Читать книгу: «Tool Pool»

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Impressum


© 1. Auflage 2021

buch+musik ejw-service gmbh, Stuttgart 2021

All rights reserved.

buch+musik ejw-service gmbh, Stuttgart

www.ejw-buch.de ISBN Buch 978-3-86687-306-3 ISBN E-Book 978-3-86687-307-0

Calwer Verlag GmbH Bücher und Medien, Stuttgart

www.calwer.com ISBN Buch 978-3-7668-4557-3 ISBN E-Book 978-3-7668-4558-0

RPE Religion-Pädagogik-Ethik GmbH, Stuttgart

www.rpe-online.com ISBN Buch 978-3-938356-71-5

Lektorat: buch+musik – Tamara Röse, Stuttgart

Umschlaggestaltung: buch+musik – Daniela Buess, Stuttgart

Satzprogrammierung: X1-Publishing, Stuttgart

Satz Downloads: buch+musik – Daniela Buess, Stuttgart

Bildrechte Umschlag und Inhalt: iStock: alexey_boldin, BrianAJackson, demarco-media, Fototocam, Fourleaflover; Unsplash: Julie Molliver, Joanna Kosinska; Pixabay: stux

Bildrechte Inhalt: Unsplash: Charles Deluvio, Jess Bailey, KOBU Agency, Marcus Urbenz

Bildrechte Autorenfotos: bei den Autorinnen und Autoren

Vorwort und Dank

Methodensammlungen gibt es wie Sand am Meer. Allerdings eher für den schulischen Unterricht. Für die Konfi- und Jugendarbeit muss man sich diese aus verschiedenen Quellen mühsam zusammensuchen. Gerade Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger haben immer wieder den Wunsch nach einer solchen Sammlung geäußert.

Dass es vor unserem kein Buch gab, liegt sicher auch daran, dass viele gute Anregungen online verfügbar sind. Wer aber einmal gezielt angefangen hat zu suchen, macht oft die Erfahrung: man versandet im Halbgaren und schlecht Sortierten.

Was wir uns vorgenommen haben, klang damals fast schon halsbrecherisch: Wir wollten die gleichen Inhalte als Buch und Internetseite zugänglich machen. Jedes Medium hat seine Vorteile und seine Fans. Wir danken dem Verlag buch+musik, dass er sich auf dieses Wagnis eingelassen und bei diesem Projekt nicht nur auf die Zahlen geschielt hat, sondern tatsächlich den Nutzen für die Leute vor Ort im Blick hatte. Der Verkaufserfolg des Buchs hat uns nachträglich Recht gegeben und freut uns sehr.

Bei der Konzeption des Projektes und dem Aufbau der ersten Internetseite hat uns Jörg Lohrer von rpi virtuell sehr unterstützt und zwei Methoden beigesteuert: „Bibelfußball“ und „Vertrauenslauf – Schilfmeerdurchquerung“. Herbert Kolb hat uns freundlicherweise seine umfangreichen Materialien zum Theologisieren mit Konfis zum Download zur Verfügung gestellt.

Ein herzliches Dankeschön auch an unsere Lektorinnen Mirja Wagner und Tamara Röse, die aus dem, was wir uns von der Seele geschrieben haben, gute Texte gemacht und in einer riesigen Fleißarbeit die Register erstellt haben. Außerdem freuen wir uns sehr, dass Calwer Verlag GmbH Bücher und Medien und RPE Religion – Pädagogik – Ethik GmbH als Kooperationspartner das vorliegende Buch in ihre Programme aufgenommen haben.

Inzwischen sind drei Auflagen unseres Werkes erschienen und nach vier Jahren ist die Zeit für eine überarbeitete Neuauflage gekommen. Wir stocken zudem mit der Unterstützung neuer Fachleute auf 200 Methoden auf, verstärken die Methoden zum „Digitalen Arbeiten“ (ehemals Kategorie „Computer“), deren Bedeutung in der Pandemie-Zeit deutlich wurde, und fügen Methoden aus der Kategorie „Demokratiebildung“ als neuen Schwerpunkt hinzu.

Gewidmet ist dieses Buch allen, denen eine abwechslungsreiche und gleichzeitig inhaltlich gefüllte Konfi- und Jugendarbeit am Herzen liegt.


Thomas Ebinger, Judith Haller und Stephan Sohn im März 2021

Inhaltsverzeichnis

1  Titel

2  Impressum

3  Vorwort und Dank

4  Inhaltsverzeichnis

5  Einleitung

6  Unsere Lieblingswerkzeuge

7  Methodenverzeichnisse Verzeichnis der Methoden nach Kategorien Verzeichnis der Methoden nach Themen

8  Methoden

9  Anhang Literaturempfehlungen Die Herausgeberin und die Herausgeber Die Autorin und die Autoren

Einleitung
Für wen haben wir dieses Buch geschrieben?

Studien bei Lehrerinnen/Lehrern zeigen, dass man in den ersten fünf Praxisjahren auf einen Stand der Fähigkeiten kommt, der dann lange Zeit stabil bleibt und sich kaum noch ändert. Deshalb lohnt es sich, hier früh zu investieren und das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern. Und darum haben wir auch die aus unserer Sicht seit langer Zeit bewährten Methoden aufgenommen. Wie Jugendliche leben, hat sich durch den digitalen Wandel in letzter Zeit extrem schnell verändert. Seit über zwanzig Jahren gibt es das Smartphone, heute hat praktisch jede Konfirmandin / jeder Konfirmand eines, viele sind „always on“, ständig virtuell vernetzt. Welche Folgen das für eine Konfi- und Jugendarbeit hat, die zu Recht auf Face-to-Face-Kommunikation setzt, lässt sich heute noch nicht absehen. Vielleicht gewinnen die „alten“ Methoden gerade dadurch wieder an Charme, dass sie ganz andere Spaß- und Lernerfahrungen ermöglichen als die neuen. (Gegen die wir übrigens gar nichts haben, auf die wir während der Pandemie-Zeit besonders angewiesen waren und die sich als sehr wertvoll erwiesen haben, da so Kontakt zu Jugendlichen gehalten werden konnte und Jugendarbeit zumindest teilweise noch möglich war.)

Etwas Besonderes und Einmaliges ist die Kombination von Methoden für die Konfi-Arbeit und die Jugendarbeit. So etwas wäre früher undenkbar gewesen. Konfirmandenunterricht orientierte sich methodisch stark am Religionsunterricht und war stark vom Katechismus geprägt, Jugendarbeit setzte schon immer mehr auf Spaß und Mitbestimmung, kreative und erlebnispädagogisch orientierte Methoden. Doch in den letzten Jahren hat sich die Konfi-Arbeit deutlich auf die Jugendarbeit zubewegt. Es ging weg von kognitiv orientierten Methoden hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der viele Arbeitsformen der Jugendarbeit aufgegriffen hat und so viel wie möglich mit der Jugendarbeit vor Ort kooperiert. Eine zweite Entwicklung verläuft parallel: Selbstständige Jugendarbeit ist in den letzten Jahren unter Druck geraten. Die zeitliche und mentale Belastung durch die Schule hat zugenommen. So gibt es leider weniger selbstständige Gruppen als früher. Oft ist die einzige Jugendarbeit, die in vielen Gemeinden existiert, die Konfi-Arbeit mit einer gut aufgestellten Konfi-Teamerarbeit. Auch diese Konfi-Teamerinnen und Konfi-Teamer haben wir mit unserem Buch im Blick.

Methoden aus einem Buch kennenzulernen, ist immer nur die zweitbeste Lösung. Viel besser ist es, selbst einmal mitgemacht zu haben, bevor man andere anleitet. Dabei bekommt man das beste Gespür für Stärken und Schwächen einer Methode. Deshalb empfehlen wir allen, an Fortbildungen teilzunehmen und unser Buch im Rahmen von Fortbildungen einzusetzen.

Was ist eigentlich eine (gute) Methode?

Der Begriff „Methode“ geht auf das Griechische zurück. Im Wort steckt die Vorsilbe „meta“, die „hinter, nach“ bedeutet und „hodos“, „der Weg“. Von daher könnte man sagen, eine Methode ist ein zielgerichteter Weg. Und tatsächlich lassen sich viele Unterrichtende von diesem Bild leiten: Zuerst überlegt man sich ein – meist durch Inhalte definiertes – Ziel. Und im zweiten Schritt geht man auf die Suche nach der passenden Methode. Und so wie es auf der Landkarte meist einen idealen Weg zum Ziel gibt, denkt man dann, auch beim Unterrichten gäbe es die eine ideale Methode, und meist landet man so bei den immer gleichen. Wenn es also um das Leben nach dem Tod geht, lesen wir gemeinsam eine Bibelstelle und dann reden wir darüber.

Wer Pädagogik studiert, muss sich auch mit der Didaktik beschäftigen, der Wissenschaft von Lehr-Lern-Prozessen. Wie verhält sich Didaktik zu Methodik? Wie verhält sich die Frage, was wir warum lernen sollen, zur Frage, wie wir lernen und wie Wissen und Kompetenzen vermittelt werden? Zwei Antworten sind denkbar (nach: Kron, Friedrich W. / Jürgens, Eiko / Standop, Jutta: Grundwissen Didaktik, Reinhardt, München/Basel 62014, S. 31). Die erste sagt: Die Methodik ist ein relativ selbstständiges Teilgebiet der Didaktik. Wenn es um Methoden geht, wird es konkret. Die andere sagt im Anschluss an Wolfgang Klafki: Es gibt ein Primat der Didaktik gegenüber der Methodik. Die grundsätzlichen Überlegungen bestimmen darüber, mit welchen Methoden anschließend gearbeitet wird. Das klingt sehr danach, dass das Ziel den Weg bestimmt, als könnte man aus dem Lernziel schon ableiten, wie es am besten erreicht wird.

Wir schließen uns mit unserem Methoden-Tool-Pool eher der ersten Meinung an. „Methoden haben eine eigene ‚innere’ Zielorientierung“, sagt der Schulprofi Hilbert Meyer (nach: Unterrichtsmethoden. In: Kiper, Hanna / Meyer, Hilbert / Topsch, Wilhelm: Einführung in die Schulpädagogik, Cornelsen, Berlin 62011, S. 109 – 121; S. 110). Auch die Hirnforschung hat festgestellt, dass die Stimmung, in der man etwas lernt, deutlich dazu beiträgt, wie man etwas behält und in das eigene Verhaltensrepertoire übernimmt. Das gilt erst recht für Fragen des Glaubens. Wer die Beschäftigung mit ihnen als langweilig und dröge erlebt, wird kaum sein Leben danach ausrichten und selbst auf dem zunächst gemeinsam eingeschlagenen Weg weitergehen. Zwischen Ziel und Methode gibt es eine Interdependenz, eine wechselseitige Abhängigkeit. Und deshalb ist es nicht nur legitim, sondern oft sogar geboten, bei den Methoden anzufangen, die Spaß und Sinn machen, und dann zu schauen, welcher Inhalt, welches Ziel sich mit ihnen verbinden lässt. Genau das soll unser Buch ermöglichen. Deshalb haben wir nicht nur nackte Methoden aufgeführt, sondern immer auch inhaltliche Spuren gelegt durch die Anwendungsbeispiele und die vorgeschlagenen Themen.

In letzter Zeit wird viel über Methodenkompetenz geredet. Methodenvielfalt ist ein Merkmal guter Lernprozesse, weil sie die Aufmerksamkeit hochhält. Wer methodenkompetent ist, kann aus vielen selbst erlebten und erprobten Methoden qualifiziert eine Auswahl treffen und wird dann auch das treffen, was zur Situation der Gruppe, zum Lernziel, zu den Inhalten passt, mit denen jede/jeder sich auseinandersetzen soll. Wer methodenkompetent ist, muss also immer auch eine Antwort wissen auf die Frage: Welches Ziel willst du mit dieser Methode erreichen?

Wer übrigens wissenschaftlich sauber wissen will, welche Methode die erfolgreichste ist, wird ziemlich allein gelassen. Selbst John Hattie hat darauf keine Antwort (siehe das Interview mit ihm im Friedrich Jahresheft 2016, S. 30 f.), obwohl er alle verfügbaren empirischen Studien zum Unterricht in einer gigantischen Meta-Analyse untersucht hat. Zwei Dinge sind auf jeden Fall bemerkenswert: Gruppenarbeit ist der Einzelarbeit überlegen. „Kooperatives und kompetitives Lernen sind effektiver als individuelle Methoden. Dies zeigt erneut die Stärke von Peers in der Gleichung des Lernens auf“ (Hattie, John: Lernen sichtbar machen, Schneider Verlag, Hohengehren 2013, S. 251). Außerdem ist Hatties ständiges Mantra, dass Feedback im Prozess des Lernens extrem positive Auswirkungen hat. Und hinter die Ohren schreiben sollte man sich schließlich diesen Satz von ihm: „Nicht das Wissen oder die Ideen, sondern die Konstruktion dieses Wissens durch die Lernenden sind entscheidend“ (Ebd., S. 280 f.). Das heißt: Die Auswahl der richtigen Methoden führt zum Erfolg. Bitteschön, hier hast du die Tools dazu übersichtlich aufgereiht. In die Hand nehmen und gebrauchen musst du sie aber selbst.

Zur Auswahl der Methoden

Wo haben wir Schwerpunkte gesetzt bei der Auswahl der Methoden? Für die Konfi-Arbeit gibt es eine große empirische Untersuchung (Schweitzer, Friedrich / Maaß, Christoph H. / Lißmann, Katja / Hardecker, Georg / Ilg, Wolfgang: Konfirmandenarbeit im Wandel – Neue Herausforderungen und Chancen: Perspektiven aus der zweiten bundesweiten Studie, © 2015, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, S. 179, zitiert werden nur 13 von 25 Items, Abdruck mit freundlicher Genehmigung), die zeigt, welche Methoden tatsächlich eingesetzt werden. Wir glauben, da ist bei der Methodenvielfalt noch ziemlich viel Luft nach oben ... Leider liegt eine ähnlich fundierte Analyse für die Jugendarbeit nicht vor.

Die Untersuchung liefert folgende Ergebnisse:


Wie oft wurde eine Methode und Handlungsform beim aktuellen Konfi-Jahrgang eingesetzt?nieseltenmanchmalhäufig
Leiterin/Leiter spricht bzw. erzählt über ein Thema1%7%34%58%
Rollenspiel und Theater9%39%41%11%
Lernstraßen42%33%18%7%
Zeichnen, Malen und kreatives Gestalten3%27%47%24%
mit Bibeltexten arbeiten1%9%49%41%
auswendig gelernte Texte aufsagen11%29%42%18%
Gruppenarbeit1%8%32%60%
gemeinsam singen6%28%20%46%
Erkundungsgänge und Exkursionen10%39%45%6%
Gespräche mit Expertinnen/Experten34%42%22%2%
Meditation/Stille-Übungen20%44%28%8%
Erlebnispädagogische Übungen22%41%29%7%
mit dem Internet arbeiten65%30%6%0%

Zuerst einmal fällt vielleicht auf, dass es in unserer Sammlung viele Text-Methoden gibt. Dabei geht es meist um die Bibel. Wir sind überzeugt davon, dass sie die Grundlage unseres Glaubens ist und auch in der Konfi- und Jugendarbeit eine zentrale Rolle haben muss, auch wenn „Text“ vielleicht zuerst nach Schule klingt. Auch Methoden zur Spiritualität kommen zahlreich vor. Jugendliche haben heute oft kaum noch eigene Erfahrungen mit positiv erlebter Spiritualität. Der klassische Gottesdienst am Sonntagmorgen ist ein großes Problem und passt in der Regel nicht für Jugendliche. Umso wichtiger ist es, hier im geschützten Rahmen der Gruppe oder auch in größeren Zusammenhängen positive Erfahrungen zu machen, die Lust machen auf mehr.

Ein weiterer Schwerpunkt sind kreative Methoden. Diese werden zumindest in der Konfi-Arbeit immer noch viel zu wenig eingesetzt, weil sie in der Regel aufwendiger vorzubereiten sind als ein paar kopierte Blätter. Wer aber gute Argumente dafür sucht, stärker kreativ und produktorientiert zu arbeiten, sollte unbedingt den Artikel „Didaktik und Konfi-Arbeit“ von Hans-Ulrich Keßler und Kai Steffen im Handuch Konfi-Arbeit lesen (Keßler, Hans-Ulrich, / Steffen, Kai: Didaktik und Konfi-Arbeit, in: Handuch Konfi-Arbeit, hrsg. v. Thomas Ebinger, Thomas Böhme, Matthias Hempel, Herbert Kolb, Achim Plagentz, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 22018). Sie empfehlen auf Seite 159 eine Didaktik, die sich am Dreischritt von Produkt, Botschaft und Öffentlichkeit orientiert: Eine Gruppe oder jede/jeder Einzelne erstellt in der Auseinandersetzung mit Inhalten ein kreatives Produkt, verbindet dies mit einer persönlich gefärbten Botschaft. Und dieses Produkt wird anschließend einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt, die durch ihr positives Feedback dazu beiträgt, dass der ganze Prozess als lohnend erlebt wird.

Dann gibt es viele erlebnispädagogische Methoden, allerdings eher die weniger aufwendigen. Erlebnispädagogik ist seit vielen Jahren ein wichtiger Gegentrend gegen die Verkopfung und Digitalisierung unserer Gesellschaft. Welche Rolle spielt das Erleben in unserer Kirche und Konfi-/Jugendarbeit?

Erfahrungen bilden die Grundlage unseres Lebens. Sie ermöglichen Lernen auf unmittelbare Weise. Wir lernen durch das Begreifen von Dingen. Glaube ist nicht nur eine Sache des Kopfes, sondern auch der Hände und des Herzens. Mehr noch, erst durch unser Herz und unsere Hände bekommt das Evangelium Gestalt und wird erlebbar. Deshalb müssen wir jungen Menschen auch persönlichkeits- und glaubensfördernde Erlebnisse ermöglichen. Natürlich lassen sich Glaubenserfahrungen nicht einfach als erlebnispädagogische Übungen konzipieren. Glaube ist etwas, das sich zwischen dem/der Einzelnen und Gott ereignet und letztlich ein Geschenk Gottes ist. Aber es gibt eben doch viele Analogien und Anknüpfungspunkte: Die Erfahrung von Vertrauen, dass ich gehalten werde. Das Ausprobieren von Mut und Verantwortung. Das Gefühl von Sicherheit und Unsicherheit, von Einsamkeit und Gemeinschaft.

Zur Erlebnispädagogik gehört immer auch die Reflexion einer Übung, für die genug Zeit eingeplant werden sollte. Die Methoden unter „Feedback“ eignen sich gut dafür.

Hilfreiche Fragen können sein:

 Wie geht es euch jetzt? Was habt ihr gemacht? Was habt ihr erlebt?

 Was hat euch bei der Übung geholfen?

 Was würdet ihr beim nächsten Mal anders machen?

 Was habt ihr beobachtet und erlebt in Bezug auf …?

 Was nehmt ihr mit nach Hause und behaltet es in eurer Erinnerung?

Neu sind viele Methoden zur Demokratiebildung, die wir Jan Witza und Tobias Thiel verdanken, die professionell in diesem Bereich arbeiten. Viele Studien zeigen, dass Jugendliche sich wieder stärker für politische Fragen und die Zukunft der Gesellschaft und des Planeten interessieren. Gleichzeitig erleben sie eine populistisch aufgeladene Debatte, die durch die Echokammern sozialer Netzwerke verstärkt wird. Alle Methoden aus diesem Bereich haben gemeinsam, dass sie versuchen, die Perspektive der/des anderen einzunehmen und es möglich zu machen, dass man miteinander und mit anders Denkenden in ein Gespräch kommt. Auch die Methoden aus dem Bereich „Digitales Arbeiten“ sind deutlich stärker ausgebaut worden. Wir danken Friederike Wenisch, die sie als neue und auf diesem Feld sehr kompetente Autorin beigetragen hat. Auch Tobias Kenntner danken wir, der mit seiner Methode dieses Werk bereichert.

Schließlich noch ein Wort zu den inklusiv-basalen Methoden. Immer wieder wird gefragt: Wie gestalte ich eine Konfi- oder Jugendgruppe inklusiv? Wenn das nur so einfach wäre und es dafür ein Patentrezept gäbe … Es ist ein riesiger Unterschied, ob eine Jugendliche / ein Jugendlicher autistische Verhaltensweisen hat oder ein Downsyndrom, bei dem es oft ein extremes Kontaktbedürfnis gibt. Es gibt körperliche Einschränkungen, die einen Rollstuhl notwendig machen, und kognitive wie eine starke Lernbehinderung oder das immer häufiger werdende ADHS-Syndrom. Die in dieser Kategorie aufgeführten Methoden knüpfen an sehr grundlegende menschliche Erfahrungen an. Das heißt aber nicht, dass sich andere Methoden nicht auch mit wenig Aufwand anpassen lassen. Oft hilft es, verschiedene Rollen zu vergeben, einen Zeitnehmer, einen Schiedsrichter oder einen Materialwart zu ernennen. Dabei sollte man nie bloßstellend vorgehen, sondern die grundsätzliche Verschiedenheit aller Menschen zum Ausdruck bringen, gemäß dem Motto der Inklusion: Es ist normal, verschieden zu sein.

So findest du die passende Methode

 Du planst eine Gruppenstunde und hast noch keine Idee, was du machen willst? Dann geh am besten von der Funktion der Methode aus, ob du etwas für den Einstieg oder den Abschluss brauchst. Hinweise dazu findest du im Verzeichnis der Methoden nach Kategorien. Der Aufbau der Kategorien orientiert sich lose am zeitlichen Verlauf einer Gruppenstunde und an den Phasen einer Gruppe. Mit zwei bis vier Methoden kannst du locker 90 Minuten gestalten.

 Du hast schon ein Thema und suchst eine Methode? Dann schau im Verzeichnis der Methoden nach Themen nach, was passen könnte.

 Du willst mehrere Bedingungen kombinieren, z. B. Gruppengröße, Sozialform und Thema? Dann nutze die Profisuche auf der Internetseite (Hinweise siehe unten).

 Du hast Zeit? Dann blättere das Buch in Ruhe durch und markiere dir das, was du in nächster Zeit einmal ausprobieren willst. Irgendwann kommst du bestimmt bei einem Baumarkt oder dem schwedischen Möbelhaus vorbei.

 Du hast wenig Zeit zur Vorbereitung? Dann schau nach Methoden, bei denen der Vorbereitungsaufwand gering ist und die wenig Material brauchen.

 Du hast gar keine Zeit? Vergiss nicht, dass Konfi- und Jugendarbeit Beziehungsarbeit ist und Zeit für das Ungeplante braucht. Aber wir können dich beruhigen: Du hättest bestimmt nicht dieses Buch in der Hand und so weit gelesen, wenn du bis über beide Ohren verplant wärst. Man hat immer Zeit für das, was einem wichtig ist. Alles andere ist eine Ausrede.

Wie arbeitet man mit diesem Buch?

Schon der große Philosoph Aristoteles hat seine methodischen Schriften als „Organon“ bezeichnet und nicht als Methodensammlung. „Organon“ heißt auf Deutsch „Werkzeug“ und auf Englisch „tool“.

Unser Tool Pool ist eine Art Schaufenster für Werkzeuge. Nicht jedes brauche ich, aber mit dem falschen Werkzeug komme ich nicht weit. Und auch, wenn das Werkzeug keine Profiqualität hat und der Akkuschrauber sofort den Geist aufgibt, wenn das Holz härter ist als gedacht, komme ich nicht weit.

Dieses Buch soll also dazu dienen, die eigenen Werkzeuge zu schärfen und neu zu justieren. Dafür ist der Abschnitt „Variante“ bei vielen Methoden gedacht. Er soll dabei helfen, das eigene Methodenrepertoire zu erweitern. Dafür hilft es, einmal eine ehrliche Bestandsaufnahme zu machen. Welche Methoden habe ich im vergangenen Jahr tatsächlich eingesetzt? Die meisten Leute haben viele Kochbücher mit hunderten Rezepten im Regal. Trotzdem setzen sie im Alltag vielleicht fünfzehn bis zwanzig davon ein. Für den Anfang ist es gar nicht schlecht, zwanzig Methoden zu haben, die man sicher und variabel beherrscht. Wenn dieses Buch dazu führt, dass zehn oder fünfzehn neue Methoden in den Koffer kommen – super! Markiere doch einfach mal alle, die du draufhast, und alle, die du gern ausprobieren möchtest.

Wenn man eine neue Methode ausprobiert, sollte man nicht zu ungeduldig sein. Oft braucht man zwei bis drei Versuche, bis man alles im Griff hat. Hier können die „Anwendungsbeispiele“ eine Idee geben. Auch jede Gruppe muss eine Methode lernen. Und nicht jede Methode ist für jede Gruppe geeignet. Das haben wir versucht mit den drei Stufen bei „Anspruch für die Gruppe“ anzudeuten. Es gibt Gruppen, die sehr motiviert sind und selbstständig arbeiten können und wollen, mit denen gehen auch „schwere“ Methoden. Bei anderen sollte man es mit „leicht“ oder „mittel“ versuchen. Auch die eigene Erfahrung spielt eine Rolle. Wenn mich noch jeder Störungsversuch des Spaßvogels aus der Bahn wirft, sollte ich mit den Methoden anfangen, bei denen wir den „Anspruch für die Leitung“ als „leicht“ eingeschätzt haben.

Obwohl dies ein Buch für die Konfi- und Jugendarbeit ist, sind manche Methoden auch bereits für jüngere oder auch für ältere Teilnehmende geeignet. Hier ist die „Altersangabe“ dann mit „ab 6“ bzw. „ab 16“ angegeben. Die Angaben zum „Zeitaufwand“ und „Aufwand“ sind Erfahrungswerte und sollen eine grobe Richtlinie geben, damit man die eigene Gruppenstunde besser planen kann. Ebenso geben die Angaben zur „Gruppengröße“ und „Sozialform“ einen Hinweis, ob die Methode für die eigene Gruppe und das Ziel geeignet ist.

Wir haben uns große Mühe gegeben, Ordnung in den Werkzeugkasten zu bringen. Aber oft passt ein Werkzeug in mehrere Schubladen („Kategorien“). Ist das der Fall, ist die Hauptkategorie durch ein Semikolon von den Nebenkategorien abgegrenzt. Auch die „Themen“ bieten eine Orientierung für die Einordnung einer Methode. Einen Überblick bieten dir hier die beiden Verzeichnisse gleich nach diesem Kapitel. Im Verzeichnis der Methoden nach Kategorien kannst du auf einen Blick Methoden finden, die in bestimmte Kategorien passen, z. B. Einstieg, Abschluss, Spiritualität, Spiel und Digitales Arbeiten. Bei jeder Hauptkategorie sind auch Methoden aufgelistet, die ebenfalls zu der Kategorie passen, in der Hauptkategorie aber eigentlich anders zugeordnet sind. Im Verzeichnis der Methoden nach Themen bekommst du einen Überblick, zu welchem Thema welche Methode passt. Hier siehst du zudem auf einen Blick, für welche Gruppengröße und Sozialform die Methode gedacht ist, wie hoch ihr Aufwand ist und wieviel Zeit sie in Anspruch nimmt.

Downloads zum Buch



Zu diesem Buch können zusätzliche Vorlagen und Präsentationen unter download.ejw-verlag.de sowie www.calwer.com/tool-pool als digitale Daten heruntergeladen werden. Der Kauf des Buches berechtigt zum Downloaden, Ausdrucken, Kopieren und Verwenden dieser Daten, sofern sie zur Vorbereitung und Durchführung der Inhalte dieses Buches verwendet werden. Eine Vervielfältigung, Verwendung oder Weitergabe darüber hinaus ist ohne Erlaubnis ausdrücklich nicht gestattet.

Datenbank


Unter www.tool-pool.de hat man außerdem die Möglichkeit, nach Methoden zu suchen und eine Kurzbeschreibung zu bekommen. Meldet man sich kostenlos als Nutzerin/Nutzer an, hat man Zugriff auf die kompletten Beschreibungen der Methoden. Das Passwort für den kostenfreien Zugang zu Tool Pool lautet: e5A8UEyP

Unsere Lieblingswerkzeuge

Wir haben uns überlegt, womit wir gern arbeiten. Jetzt bist du dran: Überlege dir, was dein Lieblingswerkzeug ist. Und dann geht’s los mit dem Praxistest der von uns vorgestellten Werkzeuge. Über Rückmeldungen, welche Erfahrungen du dabei machst, würden wir uns sehr freuen, am besten zur jeweiligen Methode auf unserer Internetseite.


Mein Lieblingswerkzeug ist mein PC und besonders meine „AdobeSuite“. Mein PC gibt mir die Möglichkeit, das volle Spektrum der Kommunikation und Methodik mit meinen Schülerinnen/Schülern und Kolleginnen/Kollegen auszuprobieren und die Welt immer wieder neu zu entdecken und sich gegenseitig zu berichten und auszutauschen. Meine AdobeSuite hilft mir dabei, Online-Fortbildungen im Videoformat so zu gestalten, sodass sie ansprechend und interaktiv auch Abwesenden im Nachhinein zur Verfügung gestellt werden und somit die Religionspädagogik auch im Nachhinein bereichern können.


Mein Lieblingswerkzeug ist der sog. „Engländer“ oder auch Rollgabelschlüssel. Dieser ist verstellbar und kann verwendet werden, um nahezu jede Sechskantschraube oder Mutter zu lösen oder festzuziehen. Diese Flexibilität schätze ich auch in der pädagogischen Arbeit mit Gruppen. Das Handwerkszeug, die methodisch-didaktische Herangehensweise und die pädagogische Haltung bleiben immer die gleiche und werden doch flexibel auf die Gruppe, die Bedarfe der Einzelnen, das Thema und den Moment angepasst.


Konfi- und Jugendarbeit ist elektrisierend. Dabei fließt viel Energie und die ist bekanntlich nicht immer stromlinienförmig. Während manche Jugendliche ziemlich unter Strom stehen, gehen bei anderen Lichter bzw. ganze Kronleuchter auf. Zugegeben, manchmal holt man sich gerade als Leitung einen kleinen bis größeren Stromschlag. Aber das gehört einfach dazu, denn ohne Strom geht es nicht. Daher liegt auch der Phasenprüfer in meinem Werkzeugkoffer ganz oben. Für mich sind Methoden eine Art „Phasenprüfer“, an denen sich der Gehalt des Inhalts messen lassen muss. Methoden überprüfen für mich den Inhalt auf seinen elektrisierenden Wert hin, kanalisieren die Energie sinnvoll und sind eng ineinander verschlungen. Daher auf zur (inhaltlichen) Steckdose und Mut zum Phasenprüfer, es ist und bleibt spannend!


Manchmal muss man auch mit Jugendlichen dicke Bretter bohren. Themen wie die Bibel oder der persönliche Glaube sind nicht automatisch Selbstläufer. Manchmal hakt es in der Gruppe, man ist hart zueinander, baut Abwehrhaltungen auf. Da muss man oft erst einmal ein Stück ins Innere vordringen. Am Schlagbohrer gefällt mir, dass er hartes Material butterweich macht. Viele unserer Methoden helfen, den anfänglichen Widerstand zu überwinden und Dinge ordentlich im Erleben und damit im Gedächtnis zu befestigen. Dazu gibt es ja dann noch die verschiedensten Sorten Dübel. Übrigens darf man keine zu billigen Schlagbohrmaschinen kaufen. Die haben zu wenig Power und geben schon mal bei einer dicken Betondecke den Geist auf. Außerdem darf es bei der Schlagbohrmaschine auch mal laut und unordentlich werden, wie bei vielen unserer Methoden. Putzen kann man hinterher ja immer noch.


Jugendliche und die Bibel haben eine Gemeinsamkeit: In beiden liegen Schätze verborgen. Diese zu entdecken ist etwas Wunderschönes. Gott lieben und Menschen lieben ist etwas Schönes. Schönheit kommt auch zum Vorschein, wenn man mit dem „Exzenterschleifer“ Holz bearbeitet. Durch die rotierende Bewegung des Exzenterschleifers kommt richtig Energie rein und die Schönheit der Holzmaserung kommt zum Vorschein. Wenn Menschen ermutigt werden, in Bewegung kommen und eigene Entdeckungen im Wort Gottes machen, dann wird Kraft Gottes durch den Heiligen Geist spürbar, Menschen kommen in Bewegung und schöpferische Schönheit wird sichtbar. Gern mehr davon.


Seifenblasen platzen lassen macht mir viel Spaß. Ähnlich ist es, wenn es mir gelingt, meine Filterblase, meinen Wohlfühlraum zu verlassen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, mit denen ich sonst vielleicht nicht reden würde und sie nicht mit mir. Mit Der Methode „Meine Filter-Bubbles und ich“ erkenne ich die Potenziale und Grenzen meiner Blasen. Und wenn ich dann noch die Methode „Bubble-Bingo“ anschließe, kann ich z. B. erkennen, dass Bratwurst nicht in meine Kirchen-Blase passt, obwohl ich so gern mal zusammen mit der ganzen Gemeinde ein Grillfest feiern würde.


Kennenlernen, einen Platz finden, Konflikte klären, gemeinsam tätig werden und ein gutes Ende finden – Gruppen bieten sowohl für die Einzelnen als auch für die ganze Gruppe eine Vielzahl an Herausforderungen. Die Gruppe findet sich, wächst gemeinsam und zu guter Letzt löst sie sich auf. Diesen Prozess zu begleiten und das richtige Maß zu finden ist eine große Herausforderung für die Gruppenleitung. Nicht jede gute Methode passt zu jeder Zeit. Deshalb befindet sich in meinem Werkzeugkasten immer ein Meterstab. Er hilft mir, die Gruppe genauer in den Blick zu nehmen, die Lücke zu bemessen und die richtige Methode einzubauen. Und schließlich ist ein Meterstab auch aus vielen Methoden kaum wegzudenken, und es ist immer geschickt, einen dabeizuhaben.

Und was sind deine Lieblingswerkzeuge?


Methodenverzeichnisse

Verzeichnis der Methoden nach Kategorien
KATEGORIE: Kennenlernen

Alle, die ...

Einfühlungsspiel

Mein Name und seine Geschichte

Memory®-Kennenlernspiel

Netzwerk der Gemeinsamkeiten

People Bingo

Zu dieser Kategorie passt auch:

Bildkartei

Escape Game

Gruppenbalance

Gruppenjonglage

Impulskarten

Kugellager

Lebendiges Barometer

Meine Filter-Bubbles und ich

Menschen-Memory®

Perspektivwechsel per Bild

Satzanfänge vollenden

So will ich leben – Offline-Minecraft®

Speeddating

Stimmenskulpturen

Warme Dusche

Zahlenstrahl

KATEGORIE: Einstieg

10 aus 55

Bildbetrachtung

Impulskarten

Mindmapping

Position beziehen Vier-Ecken-Spiel

Regel-Spiel

Satzanfänge vollenden

Schreibgespräch

Stummer Impuls

Zahlenstrahl

Zu dieser Kategorie passt auch:

Bildkartei

Blitzlicht

Bodenbilder

Dartscheibe

Der geheime Freund

Ego-Shooter offline

Entdeckergruppe

Gefühlskarten

Gruppenbalance

Ja-Nein-Stuhl

Kugellager

Mein Name und seine Geschichte

Memory®-Kennenlernspiel

Netzwerk der Gemeinsamkeiten

Perspektivwechsel per Bild

Schneeflocke

Speeddating

Spitzer, Bleistift, Zettel

Stab ablegen

Stationengespräch

Texte eindampfen

Verswahl

Walt-Disney-Methode

Wertepyramide

KATEGORIE: Warm-up

Eins, zwei, drei, Konzentration

Gruppenbalance

Gruppenjonglage

Unterschriftensammlung

Zu dieser Kategorie passt auch:

Ego-Shooter offline

Familie Mayer

Gefühl zeigen

Mein Avatar

Memory®-Kennenlernspiel

Ohne Ende schreiben ...

Stab ablegen

Tanz

KATEGORIE: Gruppeneinteilung

Familie Mayer

Mit Speck fängt man Mäuse

Postkarten-Puzzle

KATEGORIE: Gespräch

Ampelmethode

Bibliolog

Bildkartei

Blitzlicht

Empathieübung

Entdeckergruppe

Experte als Gast

Fishbowl

Heißer Stuhl

Kartenabfrage

Kugellager

Placemat

Post-it®-Fragen

Pro- und Kontralisten

Schlimmer geht es immer noch …

Stationengespräch

Theologisieren

Think-Pair-Share

Zu dieser Kategorie passt auch:

10 aus 55

Bibel teilen

Bubble-Bingo

Der blinde Maler

Die Notwendigkeit eines Vertrages

Du meinst also ...

Ein Schritt vor

Interviews führen

Ja-Nein-Rätsel

Lebendiges Barometer

Memory®-Kennenlernspiel

Perspektivwechsel per Bild

Plakat gestalten

Position beziehen Vier-Ecken-Spiel

Schneeflocke

Schreibgespräch

Speeddating

Spitzer, Bleistift, Zettel

Streichholzreflexion

Umriss

Verswahl

Worte und Wirkung

Zeuge, Zweifler und ich?

KATEGORIE: Kreativ

Bildnerisches Gestalten

Bodenbilder

Fußspuren

In Bilder hineinschlüpfen

Inszenierte Fotografie

Inszenierte Miniatur-Fotografie

Kisten bauen

Kreuzweg gestalten

Lightpainting

Mobile

Paracord-Armband

Scherenschnitt

Schminken

Skulpturenbau

Stuhl gestalten

Tape Art

Werbeplakat gestalten

Zuckerkreiden-Malerei

Zu dieser Kategorie passt auch:

(Vor)angespielt

Bildergeschichte

Collage

Escape Game

Fotostory

Freeze and go! Kurzfilme mit Methode

Kerzen gestalten

Kreuzmosaik

Landart

Lernstationen bauen

Mein Avatar

Minecraft®/Minetest

Mission possible

Samen der Demokratie

Schneeflocke

So will ich leben – Offline-Minecraft®

Stationengottesdienst

Stop-Motion-Video

Walt-Disney-Methode

Worte und Wirkung

KATEGORIE: Spiritualität

Andacht/Liturgie

Biografiearbeit

Gebetsbox

Gebetsmeditation

Gebetswand

Gegenstandsandacht

Hindurchfließender Segen

Kerzen gestalten

Kreuzmosaik

Kreuzsegen

Labyrinth

Mission possible

Perlenband für das Gebet

Pilgerschritt

Segen empfangen und weitergeben

Stationengottesdienst

Umriss

Werkstattgottesdienst

Wertepyramide

Zeuge, Zweifler und ich?

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10 aus 55

Bubble-Bingo

Entdeckergruppe

Fantasiereise

Satzanfänge vollenden

Solo

Stille

Textschlange

KATEGORIE: Spiel

Extrem-Erklären

Ideenwettbewerb

Planspiel

Roboterspiel

Strippen ziehen

Ultimatumspiel

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Bibelfußball

Blind sein

Bubble-Bingo

Die Jagd auf den Unbekannten

Die Werwölfe von Düsterwald®

Ego-Shooter offline

Eichhörnchen im Winter

Einfühlungsspiel

Elektrischer Draht

Escape Game

Fledermaus und Nachtfalter

Flussüberquerung

Gruppenjonglage

Händisch auswendig lernen

Ja-Nein-Stuhl

Karaoke

Logicals

Menschen-Memory®

Minecraft®/Minetest

People Bingo

Postkarten-Puzzle

Regel-Spiel

Sängerwettstreit

Schlimmer geht es immer noch …

So will ich leben – Offline-Minecraft®

Spitzer, Bleistift, Zettel

Stab ablegen

Stimmenskulpturen

Stühle balancieren

Tauschspiel

Texte um die Wette lesen

Unterschriftensammlung

Warme Dusche

Was singst du?

Wege auf dem A zurücklegen

Wörter raten mit Hindernissen

KATEGORIE: Outdoor/Unterwegs

Die Jagd auf den Unbekannten

Exkursion

Fotosafari

Gemeindepraktikum

Interviews führen

Landart

Projekt

Tauschspiel

Zu dieser Kategorie passt auch:

Actionbound/Geocaching

Eichhörnchen im Winter

Fledermaus und Nachtfalter

Kreuzweg gestalten

Labyrinth

Solo

Wege auf dem A zurücklegen

KATEGORIE: Text

Bibel teilen

Bildergeschichte

Briefdialog mit der Gemeinde

Elfchen

Fünf-Finger-Methode

Geschichte vorlesen

Ohne Ende schreiben ...

Origami-Methode

Plakat gestalten

Texte eindampfen

Texte um die Wette lesen

Textschlange

Västeras-Methode

Verswahl

Zu dieser Kategorie passt auch:

Antworten geben

Bibelfußball

Brief an mich selbst

Dilemma?! Und jetzt?

Kollaborativ-Texten

Logicals

Pro- und Kontralisten

Rap

Samen der Demokratie

Think-Pair-Share

Wortwolken/Bibelclouds

KATEGORIE: Gruppendynamik

Die Werwölfe von Düsterwald®

Escape Game

Rakete

Steine der Herrschaft

Stühle balancieren

Unser Vertrag(en)

Woche gemeinsamen Lebens

Zu dieser Kategorie passt auch:

Blinde Mathematiker

Bubble-Bingo

Der blinde Maler

Der geheime Freund

Die Jagd auf den Unbekannten

Die Notwendigkeit eines Vertrages

Du meinst also ...

Eichhörnchen im Winter

Ein Schritt vor

Eine-Welt-Essen

Eins, zwei, drei, Konzentration

Flussüberquerung

Gala-Abend

Gefühlskarten

Händehalten – Gemeinschaft in Videokonferenzen

Perspektivwechsel per Bild

So will ich leben – Offline-Minecraft®

Speeddating

Spitzer, Bleistift, Zettel

Stab ablegen

Strippen ziehen

Wege auf dem A zurücklegen

Worte und Wirkung

KATEGORIE: Erlebnispädagogik

Blinde Mathematiker

Eine-Welt-Essen

Flussüberquerung

Gordischer Knoten

Lernstationen bauen

Solo

Vertrauenslauf – Schilfmeerdurchquerung

Wege auf dem A zurücklegen

Zu dieser Kategorie passt auch:

Actionbound/Geocaching

Blind sein

Der blinde Maler

Ego-Shooter offline

Elektrischer Draht

Getragen sein

Inszeniertes Essen

Landart

Mein Avatar

Spitzer, Bleistift, Zettel

Stab ablegen

KATEGORIE: Inklusiv/Basal

Blind sein

Elektrischer Draht

Fantasiereise

Fledermaus und Nachtfalter

Gefühl zeigen

Getragen sein

Inszeniertes Essen

Lebendes Pendel

Lernstraße

Stille

Zu dieser Kategorie passt auch:

Der geheime Freund

Impulskarten

Landart

Rakete

KATEGORIE: Musik

Body Percussion

Boomwhackers®

Karaoke

Popsong bearbeiten

Rap

Sängerwettstreit

Songtext neu dichten

Tanz

Zu dieser Kategorie passt auch:

Pilgerschritt

Was singst du?

KATEGORIE: Digitales Arbeiten

Actionbound/Geocaching

Der geheime Freund

Film drehen

Fotostory

Gruppenarbeiten in Videokonferenzen

Händehalten – Gemeinschaft in Videokonferenzen

Kollaborativ-Texten

Lebendiges Barometer

Menschen-Memory®

Minecraft®/Minetest

Stimmenskulpturen

Stop-Motion-Video

Warme Dusche

Wortwolken/Bibelclouds

Zu dieser Kategorie passt auch:

Auswendiglernen mit verschwindendem Text

Entdeckergruppe

Logicals

Mein Avatar

Mindmapping

KATEGORIE: Theater

(Vor)angespielt

Antworten geben

Dilemma?! Und jetzt?

Doppeln

Freeze and go! Kurzfilme mit Methode

Rollenspiel

Standbilder bauen

Zu dieser Kategorie passt auch:

Film drehen

Fotostory

Gefühl zeigen

KATEGORIE: Quiz

Bibelfußball

Ja-Nein-Rätsel

Ja-Nein-Stuhl

Logicals

Was singst du?

Wer gewinnt die Million?

Wörter raten mit Hindernissen

KATEGORIE: Auswendiglernen

Auswendiglernen mit verschwindendem Text

Händisch auswendig lernen

Speakers Corner

Zu dieser Kategorie passt auch:

Rap

KATEGORIE: Feedback

Dartscheibe

Daumenfeedback

Gefühlskarten

Ich räume meinen Computer auf

Streichholzreflexion

Wasserreflexion

Zu dieser Kategorie passt auch:

Blitzlicht

Der blinde Maler

Die Notwendigkeit eines Vertrages

Impulskarten

Lebendiges Barometer

Menschen-Memory®

Schreibgespräch

Speeddating

Stimmenskulpturen

Warme Dusche

Zahlenstrahl

KATEGORIE: Demokratiebildung

Bubble-Bingo

Der blinde Maler

Die Notwendigkeit eines Vertrages

Du meinst also ...

Ego-Shooter offline

Eichhörnchen im Winter

Ein Schritt vor

Mein Avatar

Meine Filter-Bubbles und ich

Perspektivwechsel per Bild

Samen der Demokratie

Schneeflocke

So will ich leben – Offline-Minecraft®

Spitzer, Bleistift, Zettel

Stab ablegen

Walt-Disney-Methode

Worte und Wirkung

KATEGORIE: Abschluss

Abschiedskette

Brief an mich selbst

Collage

Gala-Abend

I like!

Speeddating

Zu dieser Kategorie passt auch:

Blitzlicht

Bodenbilder

Daumenfeedback

Gefühlskarten

Händehalten – Gemeinschaft in Videokonferenzen

Hindurchfließender Segen

Kreuzsegen

Landart

Mindmapping

Segen empfangen und weitergeben

Stationengespräch

Zahlenstrahl

Verzeichnis der Methoden nach Themen

Zeitaufwand in Minuten, Aufwand: 1 = gering, 2 = mittel, 3 = herausfordernd

Abendmahl


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Eine-Welt-EssenXXX3120
In Bilder hineinschlüpfenXXXX330
Inszeniertes EssenXX380
KreuzmosaikXXXX360
StationengottesdienstXXXX260

Alle Themen


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
AmpelmethodeXX120
BildbetrachtungXXXX120
BildkarteiXXX130
Bildnerisches GestaltenXXXXX390
BlitzlichtXXX18
BodenbilderXXXXXXX220
Body PercussionXXX115
Boomwhackers®XXX230
CollageXXXXXX235
DartscheibeXXXX210
DaumenfeedbackXXXX15
Dilemma?! Und jetzt?XXXX130
DoppelnXXXXX130
Du meinst also ...XXXX260
Eins, zwei, drei, KonzentrationXXX110
ElfchenXXXXX110
Familie MayerXXX18
Film drehenXXXX2240
FishbowlXXX130
Freeze and go! Kurzfilme mit MethodeXXXXXX240
GebetsboxXXXXX15
Geschichte vorlesenXXX120
Gruppenarbeiten in VideokonferenzenXXXX260
Händisch auswendig lernenXXXX115
Heißer StuhlXXX130
Ich räume meinen Computer aufXXXXX220
ImpulskartenXXXXXX110
Inszenierte FotografieXXXXX3180
Interviews führenXXXXX190
Kollaborativ-TextenXX360
KugellagerXXXX120
Lebendiges BarometerXXXX215
LogicalsXXXXX245
Mein Name und seine GeschichteXXXX110
Meine Filter-Bubbles und ichXXXXX260
Memory®-KennenlernspielXXXX120
MindmappingXXXXXXX110
Mission possibleXXXXX140
Mit Speck fängt man MäuseXXXX15
Ohne Ende schreiben ...XXXXX115
Perspektivwechsel per BildXXXX245
PlacematXXXXX230
Plakat gestaltenXXXXX230
Popsong bearbeitenXXXX160
Position beziehen / Vier-Ecken-SpielXX110
Postkarten-PuzzleXXX15
Pro- und KontralistenXXXXXX120
ProjektXXXXX3300
RaketeXXX130
RapXXXX260
SängerwettstreitXXX130
SchreibgesprächXXXXXX120
SkulpturenbauXXXXX245
SoloXXXX130
Songtext neu dichtenXXXX260
SpeeddatingXXXX130
Standbilder bauenXXXX120
StationengesprächXXXXX230
StimmenskulpturenXXXX390
StreichholzreflexionXX115
Stummer ImpulsXXXX15
Tape ArtXXXXX160
Texte eindampfenXXXX210
Think-Pair-ShareXXXXXX160
UnterschriftensammlungXXX110
(Vor)angespieltXXXXXX2180
Walt-Disney-MethodeXXXXXX260
Was singst du?XXXX225
WasserreflexionXX115
Woche gemeinsamen LebensXXX37 Tage
Wörter raten mit HindernissenXXX220
ZahlenstrahlXXXX110

Bibel


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Antworten gebenXX130
Bibel teilenXXX140
BibelfußballXXXXX130
BibliologXXXX320
BildergeschichteXXXX230
EntdeckergruppeXXX160
Escape GameXX330
Film drehenXXXX2240
Fünf-Finger-MethodeXXXXX120
GefühlskartenXXXX120
In Bilder hineinschlüpfenXXXX330
Ja-Nein-RätselXXX120
Ja-Nein-StuhlXXX210
Kreuzweg gestaltenXXXXX3180
Menschen-Memory®XXX220
Minecraft®/MinetestXXXX390
Origami-MethodeXXXX130
Speakers CornerXXXX115
Stop-Motion-VideoXXXX3270
Texte um die Wette lesenXXXX145
TextschlangeXXX330
TheologisierenXXXX160
Västeras-MethodeXXXXXX120
VerswahlXXX115
Wer gewinnt die Million?XXXXX230
Werbeplakat gestaltenXXX260
Worte und WirkungXXXXXX260
Wortwolken/BibelcloudsXXXXX260
Zeuge, Zweifler und ich?XXXX190

Diakonie


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Ein Schritt vorXXX235
Eine-Welt-EssenXXX3120
Elektrischer DrahtXXX120
EmpathieübungXXXXXX120
ExkursionXXXX2120
Experte als GastXXX190
Gefühl zeigenXXX110
GemeindepraktikumXXXX3480
Samen der DemokratieXXX145
UltimatumspielXXX130

Freundschaft


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Alle, die ...XXX1
BildergeschichteXXXX230
Der geheime FreundXXXX290
Die Notwendigkeit eines VertragesXXXX250
Ein Schritt vorXXX235
FotostoryXXX3120
GruppenjonglageXXX115
I like!XXXX215
KartenabfrageXXXXX130
KreuzmosaikXXXX360
Lebendes PendelXXX110
Paracord-ArmbandXXX245
RollenspielXXX240
So will ich leben – Offline-Minecraft®XXXXXXX390
Unser Vertrag(en)XXXXXXX230
Warme DuscheXXXX230
Worte und WirkungXXXXXX260

Gebet


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
EmpathieübungXXXXXX120
GebetsmeditationXXXX110
GebetswandXXX210
Händehalten – Gemeinschaft in VideokonferenzenXXXX25
Lernstationen bauenXXX1120
Minecraft®/MinetestXXXX390
WerkstattgottesdienstXXXX1180

Gebote


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Die Notwendigkeit eines VertragesXXXX250
FantasiereiseXXX115
LernstraßeXXXXXX380
PlanspielXXXX2120
Regel-SpielXX115
RollenspielXXX240
SchminkenXXX345
SchneeflockeXXXXX15
Spitzer, Bleistift, ZettelXXXX125

Gemeinde


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Briefdialog mit der GemeindeXXX130
EinfühlungsspielXXX130
FotosafariXXXX290
GemeindepraktikumXXXX3480
GruppenbalanceXXX110
Lebendes PendelXXX110
Minecraft®/MinetestXXXX390
Netzwerk der GemeinsamkeitenXXX220
PlanspielXXXX2120
SchneeflockeXXXXX15
Spitzer, Bleistift, ZettelXXXX125
Strippen ziehenXXX220
TauschspielXXXX190
Texte um die Wette lesenXXXX145
Worte und WirkungXXXXXX260

Gerechtigkeit


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
BildergeschichteXXXX230
Die Notwendigkeit eines VertragesXXXX250
Eichhörnchen im WinterXXX130
Ein Schritt vorXXX235
Eine-Welt-EssenXXX3120
Experte als GastXXX190
FotostoryXXX3120
Inszeniertes EssenXX380
MobileXXXXXXX3120
PlanspielXXXX2120
Samen der DemokratieXXX145
Schlimmer geht es immer noch …XXXX290
SchneeflockeXXXXX15
So will ich leben – Offline-Minecraft®XXXXXXX390
Spitzer, Bleistift, ZettelXXXX125
Steine der HerrschaftXXX125
UltimatumspielXXX130
Werbeplakat gestaltenXXX260

Glaubensbekenntnis


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Actionbound/GeocachingXXXX360
Auswendiglernen mit verschwindendem TextXXXXX215
Briefdialog mit der GemeindeXXX130
KreuzmosaikXXXX360
Lernstationen bauenXXX1120
Perlenband für das GebetXXX260
Speakers CornerXXXX115
TheologisierenXXXX160
WertepyramideXXXX130

Gott


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
10 aus 55XXXX215
BiografiearbeitXXX160
Getragen seinXX120
KreuzmosaikXXXX360
LabyrinthXXX345
LandartXXXXXX145
Perlenband für das GebetXXX260
RoboterspielXXX120
TheologisierenXXXX160
Zuckerkreiden-MalereiXXXX330

Gottesdienst


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Andacht/LiturgieXXXX215
EntdeckergruppeXXX160
GebetswandXXX210
IdeenwettbewerbXXXX120
Kerzen gestaltenXXXX360
Segen empfangen und weitergebenXXXX13
StationengottesdienstXXXX260
Stuhl gestaltenXXX3120
Werbeplakat gestaltenXXX260
WerkstattgottesdienstXXXX1180

Gruppe


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
AbschiedsketteXXX15
Blinde MathematikerXX130
Der blinde MalerXXX120
Der geheime FreundXXXX290
Die Jagd auf den UnbekanntenXXX1120
Die Werwölfe von Düsterwald®XXX160
Ego-Shooter offlineXXXX120
Eichhörnchen im WinterXXX130
Ein Schritt vorXXX235
Eine-Welt-EssenXXX3120
Elektrischer DrahtXXX120
EntdeckergruppeXXX160
Extrem-ErklärenXXXX2120
Fledermaus und NachtfalterXX115
FlussüberquerungXX130
Gala-AbendXXX3120
GefühlskartenXXXX120
Gordischer KnotenXXX115
GruppenbalanceXXX110
GruppenjonglageXXX115
I like!XXXX215
In Bilder hineinschlüpfenXXXX330
KaraokeXXXX245
Lebendes PendelXXX110
MobileXXXXXXX3120
Netzwerk der GemeinsamkeitenXXX220
People BingoXXX120
Regel-SpielXX115
SchneeflockeXXXXX15
So will ich leben – Offline-Minecraft®XXXXXXX390
Spitzer, Bleistift, ZettelXXXX125
Stab ablegenXX130
Steine der HerrschaftXXX125
Stühle balancierenXXX115
TanzXXX115
TauschspielXXXX190
Unser Vertrag(en)XXXXXXX230
Warme DuscheXXXX230
Wege auf dem A zurücklegenXX245
Worte und WirkungXXXXXX260

Heiliger Geist


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
10 aus 55XXXX215
Ja-Nein-StuhlXXX210
LightpaintingXXXXX380
Segen empfangen und weitergebenXXXX13

Identität


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
BiografiearbeitXXX160
Brief an mich selbstXXXX225
Bubble-BingoXXX260
Ego-Shooter offlineXXXX120
Ein Schritt vorXXX235
EinfühlungsspielXXX130
EmpathieübungXXXXXX120
FantasiereiseXXX115
FotostoryXXX3120
FußspurenXXXXX130
Gefühl zeigenXXX110
In Bilder hineinschlüpfenXXXX330
Inszenierte Miniatur- FotografieXXXXX390
Kisten bauenXXXXX360
LabyrinthXXX345
LandartXXXXXX145
Mein AvatarXXXXX220
People BingoXXX120
ScherenschnittXX260
SchminkenXXX345
So will ich leben – Offline-Minecraft®XXXXXXX390
Stuhl gestaltenXXX3120
UmrissXXXX260
WertepyramideXXXX130
Worte und WirkungXXXXXX260

Jesus Christus


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
10 aus 55XXXX215
FußspurenXXXXX130
KartenabfrageXXXXX130
KreuzmosaikXXXX360
Kreuzweg gestaltenXXXXX3180
Texte um die Wette lesenXXXX145
Zeuge, Zweifler und ich?XXXX190

Kirche


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
10 aus 55XXXX215
Actionbound/GeocachingXXXX360
Briefdialog mit der GemeindeXXX130
Extrem-ErklärenXXXX2120
GemeindepraktikumXXXX3480
Inszenierte Miniatur- FotografieXXXXX390
Kerzen gestaltenXXXX360
PilgerschrittXXX110
Post-it®-FragenXXXX130
Stuhl gestaltenXXX3120
WertepyramideXXXX130

Konfirmation


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Brief an mich selbstXXXX225
IdeenwettbewerbXXXX120
LightpaintingXXXXX380
UltimatumspielXXX130
UmrissXXXX260
Werbeplakat gestaltenXXX260

Liebe


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
FotostoryXXX3120
Stop-Motion-VideoXXXX3270
TanzXXX115
Zuckerkreiden-MalereiXXXX330

Religion


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
ExkursionXXXX2120
Experte als GastXXX190
Menschen-Memory®XXX220
Satzanfänge vollendenXXXX220
Texte um die Wette lesenXXXX145
TheologisierenXXXX160
Wer gewinnt die Million?XXXXX230

Rituale


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
AbschiedsketteXXX15
EntdeckergruppeXXX160
FantasiereiseXXX115
GebetsmeditationXXXX110
GegenstandsandachtXXXXX15
Händehalten – Gemeinschaft in VideokonferenzenXXXX25
Hindurchfließender SegenXXX15
KreuzsegenXX15
Perlenband für das GebetXXX260
Segen empfangen und weitergebenXXXX13
StilleXXX15

Schöpfung


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Eichhörnchen im WinterXXX130
FantasiereiseXXX115
FotosafariXXXX290
GebetsmeditationXXXX110
KreuzmosaikXXXX360
LandartXXXXXX145
ScherenschnittXX260
TheologisierenXXXX160

Segen


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Der geheime FreundXXXX290
Händehalten – Gemeinschaft in VideokonferenzenXXXX25
Hindurchfließender SegenXXX15
KreuzsegenXX15
LabyrinthXXX345
Segen empfangen und weitergebenXXXX13

Sterben und Tod


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Ego-Shooter offlineXXXX120
FotosafariXXXX290
FotostoryXXX3120
Kisten bauenXXXXX360
Kreuzweg gestaltenXXXXX3180
LandartXXXXXX145
PilgerschrittXXX110
TheologisierenXXXX160

Taufe


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
BiografiearbeitXXX160
Getragen seinXX120
LandartXXXXXX145
LernstraßeXXXXXX380

Theodizee


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Eine-Welt-EssenXXX3120
RoboterspielXXX120
Schlimmer geht es immer noch …XXXX290
TheologisierenXXXX160

Vertrauen


bis 10Per-so-nen10 – 20Per-so-nen20+Per-so-nenEin-zel-arbeitPart-ner-arbeitGrup-pen-arbeitPle-numAuf-wandZeit-auf-wand
Blind seinXXX130
Blinde MathematikerXX130
Bubble-BingoXXX260
Der blinde MalerXXX120
Die Notwendigkeit eines VertragesXXXX250
Die Werwölfe von Düsterwald®XXX160
Ego-Shooter offlineXXXX120
EinfühlungsspielXXX130
FantasiereiseXXX115
Fledermaus und NachtfalterXX115
FotostoryXXX3120
Getragen seinXX120
I like!XXXX215
Lebendes PendelXXX110
Lernstationen bauenXXX1120
Mein AvatarXXXXX220
So will ich leben – Offline-Minecraft®XXXXXXX390
Stab ablegenXX130
Unser Vertrag(en)XXXXXXX230
Vertrauenslauf – SchilfmeerdurchquerungXXXX130
Warme DuscheXXXX230
Wege auf dem A zurücklegenXX245


Methoden

10 aus 55

Themen mit Begriffen charakterisieren.

Kategorie: Einstieg; Gespräch, Spiritualität

Thema: Gott, Heiliger Geist, Jesus Christus, Kirche

Zeitaufwand: 15 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 1

Aufwand: 2

Sozialform: Einzelarbeit, Plenum

Material: Wahlzettel (s. „Tool-Pool_10-aus-55_Wahlzettel.pdf“ im Downloadbereich), 1Stift pro Person

Beschreibung

Das Gespräch zu einem zentralen Begriff, einem Sachverhalt, einer biblischen Person usw. soll durch Zuordnung von entsprechenden Eigenschaften in Gang gesetzt werden. Diese Methode eignet sich besonders als Gesprächseinstieg.

Die Leitung wählt zum entsprechenden Sachverhalt 55 Eigenschaften aus, die zur Charakterisierung des Begriffes dienen können und füllt damit den Wahlzettel aus. Es ist dabei wichtig, unterschiedliche, auch kontroverse Eigenschaften zu verwenden.

Alle bekommen einen Wahlzettel. Die Wahl kann auch in Kleinstgruppen (zwei bis drei Jugendliche) geschehen. Aus den 55 Möglichkeiten sollen jeweils die 10 treffendsten ausgewählt und angekreuzt werden. Im Plenum werden die Wahlergebnisse vorgestellt und auf einen großen Wahlzettel übertragen.

Anwendungsbeispiele

 Thema: „Kirche heute“: Mögliche Eigenschaften: altmodisch, naiv, konservativ, modern, kritisch, autoritär, sparsam, kreativ, eindeutig, fromm, gehorsam, aufrichtig, schwammig, unbequem, angepasst, demütig, perfekt …

 Mögliche weitere Themen: Glaube, Christinnen/Christen, Umwelt, Verantwortung, Freiheit, biblische Personen

Abschiedskette

Jede/jeder nimmt von jeder/jedem Abschied.

Kategorie: Abschluss

Thema: Gruppe, Rituale

Zeitaufwand: 5 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20, 20+

Alter: ab 6

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 1

Aufwand: 1

Sozialform: Plenum

Material: keines

Beschreibung

Die Gruppe steht – vielleicht nach einem abschließenden Segen oder einem gemeinsam gesungenen Lied – im Kreis. Eine/einer beginnt, sich zuerst von ihrem/seinem rechten Nachbarn bzw. seiner/ihrer rechten Nachbarin zu verabschieden und geht dann weiter im Kreis herum. Die zweite Person schließt sich an und geht ebenfalls im Kreis herum. Am Schluss haben sich alle von allen verabschiedet.

Variante

Jede/jeder bekommt den Auftrag, beim Abschied etwas Nettes, Ermutigendes zu jeder Person zu sagen.

Anwendungsbeispiel

Diese Form des Abschieds eignet sich besonders bei großen Gruppen, die etwas Intensives miteinander erlebt haben, z. B. eine Freizeit.

Actionbound/Geocaching

Mithilfe der Handy-App Erlebnistouren durchführen.

Kategorie: Digitales Arbeiten; Erlebnispädagogik, Outdoor/Unterwegs

Thema: Glaubensbekenntnis, Kirche

Zeitaufwand: 60 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20, 20+

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 3

Sozialform: Partnerarbeit, Gruppenarbeit

Material: Handys oder Tablets

Beschreibung

Mithilfe der App „Actionbound“ lassen sich spannende Rallyes organisieren. Mit wenig Aufwand lässt sich auf der Homepage ein sogenannter Bound erstellen. Dabei kann man GPS-Koordinaten und QR-Codes genauso verwenden wie Multimedia-Dateien, Quizfragen oder Umfragen.

Das Erstellen eines Bounds ist sehr einfach. Am besten benutzen mehrere Gruppen von zwei bis maximal vier Personen jeweils zusammen ein Handy. Alle benötigten Daten können – am besten per WLAN – vorher komplett heruntergeladen werden.

Die Bounds leben von den individuellen Aufgaben, die sich nur vor Ort lösen lassen.

Anwendungsbeispiel

Ein Bound als Kriminalfall aus der Geschichte des Klosters Drübeck: https://en.actionbound.com/bound/klosterbrand.

Alle, die ...

Ein Spiel zum Kennenlernen im Kreis, bei dem Gemeinsamkeiten in der Gruppe deutlich werden.

Kategorie: Kennenlernen

Thema: Freundschaft

Zeitaufwand: 10 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20, 20+

Alter: ab 6

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 1

Aufwand: 1

Sozialform: Plenum

Material: Beispielfragen als Kartensatz (s. „Tool-Pool_Alle-die_Beispielfragen.pdf“ im Downloadbereich)

Beschreibung

Alle, bis auf eine Person, sitzen im Stuhlkreis. Die Person, die nicht im Stuhlkreis sitzt, benennt nach dem Schema „Alle, die …“ Personen, die anschließend den Platz wechseln müssen. Dabei versucht die/der Fragende einen Platz zu ergattern. Wer übrig bleibt, stellt die nächste Frage. Wenn die Ideen ausgehen, kann man auch Beispielkärtchen ziehen. Bei bestimmten Fragen kann man sich auch vorführen lassen, ob jemand das wirklich kann, z. B. einen Handstand.

Varianten

Durch thematisch zugespitzte Fragekärtchen lässt sich das Spiel auch gezielt zum Einstieg in ein Thema verwenden. Bei Gruppen, die sich schon besser kennen, können auch sehr persönliche Fragen gestellt werden, z. B. „Alle, die schon einmal unglücklich verliebt waren …“. Dann kann sich jeweils eine kurze Gesprächsrunde anschließen.

Die Methode ist auch digital spielbar: Dazu klebt jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer seine Kamera während der Videokonferenz mit einem Klebezettel ab. Trifft eine der Fragen auf sie/ihn zu, entfernt sie/er den Klebezettel von der Kamera.

Anwendungsbeispiel

Für alle Gelegenheiten anwendbar.

Ampelmethode

Auf grünen, gelben oder roten Zetteln die eigene Position darstellen.

Kategorie: Gespräch

Thema: Alle Themen

Zeitaufwand: 20 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 1

Sozialform: Plenum

Material: mehrere Zettel (DIN A5 oder DIN A4) längs halbiert in grün, gelb und rot

Beschreibung

Die Leitung führt eine strittige Frage ein, zu der man verschiedener Meinung sein kann. Anschließend notiert jede/jeder ihre/seine Meinung auf Zetteln mit der passenden Farbe und schreibt eine Erläuterung oder Begründung dazu. Grün bedeutet: „Da gebe ich grünes Licht, hoffentlich wird das so.“ Gelb bedeutet: „Da geht bei mir ein Warnlicht an, da habe ich schon Bedenken.“ Rot bedeutet: „Stopp, das geht gar nicht, auf keinen Fall darf es hier weitergehen.“

Die Zettel werden in Ampelform an eine Tafel gepinnt oder auf den Boden gelegt. Bei kleineren Gruppen kann jede/jeder dabei ihre/seine Meinung gleich vortragen, bei größeren werden die Zettel stumm ausgelegt, thematisch sortiert und gemeinsam besprochen.

Es schließt sich eine Diskussion an. Wenn niemand von sich aus etwas sagen will, kann eine Person einen interessanten Zettel auswählen und die Schreiberin / den Schreiber bitten, ihre/seine Meinung noch genauer zu erklären. Spannend ist, dass die gleiche Aussage auf verschiedenfarbigen Zetteln auftauchen kann, dass die gleiche Sache Hoffnungen und Ängste auslösen kann (nach: Kessler, Mathias / Ziener, Gerhard: Kompetenzorientiert unterrichten – mit Methode. Methoden entdecken, verändern, erfinden, Klett Kallmeyer, Seelze 2012).

Variante

Jede/jeder kann verpflichtet werden, von jeder Farbe mindestens einen Zettel zu beschriften. Nach der Diskussion kann es zudem eine zweite Runde geben, in der nur noch ein Zettel zu beschriften ist, auf dem die endgültige Meinung landet. Ergibt sich beim Auslegen jetzt ein neues Bild?

Anwendungsbeispiel

Strittige Fragen eignen sich besonders: Sollen homosexuell empfindende Menschen heiraten dürfen und soll die Kirche ihnen dafür in einer Trauung den Segen spenden? Sollen Muslime in unserem Land völlig gleichberechtigt sein und als Gemeinschaft ebenso behandelt werden wie die christlichen Kirchen?

Andacht/Liturgie

Eine Andacht dient der Besinnung auf Gott und ist eine Kurzform von Gottesdienst.

Kategorie: Spiritualität

Thema: Gottesdienst

Zeitaufwand: 15 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20, 20+

Alter: ab 6

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 2

Sozialform: Plenum

Material: Liederbücher, Bibeln, Kerzen, Dekomaterial, Musik, 1 Abspielgerät, Gebetsbücher, 1 Klangschale

Beschreibung

Eine Andacht passt an den Anfang oder ans Ende einer Einheit, besonders gut in Kirchenräume. Anders als bei Gottesdiensten bleibt bei Andachten die Gruppe meist unter sich. In diesem geschützten Raum lassen sich leichter Dinge ausprobieren. Besonders gelungen sind Andachten, bei denen Jugendliche selbst die Verantwortung übernehmen.

Variante

Man kann im Rahmen der Andacht auch Bibeltexte fortlaufend lesen.

Anwendungsbeispiele

 Vorbereitung: Wir sitzen im Kreis. Die Kerze wird entzündet. Wir hören auf den Ton der Klangschale.

 Lied: Wir singen ein Lied.

 Psalm/Bekenntnis: Wir sprechen miteinander z. B. Psalm 23.

 Ein Impuls zur Bibel: Wir hören auf den Bibeltext (vorher ausgewählt).

 Kurze Auslegung: Wir hören eine anschließende Erklärung (Warum wurde gerade dieser Text ausgewählt? Was sagt der Abschnitt aus über Gott, Jesus, uns Menschen?).

 Gebet: Wir sprechen ein eigenes Gebet, danach das Vaterunser.

Antworten geben

Jugendliche formulieren fiktive Fragen zu einer Geschichte, die von anderen beantwortet werden.

Kategorie: Theater; Text

Thema: Bibel

Zeitaufwand: 30 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 1

Sozialform: Plenum

Material: 1 Geschichte, farbige Blätter, Stifte, 1 Stuhl

Beschreibung

Eine Geschichte wird vorgelesen oder erzählt. Jede/jeder hat die Möglichkeit, an eine der vorkommenden Personen eine Frage zu stellen. Diese wird auf ein Blatt geschrieben. Die Blätter werden gemischt und wieder ausgeteilt. Jede/jeder versucht, die Frage auf ihrem/seinem Blatt aus der Sicht der/des Befragten zu beantworten. Anschließend werden die Fragen und Antworten mithilfe der Methode „Heißer Stuhl“ vorgestellt.

Anwendungsbeispiel

Gut geeignet sind diese biblischen Texte: Die Taufe Jesu (Mk 1,9-13), Der reiche Jüngling (Mk 10,17-27), Der Kämmerer aus Äthiopien (Apg 8,26-40).

Auswendiglernen mit verschwindendem Text

Von einem Text verschwinden immer mehr Buchstaben, bis man ihn auswendig kann.

Kategorie: Auswendiglernen; Digitales Arbeiten

Thema: Glaubensbekenntnis

Zeitaufwand: 15 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20, 20+

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 1

Aufwand: 2

Sozialform: Einzelarbeit, Plenum

Material: 1 Beamer oder Bildschirm, 1 Computer, PowerPoint-Präsentation

Beschreibung

Mithilfe einer PowerPoint-Präsentation, bei der immer mehr vom Text verschwindet, macht es mehr Spaß, einen Text auswendig zu lernen.

Die Präsentation wird der Gruppe vorgeführt, alle sprechen jede Seite einmal laut mit. Zum Schluss können die Teilnehmenden den Text auch allein aufsagen, dabei können sie den Schwierigkeitsgrad selbst wählen.

Variante

Mit dieser Methode können die Teilnehmenden im Rahmen eines Stationenlernens oder einer offenen Phase Texte auch allein lernen. Dann wird einfach ein Laptop mit der Präsentation aufgebaut.

Anwendungsbeispiel

Mit dieser Methode lässt sich z. B. das Glaubensbekenntnis leichter auswendiglernen (Beispiel: www.thomas-ebinger.de/2014/01/digitaler-credo-lerntrainer).

Bibel teilen

Strukturierte Methode, um sich über einen Bibeltext auszutauschen.

Kategorie: Text; Gespräch

Thema: Bibel

Zeitaufwand: 40 Minuten

Gruppengröße: bis 10

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 1

Sozialform: Gruppenarbeit, Plenum

Material: Bibeln

Beschreibung

Die vollständige Methode, weiterentwickelt von Oswald Hirmer und Fritz Lobinger, umfasst sieben Schritte:

1 Gott begrüßen im Gebet

2 Lesen: Der Text wird von mehreren vorgelesen.

3 Sich ansprechen lassen: Alle, die mögen, sagen ein Wort oder einen kurzen Satzteil aus dem Text, der sie persönlich berührt hat. Es wird nicht kommentiert.

4 Schweigen: In einer Schweigezeit lässt man den Text in der Stille wirken.

5 Mitteilen: Erst jetzt wird aus der Stille heraus den anderen mitgeteilt, welches Wort einen angesprochen hat. Es geht hier nicht um eine Diskussion.

6 Handeln: Wie fordert der Bibeltext zum Handeln heraus?

7 Beten: Zum Abschluss kann jede/jeder Gott sagen, was sie/ihn bewegt.

Anwendungsbeispiel

Die Methode ist für jeden Bibeltext anwendbar. Auch eine Möglichkeit: May, Christopher: Farbe bekennen. Zeig, was du denkst!, buch+musik, Stuttgart 2016.

Bibelfußball

Ein einfaches Quizduell, bei dem zwei Gruppen wie beim Fußball gegeneinander spielen.

Kategorie: Quiz; Spiel, Text

Thema: Bibel

Zeitaufwand: 30 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20, 20+

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 1

Sozialform: Gruppenarbeit, Plenum

Material: 1 Tafelbild/Plakat mit dem Fußballfeld, 1 Magnetknopf/Reißzwecke, Quizfragen (s. „Tool-Pool_Bibelfussball_Fragen.pdf“ im Downloadbereich)

Beschreibung

Das Fußballfeld mit seinen entsprechenden Linien wird an die Wandtafel gezeichnet und der Ball durch einen Magnetknopf symbolisiert (oder ein Fußballfeld als Plakat aufhängen, der Ball ist eine Reißzwecke). Die Leitung stellt eine Frage und nennt eine Bibelstelle, die es nachzuschlagen gilt. Wer die Stelle zuerst findet und die Antwort ruft, dessen Mannschaft darf den Ball eine Linie weiterrücken in Richtung des gegnerischen Tores. Wurde ein Tor geschossen, beginnt das Spiel von neuem an der Mittellinie.

Fußballfeld


Anwendungsbeispiel

Im Downloadbereich gibt es umfangreiche Fragen mit Bibelstellen, die einfach erweitert werden können (Verwendung mit freundlicher Genehmigung von Kurt Mikula, Wolfgang Franz und 4teachers.de). Alle Fragen und Antworten sind kostenfrei verfügbar und dürfen auch weiterentwickelt werden. Sämtliche Materialien sind unter der Creative Commons-Lizenz CC BY lizenziert (die Ideen dürfen vervielfältigt, verbreitet, abgewandelt, sogar verkauft werden, solange man den Namen der Autorin / des Autors nennt).

Bibliolog

Die Jugendlichen müssen aus einer Rolle heraus auf einen biblischen Text reagieren.

Kategorie: Gespräch

Thema: Bibel

Zeitaufwand: 20 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20, 20+

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 3

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 3

Sozialform: Plenum

Material: 1 Bibel und 1 vorbereiteter Bibeltext

Beschreibung

Beim Bibliolog werden die biblischen Geschichten nicht nachgespielt, sondern es wird aus bestimmten Rollen heraus gesprochen. Diese Methode sollte man nicht ohne eine ausführliche Schulung anwenden.

Ablauf

Die Leitung führt zum Text hin und beschreibt den Kontext der biblischen Geschichte. Der folgende Teil wird mehrfach mit vorbereiteten Fragen wiederholt.

1 Vorlesen eines kurzen Textabschnittes aus einer Bibel (nicht nur Kopie).

2 „Du bist jetzt …“ Den Jugendlichen wird eine Rolle zugesprochen, aus der heraus sie die Frage beantworten. Als Rolle kann man auch Gegenstände nehmen.

3 Eine/einer antwortet aus der Rolle heraus.

4 Die Leitung antwortet als Echo oder Nachfrage.

5 Der Text wird noch einmal im Ganzen vorgelesen und als Schlusssignal die Bibel geschlossen.

6 Die Jugendlichen werden wieder aus ihrer Rolle entlassen, eine offene Diskussion kann sich anschließen.

(nach: www.bibliolog.de, und Pohl-Patalong, Uta: Bibliolog. Impulse für Gottesdienst, Gemeinde und Schule. Band 1: Grundformen, Kohlhammer, Stuttgart 32013)

Anwendungsbeispiel

Zur Sturmstillung (Mk 4,35-41) wird nach der Textlesung bis Vers 37 gefragt: „Ihr seid die Jünger. Der Sturm wird immer schlimmer. Was geht euch durch den Kopf?“

Bildbetrachtung

Ein Bild zum Sprechen bringen.

Kategorie: Einstieg

Thema: Alle Themen

Zeitaufwand: 20 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20, 20+

Alter: ab 6

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 1

Aufwand: 1

Sozialform: Plenum

Material: 1 Bild, ggf. Präsentationsmedium (Beamer/Overheadprojektor)

Beschreibung

In unserer visuell geprägten Zeit stellt es eine gute Gesprächshilfe dar und hilft dabei, zentrale Inhalte und Gefühle zu veranschaulichen.

Das Bild wird der Gruppe möglichst groß gezeigt, am besten mit Beamer oder Overheadprojektor. Man kann das Bild auch für alle kopieren.

Die Erschließung des Bildes erfolgt in drei Schritten:

 Beschreibung: Was seht ihr auf dem Bild? Welche Farben werden verwendet? Wie ist der Aufbau des Bildes? In welchem Stil ist das Bild gemalt? Wie ist es fotografiert worden?

 Gefühle: Welche Gefühle löst das Bild in euch aus? Welche Stimmung transportiert es? Welche Stimmung drücken die dargestellten Personen aus?

 Interpretation: Was wollte der Künstler ausdrücken? Warum ist dieses Bild wohl so beliebt? Warum habe ich es zu unserem Thema ausgewählt? Wie könnte man das Bild verändern, damit es eine andere Aussage bekommt?

Anschließend empfiehlt sich eine kreative Weiterarbeit mit dem Bild, die es verändert, verfremdet. Die Ergebnisse können später parallel zum Original präsentiert werden.

Variante

Besonders anregend ist eine Bildbetrachtung, wenn nicht gleich das ganze Bild gezeigt wird. Mit mehreren Blättern kann man auf dem Overheadprojektor leicht die Teile abdecken, die noch nicht im Fokus sein sollen. Für die Arbeit mit dem Computer kann man hier eine Vorlage finden: www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/sprachen-und-literatur/italienisch/informationen-zum-fach/methodik-und-didaktik.

Anwendungsbeispiel

Caravaggios „Gefangennahme Christi“ eignet sich gut als Bild (Beispiel: www.thomas-ebinger.de/2014/03/konfi-impuls-laetare-verrat-jesu.

Bildergeschichte

Mithilfe einer Reihe von Bildern eine Geschichte erzählen.

Kategorie: Text; Kreativ,

Thema: Bibel, Freundschaft, Gerechtigkeit

Zeitaufwand: 30 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 3

Aufwand: 2

Sozialform: Partnerarbeit, Gruppenarbeit

Material: 1 Text, 1 Bildergeschichte, 1 Computer, 1 Beamer

Beschreibung

Bei der praktischen Umsetzung kann man in zwei Richtungen vorgehen:

 Von den Bildern zum Text: Die Gruppe versucht, die Geschichte so anschaulich wie möglich zu erzählen (mit Präsentation).

 Vom Text zu den Bildern: Jede Geschichte kann in eine Bildergeschichte oder einen Comic mit sparsamen Texteinlagen umgesetzt werden.

Variante

Zwei Gruppen entwerfen eine Bildergeschichte zu einem Thema und verfassen einen Text dazu. Die Bilder werden getauscht und die andere Gruppe schreibt ihre Fassung der Geschichte auf. Anschließend wird verglichen.

Anwendungsbeispiel

Unbekanntere biblische Geschichten lassen sich als Bildergeschichte einführen. Die Gruppen erzählen eine Geschichte dazu. Später vergleicht man diese mit der biblischen Fassung. Dabei geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um die Fragen: Was ist die Botschaft eurer Geschichte? Was ist die Botschaft der biblischen Geschichte? (Beispiel: www.blobtree.com.)

Bildkartei

Aus einer großen Zahl von Bildern werden begründet einzelne ausgewählt.

Kategorie: Gespräch; Einstieg, Kennenlernen

Thema: Alle Themen

Zeitaufwand: 30 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20

Alter: ab 6

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 1

Aufwand: 1

Sozialform: Einzelarbeit, Plenum

Material: Bildkartei

Beschreibung

Eine Bildkartei kann man selbst anlegen, indem man Zeitschriften usw. sichtet.

Die ausgeschnittenen Bilder werden mit weißem, festem DIN-A4-Papier hinterlegt und laminiert. Es gibt aber auch thematisch sortierte Bildkarteien zu kaufen.

Die Bilder werden gut verteilt ausgelegt und jede Gruppe oder jede/jeder Einzelne wählt ein Bild aus, das sie/ihn anspricht und zur Aufgabenstellung passt. Die Bilder werden anschließend in Gesprächsform oder als Ausstellung den anderen vorgestellt.

Variante

Man kann auch Sprech- oder Gedankenblasen verwenden, in die man Aussagen oder Gedanken der abgebildeten Personen schreibt.

Anwendungsbeispiele

Für eine Vorstellungsrunde wählt sich jede/jeder ein Bild aus, das etwas mit der eigenen Person zu tun hat.

Die Jugendlichen wählen aus einer Bildkartei mit Personen nach den fünf Arten des Gebetes (Bitte, Fürbitte, Dank, Anbetung, Klage) passende Bilder aus und schreiben ein Gebet dazu (nach: Ebinger, Thomas: In jeder Lage zu Gott beten. In: Anknüpfen – Praxisideen, Stuttgart 22013, S. 81 – 85). Passende Bildmotive gibt es z. B. in: Graf, Ulrich / Ilg, Wolfgang: Sinnbildbox. 60 Bildmotive, die tiefer blicken lassen – für Gespräche nicht nur in der Schüler-, Konfi- und Jugendarbeit, buch+musik, Stuttgart 42020 oder in: Graf, Ulrich / Ilg, Wolfgang: Sinnbildbox 2.60 Bildmotive für Gespräche, die tiefer blicken lassen, buch+musik, Stuttgart 2020.

Bildnerisches Gestalten

Mit Ton oder Knete plastisch gestalten.

Kategorie: Kreativ

Thema: Alle Themen

Zeitaufwand: 90 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20

Alter: ab 6

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 3

Sozialform: Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit

Material: Ton, Knete, Gips, Pappmaché, Salzteig, Modellierwerkzeuge, Unterlagen/ Bretter als Arbeitsfläche, 1 Digitalkamera/Handykamera

Beschreibung

Die Räume, in denen modelliert wird, müssen gut vorbereitet sein, die Tische sind abgedeckt, das Werkzeug liegt bereit.

Die billigste Modelliermasse ist Ton, den es in verschiedenen Farben gibt, allerdings ist Ton brüchig, wenn er nicht gebrannt wird (Kunstwerke fotografieren).

Am besten modelliert jede/jeder einzeln, notfalls sind auch Gruppen von drei bis vier Personen möglich. Ein Brett als Unterlage erleichtert den Transport und die Aufbewahrung. Es kann hilfreich sein, vorher Skizzen anfertigen zu lassen, dann dauert es nicht so lange, bis das Kunstwerk erstellt ist.

Anwendungsbeispiele

 Thema Abendmahl: Man kann mit Jugendlichen gut Abendmahlskelche und -geräte töpfern, die dann für die gemeinsame Abendmahlsfeier verwendet werden.

 Thema Schöpfung: Gott formte den Menschen, als sein Ebenbild, aus Ton.

Biografiearbeit

Beschäftigung mit der eigenen Vergangenheit.

Kategorie: Spiritualität

Thema: Gott, Identität, Taufe

Zeitaufwand: 60 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 3

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 1

Sozialform: Plenum

Material: 1 Seil, Karten (rot/grün), Stifte, alterstypische Gegenstände, Teelichter, 1 Schale mit Wasser

Beschreibung

Mit einem langen Seil wird eine Spirale gelegt und darin typische Lebensabschnitte mit den Karten markiert.

Nun kann jede/jeder auf grüne Karten positive und auf rote Karten schwere Ereignisse schreiben. Diese werden an die passende Stelle der Spirale gelegt. Die Leitungsperson lässt anschließend die Karten vorlesen und fragt, ob jemand etwas zu seiner/ihrer Karte sagen möchte. Ein persönlicher Austausch schließt sich an. Wichtig: Alles, was erzählt wird, bleibt in der Gruppe.

Variante

Die Lebensphasen können auch durch Gegenstände (z. B. Schnuller) markiert werden.

Anwendungsbeispiel

In der „Taufspirale“ wird in die Mitte eine Schale mit Wasser gestellt. Sie steht u. a. für Taufe. Bei welchen Ereignissen in der Spirale war Gott besonders spürbar? An diese Karten wird ein Teelicht gestellt (nach: Hinderer, Martin / Tröndle, Theodor: Taufe – meinem Leben auf der Spur, In: Anknüpfen – Praxisideen, Stuttgart 22013, S. 213 – 217).

Blind sein

Methode rund um das Thema „ohne Sicht“.

Kategorie: Inklusiv/Basal; Erlebnispädagogik, Spiel

Thema: Vertrauen

Zeitaufwand: 30 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 3

Aufwand: 1

Sozialform: Partnerarbeit

Material: je 1 Augenbinde pro Paar, 1 Seil, Gegenstände

Beschreibung

Der Verlust des Sehsinns erzeugt eine hohe Unsicherheit und Orientierungslosigkeit. Der Raum wird mit verschiedenen Hindernissen verbaut (z. B. Tische, Stühle, Wassereimer). Ziel ist es, blind und unbeschadet auf die andere Seite des Raumes zu kommen. Die Gruppe wird dazu paarweise aufgeteilt. Die eine Person geht den Parcours blind, die zweite Person dirigiert sie durch Zuruf durch den Raum. Alle Blinden beginnen gleichzeitig auf einer Seite des Raumes. Die Sehenden befinden sich auf der anderen Seite und dirigieren sie. Sind alle angekommen, kann getauscht werden.

Varianten

Der blinde Wurm: Alle „Blinden“ stellen sich hintereinander auf und halten sich an der Schulter der Person davor fest. Nur die letzte Person kann sehen und lenkt den blinden Wurm durch Richtungsansagen.

Erkunden am Seil: Bei dieser Variante folgen die Jugendlichen blind einem Seil, das auf dem Gelände oder im Haus angebracht ist. Unterwegs können Gegenstände zum Ertasten angebunden werden.

Anwendungsbeispiel

Das biblische Motiv „blind sein“ lässt sich mit dieser Methode gut erlebbar machen.

Blinde Mathematiker

Gemeinsam blind Probleme beackern und spielerisch Lösungen finden.

Kategorie: Erlebnispädagogik; Gruppendynamik

Thema: Gruppe, Vertrauen

Zeitaufwand: 30 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 1

Sozialform: Plenum

Material: 20 m fingerdickes Seil (z. B. altes Kletterseil), je 1 Augenbinde pro Person

Beschreibung

Die beiden Seilenden werden zu einem geschlossenen Kreis zusammengeknotet und auf den Boden gelegt. Die Jugendlichen setzten ihre Augenbinden auf. Blind werden sie an das Seil geführt, welches ihnen in die Hand gegeben wird. Die Gruppe bekommt nun die Aufgabe, gemeinsam das Seil in eine geometrische Figur zu legen, z. B. ein Quadrat oder ein gleichseitiges Dreieck. Sie können sich dazu austauschen und mit dem Seil bewegen, dürfen das Seil jedoch nicht loslassen. Wenn die Gruppe der Meinung ist, fertig zu sein, legen sie das Seil ab und öffnen die Augen.

Steuerungsmöglichkeiten für diese Übung:

 Orientierung: Wissen die einzelnen Teilnehmenden, wo sie stehen? Oder werden sie erst zum Seil geführt?

 Das Seil: Liegt das Seil als Kreis auf dem Boden (einfach) oder verdreht als Acht (schwer)?

(nach: Gilsdorf, Rüdiger / Kistner, Günter: Kooperative Abenteuerspiele 1. Eine Praxishilfe für Schule und Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, Kallmeyer, Hanover 1995)

Anwendungsbeispiel

Das gemeinsame Suchen nach einer Lösung macht Gruppenprozesse und die verschiedenen Rollen in der Gruppe sichtbar. Diese können im Anschluss weiter bearbeitet werden. Mögliche Fragestellungen dazu könnten sein: „Welche Lösungsstrategien habt ihr versucht?“ „Was hat euch geholfen bzw. es schwergemacht, eine Lösung zu finden?“ (Lösungsprozess). „Welche Rolle hast du dabei gespielt?“ „Gibt es Ähnlichkeiten mit anderen Erlebnissen in der Gruppe?“ (Rollen sichtbar machen). In weiteren Runden lassen sich auch anspruchsvollere Figuren versuchen, etwa ein Kreuz, der Umriss einer Kirche, ein Davidsstern o. Ä.

Blitzlicht

Die Möglichkeit für alle, kurz ihre Meinung loszuwerden.

Kategorie: Gespräch; Abschluss, Einstieg, Feedback

Thema: Alle Themen

Zeitaufwand: 8 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 1

Aufwand: 1

Sozialform: Plenum

Material: keines

Beschreibung

Diese Methode lässt sich an verschiedenen Punkten des Unterrichts oder der Gruppenstunde einsetzen. Sie eignet sich, um ein schnelles Meinungsbild zu erhalten, zur Wiederholung und Überprüfung von Wissen oder um ein Statement abzugeben. Wegen ihrer Knappheit bietet diese Methode den „stilleren“ Jugendlichen eine wichtige Möglichkeit, sich mitzuteilen und zu positionieren.

Wichtig ist, dass die/der Impulsgebende inhaltlich klar abgesteckte Impulse setzt (z. B. „Das ist mir heute wichtig geworden ...“, „XY bedeutet für mich ...“). Die Jugendlichen stehen oder sitzen dazu in einem Kreis und alle sind aufgefordert, ein kurzes Statement abzugeben. Dieses formulieren sie als Ich-Botschaft. Eine Wertung der Aussage ist nicht vorgesehen. Den Abschluss der Runde bildet, ebenfalls mit einem kurzen Statement, die/der Leitende.

Anwendungsbeispiel

Mögliche Fragestellungen (gern auch provokanter Art): „Aus der Kirche austreten: ja oder nein?“, „Soll die Todesstrafe in Deutschland eingeführt werden?“

Bodenbilder

Visualisierung von Thematiken und Gefühlen durch kreative Legetechniken.

Kategorie: Kreativ; Abschluss, Einstieg

Thema: Alle Themen

Zeitaufwand: 20 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20, 20+

Alter: ab 6

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 2

Sozialform: Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Plenum

Material: Tücher, Naturmaterialien, Glassteine, Figuren, Kerzen, Musik, 1 Abspielgerät, Kommentarkärtchen, 1 Digitalkamera/Handykamera

Beschreibung

Grundsätzlich kann ein Bodenbild zu allen möglichen Thematiken erarbeitet werden. Es gibt vier Phasen. In der Hinführungsphase wird die Aufgabenstellung vorgegeben und die Jugendlichen können sich einstimmen (z. B. mit leiser Hintergrundmusik). In der Materialphase machen sich die Jugendlichen mit den Materialien vertraut. In der Bauphase werden die Bodenbilder in Einzel-, Paar- oder Kleingruppen erstellt. Anschließend folgt ein Museumsgang, sodass die Jugendlichen die Bodenbilder der anderen betrachten können. Sie haben die Gelegenheit, Eigenheiten der entstandenen Bilder mit Symbolkärtchen zu kommentieren. Danach kann eine inhaltlich vertiefende Phase folgen. Es empfiehlt sich, die Bilder zu fotografieren. (Beispiel: www.bit.ly/2bmiKq6)

Anwendungsbeispiel

Die entstandenen Fotos eignen sich z. B. für eine Ausstellung, die die Jugendlichen organisieren. Auch wäre es möglich, dass sie „Führungen“ für die Gemeinde anbieten.

Mögliche Themen könnten sein: Gott, Vaterunser, Psalmen, Identität, Träume, Ideale.

Body Percussion

Body Percussion setzt den menschlichen Körper als Rhythmusinstrument ein.

Kategorie: Musik

Thema: Alle Themen

Zeitaufwand: 15 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20, 20+

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 3

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 1

Sozialform: Plenum

Material: keines

Beschreibung

Rhythmus macht fast allen Spaß. Dafür braucht man nicht unbedingt Trommeln. Body Percussion ist eine echte Kunst, aber das Schöne ist: Der Anfang ist nicht schwer.

Das Prinzip ist einfach: Die Klänge des Schlagzeugs werden durch passende Körperklänge ersetzt. Für den Einstieg eignet sich ein Viervierteltakt.

 Bass Drum (fast immer Schlag eins, oft auch drei): Ein Schlag mit der Hand auf die Brust oder ein Stampfen mit dem Fuß.

 Snare (Offbeat, fast immer Schlag zwei und vier): Klatschen mit beiden Händen.

 Hi-Hat (durchlaufender Achtelrhythmus): Fingerschnippen oder ein Reiben beider Hände.

 Zusätzliche Effekte, die die Farbigkeit des Klangs erhöhen: Zungenschnalzen, Klatschen mit der Rückhand, Klopfen auf den Kopf, Klatschen auf Arme und Schenkel

(nach: www.musik-fromm.de/begleitpattern-mit-bodypercussion)

Variante

Zum Lernen ist es leichter, den Rhythmus auf Teilgruppen zu verteilen.

Wenn man „Body Percussion“ nicht zu wörtlich nimmt, kann man auch Stühle und Tische einsetzen.

Anwendungsbeispiel

Lieder werden bei einer Aufführung nicht einfach von allen gesungen, sondern es gibt eine Rhythmusgruppe, die den Gesang begleitet.

Boomwhackers®

Mit gestimmten Klangröhren musizieren.

Kategorie: Musik

Thema: Alle Themen

Zeitaufwand: 30 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20, 20+

Alter: ab 6

Anspruch für die Leitung: 3

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 2

Sozialform: Plenum

Material: Boomwhackers®, weitere Rhythmusinstrumente, Akkordkarten (s. „Tool-Pool_Boomwhackers®_Akkordkarten.pdf“ im Downloadbereich)

Beschreibung

Boomwhackers® sind nichts anderes als farbige Plastikröhren, die auf bestimmte Töne gestimmt sind. Wenn man eine Kappe aufsetzt, erklingt der Ton eine Oktave tiefer. Man kann sie fertig erwerben oder mit Abflussrohren aus dem Baumarkt selbst bauen. Zum Einstieg wählt man eine pentatonische Tonleiter aus (z. B. C, D, E, G, A in allen Tonlagen). Die Röhren kann man an den verschiedensten Orten anschlagen: zwei Röhren gegeneinander, auf dem Knie, auf einer Stuhllehne, auf dem Boden.

Reihum macht jede/jeder einen einfachen Rhythmus vor, den die anderen nachspielen. Dann kann man einfache Lieder begleiten Es ist wichtig, dass bei einem Akkord der Grundton der tiefste Ton ist. Für kompliziertere Lieder sind die Akkordkarten hilfreich, die eine/einer aus der Gruppe im richtigen Moment hochhält.

Anwendungsbeispiel

Ein einfaches Lied für den Anfang ist z. B. „Vom Aufgang der Sonne“ in C-Dur mit den C-, E- und G-Röhren.

Beispiel: Haeske, Carsten: Bunte Röhren, heiße Rhythmen. Gruppen-Musizieren mit Boomwhackers®. In: KU-Praxis 58, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013, S. 47 – 51.

Brief an mich selbst

Methode der Selbstreflexion durch Schreiben.

Kategorie: Abschluss; Text

Thema: Identität, Konfirmation

Zeitaufwand: 25 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20, 20+

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 1

Aufwand: 2

Sozialform: Einzelarbeit

Material: Papier (bunt), Briefumschläge, Stifte, Musik, 1 Abspielgerät

Beschreibung

Die Jugendlichen schreiben sich selbst einen Brief, welcher ihnen nach einiger Zeit (oft nach einem Jahr) zugeschickt wird. Wichtig ist, dass das Briefgeheimnis gewahrt wird, die Jugendlichen das Briefkuvert also selbst verschließen sowie mit einer aktuellen Adresse versehen. Diese Methode dient der Selbstreflexion der/des Schreibenden. Der Briefinhalt kann entweder ganz frei bestimmt oder es kann ein Impuls vorgegeben werden. Wichtig ist, dass das Setting stimmig, privat aber dennoch einladend zum Nachdenken ist. Ein Tisch pro Brief wäre sinnvoll. Auch kann leise Hintergrundmusik eingesetzt werden.

Anwendungsbeispiel

Es empfiehlt sich, diese Methode anzuwenden, wenn ein größeres Zeitfenster vorhanden ist (z. B. auf einer Konfi-Freizeit). Der Brief könnte dann über mehrere Tage verteilt geschrieben werden. Möglich wäre auch ein ganzer Tag zum Thema Identität. Denkbare Impulse: „Was möchte ich mir heute in einem Jahr sagen?“ oder „Wie sieht mein Leben kurz vor der Konfirmation aus?“ „Worauf freue ich mich?“ „Was macht mir Angst?“

Briefdialog mit der Gemeinde

Die Gruppe verfasst einzeln oder gemeinsam Briefe, die von Gemeindegliedern beantwortet werden.

Kategorie: Text

Thema: Gemeinde, Glaubensbekenntnis, Kirche

Zeitaufwand: 30 Minuten

Gruppengröße: 10 – 20, 20+

Alter: ab 12

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 1

Sozialform: Einzelarbeit

Material: Briefbögen, Stifte

Beschreibung

Eine schöne Möglichkeit, Jugendliche und Gemeindeglieder ins Gespräch zu bringen, ist ein Briefdialog. Die Dialogpartnerinnen/Dialogpartner aus der Gemeinde sollten möglichst schon vorher ausgewählt und informiert sein.

Jede/jeder Jugendliche schreibt ihre/seine persönliche Meinung zum Glauben, zur Kirche oder zu einem aktuellen Thema in einen Brief. Dieser wird innerhalb weniger Wochen beantwortet und in die Gruppe zurückgegeben. Wenn man will, kann man die Briefe in eine oder beide Richtungen anonymisieren.

Gut gelungene Dialoge können anonymisiert als Material für einen Gottesdienst oder die Gemeindehomepage verwendet werden.

Variante

Der Dialog kann auch per Email stattfinden.

Anwendungsbeispiel

Die Jugendlichen schreiben eigene Glaubensbekenntnisse und tauschen sich mit ihren Dialogpartnerinnen/Dialogpartnern darüber aus (Beispiel: Jetter, Gerald: Dein Glaube – unverwechselbar und wertvoll. In: Anknüpfen – Praxisideen, Stuttgart 22013, S. 123).

Bubble-Bingo

Die Teilnehmenden testen spielerisch, wie flexibel, offen oder geschlossen die Filterblasen bzw. Referenzräume sind, in denen sie sich bewegen.

Kategorie: Demokratiebildung; Gespräch, Gruppendynamik, Spiel, Spiritualität

Thema: Identität, Vertrauen

Zeitaufwand: 60 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20

Alter: ab 16

Anspruch für die Leitung: 2

Anspruch für die Gruppe: 2

Aufwand: 2

Sozialform: Plenum

Material: 3 ausgefüllte Filter-Bubble-Vorlagen pro Person aus der Methode „Meine Filter-Bubbles und ich“; 1 Set auseinandergeschnittene Bingo-Kärtchen pro Paar (s. „Tool-Pool_Bubble-Bingo_Karten.pdf“ im Downloadbereich); 1 Säckchen oder Materialschale pro Paar, in die die ausgeschnittenen Bubble-Bingo-Karten zusammengefaltet gelegt werden; ggf. ein Preis (z. B. Gummibärchen, ein Apfel)

Beschreibung

Die Methode setzt voraus, dass vorher die Methode „Meine Filter-Bubbles und ich“ durchgeführt wurde und die ausgefüllten Arbeitsblätter vorhanden sind. Dieser Methode wirft einen vertieften Blick auf die eigenen Filter-Bubbles und prüft, wie flexibel sie sind und was sie eventuell zum Platzen bringt.

Jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer sucht sich eine Partnerin / einen Partner, mit dem sie/er über die eigenen Bubbles ins Gespräch kommen möchte. Jede/jeder sucht sich für die erste Runde die Bubble aus seinem Alltag aus, bei der vermutet wird, dass sie am flexibelsten ist, dass also möglichst viele verschiedene Situationen oder Geschehnisse dort problemlos „hineinpassen“.

Abwechselnd ziehen die Teilnehmenden zehn Zettel aus dem Säckchen / der Materialschale mit den Bubble-Bingo-Karten und entscheiden zu jedem Begriff, ob das, was auf der Karte steht, in der zuvor ausgewählten Bubble möglich ist. Kann überzeugend argumentiert werden, warum der Begriff passt, gibt es einen Punkt. Wer die meisten Punkte sammelt, gewinnt die Runde.

Die Aufgabe wird für die zweite Runde mit der Filter-Bubble wiederholt, die vermutlich besonders unflexibel ist. In dieser Runde gibt es einen Punkt pro Begriff, der nicht in die Bubble passt (überzeugende Begründung vorausgesetzt).

Danach wird im Reflexionsgespräch (im Paar, in Kleingruppen und/oder der ganzen Gruppe) darüber gesprochen, wie (un-)flexibel unsere Bubbles sind:

 Wie flexibel waren eure Bubbles? Konntet ihr sie vorher gut einschätzen?

 Wie ähnlich oder unterschiedlich sind eure eigenen Bubbles untereinander?

 Was müsste passieren, dass ein bestimmter Begriff in einer Bubble akzeptiert/möglich wird?

 Was bringt eure Bubbles zum Platzen? Was löst stärkere Irritationen aus?

Variante für mehr Zeit / für Fortgeschrittene

Auf das Punktezählen kann auch verzichtet und die Methode durchgeführt werden, ohne daraus ein Spiel zu machen. Dann werden ebenfalls bis zu 10 Begriffe abwechselnd gezogen, aber gemeinsam in Paaren oder auch Kleingruppen überlegt, ob die Begriffe in die Bubble passen oder nicht.

Anwendungsbeispiel

Die Teilnehmenden ziehen z. B. den Zettel „meine Großeltern“. Sie überlegen sich nun, ob etwas passieren würde, wenn die Großeltern z. B. in ihrer Bubble „mein engerer Freundeskreis“ auftauchen würden. Würden sie komisch angeguckt werden, wenn sie dort auftauchen? Könnten sie sich problemlos mit allen unterhalten oder nicht?

Für die Gewinnerinnen/Gewinner der drei Runden kann jeweils ein Mini-Preis dafür verteilt werden, dass sie ihre Bubbles offensichtlich gut einschätzen können.

Diese und weitere Bubblecrasher-Methoden: www.bubblecrasher.de

Collage

Visualisieren und kreatives Gestalten thematischer Einheiten.

Kategorie: Abschluss; Kreativ

Thema: Alle Themen

Zeitaufwand: 35 Minuten

Gruppengröße: bis 10, 10 – 20, 20+

Alter: ab 6

Anspruch für die Leitung: 1

Anspruch für die Gruppe: 1

Aufwand: 2

Sozialform: Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit

Material: Zeitschriften, Zeitungen, Bastelmaterialien (z. B. Stoffreste, Glitzerstifte), Kleber, Scheren, Plakate, diverse Stifte

Beschreibung

Eine Collage ermöglicht einen spielerischen Zugang zu oft sehr komplexen Thematiken, welche mit Bildern aus Zeitschriften oder diversen Materialien visualisiert werden können. Die Jugendlichen sitzen an großflächigen Tischen mit Plakaten und können aus einem Pool (z. B. Stoffreste, Zeitschriften usw.) das Material auswählen, welches sie verwenden möchten. Es folgt eine kurze Strukturphase. (Wie soll das Plakat aufgebaut sein?)

Zu beachten ist, dass Collagen nicht jedermanns Sache sind, daher sollte noch eine alternative Darstellungsform (z. B. die Methode „Mindmapping“) angeboten werden.

Variante

Die Jugendlichen können auch selbst Fotos machen, die dann vor Ort ausgedruckt und verwendet werden können.

Anwendungsbeispiel

Collage zum Thema Schöpfung: Hier ist es möglich, Naturmaterialien für die Collage selbst zu sammeln.

Бесплатный фрагмент закончился.

1 803,96 ₽
Возрастное ограничение:
0+
Объем:
264 стр. 24 иллюстрации
ISBN:
9783766845580
Издатель:
Правообладатель:
Bookwire
Формат скачивания:

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