, denn das Mädchen oder das kleine Mädchen in dir hat dieselben Bedürfnisse und die Sehnsucht, berührt und gehalten zu werden.
Die Sehnsüchte machen auch krank und traurig, denn diese Bedürfnisse, die so lebensbejahend sind, wollen gehört, gesehen und gestillt werden. Das, was fehlt, ist der Ausdruck von Gefühlen, was bleibt, sind unterdrückte Emotionen, die nie ein Ventil bekommen. Wie kannst du das bekommen, wonach du dich sehnst, um glücklich zu sein? Hier knüpfe ich am somatischen Prozess an, ein neues Programmieren von jetzt an für die Zukunft. Die fehlerhafte Hardware zu programmieren, um das Leben neu zu erfinden. Also, die Qualitäten des Universums sind:
IQ – Intelligenzquotient als männliches Prinzip

 Wissen.

 Die männliche Energie ist der Impuls, die Idee.

 Die männliche Energie ist zielgerichtet und nach außen gerichtet.

 Sie ist kämpferisch, gebündelt, dynamisch, leistungs- und wettbewerbsorientiert und zerstörend.

 Die männliche Energie schützt und hält die weibliche Energie, gibt ihr ein Gefäß, einen Rahmen, eine Sicherheit und Struktur, in der sie sich an sich selbst hingeben und entfalten kann.

 Das männliche Prinzip ist STRUKTUR, es ist HALTEND und AKTIV.

 Hierbei geht es in erster Linie um Fakten und Daten.

 Sie ist laut.

Ein wahrer Erwachsener zu werden
Bedeutet, den eigenen individuellen, ultimativen Platz zu erkennen. Es ist kein leichter Weg, der selten ohne die Führung von Ältesten und Initiatoren zum Erfolg führt.
Eine grundlegende Wandlung unserer Werte und unserer Weltanschauung sind die Richtlinien zur Verwirklichung unseres größten menschlichen Potenzials. Oder, wie Thomas Berry sagt: „Wir müssen weit über die Transformation jeder gegenwärtigen Kultur hinausgehen. Keine unserer momentan existierenden Kulturen kann mit unserer gegenwärtigen Weltlage auf der Grundlage ihrer eigenen Ressourcen fertig werden.“ Wir müssen zusätzlich zur Schaffung neuer kultureller Einrichtungen eine Weiterentwicklung unserer Art und Weise, Mensch zu sein, ermöglichen.
Damit meine ich jedoch nichts Abstruses oder Unglaubwürdiges, sondern einfach nur das, was es bedeutet, erwachsen zu werden. Anstatt anders als menschlich oder gar übermenschlich zu werden, sind wir schlicht aufgerufen, in unser vollständiges menschliches Potenzial einzutreten. Wir müssen zu Personen heranreifen, die an allererster Stelle Bürger der Erde und Einwohner des Universums sind und unsere Identität und unsere zentralen Werte entsprechend umgestalten. Diese Art des Erwachsenwerdens zieht einen Quantensprung nach sich, der weit über jenen Entwicklungsstand hinausgeht, in dem die Mehrheit aller Menschen heute lebt. Doch wir müssen jetzt beginnen, den zukünftigen Menschen hervorzubringen. Entsprechend wird die Frage der individuellen menschlichen Entwicklung zum entscheidenden Faktor. Wie können wir in unsere Ganzheit hineinwachsen, damit eine ökozentrierte Identität nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel darstellt? Wie können wir eine weltweite ökologische Bürgerschaft fördern?
Für die große Wende ist eine optimale menschliche Reifung von essenzieller Bedeutung. Wir leben in einer weitgehend jugendlichen Welt. Dabei handelt es sich in großem Maße um eine krankhafte Jugendlichkeit. Gegen eine (gesunde) Jugendzeit ist absolut nichts einzuwenden, aber im Verlaufe der Jahrhunderte sind unsere kulturellen Ressourcen derart degeneriert, dass die Mehrheit der in „entwickelten“ Ländern lebenden Menschen nie ein echtes Erwachsensein erreicht.
Eine unnatürliche und aus dem Gleichgewicht geratene Jugendwelt erzeugt unvermeidlich eine Vielzahl von kulturellen Krankheitssymptomen.
Die gegenwärtige Gesellschaft, die vorwiegend von Materialismus, der Gier, feindlichem Konkurrenzverhalten, mit Gewalt, Rassismus, Sexismus, der Ablehnung des Alters und schließlich die Zerstörung Diese gesellschaftlichen Symptome einer krankhaften Jugendlichkeit können wir heute überall in der industrialisierten Welt beobachten. Doch sie sind nicht ursprünglich Teil der menschlichen Natur, sondern vielmehr eine Auswirkung der Egozentrik auf unsere Menschlichkeit.
Self Embodiment im Sinne der Selbstheilung
Wohl kaum eine körperliche Betätigung ist gleichsam so ursprünglich als auch auf vielfältige Weise für das „Gesamtpaket Mensch“ von Vorteil wie das bewusste GEHEN: Es trainiert nicht nur den Körper, sondern gibt auch der Seele viel Freiraum.
Mit genügend Willen und Geldeinsatz lässt sich praktisch jede Bewegungsform technisieren, auch das Wandern. Dabei ist gerade diese ursprünglichste aller Fortbewegungsarten schon in ihrer Grundform eine so erholsame Quelle für Körper, Geist und Seele, dass man sich fragen muss, warum es nicht mehr Menschen in die Natur treibt, um dort zwischen seelischer Erholung, frischer Luft und körperlicher Bewegung Positives für ihren Alltag zu finden. Die folgenden Punkte erklären nicht nur, warum Gehen in der Natur ein solches Multitalent ist.
Was hat Gehen mit der Seele zu tun?
Die Natur ist der Gegenpol zu allem, was uns in unserer modernen Welt beherrscht: Hier staut sich kein Verkehr, und hier mahnt kein Chef zu mehr Leistungsbereitschaft. Die Natur ist der Ursprung des Menschen, lange bevor er sesshaft wurde. In ihr erleben wir die Rückkehr zu einer inneren Ruhe, die sich anderswo kaum finden lässt. Dieses Empfinden ist ein Bestandteil der Ökopsychosomatik. Wie gut das Gehen unserer Seele tut, hängt demnach auch davon ab, ob wir durch eine von uns persönlich als „schön“ definierte Landschaft wandern oder nicht:
Landschaften und deine Bewertungen zeigen dir ausschließlich etwas über dich, denn die Landschaft bewertet dich nicht, sie liebt dein Dasein, also eine sehr einfache und gleichzeitig umfassende Freude – eine „Erquickung der Seele“, um es philosophisch zu benennen.
„So wenig als möglich sitzen, keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung – in der nicht auch die Muskeln ein Fest feiern“, sagte Nietzsche.
Die Einheit von Körper und Seele beflügelt. Beide sind aktiv, beide sind in Bewegung. Man kann eine Idee von mehreren Seiten betrachten. Die Energie ist in Bewegung und bringt Gedanken an die Oberfläche, die irgendwo im Unbewussten ruhen. Der Atem fließt ruhig und gleichmäßig, das Gehirn ist mit Sauerstoff versorgt, die Natur beruhigt und belebt gleichzeitig die Sinne. Thich Nhat Hanh, ein vietnamesischer Zen-Meister und Friedensaktivist, lehrt die Gehmeditation. Ghandi hatte keine Schuhe an, denn wir sollen uns jedes einzelnen Schrittes bewusst sein, das Zusammenspiel der Muskeln und des Atems wahrnehmen und den Kontakt mit der Erde spüren. Die Füße sind unsere am stärksten „beladenen“ Körperteile, sie sind ständig in Kontakt mit dem Boden, und durch diese Reibung werden sie aktiviert. Ideal ist das Barfußgehen. Alle Naturvölker nutzten dieses energetische Aufladen.
So wie ich es ganz am Anfang des Kapitels schon erwähnt habe, stelle ich nun die somatische Programmierung vor.
Sie ist einfach, pragmatisch und eine lernbare Weisheit, die von innen heraus geschieht. Dieses Tor über den Körper zu erwecken, ermöglicht dir den Zugriff zu deiner inneren Weisheit. Die erneute Verankerung und Rückverbindung an das Menschsein und spirituell Geistige aktiviert nicht nur deine Selbstheilungskräfte, sondern führt dich zu deinem wahren Ursprung zurück.
Als ich mit den verschiedensten Techniken nicht das erreicht habe, was ich mir vorstellte zu erreichen, geschah im Winter 2009 für mich etwas Sonderbares. Ich begann zu gehen. Nicht wandern, nicht spazieren, sondern ganz bewusst gehen.
Meine mentalen Techniken waren gut, meine aktiven Mediationspraktiken noch besser, und ich wendete sie täglich an. Aber die emotionale Wirkung und mein Glaube daran ließen mich keine Ergebnisse erzielen, die dauerhaft anhielten. Wenn ich rückwirkend auf meinen Werdegang blicke und was diese Technik mit meinen Klienten macht, habe ich immer wieder eine Freude.
Wenn man ihre Einfachheit kennenlernt, glaubt man zuerst, das kann doch nicht so einfach sein, und es verwundert jeden. Der Körper ist daher die erste Instanz, die dich zur natürlichen Präsenz führt. Und nicht nur das, da kommt noch mehr!
Denn du bist weitaus mehr, als du dir je vorstellen kannst!
Jedes Symptom steht in Verbindung mit einem inneren Konflikt, aber auch mit einer besonderen Fähigkeit. Wie finde ich heraus, welchen inneren Konflikt ich habe? Zum Beispiel ein Selbstwert-, ein Trennungs-, ein Gewaltthema (mentale, körperliche oder seelische Gewalt). Aber auch systemische Konflikte (wo ist mein Platz, werde ich gesehen, gehört und wahrgenommen usw.) rufen Symptome hervor. Werden die ungeliebten Themen angeschaut, verschwinden auch die Schmerzen oder Symptome.
Beginnen tut dies mit der sogenannten Wir-Beziehung: Ich und mein Gegenüber, ich und mein Körper, ich und meine Firmenfamilie, ich und meine Familie – all dies ergibt ein „Wir“. Genau für dieses innere Zusammenspiel braucht es die Wiederherstellung, mich als mehr zu sehen und die Rückverbindung erneut herzustellen.
Denn Ich und Du, das sind die Grundlagen zum Wir, und nur gemeinsam können wir für uns selbst heil werden, aber auch das Leben in dieser Welt menschlicher machen.
Von Geburt an lebt der Mensch in Beziehungen, und alle Entwicklung geschieht in und durch das Erleben von Beziehungen. Wir sind ganz einfach soziale Wesen, und wir haben alle die Veranlagung, die Beziehungen mit unseren Mitmenschen aufrechtzuerhalten. Ob sie jetzt gesund sind oder nicht. Der Mensch ist ja da, um sich zu entwickeln, und er handelt, indem er mit seiner Umwelt in Interaktion tritt, ob er nun wirklich handelt oder auch nicht handelt, er erlebt dies für sich, und sein Körper spiegelt dies. Die Umwelt spiegelt sich in dir. Das bedeutet, dass sich der Mensch in Beziehungen zu anderen selbst verwirklicht. Was auch immer deine Verwirklichung bedeutet. Wenn also deine Verwirklichung Schmerz und Leid bedeutet, dann zeigt sich dies auch auf der körperlichen Ebene.
Wieder authentisch sein
Die Wiedergewinnung unseres Selbst-Naturseins ist für den Menschen unserer Zeit, der sich von der Natur entfernt hat, eine Grundbedingung zur Wiedererlangung seines vollen Menschseins. Sie ist ein bedeutsamer Faktor für seine seelische Gesundheit, vor allem im Hinblick auf die Überwindung von Entfremdung, Bodenlosigkeit, Narzissmus und Fragmentierung.
Das Selbst-Natursein des Menschen manifestiert sich vor allem in der organismischen Fähigkeit zur Selbstregulation und Selbstheilung, in einer leibstarken, instinktsicheren und weltoffenen Verfassung, die gut verwurzelt ist im natürlichen Lebensprozess. Wir erfahren, dass Dinge wieder in Ordnung kommen können, unser Ich muss nicht alles steuern, es gibt etwas, dass aus sich selbst wirkt und unser Ich steuert.
Dies entspricht einem grundlegenden Bedürfnis unserer Zeit, in der die Entfremdung des Menschen vom natürlichen Kern des Lebensprozesses nicht nur zu einer Überforderung, sondern zu einer tiefen Verunsicherung in seinem gesamten Lebens- und Daseinsgefühl geführt hat. Der entfremdete Zustand des Menschen manifestiert sich vor allem im Verlust seiner leiblichen Mitte, seiner Empfindungs- und Spürfähigkeit, in der Zunahme chronischer Erschöpfungszustände und in Daseins- und Beziehungsstörungen verschiedenster Art.
Erst wenn wir wieder unsere Einbindung am natürlichen Lebensprozess empfinden können, haben wir den inneren Boden zur Verfügung, um die Welt und uns selbst im Einklang mit dem Leben gestaltend in die Hand nehmen zu können. Bewusstsein führt zu einem schönen Dasein und hilft allen um uns herum.
Eine weibliche Frequenz
Kannst du die Stille genießen? Wie lang war deine längste Stille? Hast du Mühe, Stille zu praktizieren? Im Bewusstwerden der Gegenwart, im Atmen des einzigen Augenblicks gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft. Hier entsteht die göttliche Verbindung zum Tor der kosmischen Wahrheit und somit auch zur Weisheit. Indem du dich mit der höheren Intelligenz verbindest, gibt es keine Getrenntheit, keine Abspaltung, keinen Lärm der Gedanken, kein Ego, keinen Kummer, Wut oder Mangel.
Stille
Da wir im Westen leben, ist oftmals die Stille kaum zu ertragen. Wir sind allesamt als tuendes Volk zu betrachten, viele sitzen zu viel und sollen dann in Seminaren wieder sitzen und meditieren, das ist äußerst schwierig. Das Sitzen und die Stille sind vom Zen-Buddhismus her Formen zur Zentrierung und für Mönche der Weg der Erleuchtung. Das sehe ich etwas anders, erstens, weil wir Frauen sind und keine Mönche, und zweitens, weil wir in einer ganz anderen Kultur leben.
Für Frauen, die viel sitzen, ist eine sanfte Sportart wie Tanz, Gehmeditationen, Schwimmen usw. eine gesunde Form der Bewegung und sehr ausgleichend für das ganze weibliche System. Von Sportarten, die leistungsorientiert sind, rate ich ab, da sie ausbrennen. Sie können zwar den Körper oder Muskeln anscheinend fest machen, doch dies ist eher eine Männersache. Da geht es ums Beweisen, hartes Training usw., wobei die meisten Frauen dies wieder abbrechen werden, aber nicht, weil sie es nicht schaffen könnten, sondern eher, weil es ihrer weiblichen Natur widerspricht. Für jene, die viel auf den Beinen sind während des Tages, ist die umgekehrte Form hervorragend. Diese Frauen nehmen sich eine Decke und lassen den Tag bewusst los, genießen die Ruhe entspannt und tanken Kraft für ihr Leben. Wenn du beginnst, eine sanfte Form der Bewegung auszuüben und genügend Zeit zum Rasten einteilst, dann kommt die innere Balance von ganz allein.
Im Leben des stetigen Wandels
Eine der guten Erkenntnisse dafür: Beginne, dir jetzt selbst die Erlaubnis dafür zu geben!
Das mag jetzt eigenartig klingen, doch in unserer westlichen Gesellschaft, wobei viele Prägungen aus den Kriegsgenerationen kommen, verlieren heutzutage die meisten Menschen das Eigengefühl für sich selbst und folgen sinnlos den altbewährten Mustern. Wichtig ist, dass du hinterfragst und dir bewusst machst, ob es noch sinnvoll für dich ist.
Das Leben ist wie ein Fluss, denn dieser fließt stetig. Mal schneller, mal langsamer, mal rechts, mal links, mal tiefer und wieder seicht, mal wird er breit und läuft aus den Ufern – und dann wieder eng.
Bin ich willens, mich zu verändern, aus alten ausgelatschten Schuhen auszusteigen und das zu behalten, was für mich und meine Umwelt nützlich und heilend ist? Das Schöne und Wertvolle daran ist, Altes zu erneuern, eine neue Sicht heilt nicht nur den Körper und die Psyche, sondern noch vieles mehr. Mehr Zufriedenheit und Liebe können fließen.
Das Leben atmet dich unentwegt, und alles ist in Bewegung, immer!
Ein Baum, eine Blume, das Gras, alles lebt – hörst du es wachsen? Wie alles in Lebendigkeit mit Frühling, Sommer, dem Herbst und dem Winter im Einklang ist. Alles ist einfach da und versorgt und gibt und nimmt aus Mutter Erde den Saft. Je tiefer die Wurzeln, umso stärker ist zum Beispiel der Baum für Stürme und Umbrüche gerüstet. Je feiner, umso leichter oder gar ohne Verankerung würde er mitgerissen werden.
So ist es auch mit dem Menschen. Je stabiler du bist und mit der Erde und dem Himmel fließen kannst, umso schöner und lebendiger ist dein Leben.
Das Leben ist oft wie ein Tümpel: Unten ist Bewegung und auf der Oberfläche eine schmierige Suppe. Wenn ein Gewässer stillsteht, dann bilden sich Algen und eine Menge Ungeziefer. Sieht nicht besonders schön aus. Dem Tümpel fehlt das Lebendige, und doch sagt man, dass die Lotusblume aus diesem Schlamm erwächst.
Der Mensch wünscht sich, dass immer alles so bleibt und von Dauer ist. Doch das Leben ist nicht von Dauer, es ist eine ständige Veränderung. Geben wir uns dem Leben hin, bedarf es natürlich als Erstes der inneren Führung.
Wir haben jeden Tag neue News, Verwirrung macht sich breit: Was und wem oder was können wir Glauben schenken? Denn es geschieht nicht alles über Wissen, so unter der Volksrede „der Mensch denkt und Gott lenkt“.
Liebe und Zuversicht, Hoffnung und Freude, dass Gott sei Dank nicht alles so bleibt, wie es gerade jetzt ist. Es ist alles in Bewegung. Deshalb ist es für den Menschen das Schwierigste, mitzuhalten und den Augenblick zu genießen, der ja gleich schon wieder vorbei ist. Kaum hatte ich dieses schöne Erlebnis, sollte dieses ja bekanntlich ewig andauern und niemals wieder aufhören. So leben die meisten in ihren Erinnerungen und nie im Jetzt. Es fällt dir schwer, und du lebst ständig in der Abhängigkeit auf das Warten, dass dieser Moment und diese schöne Erinnerung wiederkommen.
Doch diese Erinnerung kommt nicht wieder, weil es vorbei ist. Das war einmal. Und wenn du versuchst, den Augenblick jetzt anzuerkennen, weil es nämlich überhaupt nichts anderes gibt, dann hast du selbst die Möglichkeit geschaffen, wirklich zu leben, gerade jetzt.
Da viele Menschen Angst haben, intensiv zu leben, verschanzen sie sich hinter ihrem Haus, der Firma, dem Namen, den Kindern, der Politik usw., weil sie glauben, dass es wichtig sei und dies Leben bedeutet. Das Leben spielt sich jedoch genau woanders ab.
Das Leben bringt Freude, jetzt in diesem Augenblick, der zwischenmenschliche Kontakt, die eine Veranstaltung, die ich jetzt genießen kann, noch besser, ich erleben darf. Denn wer sagt denn, dass das immer so bleibt? Es ist eine Herausforderung und eine Gnade, das alles erleben zu dürfen. Die Beziehung bleibt auch nicht wie am ersten Tag, alles verändert sich so schnell, wir brauchen lediglich ein Werkzeug, um damit effektiv umzugehen.
Was bleibt am Ende, hoffentlich die Dankbarkeit dem Leben gegenüber. Dankbarkeit, dass ich das alles bekommen habe. So ist Leben. Wenn ich dich frage: Du dürftest dein Leben mit jemand anderem tauschen, tust du dies dann? Der Großteil antwortet mit Nein – na, siehst du, wie loyal du dir und deinem Leben gegenüber bist.
Wir fürchten, Dinge zu verlieren und klammern. Liebe heißt übersetzt „Leben“, und Leben heißt übersetzt „Loslassen“, und Loslassen bedeutet zulassen. Verwirrend, gell, lese es noch mal und mach einen Atemzug. Ich muss das loslassen, das hört man oft, das tun wir ja ohnehin ständig, verstehst du, mit jedem Atemzug. Tagtäglich begleitet uns ständiges Loslassen, und das bereitet uns am meisten Probleme. Wir beschäftigen uns ständig mit der Vergangenheit und vergessen das Jetzt. Doch die Zukunft ist ja auch in weiter Ferne, oder weißt du, was in einem Jahr sein wird?
Doch wenn wir ständig und immer öfter im Jetzt leben und es so annehmen, wie es ist, dann kreieren wir unsere Zukunft. Bin ich dem Leben positiv gegenüber eingestellt, so wird mein Leben auch positiv verlaufen.
Jeder redet vom Leben, und wann fängt er damit an? Mach das, was für dich Sinn macht, und frage dich dabei: Fühlt sich das für mich gut an?
Das Wichtigste dabei ist, einfach nur ganz ehrlich zu sich selbst zu sein, so hast du die Möglichkeit, vielleicht gewisse Aspekte in deinem einzigen kostbaren Leben zu verändern. Gestalte dein Leben, achte und sehe diese großartige Gelegenheit.
„Ich höre auf, mich zu begrenzen und öffne mich für das Gute, Gutes fließt jetzt zu mir, und ich bin offen dafür.“
Tu immer das, was in diesem Augenblick zu tun ist und lass geschehen, vertraue auf dich und deine Kraft in dir. So gehe einen Schritt nach dem anderen und wieder einen Schritt, und sei ganz präsent im Hier und Jetzt. Fühle die Verbindung zu deinen Wurzeln und lass sie immer tiefer gehen. Atme tief in Mutter Erde hinein und nimm die wohlige warme Energie über deine Füße auf, ziehe sie langsam hinauf und verteile sie bewusst in deinem ganzen Energie-System.
Alles andere überlassen wir dem Göttlichen und dem Universum. Nur so hat das Universum eine Chance, Gutes für uns hervorzubringen, doch der Einzige, der die Erlaubnis dazu geben musst – bist du. Gib dir die Erlaubnis, die Dinge geschehen zu lassen, hör auf, alles und jeden kontrollieren zu müssen. Du weißt, was geschieht, wenn du ständig versuchst zu kontrollieren? Deine Begrenzungen sind so eng, da kann das Gute nicht kommen, weil du es ja gar nicht zulässt.
Engagiere dich, sende positive Gedanken mit deiner ganzen Herzenskraft in deine Pläne, und dann gehe deinen nächsten Schritt, was du jetzt zu tun hast. Dein Ego will die Dinge so lassen, wie sie sind, denn das bist du ja gewohnt, auch wenn es noch so schlimm ist, auch noch so unangenehm, da wir Angst haben, loszuLassen. Angst vor der Angst, verlassen zu werden, Angst vor Verlust, und so frage dich: „Was ist so gut daran, es zu behalten?“
Du möchtest das Alte behalten und was Neues ausprobieren, doch das funktioniert nicht, wenn du das Alte festhältst. So erschaffe immer in der Gegenwart, das wird deine Zukunft bestimmen.
So ist es die einzige Möglichkeit, um dir Freiheit und Liebe zu erschaffen, deinem Herzen zu folgen, deiner Seele Raum zu geben und das loszulassen, was dich beengt und krank macht. Das Gehen gehört schon immer zu unserem Dasein im Leben, wir haben es nur anders genannt oder einfach nur unbewusst gelebt. Dinge ins Bewusstsein zu bringen und die Bereitschaft, sich einzulassen, sind meiner Ansicht nach Voraussetzungen, um hinter das Geheimnis des holistischen Ansatzes und mit dem Thema zu kommen.
Im Kontakt mit innerer Weisheit zu sein läuft über das Bewusstwerden der Körperdynamik.
Die Themen, die die Menschen belasten oder die frei werden möchten, haben Energie. Wir brauchen eine neue Energiepsychologie, die aufhört, Menschen zu katalogisieren, zu bewerten oder einzustufen. Im Hinterköpfchen schon wissend, welches Medikament verschrieben wird. Und im Wissen, dass es nur kurzfristig hilft. Warum? Weil die Wirkung der künstlichen Energie in Tablettenform auf natürliche Energie wenig Chancen hat, weil an der Zellsubstanz nichts verändert wird.
Der Körper lässt sich nicht täuschen, er schläft lediglich ein. Der Körper kennt das und lehnt es ab. So kann es sein, dass, wenn man nicht zum Thema vordringt, das ganze Szenario von vorne beginnt. Panik, Angstzustände usw. sind vielleicht einfach Seelenschmerz. Was der Körper braucht, ist natürlich, leben zu dürfen, zu schreien, zu weinen, zu zittern und berührt zu werden. Schütteln will er sich, den Kopf frei kriegen, ein natürliches Ritual will dein Körper und deine Seele, um den Schmerz zu transformieren und um es zu begreifen. Trauer zu durchleben mit jeder Faser deines Daseins, bis es abklingt. Es kann schon sein, dass die Trauerphase dauert, je nachdem … Und dazu musst du die Erlaubnis geben, um dies zuzulassen: dich hinzugeben oder auch mal das Aufgeben der selbst täuschenden Masken.
Es ist ein Öffnen, und es bedarf einer Zustimmung für geistige und körperliche Gesundheit. So ist das Leben. Die Frage ist: Ist es ein Problem für deinen Verstand oder ist es ein Problem für dein Herz und deine Seele? Oder ist es lediglich eine Wiederholung aus dem zuvor Erlebten? Woher kommt denn der Konflikt, der mir das Leben schwermacht? Auch wenn es dein Verstand vergessen hat, dein Körper weiß es, denn der hat die Emotion gespeichert. Emotionen der Missachtung, der Demütigung, versteckte Wut, die nie kanalisiert oder zum Ausdruck gebracht wurden. Und so rumort es im Körperlichen. Vielleicht lehnt der Verstand es auch einfach nur ab, zu fühlen. Und was der Verstand ablehnt, weil es ihm angenehmer ist, rationale Antworten zu kriegen, heilt nichts im Inneren.
Was du aufgesaugt hast an Schmerz, der in deinem Körper wohnt, kann nicht beredet werden, die Sprache deines Körpers ist eine Sprache ohne Worte, ein Ausdruck des Lebens und Sterbens selbst. Lass ihn endlich sprechen.
Und so geh ich mit dir, so als ginge dein zweites Ich mit dir, ich höre mit dir und gib wieder, was du sagst, ich fühle mit dir und helfe zu transformieren. Ich bin dein natürliches Selbst und übersetze deine Herzenssprache. Bin einfach da, nur da, und erinnere dich des Atems. Und gemeinsam stehen wir das durch, bis zum Schluss. ES hält dich, ES führt dich, ES ist da!
„Ganz von allein findest du dich wieder.“
Diese Form der Arbeit wird geführt vom großen Ganzen, dem ES. Es atmet dich, es lenkt dich!
Je nachdem, was du brauchst, um dich wiederzufinden, sind es mal Symbolkräfte, manchmal wird ein verlorener Teil der Persönlichkeitsanteile zurückgeholt, und manchmal spanne ich den Bogen und gib ihn dir in die Hand. Und wir erwecken gemeinsam deinen inneren Krieger, der dir deine Urkräfte zurückbringt, die du verloren hast durch dein ständiges Jasagen, wo du Nein meintest. Oder auch denjenigen Menschen, die dich bewusst oder auch unbewusst verletzt haben, ein klares Stopp zu geben.
Symptome verschwinden, Blockaden gehen auf und heilen, deine Seele erwacht wieder, und vielleicht ist ein bisschen mehr Frieden in dir. Und du atmest von Neuen auf, und ab geht’s in die nächste Runde. Das Leben ist kein Honiglecken, vielmehr ein Tanz zwischen Extremen. Die Liebesfähigkeit entflammt von Neuem, und Mut zum Verlieben braucht es alleweil. Verliebe dich in das Leben mit deiner ganzen Würde, deinem ganzen Schmerz, und gib ein totales JA.
Im Einklang mit dem Großen. Aufrecht und gerade gehst du deinen Weg. Mit einem Ja, ja zu allem, was ist!
Erstarrtes und Gelähmtes in Bewegung zu bringen, atmen und zulassen, was geschehen will, das ist der Schlüssel des Heilens, mit deiner Zustimmung. Und das Schöne daran ist: Es kann jeder für sich allein praktizieren und es auch weitergeben, weil es einfach und natürlich ist! Im ersten Schritt geht es um die Fähigkeit, innere Bewegungen klar wahrnehmen zu können, z. B. Gedanken von Gefühlen unterscheiden zu können sowie angesichts der inneren Wahrnehmungen still zu bleiben und den Reichtum der inneren Erfahrung zu erleben. Das mag auf den ersten Blick verwundern, sind wir doch gewohnt, Gefühle als Motor für Entwicklungen und Instanzen der Handlungssteuerung zu verstehen.
Für das Erleben von tieferen Erfahrungen der Stille, Unendlichkeit, Liebe und des Friedens scheint ein anderer Umgang mit Gefühlen am geeignetsten: alles an innerer Dynamik spüren, solange es bleiben will und gleichzeitig in einer Haltung der Annahme und der Bejahung auf die innere Erfahrung zu blicken. Dadurch findet ein Prozess des Tieferfallens statt, welcher Menschen Zugang zu ihren tiefsten Emotionen ermöglicht und darüber hinaus.
We must let go of the life we have planned,
so as to accept the one that is waiting for us.
(Joseph Campbell)
Übersetzung: „Wir müssen das Leben, das wir geplant haben, loslassen, damit wir das Leben, das auf uns wartet, annehmen können.“
Es ist eine Besinnung auf die Heilung im totalen IST-Zustand des gegenwärtigen Augenblicks. Jeder, der sich darauf einlässt, Selbstreflexion anhand von intensivem „Hineinspüren“ in seine Situation zu betreiben, wird sein aktuelles Thema durch diese Methode neu sehen und Lösungsmöglichkeiten aus einem anderen Blickwinkel für sich erschließen können.
Wo sich Gedanken und Herz treffen,
da triffst du dich selbst.
Du bist voller Mitgefühl, kannst vieles nicht verstehen und suchst meistens bei dir selbst den Fehler.
Dadurch wirkt sich die Begabung des feinen Gespürs bei vielen Betroffenen im Alltag keineswegs hilfreich aus. Viele Betroffene prägen ihre eigene Persönlichkeit nicht aus, bei ihnen leidet diese schwer, weil sie sich im Laufe der Zeit zu Meistern der Anpassung entwickeln.
Andere berichten mir oft, dass sie sich schon als Kinder so in die Welt ihres Gegenübers einfühlen konnten, dass sie die Welt gleichsam mit dessen Augen wahrnahmen. Dabei geht ihre eigene Urteilskraft und ihr eigenes Empfinden verloren. Oft würden sie nicht einmal ihren eigenen Körper wahrnehmen, und der Zugang zu den eigenen Bedürfnissen sei gestört. Der Körper wird nur noch wahrgenommen, wenn er stört, schmerzt oder gefühllos wird.
Viele Betroffene, die so intensiv mit anderen mitfühlen, überschreiten oftmals ihre eigene Belastungsfähigkeit. Dann „explodiert“ der sonst besonders verständnisvolle Mensch und ruft dadurch bei seiner Umwelt Entsetzen hervor.
Was kannst du als Mensch tun, um deine Gabe positiv nutzen zu können? Es ist wichtig, dass Menschen, die so intensiv empfinden, lernen, sich selbst wieder wahrzunehmen und versuchen, ihre Gefühlswelt zu steuern. Der aktive Umgang mit der Wahrnehmung entscheidet darüber, ob wir uns von Reizen überwältigen lassen oder ob wir den Überblick behalten. Um das zu erreichen, sollten Betroffene sich nicht davor scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Denn aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass diese hohe Sensibilität auch viele Vorteile hat, wenn man die Begabung zu nutzen weiß.
Wenn du dich da wiederfindest, ist es wichtig, deine Fähigkeit erst mal wertzuschätzen und eine Verbindung dazu zu machen, deiner Intuition zu folgen und auf deine Impulse zu achten. Leicht gesagt, aber dies braucht Übung, dann erst arbeitet die Begabung Hand in Hand auch für dich.
Du und Ich übernehmen Verantwortung
Warum sind wir hier? Wie wird die Zukunft aussehen, wenn wir so weitermachen?
Was glaubst du, will deine Mutter Erde von dir? Was glaubst du, wollen die Kinder von dir, die Tiere und die Pflanzen? Was wäre, wenn sie mit dir sprechen? Und nur, weil du ihre Sprache nicht hörst, nicht verstehst, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht existiert. Jeder von uns ist ein individuelles Bewusstsein, dass das Leben aus unserer eigenen Perspektive in einem unendlichen Feld von Bewusstsein und Energie erlebt. Du atmest, ohne zu wissen, dass du atmest, es kümmert dich nicht, da es von allein geschieht. Doch wer oder was macht das Atmen wirklich möglich?
Es ist einfach selbstverständlich für dich, stimmt’s?
Wir sind alle mit einer wunderschönen, ständig wachsenden Erforschung unserer Einzigartigkeit und unserer Verbundenheit in diesem sich immer wieder entfaltenden Augenblick beschäftigt. Während jeder von uns ein individuelles Bewusstsein ist, ist unser Kern-Wesen mit dem Kern jedes anderen Bewusstseins im Universum verknüpft. Wir leben in einer beseelten Welt mit Billionen von Informationen unser aller Erde. Das Wesentliche, so scheint es, ist vergessen und selbstverständlich geworden. Auf den tiefsten Ebenen sind wir alle in diesem wilden und wunderbaren Tanz des Lebens und des Bewusstseins, dass sich selbst erforscht, miteinander verbunden. Doch wann begreifen wir, dass jedes noch so kleine Lebewesen ein Teil von uns ist und wir ein Teil von ihnen?
Um den Tanz des Lebens reicher, aussagekräftiger und wachstumsfördernder werden zu lassen, dürfen wir unsere Kernverknüpfung nicht vergessen, um tief in den mächtigen Tanz einzutauchen und ihn zu erforschen. Wir sind in diese dichte physische Welt eingetaucht, jeder mit seinem eigenen menschlichen Körper, der als Instrument zur Erforschung dient. Damit wir eins mit unserer Seele werden und uns mit dem echten Dasein verbinden.
Was das Gefühl der Trennung und manchmal die Einsamkeit hervorbringt, die wir in diesen Körpern fühlen, ist weitgehend unser Verstand und die Überzeugungen, die wir infolge des Aufwachsens in dieser Welt übernommen haben.
Als wir zum ersten Mal hier geboren wurden und unser Verstand noch nicht entwickelt war, fühlten wir uns natürlich mit allem um uns herum verbunden. Wir hatten noch nicht gelernt, was es bedeutet, getrennt zu sein. Der Mensch orientierte sich an allem, was da war. Er war ein Beobachter all dessen, was geschah im Rhythmus der Natur, und er folgte seiner Intuition, oder besser gesagt: der höheren Intelligenz.
Doch weil wir von Erwachsenen erzogen worden sind, die auch stark in die kollektiven Vereinbarungen der Menschheit eingebunden sind und ihre Realitäten weitergaben, die sie erlebten, haben die meisten von uns diese Kollektivvereinbarungen und Überzeugungen über die Realität übernommen, die jedoch längst vergangen und nicht mehr real sind.
Obwohl manche gegen die Überzeugungen und Vereinbarungen von denen um uns herum rebelliert haben, fragen nur wenige nach über die tieferen Vereinbarungen, über unsere Getrenntheit und die Grenzen der physischen Welt. Und sehr wenige sind sich der vielschichtigen energetischen Realitäten jenseits der physischen Realität bewusst. Doch immer mehr Menschen auf diesem Planeten erwachen jetzt wieder in die tiefere Verbundenheit unter der physischen Realität, in der wir leben. Viele erkennen, dass die physische Welt nur ein oberflächlicher Aspekt eines viel tieferen Wesens ist, wo wir alle in ständiger energetischer Kommunikation sind.
Wenn man dies verinnerlicht, versteht man die Gesetze der Natur, des Tierreichs, aber auch unserer menschlichen Beziehungen.
EQ- Emotionaler Quotient als weibliches Prinzip

 Die weibliche Energie ist erschaffend, bringt die Idee in die Manifestation.

 Die weibliche Energie ist in Wellen spürbar, in die Tiefe und Breite zerfließend, strömend, emotional und ohne Form.

 Sie ist schöpferisch, kreativ, Leben gebärend, aufnehmend, umwandelnd und heilend.

 Die weibliche Energie ist überfließende Liebe und dient sich selbst.

 Das weibliche Prinzip ist HINGABE, es ist EMPFÄNGLICH und PASSIV.

 Sie ist nach innen gerichtet.

 Sie ist leise.

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