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Texte: © Copyright by Annette Reifenscheid
Umschlaggestaltung: © Copyright by Annette Reifenscheid
Verlag:
TM Marketing
Gartenstraße 16
94081 Fürstenzell
info@beichten-das-buch.de Druck: epubli, ein Service der neopubli GmbH, Berlin
Beichten
Vorwort
Alles im Leben hat zwei Seiten, auch die Anonymität. Die Einen fürchten sie, weil sie mit ihr unweigerlich die Einsamkeit und das Alleinsein verbinden. Andere hingegen haben gelernt sie zu schätzen. Warum zu schätzen? Ganz einfach, man kann diese so geschätzte Anonymität in etwa mit einer Art Käseglocke vergleichen. Diese stülpt sich über die Vorlieben, Leidenschaften, Passionen und Obsessionen der Männer. Aber was ist mit den Frauen? Werden jetzt einige entrüstet fragen. Natürlich haben auch Frauen ihre Phantasien, aber ich möchte mich in diesem Buch voll und ganz den Männern widmen.
Als für mich feststand, dass ich dieses Buch schreiben würde, war für mich von vornherein klar, dass ich keinesfalls irgendetwas beschönigen oder gar verschweigen würde. Sicherlich, Manches in diesem Buch mag dem Einen oder Anderen widerlich erscheinen, abartig, dumm, lächerlich, Einiges absolut sinnentleert oder einfach nur bösartig.Ich möchte hier jedoch kein Urteil fällen, sondern nur das wiedergeben was mir Tag für Tag am Telefon begegnet, so wie es sich abspielt ohne etwas zu beschönigen, hinzuzufügen oder zu verschweigen. Ein falsches Bild haben schon zu viele Andere von der „Telefonseelsorge der etwas anderen Art“ gezeichnet daran möchte ich mich nicht beteiligen.
Ich habe sehr lange überlegt, wie man sich diese Männer bildlich vorstellen könnte und bin zu dem Schluss gekommen, dass der Einzige, der dies wiederzugeben vermag der bekannte österreichische Karikaturist Manfred Deix ist. Es ist lange her, seit ich zum ersten Mal eine Zeichnung von Manfred Deix sah, allerdings war mir aus unerfindlichen Gründen klar, dass Manfred Deix mit der Darstellung der männlichen Charaktere seiner Zeichnungen absolut ins Schwarze getroffen hatte. Allerdings hätte ich niemals daran gedacht, dass mir dies irgendwann einmal bestätigt werden würde.
* * *
Highlights
Zweifelsohne klang Alexander interessant, seine Allgemeinbildung war ausgezeichnet, und sein Wissen über die Verknüpfungen des weltweiten Devisenmarktes war bemerkenswert. Außerdem war er regelmäßiger Besucher der Documenta in Kassel, ebenso genoss er den alljährlich stattfindenden Festspielsommer in Salzburg, das Gleiche galt auch für Bayreuth und Verona. Auch war es erstaunlich wie flexibel Alexander war, gerade sprachen wir von der momentan in Stuttgart stattfindenden Miro Ausstellung, konfrontierte er mich mit der Frage nach Damenunterwäsche. Momentan etwas konfus, bezog ich seine Frage darauf, welche Wäsche ich bevorzugen würde.
Vor meinem geistigen Auge erschien der Inhalt meines Wäscheschrankes. La Perla, Victoria's Secret, Woolford, alles Gute und Teure war vorhanden. Allerdings in der ersten Euphorie über eines meiner Lieblingsthemen plaudern zu können – immerhin war ich jahrelang in der exklusiven Modebranche tätig – musste ich seine Frage wohl falsch verstanden haben.
Alexander war nicht im Mindesten daran interessiert welche Wäsche ich denn so tragen würde, nein seine Leidenschaft beschränkte sich ausschließlich darauf, sie an sich selbst zu präsentieren. Ich rang nach Fassung, allerdings nicht wegen Alexanders Vorliebe, sondern eher weil ich seine Frage nicht sofort richtig eingeordnet hatte.
Eine Farbe hatte es Alexander ganz besonders angetan, er liebte die Farbe rot. Wenn ich eine Fähigkeit besitze, dann die der bildlichen Vorstellung. Ich stellte mir Alexander vor, eingehüllt in rote Dessous, ich hoffte zutiefst, dass es sich hierbei um ein dunkles Rot handeln möge.
Die Vorstellung es könnte sich dabei um Ferrarirot handeln verwarf ich sofort. Da das Gespräch von Anfang an auf sehr hohem Niveau stattfand, war für mich die Frage rasiert oder nicht rasiert unpassend. Hätte ich sie nur gestellt! Allein die bloße Vorstellung von dunkler Körperbehaarung die seitlich aus Slips und BHs quillt fand ich erschreckend, wenn nicht sogar beängstigend.
Aber damit nicht genug, Alexanders Leidenschaft erstreckte sich – alle Carry Bradshaws dieser Welt, einschließlich meiner Person können dies nachvollziehen ̶ auf „Schuhe“! Je höher desto besser!
Im Nachhinein betrachtet, war das Gespräch mit Alexander äußerst angenehm, denn mal ehrlich welcher Mann weiß schon was Mary Janes sind. Im Großen und Ganzen, war Alexander zweifelsohne eines der wirklichen Highlights meiner Karriere. Was jeder Leser sicherlich im Laufe des Buches verstehen wird.
* * *
Bei Doktor Rolf B, verhielt es sich ähnlich, auch er war ein Höhepunkt, allerdings lagen seine Leidenschaften in einer ganz anderen Richtung.
Doktor B. war Anfang siebzig, und ausgesprochen kultiviert. Er liebte die Impressionisten, besonders Monet hatte es ihm angetan, mit den Expressionisten konnte er hingegen weniger anfangen. Dennoch war er ein glühender Verehrer von Gustav Klimt.
In der Welt von Doktor B. spielte Kunst, egal ob Malerei, Bildhauerei oder klassische Musik eine bedeutende Rolle. Er liebte die Wiener Oper genauso wie das Opernhaus von Sydney oder die Metropolitan Opera in New York. Ja, er war zweifelsohne ein echter Schöngeist, und er war zutiefst devot!
Für die meisten Männer, die sich als devot bezeichneten, war eine Herrin eine in Lack gekleidete, mit Silikon verschönerte Blondine. Oder einfacher formuliert, die meisten Männer hatten von Unterwerfung, und Allem was damit verbunden ist in etwa soviel Ahnung wie Paris Hilton von der Kernspaltung.
Nicht so Doktor B., er strebte nach einer Herrin im klassischen Sinne. Alles Laute und Vulgäre war ihm zutiefst zuwider. Eindeutig zog er das schwarze Haute Couture Kleid dem Lederdress vor.
Er suchte die stilvolle Erziehung, diese allerdings äußerst konsequent! Der Aspekt des Ausgeliefert-Seins, nicht mehr die Kontrolle über sich zu haben, war für Doktor B. so etwas wie die Offenbarung schlechthin.
Außerdem waren gewisse Schmerzen für ihn schlicht und ergreifend unerlässlich. Bevorzugt die Schmerzen, die man Männern, mit extrem hohen Absätzen an bestimmten Stellen ihres Körpers zufügen kann. Doktor B. genoss die selbst gewählte Machtlosigkeit Frauen gegenüber.
Die bloße Aussicht von seiner Herrin stundenlang in einen Käfig gesperrt zu werden, in diesem ausharren zu müssen, und in gebückter Haltung auf die Rückkehr seiner Herrin zu warten versetzte Doktor B. in Entzücken. Im Leben von Doktor B. hielten sich Unterwerfung, die damit verbunden Quälereien und Schmerzen, und die Liebe zur Kunst die Waage. Für ihn gab es nichts Reizvolleres als in Begleitung seiner Herrin mit extrem abgebundenen Geschlechtsteilen, durch die Gänge der Albertina in Wien zu lustwandeln, und anschließend in einem Restaurant ihrer Wahl Platz zu nehmen.
Hierbei galt allerdings, dass was seine Herrin bestellte wurde auch gegessen. Infolgedessen bekam auch seine Herrin die Speisekarte, nicht wie sonst üblich beide.
Aber auch Vergnügungen der ganz besonderen Art wandte sich Doktor B. gerne zu. Seine Vorliebe galt einer ganz besonderen Körperflüssigkeit. So erregte es ihn als glühender Verehrer Richard Wagners, in einer der zahlreichen Pausen der Oper Lohengrin mit seiner Herrin im Foyer des Festspielhauses sich dem Genuss eines Glases Champagner hinzugeben. Allerdings handelte es sich hierbei nicht um gewöhnlichen Champagner. Nein, dieser Champagner war eine Mixtur aus eben diesem, und dieser ganz speziellen Körperflüssigkeit, die seine Herrin in einem kleinen Flacon in ihrem Abendtäschchen bei sich trug.
Aber auch das Einstecktuch seines Smokings war von ganz besonderer Güte. Nein, nicht die bloße Tatsache, das dieses Einstecktuch, wie der Smoking aus dem Hause Dior stammten. Es war der Geruch, der dieses Tüchlein für ihn so wertvoll machte. Dieses Einstecktuch trug eben seine Herrin einige Tage vor dem geplanten Opernbesuch in ihrem Höschen, und dies permanent!
Irgendwann erzählte mir Doktor B., dass er bereits zum zweiten Mal verheiratet sei. Nach seinen Angaben war seine jetzige Frau ausgesprochen dominant. Allerdings ließ ihre Dominanz in letzter Zeit etwas zu wünschen übrig.
So schilderte mir Doktor B., dass er auf Wunsch seiner Frau während der kirchlichen Trauung eine enge Kette um seinen Penis zu tragen hatte. Es fiel mir ausgesprochen schwer mir dies vorzustellen. Eines schönen Tages, es war an einem Freitag, als Doktor B. gerade mit mir sprach, kehrte seine Frau von ihrer wöchentlichen Shoppingtour aus Wiesbaden nach Hause zurück. Daraufhin bat mich Doktor B. am Apparat zu bleiben, er würde das Gespräch in seine Bibliothek legen. Allerdings kam er nicht mehr dazu, denn seine Frau belegte ihn, nachdem sie das Haus betreten hatte, dermaßen mit Beschlag, dass heißt sie hetzte ihn, in einem Ton, der einem Dragoner zur Ehre gereicht hätte, von einem Eck in das andere. Als erstes war der Rotwein aus dem Keller zu holen, offensichtlich erwarteten Doktor B. und seine Gattin des Abends Gäste, allerdings war dieser Gang in den Keller viermal fällig. Anschließend scheuchte sie ihren Mann nach draußen, um den Wagen zu entladen.
So sehr sich Doktor B. auch bemühte, seine Frau empfing ihn nach jedem Gang mit immer heftigeren Schimpftiraden. Wie bereits erwähnt bemängelte Doktor B., dass die Dominanz seiner Frau in der letzten Zeit etwas nachgelassen habe. Es mag ja sein, dass ihr Interesse an körperlichen Demütigungen zu wünschen übrig ließ, allerdings die verbalen Tiefschläge dieser Dame saßen sehr treffsicher, so dass ich mir eine Steigerung nur schwerlich vorstellen kann.
Es mag sein, dass ich das Pferd von hinten aufgezäumt habe, aber sowohl Alexander, als auch Doktor B. waren äußerst interessante und kultivierte Gesprächspartner. Ich gebe gerne zu ihre Vorlieben mögen auf den Einen oder Anderen befremdlich wirken. Aber im Gegensatz zu sehr vielen der noch folgenden Männer, waren beide eben auf ihre ganz besondere Art Highlights und gehören bestimmt nicht an das Ende dieses Buches.
Zu Doktor B. wäre noch zu bemerken, dass nachdem ich seine Gattin sozusagen als Ohrenzeugin erleben durfte, ich mir nun sicher bin, dass er an seinem Hochzeitstag besagte Kette getragen hat.
* * *
Farblos
Albert war gänzlich ohne Flair geboren. Seinem Dialekt nach zu urteilen musste er aus dem Nürnberger Raum kommen. Die erste Frage, die er mir stellte war, ob ich denn große Titten hätte, mein übriges Aussehen interessierte ihn nicht wirklich. „Ja Albert,ich habe Körbchengröße 90 E“.
Ich hatte den Eindruck, dass ihn diese Antwort sehr glücklich machte. Er grunzte mehr oder weniger unverständlich in das Telefon, dass er große Titten lieben würde. Auf meine Frage, wie er denn aussehen würde kam folgende Antwort von Albert:
„Ja, das ist schwer zu sagen, wie soll ich mich beschreiben.“
Eigentlich wollte ich ihm antworten, wenn er es nicht genau wüsste, solle er doch in seinem Ausweis nachsehen. Ich unterließ diese Antwort jedoch, ich glaube sie hätte Albert zu sehr verwirrt. Im Großen und Ganzen war das Gespräch mit Albert so schwierig wie der Turmbau zu Babel.
Nachdem sich seine erste Frage auf meine Titten bezogen hatte, fragte ich Albert meinerseits was er in Sachen Sex bevorzugen würde. Seine Antwort kam prompt:
„Alles!“
„Oh wie schön, auch SM?“
Albert darauf: „Ja klar!“
Ich muss Albert zu Gute halten, dass er vermutlich nicht genau wusste wovon er sprach.
Ich versuchte es anders herum, ich fragte ihn ob er französisch lieben würde, den Ausdruck „oral“ hätte er wahrscheinlich für eine Infektionskrankheit gehalten.
Alberts Antwort war ein ganz entschiedenes „Nein“. Er mochte lieber lecken! Dann offenbarte mir Albert, dass er einmal „ARAL“ ausprobieren wolle. Bei jedem Anderen hätte ich angenommen dass es sich um einen Fehler in der Aussprache handeln würde. Bei dem Eindruck den ich allerdings von Albert hatte, bin ich mir nicht sicher ob es sich bei ihm um den erwähnten Fehler in der Aussprache handelt, denn ein Tank ist bekanntlich ja ebenfalls rund...
Nach diesem Vorspiel offenbarte mir Albert, dass er eigentlich eine feste Beziehung suche. Oh, wunderbar man konnte über Dinge sprechen wie beispielsweise Sport.
„Ach ja Albert, treibst du eigentlich Sport?“
„Ja,“ kam es wie aus der Pistole geschossen, „ich mag Muschi lecken!“
Ich stellte mir gerade vor, dass diese Sportart bei allen olympischen Spielen wohl der absolute Renner wäre, vor allem was den Publikumszulauf und natürlich auch die Quoten bei Liveübertragungen im Fernsehen betraf. Allerdings kam Albert nicht mehr dazu, mir den Reiz der von ihm ausgeübten Sportart näher zu bringen, denn eine mehr als resolute weibliche Stimme forderte ihn in auf augenblicklich das Telefon aus der Hand zu legen.
Ich frage mich bis heute, wie Albert diese Dame in die von ihm angestrebte feste Beziehung mit eingebunden hätte.
Albert stand stellvertretend für die Männer, die weder einem Fetisch zuzuordnen waren, noch der manchmal außerordentlich reizvollen Welt der Unterwerfung. Auch waren diese Männer ohne Witz, im Großen und Ganzen waren sie wie gesagt farblos. Eine Freundin hat mich einmal darauf angesprochen, sie wollte wissen, ob es bei all den Männern vielleicht doch einige geben würde, die mich reizen würden.
Da ich eher auf den Typ Wesley Snipes bzw. Vin Diesel stehe, eher nicht. Um es klar und deutlich auszudrücken lieber Marylin Manson als Hansi Hinterseer.
Sicherlich im Nachhinein betrachtet, wirkte Albert etwas schwerfällig, nicht unbedingt weltgewandt, vielleicht auch etwas schüchtern. Aber Albert war eher noch eine angenehme Ausnahme im Gegensatz zu einigen seiner Geschlechtsgenossen die Sie im Weiteren Verlauf kennen lernen werden.
* * *
Es war immer wieder verblüffend, was Männer für selbstverständlich hielten. Selbstverständlich war die Frau immer nass, geil und natürlich auch immer willig. Dieser Zustand hatte natürlich 24 Stunden anzudauern, und dies sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr!
Selbstverständlich war natürlich auch die Tatsache das der erste Fick – verzeihen Sie mir die Ausdrucksweise – natürlich ohne Kondom stattfand. Hierbei war erstaunlich, dass fast jeder Mann aus den neuen Bundesländern an einer Latexallergie litt!
Auch hatte die Frau stets mehrere Vibratoren, Dildos und Liebeskugeln parat zu haben, selbstverständlich auch eine Freundin. Wenn momentan keine Freundin parat war, könnte man aber auch jederzeit eine Nachbarin dazu bitten!
Selbstverständlich war auch, dass die Frau in einer festen Beziehung lebte, am besten verheiratet! Sie werden sich fragen, warum dieser Umstand für die Männer von so immenser Bedeutung war. Ganz einfach, eine Frau die in einer festen Beziehung lebt, wurde nicht so schnell lästig. Keine unnötigen Anrufe oder SMS.
Allerdings eine Frau, die in einer Beziehung lebte, hatte auch irgendwo den zu einer Beziehung gehörenden Mann. Auch diese Tatsache war den meisten Männern vollkommen egal. Weitaus tragischer war für mich, dass Frauen die in einer Beziehung lebten, meist auch Kinder hatten.
Auch dieser Umstand kümmerte die Männer wenig oder überhaupt nicht. Sie nahmen es billigend in Kauf, falls sich die Frau auf den Deal eingelassen hatte, ihren Kindern über den Weg zu laufen! Im Klartext gesagt, es interessierte keineswegs, wenn beispielsweise die achtjährige Tochter von der Schule nichtsahnend nach Hause zurückkehrte während Hugo gerade dabei war seine erbärmlichen Klimmzüge auf ihrer Mutter zu vollführen.
Genauso selbstverständlich war für einen Großteil der Männer, dass die Frau auch jederzeit einen fahrbaren Untersatz parat hatte. Aus einem ganz einfachen Grunde, viele der Männer standen auf Parkplatzsex, auch wenn sich in ihrem Besitz weder Auto noch Führerschein befanden, oder ihr Führerschein gerade eine Kur in Flensburg machte. Dies hieß, die Männer wollten abgeholt und natürlich wieder nach Hause gebracht werden.
So auch Eberhard, allerdings hatte er noch nie einen Führerschein besessen, infolgedessen auch kein Auto. Er konnte zwar ein Fahrrad sein Eigen nennen, aber für die Aktivitäten die er anstrebte war das etwas ungeeignet. Wie gesagt Eberhard wollte gegen 2:00 nachts abgeholt werden, und natürlich auch wieder nach Hause chauffiert werden. Eberhard bewohnte ein Appartement in einem der großen weitläufigen Neubauviertel von Hannover. Eine Gegend, die nachts eher weniger belebt ist, aber dennoch teilte er mir mit, dass er mit einem dunkelblauen Jogginganzug bekleidet sei und einen Apfel in der rechten Hand hielte...
Auch Jürgen hatte so seine ganz bestimmte Vorstellung, er war Anfang dreißig momentan arbeitslos, und deshalb etwas knapp bei Kasse. Da er ausreichend Zeit hatte, wollte er diese sinnvoll nutzen und sie mit ficken verbringen. Deshalb ersuchte mich Jürgen, wenn ich mich denn zu ihm auf den Weg machen würde, doch noch schnell an der nächsten Tanke – wie hasste ich dieses Wort – zu halten!
Jürgen bat mich darum einige Kleinigkeiten zu besorgen, da er doch momentan etwas klamm sei!Wen wundert's. Ich sollte ihm Kosmetiktücher, etwas Klares, Bodylotion, Chips und natürlich Kondome mitbringen, selbstverständlich alles nur Markenprodukte!
Jürgen fragte mich, ob ich mir auch alles notiert hätte, nicht das ich etwas vergessen würde. Nun gut Jürgen ich habe aufgeschrieben:
„Kosmetiktücher, etwas Klares, Bodylotion, Chips und Kondome.“
„Ach ja Jürgen noch eines, hast du einen Schwanz? Oder soll ich den auch noch mitbringen?“
Ich habe es leider nie erfahren...
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Genauso selbstverständlich war es für viele der Anrufer die Frau als Schlampe, Nutte, Dreilochstute oder Fotze zu bezeichnen. Dies schien offensichtlich der absolute Höhepunkt ihres Tages zu sein. Zugegeben kein Mann würde die Frau, mit der er zusammenlebt, ungestraft als eben solche bezeichnen. Mich persönlich tangierten diese Anrufer und ihre Aussagen wenig. Ich wusste ja aus welcher Ecke der Gesellschaft diese Anrufer kamen.
Allerdings gab es auch Männer, die sich natürlich treffen wollten. Auch kein Problem, ich persönlich hatte noch nie ein Problem mit unverbindlichem Sex. Diesen allerdings wenn möglich mit Niveau.
Diesbezüglich denke ich gerne an Manfred. Er kam aus der Nähe von Augsburg, war Mitte 50 und hatte eine Vorliebe für übergroße Brüste. Die Betonung hierbei liegt wirklich auf übergroß. Manfred wollte Sex, und dies sofort, koste es was es wolle. Auf der einen Seite war er aber auch wieder Gentleman, er teilte mir mit, dass wenn es bei mir räumlich nicht möglich wäre, er eine passende Räumlichkeit suchen würde. Nicht weit von Manfreds Wohnung befände sich ein abbruchreifes Haus, dieses könnte man hierfür gut nutzen. Allerdings fand dieses Gespräch im Spätherbst statt, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Abbruchhäuser gut beheizt sind. Auch diese Tatsache konnte ihn nicht umstimmen. Auch machte sich Manfred Gedanken, über den Liegekomfort in dem von ihm ausgewählten Abbruchhaus. Hierfür hätte er eine Matratze parat, die seit einigen Jahren bei ihm im Keller lagern würde. Allerdings besaß Manfred kein Auto, so dass der Transport dieser Matratze ihn höchstwahrscheinlich vor ein größeres logistisches Problem gestellt hätte.
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Olli aus Ulm bin ich bis heute noch dankbar, er hat mein Wissen im Bereich Botanik enorm erweitert. Seit dem Gespräch mit Olli weiß ich, dass es in der Nähe eines großen hiesigen amerikanischen Fastfoodrestaurants ein Gebüsch gibt. Hinter diesem hätte er mich gerne gefickt! Wenn es um Sex ging war den meisten Männern nichts aber absolut nichts mehr peinlich. Die meisten kamen täglich auf dem roten Teppich der Peinlichkeiten zu Fall.
Im Großen und Ganzen, waren sie allesamt farblos und uninteressant. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wie Alice Schwarzer anhöre, diese Herren wollten ihren schnellen Fick, und das war es dann. Das die Frau dabei offensichtlich auf der Strecke blieb war ihnen vollkommen egal.
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Beispielsweise Erwin, er brachte es gleich auf den Punkt: „Du bist doch geil, ich will ficken,wann kann ich zu dir kommen?“ Kein Wunder das sich der Gute schwer tat, Frauen für sich zu gewinnen. Erwin besaß auch noch die Frechheit sich darüber zu beschweren, dass sich bis jetzt keine Frau mit ihm hatte treffen wollen.
Nein ich habe nichts gegen Männer, ganz im Gegenteil. Ich kenne mehr Männer als Frauen, nur hatte ich von jeher etwas gegen Primitivität. Wie gesagt, die meisten Männer, und dies gaben sie auch unumwunden zu, suchten eine für sie ausgesprochen bequeme Fickbeziehung! Bequem, das hieß in diesem Falle, dass die Treffen ausschließlich bei der Frau stattfinden sollten.
Wie beispielsweise Klaus, er war Anfang vierzig und lebte immer noch in trauter Zweisamkeit mit seiner Frau Mama und suchte natürlich etwas Dauerhaftes. Höchstwahrscheinlich um sich aus den Fängen seiner Mutter zu befreien.
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Allerdings lebten auch viele der Männer in Wohngemeinschaften. Manche der Männer gaben auch zu, dass sich ihre Wohnung in einem dermaßen verdreckten Zustand befände, dass es ihnen nicht möglich sei, irgendeine Art von Besuch zu empfangen schon gar nicht Damenbesuch,ohne vorher den Kammerjäger und eine Putzkolonne durch die betreffende Wohnung zu jagen. Aber mal ganz ehrlich, welche Frau holt sich so etwas wie ihn in die Wohnung, ohne hinterher einen Grundreinigungstrupp durch ihre Wohnung zu schicken.
Verblüffend war auch immer wieder wie viel Zeit Außendienstmitarbeiter hatten. Diese Herren, suchten eine sinnvolle Beschäftigung, um die Zeit zwischen den Terminen zu überbrücken. Ebenso auch Rudi, mit ihm sprach ich eines schönen Tages, an einem der wenigen heißen Sommertage, die Deutschland zu bieten hatte. Rudi hatte sein Tagewerk vollendet und wollte, bevor er sich mit seinen Arbeitskollegen abends zum Grillen traf noch seinen eigenen Angaben nach – eine kleine Nummer schieben -. Allerdings offenbarte mir Rudi, dass er es nach der Arbeit nicht mehr geschafft hatte zu duschen! Auf meine Frage hin, in welcher Branche er denn tätig sei, antwortete er mir im Straßenbau. Ja so acht Stunden in praller Sommerhitze, dass hatte schon einen gewissen Reiz. Eines war schon einmal klar, jede Frau würde Rudi bestimmt am Geruch erkennen.
Andererseits gab es aber auch die Männer, die eine besondere Vorliebe für stark nach Schweiß riechenden Frauen hatten.
Bert war diesbezüglich ein Paradebeispiel. Er hatte eine Vorliebe für sehr, sehr füllige Frauen. Besonders üppige Frauen in Leggins und engen Shirts hatten es ihm angetan. An heißen Sommertagen verbrachte Bert seine Zeit gerne in großen Kaufhäusern, immer wenn Bert eine Dame sah, die seinem Schönheitsideal entsprach, hechtete er ihr hinterher. Ein besonderer Höhepunkt war, wenn diese Dame sich vor ihm auf der Rolltreppe befand. Er verfolgte sie dann in jede, wirklich jede Abteilung. Wenn sie dann auch noch die Damenwäscheabteilung aufsuchte, kam dies für Bert einem Sechser im Lotto gleich.
Erstaunlich oder gar beängstigend war, dass manche Männer allen Ernstes annahmen, dass die Frau beim ersten Treffen logischerweise schlucken würde. Ebenso war für viele der Wunsch nach Gesichts und Körperbesamung allgegenwärtig. Auch war es für einige der Männer normal, dass die Frau selbstverständlich jede ihrer Körperöffnungen lecken würde. Um es dezent zu formulieren, egal in welchem Zustand eben diese sich befanden! Dagegen mutete das Verlangen bzw. der Wunsch nach Natursekt schon eher harmlos an.
So auch Karl, er war schon ein etwas älterer Knabe, war aber nett und höflich. Karl hatte ebenfalls die Vorliebe für Natursekt gepackt. Allerdings konnte er es aufgrund der Tatsache, dass seine Frau damit absolut nichts anfangen konnte noch nicht so richtig ausleben. Dies war er fest entschlossen zu ändern. Karls Verlangen erstreckte sich darauf, ausschließlich von mir Natursekt zu empfangen. So weit so gut kein Problem ihm dies nahe zu bringen. Ferner offenbarte mir Karl, dass er mich um mir die Abgabe von Natursekt zu erleichtern, mich ausgiebig lecken würde. Wie fürsorglich Karl doch war, er würde um es mir so angenehm wie möglich zu machen, auch sein Gebiss aus dem Mund nehmen.
* * *
Eine Vielzahl der Männer bevorzugten Frauen die rasiert waren. Dieses Ansinnen konnte ich persönlich sehr gut nachvollziehen, da meine Vorliebe in die gleiche Richtung geht.
Jürgen war Mitte 50 und suchte etwas Neues. Offensichtlich hatte seine Frau aus für ihn unerfindlichen Gründen die Lust an sexuellen Aktivitäten verloren. Jürgen suchte aber nicht wirklich etwas Neues. Er stand nicht auf anal, zog das Bett irgendwelchen außergewöhnlichen Orten vor. Das Hinzuziehen von Spielzeug bereitete ihm auch keinerlei ersichtliche Freude. Nur die Aussicht, dass die Frau komplett rasiert wäre, ließ seine Mundwinkel triefen. Irgendwann fragte mich Jürgen, wann er denn zu mir kommen könnte. Hierzu muss bemerkt werden, dass mir Jürgen auch nach dreimaligen Nachfragen nicht beantworten wollte, wie er aussehen würde. Deshalb startete ich einen letzten Versuch mit einer Frage, die er mir vielleicht beantworten könnte.
„Na Jürgen, du bevorzugst doch rasierte Frauen?“
„Ja,“ kam es mehr oder weniger unfreundlich.
„Bist du denn auch rasiert?“ wollte ich wissen.
„NEIN“ kam es wie aus der Pistole geschossen, wo käme er denn da hin, er liebte es natürlich aber lediglich bei seiner jeweiligen Partnerin nicht an sich selbst. Ich hätte mich so gerne mit Jürgen getroffen, aber da ich leider an einer Schamhaarallergie leide ...
Manche der Anrufer beschwerten sich darüber, dass sich die Frauen nicht treffen wollten. Woran das liegen konnte, ganz einfach die meisten Männer verwechselten reine Sexlines mit Datinglines. Viele der Männer wussten schlicht und ergreifend nicht mehr welche Nummer sie gewählt hatten, oder manche benahmen sich eben wie die sprichwörtliche Axt im Walde.
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Bösartig
Zugegeben, manche der Männer die sie bis jetzt kennen gelernt haben, mögen vielleicht etwas schlichten Gemütes sein, aber sie waren keinesfalls bösartig.
Nicht so Rolf, er war nach eigenen Angaben Mitte 40, außergewöhnlich dominant und sadistisch veranlagt. Er suchte eine junge Frau zwischen 22 und 29. Körpergröße von 1.70 bis 1.75. In etwa meine Größe. Allerdings sollte sie bei dieser Körpergröße maximal 46 kg wiegen! Zusätzlich sollten ihre Brüste im Mega-Bereich liegen, in etwa wie die Brüste der bedauerlichen Lolo Ferrari. Erschwerend kam hinzu, sie sollte farbig sein!
Da ich mit diesen Gesprächen kein Problem habe nahm ich dieses Gespräch an, und Rolf wurde von diesem Tage an einer meiner eifrigsten Anrufer. Rolf liebte es zu quälen, sein liebstes Spielzeug, und deren hatte er viele, war die Bullenpeitsche. Mit dieser werden auf Schlachthöfen die armen Tiere zu ihrem letzten Gang gepeitscht. Rolf stand allen Ernstes darauf diese Peitsche bei mir anzuwenden. Nicht nur einmal, sondern mehr als 100 Schläge sollten meinen Körper treffen! Ferner ließ er mich wissen, dass er meine ohnehin schon Ballonmäßigen Brüste mit Kochsalzlösung aufpumpen wolle. Aber damit nicht genug, er schilderte mir in den glühendsten Farben, wie er meine Brüste mit Spießen traktieren, und meine Nippel an den Tisch nageln würde. Auch mit allen möglichen ihm zur Verfügung stehenden Säuren wollte er meine blutenden Wunden beträufeln. Nein wirklich, sein privater Folterkeller war bestens ausgestattet. Unser Verhältnis ging in etwa ein halbes Jahr, und es wäre bestimmt noch länger gegangen, wäre dieser Herr und Meister nicht auf die Idee gekommen, mich eines Tages zu fragen, ob ich eine Schwester hätte. Diese Frage kam einer Scheidung gleich. Meine Maxime war, sofern es nur ihn und mich betraf, also keine Dritten Personen konnte er mit mir über jedes Thema reden. Rolf ließ anklingen, dass wir doch auch meine wenn vorhandene Schwester in die Quälereien mit einbeziehen könnten! Weiter kamen wir nicht bezüglich dieses Themas, denn Rolf teilte mir mit, dass er einen äußerst wichtigen Termin wahrzunehmen habe. Allerdings, so war es in dem halben Jahr so Brauch, dass er mir wenn das Gespräch an einem Freitag statt gefunden hatte, mir über das Wochenende ein Rollenspiel sozusagen als Hausaufgabe erteilte. Da mir Rolfs Ansinnen bezüglich der Schwester überhaupt nicht passte, suchte ich nach einem Weg um ihn nun endgültig in die Wüste zu schicken. Ich war nicht bereit ihm detailliert über Quälereien an einer anderen Frau Auskunft zu geben. Rolfs Rollenspiel für dieses Wochenende war folgendes, er teilte mir mit, dass mich am Wochenende ein ebenfalls ausgesprochen sadistischer Freund aufsuchen würde, der ebenfalls die Bullenpeitsche als Züchtigungsinstrument für sich entdeckt habe. Darüber sollte ich ihm am Montag Bericht erstatten. Pünktlich am Montag rief mich Rolf an, und erwartete nun meine Schilderung bezüglich seines Freundes. Rolf fing an mich auszuquetschen:
„Hat er dich hart und oft geschlagen?“
„Ja, wie soll ich Ihnen das erklären Meister, er wollte schon.“
„Was heißt er wollte?“
„Nun ich meine damit, dass er die Peitsche nicht so sehr im Griff hatte, er hat leider daneben geschlagen!“
„Was heißt daneben?“ wollte Rolf in barschem Ton wissen.
„Nun er hat anstatt mich zu treffen, auf seinen Schwanz geschlagen! Aber ich glaube im Krankenhaus konnten sie ihn wieder annähen!“
Auf der anderen Seite der Leitung kehrte Schweigen ein. Von Rolf habe ich bis heute nichts mehr gehört.
* * *
Auch Michael war bösartig, allerdings auf eine ganz besondere Art und Weise. Michael suchte eine Junggebliebene aufgeschlossene Mami. Hierzu muss ich bemerken, dass es viele Männer gibt, die allein erziehend sind, und einfach nur über die Nöte, aber auch über die Freuden mit den Kleinen sprechen wollen. Michael war nach eigenen Angaben 39 und hatte einen 15jährigen Sohn. Nach eigenen Angaben herrschte zwischen ihm und seinem Sohn absolute Offenheit. Dies offenbarte sich auch darin, dass er sich mit ihm auch Pornofilme zu Gemüte führte! Auf seine Frage hin, ob zwischen mir und meiner Tochter ebenfalls eine solche Offenheit existierte, bekam er zur Antwort, dass sich meine Tochter in einem Internat am Bodensee befände, und wir uns nur etwa alle acht Wochen, an einem Wochenende sehen würden. Michael wollte wissen ob, wenn sich zwischen uns eine Beziehung entwickeln würde, ich nichts dagegen hätte, dass zwischen seinem Sohn und meiner Tochter das gleiche passiert. Er fragte mich, ob ich etwas dagegen hätte, wenn er und ich im Bett lägen, sich sein Sohn und meine Tochter dazu gesellen würden, und er ab und zu eine Hand in Richtung meiner Tochter strecken würde, ich könnte selbstverständlich das gleiche auch bei seinem Sohn tun! Dies hätte aber absolut nichts mit Pädophilie zu tun, da er ja immerhin Polizist sei. Ach ja Polizist, dachte ich bei mir, vor einer Woche hatte ich ihn schon einmal am Apparat, allerdings war er damals der Inhaber einer Security-Firma! Aber auch sonst war er sehr frei, seine Joggingrunden absolvierte er am liebsten nackt. Irgendwie musste der Gute wohl gemerkt haben, dass ich mich mit dieser Art der Körperertüchtigung nicht so sehr anfreunden konnte.
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Auch Benny aus Berlin war in meinen Augen ein mehr als unnützes Exemplar. Ja, als was soll ich Benny beschreiben. Er war Anfang 30, und gab an devot zu sein. Benny kam schon mit einer unangenehmen fieseligen weibischen Stimme ins Gespräch. Er wollte, wie so viele andere Männer als Hure dienen. Da mir die Rolle als Herrin besonders liegt, kein Problem. Benny wollte von vielen Männern gefickt werden, schon eher missbraucht, ohne Rücksicht auf Verluste, das hieß auch ohne Gummi gefickt zu werden. Ja Benny schwärmte mir von Körper- und Gesichtsbesamung vor, von den Dutzenden Männern die täglich über ihn kamen. Nach geraumer Zeit reichte es mir, ich fragte Benny, ob er es wenn auch nur in seiner Fantasie für richtig befände, sich das vorzustellen, freiwillig ohne Kondom? Viele Mädchen in Thailand hätten diesbezüglich nicht die Wahl gehabt, und würden mit 17 oder 18 jämmerlich an Aids oder anderen Geschlechtskrankheiten sterben. Plötzlich hatte Benny eine ganz normale Stimme. „WIESO?“ blaffte er mich an. Dann hätten diese Mädchen vor ihrem Tod wenigstens einen gewissen Wert gehabt! Wäre er in diesem Moment vor mir gestanden, ich hätte ihn wahrscheinlich geschlagen. Benny musste meine Wut über seine Äußerung gespürt haben, denn er verfiel sofort wieder in diese hässliche fieselige Stimme. Das Gespräch mit Benny dauerte noch länger, allerdings das was er dann von mir zu hören bekam bleibt mein Geheimnis...
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Das Gespräch mit Sascha war sehr kurz, aber bis heute habe ich es nicht vergessen. Er kam aus der Nähe von Leipzig. Sascha war von Anfang an mehr als unfreundlich. Er beschimpfte mich als Schlampe und ähnliches. Irgendwann hatte auch ich die Nase voll, und fragte ihn warum er so drauf sei. Seine Antwort kam prompt, er käme gerade aus dem Knast.
„Wieso?“ fragte ich ihn, „hast du deine Frau verprügelt? oder noch schlimmer deine Kinder?“
„Nee, ich habe einem Pferd die Haut abgezogen!“
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In besonders unangenehmer Erinnerung ist mir auch Josef geblieben. Er kam aus einer großen Stadt in Süddeutschland. Er war Anfang 60 und der eher unscheinbare Typ Mann, wenn man ihn doch einmal wahrgenommen hatte, vergaß man ihn höchstwahrscheinlich umgehend wieder! Er wollte mit mir eigentlich nur über seine Arbeit sprechen, diese musste ihm unwahrscheinlich viel Freude bereiten, ihn geradezu erfüllen. Josef war von Beruf Fahrer eines Tiertransporters. Im Klartext hieß dies er karrte die armen Tiere, in seinem speziellen Falle Schweine, zum nächsten Schlachthof. Als wenn dies nicht schon genug wäre, nein Josef erzählte mir voll Stolz, wie er die armen Tiere mit Tritten und ähnlichem von seinem Transporter prügelte! Da ich extrem tierlieb bin, war diesem Gespräch kein gutes Ende beschieden. Allerdings so im Nachhinein betrachtet, würden sich Rolf und Josef vielleicht ganz gut ergänzen. In gewisser Weise bestimmt...
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Mark war Mitte 50 und er hatte eine ausgesprochen angenehme Stimme. Er wollte mit mir über seine ganz bestimmten Fantasien sprechen. Nun gut, nur zu dachte ich, dann kam das dicke Ende. Er hatte wie viele Männer eine Vorliebe für große Brüste, deshalb war Tittenfick für ihn das „Non plus Ultra“. Eine Frau mit Riesentitten zu vögeln, war für ihn genial. Natürlich alles ohne Gummi, auch auf die Gefahr hin, dass die Frau schwanger werden würde! Bis dahin hörte er sich noch einigermaßen normal an. Danach wurde es kritisch, denn nach seinen kranken Vorstellungen, würde die Frau das Baby nicht zu Welt bringen oder entbinden. Seinen gestörten Vorstellungen nach, würde sie das Baby werfen. So wie ein Tier! Aber damit nicht genug. Selbstverständlich würde er keinesfalls auf seinen ach so geliebten Tittenfick verzichten wollen, bevorzugt dann, wenn die Frau gerade im Begriff wäre ihr Baby zu Stillen. Für ihn war es geradezu prickelnd, sich vorzustellen, dass der Säugling mit der Muttermilch sein Sperma aufnehmen würde. Manchmal habe ich die Angewohnheit Dinge zu sagen, die mir vielleicht einmal Leid tun könnten. In diesem besonderen Fall glaube ich jedoch nicht, dass es mir irgendwann einmal Leid tun wird was ich Mark daraufhin gesagt habe...
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In etwa die gleiche Richtung tendierte auch Richard, er war in der Nähe von Konstanz zu Hause. Richard hatte eine Schwäche für Frauen die rauchten. Nichts erregte ihn mehr, als eine Frau die zwischen ihren Fingern, deren Nägel selbstverständlich rot lackiert zu sein hatten, eine Zigarette hielt. Langer Rede kurzer Sinn, der Gute stand auf eine Frau die Kettenraucherin war. Ganz besonders wichtig war für ihn die Tatsache, dass diese auch weiterhin Kette rauchte, während sie schwanger war! Ach ja und außerdem sollte sie auch noch die Betriebsschlampe sein, die sich auf jeder Feier, ganz besonders die Weihnachtsfeiern hatten es ihm angetan, von Jedem, egal ob Chef oder Hausmeister durchvögeln ließ. Na ja so eine Weihnachtsfeier, nur so mit Elfenhütchen bekleidet, das hat doch was ganz besonders Feierliches...
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Körperausscheidungen, egal welcher Art mögen etwas ganz Spezielles sein. Allerdings gab es Männer, und das waren nicht wenige, die auf eben solche standen. Besonders die Ausscheidungen die manchmal etwas dicker oder auch etwas dünner sein können hatten es ihnen angetan. Bei dieser Art der Vergnügungen bin ich der Meinung, wenn es beiden gefällt warum sollte man sich nicht zu zweit oder auch zu mehreren diesen Freuden Hingeben. Allerdings sollte dies nur stattfinden, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. André war Anfang 30 und kam aus der Nähe von Zwickau. Er hatte vor längerer Zeit einmal einen Porno, der sich ausgiebig mit diversen Praktiken beschäftigte gesehen, und war seit damals Feuer und Flamme. Allerdings sind diese Fantasien, in einer Beziehung, immerhin war André verheiratet schwer auszuleben. Es ist ja allgemein bekannt, dass Not erfinderisch macht, aber das was mir André dann mitteilte schlägt dem Fass den Boden aus. André war seines Zeichens Altenpfleger, und somit verantwortlich für die ihm anvertrauten alten, oft bettlägerigen und auch teilweise verwirrten und somit wehrlosen Patienten des Pflegeheimes. Um es auf den Punkt zu bringen, André genoss es, vor allem alten Damen die Windeln zu wechseln, denn dabei so verriet er mir, würde er jedes Mal eine äußerst heftige Erektion bekommen! Leider konnte ich André nichts mehr mit auf den Weg geben, denn ihm war von all dem Wichsen offensichtlich der Schwanz auf den Telefonhörer gefallen...
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Viele Männer sowie Frauen haben eine Vorliebe für Stiefel. Allerdings sollte man aufpassen was man dazu kombiniert! Sonst könnte man Gefahr laufen billig auszusehen. Lars hatte ebenfalls einen Hang zu Stiefeln. Allerdings sollten diese sehr, sehr eng sein! So eng das es beim Anziehen wehtun würde! Lars wollte genau das hören! Aber damit nicht genug. Lars fragte mich.
„Rauchst du?“
„Ja.“
„Auf Lunge?“
„Ja, wieso?“
„Dann zieh doch mal so stark an deiner Zigarette, dass du einen Hustenanfall bekommst! Du kannst auch zum Waschbecken gehen, falls dir davon schlecht wird!“
Ich ließ ihn meinerseits wissen was er mich könnte...
Ich bin kein böser oder rachsüchtiger Mensch, ganz und gar nicht, aber in diesem speziellen Fall könnte ich vielleicht dazu werden...
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Falk war auf der Suche nach etwas ganz Besonderem, er stand auf Frauen denen ein Bein amputiert worden war! An ihren Beinstümpfen wollte er seinen Schwanz reiben und dann darauf abspritzen! Ich hatte bis jetzt einmal direkt und zweimal indirekt mit ihm zu tun. Das erste Mal als ich mit ihm verbunden wurde wusste ich absolut nichts von seiner abnormalen und kranken Vorliebe. Sonst hätte ich das Gespräch nicht angenommen. Die beiden anderen Male wurde mir seine Vorliebe angekündigt, ich lehnte natürlich dankend ab! Ich weiß nicht was in solchen Subjekten vorgeht. Allein die Vorstellung eine Frau auf diese Weise zu benutzen. Höchstwahrscheinlich ist es der Faktor Macht, der hierbei eine große Rolle spielt, und den wollte er wohl hier am Telefon ausleben. Aufgrund seiner Stimme schätzte ich Falk auf Anfang, Mitte 20. Er hatte eine relativ hohe Stimme mit leicht sächsischem Einschlag. So wie er sich anhörte eine eher unwichtige Erscheinung! Von Persönlichkeit keine Spur. Um ehrlich zu sein, bei Falk könnte ich mich vergessen! Nur leider bekomme ich ihn nicht zwischen die Finger!
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Schon einige Male hatte ich Männer am Apparat, die vorgaben mit dicken Frauen sprechen zu wollen! Na schön und gut. Ich tat ihnen den Gefallen. Allerdings bin ich das Gegenteil von dick. Auch Andi wollte eine dicke Frau sprechen. Seiner Stimme nach war er Anfang 20. Allerdings war Andi nicht alleine. Im Hintergrund hörte ich seinen mehr oder wenig dümmlichen Kumpel kichern. Andi wollte dass ich für ihn stöhne!
„Los mach!“ grunzte er in das Telefon.
„Was soll ich denn machen?“
„Stöhnen!“
„Wieso?“
„Dann haben wir mal eine Dicke stöhnen hören!“
Grölten er und sein ebenfalls zurückgebliebener Kumpel. Als ich ihm mitteilte, was er mich könne, drückte er die Nulltaste. Aber auch zum Drücken der Nulltaste war er anscheinend zu dämlich, denn immer wieder kam er zu mir zurück. Ich erklärte ihm dann, wo sich die Nulltaste befände, allerdings könne er alternativ dazu auch seinen Kumpel drücken, der sei wie er selbst, höchstwahrscheinlich genauso eine Null! Andi war einer der Spezialisten, die sich offensichtlich einen Spaß daraus machten über dicke Frauen her zuziehen! Meine Meinung dazu, behalte ich lieber für mich.
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Bis jetzt waren die Phantasien eher dümmlich, und ab und zu dreist und dumm. Die Phantasien, die Rudi allerdings an den Tag legte, waren an Bösartigkeit kaum zu überbieten.
Als ich das erste Mal mit Rudi sprach, erzählte er mir von seiner Herrin, die er geradezu anbetete. Natürlich wusste seine Freundin nichts von seinen Eskapaden, bis er sie eines Tages, nach langem Hin-und-Her überredete, ihn zu seiner Herrin zu begleiten. Dort wartete nicht nur seine Herrin auf den Neuzugang, sondern eine kleine, handverlesene Gesellschaft von extremen Sadisten. Seine Freundin wurde von diesem Tage an gefoltert, vergewaltigt und missbraucht. Aber damit nicht genug, Rudi verscherbelte im Laufe der Zeit, alle seine weiblichen Verwandten, nebst seiner Mutter und seiner Nichte, an seine von ihm angebetete Herrin, als Dank dafür durfte er dann ihre Stiefel lecken. Natürlich waren seine Mutter, seine Nichte, seine beiden Schwestern und seine Cousine, nach einiger Zeit, aufgrund der permanenten Folter und Vergewaltigungen wertlos geworden, so wurden sie von seiner Herrin, an die Produzenten von Snuffvideos verkauft, und Rudi war genötigt neues Frischfleisch zu besorgen. Nach diesen, seinen Ausführungen gab ich Rudi zu verstehen, dass man Seinesgleichen, in eines dieser effizienten russischen Straflager stecken sollte.
Ich persönlich bin offen für alle Phantasien, solange sie nichts mit dem Elend und dem Tod von anderen Menschen oder Tieren zu tun haben. Auch bin ich mir durchaus bewusst, dass Gedanken nun mal frei sind, und man niemanden wegen seiner Gedanken zur Rechenschaft ziehen kann. Allerdings hätte ich auch nicht dagegen, wenn jemand wie Rudi vor meinen Augen von einem Lastwagen überfahren wird oder einem akuten Blutsturz zum Opfer fallen würde.
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Dritte Personen
Normalerweise fanden die Gespräche lediglich zwischen dem Anrufer und mir statt, aber es gab auch Ausnahmen.Thomas aus München beispielsweise, ihn packte des Nachts offenbar das Verlangen mich zu sprechen. Aber als ich mit ihm verbunden wurde befanden sich plötzlich zwei Personen am anderen Ende der Leitung. Ein Mann, das war zweifelsohne Thomas, und eine Frau, offensichtlich seine Ehefrau. Thomas verstand ich ausgezeichnet, nicht dass er mit mir sprach, nein er versuchte offensichtlich seine Frau die vor der Toilettentür Position bezogen hatte zu beschwichtigen. Seine Frau klang im Ton etwas gedämpfter, was wohl daran lag, dass eine Tür die Beiden trennte. Sie werden sich fragen was der Auslöser des nächtlichen Streits war, ganz einfach Thomas, der Schwerenöter, hatte sich eine neue Simkarte besorgt, um des Nächtens mit einem ebenfalls neuen Handy zu telefonieren. Seine Frau hatte ganz offensichtlich ebendiese Simkarte gefunden.Thomas saß also auf der Toilette während seine Frau ihn aufforderte unverzüglich aus der selbigen heraus zu kommen.
„Du kommst sofort aus dem Klo!“
„Aber Schatzi ich muss doch erst meinen Po...“
„Dein Arsch ist mit scheiß egal!“
„Aber Kleines ich hab doch gar nichts...“
„Gib es zu du hast ein neues Handy!“
„Nein Liebling habe ich nicht!“
Nach diesem kurzen aber heftigen Wortwechsel konnte man durch die geschlossene Toilettentüre Schritte hören, die sich offensichtlich entfernten. Dann hörte ich, wie Thomas langsam den Schlüssel aus dem Schloss zog um vorsichtig nach draußen zu linsen ob die Luft rein sei. Das war ein großer Fehler! Seine Frau war nicht etwa zu Bett gegangen, nein, sie war nach nebenan geeilt um den Ersatzschlüssel für die Toilette zu holen! Mit diesem drang sie zur Überraschung von Thomas in die Toilette ein. Sie beschimpfte ihn als Mistkerl und drohte ihm an, am anderen Morgen ihren Vater zu kontaktieren. Offensichtlich war der Gute in der Firma seines Schwiegervaters beschäftigt. Ihr Geschrei und seine Beschwichtigungsversuche gingen munter weiter. Dann hörte ich ihn noch rufen: „Jetzt hör schon auf! Lass das Handy!“
„PASS AUF, DAS KLO!“
Anscheinend drohte das Handy in die Toilette zu stürzen. Plötzlich hörte ich heftige Schritte. Thomas war es anscheinend gelungen aus der Toilette zu entkommen, allerdings von ihr dicht gefolgt. Thomas musste es offensichtlich geschafft haben vor ihr in das Wohnzimmer zu gelangen und dort wurde es dann so richtig laut. Ich kann bis heute nicht sagen wer lauter war, Thomas und seine Frau, oder die Schauspieler die offensichtlich gerade bemüht waren auf dem Bildschirm ihr Bestes zu geben. Offensichtlich fand hier die Flucht von Thomas ihr jähes Ende. Bevor sie ihn nun endgültig erlegte forderte sie ihn ein letztes Mal auf ihr unverzüglich das Handy zu überlassen. Ob Thomas diesem Ultimatum nach kam entzieht sich meiner Kenntnis. Thomas hatte es offensichtlich zwischen Schrankwand und Terrassentüre geschafft das Gespräch zu beenden.
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Ganz anders Stefan, er war sehr ruhig, das lag vielleicht auch daran, dass er wirklich devot war. Die meisten Männer die vorgaben devot zu sein waren nichts weiter als pseudodevot. Stellte man ihnen die Frage wie lange sie denn schon devot seien, bekam man zu hören:
„SEIT 15 MINUTEN.“
Aber nun weiter zu Stefan, er war Masochist, das heißt, er hatte den Reiz des Schmerzes für sich entdeckt. Ganz besonders die Dehnung seines Analbereiches sowie extreme Wachsspiele, aber auch Klammern und Gewichte bereiteten ihm körperliches Wohlbefinden. Im Gegensatz zu den anderen "selbst ernannten Sklaven" wusste er, dass man für diese Prozedur ausschließlich weiße Kerzen verwendet, und nicht etwa rote Kerzen, oder gar Teelichter wie all die anderen Ahnungslosen. Sollte Irgendeiner jemals auf die verwegene Idee kommen diesen Unterschied nicht zu beachten würde es für ihn mit nicht gerade unerheblichen Verbrennungen enden. Stefan lebte alleine, nicht dass ihm dies etwas ausgemacht hätte, nein durchaus nicht. Stefan war seit einigen Jahren mehr oder weniger glücklich geschieden. Die Scheidung war nach seinen eigenen Angaben ohne das berüchtigte Waschen dreckiger Wäsche über die Bühne gegangen. Seine beiden Kinder lebten bei seiner Exfrau. Alexander so hieß sein Sohn studierte bereits, und seine Tochter bereitete sich auf das Abitur vor. Das Verhältnis zu seinen beiden Kindern war auch nach der Scheidung ausgesprochen gut. Seine geschiedene Frau war bereits wieder glücklich mit einem Arzt verheiratet. Selbstverständlich sah man sich ab und zu, schon der Kinder wegen. Stefan war jedenfalls mit der Situation ausgesprochen glücklich. Irgendwann verriet mir Stefan warum er und seine Frau sich hatten scheiden lassen. Seine Leidenschaft bezüglich körperlicher Züchtigung hatte in den letzten Jahren ihrer Ehe an Intensität zugenommen, so dass seine Frau sich außerstande fühlte diese zu befriedigen. Stefan lebte weiterhin in der Villa, die er und seine Frau lange Jahre bewohnt hatten. Um weiterhin gut umsorgt zu sein hatte Stefan zu der bereits in seinen Diensten stehenden Zugehefrau eine Haushälterin eingestellt. Stefan erzählte mir, dass sie schalten und walten konnte so wie sie es für richtig erachtete. Selbstverständlich konnte sie auch kommen und gehen wie sie es für richtig befand. Für Stefan war einzig und allein wichtig, dass seine Haushälterin sich um seine Belange und die seines Anwesens kümmerte. Auf Ordnung und Sauberkeit legte er offenbar ganz besonderen Wert. Auf Wunsch seiner Geschäftspartner wurden auch viele seiner Geschäftsessen bei ihm zu Hause abgehalten. Offensichtlich mussten die Kochkünste seiner Haushälterin vorzüglich sein. Eines schönen Freitagvormittags konsultierte mich Stefan, eine für zehn Uhr anberaumte Konferenz war abgesagt worden, was kein allzu großes Problem darstellte, denn zwei der Konferenzteilnehmer würden ohnehin am Abend an einem kleinen ungezwungenen Dinner in seinem Hause teilnehmen. Die Sitzungen mit mir fanden ausschließlich in seinem Arbeitszimmer statt. Hier lag bereits alles parat. Die weißen Kerzen, ein Vibrator und weitere Gegenstände die für ihn unverzichtbar waren, nämlich Klammern und die dazu gehörigen Gewichte. Wie bereits erwähnt, Stefan liebte den Schmerz! Verursacht von Klammern an seinen Brustwarzen sowie an seinen Geschlechtsteilen. Als erstes hatte er sich in die Hundestellung zu begeben, den Vibrator mit etwas Babyöl einzureiben und sich diesen einzuführen! Nachdem der Vibrator dezent begann sein Werk zu verrichten, forderte ich Stefan auf die bereitgelegten Klammern an seinen Brustwarzen und seinen Geschlechtsteilen anzubringen. Ich hörte ihn bedächtig und genau arbeiten, dann teilte er mir mit, dass dies nun vollbracht sei.
„Noch nicht ganz!“ bekam er von mir zu hören.
„Es fehlen noch die zu den Klammern gehörenden Gewichte!“
„Selbstverständlich, sofort meine Herrin!“
Wiederum hörte ich ihn hantieren, im Hintergrund war leises Vogelgezwitscher zu hören, offensichtlich war eine der Terrassentüren die zum Garten führte geöffnet.
„Nun habe ich auch die Gewichte angebracht Herrin!“ Ließ er mich wissen.
„An welchen Stellen?“
„An denselben, an denen Sie es mir bei unserer ersten Sitzung befohlen haben!“
Wie ich es doch liebte wenn Sklaven mitdachten! Seit unserer ersten Sitzung waren immerhin mehrere Monate vergangen!
„Also welche Körperteile?“
„An den Nippeln, an meinem unwichtigen Schwanz und meinen Sklaveneiern!“
„Brav!“ lobte ich ihn.
„Und jetzt bewegst du dich so, als würdest du von hinten gefickt werden!“
„JA Herrin!“ kam es äußerst erregt zurück.
Ich hörte wie er sich bewegte, wie er schwer zu atmen begann, sich dabei aber immer wieder bei mir bedankte. Mitten unter einem seiner unzähligen Danke krachte es plötzlich und ich hörte wie Stefan ein
„Aua, aua Herrin“ von sich gab.
„Was war das?“ wollte ich wissen.
„Oh, oh Verzeihung Herrin!“
Ihm waren zwei der Klammern und die dazu gehörigen Gewichte auf die Hände gefallen! Offensichtlich war ich nicht die Einzige, die diesen Lärm mitbekommen hatte. Denn wenige Minuten nach Stefans Missgeschick hörte ich ein zaghaftes Klopfen an der Tür. Es war seine besorgte Haushälterin die sich erkundigte ob alles in Ordnung sei. Ja, ja beruhigte Stefan sie, ihm seien einige Bücher auf die Füße gefallen. Stefan war der Meinung gewesen, dass seine Haushälterin nicht zu Hause sei, aufgrund der abendlichen Gesellschaft wähnte er sie beim Einkaufen...
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Simon war ebenfalls ein stiller Zeitgenosse, er war 45 Jahre alt und hatte schon seit längerer Zeit keine Beziehung mehr gehabt und logischerweise auch keinen Sex. Denn für Simon waren Sex und Beziehung nicht voneinander zu trennen. Er war kein Freund von unverbindlichen One-Night- Stands allerdings war es ihm auch unangenehm sich selbst zu befriedigen. Vielleicht war er etwas schüchtern oder auch gehemmt, aber er war nett. Meistens erzählte er mir dass er an den Wochenenden gerne mit Freunden ins Bergische Land fahren würde. Sich über ganz alltägliche Dinge zu unterhalten war für ihn so etwas wie eine Aufwärmphase. Sofort über Sex zu sprechen kam für ihn nicht in Frage! Simon liebte es eine Frau ausgiebig mit der Zunge zu verwöhnen. Allerdings, so berichtete er mir, hatten alle seine bisherigen Partnerinnen diese Praktik stets abgelehnt. Ja, auch Frauen können komisch sein! Nach einigen Gesprächen mit mir taute Simon langsam auf. Ja, gerne würde er einmal anal ausprobieren, oder vielleicht auch Sex an mehr oder weniger gewagten Orten, auch Sex mit zwei Frauen gleichzeitig beschäftigte ihn mehr und mehr. Eines schönen Tages, wir beide waren gerade in trauter Zweisamkeit begriffen, meinte Simon, er würde es jetzt gerne zu Dritt machen! Bevor ich etwas erwidern konnte hörte ich wie er im Nebenzimmer verschwand, als er wieder zurück war meinte er:
„So jetzt können wir!“
Wir? Hatte Simon etwa eine Freundin, die eventuell bereit wäre...? Nein! er war seit kurzem stolzer Besitzer einer Gummipuppe! Den Rest des Gespräches bestritt mehr oder weniger diese Gummipuppe, mit ihrem Gequietsche...
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Bodo war 53 Jahre alt und alleinstehend. Offensichtlich hatte er Urlaub, denn Bodo rief mich gegen vier Uhr morgens an. Obwohl er die Nummer einer Sexhotline gewählt hatte war er der Meinung, dass er sich mit mir treffen könnte! Erschwerend kam hinzu, dass er noch nicht einmal fragte woher ich käme! Er selbst kam aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Zwickau. Dieses Dorf war so klein, dass ich es erst nach mehrmaligem Suchen auf der Landkarte fand. Mit anderen Worten, es bestand nur aus ein paar Häusern. Für ihn stand jedoch von vornherein fest, dass ich ebenfalls aus seinem Dorf stammen müsste! Wenn mich Männer fragen wie ich aussehe beschreibe ich mich im Großen und Ganzen so wie ich bin. Nur meistens einige Zentimeter kleiner und blond! Bodo wollte ein Treffen, und das am besten sofort! Er sei bereits fertig angezogen und wollte nur noch wissen wo er nun hinkommen solle. Bodo wartete nur noch auf den Marschbefehl. Er musste mein Zögern bemerkt haben, denn jetzt fragte er mich warum ich so spät noch wach sei. Immerhin war es vier Uhr, ich erklärte ihm, und das war nicht einmal gelogen, dass ich mit meinem Hund Gassi gewesen sei. Was die verhängnisvolle Frage auslöste.
„Was hast du denn für einen Hund ?“
Ich antwortete wahrheitsgetreu, dass ich einen Golden Retriever habe. Bodo stieß einen Schrei des Entzückens aus, aber nicht wegen meines Hundes!
„Was du bist die Blonde, du wohnst doch in der Nähe der Gärtnerei! Ich komm gleich vorbei...“
Bevor ich die mindeste Chance hatte etwas zu erwidern war er schon aus der Leitung. Ich stellte mir Bodo vor, wie er fluchtartig sein Haus verließ. Anscheinend musste eine Blondine die nicht weit von ihm entfernt wohnte einen Hund der gleichen Rasse besitzen. Mir tut diese Frau bis Heute leid!
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Auch Achim erregte in gewisser Weise mein Mitgefühl, seiner Stimme nach mochte er Anfang 60 sein. Offensichtlich war er auf der Schwäbischen Alb beheimatet, denn er sprach breitestes Schwäbisch! Dieses war zusätzlich mit Worten durchsetzt, die ich absolut nicht verstand. Ich konnte seinen Ausführungen also nur teilweise folgen in dem Rest der Republik hätte Achim sicherlich Probleme gehabt sich zu verständigen. Mitten im Gespräch, er war gerade dabei mir zu erklären was er mit seinem Penis machen würde, wurde die Türe aufgerissen und eine Frau mit dem gleichen Dialekt geschlagen stürzte in das Zimmer! Die Beiden begannen sich lautstark zu beschimpfen. Nur schade, dass ich das Meiste nicht verstand. Was ich jedoch verstand waren die Worte:
„MISTKERL, ALTE SCHLAMPE, HURENBOCK, DRECKSAU...“
Dem Rest konnte ich aus den bereits genannten Gründen nicht folgen! Was ich allerdings klar und deutlich vernahm war das offensichtliche zu Bruch gehen einer Vase! Anscheinend von Achim verursacht. Daraufhin hörte ich ein Kreischen und den Versuch seiner Frau ihm den Telefonhörer aus der Hand zu reißen! Allerdings musste nicht nur der besagte Hörer daran glauben sondern auch das Telefon im Ganzen! Es ging mit einem Poltern zu Boden! Danach war die Verbindung zu Achim endgültig beendet, und mir tat mein Ohr weh...
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Persönlich
Manchmal spielt einem das Leben sonderbare Streiche, in meinem Fall handelte es sich dabei um Jörg. Wenn ich eine ganz besondere Gabe besitze, dann die, mich an Stimmen, die ich schon einmal gehört habe zu erinnern, Jörg kannte ich seit er zehn Jahre alt war. Um ganz sicher zu sein, dass ich nicht einem Irrtum aufgesessen war fragte ich ihn nach privaten Dingen; daraufhin erzählte er mir, dass er eine ältere Schwester habe die in der Nähe von Frankfurt lebe und Physiotherapeutin sei. Das stimmte zwar nicht so ganz, reichte jedoch um einen Irrtum absolut auszuschließen, seine Schwester versuchte sich schon seit längerem in der Kunst der Chinesiologie allerdings ohne nennenswerten Erfolg, was allerdings kein allzu großes Problem darstellte, da ihre Mutter es bereits gewöhnt war im Abstand von einigen Monaten Geld in die vor sich hindümpelnde Praxis zustecken. Sie werden sich jetzt fragen, woher ich Jörg so genau kannte, seine Mutter war mit meinen Eltern eng befreundet so lange diese lebten, sie stammte aus einer ausgesprochen wohlhabenden und einflussreichen Familie, außerdem hatte sie reich geheiratet. Die Ferien verbrachten Jörg und seine Mutter meistens in der schönen anlegerfreundlichen Schweiz, und hin und wieder auch ganz in unserer Nähe. Bei diesen Gelegenheiten pflegte Jörg, wie ein ganzer Schwarm Heuschrecken über unseren Kühlschrank herzufallen, und selbigen fast gänzlich leer zu fressen. Jörg hatte ein kleines Defizit, bedingt durch die Schlamperei von Ärzten hatte er im Babyalter durch einen Impffehler einen irreparablen Schaden erlitten. Seit dieser Zeit war er in intellektuellen Dingen etwas eingeschränkt, aber trotz alledem hatte er seine Lehre bei einem Installateur erfolgreich abgeschlossen.
Jetzt hatte ich ihn also am Apparat, Jörg brannte darauf von mir zu erfahren, wie ich es ihm besorgen würde, aber das war nicht so einfach, wusste ich doch wie er aussah, außerdem hatte ich das letzte Treffen mit Jörg in weniger guter Erinnerung...
Jörg, seine Mutter und ich waren einige Tage bei meiner Tante zu Besuch, zugegeben meine Tante war vielleicht etwas eigen, so durfte die abendliche Sherryrunde nicht fehlen. An einem Freitagabend saßen meine Tante, Jürgens Mutter und ich vor unseren Sherrygläsern und hörten meiner Tante zu, die zum wiederholten Male von ihren Skiurlauben in Davos und St. Moritz erzählte, plötzlich gab es einen lauten Schlag, es hörte sich an als wolle jemand die Wand durchbrechen! Sekunden später kam Jörg, nur mit Boxershorts bekleidet ins Zimmer gerannt und rief verzweifelt:
„MUTTI, MUTTI ICH BRAUCH EINEN EIMER!“
Als seine Mutter und ich das Gästebad betraten, bot sich uns ein Bild der Verwüstung, das Waschbecken war aus der Wand gerissen und aus einem Rohr strömte unablässig Wasser. Ich drehte als erstes das Wasser ab um den Schaden einigermaßen zu begrenzen, aus dem Wohnzimmer hörte ich meine Tante mit erstickter Stimme rufen:
„MEINE PERSERTEPPICHE!“
Diesbezüglich konnte ich sie beruhigen, die erwähnten Teppiche lagen in Wohnzimmer und Diele. Meine Tante hatte anscheinend das kurzzeitige Fluten ihres Gästebades mit dem Untergang der Titanic verwechselt. Aber was war nun eigentlich geschehen? Jörg hatte vorgehabt sich vor dem Zubettgehen die Füße zu waschen, und wollte deshalb, bequem auf einem Stuhl sitzend, seine Füße in das warme Nass halten. Allerdings hatte er nicht bedacht, dass das eher zierliche Gästewaschbecken kaum dem Gewicht seiner Füße standhalten würde. Plötzlich läutete es an der Wohnungstüre Sturm, davor standen die besorgten Nachbarn meiner Tante. Da sie wussten, dass meine Tante alleine lebte hatten sie sich aufgrund des enormen Lärms Sorgen gemacht, waren aber erleichtert, als sie hörten, dass es sich nur um einen kleinen "Wasserschaden" handelte. Glücklicherweise war der Nachbar meiner Tante auch gleichzeitig der Hausmeister des Gebäudes, er besah sich den Schaden und war nach eingehender Begutachtung des demolierten Waschbeckens und des Loches in der Wand der Meinung, dass dies kein allzu großes Problem darstellte. Sein Schwager sei Klempner, und wir hätten weiter nichts zu tun, als ein passendes Waschbecken zu besorgen. Sein Schwager und er würden am nächsten Tag gegen Spätnachmittag vorbeikommen, um das neue Waschbecken anzubringen.
Also verbrachten Jörgs Mutter und ich den Samstagvormittag in diversen Baumärkten, um ein passendes Waschbecken zu erstehen. Jörg hatten wir vorsorglich Zuhause gelassen der Rest des Tages war für mich sowieso gelaufen, denn Jörg und seine Mutter mussten sich aus dringlichen Gründen auf die Heimreise begeben .Seine Mutter wollte auf keinen Fall die Abendmesse versäumen, so durfte ich der Installation des neuen Waschbeckens beiwohnen und einen weiteren Abend den ausschweifenden Erzählungen meiner Tante lauschen. Im Nachhinein kann ich beim besten Willen nicht sagen was schlimmer war, der Anblick des demolierten Waschbeckens, oder Jörg in Boxershorts, und ausgerechnet er war am anderen Ende der Leitung und wartete darauf, dass ich ihn aufforderte bestimmte Handlungen an sich selbst vorzunehmen während ich ihn verbal dazu ermunterte. Allerdings musste ich mir über die folgende Gesprächsgestaltung keine allzu großen Sorgen machen denn ich hörte Jörgs besorgte Mutter die rief:
„Jörg bist du da?“
„Ja Mutti, ich bin im Bad!“
Zum Glück waren die Waschbecken und Armaturen in diesem Hause ausgesprochen stabil.
„Telefonierst du schon wieder?“
„Nein Mutti!“
Anscheinend war seine Mutter von Ihrem täglichen Besuch der Messe heimgekehrt. Jörg konnte gerade noch in das Telefon flüstern, dass er mich wieder anrufen würde denn kurze Zeit danach klopfte auch schon seine besorgte Mutter an die Badezimmertüre. Ich war noch nie so froh über das Ende eines Gespräches. Etwa drei Monate später erfuhr ich von einer Bekannten, dass Jörgs Mutter den Festnetzanschluss für diverse Nummern hatte sperren lassen!
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Mitleid
Hubert war Anfang 70, vor seiner Pensionierung war er in leitender Position bei dem Finanzamt einer Großstadt in NRW tätig gewesen. Den Ruhestand konnten er und seine Frau leider nur sehr kurz genießen. Etwa zwei Jahre nach seiner Pensionierung verstarb seine Frau sehr plötzlich an Krebs! Von einem solchen Schicksal zu hören macht mich persönlich immer sehr betroffen. Die einzige Person die ihm in dieser Zeit Halt geben konnte, war seine Tochter. Sie hatte Lehramt studiert, und war seit einiger Zeit an einer Grundschule in der Nähe von Köln beschäftigt. Allerdings verstarb auch seine Tochter ein Jahr darauf ebenfalls an Krebs. Wenn ich so etwas höre fällt es mir meist sehr schwer dazu etwas zu sagen, denn bei solchen Schicksalsschlägen fehlen mir ganz einfach die Worte, denn ich habe ganz einfach Angst etwas ganz und gar Falsches zu sagen. Hubert schilderte mir die letzten Monate seiner Tochter, bis ins kleinste Detail. Die fehlgeschlagene Chemotherapie und das damit verbundene Bangen und Hoffen. Aber trotz aller Bemühungen war seiner Tochter nicht mehr zu helfen gewesen. So erzählte er mir, wie er die letzten Stunden an ihrem Krankenhausbett verbrachte, ihre Hand hielt und plötzlich fragte mich Hubert, ob er mich in den Arsch ficken dürfe! Es war wirklich das erste Mal, dass ich sprachlos war...
Ich konnte und wollte nichts erwidern, Hubert anscheinend auch nicht, denn er legte auf! Das Entsetzliche an der Sache ist, es gibt zwei Möglichkeiten, entweder die Angelegenheit hat sich wirklich so zugetragen wie Hubert sie mir geschildert hat, oder aber es spielte sich Alles nur in seiner Fantasie ab. Ich finde beide Varianten fast gleichermaßen entsetzlich. Ich bin schon oft gefragt worden, ob mir nicht manche der Männer Leid täten, vielleicht sollte ich irgendwann einmal denjenigen gegenüber, die solche Fragen stellen Huberts Geschichte zum Besten geben...
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Vollkommen anders Peter, er war Mitte 60 und hatte eine ausgesprochene Vorliebe für Hardcore Pornos, nein es war eher schon eine Passion! Er liebte die Filme, die bereits in die Richtung des harten SM gingen. Extrem hohe Schuhe, Stiefel, Frauen die gleichzeitig eine Anal- und Vaginaldehnung über sich ergehen lassen mussten, Gesichts- und Körperbesamung, Gang Bang usw. ...
Davon sollte ich ihm berichten, diese Schilderungen gefielen ihm ungemein. Nachdem er mich bereits einige Male angerufen hatte, begann er sich zu öffnen. Er erzählte mir, dass er seit seiner Kindheit an einer Spastischen Lähmung litte, wie diese Schienen, die er permanent tragen müsse, und die damit verbundenen bösen Bemerkungen sein Leben geprägt hatten! Auch von seiner Mutter die eine angesehene Geschäftsfrau war, sich aber für ihren, in ihren Augen behinderten Sohn schämte! Er erzählte mir, wie er von seiner Mutter als Krüppel beschimpft wurde, wenn sie wütend war! Aber trotzdem hatte er es geschafft, nach bestandenem Abitur in Wien Kunst zu studieren. Weit weg von seiner Mutter. Auch schilderte er mir, wie er in Wien von seinem Onkel und dessen Frau mit offenen Armen empfangen worden war. Sein Onkel musste in Wien eine sehr bekannte Galerie besessen haben. Nach dem Studium, und einigen Aufenthalten im Ausland, machte auch er sich mit einer solchen selbstständig. Meistens rief mich Peter an wenn er sich in seinem Geschäft befand. Ab und zu bekam ich natürlich mit, wenn Kunden den Laden betraten, etwas suchten oder etwas abholten. Nachdem was ich so mitbekam musste sich das, was er in seinem Geschäft verkaufte im sehr hohen Preissegment befinden. Peter war verheiratet, auch seine Frau schleppte bezüglich ihrer Mutter eine Bürde mit sich herum. Nach seinen Angaben war Sex für seine Frau etwas äußerst schmutziges und dreckiges! Sie waren fast 30 Jahre verheiratet, hatten aber seinen eigenen Angaben nach, in dieser ganzen Zeit nicht mehr als 20 Mal miteinander Sex gehabt! Außerdem hatte seine Frau im Laufe der Jahre mitbekommen welcher Leidenschaft ihr Mann verfallen war. Die daraus resultierenden Auseinandersetzungen möchte ich mir nicht vorstellen. Einerseits konnte er von diesen Vorstellungen nicht mehr lassen, andererseits war er der Meinung, er sei „pervers und krank“, diese Attribute nämlich hatte ihm seine Frau im Streit an den Kopf geworfen! Deshalb machte sich bei Peter langsam Verzweiflung breit. War er nun pervers und krank, wollte er wissen. Natürlich nicht! Viele Männer konsumieren Hardcore Pornos.
Peter war in seiner Verzweiflung schon so weit, dass er, als er wegen eines kleinen Eingriffes im Krankenhaus war eine Urologin fragte, ob seine Neigungen wirklich pervers seien. Von dieser Ärztin bekam er ebenfalls ein entschiedenes Nein zu hören. Peter lebte nur mehr in der Angst, dass seine Frau merken könnte, dass seine Neigung bezüglich Pornos noch extremer geworden war. Ja und dann fragte ich Peter ob es etwas geben würde, was er und seine Frau gemein hätten. Ja antwortete Peter, Katzen. Er und seine Frau kümmerten sich um ausgesetzte und misshandelte Tiere. Sie unterstützten Tierheime, und kümmerten sich auch persönlich um die Ärmsten der Armen. Ein Wesenszug der auch mir nicht ganz fremd ist. Peter hat mich gebeten ihn zu besuchen, falls ich einmal in seiner Nähe sein sollte. Da ich die Stadt aus der er kommt, als eine der schönsten Deutschlands bezeichnen würde bestimmt...
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Auch Geralds Geschichte war in meinen Augen tragisch, allerdings war ich mir nicht so sicher, ob die Angaben der Wahrheit entsprachen, oder einfach nur Fantasie waren.
Gerald war 52 und er wollte zur Transsexuellen werden, und in diesem so genannten „neuen Leben“ wollte er seine Dienste einer Herrin anbieten! Seinen eigenen Worten nach, hatte er bereits eine Herrin, diese kannte er allerdings nur per Telefon. Um das Aussehen einer Transsexuellen zu erreichen, brauchte er natürlich die passende Oberweite. Dieses wollte er aber nicht wie andere Transsexuelle durch eine Operation erreichen, sondern durch eine immerhin zwei Jahren andauernde Behandlung mit einer speziellen Hormoncreme. Besagte Herrin hatte ihm hierzu geraten. Sie wollte ihn, wenn der angestrebte Brustumfang erreicht sei, abholen und ihn in ihren Räumlichkeiten den Männern zur Verfügung stellen. Allerdings kam ihm nach einer Weile die Sache doch spanisch vor... Vielleicht, meinte er läge es ja daran, dass er seine Herrin unlängst gefragt habe ob es schlimm sei, dass er eine kleine Behinderung habe. Ich fragte ihn daraufhin was für eine Behinderung dies denn sei, er meinte er hätte eine Rückradverkrümmung! Gerald tat mir Leid. Manchmal erzählte er mir von den Sticheleien seiner „netten“ Arbeitskollegen. Dazu kam diese Ungewissheit, er wartete immer noch auf den angekündigten Schub, der seine Brüste nun endgültig zum Wachsen hätte bringen müssen. Jetzt nahm Gerald an, seine Herrin hätte sich aufgrund der Behinderung von ihm abgewandt. Zweifelsohne, er befand sich in einem Dilemma. Egal welche Variante, Wahrheit oder Fantasie, beides ist in meinen Augen schlimm. Eine Frau die eventuell ein böses Spiel mit ihm treibt, oder die Fantasie sich von Männern benutzen zu lassen...
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Auch Rudis Geschichte zeugt nicht gerade von einem zivilisierten Umgang der Menschen miteinander. Rudi suchte eine feste Beziehung, als ich ihm erklärte, dass er die Nummer einer Sexhotline gewählt habe, und hier bestimmt keine feste Beziehung finden würde, war ihm das egal. Eigentlich suchte er nur jemanden zum Reden, er wohnte mit seiner Mutter und seiner fast blinden Großmutter auf einem Bauernhof in der Nähe eines kleinen oberbayerischen Dorfes. Momentan sei er leider arbeitslos, Arbeit gäbe es schon in der Region, vor allem in der Forstwirtschaft. Aber da auch er zu 60% sehbehindert sei, kämen diese Jobs für ihn leider nicht in Frage. Freunde habe er in diesem kleinen Dorf keine, die Dorfjugend würde ihn wegen seiner Behinderung mehr oder weniger schikanieren. Die Einzigen, die sich um ihn kümmerten waren ein ansässiger Arzt und dessen Ehefrau. Die Beiden nahmen ihn jeden zweiten Freitag mit in die nächste Kreisstadt. Dort, so erzählte er mir habe er auch schon ein paar Freunde gefunden. Auch könne er in der Stadt ohne angepöbelt zu werden ins Wirtshaus gehen. Er dürfe sogar mit dem Arzt zusammen am Stammtisch sitzen, und die Wirtsleute dort hätten eine Tochter in seinem Alter, und diese habe ihn bereits angelächelt...
Ich persönlich halte nichts von Happyends, aber in Rudis Fall würde es mich doch sehr freuen...
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Wer hoch steigt fällt tief
Ich persönlich liebe Rollenspiele, man kann seine Phantasien spielen lassen und in Welten eintauchen, die man im normalen Leben niemals betreten würde. Allerdings bin ich von meiner Prägung her dominant und keineswegs ein verschrecktes, duldsames Wesen; alle meine bisherigen Versuche eine devote Frau zu verkörpern scheiterten kläglich. Aber wie heißt es so schön, man wächst mit seinen Aufgaben. Tom hatte ebenfalls eine Vorliebe für Rollenspiele und er war ausgesprochen liebenswürdig. Gleich zu Beginn konfrontierte er mich mit dem Wunsch nach einem Vergewaltigungsspiel! Mit diesem Wunsch hatte er das sprichwörtliche Fettnäpfchen übersprungen und war gleich in die Fritteuse getreten. Wie schön dachte ich, davon träumt doch jede Frau, innerlich fletschte ich bereits die Zähne. Ich sollte für Tom eine 22 bis 28 jährige Anhalterin spielen. Als erstes wollte er wissen was ich an hätte wenn ich in sein Auto steigen würde. Natürlich einen ultra kurzen Minirock der nicht breiter war als ein Gürtel, ein bauchfreies Top und hohe schwarze Stiefel. Keine Frau würde sich allen Ernstes so bekleidet als Anhalterin an irgendeine Straße der Welt stellen außer sie wollte freiwillig an einen solchen Idioten wie Tom geraten. In diesem Aufzug stieg ich also in seine neben mir anhaltende Karre. Kaum war ich in seiner Fantasie eingestiegen begann er mich als Nutte, Schlampe und Hure zu bezeichnen. Er würde es mir jetzt so richtig besorgen! Tom war der irrigen Ansicht eine die sich so kleiden würde hätte es nicht besser verdient! Allerdings hatte ich vergessen Tom mitzuteilen, dass ich auch noch ein kleines Täschchen bei mir hätte, als ich ihn mit diesem Umstand vertraut machte brüllte er mich an:
„Was interessiert mich deine Nuttentasche die tut absolut nichts zu Sache!“
Doch, doch dachte ich bei mir tut sie wohl.
„Mach endlich deine Beine breit du Miststück!“ brüllte Tom in bestem Hessisch.
„Aber ich habe doch...“
„Was hast du, du blöde Schlampe?“
„Ich hab noch die kleine Tasche dabei!“
„Ist mir scheißegal!“
„Ich fick dir jetzt dein Hirn raus!“
„Und ich mache jetzt meine Tasche auf, weißt du was ich da drin habe?“
„Nein und ehrlich gesagt ist mir dass auch scheißegal!“
„Das sollte es aber nicht, ich hab da eine 9mm drin und damit blase ich dir jetzt dein beschissenes Hirn raus!“
Am anderen Ende der Leitung herrschte etwa 20 Sekunden betretenes Schweigen, dann legte Tom auf, oder besser gesagt er versuchte aufzulegen, was ihm allerdings misslang. So konnte ich seinem Tun und Treiben lauschen. Er ging auf die Toilette, und wie hätte es auch anders sein können ohne sich hinterher die Hände zu waschen, danach öffnete er den Kühlschrank um sich einige Biere zu genehmigen, um sich dann dem anspruchsvollen Kulturprogramm von Pro 7 hinzugeben.
Warum ich so ausgesprochen böse auf sein Ansinnen reagiert habe kann sicherlich jeder nachvollziehen. Erschwerend kam hinzu, dass einige Tage zuvor im Stern zu lesen war dass man aufgrund des herrschenden Bürgerkrieges im Kongo Frauen zu Massen vergewaltigt und teilweise grausam verstümmelt hatte. Man vergewaltigt diese Frauen tagelang und hackt ihnen wie am Beispiel einer jungen Frau gezeigt wurde die Hände ab. Ein Krankenhaus mit dänischen Spendengeldern errichtet, kümmert sich um diese Frauen und ihre Kinder. Nun Tom, Gott sei Dank warst du zu dämlich das Telefon richtig aufzulegen, denn was du mir gebracht hast wurde einem sehr guten Zweck zugeführt...
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Bernd war Mitte 30, er kam aus der Nähe von Hamburg und war der irrigen Annahme er sei dominant. Wie ich zu dieser Schlussfolgerung komme? Er fragte mich als erstes ob ich eine devote Sklavin sei, so etwas suche er nämlich. Bingo! Heute musste Bernds Glückstag sein! Selbstverständlich war ich die gesuchte devote Sklavin. Na ja, möglicherweise ließe sich Bernds Horizont durch dieses Gespräch ja etwas erweitern. In welche Richtung blieb allerdings noch offen. Als erstes sollte ich mich beschreiben. Ich beschrieb mich, allerdings einige Zentimeter kleiner als ich in Wirklichkeit bin. Mein Glück! Bernd war gerade einmal 1.70 cm groß!
„Hast du schöne große Titten?“
„Ja, Herr und Meister.“
„Wie groß sind sie denn?“
„90 E“ ( E wie Euter ).
Er war hingerissen! Als erstes sollte ich mir die Selbigen abbinden! In Seiner Vorstellung hatte man natürlich alles dafür Notwendige parat! Auch die Klammern und die dazu gehörenden Gewichte. Ich, folgsam wie ich war, band mir natürlich meine Titten ab und brachte links und rechts die gewünschten Klammern und Gewichte an.
„Bist du nass?“
„Ja Herr und Meister“ (auf diese Anrede legte er ganz besonderen Wert).
„Und jetzt schlägst Du dir 20 Mal mit dem Rohrstock auf deinen Fickarsch! Und ich möchte es hören!“
„Ja Herr und Meister“ (ich begann meine Ledercouch zu misshandeln).
„Ist deine Sklavenfotze jetzt geil?“
„Ja Herr und Meister.“
„So jetzt schiebst du dir vorne die linke Hand rein und hinten die rechte“, forderte er mich auf. Anscheinend hielt er mich für einen Kraken mit acht Armen! Diese Aktion dauerte natürlich etwas!
„Hast du sie endlich drin?“ Er klang sichtlich ungehalten.
„Ja Herr und Meister“, kam es von meiner Seite her sehr kläglich.
„Es hat etwas gedauert ich bin doch so eng!“
„Und jetzt schreibst du dir meine Telefonnummer auf!“
„Ich kann nicht Herr und Meister!“
„Wieso bist du zu blöd zu schreiben?“
„Nein! Ich bekomme meine Hände nicht mehr raus!“
Der Gute brauchte noch einige Sekunden um aufzulegen! Vielleicht hatte mich Bernd ganz einfach mit einer seiner letzten Freundinnen verwechselt, diese musste offensichtlich eine Gummipuppe gewesen sein...
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Eric war Amerikaner, ich schätzte ihn auf Anfang 40. Er behauptete von sich, devot zu sein. Seine Unterwürfigkeit bestand darin, sich seines allzu klein geratenen Schwanzes zu schämen. Eric erzählte mir, dass seine Frau ihn deshalb verachten würde und sich oft und gerne anderen Männern zuwenden würde. Aber nicht nur sein Schwanz war mickrig sondern auch seine Eier waren klein. Als wäre diese Tatsache nicht schon erdrückend genug ließ auch noch seine Erektionsfähigkeit arg zu wünschen übrig! Im Klartext, er bekam keinen mehr hoch! So dass seine Frau gezwungen war auf andere Männer zurückzugreifen. Was sie auch gerne und ausgesprochen häufig tat. Eric war bei einer großen amerikanischen Firma beschäftigt. Zweigstellen seiner Firma befanden sich in Afghanistan und im Irak. Nun aber wieder zu Erics Frau zurück, sie ließ ihren Ehemann nicht im Unklaren darüber mit wem sie es trieb. Außerdem hatte Eric bei jedem ihrer Manöver anwesend zu sein. Bei all diesen Aktionen konnte er große und harte Schwänze live erleben. Aber nicht nur das, er kam auch in den Genuss sie hart lecken zu dürfen! Nach Erics Angaben hatte seine Frau vom gemeinen Soldaten bis hin zu den höheren Rängen fast alles durch. Auch Eric wurde gewissermaßen befördert, er durfte nicht nur lecken sondern wurde seit neuesten auch gefickt! Es hatte den Anschein, dass Eric auf den Geschmack gekommen war. Aus diesem Grund wollte Eric, dass ich ihn mehr oder weniger kastriere! Schwanz und Eier perdu! Anscheinend gefiel es Eric von Männern benutzt zu werden und deshalb wollte er seine unnützen und nicht funktionsfähigen Geschlechtsteile opfern. Er wollte so ließ er mich wissen ganz und gar in die Rolle einer Frau schlüpfen. Anscheinend war seine Frau sehr praktisch veranlagt, sie wollte das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, und ihn nach seiner Veränderung auf den Strich schicken! Deshalb wollte Eric, dass ich ihn kastriere! Mit allem Drum und Dran! Er fragte wie viel Vorbereitungszeit ich denn dazu bräuchte.
„Na ja eine Assistentin organisieren, die nötigen Instrumente beschaffen, die Anmietung der Räumlichkeiten... Alles in Allem etwa eine Woche!“
Dies schien ihn zufrieden zu stellen. Dann wollte Eric wissen was ihn das ganze Vergnügen kosten würde, er dachte wohl an so etwas wie einen Kostenvoranschlag. Ich überlegte etwas...
„In etwa 2.100 US $.“
„Was!“ Schrie Eric in seinem Hill-Billy-Englisch. Das sei ihm „too expensive!! TOO MUCH!!“ Ginge es denn nicht auch etwas preisgünstiger? Billiger nein! Dann wurde er so richtig ausfallend. Daraufhin erteilte ich Eric folgenden Rat:
„Er könne doch mit der großen amerikanischen Firma bei der er seit Jahren beschäftigt sei in den Irak fliegen und sich mit Hawaiihemd bekleidet und einem Foto seines Arbeitgebers Mr. Bush an eine der Ausfallstraßen von Bagdad stellen. Dort würde man die von ihm angestrebte Operation bestimmt gerne und vor allem ohne großen finanziellen Aufwand an Ort und Stelle ausführen!“
Daraufhin gebrauchte Eric dieses böse Wort mit f... und schon war er aus der Leitung. Ob er sich wohl schon nach dem nächsten Flieger in den Irak erkundigte...?
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Hubert war schon über 70, trotzdem hielt er sich aber immer noch für außerordentlich knackig und begehrenswert. Deshalb kam Hubert auf die grandiose Idee sich wohlhabenden Geschäftsfrauen als Callboy anzubieten. Zugegeben, die Renten waren in den letzten Jahren nicht gerade übermäßig gestiegen und deshalb kamen manche ältere Herrschaften auf die Idee sich etwas dazu verdienen zu wollen. Aber ausgerechnet als Lustknabe, in seinem Alter...? Zumal auch seine Standhaftigkeit in den letzten Jahren doch etwas nachgelassen hatte. Dagegen waren seine Zunge und alle seine Finger noch voll einsatzbereit wie er betonte. Na ja wenigstens das dachte ich mir. Um mir zu beweisen wie flink er mit seiner Zunge wäre begann er an etwas zu lecken, nein zu saugen! Woran fragte ich lieber nicht! Es war so eine Kombination, von saugenden und schmatzenden Geräuschen. Dann zur Abwechslung pries er mir wieder die Behändigkeit seiner 10 Finger an. Er ließ mich wissen wie er nackt vor mir und meinen Freundinnen knien würde um unsere selbstverständlich behaarten Muschis zu lecken...
Da ich fast keine Folge von Sex in the City verpasst habe fiel mir die Folge ein, in der sich Samantha Jones einen schon etwas älteren, allerdings sehr wohlhabenden Geschäftsmann an Land zog. Alles war perfekt, bis zu dem Moment als Samantha einen Blick auf seinen Hintern erhaschte, dieser erinnerte sie mehr oder weniger an eine vertrocknete Morchel. Worauf Samantha fluchtartig das zugegeben sehr luxuriöse Penthouse an der Parc Avenue verließ! Ähnlich erging es mir mit Hubert, wenn ich ihn mir in diesem Zustand vorstellte... Eher hätte er die Frauen bezahlen müssen als umgekehrt! Wie gesagt Hubert suchte diese Frauen offensichtlich Hände ringend. Selbstverständlich sollten die Damen motorisiert sein, bevorzugt Luxuskarossen, denn Hubert wollte schließlich abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht werden. Da die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt, aus der er kam, arg überteuert seien! Nun Hubert drängte auf eine Entscheidung...
Ja, ich hätte mich bereits entschieden. Ich teilte Hubert unumwunden mit, dass der Aufwand mit dem ein Engagement seiner Person verbunden sei, gemessen an dem zu erwartenden Erfolg doch etwas zu groß sei. Meine Freundinnen und ich würden uns doch lieber einen 24-jährigen kubanischen Callboy nehmen. Ich hätte Hubert raten sollen es mit Hundesitten zu versuchen...
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Marcs Götterdämmerung kam schnell und unerwartet. Er wirkte sehr selbstherrlich fast schon arrogant. Sein ganzer Stolz war sein aufgemotzter schwarzer BMW, in dem weder geraucht, noch getrunken oder gar gegessen werden durfte. Wollte seine Freundin das edle Gefährt besteigen war dies nur unter gewissen Auflagen möglich. Beispielsweise musste sie sich ihrer Stilettos entledigen, bevor sie in seinem Wagen platz nehmen durfte da Marc Bedenken hatte, sie könnte mit ihnen womöglich etwas zerkratzen. Letztlich konnte sie von Glück sprechen, dass sie nicht hinter dem Wagen herlaufen musste...
Was seine sexuellen Aktivitäten betraf war er offensichtlich ebenso unschlagbar. Marc erzählte mir, nicht ganz ohne Stolz, dass er in der Firma, in der er beschäftigt sei bereits reihenweise Frauen flachgelegt habe, darunter auch die Tochter seines Chefs! Sein Schwanz sei jederzeit bereit und überall einsatzbereit, sozusagen omnipräsent! Marc rief mich an einem Donnerstag um die Mittagszeit an, Männer die mittags anriefen waren meistens unter Zeitdruck. Entweder riefen sie von einem Firmentelefon aus an, oder sie hatten sich mit ihren Handys auf einer Toilette verbarrikadiert. Diese Gespräche waren meist mit gewissen Nebengeräuschen verbunden, die entweder durch Maschinen, die im Hintergrund ratterten, Straßenlärm, der durch ein geöffnetes Fenster hereindrang, oder aber durch das Geräusch der Toilettenspülung, die ein nichts ahnender Kollege benutzte,der sich nicht der Tatsache bewusst war, dass nebenan ein Kollege von ihm saß, der einfach nur über den momentanen Zustand seines Schwanzes sprechen wollte, während er diesen krampfhaft umklammert hielt, verursacht wurden.
Ganz anders bei Marc, bei ihm hatte ich den Eindruck als würde er sich in einer Art Beichtstuhl befinden. Ab und zu konnte ich das leise Zwitschern eines Vogels hören. Es war in etwa vergleichbar mit der Stille in Gotteshäusern, wenn an heißen Sommertagen die riesigen Eingangstüren weit geöffnet waren, und man in ihnen von einer unendlichen Ruhe befallen wurde. dass einzige was diese Ruhe ab und zu durchdrang war hin und wieder das Gezwitscher eines Vogels. Glücklicherweise saß Marc keineswegs in einer Kirche, sondern in seinem aufgedonnerten BMW, den er auf einem abgelegenen Waldweg geparkt hatte. Er erzählte mir sehr ausführlich, wie er seine Vorhaut langsam rauf und runter bewegen würde. Seine Eichel sei bereits prall und dick außerdem hätten sich bereits die ersten Lusttropfen gebildet als er plötzlich aufschrie
„Oh mein Gott ich komme, ich komme!“
Ich war beruhigt er hatte es geschafft! Plötzlich begann er wieder zu schreien allerdings bemühte er dieses Mal nicht den lieben Gott, nein er schrie:
„ Scheiße, ich brauch was zum abwischen da kommen Leute!“
Sein Problem war, dass er offensichtlich in seiner Extase auf die Frontscheiben seines gepflegten BMWs gespritzt hatte! Danach konnte ich hören wie Marc offensichtlich vollkommen verzweifelt, und leise vor sich hinfluchend sein Handschuhfach nach einem Tempotaschentuch durchwühlte. Wie heißt es doch so schön, jeder kriegt was er verdient...
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