   .   / Wilhelm Hauff. Das kalte Herz
 

 


    
    (18021827)     (   )    :         - .

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   .   / Wilhelm Hauff. Das kalte Herz





 . , 2016

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   ͻ, 2019





   


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      :        ,     . ,  ,   ,      (      )!



   , ,    frank@franklang.ru




Wilhelm Hauff

Das kalte Herz


Wer durch Schwaben reist (   ), der sollte nie vergessen (   :    ), auch ein wenig in den Schwarzwald hineinzuschauen ( :    ; hineinschauen   ; ); nicht der B?ume wegen (  ; der Baum  ; wegen  , -), obgleich man nicht ?berall solch unermessliche Menge herrlich aufgeschossener Tannen findet (        :   ; unermesslich  ; messen  ; die Menge  ; aufgeschossen  , ; aufschie?en     ; die Tanne  ), sondern wegen der Leute, die sich von den andern Menschen ringsumher merkw?rdig unterscheiden (  ,       :      ; pl. Leute  ; der Mensch, pl. die Menschen  ; ringsumher  ; ).



Wer durch Schwaben reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den Schwarzwald hineinzuschauen; nicht der B?ume wegen, obgleich man nicht ?berall solch unermessliche Menge herrlich aufgeschossener Tannen findet, sondern wegen der Leute, die sich von den andern Menschen ringsumher merkw?rdig unterscheiden.


Sie sind gr??er als gew?hnliche Menschen, breitschultrig, von starken Gliedern (  ,   , ,  ; die Schulter  ; das Glied  ,  , pl. die Glieder   ; ), und es ist, als ob der st?rkende Duft ( , :   ,    =  ; st?rken  , ; stark  ; der Duft   , ; ; ; , ), der morgens durch die Tannen str?mt (     ; morgens   ; der Morgen  ), ihnen von Jugend auf einen freieren Atem (     ), ein klareres Auge (  : ) und einen festeren, wenn auch rauheren Mut (  ,  :     ; rauh  ; ; der Mut  ; ) als den Bewohnern der Stromt?ler und Ebenen gegeben h?tte (,   :      ; der Bewohner, pl. die Bewohner  ; der Strom  , ; das Tal  ; die Ebene  ). Und nicht nur durch Haltung und Wuchs (     :    ; die Haltung  ; ; der Wuchs  ; wachsen  ), auch durch ihre Sitten und Trachten sondern sie sich von den Leuten, die au?erhalb des Waldes wohnen, streng ab (         ,     ; sich absondern  , ; die Sitte  ; die Tracht   ; au?erhalb   , ; au?er  ; ; streng  ; ).



Sie sind gr??er als gew?hnliche Menschen, breitschultrig, von starken Gliedern, und es ist, als ob der st?rkende Duft, der morgens durch die Tannen str?mt, ihnen von Jugend auf einen freieren Atem, ein klareres Auge und einen festeren, wenn auch rauheren Mut als den Bewohnern der Stromt?ler und Ebenen gegeben h?tte. Und nicht nur durch Haltung und Wuchs, auch durch ihre Sitten und Trachten sondern sie sich von den Leuten, die au?erhalb des Waldes wohnen, streng ab.


Am sch?nsten kleiden sich die Bewohner des badenschen Schwarzwaldes (      /  -/); die M?nner lassen den Bart wachsen, wie er von Natur dem Mann ums Kinn gegeben ist (  ,     :      ; wachsen lassen   , ; die Natur  ; das Kinn  ); ihre schwarzen W?mser (  ; das Wams  ), ihre ungeheuren, enggefalteten Pluderhosen ( ,    ; ungeheuer  ; enggefaltet  ; falten  , ; die Pluderhose, pl. die Pluderhosen  ), ihre roten Str?mpfe und die spitzen H?te, von einer weiten Scheibe umgeben (        :  ,   ; der Strumpf  ; ; der Hut  ; weit  ; ; die Scheibe  , ), verleihen ihnen etwas Fremdartiges, aber etwas Ernstes, Ehrw?rdiges (   ,   , ; verleihen   ; ). Dort besch?ftigen sich die Leute gew?hnlich mit Glasmachen (     :  ; das Glas  ); auch verfertigen sie Uhren und tragen sie in der halben Welt umher (   ,   :      ; umhertragen    , , ).



Am sch?nsten kleiden sich die Bewohner des badenschen Schwarzwaldes; die M?nner lassen den Bart wachsen, wie er von Natur dem Mann ums Kinn gegeben ist; ihre schwarzen W?mser, ihre ungeheuren, enggefalteten Pluderhosen, ihre roten Str?mpfe und die spitzen H?te, von einer weiten Scheibe umgeben, verleihen ihnen etwas Fremdartiges, aber etwas Ernstes, Ehrw?rdiges. Dort besch?ftigen sich die Leute gew?hnlich mit Glasmachen; auch verfertigen sie Uhren und tragen sie in der halben Welt umher.


Auf der andern Seite des Waldes wohnt ein Teil desselben Stammes (        ; der Teil  ; der Stamm  ; ), aber ihre Arbeiten haben ihnen andere Sitten und Gewohnheiten gegeben als den Glasmachern (        ,   :  ; die Arbeit  ; die Gewohnheit  ; der Glasmacher  , ). Sie handeln mit ihrem Wald (   ; der Wald); sie f?llen und behauen ihre Tannen (     ; f?llen   ,  ; behauen  , ), fl??en sie durch die Nagold in den Neckar und von dem oberen Neckar den Rhein hinab (     ,       ; fl??en     ; das Flo?  ), bis weit hinein nach Holland (  :     ), und am Meer kennt man die Schwarzw?lder und ihre langen Fl??e (        ); sie halten an jeder Stadt, die am Strom liegt an (    ,    ; anhalten  ; der Strom  ; ) und erwarten stolz, ob man ihnen Balken und Bretter abkaufen werde (  ,       ; der Balken, pl. die Balken  , ; das Brett  ); ihre st?rksten und l?ngsten Balken aber verhandeln sie um schweres Geld an die Mynheers (      , ,   :   ; stark  , ; ; der Mynheer, pl. die Mynheers     :  , . . mein Herr), welche Schiffe daraus bauen (   :   ; das Schiff  ).



Auf der andern Seite des Waldes wohnt ein Teil desselben Stammes, aber ihre Arbeiten haben ihnen andere Sitten und Gewohnheiten gegeben als den Glasmachern. Sie handeln mit ihrem Wald; sie f?llen und behauen ihre Tannen, fl??en sie durch die Nagold in den Neckar und von dem oberen Neckar den Rhein hinab, bis weit hinein nach Holland, und am Meer kennt man die Schwarzw?lder und ihre langen Fl??e; sie halten an jeder Stadt, die am Strom liegt, an und erwarten stolz, ob man ihnen Balken und Bretter abkaufen werde; ihre st?rksten und l?ngsten Balken aber verhandeln sie um schweres Geld an die Mynheers, welche Schiffe daraus bauen.


Diese Menschen nun sind an ein rauhes, wanderndes Leben gew?hnt (     ,  ; nun  , ; ; wandern  , ). Ihre Freude ist, auf ihrem Holz die Str?me hinabzufahren, ihr Leid, am Ufer wieder heraufzuwandeln (        ,       ; hinabfahren    ; das Holz  , ; das Leid  ; ; wieder  , ; heraufwandeln   /   ). Darum ist auch ihr Prachtanzug so verschieden von dem der Glasm?nner im andern Teil des Schwarzwaldes (-         //     ; die Pracht  , ; der Anzug  , ; verschieden  ; verschieden sein von  ).



Diese Menschen nun sind an ein rauhes, wanderndes Leben gew?hnt. Ihre Freude ist, auf ihrem Holz die Str?me hinabzufahren, ihr Leid, am Ufer wieder heraufzuwandeln. Darum ist auch ihr Prachtanzug so verschieden von dem der Glasm?nner im andern Teil des Schwarzwaldes.


Sie tragen W?mser von dunkler Leinwand (     ; die Leinwand  , ), einen handbreiten gr?nen Hosentr?ger ?ber die breite Brust (       ; handbreit    ; die Hand  ; der Hosentr?ger  , ), Beinkleider von schwarzem Leder (   ; das Bein  ; das Kleid  , ; pl. Beinkleider  ; das Leder  ), aus deren Tasche ein Zollstab von Messing wie ein Ehrenzeichen hervorschaut (  ,   ,    ; die Tasche  ; ; der Zollstab   ; der Zoll  ; das Messing  ; die Ehre  ; das Zeichen  ; das Ehrenzeichen   ; hervorschauen  , ); ihr Stolz und ihre Freude aber sind ihre Stiefel (    , ,   ; der Stolz  ; der Stiefel  ), die gr??ten wahrscheinlich, welche auf irgendeinem Teil der Erde Mode sind (,  ,  //   :  -  ; die Mode  ; Mode sein    ); denn sie k?nnen zwei Spannen weit ?ber das Knie hinaufgezogen werden (      //    :   ; die Spanne  ; hinaufziehen    ), und die  Fl?zer  k?nnen damit in drei Schuh tiefem Wasser umherwandeln (    :         :     ; der Fl?zer /./ = der Fl??er  ; der Schuh  , , pl. die Schuhe  ; umherwandeln  , ), ohne sich die F??e nass zu machen (  :  /, /    ).



Sie tragen W?mser von dunkler Leinwand, einen handbreiten gr?nen Hosentr?ger ?ber die breite Brust, Beinkleider von schwarzem Leder, aus deren Tasche ein Zollstab von Messing wie ein Ehrenzeichen hervorschaut; ihr Stolz und ihre Freude aber sind ihre Stiefel, die gr??ten wahrscheinlich, welche auf irgendeinem Teil der Erde Mode sind; denn sie k?nnen zwei Spannen weit ?ber das Knie hinaufgezogen werden, und die  Fl?zer  k?nnen damit in drei Schuh tiefem Wasser umherwandeln, ohne sich die F??e nass zu machen.


Noch vor kurzer Zeit ( :    ) glaubten die Bewohner dieses Waldes an Waldgeister (      ; der Waldgeist   ; der Geist  , ), und erst in neuerer Zeit (   :  ) hat man ihnen diesen t?richten Aberglauben benehmen k?nnen ( :      ). Sonderbar ist es aber, dass auch die Waldgeister (, ,    ), die der Sage nach im Schwarzwalde hausen (,  ,   ; hausen  ; ), in diese verschiedenen Trachten sich geteilt haben (   :     ). So hat man versichert, dass das  Glasm?nnlein ( ,   ; versichern  ; sicher  ; das M?nnlein   , ), ein gutes Geistchen von dreieinhalb Fu? H?he (        :     ; das Geistchen   , ; die H?he  ), sich nie anders zeige als in einem spitzen H?tlein mit gro?em Rand (           :  ; der Rand  ;  ), mit Wams und Pluderh?schen und roten Str?mpfchen (       ).



Noch vor kurzer Zeit glaubten die Bewohner dieses Waldes an Waldgeister, und erst in neuerer Zeit hat man ihnen diesen t?richten Aberglauben benehmen k?nnen. Sonderbar ist es aber, dass auch die Waldgeister, die der Sage nach im Schwarzwalde hausen, in diese verschiedenen Trachten sich geteilt haben. So hat man versichert, dass das  Glasm?nnlein, ein gutes Geistchen von dreieinhalb Fu? H?he, sich nie anders zeige als in einem spitzen H?tlein mit gro?em Rand, mit Wams und Pluderh?schen und roten Str?mpfchen.


Der Holl?nder-Michel aber, der auf der anderen Seite des Waldes umgeht ( -,      ; umgehen   , ; ), soll ein riesengro?er, breitschultriger Kerl in der Kleidung der Fl?zer sein ( ,         ; sollen     ,  -. ; riesengro?  ,  ; der Riese  ), und mehrere, die ihn gesehen haben wollen, versichern ( ,  ,   :    , ), dass sie die K?lber nicht aus ihrem Beutel bezahlen m?chten (          ; das Kalb  ; der Beutel  ,   ), deren Felle man zu seinen Stiefeln brauchen w?rde (      ; das Fell  , ). So gro?, dass ein gew?hnlicher Mann bis an den Hals hineinstehen k?nnte ( ,         ; hineinstehen /./    ; ), sagten sie und wollten nichts ?bertrieben haben ( ,    :      ; ?bertreiben  ).



Der Holl?nder-Michel aber, der auf der anderen Seite des Waldes umgeht, soll ein riesengro?er, breitschultriger Kerl in der Kleidung der Fl?zer sein, und mehrere, die ihn gesehen haben wollen, versichern, dass sie die K?lber nicht aus ihrem Beutel bezahlen m?chten, deren Felle man zu seinen Stiefeln brauchen w?rde. So gro?, dass ein gew?hnlicher Mann bis an den Hals hineinstehen k?nnte, sagten sie und wollten nichts ?bertrieben haben.


Mit diesen Waldgeistern (   ) soll einmal ein junger Schwarzw?lder eine sonderbare Geschichte gehabt haben (   ,  ,    :      ), die ich erz?hlen will (   ; wollen  ;  -. ). Es lebte n?mlich im Schwarzwald eine Witwe, Frau Barbara Munkin (  ,      ,   ; n?mlich   , ;   , ; der Name  ); ihr Gatte war Kohlenbrenner gewesen (   ; der Gatte  ; der Kohlenbrenner  ; die Kohle  ; der Brenner  ; brennen  ; ), und nach seinem Tode hielt sie ihren sechzehnj?hrigen Knaben nach und nach zu demselben Gesch?ft an (             ; der Tod  ; anhalten  ; ; nach und nach  ; das Gesch?ft  ).



Mit diesen Waldgeistern soll einmal ein junger Schwarzw?lder eine sonderbare Geschichte gehabt haben, die ich erz?hlen will. Es lebte n?mlich im Schwarzwald eine Witwe, Frau Barbara Munkin; ihr Gatte war Kohlenbrenner gewesen, und nach seinem Tode hielt sie ihren sechzehnj?hrigen Knaben nach und nach zu demselben Gesch?ft an.


Der junge Peter Munk, ein schlanker Bursche, lie? es sich gefallen (  ,  ,  ; der Bursche  , ; sich etwas gefallen lassen   -.;    -.; gefallen  ; lassen  , ), weil er es bei seinem Vater auch nicht anders gesehen hatte (       //   : ), die ganze Woche ?ber am rauchenden Meiler zu sitzen (      ; rauchen  , , ; der Meiler   ,  ) oder, schwarz und beru?t und den Leuten ein Abscheu (,      //  ; beru?t   ; der Ru?  ; der Abscheu  ), hinab in die St?dte zu fahren und seine Kohlen zu verkaufen ( //      :  ). Aber ein K?hler hat viel Zeit zum Nachdenken ?ber sich und andere (           ; das Nachdenken  ; nachdenken  , ), und wenn Peter Munk an seinem Meiler sa? (        ; sitzen  ), stimmten die dunklen B?ume umher und die tiefe Waldesstille (       ; die Stille  ; stimmen  , ) sein Herz zu Tr?nen und unbewusster Sehnsucht (      ; die Tr?ne, pl. die Tr?nen  ; die Sehnsucht  ; sich sehnen  ; die Sucht  , ).



Der junge Peter Munk, ein schlanker Bursche, lie? es sich gefallen, weil er es bei seinem Vater auch nicht anders gesehen hatte, die ganze Woche ?ber am rauchenden Meiler zu sitzen oder, schwarz und beru?t und den Leuten ein Abscheu, hinab in die St?dte zu fahren und seine Kohlen zu verkaufen. Aber ein K?hler hat viel Zeit zum Nachdenken ?ber sich und andere, und wenn Peter Munk an seinem Meiler sa?, stimmten die dunklen B?ume umher und die tiefe Waldesstille sein Herz zu Tr?nen und unbewusster Sehnsucht.


Es betr?bte ihn etwas, es ?rgerte ihn etwas, er wusste nicht recht was (-  , -  ,     ; wissen  ; recht  ; ). Endlich merkte er sich ab, was ihn ?rgerte, und das war  sein Stand (  ,   ,       ; abmerken  , , ; der Stand  ;  ). Ein schwarzer, einsamer Kohlenbrenner! sagte er sich (,  !   ). Es ist ein elend Leben ( ; elend  ; ). Wie angesehen sind die Glasm?nner, die Uhrmacher (   , ; angesehen  ; angesehen sein   , ; ansehen  ; ; der Uhrmacher  ; die Uhr  ), selbst die Musikanten am Sonntag abends (    )!



Es betr?bte ihn etwas, es ?rgerte ihn etwas, er wusste nicht recht was. Endlich merkte er sich ab, was ihn ?rgerte, und das war  sein Stand. Ein schwarzer, einsamer Kohlenbrenner! sagte er sich. Es ist ein elend Leben. Wie angesehen sind die Glasm?nner, die Uhrmacher, selbst die Musikanten am Sonntag abends!


Und wenn Peter Munk, rein gewaschen und geputzt ( //   ,    ; waschen  ; putzen  ; ), in des Vaters Ehrenwams mit silbernen Kn?pfen und mit nagelneuen roten Str?mpfen erscheint (    :             :   ; die Ehre  , ; der Knopf  ; nagelneu    ; der Nagel  ), und wenn dann einer hinter mir hergeht und denkt (   -      ), wer ist wohl der schlanke Bursche (    )? und lobt bei sich die Str?mpfe und meinen stattlichen Gang (     //     ; stattlich  ; )  sieh, wenn er vor?bergeht und schaut sich um, sagt er gewiss ( : ,      ,   ; vor?bergehen   ; gewiss  , , ): Ach, es ist nur der Kohlenmunk-Peter.(,  //   -:  ) 



Und wenn Peter Munk, rein gewaschen und geputzt, in des Vaters Ehrenwams mit silbernen Kn?pfen und mit nagelneuen roten Str?mpfen erscheint, und wenn dann einer hinter mir hergeht und denkt, wer ist wohl der schlanke Bursche? und lobt bei sich die Str?mpfe und meinen stattlichen Gang  sieh, wenn er vor?bergeht und schaut sich um, sagt er gewiss: Ach, es ist nur der Kohlenmunk-Peter.


Auch die Fl?zer auf der andern Seite waren ein Gegenstand seines Neides (        ; der Gegenstand  ; der Neid  ). Wenn diese Waldriesen her?berkamen (       ; der Waldriese   ; her?berkommen   ,    ), mit stattlichen Kleidern (  :   ; stattlich  ; ; das Kleid, pl. die Kleider  ; ), und an Kn?pfen, Schnallen und Ketten einen halben Zentner Silber auf dem Leib trugen (  :        ,   ; der Knopf, pl. die Kn?pfe  ; die Schnalle, pl. die Schnallen  ; die Kette, pl. die Ketten  ; das Silber  ; der Leib  , ; tragen  ), wenn sie mit ausgespreizten Beinen und vornehmen Gesichtern dem Tanz zuschauten (        :     ; ausspreizen   ; das Bein, pl. die Beine  ; das Gesicht, pl. die Gesichter  ), holl?ndisch fluchten ( -) und wie die vornehmsten Mynheers aus ellenlangen k?lnischen Pfeifen rauchten (,   ,    :   ; ellenlang    , ; die Pfeife, pl. die Pfeifen   ), da stellte er sich als das vollendetste Bild eines gl?cklichen Menschen solch einen Fl?zer vor (          ; sich /Dat./ vorstellen   ; das Bild  ; ).



Auch die Fl?zer auf der andern Seite waren ein Gegenstand seines Neides. Wenn diese Waldriesen her?berkamen, mit stattlichen Kleidern, und an Kn?pfen, Schnallen und Ketten einen halben Zentner Silber auf dem Leib trugen, wenn sie mit ausgespreizten Beinen und vornehmen Gesichtern dem Tanz zuschauten, holl?ndisch fluchten und wie die vornehmsten Mynheers aus ellenlangen k?lnischen Pfeifen rauchten, da stellte er sich als das vollendetste Bild eines gl?cklichen Menschen solch einen Fl?zer vor.


Und wenn diese Gl?cklichen dann erst in die Taschen fuhren (         ; erst  , ;  ; fahren  ; /   ,   -. , /), ganze H?nde voll gro?er Taler herauslangten (    ; herauslangen  ,  ) und um Sechsb?tzner w?rfelten (    ; der Sechsb?tzner       /1  = 4 /; w?rfeln   ;   ; der W?rfel  ;  ), f?nf Gulden hin, zehn her (  ,  ; der Gulden   /    60 /; ; das Gold  ), so wollten ihm die Sinne vergehen (     :      ; der Sinn, pl. die Sinne    /  /; vergehen  ; ), und er schlich tr?bselig nach seiner H?tte (      ; schleichen  , ;  ); denn an manchem Feiertagabend (    ; der Feiertagabend   ; die Feier  , ; der Tag  ; der Feiertag  ; der Abend  ) hatte er einen oder den andern dieser  Holzherren  mehr verspielen sehen ( ,          :       ; der Holzherr  ;  ), als der arme Vater Munk in einem Jahr verdiente (  -   // ).



Und wenn diese Gl?cklichen dann erst in die Taschen fuhren, ganze H?nde voll gro?er Taler herauslangten und um Sechsb?tzner w?rfelten, f?nf Gulden hin, zehn her, so wollten ihm die Sinne vergehen, und er schlich tr?bselig nach seiner H?tte; denn an manchem Feiertagabend hatte er einen oder den andern dieser  Holzherren  mehr verspielen sehen, als der arme Vater Munk in einem Jahr verdiente.


Es waren vorz?glich drei dieser M?nner (    //  ; vorz?glich  ;  ), von welchen er nicht wusste (    ), welchen er am meisten bewundern sollte (  :      ). Der eine war ein dicker, gro?er Mann mit rotem Gesicht ( / /       ) und galt f?r den reichsten Mann in der Runde (       //; gelten   ; ). Man hie? ihn den dicken Ezechiel (   ; hei?en  , ; /./ ). Er reiste alle Jahre zweimal mit Bauholz nach Amsterdam (  :      :     ; das Bauholz   ; der Bau  , ) und hatte das Gl?ck, es immer um so viel teurer als andere zu verkaufen (       ,  ), dass er, wenn die ?brigen zu Fu? heimgingen, stattlich herauffahren konnte ( ,     ,   :    / /; heimgehen   ,  ; herauffahren    ).



Es waren vorz?glich drei dieser M?nner, von welchen er nicht wusste, welchen er am meisten bewundern sollte. Der eine war ein dicker, gro?er Mann mit rotem Gesicht und galt f?r den reichsten Mann in der Runde. Man hie? ihn den dicken Ezechiel. Er reiste alle Jahre zweimal mit Bauholz nach Amsterdam und hatte das Gl?ck, es immer um so viel teurer als andere zu verkaufen, dass er, wenn die ?brigen zu Fu? heimgingen, stattlich herauffahren konnte.


Der andere war der l?ngste und magerste Mensch im ganzen Wald (         ), man nannte ihn den langen Schlurker (   ; nennen  ), und diesen beneidete Munk wegen seiner ausnehmenden K?hnheit ( :    -   ; ausnehmen  ; ); er widersprach den angesehensten Leuten (    ; widersprechen  ; ; wider  ), brauchte, wenn man noch so gedr?ngt im Wirtshaus sa? (:   , //     :   ; gedr?ngt  , ; dr?ngen  ; ; das Wirtshaus  ,  ; der Wirt   //), mehr Platz als vier der Dicksten ( ,    ); denn er st?tzte entweder beide Ellbogen auf den Tisch (       ; der Ellbogen  ; die Elle   ; der Bogen  ) oder zog eines seiner langen Beine zu sich auf die Bank (          ; ziehen  ; ), und doch wagte ihm keiner zu widersprechen ( -     ), denn er hatte unmenschlich viel Geld (       ).



Der andere war der l?ngste und magerste Mensch im ganzen Wald, man nannte ihn den langen Schlurker, und diesen beneidete Munk wegen seiner ausnehmenden K?hnheit; er widersprach den angesehensten Leuten, brauchte, wenn man noch so gedr?ngt im Wirtshaus sa?, mehr Platz als vier der Dicksten; denn er st?tzte entweder beide Ellbogen auf den Tisch oder zog eines seiner langen Beine zu sich auf die Bank, und doch wagte ihm keiner zu widersprechen, denn er hatte unmenschlich viel Geld.


Der dritte war ein sch?ner junger Mann (    ), der am besten tanzte weit und breit (     :   ; weit und breit    ; weit  ; breit  ) und daher den Namen Tanzbodenk?nig hatte (     ; der Name  ; ; der Boden  ; der Tanzboden  ; der K?nig  ). Er war ein armer Mensch gewesen ( //   ) und hatte bei einem Holzherrn als Knecht gedient 




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   ,     (https://www.litres.ru/pages/biblio_book/?art=28955278&lfrom=15981740&ffile=1)  .

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