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Die

Botschaft

aus dem

All

Die Gottesprophetie heute

Nicht das Bibelwort

Band 1

Gegeben durch Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes


Der universale Geist

ist die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe

an Mensch, Natur und Tieren

1. Auflage Januar 2000

© Gabriele-Verlag Das Wort GmbH

Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld

Tel. 09391/504-135, Fax 09391/504-133

www.gabriele-verlag.com

Alle Rechte vorbehalten.

Printausgabe: ISBN 978-3-89201-126-2

ISBN 978-3-89201-657-1 (epub)

ISBN 978-3-89201-697-7 (mobi)

Einführung

Jesus von Nazareth hat keine äußere Religion gegründet. Er, der freie universale Geist, brachte die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe an Mensch, Natur und Tieren. Als aufgrund der Entwicklung des Christentums in die Veräußerlichung wiederum eine Erstarrung des religiösen Lebens, eine Abkapselung vom wahren urchristlichen Strom, eintrat, die jetzt, 2000 Jahre nach dem Erdengang des Christus Gottes, ihren Tiefpunkt erreicht hat, als zudem die zyklische Einstrahlung aus dem zentralen kosmischen Ur-Gestirn, der Urzentralsonne, die Rückführung des Falls anzeigte, kam im Auftrage des Ewigen wieder ein großer Prophet zu uns Menschen.

Dieses Mal ist es ein weibliches Wesen, eine Frau, Gabriele, die Lehrprophetin und Botschafterin Gottes für diese unsere Zeit, in der ein gewaltiger Umbruch und geistiger Aufbruch bevorsteht, die größte Zeitenwende seit Menschengedenken.

Über das Gottesinstrument, Gabriele, sprach der Cherub der göttlichen Weisheit, für uns Menschen Bruder Emanuel genannt, in seiner Offenbarung im Jahre 1998 bei einem Gastmahl u.a. folgendes:

Es ist an der Zeit, dass die Menschheit erfasst, dass der ewige Geist, GOTT, in dieser mächtigen Zeitenwende den Himmel weit, weit geöffnet hat und einen Propheten, gleich Prophetin, sandte, die das ewige Wort der Liebe, der Wahrheit und des Friedens zu den Menschen brachte.

Wahrlich, ich sage euch: Jesus, der Christus, war der größte Prophet. Doch nach Jesus, dem Christus, ist das Instrument, durch das ich spreche, der größte Prophet. Noch nie war der Himmel so weit offen wie in dieser Erdenzeit ...

Durch Gabriele gab und gibt der Allgeist, Gott, der Christus-Gottes-Geist, uns Menschen Sein mächtiges Wort. Unsere physischen Ohren dürfen hören, was unsere geistigen Ohren nicht mehr zu vernehmen vermögen: Gottes Botschaft an uns.

In unzähligen Offenbarungen bringen Gott-Vater, Christus und weitere Geistwesen uns Menschen u.a. das nahe, was wir benötigen, um uns wieder als die zu erkennen, die wir dem Ursprung nach sind, damit wir sowohl unsere persönliche Situation als auch den Zustand der Menschheit und des Erdplaneten zu erfassen vermögen und – mit der erlösenden, befreienden und führenden Kraft des Christus, die in jedem Herzen Wohnung genommen hat – wieder den Heimweg in das innere Reich Gottes antreten können.

Vor 2000 Jahren sprach Jesus von Nazareth: Ich hätte euch noch viel zu sagen, doch könnt ihr es jetzt noch nicht fassen. Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in die volle Wahrheit führen. Dies geschah und geschieht nun durch Gabriele. Sie gibt im Prophetischen Wort die allumfassende universelle Lichtsprache des ewigen Geistes in all ihren Facetten in unserer menschlichen Sprache wieder, in einer Tiefe, Klarheit, Prägnanz und Reichhaltigkeit, die in der Menschheitsgeschichte einmalig sind. Da Gabrieles geistiges Bewusstsein voll erschlossen ist, sie also im Gottesbewusstsein lebt, schöpft sie unmittelbar aus dem ewigen Strom und reicht uns Menschen die ganze Wahrheit.

Die 14 ausgewählten großen Gottesoffenbarungen – Offenbarungen Gott-Vaters und Offenbarungen des Christus Gottes aus den Jahren 1987 bis 1998 –, die in diesem Band zusammengefasst und damit erstmals in schriftlicher Form veröffentlicht sind, wurden in weltweiten Übertragungen und über Radio ausgestrahlt. Sie sind ein Geschenk Gottes, des Allgeistes, an alle Menschen, die Ihn in Seinem Wort annehmen und das darin Gegebene in ihrem Leben wirksam werden lassen möchten.

Gott gibt und gibt in Fülle. Gott bietet uns Seine Wahrheit, Sein Licht, Seine Kraft, Seine Aufklärung und Wegweisung, Seine Liebe an. Er möchte nicht, dass wir leiden und in Trübsal dahinvegetieren. Doch wir – jeder Einzelne – haben die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob wir das, was Seinem fürsorglichen Herzen für uns entströmt, annehmen möchten oder nicht. Auch hier gilt Sein Wort: Wer es fassen kann, der fasse es. Wer es lassen will, der lasse es.

ICH BIN, und du bist in Mir, urewig – und du kehrst zurück durch Christus
Offenbarung GOTT-Vaters, 1990

Urewigkeit – Urewigkeit strömt durch das All, durch Raum und Zeit. Urewigkeit ist das Gesetz der ewigen Liebe, das Ich Bin von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Urewigkeit – so strömt es auch durch dich, Mein Kind. Urewigkeit ist der Geist der Liebe und des Lebens, Bin Ich, der Allstrom – für dich, für alles Sein.

Siehe, aus Mir, dem Allstrom, manifestierte Ich Mich selbst und wurde euer Vater – denn aus ein und demselben Strom, der Ich Bin, schöpfte Ich auch euch, manifestierte Ich auch euch durch die geistigen Zeugungen, durch das Leben, das Ich Bin.

Mein Kind, du befindest dich nun im Erdenkleid – doch was ist schon die äußere Manifestation, die äußere Hülle, wenn dein Inneres im Lichte der Wahrheit steht?

Mein Kind, stehst du im Lichte der Wahrheit? Dann hat sich der Erlöserfunke mit Mir, dem Urlicht, geeint, und du bist wieder bewusst der Sohn und die Tochter Mein, deines Vaters. Solange du jedoch in den Trugbildern der Materie lebst, wendest du dich immer wieder ab vom Inneren Licht, von Mir. Deshalb kann so mancher Mensch nicht erfassen, dass Ich, der Ewige, zu den Meinen spreche.

Mein Kind, ob du zweifelst oder ungläubig bist – Ich rede. Denn Ich Bin der redende Gott tief in deiner Seele. Ich Bin der redende Gott in allen Sonnen und Gestirnen; Ich Bin der redende Gott in jeder Pflanze, in jedem Stein, in jedem Tier. Ich Bin der redende Gott in jedem Wassertropfen, in jeder Strahlung der Gestirne. Die Unendlichkeit, das Weltall, Bin Ich – und du, Mein Kind, trägst als Essenz die ganze Unendlichkeit, alles Sein, in dir, im Urgrund deiner Seele.

Mein Kind, erkenne die Tiefen deines Inneren Lebens, und erspüre Mich in dir! Werde dir bewusst: Du bist niemals einsam und allein! Die Urkraft und die Christuskraft wirken in dir und strahlen dich unermüdlich an. Wisse, Mein Kind: Du bist eingebettet in das mächtige All, das deine ewige Heimat ist – denn du bist ein Kind der Unendlichkeit, ein Kind des Alls.

Siehe, als Ich dich schaute, schuf und als Wesen des Lichts in die himmlischen Ebenen gab, habe Ich dir auch die Freiheit eingehaucht. Frei sein bedeutet, das Gesetz der Liebe, das Allgesetz, zu leben. Wer das Gesetz der Liebe, das Allgesetz, lebt, der hat auch absolute Bewegungsfreiheit in der ganzen Unendlichkeit. Dem reinen Wesen ist nichts fremd. Das reine Wesen kann jede Strahlung der Unendlichkeit benützen, weil jede Strahlung in ihm aktiv und somit vollkommen ist.

Durch den Fall, durch die Belastung der Seele, engte sich das Geistwesen mehr und mehr ein, nahm ab an Strahlung, wandte sich dem Eigenwillen zu, mehr zu sein als Gott – ja, Ihm ebenbürtig zu sein, um dann über Ihm zu stehen.

Dadurch schufen die belasteten Wesen ihr eigenes Gesetz, ihr nennt es das Gesetz von Saat und Ernte. Wer in diesem Gesetz von Saat und Ernte lebt, der ist sündhaft, und je mehr er sündigt, um so mehr wendet er sich vom ewigen Gesetz, vom Allgesetz der Liebe, ab – und somit von Mir, seinem Vater.

Der Vater, der Ich Bin, wird ihm dann fremd. Es ist ein Gott weit weg, eventuell sogar der strafende und züchtigende Gott – weil deine eigenen Ursachen wirksam werden und du sie Mir zuschreibst. Dadurch entstand Angst, Hass, Zwietracht und vieles mehr.

Immer mehr sündigten viele Meiner Kinder. Immer mehr woben sie sich in das Gesetz von Saat und Ernte ein. Immer mehr fielen sie, fielen sie und wandten sich ab vom Inneren Licht. Die Liebe, die Ich Bin, ging ihnen durch Propheten nach. Zu allen Zeiten sprach Ich durch Prophetenmund, weil viele der Meinen, die sich im Gesetz von Saat und Ernte eingewoben haben, Mich nicht mehr verstehen, ja vernehmen konnten.

Ähnlich ist es auch in dieser irdischen Zeit, in eurer Generation. Würden die Meinen den Weg zum Inneren Licht wandeln, würden sie sich ihrer Herkunft bewusst werden, dann würden sie auch Mich, ihren ewigen Vater, erkennen, erspüren und bewusst im All-Gesetz der Liebe und des Lebens leben.

Erkennet: Solange sich Menschen von Mir abwenden, rufe Ich sie – und so auch Mein Sohn, der euer Erlöser wurde. Ja, Er wurde euer Erlöser! Ist euch dies bewusst? Ist euch bewusst, was Jesus von Nazareth auf sich genommen hat? Schlicht sagt ihr: „Die Sünden dieser Welt.“ – Den Ungehorsam vieler Menschen hat Er auf sich genommen, den Ungehorsam des Geschlechtes David und aus anderen Geschlechtern. Denn viele, die mit Ihm im Erdenkleid waren, versprachen im ewigen Jerusalem die Einheit und die Verbrüderung mit Ihm für die ganze Erde, für die ganze Welt.

Mein Sohn kam; doch die Sünde lag über den Seinen, und die Sünde blendete ihr Auge. Sie sahen nur auf Blendwerk, auf Schein und Tand, und erkannten die Schlichtheit des großen Geistes in Jesus von Nazareth nicht. Auf dass die Seinen im Geiste der Liebe erwachten für den großen Auftrag der Erlösung, umhüllte Er sich mit einigen gegensätzlichen Kräften, vor allem Teilschulden aus dem Geschlecht David. Dadurch wurde Er für die Finsternis sichtbar. Sie nahmen Ihn gefangen, führten Ihn vors Gericht und beschuldigten Ihn der Sünde. Ich aber sage euch: Mein Sohn war makellos. Er diente einzig dem Gesetz der Liebe und Seinen Nächsten.

Und so diente Er auch auf Golgatha. Er diente, während sie Ihn ans Kreuz schlugen und erhöhten. Er diente den Menschen; Er diente dem Geschlecht David, das versprach, für das große Ganze einzutreten. Er diente, auf dass sie ihre Ursachen rascher erkannten, um diese zu bereinigen und dann dazusein für den großen Plan der Zurückführung, der Heimführung ins ewige Vaterhaus.

Meine Kinder, was geschah? Durch die Blindheit vieler Menschen wurde Jesus von Nazareth verhöhnt und verspottet bis in die jetzige Generation hinein. Was bedeutet für euch das Kreuz? Ist es für den Einzelnen die Niederlage des Jesus von Nazareth? Dann betet er den Korpus an. Ist es für euch die Auferstehung? Dann blickt ihr einzig auf das Kreuz der Erlösung – ohne Korpus. Denn das Kreuz der Erlösung ist das Kreuz des Sieges – in Christus, für Christus und mit Christus. Wer zum Korpus aufblickt, zum Gekreuzigten am Kreuze, dessen Augen sind getrübt von Sünde, und damit huldigt er der Finsternis, die sich auf ihr Banner den Korpus geschrieben hat: die Niederlage des Nazareners.

O erkennet: Der irdische Körper wurde vom Kreuz abgenommen, denn das Vollbracht wurde gesprochen, der Erlöserfunke ging ein in die Seelen – doch der durchgeistigte irdische Leib wurde von Mir noch mehr in Schwingung gebracht und in höhere Substanzen übergeführt.

Meine Kinder, kein Staubkörnchen von Seinem irdischen Leib ist auf dieser Erde – alles wurde in die Ursubstanz übergeführt, weil das Vollbracht aus der Reinheit Seines Leibes gesprochen wurde.

Doch was tat die Finsternis? Sie nahm sich wieder sündhafte Menschen, die geblendet waren – und sind – von eitlem Wahn, nahm das Kreuz mit dem Korpus und richtete und richtet es immer wieder auf. Damit will sie symbolisieren, dass Jesus Seinen Sünden unterlegen ist und dass die Macht der Finsternis die Herrschaft hat.

Wahrlich, Ich sage euch: Wenn ihr den Korpus am Kreuze anbetet und so zum Jesus am Kreuze fleht, dann gebt ihr einen Teil eurer Gebetskraft der Finsternis – denn das ist das Banner der Dunkelheit. Auf diese Weise wurde und wird Mein Sohn verhöhnt und verspottet, und die Blinden, die in der Sünde leben und die Sünde halten und aufbauen, erkennen den Unterschied nicht zwischen dem Kreuz mit dem Leichnam, dem toten Körper, und dem Kreuz ohne den Korpus.

Das Kreuz ist das Zeichen der Erlösung, ist das Zeichen der Auferstehung. Und so Meine Kinder in Christus auferstehen, tragen sie das Kreuz des Sieges über sich selbst, denn das Kreuz ohne den Korpus ist das Kreuz der Erlösung und das Kreuz der Auferstehung.

Bist du auferstanden, Mein Kind? Du hast die Erlösung in dir. Bist du in Christus auferstanden, indem du dich tagtäglich bemühst, Ihm nachzufolgen, die Gesetze Inneren Lebens, der selbstlosen Liebe, zu halten? Wenn nicht, dann drängst du das Licht der Erlösung zurück bis hin zum Glimmspan und huldigst weiter dem Sündhaften – und all jenen, die sich in der Sünde befinden.

Christus wurde und wird verhöhnt und verspottet. Viele trauern am Kreuz mit Korpus; es wäre besser, sie würden über sich selbst trauern und in der Trauer ihre Sünden erkennen, mit diesen sie tagtäglich Christus, das Innere Leben, kreuzigen – und letzten Endes sich selbst die Bürde des Kreuzes mit Korpus auferlegen, denn sie huldigen nicht dem Auferstandenen, sondern dem Toten.

Meine Kinder, wie lange noch wollt ihr in diesen Trugbildern leben? Wie lange noch seid ihr von der Sünde gehalten, eure Augen getrübt? Wie lange noch wollt ihr euch in der Knechtschaft des eigenen Ichs bewegen – wie lange noch? Christus, das Innere Leben, euer Erlöser, wird vor eure Parteien gespannt wie ein Pferd vor einen Wagen, das die einholen und ziehen soll, die blindlings darauf hören, weil „Christus“ oder „christlich“ vor dem Wagen steht.

Wie lange noch wollt ihr blind sein und euren Bruder und Erlöser kreuzigen? Wie lange noch? Und so wird gesprochen: „Allein durch den Glauben werdet ihr selig“. – Wenn das so wäre, wäre diese Welt heil und alle Menschen selig. Der Glaube ist der erste Schritt hin zum Inneren Licht. Das Vertrauen ist der nächste Schritt. Und es ist ein gewaltiger Schritt, wenn du dich Christus, deinem Erlöser, anvertraust – indem du dich bemühst, immer weniger zu sündigen, indem du dich bemühst, mit deinem Nächsten Frieden zu halten, indem du dich bemühst, zu vergeben und um Vergebung zu bitten und nicht mehr zu sündigen.

Dann erlebst du die Auferstehung in dir, weil das Erlöserlicht deiner Seele immer größer wird. Dein Bewusstsein erweitert sich; die Sünde fällt von deinen Augen; und du siehst klarer und siehst auch, wie Christus verhöhnt und verspottet wird. Einzig durch den Glauben werdet ihr nicht Sehende! Das Gesetz der Liebe macht sehend – und wer wahrhaft schauen möchte, der erfülle das Gesetz der Liebe, und er wird in das Innere Leben eingehen.

O erkennet, Meine Kinder, so lange spricht der Geist zu euch, bis ihr weitgehend frei von Sünde seid, um dann in den Strom, in die Urewigkeit, einzukehren, um wieder mit Mir von Angesicht zu Angesicht zu sprechen, so, wie ihr gesprochen habt, als ihr bei Mir im Heiligtum wart als reine Kinder der Liebe.

Christus führt euch wieder zurück – einzig Christus, Mein Sohn, der Mitregent der Himmel! Und wenn ihr noch so vielen Scheinchristussen folgt – gleich, ob sie vor einen Wagen gespannt sind oder ob sie sich in Konfessionen bewegen –, Ich sage euch: Der Christus des Inneren ist der wahre Christus, und kein Mensch kann euch zu Mir führen – außer Christus, der in euch ist. Er hat euch als Jesus von Nazareth die Gesetze des Heils verkündet, Er verkündet euch wieder die Gesetze Inneren Lebens. Wer sie annimmt, findet zum inneren Christus und erlangt die Auferstehung in Christus und in Mir, seinem Vater.

Mein Kind, wie lange noch willst du der Sünde zollen? Wie lange noch willst du blind, leidend, krank und im Siechtum über diese Erde gehen? Wie lange noch? Wie lange noch suchst du im Äußeren Menschen, die dir eventuell den Weg zu Christus weisen können? Siehe, Menschen können den Weg gehen hin zu Christus und können dir aus der Verwirklichung das mitgeben, was sie im Urgrund ihrer Seele erforscht und erlebt haben und erleben. Doch du selbst musst bei dir beginnen – die Hilfe ist Christus in dir, die erlösende Kraft.

Mein Kind, wie lange noch möchtest du dem Dämonenstaat huldigen, indem du weiter und weiter sündigst? Wie lange noch lebst du in den Trugbildern, der Glaube müsse dich selig machen? Glaube an die innere Kraft, vertraue dich Christus an, und gehe den Weg der Vergeistigung, indem du deine Sünden erkennst, sie Christus übergibst und nicht mehr sündigst. Das ist der Weg – und es gibt keinen anderen Weg! Einerlei, was auf dieser Erde an Wegen angeboten wird, einerlei, was aus euren Bibeln gelesen wird – wer es nicht verwirklicht, ist ein Tor und bleibt ein Sündhafter, der blind gehalten wird und blind das tut, was ihm andere vorsagen.

Meine Kinder, Ich binde euch auch nicht an Mein Wort. Ich habe zu euch gesprochen und spreche weiterhin: Ich Bin euer Vater und im Strom des Lebens der Vater-Mutter-Gott, der euch einhüllt und führt, durch Christus. Ob du es glauben möchtest oder nicht, das liegt in deinem eigenen Ermessen. Ich, das reine Leben, beeinflusse Meine Kinder nicht, doch viele Meiner Kinder stehen im Einfluss der Dunkelheit und lassen hineinfließen, was gegen Mich ist.

Nehmt das Zeichen der Erlösung in euch auf! Mitten in diesem Ort geht das Strahlenkreuz hernieder. Mitten unter euch steht Mein Sohn, Er symbolisiert die Auferstehung und das Leben durch das Strahlenkreuz ohne Korpus. Mitten unter euch hebt Er die Arme hoch, breitet sie aus und ruft: „O kommet alle zu Mir her, die ihr mühselig und beladen seid – Ich will euch erquicken!“

Wohin sollt ihr gehen? Einzig nach innen! Denn dort, tief in eurem Inneren, in eurer Seele, ja in jeder Zelle eures Leibes ist die Kraft der Befreiung, der Erlösung, ist Christus, das Licht.

Gehet nach innen, und spürt in jeder Zelle eures Leibes das Strahlenkreuz, das Kreuz der Erlösung und der Auferstehung. Und so ihr bewusst Auferstandene seid, seht ihr das mächtige Strahlenkreuz in eurer Mitte. Und so ihr es in eurem Inneren wahrnehmen könnt, seid ihr von einigen Strahlen berührt.

Was wollt ihr tun mit eurem Erlöser? Er ruft: „Kommet alle zu Mir her, die ihr mühselig und beladen seid – Ich will euch erquicken!“ Ja, Er ist aus dem ewigen Sein gegangen, wurde Mensch, kam als reines Wesen zurück – doch Er ließ Seine Kraft, Sein Licht, die Erlösung, bei euch, in euch, in jeder Seele. Wie trügerisch sind doch alle äußeren Formen, Dogmen und Riten - aller äußerer Prunk und Glanz! All das braucht ihr so lange, bis ihr wieder zum inneren Glanz geworden seid. Doch wenn ihr nur auf den äußeren Tand blickt – wie könnt ihr den inneren Glanz erwerben, das Licht des Heils, den Frieden, die Liebe, euer urewiges Erbe, denn ihr seid unsterblich?

Mein Kind, ob du es glaubst oder nicht: In dir, einzig in dir, ist das Heil! Alles Äußere, alle Riten und Formen, jegliches Schaugepränge gehört nicht zu deinem Wesen. In dir ist das Licht, und wenn du zum Lichte der Liebe geworden bist, dann erkennst du, dass die Himmel in dir offen sind und dass der Glanz der Himmel, dein wahres Sein, deine Strahlkraft ist. Hat die Seele diesen inneren Glanz verloren, dann sucht sie nach äußerem Tand, nach äußerem Glanz und hängt sich an Würden, an Titel und hält die Mittel, weil sie im Inneren verarmt ist.

Mein Kind! Du bist Mein Kind, werde dir bewusst, und nimm das Strahlenkreuz in dein Bewusstsein auf. Nimm die Worte in dir auf und erfasse den Sinn des „Christus“: „Komme her, Mein Kind! Einerlei, was du trägst, Sünde oder Licht – Ich liebe dich. Komme her, Ich will dir helfen, Ich will dich erbauen und erquicken! Komme her“, so spricht Christus jeden Augenblick in dir, Mein Kind; denn Sein Bestreben ist es, dich Mir zuzuführen – heim, heim in die ewige Unendlichkeit. Heim über Christus, heim, indem du, Mein Kind, das innere Reich erschließt, deine Seele zum Leuchten bringst, auf dass sie den Odem der Unendlichkeit verspürt und den Strahlenkranz innerer Liebe trägt – das Gesetz der Unendlichkeit.

Mein Kind, komm heim! Du bist nicht verloren. Wenn traurige und trübselige Stunden kommen – denke daran: Christus ruft in dir! Wenn freudige Stunden kommen, vergiss nicht die innere Liebe! Danke für die freudigen Stunden und Tage, danke – dann strömt auch die Freude aus deinem Herzen, und du merkst, was Auferstehung bedeutet. Dann werden deine Gebete selbstlos, weil du mehr und mehr selbstlos wirst. Dann wird dein Inneres licht- und kraftvoll und eint sich mehr und mehr mit dem Strom des Inneren Lebens, der Ich Bin.

Was also willst du tun mit Christus? Was willst du tun mit deinem irdischen Leben? Was willst du tun mit deinen fünf Sinnen? Willst du sie verfeinern – oder möchtest du, dass sie weiterhin blind gehalten werden?

Mein Kind, die Liebe, die Ich Bin in Christus, ist immer gegenwärtig. Und wer von Herzen betet und sein Gebet erfüllt, wer tagtäglich bereinigt, was ihm der Tag bringt, der erlangt schon im irdischen Leibe die Auferstehung und die Einigung, das Einswerden und Einssein mit Mir, dem Urlicht.

Mein Kind, Christus möchte dich aus den trüben Stunden herausführen, ja auch aus den trüben Tagen und Jahren, die diese Erde, diese Welt erleben wird. Deshalb spricht Er unermüdlich auch durch das Prophetische Wort, damit deine äußeren Ohren Ihn hören, denn Er will dich frei machen von der Sünde, frei von Zwängen und Vorstellungen. Er will dich sehend machen, auf dass du die blinden Blindenführer siehst, die im Namen des Kreuzes, im Namen des Christus, Menschen verführen.

Ich sage dir: Höre einzig auf das Gesetz der Liebe! Es ist dir gegeben in den Geboten, es ist dir gegeben durch den Inneren Weg, es ist dir gegeben in vielen Auslegungen und Worten. Du hafte nicht am Wort! Was du gelesen oder gehört hast, was du annehmen kannst – das verwirkliche, Mein Kind! Dann erweitert sich dein Bewusstsein, und du wirst erkennen, dass die Führung von innen her geschieht, von deinem Erlöser Christus. Dann bedarf es nicht mehr äußerer Führer; du wirst sie durchschauen, die Blinden, die Blinde führen.

Und das Kreuz der Erlösung wird sich wandeln, und in dir wird sich dein Wesen zeigen, rein, edel und schön. Die Erlösung ist vollzogen. Du bist in Christus auferstanden. Christus ist dann bewusst dein Bruder, und die Boten der Himmel bewusst deine Geschwister. Deine Augen schauen alle Menschen und Wesen – und du wirst in ihnen ebenfalls Bruder und Schwester erkennen, weil du sie in dir selbst trägst. Das ist das Leben der Einheit. Im Leben der Einheit gibt es kein Oben und Unten, kein Vorne und Hinten, kein Rechts und kein Links. Es gibt auch nicht das Weib als Weib, den Mann als Mann; beide sind eins in Christus als Geschwister und leben in der Reinheit und zeugen in der Reinheit und empfangen in der Reinheit wieder Leben.

Das ist der Weg des Inneren Lebens, das ist euer Weg. Solange ihr trennt, erlebt ihr nicht, was Einheit bedeutet, erlebt ihr nicht, was Frieden und Liebe bedeuten; ihr sprecht davon – und erfahrt es nicht. Solange in euren Ehen – auch Partnerschaften, Familien genannt – kein Friede ist, seid ihr gegen das Gesetz der Allharmonie, seid ihr gegen das Gesetz der Dualität. Denn was im Himmel ist, das soll auch auf Erden sein: zwei Menschen, Frau und Mann, in Liebe geeint für die Nächsten; Frau und Mann in der großen Familie Gottes – Einer für alle, und alle für Einen. Solange dies nicht ist, seid ihr blind und gegen das Innere Leben, weil ihr gegen eure Nächsten seid.

Die Dualität im ewigen Sein ist ein geheiligter Bund für alle Ewigkeit. So sollte auch eure Ehe, eure Partnerschaft – einerlei, wie ihr sie nennt – ein geheiligter Bund mit Mir sein, in dem ihr gemeinsam das miteinander bereinigt, was euch zusammengeführt hat, auf dass ihr bewusst Bruder und Schwester werdet im Lichte der Wahrheit und eure Kinder Kinder des Vater-Mutter-Gottes werden, weil ihr gute Vorbilder seid. Dies alles gehört zum Kreuze der Erlösung und zur Auferstehung in Christus.

So wie oben, ähnlich wird es auf Erden werden. Dafür ging Mein Sohn und mit Ihm viele. Die materialistische Welt schwindet, die Wirkungen nehmen ihren Lauf, die Erde bäumt sich auf – doch die Rettung ist da: Christus, der Retter!

Meine Kinder, fragt nicht, wo Christus ist! Sucht Ihn nicht da und dort. Gehet in euer Inneres – dort ist Christus! Und ihr werdet Ihn dann gewahr, wenn ihr Sünde für Sünde abbaut durch Seine Hilfe, mit Seiner Kraft.

O sehet, Ich Bin der Geist der Freiheit. Ich lasse euch die Freiheit. Jeder kann entscheiden: für das Innere Licht – oder für den äußeren Schein.

Meine Kinder, doch erkennt: Unsterblich ist euer wahres Inneres – so, wie Ich unsterblich und unbesiegbar Bin. Einerlei, was auch die Dunkelheit mit dem Namen „Christus“ zu vollbringen vermag – Christus ist der Sieger! Er in Mir und Ich in Ihm sind unbesiegbar. Das Zeichen des Kreuzes ohne Korpus ist das Zeichen der Erlösung, der Auferstehung –ist die Wegweisung hin ins ewige Licht.

Was ihr auch denkt, wie ihr euch auch verhalten werdet – ihr habt den freien Willen. Doch eines Tages werdet ihr erkennen, dass ihr unsterblich seid! Dann ist der sogenannte Tod überwunden; ihr werdet die Hülle abstreifen und zurückgehen ins Vaterhaus, weil ihr das Innere Reich erschlossen habt.

Erkennt: In Christus ist der Tod überwunden. Wer jedoch nicht in Christus lebt, der leidet und fürchtet sich vor dem sogenannten Tod, weil er selbst noch geistig tot ist und ein geistig Blinder.

Meine Kinder, Urewigkeit – Urewigkeit strömt durch die Unendlichkeit, durch Raum und Zeit! Urewigkeit durchflutet auch dich, Mein Kind, denn du bist in Mir ewiglich. Einerlei, wie du denkst, was du auch tust, ob du Christus annimmst oder ablehnst, ob du an Mir zweifelst oder Mich bejahst – Mein Kind, du bist in Mir, deinem Vater, und Ich schaue dich ewig so, wie Ich dich geschaffen habe und in die himmlischen Ebenen gegeben habe: rein, ewig jung, schön, das strahlende Gesetz der Liebe! Das, Mein Kind, bist du in Mir. So kommst du wieder zurück zu Mir. Und du wirst mit deinen reinen Augen in Meine reinen Augen schauen, in Mein Antlitz. Und wir werden uns im Inneren begegnen, als wärest du nie von Mir gewesen. Denn du bist immer in Mir; einerlei, wo du dich bewegst, einerlei, welche Pfade du gehst – du bist in Mir!

Und wenn du zurückkehrst, erkennst du die Verschmelzung. Es war und ist immer so, wie Ich dich geschaut, geschaffen und gegeben habe, und du erlebst: Es gab und gibt keine Trennung. Wir sind geeint, Mein Kind, wir sind geeint – Ich bewahre dich im Strom Meines Herzens. Wir sind geeint, urewig, Mein Kind, urewig, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist in Worten durch Mein Instrument dein Vater. Doch wenn du in die Worte hineinblickst, erfasst du Meine Liebe, und du erkennst, Ich habe dich, dich, dich, jeden Einzelnen ganz persönlich angesprochen. Ich kenne dich. Ich habe dich mit deinem ewigen Namen gerufen, der dir ewig gegeben ist – urewig, Mein Kind!

Ich Bin, und du bist in Mir, und du kehrst zurück durch Christus.

Mein Kind, bereite dir keine Schmerzen durch die Sünde! Mein Kind, bereite dir nicht die Leiden und Sorgen durch die Sünde! Mein Kind, lege dir keine Krankheiten auf durch die Sünde. Erkenne dich, geh zu Christus, bereinige – und du erlebst die bewusste Auferstehung in Christus!

Ich Bin, und du bist! Auch wenn Meine Worte durch Prophetenmund verhallen – Ich Bin, und du bist. Und Meine Stimme ist das All: in allem – tief in deinem Nächsten, tief in dir, in den Gestirnen, in den Naturreichen, in den Mineralien, in den Steinen, überall, in jedem Atom: Ich Bin! Ich Bin dir nahe, Mein Kind.

Du und Ich sind die Ewigkeit.

Ich Bin, und du bist, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Mein Kind – Ich, dein ewiger Vater.

Den einen Gott verschmäht ihr – und glaubt an die ewige Verdammnis. Ich Bin der Gott der Liebe!
Die Erde ruft Mich, den Schöpfer, um Erbarmen
Offenbarung GOTT-Vaters, 1996

ICH BIN der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. ICH BIN der Gott aller wahren Propheten. Ich Bin der Gott der Himmel und dieser Erde. ICH BIN nicht der Gott dieser Welt.

Durch Prophetenmund spreche Ich, der Gott der Himmel, in diese Welt, auf dass Mich die Menschen verstehen, die immer noch glauben, dass sie als Menschen Meine Kinder wären. Ich aber sage euch: Mein Kind ist das Innerste in euren Seelen, im Seelengrund. Das ist aus Meinem Herzen, das bleibt in Meinem Herzen, und das kehrt auch wieder zu Meinem Herzen zurück.

So mancher Mensch fragt sich: „Warum geschah der Fall?“ Doch Ich sage euch folgendes: Beim Schöpfungsakt, bei dem ersten Segment der Schöpfung, schuf Ich Kinder aus dem ewigen Strom, dem Strom des Vater-Mutter-Seins, dem Lebensstrom, der einen Kraft und der einen Quelle, die Ich, Gott der Himmel, Bin. Wahrlich, als dann sich das Segment mehr und mehr vervollkommnete, als sich die ersten Grundhimmel auftaten, wollte ein Wesen sein wie Ich. Es wollte die Herzensteilung – Gott und Göttin. Als Ich dies nicht zuließ – denn es ist ein Strom, es ist eine Quelle ewiglich, und aus dieser einen Quelle schuf Ich Meine Kinder und schaffe sie, die Kinder der Himmel, so dass sie Erben der Ganzheit wurden und alle, die aus dem Dualprinzip entstehen, wieder Erben der Ganzheit werden. Hätte Ich Mein Herz geteilt, dann hätte Ich das All aufgeteilt für die Göttin und für den Gott, und Meine Kinder wären Teilerben gewesen. Mein Wesen ist die Ganzheit. Mein Strom ist ein Strom, die Lebensquelle aller Meiner Kinder, aller Tiere, Pflanzen und Mineralien. Und somit schuf Ich, der Vater-Mutter-Gott, die eine Quelle, aus dem einen Strom der einen Quelle Meine Kinder, und sie wurden Erben der Ganzheit. Aus dieser einen Quelle entströmte auch das Dualprinzip, das heißt: zwei und doch ein Herz, das sich ergänzt im Geben und Empfangen. Aus diesem Prinzip Geben und Empfangen, aus dem einen Herzen des Dualprinzips, entstehen weitere Kinder der Himmel; sie sind wieder Erben der Ganzheit, also Erben des ewigen Seins. Hätte Ich die Schöpfung geteilt, dann wäre es ähnlich wie in dieser eurer Welt, die aus „Trenne, binde und herrsche“ besteht.

Wahrlich, der Fall ist nur eine Turbulenz, die ausgärt. Und so Meine Kinder ausgegoren sind, werden sie wieder zurückkehren zu Dem, der sie schaute und schuf. Mit euren Worten gesprochen, war und ist das der Fall. Viele Wesen schlossen sich dem einen Wesen an und fielen. Andere wieder gingen, um den Fall zu belehren, und fielen ab von Mir; das sind dann die Abgefallenen. Davon tummeln sich viele auf dieser Erde und nennen ihre Wohnstätten ihre Welt.

Wahrlich, Ich sage euch: Diese Welt ist nicht Meine Welt. Sie gehört dem Fall an und dem Gott der Unterwelt. Wer dem Gott der Unterwelt dient, der zerstört die Erde und schafft sich aus der Zerstörung der Erde seine primitive Welt.

Blicket hinein in eure Denkwelt. Wem huldigt ihr? Dem Gott der Himmel oder dem Gott der Unterwelt? Der Gott der Unterwelt will diese Welt, in der ihr lebt. Doch Ich, der Gott der Himmel, möchte euch in die Welten des ewigen Seins führen durch Meinen Sohn, euren Erlöser – Den ihr nicht aufnehmt, weil ihr nicht tut, was Er euch als Jesus von Nazareth gelehrt hat und vorlebte. So sind viele von euch angehörig dem Gott der Unterwelt und dienen dessen Göttern.

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, eure Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Worte und Werke sagen, wem ihr dient! Schmeichelt nicht eurem Habitus, indem ihr glaubt, dass ihr Christen wäret. Ich sage euch: Eure Götter, die dem Gott der Unterwelt dienen, haben euch vom Gott der Himmel weggeführt. Sie reden von einem Gott, der straft, der züchtigt, der euch verdammt, ja, der euch in die ewige Verdammnis wirft. Ich aber sage euch: Das ist der Gott der Unterwelt, nicht der Gott der Himmel, der Ich Bin. Ich Bin der Gott der Liebe, von Dem Mein Sohn als Jesus von Nazareth sprach.

Ihr Menschen seid so stolz auf euren Intellekt. Schaltet diesen für kurze Zeit ein und überlegt: Wenn Ich der Gott des Alten Testaments wäre, dann hätte Jesus von Nazareth falsch gelehrt, denn Er lehrte euch einen anderen Gott: den Gott der Liebe, den Gott des Friedens, den Gott der Einheit, den Gott des Erbarmens, des Verzeihens, und niemals den Gott der Strafe! Wer hat rechtens gesprochen: der Gott der Unterwelt, der sich in das Alte Testament einschlich, auch in die Aussagen der Propheten – das heißt, diese wurden falsch übersetzt –, oder war Jesus, der Christus, euer Erlöser, ein falscher Prophet? Einer muss recht haben – der Gott des Alten Testamentes oder der Gott in Jesus, dem Christus.

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, Jesus, der Christus, der größte Prophet aller Zeiten, euer Erlöser, hat wahr gesprochen, denn Er kam zu euch und war und ist eins mit Mir, dem Gott der Liebe. Wem hangt ihr an: euren Göttern, die dem Gott der Unterwelt dienen?

O erkennet: Wer hat die Theologen gerufen? Der Gott der Unterwelt oder der Gott der Himmel? Ich habe keine berufsmäßigen Diener, sondern berufene! Doch eure Diener, die ihren Habitus mit verschiedenen Hüten krönen, einerlei, wie ihr sie nennt, dienen nicht Mir, dienen auch nicht euch – sie dienen sich selbst und somit dem, der sie gerufen hat. Dem huldigt ihr, den Göttern huldigt ihr. Den Einen Gott verschmäht ihr und glaubt an die ewige Verdammnis. Ihr Menschen dieser Welt, reicht es euch noch nicht, in dem Zustand, in dem ihr lebt? Ist das nicht schon die Hölle? Wollt ihr noch eine größere Hölle oder noch ein größeres Fegfeuer? Reichen euch eure Krankheiten, eure Nöte, eure Sorgen noch nicht?

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Ich rufe Meine Kinder, und Ich rufe hinein in den Seelengrund der Menschen. Der Habitus kann Mich nicht verstehen. Das geteilte Herz wird Mich auch nicht an- und aufnehmen. Doch ein Herz, das ganz schlägt für Mich, das versteht Mich, den Sonnengott, den Ur-Gott des ewigen Seins der Himmel.

Viele Herzen sind geteilt. Sie teilten sich in „mein“ und in „dein“. Sie schufen und schaffen Grenzen und Zäune und glauben, das wäre ihr kleines Reich. Die Reichen schmücken sich mit dem Reichtum, mit entsprechender Energie, die ihr Taler nennt. Sie stellen sich zur Schau und glänzen als „die Reichen“. Und ihr – ihr seid die Nachahmer! Wisset ihr nicht, dass die Reichen mit ihren Energien glänzen müssen, denn sie sind die Erbärmlichsten, die Ärmsten unter den Armen; deshalb müssen sie sich mit Kleidern, Kronen und verschiedenen Hüten schmücken, einerlei, wie ihr sie nennt.

Gehet in eure Gotteshäuser aus Stein – was seht ihr? Geschmückte Diener. Wem dienen sie? Dienen sie euch? Dann wären sie nicht geschmückt! Dienen sie Mir? Dann wären sie die Geringsten unter euch. Doch sie dienen dem, der sein will wie Ich – und das wird er nie können, denn die Erde ist Mein, und die Erde wird sich auftun und alle verschlingen. Doch eure Seelen leben weiter in Schmach und Schande in den Stätten der Reinigung, die sich die Menschheit durch ihre Eingaben geschaffen hat.

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Ich Bin auch der Kläger für diese Erde, für die unschuldige Kreatur, für alle Lebensformen, für Tiere, Pflanzen und Mineralien. Ihr, die ihr vielfach die Grausamkeit in Person seid, was macht ihr mit eurem göttlichen Erbe? Denn, als Energie gesprochen, sind Tiere, Pflanzen und Steine ein Teil eures göttlichen Leibes, so wie ihr, als Energie gesehen, auch ein Teil von ihnen seid. Was macht ihr mit den Tieren, die Ich als Übernächste bezeichnen möchte?

Blicket in die Ställe, wie sie leben müssen, im engsten Raum, hineingepfercht. Blickt auf ihr Futter. Was wird ihnen gegeben? Das, was das Fleisch benötigt, auf dass der Kannibalismus zu blühen beginnt und immer mehr Stilblüten treibt – das seid ihr! Wenn ihr dann in Räume gepfercht werdet gleich dem, wie ihr es mit den Tieren haltet, dann klagt ihr Gott an? Wahrlich, Ich sage euch: Beklagt euch bei dem Gott der Unterwelt, dem ihr vielfach dient und der es so will!

Blickt in die verschiedenen Waggons, so wie ihr sie bezeichnet. Stunden über Stunden, also in eure Zeit hineingesprochen, werden Tiere von einem zum anderen Ort transportiert. Sie hungern, sie leiden, sie gehen zugrunde. Wenn ihr zusammengetrieben werdet und hineingepresst in Waggons, dann klagt ihr Gott an. Klagt den Gott der Unterwelt an, dem ihr gedient habt und dient!

Schaut hinein in eure Schlachthäuser! Schuss! Schlag – tot! Der Leib aufgerissen mit scharfen Messern und Gegenständen. Ein Tierchen nach dem anderen, und die, die noch stehen, müssen zusehen, wie ihre Artgenossen hingeschlachtet und hingemetzelt werden. Angst vor dem, was ihnen auch blüht, was sie auch erwartet – schreien und jammern und klagen sie und rufen zum Gott, der ICH BIN, zu ihrem Schöpfer, um Erlösung. Wie erlöst ihr sie? Indem ihr sie niedermacht in euren Schlachthäusern, in den Wäldern, auf den Feldern. Schuss! Tot! Aufgerissen wird ihr Leib, das Eingeweide herausgerissen, das Fleisch schön zubereitet, und der Kannibalismus blüht. Ja, ihr verzehrt nicht das Fleisch eurer Nächsten – ihr verzehrt das tote Fleisch eurer Übernächsten. Ihr seid Tier-Kannibalen!

Wie wollt ihr noch zu Kindern Gottes werden? Blickt auf eure Felder. Düngemittel, Spritzmittel – Ich nehme eure Worte. Ihr quält und malträtiert eure Felder. Wenn die Erde es euch zurückgibt und ihr erkrankt, dann klagt ihr Gott an? Beklagt euch bei dem Gott der Unterwelt. Der will es so – und ihr letztlich auch, denn ihr dient ihm.

Die Erde ruft Mich, den Schöpfer, um Erbarmen, um Freiheit. Was tut ihr? Ihr klagt Mich an – doch beklagt euch bei dem, dem ihr dient und von dem ihr euch inspirieren lasst.

Sprengstoff wird in das Erdinnere geschafft und dann gezündet. Sprengstoff in die Meere – und dann gezündet! Blicket hinein, was sich tut: Den Tieren in und auf der Erde, aber auch in der Luft werden die Köpfe abgerissen, die Arme ausgerissen; die Lungen platzen, das Herz zerreißt es, der ganze Körper wird in Fetzen zerrissen. Das seid ihr – ihr lasst es zu! Wenn es euch geschieht, dann klagt ihr Mich an. Klagt den an, dem ihr dient! Schluckt selbst Sprengstoff, und ein anderer zündet – was dann geschieht. Der Erdkörper, die Mutter Erde, ist groß, es ist die Ernährerin der Menschen. Ihr glaubt, wenn das oder jenes an diesen oder jenen Orten geschieht, dann wird der Erde, die eine, wie ihr sagt, riesige Masse ist, nicht so arg und viel geschehen.

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Die Schwingungen eures negativen Verhaltens ziehen sich durch die ganze Erde, gehen in die Atmosphäre und kommen wieder auf euch zurück. Wer zerstört die Atmosphäre – der Gott der Liebe, der der Erde einen Mantel gab, auf dass ihr auf der Erde leben könnt? Doch ihr – jeder Einzelne trägt dazu bei, dass sich der Mantel auftut und die Kräfte des Alls euch allmählich verbrennen. Dann klagt ihr Mich an. Klagt den Gott der Unterwelt an und letztlich euch selbst, denn ihr dient ihm. Und ihr dient auch euren Götzen, die Meinen Namen und den Namen Meines Sohnes missbrauchen. Doch ihre Lehre ist nicht Mein Gesetz.

Ihr manipuliert die Pflanzen, und ihr sagt, das wären die Wissenschaftler. Ich sage aber euch: Jeder von euch trägt seinen Teil dazu, denn der Gott der Unterwelt vermag nur auf dieser Erde und dieser Welt so zu wirken, weil ihr Instrumente dieses Gottes seid. Wisset ihr nicht, dass alles – ob es das „köstliche“ Fleisch, das in der Pfanne für euch Tier-Kannibalen schmort – Informationen trägt? Wisset ihr nicht, dass durch Genmanipulationen auch ihr manipuliert werdet, dass auch eure Gene sich verändern? Wisset ihr nicht, dass die Informationen der Tiere, die ihr töten lasst, die ihr verzehrt, Informationen sind, die in eure Zellverbände eingehen und euch entsprechend programmieren? Die Angst, die Verzweiflung, das Leid und der Wille Gottes der Unterwelt, der nun die Genmanipulation vornehmen lässt, will, dass ihr immer mehr aggressiv werdet, dass einer den anderen tötet.

„Nun mal“, so sprechen eure Götter, die dem Gott der Unterwelt dienen, „töten darf man, nur nicht morden“. Das sagen eure Götter. Doch Ich sage euch: Ihr sollt nicht töten! Weder Mensch noch Tier, noch sollt ihr euch an Pflanzen und Mineralien vergehen. Und wenn ihr schon die Unterschiede zwischen Töten und Morden macht, was geschieht dann in euren Schlachthäusern? Ist das Töten, oder ist das Morden? Was geschieht in euren Kriegen? Ist das Töten, oder ist das Morden? Tot ist nun mal tot! Wie die Seele drüben ankommt, seht ihr nicht. Sie weiß oft selbst nicht mehr, ist sie Seele, Mensch oder Tier.

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Eines Tages schlägt die Stunde für jeden von euch. Wohl dem, der dieses Erdendasein genützt hat – nicht im „Mein“-Wohl, sondern im Gemeinwohl, was bedeutet: Wohl für alle, für alle gleich. So, wie im Himmel, also auch auf Erden. Jeder, der sein Wohl schafft, dient dem Gott der Unterwelt. Und jeder, der reich werden möchte oder reich ist, ist ein Kandidat der Unterwelt. Klaget nicht den Gott des Gemeinwohls an, den Gott der Liebe und des Friedens, den euch Jesus gelehrt und somit gebracht hat durch Sein Leben. Klagt euch selbst an, und beklagt euch bei dem, dem ihr dient und dem ihr huldigt jeden Tag aufs neue durch euer Fühlen, Denken, Sprechen und Tun!

Jedes Korn, das ihr bewusst veruntreut, ist gleichsam ein Krankheitskeim in der Zelle eures Körpers. Eine Zelle wird damit beaufschlagt. Erkennt, wie viele Nahrungsmittel ihr zerstört. Wisset ihr nicht, dass ihr damit euch selbst zerstört? Wisset ihr nicht, dass ihr euch damit in den Hunger und in das Verderben treibt?

Wer allmählich in das Gemeinwohl hineinwächst, der bemüht sich, mit und für seinen Nächsten zu sein und ist dem Nächsten gleich, so wie im Himmel, also auch auf Erden. Wer sein Eigenwohl pflegt, der will Herrscher und Herr sein. Doch ihr Herren, die ihr glaubt, die Schöpfung zu sein, Ich sage euch: Es gibt nur einen Herrn, das ist der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, der Gott aller wahren Propheten. Das BIN ICH, der durch Prophetenmund zu euch spricht.

Was haben die Menschen mit den Propheten gemacht? Verleumdet, diskriminiert, verhöhnt, verspottet und viele getötet. Sagt nicht, das waren eure Priester, eure Pfarrer. Ihr dient ihnen, diesen Göttern, und somit seid ihr mitschuldig!

Was macht ihr mit eurem jetzigen Propheten, Prophetin genannt, weil es eine Frau ist? Ihr lasst sie verhöhnen, verspotten und diskriminieren. Warum? Weil ihr die Worte Meines Sohnes wohl anhört, doch selten tut. Und wer es nicht tut, der ist für den, der gegen Mich ist, für den Gott der Unterwelt!

Was ihr mit eurer Erde macht, das wird euch treffen, aufgeteilt auf jeden Einzelnen von euch. Was ihr mit eurem Nächsten tut, das wird aufgeteilt auf euch beide, auf drei, auf vier – je nachdem, wie viele es sind. Gewogen, gemessen, jedem wird sein Teil zugeteilt. Deshalb sollt ihr auf euren Teil blicken, auf eure Schuld, und nicht eurem Nächsten die Schuld geben, auch dann, wenn er mitschuldig ist. Jesus sagte euch vom Balken und Splitter und lehrte euch das Gesetz der Reue und der Vergebung, und als Christus lehrt Er euch es wieder – eine einfache Lehre, die euch in den Himmel hebt, doch ihr wollt sie nicht annehmen!

Wenn ihr am Morgen erwacht, dann habt ihr einen Tag geschenkt bekommen von dem Gott der Liebe, auf dass ihr das Geschenk, den Tag, nützt, indem ihr Teile eurer Eingaben, eurer Abartigkeiten, erkennt, also eure Sünden, um sie mit der Hilfe eures Erlösers, mit dem Christusfunken in euch zu bereuen, zu bereinigen, wiedergutzumachen, was ihr noch gutmachen könnt. Und so ihr dies nicht mehr tut, öffnet sich für euch der Himmel, und ihr entweicht eurer Hölle Welt.

Eine einfache Lehre. Doch für den gekrönten Habitus – euren Göttern – ist die Lehre zu einfach. Sie sind ja nicht Berufene, sondern führen ihren Beruf aus und werden von ihren Schafen noch gut bezahlt, auf dass sie im Reichtum und Überfluss leben und die Ärmsten dahinvegetieren und den letzten Groschen zusammentun für eine Kerze, für ein Vaterunser vom Gott, der Ich nicht Bin.

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Eure Gebete sind Mir ein Greuel, denn ihr jammert und klagt und wisset nicht, dass ihr anklopfen könnt und dass euch aufgetan wird, wenn ihr mit ganzem Herzen kommt, jedoch nicht mit geteiltem. Eure Lieder sind Mir ein Greuel, denn ihr klingt nicht, wie der Klang der Himmel ist. Eure Gottesdienste sind Mir ein Greuel, denn damit dient ihr nicht Mir, sondern denen, die sie halten.

Wisset ihr nicht, dass der Geist Gottes, die Liebe, die Weisheit und Größe, die Ich Bin, unteilbar in euch wohnen? Erst wenn ihr gelernt habt, das Geschenk des Tages zu nützen, umzukehren, eure Sünden zu bereuen, sie zu bereinigen und nicht mehr zu tun, werdet ihr erkennen, dass ihr Meine Kinder seid – Kinder der Liebe, Kinder des Friedens, Kinder des Gemeinwohls, Kinder der Erde, und nicht dieser Welt. Dann werdet ihr auch Abstand nehmen von eurem gegensätzlichen Verhalten, das diese Welt so geschaffen hat, wie sie ist. Dann werdet ihr Schritt für Schritt in die Fußspuren des Jesus von Nazareth gehen, der zu euch sprach: Folget Mir – also dem Christus Gottes – nach. Holt euch die Gebote und die Bergpredigt. Legt sie vor euer Auge, vor eure Sinne, und vergleicht eure Missetaten mit den Geboten und der Bergpredigt, und ihr erkennt jeden Tag aufs neue, wem ihr gedient habt, und dann könnt ihr entscheiden, wem ihr weiter dienen wollt: dem Gott der Wahrheit, dem Gott der Einheit, der Ich Bin, dem Gott der Liebe – oder dem Gott der Unterwelt, der euch immer wieder einflüstert: Trenne, binde und herrsche. Doch Ich sage euch:

Verbindet euch mit eurem Nächsten. Verbindet euch mit Tieren, Pflanzen und Mineralien. Und seid bewusst in Mir. Dann werdet ihr den Gott erleben, der ICH BIN, den Gott der Liebe, einen Vater, der euch aus dem ganzen Herzen geschaffen hat und euch das ganze Erbe des reinen Seins gegeben hat, der euch unendlich liebt. Das Pfand war Jesus, das Pfand ist Christus, der Erlöserfunke in jedem von euch. Die Himmel sind eure Heimat, eure ewige Heimat. Dort leuchten die Evolutionsstufen, die Mineralien; dort leuchten alle Pflanzenarten; dort bewegen sich in Harmonie, Frieden und Freude die Tiere, und dort leben die reinen Wesen als Einheit im Strom der Einheit, in Meinem Gesetz der Liebe.

Wie lange noch wollt ihr dem dienen, der euch beherrscht? Ihr habt den freien Willen. Ich greife in den freien Willen Meiner Kinder nicht ein. Ich setze mahnende Impulse. Ich helfe, wenn das ganze Herz bittet, und Ich helfe so, wie es gut ist für die Seele, und nicht, wie es der Mensch will.

O erkennet: Mein Sohn, euer Erlöser, und Ich sind eins – eine Kraft, ein Ganzes, in jedem von euch. Mein Sohn, euer Erlöser, ist der Gute Hirte. Durch die Erlösertat hat Er euch an- und aufgenommen, und das an Kindes Statt, um euch Mir, dem Ur-Vater, dem Schöpfer des Himmels und der Erde, des reinen Seins, zuzuführen. Auf Jesus, den Christus, sollt ihr hören, dann hört ihr euren Vater, der ICH BIN, und ihr hört auch die Mutter, die ICH BIN – der eine Strom, das eine Gesetz der Liebe –, und ihr empfanget aus den Himmeln, und ihr gehet ein in die Himmel, weil ihr alle aus den ewigen Himmeln kommt.

Hört nicht auf den Gott der Unterwelt. Höret nicht auf die Götter, die euch schmeicheln. Nehmt die Gebote Gottes und die Bergpredigt zur Hand, und prüft euer Leben. Mögen die Zehn Gebote und die Bergpredigt der Maßstab in eurem irdischen Dasein sein. Dann erkennt ihr die Einflüsterungen des Gottes der Unterwelt, und ihr wisst, was ihr zu tun habt. Der Gott der Unterwelt will gegen Mich kämpfen, denn Er will der All-Gott sein, die Allmacht und der Allmächtige. Doch was er will, wird er nicht erreichen, denn ICH BIN die Allmacht und der Allmächtige – unteilbar, ewiglich.

Wem wollt ihr dienen? Mit wem wollt ihr streiten? Wem sagt ihr also den Kampf an? Mir? Oder euch selbst? Den Einflüsterungen vom Gott der Unterwelt, die ihr an- und aufgenommen habt und danach ihr auch handelt? Prüft euch selbst. Jeder Tag ist ein Geschenk. Nützet den Tag, und wisset: Tief im Seelengrund seid ihr Meine Kinder und bleibt Meine Kinder, denn was Ich geschaut und geschaffen habe, kehrt auch wieder zu Mir zurück. Doch Ich zwinge euch zu nichts. Ihr habt die Freiheit durch das ganze Erbe des Seins. Wollt ihr weiter leiden? Wollt ihr dahinvegetieren? Wollt ihr durch Krankheit, Hunger und Not gepeinigt werden? Dann wollt ihr es so, aber nicht Ich. Und dann wollt ihr es so, wie es der Gott der Unterwelt will. Denn er will euch knechten, er will euch peinigen, er will, dass ihr gegeneinander seid, denn davon lebt er. Seid ihr füreinander und miteinander, dann bekommt er immer weniger Energie und muss aufgeben. Sein Kampf lohnt sich so und so nicht. Denn wenn die Erde zerbirst und der reine Teil der Erde zurückkehrt, dann geht es wohl in den Reinigungsebenen weiter, dort die Eingaben des Menschlichen, des Sündhaften, sind, doch der Stützpunkt ist nicht mehr – und die Stütze auch nicht mehr; es sind die Menschen, die dem dienen, der Ich nicht Bin.

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: ICH BIN euer Vater von Ewigkeit zu Ewigkeit und im Gesetzesstrom als Einheit das ganze Herz Vater und Mutter, eine Kraft, eine Liebe, die Freiheit, die Gesundheit, die Freude und das Wohlergehen jedes Einzelnen. Doch ihr entscheidet: Wollt ihr dahinvegetieren, oder wollt ihr leben? So sage Ich euch: ICH BIN das Leben von Ewigkeit zu Ewigkeit, und es gibt kein anderes Leben als das Leben, das ICH BIN und das euer göttliches Erbe ist. Auf welchen Wegen geht ihr? Lasst ihr euch vom Einen Hirten führen, von Christus? Oder lasst ihr euch von den Mietlingen verführen, die euch nur gemietet haben zu ihren Zwecken?

Ich gab euch durch Prophetenmund nur einen kleinen Einblick in eure Welt. Wenn ihr jedoch wachen Sinnes, mit ganzem Herzen, diese Welt betrachtet, dann wisst ihr, dass deshalb die Grausamkeiten zunehmen, weil sich die Menschen vom Gott der Unterwelt manipulieren lassen. Was wollt ihr? Haftet ihr an dieser Welt, dann geht ihr auch mit dieser Welt unter. Eure Seelen gehen an die entsprechenden Orte im Jenseits. Löst ihr euch von dem Treiben dieser Welt, indem ihr Schritt für Schritt Meine Gesetzmäßigkeiten, die Gebote, erfüllt und so auch die Bergpredigt, dann geht ihr in den Fußspuren des Jesus von Nazareth, und erlebt den wahren Gott, der euch frei und glücklich macht durch euren Erlöser, CHRISTUS, den Mitregenten der Himmel.

Mögen Meine ernsten Worte in euren Herzen nachschwingen. Mögen sie in das ganze Herz eingehen, denn dann erst seid ihr bereit, in die Fußspuren des Jesus von Nazareth zu treten und Ihm nachzufolgen, dem einzigen Hirten. Alle anderen Hirten sind nur Mietlinge, die euch gemietet haben für ihre Zwecke.

O sehet: ICH BIN der Gott, der euch ruft durch Prophetenmund, der euch ruft durch Christus, Meinen Sohn, euren Erlöser. ICH BIN der Gott, der euch geschaut und geschaffen hat und euch das ganze Erbe des Seins gab, auf dass ihr im ewigen Sein lebt ewiglich, in alle Ewigkeit. Das BIN ICH, der Gott, der Vater-Mutter-Gott der Liebe, des Friedens, der Harmonie, der Einheit und des Gemeinwohls, des Wohls für alle. Wen wählt ihr: den Gott eurer Zeit – oder den Gott der Ewigkeit, der ICH BIN?

Mein Wort durch Prophetenmund verklingt. Möge es jedoch in euch nachschwingen. Möge in jedem Gedanken, der unlauter ist, der Hall des Wortes sein, das Ich durch Prophetenmund gesprochen habe. Und merket euch wohl: Ich Bin nicht der Gott der Zeit. ICH BIN der Gott der Ewigkeit.

Mein Segen, Meine Liebe und Mein Friede berühren euch. Meine Kinder, ich segne den Seelengrund. Ich segne euer ganzes Herz, auf dass euer Wollen Mein Wille werde.

ICH BIN der ICH BIN von Ewigkeit zu Ewigkeit, so klingt es in der Unendlichkeit und auch durch Raum und Zeit.

ICH BIN der ICH BIN von Ewigkeit zu Ewigkeit.

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23 декабря 2023
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9783892016571
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